Heute wage ich den Blick hinter Karl Lagerfelds Sonnenbrille, nenne Euch einige seiner Zitate, verrate Euch, was ich von ihm gelernt habe und stelle Euch mein Lieblingsoutfit im Chanel-Style vor … „Fashion News: In Memorium Karl Lagerfeld – der Blick hinter die Sonnenbrille/ Chanel Look“ weiterlesen
Schlagwort: Nessy Wagner
Mein schönstes Fashion-Week Outfit 2019
Diskussionsthema: Wahre Shortstory ,,…Und dann zwickte er mich einfach in den Allerwertesten!“
Hallo Ihr Lieben!
Diese Geschichte ist bis auf wenige unwichtige Details tatsächlich so passiert! Obwohl sie weder selten noch spektakulär ist, hat sie mich ziemlich geschockt, ja eigentlich gerade deshalb, WEIL sie weder selten noch spektakulär ist!
Liest man darüber oder scheint ein Zustand vorübergehend zu sein, ist es leicht, die Dinge von einer gesunden Distanz aus zu betrachten. Dringen aber die aktuellen Entwicklungen auch des öfteren in die persönlichen Comfort-Zone ein, kommen Emotionen dazu …
Und gerade dann wird es spannend. Denn plötzlich kann auch ich manche Gedankengänge besser nachvollziehen, auch wenn ich sie natürlich nicht billige! Denn gerade sie leisten wiederum Strömungen Vorschub, deren eigene Gefährlichkeit man trotz mancher Missstände nicht unterschätzen darf!
Schreibt mir gerne in die Kommentare, was Euch selbst zu dem Thema wichtig erscheint! Wie könnte man diese Problematik der zunehmenden Verrohung der Umgangsformen nicht nur gegenüber Frauen angehen? Wie hättet Ihr Euch verhalten? Klar, dass ich keine rassistischen oder unsachlichen Kommentare veröffentliche, aber im Gegensatz zu manchen anderen möchte ich auch solche Themen wie die zunehmende Verrohung der Umgangsformen nicht totschweigen!
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Rezept / Persönliches: Gebrannte Mandeln – ein leckerer Snack im Herbst/ Nachbarschaftsbeziehungen …
Hallo Ihr Lieben!
Hier geht es um ein unfassbar einfaches und leckeres Rezept für gebrannte Mandeln und um die Nachbarschaftsbeziehungen in einem französischen Dörfchen …
Fashion: Herbstoutfit mit Hund &Igel, Patchwork – Bluse, Baker- Boy – Cap und Embroidery – Jeans
Hallo Ihr Lieben!
Heute habe ich Euch mit der Darstellung eines Herbst-Outfits in den typischen Farben noch einmal eine geballte Ladung von Herbst-Impressionen zusammengestellt! „Fashion: Herbstoutfit mit Hund &Igel, Patchwork – Bluse, Baker- Boy – Cap und Embroidery – Jeans“ weiterlesen
Fashion: Sieben Tipps für den perfekten Auftritt in High Heels
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,Heels“ von guter Qualität, wie im Titelbild das Modell von Clarks, habe ich bei dem Online-Shop Footway entdeckt. Sie sind weich gepolstert und auch das Leder ist ganz fein und elastisch.
Hallo Ihr Lieben!
Bei mir ist das so: Ich habe hohe Schuhe. Hohe hübsche Schuhe. Die aussehen, wie neu. Weil sie fast neu sind … Weil sie bis vor kurzem kaum benutzt wurden! Aber das wird sich nun ändern!

Denn am liebsten schlurfte ich – shame on me – meist barfuß oder zumindest auf flachen Schuhen einigermaßen unbedarft durchs Leben. Meine Füße hatten zwar durchs ,,Lümmeln“ in medizinischen Omi-Schuhen, die ich beim Arbeiten vorzugsweise trug (achtete eh´niemand drauf!) bereits eine fast quadratische Form angenommen, was eigentlich auch schon wieder fast pathologisch ist, aber ansonsten war alles paletti. Also … fast alles!
Denn eigentlich muss ich zugeben, dass diese ,,völlig unphysiologischen“, frauenfeindlichen, die Evolution um Jahre zurückwerfenden sogenannten ,,High Heels“ verdammt heiß aussehen können! Richtig kombiniert machen sie – und das ist einfach die Realität – Beine bis zum Himmel und wenn man mit genügend Talent ausgestattet ist, mit Ihnen nicht nur stehen oder sitzen, sondern sogar auch gehen zu können, ja dann drücken sie das Hinterteil sexy nach außen, der Oberkörper strafft sich – was die Proportionen auch dort ins richtige Licht rückt. Übung macht auch hier den Meister, wenn man kein gottgegebenes Naturtalent ist wie Claudia Schiffer, aber wenn man es erst einml draufhat, gibt´s kein Halten mehr …
Natürlich wäre eine solche, auf Äußerlichkeiten abzielende Gesinnung, für die selbstbewußte, intelligente Frau, wie ich sie – selbstredend – darstelle (ähm, mehr oder auch weniger…) , völlig überflüssig – wenn, ja wenn sie nicht um den Vorteil der ihr wohlwollenden Männer wüsste, die, zumindest manchmal, lieber gucken als denken wollen …
Und der Erfolg gibt hohen Schuhen leider recht! Oder glaubt Ihr allen Ernstes, dass sich so viele Frauen freiwillig mit 12 Zentimeter hohe Hacken das Leben schwer machen würden, wenn es nicht unbestreitbare Vorteile mit sich bringen würde?
Alles Evolution …
Denn wenn die Blicke des Mannes durch den Anblick einer in seinen Augen hübschen Frau erst einmal magisch angezogen sind, wird er (fast) alles tun, um ihr zu imponieren, auch Steuererklärungen, Birnen in hohe Lampenfassungen drehen und dreckige Hofeinfahten kehren …
Wobei bei den ,,Attributen einer hübschen Frau“ bei den meisten Männern gemogelt werden kann, was das Zeug hält, nicht nur mit High Heels! Die eizige Voraussetzung ist die, dass SIE selbst den Schein souverän aufrechterhalten muß bei was immer sie gerade trickst! Denn einigermaßen subtile Hilfsmittel werden ihn nicht interessieren, Hauptsache, seine Illusion ist möglichst perfekt, das wissen wir alle! Oder habt Ihr schon einmal erlebt, dass sich der Mann näher für die Höhe der Schuhe seiner Geliebten interessiert?
