Aktuelle Herbstmode 2021 – Gesucht: Eure Herbstlooks! Mein neuestes Outfit mit Blumenjacke und beiger (!) Schlaghose …

Hallo Ihr Lieben!

Wenn man so aus dem Fenster guckt, wird einem unmißverständlich klar, dass der Herbst da ist. Höchste Zeit, Ausschau nach neuen Herbstlooks zu halten! Sicher habt Ihr auch neue Lieblingsklamotten! Schreibt mir gerne und schickt mir ein Bildchen mit! Dann kann ich es gerne hier mit Eurem Namen und Eurer Blogadresse abbilden!

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Alterungsprozess zwischen 40 und 60 Jahren, Unterschiede bei Mann und Frau, interessante Fakten und Tipps …

Das Altern nervt unserer Gesellschaft. Am liebsten würden wir immer jung bleiben … Auf was wir uns einstellen müssen, wenn wir altern, wie sich das Altern bei Mann und Frau unterscheidet, welche Ursachen dashinter steckenund was man (zumindest optisch) tun kann, um jünger zu wirken, wird im diesem Artikel erläutert.

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Traum – Hochzeit auf Schloss Langenburg – Aus der Sicht der Braut – Mutter …Impressionen, Infos, Tipps

Hallo Ihr Lieben!

Jetzt ist es also vorbei und das Brautpaar bereits gen Süden in die Flitterwoche (nein, als vielbeschäftigte Ärzte ohne – n) ,,entschwebt“. Natürlich weiß ich, dass Ihr darauf brennt, wie es war, da ich ja schon von den Vorbereitungen berichtet habe und ich Euch sonst kaum hier antreffen würde … Und da es ja nicht meine Hochzeit war, darf ich natürlich auch ein bisserl von diesem wunderschönen Ereignis schwärmen!

Petrus meinte es gut mit uns und tatsächlich waren auch alle Plätze besetzt mit jenen lieben, besonderen Menschen – Verwandte und Freunde aus allen Lebenslagen – die dem Brautpaar am Herzen lagen und zu denen es einen ganz besonderen Bezug hatte.

Mein Kleid wartet noch auf seinen Einsatz , während das Brautpaar bereits fotografiert wurde.

Gekommen war dann auch eine illustre Gesellschaft, die so bunt und verschieden war wie die vielen Blumen, die an diesem Tag im Schlossgarten, Brautstrauss und auf den Tischen blühten. Aber eines hatten sie alle gemeinsam: Richtig gute Laune! Und das ist wohl das Wichtigste an einem wirklich gelungenen Fest – dass man um sich die Energie glücklicher Menschen spürt, die sich von innen heraus freuen, diesen Tag mit dem Brautpaar zu teilen!

Der prächtige Eingang des Vier-Jahreszeiten-Saales, in dem die Trauungszeremonie stattfand.
Der Vier-Jahreszeiten-Saal war bereits am Vortag fertig dekoriert! Wir testeten schon einmal, wie es sich auf den Brautpaar-Stühlen sitzt …
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Warum Langenburg?

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Um es kurz zu sagen, fiel letztendlich die Wahl der Location auf dieses winzige Städtchen mit kaum 2000 Einwohnern, weil es zum einen ein romantisches, wunderschönes Schlösschen sein eigen nennt und zum anderen, weil es ,,mitten in Deutschland“, genauer gesagt in Baden-Württemberg bei Schwäbisch-Hall liegt und so für alle Gäste relativ gut zu erreichen war. Tatsächlich bin ich selbst hier in der Nähe, in einem kleinen Dorf aufgewachsen und das ,,große“ Langenburg mit seinen vielen Touristen war für mich ganz klar eine richtige Stadt … wobei das Stadtrecht wahrscheinlich darin begründet liegt, dass hier eben der Adel heimisch war und ist. So besuchte die Queen 1967 (mit dem Zug!) Langenburg und einer der Fürstensöhne war da Patenkind von Prinz Phillip … Aber zurück zu den Lokalitäten.

Schloss Langenburg und sein wunderschöner Barockgarten

Während am Tag vorher der Himmel noch bewölkt war und das majestätische Schloss in dunkle Wolken hüllte …

…lichtete sich am nächsten Tag der Himmel. Als dieses Foto entstand, stand die Sonne bereits tief und tauchte den Schlossgarten in verwunschenes Licht… Am Hochzeitstag wird er bei schönem Wetter mit Tischen, Sonnenschirmen, Liegestühlen, und Fackeln ausgestattet. Hier fand unser Sektempfang und das Kaffeetrinken mit Anschnitt der Hochzeitstorte statt.

Abends ging dann die Post ab …

Eine Besonderheit bei den ,,Hochzeiten im Langenburger Schloss“ besteht darin, dass man in dem Garten, der ähnlich der Gartenanlage in Versailles angelegt wurde, bei schönem Wetter miteinbeziehen kann. Diese wunderschöne Blumenanlage liegt direkt oberhalb des Jagsttals, so dass man, wenn man von der Mitte an den Rand blickt, fast nur den Himmel sieht …

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Nähert man sich der Mauer, die den Garten zum Hang hin abgrenzt, kann man eine grandiose Aussicht über das ganze Tal mit der Ortschaft Bächlingen und der sich schlängelnden Jagst genießen. Bereits wenn man von der Autobahn her nach Langenburg anfährt, durchquert man dieses Tal und bereits am gegenüberliegenden Hang, den man hinunterfährt, erscheint zwischen den Bäumen, hoch oben auf dem Berg, das majestätisch anmutende Schloss. Fährt man dann weiter über die romantisch anmutende Jagstbrücke, sieht man bei schönem Wetter häufig rechts der sogenannten ,,Mosesemühle“ ein paar Kinder, die im kühlen Nass planschen, aber auch Erwachsene, die ein paar Runden im ruhig fließenden Wasser drehen.

Blick von außen auf die Orangerie.
Orangerie von innen – hier findet später Abendessen und das Unterhaltungsprogramm statt
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Die ganze Schlossanlage weckt in mir ein Gefühl der Echtheit. Keine Disney oder Las-Vegas Imitation, die Dinge vorgaukeln, die in Wirklichkeit lediglich aus einer schalen Plastikwelt entsprungen sind und (so hoffe ich zumindest) niemals das Herz berühren können. Auch wenn es mittlerweile solche ,,Eventlocations“ gibt , die genau auf diesem Prinzip in irgendeiner Fabrikhalle erschaffen werden.

Am Geschenketisch empfiehlt sich eine abschließbare Box für die Karten mit eventuellen Geldgeschenken. Besonders schöne Exemplare eignen sich selbst als Gastgeschenk ….
Der Glücksbaum
Candy-Bar …

Das, was man hier vorfindet, ist heutzutage selten und wird durch die Tatsache unterstrichen, dass der Fürst zu Hohenlohe-Langenburg tatsächlich noch in Teilen des Schlosses residiert, während andere Teile frei zur Besichtigung und für Veranstaltungen zu mieten sind.

Am Schloss befindet sich übrigens auch das Automuseum, in der einige ,,Schätzchen“ für Liebhaber zu finden sind. Zusätzlich gibt es auch noch einige Events, wie

  • Die Fürstlichen Gartentage, jährlich am ersten Septemberwochenende.
  • Das Oldtimer-Treffen Langenburg Historic.
  • Konzerte des Hohenloher Kultursommers.
  • Live-Musik- und Literaturabende.

