Schluß mit der Kalorienlüge! 3 Ursachen, warum manche Menschen bei gleicher Nahrung weniger abnehmen!

Hallo Ihr Lieben!

 

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Die richtige Ernährung sorgt nicht nur dafür , dass alles gut verdaut wird, gibt Energie im Alltag!

,,Meine Kollegin hat eine Figur zum Dahinschmelzen und ich muss nur ein Stück Kuchen anschauen und schon nehme ich zu!“

,,Mein Arzt schaut mich immer vorwurfsvoll an, wenn es um mein Gewicht geht, dabei halte ich schon seit Wochen Diät, ohne, dass  sich die Waage auch nur ein Strichlein nach unten bewegt!“

,,Ich habe in der Kur genau das Gleiche wie Frau Schmidt gegessen, sie hat aber 3 Kilo mehr als ich abgenommen!“

Sind solche Aussagen Einbildung oder tatsächlich möglich? Lange wurden sie tatsächlich als Mumpitz abgetan und eine Gewichtsabnahme nur einer vernünftigen Diät, verbunden mit ausreichend Bewegung zugeschrieben.

Aber alle 3 Aussagen könnten tatsächlich wahr sein! Stück für Stück sind wir dabei, dem ,,Geheimnis“, dass sich um das ideale Gewicht für den Körper rankt und wie es der Körper erreicht, auf die Sprünge zu kommen.

Tatsächlich hat das Körpergewicht viel weniger mit der täglichen Kalorienzufuhr zu tun, als uns die Wissenschaft bisher Glauben machen wollte!

Um es vorweg zu nehmen: Dies ist kein Freibrief für eine zügellose Ernährung, denn das ,,Gesundempfinden“ , das 80% von uns haben, ist leider bis auf Kleinigkeiten immer noch richtig! Dennoch möchte ich Euch hier umfassend informieren und dazu gehören die restlichen Ursachen der Gewichtsveränderungen aufzuzeigen

Ursachen, warum das Körpergewicht nicht nur von der absoluten Kalorienzufuhr abhängt!

1. Einfluß der Gene auf das Gewicht

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1a) Unterschiedliche Geschwindigkeit der evolutionären Anpassung an die Veränderungen der Ernährungsbedingungen durch Industrialisierung  als Ursache verschiedener Gewichte      

Die Zahl der stark übergewichtigen Menschen ist in letzter Zeit deutlich gestiegen, denn das Erbgut kann mit den veränderten Ernährungsgewohnheiten nicht so schnell Schritt halten! Es wären  mindestens 100 Generation nötig, damit sich die Menschheit an so neue, gravierende  Ernährungsgewohnheiten anpassen könnte. Die Geschwindigkeit der Anpassung verläuft nicht bei allen Menschen gleich schnell

Wenn man an die 300 000 Jahre der menschlichen Entwicklung denkt, so hat der Großteil der Menschen die längste Zeit ihres Daseins eine relativ naturnahe Ernährung genossen. Der Mangel war stets das größere Problem, sodaß der Körper über Jahrtausende gelernt hat, das Maximum an Energie und Nährstoffen aus der Nahrung herauszuholen! Dabei waren reichliche Ballaststoffe selbstverständlich, die dem Mikrobiom (verschiedene Bakterienstämme im Darm)  halfen, seine Arbeit der Verdauung zu verrichten. Nun wechseln die Bedingungen aber weit schneller – und es ist unterschiedlich, wie schnell sich Individuell anpassen können. Dazu kommt, dass die Nahrung dabei ist, global ähnlich zu werden. Damit wird auch die traditionelle Ernährung der Länder, die den individuellen Bedingungen der Umgebung angepasst war, in den Hintergrund gedrängt

1b) Einfluss der unterschiedlichen Gene auf Körpergewicht und Gesundheit

Gewichts-Zwillingsstudie

Studienfrage: Warum kommt es bei gleicher Nahrung zu unterschiedlichem Gewichtsverhalten?                                                                                                                                                               Wie wirken sich Gene auf Körpergewicht und Gesundheit aus?

Leitung: Tim Spector (Professor der Universität London)

Studien-Design: 11 000  Zwillinge, darunter 12 eineiige Zwillingspaare

Ergebnisse: 

60-70% der Unterschiede zwischen Menschen bei der Verwertung der Nahrung sind auf die Gene zurückzuführen!

  • Gene beeinflussen Appetit (Vorlieben und Abneigungen) und damit auch das Gewicht.
  • Bei eineiigen Zwillingspaaren weniger als ein Kilo Gewichtsunterschied, auch  ähnliches Verteilungsmuster des Fettes (um den Bauch herum oder, in den Eingeweiden, wo es zu Entzündungen führen kann) 
  • Es git aber auch einige Zwillinge, die sehr unterschiedliche Bauchumfänge aufweisen.

Studenten-Schlafsaal-Studie

Studienfrage: Wie verändert sich das Gewicht bei Studenten, die sich kaum bewegen, sich gleich verhalten und das Gleiche essen?

Leitung: Dr. Claude Bouchard (Laval-Universität in Quebec/Canada)                                                                                                                                                                                       Studien-Design: 24 Studenten, die 3 Monate in einem Schlafsaal einquartiert wurden (Schlafen, Essen, Video spielen, aber nicht rauchen oder Alkohol trinken), 30 min Spaziergang täglich.

Die ersten 14 Tage: Nahrung 2600 Kcal/Person

nächsten 100 Tage: 3600 Kcal (50%Kohlenhydrate, 35 %Fett, 15% Protein)

Ergebnisse:

Sehr unterschiedliches Gewichtsverhalten der Studenten unter gleichen Bedingungen!

  • 5-13 Kilo Zunahme
  • unterschiedliche Umwandlung der Energie in Fettpolster/ Muskelmasse

 

3. Einfluss des Mikrobioms auf das Gewicht

(Mikrobiom: Gemeinschaft unterschiedlicher Arten von Mikroben)

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Wir haben 100 Billionen Mikroorganismen im Körper. 2 Kilo mit 160 verschiedene Darmorganismen  leben allein in den Eingeweiden, die meisten davon im Colon (Dickdarm). Dort wird dem Nahrungsbrei Wasser entzogen, im darüberliegenden Dünndarm (weniger Mikroben) werden die Nahrungsbestandteile in den Kreislauf aufgenommen. Dabei hat dieses Mikrobiom jedes Menschen eine große Bedeutung für fast alle Funktionen des Körpers, insbesondere auch der Abwehr und der Verdauung. Die Wissenschaft erkennt erst jetzt langsam, was es mit den verschiedenen Stämmen auf sich hat, welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede für welche Eigenschaften des menschlichen Körpers verantwortlich sind. Auch für die Aufnahme der Nahrung haben sie ein große Bedeutung, sind sie doch direkt an der Verdauung beteiligt.  Kann man vielleicht sogar durch die Aufnahme der richtigen Bakterien-Stämme in den Verdauungstrakt sein Idealgewicht erreichen? Schön wäre es …

Mikrobiom-Zwillings-Studie

Studienfrage: Ist das Mikrobiom genetisch bestimmt?

Leitung: Tim Spektor 2012 in Zusammenarbeit mit der Cornell Universität in New York

Studien-Design: Bei 5000 Zwillingen wurden die 1000 wichtigsten Mikrobengruppen bestimmt .

Ergebnisse:

Eine Gemeinsamkeit der Mikrobenstämme, welche sich im Darm angesammelt haben, hängt zum Großteil von Ernährung und nur zum geringeren Teil von den Genen ab!

  • Zwischen beliebigen 2 Personen gab es keine große Übereinstimmung bei dem Mikrobenmuster, sie haben nur  ca 40% des Musters gemeinsam!
  • Bei eineiigen Zwillingen waren es auch nur etwas über 50 % der Mikrobenmuster gemeinsam.

 

Ernährung-Mikrobiom-Studie

Studienfrage: Welche Ernährung führt zu einer ungünstigen Zusammensetzung der Darmbakterien?

Leitung: Studie Universität Pittsburg, USA

Ergebnisse:

Westliche Ernährung (viel Fleisch, Fett, Zucker) führt zu einer ungünstigen Zusammensetzung der Darmbakterien, was zu  Fettleibigkeit führt und für die Folgeerkrankungen.  (Herzerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen (Diabetes) ,und ein erhöhtes Darmkrebsriksiko) mitverantwortlich ist!

Haben Menschen ein unterschiedliches Mikrobiom, reagieren sie auch unterschiedlich auf gleiche Lebensmittel, so kommt es zu unterschiedlichen Ergebnissen in der Ernährungsforschung.

  • Unterschiede bei Ernährungsweise – mit Fetten Kohlenhydraten, unterschiedliche Kalorien für gleiche Lebensmittel je nach Bakterienstämmen!
  • Eine andere Ernährung (z.B. Umzug ins Heim) führt oft zu Erkrankungen!
  • Ein gutes Mikrobiom wird durch ballaststoffreiche Ernährung mit Vollkornprodukten, Obst, Gemüse, Salate, Hülsenfrüchte, Nüsse und Obst (Achtung: Letzeres enthält viel Zucker) gefördert. Es unterdrückt Entzündungen.

 

3. Einfluß der Fettart auf das Gewicht

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Fette sind lebensnotwendig! Wir dürfen nicht vergessen, dass sie  viele wichtige Funktionen im Körper haben

  • Energie/Wärme
  • Zellbausteine
  • Organschutz
  • Aufnahme von Vitaminen 
  • Hormonproduktion                  

Affen-Fett-Ernährungsstudie

Studienfrage: Wie wirken sich unterschiedliche Fette bei gleicher Kalorienzahl auf das Gewicht und die Fettverteilung aus?

Leitung: Wake-Forrest-Universität (North Carolina)

Studiendesign:

42 Affen (afrikanische grüne Meerkatzen) wurden in zwei Gruppen eingeteilt und sechs Jahre lang mit unterschiedlichen Diäten gefüttert.

Die Kalorien waren gleich, Fette unterschiedlich, Kohlenhydrate 48% der Kalorien, Proteine  17 % der Kalorien, Fette 35% der Kalorien, Kalorienzahl der Tiere war so berechnet, dass Gewicht der Tiere konstant bleiben sollte.

Gruppe 1: Fette aus pflanzlichen Ölen

Gruppe 2 : Fette aus stark verarbeiteten Sojabohnenöl (Transfette, die entstehen, wenn Öl gehärtet wird)

Studienergebnisse:

  • erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen (Vorkommen z.B. in stark verarbeiteten  Back- und Süßwaren, frittierte Kartoffelprodukte, Fertiggerichte.),
  • führte trotz gleicher Kalorien zu einer Gewichtszunahme,
  • es bildete sich 3x mehr schädliches Bauchfett,
  • Auftreten vonDiabetes -Vorstufen

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FAZIT

Tatsächlich werden NICHT ALLE KALORIEN  von allen Menschen GLEICH verarbeitet! Dies hängt mit den Genen zusammen und ist vom Mikrobiom, d.h. den Bakterienstämmen, die sich in unserem Körper befinden,  abhängig,

Und auch WOHER die Kalorien kommen, beeinflusst ihre Weiterverarbeitung und ihre Wirkung auf das Körpergewicht! So ist die Art des Fettes , die wir zu uns nehmen, dafür verantwortlich, wie die Fettverteilung unseres Körpers ist. 

 

Welche Folgen haben diese Erkenntnisse für uns?

UNSER AUGENMERK BEIM ABNEHMEN MUS WESENTLICH STÄRKER ALS BISHER AUF DIE DARMTÄTIGKEIT GELEGT WERDEN!

Wichtig ist, dass wir uns so ernähren, dass unser Mikrobiom aus genügend ,,guten“ Stämmen besteht! Die Ernährung ist uns eigentlich klar: Wenig Zucker und Süßzeugs, wenig einfache Kohlenhydrate (Croissants, Kuchen, Weißbrot, …) Dafür Obst, Gemüse und Vollkorn, ohne den Darm zu überlasten …

Einseitige Diäten, die ein für uns optimales Mikrobiom nicht unterstützen, sind nicht empfehlenswert!

Für genetische Unterschiede der Nahrungs-/Kalorienaufnahme können wir nichts und sie, was uns selbst betrifft auch aktuelle nicht beeinflussen. Durch das Wissen können wir uns aber Unterschiede in derGewichtsabnahme erklären und müssen uns keine falschen Vorwürfe machen, wenn es mit dem Abnehmen nicht 100% klappt!

Weitere aktuelle Ernährungs- Erkenntnisse die ich übrigens selbst erst heute erfahren habe, gebe Bälde an Euch weiter – Ihr dürft gespannt sein!

Aber ich spanne Euch nicht lange auf die Folter, den schon nächste Woche geht die Reihe  rund um das Abnehmen in die nächste Rundung … ähm Runde, natürlich!

 

Literaturliste zum Weiterschmökern:

Neue Erkenntnisse zum Leaky Gut Syndrom  

Mikrobiom – Metaanalyse in der renommierten Zeitschrift NATURE

Gut Bacteria: We Are What We Eat
http://www.voanews.com/learningenglish/home/Gut-Bacteria-We-Are-What-We-Eat-129523518.html

Linking Long-Term Dietary Patterns with Gut Microbial Enterotypes
http://www.sciencemag.org/content/early/2011/08/31/science.1208344.abstract

Anti Aging / Ernährung : Wie man mit Studien an der Nase herumgeführt wird! Besserwisser oder besser wissend? Teste Dich selbst!

Hallo Ihr Lieben!

 

IMG_9493Wie Ihr wisst, bin ich ständig auf der Suche nach neuen Erkenntnissen, die dazu beitragen, unserem Körper die optimalen Voraussetzungen für ein glückliches, langes Leben zu bieten … Natürlich ist das A und O, dass wir ihn mit all jenen Stoffen versorgen, die er benötigt, um seinen Job möglichst lange und gut machen zu können ….

Die moderne Medizin hat sich in den letzten Jahren, nicht zuletzt durch die Verbreitungsmöglichkeiten des Internets, immens weiterentwickelt! Man hätte es nicht für möglich gehalten, aber alleine in den vier Jahren, in denen mein Blog besteht, konnte ich Euch von vielen neuen Erkenntnissen berichten, die auch an mir, hätte ich nicht akribisches Studium medizinischer Literatur betrieben, wahrscheinlich spurlos vorbeigegangen wären!

