Romantisches Wochenende im Kuschelhotel ,,Kleiner Prinz“ Baden-Baden …mit Lyrik, Tipps & Outfit

Keine Werbung, keine Kooperation, keine Leistungen /Vergünstigungen erhalten!

Hallo Ihr Lieben!

Bildschirmfoto 2019-11-08 um 00.55.14
Romantik-Wochenende … Auch die Atmosphäre ist durch viel Liebe zum Detail von einer romantischen Stimmung durchdrungen …   

Auch diesen Herbst berichte ich Euch (wieder einmal) aus Baden-Baden, eines der bezaubserndsten Belle Époque Städtchen Deutschlands. Es gehört zum Landkreis Rastatt. und schmiegt sich im Ostteil an die Hänge des  Schwarzwalds. Im Tal fließt das kleine Flüßchen Oos, das bei Rastatt in die Murg mündet.

Auch wenn ich dort hauptsächlich ,,nur“ die medizinische Woche besuche, ist man hier auch genau richtig, wenn man einen Ort sucht, in dem die Welt noch in Ordnung zu sein scheint! Weltberühmte Thermen und Ärzte, die den Körper nach Wunsch auch einmal ,,general- überholen“ können, Pferderennbahn, Konzerte, Theater, pittoreske Fußgängerzonen und die kuscheligsten und stilvollsten Cafés, Restaurants und Kneipen, die man sich vorstellen kann, findet man in den vielen nahezu erhaltenen Jugendstil-Häusern und natürlich – last not least – wunderschöne, individuelle Hotels und Unterkünfte

fullsizeoutput_825d.jpeg

 

fullsizeoutput_822cUnd darum geht es heute auch! Denn ich habe diesmal in Baden Baden etwas entdeckt, was mich wirklich so verzückt hat, dass ich nicht umhin kann, Euch davon zu berichten. Unweit der von Parkanlagen gesäumte Lichtentaler Allee, die Hauptpromenade der Stadt bin ich, ziemlich  genau vor einemJahr, zufällig daran vorbeigelaufen, auf dem Weg zu unserem damaligen Hotel, das von dem Kongresshaus doch ein gutes Stück entfernt lag. Schon von außen ist ,,der kleine Prinz“  das so ziemlich schuckeligste Hotel, in das ich je meine Füße gesetzt habe –  und das waren nicht wenig! Okay, ein Hotel war da ´mal , vor langer Zeit, auf meiner Hochzeitsreise durch Südfrankreich … Das war auch in diese Richtung… Aber definitiv nicht ,,Der kleine Prinz“!

fullsizeoutput_8222

Nein, ich schreibe über diesen Artikel NICHT Werbung! Denn ich habe für diesen Artikel keinen Auftrag, keinen Cent und keine Vorteile von irgendjemand – und schon gar nicht von Hotelmitarbeitern, bekommen! Aber es ist nun einmal tatsächlich ein einmaliger Zauber, der von den sauberen, hübschen, bis ins Detail gestalteten Räumen ausgeht … Und auch mein pragmatischer Göttergatte, dem das eigentlich meist ,,schnurz „ist, in welchem Hotel er wohnt, solange es sauber ist und das Frühstück reichhaltig, konnte nicht anders, wie in unregelmäßigen Abständen Entzückungsbekundungen auszustoßen, vom Moment an, als wir dieses Hotel betraten, was mich nach so vielen Jahren, in denen ich meinte, ihn in- und auswendig zu kennen, doch tatsächlich noch verwunderte!

 

fullsizeoutput_8221

Aber dort war wirklich alles sooo perfekt! Natürlich kommt das einem noch drastischer vor, wenn man in einem Haushalt zusammen mit einem Teenager und einem Mann wohnt, der permanent im Streß ist, weil seine Tage leider nur 24 h haben, er sich aber Termine für 48 h aufhalsen muss! Wo der Tag für mich mit ,,Hinterherräumen“ beginnt und endet, damit ich wenigstens halbwegs gemütlich nächtigen kann und am nächsten Morgen nicht erst die Krümmel vom Frühstücktisch fegen muss.

Alice In Wonderland GIF

Und wenn man dann noch von einer Stau-geprägten Fahrt, Termindruck und den Kopf noch voll stressiger Alltagssorgen hier hereinkommt, ist es, als wäre man gerade wie Alice im Wunderland in ein großes Loch gefallen und in einer vollkommen anderen Welt herausgekommen.

 

fullsizeoutput_8177

Das Hotel wurde schätzungsweise Anfang des vorherigen Jahrhunderts erbaut und liegt idealerweise in einer kleinen Seitengasse, aber doch zentral unweit des Parks. Als ich dort eintrete, ist mir, als würde ich ,,nach Hause“ kommen, obwohl ich mit Sicherheit noch niemals dort gewesen bin. dennoch werden Erinnerungen werden wach, denn etwas kenne ich sehr wohl, denn die Geschichten des kleinen Prinzen von Antoine Saint Exupéry haben mich meine Kindheit und Jugend über begleitet und das zerlesene Büchlein hat mich fast überall, wo ich hingegangen bin, begleitet, bis ich es irgendwann einmal vergessen hatte …

»Ich suche Freunde. Was bedeutet ›zähmen‹?«

»Das wird oft ganz vernachlässigt«, sagte der Fuchs. »Es bedeutet ›sich vertraut miteinander machen‹.«

