Nie gruselt es einen so schön wie an Halloween…

Hallo Ihr Lieben!

IMG_7917 (3)Halloween naht und bevor ich Euch jetzt wieder schreibe, woher der Name kommt (vom ,,Tag von Allerheiligen“, gähn, weiß doch jeder) schreibe ich Euch lieber, warum man sich soo gerne gruselt. Also, andere. Ich bin eigentlich ein bekennender Nicht-Grusler, oder wenn, dann bitte ohne Gliedmaßen, fetten Eiter-Narben und Kettensägen. Grusel-Filme finde ich meist nur schrecklich (außer Twilight, aber das liegt an den tollen Bildern und Einstellungen) und mit blutiger Axt & Co kann ich schon gar nicht. Das liegt vielleicht daran, dass ich neun Jahre als Notärztin unterwegs war … Da kann man über Hardcore-Grusel- ,,Witze“ einfach nicht lachen! Aber schon als Kind bin ich aus dem Zimmer gerannt, wenn im Fernsehen ein Skelett zu sehen war. Der echte Tod war für mich allerdings schon früh präsent und da sind solche Sachen wahrscheinlich dann einfach nur schmerzhaft, denn ,,Angst“ ist auch ein Lernprozess.IMG_5004 (2)

Ich bin eher die, die im Herbst Lagerfeuer, bunte Blätter, Sonnenblumen, selbstgebundene Lavendelsträuße und geschmorte Kürbisspalten mit Pflaumenmus liebt, und wenn die Männer und Kinder sich gruseln wollen, bitteschön! Ein paar Ratten auf dem Tisch, das obligate Gespenster-, Vogelscheuchen- oder Hexenkostüm und gut erzählte Gruselgeschichten kann dann auch ich verkraften …

Aber woher kommt sie nun, die Lust, sich zu gruseln? Natürlich bedeutet es zuerst einmal eine vermeintliche Gefahr, die unser Körper mit einem Adrenalin-Schub quittiert, besonders, wenn sie plötzlich kommt. die Augen weiten sich, der Puls rast, der Blutdruck steigt. Wir merken manchmal regelrecht, wie uns das Herz ,,bis zum Halse“ schlägt.

Der Sinn von ,,Angst“ ist eigentlich, die Sinne zu schärfen und alle Kraftreserven zu motivieren. Damit aktiviert sie einen Schutz- und Überlebensmechanismus, der in tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Gefahrensituationen ein angemessenes Verhalten (Fight-or-Flight) einleitet.

IMG_7993 (3)Die Reize gelangen ins sogenannte Angstzentrum, Amygdala, ein mandelförmiges Gebilde gleich über dem Stammhirn (Sitz der ,,ureigensten Instinkte“). Diese Amygdala ist für äußere Angstzustände zuständig, Es gibt allerdings noch ein anderes Angstzentrum, wie  jüngst im Fachjournal „Nature Neuroscience“ veröffentlicht wurde. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um die ,,Inselrinde“, die eventuell für die endogenen Angst, also die z.B. vor dem Ersticken bei zu hohem CO2 Gehalt der Luft, zuständig ist.

Nun gibt es einen schnellen und einen langsamen Weg, denn wenn wir in einer Gefahrensituation sind, können wir nicht lange überlegen, was am besten zu tun sei!

So setzt der schnelle Weg, die oben beschriebenen Reaktionen in Gang, die den ganzen Körper in Fluchtbereitschaft versetzen. Dieses ,,Programm“ ist quasi ein Angstkonzept, auf das wir uns verlassen können. Bevor wir uns noch der Ursache der Angst richtig bewußt sind, wir also eigentlich nur in der Erwartung einer Gefahr sind,werden hauptsächlich über den Botenstoff Glutamat Alarmsignale in andere Hirnteile wie den Hypothalamus und dann in den Körper gestreut. Das Nebennierenmark stößt große Mengen des aufputschenden Stresshormons Adrenalin aus, der Blutzuckerspiegel steigt, das Herz schlägt schneller und die Handinnenflächen werden feucht.

Der eigentlich nur wenig langsameren „Umweg“ führt zum sensorischen Kortex. Dieser Hirnbereich verschafft ein einordnendes, klareres Bild über die potenzielle Bedrohung – und verstärkt dann die Abwehrreaktion oder entlarvt sie als Fehlalarm.IMG_8003 (2)

Der Körper kann zwischen 3 Wegen wählen: Erstarren, Fliehen oder Kämpfen sind die Optionen, die je nach Bedrohung folgen.