Immer noch kursieren jedoch viele Gerüchte, die mir Patienten im Laufe der Jahre aufgetischt haben und die eigentlich auf den ersten Blick ganz vernünftig klingen … Eine weitere Folge des ,,World Wide Web“ , in dem sich eben auch Fehlinformationen rasant verbreiten … Mein Tipp deshalb, wenn Ihr Euch zu einem Thema informieren möchtet: Lest immer mehrere Quellen und überlegt Euch, was logisch und vernünftig scheint! Doch auch damit kann man leicht in die Falle tappen! Findige Formulierungen versuchen uns, Bären aufzubinden! Hier müssen wir auf das Wörtchen ,,kann“ achten. Denn dann muss die Aussage keinesfalls bewiesen sein! Beispiel: ,,Medikament XY kann für einen ruhigen Schlaf sorgen!“ Kann, muss aber nicht! Beweise für die Wirkung gibt es bei so einer Formulierung meist keine! Oft lohnt es sich auch, nachzuforschen, woher der Urheber des Textes seine Informationen bezieht! Ich selbst mache mir oft die Mühe, Orginal-Quellen zu lesen. Aber auch bei deren Interpretation passieren oft Fehler! Zwei Beispiele, auf die ich schon öfters eingegangen bin, schildere ich Euch noch einmal :

1. In der PURE-Studie über Fette kam, entgegen bisheriger Studien heraus, dass Menschen, die mehr und gesättigte Fette aßen,  länger lebten … Warum war das so? Nicht weil viel Fett gänzlich unschädlich ist, sondern weil die Gruppe, die weniger Fett aß, aus Entwicklungsländer kam, wo der medizinische Standard und die Versorgung weit geringer ist, als in den Industrieländern! Dennoch sind manche Fette nicht so schädlich, wie bisher angenommen. Außerdem sind Fette auch lebensnotwendig  – wie überall kommt es auf das Fett und das richtige Maß an! Und das ist einer der wichtigen Punkte! Vieles ist eben nicht nur schlecht oder nur gut!

2. In der WHO-Studie über die Hormonersatztherapie wiesen Frauen, nach Erhalt von künstlichen Hormone eine höhere Sterblichkeit auf … Warum? Weil die Hormone, die sie erhielten, eben nicht identisch mit den menschlichen Hormonen waren, sondern vom Pferd stammten und die Dosierung ungünstig gewählt wurde! Heute hat man bei der Hormonersatztherapie ein Einnahmeschema und Kombinationen entwickelt, die wesentlich günstiger sind, sodaß sich die Nachteile relativieren und die Frauen meist viele Vorteile davon haben, wenn sie die Hormone, die die Natur zurückfährt und so das Senium einläutet ( in dem die Gefäße verkalken, die Knochen dünner und der Geist träger werden) ersetzen und so das Altern etwas hinauszögern können! Aber wehe, man informiert die Frauen über diese Tatsache! Nein, Hormone dürfen nur dann verschrieben werden, wenn sie unter Wechseljahresbeschwerden leiden … Natürlich kann man dennoch Hormone nicht ,,einfach so“ verschreiben und bei manchen Frauen machen sie auch keinen Sinn… aber das ist ein anderes Thema!

Lust euch selbst zu testen?

Deshalb habe ich mir einmal acht  Aussagen, die mir Patienten erzählt haben, herausgesucht, um euch damit zu konfrontieren! Denn wenn sich falsche Meinungen wie ein Lauffeuer verbreiten, kann das Fehleinschätzungen hervorrufen, die nicht nur überflüssig,  sondern auch schädlich sein können!

Sicherlich wisst Ihr ja Bescheid … Oder doch nicht? Für alle, die Spaß daran haben, ihren Kenntnisstand einmal zu überprüfen, habe ich einen kleinen  Test vorbereitet, der diese Aussagen unter die Lupe nimmt! Wisst Ihr die Antworten? Ansonsten findet Ihr sie  im Text unten! Und nun viel Spaß beim Knobeln!

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Der Ernährungs -,,Besserwisser“-Test

Besserwisser oder besser wissend – das ist hier die Frage! Viel Spaß dabei!

1. ,,Den Hauptanteil an einer guten Ernährung sollten ,,Sattmacher“ wie Brot, Nudeln und andere Weizenprodukte sowie Kartoffeln ausmachen!“

O wahr

O falsch

2. Die Ernährung sollte auf alle Fälle möglichst fettarm sein!

O wahr

O falsch

3. Gemüse sollte beim Mittagessen mindestens 1/4 der Nahrung ausmachen!“

O wahr

O falsch

4. ,,Eine gutes Schulvesper oder Bürofrühstück  kann zum Beispiel aus einem nicht zu süßem Getränk, einem Brot mit Wurst oder Käse und einem Stück Obst oder Gemüse bestehen, es darf auch einmal ein Ei, ein Joghurt oder ein Stück Schokolade dabei sein!“

O wahr

O falsch

5. ,,Eine vegane Ernährung  mit gesunder Rohkost, mindestens zweimal in der Woche Soja und ausgesuchten zuckerfreien Müslisorten mit Körnern ist für Kinder besser als eine ,,herkömmliche“ Nahrung , die neben Obst und Gemüse auch Nudeln, Eier, Fleisch und Fisch enthält!

O wahr

O falsch

6. Der Mensch braucht nicht unbedingt Eiweiß, wenn er sich vitamin – und mineralstoffreich ernährt!

O wahr

O falsch

7. Durch Übergewicht kommt es langfristig zu einer Senkung des Blutdruckes, worunter die Betroffenen leiden, weil sie dauernd müde sind. Dadurch bewegen sie sich noch weniger und der Energieverbrauch sinkt weiter, wodurch sie leicht noch dicker werden.

O wahr

O falsch

8. Der Tagesbedarf an Flüssigkeit beträgt etwa 1,5 Liter

O wahr

O falsch

 

Auflösung:

1. Falsch! Noch vor ein paar Jahren wäre diese Aussage nach der ,,Deutschen Gesellschaft für Ernährung“ richtig gewesen! Mittlerweile weiß man aber, dass wir weit weniger Kohlenhydrate brauchen, als bis dato angenommen, ja dass sie für eine Reihe von Erkrankungen mit verantwortlich sind. darüber werde ich nächste Woche Berichten! Die richtige Antwort wäre übrigens Obst und Gemüse gewesen!

2. Falsch! Der Fettanteil sollte zwar unter 30 Prozent der Ernährung liegen,  aber Fett ist auch lebensnotwendig, denn es wird nicht nur zur Versorgung mit Energie, sondern auch zur Aufnahme fettlöslicher Vitamine und zum optimalen Ablauf einiger Stoffwechselvorgänge im Organismus benötigt! Besonders profitiert der Organismus übrigens von einem hohen Anteil an Omega 3 Fettsäuren, wie zum Beispiel in Raps- oder Fischöl!

3. Falsch! Mindestens ein Drittel wäre richtig! Als Faustregel gilt 5x ,,eine Hand voll“ Gemüse/Obst am Tag essen, in Amerika wird 8x empfohlen!

4. Wahr! Auch ein Stück Schokolade ist erlaubt! Wichtig ist Gemüse oder Obst, Eiweiß in gewünschter Form und ein Getränk. Liegen die Zutaten allerdings relativ schwer im Magen, lernt und arbeitet es sich nicht sonderlich gut! Besser sind also für die Zwischenmahlzeit Produkte, die nicht zu schwer verdaulich sind!

5. Falsch! Die Gefahr einer Mangelernährung ist bei veganer Ernährungsweise vor allem bei Kindern und Senioren relativ hoch. Gerade ein Mangel an B-Vitaminen und Eisen tritt relativ häufig auf! Deshalb ist diese Form der Ernährung aus medizinischer Sicht für die kindliche Entwicklung nicht optimal. Wird sie aber von den Eltern favorisiert, muß man sehr genau auf die Versorgung mit diesen Stoffen achten und eventuell Blutuntersuchungen durchführen, um gezielt durch Nahrungsergänzungsmittel ersetzen zu können, damit es nicht zu einer Unterversorgung mit Intelligenzminderung und vermindertem Wachstum kommt! Zweimal eine Sojaportion in der Woche ist auch bei einer Müsliportion täglich viel zu wenig, um den Eiweißanteil zu decken!

6. Falsch! Eiweiß ist der Baustein des Lebens, aus dem Erbinformation, Muskeln und Zellen bestehen! in der Vergangenheit wurde Eiweiß oft einen zu geringen Stellenwert eingeräumt! Deshalb benötigen wir für jedes Kilo Gewicht ein Gramm Eiweiß/Tag. Wenn man bedenkt, dass ein 150 g Schnitzel etwa 30g Eiweiß hat, eine Scheibe Gouda nur etwa 7 g und ein Ei nur 6 g ist das gar nicht sooo wenig!

7. Falsch! Bei Übergewicht steigt langfristig der Blutdruck, weil mehr Volumen durchblutet werden muss. Dadurch kommt es zu Organschäden (Niere , Herz Hirn)  kommen und auch lebensbedrohliche Krisen mit z.B. der Gefahr der Hirnblutung bei Platzen eines Gefäßes resultieren! Was hier zu einem Mißverständnis geführt hat, ist die  Tatsache, dass der Blutdruck nach der Nahrungsaufnahme sinkt, da der Magen stärker durchblutet werden muß, um die Verdauung voranzutreiben. Dies kann zu postprandialer (nach Nahrungsaufnahme) Müdigkeit führen!

8. Wahr! In den landläufigen ,,Ernährungspyramiden“ wird die aller unterste Stufe von dem Flüssigketibedarf mit 1,5  Litern pro Tag gebildet! Nebenbei erwähnt glauben  viele, dass der Organismus deutlich mehr Flüssigkeit am Tag benötigt, was aber nur bei vermehrtem Flüssigkeitsverlust, z.B. beim Schwitzen oder bei Durchfall der Fall ist! Übrigens erhält der Körper auch durch Nahrung Flüssigkeit!

Und damit bin ich auch schon am Ende meines kleinen Ernährungsquizes angekommen! Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir berichtet, nach welchen Kriterien Ihr Eure Ernährung aussucht und/oder, wie es Euch bei dem kleinen Test ergangen ist!

Wenn Euch dieses Thema interessiert hat, gefällt Euch vielleicht auch der Artikel, den ich für nächste Woche  zur ,,Volkskrankheit Insulinresistenz“ vorbereitet habe! Er zeigt eine versteckte Krankheit auf, unter dem mittlerweile bereits jeder Dritte von uns leidet, meist ohne es auch nur zu ahnen …

 

Bis dahin und auch sonst wünsche Euch eine wunderschöne Woche,

Alles Liebe,

Eure Nessy

 

Weiterführende Literatur:

Revolutionäre Erkenntnisse über Fett – Ernährung durch PURE Studie

Anti Aging : Fett / ,,Small Molecules“ / Zellalterung / Was bedeuten widersprüchliche Studien für unsere Ernährung ?

Hallo Ihr Lieben!

Strikte Fettarme Ernährung an sich ist nicht zwingend notwendig …

… das lassen die Ergebnisse der  Pure Studie  vermuten! Ihre Ergebnisse lassen schließen,  dass  der Fettkonsum an sich vielleicht doch  nicht soo schädlich sei. Man hatte ja, wie ich Euch jüngst berichtete, herausgefunden, dass sich eine Einschränkung des Fettkonsums nicht lebensverlängernd auswirken würde!

Fettleibig, Gewicht, Verlust, Mann

In dieser Studie mit rund 135 000 Patienten war es sogar so, dass solche mit hohem Fettanteil in der Ernährung eine 23% niedrigere Gesamt-Sterblichkeit hatten, als jene mit niedrigem Fettkonsum, wobei die 20% Patienten mit dem höchsten Fettkonsum mit den 20% des niedrigsten Fettkonsums verglichen wurden. Allerdings kann man hier schon aufhorchen!

War es vielleicht so, dass die 20 % der Menschen mit dem niedrigsten Fettkonsum schlicht unterernährt waren – nicht nur mit Fett, sondern auch mit allen notwendigen Stoffen, die der Körper dringend braucht, wie Eiweiß, Vitaminen und Mineralien? Aber dazu später…

Wie ich Euch bereits in dem Artikel über diese Studie beschrieben habe, ging ein erhöhter Fett-Konsum von gesättigte Fettsäuren  mit einer 14% niedrigeren Sterblichkeit einher, bei den einfach ungesättigten Fettsäuren waren es 19% und bei mehrfach ungesättigten Fettsäuren konnte man eine 20 % ige Verringerung der Sterblichkeit feststellen!

Was man  also laut PURE-Studie ableiten kann, ist zumindest das, dass sehr strenge Fettrestriktionen wahrscheinlich unnötig sind und infolge davon auch fett-reduzierte Lebensmittel keinen Sinn machen. Denn eines dürfen wir nicht vergessen: Fett spielt bei vielen Stoffwechselvorgängen und Körperfunktionen, wie z.B. der Nervenfunktion, eine wichtige Rolle, abgesehen davon ist es ein Energiespeicher, der, zumindest in früheren Zeiten, aber auch heute noch in manchen Bevölkerungsgruppen immer noch Sinn macht.

Folgen des vermehrten Fettkonsumes/ der Fettleibigkeit

Andererseits hat Fettleibigkeit bekanntermaßen  viele Nachteile.  Auch, wenn die Bildung von Thromben in Gefäßen, wie wir seit einiger Zeit wissen, nicht einfach Fettablagerungen in Gefäßen sind und hauptsächlich auf Entzündungsvorgänge nach Verletzungen im Gefäß zurückgehen, sind Störungen des Fettstoffwechsels daran beteiligt. Thromben können  den Blutfluss stark behindern. Wer die Mechanismen noch einmal genau nachlesen möchte, kann das übrigens hier machen.

Fettleibigkeit an sich triggert die Risiken für Gefäßkrankheiten, abgesehen von oben genannten Dysbalancen des Fettstoffwechsels, auch auf einer anderer Ebene.

Der ganze Kreislauf muß Schwerstarbeit leisten, weil die Fettmassen ja auch versorgt und damit durchblutet werden müssen.  Es kommt zu einem Anstieg des Blutdrucks und durch das Fett auch zu hormonellen Veränderungen, da Stoffwechsel-Abläufe sowohl im Östrogen-, als auch im Insulinhaushalt verändert werden. Dadurch steigt indirekt auch das Risiko für Diabetes mellitus ….

Fettleibigkeit Fett Ernährungsberater Stad

Darüber hinaus kommt es auch zu  Schäden durch Ablagerungen des Fettes an und in den Organen  und das vermehrte Gewicht schwächt außerdem  die Gelenke.

Wer sich Fettleibigkeit nicht so recht vorstellen kann, überlegt sich, wie es wäre, wenn er alle Bewegungen mit einem 30 Kilo-Rucksack auf dem Rücken absolvieren müsste und was für eine Erleichterung es wäre, wenn er diesen Rucksack absetzen könnte …

Was offiziell von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen wird

Deshalb bleibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung bei ihrer Aussage, dass Fett nicht mehr als 30% der Nahrung ausmachen soll und auch die Verwendung fettarmer Milch wird explizit empfohlen. Dabei sollte man wertvollen Fetten mit einem günstigen Omega Drei zu Omega Sechs Anteil und möglichst wertvollen sonstigen Inhaltsstoffen den Vorzug geben. Dazu gehören Raps- und Walnussöl, Leinöl, aber auch ungesalzene Nüsse und auch Fisch.

