Traum (a) lange Haare – wie Haare wirken, Tricks und Tipps zur Wallemähne, persönliche Haar-Story

Hallo Ihr Lieben!

Nichts wird so kontrovers diskutiert wie das ,,haarige“ Thema Haare! Jede Frau kann etwas dazu sagen und sicher habet auch Ihr Eure ganz persönliche ,,Haar“ Geschichte! Gerne könnt Ihr mir diese in die Kommentare schreiben, darauf bin ich wirklich neugierig! Im Gegenzug dürft auch Ihr meine lesen, falls Euch das interessiert, … Unten gebe ich dann Tipps, mit denen es mir gelungen ist, trotz relativ ,,feiner“ Haarqualität mir so lange Haare zu ,,züchten“…

Mein persönliches ,,Haartrauma“

Ich erinnere mich an meine Kindheit, in der ich jedes Mal zwei Tage heulte, wenn ,,die Friseuse“ ins Haus kam. Meine Haare seien zu dünn, um schön zu sein, wenn sie lang wären, mein Gesicht zu wenig zart , um es nicht hinter einem Pony verstecken zu müssen – so die einhellige Meinung meiner Mutter und der ,,Haarfachkraft“.

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Zudem hatten meine ,,Schnittlauchlocken“, wie meine Mutter meine dünnen Haare mehr oder weniger liebevoll nannte, die Farbe von Karottenbrei und dazu hatte ich auch noch Sommersprossen,  was mir in dem kleinen Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, den Spitznamen ,,Pippi Langstrumpf“ einbrachte und ich mit Sprüche anhören musste, wie:,,Bei Dir hat der Teufel durch ein Sieb gesch……!“ oder auch ,,rote Haare Sommersprossen sind des Teufels Artgenossen!“ woraufhin meine Mutter mir die Haare einmal, es war gerade Schulanfang, die Haare einfach braun färbte – weil ich soo bitterlich weinte und  die angebrochene Packung von ihr noch im Schrank stand! So begann ich als ,zwar diskret ,,verschöntes“ , weil nun braunhaarig, aber doch recht ,,hässliches Entlein“ meinen ersten Schultag, während meine Schwester mit ihrem elfengleichen Gesichtchen, ihren dunklen, langen Engels-Locken ein Jahr vorher trotz ihrer nicht immer sehr freundlichen Art die Herzen aller Lehrer und Mitschüler im Fluge gewann.

Das mein Vater zufällig auch der Rektor dieser Grundschule war, in die ich ging, machte die Sache nicht besser.

Von vielen meiner Mitschüler wurde ich deshalb innerlich gehasst, obwohl ich immer als Klassensprecherin gewählt wurde, weil natürlich alle Kinder von ihren Eltern angehalten wurden, mich zu umschleimen. wie eine Nacktschnecke den Salat.

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Zwischendurch flechte ich die Haare zu meinem bekannten asymmetrischen Zopf und gebe vorher etwas Öl in die Längen – dann stoßen sich die Haare nicht ab, und sind mir aus dem Gesicht !

Aber unterschwellig merkte ich natürlich schon den Neid und teilweise sogar Hass meiner Mitschüler, wenn, sie im Spiel meiner liebsten, wunderschönen Langhaar-Puppe die langen Haare auf Millimeter-Höhe abschnitten und sie danach an einer schrecklichen Krankheit sterben ließen … Um ihre langhaarige blonden Barbiepuppen  waren die glorreichen Prinzessinnen, die, mangels Ken, den wunderschönen, flauschigen Mohair-Teddybär-Prinzen zum Mann bekamen. Übrigens durfte ich niemals  eine Barbiepuppe haben, weil sie  in unserem ,,pädagogischen Haushalt“ ,,ein falsches Weltbild“ wiederspiegeln würden – Pustekuchen – genau war es und ist es doch in der realen Welt! Wobei wir wieder be den Haaren wären! Aber abschließend noch soviel: Nessy wäre nicht Nessy, hätte sie dadurch nicht gelernt, hinter die waren Beweggründe vom Menschen zu sehen und auch, darüber manchmal einfach hinwegzusehen, oder eben auch nicht – und nebenbei auch, dass Haare ein wichtiges Ausdrucksmittel sind,  auf das die Umwelt sehr wohl, wenn auch meist nur unterschwellig, reagiert!

