My Fashion Week Story 2018 Teil 3: PR Sugar Lounge / Beauty-News / Was Gitta Saxx und ich gemeinsam haben und wer Dieter Bohlen wirklich ist!

Werbung…Kurz wieder das Übliche:Im folgenden Text nenne ich Produktnamen. Wer glaubt, dadurch ,,schlimmer“ Werbung ausgesetzt zu sein, wird hiermit, wie es der Gesetzgeber verlangt, ausdrücklich gewarnt. Allerdings habe ich keinerlei Verträge (auch nicht mündlich) abgeschlossen und kein Geld erhalten.

Hallo Ihr Lieben!

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Heute lade ich Euch herzlich zum zweiten Tag der Fashion Week  ein, genauer gesagt  erzähle ich Euch, was ich  bei meinem aufregendem Besuch in der PR Sugar Beauty Lounge im Waldorf Astoria alles erlebt habe …

Dabei geht es natürlich nicht nur um aktuelle Beautytipps und ihre Anwendungen, sondern auch um die Menschen, die für mich (fast) immer im Mittelpunkt des Geschehens stehen und, ja, zugegeben, ein paar Promis spielen natürlich auch wieder  mit – in meiner ganz persönlichen Fashion Week  Geschichte …

,So gut will ich es auch haben! Zwei Tage nur die Sause machen …“

Ja supi, oder? Nein, Spaß beiseite, leider ist es nicht ganz so einfach! Natürlich gibt es tolle Erlebnisse, die mich stimulieren und noch lange positiv in mir nachwirken. Deshalb mache ich den ganzen ,,Wahnsinn “ schließlich mit! Aber gerade im Winter ist es nicht immer ein Zuckerschlecken (siehe den vorherigen Post) und zumindest bei mir ist es so, dass ich die Geschichte deshalb höchstens ein bis zweimal im Jahr ,,antue“.  Im Rest vom Jahr ziehe ich dann mein ,,braves“ , wenn auch oft nicht minder turbulentes Leben durch! Auch die Berichterstattung, Vor- und Nachbearbeitung kostet mich wesentlich mehr Zeit als die zwei Tage mit zugegebenen schon teilweise ,,g….n“ Highlights …

Und später, wenn der Alzheimer munter an meine kleinen grauen Zellen nagt,  lese ich vielleicht tatsächlich einmal auf meinem Blog die alten Kamellen durch  und denke: Was war denn das für eine duschgeknallte Frau? Ich doch nicht! Da muß eine Verwechslung vorliegen!

Der Morgen,,danach“ …

Trotz oder gerade wegen des ein wenig stressigen Vortages hatte ich wie ein Baby geschlafen! Keine Hunde forderten um 5.30 Uhr ihre Pipi-Runde und ihr Fressen, kein Sohnemann erwartete Frühstuck, Pausenbrot oder morgendliche  Schüler – äh ,,Schützenhilfe“ beim Packen der Sachen für die Schule. Ich bin mir ja fast sicher, dass die Schulhefte nachts Beine bekommen, um sich heimlich im ganzen Haus zu verteilen! Und wenn die Mama (also ich!) dann an allen möglichen und unmöglichen Stellen nach ihnen sucht, lachen sie sich scheckig. So finde ich sie dann auch: Scheckig vor Tinte …  Aber – wie gesagt. Nichts von alledem sollte mich heute, am zweiten Fashion Week-Tag,  belasten!

Überzeugt davon, bei den Lounges genügend Kulinarisches vorzufinden, verzichtete ich auf ein Frühstück und stakste erst einmal zur Erfrischung mit angehobenem geschienten Arm durch den Pool.

Wie man die Laune des Hotel – Schwimmbad – Personals am besten heben kann …

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Ach, fühlte ich mich sooo cool und fit, den Morgen wie ein verwöhnter Weltstar im Pool einzuleiten! So ließ es sich leben… Meine mit Hingabe ausgeführten Fitnessübungen wurde allerdings jäh durch ein merkwürdiges Glucksen gestört. Was war denn das? War vielleicht der Abfluß des Pools defekt? Aber das Geräusch kam irgendwie… von weiter hinten, außerhalb des Wassers… Hmmm! Irritiert schaute ich mich in der Schwimmbadhalle um. Da war es wieder! Dort, hinter der Ecke! Dann sah ich SIE! Nur für einen kurzen Moment tauchte ihr grinsendes Gesicht mit den schwarzen Wuschelhaaren auf, um sich gleich wieder zurückzuziehen. Und dann hörte man sie nur noch! Diese Reinigungsdame, die sich wohl bei meinem seltsamen Anblick das Lachen nicht wirklich verkneifen konnte…

Also so was! Irgendwie hatte ich dann auf meine beherzten Leibesübungen so gar keine Lust mehr und stapfte mit versteinerter Miene aus dem Pool,…

Als sie mir allerdings am Ausgang nocheinmal über den Weg lief, lächelte ich ihr verschmitzt zu … Irgendwie konnte ich sie ja verstehen! Wohlgelaunt ging ich in mein Zimmer  und machte mich hübsch für meinen  zweiten, spannenden Tag in Berlin!

Die PR Sugar Beauty-Lounge im Waldorf-Astoria

Als dann das Taxi kurze Zeit später vor dem Waldorf Astoria hielt, spürte ich  innerlich  ein freudig erwartungsvolle ,,Berlin-Kribbeln“, ähnlich wie früher beim Öffnen der Geburtstagsgeschenke, dass ich auch schon am Vortag bei der Ankunft in dieser tollen Stadt, in der Lounge von Styleranking und bei der ,,g….n Show“ von Riani verspürt hatte!

Treffen mit Gitta Saxx … zwei auf einer Linie!

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Gitta ist der schönste Beweis für die Wirksamkeit  ihrer Produkte aus ihrer Serie ,,Beauty &Spirit“. Auf Anhieb war sie mir sympathisch – Übrigens trägt sie die gleiche Bluse wie ich – nur in grün…

Heute durfte ich mich nämlich in der Beauty Lounge von PR Sugar aufhübschen lassen!  Das Motto: „Healthy is the new Beauty!“ kam meiner Ideologie als Ärztin, wie meine treuen Leser mittlerweile wissen dürften, genau entgegen und so fühlte ich mich sofort wohl! Freundliche Menschen und eine fröhliche Gitta Saxx, die mir ihre Schönheitsprodukte erklärte, ließen die Zeit wie im Fluge vergehen. Ihr Basentrunk schmeckte köstlich und interessiert hörte ich zu, als mich ihr wissenschaftlicher Berater in die Einzelheiten der ausgeklügelten holistischen (ganzheitlichen) Rezepturen einweihte. Denn Gitta verkauft mittlerweile nicht nur Kometikprodukte, sondern auch hochwertige, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Nahrungsergänzungsmittel, mit denen sie die Schönheit nicht nur von außen, sondern auch von innen fördern möchte.

Da dass ja auch eines der Anliegen von mir ist, wie Ihr auf  Blog  sicher an den Anti Aging Serien und anderen Texte schon gemerkt habt, verstanden wir uns auf Anhieb richtig gut. Manche Menschen sehe ich und mag sie. Offne, herzliche Gesichter lassen mich dahinschmelzen, wobei ich natürlich auch manche introvertierte Menschen sehr gerne mag, aber da braucht es eben manchmal einen zweiten Blick… Nicht so bei Gitta!  Etwa in meinem Alter und nicht immer vom Schicksal verwöhnt,  lebt  sie übrigens ihr Konzept und ist mir so, obwohl sie im Leben sicherlich auch viele Tiefschläge hatte einstecken müssen, als eine gutaussehende, energiegeladene  Frau entgegengetreten!

Mittlerweile habe ich übrigens die Kosmetikprodukte, die sie mir ohne jegliche Forderung überlassen hat, ausprobiert. FACE CLEAN und FACE MASK sind gerade für meine empfindliche, trockene Haut wirklich sehr angenehm…

 ,,Wunder“ – Gadget Wimpern-Verlängerung! Damit die Wimpern wieder klimpern!

Okay, ganz so einfach ist´s dann doch nicht. Aber fange ich von vorne an.. Weiter ging es zum Stand von ,,Miss W Lashes“, ein neues Wimperninstitut in Berlin! Direkt vor Ort durfte ich meine Wimpern ,,aufpimpen“ lassen. Da ich beim Verteilen der Wimpern im Himmel nicht gleich ,,hier“ gerufen habe, hat es für mich naturgemäß leider nur noch für die eher kurzen, relativ hellen Wimpern gereicht. Dafür hat Gott mir dann zwar zum Ausgleich seidige, glänzende honigfarbene Haare mitgegeben, aber meine Wimpern sind deshalb ohne Tusche oder sonstige Hilfsmittel leider so gut wie unsichtbar …

Deshalb kam mir dieses Angebot nun gerade recht, denn schon seit längerem hatte ich überlegt, hier einmal der Natur ,,ein wenig nachzuhelfen“! Dabei hatte ich mich für die natürliche Art entschieden, wobei einzelne Wimpern aufgeklebt werden. Mit der Zeit wachsen sie dann heraus oder gehen ab, weshalb empfohlen wird, alle 4-6 Wochen eine Korrektur machen zu lassen.

Gesagt-getan! Für eineinhalb Stunden mit geschlossenen Augen auf einer Liege zu liegen, ist eigentlich auch nicht das schlechteste, allerdings diente ich natürlich gleichzeitig als ,,Anschauungsmaterial “ und so hörte ich plötzlich die Stimmen einiger Promis wie Barbara Engels & Co, die an mich herantraten, um meine Verschönerung zu begutachten… Soweit, so gut …

(Nicht)  sehen und (nicht) gesehen werden – Promi-Attitüden

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,,Neue“, aber natürlich wirkende Wimpern bei mir, bei meiner Wimpern-Fee die Mega-Wimpern – sieht beides klasse aus, finde ich

Plötzlich vernahm ich einen Tumult neben mir. Geräusch, aufgeregte Stimmen…  Wohl ein Herr von der Security erkundigte sich über ,,die Gefährlichkeit der Dame nebenan“ … Der meinte doch wohl nicht mich? ,,Selbstverständlich kommen hier nur ausgewählte Gäste herein!“ wurde er jedoch sofort von einer fremden, aber überaus höflichen Stimme beruhigt. ,,Genau! So isses!“ dachte ich bei mir und straffte ein wenig die Brust, als die wohl sehr, sehr prominente Dame auf der Liege neben mir mit großem Bahnhof Platz nahm. ,,Stimmt das Kissen so?“ ,,Nein, bitte ein wenig höher!“-, ,So recht?“- ,,Nein, bitte ein wenig tiefer!“. Das konnte ja heiter werden! Andererseits hätte ich darauf vielleicht auch ein wenig mehr Augenmerk legen sollen, denn irgendwie drückte mein Nacken plötzlich … ,,Könnten sie vielleicht auch mein Kissen …?“ -,,Natürlich, gerne!“  Promis sind halt Vorbilder, oder?

Übrigens kam dann irgendwann ,auch ,,IHR“ Gatte ins Spiel… Im wahrsten Sinne des Wortes, denn er war wohl ein bekannter Fußballer. Zugegeben, wohl ein lieber Kerl! Nein, ich verrate Euch seinen Spitznamen nicht. Nur soviel: Niedlich! Er kam von Zeit zu Zeit, um den Fortschritt des Wimpern-Werkes bei seiner Liebsten zu begutachten. Natürlich entschied sie sich für die mindestens dreifach so starke ,,Wimperndröhnung“, wie ich sie mir ausgesucht hatte, aber, wie Ihr auf dem Foto seht – für die Kamera musses eigentlich schon eine wenig ,,mehr“ sein weil diese eben doch viel ,,verschluckt“, was ja übrigens auch für Make up gilt … Jedenfalls werden bei dieser Technik gleich mehrere Härchen auf einmal aufgeklebt, was einen ultimativ-voluminösen Effekt ergibt, der zwar die Augen sicherlich größer macht, bei dem aber im Alltag keinen Zweifel an der Herkunft dieser Wimpern – ,,Schmetterlingsflügel“ besteht! Wozu auch, wenn man ein ,,mindestens C-Promi“ ist?

Die Dame vertrieb sich, wie zu meiner Unterhaltung bestellt, die Zeit mit Plauderei, die, etwas einseitig, nur kurz mit ,,Jas“, ,,Achsos“ und ,,Sowas“ von der ,,Wimpern–Fee“ unterbrochen wurde, aber mir dennoch einige lustige Einblicke in die Promiwelt bescherte! Eigentlich ganz sympathisch …

Ehrenwort, liebe Promidame, dass ich hierüber natürlich kein Sterbenswörtchen verliere! Während ich Deinen Worten lauschte, weil Du eine Stunde lang nur einen knappen Meter von mir entfernt lagest und ich Dein, zugegeben nicht schlechtes Parfüm die ganze Zeit in der Nase hatte, hast Du mich wahrscheinlich nicht einmal bemerkt! Danke trotzdem für den netten Plausch, äh, Monolog …

Fazit Wimpernverlängerung

Aber zurück zur Wimpernverlängerung. Die Zeit auf der Liege hatte sich wahrlich gelohnt! Die natürlich wirkenden, einzel verlängerten  Härchen sind eine Alternative, die bei einem wirklich tollem Ergebnis auch langfristig überlegenswert ist, da man seine Wimpern nicht mehr tuschen muss. Alle 4-6 Wochen sollte man allerdings in ein Institut zur ,,Korrektur“ gehen…

Dieses Mal jedoch habe ich mir, nachdem nun, nach drei Wochen natürlicherweise bereits ein paar Härchen ausgegangen sind, die Wimpern mit der Schere wieder etwas gekürzt, da ich zum Vergleich ein Wimpern-Wachstums-Serum ausprobieren möchte… Darüber berichte ich Euch aber ein andermal!

,,I´m Faby“ – Nagel-Behandung und Promi-Tratsch…

 

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Während der fachmännischen Nägel-Behandlung bei I´m Faby haben wir uns gut unterhalten … Tipp des Tages: Die tägliche Verwendung von Nagel-Serum lässt natürlich-schöne Nägel wachsen und gerade bei mir als ,,Waschbär-Mädel“, die manchmal über 30x am Tag die Hände waschen muss, ist dies als minimale Nagelpflege eigentlich unerlässlich…

Als nächstes waren meine Nägel an der Reihe. Bei soviel Glamour entschied ich mich, nachdem ich bei der letzten Fashion Week diesbezüglich mit aquablauen Nägeln in die Vollen gegangen war, diesmal nur ein wenig Serum in die Nagelhaut einmassieren zu lassen, nachdem zuerst einen Unterlack und danach ein fast farbloser Roséton sorgsam von den netten Faby-Girls auf meine relativ kurzen Nägel aufgetragen worden war. So sahen meine Hände wirklich sehr gepflegt aus und ich muss  mir (bis heute) keine Gedanken um abblätternden Lack machen! Auffällig ist bei den Produkten der Firma ,,I´m Faby „, dass sie sehr schnell trockneten und das Nagelhaut Serum nicht schmierig ist, wie manche andere, sondern gleich einzog und eine angenehm weiche Nagelhaut hinterließ. Zudem hielt der Lack wirklich ewig und ist auch jetzt, nach 3 Wochen, noch teilweise vorhanden und blätterte als erster Nagellack in der Geschichte nicht unansehnlich ab!

Wer oder was ist eigentlich Dieter Bohlen?

