Short Story: Wie ,,Corona“ unser Schicksal als Grenz-Bewohner in die Zeitung brachte …

Hallo Ihr Lieben!

Wie geht es Euch aktuell? Die Grenzen lockern sich, der langersehnte Regen benetzt unsere Bäume und Gärten und die ersten Meislein sind inzwischen geschlüpft! Eigentlich könnte alles sehr schön sein, …

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Super-einfaches, leckeres Kartoffel-Ofen-Gratin-Rezept

Einfaches Rezept, das jeder in 10 Minuten auf die Beine stellen kann und je nach Zutaten schnell zu einem leckeren, vollwertigem Gericht wird!

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Osterimpressionen

Hallo Ihr Lieben!Bildschirmfoto 2020-04-10 um 20.11.12

Immer wieder höre ich … trotz Corona …  Aber ehrlich gessagt, geht es vielen von uns, die wir (noch) gesund sind, eigentlich recht gut. Sehr gut sogar. Einige müssen nicht einmal arbeiten. Übrigens auch unsere Alltagshelden wie Verkäufer/innen, Ärzt/innen, Alten- und Krankenpfleger/innen arbeiten aktuell oft weniger als normal , weil vielerorts Schichtdienst eingeführt wurde, damit bei Erkrankung/Kontakt eines Teams zumindest das andere noch agieren kann! Also beschränkt sich das Heldentum auf die Gefahr, sich eventuell anzustecken, was natürlich schon Heldentum genug ist.

Nicht einmal die Gefahr an sich ist es, die sie zu ,,Alltagshelden“ macht, sondern die Angst, mit der unsere Helden leben müssen. Mit dem Gefühl, sich anstecken zu können und zu den 0,01-5% von ? zu gehören, bei denen die Erkrankung nicht harmlos verläuft.

Klar ist vieles blöd. Allen voran die Wirtschaft, die so langsam den Bach ,,nach unten fließt“. Aber das volle Ausmaß werden wir erst später spüren. Wenn die Soforthilfen aufgebraucht sind und das Gelddrucken seine Inflations-Spuren hinterlassen hat. Wenn wir vielleicht arbeitslos geworden sind und keinen neuen Arbeitsplatz mehr finden, der uns so richtig zusagt und wenn es vielleicht wirklich Nahrungsmittelengpässe gibt …Bildschirmfoto 2020-04-10 um 19.11.22

Aber dennoch bin ich zuversichtlich, auch wenn es Dinge gibt, die mir ab und zu auch einmal so richtig ,,stinken“! Aber unser Leben ist nun mal kein immerwährender ,,Ponyhof“.

Also bin ich  jeden Morgen dankbar, wie gut es mir eigentlich geht. Das klingt kitschig und abgedroschen, aber es ist so. Ich bemerke jeden Tag aufs Neue, was mir das Leben ,,trotz“ Krise bereithält und das ist ganz schön viel! In Deutschland wird, so sieht es aktuell aus, niemand wegen dieser Krise Hunger leiden müssen, alle Menschen rücken ,,mental“ zusammen, helfen sich, entdecken neue Seiten an sich, genießen die ,,Zwangs“-Entschleunigung …

Die Dinge werden sich höchstwahrscheinlich irgendwie wieder richten und wir werden dafür etwas tun müssen. Aber ist dafür nicht höchste Zeit, in einer Zeit, in der Über-Konsum und Ressourcen-Wegwerfen und ,,Leben wie die Made im Speck“ selbstverständlich waren? Jetzt haben wir Zeit, einmal darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist und das Leben ,,ein wenig neu zu ordnen“! Denn Achtsamkeit ist das neue Zauberwort und ein wenig der Demut, die uns ,,Corona“ lehrt, tut uns vielleicht auch einmal ganz gut! Versteht mich nicht falsch! Ich gönne jedem, was er hat und finde es blöd, wenn man sich, anders wie beispielsweise in den USA, nicht freuen darf über das, was man geschafft hat, weil man sonst gleich als ,,Angeber“ und ,,geltungsbedürftig“ abgestempelt wird. Aber darum geht es eben auch. Wir müssen wieder lernen, uns über das zu freuen, was wir haben, es auskosten und genießen anstatt immer unzufrieden zu sein und nie zufrieden zu sein!