»Vertraut machen?«

»Natürlich«, sagte der Fuchs. »Du bist für mich nur ein kleiner Junge, ein kleiner Junge wie hunderttausend andere auch. Ich brauche dich nicht. Und du brauchst mich auch nicht. Ich bin für dich ein Fuchs unter Hundertausenden von Füchsen. Aber wenn du mich zähmst, dann werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzigartig sein. Und ich werde für dich einzigartig sein in der ganzen Welt …«

bildschirmfoto-2019-11-08-um-00.45.34.png
Als Kind habe ich die Geschichten geliebt, besonders die mit dem Fuchs, der vom kleinen Prinz gezähmt wird. Die beiden werden dann Freunde, aber der Preis der Freundschaft ist der Schmerz, den der Abschied mit sich bringt …hier mein erneutes Treffen seit Jahren mit dem ,,Kleinen Prinz“

Hier fand ich tatsächlich ein Stück der Geschichte wieder … Ein Haus, dass, fern von Modeströmungen das Schönste aus einer reinen Welt in sich trägt. Jede Ecke birgt ein kleines Geheimnis, eine Liebe zum Detail und der Schönheit, die in dem Besucher eine weiche Seiten zum klingen bringt, über die er sich selbst wundern mag…

So empfängt uns auch unser  großes, helles Zimmer mit einer reinen, fast naiven Gemütlichkeit, die durch das Knarzen der Dielen unter dem weichen Teppichboden von einer Echtheit zeugt, die fremd geworden ist in einer so vermeintlich perfekten, sehr unperfekten Welt, in der knarzenden Dielen normalerweise kein Platz mehr eingeräumt wird! Das Hauptzimmer ist im Stil der Jahrhundertwende eingerichtet, Biedermeier, gemischt mit wertvollen Antiquitäten aus anderen Ländern… Hier ein chinesisches Schränkchen mit wertvollen Intarsien, das florale Kissen im Laura Ashley Style nebst Flachbild-TV  und den drei Kronleuchtern die das Schlafzimmer zieren.

Hotel ,,Kleiner Prinz" Baden-Baden, Nessy

Natürlich erzählen  auch viele Bilder die einprägsamen geschichten vom kleinen Prinzen , aber auch antike Stiche von Liebesszenen und pittoresker Landschaften zieren die Wände. Auch die ,,Badewelt“ unseres Zimmers ist ein Kleinod, wie es früher in den Herrenhäusern der reichen Unternehmer während der Industrialisierung, als sich hier mehrere Unternehmerfamilien etablierten gewesen sein muss, wenn man einmal von der sehr modernen, aber doch passenden Whirlpool-Wanne absieht, die so groß ist, dass sich dort auch Hugh Hefners Filmteams  sicherelich wohl gefühlt hätte und genug Platz gewesen wäre, um auch den Fotografen noch unterzubringen! okay, ähm, Themenwechsel

Bildschirmfoto 2019-11-08 um 00.43.04
Viele Bilder des kleinen Prinzen zeugen von dessen Erlebnissen…

Das Doppelbett ist so groß, dass man für den ,,Guten-Nacht-Kuss“ erst einmal durch die flauschigen, seidenglatten, weichen Kissen robben muss, um seinen Partner  irgendwo in den tiefen des Bettes zu finden. Allein drei Kopfkissen hat jeder Gast standardmäßig! Und Göttergatte und ich waren uns einige, dass das Bett mit den zwei dicken Matratzen bequemer war als alls super-duper Raumfahrt-Technologie-Matratzen, die wir je probegelegen haben! Sie hatte genau den richtigen ,,Support“ für unsere doch etwas erschöpften Körper, denen wir in letzter Zeit doch viel zu viel ungesundes zugemutet hatten. Sie , federten den Schwung bei jeder noch so kleinen Bewegung fein und weich ab, ohne dass man sich dabei fühlte, wie wenn man auf einem schwankenden Kahn bei Windstärke 11 über eine 30 Meter hohe Welle schippert, wie das beis viele der alten Federkernmatratzen, die man so oft in ,,älteren“ Hotels antrifft fein aber ,,wabbelt“ nicht!

fullsizeoutput_8180

Ein Service, der mir gefällt … Wenn abends noch einmal, während man aus ist,  der Roomservice ins Zimmer schlüpft und die Betten aufschlägt … Natürlich mit einem Täfelchen ,,Der kleine Prinz“-Schokolade auf dem Nachtisch ….

bildschirmfoto-2019-11-08-um-00.36.23.png

Okay, jetzt habe ich genug geschwärmt, oder wollt Ihr noch mehr hören von dem offenen, romantischen Kamin im Frühstückszimmer und der Kerze, die bereits angezündet ist, als wir zum Frühstück erscheinen und die lautlose Serviererin, die sofort (wirklich sofort!) mit dem Kaffee am Tisch ist, um sogleich das Frühstücks-Buffet noch einmal zu checken und die Löffel gerade zu richten, bevor wir uns dort hinbewegen, um die lecker-knusprigen Körner Brötchen, buttrig-blättrigen Croissants und ein wachsweiches Ei mit umhäkelter Henne auf unseren Teller zu laden ..

fullsizeoutput_8178

fullsizeoutput_817aFrühstück Baden-baden

So, jetzt muss ich wirklich weiter! Bleibt doch noch ein wenig hier und schaut Euch die Zimmer an … aber auch sonst gibt es viel zu entdecken!

Ich wünsche auch Euch von Herzen eine wunderschöne Spätherbstzeit, egal ob bei einem Stadtbummel, bei einer Arbeit, die Euch Spaß macht oder kuschelig an einem schönen Ort! Und vielleicht nutzt Ihr ja einmal ein Wochenende, für einen Kurztripp nach Baden-Baden! Wichtig ist immer, was Ihr daraus macht!