Zudem ist Langenburg auch für die Gäste, die zum Teil lange Anreisen, wie in unserem Falle aus Schottland, ja sogar aus den Vereinigten Staaten, auf sich genommen haben, durchaus attraktiv, um noch ein paar Tage länger zu verweilen. anbin ich aufgewachsen, habe um meine Abizeit auch kurz in Langenburg gewohnt … Und diesen Ort tatsächlich schätzen gelernt. Nicht zuletzt auch deshalb, weil ich die Leute mit ihrem ursprünglichen, schwäbisch-hohenlohischen Dialekt, immer von innen heraus herzlich und freudlich erlebt habe …

Die Hochzeit – aus Sicht der Brautmutter

Hochzeiten laufen, zumindest in Deutschland, wohl alle ein klein wenig ähnlich ab, oder? Dann wisst Ihr sicher grob Bescheid. Ehrlich gersagt, kann ich meine Besuche auf Hochzeiten (inklusive meiner eigenen) sicherlich an meinen zwei Händen abzählen, insofern bin ich nicht sooo erfahren auf diesem Gebiet.

Der Innenhof des Schlosses

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Denn einerseits galt es, dass Brautpaar nach allen Kräften zu unterstützen und leise im Hintergrund alles fest im Griff zu haben, andererseit durfte das Brautpaar natürlich niemals das Gefühl haben, dass ich irgendeine Entscheidung ohne ihren Segen treffen würde. Aber natürlich durfte ich auch nicht nerven … Für mich hieß das im Vorfeld, in mich zu gehen und mich in mein Töchterlein und ihren Zukünftigen hineinzuversetzen, Alternativen abzuklappern und die herauszusuchen, die den beiden wohl am meisten behagen würden und ihnen diese dann zu präsentieren. Bei Unsicherheiten wählte ich einfach beide Alternativen. Beispielsweise konnte ich natürlich absolut nicht einschätzen, wie das Wetter werden würde. Mit der Zeit erfuhr ich beispielsweise, dass bei gutem Wetter draußen noch etliche Steh- und Sitztische aufgestellt werden würden, auf denen ein kleines Sträußchen natürlich auch nett aussehen würde … Wäre das Wetter allerdings schlecht, wären die 16 Gestecke quasi ,,umsonst“ hergestellt und angekarrt worden … Wäre das Wetter kühl, würde Töchterlein auch einen Schal, ein Jäckchen oder gar ein Cape – natürlich alles in weiß – brauchen. Auch ein kleines Täschchen – aus weißem Satin – wäre gut …

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Wobei es bei mir glücklicherweise so war, dass mir meine liebste Tochter von allen immer wieder vermittelte, wie sie sich über meine (okay, vielleicht hier und da etwas übertriebenen) Bemühungen freute.

Je mehr Ideen und kreative Menschen, umso besser!

Was mich wiederum besonders freute … Was ich aber auch toll fand, waren die vielen Ideen und die Hilfe, die von allen Seiten kamen und die letztendlich dazu beitrugen, dass die Hochzeit in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Fest wurde. So hatten wir so vielen kleinen Details geplant, dass wir sie tatsächlich an der Hochzeit selbst gar nicht alle umsetzten konnten. So kamen beispielsweise der ,,Glücksbaum“ wie auch der ,,Braut-Wurf-Strauss“ (der traditionell geworfen wird, damit ihn eine zukünftige Braut fängt) gar nicht zum Einsatz. Anfangs dachten wir das übrigens auch von der Candy-Bar, die lange unangetastet blieb. Aber als die Turmuhr Mitternacht geschlagen hatte, führte das anscheinend bei etwa zehn Leutchen zu einem rasanten Abfall des Blutzuckerspiegels, denn innerhalb 30 Minuten leerten sich sechs Kilo Süßigkeiten wie von Zauberhand …

Die Hochzeitstorte- ein Prachtstück aus Mascarpone-Sahne, Früchten unf Schoki …

Aufgaben des Brautpaares und des Zermonienmeisters

Die Ernennung eines Zermonienmeisters, der sich um die Unterbringung der Programmpunkte kümmerte und in der Einladung mit Anschrift benannt wurde, hatte sich übrigens bewährt. So konnte sich das Brautpaar um weitere wichtige Punkte, wie die ganze Organisation der standesamtlichen und eventuell kirchlichen Trauung, der Location und der eigenen Unterbringung, der Gästeliste, den Einladungen und der Tischordnung, des Hochzeitsfotografen, der Band oder des DJ, Dankeskarten und natürlich – last not least – den angemessenen Klamotten (die diesen Namen in dem Falle nicht verdienen) und der Brautfrisur samt Make up kümmern. Sicher habe ich einiges vergessen … Gerne dürfen mir die ,,Hochzeitserfahrenen unter Euch“ auf die Sprünge helfen!

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Eine elegante Lösung ist es übrigens, den Gästen frühzeitig eine Liste mit Übernachtungsmöglichkeiten in der nächsten Umgebung des Hochzeits-Location zukommen zu lassen. Schon deshalb ist es wichtig, die Einladungen etwa ein halbes Jahr im voraus zu verschicken.

Am Abend selbst gibt der Zermonienmeister dann immer wieder Hinweise auf die nächste Darbietung und organisiert bei Bedarf auch ´mal schnell um, falls sich Verzögerungen oder Ausfälle ergeben.

Bei uns wurden die Programmpunkte mit allerlei lustigen, aber auch stimmungsvollen Darbietungen in dem doch engen Zeitrahmen tatsächlich alle untergebracht… Unten seht Ihr , was es so alles zu sehen gab … Unterhaltung heißt übrigens nicht unbedingt ,,Ringelpietz mit anfassen“-Spiele, die einfach nicht so ganz unser Stil sind, auch wenn soetwas natürlich sicherlich lustig sein kann. Gefragt sind eher Fantasie und auch, über was sich das Brautpaar freuen könnte… So kam es Beispielsweise zu einer Versteigerung von ,,schönen Tagen mit dem Brautpaar“ (Fahrradfahren, Reiten, Essen,…) was den Gästen Gelegenheit gab, sich einen Tag mit dem Brautpaar zu sichern und dadurch die Freundschafts-Bande zu festigen…

Ein wichtiger Programmpunkt, auf den man nicht verzichten sollte:Die gemeinsame Performance von Braut und Bräutigam

Ein Highlight war bei dieser Hochzeit übrigens auch der Hochzeitstanz. Man konnte die Liebe und Zuneigung der Beiden, aber auch die Energie und den Willen, die ,,Sache“ gut zu machen, förmlich spüren … So eine kleine Darbietung sagt meiner Meinung nach einfach mehr aus als seitenlange Prologe, die Gott sei Dank an dieser Hochzeit nicht gehalten wurden, sondern nur kurze, gut gemachte Reden, denen man gerne zuhörte!

Ist aber nicht Euer Ding? Liebe Bräute und lieber Bräutigam! Wenn Ihr (oder einer von Euch) gerne tanzt, ist das vielleicht die einzige Gelegenheit, mit Eurem Partner/Eurer Partnerin ein paar (Privat-) Tanzstunden zu nehmen und dann tatsächlich eine flotte Sohle aufs Parkett zu legen! Deshalb würde ich es mir gut überlegen, auf diese einmalige Gelegenheit zu verzichten … Etwas anderes ist es natürlich, wenn Ihr beide Tanzmuffel seid! Aber vielleicht wollt Ihr ja auch etwas anderes zusammen darbieten? Warum? Weils supi sein kann, sich zusammen auf etwas vorzubereiten! Dass Ihr mir aber dabei ja nicht kabbelt! Schließlich soll es ja Spaß machen und kein Miesepeter Duell werden! Es ist ja Eure Hochzeit! Lasst Euch den Spaß nicht entgehen!