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen, dass Ihr die Krise gut und gesund übersteht und wünsche allen von Herzen, das Ihr gut mit Euren Verlusten, die wir sicher alle mehr oder weniger einstecken müssen, möglichst gut klarkommt und das Beste daraus macht! Ihr werdet es schaffen! Bleibt dran, bereitet Euch jetzt schon vor auf das, was danach sein wird! Holt Euch Kraft, von allem, was Ihr als schön empfindet, sehr es als Chance für Euch und betrachtet die Vergangenheit nicht als ,,Normalität“, sondern als Geschenk! denn nie in der Geschichte der Menschheit waren wir mit soviel Überfluss und Luxus ausgestattet wie in der heutigen Zeit in Deutschland!

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein wunderschönes Osterfest ganz im Zeichen der Hoffnung und zeige ein paar meiner schönen März/April-Bilder …

Big Hugs (schriftlich darf man ja…) Eure Nessy

Als Dia-Show …

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oder so …

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Short Story/ Satire: Wie sich der Geschmack durch ,,Corona“ verändert …

Hallo Ihr Lieben!

Je weiter  die ganze SARS-CoV-2 Geschichte fortschreitet und umso ernster das Virus unseren Alltag beschneidet, ist  umso mehr Situationen treten auch auf, in denen ich mir das Schmunzeln einfach nicht so ganz verkneifen kann … Was liegt näher, als solche ,,schönen“ Momente mit Euch zu teilen? Ernste Geschichten gibt es gerade wirklich genug … Diese hier verdanke ich wieder einmal meiner besten Freundin Irmi, die mache von Euch schon von anderen Geschichten kennen … Wobei Irmi natürlich nicht Irmi heißt … Aber darum geht es ja auch gar nicht!

Also …  vor kurzem hatte meine Freundin Irmi einmal wieder das dringende Bedürfnis, Einkaufen zu gehen. Offen gestanden, wären sie und ihre Familie sicher nicht verhungert, denn als guter Bürgerin  hatte sie natürlich für zwei Wochen doch das ein oder andere Knäckebrot im Keller. Aber wer mag schon immer Knäckebrot essen?  Und außerdem war Klopapier schon die letzten Wochen ständig ausverkauft gewesen (und ist es leider immer noch), sodaß ihre Familie ihre Kehrseite seit geraumer Zeit nur noch mit einer Art einlagigem Industrie-Schmirgelpapier, dass sie im Restaurant-Bedarf in letzter Minute bei eBäh ersteigert hatte,  notdürftig säubern konnte. Aber schließlich gibt es ja auch Wasser für das ultimative Frischegefühl. Und da man sowieso meist zuhause ist … Aber lassen wir das und wenden uns appetitlicheren Themen zu …

Als vorbildliche Ehefrau, Mutter und beste Freundin von allen erkundigte sie sich natürlich vorher ganz genau, was jeder ihrer ,,Schützlinge“ brauchen würde und im Falle ihres Göttergatten frage sie sogar nach. Frische Erdbeeren? Wieder einmal ein schönes Stück Fleisch oder Fisch? ,,Nein, tatsächlich nichts von alledem!“ Stattdessen kam wie aus der Pistole geschossen: ,,Ravioli“!  Wie bitte? ,,Jaa doch …“

Sie verstand die Welt nicht mehr! Wieso dass denn, wenn er doch ihre ökologisch wertvollen, frisch gekochten Speisen genießen konnte? Ob es an ihr lag? Vielleicht, so überlegte sie,  war ihr Gekoche tatsächlich etwas eintönig? Dabei machte sie doch gerade in letzter Zeit immer ,,verschiedene Salate“ oder Kartoffelgratin … dann auch mal wieder Salat … aber gerne auch – Kartoffelgratin! Also eigentlich wirklich sehr abwechslungsreich! Mal kombinierte sie es schließlich mit Lauch, dann mit Zwiebeln oder Paprika,… Obendrauf kamen verschiedene Käse: Feta, Gouda oder  geraspelter Parmesan, dazu alles, was ihr Kräutergärtchen so hergab … okay, in letzter Zeit war vielleicht Rosmarin etwas dominant gewesen, da es einfach am resistentesten gegen lieblose Behandlung war und nicht gleich beleidigt vertrocknete, wenn sie es einmal eine Woche nicht gegossen worden war, wie die anderen empfindlichen Kräutlein auf ihrer Fensterbank!  Aber obwohl sie sich –  also – ehrlich! – keiner Schuld bewußt war, überlegte sie sich, als halbwegs passable Hausfrau, die sie zumindest gerne sein wollte, sofort,  wie sie den Speiseplan in Zukunft im Sinne von Männerherzen würde aufpeppen können … Vielleicht einmal ein saftiges Steak?  Oder einen schönen Red Snapper? Obwohl ja schon alleine der Name von letzterem bei manchen Männern unwillkürlich aufgrund bestimmter Assoziationen einen inneren Schutzreflex hervorruft, durch den sie am liebsten sofort  ihre Hände  schützend über ihrem besten Stück halten würden …

