Traum (a) lange Haare – wie Haare wirken, Tricks und Tipps zur Wallemähne, persönliche Haar-Story

Hallo Ihr Lieben!

Nichts wird so kontrovers diskutiert wie das ,,haarige“ Thema Haare! Jede Frau kann etwas dazu sagen und sicher habet auch Ihr Eure ganz persönliche ,,Haar“ Geschichte! Gerne könnt Ihr mir diese in die Kommentare schreiben, darauf bin ich wirklich neugierig! Im Gegenzug dürft auch Ihr meine lesen, falls Euch das interessiert, … Unten gebe ich dann Tipps, mit denen es mir gelungen ist, trotz relativ ,,feiner“ Haarqualität mir so lange Haare zu ,,züchten“…

Mein persönliches ,,Haartrauma“

Ich erinnere mich an meine Kindheit, in der ich jedes Mal zwei Tage heulte, wenn ,,die Friseuse“ ins Haus kam. Meine Haare seien zu dünn, um schön zu sein, wenn sie lang wären, mein Gesicht zu wenig zart , um es nicht hinter einem Pony verstecken zu müssen – so die einhellige Meinung meiner Mutter und der ,,Haarfachkraft“.

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Zudem hatten meine ,,Schnittlauchlocken“, wie meine Mutter meine dünnen Haare mehr oder weniger liebevoll nannte, die Farbe von Karottenbrei und dazu hatte ich auch noch Sommersprossen,  was mir in dem kleinen Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, den Spitznamen ,,Pippi Langstrumpf“ einbrachte und ich mit Sprüche anhören musste, wie:,,Bei Dir hat der Teufel durch ein Sieb gesch……!“ oder auch ,,rote Haare Sommersprossen sind des Teufels Artgenossen!“ woraufhin meine Mutter mir die Haare einmal, es war gerade Schulanfang, die Haare einfach braun färbte – weil ich soo bitterlich weinte und  die angebrochene Packung von ihr noch im Schrank stand! So begann ich als ,zwar diskret ,,verschöntes“ , weil nun braunhaarig, aber doch recht ,,hässliches Entlein“ meinen ersten Schultag, während meine Schwester mit ihrem elfengleichen Gesichtchen, ihren dunklen, langen Engels-Locken ein Jahr vorher trotz ihrer nicht immer sehr freundlichen Art die Herzen aller Lehrer und Mitschüler im Fluge gewann.

Das mein Vater zufällig auch der Rektor dieser Grundschule war, in die ich ging, machte die Sache nicht besser.

Von vielen meiner Mitschüler wurde ich deshalb innerlich gehasst, obwohl ich immer als Klassensprecherin gewählt wurde, weil natürlich alle Kinder von ihren Eltern angehalten wurden, mich zu umschleimen. wie eine Nacktschnecke den Salat.

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Zwischendurch flechte ich die Haare zu meinem bekannten asymmetrischen Zopf und gebe vorher etwas Öl in die Längen – dann stoßen sich die Haare nicht ab, und sind mir aus dem Gesicht !

Aber unterschwellig merkte ich natürlich schon den Neid und teilweise sogar Hass meiner Mitschüler, wenn, sie im Spiel meiner liebsten, wunderschönen Langhaar-Puppe die langen Haare auf Millimeter-Höhe abschnitten und sie danach an einer schrecklichen Krankheit sterben ließen … Um ihre langhaarige blonden Barbiepuppen  waren die glorreichen Prinzessinnen, die, mangels Ken, den wunderschönen, flauschigen Mohair-Teddybär-Prinzen zum Mann bekamen. Übrigens durfte ich niemals  eine Barbiepuppe haben, weil sie  in unserem ,,pädagogischen Haushalt“ ,,ein falsches Weltbild“ wiederspiegeln würden – Pustekuchen – genau war es und ist es doch in der realen Welt! Wobei wir wieder be den Haaren wären! Aber abschließend noch soviel: Nessy wäre nicht Nessy, hätte sie dadurch nicht gelernt, hinter die waren Beweggründe vom Menschen zu sehen und auch, darüber manchmal einfach hinwegzusehen, oder eben auch nicht – und nebenbei auch, dass Haare ein wichtiges Ausdrucksmittel sind,  auf das die Umwelt sehr wohl, wenn auch meist nur unterschwellig, reagiert!

Haare als Symbolträger

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Das gleiche Gesicht wirkt unterschiedlich, je nach Frisur. Dabei fällt auf, dass der ,,Rahmen“ des Gesichtes eine besondere Rolle spielt!