Haare als Symbolträger

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Das gleiche Gesicht wirkt unterschiedlich, je nach Frisur. Dabei fällt auf, dass der ,,Rahmen“ des Gesichtes eine besondere Rolle spielt!

Haare haben natürlich auch  Symbol-Charakter! Sind wir doch ehrlich! Kommt jemand mit blonden, langen, ,,verlockend“ lockigen Haaren um die Ecke, schauen wir genauer hin! Egal, ob Männlein oder Weiblein!

Gleich gefolgt von der  ,,Dunklen Schönheit“, die  mit langer brauner Mähne zu überzeugen weiß. Im Gegensatz zur blonden, die den Hauch des unschuldig-naiven umweht,  wird in ihr gerne die geheimnisvolle, intelligente, um allen Sex-Geheimnissen wissende Frau angesehen, die genau weiß, wie der Hase läuft oder auch wo der Hammer hängt!

Und die rote Langhaarige? Ui, ui, ein bisserl vorsichtig sollte man bei ,,den Roten“ schon sein. Sicher, als dumm gelten sie nicht. Aber doch ein wenig listig und falsch -wie Reinecke Fuchs aus den Geschichten unserer Kindertage! Holzauge sei wachsam, scheint etwas in uns zu rufen.

Kurzes Haar wirkt  ,,taff“ und praktisch, auf das Wesentliche fokussiert, allerdings wird ,,asymmetrisch“ , egal wie lang, gerne als ,,Midlife-Crises“-Frisur angesehen, bei der das Innere der Trägerin nicht so ganz im Gleichgewicht ist, während die Trägerinnen damit ,,frech und jugendlich“  wirken wollen… Zumindest, wenn man der,,Hair-Stylistin“, wie sie heute heißen,  glauben schenkt, die mich unlängst bei einem Event frisiert hat …assymmetrisch

Wie Ihr ja wisst, trage auch ich gerne einen asymmetrischen Zopf (s.o.) … Eigentlich sind mir diese ,,unterbewußten Interpretationen“ ja als aufgeklärte Person schnurzpiepegal! Aber vielleicht sollte trotzdem mein Mann einmal versuchen, mir einen Zopf in der Mitte… Ach nee, lassen wir das Thema!

Übrigens wirkt ein Mittelscheitel sehr ausgeglichen, aber auch, nicht unbedingt eine Position beziehen wollend … Während der Seitenscheitel links eigentlich ,,das  Normale“ ist, da bei vielen Menschen die Haare irgendwie so aus der Kopfhaut kommen sollen, dass das der ,,natürliche Fall“ wäre! Ach Kinders, was weiß denn ich! Ich denke, an dieser Stelle wird´s auch mir, die eigentlich immer alles genau wissen möchte, zu haarig!

Natürlich könnt Ihr diese Vorurteile leugnen und sicher sieht die Realität auch ganz anders aus. Aber leider sind diese Strukturen in unserem Unterbewußtsein immer noch verankert, wobei ich hoffe, dass wir auf einem guten Weg sind, solches Schubladendenken über Bord zu werfen! Übrigens auch ein Grund, weshalb ich darüber schreibe, denn nur so dringt dieses Empfinden, dass auch mich manchmal beschleicht, in unser Bewußtsein und wir können unserem Schablonen-liebenden Gehirn  ,,stopp“ zurufen!

Vorteil kurzer Haare

raffinierter Kurzhaarschnitt

Obwohl ich selbst meine zwar recht dünnen, aber doch seidig-lang gepflegten Haare nicht missen möchte, weil sie einfach zu mir gehören, finde ich persönlich bei ganz vielen Frauen ihre kurzen Haare wirklich toll und es gibt natürlich viele Vorteile! So haben sie einfach mehr Stützkraft und so kann ein/e gute/r Haarstylist/in das Gesicht durch eine gezielte Schnitt-Technik optimal umrahmen und dessen Wirkung beeinflussen! Und auch das Resthaar kann auf raffinierte Weise der Kopfform angepasst werden! Auch sind Veränderungen viel leichter durchzuführen!  Und da gibt es Schnitte, die sehen wirklich ,,MEGA“ aus! Nicht zu reden davon, dass die Pflege in der Regel auch, einfach von der Länge her, einfacher ist. Reifere Ladys profitieren von Kurzhaarschnitten  durch die Tatsache, dass die Haare nie ,,hängen“ . Dadurch wandern die Gesichtszüge optisch nach oben …