,,Koche ich schlecht?“ fragte sie also ihren liebsten Ehemann von allen geradeheraus  – und macht sich innerlich schon einmal auf den scharfen Schmerz, den die Wahrheit so manchmal mit sich bringt, gefasst….  ,,Aber besser ist es“, so dachte sie sich schuldbewußt, ,, man zieht den faulen Zahn gleich, anstatt monatelanges Gestinke ertragen zu müssen!“ Doch – oh Wunder – nichts dergleichen geschah – der Schmerz blieb aus!

Stattdessen kam ein kleinlautes, fast schuldbewußtes: ,,Nein natürlich nicht!“ aus seinem sonst so bestimmten, Männermund, ,, Aber ich habe HEUTE so Lust darauf …“ ,,Wieso das denn?“ war ihre ehrliche Frage – Die Antwort klang fast schuldbewusst. Seine Sekretärinnen hätten ihm in seiner Anwaltskanzlei erzählt, es gäbe nicht einmal mehr Ravioli … und schon war es um Irmis Mann geschehen! Seit Tagen würde er an nichts anderes mehr denken! Was die These stützt, dass man erst dann etwas zu schätzen weiß, wenn man es nicht mehr hat oder, das reicht schon – es nicht mehr haben KÖNNTE!

,,Okay,  dann ists ja gut!“ Auf Irmis Gesicht war immer noch ein leises, erleichtertes Lächeln zu sehen, als sie zum Einkaufen in das 3 Kilometer entfernte, beschauliche  deutsche Dörfchen mit einem kleinen, aber feinen, Supermarkt losfuhr. Nein, ich erzähle Euch jetzt nichts von ihrem ,,nicht ganz unvermeidbarem“ Streit mit dem Grenzbeamten, der Ordo hatte, niemanden mehr durchzulassen, da sie, wie viele andere auch, gerade so über der Grenze zu Frankreich wohnte und auch nichts davon, wie sie  nicht, wie sonst üblich,  besonnen-mütterlich reagiert hatte, sondern den Grenzbeamten wie eine Megäre angepflaumt hatte, obwohl der Mann, wie er ihr versicherte, nur seine Befehle ,,von oben“ ausführte. Komisch war dabei nur, dass ihr ihre Nachbarin vor kurzem noch erzählt hatte, dass sie vor einigen Stunden noch unbehelligt passiert sei!

Keine Sorge, ich will Euch jetzt auch nicht damit langweilen, wie sie  an einen anderen Grenzübergang  fahren musste und dann nach läppischen 82 Minuten Wartezeit schließlich ohne Probleme passieren durfte.

