Fashion Week Berlin MBFW Sommer 2019 2020 Teil 2 : Kilian Kerner persönlich und seine Kollektion THE DAY OFF & DER ERSTE MOMENT!

Berlin, der erste Juli 2019,  ,,The Day off“ – ,,der freie Tag“ …  an dem alles möglich ist, wie der erste Moment einer großen Liebe, wie im Titel der Runway Show von Kilian Kerner, oder, wie für mich, der Flug nach Berlin, wo mich ein fantasievolles, modisches Feuerwerk an Farben und Formen erwartete, viele inspirierende, tollen Menschen und auch den jungen, bereits sehr erfolgreichen  Designer Kilian Kerner und eben jene Show im E-Werk auf der Mercedes Benz Fashion Week in Berlin … „Fashion Week Berlin MBFW Sommer 2019 2020 Teil 2 : Kilian Kerner persönlich und seine Kollektion THE DAY OFF & DER ERSTE MOMENT!“ weiterlesen

MBFW Fashionweek Berlin S Sommer 2019 / 2020 – Teil 1: Maisonnoée Show Douceur – Magische Momente im E-Werk

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Das Label Maisonnoée gehört zu meinen absoluten Favoriten, weil die Designerin Sophie Oemus wie niemand anderes versteht, mit einer exakten Schnittgebung, einer High-Quality-Vernähung verschiedener Stoffe und mit wenigen Farben und ohne viel Schnickschnack die Trägerinnen ihrer Kleider in Stilikonen zu verwandeln  und zudem auch eine Mädchen-Kollektion am Start hat … „MBFW Fashionweek Berlin S Sommer 2019 / 2020 – Teil 1: Maisonnoée Show Douceur – Magische Momente im E-Werk“ weiterlesen

Zur Osterwoche: Antwort auf Leserfrage nach dem Tod

Liebe Leser!

Mein mittlerweile langjähriger, guter  Bloggerfreund Arno von Rosen hat auf seinem Account die Frage nach dem Tod gestellt ... Meine Antwort wurde so lang, dass ich beschlossen habe, sie hier zu veröffentlichen, da ich als (Not-) Ärztin, die selbst schon reanimiert wurde, vielleicht ein wenig mehr Zugang zu dem Thema habe… „Zur Osterwoche: Antwort auf Leserfrage nach dem Tod“ weiterlesen

Warum sind wir so fasziniert von der Geschichte des relativ plötzlich verstorbenen Auswanderers Jens Büchner?

Titelbild:  C by 9EkieraM1

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Großes Special Männer-Mode 2018/19 ! Runway-Outfits Guido Maria Kretschmer /OTTO, 10 ultimative Trends, Stilikonen Riccardo Simonetti & Co, coole Schuhe …

Aktuelle Männermode kurz und knackig mit vielen anschaulichen Bildern und Promibeispielen erklärt… „Großes Special Männer-Mode 2018/19 ! Runway-Outfits Guido Maria Kretschmer /OTTO, 10 ultimative Trends, Stilikonen Riccardo Simonetti & Co, coole Schuhe …“ weiterlesen

Fashion / Mode /Travel: Moderne Romantik H&M Designer GP& J BAKER – Shooting Saarbrücken

Produktnennung H&M, GP &JBAKER (Werbung)

Hallo Ihr Lieben!

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Zuckerwatte – Mega lecker ! Zum ersten Mal tatsächlich selbst gemacht …

Um es vorneweg zu sagen: Mein Kleiderschrank ist voll! So voll, dass ich nur noch sehr wenige, wirklich ausgewählte Schätze einziehen lasse! Dafür muss ein anderes Teil leider ausziehen … Aber wenn es Glück hat, geht es natürlich neuen Abenteuern im Altkleidersack entgegen!

Da ich mich aber trotzdem immer relativ schlecht trennen kann, habe ich mich  in letzter Zeit mit den Neukäufen doch zurückgehalten – meistens jedenfalls (seufz)!

Als ich jedoch den druckfrischen H&M Katalog mit der romantischen Designer-Mode von GP&JBAKER in den Händen hielt, war es um mich geschehen! Es war  sozusagen ,,Liebe auf den ersten Blick“ … Gemein! Die konnte ich Euch doch unmöglich vorenthalten! Als Bloggerin habe ich schließlich auch eine Verpflichtung … neueste Mode … Bla, bla…Bildschirmfoto 2018-08-29 um 12.43.35

Und so zog ich schließlich los, um diese wirklich ,,geilen“ Blumenprints – Teile von GP & J BAKER  alsbald in meinen Händen zu halten!  Was ich nicht mehr im Laden bekam, würde ich schnell übers Internet bestellen. Und tatsächlich gab ich erst Ruhe, als ich – nach doch einigen Filiale-Besuchen, aber immerhin – all´das besaß, was ich ,,unbedingt“ für einen coolen Look benötigen würde… Naja, Kombimöglichkeiten waren auch nie verkehrt! Jedenfalls konnte ich schließlich Kimono, Tuch, Hose und Bluse in dem gleichen Print mein Eigen nennen! Zugegeben freute ich mich wie Bolle. Es war tatsächlich seit langen einmal wieder dieses coole Gefühl, das entsteht, wenn man denkt, dass man nun etwas wirklich Schönes ergattert hat … Kennt Ihr das auch?

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Und so  konnte ich es kaum erwarten, mich letztes Wochenende in diese wunderschönen Klamotten zu werfen … Eine kleine Familienfeier war angesagt und so war (fast) meine ganze Familie samt meinen Eltern wieder einmal vereint! Klar, dass wir nicht nur daheim die eigens dafür angeschaffte Zuckerwattemaschine anwarfen und fröhlich sangen und tanzten, wir waren natürlich auch, bei wunderschönem ,,Kaiseriwetter“,  in der Stadt unterwegs! Und ich wäre nicht Nessy, hätte ich nicht meine Lieben dann und wann angehalten, auf den Auslöser zu drücken! Klar, dass keine Zeit war, immer das Make-Up zu perfektionieren oder die Kleider zu drapieren! Dennoch sind, ein paar, wie ich finde, lustige Mode-Schnappschüsse entstanden! Ich hoffe, sie gefallen Euch auch!

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Und nun wünsche ich Euch genauso viel Spaß beim Angucken der Bilder, wie wir bei Shooten hatten!

Version 3

 

Tief durchatmen … Ich genieße die Spätsommer-Vibes am Schloss (unten) . Dahinter ist gerade eine Jazz-Matinee, weshalb der Platz so leergefegt ist ..

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In dem alten Telefonhäuschen am Rande des Schlossplatzes ist übrigens eine ,,Tausch-Bibliothek“ …

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Das Saarbrücker Schloss – strahlender Sonnenschein und Jazz Klänge einer Jazz-Matinée …

Nessy in floralem Design vor dem Schloss in Saarbrücken
Nessy in floralem Design vor dem Schloss in Saarbrücken
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…Gegenüber im Schlosscafé lässt es sich im Schatten der alten Bäume gut aushalten …

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Die träge fließende Saar vom Schlossgarten aus fotografiert – Dahinter sieht man das Staatstheater und am Ufer den sogenannten ,,Staden“, die Flaniermeile der Saarbrücker, an der heute viele kleine Boote angelegt haben…

Das weiße Rathaus strahlt mit dem blauen Himmel mit den weißen Wattewölkchen um die Wette – in einer chilligen Sonntags-Laune bemerkt man erst, wie schön die Welt mit ihren Farben sein kann!