Wenn sich die Gefahr aber als eigentlich an sich harmlos ist, strömt das beruhigende Wohlfühlhormon Endorphin durch den Körper. Das löst wiederum das schöne Gruselgefühl aus – egal ob in der Geisterbahn oder bei einer tollen Story am Lagerfeuer…

Auch ich habe mich schon an Gruselgeschichten versucht… Die,  bei der ich mich selbst wirklich zu Tode erschrocken habe, mit vielen Bildern des Orginal-Schauplatzes unseres ersten, romantischen alten (Spuk-) Häuschens in Frankreich gibt es in den folgenden Links, übrigens auch mit Bildern von der jungen Nessy…

SHORT STORY / LIFESTYLE: 1. TEIL – EIN MYSTERIÖSES, ROMANTISCHES POSTHÄUSCHEN IN FRANKREICH – UNSER ERSTES FAMILIENDOMIZIL…

SHORT STORY/LIFESTYLE 2. TEIL – EIN MYSTERIÖSES, ROMANTISCHES POSTHÄUSCHEN IN FRANKREICH – UNSER ERSTES FAMILIENDOMIZIL…

SHORT STORY/LIFESTYLE 3. TEIL – EIN MYSTERIÖSES, ROMANTISCHES POSTHÄUSCHEN IN FRANKREICH – UNSER ERSTES FAMILIENDOMIZIL…

SHORT STORY/LIFESTYLE 4. TEIL – EIN MYSTERIÖSES, ROMANTISCHES POSTHÄUSCHEN IN FRANKREICH – UNSER ERSTES FAMILIENDOMIZIL…

So, jetzt wünsche ich Euch noch viel Spaß beim Gruseln,

Alles Liebe und eine wunderschöne (Grusel-) Herbsttage,

Eure Nessy

Satire/Mode: Die Erscheinung der schwarz-weißen Lady an Halloween …

 

Hallo liebe Freunde,

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meine Geschichte spielt in jener, längst vergangener Zeit, als es unter den Menschen üblich war, sich an einer bestimmter Jahreszeit den Attributen des Todes und der Geister zu bemächtigen.

Aber anders als in jenen Jahren, als der Brauch aufkam, um die Toten selbst zu erschrecken und sich nicht als Lebende erkenntlich zu machen, um sich zu schützen, geschah dies nun aus reiner Lust an dem Verderben und der Verdammnis selbst! ,,Halloween“ nannte sich diese Unsitte, die irgendwann aus den Vereinigten Staaten über die Kontinente hinweg nach Europa geschwappt war … So wurden Partys abgehalten, bei denen der Raum mit gar grässlichen Gestalten geschmückt wurde, um das Kribbeln des Grauens als bloße Unterhaltung der Gäste zu mißbrauchen…

Wir befinden uns also auf einer jener unsäglicher Partys in einem gut-bürgerlichen Haus, zugegeben mit eher lustig als grausam anmutender Dekoration, irgendwo an der Grenze zwischen dem was die Nahrung angeht genußorientierten Frankreich und dem vernunftbetonten, wenn auch den Einflüssen des Nachbarlandes nicht gänzlich verschlossenen Deutschland… „Satire/Mode: Die Erscheinung der schwarz-weißen Lady an Halloween …“ weiterlesen

Lifestyle/ Hunde: Happy Halloween! Hündin Aimée erzählt …

Horrorwesen haben Einzug gehalten, und niemand scheint sich daran zu stören! Und plötzlich fangen auch meine Menschen an, zu mutieren! Das ist alles äußerst beunruhigend! Da Bellen alleine nicht hilft, werde ich Hilfe holen! DIDI-MAN soll uns retten!

Hallo Ihr Lieben,

heute nimmt Euch die Hündin Aimée mit auf ein schönes Fest. Vielleicht macht es Euch Spaß, ein wenig durchs Schlüsselloch zu sehen und  ein paar Anregungen mitzunehmen…FullSizeRender (15)

ich liebe es ja , fotografiert zu werden. Ich bin halt ein Mädchen. Deshalb mogel ich mich gerne bei meiner Nessy-Menschin auf Bilder. Daher kennen mich manche vielleicht. Oder von der Doku über mich und meine Welpen…

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Es ist ganz schön schwer, sich auf den Computer zu rollen...

Wenn sie an ihrem Blog schreibt, finde ich das allerdings nicht so prickelnd. Sie könnte wirklich Sinnvolleres tun, zum Beispiel mit mir. Nun ja, manchmal ist sie eben doch ein bißchen komisch, die Gute.

Was sie am Samstag veranstaltet hat, war wirklich wieder richtig menschlich… Menschen tun ja manchmal Dinge, die eigentlich völlig unsinnig sind. Und darüber freuen sie sich dann wie ich mich über einen Riesen-Napf feinstes Frischfleisch. „Lifestyle/ Hunde: Happy Halloween! Hündin Aimée erzählt …“ weiterlesen