Denn sein Unterbewußtsein wird ihm durch High Heels suggerieren, die Frau hätte fortpflanzungstechnisch gesehen vorteilhafte (warum eigentlich, ist ja auch egal) lange Beine … ebenso wie durch Lippenstift einen gesunden roten Mund, durch Contouring -Schminktechnik eine gleichmäßige, ,,jugendlich-gesunde“ Gesichtsform, ein, durch einen schmalen, hoch taillierten Jeansschnitt verstärktes, breites, aber nicht dick aussehendes, geburtstechnisch vorteilhaftes Becken, lange, gesunde (Extensions-) Haare, die den gepflegten, körperlich gesunden Eindruck einer guten ,,Kindsmutter“ verstärken … und etwas anderes ist das alles nicht – zumindest biologisch gesehen!

Auch ich kann mich, wie die meisten von uns Frauen, meiner ,,biologischen“ Bestimmung, die uns sagt, dass es uns gefällt, wenn wir als hübsch gelten und diese Wirkungen im Manne auslösen, nicht wirklich entziehen!
Deshalb geben ich auch den kleinen Stich ehrlich zu, den mir meine, auch noch ungünstig von oben fotografierten, gedrungen und stämmig wirkten Beine im Gegensatz zu anderen Blog-Beautys mit Gazellen-High-Heels-Stelzen, versetzten, als ich zu bloggen anfing! Emanzipation hin oder her!
Aber Hilfe nahte schon bald durch eine Foto-Technik von unten nach oben und von Heidi Klums Germanys Next Topmodels ,,Medchen“ bzw. deren Laufstegtrainer. Also gewöhnte ich mir diesen dadurch berühmt gewordenen ,,Ausfall-Schritt“ an, den Jorge Gonzales seinerzeit den Models vorgemacht hatte, bei dem man Quasi auf Zehenspitzen durchs Bild hüpft – und der dadurch die Beine optisch zumindest etwas verlängert, egal ob mit oder ohne ,Heels“.
Wobei sich Jorges persönlicher Erfolg allerdings etwas relativierte, als er – mit optisch mindestens 20 cm – Mega-Heels bestückt – im Finale der GNTM-Sendung so richtig heftig auf den Boden knallte, dass einem schon beim Zusehen alles weh tat!
Jedenfalls war sein ,,Auftreten“ (natürlich nur aufgrund leichter Blessuren) eine Zeit danach deutlich seltener, was ich persönlich eigentlich schade fand, da bunte, fröhliche Vögel im TV ja doch erheiternd wirken. Aber sie haben auch die Eigenschaft, schnell wieder ,,auf die Beine zu kommen“. Hier im wahrsten Sinne des Wortse! Natürlich war das glücklicherweise auch bei Jorge so, weshalb er mittlerweile längst wieder fröhlich über den Bildschirm stöckelt!
Aber das nur nebenbei, denn hier geht es heute schließlich um UNSEREN glamourösen Auftritt! Deshalb komme ich gleich zu Herrn Gonzales wichtigstem Vermächtnis als Laufstiegtrainer von Heidis Model-Zöglingen –
Witzige Eyecatcher-Schuhe, wie ich sie auch verstärkt an der Fashion Week gesehen habe, hier von der derzeit angesagten Designerin Chie Minhara, z.B. im Online-Shop Footway. erhältlich.
Der richtigen Walk mit Mammut-Heels!
- Der Absatz tritt als erstes auf, danach der Vorfuß.
- Man setzt einen Fuß vor den anderen und wiegt dabei sanft in den Hüften, man ,,zelebriert“ quasi das Gehen.
- Es versteht sich von selbst, dass man seinen glanzvollen Auftritt (der ja meist nie sehr lange dauert) in perfekt aufrechter Haltung mit erhobenem Haupt, aufrechten Schultern und stolzem Gesichtsausdruck absolviert.
- Im Stehen verlagert man das Gewicht auf ein Bein und stellt das andere ,,in Ruhestellung“ leicht zurück …
Und einen von den mehr oder wenigen intelligenten Ratschläge der sogenannten ,,Laufstegtrainer“ von Heidi Klum´s Talentschmiede dürft Ihr natürlich nicht vergessen – auch, wenn er nicht von Jorge, sondern von Bruce Darnell war! Der gastierte ja auch schon bei Heidi. Allerdings war er der Sendung emotional einfach nicht gewachsen – ständig bekam der Arme tränenreiche Gefühlsausbrüche, wenn eines der untalentierteren Mädels die Sendung verlassen mußte…, aber egal! Der zentrale Satz lautete jedenfalls ,,Die Handetasche muss leben! “ (Okaaay…) Will heißen, wir sollen nicht wie aufgezogenen Durazell-Männchen oder Roboter-Spielzeuge vorwärts gehen, sondern LEBENDISCH!
Soweit, so gut! Wie´s geht, wissen wir nun! Aber da ich nicht unbedingt tapfer mit blutenden Füßen von aufgeplatzten Blasen herumlaufen möchte, wie tatsächlich bei den ergeizigen Model-Anwärterinnen in dieser Sendung geschehen, möchte ich auf High Heels auch noch so bequem und Fuß-schonend wie möglich durchs Leben, mindestens aber durchs Foto und über den Red Carpet stöckeln ... Deshalb kommen nun die

Tricks und Tipps für das Laufen auf hohen Schuhen
1. Schuhe tragen, bei der schon der Ballen vorne erhöht ist, sogennannte Plateau-Schuhe oder auch Wedges
Klar, bei dieser Schuhform ist der Schuh vorne erhöht, dadurch spart er für die gleiche Endhöhe hinten schon einmal ein paar Zentimeter und der Fuß muß nicht ganz so steil stehen, wodurch er weniger gestaucht wird. Denn diese Stauchung ist eines der Probleme, die einen Hallux valgus begünstigen. Bei dieser Fehlsteluung verbreitert sich der vordere Fuß durch eine Verschiebung des ersten Mittelfußknochens zum mittleren Fußrand Gleichzeitig knickt die Großzehe nach außen ab und nähert sich den mittleren Zehen an.
In diesem Zusammenhang ist es sicher kein Nachteil, dass diese Wedges aktuell total angesagt sind. Aber nicht nur Wedges, auch andere Plateau-Schuhe haben diesen Effekt, wie z.B. auch die Plateau-Pumps der Designerin Dana Davis.
