Fashion: Herbstoutfit mit Hund &Igel, Patchwork – Bluse, Baker- Boy – Cap und Embroidery – Jeans

Hallo Ihr Lieben!

Heute habe ich Euch mit der Darstellung eines Herbst-Outfits in den typischen Farben noch einmal eine geballte Ladung von Herbst-Impressionen zusammengestellt!  „Fashion: Herbstoutfit mit Hund &Igel, Patchwork – Bluse, Baker- Boy – Cap und Embroidery – Jeans“ weiterlesen

Hot, auch wenn die Sonne´mal wegbleibt – Outfit mit Baker Boy Cap, High Heels und Streifenkleidchen …

… und schon ist man ,,angezogen“  um etwas zu unternehmen! „Hot, auch wenn die Sonne´mal wegbleibt – Outfit mit Baker Boy Cap, High Heels und Streifenkleidchen …“ weiterlesen

Mode / Fashion im Winter – Beanies, Mützen, Hüte, Caps … Fünf Gründe, warum ich bei Kälte nicht ,,Ohne“ gehe!

 

Hallo Ihr Lieben,

Novemberwetter mit Regen, Matsch und Kälte …  Schön, wenn man es sich gemütlich machen kann! Denn drinnen, in kuscheliger Atmosphäre ist´s gleich nochmal so schön!

Aber  doch zieht es uns immer wieder nach draußen, um den Anblick der letzten, schon etwas traurig anmutenden  goldenen Blätter in uns festzuhalten, bevor wir sie im nächsten Moment schon auf den Boden fallen sehen, wo sie den Weg alles Irdischen gehen … Zurück bleibt der nackte Baum, um sich erst einmal von seinen ehemals sonnentankenden kleinen Weg-Gefährten zu erholen, die ihm den Sommer über so prächtig  zu Gesichte gestanden haben, um im neuen Jahr wieder zarte, kleine Blätterknospen hervorbringen zu können…

Die Gedanken, die der Herbstwald in uns auslöst, sind bei jedem Menschen anders, obwohl es eigentlich der gleiche Wald für alle ist! Bei wie vielem nur ist das so  – findet Ihr nicht?

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Farbexplosion im Mode – Herbst … und der Trick meiner Tante Felicitas, immer die richtige Farbe zu tragen!

Hallo Ihr Lieben!

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Nessy  Töchterchen: Auch ungeschminkt das allerschönste Gesicht für mich: die beste Tochter von allen!

Heute kommt einmal wieder ein  ,,gute Laune“ –  Post! Als ich gestern so eingekuschelt mit  meiner liebsten Tochter von allen bei Kerzenlicht am gemütlichen Kaffeetisch saß und mit ihr über das Leben und die Zukunft sinnierte,  erhellte sich urplötzlich wie  von Geisterhand der Raum! Mein Blick wanderte durch das Zimmer zum Fenster, wo gerade eben noch Väterchen Frost seine ersten Spuren hinterlassen hatte…

Ende der Tristesse …

Doch was war das? Die Regenwolken waren aufgerissen und einzelne Sonnenstrahlen hatten tatsächlich den Weg durchs Fenster zu uns herein gefunden! Un die Welt da draußen färbte sich von der einen zur nächsten Minute in den schönsten Farben des Herbstes!. Es war, als hätte dieser noch einmal alle seine Kraft zusammengenommen, wie bei dem Schlussakkord eines bombastischen Feuerwerks, bevor die bunte Farbenpracht der blattlosen,  grauen, nasskalten Winterzeit weichen würde…

Denn wenn im späten Herbst die letzten Blätter gefallen sind, setzt, wie wir ja seit unseres ersten Lebensjahres wissen,  die Zeit der kurzen, dunklen Tage ein, an denen oft nicht einmal die Sonne Lust hat, hinter ihren flauschigen Wolkenkissen hervor zu linsen, um ihre wärmenden und erhellenden Strahlen auf die Erden zu schicken… Aber wer würde es ihr auch verübeln 😉 ?

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Immerhin hat der Mensch sich wenigstens insofern  Abhilfe geschaffen, indem er gerade in diese Zeit der ,,wetterlichen Tristesse “ Weihnachten  feiert und so eine Legitimation für das ganze künstliche Geglitzere und Gefunkele geschaffen hat…  Aber mehr dazu ein andermal, denn auch das hat natürlich seinen Reiz!

