Corona – Die 12 wichtigsten aktuellen Tipps: Meinungsbilder, Verschwörungstheorien, Lügen(?)und Astra Zeneca Impfstoff, (Gastbeitrag Satire von Arzt XY-Unbekannt)mit Links zu guten Infos

Corona hält uns nach wie vor gefangen. Deshalb habe ich für Euch heute ein kleinen, aktuellen Überblick hochgeladen, den ein Kollege verfasst hat. Denn mittlerweile müssten wir doch manches besser wissen … Dazu haben wir Euch die wichtigsten Tipps, die sich doch in Nuancen von den ,,allgemeinen“ unterscheiden, zusammengefasst. Aber seht selbst, wie wir das sehen. Ach, noch was: Das sind keine ,,offiziellen“ ärztlichen Tipps, sondern unsere, vielleicht auch subjektiven Gedanken!

Warum die schnelle Zulassungen der Impf-Seren tatsächlich völlig rechtens war!

Also sicher war ich mir wirklich nicht, ob das alles so rechtens war … Auch für einen Arzt ist es einfach unvorstellbar, einen Impfstoff in gut sechs Monaten aus dem Boden zu stampfen und alle Prüfverfahren mit Bravour zu absolvieren. Wie es so schön heißt: Glaube keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast… Da Langzeitstudien aber definitiv in einem halben Jahr nach unserer Zeitrechnung auf der Erde nicht möglich sind, gibt es so etwas wie ein ,,Not-Eil-Verfahren“. Da muss dann einfach nicht soviel und solange getestet werden, was natürlich eine elegante Lösung ist. Man muss einfach die Vorschriften ändern, schon kann man sie einhalten.

Prinzipiell verstand ich natürlich die Eile. Es tat nicht nur uns Mediziner in der Seele weh, wenn man hilflos zusehen musste, wie die älteren Leuten in den Altenheimen teilweise tatsächlich wegstarben wie die Fliegen … Sorry, das klingt hart. War aber so.

Wie die Situation in den Krankenhäusern wirklich war, und warum selbst die Statistik lange ,,nichts“ hergab

Ansdererseits herrschte allerdings den Sommer über in den Krankenhäusern, vor allem auf den OP-Stationen, gähnende Leere. Und während sich die Presse mit Lobeshymnen über das ach so tapfere Pflegepersonal, dass nun ,,zusätzlich“ all die Corona-Kranken pflegen müsste, überschlug, wurde dieses nach Hause geschickt, um Überstunden abzufeiern, weil ja keine Regel-Operationen stattfinden durften und der erwartete Corona-Ansturm etwa bis Oktober/November ausblieb, während die Statistiken bis dahin sogar, bis auf wenige Ausnahmen, beispielsweise durch eine kurze Hitzeperiode, mit einer Untersterblichkeit im Vergleich zu den Vorjahren, glänzte. Das öffentliche Leben wurde indes so restriktiv nach unten gefahren, dass uns wahrscheinlich in Kürze als Folgen dieser Entscheidungen Rezessionen und Inflationen heimsuchen werden, von der wir uns vermutlich erst dann erholt haben, wenn Corona längst Geschichte ist und wir uns mit weit schlimmeren Problemen herumärgern müssen.

…Zum Glück (oder Pech?) gibt es ja Amazon …

Wobei die politischen Folgen allein von dieser Pandemie gar nicht abzuschätzen sind. China mit seiner Billig-Preis-Politik wird unsere Wirtschaft jedenfalls mehr als wir uns das vorstellen können, mitbeeinflussen, sind doch aktuell schon zahlreiche Übernahmeverfahren im Gange … Aber wer wird denn in unserer ach so heilen Amazon-Päckchen-Welt, die jeden Tag ,,kleine, selbstbestellte ,,Überraschungen“ für uns bereithält (ist es das, was ich erwartet habe oder geht es zurück oder beides?), so schwarz malen?

Erstaunlich, was die Menschen ,,alles“ mit sich machen lassen – Aber manch einer ist gar nicht so unglücklich …

Und während die Wirtschaft vor sich hinächzt, wird schon die nächste Kurzschlusshandlung überlegt, um der sich diskret nach oben bewegenden Pandemiezahlen Herr zu werden. Und das, obwohl man sogar nach Weihachten Ehepaaren verboten hatte, zusammen ihre Eltern zu besuchen. Es ist irgendwie verwunderlich, dass die Menschen nicht längst viel mehr rebelliert haben. Immerhin wird das in zwei Tagen, am Montag, den 8. März wieder lockerer. Fünf Personen mit familiärem Bezug aus zwei Haushalten dürfen zusammenkommen. Halleluja, da kann die Party ja endlich wieder steigen!

Beim Impfen kann von Gedrängel keine Rede sein …wie man hier im Impfzentrum einer Großstadt irgendwo in Deutschland sieht. Da ist eindeutig noch Luft nach oben, was die Anzahl der Menschen, die geimpft werden könnten, angeht!

Aber da gibt es noch etwas, was bei der ganzen Jammerei über das ,,Eingesperrt-Sein“ nur leise hinter vorgehaltener Hand artikuliert wird … Ein mancher ist nämlich gar nicht soo unglücklich, wenn er nicht jedem Morgen um 6 Uhr aus dem Haus muss, sondern vergnüglich bis fünf vor acht schlafen kann, um dann pünktlich um acht Uhr mit einem heißen Kaffee im Schalfanzug vor dem Laptop, vielleicht sogar noch im Bett, zu sitzen und sich zur ,,Home-Office-Morgen-Parade“ mit seinen, ebenfalls mit einem dampfenden Kaffee versorgten, Kollegen zu treffen um die meist eh etwas begrenzten Aufgaben des Tages zu besprechen. Manchmal heißt es auch ,,Kündigung bei drei Monaten vollem Lohnausgleich“ oder ,,Kurzarbeit“ oder ,,Überstunden-Abfeiern“ … Was kurzfristig vielleicht ganz angenehm ist, hat meist allerdings einen sehr ernsten Hintergrund, dessen Folgen wahrscheinlich erst dann richtig zum Tragen kommen werden, wenn die Pandemie (hoffentlich) längst wieder im Griff ist.

Wer sich tatsächlich krumm legt, um die,,Corona“ -Schäden möglichst gering zu halten

Ja, wiedersprecht mir ruhig, ihr anderen, die wirklich viel, viel mehr zu tun hatten,als sonst – beispielsweise auf den Covid-Intensivstationen die letzten zwei Monate. Da gab es ihn dann schon, den ein oder anderen tödlich verlaufenden Corona-Fall. Und da musste der ein oder andere dann vielleicht wirklich mehr leisten, als sonst schon. Also Ihr wackeren Helden! Ihr seid natürlich nicht gemeint. Denn vor Euch, wirklich Leute, ohne Witz jetzt, ziehe ich meinen Hut und Ihr werdet zu Recht gelobt! Und auch Ihr anderen, die Ihr Euch wirklich krumm legt, um der Pandemie Herr zu werden, seid gemeint!

Auch, wenn letztere Gruppe vielleicht eine andere ist, als die, die man auf dem ersten Blick im Auge hat. Ebenso große Achtung habe ich natürlich vor Leuten, die wacker und mit Einfallsreichtum um ihre Existenz kämpfen und nichts unversucht lassen, um ein wenig Geld in die Kassen zu bekommen. Denn diese kann es aktuell häufig mit der unendlichen Leere dessen aufnehmen, was man hinter unserer ,,Welt“, wie wir sie kennen, vermutet. Also heißt es, clever solange etwas Kohle zu erwirtschaften, bis die Regierung mit immer wieder neuen Auflagen erfahrungsgemaß Striche durch die Rechnung macht … Ihr habt, ganz ehrlich und ohne Polemik, mein vollstes Mitgefühl und ich drücke Euch allen die Daumen, dass ihr das alles gut schafft.