Und wen traf ich, als ich so im Plaudern war? Eines jungen Sänger, der wohl einer von Dieter Bohlens ,,Ziehkindern“ gewesen war! Charmant erzählte er mir, dass ,,Der Dieter“ immer ,,voll“ besorgt sei, dass seine Kandidaten eine gute Berufsausbildung machen würden und sie keinen unrealistischen Vorstellungen nachhängen sollten … und auch sonst ein ganz toller sei! Jawoll! ,,Ach tatsächlich?“  Verwundert schaute ich Dieters ,,Entdeckung“ ins smarte Gesicht. ,,Da isser ja aber wirklich vernünftig, der Dieter!“.

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Lustiger Plausch über Bohlen …

In den Medien kam er, soweit ich mich erinnern konnte, als ich das vor Jahren einmal mit meiner Tochter geguckt hatte, doch manchmal ein wenig anders ´rüber! Aber andererseits habe ich auch nur wenige Sendungen geschaut und ihn erst einmal, komischerweise auf einer Büchermesse, gesehen. Ja, er ist auch Bestseller Autor! Wusstet Ihr dass ? Tatsächlich haben es seine ..literarischen Werke“ sogar in unsere kleine Bibliothek geschafft (ganz hinten, damit es niemand sieht). ,,Noch“ unzensiert, denn kurz nach Veröffentlichung wurde ,,Hinter den Kulissen“ in der Original-Fassung vom Markt genommen, weil der Dieter wohl mit etwas zuviel mit Dreck um sich geworfen hatte. Wie auch immer.  Jedenfalls steht es bei uns zwischen Freienfels, Satre und Kierkegaard! Nicht, weil es sooo toll ist, sondern weil es mich damals fasziniert hatte, dass ein Buch, ähnlich wie ,,Shades of Grey“ so einen Hype auslösen konnte…

Trotz aller Unkenrufe denke ich, so gesehen, schon,  dass er einiges auf den Kasten hat! Sonst wär´er sicher nicht da wo er ist… Aber dass er nun vom Zyniker zum  ,,Menschenfreund“ mutiert ist? Oder schließt sich das gar nicht aus? Hm…

Okay Dieter, wenn Du tatsächlich ein ,,ganz Lieber“ bist und nur manchmal, äh selten …, also früher, als ich Dich einmal sah, oder wie auch immer, auf dicke Hose gemacht hast, dann sorry! Ein Beweis mehr, dass man sich vor  Vorurteilen und Flachliteratur-Berichten in Acht nehmen sollte!

Noch ein paar Beauty-Tipps am Schluss …

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,,Verschönt“ und glücklich posiere ich für die Fotografen, als ich die Beauty Lounge von PR Sugar im Waldorf Astoria verlasse! Ein tolles Erlebnis in einer tollen Location i

Natürlich gab es noch unendlich viel mehr, supi Beauty-Gadgets, wie zum Beispiel die genialen schweinchen-rosa Abschminktücher (,,Der Make up Radierer“),  bei denen man sich wirklich jegliche Chemie beim Abschminken sparen kann!

Auch die Firma Revlon überraschte mit einer tollen Haarpflege-Serie (Revlon Professional Equave), die genau für meine Haare gemacht scheint, da sie Volumen gibt, ohne zu erschweren oder zu zerzausen, was bei Volumen-Serien oft das Problem ist…

Die ,,Ästhetikwelt Berlin “ erklärte mir, wie eine Hydra Facial Behandlung funktioniert. Das Besondere an dieser relativ ,,neuen“ Art der Gesichtsbehandlung ist, dass effektiv  zum einen gesäubert und Hautschüppchen entfernt werden, zum anderen auch Inhaltsstoffe effektiv in die vorbereitete Haut eingebracht werden können… Das Ganze wird in 4 Schritte durchgeführt: Abtragung, Peeling, Ausreinigung und Versorgung der Haut.

Tja, das waren so meine persönlichen Highlights. Leider konnte ich einfach nicht alle Stände besuchen, das heißt natürlich nicht, dass ich dort wahrscheinlich auch noch Faszinierendes gefunden hätte…

So, jetzt ist aber endgültig Zeit, in das Heute und in den mehr oder weniger aufregenden Alltag zurückzukehren, denn gleich kommt Sohnemann nach Hause, da steht nun eine bodenständige Gemüsequiche auf dem Plan… ;- ) Und bei Euch?

Mich würde auch wirklich interessieren, was Ihr von solchen Veranstaltungen haltet und vielleicht weiß einer von Euch, wie der Sänger von DSDS geheißen hat… Keine Scheu, einfach in die Kommentare schreiben, wenn´s Euch in den ,,Fingern juckt!“

Allen ein wunderschönes Wochenende, man liest sich!

Alles Liebe, Eure Nessy

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN 2018 – MY STORY TEIL 2 : Die one and only, scandalous RIANI – Show! Heiße Klamotten, viele Promis und … Bausa!

Hallo Ihr Lieben!

Diesmal ist alles ein wenig anders …

fullsizeoutput_898Dieses Jahr habe ich, nach Euren Wünschen,  die Fashion Week einmal mehr aus meiner persönlichen Sicht geschildert, um Euch auch ein wenig der Gefühle zu vermitteln, die während eines solchen doch nicht ganz alltäglichem Groß-Events in einem hochkommen…

Es geht also weniger um eine exakte Beschreibung der Facts und Shows, sondern vielmehr um Menschen und Emotionen! Spürt den Vibe der Shows von meinem Standpunkt des ,,Bloggermädels“ aus! … Aber  lasst Euch nun einfach überraschen, was ich an diesem Tag so alles erlebt habe – mit allen Highlights, aber auch Tiefen!

 Was bisher auf der Fashion Week Berlin geschah: Anreise mit gebrochenem Arm, Blogger-Café Styleranking

Trotz aller Widrigkeiten, einem Armbruch und der Planung in letzter Minute  hatte ich es doch noch geschafft,  mit wehenden Fahnen zur Fashion Week nach Berlin zu fliegen -im wahrsten Sinne des Wortes! Die erste Veranstaltung, das Blogger Café von Styleranking, hatte ich bereits hinter mich gebracht, als ich nach draußen ging, wo das Taxi bereits im Nieselregen auf mich wartete. Mein Kopf war noch voll von den Ereignissen der letzten Stunden, da riß mich der Taxifahrer aus meinen Gedanken: ,, Wohin solls denn gehen, schöne Frau?“

Mein Zettel der Fashion Week mit allen Veranstaltungen ist plötzlich weg!

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Der Star-Blogger Riccardo Simonetta hatte tatsächlich die gleiche Frisur wie ich!

Perplex sah ich ihn an. Ja, wohin eigentlich? Eben hatte ich doch noch bei einer Cola den Zettel studiert, auf dem von mir, ordentlich in Klarsichtfolie verpackt, alle Adressen und mein grober Zeitplan in letzter Minute vor dem Abflug hin gekritzelt worden waren…

Aber wo war nun dieses ,,wichtigste Dokument“ der Fashion Week? Hektisch kramte ich mit meiner rechten Hand und den 3 Fingern meiner Linken in dem herzallerliebsten Blümchen-Rucksack. Dabei pochte der linke Arm unter seinem Verband nach meinem Unfall vor wenigen Tagen unaufhörlich, weshalb sich mein Gesicht wohl unbewußt zu schmerzhafte Grimassen verzog, was den Taxifahrer verhalten grinsen ließ… Aber es half nix. Das Dingens war nicht zu finden!
Ich stand also wieder von meinem bequemen Taxisitz auf und suchte  draußen vor dem Taxi weiter, wo das leise Nieseln mittlerweile in einen kalten Schneeregen übergegangen war … nichts! ,,Sorry, ich muss noch ´mal rein!“ vertröstete ich den erstaunten Taxifahrer, der seine Uhr bereits am Laufen hatte.  In der Location von Styleranking eilte ich seltsamerweise mit traumwandlerischer Sicherheit direkt zu dem Zettel, der tatsächlich noch einsam und verlassen auf einem Tischchen zwischen irgendwelchen Prospekten lag.

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Während Jana Ina ihr Outfit erklärte, fand er, so hatte ich den Eindruck,  diese Frage nicht so wahnsinnig prickelnd, blieb aber trotzdem Profi…

Irgendwie habe ich in meinem Leben schon öfters die Erfahrung gemacht, dass man in solchen Situationen am besten funktioniert,  wenn man ,,sich einfach machen läßt“, denn das Unterbewusstsein tut dann meist einfach das Richtige. Nur wenn man verkrampft zu denken anfängt, wird’s oft kompliziert …

Vielleicht versteht Ihr  nun auch, warum die Fashion Week bei mir dieses Jahr anscheinend unter dem Motto ,,Warum einfach, wenn s auch kompliziert geht“, stand! Der Taxifahrer lächelte freundlich, als ich zurückkam, nicht ganz unglücklich darüber, dass er so ein wenig Geld fürs Warten verdient hatte…

Auf zum E-Werk zu der Show von RIANI!

Ein Blick auf meinen Zeitplan und der Uhr zeigten mir, dass ich schon wieder einmal ziemlich spät war, wenn ich mir  die RIANI Show im E-Werk, die jedes Jahr eines der Highlights für mich ist, nicht entgehen lassen wollte. Ins Hotel zum Umziehen würde ich vorher angesichts der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr können, aber drinnen würde es ja hoffentlich warm genug sein, so dass ich auch ohne Winterklamotten überleben würde…

Als ich dann kurze Zeit später, nach einer angenehm kuschelig-warmen Fahrt durch den kalten Schneeregen, am E-Werk ausstieg, drängten sich schon Menschenmassen um den Einlass – und da ich meine Eintritts-Karte sicher im Rucksack wähnte, machte ich mich gleich zum ,,Red Carpet“ auf!

Ein Promi kommt selten allein! Jana Ina und Giovanni, Riccardo Simonetti, Rebecca Mir und Massimo, Jenny Elvers und viele andere …

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Sich lieben heißt, gemeinsam in die gleiche Richtung sehen… Giovanni (mit Schiebermütze, Jana Ina nachdenklich…  Im Hintergrund Gemanys Next Topmodel -Kandidatinnen der letzten Staffel. links  Betty Taube aus Staffel 9, daneben Carina aus Staffel 12

Alte Bekannte wie Riccardo Simonetti, Jana Ina und Giovanni, Rebecca Mir und Ihr Massimo, eine Gruppe von Ex-,,Germanys Next Topmodels“, Jenny Elvers und viele andere, deren Gesichter mir ,,irgendwie“ bekannt vorkamen, tummelten sich bereits zwischen den Fotografen und ,,Normalos“.

Wie wohl auch mir, war vielen im Publikum anzusehen, wie sie sich über den Ausflug in die glitzernde Glamourwelt, trotz des unglamourösen Wetters, freuten wie die Schneekönige!

Und auch ich gebe zu, dass es mir wirklich Spaß macht, mich mit diesen teilweise sehr  interessanten und witzigen Leutchens  zu unterhalten. Okay, nicht unbedingt mit allen .. IMG_6109

Aber Giovanni und Jana Ina waren wirklich herzliche und clevere Unterhaltungs -Partner. Ehrlich gesagt, bin ich nun nicht so Tratschblättchen-fest, dass ich mit Sicherheit weiß, was sie eigentlich so ganz genau* machen. Aber dass sie charismatisch und natürlich ´rüberkommen und einen vertraut-sympathischen Eindruck machen, das kann ich nach dem kurzen Treffen bestätigen.

(*In Kürze: Jan Ina wuchs in Brasilien auf, gewann diverse Schönheitswettbewerbe und hat mit ihrem Mann, dem Ex-Brosis Sänger Giovanni, ihre Schwangerschaft im Reality-TV dargestellt. Die beiden sind bei der Teilnahme bzw. Moderation diversen TV-Shows mittlerweile feste Größen im Deutschen Showbiz.)

Blogger-Kollege Riccardo ist übrigens auch immer super-nett und seine offene, fröhliche Art und seine Angewohnheit, sich sofort auch für seinen Gegenüber zu interessieren und nicht nur für sein Ego, zeugen davon, dass er ein gutes hat…

Warum sind wir eigentlich von diesen Promis so fasziniert?

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Von links: Rebecca Mir, Massimo, Giovanni und Jana Ina, darüber einige der Ex-Germanys Next Topmodel (s)

Tja liebe Leutchen, das weiß es auch nicht wirklich. Aber  zum einen ist es natürlich die Tatsache, dass wir uns gerne vergleichen. Da eignen sich die ,,Promis“ natürlich dadurch besonders gut als Vergleichsobjekte, weil sie im Licht der Öffentlichkeit stehen und gut zugänglich sind! Im positiven wie negativem Sinne…

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Rebecca in RIANI. Der Hosenanzug war einfach umwerfend!

Vielleicht spielt tatsächlich auch eine Rolle, dass ihre Freundlichkeit und Offenheit, die Ihrerseits ja auch durch die Bewunderung des Publikums genährt wird, wohltuend ist. Besonders dann,  wenn man im Gegensatz dazu auf so viele Gesichter blickt, denen man ansieht, dass ihnen irgendetwas nicht passt.

Und das, obwohl sich hier mit Sicherheit nur relativ privilegierte Menschen überhaupt aufhalten dürfen, die theoretisch alle vor Freude tanzen müssten. Geht es nicht um die ,,schönste Nebensache der Welt“, der Mode? Sicher bedeutet sie für manche einfach, Geld zu verdienen und eben nicht mehr oder weniger. Aber dennoch sind die Shows auch für jeden  eine Art ,,Goodie“, denn sie sind so aufwändig und unterhaltend gemacht, dass mir niemand erzählen kann, er nehme aus reinem Pflichtbewusstsein teil – gerade auch dann, wenn man in irgendeiner Art persönlich mitwirken kann, wie die Models oder Fotografen!

Ein wichtiger Punkt im Leben, der mit Sicherheit viel Interessantes enthüllt: Interesse für seine Umwelt zeigen!

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Auch ,,ganz in Schwarz“ war ein Thema!

Deshalb versuche ich auch immer, mit möglichst vielen Leuten, ins Gespräch zu kommen, natürlich ohne sie zu nerven. So traf ich zum Beispiel eine Mutter mit Tochter, die als Mitglieder einer Redaktion hier teilnahmen, allerdings ohne einen Bericht oder ähnliches zu schreiben! Für andere ist das Ereignis ein regelrechtes Instagram-Fest mit unendlich vielen Knips-Möglichkeiten! Da stehen dann die entstehenden und entstandenen Aufnahmen, möglichst auf dem ,,Red Carpet“ natürlich im Vordergrund….

So vergnügte ich mich etwa fünf Minuten auf dem roten Teppich, bis mich ein Blick auf die Uhr und der zunehmende Regen, der von einem heftigen Windstoß begleitet, über den ,,Red Carpet“ fegte, zum Aufbruch in Richtung Show mahnte.