Der plätschernde Brunnen und die nahe Saar (Bild vom Schlossgarten) geben dem Ganzen durch die Wassernähe und die Möglichkeit der Erfrischung etwas Urlaubsfeeling …

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Die knall-rote Vespa macht Lust auf eine kleine Spritztour … das Tuch für die Haare hätte ich schon einmal!

Irgendwann geht´s wieder in die eigenen vier Wände – wo der  Mantel noch auf seinen Einsatz wartet -er konnte bei dem tollen Wetter zuhause bleiben …!

Ein Teil von uns geht wieder eigene Wege – und unsere verkleinerte Familie bereitet sich nach diesem tollen Wochenende, an dem wir viel Spaß hatten, auf die nächste Woche mit ihren neuen Abenteuern vor!

Auch Euch wünsche ich eine richtig gute Woche, Eure Nessy

 

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S Summer 2018 / 19 TEIL 4 : Nessy goes to Sportalm – Ein Feuerwerk an Farben und Formen

Die Nennung der Marke ,,Sportalm“ dient nur zur Information des Lesers. Jedoch habe ich keinerlei Gegenleistung für diesen Artikel erhalten. 

Hallo Ihr Lieben!

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Bei Sportalm -ich bin mega gespannt!

Heute geht es um eine weitere Show der Fashion Week, die Präsentation des Labels ,,Sportalm“.  Im Gegensatz der Marke Maisonnoée, die durch sublime Noblesse, Reduktion auf wenige Farben, raffinierte Schnittformen mit der Kombination verschiedenen Materialien und Geradlinigkeit besticht, beeindruckt dieses durch moderne Tradition, bei der sportliche, bunte und verspielte Elemente neben wunderschönen Trachten eine zentrale Rolle spielen. Auch bei Sportalm ist die Kollektion breit gefächert – vom Dirndl über Bademoden und Schleifenkleid bis hin zum elegant-lässigem Sportoutfit findet man für jeden Anlass alles, was das Herz begehrt …

Prolog

Morgens um kurz nach 10 Uhr, E-Werk, Berlin Mitte: Die Lichter gehen aus, die letzten noch stehenden Gäste huschen auf ihre Plätze. Kurz darauf wird es ruhig im Saal. Hier noch ein Tuscheln, da noch eine Handtasche, die zu Boden fällt …

Ich sitze auf meinem Platz und atme tief durch, gebe mich dieser besonderen Atmosphäre hin, spüre die Spannung in der Luft und das Kribbeln Bauch…

Ja, ich genieße diese Emotionen vor einer Aufführung, wenn die Mitwirkenden sich einerseits freuen wie Schneekönige, dass es nun endlich los geht und  auf der anderen Seite hoffen, dass nichts schief geht, die Kollektion regen Zuspruch findet und keines der Models stolpert oder sonst etwas nicht klappt … Monate wurde an der Kollektion gearbeitet, jedes liebevolle, verspielte Detail diskutiert, Stoffe ausgewählt, Nähte versetzt – damit letztendlich eine Perfektion erreicht wurde, die die Kundinnen so schätzen. Denn Sportalm verkörpert wie keine andere Marke Tradition und Moderne, was dazu geführt hat, dass jede Altersklasse fündig wird und Kleidungsstücke über die Jahre kaum an Modernität einbüßen.

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Kurz vor der Show: Interviews und Photos … Der Laufsteg ist noch mit einem Tuch bedeckt, das vor der Show entfernt wird – das untrügliche Zeichen dafür, dass es losgeht!

Coole Dancing – Girls bringen das Publikum in Stimmung …

Während der einsetzenden Helligkeit fällt der Blick auf eine Gruppe von Mädels auf dem Laufsteg, die sich im Schutz der Dunkelheit dort postiert haben. Selbstverständlich tragen sie Sport-Outfits des Labels, in coolem weiß-gelb-neonfarbenen, die jede Bewegung zulassen und und denen man ansieht, dass die Trägerinnen sie  kaum spüren, wenn sie mit ekstatischen Bewegungen zu zackiger Musik tanzen! Die Show des Kitzbühler Unternehmens, das  bereits 1953, vor genau 65 Jahren, von Willi Kruetschnigg gegründet worden war, nimmt  seinen glamourösen Anfang! 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Tanzperformance zu zackigen Rhythmen brachte die Zuschauer in Stimmung. Vor allem den Herren der Schöpfung konnte hierbei schon ein wenig heiß werden …

Die Sportalm-Show geht los!

Nachdem die  tänzerische Darbietung auch in der letzten Reihe die Blicke einhellig auf den Laufsteg gezogen hatte, entging niemanden, dass plötzlich der Berliner Tänzer Antony Franz in der Mitte der Mädels erschien und diese weiter aufmischte!

Gut angeheizt, ging es dann nach diesem anregendem Anfang mit der Präsentation der eigentlichen Kollektion los.

Sommer – Trends 2019 frisch vom Sportalm – Laufsteg!

Und was gab es da nicht alles zu sehen! Die vorwiegend leichten Materialien mit einem Potpourri vor allem aus hellen, leuchtenden Farben gefielen mir sofort und es gab kaum ein Stück, welches ich nicht getragen hätte! Chef-Designerin Ulla Ehrlich und ihre Designer – Crew kombinierten Weißtöne mit neonfarbenem Gelb oder Orange,  neben Metallic und  Glitzer wurde es mit Volants und Schleifen auch etwas verspielter,  Musterprints mit Blumen- und Tiermotiven komplettierten die vielseitige Kollektion.

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Moderne und farbenfrohe Looks, aber auch Schwarz-Weiß, abstrakte und florale Muster neben Leoprints und für Mutige: Rosé-Gold in Kombination mit Pink.

Besonders lässig wirkten die einzelnen Teile durch passende Accessoires wie Tücher und Hüte, aber auch auffällige lange Ketten und Gürtel …

In meinem Kopf ratterte es bereits und während ich noch dort im Publikum saß, kombinierte ich  in meiner Phantasie schon die schönen Statment-Stücken aus der Kollektion mit Basics aus meinem Kleiderschrank … Da würden sich ganz neue Looks mit diesem speziellen lässigen Touch ergeben … herrlich!

Übrigens ergeben sich so mit manchen auffälligen Einzelteilen auch tolle Möglichkeiten für den ,,Einstieg“ bei Sportalm, wenn man sich nicht gleich in einem ganzen Outfit einer Marke herumlaufen möchte. Denn trotz aller ,,Buntheit“ geben sich diese doch bemerkenswert kombinfreundlich mit alltäglichen Basics, die jeder im Schrank hat, wie zum Beispiel mit einfachen Jeans, einem weißem Rock oder einem einfachen Top …

 

Dirndl und Kleider (siehe auch Beitragsbild): Tradition, modern interpretiert (2.und 3. Bild aus Pressemappe MBFW)

Schuhplattler-Darbiertung sorgt  für gute Laune!

Aber ich schweife ab, denn etwa zur Mitte der Sportalm – Runwayshow überraschten plötzlich Schuhplattler – Tänzer auf dem Laufsteg! Nennt man die Herren eigentlich so? Egal!

Jedenfalls gaben sie der traditionsreichen Dirndl – Präsentation den würdigen Rahmen, der von dem ein oder anderem Zuschauer mit einem Augenzwinkern quittiert wurde, nachdem auch der Allerwerteste der strammen Burschen als Musikinstrument herhalten musste!

Auch ein Teil der Sportalm – Kollektion: Urlaubs- bzw. Strand -Mode

Sportalm Kitzbuehel - Show - Berlin Fashion Week Spring/Summer 2019
Beachwear Sportalm ( Quelle: MBFW )

Weiter ging die Show dann mit der Präsentation luftiger Strandmoden, die beim Zuschauer Lust auf  Me(e)hr  machten.