Es gibt natürlich auch die Glücklichen, ,,echte Gewinner“ der Pandemie. Supermärkte, die auch Non-Food-Artikel wie Klamotten verkaufen, Handwerker, die sich vor Aufträgen der zuhause-hockenden, renovierungs-gewillten Familienväter nicht retten können und ein paar andere, die eher im Schatten agieren und auch dort ihre Schäflein in trockene Gefilde schaffen … die aber lieber ganz ruhig sind, angesichts der allgemeinen Jammerei. Kein weiterer Kommentar. Kommen wir zurück zu medizinschen Dingen.

Das Problem der Statistik

Eine Übersterblichkeit war, abgsehen von leichten Ausreißern bei der ersten Welle und einer kleinen Hitzeperiode erst ab Herbst zu verzeichnen – Deutschland durfte sich tatsächlich all die Monate davor sogar teilweise noch über eine Untersterblichkeit erfreuen … Wobei hierbei das Statistische Bundesamt die Auswirkungen bezüglich der Corona-Pandemie leider – oder auch Gott sei Dank gerne etwas irrenführend darstellt. Denn die Altersverschiebung in der Bevölkerung wurde bei den Auswertungen, die dort abzurufen sind, nicht berücksichtigt.  Das ist nur in einer älteren Veröffentlichung der Fall, allerdings bildet sie nur die ersten Wochen der Pandemie ab. Es wäre an der Zeit, liebe Bundesstatistiker, hier etwas nachzuarbeiten! ,,Allzu einfach“ führt dann doch nicht immer zur Wahrheit.

Was ist schon Wahrheit gemessen am ,,Wohl der Nation“? Warum sich aber auch Verschwörungstheorektiker auf dünnem Eis bewegen …

Wenn wir hier bei schon bei der Wahrheit sind -oder bei dem, was ich dafür halte, was nicht immer das ist, was andere dafür halten, muss man diesen Verlauf, verglich mit dem in anderen Ländern, ehrlicherweise der doch der teilweise recht umsichtigen Politik der Verantwortlichen zuschreiben. Ja, tatsächlich war diese Aufgabe eine der schwersten. Denn wie kann man aufgrund vager Prognosen gute Entscheidungen treffen? Niemand wußte doch wohl, was ,,Corona“ genau ist. Wie gefählich, wie harmlos? Ja, Ihr Meckerer und Schlaumeier, die das alles ,,viel viel besser“ gemacht hätten! Hättet Ihr lieber das Leben von ganz Deutschland riskiert? Vielleicht überlegt Ihr Euch das einmal, bevor Ihr wieder alle ,,da oben“ angreift. Wobei man auch ,,die“ nicht über einen Kamm scheren darf. Gerne wird die Problematik dann auch auf drei Namen reduziert (Hans, Spahn und Merkel). Aber eine solche Reduktion, die eventuell darauf beruhen könnte, dass sich manche vielleicht einfach nicht mehr Personen merken können, ist auch nicht die Lösung. Tatsächlich arbeiten so viele Leute an dem Corona-Problem, dass es mitlerweile ein ganz neuer Industriezweig entstanden ist.

Kleine Fehlinformationen der Bevölkerung sind dabei natürlich an der Tagesordnung. Was denken Sie denn? Stellen Sie sich vor, ein Jens Spahn würde einfach so Wahrheiten heraushauen, wie:,, Leute, dieser Astra-Zeneca-Impfstoff ist nicht nur nicht so gut wirksam wie Pfizer & Co, sondern er gelangt dazu tatsächlich in den Zellkern und eine Tumorentstehung ist nicht ausgeschlossen, sodaß unsere werten Herren Professoren doch ganz schön Bauchschmerzen haben, aber hey, wir müssen schließlich wirtschaftlich denken, also geht hin und seit froh, wenn Ihr überhaupt was bekommt! “ Glauben Sie, noch einer würde sich damit impfen lassen? Ja wir sind hier doch nicht in einem Wahrheits-Findungs-Seminar, sondern in einem Land des geschickten Taktierens! Schließlich geht es doch in erster Linie darum, die Bevölkerung dazu zu bringen, dass sie, gesamtwirtschaftlich betrachtet, dern kleinst möglichen Schaden nimmt! Ihr wollt Beispiele?

Über die Masken als Wespen-Falle …

Nun, nehmen wir die Masken-Politik. Bereits im Frühjahr , kurz nach Ausbrechen, war klar, dass die bunten Tüchlein, die nun, bei der ,,Maskenpflicht“, als solche toleriert wurden, allenfalls den Schutz boten, den ein Maschendrahtzaum bei der Bekämpfung von Wespen innehat.

Wurde anfangs noch verbreitet, dass diese Masken ausschließlich den Gegenüber schützen würden, wurde diese Aussage bald wieder revidiert, damit die Leutchen ,,ein Gefühl für die Gefahr entwickelten“. Denn einen weiteren Sinn hatte das Maskentragen nur in den seltensten Fällen, nämlich dann, wenn sich die Leutchen tatsächlich viel zu nah auf die Pelle gerückt sind. Nun, fast ein Jahr nach Ausbrechen der Pandemie, ist man endlich doch dazu übergegangen, FFP2 Masken, die tatsächlich einigermaßen schützen können, zu fordern! Das Argument, dass diese nicht verfügbar gewesen seien, habe ich, offengestanden, allenfalls die ersten beiden Monate gelten lassen. Denn länger braucht die Industrie nicht, sich auf neue Bedürfnisse einzustellen, was man an den vielen fröhlich-bunten Designer-Mund-Läppchen oder auch am Klopapier-Gau gesehen hat, der auch ein schönes Beispiel dafür ist, wie die Menschen auf Informationen reagieren und wovor sie am meisten Angst haben …

Kein Wunder also, dass inmitten solcher Wirren verärgerte, verängstigte Bürger, die sich Verschwörungstheoretikern anschlossen, an der Tagesordnung waren (und vielleicht auch noch sind). Das Problem bei diesen Theorien ist aber recht einfach: Irgenwelche Menschen bilden sich eine Meinung. Sie informieren sich zumindest oberflächlich über etwas und entdecken tatsächlich irgendeine Ungereimtheit, die ihnen,,spanisch“ vorkommt. Nun wird öffentlich spekuliert… ,,Es kann ja nur sein, dass…“. Gestern hörte ich zum Beispiel folgenden Satz: ,,Alle reden nur von Corona: morgens , mittags und ……..abends. Da können ,,dieee“ zwischenzeitlich machen, was sie wollen, das kommt ,,denen“ dann gerade recht!“ Dazu ein verschwörerischer Blick, der sagte: ,,Ist doch alles glasklar, oder?“ Ich war etwas verwirrt und fragte höflich, wer ,,die da“ denn seien und was ,,sie“ denn zwischenzeitlich machen würden. Ein mitleidiger Blick, dann die lapidare Antwort:,, Na man muss schon etwas weiter recherchieren, da musste ´mal ins Darknet gehen, da erfährste sowas!“ Trotz dieser fundierten, klaren Aussage ließ ich nicht locker. ,,Okay, mag, sein, aber wer sind ,,die“ denn nun und was wird verschleiert?“. Mein Gegenüber war von soviel ,,Begriffsstutzigkeit“ wie er es wohl insgeheim nannte, so langsam etwas genervt: ,, Die, das ist natürlich die Regierung. Und verschleiert wird alles, wozu DIE gerade Lust haben. Flüchtlingspolitik, Arbeitspolitik, alles! Das fällt alles hintenrunter, und die machen Reibach. Es geht immer nur um Reibach“ Wieder so ein wichtiger, aber auch unheimlich bornierter Blick … Okay, da wusste ich nun ja endlich ´mal so richtig detailliert Bescheid … Wirklich unfassbar, was im Darknet so alles für wichtige Informationen freigegeben werden!