Kommen wir im Moment lieber wieder zurück zu unserem letzten schönem Herbsttag! Denn jetzt wird sich hübsch gemacht und dann geht´s nach draußen! Kommt Ihr mit?

Was ist der ,,richtige“ Look ?

Vorher  brauche ich aber noch einen hübschen Look für unseren Herbst-Spaziergang, auf dem wir natürlich für Euch auch ein wenig fotografieren möchten! Für das Outfit suche ich einen Ton, der gut zu dem starken bunten Farben passt, die sich draußen aufs Schönste präsentieren!  Auf der anderen Seite soll mir die Farbe aber auch gut stehen und mit mir harmonieren, aber muss sie dazu nicht auch kontrastieren?  Klingt irgendwie wie die Quadratur des Kreises…

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Also bringen wir es auf den Punkt: Meine Klamotten sollen bestenfalls Hammer aussehen! Das zu erreichen ist natürlich schwierig, wie alle Perfektion! Aber wenigstens ein bißchen in die Nähe davon sollten wir uns doch bewegen, wenn wir uns nun schon einmal, bei immerhin sechs schlappen Grad, nach draußen begeben, meint Ihr nicht?

Also muss ich die eben optimale Farbe finden. Wobei: Die Grundwirkungen der Farben sind mir ja schon klar. Wenn Ihr möchtet , könnt Ihr sie  auch auf meinen Post über Farben nachlesen …

FASHION: FARBPSYCHOLOGIE – WIRKUNG VON KLEIDERFARBEN / COLOR PSYCHOLOGY – EFFECT OF CLOTHING COLORS

Aber in dieser Situation hilft mir das auch nicht so richtig weiter…

Tantchen Felicitas

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Da fällt mir meine Tante Felicitas ein, Montessouri-Schulleiterin in Kanada und Farbexpertin…  Eine sehr kluge Frau war sie, die mir viel für meinem Leben beigebracht hatte… Leider hat sie mir der blöde Krebs sie einfach so, für mich von heute auf morgen, weggeholt. Ich verstehe bis heute nicht, dass sie uns bis zum Schluß nix gesagt hat und sich sogar die Chemotherapien morgens vor der Schule hat geben lassen! Warum? Sicher hatte sie ihre Gründe …  Aber sie hätte doch wenigstens mit mir reden können … Ich denke, sie wollte  nicht einer von ,,denen sein“…Von diesen  ,,Vollhorsten“, die mich als Ärztin  auf Familienfesten mit ihren Wehwehchen zutexten und allen Ernstes denken, sie würden mir eine Freude machen, wenn sie mir,  dabei Suppe schlürfend, von ihren Hühneraugen-Problemen berichten!  Schließlich hatte sie genau das oft genug beobachtet… Wobei auch das für mich übrigens okay ist! Man kann schließlich nicht Ärztin werden und glauben, in seiner Freizeit wäre man das nicht mehr. Diesen Beruf legt man nicht mit seinen Arbeitsklamotten ab! Da muß man sich einfach drauf gefaßt machen, dass jeder Mensch sein geheimes  ,,Krankenpäckchen “ mit sich trägt, dass er gerne mit einer Ärztin teilt, wenn  sie schon einmal da ist! Aber so jemand war sie eben nicht. In dieser Beziehung hätte ich mir doch mehr Schwäche von ihr gewünscht…  Aber ändern läßt es sich nun mehr und wenn auch solche Gedanken zu so einem Tag dazugehören, wenden wir uns  nun lieber wieder einem ihrer vielen Tipps zu –  das hätte sie sicher gefreut!

Tantchens Felicitas Tücher-Test

,,Das wichtigste für die Fragestellung nach dem optimalen Farb-Konzept sind Tücher aller Farben! Damit  siehst Du schnell, mit welcher Farbe du die Wirkung hervorrufst, die du möchtest.“ S1420047 (2)

Sie hatte natürlich immer bei ihren Farb-Beratungen einen speziellen Tuch-Koffer mit allen möglichen Farben, mindestens 20, dabeigehabt… Aber Tücher waren für mich nicht das Problem. Mittlerweile haben sich über die Jahre in meiner Tücher-Truhe wirklich fast alle Farben angesammelt. Aber schon beim Betrachten  derselben fällt mir auf, dass manche Farben häufiger vertreten sind als andere… Natur mit Schwarz, Brauntöne und Blau, wenig bunte Tücher mit Rot und Gelb und nur ein Tuch mit Grün sind da zu finden. Jedenfalls genug für mein Farb-Experiment!