Ein wichtiger Punkt für die Erinnerung: Das Gästebuch

Auch das ,,Gästebuch“ erfreute sich großer Beliebtheit und nie habe ich die Einträge mit soviel Liebe gestaltet gesehen wie an diesem Abend. Sie zeugten am Ende des Abends tatsächlich von der tiefen, echten Zuneigung, die die Gäste dem Brautpaar entgegenbrachten und wird letzteres sicher in Zukunft noch häufig an diesen wunderschönen Tag erinnern. Einen kleinen Tipp an zukünftige Brautpaare: Wenn man lose Blätter (bereits gelocht) mit Stiften in kleinen Programmpausen – etwa nach dem Abendessen – verteilt, dann fühlen sich die Gäste eher gemüßigt, etwas Nettes zu schreiben, zumal sie zum einen nicht vor dem Buch anstehen müssen, was eher ungern gemacht wird, zum anderen, weil sie sich soviel Zeit nehmen können, wie sie wollen. Da sich manche ,,Gästebuch-Künstler“ mit ihrem ersten Entwurf nicht anfreunden können, werden tatsächlich einige Blätter mehr als die Gästezahl benötigt. Bei uns waren bei nur 10 Blättern mehr Blätter Mangelware. Ich nahm übrigens sogenanntes ,,Kraftpapier“, auf dem auch eventuelle Fotos von einer Sofortbildkamera eingeklebt werden konnten. Das entsprechende Gästebuch dazu musste ich allerdings selbst basteln, weil ich keines fand, das eine herkömmliche Lochung hatte. Die käuflichen Bücher verfügten alle nur über 25 Blätter und einer breiteren Lochung.

Bitte habt Verständnis, dass ich heute, entgegegen meiner sonstigen Art, nicht mit einer ,,Short Story“ mehr ins private Detail gegangen bin. Lustige Geschichten gab es natürlich auch an dieser Hochzeit …

Aber dieser Tag ist etwas sehr besonderes und es geht nicht um mich, sondern um andere Menschen, die ich natürlich schützen möchte. Dennoch wünsche ich Euch nun viel Spaß mit den Bildern und bedanke mich herzlich bei dem Brautpaar, dass sie mir ihr schönstes Bild zu Veröffentlichung genehmigt haben!

Noch ein guter Tipp zur Deko

Die Deko haben wir zusammen selbst gestaltet. Das machte uns viel Spaß und das Angebot im Netz ist riesengroß. So mussten wir bei Formen und Farben sowie bei der Qualität keine Kompromisse eingehen. Außerdem habe ich rechzeitig Gräser, Moos, Rinden und Äste gesammelt und diese teilweise angemalt oder besprüht, um den gewünschten Look zu erhalten.

Der Brautstrauß mit Federn, Disteln, Heidelbeeren und der ,,Königsblume“ (Protea). Feine Wiesengräser und Schleierkraut dienten als ,,Füllmaterial“, an Grün wurde verschidene Eukalyptusarten und Olivenzweige verwendet. Dazu wurden verschiedene Rosenartenund zwei mehrfarbige Nelken verarbeitet.

Wer handwerklich nicht soviel selbst machen möchte, findet auch bereits zusammengestellte ,,selbstgemachte“ Sachen , etwa bei ,,Etsy“, allerdings relativ teuer, vor. ein handgearbeiteter, haltbarer Brautstrauß kostet dort zwischen 60 und 340 Euro. Etwas günstiger, aber dafür nocht so individuell, kann man auch bei Amazon einkaufen.

So umfasste meine Deko

  • Viele verschiedene haltbare, geschmackvolle Sträuße und Gestecke (Mischung aus Natur und hochwertige Kunstblumen) in Handarbeit liebevoll zusammengestellt von ganz klein bis ganz groß, auch wunderschöne, romantische Brautsträuße (Die noch nicht als solche verwendet worden waren
  • Kleine Glas-Vasen mit Muster für kleine Sträußchen, gefüllt auf Wunsch mit einer Blume
  • satinierte Vasen, auf wunsch gefüllt mit einem dekorierten, beleuchtbaren Pampas-Gras (incl. Lichterkette)
  • aufstellbare Messing-Rahmen mit Glasrahmen für Menükarten, aber auch für Familienbilder etc.
  • aufstellbare Mini-Staffeleien
  • Weiße Dosen mit antiker Dekorierung und Band, gefüllt mit Moos/weißer Rose
  • Baumscheiben verschiedener Größen
  • Boutonieren oder Blumen-Handgelenks-Bänder für Trauzeugen, Brautjungfern
  • Pampas-Gräser natur/unbehandelt
Ein Teil der liebevoll zusammengestellte Tischdeko …

Übrigens geben ich vieles davon sehr günstig ab! Der Erlös kommt Gnadenbrotpferden und/oder der

Rettung von Schlachtpferden, die sonst sterben müssen, zu Gute. Schreibt einfach an dr.med.awagner@gmail.com , Betreff: Hochzeitsdeko

Hochzeit auf Schloss Langenburg Helena & Patrick

(Die Firmennamen dienen nur zur Info der Leser,es bestehen keinerlei Werbeverträge/Begünstigung durch die Nennung für mich oder meine Familie. Falls sich bei diesem Abschnitt dennoch um Werbung handeln sollte, benenne ich ihn hiermit als solche)

L O C A T I O N: Schloss Langenburg; Team der DELL ARTE GmbH mit seinem Hochzeitsservice „Royal Wedding Planner“

F L O R I S  T I K: Dr. Nessy (Salutar Style)

B R A U T K L E I D: JJs House/ Schneiderei Christ Atzenrodt

M A K E – U P & H A A R E: Hairstylistin Simone Göller /Langenburg

HOCHZEITST O R T E Patisserie Heidrun Bauer/bei Langenburg

KÜSTLERISCHE DARBIETUNGEN:

Sophie (Gesang),

Dr. Nessy (Klavier, Gesang ,,Mon Paris“),

Hans zum Hingst (Querflöte) und

Jean-Luc(Orgel) Bourrée (Bach)

Tim & Co Ellwanger Trupp (,,Wares für Bares/Wedding Edition“)

C A T E R I N G: Landhaus Hohenlohe

DJ: MR. Mac´s Party Team

So, das war also unsere Hochzeit! Vielleicht habt Ihr ja beim Betrachten ein wenig der Emotionen gespürt, die diesem Tag auszeichneten: Natürlich waren wir alle ein wenig aufgeregt, aber auch voller Freude und Dankbarkeit! Noch ein letzter Tipp an Brautpaar und Gäste: Genießt die Vorbereitungen und den Tag in vollen Zügen. Im Saarland sagt man dann gerne …und rescht Eich net uff! – Regt Euch nicht auf! Heißt soviel wie Streit, Ärger und andere negative Gefühle sollte man beiseite schieben und sich einfach freuen, so ein schönes Fest feiern zu können! Wann kommt so etwas nocheinmal? Wahrscheinlich selten oder gar nicht mehr. Klar läuft immer irgendetwas nicht ganz rund. Aber deshalb geht die Welt auch nicht unter! Machen wir einfach das Beste draus! Irgendetwas wird uns immer einfallen! Auch bei uns gab es natürlich kleinere Katastrophen, die ,,Salz in die Suppe“ brachten und über die man immer wieder lachen wird! Sehen wir die Sache doch so: Gibt es also etwas Schöneres, als mit dem Menschen, den man von Herzen liebt, zusammen so eine Unternehmung zu stemmen? Klar, dass man dabei gegenseitig Rücksicht nimmt, sich unterstützt – denn vergessen wir bei den ganzen Feierlichkeiten eines nicht: Es ist die Feier zweier Menschen, die beschlossen haben, Ihr ganzen Leben zusammen zu verbringen. Das große Abenteuer als Ehepartner beginnt JETZT!