Lachs, Lachsfilet, Fisch, Frisch, Roh

Studie aus Montreal von 2008, wie Fett und Fettmangel auf die Hefe-Zelle wirkt  -sogenannte „Small Molecules“ in der Zelle verzögern den Alterungsprozess !

Man weiß aber, im scheinbaren Gegensatz zu obigerPURE-Studie, dass Fette wie Cholesterin und Fettsäuren den Zelltod beschleunigen können. Diese Erkenntnis wurde von Mitarbeitern der Concordia-Universität in Montreal bestätigt, als sie ihre Studienergebnisse schon vor einiger Zeit  auf der Jahresversammlung der American Society for Cell Biology vorstellten.

Was passiert, wenn sich Fettsäuren in der Zelle sammeln?

So konnten sie zeigen, dass Fettsäuren, die sich in einer Hefezelle ansammeln, diese zum platzen bringen kann. Zuvor schwächen  aber die Fettsäuren die Abwehrmechanismen  der Hefezelle gegen molekularen Stress (sprich: freie Radikale), sodaß sie sich nicht mehr wehren kann, da sie schon deutlich geschwächt ist. Aber nicht nur das. Kommt es zum Zelltod, werden bestimmte Entzündungsstoffe in die benachbarten Zellen übertragen und schädigen diese auch!Cheeseburger Trinken Pommes Frites Lebensm

Was passiert bei Fettmangel mit der Hefezelle?

Danach prüfte das Team von Vladimir Titorenko, wie sich eine Fettmangelernährung auf die Fettverarbeitung in der Hefezelle auswirkt. Tatsächlich verbesserte sie sich und die Zelle wurde nicht geschwächt. Zudem wurden im   Inneren der Zelle fünf  Molekülgruppen („Small Molecules“) gefunden, die den Alterungsprozeß  auf zwei Arten verhindern können. Zum einen  verändern sie die Verarbeitung des Fettes, zum anderen können sie die Stressreaktion in den Kraftwerken der Zelle, den Mitochondrien, stärken.

Nutzen dieser Erkenntnisse

Die Mechanismen der Moleküle sollen nun helfen, die Langlebigkeit einer Zelle genauer zu erforschen. Vorstellbar ist aber auch, dass die ,,Small Molecules“  selbst als Medikamente  gegen altersbedingte ,,Fettstoffwechsel – Krankheiten“ (Herzerkrankungen, chronische Entzündungen oder Typ-2-Diabetes)  eingesetzt werden können.

Wie passen diese widersprüchlichen Daten zusammen?

Die oben in San Francisco vorgestellten Daten von 2008 legen nahe, dass viele Fettsäuren in der Zelle den menschlichen Körper schneller altern lassen. Die Pure Studie von 2017 wiederum entdeckte eine längere Lebenserwartung bei höherem Fettverzehr …

Wie passt das zusammen?

Wie so häufig liegt der Teufel im Detail! Denn wieder einmal werden Kausalitäten durcheinandergeworfen und Äpfel mit Birnen verglichen! Wieso? Oben habe ich es bereits angedeutet!

Tatsächlich! Wenn man sich die Mühe macht, die Orginal-Studie zu lesen, sieht man, dass ein großer Teil der Daten der Pure Studie, in der immerhin 135 Länder vertreten waren, aus Schwellen- und Entwicklungsländern stammt, wo kohlenhydratreiche Lebensmittel  eine geringere Mikronährstoffdichte aufweisen, als bei uns, die eben nicht den Nährstoffbedarf decken, wodurch diese Menschen schlicht mangelernährt sind!

Zum anderen sind die Lebensbedingungen und die medizinische Versorgung  in Entwicklungsländern wesentlich schlechter als in den westlichen Industrienationen, was natürlich auch eine wesentlich geringere Lebenserwartung mit sich bringt, was in der Studie nicht berüchsichtigt wurde, da nur das absolute Lebensalter vergleichen wurde, nicht die Abweichung vom durchschnittlichen Lebensalter im jeweiligen Land!

Was bedeutet das für unsere optimale Ernährung?

 

Obst, Platte, Herz, Frisch, Gesund, SüßMit unserem gesunden Menschenverstand haben wir ,,die optimale Ernährung eigentlich schon immer vermutet, auch wenn die Zuckerlobby lange Zeit den Fettkonsum für alle Malaisen verantwortlich machen wollte, obwohl  das so nicht ganz richtig war!

Kohlenhydrate

Wie wir nun wissen, ist nicht nur ein hoher Fettkonsum, sondern vor allem auch ein besonders hoher Kohlenhydratanteil mit hohem Zucker- und Weißmehlanteil in der Ernährung ungünstig!

Obwohl ich  bereits oben geschrieben habe, was sich die DGE  grobempfiehlt, möchte ich im Folgenden noch ein paar nicht ganz offensichtliche Fakten herausstellen, ohne Euch mit zuviel Basiswissen zu langweilen …

Fette

Hochqualitatives Fett wie Raps – und Walnussöl sollte zwar auch nicht im Übermaß verzehrt werden, allerdings kann es ohne Reue normal verwandt werden, wenn man ein Auge auf die Energiebilanz hat. Besonders gut ist sind auch Omega 3 Fettsäuren (Fisch, Rapsöl,…)

Butter

In diesem Zusammenhang habe ich eine gute Studie in der Fachzeitschrift Plos one darüber gefunden, dass sich die Verwendung von Butter kaum negativ auf die Lebenserwartung auswirkt, also in Maßen ohne Reue durchaus konsumiert werden kann.backen, bäckerei, brot

Obst und Gemüse

Den größten Anteil in unserer westlichen Welt sollte (wen wunderts?) Obst und Gemüse ausmachen. Dabei wird ein hoher Rohkostanteil von vielen Menschen nicht optimal vertragen und auch bei manchen Lebensmittel wie z.B. Tomaten oder Karotten ist für den Aufschluß der Nährstoffe gedünstetes Gemüse günstiger.

Auch die Aussage, Obst nicht schälen zu müssen, ist relativ zu sehen! Zum einen sind oft kleine Fäulnisstellen in der Schale, zudem auch z.B. bei Äpfeln viel Fruchtwachse, die sich bei größerer Verzehrsmenge in der Leber absetzen können. Auch sind in der Schale wie auch in der Rohkost zwar viele unverdauliche Ballaststoffe, andererseits können diese den Magen-Darmtrakt aber auch über längere Zeit belasten und müde machen. Zudem können sie Fehlgärungen hervorrufen, die zu unangenehmen Flatulenzen führen können!

Ein weiteres Problem kann eine Fructoseintoleranz sei, über die ich übrigens hier berichtet habe.

Obst sollte natürlich auch nicht zu süß sein, da wir sonst zuviel Zucker über Obst aufnehmen! Sehr süß sind z.B. Weintrauben, Mandarinen oder auch Bananen …

Qualität

Hohe Qualität von allem, was wir zu uns nehmen, ist wichtig! Schimmel und Fäulnis können nicht nur zu schweren Akutkrankheiten führen, sondern auch krebserregend sein

Individualität

Was für uns optimal ist, hängt von den Lebensumständen und unserer Konstitution ab!

Insbesondere der Nährstoff- und Kalorienbedarf muß an den Menschen angepasst sein! Ein Bauarbeiter hat andere Anforderungen als einBüromensch, eine Schwangere und Kinder andere als Greise oder Menschen in besonderen Belastungssituationen, wobei oft vergessen wird, dass sich gerade auch  im Alter die Stoffwechselvorgänge und Bedürfnisse signifikant ändern! Die Kalorienzufuhr sinkt, allerdings ist oft die Versorgung an Vitaminen und Mineralien nicht optimal! Dazu muss man wissen, dass der Stoffwechsel langsamer abläuft un sich Krankheiten wie Übergewicht und Diabetes oft anfangs unbemerkt einschleichen! Zudem ,,vergessen“ ältere Menschen tatsächlich gerade bei Hitze manchmal das Trinken, was dann zur gefährlichen Blutverdickung führen kann.

Flüssigkeit

Allerdings gibt es auch bezüglich der Flüssigkeitsaufnahme einige Mißverständnisse! Denn zuviel Trinken erniedrigt die  Salzkonzentration im Blut. Ist ein bestimmter Wert unterschritten, drohen Muskelschwäche, Desorientierung oder epilepitsche Anfälle. Im schlimmsten Fall kann es zu Herzversagen oder einem Hirnödem kommen.

Zitronenwasser Limonade Glas Zitrone Trink

Der Richtwert der DGE sind etwa 1,5 Liter. Natürlich kann dieser Wert schwanken. In der Regel ist das eigene Durstgefühl ein guter Ratgeber, wenn es um die Trinkmenge geht. Mehr als 3 Liter sollten aber  unter normalen Umständen nicht konsumiert werden! Eine Ausnahme bilet extreme körperliche Belastung, bei der der Körper über längere Zeit (Stunden) sehr stark schwitz wie bei Extremsportlern gelegentlich anzutreffen. Dann ist eine Versorgung mit sogenannten isotonischen Getränken sinnvoll, die eine ähnliche Zusammensetzung der Elektrolyte wie das menschliche Blut aufweisen und so nicht zur Wasservergiftung führen.

Ansonsten ist Wasser das gesündeste Getränk!

Aminosäuren (Eiweiß)

Ein wichtiger Anteil an einer langen Jugendlichkeit der Zellen hat auch eine hochwertige Versorgung mit Eiweiß (Aminosäuren), denn aus ihnen bestehen nicht nur unsere Muskeln, sondern auch unser gesamtes Erbgut und viele anderen Strukturen!

Mageres Fleisch und Fisch spielen hier neben Eiern und Milchprodukten eine große Rolle, wobei auch Linsen und andere Hülsenfüchte Eiweiß enthalten. Die Eier enthalten zwar Cholesterin, allerdings wird davon nur etwa die Hälfte auch in den Köper aufgenommen und andererseits ist es geradezu ein Super-Food mit unheimlich vielen Nährstoffen, da es alles das enthält, aus dem auch ein kleines Kücken wachsen könnte! Gerade  für Vegetarier kann auch Soja den Speiseplan sinnvoll erweitern! Allerdings muß man auch hier besonders auf Wertigkeit achten! Ob gentechnisch hergestellte Produkte wirklich schädlich sind, weiß ich bis heute nicht. Allerdings macht man nichts falsch, wenn man darauf verzichtet! Wer hier wirklich gute Studien kennt, kann mir gerne Links schicken!

So, und damit komme ich auch zum Ende dieses ,,Updates“ über die optimale Ernährung!  Ich hoffe, dass das ein oder andere Neue , Interessante für Euch dabei war! Gerne könnt Ihr mir über Eure Erfahrungen berichten!

So bleibt mir, Euch ein wunderschönes Wochenende und Guten Appetit bei vielen gesunden Köstlichkeiten zu wünschen, wie sie zum Beispiel mein lieber Freund Arno von Rosen (,,Rosen kocht“) und viele anderen tollen Food-Blogger vorstellen,

Alles Liebe,

Eure Nessy

 

 

 

Insulinresistenz – aktuelle Erkenntnisse, Übersicht/ Ein Gesellschafts – Problem, dass auch uns betrifft?

Hallo Ihr Lieben!

Wieder einmal ist mir ein Thema ,,über den Weg“ gelaufen, dass eigentlich für (fast) jeden von uns interessant sein dürfte! Schaut man sich nämlich das Risikoprofil für diese Erkrankung an, betrifft es jeden, der sich noch ,,normal“ ernährt  – und noch etwas mehr die, die ein kleineres oder größeres Wohlstandsbäuchlein ihr eigen nennen … also quasi mich und Dich!

Wegen gehäufter Fragen und Mißverständnisse möchte ich vor dem eigentlichen Artikel  aber noch kurz etwas in eigener Sache loswerden ...

Warum sind meine medizinischen Artikel anders als manche anderen ,,Krankheitsartikel“, die im Internet veröffentlicht werden?

Weil ich

  • regelmäßig zu neuen, für Euch wichtigen  Erkentnissen medizinisch fundierte Übersichtsartikel veröffentliche und Euch so nach Möglichkeit,,auf dem Stand der Wissenschaft“ bleibe
  •  meine mittlerweile ,,kleine Medi-Bibliothek“ regelmäßig überarbeite und
  •  Neuerungen integriere! 
  • über Fachwissen verfüge  (Fachärztin für Innere Medizin und für Gynäkologie und Geburtshilfe + Zusatzausbildungen, z.B. Notfallmedizin)
  • über 20 Jahre praktische Erfahrung habe (sowohl in Kliniken, wie auch in Praxen  als auch Notarzttätigkeit auf den nächtlichen Straßen habe ich auf diesen Gebieten gearbeitet) 
  • meine Artikel allgemein informieren und immer zusätzlich einen Arztbesuch empfehlen, weil nun einmal jeder Patient individuell ist und eine Therapie in erster Linie immer direkt auf ihn zugeschnitten sein muß! Artikel, in denen reine Eigenbehandlungen für ernsthafte Erkrankungen empfohlen werden, ohne einen Fachmann hinzuzuziehen, sind unseriös und gefährden den Leser, da dieser in vielen Fällen nicht über das Hintergrundwissen verfügt, eine genaue Diagnose zu stellen!
  • bewußt darauf hinweise, dass ich keine Garantien für den Inhalt oder die uneingeschränkte Wirksamkeit der Therapien übernehmen kann! Denn auch andere können Fehler machen und da ich natürlich nicht alle Studien selbst durchgeführt habe, können sich auch solche Fehler einschleichen, auf die ich keinen Einfluß haben kann! Allerdings orientiere ich mich entweder an Orginalstudien bez. Metaanalysen  oder an gut recherchierter Sekundärliteratur renommierter Wissenschaftler! Da ich selbst auch wissenschaftlich gearbeitet habe, kenne ich die Fallstricke von diesen Studien!
  • Was mich in diesem Zusammenhang z.B. sehr geärgert hat, war die Tatsache, dass Frauen jahrzehntelang eine falsche bzw. keine adäquate Therapie ihrer Wechseljahresbeschwerden  angeboten wurde, obwohl man heute weiß (und schon lange geahnt hat), dass eine gute Therapie sogar präventiv für manche Erkrankungen wirkt! Wen dieses Thema interessiert, findet auf diesem Block umfangreiches Themenmaterial …
  • mich deshalb von anderen Artikeln, die leider zum Teil immer noch ohne Kenntnis der Zusammenhänge geschrieben wurden und oft gravierende Fehler beinhalten, abheben möchte, weil ich Euch Information bereitstelle, die ursprungsnah und z.T. nach tagelangen Literaturrecherchen entstanden ist! Als Ärztin muss ich mich oft wundern, mit welchen Fehlinformationen meine Patienten andererorts immer noch für dumm verkauft werden!
  • wirklich informieren möchte und im (seltenen) Falle einer Produkteinbindung genau informiere, in welchem Zusammenhang ich dazu stehe! 