Diesen Vorteil nutzen viele cleveren Frauen auch im Showbiz, die mit ihren ,,Kurzen“ das Gesicht und den Hinterkopf nach Gusto modellieren, und dann die Länge mit Extentions ,,kreiieren“. Natürlich ist das ein recht  aufwändiges Unterfangen! Aber wenn es gut gemacht ist – kann auch das sehr gut aussehen!

Wer sie aber, wie ich, nun einmal unbedingt möchte, für den kommen sie nun, die

Tipps für  lange, glänzende Haare

Eigentlich ist das nämlich gar nicht soo schwer! Etwa ein Jahr braucht es, je nach Ausgangslänge, dann ist die Pracht, wenn keine Krankheit vorliegt, spätestens da! Je schneller es gehen soll, umso mehr Mühe kostet es …

Denn der Haarwachstum hängt im wesentlichen von 3 Dingen ab, die wir beeinflussen können:

  1. Wachstumsgeschwindigkeit
  2. Versorgung der Haar-Wurzel
  3. Abbrechen der Haare in den Spitzen

Demzufolge gibt es auch einfache Tipps, die man anwenden kann, damit´s klappt!

1. Höchstens alle 2-3 Monate die Spitzen wirklich nur ein bis zwei Zentimeter abschneiden,

hairdresser-1555599__340denn je öfter und je mehr man von den Haaren abschneidet, umso kürzer werden sie …  Die Vorstellung, Spliss (gespaltene Haarenden) immer wieder abzuschneiden, weil er sonst ,,immer weiter geht“  und damit lange, in den Spitzen volle Haare zu erlangen, ist ein sehr mühsames Unterfangen! Richtig ist, dass geschnittene Spitzen voller und gepflegter wirken und sich auch gegenseitig etwas schützen, aber die abgeschnittene Spitze wird sich genauso wieder spalten, wenn sie nicht ausreichend gepflegt oder zu sehr drangsaliert wird, wie die schon gespaltene. Denn Spliss geht nicht ,,immer weiter“, sondern die gespaltenen Haare brechen irgendwann ab. Die Möglichkeit, die Haare mit einer elektrischen Hitze-Schere am Ende zu versiegeln, um damit den Spliss zu stoppen, kann eine Option sein, allerdings ist es wichtiger, die Ursache zu bekämpfen, sonst nützt auch das herzlich wenig!

2. Die Haare richtig waschen und pflegen, dass erst gar kein Spliss entsteht!

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Hauptsache Haare!

Es ist wichtig, vor allem die Haarspitzen geschmeidig zu halten. Dazu kann man das ,,antagonistische Haarwasch-Prinzip “ anwenden, d.h. nur die Kopfhaut wird mit einem guten, milden Shampoo eingeschäumt, denn beim Ausspülen bekommen die Spitzen noch genügend Shampoo ab. Die Spülung/Kur hingegen wird erst ab Kinnlänge aufgebracht, damit der Ansatz nicht ..überladen“ wirkt. Als Abschluss werden wirklich nur ein bis zwei Tropfen Haaröl (solches zum nicht Aus-spülen) in den Händen verrieben und damit einmal über die Haare gefahren. Zum Schluß noch einmal ein Tropfen nur in die Längen geben. Dann sind die Haare wirklich optimal gepflegt und lassen sich auch gut durchkämmen. Vor allem wird aber auch die aufgequollene Haaroberfläche und die Haarspitzen gegen Schäden durch das Kämmen, Fönen und Stylen geschützt. Allerdings benutze ich bei jeglicher Hitzeanwendung  vorher noch ein Hitzeschutz-Spray.