Deshalb alles Liebe allen Ehepaaren und denen, die es werden wollen, aber auch Euch Singles!

Ich wünsche Euch von Herzen, dass Ihr die Liebe in der Form findet oder festhaltet, die Euch glücklich macht!

Eure (heute etwas pathetische) Nessy

Auf gehts in ein aufregendes Leben zu zweit!

Hochzeitsvorbereitungen – Nur noch wenige Tage … Gedanken, Deko, Brautaccessoires, Infos, wie man heiratet …

Wow! Jetzt sind es nur noch wenige Tage, bis sich mein Töchterlein tatsächlich ,,unter die Haube“ begibt! Klar, bin auch ich ein bißchen aufgeregt, denn gleich fahre ich los zum Ort des Geschehens. Ja, auch ich freue mich – auf ein wahrscheinlich unfassbar schönes Fest mit lauter lieben, tollen, intelligenten Menschen. So viele Programmpunkte gibt es, weil sich so viele Verwandten und Freunde einbringen, jeder hilft mit, damit es ein unvergessener Tag werden wird.

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Lifestyle/Lebenstipps: Über 20, 40, 60, 80 – Bin ich noch die/der Gleiche wie gestern?

Veränderungen

Natürlich verändern wir uns im Laufe des Lebens und Ihr, die Erlebnishungrigen, die immer weiter vorwärtsmarschieren und keine Angst vor Veränderungen haben, werdet mir beipflichten. So überlege ich mir, ob ich tatsächlich der gleiche Mensch bin, wie als Kind, als junge Frau, als junge Mutter … war? Nein, ehrlich gesagt, nicht. Aber irgendwie eben doch. Aber was macht den ,,unser“ Leben aus? Suchen wir Antworten …

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Hochzeit: Mein Kleid als Brautmutter

Hallo Ihr Lieben!

In diesem Post geht es um das Kleid der Brautmutter und um das, was gar nicht geht … verbunden wie meist mit meiner persönlichen Geschichte.

Wie ich ja bereits berichtet habe, steht bei uns eine Hochzeit ins Haus. Nur noch wenige Wochen, dann ist es soweit! Wow, bin ich schon jetzt aufgeregt. Es ist so ein wohliges Kribbeln, verbunden mit Freude auf den wunderschönen Tag, der meiner Tochter natürlich alles Glück dieser Welt bringen soll und an dem es für sie an nichts fehlen soll…

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Sorry Ihr Lieben – ich hatte einen Unfall …

Hallo Ihr Lieben!

Gerade hatte ich vor, den Block wieder ein wenig mehr aufleben zu lassen und Euch wieder an meinem Leben teilhaben zu lassen. Während ,,Corona“, als viele von Euch mit schlimmen Schicksalen zu kämpfen hatten, fand ich es einfach fehl am Platze, Euch mit Modebildern oder anderem Belanglosen zu langweilen, obwohl das natürlich, gerade in einer schwierigen Zeit, auch gut tut. Ich habe aber entschieden, mich darauf zu beschränken, Euch über Interessantes zum Thema ,,Corona“ zu informieren.

Nachdem sich die ,,Corona-Fronten“ halbwegs beruhigt hatten, habe ich jedenfalls nach einer nötigen Anpassung meiner Ernährung und einer ,,Versöhnung“ mit meinem Körper wieder meine prä-Corona-Figur erlangt. Deshalb habe ich vor kurzem auch angefangen, wieder ein paar schöne Mode-Bilder zu posten. Alles war also ,,auf dem Weg“.

Ganz plötzlich hat es mich dann eiskalt erwischt … Nein, nicht mit ,,Corona“. Es kam, ohne jegliche Vorwarnung zu einem schweren Unfall. Wie genau, weiß leider niemand. Auf Spekulationen und Mutmaßungen möchte ich hier verzichten. Nur soviel: Mein Sohn fand mich blutüberströmt und schwer verletzt in der Küche. Er ist jetzt 11 Tage her … An den Unfall selbst erinnere ich mich nicht und an die Zeit auf der Intensivstation kaum. Aber hier, zuhause, bekomme ich nun alle Hilfe und Liebe, die ich mir vorstellen kann. Was ich für Verletzungen habe? Da wären eine dicke, Gott sei Dank gut genähte Platzwunde an der Stirn, beide Augen sind umrankt von lila Schattierungen (,,Brillenhämatom“), der Hinterkopf ist quasi ein großer Bluterguss, also eine schwere Gehirnerschütterung, ein gebrochenes Brustbein, viele Schrammen, eine Hüftprellung und viele blaue Flecken.

Und jetzt liege ich hier, zuhause im Bett und denke an Euch, meinen Blog und dass dieser mir immer geholfen hat. Nein, ich habe weder die Kraft, Eure wunderschönen Blogs zu besuchen, noch, hier ordentliche Artikel zu schreiben. Aber ich finde es nur fair, Euch zumindest zu informieren, wo Ihr mir über die Jahre so treu gefolgt seid!

Irgendwie habe ich das Gefühl, Blogs generell sind ein wenig in die Krise geraten. Mein Blogs werden aktuell von wenig Menschen gelesen, die selbst keine Blogger sind. Deshalb werde ich meine Blogs zwar laufen lassen und auch ab und zu etwas posten, in Zukunft aber mehr anderorts meines nun wirklich lange angesammelten Anti Aging Wissenschatzes preisgeben, wobei ich mit S.m, wie Ihr wisst, eh kein Geld verdiene.

Also … Wisst Ihr Bescheid, schreibt mir gerne, wie Ihr dass seht! Schon bin ich wieder müde und mein Kopf wummert … Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sommer! Auch ich freue mich, wenn ich nach draußen sehe und obwohl die Natur unter den Menschen unsagbar leidet , der Buddleja zur Freude der vielen Schmetterlingen trotzdem wieder blüht … sehe.

Alles Liebe, wünsch´Euch was, Eure Nessy

Bilderserie OSTERSTIMMUNG – Mode: Desigual-Folklore-Look, Oster-Deko, Natur und Hunde!

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Hallo Ihr Lieben!

Ahhh! Der erst warme Tag im Jahr Ende März! Es tut mir so gut, diese warme, sommerliche Luft einzuatmen und zu sehen, wie jeder Grashalm und jede noch so winzige Blüte in sich einen unbändigen Trieb verspürt, zu wachsen, zu gedeihen … Dieser Anblick der erwachenden Natur erweckt in mir ein tiefes Gefühl der Freude und Glücks über diese starke, verlässliche Kraft der Natur. Für mich bedeutet es Hoffnung und ich weiß in solchen Momenten, dass auch ich noch viel schaffen kann , wenn ich mir die Mühe mache, meinen Blick für die Signale schärfen, die mir das Leben bringt, Chancen ergreife und Gefahren rechtzeig aus dem Weg gehe.