Haare haben natürlich auch  Symbol-Charakter! Sind wir doch ehrlich! Kommt jemand mit blonden, langen, ,,verlockend“ lockigen Haaren um die Ecke, schauen wir genauer hin! Egal, ob Männlein oder Weiblein!

Gleich gefolgt von der  ,,Dunklen Schönheit“, die  mit langer brauner Mähne zu überzeugen weiß. Im Gegensatz zur blonden, die den Hauch des unschuldig-naiven umweht,  wird in ihr gerne die geheimnisvolle, intelligente, um allen Sex-Geheimnissen wissende Frau angesehen, die genau weiß, wie der Hase läuft oder auch wo der Hammer hängt!

Und die rote Langhaarige? Ui, ui, ein bisserl vorsichtig sollte man bei ,,den Roten“ schon sein. Sicher, als dumm gelten sie nicht. Aber doch ein wenig listig und falsch -wie Reinecke Fuchs aus den Geschichten unserer Kindertage! Holzauge sei wachsam, scheint etwas in uns zu rufen.

Kurzes Haar wirkt  ,,taff“ und praktisch, auf das Wesentliche fokussiert, allerdings wird ,,asymmetrisch“ , egal wie lang, gerne als ,,Midlife-Crises“-Frisur angesehen, bei der das Innere der Trägerin nicht so ganz im Gleichgewicht ist, während die Trägerinnen damit ,,frech und jugendlich“  wirken wollen… Zumindest, wenn man der,,Hair-Stylistin“, wie sie heute heißen,  glauben schenkt, die mich unlängst bei einem Event frisiert hat …assymmetrisch

Wie Ihr ja wisst, trage auch ich gerne einen asymmetrischen Zopf (s.o.) … Eigentlich sind mir diese ,,unterbewußten Interpretationen“ ja als aufgeklärte Person schnurzpiepegal! Aber vielleicht sollte trotzdem mein Mann einmal versuchen, mir einen Zopf in der Mitte… Ach nee, lassen wir das Thema!

Übrigens wirkt ein Mittelscheitel sehr ausgeglichen, aber auch, nicht unbedingt eine Position beziehen wollend … Während der Seitenscheitel links eigentlich ,,das  Normale“ ist, da bei vielen Menschen die Haare irgendwie so aus der Kopfhaut kommen sollen, dass das der ,,natürliche Fall“ wäre! Ach Kinders, was weiß denn ich! Ich denke, an dieser Stelle wird´s auch mir, die eigentlich immer alles genau wissen möchte, zu haarig!

Natürlich könnt Ihr diese Vorurteile leugnen und sicher sieht die Realität auch ganz anders aus. Aber leider sind diese Strukturen in unserem Unterbewußtsein immer noch verankert, wobei ich hoffe, dass wir auf einem guten Weg sind, solches Schubladendenken über Bord zu werfen! Übrigens auch ein Grund, weshalb ich darüber schreibe, denn nur so dringt dieses Empfinden, dass auch mich manchmal beschleicht, in unser Bewußtsein und wir können unserem Schablonen-liebenden Gehirn  ,,stopp“ zurufen!

Vorteil kurzer Haare

raffinierter Kurzhaarschnitt

Obwohl ich selbst meine zwar recht dünnen, aber doch seidig-lang gepflegten Haare nicht missen möchte, weil sie einfach zu mir gehören, finde ich persönlich bei ganz vielen Frauen ihre kurzen Haare wirklich toll und es gibt natürlich viele Vorteile! So haben sie einfach mehr Stützkraft und so kann ein/e gute/r Haarstylist/in das Gesicht durch eine gezielte Schnitt-Technik optimal umrahmen und dessen Wirkung beeinflussen! Und auch das Resthaar kann auf raffinierte Weise der Kopfform angepasst werden! Auch sind Veränderungen viel leichter durchzuführen!  Und da gibt es Schnitte, die sehen wirklich ,,MEGA“ aus! Nicht zu reden davon, dass die Pflege in der Regel auch, einfach von der Länge her, einfacher ist. Reifere Ladys profitieren von Kurzhaarschnitten  durch die Tatsache, dass die Haare nie ,,hängen“ . Dadurch wandern die Gesichtszüge optisch nach oben …

Diesen Vorteil nutzen viele cleveren Frauen auch im Showbiz, die mit ihren ,,Kurzen“ das Gesicht und den Hinterkopf nach Gusto modellieren, und dann die Länge mit Extentions ,,kreiieren“. Natürlich ist das ein recht  aufwändiges Unterfangen! Aber wenn es gut gemacht ist – kann auch das sehr gut aussehen!