Danach folgte der traditionelle Aufmarsch der Models und Mitwirkenden, allerdings Mitt einem besonderen Abschluss.

Denn zur Ehrung anläßlich des 65. Jubiläums der Firma wurde nun noch der Nachwuchs auf den Laufsteg geholt, der, zusammen mit Models und Firmenangehörigen sowie der Familie mit Glückwünschen und Blumensträußen das lange Bestehen des Labels feierten. Das Publikum freute sich mit über diesen emotionalen Moment, dessen Bedeutung man im ganzen E-Werk spüren konnte …

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Heiße Bademoden

Und damit bin ich auch schon wieder am Ende der Beschreibung dieser wunderschönen, bunten Show angelangt! Ich hoffe, ich konnte Euch etwas von diesem Meer an Gefühlen, dass durch die Vielfältigkeit der Darbietungen und auch verschiedenen Emotionen und letztendlich auch Modestile entstanden ist, vermitteln und Euch dadurch mit meiner Begeisterung anstecken!

Die Emotionen anläßlich des 65 jährigen Jubiläum der Firma Sportalm erfüllten das E-Werk und führten zu einem kräftigen Applaus – auch der Nachwuchs wurde auf den Laufsteg geholt …

Bleibt mir, Euch eine ebenso wunderschöne, bunte Zeit im Leben zu wünschen! Vielleicht mögt Ihr es ja auch  lieber etwas gedeckter, mit mehr Weiß- und Grautönen … Auch das ist in Ordnung, nur hütet Euch davor,  nur Schwarz und Weiß zu wählen, denn so ist das Leben selten und dann entgeht Euch eine Menge …!

In diesem Sinne, Von Herzen alles Liebe,

Eure Nessy!fullsizeoutput_246d

Überblick Artikel in dieser Saison (Sommer 2018 / Sommersaison 2019 ):

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S SUMMER 2018 / 2019 TEIL 1 : MODETANZ DER DESIGNER, MEIN PERSÖNLICHES PROGRAMM UND DIE HIGHLIGHTS DER SAISON!

MERCEDES BENZ FASHION WEEK SUMMER 2018 / 2019 TEIL 2: MEINE FASHION WEEK – STYLES / PROMI – STYLES / DIE GUIDO MARIA KRETSCHMER SHOW

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S SUMMER 2018 / 2019 TEIL 3 : MAISONNOÉE SHOW DER SUPERLATIVE – HÖCHSTE SCHNEIDERKUNST, NOVA MILLER UND GNTM

ÜBERBLICK ÜBER ALLE ARTIKEL ZUR MERCEDES BENZ FASHION WEEK ( MBFW ) BERLIN / STADT BERLIN

 

 

Shortstory / Travel: Geister im Kloster Carmel ? / Les Vans – Geheimtipp für Wasser- und Sonnen-Hungrige / Gute-Laune Bilder

Obwohl ich für diesen Artikel weder einen Auftrag noch eine Gegenleistung erhalten habe, bin ich laut Gesetz verpflichtet, ihn als !!! Werbung  !!! zu kennzeichnen. Zwar erschließt  sich mir der Sinn immer noch nicht,  aber ich tue ich es hiermit einfach! Was mir aber am Herzen liegt, ist zu erwähnen, dass es, soweit mir bekannt, keinerlei Beweise für die Existenz eines Spukes im Hotel Carmel oder die in der Geschichte vorkommenden Personen gibt.

Hallo Ihr Lieben!

Hotel Carmel / Les Vans / Chassezac / Ardèche / Cevennen

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Die nun folgende Geschichte ereignete sich in dem ehemaligen Kloster, jetzt zum Hotel umgebauten ,,Le Carmel“ im kleinen Örtchen Les Vans  unweit des Neben-Flüsschens der Ardèche, der Chassezac, in der sich wunderbar nicht nur schwimmen, sondern auch (Steh-) Paddeln, Kajak und Kanu fahren lässt. Eindrucksvoll bestechen den Besucher die Ausläufer des französischen Zentralmassives, die Cevennen,  Die Straßen führen ihn durch fantastische Landschaften mit Hochebenen, karstigen Felsen und sanften Hügeln …  Darunter befinden sich übrigens Tropfsteinhöhlen, die teilweise besichtigt werden können und zu den schönsten Frankreichs zählen!

Mit einem Satz: Der ideale Urlaubsort in Südfrankreich, wenn man noch auf der Suche nach einer Region ist, die noch nicht so überlaufen ist, wie z.B. die Gebiete um den Pont d´Arc, die Hauptattraktion der Ardèche, bei der sich ein Fels wie eine riesige Brücke über den Fluss spannt …

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Im Hintergrund der beeindruckende Pont d´Arc der Ardèche, etwa 40 km Nord-östlich von Les Vans. Privatsphäre sieht ein wenig anders aus … Die findet man eher in den Nebenflüssen wie die Chassezac. Auch diese verfügen  teilweise über die beeindruckenden Felswände, ein Markenzeichen dieser Flüsse, die mich ein wenig an Bilder aus dem alten Klassiker ,,Fluss ohne Wiederkehr“ erinnert haben! Übrigens ist es Pflicht, eine Schwimmweste zu tragen, wenn man ein Kanu oder Kajak ausleiht, auch wenn diese nicht gerade figurfreundlich ist! Auch die Haare bindet man sich besser zusammen …

Mittlerweile ist das alte Gebäude des  Klosters übrigens zu einem bezaubernden Hotel umgebaut worden, das, durch einen älteren, herzlichen Herrn geführt, an Romantik und Service nichts zu wünschen übrig lässt. Ein großer, gepflegter Garten mit Palmen und Obstbäumen, in dem man auch Tischtennis spielen oder sich an lauschigen Plätzen ausruhen kann, gehören genauso dazu wie ein altes Kirchenschiff oder die Gebetsräume, die als Tagungsräume und Billard – Zimmer genutzt werden können. Für Abkühlung in den heißen Sommermonaten sorgen neben klimatisierten Zimmern ein Schwimmbad und natürlich die nahegelegenen Flüsse. Das Restaurantleben findet übrigens im Sommer überwiegend draußen in dem lauschigen Innenhof statt … Wer das nicht mag, setzt sich nach innen  in die gemütlichen Gasträume, die ebenfalls viel Charme versprühen…

Das Kirchenschiff ist, im Gegensatz zum übrigen Hotel, das tip-top in Schuss ist,  übrigens bis heute immer noch nicht vollständig renoviert, was uns natürlich bewogen hat, uns dort ein wenig ,,umzusehen“, denn gerade der Charme des ,,alten, etwas verfallenen“  begeistert uns. Während mein Sohn zwei seiner Filme dort gedreht hat, ein eher lustig gemeinten  Film über  Geisterhinweise (des aktuell bei der Jugend bekannten chinesischen Geist MOMO) in Carmel und über ein Telefonat mit einem Geist (MOMO – Telefonat ), handelt meine Geschichte von Nonnen, wie sie dort einmal gelebt haben (könnten) …

Aber lest selbst!

Short Story : Geister im Kloster Carmel ?

Die leitende Ordensschwester, Äbtissin Maria Magnifica vom Orden des Heiligen Antarius in Carmel schloss die Tür zu ihrer Kammer und lehnte sich mit ihrer blassen, schweißnassen Stirn an die kühlende Wand.