Eure Nessy aus Baden-Baden

Bildschirmfoto 2019-11-08 um 00.39.46

fullsizeoutput_8197

fullsizeoutput_81a6
Mein Outfit: Hose mit Samtstreifen, bequeme, aber schicke Schuhe (diese hier sind diese neuen Leicht-Schuhe, die man kaum an den Füßen spürt -genau richtig für einen Stadtbummel!) und eine Romantik-Bluse aus atmungsaktiver Baumwolle dazu mein gelbes Cape – zeitlose Mode, die mich zuverlässig und warm währende des doch schon etwas kühlem Herbst-Wochenende begleitetet!

 

fullsizeoutput_81a4

Bildschirmfoto 2019-11-11 um 01.45.53

 

Neue Erkenntnisse! Mikrobiom-Immunsystem schon im Mutterleib?

Wissenschaftler zweifeln an dem Jahrhundert alten Dogma der Keimfreiheit des ungeborenen Kindes!

Es tut sich was in der Forschung! Denn wenn man den Ergebnissen vieler aktueller Studien Glauben schenken darf, so ist die Gebärmutter keinesfalls so keimfrei, wie man es bisher angenommen hatte. Doch bis vor gar nicht allzu langer Zeit hatte niemand je gewagt, an dem ,,Dogma“ das der französische Kinderarzt Henry Tissier vor etwa 100 Jahren aufgestellt hatte, zu zweifeln. Neue Erkenntnisse bahnen jedoch Wege für neue Therapien und Chancen in der Geburtsmedizin … Hier geht es zum ganzen Artikel! „Neue Erkenntnisse! Mikrobiom-Immunsystem schon im Mutterleib?“ weiterlesen

Hilf mir, den Wald zu retten! Aktuell sind 30 000 qm um Saarbrücken akut vor der Abholzung bedroht!

Heute möchte ich auf Euch als Teil unserer langjährigen, guten Community zählen! Tatsächlich richte ich einen Hilferuf an Euch, denn nach dem Willen des Saarbrücker Stadtrates sollen 30.000 m² naturnaher Wald abgeholzt werden! Lest die Einzelheiten und nehmt Euch eine Minute Zeit, um die Petition zu unterschreiben! Es geht um unseren natürlichen Lebensraum, der jährlich proHektar 10 Tonnen CO2 filtert und pro Baum 130 Kilo Sauerstoff produziert, welcher lebensnotwendig ist! Je mehr unterschreiben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es uns gelingt, die Abholzung zu verhindern!

„Hilf mir, den Wald zu retten! Aktuell sind 30 000 qm um Saarbrücken akut vor der Abholzung bedroht!“ weiterlesen

Gute-Laune-Bilder-Story mit Insider-Tipps: Langenburg… Komm, wir fahren aufs Land …

Hallo Ihr Lieben!

Langenburg ist ein kleines ,,Schtädle“ mit vielen ,,Feschtle“

fullsizeoutput_7f9f

Schön, dass Du mitgekommen bist! ich verspreche Dir, es wird nicht langweilig! Das Herbstfest in Langenburg, jenem ,,Schtädle“, dass mit seinen knapp 2000 Einwohnern  nur ausnahmsweise als Grafschaft und Sitz des Fürstentums zu Hohenlohe-Langenburg Stadtrecht erlangt hat, ist für die Bewohner eines der vielen Highlights des Jahres. Natürlich neben dem ,, Oldtimer-Feschtle, Garten-Feschtle, Weihnachts- und Oschtermarkt und wie sie alle heißen. Sie alle finden vor der prächtigen Kulisse des Langenburger Schlosses statt, das uns, als wir in Langenburg ankommen, gleich ins Augen sticht. Die Hauptstraße, auf dem die Märkte stattfinden und die dann immer für Autos gesperrt ist, von dem beeindruckenden Gebäude nur durch das gutbestückte Automuseum zur Rechten und den Schlossgarten zur Linken getrennt. Dieser liegt ,,eine Etage tiefer“ und man gewinnt nur Einblicke, wenn man ganz rechts auf der Straße Richtung Schloss läuft, wo wir natürlich laufen!

Blick vom Garten des Schlosscafés  auf das Schloß, rechts oben der Rand des Schlossgartens, in dem  … Ihr wisst schon, wenn Ihr den Text lest!

Denn das kann das lohnend sein – und nicht nur wegen der pittoresken, abgezirkelten Gartenanlagen, die nicht so ganz meinem eher naturgetreuen Geschmack entsprechen. Nein, ich muss zugeben, dass ich gerne Mäuschen spiele, denn dort sieht man an schönen Tagen fast immer irgendwelche hochrangigen Festivitäten. Und natürlich auch heute … wie wir mit einer gewissen Genugtuung feststellen. Nicht selten sind sie dort zu sehen, diese hübschen Bräute mit ihren hochadeligen Ehemännern und ihren Gefolgschaften, oft aus bekannten Verbindungskreisen, was man auch heute an den Schmissen auf der Wange und dem Säbelrasseln unschwer erkennen kann. Übrigens residiert im Schloss noch heute der Fürst zu Hohenlohe-Langenburg mit seiner Familie. Meine Schwester hat sich dort  früher übrigens ihr Taschengeld aufgebessert, indem sie die Touristen bei Führungen durch das Schloss begleitete. Immer den gleichen Witz an immer der gleichen Stelle…gähn! Aber die Leute lachten komischerweise immer noch, was sie irgendwie wunderte, wohl weil ihr Enthusiasmus beim Erzählen mit der Zeit ein wenig abgenommen hatte. Dennoch hielt sie sich dort ganz gerne auf,  was sicher auch an den ,,manierlichen“ Trinkgeldern lag!