Als sie schließlich, mit Einmal-Handschuhen gegen ,,Corona“ gerüstet, vor dem Ravioli-Regal stand, erkannte sie wieder einmal, wie eigentlich dumm es gewesen war, sich nicht an den ,Hamsterkäufen“ zu beteiligen, als es noch Zeugs in diesen Regalen gegeben hatte. Damals hatte sie ein wenig herablassend auf die Leute gesehen, die sich vor dem Klopapierregal fast um die letzte Packung  Kleenex geprügelt hatten… Nein, es gab eigentlich keinen Grund für einen Klopapier-Knappheit, so hatte sie damals gedacht, man müsse nur vernünftig bleiben und die Regale eben nicht räumen. Wenn sie so denken würde, würden auch andere so vernünftig sein  … Leider hatten aber immerhin 95% der Bevölkerung doch anders gedacht! Denn was wäre schließlich schlimmer, als das Fehlen von Klopapier? Höchstens, wenn man nichts mehr zum Essen hätte. So etwas Leckeres, was man leicht warmmachen könnte, was aber zur Not auch kalt genießbar sein würde … Wie eben … RAVIOLI! Denn nicht nur das Klopapierregal  war so leer wie mittlerweile so manches Bankkonto, auch das Regal mit den Fertiggerichten war von den ,,Hamstern“, wie sie diese ,,Raffer- Menschen“ seit kurzem nannte,  so intensiv geplündert worden,  dass nicht einmal mehr ein Staubkorn, geschweige denn eine Ravioli -Dose überlebt hatten. Nur ein verwaistes Schild verriet noch frei und ohne Argwohn, dass das Objekt der Ravioli-Begierde einmal läppische 1,99 Euro gekostet hatte. Enttäuscht wollte sich Irmi schon abwenden, da erspähte sie plötzlich aus den Augenwinkeln, ganz am Rande des Regals, ein wenig in den Abschnitt der teuren ,,China-Import Delikatessen“, gerutscht  – noch eine Dose ,,deftiger Fleischeintopf“ ! Klar, um dieses Regal machten alle einen Bogen, als säße das leibhaftige Corona Virus direkt vor ihnen im Regal und riefe: ,,Fass mich nur an, sonst werdet ihr alle steeerrben!“

Nur dass dieser harmlose Fleischtopf aus guten deutschen Landen kam. So stand  es zumindest darauf! Vielleicht kam er auch aus einem einsamen Landstrich in Polen – aber da gab es sicher auch kein ,,Corona“! Das wäre doch immerhin eine schöne Alternative! Also streckte sie  ihre Hände aus … doch in diesem Moment fuhr von hinten ein Stock übers Regal und schlug die Dose mit dem Schlag eines geübten Golfers in einem hohen Bogen durch die Luft!  Irmi fuhr irritiert herum -und da stand ein Männlein, höchsten 50 kg schwer, das sich, sichtlich aus dem Gleichgewicht gebracht, mit der einen Hand  an seinem Einkaufswägelchen klammerte, während in der anderen noch der Stock auspendelte, den es gerade so kraftvoll durch die Luft geschwungen hatte,  ,,Hey“, warum schlagen sie hier diese Dose herum, das war MEINE!“ Empört funkelte Irmi den Greis an, der immer noch leicht wankte, während sie allerdings aus den Augenwinkeln  die Dose in einigen Metern Entfernung fröhlich durch den Gang rollen sah.  Erst unter dem Katzenfutterregal wurde etwas abgebremst und Irmi hoffte insgeheim, dass der kostbare Dosen-Schatz dort zum Liegen kommen würde, bevor ihn jemand anderes entdecken konnte…

Sie musste aufpassen, nicht überlegen zu grinsen, als sie dem Opi  mit einem strengen Blick den Arm  reichte und ihn wieder fest auf seine dürren Beinchen stellte. ,,Spielen Sie immer Golf mit ihrem Stock?“ konnte sie sich nicht verkneifen zu fragen, als er wieder sicher an seinem Einkaufswagen stand und sich sogleich, ohne ein Wort zu verlieren, auf den Weg machte, um ,,seine“ Dose, die er so rührend verteidigt hatte, zu suchen. Aber auch Irmi, normalerweise ruhig und besonnen, war nun in gewisser Weise vom ,,Corona-Virus“ infiziert. Diese letzte Dose würde sie sich nicht so einfach durch die Lappen gehen lassen, wie in der Vergangenheit das verdammte Klopapier! Vom archaischem  Jagdinstinkt der Vorfahren, bei denen das Leben davon abhing, immer noch geprägt, pirschte sie unauffällig in den Parallel-Gang und gelangte so tatsächlich von hinten an das Katzenfutter-Regal, vor dem auf dieser Seite  das nur noch mit zwei Waschmittelflaschen gefüllte Putzmittel-Regal stand. Aber darum würde sie sich später kümmern. Sie bückte sich nach unten – und da lag sie in der staubigen Dunkelheit des Vergessens – tatsächlich IHRE Fleischtopfdose! Schwer zu erreichen zwar, sodaß sich Irmi platt auf den Boden legen mußte, aber sie würde sie schon bekommen. Doch als sie die Dose mit den Fingerspitzen berührte, rollte das eigenwillige Stück einige Zentimeter zur Seite – und war damit -unerreichbar. ,,Kann ich ihnen helfen?“ fragte eine Stimme über ihr. In dem Moment wurde sich Irmi bewußt, wie peinlich es aussehen musste, wie sie bäuchlings auf dem Boden lag. Schnell richtete sie sich auf und klopfte den nicht vorhandenen Staub aus den Kleidern. Doch sie ergriff ihre Chance, als sie die Marktleiterin in ihrem Kostüm vor sich sah. ,,Wenn schon peinlich, dann wenigstens nicht umsonst“, dachte sie sich und schon nach einem kurzem Gespräch und einem kräftigen Ruck am Regal seitens der Marktleiterin hielt sie tatsächlich die begehrte Dose in ihren Händen, setzte sie vorsichtig in ihren Wagen , ganz vorne in den aufklappbaren Kindersitz und fuhr die Trophäe schnurstracks zur Kasse.