Und schon wieder: Hauptsache, kompliziert…

Umständlich öffnete ich als einarmiger Bandit wieder einmal meinen Rucksack und … hatte ein unerfreuliches Deja vu – Erlebnis! Wo WAR nun meine Eintrittskarte? Ich hatte sie doch vorher gerade noch angeschaut. Ja, sicher, ich hatte mich gewundert, dass die Show ,,Revolution“ heißen sollte, war mir doch Riani mit seinen eher bunten, fröhlichen, für eigentlich jedermann tragbaren Kreationen im Gedächtnis geblieben …

Natürlich wurde mit sofort bewußt, WO die Karten in diesem Moment waren… Hatte ich nichteben noch die vielen ,,Prospekte“, zwischen denen ich meinen Planungszettel  vergessen hatte, bei Styleranking auf dem Tisch gesehen? Shit happens … Vielleicht hatte die Karte wenigstens noch jemand rechtzeitig gefunden. Aber wenn er schon hierher gekommen wäre, dann sicher nicht, um sie zurückzugeben… Wahrscheinlich würde Der oder die gerade  fröhlich dortdrüben, im Strom der Kartenbesitzer nach drinnen marschieren, wo die Show gleich losgehen würde …

Also kämpfte ich mich durch den nun doch ein wenig nervenden Regen, der wirklich fast wie ein Duschkopf unaufhörlich mein aufwändig hergerichtetes Gesicht und die Haare mit einem Eisgemisch besprenkelte, das man wunderbar in den heißen Sommertagen, bei denen die Fashion Week manchmal vor Hitze richtig erdrückend sein konnte, zum Erfrischen hätte einsetzen können, wenn es nicht gefühlte minus fünf, sondern plus dreißig Grad gehabt hätte…

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So stand ich in der Reihe vor der Kartenausgabe, während mein Arm wieder zu pochen anfing, die Blasen an meinen Füßen eine nach der anderen aufplatzten und mir langsam eine eisige Kälte unter der dünnen Bluse und dem wasserdurchlässigen Cape der Rücken hinaufkroch, wie ein Tier mit Krallen, das man nicht abschütteln konnte. Endlich an der Reihe, fragte ich nach einer Ersatzkarte. Die relativ junge Dame, der ich mein Schicksal erklärte, blaffte mich etwas unfreundlich an, dass sie da auch nix machen könne, da können ja jeder kommen und wenn meine Karte direkt zugeschickt und nicht hinterlegt worden sei… bla, bla, bla …

Und wenn Du meinst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her…

Resigniert stellte ich mich nun einfach an den Rand der Kartenhäuschen. Ich wusste nicht, was ich nun noch hätte tun können. ,,Okay Nessy“, sagte ich zu mir, ,,Du musst auch wissen, wann Schluss ist! ´Mal gewinnt mal, ´mal verliert man, also mach dich vom Acker!“ Aber irgendetwas weigerte sich noch in mir, zu gehen. Der Regen war mir egal, schien er doch genau das auszudrücken, was ich fühlte. Tränen vermischten sich mit den eisigen Tropfen und diesmal war ich froh drum, weil so niemand diese Zeugen des Jammers sehen konnte. Obwohl mir auch das im Moment eigentlich egal war,  denn die Fashion Week ist ein Ort, an dem hauptsächlich jeder mit sich selbst und seinen Bedürfnissen beschäftigt ist. Da schaut man dann doch eher etwas peinlich berührt weg – dachte ich zumindest… Aber wie heißt´s so schön? ,,Warum einfach, wenn´s…? Nein, da gibt´s noch einen anderen Spruch, der diese Fashion Week genauso bestimmen sollte, wie der vorherige. Wie hieß es schon bei Muttern immer so nett?: ,,Und wenn Du meinst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her!“

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Das alte E-Werk strahlte einen besonderen Charme aus…

Und genau so war es dann auch wieder. In dem Moment, als ich wirklichkurz davor war, doch zu gehen, klopfte ein netter Mann von innen an das letzte Kartenhäuschen, neben dem ich mich postiert hatte und drückte mir mit einem strahlenden Lächeln eine Karte in die Hand, die eben zurückgegeben worden sei, wie er mir versicherte. Obwohl ich doch gar niemanden mehr gesehen hatte und Riani anscheinend wirklich komplett ausgebucht war! Wie konnte das sein? Hatte dem junge Mann mir vielleicht gar seine eigenen Karte … ? Egal, WIE er es geschafft hatte, ich hätte ihn in diesem Moment unbekannterweise knutschen können! Mein Herz machte einen kleinen Hüpfer, sodaß ich meinte, jeder hätte es sehen müssen, aber außer mir und der Good-Man  merkte niemand etwas von der Situation.

,,Die Menschen sind schlecht, sie denken an sich, nur ich denk´an mich …!“

Während ich mir die Menschen um mich herum interessiert ansah, sie auch einmal ansprach und versuchte, zu eruieren, was sie für Individuen waren und aus welchen Beweggründen sie sich RIANI anschauen wollten, interessierten sich die meisten doch nur für eines… Nein, nicht die Show, sondern … sich selbst! Und als ich mir dann, auf den Einlass wartend, so ein paar ihrer Gespräche anhörte, kam es mir oft so vor, als bräuchten sie ihre Mitmenschen nur als Projektionsfläche, um ihre eigenen ,,Größe“ zu demonstrieren! Kennt man ja: ,,Mein Haus, mein Auto, mein Pferd …“

Ich wiederum genoß es, einige wenige wirklich interessante Menschen um mich herum zum Reden zu bringen und ihren Geschichten zu lauschen, die sie dann natürlich umso lieber erzählten. Denn wer mag es nicht, wenn sich ein anderer wirklich für einen interessiert? Mein enttäuschtes Menschenbild wurde dann aber doch noch gerade gerückt, als ich merkte, dass doch auch einige andere wissen wollten, wer ich denn war. Das schönste Erlebnis kam dann aber im Saal, als mich einer der Reporter im Vorbeigehen plötzlich fragte, ob ich nicht ,,die bloggende Ärztin“ sei und mich – das erste Mal in meinem Leben, um ein paar Bilder bat! So posierte ich tatsächlich selbst einige Sekunden auf dem Laufsteg. Aber entgegen der Attitüde mancher Stars, möglichst arrogant mit eingesogenen Backen und halb geschlossenen Augenlidern in die Kamera zu schmachten, schenkte ich dem Fotograf mein herzlichstes Lächeln …

Aber nun genug der Eitelkeiten, wenden wir uns den wirklich interessanten Dingen zu, zum Beispiel …der Show!

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Das Licht ging aus und plötzlich stürmte eine Gruppe schwarz gekleideter Menschen in den Saal und rannten über den Laufsteg. Gebannt verfolgte das Publikum das ungewöhnliche Spektakel … Dann war wieder Ruhe und… ich traute zuerst wirklich meinen Ohren nicht – Bekannte Rapp- Klänge DES Stars der aktuellen Charts erklang, Rapper Bausa performte ein Lied, in dem er gerade der Gesellschaft mit ihrer unechten Liebe etc. auf den Zahn fühlte. Wobei der Text für meinen Geschmack doch an manchen Stellen etwas grenzwertig ist… Aber zugegeben passte die lässige Art und der tolle Rhythmus schon super in die Location und sogar der ältere Herr, der vor mir saß, wippte begeistert mit!

Damit Ihr einen Eindruck bekommt, habe ich Euch hier einmal einen Auszug aus dem Text abgedruckt… und ein kleines Video von den Sekunden, in denen ich mein Handy einige Sekunden draufgehalten hatte! Macht Euch einfach Euer eigenes Bild! Außerdem könnt ihr eine kleine lustige Episode am Rande sehen: Die Frau im Hintergrund, die keine Minute warten kann, bis Bausa fertig ist, sondern just in dieser Sekunde neben ihm auf dem Laufsteg offensichtlich zu ihrem Platz läuft und ihn dadurch sichtlich verunsichert. Man stelle sich vor: Man performt gerade auf dem Laufsteg, plötzlich taucht eine Frau neben einem auf … weird, oder?

,,Gib mir mehr von dem, was Du Liebe nennst, selbst, wenn es keine Liebe ist, ich liebe es.  Hilf  mir zu vergessen was wahahar, ich park mein Herz bei Dir heute Nacht –  heute Nacht… Ich roll‘ einen Jib‘ (roll‘ einen Jib‘), wir werden high, jaja
Mix‘ Tonic mit Gin mal zwei, Baby
Deine Liebe (deine Liebe) ist kalt wie Eis (wuh)
Ich lass‘ sie schmelzen, wenn du weißt, was ich mein‘
Oh Baby, gib mir mehr von deiner Fakelove (ja)
Und ich rede nicht von diesem scheiß Drakesong
Erfüll‘ dir Wünsche wie bei Dragon Ball, Shénlóng
Komplett auf Harmonies, voll auf Sendung … „

Die Herbst/Winter Kollektion von Riani 2018/2019

Dann endlich war es soweit: die Kollektion wurde gezeigt. Wie immer war ich von den raffinierten Schnitten, den guten Stoffen und von der kreativen Zusammenstellung begeistert! Es gab wieder einige Outfits, die ich mir am liebsten wieder sofort bestellt hätte!

Die Kollektion war trotz aller Revolution, die sich in dem wilden Mixen von Mustern äußerte, wobei verschiedene Karos untereinander, aber auch Blumen mit Karos gemixt wurden,  wobei mir die Vielfältigkeit des Ganzen  am meisten gefiel!  Neben Grüntönen wurden auch Rot-grau/schwarze Outfits vorgestellt und auch schwarze Gesamtlooks in raffinierter Schnittführung waren Teil der Kollektion… So wunderte es nicht, dass die Show nach dem Schlussaufmarsch und der Vorstellung der Designer mit einem tobenden Applaus endete…

Tolle Bilder der gesamten Kollektion findet Ihr übrigens hier.

Beim Weg nach draußen vermischte sich der scharfe Wind nocheinmal mit den Klängen von Bausas ,,Gib mir mehr von dem was Du Liebe nennst“, denn die Show wurde auf einer riesigen Leinwand an der Vorderfront des E-Werks nun auch außen gezeigt …

Beschwingt lief ich an die Straße, um mir ein Taxi zu holen, doch dies sollte wiederum kein leichtes Unterfangen werden, weil etwa zwanzig andere Leute die gleiche Idee hatten…

Als mir das dritte Taxi vor der Nase weggeschnappt worden war, bemühte ich meine Taxi App. Kein Problem, sagte die nette Dame vom Taxiservice mir, in zwei Minuten würde eines dasein. Mittlerweile war es so richtig schön eisig-kalt und obwohl ich gut sichtbar an der Straße stand, fuhren die Taxis, die ankamen, komischerweise immer zu den anderen und so war ich froh, als nach fünf Minuten ein Taxi direkt vor mir bremste. ,,Sind sie Frau Müller?“ fragte der Taxifahrer ohne einen Gruß, als ich die Tür geöffnet hatte. ,,Nein, Wagner, aber…!“ ,,Sorry, aber ich suche Müller!“ Und noch bevor ich die Autotür wieder ganz geschlossen hatte, zischte er davon. Also wartete ich auf mein ,,Wagner-Taxi“ . Und wartete … und wartete. Seltsamerweise waren plötzlich keine Menschen mehr um mich herum, nur der Regen und die beige spärliche Beleuchtung  der hohen Straßenlaternen umhüllten mich … Ein Blick auf mein Handy zeigte mit, dass eigentlich ja erst fünfzehn Minuten  vergangen waren, aber die Minuten des Wartens zogen sich wie ein Kaugummi auf heißem Asphalt, der mit einer Seite am Fuß klebegeblieben war, in die Länge!  Mein verletzter Arm ließ mich bei jeder Bewegung mit einem spitzen Schmerz wissen, dass er nun keinen Spaß mehr verstünde, selbst, wenn ich versuchen würde, meinen relativ kleinen Rucksack über ihn zu hängen, damit ich nocheinmal würde telefonierenkönnen..

Mittlerweile waren meine Finger von der Kälte rot-bläulich angelaufen und ließen sich vor Schmerz kaum noch bewegen…

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Ich merkte, wie mir die Schminke über die Backen lief und versuchte, wenigstens dieses Malheur halbwegs in den Griff zu bekommen, denn Berlin hatte schließlich schon Pandabären…

Da, nach endlosen Minuten, sah ich von Ferne ein Taxi heranfahren. Ich vergaß ich meine guten Manieren, sprang ein wenig vor und winkte, als ginge es um mein Leben! Und tatsächlich – es rollte langsam zu mir heran! Ein Backstein fiel mir vom Herzen! ,,Haben sie ein Taxi bestellt?“ -,,Jaaa!“ antwortet ich strahlend , und ließ mich, bevor er noch irgendetwas von Müller oder Meier sagen konnte, auf den Beifahrersitz plumpsen. ,,Tut mir leid, dann darf ich sie nicht fahren!“ antwortete der Taxifahrer ungerührt. das ist gegen die Vorschrift! “  Wie bitte? Warum denn plötzlich das?  SO konnte ich das in diesem Moment sicher nicht hinnehmen! Wäre ich sonst sicherlich ohne zu murren wieder ausgestiegen, blieb ich jetzt sitzen und schaute ihn nur an.

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,,Nein!“ sagte ich in gefährlich ruhigem, fast gelangweilten Ton.Keine Erklärung, nichts. Ich war so richtig sauer. Jede Gurke wäre im Vergleich zu mir zum Gummibärchen mutiert. Der Taxifahrer schluckte, blickte auf meine Armschiene und die verschmierten Panda-Augen … Ich merkte, dass er langsam ein wenig unsicher wurde… Guuut! Ich schniefte. Zögernd startete er einen letzten Versuch, mich hinaus zu komplimentieren: ,,Also, ich verstehe das ja, aber die Vorschriften, verbieten mir, sie zu fahren, wenn ich nicht das bestellte Taxi bin, bitte steigen Sie aus!“  Bla, bla bla! Sorry, Herr Taxifahrer, falls sie dies je lesen, sie waren natürlich im Recht, aber….

Da brach es, zugegeben  in reiner Zickenmanier, aus mir in schriller Stimme heraus: ,,Ich warte bereits seit 30 Minuten und der bestellte Wagen kommt nicht! Was kein Wunder ist, denn mit mit haben gefühlte 200 andere Menschen gewartet! Und jetzt schmerzt mein Arm wie Hölle und ich kann nicht mehr und außerdem…!“ Ich merkte, wie es dem Taxifahrer nun doch unangenehm wurde:,,Normalerweise darf ich das aber nicht, wenn sie nicht den verletzten Arm hätten …“. Da wußte ich, dass ich einmal wieder gewonnen hatte! ,,Danke… “ brachte ich gerade noch, mehr gehaucht als gesprochen, heraus.

Zugegeben hatte ich natürlich für heute wirklich genug! Auch  wenn es im nachhinein tatsächlich verlockender  gewesen wäre, mich mit einer der schönen schwarzen Mercedes-Limousinen zur Aftershowparty fahren zu lassen, wie mir das gleich bei Verlassen der Show angeboten worden war! Stressiger wäre es wahrscheinlich auch nicht gewesen. Aber morgen standen immerhin fünf Programmpunkte auf meinem Plan und da wäre es doch sehr unklug gewesen, mit meinen Kräften nicht zu haushalten.

Und so tat ich es auch und fiel  dann, zwar erschöpft, aber doch sehr glücklich ins Bett und schließ den Schlaf der Gerechten meinem wunderschönen zweiten Fashion Week Tag entgegen…

Fortsetzung folgt!

Erfahrt nächste Woche, wie es mir am nächten Tag in den Lounges des PR Sugar Lounge, der Reichert und der Hashmag Lounge erging und was für wunderschöne Mode bei Maisonnoé präsentiert wurde ..

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Gerne könnt Ihr mir übrigens schreiben, was Ihr von der Fashion Week haltet und wie Ihr es findet, wenn plötzlich ein Rapper auf einer Modenschau singt, denn das wurde doch auch bei Riani recht kontrovers diskutiert. Ich bin gespannt auf Eure Meinung!

Vorher gibt´s aber noch einige Infos zum Thema Fructose – Unverträglichkeit. Wusstet Ihr dass etwa ein Drittel der Menschheit mehr oder weniger betroffen ist? Und oft merkt man es nicht einmal! Was die genauen Symptome sind und ob vielleicht sogar Ihr betroffen seid könnt Ihr in Bälde auf meinem Blog herausfinden!