Vielleicht ist eines der positiven Aspekte, dass uns ,,Corona“ auch etwas sensibler für die schönen Dinge des Lebens gemacht hat. Was hätten wir vorher ,,noch“ tun können und es doch versäumt? Zum Glück ist es für viele Möglichkeiten, die wir in unserem Leben hatten, noch nicht zu spät! Wichtig ist, sich zu fokussieren und sich seiner Wünsche bewußt zu werden und sie zu visualisieren, damit wir an ihrer Verwirklichung arbeiten können, wenn sie wirklich ernst gemeint und im Rahmen des Möglichen sind.

Die Frage ist aber auch, was man mit Wünschen macht, die man schon lange hegt und bei denen man schon viele Anstrengungen zu Realisierung unternommen hat …

Lohnt es, sie weiter zu verfolgen? Und wenn ja, hat man wirklich alles unternommen, um sie zu realisieren? Muss man eventuell einen Kurswechsel in Erwägung ziehen und sind wir bereit, Opfer darzubringen?

Plötzlich merke ich, dass sich in meinen Kopf die Gedanken wie ein Feuerwerk auftun und lächle über meinen Eifer. Und dann sauge ich die Kraft der Natur ganz tief in mich ein!

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Ostern ist bei uns Familientag!  Klar, dass das Haus festlich geschmückt wird und überall ein paar Leckereien bereit stehen werden, die ,,im Vorbeigehen“ groß und klein erfreuen…

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Natürlich habe ich auch schon in meinem Kleiderschrank gestöbert, was klamottentechnisch für die nächsten Tage geeignet wäre. Meine fröhlichen Desigual-Klamotten, die ich Euch heute hier vorstellen möchte, sind im folkloristischem Stil gehalten und passen mit ihren floralen Mustern gut zu der erwachenden Natur, auch wenn sie bei über 20° Grad doch eigentlich bereits ,,zu warm“ sind … Aber die Tage werden abends noch empfindlich kühl und an Ostern ie Temperaturen wieder fallen, insofern wären Sommerklamotten in diesem Post doch ein wenig verfrüht.
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Natürlich springen auch die Hunde begeistert durch den Garten und fangen Mäuse. sie wissen ja nicht, dass sie keine Katzen sind und so haben sie sich wohl mit der Nachbarskatze unterhalten, dass die kleinen grauen Viecher gut schmecken. Witzig ist übrigens auch ihre Fangtechnik mit einem hohem Sprung auf die Maus aus einem Meter Entfernung – eben wie eine Katze…

Zum Glück haben sie die kleinen Vögelchen, die schon in unserem Vogelhaus geschlüpft sind, nicht erwischt …

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Der üppig blühende Garten, ist natürlich nicht der ordentlichste, denn ich achte darauf, der Natur ihren Tribut zu zollen. Vögel, Eidechsen und  Insekten sollen in ihrem Tun schließlich nicht unablässig gestört werden!  Klar, dass ich meine fellnasigen Vierhufer  im Sonnenschein auf dem saftigen Rasen grasen lasse, schließlich gehören sie doch mit zur Familie! Wen stört es, dass der Boden etwas unter den Pferdehufen leidet… Rasen war das eh noch nie …

Bestimmt sind auch unter Euch schon einige  dabei, die Wohnung auf Vordermann zu bringen, alles festlich zu dekorieren und zu schmücken! Vielleicht habt Ihr ja auch schon einen Frühjahrslook der Euch ans Herz gewachsen ist!

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Gerne könnt Ihr mir darüber berichten oder/und  Bilder schicken! Ich bin gespannt!

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Bei Euch, meiner treuen Leserschaft,  möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken und wünsche Euch und Eure Lieben ich von Herzen schöne Osterfeiertage! Alles Liebe ,Eure  Nessy

Corona – Die 12 wichtigsten aktuellen Tipps: Meinungsbilder, Verschwörungstheorien, Lügen(?)und Astra Zeneca Impfstoff, (Gastbeitrag Satire von Arzt XY-Unbekannt)mit Links zu guten Infos

Corona hält uns nach wie vor gefangen. Deshalb habe ich für Euch heute ein kleinen, aktuellen Überblick hochgeladen, den ein Kollege verfasst hat. Denn mittlerweile müssten wir doch manches besser wissen … Dazu haben wir Euch die wichtigsten Tipps, die sich doch in Nuancen von den ,,allgemeinen“ unterscheiden, zusammengefasst. Aber seht selbst, wie wir das sehen. Ach, noch was: Das sind keine ,,offiziellen“ ärztlichen Tipps, sondern unsere, vielleicht auch subjektiven Gedanken!

Warum die schnelle Zulassungen der Impf-Seren tatsächlich völlig rechtens war!

Also sicher war ich mir wirklich nicht, ob das alles so rechtens war … Auch für einen Arzt ist es einfach unvorstellbar, einen Impfstoff in gut sechs Monaten aus dem Boden zu stampfen und alle Prüfverfahren mit Bravour zu absolvieren. Wie es so schön heißt: Glaube keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast… Da Langzeitstudien aber definitiv in einem halben Jahr nach unserer Zeitrechnung auf der Erde nicht möglich sind, gibt es so etwas wie ein ,,Not-Eil-Verfahren“. Da muss dann einfach nicht soviel und solange getestet werden, was natürlich eine elegante Lösung ist. Man muss einfach die Vorschriften ändern, schon kann man sie einhalten.

Prinzipiell verstand ich natürlich die Eile. Es tat nicht nur uns Mediziner in der Seele weh, wenn man hilflos zusehen musste, wie die älteren Leuten in den Altenheimen teilweise tatsächlich wegstarben wie die Fliegen … Sorry, das klingt hart. War aber so.

Wie die Situation in den Krankenhäusern wirklich war, und warum selbst die Statistik lange ,,nichts“ hergab

Ansdererseits herrschte allerdings den Sommer über in den Krankenhäusern, vor allem auf den OP-Stationen, gähnende Leere. Und während sich die Presse mit Lobeshymnen über das ach so tapfere Pflegepersonal, dass nun ,,zusätzlich“ all die Corona-Kranken pflegen müsste, überschlug, wurde dieses nach Hause geschickt, um Überstunden abzufeiern, weil ja keine Regel-Operationen stattfinden durften und der erwartete Corona-Ansturm etwa bis Oktober/November ausblieb, während die Statistiken bis dahin sogar, bis auf wenige Ausnahmen, beispielsweise durch eine kurze Hitzeperiode, mit einer Untersterblichkeit im Vergleich zu den Vorjahren, glänzte. Das öffentliche Leben wurde indes so restriktiv nach unten gefahren, dass uns wahrscheinlich in Kürze als Folgen dieser Entscheidungen Rezessionen und Inflationen heimsuchen werden, von der wir uns vermutlich erst dann erholt haben, wenn Corona längst Geschichte ist und wir uns mit weit schlimmeren Problemen herumärgern müssen.

…Zum Glück (oder Pech?) gibt es ja Amazon …

Wobei die politischen Folgen allein von dieser Pandemie gar nicht abzuschätzen sind. China mit seiner Billig-Preis-Politik wird unsere Wirtschaft jedenfalls mehr als wir uns das vorstellen können, mitbeeinflussen, sind doch aktuell schon zahlreiche Übernahmeverfahren im Gange … Aber wer wird denn in unserer ach so heilen Amazon-Päckchen-Welt, die jeden Tag ,,kleine, selbstbestellte ,,Überraschungen“ für uns bereithält (ist es das, was ich erwartet habe oder geht es zurück oder beides?), so schwarz malen?