Aber auch, wenn ihr nicht so viele Tücher habt, könnt Ihr den Test machen! Nehmt einfach Handtücher, Tischdecken, Gardinen oder auch Klamotten und schaut, was der Spiegel Euch offenbahrt….

S1420035 (3),, Mach Dir einen Pferdeschwanz, damit Du Dein Gesicht auch gut siehst. Es darf nicht geschminkt sein. Jetzt achte darauf, dass man im Spiegel nur Haut und die Tücher sieht.  Und es reicht nicht, wenn man den Farb-Test einmal macht, denn die Farben wirken je nach Haarfarbe, Hautton, Augenfarbe, Restklamotten, ja sogar je nach Stimmung anders…  Gehe systematisch vor und nehme einen Block zur Hand. Schreib´Dir nun die Wirkung jeder Farbe auf Dich und Deine Persönlichkeit, aber auch auf Dein Gefühl auf. Wie würdest Du einen anderen Menschen mit Deinem Äußerern, der so eine Farbe tragen würde, einschätzen?  Kombiniere auch ruhig verschiedene Farben miteinander und schau, wie sich die Wirkung verändert! Fasse am Ende noch einmal das Wichtigste zusammen! Welches sind Deine Lieblingsfarben? Welche Farben eignen  sich am besten für das Gefühl eine Sommerparty, einer Hochzeit, einer Prüfung, kurz, für das, was du vorhast? „

Passende Töne für den HerbstwaldS1420038 (2)

…also für ein Herbstshooting, bei dem ich aber eigentlich keine Blätterfarben an sich tragen mchte? Eine tricky Aufgabe… Schwarz – nicht, Weiß – nicht, oder doch Weiß? Weiss´  nicht, hihi… ! Blöder Witz, okay, aber nee, Weiss ist nix für den Herbst!

Warum nicht einfach doch auch Blätterfarben  wie Gelb, Rot, Braun, Grün erwägen? Eben deshalb nicht, weil man ja dann die Klamotten vor lauter Blätterfarben gar nicht mehr sieht! Dann vielleicht Blau? Jau, Blau – geht doch, grins. Aber Blau – zu den Herbstfarben? Okay, her mit den blauen Tüchern, der Himmel passt schließlich fantastisch zu den Blättern, aber mein Gesicht wirkt mit dem knallblauem Tuch doch irgendwie … blass …  und mit dem Marinetuch … fade … und die Nasotabialfalte tritt durch das reflektierende Blau heute auch ungewohnt scharf hervor!

Da fällt mir plötzlich wieder Tantchen Felicitas Stimme ein. Sie war mitten in meinem Kopf. Ich muss lächeln, denn sie hatte das ,,R“ immer ein wenig gerollt… Übrigens hatte sie sich diese Angewohnheit auch nach -zig Jahren in Kanada bewahrt und ihr Englisch klang demzufolge wie ein seltener schottischer Slang…

Nude geht (fast) immer…S1420040 (4)

,,Weisst Du, welche Farrrbgrrruppe  fantastisch ist? Nude-Töne! Die gehen fast immerrr!“ (Okay, ich höre schon auf mit dem ,,R“. Klingt aber supi, oder?) ,,Aber pass´ auf, denn nicht jedem stehen alle Töne! Nude ist nämlich nicht gleich Nude! Da gibt es Beige-Nude, das ins Grau oder Bräunliche geht, Rosa-Nude kann sowohl ins Aprikotfarbene als auch ins Pinke changieren … Je nach deinem Hautunterton stehen dir oft nur bestimmte Töne. Sicher kannst Du mit Schminke viel machen, aber das Ziel ist doch, bereits ohne Schminke gut auszusehen, denn dass bist doch du, wie du wirklich bist, oder?“

Kritisch beäuge ich meinen Kleiderschrank. Vor kurzem hat der Postbote doch einen nudefarbenen Kurz-Trenchcoat gebracht… Mit einem Kärtchen… Schön eingepackt hatte die Firma  ihn. Ich mag es, wenn das Papier verheißungsvoll raschelt… Warum habe ich ihn denn eigentlich noch nicht ausgepackt? Einfach vergessen in den Wirren des Alltags… !