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Zugegeben: Ein Besuch in der Cheese-Factory ist so ziemlich  das Leckerste, was es gibt … Aber auch das ungesündeste!

Kommen wir nun zum eigentlichen Artikel …

Die Erkrankung, um die es heute geht, ist erst vor kurzem für die breite Öffentlichkeit  interessant geworden! Digentlich altbekannte Erkrankung scheint unsere Gesundheit auf tatsächlich gleich mehreren Ebenen  zu beeinflussen! Die Rede ist von der sogenannten

Insulinresistenz

Längst wissen wir, dass dieses Nicht-Ansprechen der Zellen auf das Hormon Insulin nicht nur als Vorstufe des Diabetes Mellitus  bedeutsam ist, sonder auch bei vielen anderen  komplexen Abläufen unseres Körpers eine Rolle spielt! Heute möchte ich Euch das Thema relativ einfach erklären und Euch vor allem auch über die wichtigsten neuen Erkenntnisse  informieren!

1. Was bedeutet eine Insulinresistenz für den Körper?

Bekannt ist, dass das Hormon Insulin dafür sorgt, dass der aufgenommene Zucker (Glucose)  in die Zellen  (vor allem der Leber- und der Muskelzellen) gelangen kann.

Dort wird er als  Glykogen gespeichert  oder in Energie umgewandelt ( Glykolyse). Bei dieser Energiegewinnung fallen Acetyl-CoA-Moleküle an, die, wenn sie nicht anderweitig verbraucht werden, als Fettreserven angelegt werden.

Sprechen die Zellen nicht genügend auf Insulin an,  beeinflusst dies auch das Abnehmverhalten des Körpers und  kann übrigens  auch den weiblichen Hormonstoffwechsel durcheinanderbringen, wie bei dem sogenannte polycystische  Ovarsyptom (PCO) und so kann eine Insulinresistenz auch für Fertilitätsprobleme verantwortlich sein!

2. Labor

-chemisch ist sie durch den sogenannten

2.1. HOMA -Wert (Homeostasis Model Assessment)

meßbar. Dieser wird nach 12 stündiger Nahrungskarenz morgens nüchtern abgenommen. Ein Wert um 1 ist normal, ein Wert, der größer als 2,5 ist, spricht relativ sicher für eine bestehende Insulinresistenz, während sich bei Typ2 Diabetikern Werte um 5 finden.

Ein zweiter Laborwert, der bei Verdacht gemessen werden kann, ist der

2.2. SHBG- (Sexualhormon-bindendes Globulin) Wert

SHBG ist quasi ein Transportmittel für Hormone im Blut, wobei die Konzentration von verschiedenen stimulierenden und hemmenden Faktoren gesteuert wird. Insulin  scheint senkend zu wirken, ebenso wie hohe Konzentrationen vom ,,männlichen“ Hormon Testosteron, während hohe Östrogen- und Thyroxinkonzentrationen erhöhend wirken. Interessanterweise wird die Produktion von SHBG von einer hohen Fettproduktion gehemmt, was eine Verringerung der Konzentration im Blut zur Folge hat. Deshalb ist dieser Wert bei einer Insulinresistenz, Diabetes Mellitus aber auch beim PCO-Syndrom und bei einer Schilddrüsenunterfunktion erniedrigt.

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3. Ursachen: Wie kommt es zu einer erhöhen Insulin-Resistenz?

Wahrscheinlich ist eine

 3.1. vererbbare Komponente,

gibt es enge Verwandte mit Diabetes mellitus Typ 2, so besteht ein ca. zehnfach höheres Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken. Dagegen kann man, zugegeben, nicht allzuviel tun  … Aber schon bei der Ursache

3.2. Übergewicht

overweight-3018731_960_720sieht das anders aus!

Warum kann also Übergewicht die Insulinresistenz begünstigen?

Kommt es zu Übergewicht, verändert die Fettzelle ihre Größe und Funktion und setzt verschiedene Stoffe frei, wodurch die Insulinwirkung absgeschwächt werden kann.

Auch

3.3. mangelnde körperliche Bewegung 

kann die Insulinresistenz verstärken, denn zum einen führt sie  zu einer Gewichtszumnahme und zudem hat man herausgefunden, dass auch die verminderte Muskelarbeit zu einer Abschwächung der Insulinwirkung führt.

3.4. Vermehrte Aufnahme von schnell verwertbaren, einfachen Kohlenhydraten

Indem wir den Körper mit  Zucker, aber auch Weißmehlprodukten (Nudeln, Croissants, Kuchen,…)  überladen, sorgen wir dafür, dass er ständig Insulin ausschütten muss! Denn steigt der Zuckerspiegel im Blut hoch an, gibt Insulin der Zelle den Auftrag, möglichst schnell und viel davon in die Zelle aufzunehmen. Also arbeiten die Zellen mit Hochdruck an diesem Problem und putzen die Glucose weg in die Zelle. Nun ist aber der Zucker-Spiegel im Blut wieder zu nieder und dem Gehirn wird der Auftrag gegeben, erneut nach ,,schnellem Zucker“ Ausschau zu halten… Süßigkeiten wirken am besten… Und dann geht der Zirkus von vorne los!

,,Stopp!“ sagen  sich nun die Zellen, ,,Was sollen wir mit dem dauernden Nachschub an Zucker anfangen? Also werden wir einfach ´mal die Türen eine Weile zulassen, wenn das blöde Insulin wieder schreit, dass ich den Zucker reinlassen soll! Ich sitze das ganze einfach nach Kanzlermanier aus! Mein Mensch wird schon sehen, was er davon hat!

Schön, werdet Ihr sagen, dass ist doch genau richtig…

4. Schäden und negative Auswirkungen der Insulinresistenz

Leider nicht! Denn was gut klingt, kann langfristig die Bauchspeicheldrüse schädigen, die dauernd Insulin nach-produzieren muß, bis sie irgendwann ganz schlapp macht und selbst unter großen Anstrengungen nicht mehr genügend Insulin nachbilden kann!

Schließlich beginnt der Blutzuckerspiegel mitunter drastisch anzusteigen. Zwischen der Ausbildung einer Insulinresistenz und einem manifestem Typ 2 Diabetes können allerdings Jahre oder sogar Jahrzehnte liegen…

In dieser Zeit können aber schon

  • dem Körper wichtige Energiereserven fehlen, da die Muskulatur aus Glucose nur noch wenig Glykogen herstellen und einlagern kann.
  • Entzündungsprozesse im Organismus ablaufen, die zu vielerlei Schäden führen können, so können
  • Organe, wie die Bauchspeicheldrüse und die Leber, aber auch das Herz geschädigt werden und
  • andere Krankheiten wie der Bluthochdruck begünstigt werden! Im Detail hauptsächlich zu
  • Schäden an den Gefäßen… Zuerst nur an den ganz kleinen (Mikroangiopathie), dann auch an den größeren (Makroangiopathie). Dabei ,,verkalken“ diese Gefäße (Atherosklerose) meist und das Blut kann nicht mehr ungehindert fließen! Als Folge der Minderdurchblutung werden nachfolgende Gewebeabschnitte nicht mehr richtig mit Nährstoffen versorgt! In der Folge kommt es zu
  • Wundheilungsstörungen  bis zu
  • Nekrosen (Gewebsuntergang) sowie
  • Gefühlsstörungen, die wiederum, gerade bei älteren Menschen,  eine
  • Gangunsicherheit mit sich bringen können!Übergewicht natürlich denn allseits bekannten Altersdiabetes fördern kann, sondern auch multiple Entzündungsprozesse im Körper, die wiederum den Alterungsprozeß ankurbeln…  Auch die Flora des Verdauungssystems ist von einem ständig schwankenden Zuckerspiegel betroffen, aber dazu später… Übrigens sieht man auch Zusammenhänge mit dem sog. PCO bei Frauen, das neben Akne und Blutungsstörungen auch zu Unfruchtbarkeit führen kann.

     

 

5. Bedeutung des ,,Glykämischen Index“ (GI)

 

Man weiß mittlerweile, dass nicht die Kalorien ,,die Bösen “ sind, sondern der hohe sogenannte glykämische Index!

Dieser gibt an, mit welcher Geschwindigkeit ein Lebensmittel  zu einer Insulinausschüttung führt! Je schneller und je mehr ein Lebensmittel Insulin ausschüttet, umso mehr Zucker wird in die Zellen aufgenommen und umso schneller sinkt der Blutzuckerspiegel wieder pro Zeiteinheit ab, was erneute ,,Zuckerlust“ auslöst.

Also müssen wir nach hochwertigen Nahrungsmittel mit niedrigem glykämischen Index suchen, damit wir gesund bleiben!

Und in der Tat ging vor etwa zwei Jahren ein Aufschrei die Gesellschaft! Die ,,bösen“ , einfachen Kohlenhydrate waren endlich entlarvt und die lange Zeit gültige Ernährungspyramide musste umgeschrieben werden! Nun waren nicht mehr, wie lange Zeit dogmatisch propagiert, einfache Kohlenhydrate wie Brot, Kartoffeln, Reis und Nudeln, an der Basis der Ernährungspyramide! Nein, nun wurde der größte Anteil der Ernährung, neben Flüssigkeit, durch Gemüse und nicht allzu süßes Obst, mit anderen Worten, mit vitamin- und ballaststoffreichen Lebensmittel mit einem geringerem glykämischen Idex (GI), ersetzt!

Daneben wurde auch die Bedeutung von magerem Eiweiß (Aminosäuren) betont, denn zum Aufbau und Erhalt der glatten (Haut- und Eingeweide) und  gestreiften Muskulatur (Skelettmuskeln / Muskeln des Bewegungsablaufes)  und auch für viele Funktionsabläufe im Organismus sind sie unerlässlich!

6. Wege zur Vermeidung/Behandlung einer Insulinresistenz!

Vielleicht fassen wir uns nun an die eigene Nase, weil wir bei dem Studium dieses Artikels gemerkt haben, dass wir selbst Gefahr laufen, eine Insulinresistenz zu entwickeln…

Deshalb habe ich Euch im folgenden Abschnitt Möglichkeiten zusammengestellt, um die Zellen wieder mehr auf Insulin ansprechen zu lassen, das heißt, für die Aufnahme des Zuckers zu sensibilisieren!

6.1. Zehn Tage relativ strenge kohlenhydratarme Diät

Es hat sich gezeigt, dass, ist die Insulinresistenz noch nicht zu weit fortgeschritten, eine anfänglich recht strikte, etwa 10 Tage dauernde Diät mit Verzicht auf Zucker und einfache Kohlenhydrate dazu führt, dass die Zelle wieder sensitiver auf Insulin reagieren und sich die Werte tatsächlich verbessern können! 

Danach empfiehlt sich ein vorsichtiger Kost-Aufbau mit einer der Hinzunahme von einigen ,,sinnvollen“ Kohlenhydraten!

In diesen Phasen habe ich meist zusammen mit den Patienten einen individuellen Ernährungsplan erstellt. Vielleicht habt Ihr einen guten Doc oder Ernährungsscoach an der Hand, der Euch dabei unterstützen kann! Wichtig ist, sich darüber klar zu werden, dass 10 Tage lang wirklich alle Weismehlprodukte wie Brot, Brezeln, Kuchen, Nudeln, aber auch Diätprodukte (erhalten oft sehr viel Zucker, da dieser als Geschmacksträger Fett ersetzt) und süßes Obst (Bananen), wie auch Pizza und andere Fertiggerichte, sowie Ketchup, süße Softgetränke und Alkohol vom Speiseplan fernbleiben müssen!

Stattdessen gibt es nicht zu süßes Obst und Gemüse (Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe…) , gutes Fleisch (Eiweiß, B-Vitamine) und Fisch oder auch Eier (Eiweiß, -Vitamine, Lecithin) , Yoghurt (ohne Zucker), gut gekochtes Sauerkraut (Milchsäurekulturen, die gut für den Aufbau der Darmflora sind), Mandeln und Nüsse und Gewürze wie Cumin, Zimt (eine blutzuckersenkende Wirkung ist beschrieben), Ingwer …

Kontrovers wird die Verwendung von Soja, Milch und Süßstoffen (Stevia) diskutiert. Letztere werden jedoch insulin-unabhängig verstoffwechselt und sind deshalb zumindest besser als Zucker!

Allerdings empfehle diese Lebensmittel  wenn schon, nur in Maßen zu genießen und bei Soja darauf zu achten, dass es nicht genverändert ist. Auch Fruchtzucker hat viele Nachteile, und kann tatsächlich über eine Erhöhung der Harnsäure und den dadurch bedingten Stickstoffverbrauch eine Insulinresuístenz fördern!

Damit Insulin nämlich an den Insulinrezeptoren der Zellen andocken kann, ist NO (Stickoxid) erforderlich.Die Harnsäure jedoch mindert die Bioverfügbarkeit des Stickoxids und somit auch die Insulinsensitivität der Zelle.

Allerdings ist die Menge, die in natürlichen Lebensmittel wie Obst vorkommt, okay. Lediglich der in der Industrie häufig verwendete Glucose-Fructose-Sirup ist mit Vorsicht zu genießen!

Hierzu ist anzumerken, dass unser Haushaltszucker, Saccharose, übrigens ein Zweifachzucker aus Glukose und Fructose ist!

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Beispiel: Leckeres Mittagessen  während der 10 tägigen Low Carb-Phase mit Gemüse und Eiweiß …

6.2. Einsatz von unterstützenden Nahrungsergänzungsmittel

( nicht nach Leitlinien, sondern aufgrund Literatur und Erfahrungen empfohlen)

  • Chiasamen und
  • Spirulina

sind beides gute Eiweißquellen, die  alle essentiellen Aminosäuren  enthalten. Sie sind deshalb so wichtig, weil bei einer Eiweiß armen Ernährung anstelle von Fett Muskeln abgebaut werden! Spirulina ist vor allem auch deshalb zu empfehlen, weil es etwa 3000 Mikronährstoffe enthält und dies in einer optimalen Zusammensetzung! Diese fehlen uns leider heutzutage oft!