Und auch ich mag das alte Gemäuer, das wir während meiner Kindheit so oft besucht haben und dass mich bei Konzerten und Theaterstücken im Festsaal oder Hof stets zum Träumen angeregt hat! Klar, dass auch ,,die Langenburger“ schon ein wenig stolz auf diese ganze Pracht sind.  Denn die vielen Touristen sind natürlich eine zuverlässige Einnahmequelle. Dazu kommt, dass sich viele dieses Kleinod nicht entgehen lassen, weil es unweit der nicht minder pittoresken Städte Schwäbisch Hall und Rothenburg ob der Tauber liegt. Aber diese Städte können wir morgen besuchen… Wenn Du dann noch fit bist!

fullsizeoutput_8034
Blick ins Tal … Dort unten fließt die Jagst ruhig dahin…Pscht – Geheimtipp, nicht weiter sagen! Weiter hinten, am Wehr, kann man im Sommer wunderschön baden – einer der wenigen ,idyllischen“ Naturbadeplätze, die ich kenne. 

 

Auch meine Familie ist involviert …

Klar, dass ich auch meine Famile zum Herbstmarkt kommt, denn auch meine Schwägerin hat einen Stand, oder vielmehr einen Bus dort. Einen Bastelbus, genauer gesagt. Was das ist? Nun, ein mittlerweile nicht schlecht florierendes Ein-Frau-Unternehmen, dessen zentraler Punkt ein umgebauter Bus ist, in oder vor dem Kinder und Erwachsenen durchatmen können und bei netten Gesprächen lustige Figuren oder auch wirklich Nützliches wie Anhänger aus geschmolzenen Plastiksteinchen basteln können …  Auch ich versuche mich an einem Raben aus einem Mini-Blumentopf, damit mein persönlicher Vogel (den wahrscheinlich nicht nur ich habe, Gesellschaft haben soll ! Komm´, setzt Dich mal hin von den vielen Eindrücken und streiche mir ´mal den Blumentopf an … Leider habe ich das Vögelchen vergessen, mitzunehmen und somit auch, es zu fotografieren. Aber es ist eindrucksvoll, wie fröhlich alle rund um den Bus bei der Sache sind und die Grenzen von fremd und Freund verschwimmen …

Der Herbstmarkt ist nicht anaonym wie in großen Städten, hier kennt meist noch jeder jeden ..

fullsizeoutput_802c
Über dem Tor der Stadtmauer wohnen witzigerweise Menschen. Was ist eigentlich der Unterschied zum Bild unten? Fällt es Dir auf?
fullsizeoutput_7f83
Das ist der Blick von ,,unten“ oben der Bild ,,von oben“. Und noch eine kleine Frage. Siehst Du die Tücher oberhalb des Tores? Hat es etwa kalt? Nein, ein Lastwagenfahrer hat dieses Tor (von unten) bereits zweimal hintereinander höher eingeschätzt, als es tatsächlich ist! Pech für das Tor! Nun hat es einen ,,Verband“! Witzig, wie die Hohenloher ihre Häuser reparieren, oder?

Denn irgendwie scheinen sich hier nicht nur alle ,,irgendwie zu kennen“ sondern auch mit dem Ort und der Natur um ihn verwurzelt zu sein. Und da dem Langenburger der freundliche und herzliche Umgang mit Neuankömmlingen quasi als überlebenswichtig in die Wiege gelegt wurde, fällt es niemanden schwer, sich dort wirklich angenommen und wohl zu fühlen. Viele, vor allem die Älteren, aber auch ein paar junge Langenburger, verkaufen ihre größtenteils selbst hergestellten Waren mit Stolz und unter den Ständen gehören auch viele zu Vereinen oder Einrichtungen mit meist ehrenamtlichen Helfern, denen ihre Sache noch wirklich am Herzen liegt.

fullsizeoutput_7fa2

Siehst Du dort die Mädels, die für irgend etwas leckere Kürbissuppe verkaufen? Komm, da setzen wir uns jetzt ´mal hin und probieren sie…

IMG_2205

Schön ist das, zu sehen, wie hier anscheinend tatsächlich noch soetwas wie eine ,,Dorf- „bzw. ,,Städtle“-Gemeinschaft existiert, wenn man von außen hier ,,hereindringt!“ Die meisten Leute begrüßen mich tatsächlich herzlich wie eine alte Bekannte! Okay, ein wenig Heimvorteil spielt da natürlich schon mit, weil sie natürlich schon wissen, wessen Tochter ich bin (von den …, wo die Frau die hiesige … gruppe  leitet) .

 

Aber auch zu Dir sind  diese Menschen so herzlich, dass Du Dich anfangs  tatsächlich ein wenig wunderst, weil die Leute auf dich zukommen, Dir Geschichten von früher erzählen und Dich nach wenigen Sätzen einladen, sie unbedingt einmal zu besuchen, was sie bei Dir auch gerne täten, wenn sie ´mal in Deine Nähe fahren würden. Aber keine Angst, das tun sie natürlich nicht wirklich!

fullsizeoutput_8037
Holzofenbrot – schmeckt einfach besser!
fullsizeoutput_8036
Viele Otsansässige besinnen sich auf altes Kunsthandwerk wie dieser Holzschnitzer, aber auch viele auswärtigen Künstler haben sich in der beschaulichen Gegend niedergelassen, was man an  den vielen Galerien und Events sieht!