Bis dahin wünsch´ich Euch eine tolle Zeit und alles Liebe

Eure Nessy!

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Weitere Literatur aus dieser Reihe:

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN 2018 – MY STORY TEIL 1: CRASH MIT DER LEITER/ STYLERANKING

MY FASHION WEEK STORY 2018 TEIL 3: PR SUGAR LOUNGE / BEAUTY-NEWS / WAS GITTA SAXX UND ICH GEMEINSAM HABEN UND WER DIETER BOHLEN WIRKLICH IST!

Mercedes Benz Fashion Week Berlin 2018 – My Story Teil 1: Crash mit der Leiter/ Styleranking

Hallo Ihr Lieben!

Über die Fashion Week ist schon wieder super viel geschrieben worden und natürlich seid Ihr nun gespannt, was es wieder Neues gegeben hat und was es an Tratsch  und Klatsch gibt.

Okay… gerne doch. Der Beginn war …(das kommt Euch jetzt irgendwoher bekannt vor… ) Chaos! Denn de facto entschied ich mich erst am Donnerstag Abend vor der Fashion Week überhaupt dafür, zu fahren! Nämlich exakt kurz nach dem Moment, als ich beim Abendessen maulte, dass es ja leider nicht ginge, dass ich führe, weil ja niemand bei meinem Sohn…

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Die rassige GNTM ( Germanys next Topmodel ) Kandidatin Leticia war, wie die meisten der Mädels von Heidi Klum, die bei der Fashion Week auftauchten, gut gelaunt und für einen kleinen Plausch zu haben

Warum ich zuerst aufgrund einer krassen Fehleinschätzung  gar nicht erst in Erwägung zog, zu fahren

,,Mama“ unterbrach dieser mich etwas unwirsch ob meiner Lamentiererei, ,,das ist doch kein Problem, fahr´doch einfach!“. Ich muss ausgesehen haben, wie eine Kuh, wenn´s blitzt, denn die Augen meiner Familie blickten mich recht unverständlich ob dieses zweifelnden Blickes an. Aber urteilt selbst! Sagte eben eben dieser mein Sohn, einfach so, dass ich wegfahren solle und damit, ihn alleine zu lassen? Ihn, der normalerweise darauf bestand, pünktlichste abgeholt zu werden und der sich auch gerne ,,wegen Übelkeit“ in die Schule fahren ließ, anstatt den Bus zu nehmen? Einfach so? Ja, einfach so. Tatsächlich! So was! Er war also wirklich ernsthaft bereit, zwei Nachmittage ohne gekochtes Essen und mit einem Marsch von jeweils fast zwei Kilometer von der Bushaltestelle nach Hause – mir zu liebe – auf sich zu nehmen! Okay, ja, er ist immerhin Zwölf Jahre alt.

Es war ja nur… weil … versteht mich jetzt nicht falsch … aber mein Mutterherz sieht ja auch, wie viel heutzutage von einem Menschenskind so in der Gesellschaft verlangt wird, wie rar die freie Zeit ist und wie knapp der Schlaf der armen Kinder… Oft müssen sie auch noch wirklich lange Hausaufgaben machen, da bleibt doch dann kaum Zeit. Okay, ja, für den Computer, schon aber… Jedenfalls … Äh…Mütterliche Fürsorge und ein gekochtes Essen sind doch schon elementar wichtig … Oder etwa doch nicht?

,,Tja Nessy, dein Sohn ist keine fünf mehr, fahr´ doch einfach!“ bestärkte mich nun auch mein Mann, ,,wir beide kommen gut klar, gell?“

Lange Rede kurzer Sinn. Dieser Part hat tatsächlich fantastisch geklappt, Sohnemann verhielt sich absolut vorbildlich und ich schwelle mein stolzes Mutterherz, wenn ich sage: ,, Ja, natürlich schaffen es gut erzogene Jungs wie meiner problemlos, zwei Nachmittage für sich selbst zu sorgen! Schließlich bin ich ja nicht so eine übervorsichtige Glucke wie manche anderen! Schon schlimm sind die, findet Ihr nicht?

Ein witziges Gadget war das Filmchen, das man sich bei Styleranking zusammenstellen konnte …

Warum einfach, wenn´s auch kompliziert geht?

Also habe ich in einer Blitzaktion Donnerstag Nacht und Freitag früh Flug und Hotel gebucht, Firmen angerufen, Mails geschrieben und es bis Samstag früh tatsächlich geschafft, ein kleines aber feines zweitägiges Programm auf die Beine zu stellen, war in meinem Lieblingshotel mit Pool untergekommen und der Flug war auch zu moderaten Zeiten gebucht, was für mich ein wichtiger Punkt ist, weil ich es hasse, wenn ich nachts unterwegs bin und tagsüber dann zu müde, irgendetwas zu genießen …

Mit anderen Worten, zu perfekt, um wahr zu sein … überschwänglich und guter Dinge bubelte ich mit Sohnemann noch ein wenig herum. Natürlich würden wir vorher alle zusammen noch ein schönes Familien – Wochenende mit Schwimmbad und allem drum und dran verbringen! Schließlich lief doch alles wie geschmiert! Wär´doch gelacht! Nessy, Nessy – Woher, verdammt noch einmal nahm ich in diesem Augenblick meine Sicherheit? Ihr kennt das… Man fühlt sich unverwundbar – und wird unachtsam…

Und genau dann passierte es. Sohnemann und ich hatten, wie es ja nicht immer der Fall ist, in dieser Situation tatsächlich das gleiche Ziel. Welches? Ähhm. Jaaaa! Tut nix zur Sache … Jedenfalls ging es, grob ausgedrückt, um den schnellsten Weg in die Küche. Ein Kampf,  den wir beide unbedingt gewinnen wollten, wie auch immer … Dazu muß ich sagen, dass Filius gerade in einer Wachstumsphase ist und noch gar nicht weiß, wie groß und stark er schon ist … Fragt nicht weiter wie, jedenfalls rannte er, was hast Du , was kannst Du an mir vorbei, unterschätzte seine Körpermaße, wodurch ich relativ unsanft  über, oder besser in die Leiter fiel, wobei ich wiederum die Koordination über meine Extremitäten verlor, sodaß mein Unterarmes die schmerzhafte Bekanntschaft mit den Stufen einer Leiter machte, die genau deshalb dort stand, damit auch relativ kleine Menschen an die oberern Schränke kommen – Ironie des Schicksals, sozusagen… Wummm! Als ich dann so, relativ ungemütlich in der Leiter verwurschtelt, am Boden lag, spürte ich als erstes das lauwarme Blut, dass den Unterarm hinunter lief, gefolgt von einem richtig fiesen stechenden Schmerz, der nix Gutes verheißen konnte. Das Blut tropfte aus dem Ärmel auf den Boden und obwohl ich den Anblick von Blut weiß Gott gewöhnt bin, sah ich fassungslos auf die rote Pfütze… tropf, tropf – Shit happens! So verbrachten wir den Samstag Nachmittag in der Notaufnahme. Und obwohl ich sonst ein relativ tapferes Mäc´dchen bin, heulte ich tatsächlich wie ein Schoßhund! Dabei hatte der eine Unterarmknochen nur eine kleine Macke abbekommen und die Blutung hörte auch von selbst auf und musste nicht einmal genäht werden, nur der Unterarm war voll Blut gelaufen und ziemlich blaurot …. Sollte, konnte ich so überhaupt fliegen? Stornieren war jedenfalls nicht mehr drinnen! Aber irgendwann waren meine Tränen leergeheult, ich hatte einen dicken Verband mit einer Schiene und meine Lebensgeister kehrten zurück! ,,Oh Zuckerpüppchen“, sagte mein Über-Ich, ,,Du hast schon schlimmeres überstanden… Klar fährst Du!“ Was sollte ich also sonst machen?  Natürlich waren die Vorbereitungen nun nicht eben einfach! Aber in meinem Leben hatte ich durch den Reit- und andere Sportarten schon einige  Blessuren mitgemacht. Dieser kleine ,,Kratzer“ würde mich doch nicht umhauen! Schließlich ist so ein Armbruch doch kein Beinbruch … 😉 !

Ein Unglück kommt selten allein …

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Trotz angebrochenem Arm ließ ich es mir nicht nehmen, morgens früh ein wenig im schönen Pool des ,,Maritim Arte“ zu planschen

So machte ich mich als einarmiger Bandit mit einer Armschiene am Montag Abend, einem dicken Koffer und Rucksack auf zum Flughafen…

Natürlich ist es auch nicht gerade einfach, mit soviel Gepäck und einem Arm zu filmen! Dabei hatte ich mir so schön ausgemalt, wie ich Euch diesmal ein wirklich tolles Follow-Me-Around filmen wollte! Also stellte ich das Gepäck erst einmal ab und filmte ausgiebig meine Ankunft, plapperte fröhlich über was ich so vorhatte und dies und jenes. Bis ich plötzlich gewahr wurde, dass das Ding zwar eifrig blinkte, wenn ich auf ,,Aufnahme“ drückte, sich aber der Zeitzähler auf dem Display um keinen Deut nach vorne bewegte … MIST!  Panisch suchte ich meine Aufnahmen, an denen ich die letzte  Stunde verwendet hatte … Nix! Niente! Aber schließlich ließ ich mich von solchen Nichtigkeiten nicht die Laune verderben!  Come on! Das gute alte Handy würde es schon richten …  Aber blöd war´s natürlich schon – ein bißchen zumindest. Schnief!

Was sind eigentlich ,,Lounges“ bei der Fashion Week?

Als erster Programmpunkt stand  die Lounge von Styleranking auf dem Programm. Auf der Fashion Week gibt es immer mehr solcher ,,Lounges“. Das sind Orte, an denen man sich zwischen den Shows und anderen Veranstaltungen in angenehmer Atmosphäre aufhalten, über Firmen informieren und sich oft in der ein oder andern Weise verschönern lassen kann. man könnte es auch so ausdrücken: Man wird auf angenehmste Weise gepimpert, wie sonst das ganze Jahr nicht …

Klar, dass vor allem Frau gerne verwöhnt wird und sich erklären lässt, was es so Neues, Hilfreiches für die Beauty, Fashion und Ernährungsbelange gibt! Mittlerweile haben sich diese Lounges deshalb auch von ,,Randerscheinungen“  zu festen Programmpunkten gemausert und der Zugang ist nicht selbstverständlich. Die ausrichtenden PR-Firmen sind achtsam wie die Luchse, wenn es darum geht, wem sie Zutritt in ihre ,,heiligen Hallen“ gewähren und informieren sich genau über die Personen, die sich akkreditieren möchten bzw. laden bestimmte Promis regelrecht dazu ein, zu kommen,

denn wie überall berichtet dann die Presse mehr darüber und die Exklusivität der Veranstaltung  wird gesteigert. Warum wieso das Ganze überhaupt? Mögt Ihr Euch fragen… Ganz einfach, Ihr Lieben,  damit sie wiederum möglichst hochrangige Firmen  gewinnen können, die ihre Produkte dort vorstellen können !

Auch ich erinnere mich übrigens  noch, wie ich die beleidigte Leberwurst gab, als ich  im ersten Jahr meines Bloggerlein-Daseins abgelehnt wurde… Im Nachhinein natürlich verständlich, denn wer´s nicht ernst meint, für den sind die Ressourcen natürlich vergebene Liebesmüh… Warum? Weil es natürlich zum einen darum geht, den Firmen zum einen gute Partner für Kooperationen zur Verfügung zu stellen und zum anderen bei den großen Promi-Lounges wie die Fashion- und Beauty-Lounge von Reichert plus und die PR-Sugar – Beauty-Lounge in den Medien oder von den Promis erwähnt zu werden, wenn diese Schönheitsbehandlungen bekommen oder auch von den großen Designern für den Besuch der Shows eingekleidet werden…

Ester Programmpunkt: Die coole Blogger -Lounge von Styleranking

Gott seis gedankt hatte ich mich bei dieser Lounge, da ich öfters auf der Seite von Styleranking bin , bereits frühzeitig registriert. Bloggerlein-Nessy muss sich ja informieren, wie ihresgleichen (okay, eine Nummer größer) wie Caro Daur und sonstige aus der Top-Liga so ihr Dasein fristen und was gerade angesagt ist  und normalerweise nicht unbedingt ans letzte Ende der Republik, sprich, Saarbrücken, vordringt …

Passend zur Jahreszeit hieß es diesmal: ,,Willkommen zum FashionBloggerCafé WHITE EDITION.“ Die mit stimmungsvoller, ,,weiß – cooler“ Atmosphäre überzeugenden Bridge Studios Berlin lagen  zwar etwas versteckt am Wasser, dennoch boten die futuristisch cleanen Räumlichkeiten der ehemaligen Brückenmeisterei ein perfektes Ambiente zum Kennenlernen und Austauschen rund ums Bloggen.

Meine Entdeckung im Keller der Bridge Studios

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Die nette Dame half mir bei der Erstellung des Filmchens. Für mich war es schon ein wenig ungewohnt, etwas wirklich nur aus Spaß zu machen. Der Sinn liegt aber darin, Freude an sich selbst zu haben, wie so oft in der Social Media-Welt. Das finde ich auch okay, solange man den Blick nach links und rechts dabei nicht verliert … Und genau das konnte ich leider oft beobachten. Aufgestylte, aber mißmutig wirkende Menschen, die nicht mehr interagierten, sondern denen es nur noch um Selbstdarstellung ging …

Die Fashion Addicts erwartete ein umfangreiches Programm. Zuerst erkundigte ich mich, wie immer bei Ankunft auf so einem Event, nach de, Örtchen für ,,kleine Mädchen“. Schließlich musste ich abchecken, ob mir der matschige Regen, der mir Berlin nicht gerade versüsste, bei all den Schichten an Make Up, die bei der Fashion Week nun einmal bei mir (und vielen Tausend anderen Mädels) Ehrensache sind, etwa schwarz-umringte ,,Pandaaugen“ beschert hatte … Man schickte mich also, nicht ungewöhnlich, in den Keller des Gebäudes … Okay, alles war in Ordnung, aber wie ging nun wieder nach oben? So wählte ich einfach eine der drei Türen und… fand mich in einem Raum, in dem offensichtlich gleich ein Seminar stattfinden würde. Hm. Weil ich es nun einmal nicht mag, mein neugieriges Näschen unverrichteter Dinge wieder zurückzuziehen, setzte mich einfach auf einen freien Stuhl in Türnähe, um den Fluchtweg im ,,Notfall“ sozusagen freizuhaben und harrte der geheimen Dinge, die da kommen würden, zumal sich niemand an meiner Anwesenheit zu stören schien. Was würde mich erwarten? Ein Dating Seminar? Hier eher unwahrscheinlich! Ein geheimer Blogger-Zirkel? In der Tat, so etwas ähnliches war es tatsächlich …  Man durfte auf alle Fälle gespannt sein. Aber wo war die Dozentin? Ich würde es gleich erfahren…

,,Zufälliges“ Seminar mit Ana-Lena RadünzIMG_6085

Und tatsächlich! Plötzlich erhob sich aus der Masse der sorgsam geschminkten und  zu diesem Ereignis besonders hübsch gekleideten ,,Bloggerdamen“ eine sympathische, ungeschminkte und eher unaufgeregt gekleidete Dame von der Fensterbank des Raumes, an der sie die ganze Zeit gelehnt hatte, um ihr Auditorium, das sich zusammenfand, unauffällig zu betrachten und fing mit dem Vortrag an.