Erstaunlich, was die Menschen ,,alles“ mit sich machen lassen – Aber manch einer ist gar nicht so unglücklich …

Und während die Wirtschaft vor sich hinächzt, wird schon die nächste Kurzschlusshandlung überlegt, um der sich diskret nach oben bewegenden Pandemiezahlen Herr zu werden. Und das, obwohl man sogar nach Weihachten Ehepaaren verboten hatte, zusammen ihre Eltern zu besuchen. Es ist irgendwie verwunderlich, dass die Menschen nicht längst viel mehr rebelliert haben. Immerhin wird das in zwei Tagen, am Montag, den 8. März wieder lockerer. Fünf Personen mit familiärem Bezug aus zwei Haushalten dürfen zusammenkommen. Halleluja, da kann die Party ja endlich wieder steigen!

Beim Impfen kann von Gedrängel keine Rede sein …wie man hier im Impfzentrum einer Großstadt irgendwo in Deutschland sieht. Da ist eindeutig noch Luft nach oben, was die Anzahl der Menschen, die geimpft werden könnten, angeht!

Aber da gibt es noch etwas, was bei der ganzen Jammerei über das ,,Eingesperrt-Sein“ nur leise hinter vorgehaltener Hand artikuliert wird … Ein mancher ist nämlich gar nicht soo unglücklich, wenn er nicht jedem Morgen um 6 Uhr aus dem Haus muss, sondern vergnüglich bis fünf vor acht schlafen kann, um dann pünktlich um acht Uhr mit einem heißen Kaffee im Schalfanzug vor dem Laptop, vielleicht sogar noch im Bett, zu sitzen und sich zur ,,Home-Office-Morgen-Parade“ mit seinen, ebenfalls mit einem dampfenden Kaffee versorgten, Kollegen zu treffen um die meist eh etwas begrenzten Aufgaben des Tages zu besprechen. Manchmal heißt es auch ,,Kündigung bei drei Monaten vollem Lohnausgleich“ oder ,,Kurzarbeit“ oder ,,Überstunden-Abfeiern“ … Was kurzfristig vielleicht ganz angenehm ist, hat meist allerdings einen sehr ernsten Hintergrund, dessen Folgen wahrscheinlich erst dann richtig zum Tragen kommen werden, wenn die Pandemie (hoffentlich) längst wieder im Griff ist.

Wer sich tatsächlich krumm legt, um die,,Corona“ -Schäden möglichst gering zu halten

Ja, wiedersprecht mir ruhig, ihr anderen, die wirklich viel, viel mehr zu tun hatten,als sonst – beispielsweise auf den Covid-Intensivstationen die letzten zwei Monate. Da gab es ihn dann schon, den ein oder anderen tödlich verlaufenden Corona-Fall. Und da musste der ein oder andere dann vielleicht wirklich mehr leisten, als sonst schon. Also Ihr wackeren Helden! Ihr seid natürlich nicht gemeint. Denn vor Euch, wirklich Leute, ohne Witz jetzt, ziehe ich meinen Hut und Ihr werdet zu Recht gelobt! Und auch Ihr anderen, die Ihr Euch wirklich krumm legt, um der Pandemie Herr zu werden, seid gemeint!

Auch, wenn letztere Gruppe vielleicht eine andere ist, als die, die man auf dem ersten Blick im Auge hat. Ebenso große Achtung habe ich natürlich vor Leuten, die wacker und mit Einfallsreichtum um ihre Existenz kämpfen und nichts unversucht lassen, um ein wenig Geld in die Kassen zu bekommen. Denn diese kann es aktuell häufig mit der unendlichen Leere dessen aufnehmen, was man hinter unserer ,,Welt“, wie wir sie kennen, vermutet. Also heißt es, clever solange etwas Kohle zu erwirtschaften, bis die Regierung mit immer wieder neuen Auflagen erfahrungsgemaß Striche durch die Rechnung macht … Ihr habt, ganz ehrlich und ohne Polemik, mein vollstes Mitgefühl und ich drücke Euch allen die Daumen, dass ihr das alles gut schafft.

Es gibt natürlich auch die Glücklichen, ,,echte Gewinner“ der Pandemie. Supermärkte, die auch Non-Food-Artikel wie Klamotten verkaufen, Handwerker, die sich vor Aufträgen der zuhause-hockenden, renovierungs-gewillten Familienväter nicht retten können und ein paar andere, die eher im Schatten agieren und auch dort ihre Schäflein in trockene Gefilde schaffen … die aber lieber ganz ruhig sind, angesichts der allgemeinen Jammerei. Kein weiterer Kommentar. Kommen wir zurück zu medizinschen Dingen.

Das Problem der Statistik

Eine Übersterblichkeit war, abgsehen von leichten Ausreißern bei der ersten Welle und einer kleinen Hitzeperiode erst ab Herbst zu verzeichnen – Deutschland durfte sich tatsächlich all die Monate davor sogar teilweise noch über eine Untersterblichkeit erfreuen … Wobei hierbei das Statistische Bundesamt die Auswirkungen bezüglich der Corona-Pandemie leider – oder auch Gott sei Dank gerne etwas irrenführend darstellt. Denn die Altersverschiebung in der Bevölkerung wurde bei den Auswertungen, die dort abzurufen sind, nicht berücksichtigt.  Das ist nur in einer älteren Veröffentlichung der Fall, allerdings bildet sie nur die ersten Wochen der Pandemie ab. Es wäre an der Zeit, liebe Bundesstatistiker, hier etwas nachzuarbeiten! ,,Allzu einfach“ führt dann doch nicht immer zur Wahrheit.

Was ist schon Wahrheit gemessen am ,,Wohl der Nation“? Warum sich aber auch Verschwörungstheorektiker auf dünnem Eis bewegen …

Wenn wir hier bei schon bei der Wahrheit sind -oder bei dem, was ich dafür halte, was nicht immer das ist, was andere dafür halten, muss man diesen Verlauf, verglich mit dem in anderen Ländern, ehrlicherweise der doch der teilweise recht umsichtigen Politik der Verantwortlichen zuschreiben. Ja, tatsächlich war diese Aufgabe eine der schwersten. Denn wie kann man aufgrund vager Prognosen gute Entscheidungen treffen? Niemand wußte doch wohl, was ,,Corona“ genau ist. Wie gefählich, wie harmlos? Ja, Ihr Meckerer und Schlaumeier, die das alles ,,viel viel besser“ gemacht hätten! Hättet Ihr lieber das Leben von ganz Deutschland riskiert? Vielleicht überlegt Ihr Euch das einmal, bevor Ihr wieder alle ,,da oben“ angreift. Wobei man auch ,,die“ nicht über einen Kamm scheren darf. Gerne wird die Problematik dann auch auf drei Namen reduziert (Hans, Spahn und Merkel). Aber eine solche Reduktion, die eventuell darauf beruhen könnte, dass sich manche vielleicht einfach nicht mehr Personen merken können, ist auch nicht die Lösung. Tatsächlich arbeiten so viele Leute an dem Corona-Problem, dass es mitlerweile ein ganz neuer Industriezweig entstanden ist.

Kleine Fehlinformationen der Bevölkerung sind dabei natürlich an der Tagesordnung. Was denken Sie denn? Stellen Sie sich vor, ein Jens Spahn würde einfach so Wahrheiten heraushauen, wie:,, Leute, dieser Astra-Zeneca-Impfstoff ist nicht nur nicht so gut wirksam wie Pfizer & Co, sondern er gelangt dazu tatsächlich in den Zellkern und eine Tumorentstehung ist nicht ausgeschlossen, sodaß unsere werten Herren Professoren doch ganz schön Bauchschmerzen haben, aber hey, wir müssen schließlich wirtschaftlich denken, also geht hin und seit froh, wenn Ihr überhaupt was bekommt! “ Glauben Sie, noch einer würde sich damit impfen lassen? Ja wir sind hier doch nicht in einem Wahrheits-Findungs-Seminar, sondern in einem Land des geschickten Taktierens! Schließlich geht es doch in erster Linie darum, die Bevölkerung dazu zu bringen, dass sie, gesamtwirtschaftlich betrachtet, dern kleinst möglichen Schaden nimmt! Ihr wollt Beispiele?