Wer sie aber, wie ich, nun einmal unbedingt möchte, für den kommen sie nun, die

Tipps für  lange, glänzende Haare

Eigentlich ist das nämlich gar nicht soo schwer! Etwa ein Jahr braucht es, je nach Ausgangslänge, dann ist die Pracht, wenn keine Krankheit vorliegt, spätestens da! Je schneller es gehen soll, umso mehr Mühe kostet es …

Denn der Haarwachstum hängt im wesentlichen von 3 Dingen ab, die wir beeinflussen können:

  1. Wachstumsgeschwindigkeit
  2. Versorgung der Haar-Wurzel
  3. Abbrechen der Haare in den Spitzen

Demzufolge gibt es auch einfache Tipps, die man anwenden kann, damit´s klappt!

1. Höchstens alle 2-3 Monate die Spitzen wirklich nur ein bis zwei Zentimeter abschneiden,

hairdresser-1555599__340denn je öfter und je mehr man von den Haaren abschneidet, umso kürzer werden sie …  Die Vorstellung, Spliss (gespaltene Haarenden) immer wieder abzuschneiden, weil er sonst ,,immer weiter geht“  und damit lange, in den Spitzen volle Haare zu erlangen, ist ein sehr mühsames Unterfangen! Richtig ist, dass geschnittene Spitzen voller und gepflegter wirken und sich auch gegenseitig etwas schützen, aber die abgeschnittene Spitze wird sich genauso wieder spalten, wenn sie nicht ausreichend gepflegt oder zu sehr drangsaliert wird, wie die schon gespaltene. Denn Spliss geht nicht ,,immer weiter“, sondern die gespaltenen Haare brechen irgendwann ab. Die Möglichkeit, die Haare mit einer elektrischen Hitze-Schere am Ende zu versiegeln, um damit den Spliss zu stoppen, kann eine Option sein, allerdings ist es wichtiger, die Ursache zu bekämpfen, sonst nützt auch das herzlich wenig!

2. Die Haare richtig waschen und pflegen, dass erst gar kein Spliss entsteht!

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Hauptsache Haare!

Es ist wichtig, vor allem die Haarspitzen geschmeidig zu halten. Dazu kann man das ,,antagonistische Haarwasch-Prinzip “ anwenden, d.h. nur die Kopfhaut wird mit einem guten, milden Shampoo eingeschäumt, denn beim Ausspülen bekommen die Spitzen noch genügend Shampoo ab. Die Spülung/Kur hingegen wird erst ab Kinnlänge aufgebracht, damit der Ansatz nicht ..überladen“ wirkt. Als Abschluss werden wirklich nur ein bis zwei Tropfen Haaröl (solches zum nicht Aus-spülen) in den Händen verrieben und damit einmal über die Haare gefahren. Zum Schluß noch einmal ein Tropfen nur in die Längen geben. Dann sind die Haare wirklich optimal gepflegt und lassen sich auch gut durchkämmen. Vor allem wird aber auch die aufgequollene Haaroberfläche und die Haarspitzen gegen Schäden durch das Kämmen, Fönen und Stylen geschützt. Allerdings benutze ich bei jeglicher Hitzeanwendung  vorher noch ein Hitzeschutz-Spray.

Noch ein ganz kurzes Statement zu Shampoos: Volumen-Shampoos und andere Volumen-Produkte plustern die Haare gewolltermaßen auf, indem sie die Oberfläche leicht aufrauen und je nachdem z.B. Keratin einlagern. Klingt an sich nicht schlecht, das Problem ist aber, dass  bei manchen Produkten die Haaroberfläche rauher wird d.h. die Haare sind nicht mehr so  gut kämmbar.  Es gibt natürlich auch Unterschiede je nach Haarstruktur und Produkt! Achtet einfach bei Euch einmal darauf! Obwohl meine Einzel-Haare recht ,,dünn“ sind, verzichte ich dennoch auf diese Produkte. Denn für die Haare ist nichts so strapaziös wie das Durchkämmen, wenn sie ,,ziepen“! Wenn ich die Haare glatt tragen möchte, benutze ich kein Festiger, ansonsten einen einfachen ,,für glänzende Haare und elastischen Halt“, damit die Locken ein wenig Halt bekommen, aber die Belastung für die Haare aber so gering wie möglich gehalten. werden

3. Den Haarzyklus verlängern

Es gibt Haarpflegemittel, die durch Koffein u.a. den Wachstumszyklus im Leben eines Haares verlängern, also nicht so schnell ausgehen. Die Lebensspanne eines Haares ist eigentlich genetisch vorgegeben und ändert sich auch im Alter.