Ana-Lena Radünz war ihr doch etwas ungewöhnlicher Name. Sie hatte Social Media zu ihrem Beruf gemacht, führte nebenbei einen Hundeblog und arbeitete mit Filmen bei der Influencer-Auswahl zusammen. Ich mochte ihre ruhige, natürliche Art mit der sie erklärte, wie man ein Media Kit erstellt. Das war tatsächlich auch für mich interessant. Schon allein deshalb, weil sie deutlich die Fallstricke aufzeigte, in denen man sich bei seiner Online-Präsens allzugleich verheddern konnte. So blieb ich tatsächlich die ganze Zeit über da, und lauschte ihren Worten, obwohl ich mich oben, wo das Haupt-Event stattfand,  noch nicht einmal umgesehen hatte.

Tolle Stimmung in der Styleranking-Location

Als sie geendet hatte, ließ ich mir es natürlich nicht nehmen, noch einen kurzen Plausch mit ihr zu führen, denn irgendwie lag diese Frau auf meiner Wellenlänge. So hatte ich es plötzlich gar nicht mehr soo eilig, nach oben, wo ,,die Party abging“ zu gehen. Eigentlich war´s hier ja ganz gemütlich, im Gespräch mit der netten, intelligenten Frau.   ,,Oh je Nessy, DU wirst älter, uncool, wirklich! Come on, auf jetzt!“ trieb mich schließlich mein anscheinend doch  jünger gebliebenes ,,ES“ an, als alle schon gegangen waren und ich immer noch im Gespräch da unten stand …

Aber nach einer kurzen Eingewöhnungszeit fühlte ich mich auch dort pudelwohl. Mit viel Liebe und Aufwand waren viele tolle Stände aufgebaut worden und eifrig wurden mir alle Neuerungen erklärt…  Was genau? Okay, wenn Ihr es wissen wollt! Um die Frage vorwegzunehmen und Euch nicht ,,aufs Glatteis zu führen“. wie uns Bloggern ja gerne unterstellt wird: Nein, wenn ich jetzt über die Firmen schreibe, bekomme ich kein Geld sondern ich mach´das, weil es mich an Eurer Stelle wahrscheinlich interessieren würde… Das nur nebenbei…

Vor-Ort Erste Hilfe beim Sahara – Trocken – Hautsyndrom unter Make Up Schichten

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Fashion Week Berlin Seba Med Styleranking

Also… die Firma Seba Med machte mir Hautanalyse. Obwohl sie nettere Worte wählte, war das Ergebnis, auf den Punkt gebracht:  ,,trocken wie die Sahara und empfindlich wie ein Mimosen-Pflänzchen, nachdem man es mit einer Pinzette traktiert hat! „.  Ich schluckte. ,,Okayyyy“  – da ich gleich am Anfang meinen Salat! Ich meine… ich wußte das ja schon, aber so knallhart? War ja klar, bei den Schichten, die auf meinem Gesicht weilten. Ihr meint, auf den Fotos sieht´s doch ganz natürlich aus? Ja, stellt Euch vor, wie schrecklich das dann erst ohne Make Up wäre! Vor lauter Sommersprossen könntet Ihr ,,Ohne“  wahrscheinlich nicht einmal mehr die Nase erkennen… Aber ich schweife ab. Serum, Grundierung, Falten-Filler, Make-Up, Puder, Spray-Finish … Sechs Schichten! Oh weiha! So hatte ich das heute früh gar nicht betrachtet. Und was hatte ich weggelassen, damit nicht gleich alles wieder verschmiert? Klar! Auf normale Creme hatte ich natürlich verzichtet. Also meine Lieben! NICHT nachmachen… Naja, auf der Fashion Week, wo die meisten doch einige Jährchen jünger als man selbst ist, darf man das ja mal…

Aber Gott seis gedankt, hatte die nette Dame natürlich DIE Lösung, in Form eines passendes Serums und einer passenden Creme. ,,Seba med PRO! Vital Serum und die regenerierende Creme dieser Serie. Tatsächlich. Vorsichtig auf meine Haut aufgetupft, spürte ich förmlich, wie sie sich damit vollsog. Auch andere, pH -neutrale Cremes stellte die Kosmetikexpertin vor. Ein großes Plus in meinen Augen war dabei, dass die Produkte dem pH-Wert der Haut angepasst sind und ein gutes Hautgefühl hinterlassen, was ich immer sehr wichtig finde! Zu den mir empfohlenen Produkten gibt´s noch eine neue Linie für ältere Haut und eine für eher normale, junge Haut.

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Fashion Week Berlin Seba Med Stylerankung

Um meine ,,Goodie-Bag“, die ich ja mit nach Hause nehmen wollte, nicht zu voll werden zu lassen, was bei meinem Koffer zu deutlichem Übergewicht geführt hätte, verordnete ich ihm Diät und nahm wirklich nur ein paar wenige Sachen mit, die ich selbst auch würde benutzen können!  Zudem finde ich es doch ein wenig peinlich, wenn ,,Gäste“ mit ihren Riesen – Tüten alles einpacken, das nicht niet- und nagelfest ist …

Wohlfühlen-Ambiente inklusive

So wohl sich meine Haut nun fühlte, ein Blick in den Spiegel  zeigte sich bereits wieder die ungeschminkte Wahrheit mit Tupfen (Sommersprossen-) Alarm vom feinsten. Mist! Dabei hatte ich doch heute noch sooo viel vor!

Aber schon ein paar Meter weiter zeigte sich die Lösung. Eine Make Up Artistin war gerade frei und verpasste meinem Gesicht schnell wieder einen stylischen Make Up Look, den ich so selbst sicher nicht gewagt hätte! Nachdem ich nun mit meinem ,,fremden“, aber zugegeben sehr coolem Gesicht mir von Orsay die süßen Blumenkleidchen in Grüntönen angesehen hatte, waren am nächsten Stand auch schon witziges Fotografieren mit lustigen Accessoires angesagt…

Überall traf ich nette Leute, steckte Visitenkarten ein, nutze die Gelegenheiten, zu ,,connecten“, wie es so schön in diesem neuen ,,coolen“ ,,Englisch-Deutsch Kauderwelsch“, dass einem überall begegnete, hieß.

Die  Leichtigkeit, der lockere Umgangston, die vielen Möglichkeiten, Einblicke zu gewinnen und sich einfach wohlfühlen zu dürfen kamen meinem  durchaus auch manchmal kindlichen Gemüt nach Vorbereitungen, gegen die ein Dienst in der Notaufnahme Entspannung bedeutet hätte, heute einmal sehr entgegen.

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Die schöne ,,Make Up Artistin“ zauberte mir einen perfekten Teint mit tollen Farben und ausdrucksstarken Augenbrauen

Ausflug in die Teenie-Zeit: Kleiner Flirt am Rande

Zugegeben fühlte ich mich wieder ,,wie damals „als Teenie … (Oh Gott, wie fliegt die Zeit dahin) und tatsächlich traute ich meinen Ohren kaum, als sich ein paar ,,freche Jungs“ , schätzungsweise gerade dem Teenie-Alter entsprungen, zu mir gesellten, um mich nach den schönsten Regeln der Kunst  anzubaggern!  Ich traute meinen Ohren kaum, als der eine mich tatsächlich in ein Gespräch verwickelte und mir mit flotten Sprüchen erklärte, wie ungeschickt er doch im Ketten-Fädeln sei (ich mühte mich gerade an dem Ketten-Bastelstand) aber er mir mit dem Arm trotzdem gerne behilflich wäre. Dabei hatte er einen so strahlenden, jungenhaften Gesichtsausdruck, dass ich plötzlich Heidi Klum verstand, warum sie sich ab und zu etwas Abwechslung im Jugendlager … Aber natürlich bin ich wirklich glücklich verheiratet, Familienmami und ergo viel zu brav, um mit ein paar Jungspunden auch nur ,,um die Häuser zu ziehen“, wie zuletzt in dem Zeitalter, in dem es noch sogenannte ,,Discos“ gab! Trotzdem, der Junge war irgendwie …süß… und naja, ein bißchen Honig für mein Ego war es dann doch …

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Mein ,,Outdoor-Look“. Cape mit meinen Initialen von Burberry, mein neues Rucksack-Schätzchen von TK Maxx und die von meiner Freundin Erika gestrickte Mütze aus ganz weichem Material, die nirgends drückt … Die Jogg-Pants wirken durch den Samt-Streifen edel, wie ich finde. dazu trage ich ein Samtjäckchen und ein raffiniertes Shirt mit Rosendruck aus Samt und Spitze Siehe andere Bilder und eine Kette im Münz-Style)

Fortsetzung folgt!

Wenn Ihr wollt, erzähle ich Euch in der nächsten Woche, wer der absolute Überraschungsgast auf der Riani-Show war, welche Promis ich noch getroffen habe, von der Primaballerina und warum ich eineinhalb Stunden blind alle möglichen Promis an mir vorbeiziehen hörte ….

Aber vorher bekommen die Gesundheitsbewußten noch ein kleines Zuckerstückchen im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich einige Infos, die Ihr vielleicht so noch nicht wusstet zum Thema  ,,Zucker“ …

So, wie heißt es so schön? Weisste Bescheid!

Bleibt mir, Euch noch ein wunderschönes Wochenende und natürlich – alles Liebe – zu wünschen,

bis bald,

Eure Nessy

Noch ein kleiner Tipp für die, die gerne sofort ,,Up to date “ sein wollen: Auf Instagram (siehe rechts, Name: Salutary Style) hatte ich relativ zeitnah Bilder gepostet, aktuell bin ich auch dort relativ aktiv, während ich bei ,,Lookbook“ nicht mehr poste, allerdings auch dort noch etwa 100 Looks von mir zu sehen sind …

Film – Premiere ,,Licht“ in Berlin ins Delphi-Kino – Was diesen Film so sehenswert macht !

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„Wer nicht sehen kann, der wird auch nicht gesehen – und wer nicht gesehen wird, der wird auch nicht gehört, der lebt nicht.“

 

Einer der zentralen Sätze des Films der blinden Protagonistin Maria-Theresia. Im Film wird klar, dass er nicht nur für physisch Blinde gilt, sondern auch für das Leben in einer Gesellschaft für die Menschen, die eine vermeintlich ,,andere“ (keine?) Sichtweise der Dinge haben …

Wobei sich Pianistin Maria Theresia Paradis (Maria Dragus), genannt Resi, durch ihr Klavierspiel sehr wohl Gehör verschaffen kann. Mit ihm wird sie von der Gesellschaft in einer für sie angenehmeren Weise ,,gehört“, im Gegensatz´zu dem Moment, in dem sie durch ihre Augen ,,sieht“, da es ihr nicht gelingt, die Wahrnehmung der Anderen zu übernehmen. Wieso sieht der Schirm von allen Seiten anders aus? Wieso werden die Gegenstände, die weiter hinten sind, kleiner? Selbstverständlichkeiten in unseren Augen, die von ihr erst erschlossen werden müssen, wozu sie sich jedoch nicht in der Lage sieht. Zu verwirrend sind die Dinge und die Reaktion der Umwelt, als dass sie sich vor diesem Hintergrund in der Lage sieht, ihr einfühlsames, in ihrer Welt versunkenes Klavierspiel in seiner Perfektion aufrechtzuerhalten. Schoß endlich ,,entscheidet“ sie sich für die Blindheit …

Es sind diese, von Barbara Albert auf einprägsame, ruhige Weise dargestellten Überlegungen vor der Kulisse des barocken Wiens des 18. Jahrhunderts, die den Film so modern und fesselnd wirken lassen. Die Reaktion der Gesellschaft auf das blinde, mit wirrem Blick fantastisch Klavier – spielende Mädchen mit Kritik und Hohn, aber auch Bewunderung des Andersartigen, wäre heutzutage vermutlich genauso …

Die eigentliche Handlung, einer wahren Geschichte nachempfunden,  indes ist schnell erzählt und auch nicht sonderlich komplex, sodaß man sich ganz den Bildern hingeben kann…

Die blinde Resi spielt außergewöhnlich gut Klavier. Untermalt wird ihr Spiel von wirren Augenbewegungen, die sie fremdartig, ja obskur wirken lassen.  Deshalb wird sie von ihren gut situierten Eltern der Wiener Gesellschaft nach mehreren mißglückten Versuchen zu einer Art Wunderheiler, der sich eines nicht sichtbaren ,,Fluidums“ bedient, gebracht. Es gelingt ihm, ihr Augenlicht teilweise wieder zu erlangen. Jedoch verschlechtert sich ihr Klavierspiel, sodass sie sich letztendlich für ihre Blindheit ,,entscheidet“…

Dann war das Stück war zu Ende, das Publikum noch gefangen von dem intensiven Film, der so lebendig gespielt war, dass man sich fast selbst im Geschehen wähnte ..

Barbara Albert und Drehbuchautorin

Der Wechsel zwischen einerseits romantischen, üppigen Bildern, die diese Epoche auszeichnen, auf der anderen Seite Einstellungen, die auch das karge Leben der Bediensteten, die verquasten Moralvorstellungen  jener Zeit, aber auch der Freude und Melancholie, der Wut der Mutter, als ,,Resi“ nicht weg von diesem Art möchte, von dem man nicht weiß, ob man ihm trauen kann und ob in seinem Haus alles ,,anständig“ abläuft, all das wabberte noch durch meinen Kopf, als das Licht anging ..

Dann wurde die Regisseurin Barbara Albert auf die Bühne geholt. Eine energiegeladene, sichtlich mit Herzblut und Begeisterung ausgestattete zierliche Frau, bei der man sich vorstellen konnte, dass sie bei den Dreharbeiten mit ihrer Art die Crew so zu motivieren verstand, dass sie diese tollen Leistungen erbringen konnte …

Als der offizielle Teil dann zu Ende war und ich  gerade meine Sesselreihe verlassen wollte, stand plötzlich eine hübsche, fast etwas schüchtern wirkende junge Frau neben mir… Tatsächlich!

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Die Hauptdarstellerin nach der Premiere …


Marie-Victoria Dragus
, die Hauptdarstellerin, hatte gerade einen wohl engen Vertrauten überschwänglich umarmt, sich umgedreht und blickte mir  nun direkt ins Gesicht! Das kam so plötzlich und unvermittelt, dass wir beide lächeln mussten … ,,Sie habende Rolle klasse umgesetzt und wirklich sehr einfühlsam gespielt, das hat mir ausgesprochen gut gefallen!“ lobte ich ihr Spiel. Sie freute sich sichtlich über dieses Kompliment, was ich wiederum sehr sympathisch fand, sodaß ich trotz des Rummels, der sich um uns gebildet hatte, wagte, noch eine Frage an sie zu richten: ,,Wie haben sie das denn mit den Augen -Rollen hingekriegt? Dass sah unwahrscheinlich echt aus!“ Die Antwort erstaunte mich dann doch! Tatsächlich hatte sie in ganzes Jahr lang an dieser Augenakrobatik geübt, damit dieser realistische blind-versunkene Gesichtsausdruck entstand! Und die anderen Schauspieler?