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Kleiner Trick: Damit die Teilchen auch bequem sind, klebe ich Memofoam-Einlagen hinein …

Nach der Fashion Week kamen doch ein paar  Schächtelchen hier an… Welche Firma? Da ich hier nicht wieder ,,Werbung“ drüberschreiben möchte, verrate ich nur soviel: Ein Firma, die auch Werbung für Schuhe macht… Wer mehr wissen möchte, auch zu den anderen Teilen, darf mir gerne schreiben!

Übrigens habe ich mir geschworen, dass für jedes Kleidungsstück, das in meinen Kleiderschrank wandert, ein anderes hinausfliegt! So trifft es sich gut, dass  mein Lieblingsparka ein Loch in der Tasche hat!S1420105 (4)

Und der Spiegeltest beweist es : PERFEKT! Dieses Nude-Rosé mit einem leicht kühlen Unterton passt super zu meinem warmen Hautton! So entsteht nun mein Look um dieses neue Teilchen herum! Immer mehr Klamotten tauchen auf, die dazu passen! Ich mach´es mir einfach und bleibe nur in dieser Farbgruppe! Denn es stimmt, er macht mich weder blass wie zu beiges Nude, noch zu Rot, noch zu Gelb! Sondern unterstreicht, wie ich finde, genau richtig die Frische in meinem Gesicht, die der kleine Herbstspaziergang, den wir bei unserem Shooting gemacht haben hineingezaubert hat! Obwohl es Herbst ist und kein Frühling, scheint doch dieser Ton, auf den ich ohne Tantchen Felicitas niemals gekommen wäre, ideal zu sein… danke, meine Liebe!

So, jetzt wisst Ihr Bescheid! Ich wünsche Euch von Herzen, dass Ihr die letzten ,,bunten“ Tage fröhlich genießen könnt! S1420085 (2)Aber auch in den Tagen des Winters werden wir Wege finden, um uns die Laune nicht vermiesen zu lassen!Wenn Ihr möchtet, schaut einfach vorbei! Als nächstes steht übrigens Ende November ein ganz besonderes Konzert an, auf das ich Euch (zumindest virtuell mit Bildern, vielleicht auch mit einem Video), mitnehmen werde … wenn Ihr Lust habt!

Aber wahrscheinliche sucht Ihr Euch ja auch schon einmal ein paar schöne Sachen heraus, mit denen Ihr Euch in den ,,Grauen Tagen“ den Alltag erhellen könnt! Gerne könnt Ihr auch mir hier darüber berichten, wie Ihr Euch die gute Laune ins Haus holt!

 

Tantchen hätte gesagt:

,,Das Glück liegt schließlich in Euch selbst, Ihr braucht es nur hervorzukramen!“

In diesem Sinne,

Alles Liebe, Eure Nessy

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Mode: Aktuelle Herbst/Winter TRENDS 2017/18 und wer wirklich dahinter steckt! + Persönliches Herbst- Lieblingsoutfit

Hallo Ihr Lieben!

19Heute habe ich wieder einmal eine kleine Liste mit Looks zusammengestellt, die in der laufenden und wie ich mir vorstellen kann, auch in der kommenden Saison als ,,die Hingucker“ gehypt werden. 

Ich habe festgestellt, dass hier weniger die halbjährlichen Shows der Labels, z.B. in Berlin, ausschlaggebend sind, sondern eher andere Quellen:

S1290056 (4) „Mode: Aktuelle Herbst/Winter TRENDS 2017/18 und wer wirklich dahinter steckt! + Persönliches Herbst- Lieblingsoutfit“ weiterlesen

Rückblick Fashion Week Berlin 2016 und eine kleine Zeitreise in die 70er…Schätze aus meinem Archiv!

Hallo Ihr Lieben,

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Esther Perbandt – Individuelle Mode und Persönlichkeiten anstatt 0-8-15 Models, das Bild ist aus der Presseinfo  der Mercedes Benz Fashion Week.
RIANI A/W 2016
Riani zeigte ein Kleidchen, wie es sehr ähnlich in den 70 ern auch im Schrank meiner Mutter hing. Hier allerdings neu interpretiert und mit absolut moderner Wirkung…  Das Bild ist  auch aus der Presseinfo der Mercedes Benz Fashion Week.Übrigens sah man sehr häufig crossover getragene Saddlebags wie hier in Grau. Auch sie finden sich noch in „älteren „Schränken“. Ich hatte so eine Kindergartentasche, sogar mit „Tassels“ aus rotem Leder – Schade, dass ich sie nicht mehr habe – aber wie hätte man so etwas ahnen können?