Haarzyklus:

Wachstumsphase: 2-6 Jahre

Übergangsphase: 2 Wochen

Ruhephase 2-4 Monate

danach folgt der Haarausfall

  Etwa 85% der Haare befinden sich in der Wachstumsphase. An dieser Phase greifen diese Produkte verlängernd ein, wodurch die Haare länger wachsen können! 

Eigentlich gibt es bei fast jeder Haarpflegelinie spezielle Produkte für ,,reife“ Haare. Allerdings muss man auf die Inhaltsstoffe achten. Während manche Produkte ,,nur“ das relativ trockene und schütterer werdende Haar aufplustern und pflegen, gibt es solche ,,Rezepturen“, die auch auf die Kopfhaut wirken. Und auch unter diesen sind die Unterschiede groß! Möchte man einen echten Effekt erzielen, sollten sie  Coffein oder andere Wachstumspase – verlängernde Stoffen beinhalten. Allerdings darf man dennoch keine Wunder erwarten und wichtig ist auch, diese Produkte wirklich regelmäßig zu verwenden, sonst bringen sie kaum etwas!

4. Die optimale Ernährung

Auch hier fragt man sich, ob nicht die normale Ernährung ausreicht! Natürlich erreicht Ihr nicht mehr, wenn der Körper schon optimal versorgt ist. Ein Kuchen wird auch nicht besser, nur weil man mehr Mehl hinzufügt! Allerdings hat sich gezeigt, dass man auch  bei einer relativ gesunden Ernährung nicht die Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen erreicht, die von der ,,Deutschen Gesellschaft für Ernährung “ als optimal angesehen werden.

Andererseits können viele Vitaminpräparate von ihrer Zusammensetzung her nicht richtig aufgenommen werden oder sind ungünstig dosiert.

Typische ,, Haut-Haare-Nägel-Vitamine und Nährstoffe“ wie fettlösliche Vitamine (EDeKA), die B-Vitamine inclusive Folsäure und Biotin, Vitamin C, Mineralstoffe wie Zink und Eisen, aber auch die essentiellen Aminosäuren (Eiweißstoffe) sind wichtig, damit die Haar-Pracht wachsen kann. Dazu benötigen sie auch  gesunde Fette wie Omega 3-Fettsäuren und auch Kieselsäure und andere Stoffe stehen im Ruf, gut für die Haare zu sein.

Ob man aber Tabletten oder seit neuestem auch spezielle Drinks für schöne Haare wirklich benötigt, weiß ich nicht genau. Ich denke aber, dass zumindest eine ,,Kur“ mit diesen Stoffen von Zeit zu Zeit nicht schaden kann!

Achtet aber auf alle Fälle auf eine ausgewogenen Ernährung (nicht nur wegen dem Haarwachstum) . Damit meine ich nicht nur, vermehrt Obst und Gemüse, sowie Eier in den Einkaufswagen zu legen, was auch supi ist, sondern auch, einmal zu schauen, was Ihr so eßt und wieviel des Tagesbedarfs Ihr damit tatsächlich deckt. Ich habe das bei mir getan und war erstaunt, dass ich tatsächlich , vor allem an Eiweiß, fast schon ,,krass“ unterversorgt war!

5. Check-Up beim Arzt

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Diesen sollte man sowieso von Zeit zu Zeit durchführen lassen. Für die Haare ist er in sofern wichtig, als dass sich auch Schilddrüsenkrankheiten, Hormonstörungen, Eisen oder Zinkmängel  negativ auf das Wachstum auswirken können!

6. Eventuell Hormonsubstitution

Der natürliche Hormonmangel, der meist um die 50 Jahre bei der Frau  deutlich spürbar  wird, führt dazu, dass sich der gesamte Stoffwechsel verlangsamt und nicht nur die weiblichen Hormone absinken. Es kommt zu einem neuen ,,Steady State“, das der Körper erst finden muss. In dieser Phase kann es sogar zu Haarausfall kommen, der sich meist nach ein paar Jahren wieder etwas bessert, allerdings wachsen die Haare dann langsamer wachsen und werden dünner. Da man in den letzten Jahren herausgefunden hat, wie man eine optimale , natürliche Hormonsubstitution durchführt, lassen sich immer mehr Frauen dieses Plus ans Lebensqualität nicht entgehen. Damit verbunden ist dann meist auch wieder ein besserer Haarwachstum.