Der Tag war anstrengend gewesen, denn heute war der Bischof von Fancy angereist um mit ihr über die mangelnden Einnahmen des Klosters zu sprechen … Dabei standen sogar hier im Kloster noch viele Renovierungsarbeiten an. So musste das zerbrochenen Tiffany-Fenster im Hauptkirchenschiff, dessen unregelmäßige Schatten sie im Gottesdienst jedesmal als eine Missachtung der göttlichen Herrlichkeit empfand, seit irgendwelche halbstarken Halunken Steine darauf geworfen hatten, dringend ausgebessert werden …

,Magnifica…“ hörte sie plötzlich jemanden leise ihren Namen flüstern, ,,Magnifica…“

Erschrocken sah sie sich um, konnte aber in der Dunkelheit der Nacht, die ihr spärliches Mondlicht durch die Klappläden warf,  nur schemenhaft die Umrisse des spartanisch eingerichteten Zimmers erkennen. Nur langsam gewöhnten sich die Augen an die Dunkelheit, während ihre Blicke durch das ihr eigentlich bis in jede Ritze vertrautes Zimmer schweifte.

Angestrengt starrte sie in die Dunkelheit, lauschte nach jedem Geräusch. Doch es war alles still. Oder war da nicht doch ein leiser Atem zu hören? Ein kalter Schauer lief der Ordensschwester über den Rücken. Noch einmal versuchte sie, ihre Sinne so zu schärfen, wie es nur irgend möglich war. Auf der anderen Seite war sie todmüde, völlig erschöpft, so dass sie kaum in der Lage war, sich auf den Beinen zu halten. War sie vielleicht nur Opfer ihrer übermüdeten Sinne  geworden? Doch gerade, als sie sich langsam wieder beruhigte, sah sie es: Aus dem unbequemen Lehnstuhl, der seit sie sich erinnern konnte, ungenutzt in der Ecke stand, löste sich ein Umriß und erhob sich langsam… Scharf hob er sich nun ab und bewegte sich auf sie zu …Ihr Herz klopfte bis zum Hals und aus einem Reflex heraus  ergriff sie geistesgegenwärtig den Kerzenständer, der neben ihr stand und schleuderte ihn mit voller Wucht auf das Wesen,  öffnete dann mit einer gezielten Bewegung die Tür und stürmte nach draußen! Nur weg, war der einzige Gedanke, der sie beherrschte und so schaute sie nicht mehr zurück, wo eine Hand nach ihr griff und sie um Haaresbreite verfehlte…

Der Kakao, den sich Schwester Beneficia, die dienstälteste Ordensschwester von Carmel, jeden Abend vor ihrem letzten Rundgang in der Küche machte, schmeckte heute irgendwie fade. Die Milch war wohl nicht mehr ganz in Ordnung gewesen. Seufzend beschloss sie, die Kakao-Stärkung heute ausfallen zu lassen.  So machte sie sich, leicht missmutig und sich in Gedanken schon beim Bauern, der die Milch lieferte, darüber beschwerend, eine viertel Stunde früher auf ihre Kontroll-Runde, bei der sie jeden Abend alle Türen des Klosters abschloss.

Als sie auf den Hof hinaus trat, um das große Tor am Garteneingang zu verschließen, schien der Mond ungewöhnlich hell, was die alte Frau veranlasste, sinnierend ihre Blicke über die ihr vertrauten, alten und zugleich Schutz bietenden Mauern gleiten zu lassen. Was hatte sie hier schon alles erlebt! Schon als junges Mädchen war sie hier gewesen und trotz ihres Glaubens hatte sie hier ab und dann trotzdem ihren Spaß gehabt, denn hier auf dem Land hatte die damalige Äbtissin Maria Regina immer eine Prise Humor bewahrt, was die Novizinnen in Scharen dazu bewog, dem Kloster beizutreten! Ja, damals gab es jedenfalls keine Nachwuchssorgen! Aber leider wären viele Sachen, die damals Usus waren, heute unmöglich … Schmunzelnd wollte sie gerade weitergehen, als sie sah, wie der etwas größere Fensterladen der Äbtissin mit einem Ruck aufgestoßen wurde. ,,Eigentlich ungewöhnlich für Schwester Magnifica!“ dachte sie  bei sich. ,,Ob sie frische Luft braucht? Ich werde nachher einmal nach ihr sehen!“ Schnell eilte sie über den Hof, doch als sie an der Eingangstür angelangt war, sah sie über die Schulter noch einmal zum Fenster zurück. Was sie sah, ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren. Da hangelte sich doch jemand hinaus! Hatte… , sollte … Schwester Magnifica? Aber sogleich schämte sie sich für diese Gedanken. Aber wer war das dann? Gar ein Einbrecher?

Der lange Flur mit den rauhen Steinwänden war menschenleer und so gab Magnifica dem unbändigen Drängen, zu laufen, nach. Sie stürmte um die Ecke auf den Korridor des Hauptflügels, hastete die Treppe nach unten, wollte auf der letzten Treppenstufe nach  rechts abwenden, wo die Räume der Novizinnen lagen, doch … sie landete geradewegs in den Armen von Bruder Christopherus, der ihr  just in diesem Moment entgegen kam. Überrascht von seinem Auftreten, schenkte die Äbtissin jedoch der etwas ungewöhnlichen Richtung, aus der der Mönch kam, nämlich anscheinend  direkt von den Schlafräumen der Novizinnen, keine Beachtung, Vielmehr beschäftigte sie die Tatsache  dass er sie gesehen hatte, wie sie so unziemlich die Treppe hinuntergelaufen war. Ärgerlich!

Und dazu schien Bruder Christopherus, offensichtlich das uneingeschränkte Vertrauen des Bischofs von Fancy zu genießen, wobei letzterer  in dem Gespräch am Vortagseinen Unmut über die ,,finanzielle Misswirtschaft“ des Klosters mehr als deutlich zum Ausdruck gebracht hatte! Eigentlich leben in Carmel natürlich gar keine Mönche, aber Christopherus war als Begleitung des Bischhofs natürlich ebenso wie letzterer Gast des Hauses und so wähnte ihn Schwester Magnifica eigentlich im Ostflügel, in den kühleren Krankenzimmern, die in solchen Situationen als Gästezimmer fungierten.

Die Situation war der Äbtissin nun also mehr als peinlich, denn dieses Verhalten war für sie, aus welchen Gründen auch immer, absolut inakzeptabel. Auf den Fluren und Treppen des Klostern hatte man festen, nicht eiligen Schrittes mit gesenktem Haupt entlang der Wand zu laufen, wie sie ihren Novizinnen mehr als einmal streng bedeutet hatte!

Kurz spürte sie, wie seine Hände ihre Oberarme fest umfasste, damit sie nicht stürzen sollte, bevor er sie wieder losließ. Ihr entging nicht, wie sich die Stirn von Bruder Christopherus  kurz kräuselte, bevor er leise fragte:  ,,Braucht ihr Hilfe, Äbtissin?“ Jetzt redete er sie auch noch auf dem Gang an, ihretwegen! Was für ein Sündenregister hatte sie sich in den letzten Minuten aufgeladen. Immerhin tat er es ihr gleich, als sie nicht antwortete, sondern sich zwang, ruhig weiterzugehen. Aber warum stieg er eigentlich die Stufen hier hinauf?