2. Gleichmäßige Gewichtsverteilung des Gewichtes auf das Fußgewölbe, z.B. Einlagen bzw. Gelpolster …
Durch die punktuelle Druck-Verteilung und der Tatsache, dass der Fuß in dem hohen Schuh nach vorne rutscht, stauchen High Heels den Fuß umso mehr zusammen. Indem man nun den Vor-Fuß von unten möglichst gleichmäßig stützt, wird die Belastung auf die einzelnen Knochen insgesamt verringert. Dies erreicht man dadurch indem gerade in den unteren Teil ein gutes, dämpfendes Fußbett eingearbeitet ist! Raffinierte High-Tech Modelle arbeiten mit Luftkissen- oder Gel Fußbetten, die den Druck gleichmäßiger verteilen und außerdem verhindern, dass der Fuß zu sehr ins Rutschen kommt! Übrigens sollte man auch dafür sorgen, dass die Außensohle nicht zu glatt ist, z.B. aus Galttleder! Denn Schlitterpartien enden in diesem Fall gerne mit Bänderrissen!
3. Je breiter der Absatz, umso besser der Halt
Auch wenn nichts so elegant aussieht, wie Stilettos bzw. Pfennigabsätze, so ist doch das Laufverhalten umso wackliger, je schmaler der Absatz und damit die Auflagefläche auf dem Boden ist. Der Fuß muss dauernd balancieren und schnell ist er umgeknickt und die Bänderdehnung oder Schlimmeres vorprogrammiert. Aber nicht nur das. Je mehr der Fuß und damit das Weichteilgewebe im Schuh hin und her rutscht, umso eher bilden sich schmerzhafte Blasen …

4. Dehnung und Weichmachen des Leders, z.B. durch Vaseline
Reibt man dieses Fett innen in die Schuhe an die relativ engen Stellen, können Blasen verhindert werden, weil das Leder elastischer wird und nachgibt.
Ein simpler Trick, der, regelmäßig angewandt, die ,,Heels“ bald zu Bequemschuhen machen kann … Äbnliche ,,Schuhdehnungs-Tipps“, die ich gefunden habe, ist das Dehnen durch Anziehen von dicken Socken und danach das heiße Fönen der Schuhe. Ich habe das selbst einmal ausprobiert und es hat gut geklappt. Allerdings weiß ich nicht, wie Eure Schuhe diese Prozeduren vertragen und übernehme deshalb keine Verantwortung!
5. Die Schuhe nicht zu eng, sondern eher eine Nummer größer kaufen und evtl. Einlegsohlen/Gelpads einbringen!
Klar sind Schuhe umso bequemer, je weniger sie drücken. Wenn kein gutes Fußbett vorhanden ist, können außerdem Einlegsohlen oder Gelpads eingelegt oder geklebt werden werden, die den Fuß zusätzlich abpolstern.
6. Den 3. und 4. Zeh mit medizinischem Tape-Band zusamentapen
Dadurch wird der Fuß etwas schmäler und die Schuhe tragen sich bequemer … Dies klappt nicht immer, aber manche Fashionistas schwören auf diesen Tipp!
7. Den Füßen soviel ,,Pausen“ wie möglich gönnen
High Heels sind manchmal optisch einfach schöner – aber für die Füße sind und bleiben sie trotz aller Tricks, die wir auffahren können, eine Zumutung. Deshalb sollte man versuchen, sie den Füßen möglichst fern zu halten und schicke Alternativen zu finden! Für wichtige Ereignisse hat es sich bei mir bewährt, einen schicken Rucksack oder eine etwas größere Handtasche mitzunehmen, in der/dem ein Paar Schuhe Platz findet. Dann wird erst kurz vor dem Event gewechselt … Allerdings sind diese Schuhe nach wie vor – zumindest für mich – nix für jeden Tag

So, das war es für heute! Schreibt mir wie Ihr es mit den hohen Schuhen haltet …Für die, die gerne auf meinem Block ,,ein- und ausgehen“: Als Nächstes kommt der versprochene Artikel zur Insulinresistenz und dann der Artikel zur Fashion Week … ,,Streetstyles“… Ich freu´mich auf Euch!
Allen meinen lieben Lesern eine wunderschöne Woche,
Eure Nessy
Interieur : 5 Einrichtungs – Trends 2018 Teil A) 1. Aqua, Mint, Türkis im ,,Private Room“ 2. Holz / Natur-Materialien
Hallo Ihr Lieben!

Manchmal juckt es auch mich in den Fingern, etwas zu verändern! Nicht viel, aber so einen Hauch Frische darf es ab und zu schon sein …
Wenn ich dann die herrlichen Pinterrest Deko-Ideen entdecke und ich durch irgendwelche Einrichtungshäuser schlendere, kann ich einfach nicht an mich halten und da kommt auch bei mir, die eigentlich als Pragmatikerin gilt, die Deko-Seite zum Vorschein.
Denn der ,,Nestbautrieb“ ist uns Frauen nun einmal mit den Genen eingepflanzt worden und steht dafür, der Familie und natürlich auch sich selbst ein Gefühl der Geborgenheit und Liebe zu vermitteln! Das Gute daran: Das Ganze klappt ohne irgendwelche Bedingungen, völlig unkompliziert, nur mit ein wenig ,,Tand“!
Fangen wir also mit einem kleinen ,,Novum“ auf diesem Blog an! Zwar habe ich Euch ja schon öfters in unser Wohnzimmer mitgenommen, aber heute ,,erlaube“ ich Euch zum ersten Mal ein Blick in ,,Nessys Secret Room“. Außer meiner Familie betritt sonst nämlich niemand dieses Zimmer …Es ist meine kleine Oase, meine Schnuckelkammer unterm Dach … absolut ruhig und friedlich … Das heißt, fast immer höre ich die Vögel singen, denn quasi an mein Dachfenster klopft eine uralte Rieseneiche, die schon viele Menschen fällen wollten, die ich aber immer verteidigt habe…
Denn wir wohnen direkt am Wald. Das ist wunderschön und So gerne ich auch mit meiner Familie, aber auch mit Freunden und auch mit ,,Hinz und Kunz“ vom Dorf, die bei uns hereinschneien, abhänge, manchmal brauch´auch ich das absolute ,,Alleinsein“ – wie sonst sollte ich sonst zum Beispiel so viele Posts schreiben?