Doch irgendwie bekam das Ganze einen schalen Beigeschmack! Denn als sie den Fleischeintopf so betrachtete, wie er vor ihr im Wägelchen saß, wurde ihr langsam klar, dass diese Dose nach Fleischtopf und eben nicht nach Ravioli schmecken würde … ,,Blöd“, eigentlich umsonst das Ganze…!“ Und plötzlich meinte sie m zu spüren, wie sich dieses tomatige Geglibber von Ravioli in ihrem Mund anfühlen würde. Nämlich einfach lecker!  Wie im Zelturlaub, als sie als Kind  in ,,Rosa Pineta“, Italien, nach einer abenteuerlichen Fahrt mit einem viel zu schwer bepacktem Auto über den Brenner gefahren waren … aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls  schwebte  sie noch in ihren Ravioli-Fantasien, als just vor ihr Büchsen-Golfer Opi an der Kasse auftauchte und gerade mit viel zu großen grünen Gartenhandschuhe versuchte, die spärlichen Waren auf den Band auf den Cent genau zu bezahlen.  Einen Moment war er davon abgelenkt, doch dann erkannte er sie, glotzte in ihren Wagen und- sah die Fleischbüchse – wie sie da herrschaftlich auf ihrem Kindersitz drohnte!

Irmi sah, wie seine Ader über der Schläfe anschwoll und sich sein Gesicht plötzlich in die Fratze eines wilden Tieres verwandelte, bevor er mit einer schnellen Bewegung die Dose griff und mit einer festen Handbewegung auf seinen Bandabschnitt stellte.,, Die auch noch !“ Irmis Augen verengten sich im Bruchteil einer Sekunde zu Schlitzen. Sie mußte, würde  etwas tun… Nur ein klein wenig Konzentration . .. Doch in diesem Moment fing der Greis an, zu husten! Nix mit Hand vor dem Mund. Er hustete direkt – auf die Dose …! Irmi erstarrte vor Schreck. Nein, das war diese Fleischdose, die keine Raviolidose war, nicht wert! Sie hatte verloren …

Tja, was soll ich sagen? Als mir Irmi die Geschichte kurz danach am Telefon, nicht ohne einer gewissen Selbstironie, erzählte, bat ich sie, kurz vor unserer Tür zu halten, wir wohne ja nicht weit  voneinander  entfernt. Als sie ankam, stand exakt zwei Meter vor unserer Haustür –  wie es der Corona-Index vorschreibt – eine Dose Ravioli. Wir haben immer ein paar Dosen davon im Keller.

Garant für Glückshormone und Anti Aging: Echtes Lachen!

Hallo Ihr Lieben

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In einem Versuch wurden Probanden Karten mit Gesichtern vorgelegt. Eine große Reihe an Merkmalen wurde abgefragt unter anderem auch, wie sympathisch und jung das Gesicht wirken würde. Es waren sehr viele Gesichter, die der Proband da in kurzer Zeit vorgelegt bekam. Und was kam heraus? Die gleichen Gesichter, die lachten, wurden wesentlich jünger geschätzt als ihr ,,normales“ Konterfei, von erhöhten Sympathiepunkten ganz zu schweigen!