Und das ist das Problem. Gerne setzte ich mich mit Menschen, die fundiert über etwas nachdenken, auseinander. Das Dumme ist nur, dass die ,,Fakten“ die faktisch nicht stimmen, von vielen unkritisch übernommen werden. Versteht mich nicht falsch! Ich bin auch kritisch, echt! Also, ich bemühe mich zumindest … Aber kritisch kann auch so richtig anstrengend sein. Warum? Weil man sich IMMER selbst ein eigenes Bild machen muss, oder aber, man überlegt sich genau, warum man welchen Leuten und deren Aussagen vertraut! Und dann kommen wir wieder zum Kaugummi-Begriff der Wahrheit. Denn ,,die Wahrheit“ gibt es manchmal halt schon. Das hat nichts mit Toleranz zu tun. Allerdings gibt es kaum ein Schwarz oder Weiß. ,,Wahrheit“ ist also meist keine echte , sondern vielmehr eine Einschätzung der Fakten. Da wird von allen Seiten gerne übertrieben und polarisiert, damit man die ,,Wahrheit“ auch als solche erkennt. Aber ist sie dadurch noch wahrer?

Ist der Astra-Impfstoff wirklich schädlich?

Denn wenn ich damit anfange, dass zwar niemand ausschließen kann, dass Astra-Zenec-Impfstoff Krebs erregt, aber die Wahrscheinlichkeit (zumindest bei Mäusen) nur ein paar von 100 000 betrifft und auch eine schlechte Ernährung, Umweltverschmutzung, der Zufall und vielleicht sogar Unglücklichsein Krebs entstehen lässt … Was, Kinder der Wahrheit, soll der Otto-Normalverbraucher bitteschön damit anfangen? Ist das jetzt schlimmer, als eine Covid-19 Infektion zu bekommen oder nicht? Kann man einfach nicht sagen? Wie jetzt? Da klingt es doch besser, eine Meinung zu haben, Argumente dafür zu sammeln und sie dann mit allem Nachdruck zu vertreten! Jawolll ! Das ist kein Wischi-Waschi! Deshalb hat Trump auch so einen Erfolg! Obwohl er sicher kein Freund der Wahrheit ist, sondern eher davon, eine Meinung im Brustton der Überzeugung vortragen zu können. Das ist einfach cool! Da tut es auch nichts zur Sache, dass diese Meinung dann und wann auch ändert. Wer sagt denn, dass sich die Dinge (oder die Informationen, aber wollen wir nicht kleinlich sein…) nicht manchmal ändern können?

Dabei wurde wirklich mit Feuereifer gearbeitet – und zwar an allen Impfstoff-Fronten. Wie ja mein allwissender Freud, wahrscheinlich nicht ganz zu Unrecht, im Darknet gelesen hatte – es geht immer nur ,,um den Reibach“! Und jetzt ist ,,der Impfstoff“ jedenfalls endlich da. Und nicht nur einer, sondern gleich so viele verschiedene! Aber nein, nicht für alle. Zuerst einmal für die über 80 jährigen. Schließlich sorgen sie für einen nicht unbeträchtlichen Teil der Corona-Todesfälle. Nein, nein, sie bekamen ihn nicht, diesen Astra-Zeneca-Impfstoff, der nur bei 60% der Viren überhaupt nützt. Sie bekamen bis heute ,,einen der Besseren“ (wobei das ja jetzt ja anders werden soll)… Weil Astra den Impfstoff angeblich nicht für Ältere getestet hatte. Warum nicht? Versteh ich nicht. Auch nicht, warum auch die Alten, die nicht im Altenheim wohnen, noch vor Ärzten und Pflegepersonal geimpft worden sind. Denn meistens gehen sie kaum mehr zu größeren Menschenansammlungen, arbeiten nicht und werden oftmals von Verwandten oder Bekannten mit Nahrung versorgt. Wäre es nicht besser gewesen, zuerst das Pflegepersonal, Ärzte und Schwestern zu impfen? Denn wenn diese krank werden, fungieren sie als Multiplikatoren und stecken in Wideseile 100 oder mehr Menschen an. Nur so ein Gedanke …

Apropos Sterbestatistik. Auch darf man hierbei nicht vergessen, dass die Sterbestatistik ja nicht angibt, ob die Personen wirklich an einer COVID-Infektion verstorben sind, sondern nur, dass ihr Tod im Zusammenhang mit einer COVID-Infektion stand. Es gibt kein Kreuz für: Wäre aller Wahrscheinlichkeit sowieso in den nächsten zwei Monaten verstorben. Bevor jetzt entrüstete Stimmen kommen: Das ist für mich natürlich auch absolut kein Argument, diese Menschen nicht zu impfen. Denn ich bin gegen eine Medizin, die vor dem Alter haltmacht, wie sie in vielen anderen Ländern, zum Beispiel in England, praktiziert wird. Und ich bin auch dafür, dass alle, die möchten, geimpft werden sollen. Aber ich bin für eine Statistik, die ,,Corona“ nicht mehr Todesfälle zuschustert, als diese Erkrankung auch verursacht. Da Menschen über 80 oft weitere Erkrankungen haben, sterben sie natürlich auch eher an einer Grunderkrankung, wie zum Beispiel Herzschwäche. Natürlich ist die Gefahr erhöht, wenn nebenbei auch das Corona-Virus im Körper herumdümpelt und den Körper zusätzlich schwächt… Aber oft kann auch eine simple Erkältung bei solchen multimorbiden Menschen das Immunsystem überfordern.

Mittlerweile haben wir aber einen Zustand, der in meinen Augen wirklich traurig ist: Wir haben nämlich relativ viel Impfstoff, der vor sich hin lagert – neue Chargen sind bereits unterwegs. Und was machen wir? Priorisieren weiter, Politiker, die ,,aus Versehen“ zu früh geimpft wurden, weil der Impfstoff andernfalls entsorgt worden wäre, müssen abtreten … ja bitteschön, in welcher Welt leben wir denn? Warum können wir nicht, ganz unbürokratisch einfach alle Ärzte, die wollen, ihre Patienten (und wenn sie wollen, auch andere) und alle Patienten, die geimpft werden wollen, einfach impfen? Vielleicht, aber nur vielleicht, entsteht dann einmal eine Zeit, in der kein Impfstoff mehr zur Verfügung steht, für die, die ihn dringend bräuchten. Aber glaubt mir (oder auch nicht), ich glaube zumindest, dass dieser Zustand kaum lange anhalten wird, denn dazu sind die Pharma-Firmen viel zu gierig, um nicht ihre ganze Energie in die Produktion dieser ,,goldenen Flüssigkeit“ zu stecken!