Nachdem sie kurz überlegt hatte, drehte sie sich wieder um und lief ihm nach. Warum sollte sie sich eigentlich nicht jetzt erklären und ihn um Hilfe bitten? Dann würde sich die Situation gleich aufklären und sie würde sich nicht morgen verteidigen müssen, wenn er dem Bischof bereits Meldung gemacht hatte und den Vorfall womöglich gegen sie verwenden würde. Zudem konnte sie nur so sicher sein, dass niemand mehr in ihrem Zimmer war …

Sie eilte, diesmal wenigstens leise, wie es Vorschrift war, die Stufen wieder hinauf und um die Ecke zurück auf den Korridor, auf dem sich die Zimmer der ranghöchsten Nonnen, also auch ihres befanden. Doch als sie gerade nach Bruder Christopherus rufen wollte,  der vor ihr hergelaufen war und sie so nicht gesehen hatte,  sah sie ihn zu ihrer Verwunderung gerade durch die  Zimmertür in ihre Kammer verschwinden. ,,Was zum Teufel macht er da?“ schoss es ihr durch den Kopf. Irgendetwas  ging hier nicht mit rechten Dingen zu… . Schnell schlüpfte sie in einen der Wandschränke, gerade rechtzeitig, um durch die einen Spalt geöffnete Schranktür  zu beobachten, wie er wieder herauskam, sich hastig umsah und nun im Korridor Richtung Ostflügel verschwand. Was sollte sie tun? Ihn zur Rede stellen? Aber sie war wie gelähmt und angsterfüllt, um weitere mutige Aktivitäten zu planen. nach ihrem Geschmack war der Tag heute schon aufregend genug gewesen!

So verharrte sie noch ein paar weitere  Minuten im Wandschrank. Gerade wollte sie ihren ungemütlichen Aufenthaltsort zu verlassen, da sah sie draußen jemand weiteres an ihre Kammer-Tür treten, zu lauschen, dann zu klopfen und die Tür öffnen sah … Schwester Beneficia! Allerdings betrat sie das Zimmer nicht , sondern warf nur einen intensiven Blick hinein – als ob sie etwas suchen würde!  Was  die alte Frau wohl von ihr wollte? Wollte sie mit Ihr, Magnifica, reden? War etwa die alte Schwester Beneficia bei ihr  auch vorher im Zimmer gewesen?  Aber nein, die Figur war doch größer gewesen, oder nicht? Außerdem schien ihr der Gedanke absurd, dass die alte Frau, die sie schon so lange kannte, solcher Spielchen zu spielen! Aber was wollten all die Leute in ihrer Kammer?

Aktuell schien aber wohl niemand mehr im Zimmers sein. Doch sie sollte sich irren … Denn gerade landete jemand mit einem geschmeidigen Klimmzug in ihrem immer noch offenem Fenster …

Irgendetwas hatte mich geweckt. Ich spürte, wie sich eine Schweißperle löste und mir seitlich die Stirn hinunter lief. Eben noch hatte ich doch die Dinge aus dem Wandschrank mit Schwester Magnifica beobachtet und gespürt, was sie empfunden hatte…  War ich sie gewesen oder eine stille Betrachterin, die wohl zusehen, nicht aber eingreifen konnte? Und wer bedrohte die Nonne nun? Musste ich etwas tun?  So sehr ich mich bemühte, ich konnte mich nicht erinnern…

Es war wohl einer jener Momente, kurz nach dem Aufwachen, wenn man sich gedanklich noch zwischen Traum und Wirklichkeit befindet und es dauert eine Zeit, bis man sich wieder in der Realität zurechtfindet …                                                                                                                                                                                                                                                                  Der Abt, Bruder Christopher … Alles war mir unglaublich real vorgekommen. Aber jetzt war um mich herum alles dunkel und langsam fand ich in die Wirklichkeit zurück. Dennoch war der Traum war so echt gewesen, dass die Geschichte noch in meinen Knochen steckte …

Verwirrt blickte ich mich um. Die Dunkelheit des Zimmers war kaum zu durchdringen, so sehr ich meine Augen auch zusammen kniff. Doch  dann stockte mir der Atem!  Dort hinten, in der Ecke, wo dieser unbequeme Lehrstuhl stand – hatte sich dort nicht tatsächlich etwas bewegt? Mein Herz pochte so laut, dass ich Angst hatte, das mein Mann und mein Sohn davon aufwachen könnten. Mein Mann – mein Sohn – wie gut das klang … Blöder Traum. Man sollte einfach  abends nicht soviel essen und dann noch als erwachsene Frau, auch noch Ärztin, mit Sohnemann wie ein Teenager im Dunkeln kichernd durch diese alten Gemäuer  laufen. Also wirklich, Nessy, Nessy! Tja, die Phantasie. Ich würde  mich in Zukunft wirklich etwas mehr zusammen nehmen müssen!

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Beeindruckende Gesteinsformationen lassen einen auf manchen Straßen, das Blut in den Adern  gefrieren …  Allerdings sind sie so gut ausgebaut, so dass man sich an solche Situationen schnell gewöhnt, …

Abermals blickte ich im Zimmer umher. Aber nein, ich bildete mir das doch nicht ein, da saß doch einer!!! Je mehr sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnten, umso sicherer war ich. Meine Magengrube krampfte sich zusammen. Ich lauschte. Nein, ich hörte nichts – nicht einmal … meinen eigenen Atem! Tatsächlich hatte ich instinktiv den Atem angehalten, wie ein gejagtes Tier, dass sich dadurch nicht verraten will. Ich versuchte also, mich innerlich zur Vernunft zu rufen. ,,Nessy, Du bist doch gar nicht alleine!“ war mein erster Gedanke. Schließlich lag  doch mein Schatz direkt neben mir, willens, mich jederzeit gegen alles  Unbill dieser Welt zu verteidigen! Mich einigermaßen selbst beruhigend glitt meine Hand tastend auf seine Seite, doch – auch nach verzweifeltem  Hin- und Herzklopfen der Hand – war das Bett neben mir  leer! Mein Herz drohte zu zerspringen. Eine Panikattacke. Klasse. Wo zum Teufel war mein Mann? Was war jetzt das hier für ein Mist -Albtraum?  ,,,Nessy , reiß´Dich zusammen!“ mahnte ich mich selbst – ,,Gaaanz ruhig bleiben. Noch ist Dir nichts geschehen!“ Die Schwester hatte es mir schließlich gezeigt, wie es geht.

Ich wusste doch, was zu tun war! Nein, nicht die Nachttischlampe anmachen, das würde IHM einen Vorteil verschaffen, den ich vielleicht nicht einholen konnte.

Ich mußte in jedem Fall hier raus! Schnell! Aber vorher würde ich im Gegensatz zu ihr, erkennen, wer da saß!  Also visierte ich die Stelle neben der Tür scharf an, an der sich der Lichtschalter befand und bereitete mich mental auf den exakten Bewegungsablauf vor: ,,Sprung an die Tür –  Lichtschalter an – Kopf nach halb-links -Tür aufreißen, –                                                                                                                                                                                        hinausstürmen!“

Innerlich zählte ich auf drei, sprang dann mit einem einzigen Satz aus dem Bett und landete mit einem geschmeidigen Sprung an der Tür …

Drückte auf den Lichtschalter, drehte meinen Kopf nach halb-links  …Und im gleichen Moment, in dem ich meinen Mann friedlich schlummernd in dem alten Lehn-Stuhl im Eck sitzen sah, das Laptop noch auf dem Schoß, ergaben die kleinen seltsamen Sequenzen aus längst vergangen Zeiten, die ich hier jene Nacht geträumt hatte, plötzlich einen Sinn …