Noch ein ganz kurzes Statement zu Shampoos: Volumen-Shampoos und andere Volumen-Produkte plustern die Haare gewolltermaßen auf, indem sie die Oberfläche leicht aufrauen und je nachdem z.B. Keratin einlagern. Klingt an sich nicht schlecht, das Problem ist aber, dass  bei manchen Produkten die Haaroberfläche rauher wird d.h. die Haare sind nicht mehr so  gut kämmbar.  Es gibt natürlich auch Unterschiede je nach Haarstruktur und Produkt! Achtet einfach bei Euch einmal darauf! Obwohl meine Einzel-Haare recht ,,dünn“ sind, verzichte ich dennoch auf diese Produkte. Denn für die Haare ist nichts so strapaziös wie das Durchkämmen, wenn sie ,,ziepen“! Wenn ich die Haare glatt tragen möchte, benutze ich kein Festiger, ansonsten einen einfachen ,,für glänzende Haare und elastischen Halt“, damit die Locken ein wenig Halt bekommen, aber die Belastung für die Haare aber so gering wie möglich gehalten. werden

3. Den Haarzyklus verlängern

Es gibt Haarpflegemittel, die durch Koffein u.a. den Wachstumszyklus im Leben eines Haares verlängern, also nicht so schnell ausgehen. Die Lebensspanne eines Haares ist eigentlich genetisch vorgegeben und ändert sich auch im Alter.

Haarzyklus:

Wachstumsphase: 2-6 Jahre

Übergangsphase: 2 Wochen

Ruhephase 2-4 Monate

danach folgt der Haarausfall

  Etwa 85% der Haare befinden sich in der Wachstumsphase. An dieser Phase greifen diese Produkte verlängernd ein, wodurch die Haare länger wachsen können! 

Eigentlich gibt es bei fast jeder Haarpflegelinie spezielle Produkte für ,,reife“ Haare. Allerdings muss man auf die Inhaltsstoffe achten. Während manche Produkte ,,nur“ das relativ trockene und schütterer werdende Haar aufplustern und pflegen, gibt es solche ,,Rezepturen“, die auch auf die Kopfhaut wirken. Und auch unter diesen sind die Unterschiede groß! Möchte man einen echten Effekt erzielen, sollten sie  Coffein oder andere Wachstumspase – verlängernde Stoffen beinhalten. Allerdings darf man dennoch keine Wunder erwarten und wichtig ist auch, diese Produkte wirklich regelmäßig zu verwenden, sonst bringen sie kaum etwas!

4. Die optimale Ernährung

Auch hier fragt man sich, ob nicht die normale Ernährung ausreicht! Natürlich erreicht Ihr nicht mehr, wenn der Körper schon optimal versorgt ist. Ein Kuchen wird auch nicht besser, nur weil man mehr Mehl hinzufügt! Allerdings hat sich gezeigt, dass man auch  bei einer relativ gesunden Ernährung nicht die Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen erreicht, die von der ,,Deutschen Gesellschaft für Ernährung “ als optimal angesehen werden.

Andererseits können viele Vitaminpräparate von ihrer Zusammensetzung her nicht richtig aufgenommen werden oder sind ungünstig dosiert.

Typische ,, Haut-Haare-Nägel-Vitamine und Nährstoffe“ wie fettlösliche Vitamine (EDeKA), die B-Vitamine inclusive Folsäure und Biotin, Vitamin C, Mineralstoffe wie Zink und Eisen, aber auch die essentiellen Aminosäuren (Eiweißstoffe) sind wichtig, damit die Haar-Pracht wachsen kann. Dazu benötigen sie auch  gesunde Fette wie Omega 3-Fettsäuren und auch Kieselsäure und andere Stoffe stehen im Ruf, gut für die Haare zu sein.

Ob man aber Tabletten oder seit neuestem auch spezielle Drinks für schöne Haare wirklich benötigt, weiß ich nicht genau. Ich denke aber, dass zumindest eine ,,Kur“ mit diesen Stoffen von Zeit zu Zeit nicht schaden kann!