David Striesow, Katja Kolm, Stephanie Reinsperger

 

Da war natürlich David-Striesow, der die andere Hauptrolle des unkonventionellen ,,Fluidum-Arztes“ spielte. Ihn kannte ich bereits von einer Tatort-Produktion, bei der ich spaßeshalber einmal ein kleine Rolle gespielt hatte. Diese Rolle des ,,Wunder-Heilers“ stand ihm, wie ich fand, besser zu Gesicht.  Denn bei diesem Drehbuch von Kathrin Resetarits und der Regisseurin als Co-Autorin waren die einzelnen Rollen vielschichtig gestaltet. So war der Fluidum-Doc überzeugt  von seiner Methode und versuchte mit der Kraft seines ,,Fluidums“, an dass er selbst glaubte, seine Patienten zu heilen. Allerdings ging es ihm dabei auch um die Anerkennung seiner Methode und so führte er seine ,,Starpatientin“ Maria Theresia auch gerne vor, was diese bereitwillig mitmachte, allerdings nicht immer mit dem gewünschten Erfolg … Und so sind die Grenzen zwischen ehrlichem Willen zu helfen und Wunsch nach wissenschaftlicher Reputation fließend, genauso wie auch die Rolle der Eltern, gespielt von Katja Kolm und Lukas Mike, so ausgelegt sind, dass auch hier die Beweggründe für die Protektionierung ihrer Tochter nicht auf reiner Elternliebe beruhen, sondern finanzielle und gesellschaftliche Anerkennung ein zentrales Motiv bilden.

Meine abschließenden Meinung zu diesem Film?

,,Licht“ ist ein schöner und feinsinniger Film, der zum Nachdenken anregt, nicht nur über Dinge, die ich oben beschrieben habe. Ich werde mir ihn vielleicht sogar noch einmal ansehen, denn ich glaube, dass ich dann noch weitere Dinge entdecke, die mir ,,beim ersten Mal“ noch gar nicht richtig aufgefallen sind! Die mit romantischen Bildern der Natur und Kostümen aus jeder Zeit des 18. Jahrhundert bestückten Szenen, in denen die Schauspieler sich mit ihrer Rolle identifizieren, laden ein, innezuhalten und sich mit den Protagonisten zu beschäftigen, ohne dass man deren Empfindungen wirklich bis in jede Einzelheit zu durchdringen vermag. So bleibt bis zuletzt unklar, in wie weit in welcher Phase der ,,Gesundung“ das Augenlicht der Hauptfigur durch ihre Imagination beeinflusst werden kann und wird … Ähnlich unserer Fähigkeit, manche Dinge nur dann zu erkennen, wenn wir sie sehen wollen. Denn manchmal ist es sicher angenehmer, blind ,,zu bleiben“…

Falls ich Euch Appetit auf den Film gemacht habe, wünsche ich Euch viel Spaß beim gucken! Der Film ist übrigens ab 1. Februar in den Kinos!

Übrigens kommt in Kürze noch ein Bericht über die Fashion-Week, auf den sicherlich viele von Euch warten. Allerdings ist mir in Berlin mein Laptop über den Hades gegangen und ich musste mir erst wieder Ersatz beschaffen. Auf Instagram seht Ihr aber schon die ersten Eindrücke…

Bleibt mir, Euch eine wunderschöne Woche zu wünschen,

Eure Nessy

 

Licht – Teaser – YouTube

 

Regie Barbara Albert Regisseurin
Drehbuch Kathrin Resetarits Drehbuchautorin
Barbara Albert  Regie, Mitarbeiterin Drehbuch
Alissa Walser Autorin
Produktion Nikolaus Geyrhalter Produzent
Martina Haubrich Co-Produzentin
Michael Kitzberger Produzent
Kamera Christine A. Maier Kamerafrau

Cast & Besetzung

Maria-Victoria Dragus Maria Theresia Paradis, ‚Resi‘
Devid Striesow Franz Anton Mesmer
Lukas Miko Joseph Anton Paradis, Resis Vater
Katja Kolm Maria Rosalia Paradis, Resis Mutter
Maresi Riegner Dienstmagd Agnes
Johanna Orsini-Rosenberg Maria Anna von Posch, Mesmers Frau
Christoph Luser Graf Pellegrini
Stefanie Reinsperger Köchin Johanna
Susanne Wuest Miss Ossine
Julia Pointner Hedi
Theresa Martini Catherine Zwelferin
Martina Spitzer Miazl
Attila Beke Herr 1

Reise / Erlebnis-Geheimtipp Winter -Kurzurlaub im Schwarzwald (Todtnau): Familien -Wochenende mit Schlitten, Schnee und Spätzle …

Hallo Ihr Lieben!

Weihnachtswünsche der etwas anderen Art…

IMG_5750 (3)23 Uhr, Montag abends, Dialog im Wagnerschen Ehebett, sie, sinnierend: ,,Das ist aber auch so eine Sache mit dem Schnee! Kaum schneit es und Sohnemann hat seinen Schlitten startklar gemacht, taut die Chose, schneller als die Butter in der Pfanne schmilzt, schon wieder weg!“ Und dann, mit romantischer, sehnsuchtsvoller Stimmer:,, Weißt Du noch, als wir jung waren, wie wunderschön der tiefe, weiche Schnee in der Sonne glitzerte? Ich möchte einfach mal wieder …“ Er, brummig – gutmütig, aber sichtlich müde – geschafft: ,, Nein, sorry kleines Ungeheuer! Ich hasse stundenlanges Im-Stau- Stehen, überfüllte Lifte … Und dazu noch, für fünf Tage Stau- und Ansteh-Marathon inmitten von Blech- und Schneelawinen, soviele Euronen hinzublättern, dass man dafür locker zwei Wochen im Burj al Arab in Dubai verbringen könnte!“- Sie, bedauernd – mitfühlend, aber dennoch etwas traurig:  ,,Du bist ja soo gemein!“ –  Er, entschuldigend und ein klein wenig genervt … ,,Ich weiß! Und jetzt Themenwechsel, okay?“

Was tun,  wenn´s  ´mal wieder weit und breit keinen Schnee  gibt?

Kennt Ihr solche Dialoge? Aber natürlich wäre ich nicht Nessy, wenn mir nicht tatsächlich etwas eingefallen wäre! Nun, natürlich war mein Vorschlag nun nicht gerade die Erkenntnis des Jahrhunderts, aber irgendwie habe ich immer geglaubt, dass es entweder Schnee gibt, oder halt keinen, wenn man nicht gerade nach Österreich, die Schweiz  oder gar nach Aspen fahren möchte…

Nein, Kinders, falsch gedacht! Denn die einfache Lösung lautet: Schwarzwald! Glaubt man erst nicht, ist dann  so! Tatsächlich gibt es dort relativ früh Schnee, obwohl die Berge eigentlich gar nicht so hoch sind! Aber heute möchte ich keine wissenschaftlichen Abhandlung darüber schreiben, wie die Berge und die Luftschichten das bewerkstelligen, sondern mich mit Euch zusammen einfach an tollem Schneetreiben, fast von unserer Haustüre,  erfreuen! Natürlich muss es schon so ein kleines bisschen kalt sein … Aber wenn dies der Fall ist, so wie übrigens meistens schon an Weihnachten, dann kann man dort relativ bequem hinfahren und sich an wunderschönem, wenn man Glück hat, auch durchaus fluffigem, Schnee erfreuen! Übrigens sind die Bilder letztes Wochenende am dritten Advent,  entstanden!IMG_5741 (3)

 

Okay, an Heilig Abend tanzt direkt auf dem Feldberg der Bär, aber sogar das ist noch so, dass es Spass machen kann! Vor einigen Jahren gönnten wir uns einmal dieses nicht ganz günstige Erlebnis  direkt im Feldberger Hof am Fuße der Schwarzwalds in der Höher-als-Hochsaison direkt zwischen Weihnachten und über Silvester (inklusive einem wirklich lustigen, festlichem Silvesterfeier mit vielen , tollen Highlights für jeden von uns). Abgesehen dass dies das schönste Familienhotel ist, in dem ich je gewohnt habe, war es ein klasse Urlaub und wir sind tatsächlich nie länger als 10 Minuten an den Liften angestanden!

 

Nicht nur lustige Namen …

120 km alleine um den Feldberg stehen Pisten  für Ski, Snowboard, Langlauf- und Schlitten – hungrige Wintersportler und die, die sich dafür halten, zur Verfügung! Das sind schon eine ganze Menge, auf denen sich dann doch alles noch relativ gut verteilt ! Dazu kommen noch so klangvolle Orte, deren Namen wahrscheinlich aus den Attributen der Bewohner entstanden sind,.. oder vielleicht auch der Gäste?  Man weiss es nicht… Egal, jedenfalls gibt es da den  ,, Mehliskopf“ ,  den ,,Spitzenberg/ (mit) Köpfle“, die ,,Hundseck“, und auch ,,Kaltenbronn“, der ,,Hasenkopf“ und,,Vogelskopf“, naja, und für die Sensiblen auch ,,Hinterzarten“ , um nur einige zu nennen… Ach ja, für die ,,kalte Herberge“ empfiehlt sich wohl ein Paar Handschuhe extra einzupacken!

Spaß beiseite, komischerweise ist dort tatsächlich meistens Schnee, auch wenn der Rest von Deutschland (außerhalb der Alpen) noch im Schneematsch versinkt… Natürlich tummeln sich in diesem Falle die Schneehungrigen  wie die Ameisen auf einem angetrocknetem Marmeladeklecks auf den schneebedeckten Plätzen in Deutschland, aber die Anfahrt ist selbst dann wesentlich kürzer…IMG_5768 (3)

 

Geheimtipp Todtnau: Ursprünglichkeit und Atmospäre

Wir waren diesmal aber übers Wochenende in Todtnau. Das ist ein kleines, eher beschauliches Städtchen, südlich des Feldberg-Skigebietes. Nach etwa 40 Minuten Fahrt von Freiburg ist man schon dort, nach einer wunderschönen Fahrt durch schneebedeckte Berge…  Es ist ein Ort, in dem es tatsächlich noch persönlich zugeht und es urige Stuben gibt, die seit Jahrzehnten so gewachsen sind…  jeder scheint jeden zu kennen und die Frau am Lift holt erst einmal ein Tempo hervor, als sie mein rotes Triefnäslein erblickt…

Und obwohl das Wetter an diesem dritten Advent okay war, Super-Schneeverhältnissen (hier geht´s zu der Webcam der Ski-Lifte) vorlagen, die Pisten wirklich wunderschön waren und es einen schnuckeligen Sessellift gab, auf dem man sich nicht so wahnsinnig konzentrieren mußte, um nicht von der Spur abzukommen, wie bei diesen Schlepp-Liften…. (und manchmal auch im Leben…), waren nur soviel Leutchen da, dass man sich nicht einsam vorkam!

 

 

 

Warum ein guter Schlitten zwar schmerzhafter, aber weniger kommunikativ ist…

Es bildete sich sogar an diesem schönen, manchmal leicht bewölktem Sonntag so etwas wie eine kleine Gemeinschaft auf dem ,,Hasenhorn“ aus. Während ich so mit unserer Familie mal schneller, mal langsamer, auf der gut präparierten, romantisch-verschneiten Rodel-Piste durch den Wald fuhr, trafen wir meist das gleiche Vater-Sohn Duo, die uns jedesmal (wirklich je-des-mal) mit großem Hallo überholten, um mir gleich darauf die Möglichkeit boten, meinen Helfer-Komplex an dem mir nur anfangs fremden Sohnemann auszuleben, während der Herr Papa schon in Affenzahn-Tempo mindestens 200 m weiter ,,geschlittert“ war und immer dann wieder bei seiner Brut ankam, wenn ich Tränen getrocknet und diesen billigen China-,,Rennschlitten“ zusammengebaut hatte! Dieser bestand nämlich aus Plastikteilen, die wohl nicht für den tatsächlichen Einsatz im Schnee bestimmt waren, sondern vor allem unterm Weihnachtsbaum ,,cool“ aussahen …  So löste sich immer das, was wohl eine Art Lenkrad darstellen sollte, vom Rest ab, was die Weiterfahrt dann dahingehend beendete, dass der doch recht mutige Junge sein Gefährt wohl nicht so ganz freiwillig verließ, weil es sonst dem Abhang gefährlich nahe gekommen wäre. Doch anstelle das Ding im Tal seiner Bestimmung als Abfall zukommen zu lassen und einen stabilen Plastik-Schlitten für 4,50 Euro zu leihen, zerlegte es das Teil  des tapferen Filius erneut nicht nur einmal bei der nächsten Fahrt – Autsch ! Mit der Zeit schaute ich nicht nur nach meinen Süßen, sondern ob auch bei ,,Ihm“ alles okay war. Aber in dem Moment, als  in meinen Augen der Spaß so langsam wirklich zu gefährlich wurde und ich mir fest vornahm, dem Vater die Leviten zu lesen, war das ungleiche Paar plötzlich verschwunden… War vielleicht besser so!

Übrigens lies ich selbst es mir nicht nehmen, mit genau dem gleichen Holzschlitten die Piste auch nicht gerade langsam, hehe! hinunterzudüsen, wie ich das schon im Alter von acht Jahren getan hatte! Nur hatte mein  Mann die selbstgeflochtene Schnur meiner Schwester nach 30 Jahren tatsächlich entsorgt, der Verschwender!

 

Die Hasenhorn Jause – Spätzle und Gemüsesuppe noch handgemacht!

Tja – irgendwann meldete sich so ein Hüngerchen … und auch hier war wirklich bestens vorgesorgt. Aber nicht, dass Ihr denkt,  es hätte in Cellophan verpackte Plastik-Sandwiches gegeben, wie sie heutzutage in den  Kantinen- Massenabfertigungen der ,,modernen“ Skigebiete, wie Les Arcs 3000 & Co, üblich sind…

Nein, wir befanden uns tatsächlich in einer der urigsten  Jausen-Hütte, in der ich mich je aufgehalten habe! So gab es einen gemütlichen Kachel-Ofen, an dem die Stiefel zum Trocknen standen und wir fanden uns in einer Atmosphäre wieder, die mir jeder anderen Umgebung als  etwas antiquiert vorgekommen wäre, aber hier, in dieser Situation, von allen als wohltuend ursprünglich empfunden wurde.

Die rotbäckige Hüttenwirtin mit den gütigen, lachenden Augen servierte einen Gemüseeintopf mit frisch gekochtem Gemüse, den mein Sohn mit gesundem Heißhunger wegputzte, der mir ansonsten beim Mittagessen bei ihm fremd war, während ich meine fettigen, aber so richtig-leckeren, selbstgemachten Käsespätzle mit solch einer Wonne verdrückte, dass ich mir selbst etwas befremdlich vorkam, angesichts dieser Ignoranz von meinen, ansonsten doch recht ,heiligen“, Low-Carb Prinzipien …

 

Für jeden etwas…

Ich könnte noch viel über diesem wunderschönen Tag parlieren, aber schaut Euch einfach die Bilder an  – und vielleicht entstehen vor Eurem geistigen Auge ja ganz eigene Geschichten! Wenn Ihr genau das sucht, was ich beschrieben habe – eine Möglichkeit, in ursprünglicher, herzlicher  und wunderschön romantischer Atmosphäre Urlaub zu machen, dann kann ich Euch den Schwarzwald nur wärmstens  empfehlen! Übrigens ist das Schlittenfahren auf der 3,5 km langen Loipe durch einen herrlichen romantisch-verschneiten Wald für eigentlich alle geeignet, die noch auf zwei Beinen gehen können, denn das Tempo kann man selbst bestimmen! Im großen Ski-Gebiet des Schwarzwalds ist für alle Wintersportarten vorgesorgt und wenn es tatsächlich einmal ganz mild sein sollte, gibt es an einigen Gebieten auch Schneekanonen und ein tolles, großes Erlebnis ´bad, das ..Galaxy! in Titisee/Neustadt, mit nicht nur 23 Rutschen, sondern auch eine ruhige Palmenoase mit über 100 Palmen, Wellness und ,,Meer“. Naja… nicht ganz, aber fast! Zumindest gibt es ein ,,Vitalbad“ mit Meer-ähnlichem  Mineralienwasser …“

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So, jetzt möchte ich Euch aber nicht länger davon abhalten, Euch von den Bildern ein wenig in ,,Schnee-Stimmung“ versetzen zu lassen! Für die, die Lust auf einen kleinen Einkaufsbummel haben, können sich in meiner kleinen Produkte-Sammlung zum Thema einmal umschauen… Bewußt habe ich nur Fair-Tade Sachen aufgenommen und auch keine Kinkerlitzchen, sondern nur Sachen, die ich nützlich und besonders schön fand…

Ansonsten wünsche ich Euch wunderschöne Feiertage und , falls wir uns nicht mehr,,lesen“, frohe Weihnachten,

Eure Nessy

 

Gemütliche Winterstimmung – schöne Fair-Trade Produkte, liebevoll für Euch zusammengestellt

Im Folgenden habe ich Euch, wie ich finde, einige besonders schöne Produkte aus verschiedenen Shops herausgesucht, die, auch wenn´s noch nicht schon morgen in den Schnee losgeht, ein wenig dieser  kuscheligen  Winter-Atmospäre verbreiten oder aber praktisch und schön für drunter und drüber sind! Die Bilder führen ganz bequem direkt zu den Produkten (Produktlinks/Werbung, für die Inhalte der Links wird keine Haftung übernommen).