Über die Masken als Wespen-Falle …

Nun, nehmen wir die Masken-Politik. Bereits im Frühjahr , kurz nach Ausbrechen, war klar, dass die bunten Tüchlein, die nun, bei der ,,Maskenpflicht“, als solche toleriert wurden, allenfalls den Schutz boten, den ein Maschendrahtzaum bei der Bekämpfung von Wespen innehat.

Wurde anfangs noch verbreitet, dass diese Masken ausschließlich den Gegenüber schützen würden, wurde diese Aussage bald wieder revidiert, damit die Leutchen ,,ein Gefühl für die Gefahr entwickelten“. Denn einen weiteren Sinn hatte das Maskentragen nur in den seltensten Fällen, nämlich dann, wenn sich die Leutchen tatsächlich viel zu nah auf die Pelle gerückt sind. Nun, fast ein Jahr nach Ausbrechen der Pandemie, ist man endlich doch dazu übergegangen, FFP2 Masken, die tatsächlich einigermaßen schützen können, zu fordern! Das Argument, dass diese nicht verfügbar gewesen seien, habe ich, offengestanden, allenfalls die ersten beiden Monate gelten lassen. Denn länger braucht die Industrie nicht, sich auf neue Bedürfnisse einzustellen, was man an den vielen fröhlich-bunten Designer-Mund-Läppchen oder auch am Klopapier-Gau gesehen hat, der auch ein schönes Beispiel dafür ist, wie die Menschen auf Informationen reagieren und wovor sie am meisten Angst haben …

Kein Wunder also, dass inmitten solcher Wirren verärgerte, verängstigte Bürger, die sich Verschwörungstheoretikern anschlossen, an der Tagesordnung waren (und vielleicht auch noch sind). Das Problem bei diesen Theorien ist aber recht einfach: Irgenwelche Menschen bilden sich eine Meinung. Sie informieren sich zumindest oberflächlich über etwas und entdecken tatsächlich irgendeine Ungereimtheit, die ihnen,,spanisch“ vorkommt. Nun wird öffentlich spekuliert… ,,Es kann ja nur sein, dass…“. Gestern hörte ich zum Beispiel folgenden Satz: ,,Alle reden nur von Corona: morgens , mittags und ……..abends. Da können ,,dieee“ zwischenzeitlich machen, was sie wollen, das kommt ,,denen“ dann gerade recht!“ Dazu ein verschwörerischer Blick, der sagte: ,,Ist doch alles glasklar, oder?“ Ich war etwas verwirrt und fragte höflich, wer ,,die da“ denn seien und was ,,sie“ denn zwischenzeitlich machen würden. Ein mitleidiger Blick, dann die lapidare Antwort:,, Na man muss schon etwas weiter recherchieren, da musste ´mal ins Darknet gehen, da erfährste sowas!“ Trotz dieser fundierten, klaren Aussage ließ ich nicht locker. ,,Okay, mag, sein, aber wer sind ,,die“ denn nun und was wird verschleiert?“. Mein Gegenüber war von soviel ,,Begriffsstutzigkeit“ wie er es wohl insgeheim nannte, so langsam etwas genervt: ,, Die, das ist natürlich die Regierung. Und verschleiert wird alles, wozu DIE gerade Lust haben. Flüchtlingspolitik, Arbeitspolitik, alles! Das fällt alles hintenrunter, und die machen Reibach. Es geht immer nur um Reibach“ Wieder so ein wichtiger, aber auch unheimlich bornierter Blick … Okay, da wusste ich nun ja endlich ´mal so richtig detailliert Bescheid … Wirklich unfassbar, was im Darknet so alles für wichtige Informationen freigegeben werden!

Und das ist das Problem. Gerne setzte ich mich mit Menschen, die fundiert über etwas nachdenken, auseinander. Das Dumme ist nur, dass die ,,Fakten“ die faktisch nicht stimmen, von vielen unkritisch übernommen werden. Versteht mich nicht falsch! Ich bin auch kritisch, echt! Also, ich bemühe mich zumindest … Aber kritisch kann auch so richtig anstrengend sein. Warum? Weil man sich IMMER selbst ein eigenes Bild machen muss, oder aber, man überlegt sich genau, warum man welchen Leuten und deren Aussagen vertraut! Und dann kommen wir wieder zum Kaugummi-Begriff der Wahrheit. Denn ,,die Wahrheit“ gibt es manchmal halt schon. Das hat nichts mit Toleranz zu tun. Allerdings gibt es kaum ein Schwarz oder Weiß. ,,Wahrheit“ ist also meist keine echte , sondern vielmehr eine Einschätzung der Fakten. Da wird von allen Seiten gerne übertrieben und polarisiert, damit man die ,,Wahrheit“ auch als solche erkennt. Aber ist sie dadurch noch wahrer?

Ist der Astra-Impfstoff wirklich schädlich?

Denn wenn ich damit anfange, dass zwar niemand ausschließen kann, dass Astra-Zenec-Impfstoff Krebs erregt, aber die Wahrscheinlichkeit (zumindest bei Mäusen) nur ein paar von 100 000 betrifft und auch eine schlechte Ernährung, Umweltverschmutzung, der Zufall und vielleicht sogar Unglücklichsein Krebs entstehen lässt … Was, Kinder der Wahrheit, soll der Otto-Normalverbraucher bitteschön damit anfangen? Ist das jetzt schlimmer, als eine Covid-19 Infektion zu bekommen oder nicht? Kann man einfach nicht sagen? Wie jetzt? Da klingt es doch besser, eine Meinung zu haben, Argumente dafür zu sammeln und sie dann mit allem Nachdruck zu vertreten! Jawolll ! Das ist kein Wischi-Waschi! Deshalb hat Trump auch so einen Erfolg! Obwohl er sicher kein Freund der Wahrheit ist, sondern eher davon, eine Meinung im Brustton der Überzeugung vortragen zu können. Das ist einfach cool! Da tut es auch nichts zur Sache, dass diese Meinung dann und wann auch ändert. Wer sagt denn, dass sich die Dinge (oder die Informationen, aber wollen wir nicht kleinlich sein…) nicht manchmal ändern können?