7. Haarefärben

Keine Zweifel, jegliches Haarefärben ist strapaziös für die Haare und erhöht das Risiko, dass diese vorzeitig abbrechen. Auf der anderen Seite ist das Haarefärben gerade, wenn die ersten ,,Grauen“ nicht mehr zu übersehen sind, für viele Mädels ein ,,dringendes Bedürfnis“. Natürlich ist nun die Frage, wie sich häufiges Blondieren und Färben auf das Haarwachstum und die Haarqualität auswirkt. Es gibt allerdings auch Techniken, um die Kopfhaut zu schonen, oder aber nur Strähnchen zu färben oder aber ,,nur“ ein Blond-Spray zu benutzen …. Ein ,,schöner“ Nebeneffekt des Blondierens ist für viele auch, dass die Haare dadurch am Ansatz etwas fülliger wirken.. Auf alle Fälle lohnt es sich auch hier, nach Kompromissen zu suchen und dann wirklich akribischen Haarschutz gegen weitere Strapazen zu betreiben!

 

SoSo, jetzt suche ich Euch noch ein paar Haarimpressionen und dann bin ich auch schon am Ende angelangt!

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Wie steht Ihr zu kurzen/langen Haaren?

Nun wünsche ich Euch eine wunderschöne Restwoche, bis bald

Eure Nessy

 

 

 

 

Psychologie/Fashion: Was jeder über Glück und Schmerz wissen sollte… ,,Positiv Energy“ -Outfit

Hallo Ihr Lieben!

Was ist eigentlich Glück?

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Ist heute unser Thema, das insofern eng mit mir verknüpft ist, als dass ich mich im Grunde als ,,sehr glücklichen Menschen“ bezeichne, ohne die Anwesenheit von ,,blöden Gegebenheiten“ zu leugnen oder mir für diese immer die Schuld zu geben, wie das die Anhänger einer der großen ,,Glücksbewegungen“ der 90 er, der ,,The Secret“ Bewegung tun.

,,Glück“ als Zufallsprodukt gibt es nach Anhängern der ,,The Secret“ – Bewegung nicht!

Diese postulieren, wie bereits Dr. Joseph Murphy in den 80ern (,,Die Macht des Unterbewußtseins „), dass jeder komplett für alles, was ihm geschieht, selbst verantwortlich sei, weil er das, was passiert, durch seine Denkweise in sein Leben ziehen würde.

Obwohl ich dieser Strömung sehr viel Positives abgewinnen kann, nehmen ich solche Aussagen nicht für bare Münze, weil es dafür zu viele Menschen gibt und weil es für mich dieser uneingeschränkte Determinismus auch nicht unbedingt mit Logik zu erklären ist.

Auf der anderen Seite liegen viele Entwicklungen eben doch daran, wie man mit bestimmten Situationen umgeht… Banal ausgedrückt, kann man sich zum einen immer entscheiden, ob des Glas halbvoll oder halbleer ist, zum anderen kann man auch eine Situation durch den Umgang mit dieser (= Coping) oft verbessern oder verschlimmern. Wenn man, wie die ,,Secretianer“,  an sich glaubt und alles in die Wege leitet, um seinem Ziel näher zu kommen, ist die Chance, dass sich eine Situation zum Guten wendet, natürlich ungleich höher, als wenn man alles als ,,schicksalhaft“ hinnimmt oder eine Situation durch Lamentieren gar noch schlechter macht!

Die etwas unidimensionale Definition vom ,,Glück“ als ,,eine günstige Fügung des Schicksals“ muss deshalb mit Vorsicht genossen werden. Denn das würde ja bedeuten, dass man selbst keinen Anteil am Glück hat, was wiederum auch nur selten der Fall ist!

Glück in dem Sinne, in dem ich das Wort hier benutzen möchte, ist eher das Vorhandensein eines Gefühls, dass uns die Welt mit positiven Augen sehen lässt und dafür sorgt, dass wir uns so richtig wohlfühlen!

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Glück durch Hormone

Ausgelöst wird es, chemisch gesehen, in unserem Gehirn durch Hormone (Endorphine, Oxytocin, Dopamin, Serotonin/Tryptophan).