Auch in den kommenden Nächten In meinem Kopf gingen die Traum-Geschichten fortan weiter und verwoben sich mit den Räumen, Bildern und Menschen und nächtlichen Geräuschen wie schlagende Fensterläden, das Schreien eines Tieres, dass sich fast wie das einer Frau anhörte, verbunden mit rhythund auch die nächsten Nächte wurde ich immer wieder von intensiven Träumen überrascht, die sich manchmal seltsam mit der Realität vermischten …von Nur den letzten dieser Träume erzähle ich Euch noch. Ich hatte ihn am letzten Tag, als ich, wider meiner eigentlichen Gewohnheiten, am Pool eingeschlafen war, der etwas unterhalb des Klosters, angrenzend an den wunderschönen Obstgarten und der Häuser der Dorfbewohner lag …fullsizeoutput_2d21

Abermals war es eine mondhelle Nacht und auch in dieser herrschte ein geheimes, aber emsiges Treiben …
Denn unten im Dorf, unweit des Klosters Carmel, erblickte  ein Kind das Licht der Welt, dessen wirkliche Mutter auf Ewigkeiten unbekannt bleiben sollte. Allerdings erzählt man sich, dass es dem Bischof von Fancy  sehr ähnlich gesehen haben soll …

So, das war es für heute! Ich hoffe, Ihr hattet Spaß! Ich wünsche Euch noch eine wunderschöne Zeit ! Bis zum nächsten Mal,

Eure Nessy!

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Mit meiner Mami vor dem Hotel:  Danke, dass Du mit uns gekommen bist! Es war wunderschön mit Dir! 

Reisen: Dubai Teil 2 – Viele, viele Tipps, die nicht unbedingt im Reiseführer stehen und Angewohnheiten, die erstaunen …

Ich achte und respektiere die Einwohner Dubais sehr und bedanke bei allen für die sehr herzliche Gastfreundschaft und für die vielen Erzählungen und Informationen, die mir überlassen wurden und die diesen Artikel so besonders machen! 

Die folgenden Aussagen beruhen auf meinen persönlichen, subjektiven Erfahrungen und Informationen und sind ohne Gewähr, insbesondere die Aussagen über das Mitführen der Medikamente und die Schlafboxen, in denen natürlich jeder schlafen kann!

Hallo Ihr Lieben!

Hier kommen nun meine persönlichen Dubai-Tipps, die ich vorher nicht wusste … Vielleicht Ihr ja auch nicht, dann profitiert Ihr davon, wenn ihr Dubai auch einmal besucht, was sicherlich empfehlenswert ist!

1. Was, wie, wann und wo buchen?fullsizeoutput_154e.jpeg

Wir waren, zugegeben, relativ blauäugig bei der Buchung. das Internet verunsicherte mich, weil ich einfach Schwierigkeiten hatte, die Angebote zu objektivieren. Welches Hotel sollte ich wählen? Schon hier gab es sehr große Preisunterschiede … Mit oder ohne Frühstück … Oder gar Vollpension? Sollte es  ein Bett im legendären Burj el Arab sein oder gar im grandiosen Atlantis. Am Meer oder in der Stadt? …

1.1. Direkt am Strand?

Eine kurze Beantwortung der Fragen: Wenn Ihr Wert auf Strand legt und weniger auf Erlebnisse, könnt Ihr auch Euren Hauptstandort in Abu Dabi wählen und vielleicht einen Tag nach Dubai fahren! Das kann günstiger sein! Wir hatten ein Hotel ,,10 Minuten bis zum Meer“. Das war relativ lang, weil wir trotzdem ein Taxi nehmen mussten! Ein Shuttle fuhr nämlich nur einmal am Tag! Lasst Euch also nicht von diesen ,,Shuttle-Versprechen“ einlullen! Es war aber auch nicht wirklich fußläufig in die Stadt (wer möchte schon 20 Minuten bei 30 Grad im Schatten stramm marschieren?) und der Pool war ein Rooftop-Pool… zugegeben mit einer klasse Aussicht! Aber eben nicht  ,,mit weitläufiger Gartenanlage“ , wie ich das eigentlich schöner finde. Obwohl ich hier sicher nicht meckern will, denn das Hotel (der Ramada-Kette) war schon sehr luxuriös! Allerdings haben wir das gebuchte Zimmer sofort upgegradet, da es für drei Personen definitiv zu klein war!

1.2. Mit oder ohne Vollpension?

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Ein Frühstück nach meinem Geschmack … Es fehlt an nichts!

Das kommt wiederum darauf an… Das Frühstück ging (bei uns) bis 11 Uhr und war so lecker und reichhaltig, mit allem, wirklich allem, was man sich nur wünschen konnte, sodaß wir uns richtig sattessen konnten. Abends aßen wir meist etwas aus der Hand und, ja, okay, meist landete noch eine Pizza auf unserem Zimmer … trotzdem fuhren wir wesentlich billiger wie mit Vollpension . Außerdem neige ich dazu, mich an diesen abendlichen Buffets zu voll zu essen, weil ich einfach nicht widerstehen kann… Insofern buche ich persönlich nicht unbedingt Abendessen dazu, nur, wenn es gerade relatic günstig ist! Aber auf der anderen Seite ist es natürlich praktisch, wenn man sich kein Essen außerhalb suchen muss und das Essen ist meist so abwechslungsreich, dass man diesbezüglich keine Probleme hat! Vollpensionbuche ich nur, wenn es sowieso dabei ist, weil ich das eigentlich nicht brauche. Aber auch da sind die Geschmäcker verschieden. Ich gebe nur zu bedenken, dass man ja in Dubai meist schon Ausflüge macht und man mittags kaum zuhause ist…

Aber kommen wir zurück zu unserer Hotelsuche…

So machten wir uns eines Samstags auf in die Stadt, um Reisebüros abzuklappern, da es ja um keine kleinen Summen für eine Woche. Pro Person war zwischen tausend und 5000 Euro Pauschalurlaub im Internet bei den gängigen Portalen alles zu finden!

Die Beratung in den  Reisebüros war sehr unterschiedlich. Wir gerieten an eine nette junge Dame, die uns relativ kompetent schien. Man merkt schnell, wie engangiert die Reiseverkäufer sind. Mein TIpp: Wenn jemand das Tempo einer Rennschnecke aufweist, ist das für Eure Bedürnisse trotzdem noch zu langsam! Wenn aber der/diejenige begeistert von seinen/ihren  Erlebnissen genau der Destination erzählt, zu der Ihr auch hinwollt, seid Ihr richtig, denn er/sie wird Euch viele Tipps gratis geben!

Als erstes sollte man sich überlegen, auf was man wirklich Wert legt und wo man Abstriche machen kann. Im Folgenden nun meine Tipps, die ich wirklich auch vorher gebraucht hätte!

Natürlich gibt es immer auch einmal wieder Sonderangebote oder wechselnde Kontingente der Firmen, sodaß meine Tipps als Tendenzen zu sehen sind, die im Einzelfall auch einmal anders sein können und die reine Erfahrungswerte von mir und anderen Dubai-Reisenden sind!

1.3. Die günstigste Möglichkeit zu buchen ist häufig …

1.3.1. … lange, lange vorher! Am besten sofort, wenn die Angebote auf den Markt kommen, also zum Beispiel 1 Jahr vorher!

1.3.2. … ,wenn man keine Reiserücktrittsmöglichkeit vereinbahrt. Dies ist allerdings bei unserem manchmal sehr kurzfristigen beruflichen Terminen schlicht nicht machbar! Allerdings haben wir auch über eine Kreditkarte eine Reisrücktrittsversicherung bei Krankheit integriert, sodaß man dies im Einzelfall entscheiden muss, was geht!