Und mittlerweile, ja mittlerweile habe sogar einige Kollegen an vorderster Front, ihren ersten Piks hinter sich – natürlich fast ,,nur“ mit dem ,,2. Klasse“ Astra-Impfstoff. Klar, nicht umsonst wurden wir anfangs tatsächlich dazu aufgefordert, uns nur zu testen, wenn wir ,,wirklich ernsthafte Symtome“ entwickeln würden … Zuviel Angst war von Seiten der Verantwortlichen da, dass zuwenig Ärzte zur Behandlung der ,,massenweise Kranken“ zur Verfügung stehen würden. Okay, die ganze Verlogenheit war unnötig, denn das Horrorszenario vom Massensterben in irgendwelchen Krankenhaus-Zelten und von Leichenhaufen auf der Straße blieb aus. Und das kommt nicht von ungefähr. Denn ,,die Politiker“ haben – ja wirklich! auch ein paar Sachen ganz gut gemacht, auch wenn das gerne vergessen wird.

Und jetzt lasse ich doch noch eine ,,Wahrheit“ los, die ich so wahrnehme. Immerhin geht es uns allen, gemessen an dem, wie es sein könnte, wenn die Pandemie nicht aufgehalten worden wäre, so nervig das auch war, relativ gut. Nur wenige sind bei uns gestorben und jeder Kranke, der es nötig hatte, ist beatmet worden, auch , wenn es ,,ein paar“ leider auch nicht retten konnte … Die Versorgung mit Lebensmittel hat insgesamt (fast) so gut wie immer geklappt, wenn man von ein paar, durch ungerechtfertigtes Horter-Verhalten ausgelöste Engpässe bei Dosensuppen, Ravioli und Klopapier absieht.

Dennoch, sorry, vertraue ich niemanden vorbehaltlos, so werde ich ganz feige, nein, ganz vorsichtig, wie ich nun einmal bin, anonym bleibe. Ach ja, ich habe noch eine gute Ausrede parat: Vor einem Tag bin ich geimpft worden. Jetzt habe ich, während ich diese Zeilen schreibe, fast 40!°C Fieber und Gliederschmerzen – wie eigentlich bei einer handfesten Grippe! Haben oder hatten übrigens alle meine Kollegen! Aber was nicht tötet macht ja bekanntlich hart und den einen Tag Arbeitsausfall (der für die Kranken mit noch längeren Wartezeiten vergesellschaftet ist) muß die Gesellschaft halt in Kauf nehmen, wenn sie uns nicht den besser verträglichen und wirkungsvolleren Impfstoff zur Verfügung stellt.

Macht es gut, Liebe Mitmenschen!

Folgende Tipps, habe ich mir mit Nessy zusammen für Euch überlegt., die aber z.T. nicht mit der allgemeinen (Fach-) Meinung übereinstimmen, sondern auf unseren Erfahrungen beruhen und natürlich die wertvollen Ratschläge des Arztes Eures Vertrauens nicht ersetzen!

Literatur-Tipps

Wenn die Sache mit dem Astra-Impfstoff interessiert, für den habe ich hier einen ganz guten Artikel – zumindest aus meiner Sicht als Arzt, der gerne anderen Ärzten, die tatsächlich in manchen (natürlich nur wenigen) Dingen besser sind als man selbst, zuhören …

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/koennen-vektorimpfstoffe-das-erbgut-veraendern-123924/

Allgemeine Fakten gibts hier

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Prognose-Faktoren hier

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-variante-b-1-1-7-robert-koch-institut-legt-duestere-prognose-fuer-ostern-vor-a-3912647d-9d06-469b-9613-4eaf8ec97b4f

Kurzer, einfacher Überblick über die wichtigsten Impfstoffe

https://www.rtl.de/cms/biontech-moderna-astrazeneca-und-johnson-johnson-corona-impfstoffe-im-vergleich-4656281.html

In diesem Sinne wünschen wir Euch ein schönes, gesundes Frühjahr!

Eure Nessy und der Autor XY-Unbekannt …

Spermidin – Der neue Anti Aging-Star?

Das Polyamin Spermidin alias C7H19N3 gilt als der neue ,,Rising Star“ am Anti-Aging Himmel. Die Konsumenten erhoffen sich eine Verbesserung der Fähigkeiten des Gehirns, ja vielleicht sogar eine Verjüngung und Verlängerung der Lebensspanne infolge einer protektiven Wirkung auf den gesamten Organismus von dieser ungewöhnlichen Substanz, die vor allem aus dem Kern des Weizenkornes gewonnen wird, aber auch in zahlreichen Nahrungsmitteln vorhanden ist.

Aber diese Hoffnungen beruhen nicht nur auf Hören-Sagen von Sekundär-Medizinern. Denn auch in der medizinischen Fachwelt wurden bereits Hinweise auf die besonderen Eigenschaften dieser Substanz gefunden.

So wurde sie auch im aktuellen Kampf gegen SARS-CoV-2 genauer unter die Lupe genommen und in diesem Zusammenhang tatsächlich eine hemmende Wirkung durch sehr hohe Dosen Spermidin auf mit COVID-19 infizierten Lungenzellen in vitro beobachtet (1).

Auch die Forschungsergebnisse des internationalen Teams des Forschungszentrums VASCage (Research Centre on Vascular Ageing and Stroke) erregten Aufsehen (2,3). Unter Leitung von Stefan Kiechl, wissenschaftlicher Leiter der Medizinischen Universität Innsbruck, wurde die Ernährung von über 800 Probanden über 20 Jahre unter die Lupe genommen und dabei beobachtet, wie sich eine Spermidin-reiche Ernährung positiv auf die Lebensspanne und auf verschiedene Prozesse des menschlichen Organismus, wie beispielsweise Entzündungsprozesse oder auf die kognitiven und kardialen Funktionen, auswirkt.

Auch in einer ersten kleineren Humanstudie (pre Smart Age), bei der Spermidin supplementiert worden war, konnten positive Effekte von Spermidin auf die Gehirnleistung beobachtet werden. Die Folge-Studie ist noch am Laufen.

Zusätzlich war in vielen Studien beobachtet worden, dass Spermidin im Tier-oder Zellversuch positive Effekte auf den Organismus, so auch auf Blutdruck und Gefäße, Entzündungen auch des Darmes und auf die Regeneration hatte.

Da aber heutzutage eine ausreichende Ernährung im Sinne der Versorgung mit Nährstoffen (nicht mit Kalorien) nur schwer realisierbar ist, stellt sich die Frage, ob und wann eine Substitution mit Spermidin sinnvoll sein kann. Deshalb wurden Beispiel-Produkte aus dem Netz verglichen und Qualitätsunterschiede beleuchtet. Außerdem wurde auf die Dosierungen eingegangen, wie sie beispielsweise in Studien und in der Laienanwendung praktiziert werden.

Die wichtigsten Eigenschaften

Das Polyamin Spermidin (3)

  • kommt in jeder menschlichen Zelle vor.
  • befindet sich in hoher Konzentration in der männlichen Samenflüssigkeit.
  • wird auch von bestimmten Darmbakterien produziert.
  • ist normalerweise in einer ,,gesunden“ Ernährung enthalten.
  • unterstützt den Körper dabei, Autophagie zu betreiben (siehe auch Kapitel ,,Autophagie“).
  • hat eine Wirkung beim Aufbau von Zellen (Nukleinsäuren / Proteinen /Membranstabilisierung), die noch nicht genau geklärt ist.
  • ist, wenn es verabreicht wird, mit einem erhöhten Überleben von Hefen, Würmern und menschlichen Immunzellen vergesellschaftet.
  • kann in sehr hohen Konzentrationen das Altern der Zellen verhindern und Keimzelllinien ein langfristiges Überleben verleihen.