Fünf Einrichtungstrends 2018
Kommen wir nun zu meinen neuen Deko-Errungenschaften! ihr wisst, dass ich den natürlichen Look liebe!
1. Aqua, Mint, Türkis in meinem ,,Private Room“
Allerdings ist dieses Jahr eine ,Neue“ zu meinen Lieblingsfarben hinzugekommen. Gleich nachdem der Hype um diese Farb-Mischung aus Aqua und Mint im letzen Jahr begonnen hat, war ich hin und weg, als auf Pinterrest die ersten Bildchen auftauchten! Sie ist, je nach Nuance frisch und zart und erinnert an das Türkis eines wunderschönen Sandstrandes, der im Wasser in eben jene Farbe übergeht, die mich zum Träumen bringt! Deshalb lässt sie sich natürlich toll mit Weiß, Sandfarben und auch Nude kombinieren! Je nach Zusammenstellung kann man auch die Ton-in Ton Kombi mit einem Grün wagen. So werden in Einrichtungshäusern öfters Türkis, Blau und Grün als Frischekick kombiniert. Klar, dass ,,mein Zimmer“ sofort verschönt werden musste!


Die alte Regel, mehrfarbige Muster-Stoffe nur zu kombinieren, wenn sie ähnlich sind, gilt nur noch bedingt. Es kommt wie bei so Vielem auf das ,,richtige Händchen“ an. Denn bei zuviel Deko kommt das einzelne Stück natürlich oft nicht so gut zur Geltung wie bei einzelnen oder paarweise dekorierten Stücke.
Natürlich kann man das ganze Zimmer in einem Türkiston streichen und dann Ton in Ton arbeiten. Was aber auch klasse aussieht, ist die Wand in kräftigem Türkis zu tönen, wie ich in der Karibik bei den Hütten gesehen habe und dann dazu kräftige Farben zu kombinieren. das sieht immer gut aus, erfordert aber auch ein wenig Mut! Edel und etwas nostalgisch wirkt Türkis mit Gold!
Ihr seht, ich habe Blau/Türkis/Grüntöne vor neutralen weiß- und Naturtönen gemixt und dazu noch hier und da ein kleines bißchen Farbe einfließen lassen.
Gerade das Experimentieren mit Farben finde ich spannend …
Aber sicher ist Euch in meiner ,,Kammer“ noch etwas anderes aufgefallen – und damit kommen wir schon zum zweiten Punkt:
2. Holz und Natur-Materialien

- Das lichtdurchflutete Treppenhaus mit viel Holz macht sofort gute Laune!
Holz, Pflanzen und Teppiche aus Natur-Materialien führen und zu unseren Wurzeln zurück und geben einem irgendwie das Gefühl der Geborgenheit! Denn längst haben wir erkannt, dass unser Zuhause ein Rückzugsort von eben jener gefühlskalten Welt ist, die uns ,,da draußen“ nur allzu oft entgegenschlägt!
Seltsamerweise fühlt sich der Körper in der Natur, auch wenn sie nachgemacht ist, wohl. Zum ersten Mal so richtig bewußt war mir das, als ich im Winter bei Schlittenfahren im Schwarzwald eine Jausen-Hütte betrat. Der Duft nach Holz, das knisternde Feuer im Ofen und das Gesteck aus verschiedenen Moos-Sorten auf dem Fensterbrett verströmte eine Atmosphäre, die mich auf eine wohlige Art in Empfang nahm
Wenige ,,natürliche“ Accessoires können diese Wirkung schon in uns auslösen, es muß nicht gleich das ganze Original Dach sein, wie in unserem lichtdurchfluteten Treppenhaus (siehe Bild).
So hat beispielsweise die knorrige Kiefer aus dem nordischen Lieblings-Einrichtungshaus der Nation, die so verteufelt echt aussieht, mein Herz im Sturm erobert! Hält sie doch symbolisch allen Unbillen des Lebens stand!
Eine Lichterkette aus kleinen Apotheker- Glasfläschen mit ,, Gold und Kupferstaub“ gefüllt, zaubert verwunschenes Licht in meine gute Stube … Weiche Kuschelfelle fehlen kaum in einem ,,Mädel-Rückzugsort“, auch wenn wirklich gute Imitationen mittlerweile fast genauso teuer wie echte Felle sind. Früher habe ich echte gekauft, allerdings haben sie mittlerweile für mich einen seltsamen ,,Beigeschmack“ …
Kissen in allen Variationen mit Holz-Dekor sind in den Einrichtungshäusern und im Internet zu finden, ebenso wie die echten Holz-Scheiben, die man als Deko sogar an den Vorhang machen kann, wie hier geschehen. Die Maus habe ich übrigens an Halloween vergessen, abzudekorieren und mittlerweile gehört sie als witziges Accessoire irgendwie dazu …
Die Lampe aus natürlichem Salz-Stein gibt ein Licht ab, das dem Feuerschein ähnlich ist und soll eine gute Luft machen. Wie, weiß ich allerdings auch nicht …
Das aus Holz hand-geschnitzte Vögelchen aus der Normandie ist ein kleiner Hingucker und erinnert mich an das Vogel-Reservat, wo ich es erstanden habe …
An meiner Schneiderpuppe kombiniere ich gerne natürliche Stoffe und Materialien, wobei der Schal natürlich aus Fake Fur ist!
Eng mit der positiven Wirkung der Natur-Accessoires verknüpft ist der nächste Punkt, denn bei ihm geht es um das Cocooning – und damit verknnüpft das Schaffen eines ganz persönlichen Wohlfühlambientes … Aber halt ! Davon erzähle ich Euch das nächste Mal!
Für die Einrichtungsbegeisterten oder auch nur die, die sich für ,,meine Wohnung“ interessieren, verrate ich noch Details über den Kolonial- und den Industrial Style …
Vorher kommt aber noch ein Artikel über CBD – ein spannender ,,neuer“ Wirkstoff, der sich vielseitig einsetzen lässt …
So, für heute ist es aber genug!
Jetzt wünsche Euch noch einen wunderschönen Tag – ich hoffe, Ihr sitzt nicht nur vor dem Computer 😉
Alles Liebe,
Eure Nessy
Fashion love in Black …
Hallo Ihr Lieben!