  • Bei Resveratrol,
  • Carnitin und
  • Grüntee-Extrakte gibt es Hinweise, dass sie verbessernd auch die Insulin-Empfindlichkeit wirken!

Zusätzlich wird  Resveratrol einen Nutzen bei der Behandlung von Arteriosklerose, Herzkrankheiten, Alzheimer-Krankheit, Arthritis, manchen Autoimmunkrankheiten und sogar Krebs nachgesagt!

Carnitin binden  Fettsäuren und transportieren sie durch die Mitochondrienmembranen. Hier gibt es kontroverse Meinungen zu den Wirkungen beim Muskelaufbau … Während Bodybuilder auf die Einnahme schwören, halten Wissenschaftler dagegegen, dass der Körper meist keinen Mangel an Carnitin hat und und ein Überangebot keinen Vorteil bringt … aber Ateriosklerose begünstigt, denn im Darm wird aus Carnitin durch die Darmflora zuerst Trimethylamin und in Folge Trimethylaminoxid gebildet, welches Arteriosklerose begünstigt.[4]

Grüntee-Extrakte enthalten als herausragenden Inhaltsstoff  das Antioxidans Epigallocatechingallat (EGCG), dem verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt werden. Die Forscher vermuten, dass es unter anderem die Stärkespaltung hemmt, so dass weniger Glukose entsteht und ins Blut gelangt. Die blutzuckersenkende Wirkung tritt aber nur dann auf, wenn die stärkehaltige Nahrung und der grüne Tee gleichzeitig konsumiert werden. Teetrinken nach dem Essen bleibt hingegen offenbar wirkungslos.

Auf anderen Seiten zu diesem Thema habe ich auch Aloe Vera  als ein Mittel entdeckt, die die Empfindlichkeit gegenüber Insulin verbessern könnte.(24) Orginal-Literatur zu Studien habe ich allerdings nicht gefunden.

Zusätzliche Nährstoffprodukte

Je nach Nahrungsaufnahme kann es nötig sein, zusätzlich Nährstoffe zu ersetzen, auch wenn die Deutsch Gesellschaft für Ernährung (DGE) kein Freund von Supplementen ist! Wenn man aber die Nährstoff-Zufuhr berechnet, erkennt man, dass leider oft eine Unterversorgung vorhanden ist. Besonders muss man in unseren Breiten auf  Selen, Jod (vorher Schilddrüsen-Werte untersuchen lassen), Zink, und bei fleischarmer Ernährung B-Vitamine und Eisen achten und diese gegebenenfalls zuführen!

6.3. Regelmäßiger Sport mit kombinierten Muskelaufbautraining  und Krafttraining

Auch ein Sportprogramm wirkt sich (nicht nur)  auf die Insulinsensitivität positiv aus!  Dabei ist es wichtig, mindestens zweimal die Woche für etwa 25 Minuten zu trainieren. Am besten fragt Ihr vorher Eurem Doc und überlegt Euch mit ihm gemeinsam, welche Sportart  für Euch geeignet ist und wirklich Spaß machen könnte! Für den Muskelaufbau sind natürlich gezielte Trainingseinheiten in einem  Studio am effektivsten! Der Vorteil ist, dass Ihr dort Eure Ziele mit Fachleuten besprechen könnt, die die richtigen Traininigsmodalitäten zusammenstellen können, Ich finde ein abwechslungsreiches, alle Muskelgruppen aufbauendes Training, welches möglichst die Gelenke nicht belastet, am besten!

6.4. Gewichtsabnahme

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Das Gewicht kommt bei mir, für manche vielleicht verwunderlich, am Schluss! Denn für mich ist das Übergewicht eine Folge des Zusammenspiels vieler Faktoren und eine Diät birgt immer die Gefahr, den Körper mit wichtigen Nährstoffen und Eiweißen unter zu versorgen!   Gerne spreche ich von der ,,Unterernährung der Dicken“ denn wenn man sich die Mechanismen des Körpers klar macht, dann merkt man, wie die Entwicklung einer Insulinresistenz,  die Verdauung, der Bluthochdruck, hoher Blutfette (Hypertriglyzeridämie) u d der Entstehung von Übergewicht zusammenhängen.  Übrigens hat man für diesen Symptomenkomplex einen Ausdruck geschaffen, der alles unter einen Hut bringt, das sogenannte ,,Metabolische Syndrom“.

Was Not tut, ist eine Veränderung des gesamten Lebensstils, wie ich ihn oben geschildert habe. Hierzu gehört einen anfängliche ,,Diät“, die auf die sinnvolle Reduktion der Kohlenhydrate abziehlt unter Versorgung des Körpers mit allen wichtigen Nährstoffen (Mineralien, Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen, Ballaststoffen und Aminosäuren …) die er benötigt.

Wichtig ist es in dieser Zeit möglichst keine Muskelmasse zu verlieren und dafür zu sorgen, dass nicht einfach der Stoffwechsel seine Aktivität nach unten fährt, was leicht passieren kann und jede Diätbemühung zunichte macht! Verhindern kann man dies, wie vorbeschrieben, durch ein ausgeklügeltes Diät-Programm, geeignete Nahrungsergänzungsmittel und einem Bewegungsprogramm. Auch die Behandlung einer möglichen Schilddrüsen-Unterfunktion ist in diesem Zusammenhang wichtig!

Toll wäre es, wenn man bereits die Insulinresistenz adäquat behandeln könnte! Neben den oben genannten konservativen Methoden des Lifestylemanagement sind bereits Medikamente auf dem Markt, die eine beginnende diabetische Stoffwechsellage verbessern können!

 

7.1. Sensitzer

Die Rede ist von sogenannte Sensitizer wie Pioglitazon. Sie schwächen die Faktoren aus dem Fettgewebe, die eine Resistenz vermitteln, ab.
Daneben bemüht man sich um die Entwicklung von Medikamenten, die zur Behandlung der Insulinresistenz noch vor dem Ausbruch des Typ 2 Diabetes eingesetzt werden können.

Hierzu wurde ein lange bekanntes, bisher bei Gefäßerkrankungen und Bluthochdruck eingesetztes Medikament in der sogenannten HOPE- Studie an 9500 Patienten (19 Länder) untersucht und man gelangte in der Tat zu einem  sensationellen  Ergebnis, dass in einem der renommiertesten Fachzeitschriften, dem  New England Journal of Medicine veröffentlicht  wurde …

7.2. ACE-Hemmer und Sartane

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Ein ausgeklügeltes Fitness-Programm unterstützt die Low-Carb-Diät durch Schutz der Muskeln!

In dieser Studie ging es um den ACE-Hemmer Ramipril. Es wurde untersucht, ob bei Patienten mit einer Gefäßerkrankung oder mit Diabetes das Risiko für das erneute Auftreten von Herz-Gefäß-Krankheiten durch Ramipril gesenkt werden kann.

Und in der Tat konnte dieses Medikament besonders bei den 3577  Diabetikern, die ja ein 2-4fach erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen haben,  glänzen! Die Gefahr, als Diabetiker an einer Herz-Gefäß-Erkrankung zu versterben, konnte durch die Einnahme von Ramipril tatsächlich um 35% gesenkt werden. Auch Diabetesfolgeschäden an Nieren, Augen und Nerven konnten um fast 20% gesenkt werden. Aber auch das Neuauftreten eines Diabetes mellitus Typ 2 konnte verhindert werden!  Hier werden weitere Untersuchungen mit Spannung erwartet!

Bei einer Studie der Charité Berlin, die 2005 im deutschen Ärzteblatt veröffentlicht wurde, zeigte sich ein positiver Effekt des Sartans Telmisartan auf den Rückgang der Insulinresistenz bei Hypertonikern. Bei hohem Blutdruck und Übergewicht ist also eines dieser Medikamente anzuraten – und keine Betablocker, der das Gewicht eher steigert!

7.3. Gewichtsabnahme und Training

Eine finnische Studie hat zudem gezeigt, dass Insulinresistenz bei Übergewichtigen bereits durch eine Gewichtsabnahme von ca. 3,5 kg und regelmäßiges körperliches Training von ca. 30 Minuten pro Tag zu einer deutlichen Verbesserung der Insulinresistenz führt und zudem den Ausbruch eines Typ 2 Diabetes über einen Beobachtungszeitraum von 4 Jahren  verhindern kann.

 

8. FAZIT

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Das war wieder einmal viel Information und obwohl ich sooo Vieles geschrieben habe, habe ich das Gefühl, dass noch einiges an weiterer Information für Euch notwendig wäre, um das Problem ausreichend zu schildern! So habe ich eine weitere häufige Komplikation bewußt ,,außen vor“ gelassen.

Ich vermute nämlich stark, dass dieses Krankheitsbild durch den gemeinsamen Auslöser beider Erkrankungen oft mit dem sogenannten Leaky-Gut Syndrom  (siehe dazu meinen Artikel) vergesellschaftet ist! Und an dieser Stelle eröffnet sich dann wieder ein neuer ,,Behandlungsschauplatz“…

Die Betrachtung der ,,Komplexität der Zusammenhänge“ macht offensichtlich, dass ein ,,normaler“ Arzt sich eigentlich gar nicht darum kümmern kann, den Körper seiner Patienten optimal  an allen ,,Baustellen“ ,,in Schuss“ zu halten! Denn wenn man weiß, dass er im Schnitt gerade einmal Zehn Minuten Zeit hat, sich um das spezifische Problem nur eines Patienten zu kümmern, bleibt da kaum noch Luft für  das bißchen ,,Mehr“, dass dringend notwendig wäre, um seinen Patienten gar nicht erst krank werden zu lassen!

Eine Entwicklung, die leider der ,,medizinische Fortschritt“ mit sich gebracht hat!   Vor lauter spezialisierten Fachärzten haben wir ,,den Hausarzt“ der eigentlich in der Mitte stehen, koordinieren und ,,kleinere“ Dinge durchaus selbst behandeln kann, oft aus den Augen verloren…    Deshalb auch hier mein Appell an Euch! Sucht Euch einen wirklich guten Hausarzt, der über den Tellerrand sieht und bittet ihn, Eure Gesundheit zu ,,koordinieren“. Wenn ihr einen solchen findet, schätzt euch glücklich und gebt ihn ,,nie wieder her“!

In jedem Fall ist es wichtig, dass Ihr Euch informiert und den Erhalt Eurer Gesundheit als Präventiv-Objekt selbst in die Hand nehmt, solange sich noch keine Malaisen eingeschlichen haben, die dann professioneller Hilfe bedürfen!

Ich hoffe deshalb, dass ich mit dieser Info  einen kleinen Beitrag bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe beigetragen habe…

Alles Liebe, gute Gesundheit, Freude und glückliche Tage wünscht Euch von Herzen, Eure Nessy

P.S. :

Kommentare, Fragen, Anmerkungen und auch Kritik sind willkommen!

 

 

9. Literatur Studien/Sekundärliteratur

  1.  B. P. Hubbard, A. P. Gomes, H. Dai, J. Li, A. W. Case, T. Considine, T. V. Riera, J. E. Lee, S. Y. E, D. W. Lamming, B. L. Pentelute, E. R. Schuman, L. A. Stevens, A. J. Y. Ling, S. M. Armour, S. Michan, H. Zhao, Y. Jiang, S. M. Sweitzer, C. A. Blum, J. S. Disch, P. Y. Ng, K. T. Howitz, A. P. Rolo, Y. Hamuro, J. Moss, R. B. Perni, J. L. Ellis, G. P. Vlasuk, D. A. Sinclair: Evidence for a Common Mechanism of SIRT1 Regulation by Allosteric Activators. In: Science. 339, 2013, S. 1216–1219, doi:10.1126/science.1231097.
  2. DAZ 1999, Nr. 37, S. 34, 12.09.1999, ARZNEIMITTEL UND THERAPIE, HOPE-Studie: Ramipril senkt Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall

  3. Anja Lütke, nach S.E. Stern, K. Williams, E. Ferrannini et al.: Identification of Individuals With Insulin Resistance Using Routine Clinical Measurements. In: Diabetes, 2005, 54, S. 333–339
  4. diabetes.uni-duesseldorf.de Informationssystem der UNI Düsseldorf zum Diabetes mellitus vom 7. März 2005
  5.  N. Stefan, H.-U. Häring: Circulating fetuin-A and free fatty acids interact to predict insulin resistance in humans. In: Nature Medicine, 19, 2013, S. 394–395, doi:10.1038/nm.3116
  6. Turner et al.: Insulin deficiency and insulin resistance interaction in diabetes: estimation of their relative contribution by feedback analysis from basal plasma insulin and glucose concentrations. In: Metabolism, 1979, 28, S. 1086–1096.
  7. A. S. Rudenski, D. R. Matthews, J. C. Levy, R. C. Turner: Understanding insulin resistance: Both glucose resistance and insulin resistance are required to model human diabetes. In:Metabolism. 40, Nr. 9, September 1991, S. 908–917. ISSN 0026-0495doi:10.1016/0026-0495(91)90065-5.
  8. HOMA-Index – Laborlexikon.de 
  9. S. Kodama et al.: Influence of fat and carbohydrate proportions on the metabolic profile in patients with type 2 diabetes: a meta-analysis. In: Diabetes Care. 2009 May, 32(5), S. 959–965, PMID 19407076.
  10.  G Boden, K Sargrad, C Homko, M Mozzoli, TP Stein: Effect of a low-carbohydrate diet on appetite, blood glucose levels, and insulin resistance in obese patients with type 2 diabetes. In: Annals of internal medicine. 142, Nr. 6, 2005, S. 403–411. PMID 15767618.
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  12. van der Heijden GJ, et al: Aerobic exercise increases peripheral and hepatic insulin sensitivity in sedentary adolescents . J Clin Endocrinol Metab. 2009
  13. Foster GD, et al. A randomized trial of a low-carbohydrate diet for obesity. New England Journal of Medicine, 2003
  14. Samaha FF, et al. A low-carbohydrate as compared with a low-fat diet in severe obesity. New England Journal of Medicine, 2003
  15. Sondike SB, et al. Effects of a low-carbohydrate diet on weight loss and cardiovascular risk factor in overweight adolescents. The Journal of Pediatrics, 2003
    Black LE, Swan PD, Alvar BA: Effects of intensity and volume on insulin sensitivity during acute bouts of resistance training. J Strength Cond Res, 2010
  16. DGE e.V.: Fett. https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/fett/
  17. DGE e.V.: Kohlenhydrate und Ballaststoffe in der Ernährung. https://www.dge.de/presse/pm/kohlenhydrate-und-ballaststoffe-in-der-ernaehrung/
  18. Hu, et al.: Effects of Low-Carbohydrate Diets Versus Low-Fat Diets on Metabolic Risk Factors: A Meta-Analysis of Randomized Controlled Clinical Trials. Am J Epidemiol. 2012 Oct 1; 176: S44–S54.
  19.  D. A. Sinclair und L. Guarente: Schlüssel zur Langlebigkeit. In: Spektrum der Wissenschaft. Oktober 2006, S. 34–41.
  20. Wissenschaftliche Studie zu Carnitin und Fettstoffwechsel (PDF-Datei; 98 kB)
  21. Wissenschaftliche Studie zur Wirkung von L-Carnitin bei der Regeneration nach dem Sport
  22. Doktorarbeit von Hanne Seline Marie Gustavsen: Bestimmung des L-Carnitingehaltes in rohen und zubereiteten pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln (PDF-Datei; 1,72 MB)
  23. Robert A Koeth, Zeneng Wang, Bruce S Levison, Jennifer A Buffa, Elin Org, Brendan T Sheehy, Earl B Britt, Xiaoming Fu, Yuping Wu, Lin Li, Jonathan D Smith, Joseph A DiDonato, Jun Chen, Hongzhe Li, Gary D Wu, James D Lewis, Manya Warrier, J Mark Brown, Ronald M Krauss, W H Wilson Tang, Frederic D Bushman, Aldons J Lusis, Stanley L Hazen: Intestinal microbiota metabolism of l-carnitine, a nutrient in red meat, promotes atherosclerosis. In: Nature Medicine. 19, 2013, S. 576, doi:10.1038/nm.3145.
  24. https://www.marathonfitness.de/hit-training-massives-muskelwachstum-in-minimalzeit/
  25. Quarks & Co, Univ. Heidelberg: Das große Ernährungs-Experiment mit Tim Mälzer. http://www1.wdr.de/fernsehen/wissen/quarks/sendungen/experimentmittimmaelzerwdh102.html,
  26. https://krank.de/krankheiten/insulinresistenz/?gclid=EAIaIQobChMIx5qv87uh2gIVE-MbCh10YAh0EAAYASAAEgLBiPD_BwE
  27. https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/bluthochdruck/article/383907/hypertoniker-insulinresistenz-profitieren-telmisartan.html