Nimmt ab (1)

  • bei einer Verlangsamung des Stoffwechsels.
  • im Lauf des Lebens (bei sehr alten Menschen kann es wieder leicht ansteigen).
  • bei Infektionen wie beispielsweise bei SARS-CoV-2.

Steigt

  • bei einer Beschleunigung des Stoffwechsels.
  • bei der Reparatur von Muskelzellen nach starker sportlicher Anstrengung.
  • bei Regenerierung der Erythrozyten, nach Blutverlust bzw. -armut oder
  • nach längeren Höhenaufenthalten.
  • Bei chronischen Entzündungen (z.B. Gelenkrheumatismus, Hepatitis, Colitis, Ekzeme, Psoriasis). 

… und damit Beeinflussung des Trägers der Erbinformation aller Lebewesen und aller DNA-Viren, welche durch die Abfolge der Nukleotide bestimmt wird. Diese muß bei der Teilung auf mRNA übertagen werden (Transkription), bevor neue Proteine (z.B. Zellorganellen) nach derern Bauanleitung (Abfolge der Nukleinbasen) hergestellt werden können (Translation) (6).

Positive Wirkung auf den Organismus durch Aktivierung der Autophagie

Als ein wesentlicher Faktor, wenn es um die positiven Eigenschaften von Spermidin geht, wird die Induktion/Steigerung der Autophagie bzw. die Aufhebung der Hemmung derselben genannt. Es gehört zu den sogenannten Caloric RestrictionMimetics, die die Effekte der Kalorienrestriktion nachahmen, so auch die Induktion der Autophagie (9).

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Abb. 1Spermidin- und Kalorienrestriktion führen beide zu einer Histon-Deacetylierung mit Chromatin-Stummschaltung.
Eine Kalorienrestriktion fördert dabei die Sirtuin-vermittelte Aktivierung von Histondeacetylasen, während Spermidin die Histonacyltransferase hemmt. Dabei fördert Spermidin im Cytosol und auf Zellebene die Autophagie und wirkt dadurch lebensverlängernd. Es stört außerdem den Lipidstoffwechsel und wirkt anti-inflammatorisch, senkt den Blutdruck, wirkt kardioprotektiv und bewirkt eine Thrombozytenaggregationshemmung (3).

Um diese Wirkungen von Spermidin besser zu verstehen, wird im folgenden Text kurz auf den Begriff der Autophagie eingegangen.

Was ist Autophagie?

Sie bezeichnet den Selbstreinigungs-Prozess der Zelle. Dabei werden zell-eigenen Bestandteile, wenn sie nicht (mehr) adäquat funktionieren, abgebaut und die brauchbaren Reste recycelt, wie zum Beispiel nicht mehr benötigte Mitochondrien und falsch gefaltete Eiweißketten. So kommt es durch sie zum Ab- und Umbau von Proteinen und Lipiden und zur Bereitstellung von Aminosäuren.

In den jüngeren Jahren kommt es durch die Autophagie bei vielen Zellarten zu einem ständigen Ab-und Aufbau der Zellorganellen und auch der Zellen selbst, wodurch der Zellpool funktionsfähig bleibt. Allerdings nimmt die Autophagie im Alter mit der Verlangsamung des Stoffwechsels ab, wodurch wiederum der Abbau und Alterungsprozess immer schneller voranschreitet. Da die Abfallstoffe der Zellen nicht mehr adäquat abtransportiert werden, kommt es zu Ablagerungen, die den Prozessen des Alterns weiter triggern. Dadurch würden sich auch die (Alters-) Erkrankungen, die oben beschrieben wurden („Wenn die Autophagie nicht mehr klappt …“) erklären. Allerdings kann die Autophagie durch Fasten aktiviert werden, wobei der ursprüngliche Sinn davon ist, dass sich durch das Recycling in den Zellen die Energieversorgung- optimiert.

Die Erforschung der Autophagie

1974 erhielt Christian de Duve 1974 den Nobelpreis für Medizin, da er in den Lysosomen große Teile des zellulären Inhaltes, manchmal sogar ganze Organellen gefunden hatte. Zudem hatte sich herausgestellt, dass es Transportwege zu diesen Lysosomen gab, um ,,Zellabfall“ dort hinzutransportieren. Autophagie wurde seinerzeit als „self-eating“ definiert. Der japanische Zellbiologe Yoshinori Ōhsumi entwickelte diese Theorien weiter und erklärte den genauen Mechanismus der Autophagie. Dafür erhielt auch er 2016 den Medizin-Nobelpreis (10, 11).

Funktionen der Autophagie

  • Kontrolle wichtiger physiologischer Funktionen,
  • Elimination von Krankheitserregern,
  • Entsorgung unbrauchbar gewordenen Zellbestandteilen,
  • Erneuerung von Zellen und Zellorganellen,
  • Energiegewinnung durch Recycling.

Auslöser der Autophagie

Die Autophagie findet ständig in geringem Ausmaß bei allen Zellen statt. In größerem Rahmen wird sie allerdings bei verringerter oder bei (teilweiser) Enthaltung der Nahrungszufuhr eingeleitet (Fasten) und zwar dann, wenn die Glykogenspeicher in der Leber aufgebraucht sind. Je nach Muskelmasse ist dies nach 11 bis 14 Stunden der Fall, was auch den positiven Effekt des Intervallfastens erklärt. Auch Stress kann diesen Prozess verstärken, wobei die Ursachen metabolischer, toxischer, infektiöser oder hypoxischer Art sein können. So erhöht sich ihr Level auch durch Sport, Schwangerschaft und akute Infektionen. Aber auch die bereits erwähnten ,,Caloric Restriction Mimetics“, wie Spermidin können durch Nachahmung des Effektes der Kalorienrestriktion Autophagie auslösen (12, 13, 14).

Wenn die Autophagie nicht mehr richtig klappt …

… können sich die Zellen nicht mehr adäquat erneuern und es kommt zu vermehrten Ablagerungen in den Zellen, die diese regelrecht krank machen können.

Folgen verminderter Autophagie

In der Literatur werden verschiedene Krankheiten mit einer verminderten Autophagie in Verbindung gebracht. Beispiele hierfür sind:

  • Metastasierung von Tumoren (15),
  • Entstehung von amyotropher Lateralsklerose,
  • Morbus Alzheimer (16),
  • Chorea Huntington, 
  • SENDA (static encephalopathy of childhood with neurodegeneration in adulthood),
  • multipler Sklerose, 
  • Morbus Crohn und
  • Systemischem Lupus Erythematodes (SLE) (17).
  • Voranschreiten des Alterungsprozesses (siehe unten)

Wenn man bedenkt, dass Spermidin den Prozess der Autophagie induzieren, verstärken oder wiederherstellen kann ,wird auch klar, welche Chancen in dieser Substanz bei der Behandlung dieser Erkrankungen schlummern könnten …

Studienlage

Folgende Einflüsse von Spermidin wurden beobachtet:

  • Gefäßerkrankungen – Recycling von geschädigtem und potenziell schädlichem Zellmaterial durch Sequestrierung innerhalb der Autophagosomen und lysosomale Verdauung (18) 
  • Erhöhung der Resistenz von Zellen gegen Stressbedingungen,
  • Beseitigung dysfunktionelle Mitochondrien,
  • Verringerung von Entzündungen,
  • Wiederherstellung der Bioverfügbarkeit von Stickoxid (19),
  • Verringert arterielle Ablagerung fortgeschrittener Glykations-Endprodukte bei Mäusen,
  • Die Thrombozyten-Aggregation hemmende Wirkungen von Spermidin bei Kaninchen (20),
  • mögliche Rollen bei der antioxidativen Abwehr in menschlichen Endothelzellen (21) und beim
  • Lipidstoffwechsel (22)
  • Blutdrucksenkung und kardioprotektive Wirkung bei Mäusen und Ratten (möglicherweise durch eine verbesserte globale Bioverfügbarkeit von Arginin und eine verbesserte Herzautophagie und Mitophagie) (23, 24),
  • Hemmung des Abbaus von Nervenzellen (24)
  • Schutz vor Übergewicht (bei fetter,hochkalorischer Ernährung  führte die Spermidin-Gabe zu einer verringerten Gewichtszunahme )(25)
  • Verzögerte Entwicklung einer hypertensiven Herzerkrankung,
  • Schutz vor Bluthochdruck-assoziierten Nierenschäden.
  • Bei malignen Erkrankungen kann es durch die tumorsuppressiven Wirkungen der Autophagie zu einer
    • genomischen Stabilisierung,
    • Begrenzung der Entzündung,
    • Erleichterung einer angemessener Immunantworten gegen Krebszellen (18);
    • CAVE:  Im Tiermodell ergaben sich Hinweise, dass die Amplifikation der Polyaminsynthese die Karzinogenese fördern kann (18)
    • Aber: Aktuelle Forschungen an gealterten Mäusen zeigten jedoch kein erhöhtes Krebsrisiko bei Spermidinfütterung,
    • Es zeigten sich sogar niedrigere Raten bei einigen Tumoren (26, 27,28),so
    • Ein Besseres Ansprechen einer Chemotherapie bei Mäusen mit Lungenkrebs, wenn sie gleichzeitig Spermidin erhielten (28)
    • Eine Verbesserung des Risikos von postmenopausalen Frauen, an einem kolorektalen Karzinom zu erkranken (29)
  • Schutz vor einer niedrig-gradigen Entzündung im Dickdarm durch Polyaminproduktion von Mikrobiota (30),
  • Schutz vor altersabhängiger Gedächtnisstörung bei Mäusen (31,32) und die
  • Linderung der experimentellen Autoimmunenzephalitis für Multiple Sklerose (33).

Lebensverlängerung durch Spermidin-reiche Ernährung?

Prof. Frank Madeo, einem Biochemiker von der Universität Graz, fand mit seinem Team heraus, dass Spermidin der einzige natürliche Stoff ist, der die Autophagie aktivieren kann. Weitere Studien belegen, dass die durch Spermidin intensivierte Autophagie bei vielen Lebewesen lebensverlängert wirkt und eine demenz-protektive Wirkung hat. Für diese Forschungsarbeiten erhielt Prof. Madeo 2019 die SENECA-Medaille für Altersforschung (35).

Multicenter-Projekt VASCage (37; 9) – Bruneck-Studie

Epidemiologische Hinweise für lebensverlängernden Effekt im Menschen

In diesem Forschungszentrum der Universität Innsbruck wurde eine epidemiologische Ernährungs-Langzeitstudie (Bruneck-Studie) über 20 Jahre überwacht, bei der der Einfluss der Ernährung auf unterschiedliche Parameter, so auch der Einfluss einer Spermidin-reichen Ernährung auf die Lebensspanne unter der Leitung von Herbert Tilg, untersucht wurde (36, 37, 38).

Studienaufbau

Die Nahrungsaufnahme von 829 (45-84 Jahre, 49,9% männlich) ProbandInnen wurde mit Hilfe von spezifischen, vom Ernährungsberatern validierten Diätfragebögen, über einen 20-jährigen Beobachtungszeitraum berechnet.

Die Ernährung wurde 1995, 2000, 2005 und 2010 durch wiederholte Befragungen über die Häufigkeit der Aufnahme von bestimmten Nahrungsmitteln (2540 Bewertungen) untersucht.

Ergebnisse

Todesfälle

Während 13.019 gefährdeten Personenjahren wurden 341 Todesfälle registriert (mittlere Zeit bis zum Tod: 9,8 Jahre). Davon starben

  • 137 aufgrund von Gefäßerkrankungen,
  • 94 aufgrund von Krebs und
  • 110 aufgrund anderer Ursachen.

 Die Gesamtmortalität (Todesfälle pro 1000 Personenjahre) verringerte sich mit steigenden Spermidinaufnahme im Durchschnitt von 40,5 (36,1, 44,7), 23,7 (20,0, 27,0) auf 15,1 (12,6, 17,8) im Beobachtungszeitraum, entsprechend einem alters-, geschlechts- und kalorienaufnahmebereinigte 20-jährige kumulative Todesinzidenz von 0,48 (0,5, 0,51), 0,41 (0,38, 0,45) und 0,38 (0,34, 0,41).       

 Der Unterschied im Mortalitätsrisiko zwischen dem oberen und unteren Drittel der Spermidinaufnahme war ähnlich wie bei einem 5,7-jährigen (95% CI: 3,6, 8,1 Jahre) jüngeren Alter.

 Wenn über die Ernährung mindestens 80 µmol Spermidin pro Tag zugeführt wurde, sank das Risiko deutlich, im 20-jährigen Beobachtungszeitraum zu versterben. Der Überlebensvorteil gegenüber Spermidin-armer Ernährung (<60 µmol pro Tag) betrug dabei rund fünf Jahre.

,,Wenn man also beispielsweise täglich zwei Portionen Vollkornbrot, zweimal Salat und einem Apfel isst, wird man sich laut dieser Ergebnisse im oberen Drittel der Spermidin-Einnahme wiederfinden (21, 23, 36).“

Die Wirkung einer Spermidin-reicher Ernährung auf altersbedingte Prozesse konnte in dieser Studie bestätigt und Spermidin als unabhängige Einflussgröße auf die Lebensspanne auch beim Menschen untermauert werden.

Fazit

Ohne Zweifel ist Spermidin eine für den menschlichen Organismus sehr wichtige Substanz, die als kalorienrestriktives Mimetikum die Stoffwechsellage der Autophagie nachahmt, die sich normalerweise nur dann einstellt, wenn der Organismus fastet. Dabei findet sich Spermidin in allen lebenden Organismen und in vielen Lebensmitteln.

Nun konnte gezeigt werden, dass sich das Leben durch eine gesunde, spermidinreiche Ernährung im Durchschnitt deutlich verlängert. In Tier- und Zellversuchen zeigten sich, dass Spermidin mit vielen positive Effekten auf den Organismus, wie Hemmung von Entzündungsprozessen und Alterserkrankungen, Kardioprotektion, positive Wirkung auf die Darmgesundheit, Thrombozytenaggregationshemmung, Blutdrucksenkung und sogar mit einer Bedeutung bei der Entstehung und Behandlung von Tumoren aufwarten kann.

Ein Problem bei der Anwendung von Spermidin scheint allerdings seine Bioverfügbarkeit im menschlichen Organismus zu sein. In einer Studie, die sich mit der Aufnahme von Polyaminen allgemein beschäftigt hatte, war entdeckt worden, dass der Hauptteil des zugeführten Spermidins nicht durch die Darmschranke gelangen kann. (60). In der Studie von Soda und Mitarbeitern konnte gezeigt werden, dass der tägliche Verzehr von Spermidin-reichen Lebensmitteln über zwei Monate keinen Einfluss auf die Spermidin-Konzentration im Blut hatte. (26)

Das könnte natürlich damit zusammenhängen (35), dass der Körper dieses Polyamin auch selbst herstellen kann und damit zumindest teilweise, unabhängig von einer Zufuhr von außen ist, solange es über genug Ausgangssubstanzen (Arginin und Methionin) verfügt.

