Hilf mir, den Wald zu retten! Aktuell sind 30 000 qm um Saarbrücken akut vor der Abholzung bedroht!

Heute möchte ich auf Euch als Teil unserer langjährigen, guten Community zählen! Tatsächlich richte ich einen Hilferuf an Euch, denn nach dem Willen des Saarbrücker Stadtrates sollen 30.000 m² naturnaher Wald abgeholzt werden! Lest die Einzelheiten und nehmt Euch eine Minute Zeit, um die Petition zu unterschreiben! Es geht um unseren natürlichen Lebensraum, der jährlich proHektar 10 Tonnen CO2 filtert und pro Baum 130 Kilo Sauerstoff produziert, welcher lebensnotwendig ist! Je mehr unterschreiben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es uns gelingt, die Abholzung zu verhindern!

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Soziopathen, Psychopathen, Misantropen … Wird der ,,Gutmensch“ zum Exot?

Hallo Ihr Lieben!

Ersetzt ,,künstliche“ Freundlichkeit wie die antrainierte Floskel ,,noch einen schönen Tag“ an den Supermarktkassen echte Empathie? Verschwinden die aufrichtig netten, offenen Menschen, deren Verhalten von Herzlichkeit, Nächstenliebe und Fürsorge geprägt  ist, peu à peu von der Bildfläche? Geht es uns vielleicht ,,zu gut“, sodaß wir diese Werte wie  nicht mehr brauchen, weil wir uns diese von eifrigen Dienstleistern kaufen können? Brauchen wir Emotionen nur in Zeiten der Not?

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Sneaker – Trends update! Was sind eigentlich Chunky Sneakers?

Sneakers haben die Turnhallen längst verlassen und sind heute vom Straßenbild nicht mehr wegzudenken. Hier geht es  um die Entwicklung der früheren ,,Turnschuhe“  bis zum aktuellen Trend der Chunky-Sneakers  – mit coolen Beispielen aus aktuellen Kollektionen.

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ShortStory/ Interior Design : Fröhliches Familienleben: Hunde und das beste Sofa von allen …

 

Hallo  Ihr Lieben

Viele Anfragen, nicht nur auf meinem Blog, sondern auch auf Instagram, veranlassen mich, Euch heute auf nicht ganz ernstgemeinten Weise- meine,,Fellnasenbande“ und ihre Beziehung zu einem ganz besonderem Möbelstück, unserer neuen Couch, vorzustellen! „ShortStory/ Interior Design : Fröhliches Familienleben: Hunde und das beste Sofa von allen …“ weiterlesen

Gefahr Handy-Strahlen : Auf was es wirklich ankommt – Fakten und Tipps !

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Großes Special Männer-Mode 2018/19 ! Runway-Outfits Guido Maria Kretschmer /OTTO, 10 ultimative Trends, Stilikonen Riccardo Simonetti & Co, coole Schuhe …

Aktuelle Männermode kurz und knackig mit vielen anschaulichen Bildern und Promibeispielen erklärt… „Großes Special Männer-Mode 2018/19 ! Runway-Outfits Guido Maria Kretschmer /OTTO, 10 ultimative Trends, Stilikonen Riccardo Simonetti & Co, coole Schuhe …“ weiterlesen

Mercedes Benz Fashion Week Berlin S Summer 2018 / 19 Teil 1: Modetanz der Designer, mein persönliches Programm und die Highlights der Saison!

Da ich im folgenden Text Markennamen genannt habe, muß er nach der neuen Rechtslage als ,,Werbung“ gekennzeichnet werden, was ich hiermit tue!

Hallo Ihr Lieben!

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Auch das ist Fashion Week: Ein Tummelplatz  individueller, modebegeisterter Menschen, mit denen oft spannende und interessante Gespräche entstehen … so wie hier mit Sussan Zeck, Model und Inhaberin der Model-Argentur Voita Models

Hier in Berlin neigt sich die Fashion Week dem Ende! Noch nie war dieses Event, was auch für die deutsche Mode-Szene zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, auch für mich so schön, intensiv, aber auch anstrengend gewesen!

Wie viele der Designer in ihrer Show ihr Augenmerk längst nicht mehr ,,nur“ auf die Präsentation Ihrer Mode setzen, sondern mit zackigen Tanzeinlagen bei Maisonnoée und Riani oder urige Schuhplattler-Einlagen bei Sportalm, beim Publikum Begeisterung  hervorrufen, reduzierte auch ich meinen Aufenthalt nicht  nur  auf die sicher obligatorische Beschäftigung mit den neuesten Modeströmungen …

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Bei Sportalm gab´s ein Schuhplattler der besonderen Art …

Denn die Fashion Week ist weit mehr – Für fünf Tage in der Saison wird eine Zauber – und Glamour-Welt erschaffen, in der, gleich der Brunftzeit in der Natur, nicht nur neue und fantasievolle Mode der besten Designer Deutschlands bestaunt, sondern auch um persönliche (Geschäfts-) Partner gebuhlt werden kann, wie sonst zu kaum einer anderen Gelegenheit … Alles wird aufgefahren, was ein Label zu bieten hat!

Es wird nicht nur an jedem Faltenwurf gearbeitet, bis er perfekt sitzt, sondern auch die Showeinlage und den Inhalt und das Aussehen der Goodie-Bag bis ins Detail geplant!

Nicht zu reden von der Organisation des grandiosen  ,,Berliner Mode Salons „ im angemessenen Ambiente des Prinzregentenpalais, in dem die Designer ihre Mode und auch Design-Objekte ,,von Angesicht zu Angesicht“ präsentieren können,

den sieben großen Messen wie ,,Premium Berlin Marketplace for Fashion & Lifestyle“ ,,Fashiontech“, der ,,Bright Tradeshow “ und der ,,Seek  the voice of street culture“, ,,Green Showroom„, ,,Ethical Fashion Show“ sowie die ,,Show&Order“ mit hochwertiger Mode,

den vielen Lounges , in denen handverlesene ,,VIPS„, ,,Influencer“ und sonstige meist irgendwie multi-mediale ,,Persönlichkeiten“ oder Modeleute von Designern eingekleidet,  von Stylisten geschminkt, frisiert oder mit den neuesten Errungenschaften der Mode- und Beauty-Industrie vertraut gemacht werden sowie zu kleineren Aktionen wie Bastel- oder Fotomöglichkeiten eingeladen werden,

den weiteren zahlreichen  ,,Nebenevents“ wie Ausstellungen, Sonderaktionen und last not least den zahlreichen After-Show Partys, bei denen dann bei so manchem die Anspannung langsam abfällt …

So investiere auch ich als  ,,DrNessy“ einerseits, die sich mit den Tricks für ein gesundes, fröhliches langes Leben beschäftigt  und Fashionista andererseits, viel Zeit und Energie in die Vorbereitung für diese fünf Tage, um an diesem Schauspiel der menschlichen Natur teilzunehmen, mitzuschwimmen, meine Persönlichkeit zu schulen für den Blick auf die vielen subtilen Details, die immer wieder, kaum merklich, das Auge streifen und einen wacheren Geist, viele Ideen und auch die Karten einiger inspirierenden Bekanntschaften mit nach Hause zu nehmen …