Achtet aber auf alle Fälle auf eine ausgewogenen Ernährung (nicht nur wegen dem Haarwachstum) . Damit meine ich nicht nur, vermehrt Obst und Gemüse, sowie Eier in den Einkaufswagen zu legen, was auch supi ist, sondern auch, einmal zu schauen, was Ihr so eßt und wieviel des Tagesbedarfs Ihr damit tatsächlich deckt. Ich habe das bei mir getan und war erstaunt, dass ich tatsächlich , vor allem an Eiweiß, fast schon ,,krass“ unterversorgt war!

5. Check-Up beim Arzt

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Diesen sollte man sowieso von Zeit zu Zeit durchführen lassen. Für die Haare ist er in sofern wichtig, als dass sich auch Schilddrüsenkrankheiten, Hormonstörungen, Eisen oder Zinkmängel  negativ auf das Wachstum auswirken können!

6. Eventuell Hormonsubstitution

Der natürliche Hormonmangel, der meist um die 50 Jahre bei der Frau  deutlich spürbar  wird, führt dazu, dass sich der gesamte Stoffwechsel verlangsamt und nicht nur die weiblichen Hormone absinken. Es kommt zu einem neuen ,,Steady State“, das der Körper erst finden muss. In dieser Phase kann es sogar zu Haarausfall kommen, der sich meist nach ein paar Jahren wieder etwas bessert, allerdings wachsen die Haare dann langsamer wachsen und werden dünner. Da man in den letzten Jahren herausgefunden hat, wie man eine optimale , natürliche Hormonsubstitution durchführt, lassen sich immer mehr Frauen dieses Plus ans Lebensqualität nicht entgehen. Damit verbunden ist dann meist auch wieder ein besserer Haarwachstum.

7. Haarefärben

Keine Zweifel, jegliches Haarefärben ist strapaziös für die Haare und erhöht das Risiko, dass diese vorzeitig abbrechen. Auf der anderen Seite ist das Haarefärben gerade, wenn die ersten ,,Grauen“ nicht mehr zu übersehen sind, für viele Mädels ein ,,dringendes Bedürfnis“. Natürlich ist nun die Frage, wie sich häufiges Blondieren und Färben auf das Haarwachstum und die Haarqualität auswirkt. Es gibt allerdings auch Techniken, um die Kopfhaut zu schonen, oder aber nur Strähnchen zu färben oder aber ,,nur“ ein Blond-Spray zu benutzen …. Ein ,,schöner“ Nebeneffekt des Blondierens ist für viele auch, dass die Haare dadurch am Ansatz etwas fülliger wirken.. Auf alle Fälle lohnt es sich auch hier, nach Kompromissen zu suchen und dann wirklich akribischen Haarschutz gegen weitere Strapazen zu betreiben!

 

SoSo, jetzt suche ich Euch noch ein paar Haarimpressionen und dann bin ich auch schon am Ende angelangt!

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Wie steht Ihr zu kurzen/langen Haaren?

Nun wünsche ich Euch eine wunderschöne Restwoche, bis bald

Eure Nessy

 

 

 

 

FOREVER YOUNG/ ANTI AGING TEIL 11 : KOSTENLOSER 6-PUNKTE-MASTERPLAN FÜR EINEN OPTIMALEN, GESUNDEN START IN DIE DUNKLEN JAHRESZEITEN! HEUTE PUNKT 4 : Körper, Haut und Haare mit vielen Pflege-Tipps

Hallo Ihr Lieben!

cropped-img_1894.jpgFit, gesund und mit allem versorgt, was er benötigt…, soll unserer Körper gegen alle Angriffe auf sein Immunsystem gefeit sein! So unsere Wunschvorstellung! Leider fast unmöglich, angesichts der kommenden Temperaturschwankungen zwischen drinnen und draußen,  verbunden mit einer Ernährung, bei der frische Waren meist tausende von Kilometer zurücklegen mussten, bevor sie auf unserem Teller landen. Aber dennoch können wir einiges tun,  um diesem Ideal ein Stück weit näher zu kommen! Deshalb möchte ich Euch heute noch ein paar weitere Tipps an die Hand geben!