Im November 2019 haben führende Autophagie-Experten und Mediziner eine Sitzung zum therapeutischen Potential von Spermidin abgehalten, in der sie über mögliche Einsatzgebiete diskutierten (61).

Es wurde überlegt, für welche Indikationen Spermidin sinnvoll sein könnte, wobei auch von einer Spermidin-Supplementation im mittleren Alter gesprochen wurde, damit der präventive Effekt auf Alterserkrankungen über einen gewissen Zeitraum zum Tragen kommen könnte.

Tatsächlich hatte die Gabe des spermidinreichen Weizenkeimextraktes zu einer Verbesserung der kognitiven Leistungen geführt. Hier sind die Ergebnisse der noch laufenden Smart Studie abzuwarten, bei der die Auswirkungen von einer Spermidingabe auf ein größeres Kollektiv mit differenzierteren Untersuchungen, auch auf zugrunde liegende biologische Mechanismen im Focus stehen.

 Bevor diese weiteren konkrete Ergebnisse vorliegen, sollte noch nicht über einen Einsatz in der Medizin nachgedacht werden.  

Dennoch scheint Spermidin alle Fälle eine für den Körper sehr wichtige Substanz bei der Regulation der Autophagie zu sein. Bei der Wirkung auf SARS CoV-2 war Spermidin mit einer Reduktion der Viruslast bis zu 85% erfolgreich. Jedoch bleibt das Dosierungsproblem, das vor einem Einsatz gelöst werden müsste.

Oben beschriebene Untersuchungen zeigen viel Potential. Denkbar wären, wie angedeutet, Einsätze in der Prävention von Alterserkrankungen, beispielsweise bei der Verbesserung der Herz- und Gehirnfunktion, oder auch die bislang allerdings weniger gut erforschte, Unterstützung des Immunsystems und der Muskelfunktion.

Wie hoch die Tagesdosis sein sollte, wenn man sich für eine zusätzliche Einnahme entscheiden sollte, ist auch noch nicht abschließend geklärt. Die Dosierung, wie sie bei ausgewogener Ernährung aufgenommen wird, beträgt bis 25mg (23), eine Dosierung von 1,2 mg wurde als unbedenklich eingestuft (41, 42). Bei den erhältlichen Weizenkeim-Supplemente werden Tagesdosierungen zwischen 0,5 und 5 mg empfohlen. Die erlaubte Höchstmenge an Spermidin liegt bei 6 mg pro Tag.

Wünschenswert wäre, dass hierzu genauere Tagesbedarfsmengen erarbeitet würden. Auffällig ist, dass die aktuell empfohlenen Dosen in Verkaufsprodukten nicht nur unter denen der normalerweise mit dem Essen aufgenommenen Spermidin liegen, sondern auch weit unter denen, die benötigt würden, um eine Wirkung beispielsweise auf Viren zu erzielen. Deshalb könnte man überlegen, ob vielleicht zu medizinischen Zwecken auch höhere Dosen verabreicht werden könnten, wobei dann auch negative Aspekte wie das Triggern von Tumoren durch Spermidin die Überlegungen mit einbezogen werden müssten. Allerdings ist zu diesem Thema insgesamt eine doch etwas widersprüchliche Datenlage zu finden (26-29, 63).

Unter Einbeziehung der aktuellen Studien, die viele positive Effekte von Spermidin auf die Gesundheit gezeigt haben, allen voran, dass eine spermidinreiche Ernährung lebensverlängernd wirken kann, ist es auf alle Fälle sinnvoll, mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung, eventuell auch mitbesonders spermidinreicher Nahrungsmitteln, auf eine ausreichende Spermidinzufuhr zu achten.

Wenn diese Teil eines umfassenden Lebenskonzeptes ist, dass neben einer optimalen, gesunden Ernährung auch eine fröhliche, von nicht allzuvielen Sorgen geplagte Lebensführung mit ausreichend Bewegung und eine allgemeine Achtung des Körpers und der Seele beinhaltet, ist es sicher nicht ganz falsch, wenn auch etwas provokant, von Spermidin als ,,Jungbrunnen“ zu sprechen Allerdings ist noch nicht ganz klar, welche Rolle eine Zufuhr von außen dabei spielt,…

Um dieses Thema geht es im nächsten Beitrag, der nächste Woche hier erscheint!

Literatur zu Spermidin

(1) Gassen NC, Drosten C et. al.: Analysis of SARS-CoV-2-controlled autophagy reveals spermidine, MK-2206, and niclosamide as putative antiviral therapeutics. In: BioRxiv. 15. April 2020, bioRxiv: 10.1101/2020.04.15.997254v1 (Preprint-Volltext).

(2) Heidegger D; Neue Studie: Spermidinreiche Ernährung hält den Menschen länger jung https://www.i-med.ac.at/mypoint/news/719834.html

(3) Kiechl ,S R, Pechlaner, P. Willeit et al.: Higher spermidine intake is linked to lower mortality: a prospective population-based study. In: The American Journal of Clinical Nutrition. Band 108, Nr. 2, 1. August 2018, S. 371–380

(4) Schreiner, Philipp : Ueber eine neue organische Basis in thierischen Organismen. 1878, Auf: chemistry-europe.onlinelibrary.wiley.com.

(5) Beligni MV, Lamattina L: Nitric oxide in plants: the history is just beginning. In: Plant, Cell and Environment. 24, 2001, S. 267–278, doi:10.1046/j.1365-3040.2001.00672.x.
(6) AncestryDNA®–Wissensdatenbank; https://www.ancestry.de/lp/dna-discovery
(7) Datenblatt Spermidine bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 23. April 2011 (PDF).
(8) Hettinger T, Hollmann W: Sportmedizin, Grundlagen für Arbeit, Training und Präventivmedizin. 4. Auflage. Stuttgart 2000, ISBN 3-7945-1672-9, S. 62.
(9) Dingermann T; Gesund altern – Kalorienreduktion ohne Kalorienreduzierung; Pharmazeutische Zeitung, 10/2019 DOI: 10.1111/acel.13038 DOI: 10.15252/emmm.201910469.

(10) The Nobel Prize in Physiology or medicine in 2016. Press Release.

(11) Mortens S, Medizin-Nobelpreis 2016: Warum sich Zellen selbst fressen. Medienportal der Universität Wien, 4. 10. 2016

(12) Wilhelmi de Toledo F, s Michalsen A et al., Safety, health improvement and well-being during a 4 to 21-day fasting period in an observational study including 1422 subjects. In: PLOS ONE. Band 14, Nr. 1, 2. Januar 2019, ISSN1932-6203, S. e0209353, doi:10.1371/journal.pone.0209353, PMID 30601864, PMC 6314618 (freier Volltext) – (plos.org [abgerufen am 30. Januar 2019]).

(13) N. Dupont, P. Codogno: Autophagy transduces physical constraints into biological responses. In: The international journal of biochemistry & cell biology. [elektronische Veröffentlichung vor dem Druck] August 2016, doi:10.1016/j.biocel.2016.08.021, PMID 27566364.

(14) O. Shatz, P. Holland u. a.: Complex Relations Between Phospholipids, Autophagy, and Neutral Lipids. In: Trends in biochemical sciences. Band 41, Nummer 11, 11 2016, S. 907–923, doi:10.1016/j.tibs.2016.08.001, PMID 27595473 (Review).