Überlegen wir uns einmal, WIE  diese Stoffe freigesetzt werden! Denn wenn wir diesen Mechanismus einmal verstanden haben, sehen wir, wie sehr wir Glück auch selbst beeinflussen können! Die Natur ist clever und hat deshalb dafür gesorgt, dass wir GERNE leben und Glückshormone bei vielen einfachen Tätigkeiten, die uns tagtäglich begegnen, freigesetzt werden! Bei den folgenden Beispielen zeige ich Euch, wie nah Glück und Unglück beieinanderliegen … was wiederum nicht selten von unserer Herangehensweise und unserer Einstellung abhängt!

Glück und Unglück liegen dicht beieinander …

Tätigkeiten, die uns ,,eigentlich“ glücklich machen können, wenn nicht irgendein ,,Störenfried“ auftaucht…

  • Sex (,,Juhu“, ,,WOW“, oder ,,autsch“, ,,die Haare kitzeln“ oder ,,Beim Schalke-Spiel mit meinen Kumpels wär auch schön gewesen!“),
  • Nahrungsaufnahme (,,lecker“, ,,fantastisch wie knusprig und zart das schmeckt“, oder ,,einfach nur kalt und zäh“),
  • Sport (,,geil, wie ich schon diese zwei Kilometer geschafft habe, das läuft ja wie geschmiert!“ oder ,,So ein Mist, Germanys next Top- Floppel wär mir jetzt bedeutend lieber als diese doofe Schinderei!“)
  • Babys und Tiere (,,wie süß“ , ,,die kleine Katze möchte ich am liebsten auf den Arm nehmen und streicheln“ oder ,,dieses Geplärre macht mich krank  – und wie dem kleinen Fettwanst der Sabber aus dem Mund läuft“, ,,diese Töhle hechelt auch nur herum“)
  • das Wiederholen bekannter Tätigkeiten (,,Ich brauche erst einmal meinen leckeren Chai-Latte am Morgen, dann sieht der Tag gleich ganz anders aus“ oder ,,immer der gleiche Zirkus, kann der Chef nicht einmal so einparken, dass andere Autos auch noch hinpassen?“)
  • Entspannung (,,jetzt erst einmal ab in die warme Badewanne zum ,,Runterkommen“!“ oder ,,nach Feierabend ist in diesem Kaff auch nix los, glotze ich halt Reality-TV, da passiert wenigstens was!“)

Merkt Ihr was?

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,,Sicher!“, werden nun manche von Euch sagen, ,,aber manchen Dinge sind halt toll und andere nicht! Was kann ich dafür? Sex mit A macht Spaß, mit B aber nicht, weil er nie ordentlich rasiert ist!“

Kinder Kinder! Ist das, ehrlich,  ein Problem? Wenn das tatsächlich das einzige wäre, könnte man auch so vorgehen: Dreht euren Kopf kurz von der Kratzebacke weg, streichelt laaangsam mit der Hand darüber und flüstert:,,Ich mag das Gefühl, wenn meine Handfläche an den stacheligen Härchen reiben!“ Er wird die Augen schließen und sich wohlfühlen … Vielleicht revanchiert er sich auch …

Versteht Ihr den Trick, sich selbst zu durchschauen und zu überlisten? Es erfordert zugegeben, einige Übung, Chef der eigenen Gedanken zu werden, aber mir hilft eine kleine Vorstellung dabei:

Stellt Euch vor, Ihr wärt Aliens und würdet die Erde aus einiger Entfernung beobachten ..

Wie es der Teufel will, beobachtet ihr gerade Euch!
fullsizeoutput_ccbWürdet Ihr es gut finden, wenn die kleinen Menschen da unten, also ihr, aus manchen Mücken tatsächlich nicht nur Elefanten, sondern ganze Mammutherden machen würden? Oder würde der Alien in Euch nicht sagen:                                                                                                                                                                                                                                                                                             ,,Es ist doch unglaublich wie gut es die Menschen haben und über welchen Käse sie sich aufregen! Irgendwas läuft da falsch… Warum sind sie denn nicht einfach glücklich? Ja, so einfach ist es! Wie wir unser Leben wahrnehmen, so ist es auch! Es liegt tatsächlich in uns selbst!

Wenn wir zu dem Trick greifen, das Leben von ,,aussen“ zu betrachten, sehen wir eher unser ganzes Leben und auch unsere Stellung in der Gesellschaft!

Damit werden uns oft die vielen positiven Gegebenheiten klar, die sonst im Hintergrund geblieben wären. Wenn wir dann zusätzlich das Gefühl der Dankbarkeit verspüren, geht es und oft schon automatisch besser!