Die Menschen sind stolz, hier dazuzugehörenfullsizeoutput_8028

Auch mein Vater wird natürlich gebraucht. Bereits morgens um 9 Uhr muss er hin, irgendetwas aufbauen, während meine Mutter noch fleißig im Haushalt wurschtelt, schließlich muss der Kuchen noch hin und außerdem hat sie am Vorabend mit ihrer ,,Good Vibrations“ ein Konzert im alten Bahnhof des Nachbardorfes gegeben. Natürlich haben auch wir uns das nicht entgehen lassen! Ein lyrischer Potpourri durch Lieder aus einer Zeit, in der Musik noch Musik war und kein elektronisches Gesamtkunstwerk, wie das heute (leider) oft der Fall ist, wie  ,,What´s up“, ,,Voyage“, ,,Stay“, ,,Narcotic“ und viele andere …haben uns einen fröhlichen, stimmungsvollen Abend beschert!

IMG_7492.JPG
Die Bandmitglieder von rechts Suzi Quatro, daneben Edith Piaff, Rod Steward, Clueso und Bruce Springsteen,… jedenfalls haben sie beinahe so geklungen!

img_2492.jpg

Ein unerwarteter Blick hinter die Kulissen!

So, lass uns ein wenig weiter gehen, schließlich wollen wir noch mehr sehen. In Langenburg lohnt sich übrigens auch immer, die Hauptstraße zu verlassen und in die kleinen Gäßschen auf Entdeckertour zu gehen. An einer Mauer befestigt, lesen wir das bereits leicht verwitterte und etwas windschiefe Schild ,,Zur Mostprobe“ , das mir den Eindruck macht, als hätten es bereits mehrmals als Haltegriff nach einer Ebensolchen gedient! Natürlich ist unsere Neugier geweckt! Und tatsächlich: Der Pfeil, so robust und naturverbunden wie hier die Menschen selbst, weist den Weg hin zu einem kleinen, unscheinbaren Tor …

,,Hier Mostprobe“ (oder vielleicht auch ,,Hier Mutprobe?“)

fullsizeoutput_7fc6

lesen wir auf einem Zettel, der an das Tor gepinnt ist. Neugierig drücke ich die schwere Klinke hinunter und werfe mein ganzes Gewicht dagegen, um sie aufzudrücken …

Ich habe mit vielem gerechnet, eine kleine Kellerkammer, einem Halloween-Scherz, ein Marktstand mit Most …. nur nicht mit dem, was mir dann passiert!

Zunächst springt das Tor nach meiner etwas unsanften Behandlung sofort nach innen auf …wo eine steile Treppe nach unten zu einem kuppelartigen Saal führt, wie ich schemenhaft erkennen kann. Es gelingt mir, mich unter Ausstoßen von nicht sehr feinen Ausdrücken gerade noch abzufangen und verhindere so gerade noch,  der Länge nach die ganze Treppe hinunterzusegeln. Noch etwas wackelig, stehe ich auf der Treppe und blicke, wie der Fürst von seinem Balkon, hinunter in die dämmerige Halle. Du stehst noch draußen und natürlich kannst Du Dir ein Grinsen nicht verkneifen …

Während sich meine Augen langsam an die Dunkelheit  gewöhnen, erscheint dort unten ein Gewölbekeller, der so groß ist, dass dort locker ein Tennismatch hätte ausgetragen werden können. Aber das ist nicht das, was mir Unbehagen verursacht, sondern eher die Tatsache, dass mich etwa 30 Augenpaare von dort unten anstarren, als wäre ich ein Alien, der aus einem Ufo steigt! Aber die Langenburger ,,Most- Koster“ Gäste sind nicht so  leicht aus der Ruhe zu bringen. denn nach kurzem erstauntem Schweigen bitten sie uns höflich, wie sie es nun mal gewohnt sind, uns zu ihnen an einen der liebevoll gedeckte Tischen zu setzen…

fullsizeoutput_802d
Der Garten versorgt manche Einheimischen tatsächlich das ganze Jahr über …

Wie in einem Heimantfilm…

Unwillkürlich muß ich an einen dieser Heimatfilme denken. Gleich würde Sascha Hehn sein Glas erheben und auf einen kernigen Trinkspspruch anstoßen, um dann Christine Neubauer oder sonst eine dieser Heimatfilmschauspielerinnen zu küssen …

Es dauert noch ein wenig, bis man sich begrüßt hat und mit allen Gästen (die ,,man“ ja, weil man hier vor 20 Jahren einmal gewohnt hat, zumindest ,,ein wenig“ kennt) Höflichkeiten ausgetauscht hat, aber dann dürfen wir tatsächlich auf den zusammengetragenen Stühlen Platz nehmen. Gutes Holzofen-Bauernbrot aus lange gereiftem Sauerteig, bestrichen mit Griebenschmalz der letzten Schlachtung vom Biobauern, der seien Schweine noch beim Namen kennt, wird auf Platten dargeboten, während die Frau des Hauses herumläuft, um die Anwesenden mit verschiedenen Sorten des Mostes zu verköstigen …

fullsizeoutput_8033
Sooo viele Most-Sorten!