Wenn ich also von Patientinnen gefragt werde, was man tun kann, um wirklich ,,jung“ auszusehen, ist immer die erste und wichtigste Antwort, die mir dabei einfällt, zu lächeln, lachen, sich die Schenkel vor Lachen klopfen, schmunzeln, grinsen, …! Bildschirmfoto 2020-03-11 um 21.17.42Denn nichts wirkt so jung und sympathisch wie ein echtes, warmes, herzliches Lachen! Ein positiver Nebeneffekt: Echtes Lachen, auch, wenn wir nur Lachen um des Lachens Willen, setzt Glückshormone frei und bringt uns selbst in eine gute Laune! Wenn das kein Grund ist, ab und zu einfach einmal die Mundwinkel nach oben zu ziehen …

Dabei meine ich allerdings nicht dieses doofe Dauergegrinse, das manchmal Verkäuferinnen an den Tag legen, denen man sofort ansieht, dass sie trotz Mundwinkelgymnastik  am liebsten ganz wo anders wären. Wenn ich so ein gekünsteltes Lachen sehe, ohne jegliche Augenbeteiligung, macht mich persönlich das eher traurig, auch wenn mir das zugegeben noch lieber ist als mürrisches, motziges Auftreten oder Ignoranz …

Lachen ,,lernen“

Also, erster Tipp: Ab vor den Spiegel und sich beobachten, wie man freundlich lacht. Geht nicht so einfach, das Leben ist schließlich gerade richtig, richtig hart, weil der kleine Fingernagel just in diesem Moment durch das Tippen der Laptoptasten abgebrochen ist!Bildschirmfoto 2020-03-11 um 21.18.01

So etwas ist natürlich schon, zugegeben, echt blöd! Aber genau dann kommt es auf unsere Kreativität an! Wie war das noch gleich mit dem ersten Kuss oder dem Hund, der sich klammheimlich mit der Weihnachtsgans davonschlich? Versucht einmal kurz, den Ärger über den abgebrochenenFingernagel auszublenden, in dem Ihr in so  einem Moment an etwas richtig, richtig Schönes oder auch an etwas echt Komisches denkt, wie zum Beispiel daran, sich den kleinen Fingernagel am Laptop abzubrechen, was uns automatisch ein schelmisches Grinsen um die Mundwinkel beschert, das umwerfend wirken kann!

Arten des Lachens

Es gibt verschiedene Arten von Lachen – mit jeweils unterschiedlicher Wirkung auf den Gegenüber und auch auf uns selbst! Kommen  wir also zum ,,Fein-Tuning“…Bildschirmfoto 2020-03-11 um 21.17.00

Ihr schafft es, trotz widriger, vielleicht sehr trauriger Umstände ein süffisantes Lächeln auf Euer Gesicht zu zaubern, wenn ihr daran zurückdenkt, wie Euer liebster Fiesling-Feind damals in der Schule, der Länge nach im Matsch lag? Supi! Wobei wir schon beim Punkt wären. Denn dieses Lächeln ist beispielsweise nicht geeignet, um seinen Gegenüber aufmunterndes Mitgefühl und Verständnis, zum Beispiel im Falle einer Erkrankung oder einer anderen negativen Schicksalsfügung zu zeigen. In so einer Situation ist es dann doch hilfreicher, an die süßen, flauschigen Kätzchen von Tante Emilia zu denken. Vielleicht reicht aber auch einfach der echte Wunsch, helfen zu wollen… muss sich die verschiedensten Nuancen des Lächelns klarmachen und wenn man zu den Menschen gehört, die bisher eher mit ernster Miene durchs Leben liefen und sich damit vielleicht schon die ein oder andere Chance haben entgehen lassen, anfangen, das Lächeln in sein Leben zu lassen!  Und denkt daran! Dauergrinsen ist out! Nur wer auch Trauer und Ernsthaftigkeit zulassen kann, kann auch echte Fröhlichkeit ausstrahlen – und empfinden!