FOREVER YOUNG/ ANTI AGING TEIL 11 : KOSTENLOSER 6-PUNKTE-MASTERPLAN FÜR EINEN OPTIMALEN, GESUNDEN START IN DIE DUNKLEN JAHRESZEITEN! HEUTE PUNKT 4 : Körper, Haut und Haare mit vielen Pflege-Tipps

Hallo Ihr Lieben!

cropped-img_1894.jpgFit, gesund und mit allem versorgt, was er benötigt…, soll unserer Körper gegen alle Angriffe auf sein Immunsystem gefeit sein! So unsere Wunschvorstellung! Leider fast unmöglich, angesichts der kommenden Temperaturschwankungen zwischen drinnen und draußen,  verbunden mit einer Ernährung, bei der frische Waren meist tausende von Kilometer zurücklegen mussten, bevor sie auf unserem Teller landen. Aber dennoch können wir einiges tun,  um diesem Ideal ein Stück weit näher zu kommen! Deshalb möchte ich Euch heute noch ein paar weitere Tipps an die Hand geben!

Wie ist es Euch eigentlich bisher mit den ersten beiden Teilen ergangen? Habt Ihr schon etwas umgesetzt? Sicher war Euch ja schon vieles bekannt, aber ein paar Dinge vielleicht auch noch nicht…

So jedenfalls die Reaktionen bisher in meiner Umgebung . Eure Kommentare und die Stimmen von Freunden, Patienten und Bekannten waren sehr positiv, was mich sehr gefreut hat und ich so auch nicht erwartet habe! Herzlichen Dank und weiterhin viel Erfolg an Euch alle!

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Aber kommen wir nun endlich zu  der Fortsetzung des

6-PUNKTE-MASTERPLANs FÜR EINEN OPTIMALEN, GESUNDEN START IN DIE DUNKLEN JAHRESZEITEN

Die ersten 3 Punkte habe ich Euch im Folgenden noch einmal verlinkt:

1. Optimale Ernährung, 

 2. Gesunde Darmflora

3. Körperliche Fitness, Muskelkraft und Stoffwechselaktivierung

Kommen wir zum nächsten Punkt:

4. Vorbereitung von Körper, Haut und Haaren

an dem in Winter verminderten Stoffwechsel, an schwankende Temperaturen und dem wechselnden Feuchtigkeitsgehalt der Luft.

Je kühler und dunkler es draußen wird und je weniger wir uns bewegen, umso ,,fauler“ wird unser gesamter Stoffwechsel. Eigentlich ist das ganz natürlich. Denn früher gab es im Winter wenig zu essen und der Stoffwechsel tat gut daran, auf ,,Sparflamme“ zu fahren, um nicht die ganze wertvolle Energie, die er sich im Herbst im Überschwang der Natur zugelegt hatte, wieder allzu schnell zu verbrauchen…

Dieses Problem haben wir zumindest nicht. Im Gegenteil! Weihnachten und Silvester sind ,,kalorische Ausnahmezustände“, an denen geschlemmt wird, wie sonst das ganze Jahr über nicht! Vor Weihnachten platzt der Kühlschrank, danach der Hosenknopf! Auch für unser Immunsystem nicht so toll, muss sich der Körper  doch dauernd mit ,,Verdauen“ beschäftigen, was zusätzlich ermüdet! Aber natürlich  freut er sich auf der anderen Seite auch, denn sein Programm ist ja Winter=Mangel. Also macht er sich emsig daran, die zusätzlichen Kalorien sofort in Fettreserven zu bunkern und sie ja nicht ,,herauszugeben“ – Denn man weiß ja nie, was noch so kommt im strammen Winter! Da kann er nun einmal nicht aus seinem Urzeit-Programm ausbrechen….

Woran merkt der Körper, dass es Winter wird?

Schauen wir uns an, was dem Körper signalisiert, dass es Winter wird.

Durch die längere  Dunkelheit wird Melatonin, das Schlafhormon, freigesetzt. Also brauch der Körper Licht.  Dann wird nämlich wiederum Serotonin, das ,,Glückshormon“ ausgeschüttet, weswegen wir die ,,Sonne des Südens“ im Winter so schätzen!

Natürlich könnten wir schnell ´mal nach Fuerte oder auf die Bahamas düsen, oder gleich eines der günstigen mehrwöchigen Angebote buchen, was viele Rentner auch tun, um dem bisweilen doch recht ungemütlichen deutschen Winter zu entkommen. Aber ehrlich gesagt, ist ein Kurztripp doch recht anstrengend und der Nutzen für den Körper durch die 2x enorme Umstellungs – Anstrengung des Körpers an völlig unterschiedliche klimatische Bedingungen zumindest wieder aufgehoben.

Bei ein paar Wochen am Stück sieht der Nutzen eines Urlaubs im Süden natürlich gleich wieder ganz anders aus… Aber was macht man in der Nebensaison 6 Wochen in Portugal? Okay, das ,,Problemchen“ ließe sich mit ein bißchen Fantasie sicher lösen. Internet gibt´s ja überall. Aber schlimmer noch: Das geht nun mal, wenn man nicht berentet ist, bei den wenigsten… Mein Fazit:  Wenn Ihr tatsächlich dafür soviel Zeit und Geld erübrigen könnt und wollt: Ab in den Süden! Bei mir hat´s leider noch nie länger als eine Woche geklappt…. Wenden wir uns also realistischen Alternativen zu…

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Der Nutzen von Tageslichtlampen

Es gibt spezielle Tageslichtlampen, mittlerweile sogar bei unserem schwedischen Lieblingseinrichtungshaus, die mit Ihrer Wellenlänge das Licht von draußen simulieren. Diese Lampen sind zwar ziemlich ,,weiß“. Finde ich zumindest… Aber man kann sie ja mit Folien, die mit Himmel- oder Fensterfotografien bedruckt sind, schnell aufhübschen! Denn natürlich haben Doktors so eine Lampe, die beim winterlichen Frühstück unser Chiasamen-Müsli illuminiert.

Diese Lampen sind in meinen Augen schon empfehlenswert, gerade wenn man in einer etwas dunklen Wohnung wohnt, zumal man ihnen auch nachsagt, dass sie den sogenannten ,,Winterdepressionen „vorbeugen würden. Dazu gibt es, natürlich wie so häufig in meinen Artikeln, auch eine Studie. Ich selbst  kann da leider keine eigenen Erfahrung beisteuern, weil ich alles bin, nur nicht depressiv.  (The Can-SAD Study: A Randomized Controlled Trial of the Effectiveness of Light Therapy and Fluoxetine in Patients With Winter Seasonal Affective Disorder. Die Studie besagt jedenfalls, dass Lichttherapie genauso gut wie Psychopharmaka gegen Winterdepression, unter der immerhin 20% der Bevölkerung leiden, hilft. Allerdings war bei der Studie erstaunlich, dass  einem Drittel der Erkrankten weder Psychopharmaka noch Lichttherapie helfen konnten…

 

Die Haut im Winter…

Wird es kälter, müssen wir vorsichtiger mit der Haut umgehen! Auch ihr Stoffwechsel verlangsamt sich, gleichzeitig strapazieren trockene Heizungsluft und kalte Temperaturen zusätzlich!

Natürlich wollen wir auch sie optimal vorbereiten. Für unser ,,Programm “ empfiehlt sich zuerst eine gründliche Reinigung, etwa durch ein  Fruchtsäure-Peeling, das gut abgestorbene Hautschüppchen entfernt, ohne dass die Haut  zu sehr mechanisch gereizt wird. Dazu gibt es im Handel Produkte, die wie eine Maske angewandt werden und gleichzeitig die Haut mit Feuchtigkeit versorgen.

Meine Produkte zur erweiterten Grundpflege: Waschcreme, reinigendes und feuchtigspendendes Enzympeeling, Serum, Tagespflege, Galvanisches  Hautpflegerät. Auf Gesichtswasser habe ich heute verzichtet, damit der Haut Feuchtigkeit und pflegende Stoffe nicht wieder entzogen werden.

Danach können Seren ihre optimale Wirkung entfalten. Ich kaufe mir meist um den Oktober eine Ampullenkur und gönne der Haut eine Woche lang jeden Tag ein halbes Ampüllchen morgens und abends. Regnet es draußen, ist es umso besser, denn Feuchtigkeit tut der Haut gut.

Allerdings benötigt sie auch Fett, um die Feuchtigkeit in der Haut zu halten! Das kommt auch sehr auf den Hauttyp an, denn sonst trocknet sie wieder aus, sobald sie in trockene Luft kommt. Deshalb machen wir uns auch schon einmal Gedanken, ob wir unsere Cremes im Winter nicht eine Stufe fetthaltiger wählen.

Ist es dann kühler, tut ihr einmal in der Woche eine Maske, die die Haut mit Fett und Feuchtigkeit versorgt,  gut.

 

Spezielle Elektro-Massagegeräte für das Gssicht

Zusätzlich kann man den reduzieren Stoffwechsel mit  speziellen Hautpflegegeräten etwas pushen.  Dadurch wird die Durchblutung und  die Collagenbildung angeregt, gleichzeitig werden Pflegestoffe  besser und tiefer in die Haut geschleust. Ich mag es auch, wenn man Wärme einstellen und Schwellungen mit sanfte Massagen ,,wegbügeln“ kann! Ein Gerät habe ich, bei dem man auch verschiedenes Licht einstellen kann.

Auf dem Bild ist das Galvanic Spa Gerät abgebildet, welches gut in der Hand liegt. Dieses kribbelt allerdings nur, hat aber keine Klopf- der Lichteffekte. Weitere Geräte ist z.B. das Silk´n Face Tite, Forever 25 und wie sie alle heißen.  Es gibt viele dieser ,, Hautstraffungs „-Geräte im Handel. Sie arbeiten mit Licht, Ultraschall, galvanischen Strömen, Klopfmassagen, … Ich selbst habe schon verschiedene Geräte getestet,   die preislich zwischen 80 und 400 Euro lagen. Aufgefallen ist mir, dass die teureren Geräte etwas ,,schwerer“ in der Hand lagen und auch größere Auflageflächen hatten.

Neue Technologien versprechen laut den Herstellern tiefere Eindringtiefen… Um wirken zu können, benötigen diese Geräte ein Feuchtigkeitsgel, welches man dann wirklich ganz gut in die Haut einschleusen kann. Die Haut wirkt danach frischer.  Die Wirkung hält ca 4-6 Stunden an. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich meine Haut nicht zu oft pushen sollte, da sonst die Fältchen bei täglichem Gebrauch etwas zunehmen, wenn man  es dann eine Weile weglässt. Aber ca 1-2x in der Woche benutze ich im Winter so ein Gerät.   Danach wende ich dann noch eine Creme an, da ich trockene Haut habe .                                                                                                                            

Auch die Füße haben ein wenig Aufmerksamkeit verdientIMG_1893

– schließlich tragen sie uns Tag für Tag durchs Leben!

Da man weniger Barfuß läuft und wenig Luft an die Füße kommt, bildet sich oft mehr unschöne Hornhaut. Einmal die Woche ist es deshalb sinnvoll, der Verhornung mit einer Raspel entgegen zu treten und danach die Füße gut mit einer Hornhautreduzierungs – Creme einzureiben, was man übrigens auch nach dem Duschen tun sollte, um kleine Rhagaden (Risse), zu vermeiden, die Eintrittspforten für Keime sein können!

Damit der Winter keine ,,haarige“ Sache wird!

Auch die Haare unterliegen im Winter besondere Strapazen – mit Kälte und Hitze, engen Mützen und gewickelten Schals… und bei denen die Haarspitzen  an der Mantelkante aufstoßen und so Spliss entsteht!

Deshalb ist es clever, wenn wir uns schon jetzt über einen gekonnten, gut händelbaren  Schnitt Gedanken machen  und den Einsatz von Haarölen und Kuren zur optimalen Vorbereitung auf diese Torturen in Erwägung ziehen! Auch über zu der Herbst- und Wintergarderobe passende Farbkonzepte kann man sich bei seinem nächsten Friseurbesuch ja einmal unverbindlich informieren, damit man den kälteren Temperaturen locker-flockig entgegen sehen kann!

So, das war es für heute! Und damit bin ich auch fast schon am Ende meines ,,Masterplanes“ angelangt! Nächste Woche  zeige ich Euch noch die Besonderheiten des medizinischen Check ups im Herbst  und  -last not least – Tipps , damit auch die Psyche im Winter nicht durchhängt…

Alles Liebe und

eine wunderschöne Spätsommerzeit!