Wie ist es Euch eigentlich bisher mit den ersten beiden Teilen ergangen? Habt Ihr schon etwas umgesetzt? Sicher war Euch ja schon vieles bekannt, aber ein paar Dinge vielleicht auch noch nicht…

So jedenfalls die Reaktionen bisher in meiner Umgebung . Eure Kommentare und die Stimmen von Freunden, Patienten und Bekannten waren sehr positiv, was mich sehr gefreut hat und ich so auch nicht erwartet habe! Herzlichen Dank und weiterhin viel Erfolg an Euch alle!

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Aber kommen wir nun endlich zu  der Fortsetzung des

6-PUNKTE-MASTERPLANs FÜR EINEN OPTIMALEN, GESUNDEN START IN DIE DUNKLEN JAHRESZEITEN

Die ersten 3 Punkte habe ich Euch im Folgenden noch einmal verlinkt:

1. Optimale Ernährung, 

 2. Gesunde Darmflora

3. Körperliche Fitness, Muskelkraft und Stoffwechselaktivierung

Kommen wir zum nächsten Punkt:

4. Vorbereitung von Körper, Haut und Haaren

an dem in Winter verminderten Stoffwechsel, an schwankende Temperaturen und dem wechselnden Feuchtigkeitsgehalt der Luft.

Je kühler und dunkler es draußen wird und je weniger wir uns bewegen, umso ,,fauler“ wird unser gesamter Stoffwechsel. Eigentlich ist das ganz natürlich. Denn früher gab es im Winter wenig zu essen und der Stoffwechsel tat gut daran, auf ,,Sparflamme“ zu fahren, um nicht die ganze wertvolle Energie, die er sich im Herbst im Überschwang der Natur zugelegt hatte, wieder allzu schnell zu verbrauchen…

Dieses Problem haben wir zumindest nicht. Im Gegenteil! Weihnachten und Silvester sind ,,kalorische Ausnahmezustände“, an denen geschlemmt wird, wie sonst das ganze Jahr über nicht! Vor Weihnachten platzt der Kühlschrank, danach der Hosenknopf! Auch für unser Immunsystem nicht so toll, muss sich der Körper  doch dauernd mit ,,Verdauen“ beschäftigen, was zusätzlich ermüdet! Aber natürlich  freut er sich auf der anderen Seite auch, denn sein Programm ist ja Winter=Mangel. Also macht er sich emsig daran, die zusätzlichen Kalorien sofort in Fettreserven zu bunkern und sie ja nicht ,,herauszugeben“ – Denn man weiß ja nie, was noch so kommt im strammen Winter! Da kann er nun einmal nicht aus seinem Urzeit-Programm ausbrechen….

Woran merkt der Körper, dass es Winter wird?

Schauen wir uns an, was dem Körper signalisiert, dass es Winter wird.

Durch die längere  Dunkelheit wird Melatonin, das Schlafhormon, freigesetzt. Also brauch der Körper Licht.  Dann wird nämlich wiederum Serotonin, das ,,Glückshormon“ ausgeschüttet, weswegen wir die ,,Sonne des Südens“ im Winter so schätzen!

Natürlich könnten wir schnell ´mal nach Fuerte oder auf die Bahamas düsen, oder gleich eines der günstigen mehrwöchigen Angebote buchen, was viele Rentner auch tun, um dem bisweilen doch recht ungemütlichen deutschen Winter zu entkommen. Aber ehrlich gesagt, ist ein Kurztripp doch recht anstrengend und der Nutzen für den Körper durch die 2x enorme Umstellungs – Anstrengung des Körpers an völlig unterschiedliche klimatische Bedingungen zumindest wieder aufgehoben.

Bei ein paar Wochen am Stück sieht der Nutzen eines Urlaubs im Süden natürlich gleich wieder ganz anders aus… Aber was macht man in der Nebensaison 6 Wochen in Portugal? Okay, das ,,Problemchen“ ließe sich mit ein bißchen Fantasie sicher lösen. Internet gibt´s ja überall. Aber schlimmer noch: Das geht nun mal, wenn man nicht berentet ist, bei den wenigsten… Mein Fazit:  Wenn Ihr tatsächlich dafür soviel Zeit und Geld erübrigen könnt und wollt: Ab in den Süden! Bei mir hat´s leider noch nie länger als eine Woche geklappt…. Wenden wir uns also realistischen Alternativen zu…

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Der Nutzen von Tageslichtlampen

Es gibt spezielle Tageslichtlampen, mittlerweile sogar bei unserem schwedischen Lieblingseinrichtungshaus, die mit Ihrer Wellenlänge das Licht von draußen simulieren. Diese Lampen sind zwar ziemlich ,,weiß“. Finde ich zumindest… Aber man kann sie ja mit Folien, die mit Himmel- oder Fensterfotografien bedruckt sind, schnell aufhübschen! Denn natürlich haben Doktors so eine Lampe, die beim winterlichen Frühstück unser Chiasamen-Müsli illuminiert.