Meine persönliche Fashion Week Berlin in Zahlen:

  • Etwa 1000 mal habe ich den Auslöser des Fotoapparates, manchmal zugegeben etwas übereifrig, getätigt,

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    Eines meiner Lieblingsbilder: Der Fotograf auf dem ,,roten“ Teppich der MBFW! Markus Nass, Modefotograf, kann sich auch selbst perfekt in Szene setzen!
  • habe alle Looks, die ich eingepackt hatte, auch getragen und zusätzlich noch Designerklamotten, sodaß ich bis zu dreimal am Tag mein Outfit gewechselt habe … um  festzustellen, dass diese ,,lässige Eleganz“, die einen wirklich guten Look ausmacht, verdammt schwer zu erreichen ist und nur wenige diese ,,Kunst“ bis zur Vollendung beherrschen …
  • Zusätzlich benötigte ich mindestens eine Stunde pro Tag für ,,Make up und Haare“ . Quasi als Lohn für diese Mühen durfte ich
  • mit tollen Fotografen  zusammengearbeiten,
  • bei fünf Fashion – Shows dabei sein (Guido Maria Kretschmer / Maisonnoée / Sportalm / Lana Mueller / Isabel Vollrath)
  • auf der Green Showroom /Ethical Fashion Show- Messe durch die Hallen schlendern und mich
  • in vier liebevoll und aufwändig organisierte Lounges verwöhnen lassen (Reichert+ Beauty&Fashion Lounge, Styleranking, HashMag Blogger Lounge, Beauty to go).
  • Zum ersten Mal  besuchte ich diese Saison auch den Berliner Mode Salon, in dem, in der wunderschönen Umgebung des Kronprinzenpalais, viele Designer ihre Mode kunstvoll präsentiert und auch erklärt haben,
  • habe einige tolle prominente und auch – nicht minder interessante – weniger prominente Menschen kennenlernen dürfen und
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Mit dem Fahrrad und High Heels … Bitte nicht nachmachen!

bin bei manchmal über 30 Grad im Schatten etwa 80 Kilometer auf einem viel zu kleinem, aber immerhin nahezu funktionstüchtigem Leih-Fahrrad gefahren …Denn damit war ich, trotz Konditionsmängel,  meist schneller als mit dem Taxi oder öffentlichen Verkehrsmittel und nur so konnte ich ein solch´ straffes Programm auch bewältigen!

Mit anderen Worten – es gibt viel zu berichten und doch bin ich so überwältigt von den Ereignissen, dass es schwer fällt, einen Anfang zu finden …

Deshalb fange ich heute einfach einmal mit dem an, was Euch in diesem Zusammenhang wahrscheinlich am meisten interessiert! Widmen wir uns also  DER Frage der Fragen, wenn wir an ,,Fashion Week“ denken, die da lautet:

Was sind die Mode-Highlights im Sommer 2018/ 2019?

Allerdings ist diese Frage, auch und besonders nach Sichtung dieser ganzen Shows, Ausstellungen und auch Begutachtung vieler Streetstyles, die mir über den Weg gelaufen sind, nicht einfach zu beantworten! Denn jeder Designer hat einen etwas anderen Stil, seine persönliche Handschrift …

Was sich davon tatsächlich als ,,echter Trend“ durchsetzt, kann man eigentlich erst im nächsten Sommer auf der Fashionweek erkennen, wenn man sieht, was dort die ganzen Fashionistas (freiwillig) tragen …

Also könnte ich Euch heute wohl eher die Frage beantworten, was ,,aktuell“ im Trend ist …

Aber eigentlich möchte ich das gar nicht so ganz genau differenzieren, sondern Euch einfach ein paar Eindrücke schildern, die ich diesmal modetechnisch auf der Fashion Week gesammelt habe, denn ein paar Dinge sind mir schon aufgefallen …

1. Neben Farbe – viel Creme & Schwarz

Sowohl auf den Straßen wie auch in den Shows konnte man diesen Sommer in Berlin auffallend viel Schwarz, mit Weiß oder Creme kombiniert, ausmachen … Auch ich habe übrigens dieses Jahr für die Kretschmer-Show  diese Farb-Kombi in Anlehnung an die allseits verehrte Coco Chanel gewählt. Links oben ein Outfit, bedruckt  mit venetianischen gotischen Spitzbögen von Isabel Vollrath, die übrigens die diesjährige Gewinnerin  des von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe/Projekt Zukunft geförderten Präsentations-Slots ist, unten Naomi Omamuli Emicom in Dorothee  Schumacher im  Berliner Mode Salon.

2. Monochrome Outfits in Creme

waren  dieses Jahr nicht nur bei Maisonnoée (rechts Sängerin Nova Miller, die kraftvoll und sensitiv, passend zur Mode von Maisonnoée die Show eröffnete, links unten) und Isabel Vollrath (links oben) ein Thema …

3. Neue It-Farbe Orange von  Rostrot bis Abricot …

Egal ob Gemanys Next Topmodels Kim Hnizdo (links unten) oder Elena Carrière (links oben ) – oder die Designer auf den Laufstegen – an dieser Farbe kam auf der Fashion Week in Berlin kaum jemand vorbei! Auch Isabel Vollrath (links oben) machte diese Farbe neben Creme zu einem Hauptakteur ihrer Show, während Lana Mueller (rechts oben Mitte) einen leichteren Abricot-Ton, der in Richtung des kühleren Magenta ging, in den Mittelpunkt rückte …!  Sportalm (links oben Mitte und rechts unten) kombinierte Orange mit leichteren Tönen, wodurch eine frische Wirkung erzielt wurde …

 

4. Volants

Der verspielte Volant-Trend, der schon im vergangen Jahr auf dem Vormarsch war, hat sich eindeutig, nicht nur an den Armen, sondern auch am Körper und an den Hosen  durchgesetzt! Die Schnitte sind dabei oft so gehalten, dass unter den ,,Stoffwellen“ durch raffinierte Schnitt-Technik die Haut hervorblitzt!

 

5. Transparenz

Wobei diese Saison sowieso wieder gerne Haut gezeigt wird! Dabei erlauben auch zarte Spitzenstoffe subtile Einblick in das ,,Darunter“ …  (Links unten und rechts Maisonnoée, ansonsten Kretschmer)

 

6. Schnitte, die den Körper locker umspielen

Insgesamt sind die meisten Schnitte eher locker ausgelegt, was für den Sommer sicherlich kein Nachteil ist … (oben links Isabel Vollrath, Mitte Kretschmer, rechts SportalmMitte oben Sportalm, links unten Lana Mueller, rechts unten Kretschmer).