Eure Nessy

 

 FOREVER YOUNG/ ANTI AGING TEIL 10 : KOSTENLOSER 6-PUNKTE-MASTERPLAN FÜR EINEN OPTIMALEN, GESUNDEN START IN DIE DUNKLEN JAHRESZEITEN! Teil 3: Körperliche Fitness, Muskelkraft und Stoffwechselaktivierung

Hallo Ihr Lieben!

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Masterplan Fitter Körper/Workout

Nachdem wir uns letzte Woche mit den ersten beiden Punkten unseres ,,Masterplanes“ informiert haben, der uns dabei helfen kann, mit optimal gestärktem Body fröhlich in die kühlere Jahreszeit zu wechseln, kommen wir heute zum dritten Teil…

3. Körperliche Fitness, Muskelkraft und Stoffwechselaktivierung

Gezielte Maßnahmen für einen optimalen Zustand

Zu Recht werdet Ihr mokieren, dass ja körperliche Fitness wohl das ganze Jahr über wichtig ist! Damit gebe ich Euch recht! Aber die Sache ist die, dass unser Körper im Winter auf Sparflamme schaltet, er schickt uns quasi, in abgemilderter Form, wie den Bären oder den Igel in den Winterschlaf. Die Bewegungen fallen schwerer, die Muskeln werden weniger, der Stoffwechsel fährt herunter… Das Licht, dass der Bildung von Melatonin dem Schlafhormon, entgegenwirkt, ist weniger, einen gewisse Müdigkeit und Trägheit schleicht sich ein…. Grund genug, vorher noch einmal die Muskeln auf Vordermann zu bringen, den Stoffwechsel anzuregen und die etwas aus der Form geratenen kleinen Pölsterchen den Gar-aus zu machen, damit wir mit einem möglichst kraftvollen, in seinen Abläufen gut funktionierenden Body den Wintermodus antreten! Bei unseren Fahrzeugen reinigen wir auch noch einmal die Gummiteile, schmieren die Fahrradkette und füllen die Flüssigkeiten nach …

Also gewöhnen wir uns am besten an, ihn mit regelmäßiger Bewegung dazu zu bringen, die Muskeln zumindest auf Gleichstand zu halten und den Körper durch einen erhöhten Sauerstoffaustausch  während der Bewegung bis in die kleinsten Zellen ausreichend zu durchbluten und dafür zu sorgen, dass auch dort der Zellstoffwechsel optimiert wird.

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Gehen wir vom ,,Worst Case“ aus. Bis jetzt: Sportliche Aktivität = Null , oder = Unregelmäßig, oder = lange Pause, oder = treibe zwar ab und dann Sport, habe aber überhaupt keine Lust darauf…

Alle anderen: Supi, macht weiter so! Aber zurück zur ersten Gruppe…

,,Hat bei mir eh keinen Sinn“, werdet Ihr sagen ich bin ,,schon“ so und so alt und mein Gewicht… Okay – wir nehmen ja den eben diesen Fall an! Die Aufgabe ist einfach. Auch wenn Ihr bis jetzt am liebsten die eigene Energie gespart habt – das Ding ist -es muß ja gar nicht viel sein…

Jeden 2. Tag 20 Minuten Bewegung!

Setzen wir unser Ziel also nieder an! Nehmen wir uns jeden 2. Tag 20 Minuten Zeit- für Bewegung!  Schon diese relativ kurze Zeit  bringt erwiesenermaßen tatsächlich etwas! Wenn Ihr gesundheitliche Bedenken habt, redet vorher kurz mit Eurem Doc des Vertrauens darüber, ob er irgendwelche Probleme sieht.

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Art der Bewegung

Eigentlich ist das ,,Was “ gar nicht s wichtig! Wichtig ist, dass Ihr etwas macht und dass es Euch Spass macht!  Egal ob Walking, Schwimmen, Wandern,… Natürlich könnt Ihr auch länger trainieren, z.B., wenn Ihr einen Kurs macht. Wichtig ist, wirklich 3x in der Woche aktiv zu werden. Eigentlich ist das schon machbar, oder?

Vorschlag 1:  20 Minuten stramm spazierengehen!

Das ist natürlich die einfachste Möglichkeit und man kann sie auch supi in seinen Alltag einbauen! Zum Beispiel,  indem Ihr zum Friseur/Einkaufen ein Stück weit zu Fuß geht! Dazu parkt Ihr einfach einen knappen Kilometer vorher, dann habt ihr zumindest den Hin- und Rückweg und Euer Pensum schon geschafft!

Vorschlag 2:  Bewegung mit interessanter Umgebung verbinden!

Aber eigentlich ist das ja langweilig! Wie wäre es zum Beispiel, wenn Ihr  auf Euer Workout mit einem kleinen Ausflug auf einen Baumwipfelpfad ins Wildgehege oder in den Zoo oder an einem Fluß entlang macht? Aber auch Sehenswürdigkeiten in Eurer Umgebung, die man ,,immer schon mal wieder“ oder auch ,,zum ersten Mal “ sehen wollte, eignen sich perfekt für einen kleinen, strammen Marsch“!

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Masterplan Fitter Körper/Workout

Vorschlag 3: Workout in der Gruppe

Ihr schaut Euch an der Volksshochschule oder im Fitnesscenter um, ob es Kurse  gibt, die Euch gefallen. Natürlich ist es bei Gruppenstunden wichtig, Gleichgesinnte dabei zu haben, die in etwas den gleichen Trainingsstand wie Ihr mitbringen! Egal ob Thai Chi, Yoga, Jazz Dance, Steppen oder das Schwingen elastischer Stäbe – die Möglichkeiten sind,

 Die Challenge

Egal, was Ihr tun wollt, diese 20 Minuten sollten nach Möglichkeit nicht mehr als 1x unterbrochen werden! Es ist klar, dass Ihr Euer Tempo nicht übertreibt und Eurem Trainingszustand anpasst! Bei den ersten 2x könnt  Ihr ja  noch ein wenig ,,schummeln“, bis Ihr die idealen Bedingungen für Euch entdeckt habt! Wenn ihr denkt, jetzt seid ihr so richtig gut im ,,Move“, messt einmal kurz Euren Puls.

Die ,,Cracks “ unter Euch haben natürlich eine dieser tollen bunten Fitnessuhren, Fitnessarmbänder, oder  ,,Activitytracker“ – fragt mich jetzt nicht, was die Unterschiede genau sind –  mit Handyübertragung, Schrittmesser, Piepston bei Überschreiten  der optimalen Frequenz und Durchschnittskalorienverbrauch der letzten 100 Jahre! Aber es geht auch einfacher…

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Masterplan Fitter Körper/Workout

Den Puls misst man am besten unterhalb des Handgelenkes (Daumenseite) mit den mittleren 3 Fingern.

Puls – Formel (Schläge/Minute) für  den optimalen Trainingspuls (OTP) im aeroben Bereich,

in dem die Fettverbrennung am besten abläuft, weil noch kein Lactat freigesetzt wird :

OTP = 60-80% vom Maximalpuls (220-Lebensalter)

Mit 40 Jahren wäre also der Maximalpuls 220-40 = 180 Schäge/min,

davon 60-80% , wäre der optimale Trainingspuls 108-144 Schläge/min

Keine Lust zum Rechnen? Okay, okay…

OPT (20 Jahre) = 120-160 Schläge/min

OPT (30 Jahre) = 114-152 Schläge/min

OTP (50 Jahre) = 102-136 Schläge/min

OPT (60 Jahre) = 96-128 Schläge/min

OPT (70 Jahre) = 60-120 Schläge/min

 

Kleine Tipps zum Durchhalten:

Optimales Outfit zusammenstellen:

Stellt Euch ein paar funktionelle (atmungsaktive, bequeme, pflegeleichte und schicke) Klamotten zusammen und achtet darauf, gutes Schuhwerk zu tragen! !Denn das Wohlergehen und die Stabilität der Füße wirkt sich schließlich auf den ganzen Körper aus!

Miteinander ,,sporteln“:

Motiviert jemanden in Eurer Umgebung , der zumindest dann und wann mitmacht, dann habt Ihr gleichzeitig eine lustige Zeit zu zweit.

 Musik hören:

Oder  sucht Euch vorher fetzige Musik aus, die Euch gefällt! Es ist erwiesen, dass das das Durchhaltevermögen tatsächlich positiv beeinflussen kann!

Naturgeräusche wahrnehmen:

Oder aber ihr hört bewußt auf die Geräusche um Euch herum… Im Wald singen, gerade morgens, unheimlich viele Vögel…

Positive Grundeinstellung:

Genießt es, Euren Körper zu spüren und empfindet Euer Workout als Chance, den Zellen im ganzen Körper Sauerstoff  und Nährstoffe zukommen zu lassen und besonders die Muskeln wirklich zu gebrauchen! Seid dankbar, dass diese Bewegungen so gut klappen…

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Mit einem Satz: Habt Spaß bei der ganzen Sache!

Und damit bin ich  auch am Ende der heutigen Einheit unseres Masterplanes angelangt! Ich hoffe, dass de ein oder andere Idee für Euch dabei war!

Am Ende mache ich Euch übrigens auch noch einmal eine Zusammenstellung und einen Plan zum Ausdrucken, damit Ihr alles im Blick habt, wenn Ihr euch entscheidet, den Plan oder wenigstens Teile daraus durchzuziehen! Aber auch, wenn Ihr nur ein paar Anregungen dadurch bekommen habt, wäre es toll!

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Masterplan Fitter Körper/Workout

Alles Liebe und

eine wunderschöne Spätsommerzeit!

Eure Nessy

Forever Young/ Anti Aging Teil 9 : Kostenloser 6-Punkte-Masterplan für einen optimalen, gesunden Start in die dunklen Jahreszeiten! Heute: Übersicht /Punkte 1 und 2: Optimale Ernährung, gesunde Darmflora

Hallo Ihr Lieben!

unnamed (23)Die Natur greift im Spätsommer noch einmal in die Vollen…

Die Äste biegen sich unter dem Gewicht der glänzender, tiefschwarzen Brombeeren, den Äpfeln, Birnen und Mirabellen, während die Eichhörnchen gar nicht mehr nachkommen, emsig Nüsse zu sammeln und zu vergraben… Denn es ist, als hätte die Natur noch einmal alles aufgefahren, was sie zu bieten hat!

Der Überfluß des Spätsommers  ist ein wahres Feuerwerk der Natur und die Luft ist erfüllt von der fruchtigen Süße, die die überreifen Früchte verströmen!

Manchmal sieht man auch, wie die Vögel etwas torkeln…  Aber macht Euch keine Sorgen um ihre Gesundheit, denn sie sind schlichtweg etwas angeheitert von den vergorenen Früchten!  Allerdings lauern doch Gefahren für die kleinen Zweibeiner, wenn auch nicht unbedingt für ihre Gesundheit! Denn in diesem Zustand können sie natürlich leichte Beute auch von Katzen oder Reineke Fuchs werden …  Aber sehen wir es positiv –  So profitieren schlußendlich alle in der Nahrungskette vom Überschwang dieser Jahreszeit …

Und wir Menschen? Gerade in der Stadt laufen wir Gefahr, dass dieser Überschwang einfach an uns vorbeigeht, ja, wir ihn nicht einmal bemerken und damit auch nicht die versteckte Warnung, unseren Körper vorzubereiten…

Auf eine Zeit, in der Licht, Luft und frische Vitamine auch in unseren Gefilden Mangelware sind… Natürlich kann man das durch Früchte aus dem Süden und der Sonnenbank leidlich ausgleichen, aber den Vorteil, den Helligkeit, Wärme und sauerstoffreiche, mit dem optimalen Feuchtigkeitsgehalt ausgestattete Luft auf unseren Organismus haben, kann man nur schwer durch aufwendige Reisen,  Anwendung von Luftbefeuchtern und Ionen-Heizungen ausgleichen.

In gewissem Ausmaß muß sich unser Körper einfach an die Veränderungen anpassen! Die Natur versorgt ihn deshalb im Spätsommer und Anfang Herbst noch einmal mit einem reichhaltigen, leckeren Nahrungsangebot! Auf dass sich jede Zelle des Organismus aufladen kann mit jenen Nährstoffen, die dann den ganzen Winter ihre Wirkung entfalten können und ihn schützen gegen den Unbill der Kälte und der Unterversorgung, aber auch gegen Krankheitskeime und Verfall…

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Die Natur fährt noch einmal alles auf, was sie zu bieten hat!

Aus diesem Grund habe ich Euch heute ein Konzept erstellt, mit dem ihr den Körper nocheinmal so richtig auf Vordermann bringen könnt und Ihr gesund und fröhlich durch die sogenannte ,,dunkle“ Jahreszeit kommt!

Hier ist er also! Mein

6-Punkte-Masterplan für den Spätsommer: Optimalen Start für Körper und Geist in einen fröhlichen, gesunden Herbst und Winter

 

1. Optimale Ernährung

 – mit saisonalen, lokalen Produkten und Aktivierung des Immunsystems mit hochwertigen Supplementierungen

Hokaido-Kürbisgemüse mit Kräutern und verschiedenen Körnern und Kernen… Ein Festmahl mit vielen Vitaminen, ätherischen Ölen und sekundären Pflanzenstoffen

Diese  sind optimal für unsere individuellen Bedürfnisse geeignet, die durch das Klima in unserem Landstrich bestimmt sind! Hier in Deutschland sind das vor allem Beeren, Äpfel, Birnen, Mirabellen, Nüsse, Kartoffeln, Bohnen, Kürbisse, Zucchini, Pastinaken und alles, was sonst noch in unserer heimischen Gefilden angebaut wird! Diese Nahrungsmittel mussten außerdem keine langen Wege zurücklegen oder künstliche Reifungsprozeduren über sich  ergehen lassen und unterliegen zudem den strengen deutschen Produktionsrichtlinien, was sie auch deshalb zu Premium-Lebensmittel für uns macht! Abgesehen davon sind sie natürlich voll von sekundären Pflanzenstoffen und Mikronährstoffen, wie Carotinoide, Flavonoide, Glucosinolate, Saponine und Phytosterole. Mittlerweile liegen viele Studien dazu vor, dass diese Stoffe das Ausbrechen von Krankeheiten verhindern und den Verlauf von einigen Erkrankungen verbessern können. Für weitere Infos zu dem Thema empfehle ich diese Webseite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Ernährungstechnisch gibt es ja  einige Ansätze, die zumindest in der Tierwelt schon dazu geführt haben, das Leben wirklich signifikant zu verlängern. Die Erkenntnisse sind auch nicht unbedingt furchtbar neu, in meinem  Artikel: Optimale Ernährung…im Schweinsgalopp durch die Ernährungslehren, findet Ihr noch einmal das Wichtigste.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine möglichst kohlenhydratarme  Ernährung (LOW CARB) ohne große Blutzuckerschwankungen, ohne Völlerei und nie so ganz satt statistisch gesehen zumindest Ratten das längste Leben beschert.