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Nun wünsche ich Euch eine wunderschöne Woche mit vielen fröhlichen Momenten! Passt auf Euch auf,

Big Hugs,

Eure Nessy

Fashion Week Berlin W 2020/21 Teil 6: Runway-Show ,,Looks by Wolfgang Joop“

Wolfgang Joop ist zweifellos einer der bekanntesten Designer Deutschlands. Sensibel und intuitiv hat er ein Händchen für das, was von den Menschen als modisch, lässig und deshalb als ,,anziehend“ im wahrsten Sinne des Wortes empfunden wird. Lange hat der erfolgsverwöhnte Mode-Künstler die Berliner Fashion Week gemieden. Doch dieses Jahr veranstaltete er  im Alter von 75 Jahren gleich zwei Events  der besonderen Art …

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Soziopathen, Psychopathen, Misantropen … Wird der ,,Gutmensch“ zum Exot?

Hallo Ihr Lieben!

Ersetzt ,,künstliche“ Freundlichkeit wie die antrainierte Floskel ,,noch einen schönen Tag“ an den Supermarktkassen echte Empathie? Verschwinden die aufrichtig netten, offenen Menschen, deren Verhalten von Herzlichkeit, Nächstenliebe und Fürsorge geprägt  ist, peu à peu von der Bildfläche? Geht es uns vielleicht ,,zu gut“, sodaß wir diese Werte wie  nicht mehr brauchen, weil wir uns diese von eifrigen Dienstleistern kaufen können? Brauchen wir Emotionen nur in Zeiten der Not?

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Auch Deine Hilfe ist gefragt! Die Hitzewelle bedroht unsere Umwelt! Lasst uns tun, was wir können!

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Wir haben aktuell eine große Hitzewelle. Während überall beschrieben wird, was wir tun sollen, um uns zu schützen, redet kaum jemand davon, wie wir unserer Umwelt begegnen bzw. helfen können! Wir können aber nur etwas bewirken, wenn möglichst viele mithelfen! Siehe Tipps oben! Teilt bitte diesen Beitrag oder verfaßt selbst einen, damit viel Wasser gespart werden kann und viele Tiere durch das banale Aufstellen von möglichst vielen Wassertellern in Gegenden, wo kein See oder Fluss ist. Denn sowohl Vögel, Eihörnchen, Mäuschen und sonniges Kleingetier benötigen die Flüssigkeit genau wie die Insekten wie Schmetterlinge , Bienen oder Marienkäfer!

Es gibt noch so viele Tipps! Gerne kannst Du eigene Ideen in die Kommentare schreiben, ich werde sie umgehend aufnehmen! Alles, was der Umwelt helfen könnte, ist wichtig!

EURE TIPPS:

Sophie hat mir gemailt, dass sie beim Duschen immer einen Eimer in die Dusche stellt, der sich mit Wasser füllt un den sie später für einen Toilettengang verwendet! Marco hat sich einen Regenwassertank einbauen lassen und Judith hat darauf hingewiesen, dass man möglichst viel unbetontere Flächen lassen sollte, auf denen sich Insekten aufhalten können, z.B. in der Einfahrt! Sie und ihr Mann haben dort  begrünte Gitterplatten, durch die  Verbindung zum Erdreich bestehen.

Danke Euch und genießt den Sommer ! Alles Liebe, Eure Nessy

 

 

MBFW Fashionweek Berlin Sommer 2019 / 2020 Teil 3: Exklusive Runwayshow ,,House of RIANI stas“

RIANI schafft es jedes Jahr aufs Neue, die Quadratur des Kreises aus Modernität, Exklusivität und Tragbarkeit zu bewerkstelligen! Dazu überzeugt Das Label mit einem großartigen Motto-Showkonzept, dass die Zuschauer zu verzaubern versteht und die Mode gekonnt mit besonderen Emotionen verbindet…

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ShortStory/ Interior Design : Fröhliches Familienleben: Hunde und das beste Sofa von allen …

 

Hallo  Ihr Lieben

Viele Anfragen, nicht nur auf meinem Blog, sondern auch auf Instagram, veranlassen mich, Euch heute auf nicht ganz ernstgemeinten Weise- meine,,Fellnasenbande“ und ihre Beziehung zu einem ganz besonderem Möbelstück, unserer neuen Couch, vorzustellen! „ShortStory/ Interior Design : Fröhliches Familienleben: Hunde und das beste Sofa von allen …“ weiterlesen