Philosophie / Tiere: Die bewegende Geschichte des ganz und gar nicht perfekten Miniponys Tarzan …

Von draußen dringt die glockenhelle Stimme von Nessy, die zum Frühstück ruft, an mein Ohr. Verschlafen blinzle ich durch die offene Stall-Tür. Was sie wohl heute mitgebracht hat? Leckere Bio-Karöttchen. knusprige Baguettes, lauwarmes Porridge-Mash oder kerniges Müsli mit rote Beete und Apfelschnitzen? Oder doch nur ein Korb voll frisches, besonders aromatisches Gras, dass sie uns morgens an einer bestimmten Böschung, die nur sie kennt, pflückt?
Eine perfekte Welt! Ja, zugegeben, besser geht es kaum! Und Ihr denkt jetzt sicher, Pony müsste man sein! Aber nee, Kinder, lasst mal, das kann auch ganz schön blöd sein, vor allem, wenn man mit der Geburt einen Stempel bekommen hat: ,,Ausschuss“! Aber von vorne …
Wie ich zur Nessy gekommen bin? Kinder, fragt mich was leichteres!
Sie weiß nicht soviel über mich, und ich weiß es auch nicht mehr so genau … Wie so vieles im Leben! Meines jedenfalls hat in Holland begonnen. Nee, nicht wie Ihr denkt! Nix Käse, Windmühlen und Holzpantoffeln. Dort werden nämlich auch viele Pferde gezüchtet. Tolle Pferde! Große und schöne und kleine und schöne … Und manchmal, ja manchmal ist auch eines dabei, das nicht ,,sooo schön“ geraten ist.
Sozusagen ,,Pony-Ausschuß-Ware“! So wie ich… Während meine Brüder und Schwestern unserem Züchter für tausende von Euro von verzückten ,,Mini-Pferde-Käufern“ aus den Händen gerissen wurden, fiel ich bei jeder ,,Prüfung auf Gesundheit“ schon von weitem durch.

Mit meinen X-Beinen, meinem langen, oft juckenden Fell und meinem Auge, das sich gerne irgendwie verklebte, weil ich mich dort einmal verletzt hatte, wollte mich niemand haben. Ab und zu wurde versucht, mich etwas mehr zu pflegen, damit mich irgendjemand mitnehmen würde, aber die Händler ahnten natürlich immer sofort, dass ich sie mehr Mühe und Geld kosten, als Geld bringen würde. Irgendwann wurde ich dann einfach einem von ihnen, quasi als ,,Dreingabe“, mitgegeben… Glück im Unglück. Denn mit solchen ,,Ladenhütern“ wie ich einer war, wurde nicht lange gefackelt, die Pferdetransporte nach Belgien sind normalerweise die Option, die dann eintritt … Dort gibt´s noch eine letzte Chance auf einem Pferdemarkt und wenn dann keiner kauft, der dem Pferd doch noch eine Chance gibt, wird der Rest von … Schluck! Lassen wir das!
Mir blieb dieses Schicksal – Gott seis gedankt – erspart! Widerum als ,,Dreingabe“ landete ich in einem kleineren Reitstall, wo es eigentlich gar nicht mal so schlecht war. Immerhin gab es ordentlich Futter. Aber ich war einer von vielen und da ich weder besonders anhänglich noch hübsch, aber wenigstens brav war, sollte ich als ,,Geburtstagsfeier“ und Kinderpony herhalten. So kam es, dass viele Kinder, schreiend und hyperaktiv, wie sie eben waren, relativ ungebremst auf meinem nicht so starkem Rücken herumturnen durften. Eine Weile konnte ich das ganz gut erdulden, obwohl es sich oft schmerzhaft anfühlte. Ich bin ja nur etwa 80 cm ,,groß“ , da ist das Gewicht, das ich aushalte, recht rasch erreicht, aber das wissen ja die Kinder nicht! Mit der Zeit fiel es mir jedoch immer schwerer, zu tun, was von mir verlangt wurde, so sehr ich mich auch bemühte, mir nix anmerken zu lassen! Ich wußte ja, dass ich unbedingt funktionieren musste und niemand schien mein Leiden zu bemerken … So versuchte ich tapfer, meine ,,Arbeit“ ohne irgend jemand zu verletzen, weiter zu verrichten. Allerdings kam es immer öfter vor, dass mein Rücken so sehr schmerzte, dass ich nicht mehr gerade laufen konnte oder meine häufigen entzündeten Wunden sichtbar durch das Fell nässten, worauf ich, wenn die Eltern der kleinen Prinzessinnen und Prinzen, die so verrückt nach ,,dem Kleinen!“ waren, dies bemerkten, ärgerlich wieder einmal als ,,unbrauchbar“ in den Stall verfrachtet wurde.
Ob es ganz genau so war, weiß ich nicht mehr. Aber so ähnlich muss es sich zumindest abgespielt haben …
Ich fing an, nicht mehr so gut zu fressen, was aber wegen meinem dicken Fell nicht auffiel. Allerdings fing mein Besitzer an, wegen der vielen ,,Mängel“, die ich nun einmal aufwies, über Konsequenzen ,,des Erlösens“ wie er es nannte, nachzudenken … Aber irgendwie brachte er das, wie er einmal zu seinem Kumpel meinte, auch ,, im Moment“ nicht übers Herz … So ging das Spiel jedesmal von vorne los … Kaum ging es etwas besser, wurde schon dem Drängen der schreienden Kinderschar, die regelmäßig in meinem Stall einfielen, nachgegeben, gerade auf MIR sitzen zu wollen. Ich sein schließlich nicht so hoch und man können sich zur Not mit den Füßen abstützen… Au weiha! Wenn ich nur dran denke …
Eines Tages war eine Familienmesse in der nächsten größeren Stadt, wo auch mein Besitzer für seinen Reitstall einen Werbestand aufbauen würde.
Und weil ich wieder einmal ,,unpässlich“ war und ein wenig humpelte, hielt man es für eine klasse Idee, dass ich mich wenigstens als Ausstellungsstück nützlich machen könne, weil ich ja, dank meiner Mini-Größe, irgendwie schon ganz niedlich aussah.