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Aus dem Garten warten die Früchte auf die Verarbeitung – die Mirabellen wurden allerdings noch am selben Abend aufgefuttert… Die Johannisbeeren wurden zusammen mit  Eischnee und Mandeln zu Muffins verarbeitet…

Um  das Immunsystem zu pushen, hat man festgestellt, dass dabei tatsächlich eine Supplementierung sinnvoll sein kann. Obwohl die Deutsche Gesellschaft für Ernährung der Meinung ist, dass es möglich ist,  alle Nährstoffe, die der Körper benötigt, durch Nahrung zu erhalten, habe ich einmal ausgerechnet, was empfohlen wird und was der Körper wirklich durch eine normale Ernährung erhält!  Es reicht eben nicht!  Eine wirklich ausreichende Ernährung ist selbst bei unserem wirklich tollen Nahrungsangebot doch recht schwer! Messungen unserer Patienten haben häufig zum Teil gravierende Mangelerscheinungen,  z.B. im Eisen-. Vit. D und Vit B-Bereich sowie bei der Versorgung mit Jod ergeben. Und wir haben die meisten Vitamine gar nicht gemessen! Allerdings ist das wahrscheinlich der Unterschied zwischen  ,,man kann damit  überleben“ und ,,der Körper ist optimal versorgt und alle Stoffwechselvorgänge laufen reibungslos“. Allerdings gehören gezielte Substitutionen einzelner Stoffe in die Hand eines Arztes, da diese wirklich individuell nach Spiegelmessung zu erfolgen hat!

Kuren mit Nahrungsergänzungsmitteln vor dem Winter halte ich aber für sinnvoll und wenn keine Besonderheiten vorliegen, für relativ unbedenklich. Bei Patienten, die unter Allergien, sonstigen Nahrungsproblemen  oder Krankheiten leiden, ist es dennoch besser, die Einnahme vorher mit einem Arzt zu besprechen. Auch der Kombination verschiedener Produkte stehe ich kritisch gegenüber, da sich die Zusammensetzungen oft auch überschneiden oder sich in bestimmten Kombinationen gegenseitig hemmen.

Deshalb würde ich Nahrungsergänzungs-Produkte kurmäßig für 4-6 Wochen anwenden und danach wechseln oder eine Pause einlegen.

Empfehlen sind aus meiner Warte z.B. Produkte aus der Süßwasser-Blaualge Spirulina, welche den Vorteil haben, über 3000 Mikronährstoffe zu beinhalten, die sich optimal ergänzen und in meist niederen Dosierungen enthalten sind. Relativ hohe Konzentrationen sind aber z.B.  im Vit. B-Bereich vorhanden, deshalb wird empfohlen, auf lange Sicht 6  Tabletten (à 500mg) täglich nicht zu überschreiten. Hier ist auf ein hochwertiges Produkt, z.B. aus Farmen in den USA zu achten! Zu günstige Produkte kommen häufig aus verunreinigten Gewässern!

Kurmäßig angewandt und zur gezielten Steigerung des Immunsystemes, halte ich auch Colostrum für eine gute Wahl.  Dieses aus Erstmilch von Kühen gewonnene Extrakt ist ein Produkt, dass im Rufe steht, stammzell-ähnliche Zellen zu enthalten und zudem viele Stoffe, die der Abwehr und der Zellerneuerung dienen. Deshalb ist es (fast) für jeden geeignet. Wichtig ist, dass die Produkte im Kalt-Steril-Verfahren hergestellt werden, wodurch die Original-Wirkstoffe, die denen des  menschlichen Immunsystems sehr ähnlich sind, tatsächlich zum Großteil erhalten bleiben! Eine solche Immunsystem-Kur mache ich persönlich 2x im Jahr (wer mehr dazu wissen möchte, kann gerne meine Artikelreihe  zum Thema Colostrum auch mit Herstellerempfehlungen lesen).

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Dieses Jahr tragen meine Weinstöcke zum ersten Mal! Ich bin, gespannt, wie die Trauben schmecken werden!

Meine  dritte Empfehlung gilt Produkten mit Beta-Glycanen , die aus Getreide, aus Hefe oder aus Pilzen hergestellt sind, (z.B. Spray, das besonders gut aufgenommen werden kann, Infos darüber gibt es übrigens hier). Auch sie unterstützen das Immunsystem und wirken sich außerdem positiv auf den Fettstoffwechsel und auf viele anderen Vorgänge im Körper aus!

Natürlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten, das Immunsystem zu stimulieren, z.B. Resveratrol, Echinacea, Zusammenstellungen aus sekundären Pflanzenstoffen und orthomolekulare Kombinationspräparate. Leider nenne ich keine Produktnamen mehr, weil ich sonst meine mit viel Aufwand und Liebe erstellten Artikel als Werbung deklarieren müsste, was ich nicht möchte! Aber zurück zum Thema:

Eng mit der Ernährung verknüpft ist natürlich auch ihre gute Aufspaltung und Verarbeitung  seitens des Verdauungstraktes… Deshalb habe ich diesem, oft unterschätzem, Thema auch einen Punkt gewidmet!

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Das Edelweiss ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern steht auch im Ruf, gegen Beschwerden im Magen-Darmtrakt und bei Erkältungskrankheiten  zu helfen. Außerdem soll es Alterungsprozessen entgegenwirken! Allerdings sind mir dazu keine Studiennachweise bekannt… Ich mag die Blumen aber im Garten wegen ihrer  irgendwie speziellen Form … Vielleicht pflücke ich sie, bevor sie verdorren und koche mir einen Anti Aging Tee daraus…

 2. Gesundes Milieu in den Verdauungsorganen

als Voraussetzung zur optimalen Verarbeitung der Nahrung!

Die Crux dabei ist, dass die in unserem Darm lebende Candida Pilze, neben einer Reihe anderer Keime, die in unserem Darm leben, gerne die zu unserer optimalen Verdauung notwendigen Lacto- und Bifidus- Bakterien, die dort ebenfalls heimisch sind, den Gar aus machen und sie verdrängen, wenn sie selbst es schaffen, sich deutlich zu vermehren!

Diese ,,bösen“ Pilze sind Schleckermäulchen  und haben einen Faible für Zucker …  Und auch mit dem Fruchtzucker im Obst fühlen sie sie pudelwohl und überwuchern dann die ,,Guten“ … Deshalb empfiehlt es sich, bei der Ernährung auf ein ausgewogenes Verhältnis zuwischen Zucker, Obst, Gemüse und auch eiweißhaltigen Produkten  zu achten.  Der zusätzliche Gebrauch von Zucker, aber auch von einfachen Kohlenhydraten, die sich ja bei der Verdauung schnell in Zucker  unwandeln, sollte möglichst reduziert werden, damit wir die kleinen Candida-Unterbewohner in unserem Darm nicht auch noch unnötig päppeln!

Maßnahmen bei bereits angeschlagener Verdauung

Merkt man, dass die Verdauung sowieso schon irgendwie aus dem Ruder ist, man ständig müde ist und die Winde, die abgehen, immer häufiger auftauchen und gruseligen Geschichten über heftige Kämpfe zwischen Gut und Böse vom ihrem Ursprungsort  erzählen, ist es an der  Zeit, den Darm zusätzlich zu unterstützen.

Dies kann man zum Beispiel durch den häufigen Verzehr von  Sauerkraut, dem man etwas Kümmel beisetzt, da er reich an Lactobazillen ist. Auch frischer Joghurt, natürlich ohne Zucker und möglichst nicht zu heiß erhitzt wirkt sich positiv auf das Darmmilieu aus. Man kann sich auch überlegen, ob man sich Joghurt nicht selbst herstellen möchte. Das geht ganz einfach und man hat immer frischen Joghurt da, den man auch für Müsli oder Salatsoßen verwenden kann.

Dazu sind übrigens auch gequetschter Leinsamen, Chiasamen, gehackte Nüsse, Sonnenblumen- und Kürbiskerne eine willkommene Ergänzung, die den Darm zusätzlich mit Schleimstoffen und Ballaststoffen versorgen, von den wertvollen Inhaltsstoffen wie Omega-3 Fettsäuren und vielen anderen ganz zu schweigen…

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Gekochte Hafergrütze mit Quark, Cranberry-Culis, getrockneten und frische Früchte, verschiedenen Nüsse, Chia-Samen und knusprigen Dinkel-Flakes: jeden Tag ist die Zusammensetzung ein wenig anders, aber immer richtig lecker!

Thema Rohkost – nicht immer optimal!

Noch eine Kleinigkeit zum Thema Verdauung: Auch wenn man immer hört, dass Rohkost wegen der vielen Ballaststoffe supi-dupi ist, kann doch unser Magen-Darm-Trakt je nach Konsistenz nahrungstechnisch oft relativ wenig aus ihnen herausholen. Der Nutzen ist also, dass durch die unverdaulichen Fasern die Peristaltik (Darmbewegungen), tüchtig angeregt werden und so auch vor sich hin gärende Nahrungsreste aus den Winkeln ,,herausgeputzt“ werden. An sich ein gute Sache – wenn wir es nicht übertreiben, vor allem, wenn der Darm nicht daran gewöhnt ist!

Denn dann fühlen wir uns anstatt leicht und fit nur müde und schlapp , denn der Umgang mit ihnen sie kostet dem Verdauungstrakt ganz schön Kraft! Die Lösung? Je nach Verträglichkeit Gemüse nur zum ,,verträglichen Teil“ als Rohkost zu sich nehmen und den Rest einfach blanchieren oder kochen. Hierbei muß man es mit den Garzeiten ja auch nicht übertreiben, denn Fakt ist auch, dass viele Vitamine beim erhitzen zerstört werden! Auf der anderen Seite können aber auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Lycopin in der Tomate besser aufgenommen werden, wenn sie erhitzt wurde!

So, jetzt seid ihr zumindest wissenstechnisch im Thema Ernährungsmedizin und Immunsystem  schon einmal relativ fit…

Deshalb reicht es auch  für heute! Nächste Woche dürft Ihr Euch auf Punkt 3 meines Masterplanes freuen: Dabei geht es um

 Körperliche Fitness, Muskelkraft und StoffwechselaktivierungS1290058 (3)

Dabei zeige ich Euch einige einfache und leicht durchzuführende Maßnahmen, die Euren Körper optimal auf Vordermann bringen!

Im 3. und letzten Teil dieser Serie verrate ich Euch dann die 3 letzten Punkte des Masterplanes!

Also bleibt dran, wenn Ihr wissen wollt, wie einfach es ist, es dem Körper einfacher zu machen, mit der ,,dunklen Jahreszeit“ umzugehen!

Bis dahin wünsche ich euch ein fröhliche Zeit und alles Liebe

Eure Nessy

 

 

 

 

 

 

 

Medizin: Gesundheitstipps für frostige Tage…

Hallo Ihr Lieben!

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Die Kälte hat uns weiter im Griff und so hoffe ich, Ihr kommt gut damit klar und liegt nicht darnieder! Für das Immunsystem ist das hier eine schwierige Zeit… Erkältungswellen, Fälle von echter Grippe und verschiedene Magen-Darm-Erkrankungen wie das Noro-Virus machen aktuell Schlagzeilen…

Deshalb möchte ich Euch heute die wichtigsten Gesundheitstipps, wie wir unseren Körper gerade bei so einem Winterwetter optimal unterstützen können, auf den Weg geben!

Ich wundere mich immer wieder, wie gut sich doch der Körper an wechselnde Temperaturen anzupassen scheint! Das muss man natürlich auch ein wenig trainieren. Fein raus ist deshalb, wer bei häufigen Saunagängen  den Körper mit den wechselnden Bedingungen schon vertraut gemacht hat! „Medizin: Gesundheitstipps für frostige Tage…“ weiterlesen

Wunschthema von Euch! Medizin/Ernährung: Soja

Hallo Ihr Lieben!

Habt Ihr das neue Jahr gut begonnen? Bei uns war es sehr schön, auch wenn ich mich jetzt schon wieder auf meinen Alltag freue, denn der Feier- und Gäste-Marathon zehrt doch langsam an meinen Kräften…

Also komme ich diese Woche als erstimg_7389-2es zu dem Artikel, den Ihr Euch gewünscht habt! Eine  Leserin wollte, dass ich aufzeige, was dran ist an der Soja-Kritik! Dazu gibt es in der Tat verschiedene Stimmen, aber Ihr wisst, dass ich ein pragmatischer Mensch bin und salbungsvolle Worte bei mir in dieser Beziehung nicht viel fruchten! So leid es mit tut, in dieser Beziehung stehe ich nun ´mal auf harte Fakten mit möglichst großen, möglichst korrekt durchgeführter Studien. Auch was andere zu dem Thema schreiben, fließt mit ein. ich kann ja schlecht für einen Artikel 200 Studien aufarbeiten! Aber ehrlich gesagt, schaue ich schon auch einmal genauer in den Original-Studien nach, wenn mir etwas irgendwie seltsam erscheint. So gibt es Fälle, bei denen ein und die selbe Studie zum Beweis der  Tatsache und des Gegenteils hergenommen wird. Als ich den Homöopathie-Artikel schrieb, wurden die sowieso schon raren Studien interpretiert, nachinterpretiert, gebogen und geschoben… Da habe ich wirklich tagelang in Fachforen recherchiert, Studien im Orginal gelesen, damit ich nicht, wie so viele vor mir, immer den gleichen Zermon reproduziere… „Wunschthema von Euch! Medizin/Ernährung: Soja“ weiterlesen

Lifestyle/Backen: Ein lecker-deftiges, Super-Food-Bananenbrot wenn´s kühler wird…

Hallo Ihr Lieben,

dscn1043-3bei soviel Kälte Regen und Schnee lechzt unser Körper nach etwas richtig Leckerem und Herzhaftem, das zudem gesund ist und unser Immunsystem zusätzlich pusht!  Was ist da einfacher und besser geeignet als selbstgebackenes Brot? Mit ein bißchen Routine absolut kein Ding und (fast) genauso schnell wie der morgendliche Bäckergang!

Nessys Tipp: Dazu braucht man übrigens keine Brotbackmaschine! Das geht im Ofen (fast) genausogut und ich kenne keine Brotbackmaschine, die nicht ein Loch vom Kethaken im Brot hinterlässt. Abgesehen davon kann man viel Brot kaufen bis sie sich amortisiert, man hat zusätzliche Stellage und das Ding muß produziert und schließlich entsorgt werden, was für unsere Umwelt auch nicht das Gelbe vom Ei ist! „Lifestyle/Backen: Ein lecker-deftiges, Super-Food-Bananenbrot wenn´s kühler wird…“ weiterlesen