 

7. Runde Taschen

Sowohl auf dem Laufsteg als auch unter den Gästen geht´s rund!  Praktisch sind die runden Täschchen allemal, da durch eine halbe Drehung unten plötzlich oben ist ….Links sieht man eine Tragtasche aus Stroh von Lana Mueller, rechts eine schwarz-weiße Umhängetasche von Sportalm…

Und damit bin ich für heute schon wieder am Ende meiner kleinen Übersicht zur Fashion Week angekommen … 

Hoffentlich hat sie Euch soviel Spaß wie mir gemacht! Gerne könnt Ihr mir Eure Meinung zu dem ganzen ,,Modezirkus“ schreiben oder auch, welches der vielen Outfits Euer Interesse geweckt hat…

Bis bald! Eine wunderschöne (Rest-) Woche, wir lesen uns!

Alles Liebe, Eure Nessy

 

Impressionen der letzten Fashion Weeks könnt Ihr übrigens hier nachlesen …

Bisher sind in dieser Reihe erschienen:

Sommer 2018 (Sommersaison 2019):

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S SMMER 2018 / 2019 TEIL 1 : MODETANZ DER DESIGNER, MEIN PERSÖNLICHES PROGRAMM UND DIE HIGHLIGHTS DER SAISON!

MERCEDES BENZ FASHION WEEK SUMMER 2018 / 2019 TEIL 2: MEINE FASHION WEEK – STYLES / PROMI – STYLES / DIE GUIDO MARIA KRETSCHMER SHOW

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S SUMMER 2018 / 2019 TEIL 3 : MAISONNOÉE SHOW DER SUPERLATIVE – HÖCHSTE SCHNEIDERKUNST, NOVA MILLER UND GNTM

ÜBERBLICK ÜBER ALLE ARTIKEL ZUR MERCEDES BENZ FASHION WEEK ( MBFW ) BERLIN / STADT BERLIN

Philosophie / Tiere: Die bewegende Geschichte des ganz und gar nicht perfekten Miniponys Tarzan …

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Von draußen dringt die glockenhelle Stimme von Nessy, die zum Frühstück ruft, an mein Ohr. Verschlafen blinzle ich durch die offene Stall-Tür. Was sie wohl heute mitgebracht hat? Leckere Bio-Karöttchen. knusprige Baguettes, lauwarmes Porridge-Mash oder kerniges Müsli mit rote Beete und Apfelschnitzen? Oder doch nur ein Korb voll frisches, besonders aromatisches Gras, dass sie uns morgens an einer bestimmten Böschung, die nur sie kennt, pflückt?

Eine perfekte Welt! Ja, zugegeben, besser geht es kaum! Und  Ihr denkt jetzt sicher, Pony müsste man sein! Aber nee, Kinder, lasst mal, das kann auch ganz schön blöd sein, vor allem, wenn man mit der Geburt einen Stempel  bekommen hat: ,,Ausschuss“! Aber von vorne …

Wie ich zur Nessy gekommen bin? Kinder, fragt mich was leichteres!

Sie weiß nicht soviel über mich, und ich weiß es auch nicht mehr so genau … Wie so vieles im Leben! Meines jedenfalls hat in Holland begonnen. Nee, nicht wie Ihr denkt! Nix Käse, Windmühlen und Holzpantoffeln. Dort werden nämlich auch viele Pferde gezüchtet. Tolle Pferde! Große und schöne und kleine  und schöne … Und manchmal, ja manchmal ist auch eines dabei, das nicht ,,sooo schön“ geraten ist.

Sozusagen ,,Pony-Ausschuß-Ware“! So wie ich… Während meine Brüder und Schwestern unserem Züchter für tausende von Euro von verzückten ,,Mini-Pferde-Käufern“ aus den Händen gerissen wurden, fiel ich bei jeder ,,Prüfung auf Gesundheit“ schon von weitem durch.

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Lissy und Tarzan warten auf Spaziergänger mit Leckerlis

Mit meinen X-Beinen, meinem langen, oft juckenden Fell und meinem Auge, das sich gerne irgendwie verklebte, weil ich mich dort einmal verletzt hatte, wollte mich niemand haben. Ab und zu wurde versucht, mich etwas mehr zu pflegen, damit mich irgendjemand mitnehmen würde, aber die Händler ahnten natürlich immer sofort, dass ich sie mehr Mühe und Geld kosten, als Geld bringen würde. Irgendwann wurde ich dann einfach einem von ihnen, quasi als ,,Dreingabe“,  mitgegeben…  Glück im Unglück. Denn mit solchen ,,Ladenhütern“ wie ich einer war, wurde nicht lange gefackelt, die Pferdetransporte nach Belgien sind normalerweise die Option, die dann eintritt … Dort gibt´s noch eine letzte Chance auf einem Pferdemarkt und wenn dann keiner kauft, der dem Pferd doch noch eine Chance gibt, wird der Rest von … Schluck! Lassen wir das!

Mir blieb dieses Schicksal – Gott seis gedankt – erspart! Widerum als ,,Dreingabe“  landete ich in einem kleineren Reitstall, wo es eigentlich gar nicht mal so schlecht war. Immerhin gab es ordentlich Futter. Aber ich war einer von vielen und da ich weder besonders anhänglich noch hübsch, aber wenigstens brav war, sollte ich als ,,Geburtstagsfeier“ und Kinderpony herhalten. So kam es, dass viele Kinder, schreiend und hyperaktiv, wie sie eben waren, relativ ungebremst auf meinem nicht so starkem Rücken herumturnen durften. Eine Weile konnte ich das ganz gut erdulden, obwohl es sich oft schmerzhaft anfühlte. Ich bin ja nur etwa 80 cm ,,groß“ , da ist das Gewicht, das ich aushalte, recht rasch erreicht, aber das wissen ja die Kinder nicht! Mit der Zeit fiel es mir jedoch immer schwerer, zu tun, was von mir verlangt wurde, so sehr ich mich auch bemühte, mir nix anmerken zu lassen! Ich wußte ja, dass ich unbedingt funktionieren musste und niemand schien mein Leiden zu bemerken … So versuchte ich tapfer, meine ,,Arbeit“ ohne irgend jemand zu verletzen, weiter zu verrichten. Allerdings kam es  immer öfter vor, dass mein Rücken  so sehr schmerzte, dass ich nicht mehr gerade laufen konnte oder meine häufigen entzündeten Wunden sichtbar durch das Fell nässten, worauf ich, wenn die Eltern der kleinen Prinzessinnen und Prinzen, die so verrückt nach ,,dem Kleinen!“ waren, dies bemerkten, ärgerlich wieder einmal als ,,unbrauchbar“ in den Stall verfrachtet wurde.