Dinge/Situationen in Relationen zueinander setzen!

Deshalb mein Tipp. wenn man den inneren ,Negativplapperer“ nicht los wird: Überlegt einfach, in welcher Relation Euer Problem zu Eurem Leben steht und was Ihr eigentlich alles Tolles habt!

Körpersprache aktiv beeinflussen

Ein anderer Tipp ist das Verändern der Körpersprache! Denn man hat herausgefunden, dass  man die innere Einstellung tatsächlich dadurch ändern kann, dass man die ,,gewünschte“ Emotion durch die entsprechende Körpersprache nach außen hin darstellt. Je mehr man seine ,,Rolle“ annimmt und sich in sie einfühlt, umso mehr überzeugt man auch sich selbst! Schaut einfach einmal in den Spiegel, wenn Ihr so richtig sauer seid. Und denkt dann, dass Ihr vielleicht mit Eurer Wut darüber vielleicht ein ganz klein wenig übertreibt. Und dann lächelt Ihr Euch aufmunternd zu … Gutes Gefühl, oder? Das klappt natürlich nicht mit allem und auch nicht von jetzt auf gleich! Aber es lohnt sich, sich mit dieser Materie ein wenig näher zu befassen!

Übrigens klappt die sogenannte ,,Suggestion“ nicht nur bei einem selbst, sondern auch bei seinem Gegenüber!S1560143

Die Macht der (Auto) – Suggestion ausbauen

Dies kann man immer weiter verfeinern, wenn man  folgende  unterstützende Maßnahmen einbezieht:

  • Stimmlage angenehm/sicher/stark/weich/zart/verletzlich …  wählen
  • Bewegungen ruhig/kraftvoll/weich/elegant …
  • Stoppschild für negative Gedanken vorstellen, einen breiten, bequemen Weg für ,,gute“ Gedanken bauen,
  • ,,Urlaub von den Problemen“ nehmen: ,,Ich habe alles getan, was ich tun konnte, aktuell ist das Problem ..versorgt“ ! Ich kann mich beruhigt anderen Dingen zuwenden!
  • Den Körper ,,in gute Laune“ bringen durch Lockerungsübungen, Mitschwingen, Mitsingen bei Musik
  • Sich, wenn man alleine ist, ruhig selbst gut zureden. ,,Was würde mir ,,meine gute Fee“ /ein Mensch, der mich sehr liebt/Gott,… jetzt sagen?“

Glücksmomente schaffen

Aus diesem Punkt möchte ich ein eigenes kleines Kapitel machen. Denn dieser Punkt ist nicht ganz so einfach, wie er sich anhört. Warum? Ich behaupte nun einmal ganz recht, dass jeder von uns oft Dinge tut, die uns eigentlich gar nicht glücklich machen! Und dies OBWOHL wir die Wahl haben! Glaubt Ihr mir nicht?

Oh doch, irgendwas ist da (fast) immer!

  •  Unordnung, die man blöd findet
  • ein Job, der nicht soo toll ist, wie er sein könnte
  • ein Vorhaben, dass man nie umgesetzt hat, weil ,,es nie gepasst“ hat, wie z.B. eine Reise in sein ,,Traumland“….

,,Ja, schon, aber …“

,,Was aber, wieso machst Du Dich nicht selbst glücklich? Die Reise zum Beispiel. Wieso nimmst Du sie nicht einfach in Angriff?“

Ich möchte ich jetzt nicht eine Abhandlung über den ,,inneren Schweinehund“ schreiben. Nur soviel lasst mich sagen:

,,Selbst der längste Weg beginnt mit einem kleinen Schritt!“

Komme ich noch zu einer interessanten, wenn auch relativ einfach zu beantwortende Frage  die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

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Warum macht es manche Menschen glücklich, Schmerz zu verspüren?

Körperlicher Schmerz

Komme ich zuerst zum Schmerz im körperlichen Sinn: Dieser ist manchmal unvermeidbar und gerade in der Natur mit ihren Gefahren, kommt er nicht selten vor! Schmerz ist auch ein großartiger Lehrer für das Gehirn! Denn schon bei dem Kleinkind prägt sich ein:,, Herdplatte – heiß – aua -Finger weg!“ Natürlich schützt uns das vor vielerlei wiederkehrender Gefahren, wobei ich in manchen Situationen, wie beim Zahnarzt, gerne auf diese ,,Warnung“  verzichten würde! Bei einer Infektion hingegen, die sehr schmerzhaft ist, was jeder, der schon einmal eine Blinddarmentzündung oder einen Abszess hatte, bestätigen kann,  ist schnelle Hilfe vonnöten und wenn der Schmerz gnädig aufhört (= Blinddarmdurchbruch) ist jede Hilfe auch bald zu spät, denn dann sagt sich die Natur:,, Okay, jetzt soller auch nich mehr leiden, der arme Teufel…“