Mit ihrem erfahrenen, gütigem Gesicht freut sich über unser Lob und erzählt mit rosigen Wangen untere anderem Geschichten über die Herstellung, während meine Blicke  allerdings über die vielen Gläser mit allem möglichem Gemüsen, Honig und Marmeladen in den Regalen streifen, die aber leider heute nicht im Mittelpunkt stehen, denn die verkauft sie natürlich nicht. Dererlei Delikatessen müssen schließlich die Familie über den Winter bringen, denn das im Supermarkt gekaufte Zeugs sei nix für ihre Familie, man wüsste ja, dass da oft komische Zusatzstoffe drin seien …

Bildschirmfoto 2019-10-20 um 00.02.26
Der Juwelier hat meist ausgefallenen kunsthandwerklich aufwändige Einzelstücke in der Auslage …

Ich muss schmunzeln und denke an mein eher karges Vorrats – Regal, das überwiegend selbstgemachte Schätze meiner Freunde und Verwandten enthält …  Aber auch ich scheine häuslicher zu werden, denn ich habe mich dieses Jahr tatsächlich ´mal wieder an den Herd getraut  (ihr erinnert Euch an meinen kurzen Beitrag darüber, in dem ich Euch mit stolzgeschwellter Brust meine mit einfachsten Rezepten entstandenen ,,Wunderwerke präsentiert haben).

Übrigens habe ich Euch schon einmal von Langenburg im Rahmen eines  schönen Bildershootings mit meiner Tochter erzählt … Das war hier
Und hier endet unsere kleine Tour auch, denn wir sitzen jetzt noch ein wenig gemütlich zusammen, obwohl es natürlich noch sooo viel zu erzählen gäbe. Aber dazu müsst Ihr eben (noch) einmal herkommen!

Bleibt mir, Euch alles Liebe und wunderschöne Herbsterlebnisse zu wünschen, überschwänglich und herzlich, ganz nach ,,Langenburger Art“ ,

Eure Nessy

Flanieren

Lifestyle: Gastartikel: Nadine – Eine kleine Transgender – Geschichte

Hallo Ihr Lieben,DSC_0084

tatsächlich wächst mein kleiner Blog peu a peu und ich habe mittlerweile schon so viele interessante, nette, lustige, liebe, intelligente, …  Menschen kennengelernt, die eine frische Brise in meine Denkwelt gebracht haben, was eigentlich anfangs gar nicht erwartet habe! Eine(r) davon ist Nadine, die ich über Lookbook kennengelernt habe. Ihr Leben ist etwas anders verlaufen, als das bei vielen von uns der Fall ist. Deshalb freue ich mich sehr, dass sie sich bereit erklärt hat, Euch hier darüber zu berichten...

„Die liebe Nessy hat mich eingeladen, einen kleinen Gastbeitrag über mich und das Thema Transgender zu schreiben.
Trans…was, werden sich nun einige Fragen?
Nun, Wikipedia definiert dies so: „Transgender ist ein Begriff für Abweichungen von der zugewiesenen sozialen Geschlechterrolle bzw. den zugewiesenen sozialen Geschlechtsmerkmalen.“ Vereinfacht ausgedrückt ist er ein Oberbegriff für jene Personen, die sich nicht mit einer normierten Geschlechterrolle identifizieren können.

„Lifestyle: Gastartikel: Nadine – Eine kleine Transgender – Geschichte“ weiterlesen

Meine Lieblings – Herbst – Mode in Gelb …Worauf es bei dieser Farbe ankommt!

Hallo Ihr Lieben!

Heute zeige ich Euch mein diesjährigen ,,Lieblings-Herbst-Look!“Obwohl ich lange Gelbtöne mit Vorsicht behandelt habe,  setzte ich dieses Jahr auf Gelb – Töne! Denn irgendwie habe ich nun (endlich) den Bogen ´raus, wie diese Farbe richtig gut aussehen kann!

„Meine Lieblings – Herbst – Mode in Gelb …Worauf es bei dieser Farbe ankommt!“ weiterlesen

,,Engagement, Naturschutz und Pressefreiheit“ … oder ,,Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“ …

Naturschutz, Ethik, Politik und Pressefreiheit … In der heutigen Welt ist es schwer, die Dinge für sich richtig einzuordnen und dementsprechend zu handeln! Lest, warum manche Dinge anders scheinen, als sie sind und warum man sich hüten sollte, sich zu schnell eine Meinung über etwas zu bilden … „,,Engagement, Naturschutz und Pressefreiheit“ … oder ,,Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“ …“ weiterlesen

Foto – Session: Herbstimpressionen & Mode mit bunten Blättern, knautschigem Leder, feinem Samt und süßen Fellnasen …(Collie & Shelties)

Hallo Ihr Lieben!Bildschirmfoto 2019-09-20 um 09.08.15

Der Herbst ist zu spüren … die Sonne verliert langsam ihre Kraft und die Natur fährt noch einmal alles auf, was sie zu bieten hat …

Wenn Ihr möchtet, lasst Euch einfach mit den Bildern ein wenig auf den Herbst einstimmen, gedanklich  die warme Herbst-Sonne auf der Haut spüren und der Duft des reifen Obstes und der Wiesen, die aktuell zum letzten Mal gemäht werden, in Eure Nasen steigen … ,,Öhmt“-Schnitt heißt das bei uns …

Man streitet sich, ob es gut oder schlecht ist …Wie so vieles im Leben kann man das nicht pauschalisieren, denn die Dinge sind vielschichtig und hängen oft davon ab, wie man selbst eine Sache bewertet …

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderschönen Herbst!