 

Ob es ganz genau so war, weiß ich nicht mehr. Aber so ähnlich muss es sich zumindest abgespielt haben …

Ich fing an, nicht mehr so gut zu fressen, was aber wegen meinem dicken Fell nicht auffiel.  Allerdings fing mein Besitzer an, wegen der vielen ,,Mängel“, die ich nun einmal aufwies, über Konsequenzen ,,des Erlösens“ wie er es nannte, nachzudenken … Aber irgendwie brachte er das, wie er einmal zu seinem Kumpel meinte, auch ,, im Moment“ nicht übers Herz … So ging das Spiel jedesmal von vorne los … Kaum ging es etwas besser, wurde schon dem Drängen der schreienden Kinderschar, die regelmäßig in meinem Stall  einfielen, nachgegeben, gerade auf MIR sitzen zu wollen. Ich sein schließlich nicht so hoch und man können sich zur Not mit den Füßen abstützen… Au weiha! Wenn ich nur dran denke …

Eines Tages war eine Familienmesse in der nächsten größeren Stadt, wo auch mein Besitzer für seinen Reitstall einen Werbestand aufbauen würde.

Und weil ich wieder einmal ,,unpässlich“ war und ein wenig humpelte, hielt man es für eine klasse Idee, dass ich mich wenigstens als Ausstellungsstück nützlich machen könne, weil ich ja, dank meiner  Mini-Größe, irgendwie schon ganz niedlich  aussah.

Am Anfang fand ich auch die Aufmerksamkeit der Kinder ganz schön, die mit glänzenden Augen, sobald sie mich erblickten, zu meinem Paddock kamen, ihre  Händchen nach mir ausstreckten und mich erhaschen wollten, um mich zu streicheln. Aber sie hörten einfach nicht auf! Stunde um Stunde, den ganzen Tag lang, tatschten sie mich ohne Unterbrechung durch das Gitter an und fassten mir dabei oft in die Augen oder an meine entzündeten Stellen, die unter dem Fell versteckt waren!  Autsch! Das konnte ganz schön wehtun! Und da geschah es! Ehrlich Leute, heute noch schäme ich mich dafür! Denn was ich jetzt tat, macht man nicht! Auch nicht in Notwehr! Das verbietet der Pony-Ehrenkodex unter allen Umständen!

Okay, ich spreche es aus! Gerade hatte ein etwa siebenjähriges Mädchen mit ihren Fingernägeln mein linkes Auge recht unsanft gestreift und war nun dabei, nach meinen Schopf zu krallen. Aus den Augenwinkeln sah ich ihre Hand direkt über mir … Da geschah es!  Ich schnappte nach ihr!  Uhh! Das hatte ich noch nie getan! Ehrlich! Ich kann einfach nicht sagen, warum und wieso ich das damals tat!  Schließlich hätte ich das nie von mir gedacht oder es gewollt. Es war wirklich absolut schrecklich! Sie schrie und schluchzte, obwohl ich eigentlich nicht wirklich zugebissen hatte, sondern eben nur – geschnappt!  Das konnte doch unmöglich soo weh getan haben! Oder doch? Was hatte ich getan? Am liebsten wäre ich im Boden versunken! Ich machte mich auf ein kräftiges Donnerwetter gefasst, aber natürlich galt die Aufmerksamkeit meines Besitzers  in diesem Moment allein der kleinen Schreierin, die  – Gott seis gedankt –  tatsächlich nur mit einen Schrecken davongekommen war.  Danach wies er, zu ihrer Mutter gewandt, auf das Schild, auf dem unmissverständlich stand, dass das ,,Berühren des Ponys“ eigentlich verboten gewesen war!

Als die beiden wieder weg waren,  hoffte ich fast, dass  mir mein Besitzer nun seine Meinung über meinen ,,Biss“ unmißverständlich mitteilen würde – aber – nicht einmal das schien ich ihm noch wert zu sein! Ich stand ich nur noch da, wie ein Häufchen Elend, enttäuscht über mich selbst! Ich war wirklich  am absoluten Tiefpunkt angelangt. Meine letzte Trumpfkarte, nämlich die, wenigstens ,,ein ganz Braver“  zu sein, hatte ich hiermit verspielt. Mich würde niemand mehr wollen …

Bis jetzt hatte ich noch alles um mich herum mit einer gewissen Neugier beobachtet, aber nun war ich so traurig und erschöpft von dem ganzen Stress, dass ich meine Umwelt kaum noch wahrnahm. Sollten sie doch auf mir herumtatschen!  Das würde, wenn überhaupt, meine letzte Chance sein, zu zeigen, dass ich auch das aushalten konnte, wenn es unbedingt sein mußte. Nein, das Leben ist nun einmal kein Ponyhof, obwohl, besonders ich, mir das immer gewünscht hatte!

So bemerkte ich auch nicht, dass unter den ,,Zuschauern“ zwei waren, die mich prüfend beobachteten und dann mit meinem ,,Chef“ ein Schwätzchen hielten… Zwei, durch die sich mein Leben komplett verändern würde!

Es war eine Frau mit einem jener kleinen Kinder, von denen mir viele in der Vergangenheit oft so zugesetzt hatten. Ich wußte auch noch nicht, dass dieses Kind ganz anders war und dies niemals tun würde, sondern mich stets liebevoll und mit Ehrfurcht behandeln würde! Natürlich wisst Ihr, wen ich meine, denn Ihr kennt sie auch!  … Nessy, die  mit ihrem kleinen Sohn vorbeikam und die, wie ich später noch merken sollte, bekanntermaßen auf alles fliegt, was vier Beine hat! Natürlich entgingen ihren seit früher Kindheit pferdisch geschulten Augen solche versteckten Mißstände nicht!

Zunächst merkte ich, dass ich, was ich nach meinem schrecklichen Verhalten schon befürchtet hatte, nach Ende der Messe tatsächlich nicht mehr zu dem kleinen Reitstall zurückkehrte. Wenn auch nicht allzu lange, so war er doch meine Heimat mit Freunden geworden. Nun war es also ,,vorbei“!

 

Als wir an dem fremden Ort, von dem ich Schreckliches erwartete, angekommen waren und ich ausgeladen wurde, sah ich – oh Wunder –  zuerst zwei dieser unendlich gut gepflegten, stolzen Miniponys mit langer Mähne und seidigem Fell, die mich an meine erste Heimat und meine Brüder und Schwester erinnerten. Hatte sie etwa das gleiche Schicksal ereilt? Was war geschehen? Auch mein Besitzer, der mich an einem alten Strick hielt, der nichts mit den Lederhalftern der beiden Schönheiten gemein hatte,  schien überaus erstaunt! Er blickte sie mit offenen Mund an und stammelte: ,,Wow, die sind die aber wirklich ma gepflegt! Kumpel, du hast es gut getroffen!“  Dann gab er mir einen Klaps, nahm die wohl sehr gute Bezahlung in Empfang und rauschte mit seinem klapprigen Hänger vom Hof.