Die Fashion Week in Berlin ist vorbei und als ordentliche Mode-Bloggerin habe ich NATÜRLICH für Euch die Schauen nach neuen Styles durchforstet und mir die Bilder der Streetstyler angesehen, die ja ein tolles Barometer für die aktuellen Trends sind…

Damit Ihr Euch vom Ausmaß dieses mega-Events ein Bild machen könnt, gibt  es vorneweg  kurz die wichtigsten Zahlen

  • Mehr als 3.500 Aussteller
  • 70 Designer zeigen im Rahmen der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin ihre Kollektionen für Herbst/Winter 2016/2017
  • rund 200 Veranstaltungen
  • davon rund 70 Modenschauen, zahlreichen Messeplattformen, Empfänge und Showrooms

Um es vorweg zu nehmen: Insgesamt wurde eine sehr vielseitige, zum größten Teil auch eine sehr augenschmeichelnde, tragbare Mode präsentiert,  wobei es viele Stücke gab, in die ich mich sofort verliebte und andere, abgedrehten Spinner-Looks, die eher für den Showeffekt gemacht waren – Große Aufmerksamkeit war  jedenfalls  auch ihnen sicher!

Mein Favorit? Ein hoffnungsloses Unterfangen, ihn bestimmen zu wollen! In allen Kollektionen gab es das ein oder andere wirklich anbetungswürdige Teil, das ich sofort bereit wäre zu tragen! Ich meine, Liebe Designer, falls Ihr einmal nicht mehr wisst, wohin mit den Sachen… Ich würde mich gerne zur Verfügung stellen, Eure Kreationen in meinem zugegebenen etwas überladenen Schrank noch ein oder zwei Ehrenplätzchen einzuräumen! Ich mein´ ja bloß…

Riani gehörte zu meinen klaren Favoriten. Wunderschöne Ethno Muster waren auf fließenden Stoffen mit warme Erdfarben, Natur- und Blautönen gedruckt. Einfarbig in moosgrünen Strickteilen, kamen die Models bestimmt nicht frierend daher… Gute Bilder von Riani gibt´s übrigens hier.

Beeindruckt hat mich auch ehrlich Rebekka Ruéz. Klamotten mit dem WOW-Effekt! Wundervolle Materialien und spezielle Druck-Techniken in Schwarz/Weiß Graphit- und Blautönen setzten edel und geheimnisvoll die Modelle in Szene. Die Schnitte waren zwar zum Teil von ihrer Linienführung her sehr weiblich in Szene gesetzt, trotzdem wirkte die Kollektion sehr modern. Strenge und Lässigkeit so gekonnt vereint in einer Kollektion traf meinen Geschmack genau …

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Rebekka Ruétz genoß die Früchte ihrer Arbeit… (Bild von Artikel auf ihrer Homepage, von Mercedes Benz Fashion Week)

Auch die straighten Linien, die man bei Maisonnoèe sah, ließen mein Herz höher schlagen. Rot und schwarz ließen die Trägerinnen in selbstbewußtem Licht leuchten…

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Kretschmer Rock. Aus demselben Stoff gab es noch andere glamouröse Teile! Das Bild ist auch aus der Presseinfo des Veranstalters…
MAISONNOÉE A/W 2016
Sophie Böhmert ist die Designerin von Maisonnoèe.(Bild Presseinfo)

Mariana Jungmann begeisterte mit Materialien wie Spitze und Leder, Anklänge aus der Renaissance komplettierte Ihre Looks zu etwas ganz Besonderem. Auch tiefe Einblicke fehlten nicht… Wobei die meisten Stücke aber durchaus tragbar blieben und gerade bei den zarten Spitzen-Kompositionen, teils mit raffinierten Ausbrenn-Veredelungen, auch für meine Abendgarderobe durchaus Traum-Teile dabei waren…

 