Am Anfang fand ich auch die Aufmerksamkeit der Kinder ganz schön, die mit glänzenden Augen, sobald sie mich erblickten, zu meinem Paddock kamen, ihre Händchen nach mir ausstreckten und mich erhaschen wollten, um mich zu streicheln. Aber sie hörten einfach nicht auf! Stunde um Stunde, den ganzen Tag lang, tatschten sie mich ohne Unterbrechung durch das Gitter an und fassten mir dabei oft in die Augen oder an meine entzündeten Stellen, die unter dem Fell versteckt waren! Autsch! Das konnte ganz schön wehtun! Und da geschah es! Ehrlich Leute, heute noch schäme ich mich dafür! Denn was ich jetzt tat, macht man nicht! Auch nicht in Notwehr! Das verbietet der Pony-Ehrenkodex unter allen Umständen!
Okay, ich spreche es aus! Gerade hatte ein etwa siebenjähriges Mädchen mit ihren Fingernägeln mein linkes Auge recht unsanft gestreift und war nun dabei, nach meinen Schopf zu krallen. Aus den Augenwinkeln sah ich ihre Hand direkt über mir … Da geschah es! Ich schnappte nach ihr! Uhh! Das hatte ich noch nie getan! Ehrlich! Ich kann einfach nicht sagen, warum und wieso ich das damals tat! Schließlich hätte ich das nie von mir gedacht oder es gewollt. Es war wirklich absolut schrecklich! Sie schrie und schluchzte, obwohl ich eigentlich nicht wirklich zugebissen hatte, sondern eben nur – geschnappt! Das konnte doch unmöglich soo weh getan haben! Oder doch? Was hatte ich getan? Am liebsten wäre ich im Boden versunken! Ich machte mich auf ein kräftiges Donnerwetter gefasst, aber natürlich galt die Aufmerksamkeit meines Besitzers in diesem Moment allein der kleinen Schreierin, die – Gott seis gedankt – tatsächlich nur mit einen Schrecken davongekommen war. Danach wies er, zu ihrer Mutter gewandt, auf das Schild, auf dem unmissverständlich stand, dass das ,,Berühren des Ponys“ eigentlich verboten gewesen war!
Als die beiden wieder weg waren, hoffte ich fast, dass mir mein Besitzer nun seine Meinung über meinen ,,Biss“ unmißverständlich mitteilen würde – aber – nicht einmal das schien ich ihm noch wert zu sein! Ich stand ich nur noch da, wie ein Häufchen Elend, enttäuscht über mich selbst! Ich war wirklich am absoluten Tiefpunkt angelangt. Meine letzte Trumpfkarte, nämlich die, wenigstens ,,ein ganz Braver“ zu sein, hatte ich hiermit verspielt. Mich würde niemand mehr wollen …
Bis jetzt hatte ich noch alles um mich herum mit einer gewissen Neugier beobachtet, aber nun war ich so traurig und erschöpft von dem ganzen Stress, dass ich meine Umwelt kaum noch wahrnahm. Sollten sie doch auf mir herumtatschen! Das würde, wenn überhaupt, meine letzte Chance sein, zu zeigen, dass ich auch das aushalten konnte, wenn es unbedingt sein mußte. Nein, das Leben ist nun einmal kein Ponyhof, obwohl, besonders ich, mir das immer gewünscht hatte!
So bemerkte ich auch nicht, dass unter den ,,Zuschauern“ zwei waren, die mich prüfend beobachteten und dann mit meinem ,,Chef“ ein Schwätzchen hielten… Zwei, durch die sich mein Leben komplett verändern würde!
Es war eine Frau mit einem jener kleinen Kinder, von denen mir viele in der Vergangenheit oft so zugesetzt hatten. Ich wußte auch noch nicht, dass dieses Kind ganz anders war und dies niemals tun würde, sondern mich stets liebevoll und mit Ehrfurcht behandeln würde! Natürlich wisst Ihr, wen ich meine, denn Ihr kennt sie auch! … Nessy, die mit ihrem kleinen Sohn vorbeikam und die, wie ich später noch merken sollte, bekanntermaßen auf alles fliegt, was vier Beine hat! Natürlich entgingen ihren seit früher Kindheit pferdisch geschulten Augen solche versteckten Mißstände nicht!
Zunächst merkte ich, dass ich, was ich nach meinem schrecklichen Verhalten schon befürchtet hatte, nach Ende der Messe tatsächlich nicht mehr zu dem kleinen Reitstall zurückkehrte. Wenn auch nicht allzu lange, so war er doch meine Heimat mit Freunden geworden. Nun war es also ,,vorbei“!
Als wir an dem fremden Ort, von dem ich Schreckliches erwartete, angekommen waren und ich ausgeladen wurde, sah ich – oh Wunder – zuerst zwei dieser unendlich gut gepflegten, stolzen Miniponys mit langer Mähne und seidigem Fell, die mich an meine erste Heimat und meine Brüder und Schwester erinnerten. Hatte sie etwa das gleiche Schicksal ereilt? Was war geschehen? Auch mein Besitzer, der mich an einem alten Strick hielt, der nichts mit den Lederhalftern der beiden Schönheiten gemein hatte, schien überaus erstaunt! Er blickte sie mit offenen Mund an und stammelte: ,,Wow, die sind die aber wirklich ma gepflegt! Kumpel, du hast es gut getroffen!“ Dann gab er mir einen Klaps, nahm die wohl sehr gute Bezahlung in Empfang und rauschte mit seinem klapprigen Hänger vom Hof.
Was würde mich denn nun erwarten? Ich war ziemlich verwirrt! Nessy, die ich damals ja noch nicht kannte, redete freundlich mit mir und wollte mir eine Möhre geben, die ich aber vor lauter Aufregung und Angst nicht fressen wollte. Zu Recht! Denn dann wurde ich zu einem Waschplatz gebracht und zum ersten Mal in meinem Leben gewaschen! Zuerst war das Wasser im Schlauch ja noch warm, aber dann wurde es eiskalt! Brrr! Aber, oh Wunder! Sie rieb mich im Anschluß mit einer Tinktur ein, die mein Jucken, an dass ich schon fast nicht mehr gedacht hatte, tatsächlich fast sofort stoppte! Zudem trocknete mich die warme Sonne und der kleine Sohn von Nessy nahm meinen Stick und führte mich zu saftigem Gras! Das war herrlich! Danach durfte ich n´mich in eine große Box voller Sägespäne, Heu und Äpfel ausruhen.