Weil aber Frauen, wenn sie schon nach dem ersten Sex kneifen würden, sonst gar keine Kinder mehr bekommen würden, hat die Natur einen ,,kleinen Deal“ im Kopf eingebaut- Schmerz = Endorphinausschüttung … Sie wußte ja nicht, dass das dazu führen würde, dass sich manche Männer deshalb Wäscheklammern auf die Brustwarzen setzen…

Mentaler Schmerz

Es gibt auch Menschen, die sich gerne in mentalem Schmerz ,,ergehen“. Ich habe mich oft gefragt, wieso zum Beispiel manche Menschen gerne im Fernseher ansehen, wie andere umgebracht werden, auch wenn es nur ,,ein Film“ ist oder aber Geschichten zu diesem Thema lesen.. So finde ich persönlich Dan Brown einen hervorragenden Schriftsteller, aber die Todesszenen sind so grausam, dass ich die Bücher nicht gerne lese. Ich habe mich darüber mit Kollegen unterhalten und es ist wahrscheinlich ein Wohlgefühl, welches in einem erzeugt wird, weil diese ,,Bedrohung“ zwar teilweise mitempfunden wird, andererseits man selbst aber davon verschont sind. Dies macht einen natürlich glücklich… Wobei ich persönlich mit dieser Art von Freude eigentlich nichts anfangen kann. Ich finde solche Dinge nur furchtbar! Meine Kollegen meinten, das käme daher, weil ich als Notärztin relativ häufig mit solchen Dingen konfrontiert würde, um nicht zu wissen, dass diese Gefahr jeden Tag real sein könnte!  Allerdings habe ich das eigentlich schon vor meiner Notarzttätigkeit gewußt…

Insofern warne ich davor, sich zu sehr in Sicherheit zu wiegen, denn allzu schnell findet man sich unvorbereitet in einer harten Realität – ohne die schönen Momente gebührend gewürdigt zu haben!

Wo wir beim Thema sind … Es gibt Menschen, die permanent jammern. Über andere Menschen, über das Schicksal, … An kaum einer Situation lassen sie ein gutes Haar und ich frage mich wirklich, warum das diesen Menschen so Spaß zu machen scheint! Ein weiteres Merkmal an solchen Menschen ist, dass sie eigentlich nie sich selbst die Schuld an ihrem Schicksal geben, sondern immer den anderen. Und das ist sehr schade, denn damit nimmt man sich die Chance, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen…

Mit diesen Worten verabschiede ich mich von Euch! Zieht Euch in der aktuellen Eiseskälte warm an, damit Ihr die schönen Sonnenstrahlen genießen könnt!

Alles Liebe, bis bald, Eure Nessy

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,,Positive Energy“ Klamotten  in Athleisure-Wear-Manier: Rot gibt Power, Streifen sind dynamisch, eine weiße Bluse wirkt edel und frisch, der Puli dazu kuschelig. Die Schuhe aus dehnbarem Gewebe passen zur Hose und die äußerst bequemen Sportschuhe aus dehnbarem  Messe sind mit goldenen Akzenten auf ,,edel“ getrimmt! Der kleine Sternchen-Anhänger als kleines verspielen Element lockert das Ganze auf und holt  dieses Outfit aus der ,,Funktionsecke“. Ein Look, der nach Innen und Außen Kraft, Dynamik  und Fröhlichkeit suggeriert.

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Mercedes Benz Fashion Week Berlin – Special Teil 5: Meine Langhaar – Frisuren, Make up und Nägel…

Hallo Ihr Lieben,

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Frisur Nummer 1: Glatt mit dem Glätteisen, hier für eine Kampagne der ,,Mall of Berlin“ 

,,Mach was mit Deinen Haaren!“, diesen Satz hat mir einer meiner treuesten Leser, der multi-talentierte Arno von Rosen mit auf den Weg nach Berlin zur Fashion Week gegeben.

´Hab ich mir natürlich zu Herzen genommen… „Mercedes Benz Fashion Week Berlin – Special Teil 5: Meine Langhaar – Frisuren, Make up und Nägel…“ weiterlesen