Alles Liebe,

Eure Nessy

Bildschirmfoto 2019-09-18 um 08.46.52Bildschirmfoto 2019-09-18 um 09.10.50

Bildschirmfoto 2019-09-18 um 08.46.19

Bildschirmfoto 2019-09-20 um 09.11.41

fullsizeoutput_1fdd

 

IMG_8293

 

 

 

 

Bildschirmfoto 2019-09-20 um 09.11.16Bildschirmfoto 2019-09-18 um 09.00.44Bildschirmfoto 2019-09-20 um 09.00.55

Bildschirmfoto 2019-09-20 um 09.10.11Bildschirmfoto 2019-09-20 um 09.04.38

 

 
Bildschirmfoto 2019-09-20 um 09.04.23

 

IMG_3658

 

fullsizeoutput_798c

IMG_3272fullsizeoutput_360a

 

 

 

 

fullsizeoutput_7a4eBildschirmfoto 2019-09-20 um 09.09.35

 

fullsizeoutput_37a4Bildschirmfoto 2019-09-20 um 09.04.57

IMG_8302fullsizeoutput_7a35

Bildschirmfoto 2019-09-20 um 09.09.58

 

 

Bildschirmfoto 2019-09-18 um 09.13.19

 

 

 

 

 

 

 

fullsizeoutput_7a50

Bildschirmfoto 2019-09-18 um 09.14.04

 

 

Bildschirmfoto 2019-09-18 um 09.01.14

bildschirmfoto-2019-09-18-um-09.10.18.png

 

Ein Sommer mit Höhen und Tiefen …Tod meiner Hündin Luna

Hallo Ihr Lieben!

Persönliches …

In letzter Zeit haben manche von Euch den Wunsch geäußert, dass Ihr gerne ein wenig mehr über mich erfahren möchtet … Wie es am Anfang üblich war, 2013 (da startete ich diesen Blog), als Blogs vorzugsweise noch ziemlich dilettantisch daherkamen und weniger Informationen, als vielmehr persönliche Geständnisse und zweitklassige ,,Mode“-Fotos mit Billig-Klamotten enthielten..

Ihr versteht natürlich, dass ich meine Familie nicht mehr als unbedingt nötig in die Bloggerei mit hineinziehen möchte. Allerdings findet mein Mann,  dass ich Euch ,,ruhig dann und wann über seine Existenz informieren darf“, damit niemand ,,auf dumme Gedanken“ kommt! Wäre ja noch schöner … 😉 fullsizeoutput_7a42

Okay, schreibe ich heute also, wie mein Sommer war. Einfach so, frei von der Leber weg… Aber beschwert Euch nicht!

Also… Ich lebe hier , wie Ihr vielleicht wisst, am Waldrand und bin mit unseren Tieren und dem entsprechendem Land viel draußen … Das war immer mein Traum, denn als Kind bin ich in einem knapp 300-Seelen Dorf groß geworden und konnte mich nie so richtig mit dem Großstadtleben anfreunden. Nun sind wir nur 15 Radl-Minuten von der Saarbrücker Innenstadt entfernt und haben quasi die Quadratur des Kreises …

Entsprechend werkle ich aber auch viel herum und werde nie richtig fertig … Wem geht es nicht so?

Kommen wir zum Sommer. Das Wetter war, wie Ihr wisst, wunderbar und ich war viel draußen, wo mich die Natur immer noch  jedesmal, wenn ich nach draußen komme, überwältigt! Umso mehr wünschte ich mir oft ein wenig mehr Regen …Denn wenn es mit den trockenen Sommern so weitergeht, bekommen wir ernsthafte Probleme nicht nur mit unserer Natur, sondern auch mit den  Ernten und damit auch mit unserer Ernährung … Aber das ist ein anderes, ,,unendliches“ Thema!

Zuerst wußte ich übrigens  nicht, ob ich mir die Fashion Week Berlin diesen Sommer antun sollte. Soo viele Einladungen hatte ich auch nicht und schließlich bedeutet allein die Vorbereitung mit der Zusammenstellung des Programms, Anfragen, Einladungen und damit jeden Tag an die 20 Mails sehr viel Arbeit! Eigentlich wollte ich mich mit meiner Freundin Sussan (über die ich schon in einen Interview berichtet habe) treffen, aber leider mußte sie in letzter Sekunde schicksalshaft absagen, was meine Freude deutlich trübte. Zuletzt fuhr ich dann doch, aber die Anreise war eine schiere Katastrophe! Ich berichtete Euch übrigens auch darüber- also bekommt Ihr eigentlich doch einiges über mich mit . Als ich dann jedenfalls, nach einer doch recht stressigen Anreise, endlich in Berlin angekommen war, reichte die Zeit ich nicht mehr für die  Guido-Show  … Sie sollte eigentlich mein Highlight werden. Immerhin konnte ich die zweite Hälfte noch von außen  auf dem riesigen Bildschirm bewundern, allerdings hatte meine Laune einen ganz schönen Dämpfer bekommen!

Ich stand also innerlich ,,krümmelwütig“, wie man im Saarland sagt, vor dem E-Werk und alles Glück der Welt schien mich verlassen zu haben … Da boxte mich plötzlich, recht zart für seine Begriffe, ein alter Bekannter in die Seite: Axel Schulz! Und, was soll ich sagen? Ab da lief´s so richtig rund! Ich genoß die drei Tage Fashion Week, als gäb´s kein Morgen, wie ich sie noch nie genossen hatte! Etliche Shows, Partys, Lounges, ein Nachmittag nur für die Schönheit … und vor allem: Tolle Menschen! Überall! Stundenlange Gespräche mit Menschen, die ich vorher noch nicht gekannt hatte (mit dem berliner Künstler und Arzt Möbius zum Beispiel) und Mode als Kunst… Diese intensive Erleben hat mir unheimlich gut getan! Denn was kurz später folgen sollte, forderte meine ganze Kraft!