Was würde mich denn nun erwarten? Ich war ziemlich verwirrt! Nessy, die ich damals ja noch nicht kannte, redete  freundlich mit mir und wollte mir eine Möhre geben, die ich aber vor lauter Aufregung und Angst nicht fressen wollte. Zu Recht! Denn dann wurde ich zu einem Waschplatz gebracht und  zum ersten Mal in meinem Leben gewaschen! Zuerst war das Wasser im Schlauch ja noch warm, aber dann wurde es eiskalt! Brrr! Aber, oh Wunder! Sie rieb mich im Anschluß mit einer Tinktur ein, die mein Jucken, an dass ich schon fast nicht mehr gedacht hatte, tatsächlich fast sofort stoppte! Zudem trocknete mich die warme Sonne und der kleine Sohn von Nessy nahm meinen Stick und führte mich zu saftigem Gras!  Das war herrlich! Danach durfte ich n´mich in eine große Box voller Sägespäne, Heu und Äpfel ausruhen.

Und erst jetzt begriff ich es richtig! Ich würde nicht … Ihr wisst schon! Diese Menschen, die wohl meine neuen Besitzer waren, schienen tatsächlich lieb zu sein! Mit fiel ein Stein, nein, ein richtiger Felsen vom Herz, denn für mich würde nun ein neues Leben beginnen! Nicht nur, dass ich erst einmal nicht ,,arbeiten“ musste und es hier viel zu entdecken gab! Es gab ja auch Kumpels wie mich! Allerdings machten sie mir ganz schön Angst, weshalb ich mich lieber an Nessy und deren großen, aber sehr sanften Wallach Ernie hielt! Denn ich bin schließlich jemand, für den es auf die inneren Werte ankommt und  Äußerlichkeiten wie Körpergröße oder Schönheit keine Rolle spielen!

Damit ich  auch schlechtem Wetter toben konnte, gab es eine überdachten Reithalle und mein neuer Pferdekumpel Ernie half mir, wenn die anderen mir was anhaben wollten! Jeden dritten Tag wurden meine Wunden gespült und das Fell eingesalbt … Anfangs fand ich das alles noch ziemlich  lästig, doch Nessy ließ sich davon nicht beirren! Liebevoll pflegte sie mich und ihr kleiner Sohn (mein neuer, offizieller Besitzer) schaute mich meist mit großen Augen bewundernd an!  Obwohl mein Rücken voll sichtbarer Wunden war, nachdem Nessy die Krusten gelöst und den Eiter abgewaschen hatte, nannte er mich ,,ein wunderschönes Pferd“. Mich! Wow! Ich fühlte mich zusehends wohler. Bald waren meine Wunden verheilt.

Und siehe da -mit einem passenden Sattel und einem dicken Polster tat mir nix mehr weh und ich ließ ich den kleinen Sohn von Nessy fröhlich auf mir reiten! Beide hatten wir viel Spaß und sogar kleine Hindernisse konnte ich überspringen! Einmal gewannen wir sogar den dritten Preis in einem Reiterwettbewerb! Tja Freunde! Auch mit X-Beinen geht das!

Aber irgendwann war ,,Sohnemann“, wie Nessy ihn nannte, zu schwer, und zugegeben war mir in dieser Zeit schon manchmal etwas langweilig, obwohl ich eine ,,Nanny“ hatte, die mich immer mitnahm, wenn sie mit ihren Kindern spazieren ging und manchmal ein Junge zu mir kam, der vorhatte, ein Zirkuspony aus mir zu machen … wegen meiner schnellen Auffassungsgabe! Tja, da staunt ihr, oder?  Zwar wurde ich einmal am Tag nach draußen gelassen, aber so richtig ausgelastet war ich nicht! Denn was sind 3 oder 4 Stunden auf der Koppel eine Stunde im Wald, wenn man den Rest vom Tag in einer 6×3 Meter großen Box steht? Na ja, nix ist perfekt und sonst war ja auch alles okay…

 

Aber dann kam tatsächlich eines Tages noch eine Überraschung! Bei einem Spaziergang, fiel mir auf, dass Nessy ungewöhnlich aufgeregt war. Wir machten Halt an einer riesigen Weide mit Boxen und einem Unterstand. Schon vorher hatte mich Nessy ein paarmal hierhergebracht und so dachte ich mir nix dabei. Nur wunderte mich, dass auch die anderen Pferde von Nessy, allen voraus mein Kumpel Ernie, da waren! Und an diesem Abend brachte sie mich nicht mehr in meine alte Box…

Und seitdem leben wir auf einem richtig großen Grundstück am Waldrand,  auf dem wir  immer draußen sein dürfen, wenn wir wollen!

Ich hatte übrigens als erster das besondere Privileg, mich völlig frei bewegen zu können, weil ich so klein bin, dass ich unter allen Zäunen durchschlupfen kann, wenn ich den kurzen Stromschlag aushalte, den ich dann manchmal abbekomme.

 

Und heute?  Bin ich ein kleiner Opa … Nee, noch nicht wirklich. Aber meine Knochen sind doch schon ein wenig abgenutzt! Ihr wisst ja – ich habe X-Beine, da geht das mit der Abnutzung leider noch schneller! Manchmal, vor allem morgens, wie jetzt, tun sie doch ein bisschen weh und es braucht eine Zeit, bis ich in die Gänge komme! Aber dann strecke ich mich und dehne mich, stakse ich erst ein wenig herum und plötzlich sind die Schmerzen wie weggeblasen, vor allem wenn Nessy, wie jetzt, mit dem Frühstück kommt!

So come on!  What shalls?  Ich liebe ich mein Leben! Besonders mag ich Leckerli und Spaziergänge. Und Schmusen mit meiner manchmal auch zickigen Freundin Lissy ist auch toll! Der Ernie wurde ja leider verkauft … wie das Leben so spielt. Allerdings hat mir Nessy gesagt, dass auch er es auch sehr gut hätte. Er hat jetzt gleich vier Freundinnen (dieser alte Macho!) Aber ,,meine“ Lissy ist auch eine Lustige, kann ich Euch sagen! Immer für einen Schabernack gut. Soll ich Euch erzählen, wie wir zusammen ausgebüchst sind? Naja, ein andermal vielleicht! Denn jetzt muß ich endlich schauen, was die Nessy so mitgebracht hat! Es sieht aus, als wäre es  – tatsächlich! Getrockneter Kranzkuchen! Mein absolutes Lieblingsgebäck! Ach, eins noch!

Lissy  hat nämlich den Vorteil, wunderschön zu sein.  Jeder verliebt sich sofort in dieses braun-schwarze, edle Pferd mit der gleichmäßigen Blässe … Aber soll ich Euch was verraten? Wenn ihr ganz genau hinschaut, sehr Ihr, dass ihr eines Bein  ein wenig nach innen verdreht ist… Nur ganz leicht, einen Hauch, sozusagen. Aber Nessy ist sogar froh darüber! Glaubt Ihr nicht? Oh doch! Es ist nämlich so: Nie hätte sie so ein Pferd kaufen können, wenn, ja, wenn es nicht vom Züchter als junges, ungerittenes Pferd relativ günstig abgegeben worden wäre. Denn man hatte schließlich nicht wissen können, ob sie ,,für den Sport taugt“  – mit diesem Bein! Und so konnte Nessy dieses Pferd kaufen, was sicher nicht geklappt hätte, wenn der Fuß nicht diesen kleinen Makel gehabt hätte…. und ich hätte heute keine ,,beste Freundin“, die, wie ich, einmal  (fast) ,,Ausschuss“ war!