Dabei wurde wirklich mit Feuereifer gearbeitet – und zwar an allen Impfstoff-Fronten. Wie ja mein allwissender Freud, wahrscheinlich nicht ganz zu Unrecht, im Darknet gelesen hatte – es geht immer nur ,,um den Reibach“! Und jetzt ist ,,der Impfstoff“ jedenfalls endlich da. Und nicht nur einer, sondern gleich so viele verschiedene! Aber nein, nicht für alle. Zuerst einmal für die über 80 jährigen. Schließlich sorgen sie für einen nicht unbeträchtlichen Teil der Corona-Todesfälle. Nein, nein, sie bekamen ihn nicht, diesen Astra-Zeneca-Impfstoff, der nur bei 60% der Viren überhaupt nützt. Sie bekamen bis heute ,,einen der Besseren“ (wobei das ja jetzt ja anders werden soll)… Weil Astra den Impfstoff angeblich nicht für Ältere getestet hatte. Warum nicht? Versteh ich nicht. Auch nicht, warum auch die Alten, die nicht im Altenheim wohnen, noch vor Ärzten und Pflegepersonal geimpft worden sind. Denn meistens gehen sie kaum mehr zu größeren Menschenansammlungen, arbeiten nicht und werden oftmals von Verwandten oder Bekannten mit Nahrung versorgt. Wäre es nicht besser gewesen, zuerst das Pflegepersonal, Ärzte und Schwestern zu impfen? Denn wenn diese krank werden, fungieren sie als Multiplikatoren und stecken in Wideseile 100 oder mehr Menschen an. Nur so ein Gedanke …

Apropos Sterbestatistik. Auch darf man hierbei nicht vergessen, dass die Sterbestatistik ja nicht angibt, ob die Personen wirklich an einer COVID-Infektion verstorben sind, sondern nur, dass ihr Tod im Zusammenhang mit einer COVID-Infektion stand. Es gibt kein Kreuz für: Wäre aller Wahrscheinlichkeit sowieso in den nächsten zwei Monaten verstorben. Bevor jetzt entrüstete Stimmen kommen: Das ist für mich natürlich auch absolut kein Argument, diese Menschen nicht zu impfen. Denn ich bin gegen eine Medizin, die vor dem Alter haltmacht, wie sie in vielen anderen Ländern, zum Beispiel in England, praktiziert wird. Und ich bin auch dafür, dass alle, die möchten, geimpft werden sollen. Aber ich bin für eine Statistik, die ,,Corona“ nicht mehr Todesfälle zuschustert, als diese Erkrankung auch verursacht. Da Menschen über 80 oft weitere Erkrankungen haben, sterben sie natürlich auch eher an einer Grunderkrankung, wie zum Beispiel Herzschwäche. Natürlich ist die Gefahr erhöht, wenn nebenbei auch das Corona-Virus im Körper herumdümpelt und den Körper zusätzlich schwächt… Aber oft kann auch eine simple Erkältung bei solchen multimorbiden Menschen das Immunsystem überfordern.

Mittlerweile haben wir aber einen Zustand, der in meinen Augen wirklich traurig ist: Wir haben nämlich relativ viel Impfstoff, der vor sich hin lagert – neue Chargen sind bereits unterwegs. Und was machen wir? Priorisieren weiter, Politiker, die ,,aus Versehen“ zu früh geimpft wurden, weil der Impfstoff andernfalls entsorgt worden wäre, müssen abtreten … ja bitteschön, in welcher Welt leben wir denn? Warum können wir nicht, ganz unbürokratisch einfach alle Ärzte, die wollen, ihre Patienten (und wenn sie wollen, auch andere) und alle Patienten, die geimpft werden wollen, einfach impfen? Vielleicht, aber nur vielleicht, entsteht dann einmal eine Zeit, in der kein Impfstoff mehr zur Verfügung steht, für die, die ihn dringend bräuchten. Aber glaubt mir (oder auch nicht), ich glaube zumindest, dass dieser Zustand kaum lange anhalten wird, denn dazu sind die Pharma-Firmen viel zu gierig, um nicht ihre ganze Energie in die Produktion dieser ,,goldenen Flüssigkeit“ zu stecken!

Und mittlerweile, ja mittlerweile habe sogar einige Kollegen an vorderster Front, ihren ersten Piks hinter sich – natürlich fast ,,nur“ mit dem ,,2. Klasse“ Astra-Impfstoff. Klar, nicht umsonst wurden wir anfangs tatsächlich dazu aufgefordert, uns nur zu testen, wenn wir ,,wirklich ernsthafte Symtome“ entwickeln würden … Zuviel Angst war von Seiten der Verantwortlichen da, dass zuwenig Ärzte zur Behandlung der ,,massenweise Kranken“ zur Verfügung stehen würden. Okay, die ganze Verlogenheit war unnötig, denn das Horrorszenario vom Massensterben in irgendwelchen Krankenhaus-Zelten und von Leichenhaufen auf der Straße blieb aus. Und das kommt nicht von ungefähr. Denn ,,die Politiker“ haben – ja wirklich! auch ein paar Sachen ganz gut gemacht, auch wenn das gerne vergessen wird.

Und jetzt lasse ich doch noch eine ,,Wahrheit“ los, die ich so wahrnehme. Immerhin geht es uns allen, gemessen an dem, wie es sein könnte, wenn die Pandemie nicht aufgehalten worden wäre, so nervig das auch war, relativ gut. Nur wenige sind bei uns gestorben und jeder Kranke, der es nötig hatte, ist beatmet worden, auch , wenn es ,,ein paar“ leider auch nicht retten konnte … Die Versorgung mit Lebensmittel hat insgesamt (fast) so gut wie immer geklappt, wenn man von ein paar, durch ungerechtfertigtes Horter-Verhalten ausgelöste Engpässe bei Dosensuppen, Ravioli und Klopapier absieht.

Dennoch, sorry, vertraue ich niemanden vorbehaltlos, so werde ich ganz feige, nein, ganz vorsichtig, wie ich nun einmal bin, anonym bleibe. Ach ja, ich habe noch eine gute Ausrede parat: Vor einem Tag bin ich geimpft worden. Jetzt habe ich, während ich diese Zeilen schreibe, fast 40!°C Fieber und Gliederschmerzen – wie eigentlich bei einer handfesten Grippe! Haben oder hatten übrigens alle meine Kollegen! Aber was nicht tötet macht ja bekanntlich hart und den einen Tag Arbeitsausfall (der für die Kranken mit noch längeren Wartezeiten vergesellschaftet ist) muß die Gesellschaft halt in Kauf nehmen, wenn sie uns nicht den besser verträglichen und wirkungsvolleren Impfstoff zur Verfügung stellt.

Macht es gut, Liebe Mitmenschen!

Folgende Tipps, habe ich mir mit Nessy zusammen für Euch überlegt., die aber z.T. nicht mit der allgemeinen (Fach-) Meinung übereinstimmen, sondern auf unseren Erfahrungen beruhen und natürlich die wertvollen Ratschläge des Arztes Eures Vertrauens nicht ersetzen!

Literatur-Tipps

Wenn die Sache mit dem Astra-Impfstoff interessiert, für den habe ich hier einen ganz guten Artikel – zumindest aus meiner Sicht als Arzt, der gerne anderen Ärzten, die tatsächlich in manchen (natürlich nur wenigen) Dingen besser sind als man selbst, zuhören …

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/koennen-vektorimpfstoffe-das-erbgut-veraendern-123924/

Allgemeine Fakten gibts hier

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Prognose-Faktoren hier

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-variante-b-1-1-7-robert-koch-institut-legt-duestere-prognose-fuer-ostern-vor-a-3912647d-9d06-469b-9613-4eaf8ec97b4f

Kurzer, einfacher Überblick über die wichtigsten Impfstoffe

https://www.rtl.de/cms/biontech-moderna-astrazeneca-und-johnson-johnson-corona-impfstoffe-im-vergleich-4656281.html

In diesem Sinne wünschen wir Euch ein schönes, gesundes Frühjahr!

Eure Nessy und der Autor XY-Unbekannt …

Mode contra Winter-Blues: Heute mal bunt wie Heidi Klum …Bonus: Zitate von King Karl (Lagerfeld)

Aktuell ist es für uns alle nicht ganz einfach. ,,Corona“ dauert schon zu lange! Es ist an Zeit, neue Farben ins leben zu bringen – heute mit einem bunten Outfit ala Heidi Klum …

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