1.3.3. … wenn man Flug und Hotel  unter Umständen getrennt bucht! Das muss man schlicht und ergreifend durchrechnen.

1.3.4.  … wenn man verschiedene Anbieter auch bei den Einzelangboten für Flug und Hotel vergleicht!

1.3.5. … wenn man selbst im Hotel fragt, was die Reise kostet. Oft ist die direkte Buchung tatsächlich günstiger oder man bekommt ein  besseres Zimmer! Übrigens ist auch dann empfehlenswert, wenn beim Reiseanbieter schon alles ausgebucht ist!

1.3.6. … wenn man ,,außerhalb der Saison“ bucht. Allerdings ist es im Sommer doch relativ heiß (teilweise bis über 50 Grad im Schatten). Auch wenn ,,innen“ alles klimatisiert ist, kann man dann über die Mittagsstunden quasi nichts ,,draußen“ unternehmen. Das sollte man sich gut überlegen! Wir hatte im Frühjahr ideale Reisebedingungen und auch im Winter ist Dubai eine geniale Destination, weil man in den Momenten, wenn sich der Organismus wirklich nach Sonne und Wärme sehnt, ihm genau das geben kann! Allerdings ist es auch eine gehörige Umstellung! Deshalb sollte man im Anschluss dem Körper ein paar Tage zur Anpassung geben und ihn, wieder in Deutschland, besonders warm einpacken!

2. Benimm-Regeln

 2.1. Kleiderordnung

2.1.1.  Frauen:

Viele Frauen  und Mädels laufen, wenn sie aus westlichen Ländern kommen, ehrlich gesagt oft relativ freizügig herum, ohne dass ,,etwas passiert“.  Allerdings schätzen das die islamischen Männer überhaupt nicht. So diplomatisch sie auch mit vielem sind, so sauer sind viele von ihnen, wenn sie das sehen! So habe ich beobachtet, wie die Männer solche Frauen mit Absicht ,,aus Versehen“ im Vorbeigehen angerempelt haben, weil sie betont wegsahen! Wer sich selbst so etwas ersparen möchte, sorgt dafür, dass die Kleidung in der Öffentlichkeit möglichst zumindest bis kurz vor die Knie geht und ,,oben herum“ kein Brustansatz zu sehen ist, der Körper nicht zu figurbetont zur Schau gestellt wird und die Schultern bedeckt sind! Möchte man am Strand ein Top tragen, sind große Schultertücher, leichte Jäckchen oder Ponchos eine gute Lösung, die man auch leicht über die Haare ziehen kann, wenn man einen religiösen Ort besichtigen möchte. Übrigens habe ich mein großes Tuch  auch am Strand gegen die Sonne gut einsetzen können! Ein absolutes Don´t: Am Strand umziehen, dass man etwas ,,sehen könnte“. Besser: Umkleide oder Toilette dafür aufsuchen!

2.1.2. Männer:

Abends beim Essen sind, wie auch in vielen deutschen Hotels, lange Hosen angesagt! Ansonsten sollten die Knie bedeckt sein. Sohnemann sah das allerdings nicht ein und verzichtete nicht auf seine, glücklicherweise  doch ein wenig längere Bermudas, was auch okay war!  Übrigens wurde mein Mann schon ein wenig eifersüchtig auf die schönen, luftigen , schneeweißen ,,Kleider“ der Männer. Aber nein, das geht nicht, ihr Lieben! Denn diese sind ,,Gläubigen“ vorenthalten. Ein wenig schade, oder?

2.2. Beim Essen

Beim Essen benimmt man sich ,,ganz normal“. Wer Knigge in Deutschland anwendet, tut dies auch in Dubai, wer nicht, der nicht, was schade ist! So vermeidet man an Buffets, sich die Teller übervoll zu machen, drängelt nicht und isst und trinkt erst, wenn er Platz genommen hat. die Serviette gehört vor dem Essen auf den Schoß und wenn zum Schluss Wasser mit einem Tuch gereicht wird, ist dies zum Händewaschen!

Klar, dass man sich bei einer Einladung zuhause nicht einfach hinsetzt und auch im besseren Restaurant heißt es meist ,,wait to be seated“. So haben wir auch schon öfters einmal gewartet, allerdings hat uns das Restaurant dann einen ,,Buzzer“ mitgegeben, der anging, als der Tisch frei war. Eine gute Sache!

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Auf dem Dubai Creek! Im Hintergrund die den Orginalen nachempfundenen alten Gebäudenmit den ominösen ,,Kühltürmen“

2.3. Alkohol

..zu konsumieren, ist in der Öffentlichkeit  verboten. Mit Öffentlichkeit ist außerhalb von lizensierten Restaurants/ Safaris/ Clubs und Hotels gemeint. Alkohol wird nicht an Personen unter 21 abgegeben. Da wird kein Spaß verstanden! Betrinken ist ein absolutes No-Go! Wer sich über die Details informieren möchte, da ich an den Fragen diesbezüglich Unsicherheiten bemerkt habe und meine Aussagen gar als falsch tituliert wurden, kann sich hier schlau machen!

2.4. Großzügigkeit

Orientalen sind sehr großzügig. Wenn man jemanden trifft, zu dem man ein wie auch immer geartete Beziehung hat, wird man häufig eingeladen! Es ist eine Unhöflichkeit, wirklich abzulehnen. Stattdessen wird erwartet, zuerst so zu tun, als lehne man ab, dann aber sehr schnell einzulenken und sich für die Großzügigkeit überschwänglich zu bedanken. Das gilt natürlich nicht bei Teppich- und anderen Händlern, die einen zum Tee einladen wollen! Denn hat man den Tee erst angenommen, ist es schwierig, nichts zu kaufen, ohne unhöflich werden zu müssen und das gilt in Dubai als No Go! Auch gegenüber Teppichhändlern! Sie sind dann echt persönlich beleidigt!

2.5. Handeln

In Kaufhäusern handelt man natürlich nicht! Auch nicht an Imbißständen oder in Restaurants! So etwas ist wirklich peinlich!

In dieser  ,,Kunst“  kann man sich aber  in den ,,Souks“ versuchen, den Markthallen für Gewürze und Gold, die am Dubai Creek liegen. Zielwert ist mindestens die Hälfte des Anfangsgebotes des Händlers… Auch wenn Ihr das Stück wollt, lohnt es sich, zwischendurch bei den Verhandlungen so zu tun, als ginge man.. Ist der Händler verhandlungsbereit, wird er einen zurückrufen, wenn nicht, nicht! Auch so ein kleines Spielchen …

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Stay cool!

2.6. Medikamentenkauf

… sind öfters rezeptfrei als bei uns und man bekommt viele, die teilweise günstiger sind als in Deutschland, was sich allerdings durch die Internet-Apotheken etwas relativiert hat. Auch wir haben wieder einiges eingekauft. Zugegeben sind unsere Einkäufe,  medizinisch gesehen, nicht unbedingt empfehlenswert. dennoch enthalte ich sie Euch nicht vor. So gibt es viele Nahrungsergänzungsmittel in Gummidrops- Form… Find´ ich persönlich lecker, verführt aber zur Überdosierung!

Ich habe mir auch Collagen-Tabletten gekauft, da sie tatsächlich die Haut und Gelenke aufbauen sollen – natürlich gibt es dafür weder Richtlinien noch echte Beweise, wenn auch Studiendaten einen Besserung der Faltentiefe gefunden haben sollen.  Egal, ich mache jedenfalls jetzt einmal so eine Collagen-Kur! Ich werde Euch berichten, ob ich einen Unterschied gemerkt habe!