Und erst jetzt begriff ich es richtig! Ich würde nicht … Ihr wisst schon! Diese Menschen, die wohl meine neuen Besitzer waren, schienen tatsächlich lieb zu sein! Mit fiel ein Stein, nein, ein richtiger Felsen vom Herz, denn für mich würde nun ein neues Leben beginnen! Nicht nur, dass ich erst einmal nicht ,,arbeiten“ musste und es hier viel zu entdecken gab! Es gab ja auch Kumpels wie mich! Allerdings machten sie mir ganz schön Angst, weshalb ich mich lieber an Nessy und deren großen, aber sehr sanften Wallach Ernie hielt! Denn ich bin schließlich jemand, für den es auf die inneren Werte ankommt und Äußerlichkeiten wie Körpergröße oder Schönheit keine Rolle spielen!
Damit ich auch schlechtem Wetter toben konnte, gab es eine überdachten Reithalle und mein neuer Pferdekumpel Ernie half mir, wenn die anderen mir was anhaben wollten! Jeden dritten Tag wurden meine Wunden gespült und das Fell eingesalbt … Anfangs fand ich das alles noch ziemlich lästig, doch Nessy ließ sich davon nicht beirren! Liebevoll pflegte sie mich und ihr kleiner Sohn (mein neuer, offizieller Besitzer) schaute mich meist mit großen Augen bewundernd an! Obwohl mein Rücken voll sichtbarer Wunden war, nachdem Nessy die Krusten gelöst und den Eiter abgewaschen hatte, nannte er mich ,,ein wunderschönes Pferd“. Mich! Wow! Ich fühlte mich zusehends wohler. Bald waren meine Wunden verheilt.
Und siehe da -mit einem passenden Sattel und einem dicken Polster tat mir nix mehr weh und ich ließ ich den kleinen Sohn von Nessy fröhlich auf mir reiten! Beide hatten wir viel Spaß und sogar kleine Hindernisse konnte ich überspringen! Einmal gewannen wir sogar den dritten Preis in einem Reiterwettbewerb! Tja Freunde! Auch mit X-Beinen geht das!
Aber irgendwann war ,,Sohnemann“, wie Nessy ihn nannte, zu schwer, und zugegeben war mir in dieser Zeit schon manchmal etwas langweilig, obwohl ich eine ,,Nanny“ hatte, die mich immer mitnahm, wenn sie mit ihren Kindern spazieren ging und manchmal ein Junge zu mir kam, der vorhatte, ein Zirkuspony aus mir zu machen … wegen meiner schnellen Auffassungsgabe! Tja, da staunt ihr, oder? Zwar wurde ich einmal am Tag nach draußen gelassen, aber so richtig ausgelastet war ich nicht! Denn was sind 3 oder 4 Stunden auf der Koppel eine Stunde im Wald, wenn man den Rest vom Tag in einer 6×3 Meter großen Box steht? Na ja, nix ist perfekt und sonst war ja auch alles okay…
Aber dann kam tatsächlich eines Tages noch eine Überraschung! Bei einem Spaziergang, fiel mir auf, dass Nessy ungewöhnlich aufgeregt war. Wir machten Halt an einer riesigen Weide mit Boxen und einem Unterstand. Schon vorher hatte mich Nessy ein paarmal hierhergebracht und so dachte ich mir nix dabei. Nur wunderte mich, dass auch die anderen Pferde von Nessy, allen voraus mein Kumpel Ernie, da waren! Und an diesem Abend brachte sie mich nicht mehr in meine alte Box…
Und seitdem leben wir auf einem richtig großen Grundstück am Waldrand, auf dem wir immer draußen sein dürfen, wenn wir wollen!
Ich hatte übrigens als erster das besondere Privileg, mich völlig frei bewegen zu können, weil ich so klein bin, dass ich unter allen Zäunen durchschlupfen kann, wenn ich den kurzen Stromschlag aushalte, den ich dann manchmal abbekomme.
Und heute? Bin ich ein kleiner Opa … Nee, noch nicht wirklich. Aber meine Knochen sind doch schon ein wenig abgenutzt! Ihr wisst ja – ich habe X-Beine, da geht das mit der Abnutzung leider noch schneller! Manchmal, vor allem morgens, wie jetzt, tun sie doch ein bisschen weh und es braucht eine Zeit, bis ich in die Gänge komme! Aber dann strecke ich mich und dehne mich, stakse ich erst ein wenig herum und plötzlich sind die Schmerzen wie weggeblasen, vor allem wenn Nessy, wie jetzt, mit dem Frühstück kommt!
So come on! What shalls? Ich liebe ich mein Leben! Besonders mag ich Leckerli und Spaziergänge. Und Schmusen mit meiner manchmal auch zickigen Freundin Lissy ist auch toll! Der Ernie wurde ja leider verkauft … wie das Leben so spielt. Allerdings hat mir Nessy gesagt, dass auch er es auch sehr gut hätte. Er hat jetzt gleich vier Freundinnen (dieser alte Macho!) Aber ,,meine“ Lissy ist auch eine Lustige, kann ich Euch sagen! Immer für einen Schabernack gut. Soll ich Euch erzählen, wie wir zusammen ausgebüchst sind? Naja, ein andermal vielleicht! Denn jetzt muß ich endlich schauen, was die Nessy so mitgebracht hat! Es sieht aus, als wäre es – tatsächlich! Getrockneter Kranzkuchen! Mein absolutes Lieblingsgebäck! Ach, eins noch!
Lissy hat nämlich den Vorteil, wunderschön zu sein. Jeder verliebt sich sofort in dieses braun-schwarze, edle Pferd mit der gleichmäßigen Blässe … Aber soll ich Euch was verraten? Wenn ihr ganz genau hinschaut, sehr Ihr, dass ihr eines Bein ein wenig nach innen verdreht ist… Nur ganz leicht, einen Hauch, sozusagen. Aber Nessy ist sogar froh darüber! Glaubt Ihr nicht? Oh doch! Es ist nämlich so: Nie hätte sie so ein Pferd kaufen können, wenn, ja, wenn es nicht vom Züchter als junges, ungerittenes Pferd relativ günstig abgegeben worden wäre. Denn man hatte schließlich nicht wissen können, ob sie ,,für den Sport taugt“ – mit diesem Bein! Und so konnte Nessy dieses Pferd kaufen, was sicher nicht geklappt hätte, wenn der Fuß nicht diesen kleinen Makel gehabt hätte…. und ich hätte heute keine ,,beste Freundin“, die, wie ich, einmal (fast) ,,Ausschuss“ war!