 

Denn wenig  ist perfekt in unserer Welt! Ich frage mich immer öfters, warum die Menschen denken, dass es das immer unbedingt sein müsste! Sobald sie einen noch so kleine Makel an etwas entdecken, muss sofort das Ganze eliminiert  und durch etwas Perfektes ersetzt werden! Dabei kommt es in oft auf etwas ganz anderes, als auf den vermeintlichen Makel an!

Wäre es in vielen Fällen nicht mindestens genauso gut, die Perfektion darin zu finden, auch nicht perfekte Dinge einfach anzunehmen und so zu händeln, dass man gerade darin das Glück findet, etwas ,,daraus gemacht“ zu haben? Liegt ,,Perfektion“ nicht oft sowieso nur im Auge des Betrachters?

In diesem Sinne grüßt Euch ganz herzlich,

Euer nicht ganz so perfektes Minipony Tarzan!

 

 

Reise / Erlebnis-Geheimtipp Winter -Kurzurlaub im Schwarzwald (Todtnau): Familien -Wochenende mit Schlitten, Schnee und Spätzle …

Hallo Ihr Lieben!

Weihnachtswünsche der etwas anderen Art…

IMG_5750 (3)23 Uhr, Montag abends, Dialog im Wagnerschen Ehebett, sie, sinnierend: ,,Das ist aber auch so eine Sache mit dem Schnee! Kaum schneit es und Sohnemann hat seinen Schlitten startklar gemacht, taut die Chose, schneller als die Butter in der Pfanne schmilzt, schon wieder weg!“ Und dann, mit romantischer, sehnsuchtsvoller Stimmer:,, Weißt Du noch, als wir jung waren, wie wunderschön der tiefe, weiche Schnee in der Sonne glitzerte? Ich möchte einfach mal wieder …“ Er, brummig – gutmütig, aber sichtlich müde – geschafft: ,, Nein, sorry kleines Ungeheuer! Ich hasse stundenlanges Im-Stau- Stehen, überfüllte Lifte … Und dazu noch, für fünf Tage Stau- und Ansteh-Marathon inmitten von Blech- und Schneelawinen, soviele Euronen hinzublättern, dass man dafür locker zwei Wochen im Burj al Arab in Dubai verbringen könnte!“- Sie, bedauernd – mitfühlend, aber dennoch etwas traurig:  ,,Du bist ja soo gemein!“ –  Er, entschuldigend und ein klein wenig genervt … ,,Ich weiß! Und jetzt Themenwechsel, okay?“

Was tun,  wenn´s  ´mal wieder weit und breit keinen Schnee  gibt?

Kennt Ihr solche Dialoge? Aber natürlich wäre ich nicht Nessy, wenn mir nicht tatsächlich etwas eingefallen wäre! Nun, natürlich war mein Vorschlag nun nicht gerade die Erkenntnis des Jahrhunderts, aber irgendwie habe ich immer geglaubt, dass es entweder Schnee gibt, oder halt keinen, wenn man nicht gerade nach Österreich, die Schweiz  oder gar nach Aspen fahren möchte…

Nein, Kinders, falsch gedacht! Denn die einfache Lösung lautet: Schwarzwald! Glaubt man erst nicht, ist dann  so! Tatsächlich gibt es dort relativ früh Schnee, obwohl die Berge eigentlich gar nicht so hoch sind! Aber heute möchte ich keine wissenschaftlichen Abhandlung darüber schreiben, wie die Berge und die Luftschichten das bewerkstelligen, sondern mich mit Euch zusammen einfach an tollem Schneetreiben, fast von unserer Haustüre,  erfreuen! Natürlich muss es schon so ein kleines bisschen kalt sein … Aber wenn dies der Fall ist, so wie übrigens meistens schon an Weihnachten, dann kann man dort relativ bequem hinfahren und sich an wunderschönem, wenn man Glück hat, auch durchaus fluffigem, Schnee erfreuen! Übrigens sind die Bilder letztes Wochenende am dritten Advent,  entstanden!IMG_5741 (3)

 

Okay, an Heilig Abend tanzt direkt auf dem Feldberg der Bär, aber sogar das ist noch so, dass es Spass machen kann! Vor einigen Jahren gönnten wir uns einmal dieses nicht ganz günstige Erlebnis  direkt im Feldberger Hof am Fuße der Schwarzwalds in der Höher-als-Hochsaison direkt zwischen Weihnachten und über Silvester (inklusive einem wirklich lustigen, festlichem Silvesterfeier mit vielen , tollen Highlights für jeden von uns). Abgesehen dass dies das schönste Familienhotel ist, in dem ich je gewohnt habe, war es ein klasse Urlaub und wir sind tatsächlich nie länger als 10 Minuten an den Liften angestanden!

 

Nicht nur lustige Namen …

120 km alleine um den Feldberg stehen Pisten  für Ski, Snowboard, Langlauf- und Schlitten – hungrige Wintersportler und die, die sich dafür halten, zur Verfügung! Das sind schon eine ganze Menge, auf denen sich dann doch alles noch relativ gut verteilt ! Dazu kommen noch so klangvolle Orte, deren Namen wahrscheinlich aus den Attributen der Bewohner entstanden sind,.. oder vielleicht auch der Gäste?  Man weiss es nicht… Egal, jedenfalls gibt es da den  ,, Mehliskopf“ ,  den ,,Spitzenberg/ (mit) Köpfle“, die ,,Hundseck“, und auch ,,Kaltenbronn“, der ,,Hasenkopf“ und,,Vogelskopf“, naja, und für die Sensiblen auch ,,Hinterzarten“ , um nur einige zu nennen… Ach ja, für die ,,kalte Herberge“ empfiehlt sich wohl ein Paar Handschuhe extra einzupacken!

Spaß beiseite, komischerweise ist dort tatsächlich meistens Schnee, auch wenn der Rest von Deutschland (außerhalb der Alpen) noch im Schneematsch versinkt… Natürlich tummeln sich in diesem Falle die Schneehungrigen  wie die Ameisen auf einem angetrocknetem Marmeladeklecks auf den schneebedeckten Plätzen in Deutschland, aber die Anfahrt ist selbst dann wesentlich kürzer…IMG_5768 (3)

 

Geheimtipp Todtnau: Ursprünglichkeit und Atmospäre

Wir waren diesmal aber übers Wochenende in Todtnau. Das ist ein kleines, eher beschauliches Städtchen, südlich des Feldberg-Skigebietes. Nach etwa 40 Minuten Fahrt von Freiburg ist man schon dort, nach einer wunderschönen Fahrt durch schneebedeckte Berge…  Es ist ein Ort, in dem es tatsächlich noch persönlich zugeht und es urige Stuben gibt, die seit Jahrzehnten so gewachsen sind…  jeder scheint jeden zu kennen und die Frau am Lift holt erst einmal ein Tempo hervor, als sie mein rotes Triefnäslein erblickt…

Und obwohl das Wetter an diesem dritten Advent okay war, Super-Schneeverhältnissen (hier geht´s zu der Webcam der Ski-Lifte) vorlagen, die Pisten wirklich wunderschön waren und es einen schnuckeligen Sessellift gab, auf dem man sich nicht so wahnsinnig konzentrieren mußte, um nicht von der Spur abzukommen, wie bei diesen Schlepp-Liften…. (und manchmal auch im Leben…), waren nur soviel Leutchen da, dass man sich nicht einsam vorkam!