Mariana Jungmann zeigte vielfältige, extravagante Mode, von züchtig-hochgeschlossen bis Sexy…Bilder von der Presseinfo der Mercedes Benz fashion week
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Der ,,Sturm auf die Bastille“ gab Vorlagen für die Kollektion von Isabel Vollrath. Sie zeigte einen herrlichen Romantik-Lumpenlook , jedoch hochwertig verarbeitet und mit solzialkritischen Anklängen! Bilder vom Veranstalter der Mercedes fashion week zur Verfügung gestellt.
Lala Berlin repräsentliert den ,,Geist von Berlin“ durch innovative Materialien und coolen Avantgardismus. Auch Promis wie Cameron Diaz und Heidi Klum sind Fans…Bilder vom Veranstalter

Die Kollektion unseres Shopping Queen Heros „Der Guido“ Maria Kretschmer findet ihr hierVielleicht gibt es ja Mädels unter Euch,  die an seinem Geschmack auch zwecks möglicher Bewerbung besonders interessiert sind – man will ja vorbereitet sein für den Fall der Fälle. Da könnt Ihr Euch übrigens auch gleich von seine Liebe zu der Schock-Farbe Magenta überzeugen. Dann gab es bei ihm auch Glitzer in Schwarz und Gold, alles kombiniert mit einer einzigen witzigen Frisur, dem “ Pumuckl-Gedächtnis-Wischmopp“, der durchaus elegant daher kam. So habe ich diese Frisurenkreation jedenfalls genannt! Wie würdet Ihr denn dazu sagen?

Übrigens beschränkte sich auch Kilian Kerner bei der Damenmode auf nur eine Frisur – er kopierte witzigerweise den Bob von Anna Wintour (Vogue Chefin) . Auf alle Fälle mußte sich so der Backstage Friseur nur jeweils auf einen Kopf einstellen…

KILIAN KERNER A/W 2016
Model von Kilian Kerner mit dem berühmten Anna Wintour Bob, den er allen seinen Modellen verpasste… Bei der Mode setzte er größtenteils auf graphische Muster einer durchaus ansprechenden Kollektion.  Das Bild ist wieder aus der Presseinfo von der Medcedes Benz Fashion Week.

Das Besondere  bei Guido und auch vielen  anderen Designern waren die raffinierten, ausgefeilten Schnittführungen. Die guten Proportionen der Models wurden optimal unterstützt, ohne dass extreme  Hungerhaken-Models auf dem laufsteg geschickt wurden, wie es früher manchmal vorkam, bei denen ich alleine schon vom Angucken an Unterzuckerung leiden würde… Überhaupt scheint  es diesbezüglich zu einem Umdenken bei der Modelauswahl gekommen zu sein: Persönlichkeiten anstatt die ausdruckslosen Gesichter der 90er, Weiblichkeit anstatt androgyne Looks, Vielfalt anstatt Einheitslook bevölkerten die Laufstege. Das ist etwas, was ich natürlich absolut begrüßenswert finde!

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Eher nix zum Einkaufen gehen oder  fürs Theater ist diese Kreation (Shih Chien Universtity), obwohl sie villeicht ganz gut dorthin passen würde… Bild aus Presseinfo Mercedes Benz Fashion Week

 

Noch nicht genug  Impressionen der Mode? Kein Problem! Schaut einfach auf die Looksbooks der Homepage Fashion Week, da sind alle Designer vertreten..

Anna Gorke
Fröhlich ging es bei Anna Gorke zu. Bild aus Presseinfo Mercedes Benz Fashion Week.

Vielleicht hängt der große Anklang, den die Kollektionen bei mir fanden, auch damit zusammen, dass Vieles auch mehr oder weniger an die verschieden Stile der 70er Jahre erinnert.  Nun bin ich ja „ein Kind eben dieser Zeit“!

Fashion week Berlin 2016
Tantchen in den 70ern – Das war damals „Couture“. Könnte man 1:1 heute wieder tragen…