Batwing Hoodie Woman microstripes aus 100% Baumwolle hergestellt // GOTS und Fairtrade zertifiziert

Cool Trade Winds Damen Schal, grob gewebt, mehrfarbig, ideal für Herbst / Winter, 100 % Fairtrade-Produkt – Purple Mix

Pullover Wizard Man aus 100% Biobaumwolle

GROßER PAPIERKORB / FLECHTKORB ECKIG MIT HENKEL – SEEGRAS NATUR – FAIR TRADE

Wollbeanie mit Blumenstickerei – Grau, Herren/Damen, Wolle, Size:One Size, Mützen Alternative Bekleidung

Sitzkissen aus Jeansstoff und recycelten Reifen – Bezug abnehmbar – Fair Trade

Après Ski – Schneemann Gesicht Snowman – Damen T-Shirt Rundhals

Boxershort Dust aus Biobaumwolle hergestellt // GOTS & Fairtrade zertifiziert

Herren T-Shirts aus Bio-Baumwolle – James 99 Ants – FAIRTRADE, GOTS, ORGANIC, CERES-008

Fair Trade rund Multi Farbe Baumwolle/Jute geflochten Teppich recycelten Materialien, Textil, multi, 120cm Diameter

LORENZO CANA Alpakamütze Herrenmütze Fair Trade Wendemütze feinste Alpakawolle von der ersten Schur flauschig weich warm Zopfmuster handgestrickt 785431188

Roll Rodel – Holzschlitten zum Schlittenfahren, aber auch mit Rädern zum Rollen auf Teer – Umsteckbare Vollgummiräder – mit Halterung unter Sitzfläche / inkl. Zugseil – Davoser Rodel 110cm bis 80 kg belastbar (zwar nicht ausgesprochen,,Fair Trade“, aber in Deutschland in hochwertiger Handarbeit produziert)

Look of the week: Fashion Week New York – Must-Have Athleisure – Wear

Werbung !? In diesem Beitrag nenne ich Markennamen, habe aber kein Geld dafür erhalten.

Hallo Ihr Lieben!

Die Modewoche in New York, gehört zu den aufregendsten der Welt und ich möchte es nicht laut sagen… aber…. der ,,Big Apple“ spielt modetechnisch  in einer deutlich anderen Liga, verglichen mit dem, wie  wir Europäer Mode so  praktizieren. „Look of the week: Fashion Week New York – Must-Have Athleisure – Wear“ weiterlesen

Fashion/Lifestyle: Aktion der Ü30 Blogger – 5 Dinge, ohne die ich im Urlaub nicht sein kann

Hallo Ihr Lieben,

S1290083 (4)Soso, fünf Dinge also… Brauche ich im Urlaub überhaupt 5 Dinge? Oder reicht nicht Luft und Liebe und den Rest kann man kaufen, wie das immer so schön in manchen Filmen dargestellt wird, in denen das Paar zum Happy-End irgendwo hinfährt?

Naja, also Zahnbürste, natürlich Zahnpasta, Creme, Bürste, Spängelchen… halt, das sind schon fünf! Oder kann man das als ,,Toilettenartikel“ zusammenfassen? Oder ist überhaupt etwas ganz anderes gemeint, etwa zusätzliche Dinge, die man eben ,,normalerweise“ nicht mitnimmt? Oder wie jetzt? Jedenfalls ist nicht die ,,Zahnbürste“ gemeint! Oder etwa doch?

Also noch einmal von vorne:

1. ,,Gute Laune!“

… Neee! Nessy, ganz falsch! Denn die ,,muß“ man ja in den Urlaub mitnehmen! Schließlich ist ,,die Urlaubszeit“ selten und kostbar! Da gehört es sich einfach, glücklich loszufahren! Oder etwa nicht?

Geht es Euch manchmal auch so? Da freut Ihr Euch wie Bolle auf die 6 Tage im Sommer, in denen Ihr nach langer Planung, Kataloge wälzen und Reisebürobesuchen endlich die heimischen vier Wände verlassen dürft und einen Tag vor ,,dem“ großen Abreisetag überkommt es einen!

Was? Natürlich Stress pur! Eigentlich denkt man, diesmal solle es anders werden! Denn wenn die Koffer schon 2 Tage vorher gepackt und die Wohnung auf Vordermann gebracht wurden, müsste ja alles stressfrei ablaufen! So zumindest der Plan…

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Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…… Morgens schlafen wir erst einmal schön bis 10 Uhr aus! Hach! Denn wer will sich hier stressen?

Okay, die Hunde müssen um 11 Uhr noch  ins Wellness-Hundehotel verbracht werden, um in unserer Abwesenheit wenigstens auch ein wenig Luxus zu genießen! Ob das die Vierbeiner auch so sehen? Egal! Ist ja jedenfalls schnell erledigt. Klar führen wir sie in dem ungewohnten Terrain noch schnell Gassi! Sollen die Umgebung ja schon streßfrei mit Orginal-Frauchen kennenlernen. Und der Abschied ist auch nicht ganz leicht! Aber um 12.30 Uhr ist das bereits erledigt!

Wieder in der Wohnung, macht man sich auf zur letzten Inspektion! Noch  hat man ein tolles Gefühl, als man mit der Hand die fertig gepackten Koffer in der Diele im Vorbeigehen tätschelt, in Ermangelung der Hunde, die jetzt bereits fehlen…  Der Blick schweift in den Garten, wo sie so oft gespielt haben… Und ein Klos macht sich irgendwie im Hals zu schaffen… Aber jäh werden wir aus unserer Melancholíe gerissen. Was ist das? Die Gardinen sind dunkelgrau! Wo doch Frau Kleinschmidt zum Blumengießen kommt! Sie soll ja nicht denken, es wäre dreckig bei den Doktors – Okay, wir haben ja Zeit. zwar müssen wir eigentlich auch noch etwas einkaufen, für den Tag unserer Heimreise, was ein Sonntag ist, aber für die Fensterkleider habe ich noch ein paar MInuten, schließlich ist es erst 14 Uhr! Und wo man grad´ dabei ist, die Fenstersimse müßten aber auch noch kurz abgewischt werden! Ist ja schnell gemacht. Nachdem die Vorhänge abgehängt und das Sims abgeputzt ist, gehts zur Wachmaschine.  Oje, da liegt noch Sohnemanns Lieblingsjeans, die er unbedingt anziehen wollte. Jetzt sind aber schon die Gardinen in der Trommel. Noch sind wir aber gut in der Zeit:14.45 Uhr!

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Also alles kein Problem! Erst einmal kurz ein Käffchen, soviel Zeit muss schließlich sein! Dann aber schnell noch in den Supermarkt… Der Verkehr Freitag Nachmittag ist aber auch dicht, gerade heute… Naja, ein wenig haste ich schon durch die mir heute besonders lang scheinenden, mit immer den gleichen Artikeln bestückten Supermarkt-Gänge… Ein Blick auf die Uhr: Schon fast 16 Uhr! Ich suche Maoam!!! Wer braucht schon 20 verschiedene Kaubonbons, wenn kein Maoam dabei ist? Sowas esse ich ja normalerweise nieeee, nur Sohnemann und  vielleicht wandert ein klitzekleines während der langen Fahrt auch in meinem Mund… Als ich sie nach einer gefühlten Stunde endlich gefunden habe, nehme ich mal besser 3 Packungen! Man kann ja nie wissen, wie das Essen dort so schmeckt! Die Warteschlange an der Kasse umgehe ich mit dem simplen Trick an der 5 Artikel Kasse, indem ich immer nur 5 Artikel auf einmal zahle. Das dauert zwar etwas länger und die Verkäuferin samt der Kunden strafen mich im Verlauf mit immer schärferen Blicken, die nach der 11. Bezahlrunde so scharf sind, dass sie Backstein hätten durchschneiden können, aber ich bin fertig! Na also, läuft doch!IMG_2057 (2)

Aber bereits am Auto bekommt meine gute Laune erneut einen gewaltigen Dämpfer, als  diese Öko-Papier-Einkaufstüte, die mir die Verkäuferin mangels Alternativen für schlappe 2 Euro aufs Auge gedrückt hat, unten durchbricht, als ich gerade den Kofferaumdeckel nach oben wuchte. Mit offenem Mund stehe ich da und schaue, wie sich die Flüssigkeit eines zerbrochenen Gurkenglases über eine der Maoam-Tüten ergießt…

,,Schade, jetzt haben wir nicht einmal Gurken, wenn wir nach Hause kommen und ich weiß auch nicht, wie die ebenfalls  mit dem Gurkenwasser in Kontakt geratenen Kolrabi schmecken…Immerhin ist die Maoam-Tüte ganz…“

denke ich,  als ich sie aus dem Gurkensaft ziehe, sie danach öffne und eines der köstlichen Dinger in den Mund stecke.  Hmmmh! Doch ein Blick auf die Uhr reißt mich jäh aus meiner ,,Ich lasse mir die Laune nicht verderben“ Maßnahme. 17.14 Uhr! Schnell hechte ich noch einmal in den Discounter, um  Küchenrolle und eine Wasserflasche zu erstehen, da es mich ekelt, so heimzufahren. Als ich schließlich vor der Autobahn-Auffahrt wieder im Stau stehe, kullern die ersten Tränen über meine  naßgeschwitzten… Wangen, als ich auf die unhaltsam weiterlaufende Uhr blicke: 18.07 Uhr tick, tick, tick… Und dabei muß  die Jeans noch durch die Waschmaschine und in den Trockner –  bis wir um 4 Uhr aus dem Haus müssen, denn der Flieger geht um 6 Uhr 10 morgen früh…

Aber eigentlich hatte ich keinen Grund, gestresst zu sein, denn nachdem ich die Einkäufe ausgeräumt hatte, Abendessen auf den Tisch gebracht, die Küche wieder aufgeräumt (20 Uhr), die Gardinen aufgehängt, die Blumen gegossen und die Gießkannen bereitgestellt hatte (21.02 Uhr), dann die Jeans mit anderer Wäsche in die Waschmaschine getan und, nachdem ich geduscht und mir die Haare gefönt,  das Bad noch schnell auf Vordermann gebracht und die Jeans in den Trockner getan hatte (23.11 Uhr) , blieben mir immerhin 3 schlafose Stunden Zeit im Bett, bevor ich aufstehen, die Jeans aus dem Trockner holen, die Toilettenbeutel unserer Familie packen und in den Koffern verstauen (macht man ja erst zum Schluß), Frühstuck machen und wieder weggräumen musste, um dann gemütlich den Schlüssel in den Briefkasten von Frau Kleinschmidt zu werfen und dann, gut in der Zeit, zum Flughafen zu fahren…cropped-img_1906-6.jpg

Hätten wir nicht auf halber Strecke bemerkt, dass wir die Pässe vergessen hatten. Aber immerhin schafften wir es , nach 2 Knöllchen wegen Geschwindigkeitsüberschreitung und Falsch Parkens zwar, aber immerhin rechzeitig zum Flughafen, wo wir gerade noch  zum Eincheckschalter hechten konten, bevor dieser schloss!

Deshalb meine Lieben! 5 Dinge, die Ihr im Urlaub WIRKLICH, WIRKLICH BRAUCHT und die ich mir fortan immer als erstes in die Diele mit einem dicken roten Zettel lege, damit ich sie nicht vergesse: Pässe, Schlüssel, Geld, Flugtickets und…. Nasentropfen! Denn nix ist schlimmer, als wenn beim Landen die  Ohrgänge verstopft sind und man sich damit die ersten Tage des Urlaubs ruiniert, weil man nix mehr hören kann! Aber davon erzähle ich Euch ein andermal!IMG_4793

Trotz allem wünsche ich Euch einen relaxten nächsten Urlaub und vor allem relaxte Urlaubsvorbereitungen,

Alles Liebe,

Eure Nessy

P.S.: Wenn Ihr an fantasievolleren Tipps für Dinge, die man unbedingt in den Urlaub mitnehmen sollte, interessiert seid – und natürlich auch sonst – dürft Ihr gerne die Blogs meiner lieben Mitbloggerinnen besuchen, die unten verlinkt sind! Sie haben sich dem Thema auch angenommen und das witzige bei solchen Aktionen ist, dass wirklich jedem etwas anderes zu den Themenvorgaben einfällt! In diesem Zusammenhang vielen Dank Liebe Sunny und Liebe Ela für Euer Engagement!

 


FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN 2017 / 2018 , TEIL 7: Rückblick über meine ,,Happy Week“, Fünftes Video online!

Hallo Ihr Lieben!IMG_4184 (3)

Nun ist es schon über einen Monat her, dass ich wieder von Berlin in Saarbrücken gelandet bin und ich kann nur sagen, es war für mich wieder ein echtes Erlebnis, dort ,,in der Berliner Welt“  dabei zu sein und all  die interessanten Menschen kennenlernen oder wiedertreffen zu dürfen, die man sonst oft nur aus Film, Fernsehen oder auch von anderen Blogs kennt!

Aber auch die ,,Normalos“, die sich auf der Fashion Week  eingefunden haben, sind oft  ,,etwas  andere“ Menschen… Es sind  die Fotografen, die Einkäufer von kleinen Boutiquen oder großer Kaufhausketten,  16 jährige Mode-Blogger-Mädels oder Insta-Girls, die es oft in Kauf genommen haben, wochenlang etliche Mails und Telefonate zu führen, nur, um einige ,,perfekte“ Stunden oder, im besten Fall Tage, erleben zu können! Und die Mischung macht´s, dass diese unvergleichliche Atmosphäre zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Kunst und Kommerz  und nicht zuletzt zwischen hochwertiger Mode und billiger Massenware zustandekommt! Die  Treffen sind  kurz und oberflächlich und dennoch von einer Intensität, die einen gerade diese Momente, wenn man kurz mit einem Matthias Schweighöfer oder einer elena Carrière  ein paar Worte wechselt , unvergessen machen!IMG_4330

Vordergründig gekommen sind natürlich alle um der schönsten ,,Nebensache“ der Welt – der Mode – zu frönen… Für mache ist dieser Aspekt  natürlich, zumindest an diesen Tagen, die Hauptsache, was ich persönlich eigentlich schon fast schade finde! Aber natürlich bin auch ich eine ,,Fashionista“, die der Kleiderschrank, oder besser, die Kleiderschränke, weit mehr bedeuten, als Schutz vor Kälte und ,,sozial konform gekleidet“ zu sein. Mode ist für mich die Spielwiese, mein Selbst auszudrücken, zu schwelgen in Farben und Formen, wobei ich mich -shame on me – manchmal wirklich vergessen kann und mich unsagbar wohl fühle, wenn ich ein besonders tolles Stück sehe und es dann auch bekommen. Nein, diese Verhalten ist eigentlich mit Logik nicht zu begründen. Es ist so. Ein ureigener Instinkt der Frau und auch einiger Männer. Man kann dagegen mit Vernunft ankämpfen – tu ich auch meistens – manchmal aber eben auch nicht…

Wie auch immer, zur Fashion Week ist es Ehrensache, dass man sich der Schönheit und der Individualität mancher, besonders schöner Designerstücke  und deren ausgesucht schöner Präsentation einfach hingibt! Und vielleicht passiert sogar das fast Unmögliche, dass man tatsächlich in den Genuß kommt, eines dieser Prätiosen  früher oder später zu besitzen. Das war übrigens  auch eine kleine Besonderheit dieses Jahr! Um diesem Wunsch nachzukommen, konnte man am Hauptort der Modeschauen, dem Kaufhaus Jandorf, in einem kleinen Shop bereits ausgewählte Stücke der Shows erstehen!