Diese Lampen sind in meinen Augen schon empfehlenswert, gerade wenn man in einer etwas dunklen Wohnung wohnt, zumal man ihnen auch nachsagt, dass sie den sogenannten ,,Winterdepressionen „vorbeugen würden. Dazu gibt es, natürlich wie so häufig in meinen Artikeln, auch eine Studie. Ich selbst  kann da leider keine eigenen Erfahrung beisteuern, weil ich alles bin, nur nicht depressiv.  (The Can-SAD Study: A Randomized Controlled Trial of the Effectiveness of Light Therapy and Fluoxetine in Patients With Winter Seasonal Affective Disorder. Die Studie besagt jedenfalls, dass Lichttherapie genauso gut wie Psychopharmaka gegen Winterdepression, unter der immerhin 20% der Bevölkerung leiden, hilft. Allerdings war bei der Studie erstaunlich, dass  einem Drittel der Erkrankten weder Psychopharmaka noch Lichttherapie helfen konnten…

 

Die Haut im Winter…

Wird es kälter, müssen wir vorsichtiger mit der Haut umgehen! Auch ihr Stoffwechsel verlangsamt sich, gleichzeitig strapazieren trockene Heizungsluft und kalte Temperaturen zusätzlich!

Natürlich wollen wir auch sie optimal vorbereiten. Für unser ,,Programm “ empfiehlt sich zuerst eine gründliche Reinigung, etwa durch ein  Fruchtsäure-Peeling, das gut abgestorbene Hautschüppchen entfernt, ohne dass die Haut  zu sehr mechanisch gereizt wird. Dazu gibt es im Handel Produkte, die wie eine Maske angewandt werden und gleichzeitig die Haut mit Feuchtigkeit versorgen.

Meine Produkte zur erweiterten Grundpflege: Waschcreme, reinigendes und feuchtigspendendes Enzympeeling, Serum, Tagespflege, Galvanisches  Hautpflegerät. Auf Gesichtswasser habe ich heute verzichtet, damit der Haut Feuchtigkeit und pflegende Stoffe nicht wieder entzogen werden.

Danach können Seren ihre optimale Wirkung entfalten. Ich kaufe mir meist um den Oktober eine Ampullenkur und gönne der Haut eine Woche lang jeden Tag ein halbes Ampüllchen morgens und abends. Regnet es draußen, ist es umso besser, denn Feuchtigkeit tut der Haut gut.

Allerdings benötigt sie auch Fett, um die Feuchtigkeit in der Haut zu halten! Das kommt auch sehr auf den Hauttyp an, denn sonst trocknet sie wieder aus, sobald sie in trockene Luft kommt. Deshalb machen wir uns auch schon einmal Gedanken, ob wir unsere Cremes im Winter nicht eine Stufe fetthaltiger wählen.

Ist es dann kühler, tut ihr einmal in der Woche eine Maske, die die Haut mit Fett und Feuchtigkeit versorgt,  gut.

 

Spezielle Elektro-Massagegeräte für das Gssicht

Zusätzlich kann man den reduzieren Stoffwechsel mit  speziellen Hautpflegegeräten etwas pushen.  Dadurch wird die Durchblutung und  die Collagenbildung angeregt, gleichzeitig werden Pflegestoffe  besser und tiefer in die Haut geschleust. Ich mag es auch, wenn man Wärme einstellen und Schwellungen mit sanfte Massagen ,,wegbügeln“ kann! Ein Gerät habe ich, bei dem man auch verschiedenes Licht einstellen kann.