Zugegeben sind auch manche dieser „Trends“, wenn auch vielleicht nicht komplett neu,so doch zum Teil subtile Weiterentwicklung aktueller Mode.  Das hat auch sein Gutes: Ich bin im Herbst/Winter mit meinem „alten Kleiderschrank – Content“ noch relativ aktuell  und könnte mit ein wenig Kombi-Fanatasie und ein paar einzelnen neuen Stücken und Accessoires sofort wieder up-to-date sein. Was ich natürlich nicht durchhalten werde  😉   Schlaghosen, heute auch gerne „Flared Hosen“ genannt, bilden die Ausnahme und haben noch nie seit ich denken kann, den Eintritt in meinen Kleiderschrank geschafft.  Ehrlich gesagt, habe ich sie nie schön gefunden. Sie werden ja bei etwas molligeren Oberschenkeln empfohlen und sollen die Beine optisch schlanker wirken lassen. Das mag sein, aber als „natürlich“ geht die Beinform dann wirklich nicht mehr durch! Abgesehen davon, will ich meine multiplen Problemzonen sicher nicht leugnen, aber bei den Beinen hat es mein Kreateur, wer immer es war,  relativ gut mit mir gemeint…Nun gut, wem´s gefällt, soll sich bitte durch mich nicht von den „Flared-Dingern“ abhalten lassen. Bei anderen kann das vielleicht sogar gut aussehen, wer weiß? Bei mir jedoch…Aber halt… Habe ich da nicht welche gesehen, aus ganz leichte, Stoff, die die Beine ab den Knien wie ein sichtbargewordener Windhauch umspielen? Das ist jetzt doch gar nicht mal sooo verkehrt….

An die 70 er, die, wie ich Euch oben gezeigt habe, derzeit ihr großes Revival erleben, erinnere ich mich modetechnisch und auch sonst nur aus der etwas subjektiven Sicht eines Kindes, das die Dinge eben noch so hinnimmt, wie sie sind, weil es einfach nix anderes kennt…

Ich vermute, als sich meine nebulöse Eingewöhnungszeit auf der Erde dem Ende neigte und ich in die erste Orientierungsphase eingetreten war, empfand ich in etwa Folgendes:

„Verrückte Zeit, in die ich da hineingeboren worden bin!  Zeit der Krisen, Umbrüche, Veränderungen, Ölkrisen, Fußball-Weltmeisterschaft, Nah-Ost-Konflikt, Willy Brand – Guillaume -Affaire, Richard Nixon-Watergate – Affaire, RAF,  Jesus -People, Bhagwan, Anti-Atomkraft, Beginn der Personal-Computer-Ära mit der Gründung von Firmen wie Apple, Microsoft

Und was hat sich Klein-Nessy dabei gedacht?

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Klein Nessy im Wistram-Mäntelchen, genäht by „Mami“ mit Hilfe der damals wie heute gerne verwendeten „Burda“-Schnitte. Häufig bedeutete etwas „Neues zum Anziehen“ die Fahrt in den Stoffladen in die Stadt. Meine Mutter und ich suchten Stoff, Schnitt, Knöpfe und Garn heraus und dann ratterte die Nähmaschine. Auch die Mütze war selbstredend Marke Eigenstrick!

Liebe: Supi Dupi, Kuscheln ist das Tollste! Genug zu Essen:  Endlich Flädlessuppe – etwas anderes als immer diese blöde Milch! Ein wenig abgedreht:  Ganz mein Ding! Freiheit – Klasse, endlich raus aus dem Kinderwagen ! Musikstil à la Simon und Garfunkel – Geht so, Mama dreh´ das Radio leiser! Tapeten mit großen orangenen Kreisen – Geht gar nicht, hast wohl beim Aussuchen nicht ganz sauberes Zeug eingeworfen! Breite Gürtel, mit Schnallen, bei denen man sich beim Gewichtheben eine Hantel sparen kann – oh Gott, willst Du mich erschlagen, wenn ich bei Dir am Rockzipfel hänge! Schlaghosen – Wäähh!

Ja, so oder so ähnlich hat Klein-Nessy in den 70 ernwohl empfunden, als sie nach und nach die Welt erkundete. Und manchmal so ähnlich denkt sie, wenn sie heute allzu wilde Kreationen, die  eine Hommage an diese Zeit sein sollen,  sieht! Die meisten von Euch sind ja Kinder der 80 er, ihr könnt da also nur „aus zweiter Hand“ mitreden! Aber ich habe sie noch gekannt, diese Orginal-Schlaghosen,…

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So sahen sie aus in den 70ern, die „young people“. Lange Hemdkrägen, die es glücklicherweise nicht geschafft haben, bis in die Gegenwart zu überleben und Schlaghosen waren typisch. Dazu trug man diese „undone“ Frisuren, die zwischenzeitlich nie ganz „out“ waren…
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Klein-Nessy mit Longpulli und Strumpfhosen…

Aber das nur nebenbei. Damals hieß es übrigens auch noch „Hosenröcke“ und nicht „Culottes“ und war hauptsächlich aus Cord und nicht aus Leder und das Kunstleder nannte sich „Wistram“ und hat geglänzt wie ein Gesicht mit zuviel Nivea-Creme… Meine Mutter hat mir einmal ein Mäntelchen daraus genäht. Ungefüttert, versteht sich. Auch eine interessante Erfahrung, die man nicht unbedingt machen muß! Aber schaut Euch das Bild an. Trotzdem ganz süß, oder?