IMG_4324Auch ich habe mir tatsächlich ein kleines, aber feines Designerstück geleistet, was seit dem Erstehen  in meinem täglichen Gebrauch ist und mich immer wieder freut! Nein, keine Klamotte… So viel Geld, wie ein echtes Designerteil kostet, gebe ich niemals spntan aus, den so reich und verrückt bin ich dann doch auch wieder nicht…

Aber in kleines, feines  Teil aus Leder durfte es dann doch sein.  Okay, es war zwar schon ein wenig überteuert, trotzdem erschwinglich und zudem wunderschön von der Firma Pericosa (nein, dies ist KEINE Kooperation, ich habe das Teil ehrlich bezahlt!). Was das besondere daran ist? Es ist ein Lederetui, das an einer Schlaufe  befestigt ist, die  man an einer Handtasche anbringen kann! Soweit ja nix besonderes, werdet Ihr sagen. Aber jetzt kommt´s: In das Etui passt genau ein Desifektionsfläschchen hinein, welches man, ohne dass man es aus der Halterung nimmt, öffnen und schließen kann. So hat man es quasi immer und überall parat, wenn man unterwegs ist, ohne die Handtasche auch nur öffnen zu müssen! Solche Erfindungen finde ich genial! Kosten? Okay, nicht wirklich billig. Um die 40 Euronen kostet das Lederstück im ausgefallenen Punkte Design. Aber ich liebe meinen ,,Pericosa“…

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Und jetzt ist es auch schon wieder soweit, Abschied zu nehmen von der diesjährgen Fashion Week. Ob es stressig war? Nein… ein Privileg, aber keine Sekunde stressig! Nur einmal hatte ich das Gefühl, in dieser Ansammlung an Kommerz und Konsum nicht mehr sein zu wollen! Da bin ich einfach nach draußen gegangen und habe mich von einem Velofahrer durch die Stadt und den Park am Tiergarten fahren lassen… Denn auch das ist Berlin und die Fashion Week! Alles kann, nichts muß!

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Aber es ist doch noch nicht ganz vorbei… Wenn Ihr Lust habt, lade ich Euch ein,  noch einmal mit mir nach Berlin zu reisen, um im 5. und letzte Video der diesjährigen Fashion Week Berlin meine letzten Erlebnisse noch einmal  Revue passieren zu lassen und Euch von der besonderen Atmosphäre verzaubern zu lassen …  was Euch erwartet? Leck´mich am Hashtag Blogger-Brunch, Velofahrt durch Berlin, Premium-Messe, Hashmag Blogger Lounge,… Die Dauer ist wieder etwa 10 Minuten.

Und nun viel Spaß beim Sehen, klickt einfach hier, dann kommt Ihr direkt auf das Video!

 

Euch allen wünsche ich ein wunderschönes Wochenende und genießt das, was das Leben Gutes für euch bereit hält, den jeder (schöne) Tag des Lebens ist ein Geschenk und eine Chance, die nie mehr wiederkommt!

Alles Liebe, Eure Nessy.

Reise / Mode : Impressionen und Infos aus dem Strandstädtchen ,,Le Touquet Paris-Plage“, Look of the Week

Hallo Ihr Lieben!

Der Wind zerrt an meinen Haaren und schießt tausende kleiner Sandkörner auf die Haut meiner Unterschenkel, während sich die Wellen, melancholisch und kraftvoll zugleich, am Ufer brechen, um danach sanft auf den Strand zu laufen, bis ihre Kraft schließlich versiegt und sie den Rückzug antreten. Dazu kreischen die Möwen, die, die ich eben noch, sich am warmen Sand aufwärmend auf dem Boden sitzend sah, haben sich in die Lüfte erhoben, kreisen über das Watt auf der Ausschau nach Eßbaren und kommen schließlich, mehr oder weniger erfolgreich, zurück … Manchmal schreien sie lauthals, ein andermal sind sie still und müde – und irgendwie kommt mir das bekannt vor!

Aber hier, an dem riesigen Watt – Strand von ,,Le Touquet“, den ich heuer zum ersten Mal sehe und dessen Ausmaß mich erstaunt, bietet sich dem Auge weit mehr, wenn man sich nur ein wenig umschaut! Strandsegler, wie neben den Vögeln  auch diese seltsamen Gefährte mit Segeln und Rädern genannt werden, fahren nahezu lautlos wie aus dem Nichts und mit atemberaubender Geschwindigkeit plötzlich an einem vorbei… Aber auch Reiter mit ihren Pferden verschiedenster Größen und Rassen galoppieren über der Sand am Meer entlang, dass das Wasser und der Sand nur so nach links und rechts geschleudert wird. Als sie dicht an mir vorbeikommen, meine ich, das Leuchten in den Augen der Zwei- und auch der Vierbeiner zu erkennen und werden fast ein wenig neidisch…

 

Aber schnell vergesse ich meine Sehnsucht nach dem Pferderücken, denn die Natur bietet heute all ihre Schönheit auf, um meine Laune zu heben! So erscheint mir mein Wunsch, jetzt reiten zu wollen, dann auch ein wenig lächerlich ob der Alternativen, die sich mir bieten an jenem wunderschönen Tag in der Normandie!

Immer wieder gleiten meine Blicke auf den Sand, wo sich eine ganz eigene Welt verbirgt… So leben dort Wattwürmer, die kleine Haufen von Sand auftürmen. während sie den Sand nach Nahrung absuchen…

Muscheln, deren verschiedene Muster und Farben dem Auge schmeicheln, laden zum Sammeln ein, wie auch sogennannter Schulp, weiße, mit Lamellen durchsetzte ovale Kalkschollen, die für den Auftrieb der Tintenfische verantwortlich sind und nach deren Ableben an Land gespült werden… Algen verströmen ihren typischen Duft und wenn man hinein tritt, fühlt sich das irgendwie unangenehm an, obwohl sie natürlich weich sind… während ich ohne Probleme über die pieksenden Muscheln, die zum Teil doch ein wenig scharfkantig sind, laufe…  So sieht man einmal mehr das Paradoxon der menschlichen Psyche.

Verschiedenste Arten von Wassersport haben hier gerade Hochkonjunktur, nicht zuletzte Dank der schon im Juli relativ bewegten See. Kitesurfer flitzen über die schäumenden Wellen, andere stehen oder knien auf Boards ohne Hilfe der bunten Segel, die gleich auferstandenen Meeresgeister, über den Himmel tanzen…

Doch irgendwann, hat sich der untere Rand meiner Jeansshorts mit Wasser vollgesogen und legt sich kalt und klamm um meine Oberschenkel… Und meine Augen schmerzen, da die Sonnenbrille den Wind nur unzureichend abhalten kann… Mit anderen Worten, es ist an der Zeit, umzukehren und sich zurechtzumachen  – für ein leckeres Abendessen in einem der schönen Restaurants im gediegenen See-Ambiente mit Tiffanyglas an der Decke und Seemotiven an den Wänden…

,,Le Touquet Paris Plage ist ein kleiner Ort mit knapp 5000 Einwohner im Norden Frankreichs, knapp 3 Stunden Autofahrt von Paris entfernt…

Den Ort gibt es erst seit Anfang des vorherigen Jahrhunderts, als auf die Dünen von einem ein Wäldchen als Ort des Rückzugs gepflanzt wurde… Anfangs wurde der Ort vor allem von Engländern besucht, aber schnell entdeckten die reichen Pariser das ständig wachsende Örtchen für sich und bauten wunderschöne Villen, in denen sie sich am Wochenende erholen konnten… Übrigens besitzt auch Emmanuel Macron, der französische Staatspräsident, mit seiner Frau Brigitte ein Haus in der Avenue Saint-Jean… “

so erzählte uns die nette, lustige Französin, die unser Bimmelbähnchen durch den relativ kleinen, aber feinen Ort lenkte…

Die Kulinarik kommt an diesem kleinen, aber feinen Örtchen nicht zu kurz und wartet mit viel frischem Seegetier, aber auch kleinen Leckereien aus der Patisserie auf!

In der Tat hat ,,Le Touquet“ den Charakter eines alten Seebades und der Charm des ,,Ancien Ciecle“ ist, obwohl erst Anfang des 20. Jahrhundert erbaut, doch noch deutlich spürbar…

,,Le Touquet erhebt sich mit seiner melancholischen Ehrlichkeit und rauhen Schönheit  über die von ständigem Sonnenschein begleitete ordinäre Fröhlichkeit des Mittelmeeres …“

so sah es der beste Ehemann von allen, als er am ersten Abend, müde von der ungewohnten klaren Seeluft, in die Kissen sank…

Ich denke, das trifft es ganz gut, auch wenn wir uns natürlich auch manchmal zu dieser ,,ordinären Fröhlichkeit“ hingezogen fühlen…

Und was kann ich mir wieder ´mal nicht verkneifen, wenn ich diesen wunderschönen Strand vor mir sehe und diese Luft einatme, die einen sofort erfrischt und abenteuerlustig macht? Natürlich… Ihr habt es erraten. Schon am zweiten Tag bin ich gegen Abend in wunderschönem Licht an den Strand gezogen, um einpaar Bilder von mir machen zu lassen! Übrigens hat sie Sohnemann gemacht und ich finde, er hat wirklich schöne Momente eingefangen… Übrigens hat er mittlerweile einen YouTube-Kanal, auf dem er Euch ,,Le Touquet“  in Kürze mit jugendlicher Frische auch im bewegten Bild zeigt… ( Kanalname: Jean-Luc Wagner ).

Viel Spaß mit unseren Bildern! Übrigens könnt Ihr darauf klicken, um sie besser zu sehen und die Bilder vom Meer und dem Ort haben auch eine Beschreibung!

Nun wünsche ich Euch noch viele wunderschöne Sommertage! Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir Eure Sommer-Erlebnisse in den Kommentaren berichtet, egal ob im Urlaub oder daheim…

Bisous aus Le Touquet,

Eure Nessy

Mein Look: Der Schwarz-weiß-Look hebt sich gut vom Beige des Sandes ab und macht mich mit meiner leicht gebräunten Haut im Sommer auch nicht zu blass! Dieses Sweatshirt hat an ein eingenähtes Blusentop, das auch unter dem Reißverschluß am Hals hervorblitzt… dazu eine Lederhose, die den Wind und Sand abhält…  

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Wo ist vorne und wo ist hinten…?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN 2017, TEIL 6: Viertes Video online! Runway Show Kretschmer, Treffen mit G.A. Krabbenhöft, M. Schweighöfer, F. Silbereisen, K. Burkard, L. Kottutz und B. Kany

Hallo Ihr Lieben!

 

Heute lade ich Euch herzlich ein, mit mir zu der Guido Maria Kretschmer Show ins Tempodrom nach Berlin zu kommen! Dabei geht es um meine Eindrücke rund um die Modenschau, mein Treffen mit Promis, oder besser gesagt, auf Promis und um deren kleine Eigenheiten, um Möbel und natürlich trotzdem last not least um tragbare Mode, die durch den individuellen ,,Kretschmer-Style“ besticht!

Soviel sei verraten: Magenta ist nach wie vor ,,seine Farbe“, heuer mit Weiß und Lila zu einem individuellem getupften Muster kombiniert, das er (fast) überall eingesetzt hat …

Neben den Models der Show trugen alle Platzanweiserinnen Kleider mit diesem Muster und sogar die Bettbezügen der Möbel-Ausstellung sowie die Kissenbezüge der Goodie-Bags waren magenta getupft!

Es versteht sich von selbst, dass alle gekommen waren, die Rang und Namen hatten… Matthias Schweighöfer, der ja selbst auch ins Modegeschäft eingestiegen ist, Florian Silbereisen (ohne Helene Fischer), Rebecca Mir. Lina Kottutz, Katja Burkhard, Udo Walz, Günther Anton Krabbenhöft. Britt Kanja und noch viele andere mehr….

Versteht sich von selbst, dass das hier nicht nur eine ,,einfache“ Modenschau werden konnte, wenn man mit einem Auge immer zu dem unangefochtenen Zentrum der Mode, Paris blickt, wo Karl Lagerfeld die Chanel-Shows in wahre Theater-Performances verwandelt!
So gestaltete Kretschmer schon der Beginn der Show wahrlich beeindruckend… Über der großen Zirkuszelt – ähnlichen Manege schwebten ein großer Mond mit einem ,,Sternenkranz“, der zur Eröffnung von einem Model (natürlich in eben jenem Magentamuster-Anzug) nach unten und oben ,,dirigiert“ wurde, was von spektakulären Licht- und Ton-Effekten begleitet wurde!

So wurde das Ganze zu einer gelungenen Mischung aus Performance, Möbelmesse und Show, die in Berlin seinesgleichen gesucht hat!

Außerdem geht´s oft recht fröhlich zu… Aber seht selbst (einfach hier klicken) ….

Bleibt mir, Euch eine wunderbare Woche zu wünschen,

Bisous,

Eure Nessy

 

 

 

Bisher sind folgende Artikel über die Mercedes Benz Fashion Week Berlin 2017/ 2018 auf meinem Kanal Salutary Style erschienen:

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN 2017, TEIL 1: BERLIN, ICH KOMME! OUTFITS UND ACCESSOIRES, DIE ES IN DEN KOFFER GESCHAFFT HABEN (+INHALTSVERZEICHNIS ALLER BEITRÄGE ZUR MBFW)

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN 2017, TEIL 2: ERSTES VIDEO ONLINE! ALLGEMEINE INFOS/STYLERANKING 

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN 2017, TEIL 3: DAS VERRÜCKTE EVENT MIT HARALD GLÖÖCKLER UND DANDY DIARY – QUO VADIS, FASHION WEEK?

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN 2017, TEIL 4: ZWEITES VIDEO ONLINE! FASHION & BEAUTY LOUNGE DER FIRMA REICHERT

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN 2017, TEIL 5: DRITTES VIDEO ONLINE! RUNWAY SHOW MAISONNOÉE, GESANGSEINLAGE VON TÖCHTERCHEN ZOÉ

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN 2017 / 2018 , TEIL 6: VIERTES VIDEO ONLINE! RUNWAY SHOW KRETSCHMER, TREFFEN MIT G.A. KRABBENHÖFT, M. SCHWEIGHÖFER, F. SILBEREISEN, K. BURKARD, L. KOTTUTZ UND B. KANY