Dann habe ich mir ein Super-Duper Medikament mit Billionen von Darmbakterien aus mindestens 1000 verschiedenen Stämmen gekauft. Damit ich kein Leaky-Gut bekomme! Kennt Ihr nicht? Könnt Ihr auf diesem Blog ja einmal nachlesen! Nebenbei erwähnt ist dieses Krankheitsbild schon fast als Volkskrankheit anzusehen und beeinträchtigt unseren ganzen Organismus…

Aber kommen wir zum nächsten Thema. Beratung wird in Apotheken großgeschrieben. Wenn man also nur ein kleines Wehwehchen hat, kann man dort erst einmal nachfragen. Natürlich empfehle ich sofort eine ärztliche Beratung, wenn es um ernsthaftere Probleme geht oder man sich, wie auch immer, unsicher ist!

2.7. Medikamenteneinfuhr

Hier gibt es teilweise gegenteilige Aussagen. Es ist laut meinen Informationen am einfachsten,  wenn Ihr bei

2.7.1. normal verschreibungspflichtigen Medikamenten  ein Rezept mitnehmt, auf dem es verschrieben wurde.

2.7.2.  bei Medikamenten, die unter das sogenannte ,,Betäubungsmittelgesetz“ fallen

eine in Englisch geschriebenen Bescheinigung mitführt, auf der der verschreibende Arzt und das Gesundheitsamt unterschrieben haben. Dieses Formular könnt Ihr im Internet herunterladen und zwar hier !

2.7.3. rezeptfreien Medikamenten

in der Regel (wenn es nichts Exotisches ist) nichts weiter unternehmt.

Weiterführende Informationen zum Thema des ADAC habe ich hier gefunden.

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2.8. Trinkgeld

Immer doch! Der Zimmerdienst im Hotel freut sich über ein paar Münzen!  Am sinnvollsten finde ich persönlich, jeden zweiten Tag umgerechnet etwa 2 Euro auf  einem Zettel, auf dem ,,Thank you“ steht, zu legen. Dann werden auch ,,Sonderwünsche“ wie ein zweites Kopfkissen gerne erfüllt und die Kaffeebar ist stets besonders großzügig bestückt.. Zumindest haben wir diese Erfahrung gemacht! Auch dem Portier gebe ich etwas fürs Kofferschleppen… In Restaurants runde ich, je nach Service, 10 – 20 % auf.

3. Verhalten Männer und Frauen und wozu ein Fahradlenker – ähnlicher Wasserhahn gut ist

In Dubai sehen es die Männer als ihre Pflicht an, ihre Frauen ,,zu beschützen“. Gerne haben sie mit Stolz ihre Kinder auf dem Arm und bringen ihre Liebste(n) bis in die Einkaufsläden, ,,checken“ die Lage, um dann vor der Tür auf und ab zu patrouillieren, was ich ein paarmal beobachtet habe. Die Frauen machten mir dabei einen fröhlichen, selbstbewußten Eindruck!

3.1. Gewisse ,,Etablissements“

Ich unterhielt mich mit einer Frau, die die ,,Abaya“ trug.  Wir waren gerade auf ,,dem Örtchen“ , auf dem die meisten Frauengespräche stattfinden. Nebenbei erwähnt, ist dieses ,,Etablissement“ in Dubai wirklich IMMER unfassbar sauber und luxuriös ausgestattet!  Wozu ein fahrradlenker – ähnlicher Wasserhahn gut ist, wollt Ihr nun endlich wissen? Come on, das wisst Ihr nicht? Ich übrigens auch nicht 😉 ! In der Mitte wäscht man sich die Hände. Soweit, so gut! Natürlich mit Seifenschaum, is ja klar! Dann trocknet man sie sofort im Anschluß an eben jenen ,,Armen“ links und rechts durch den kräftigen heißen Luftstrom, der dort entfleucht. Genial, oder?

By the way – In jeder Toilette gibt es zudem eine Handdusche (Achtung, sie hat ordentlich Druck), um sich wirklich an ,,gewissen Stellen“ porentief rein zu ,,strahlen“. Mit soviel Power eine für mich etwas, äh, ungewohnte… Okay, lassen wir das!

 

3.2. Die unterschiedliche Sicht der Dinge

Jedenfalls teilte mir die ,,Schöne“, die sich zwecks Restaurierung ihres so schon perfekten Make ups, sich ihrer Abaya kurz entledigt hatte, im besten Oxford-Englisch mit, dass sie stolz auf ihre Position und ihre Abaya sei und dass sie den Eindruck habe, dass wir doch in Wirklichkeit von unseren Männern unterdrückt würden, so lieblos, wie sie mit uns umgehen würden. Was sie an europäischen Männern und Frauen beobachte, würde SIE nie mit sich machen lassen! Wow! Das saß! Leider konnte ich dazu nichts mehr sagen, denn sie hatte schon mit einer gekonnten Bewegung ihre Abaya übergezogen und war verschwunden!

,,Abstellboxen“ für die Männer

Eine weitere Obskurität entdeckten wir im Untergeschoß der Einkaufs-Mall. Dort waren längliche, gepolsterte Boxen aufgestellt, mit einer  als Deckel.,, Für die Männer“, erklärte uns der dienstbare Geist, der das Ganze beaufsichtigte, ,,wenn die Einkäufe etwas länger dauern!“ Aha.  Da weißte Bescheid! Eine probate Lösung, über die man(n) durchaus nachdenken kann. Klappe zu, Affe tot!  Spaß beiseite, natürlich können die Boxen von allen ..Einkaufsmüden“ für einige Stunden genutzt werden! Damit Ihr nicht auf falsche Gedanken kommt: Natürlich darf man nur alleine und nur tagsüber stundenweise in diese Box…

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4. Strandabschnitt ,,La Mer“ :

Da dieses ,,Kleinod“ an Strandtabschnitt erst Anfang dieses Jahres richtig fertiggestellt wurde, steht es oft noch nicht auf Karten oder in Reiseführern! Deshalb möchte ich Euch hier kurz darüber berichten, denn es wäre schade, wenn Euch diese ,,kleine, feine Strandwelt“ entgehen würde…fullsizeoutput_14a0

Diese ,,Strandanlage“ dieses stadtnahe Teil des Strandes war eigentlich hauptsächlich für die Erholung der Einheimischen, vor allem auch nach der Arbeit, gedacht, wie uns ein Investor berichtete! Dennoch ist diese  Strandlandschaft wirklich sehr geschmackvoll und sauber, mit Palmen, bunten Häuschen und anderer karibischer Deko gestaltet. Viele Naturmaterialien und Orginal-Deko wie alte Boote und Krabbenfangkörbe  finden neben modernen Kunstwerken ihren Platz! Auch kulinarisch sind Geschmacksrichtungen vieler Herren Länder vertreten und auch, wenn man hier keinen ,,gewachsenen Flair“ findet, so hat diese Mischung aus Kunst, Karibik und Moderne ihren eigenen Charm

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La Mer – North Beach Entrance
Adresse3 2 A St – Dubai – Vereinigte Arabische Emirate

Öffnungszeiten

Geöffnet ⋅ Schließt um 22:00

 

So, und damit bin ich auch schon am Ende meines Artikels angelangt! Ich hoffe, dass ich Euch hier noch ein paar neue Informationen geben konnte  und wünsche Euch ein fröhliche nächste Reise, wo sie auch immer hingeht … und wenn es ,,nur“ Balkonien sein sollte, was natürlich auch ganz erholsam sein kann! 

Alles Liebe, Eure Nessy   

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Dubai ,,La mer“