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An der deutsch-deutschen Grenze bei Göttingen in den frühen 80ern… Psychodelische Muster auf Latzhosen und Puffärmel-Blusen waren Vorläufern der Dinge, die da kommen sollten!
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So sahen damals die „Karrieremänner“ aus – Mein Vater hatte nix mit „Alternativ“ zu tun! Man beachte das Macht-demonstierende Bärenfell an der Wand!

 

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Damals lag meist den ganzen Winter über Schnee und Schneemänner und -frauen waren in fast jedem Garten zu bewundern. Auf Autofahrten machten wir immer das “ Wer zählt am meisten Schneemänner“ – Spiel…

Aber beenden wir unsere kleine Zeitreise und beamen wir schnell wieder in die Gegenwart. Leider ist auch diese Fashion Week schon wieder Geschichte. Warten wir ab, ob wir auch in den anderen Regalen als in denen der Designer-Shops uns auf der Straße die ausgerufenen „neuen Trends“ wiederfinden!

Übrigens, wenn Ihr noch Fotos aus dieser Zeit habt, könnt Ihr mir sie gerne schicken, ich kann sie hier dann mit einem Link auf Euren Blog posten, wenn Ihr möchtet, oder sie an den Kommentaren anhängen, wäre total super!

Nun wünsche ich Euch eine wunderschöne Vor-Freude-Frühlings-Zeit, Eure Nessy!

 

Endlich Herbstmode – Newest Looks-Autumn is coming

Hallo Ihr Lieben,

wie Ihr ja wisst, habe ich in letzter Zeit viel mit Gesund-Werden verbracht und dies, so hoffe ich, ganz gut hinbekommen. Mit jedem Tag fühle ich mich fitter und (ein gutes Zeichen) mich nerven Sachen im Haushalt, die nicht gemacht sind… Trotzdem darf ich mich noch ausruhen und so bin ich dankbar für jeden Tag in dieser „Zwischenwelt“, die ich so gar nicht gewohnt bin…

Die Zeitschriften und Kataloge sind vor mir schon nicht mehr sicher und auch Saarbrückens Auslagen mußten meinem kritischen Auge standhalten. Deshalb als erstes „mein“ Spätsommer-Herbstoutfit, für viele Gelegenheiten tragbar, kombinierbar und wie (fast) immer, super bequem… diesmal sogar mit manchen Marken, für die, die sich solches oder ähnliches kaufen wollen . Da ich aber  kein Geld von den Firmen erhalte, zeige ich nur, was mir selber gut gefällt! Ich versuche auch, preisgünstig zu bleiben und mit dem ein oder anderen hochqualitativen Teil aufzupeppen (z.B. Liebeskind-Tasche) und mit älteren Teilen zu kombinieren…

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Mein persönliches Lieblings-Früh-Herbst -Outfit: Ein bißchen Fifites Style, Preppy-Look, Bohème-Style, Zwiebel- und Cosiness-Look: Mantel in zarter Candy-Farbe mit Lochprint (Primark), passend zur puderfarbenen Tasche (Tuch bei kaltem Wetter einfach um den Hals), beides H§M und feiner Stickerei-Bluse, die man auf Taille binden kann (Primark). Darunter ein puderfarbenes Chiffon-Hängerchen mit aufgenähten Blumen (Vor-Saison), passend zur braven Fifties Frisur (Haare links und rechts zu einer Schlinge gewickelt) , weiße Riemchenschuhe von Laura Berg. Weiter unten zeige ich weitere Möglichkeiten zu den Basics dieses Outfit, je nach Wetter und Anlass und natürlich die heiß-erwartete „Inn-Liste“, die ich nach Sichtung der Medien (Infos aus Fernsehen wie Shopping-Queen, Elle, In Touch, Instyle, Brigitte, Freundin, Bunte, Grazia, Maxi…)

 

 

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