Mein geliebter Hund, die mit 15 Jahren zugegeben doch schon betagte Collie-Dame ,,Luna“ bekam einen Schlaganfall! Schon vorher konnte sie nicht mehr richtig aufstehen und brauchte mindestens einmal nachts jemand, der mit ihr hinausging, was sie durch ,,Jammern“ eingefordert hatte. Liebevoll hatte ich sie bis zu jenem Morgen umsorgt … So merkte ich sofort, dass es ernst war, als mein Mann mich morgens um 5.30 Uhr rief, dass Luna ,,so komisch im Kreis“ laufen würde. Ich sah sofort, wie schlecht es ihr ging und dass sie scheinbar völlig orientierungslos war. Sofort legte ich sie in ihr Körbchen, wo sie auf der Seite liegen blieb und sich kaum noch rühren konnte.fullsizeoutput_32bc

Sie litt unsäglich, was sie durch Ausstoßen von leidvoll klingenden Lauten äußerte. Den Ganzen Tag versuchten wir noch, sie zu stabilisieren, aber sobald die starken Schmerzmittel etwas in ihrer Wirkung nachließen, wurde sie wieder unruhig, versuchte dann und wann, sich zu bewegen, konnte aber kaum ihren Kopf heben, geschweige denn, fressen oder trinken. ich träufelte ihr Flüssigkeit in ihr Maul und gab ihr Infusionen… Am Abend kam noch einmal die Tierärztin und wir erlösten sie… Ich hatte nie einen Hund einschläfern lassen wollen, aber sie wäre in Bälde auch so gestorben und ich spürte, dass dieser Zustand des Sterbens unerträglich für sie  war …

 

Während ich das schreibe, kommen mir wieder die Tränen, denn die Hilflosigkeit angesichts des Todes ist für mich noch wie vor schlimm. Denn für mich weiß ich, dass der Zustand einfach ein,,Nichts“ ist… Wie es war, bevor man geboren wurde. Natürlich auch nicht schlimm, aber eben auch nicht mehr gut …

Ein paar Tage danach fuhren wir zum Gardasee. Es tat unserer Familie gut, auch wenn die Stimmung nicht immer ,,bombig“ war… Darüber habe ich Euch noch nichts berichtet. Vielleicht tue ich es noch irgendwann …  Allerdings liegt wenig Fotomaterial vor, denn meine Lieben hatte kaum Lust, mich zu fotografieren und ich wollte es auch nicht einfordern.IMG_0744

Denn natürlich ist es blöd, wenn sich eine Mutter in der Öffentlichkeit fotografieren lässt oder den Selbstauslöser anmacht und sich ,,in Pose“ schmeißt! Auch ging es mir irgendwie körperlich nicht so gut. Ehrlich gesagt, freute ich mich auf der Heimfahrt über jeden Kilometer, den wir näher an Saarbrücken kamen wie ein Pferd, dass auf den Stall zurennt …

Was dann kam, waren allerdings noch wunderschöne Sommer-Tage, an denen vor allem auch meine Eltern beteiligt waren. Nicht nur, dass wir sie für unser großes Familienfest besuchten und alle lieben Verwandten (und das meinen ich genauso) wieder sah, auch sie besuchten uns oft trotz großer Distanz und ,,zwangen uns“ so quasi, mit ihnen schönen Dinge zu unternehmen. Vor einigen Tagen dann, ein zweiter Todesfall, ungleich schlimmer als der eines Hundes in der engen Familie…

Aber es war merkwürdig. Denn durch dieses Ereignis wuchs die Familie irgendwie näher zusammen, die Dinge wurden getan, die getan werden mussten und mich überkam irgendwie das Gefühl, von Ruhe. Endlich ,,durfte“ ich mich ausruhen … Um dann, gestärkt und ausgeruht, weiterzumachen … und manches vielleicht auch neu anzufangen …Version 2

So, das war sie also, die Geschichte meines Sommers!

Und zum Abschluss zeige ich Euch (nur Euch!) ein Bild , von einem glückliche  Sommertag im Whirl Pool unter dem Budlaja Strauch …

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderschönen Herbst!

Alles Liebe,

Eure Nessy

 

 

 

 

 

 

Fashion & Cars: Dschungel-Look in Berlin meets Promis, heiße Mercedes Schlitten & lauwarme Veggie-Currywurst

Hallo Ihr Lieben!

Nachdem der letzte Beitrag unter der Rubrik ,,nicht ganz leichte Kost“ einzuordnen war, quasi der Kartoffelauflauf mit Käse und Sahne unter den Blogbeiträgen, habe ich Euch heute ein locker-leichtes Souflée aus Kartoffelschaum mit einen paar leichten Parmesan-Flöckchen …. Boulevardpresse pur, sozusagen. Denn auch ich riskiere doch ab und zu gerne mal einen Blick, wenn die neuen Wartezimmer-Flachzeitschriften eintrudeln …

Hier also ein paar ,,hotte“  Bilder, die vor ein paar Wochen in Berlin auf der Fashion Week entstanden sind …  Übrigens diesmal sogar mit Autos, quasi  als ,,Bonbons“ (nicht nur) für die Herren der Schöpfung, damit Ihr neben dem Dschungel-Hosenanzug, der fashionmäßig im Mittelpunkt steht und meinen gut gelaunten Promi-Shooting-Partnern noch andere Impulse bekommt und nicht der Lange Weile verfallt, was ja schließlich das No Go für einen Blog-Beitrag wäre! Für die Hungrigen habe ich heute sogar eine Echt Berliner-Curry-Wurst ins Foto-Boot geholt und damit Ihr nicht zuviel lesen müsst, habe ich den Text auf ein Minimum beschränkt… Okay, jetzt aber viel Spaß und gute Laune beim Gucken/Lesen! Alles Liebe, Eure Nessy „Fashion & Cars: Dschungel-Look in Berlin meets Promis, heiße Mercedes Schlitten & lauwarme Veggie-Currywurst“ weiterlesen