Denn wenig ist perfekt in unserer Welt! Ich frage mich immer öfters, warum die Menschen denken, dass es das immer unbedingt sein müsste! Sobald sie einen noch so kleine Makel an etwas entdecken, muss sofort das Ganze eliminiert und durch etwas Perfektes ersetzt werden! Dabei kommt es in oft auf etwas ganz anderes, als auf den vermeintlichen Makel an!
Wäre es in vielen Fällen nicht mindestens genauso gut, die Perfektion darin zu finden, auch nicht perfekte Dinge einfach anzunehmen und so zu händeln, dass man gerade darin das Glück findet, etwas ,,daraus gemacht“ zu haben? Liegt ,,Perfektion“ nicht oft sowieso nur im Auge des Betrachters?
In diesem Sinne grüßt Euch ganz herzlich,
Euer nicht ganz so perfektes Minipony Tarzan!
Überblick über alle Artikel zur Mercedes Benz Fashion Week ( MBFW ) Berlin / Stadt Berlin
Bisher sind in dieser Reihe erschienen:
Frühjahr 2020(Wintersaison 2020/21):
Fashion Week Berlin W 2020/21 Teil 2: Die Sportalm – Kollektion! Mit besonderen Botschaften…
Fashion Week Berlin 2020/21 Teil 3: Rebekka Ruétz – Nur noch kurz die Welt retten …
Fashion Week Berlin W 2020/21 Teil 5: Kilian Kerner – Märchenland mit Bibi Blocksberg/ Foto-Tücken/ Hexspruch/ Gewinnspiel/ DIY!
Sommer 2019 (Sommersaison 2020):
MBFW Fashionweek Berlin Sommer 2019 / 2020 Teil 3: Exklusive Runwayshow ,,House of RIANI stas“
Fashion & Cars: Dschungel-Look in Berlin meets Promis, heiße Mercedes Schlitten & lauwarme Veggie-Currywurst
Frühjahr 2019 (Wintersaison 2019/20):
Fashion Week 2019: Tipps, Trends, lustige Bilder, Links (allgemeine Tipps und interessante Fakten für Fashion-Week Gänger)
Das Geheimnis einer tollen Ausstrahlung und die aktuelle Fashion – Trendliste Frühjahr 2019! (Trendliste, Wow-Effekt, It-Pieces, Maisonnoée)
MBFW ( Fashionweek ) Berlin 2019: Designerreihe – Lena Hoschek
Sommer 2018 (Sommersaison 2019):
MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S Summer 2018 / 19 TEIL 4 : Nessy goes to Sportalm – Ein Feuerwerk an Farben und Formen
Mercedes Benz Fashion Week Berlin S Summer 2018 / 2019 Teil 3 : Maisonnoée Show der Superlative – höchste Schneiderkunst, Nova Miller und GNTM
4. Aug. 2018 15:47
Mein schönstes Fashion-Week Outfit 2019
Frühjahr 2018 (Wintersaison 2018/19):
MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2018 – MY STORY TEIL 1: CRASH MIT DER LEITER/ STYLERANKING
MBFW Fashion Week Berlin Winter 2018, Teil 2 : ,,RIANI stas Revolution“
FILM – PREMIERE ,,LICHT“ IN BERLIN INS DELPHI-KINO – WAS DIESEN FILM SO SEHENSWERT MACHT!
Sommer 2017 (Sommersaison 2018):
Frühjahr 2017 (Wintersaison 2017/18):
MERCEDES-BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2017 TEIL 4 – IMPRESSIONEN: STEFANIE GIESINGER BEI MAYBELLINE, SEXY LANA MUELLER SHOW, MIRJA DUMONT ´MAL ANDERS / RÜCKBLICK RIANI, SPORTALM, MARC CAIN UND VIELE ANDERE...
Sommer 2016 (Sommersaison 2017):
MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016 SATIRE / LOOK OF THE WEEK: DIE FASHION WEEK BERLIN NAHT – ,,IK KOMME, WA?“
MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017 TEIL 5: MEINE LANGHAAR – FRISUREN, MAKE UP UND NÄGEL…
MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016 TEIL 6 – PROMI SPECIAL: MEIN TREFFEN MIT ,,THE ONE AND ONLY“ RICCARDO SIMONETTI
MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016 TEIL 7 – PROMI SPECIAL: DIE GUIDO MARIA KRETSCHMER SHOW, MEIN TREFFEN MIT STEFANIE GIESINGER, NATASCHA OCHSENKNECHT UND NOCH MEHR PROMIS…
FRÜHJAHR 2016 (Wintersaison 2016/17):
Alle sonstigen erschienenen Berlin-Specials:
1. Teil Berlin ist eine Reise wert… Auf der Suche nach Berlins “neuer” Seele…
Eindrücke von Berlin, Taxifahrer, Hilton-Hotel, rund um Checkpoint Charlie, Mauerbesichtigung, „Mall of Berlin“
2. Teil Berlin Promi-Special: Harald Glööckler-Events…
Am 26.2.2016 war ich zum Ladies-Day in den wahrlich pompöösen Glööckler Store eingeladen. Für mich ein Anlaß, mich mit Phänomen Harald Glööckler einmal näher zu befassen…
3. Teil Berlin Promi-Special: Zu Gast beim „Dschungelkönig“ Peer Kusmagk im Restaurant „La Raclette“
Auch der Besuch bei Peer Kusmagk war etwas ganz Besonderes, wenn auch ein Kontrastprogramm zu der Modeboutique von Herrn Glööckler. Bei flackerndem Kaminfeuer unterhielten wir uns in rustikaler, gemütlicher Atmosphäre mit einem erstaunlich offenen, unpretentiösen Peer und genossen am Tischgrill mit Holzkohle geschmolzenen Käse…
Zwischen Kongress, Besichtigungen und Meetings blieb auch noch Zeit für ein Shooting …
5. Teil Berlin-Special Medizin: Neuigkeiten vom Deutschen Krebs-Kongress DKK 2016 – Ein Überblick
Die Krebstherapien und -erkenntnisse haben in letzter Zeit erstaunliche Fortschritte gemacht. Hier berichte ich Euch, was im Einzelnen herausgefunden wurde…