 

 

 

Warum ein guter Schlitten zwar schmerzhafter, aber weniger kommunikativ ist…

Es bildete sich sogar an diesem schönen, manchmal leicht bewölktem Sonntag so etwas wie eine kleine Gemeinschaft auf dem ,,Hasenhorn“ aus. Während ich so mit unserer Familie mal schneller, mal langsamer, auf der gut präparierten, romantisch-verschneiten Rodel-Piste durch den Wald fuhr, trafen wir meist das gleiche Vater-Sohn Duo, die uns jedesmal (wirklich je-des-mal) mit großem Hallo überholten, um mir gleich darauf die Möglichkeit boten, meinen Helfer-Komplex an dem mir nur anfangs fremden Sohnemann auszuleben, während der Herr Papa schon in Affenzahn-Tempo mindestens 200 m weiter ,,geschlittert“ war und immer dann wieder bei seiner Brut ankam, wenn ich Tränen getrocknet und diesen billigen China-,,Rennschlitten“ zusammengebaut hatte! Dieser bestand nämlich aus Plastikteilen, die wohl nicht für den tatsächlichen Einsatz im Schnee bestimmt waren, sondern vor allem unterm Weihnachtsbaum ,,cool“ aussahen …  So löste sich immer das, was wohl eine Art Lenkrad darstellen sollte, vom Rest ab, was die Weiterfahrt dann dahingehend beendete, dass der doch recht mutige Junge sein Gefährt wohl nicht so ganz freiwillig verließ, weil es sonst dem Abhang gefährlich nahe gekommen wäre. Doch anstelle das Ding im Tal seiner Bestimmung als Abfall zukommen zu lassen und einen stabilen Plastik-Schlitten für 4,50 Euro zu leihen, zerlegte es das Teil  des tapferen Filius erneut nicht nur einmal bei der nächsten Fahrt – Autsch ! Mit der Zeit schaute ich nicht nur nach meinen Süßen, sondern ob auch bei ,,Ihm“ alles okay war. Aber in dem Moment, als  in meinen Augen der Spaß so langsam wirklich zu gefährlich wurde und ich mir fest vornahm, dem Vater die Leviten zu lesen, war das ungleiche Paar plötzlich verschwunden… War vielleicht besser so!

Übrigens lies ich selbst es mir nicht nehmen, mit genau dem gleichen Holzschlitten die Piste auch nicht gerade langsam, hehe! hinunterzudüsen, wie ich das schon im Alter von acht Jahren getan hatte! Nur hatte mein  Mann die selbstgeflochtene Schnur meiner Schwester nach 30 Jahren tatsächlich entsorgt, der Verschwender!

 

Die Hasenhorn Jause – Spätzle und Gemüsesuppe noch handgemacht!

Tja – irgendwann meldete sich so ein Hüngerchen … und auch hier war wirklich bestens vorgesorgt. Aber nicht, dass Ihr denkt,  es hätte in Cellophan verpackte Plastik-Sandwiches gegeben, wie sie heutzutage in den  Kantinen- Massenabfertigungen der ,,modernen“ Skigebiete, wie Les Arcs 3000 & Co, üblich sind…

Nein, wir befanden uns tatsächlich in einer der urigsten  Jausen-Hütte, in der ich mich je aufgehalten habe! So gab es einen gemütlichen Kachel-Ofen, an dem die Stiefel zum Trocknen standen und wir fanden uns in einer Atmosphäre wieder, die mir jeder anderen Umgebung als  etwas antiquiert vorgekommen wäre, aber hier, in dieser Situation, von allen als wohltuend ursprünglich empfunden wurde.

Die rotbäckige Hüttenwirtin mit den gütigen, lachenden Augen servierte einen Gemüseeintopf mit frisch gekochtem Gemüse, den mein Sohn mit gesundem Heißhunger wegputzte, der mir ansonsten beim Mittagessen bei ihm fremd war, während ich meine fettigen, aber so richtig-leckeren, selbstgemachten Käsespätzle mit solch einer Wonne verdrückte, dass ich mir selbst etwas befremdlich vorkam, angesichts dieser Ignoranz von meinen, ansonsten doch recht ,heiligen“, Low-Carb Prinzipien …

 

Für jeden etwas…

Ich könnte noch viel über diesem wunderschönen Tag parlieren, aber schaut Euch einfach die Bilder an  – und vielleicht entstehen vor Eurem geistigen Auge ja ganz eigene Geschichten! Wenn Ihr genau das sucht, was ich beschrieben habe – eine Möglichkeit, in ursprünglicher, herzlicher  und wunderschön romantischer Atmosphäre Urlaub zu machen, dann kann ich Euch den Schwarzwald nur wärmstens  empfehlen! Übrigens ist das Schlittenfahren auf der 3,5 km langen Loipe durch einen herrlichen romantisch-verschneiten Wald für eigentlich alle geeignet, die noch auf zwei Beinen gehen können, denn das Tempo kann man selbst bestimmen! Im großen Ski-Gebiet des Schwarzwalds ist für alle Wintersportarten vorgesorgt und wenn es tatsächlich einmal ganz mild sein sollte, gibt es an einigen Gebieten auch Schneekanonen und ein tolles, großes Erlebnis ´bad, das ..Galaxy! in Titisee/Neustadt, mit nicht nur 23 Rutschen, sondern auch eine ruhige Palmenoase mit über 100 Palmen, Wellness und ,,Meer“. Naja… nicht ganz, aber fast! Zumindest gibt es ein ,,Vitalbad“ mit Meer-ähnlichem  Mineralienwasser …“

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So, jetzt möchte ich Euch aber nicht länger davon abhalten, Euch von den Bildern ein wenig in ,,Schnee-Stimmung“ versetzen zu lassen! Für die, die Lust auf einen kleinen Einkaufsbummel haben, können sich in meiner kleinen Produkte-Sammlung zum Thema einmal umschauen… Bewußt habe ich nur Fair-Tade Sachen aufgenommen und auch keine Kinkerlitzchen, sondern nur Sachen, die ich nützlich und besonders schön fand…

Ansonsten wünsche ich Euch wunderschöne Feiertage und , falls wir uns nicht mehr,,lesen“, frohe Weihnachten,

Eure Nessy

 

Gemütliche Winterstimmung – schöne Fair-Trade Produkte, liebevoll für Euch zusammengestellt

Im Folgenden habe ich Euch, wie ich finde, einige besonders schöne Produkte aus verschiedenen Shops herausgesucht, die, auch wenn´s noch nicht schon morgen in den Schnee losgeht, ein wenig dieser  kuscheligen  Winter-Atmospäre verbreiten oder aber praktisch und schön für drunter und drüber sind! Die Bilder führen ganz bequem direkt zu den Produkten (Produktlinks/Werbung, für die Inhalte der Links wird keine Haftung übernommen).