Auf dem Bild ist das Galvanic Spa Gerät abgebildet, welches gut in der Hand liegt. Dieses kribbelt allerdings nur, hat aber keine Klopf- der Lichteffekte. Weitere Geräte ist z.B. das Silk´n Face Tite, Forever 25 und wie sie alle heißen.  Es gibt viele dieser ,, Hautstraffungs „-Geräte im Handel. Sie arbeiten mit Licht, Ultraschall, galvanischen Strömen, Klopfmassagen, … Ich selbst habe schon verschiedene Geräte getestet,   die preislich zwischen 80 und 400 Euro lagen. Aufgefallen ist mir, dass die teureren Geräte etwas ,,schwerer“ in der Hand lagen und auch größere Auflageflächen hatten.

Neue Technologien versprechen laut den Herstellern tiefere Eindringtiefen… Um wirken zu können, benötigen diese Geräte ein Feuchtigkeitsgel, welches man dann wirklich ganz gut in die Haut einschleusen kann. Die Haut wirkt danach frischer.  Die Wirkung hält ca 4-6 Stunden an. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich meine Haut nicht zu oft pushen sollte, da sonst die Fältchen bei täglichem Gebrauch etwas zunehmen, wenn man  es dann eine Weile weglässt. Aber ca 1-2x in der Woche benutze ich im Winter so ein Gerät.   Danach wende ich dann noch eine Creme an, da ich trockene Haut habe .                                                                                                                            

Auch die Füße haben ein wenig Aufmerksamkeit verdientIMG_1893

– schließlich tragen sie uns Tag für Tag durchs Leben!

Da man weniger Barfuß läuft und wenig Luft an die Füße kommt, bildet sich oft mehr unschöne Hornhaut. Einmal die Woche ist es deshalb sinnvoll, der Verhornung mit einer Raspel entgegen zu treten und danach die Füße gut mit einer Hornhautreduzierungs – Creme einzureiben, was man übrigens auch nach dem Duschen tun sollte, um kleine Rhagaden (Risse), zu vermeiden, die Eintrittspforten für Keime sein können!

Damit der Winter keine ,,haarige“ Sache wird!

Auch die Haare unterliegen im Winter besondere Strapazen – mit Kälte und Hitze, engen Mützen und gewickelten Schals… und bei denen die Haarspitzen  an der Mantelkante aufstoßen und so Spliss entsteht!

Deshalb ist es clever, wenn wir uns schon jetzt über einen gekonnten, gut händelbaren  Schnitt Gedanken machen  und den Einsatz von Haarölen und Kuren zur optimalen Vorbereitung auf diese Torturen in Erwägung ziehen! Auch über zu der Herbst- und Wintergarderobe passende Farbkonzepte kann man sich bei seinem nächsten Friseurbesuch ja einmal unverbindlich informieren, damit man den kälteren Temperaturen locker-flockig entgegen sehen kann!

So, das war es für heute! Und damit bin ich auch fast schon am Ende meines ,,Masterplanes“ angelangt! Nächste Woche  zeige ich Euch noch die Besonderheiten des medizinischen Check ups im Herbst  und  -last not least – Tipps , damit auch die Psyche im Winter nicht durchhängt…

Alles Liebe und

eine wunderschöne Spätsommerzeit!

Eure Nessy

 

Kurzgeschichte/Look of the week: Im P1 ist ein Kleid niemals nur ein Kleid!

Hallo Ihr Lieben,

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heute stelle ich Euch eines meiner Lieblings-Kleider vor. Ich mag es sehr, weil ich mir darin hübsch vorkomme und ich damit Erinnerungen an Orchideen und Vanille, Freundschaft, Leichtigkeit des Seins  und das abricotfarbene Licht der warme Abendsonne – und noch ein wenig mehr – verbinde … Aber lest selbst  …

Ich hatte mich im Hotel sorgfältig zurechtgemacht und mir nach kurzem Überlegen mein blaues leichtes Spitzenkleidchen angezogen, das meine Figur so angenehm umschmeichelte  und dessen Farben mich an den Himmel, die Wolken und das Meer erinnerten. „Kurzgeschichte/Look of the week: Im P1 ist ein Kleid niemals nur ein Kleid!“ weiterlesen