Batwing Hoodie Woman microstripes aus 100% Baumwolle hergestellt // GOTS und Fairtrade zertifiziert

Cool Trade Winds Damen Schal, grob gewebt, mehrfarbig, ideal für Herbst / Winter, 100 % Fairtrade-Produkt – Purple Mix

Pullover Wizard Man aus 100% Biobaumwolle

GROßER PAPIERKORB / FLECHTKORB ECKIG MIT HENKEL – SEEGRAS NATUR – FAIR TRADE

Wollbeanie mit Blumenstickerei – Grau, Herren/Damen, Wolle, Size:One Size, Mützen Alternative Bekleidung

Sitzkissen aus Jeansstoff und recycelten Reifen – Bezug abnehmbar – Fair Trade

Après Ski – Schneemann Gesicht Snowman – Damen T-Shirt Rundhals

Boxershort Dust aus Biobaumwolle hergestellt // GOTS & Fairtrade zertifiziert

Herren T-Shirts aus Bio-Baumwolle – James 99 Ants – FAIRTRADE, GOTS, ORGANIC, CERES-008

Fair Trade rund Multi Farbe Baumwolle/Jute geflochten Teppich recycelten Materialien, Textil, multi, 120cm Diameter

LORENZO CANA Alpakamütze Herrenmütze Fair Trade Wendemütze feinste Alpakawolle von der ersten Schur flauschig weich warm Zopfmuster handgestrickt 785431188

Roll Rodel – Holzschlitten zum Schlittenfahren, aber auch mit Rädern zum Rollen auf Teer – Umsteckbare Vollgummiräder – mit Halterung unter Sitzfläche / inkl. Zugseil – Davoser Rodel 110cm bis 80 kg belastbar (zwar nicht ausgesprochen,,Fair Trade“, aber in Deutschland in hochwertiger Handarbeit produziert)

Wohltuende Winterstimmung in Nessys Winterwonderland – Bilder, Rezept, Lyrik…

Hallo Ihr Lieben!

IMG_5528 (5)Geht es Euch auch so? Man betrachtet tolle Bilder und kommt dann in eine richtig schöne Stimmung? Das ist der Grund, weshalb ich auch gerne Fotoblogs besuche … Manchmal überrascht dann ein seltenes Motiv, ein besonderer Blickwinkel oder einfach eine tolle Bearbeitung …

 

 

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Kalter Schnee und wärmende Sonne machen tolle Laune!

Aber heute geht es mir darum, für Euch eine entspannende, menschliche Atmosphäre zu schaffen, bei der Ihr ein wenig aus der Hetze des Alltags entfliehen und entspannen könnt …! IMG_5621 (3)

Und vielleicht freut Ihr Euch ja wie ich an dieser besonderen, warmen Weihnachtsstimmung, die von der Sehnsucht nach Liebe und Frieden  und für jeden persönlich auch noch weit mehr – erzählt…

Wenn der Schnee mit seinen dicken Flocken die Welt in einen ruhigen, schönen, hellen Ort verwandelt hat und mancher Schmutz einfach zugedeckt ist… Von Ferne das Kinderlachen an mein Ohr dringt, während im Ofen die Mürbeteigplätzchen knusprig backen und sich der Duft mit dem frischer Tannenzweige mischt…

… ja dann merke ich, wie eine wohltuende Ruhe in mir einkehrt, die mit Kraft und Freude schenkt, gerade diese weiterzugeben!

Wenn es Euch ähnlich geht, lade ich Euch herzlich ein, Euch einfach einmal zurückzulehnen , mit mir bei einer Tasse Tee oder Kaffee zu entspannen, die Unbillen des Alltags zu vergessen und in diese schöne, ruhige Welt einzutauchen…

Alles Liebe und eine wunderschöne Weihnachtszeit, wünscht Euch von Herzen, Eure Nessy

 

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Leckere Kardamom-Kekse: 3 Kardamomkapseln,  50 g Honig, 100 g Zucker, 1/2 Tl Natron (je nach Größe der Kekse – bei relativ kleinen braucht Ihr kein Backtriebmittel), 1/2 Tl Zimt 1 Prise Salz, 1 Prise Pfeffer, 200 g Mandel (gemahlen), 200 g Mehl, 50 g Speisestärke oder 1 Ei, 200 g Butter  verkneten, zu  4 eckigen Stange formen, kalt stellen, Backofen auf 170 Grad Ober /Unterhitze vorheizen, Plätzchen abschneiden, noch einmal kurz auf den Balkon zum abkühlen stellen, danach für 12-18 Min in den Ofen, bis sich der Rand leicht bräunt. 100 g Puderzucker mit wenig Spritzer Zitronensaft zu einem Guß rühren, mit Pinsel auftragen… Wieder ab mit den kleinen Leckerchen auf den Balkon  zum Abkühlen, derweil  Kaffee oder Tee zubereiten und schnell bei Nachbars klingeln, ob sie Lust auf einen kleinen Plausch haben…Eine Kerze anzünden und …. es sich gemütlich machen… und der knusprigen, aromatischen  Versuchung nicht widerstehen…

 

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Puderzuckertraße morgens um 7 Uhr… Ratet ´mal, wer gleich draußen an dem Auto steht und den Schnee entfernt?
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Das Licht leuchtet in der Dunkelheit, doch die Dunkelheit hat es nicht begriffen…

 

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Weihnachten (von Joseph von Eichendorff)

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus in’s freie Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schneees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

Dieses wunderschöne  Gedichte erinnert daran, dass die Weihnachtsstimmung des Friedens und der Ruhe nicht nur in unseren hell erleuchteten Häusern zu finden ist, sondern auch draußen, auf den Gassen und auch in der Natur und in der Welt…

Weihnachten heißt auch, dass man sich darüber bewußt zu werden, wie wichtig es ist, sich über den Erhalt der Natur und den Frieden unter den Menschen einzusetzen

 

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Auch die Hunde mögen es gemütlich…

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Winterwonderland…
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Seltene Farbenpracht im Garten…

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Über allen Gipfeln
Ist Ruh,
In allen Wipfeln
Spürest du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur, balde
Ruhest du auch …

(„Über allen Gipfeln“ schrieb Goethe wahrscheinlich am Abend des 6. September 1780 mit Bleistift an die Holzwand der Jagdaufseherhütte auf dem Kickelhahn bei Ilmenau. Dort, „auf dem Gickelhahn dem höchsten Berg des Reviers“ übernachtet zu haben, „um dem Wuste des Städgens, den Klagen, den Verlangen, der Unverbesserlichen Verworrenheit der Menschen auszuweichen“,Wikepedia)