(15) E. E. Mowers EE, M. N. Sharifi MN et al. Autophagy in cancer metastasis. In: Oncogene. [elektronische Veröffentlichung vor dem Druck] September 2016, doi:10.1038/onc.2016.333, PMID 27593926.

(16) Y. Kiriyama, H. Nochi: The Function of Autophagy in Neurodegenerative Diseases. In: International journal of molecular sciences. Band 16, Nummer 11, 2015, S. 26797–26812, doi:10.3390/ijms161125990, PMID 26569220, PMC 4661849.

(17) X. Liu, H. Qin, J. Xu: The role of autophagy in the pathogenesis of systemic lupus erythematosus. In: International immunopharmacolog. [elektronische Veröffentlichung vor dem Druck] September 2016, doi:10.1016/j.intimp.2016.09.017, PMID 27673477.

(18) Rubinsztein DC, Mario G et al. Autophagie and aging; Cell; 2011; 146; 682-95

(19) LaRocca TJ, GiosciaRyan RA et al.; The autophagy enhancer spermidine reverses arterial aging; Mech Ageing Dev 2013; 134: 314-20

(20) de la Pena NC, Sosa-Melgarejo JA et al. Inhibition of platelet aggregation by putrescine, spermidine, and spermine in hypercholesterolemic rabbits. Arch Med Res 2000; 31:546-50.

(21) Yang H, Lee SE, Kim GD, Park HR, Park YS. Hemeoxygenase-1 mediates an adaptive response to spermidine-induced cell death in human endothelial cells. Oxid Med Cell Longev 2013;2013:238734

(22) Minois N. Molecular basis of the anti-aging effect of spermidine and other natural polyamines—a mini-review. Gerontology 2014; 60: 319–26.
(23) Eisenberg T, Abdellatif M et al., Cardioprotection and lifespan extension by the natural polyamine spermidine. Nat Med. 2016 Dec;22(12):1428-1438, Epub 2016 Nov 14. http://dx.doi.org/10.1038/nm.4222.
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(26) Soda K, Kano Y et al., Increased polyamine intake inhibits age-associated alteration in global DNA methylation and 1,2-dimethylhydrazine-induced tumorigenesis, PloS ONE (2013) 8 :e 64357.

(27) Matsumoto M, Kurihara S, Kibe R, Ashida H, Benno Y. Longevity in mice is promoted by probiotic-induced suppression of colonic senescence dependent on upregulation of gut bacterial polyamine production. PLoS One 2011;6: e 23652.

(28) Pietrocola F, Pol J, Vacchelli E, Rao S, Enot DP, Baracco EE, Levesque S, Castoldi F, Jacquelot N, Yamazaki T et al.; Caloric restriction mimetics enhance anticancer immunosurveillance. Cancer Cell 2016; 30: 147–60.

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(31) Gupta VK, Scheunemann L, et al.;. Restoring polyamines protects from age-induced memory impairment in an autophagy-dependent manner. Nat Neurosci 2013;16:1453–60.

(32) Gupta VK, Pech U et al. . Spermidine suppresses age-associated memory impairment by preventing adverse increase of presynaptic active zone size and release. PLoS Biol 2016;14:e1002563.

(33) Yang Q, Zheng C, et al. Spermidine alleviates experimental autoimmune encephalomyelitis through inducing inhibitory macrophages. Cell Death Differ 2016;23:1850–61.

(34) Gassen N, Papies J et al. ;Analysis of SARS-CoV-2-controlled autophagy reveals spermidine, MK-2206, and niclosamide as putative antiviral therapeutics. Preprint, 15. April 2020. DOI: 10.1101/2020.04.15.997254.

(35) Madeo et al., Spermidine in Health and Disease, Science, 2018 Jan 26;359(6374): eaan2788, https://science.sciencemag.org/content/359/6374/eaan2788.long https://www.industrie-club.de/club-nachrichten/nachricht/seneca-medaille-2019; http://dx.doi.org/10.1126/science.aan2788 10.1097/00042737-200109000-00004

(36) NDRPodcast Prof. Drosten https://www.ndr.de/nachrichten/info/36-Die-Rolle-von-Kindern-ist-nicht-geklaert, audio674236.html(Episode 36, ab Minute 32).

(37) K-Projekt VASCage https://www.i-med.ac.at/vascage/index.html.de S. Kiechl, R. Pechlaner, P. Willeit et al.: Higher spermidine intake is linked to lower mortality: a prospective population-based study. In: The American Journal of Clinical Nutrition. Band 108, Nr. 2, 1. August 2018, S. 371–380 http://www.clinicaltrials.gov NCT03378843.

(38) Medizinische Universität Innsbruck, Neue Studie: Spermidinreiche Ernährung hält den Menschen länger jung

(39) Univ.-Klinik für Neurologie https://www.i-med.ac.at/neurologie/.

(40) Guilhermina M. Carriche, Luís Almeida, Regulating T-cell differentiation through the polyamine spermidine; „Journal of Allergy and Clinical Immunology; Open Access Published:May 11, 2020; https://doi.org/10.1016/j.jaci.2020.04.037

(41) Wirth M,Benson G; Behavioural NeurologyThe effect of spermidine on memory performance in older adults at risk for dementia: A randomized controlled trial; Cortex; Volume 109, December 2018, Pages 181-188DOI:

(42) Jessen, F., Wolfsgruber, S., Wiese et al. German Study on Aging, C., Dementia in Primary Care, P. 2014. AD dementia risk in late MCI, in early MCI, and in subjective memory impairment. Alzheimers Dement 10(1), 76–83. doi:10.1016/j.jalz.2012.09.017.

(43) Hohmann-Jeddi, Spermidin als Autophagie-Induktor, Pharmazeutische Zeitung, 04.03.2020, https://www.pharmazeutische-zeitung.de/spermidin-als-autophagie-induktor-115977/

(44) C. Schwarz, S. Stekovic u. a.: Safety and tolerability of spermidine supplementation in mice and older adults with subjective cognitive decline. In: Aging. Band 10, Nr. 1, Januar 2018, S. 19–33, doi:10.18632/aging.101354, PMID 29315079, PMC 5807086 (freier Volltext).

(45) E. Morselli, G. Mariño u. a.: Spermidine and resveratrol induce autophagy by distinct pathways converging on the acetylproteome. In: Journal of Cell Biology. Band 192, Nr. 4, Februar 2011, S. 615–629, doi:10.1083/jcb.201008167, PMID 21339330, PMC 3044119 (freier Volltext).

(46) Eisenberg et al., Induction of autophagy by spermidine promotes longevity. Nat. Cell Biol. 11, 1305–1314 (2009). https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19801973/

(47) Durchführungsverordnung (EU) 2020/443 der Kommission vom 25.03.2020 zur Genehmigung der Änderung der Spezifikationen des neuartigen Lebensmittels Weizenkeimextrakt (Triticum aestivum) mit hohem Spermidingehalt

(48) C. Schwarz, S. Stekovic u. a.: Safety and tolerability of spermidine supplementation in mice and older adults with subjective cognitive decline. In: Aging. Band 10, Nr. 1, Januar 2018, S. 19–33, doi:10.18632/aging.101354, PMID 29315079, PMC 5807086 (freier Volltext).

(49) Muñoz-Esparza et al., Polyamines in Food, Nutr. (2019)

(50) Kiechl et al., Higher spermidine intake is linked to lower mortality: a prospective population-based study, Am J Clin Nutr. (2018)

(51) Esatbeyoglu et al., Quantitative Determination of Spermidine in 50 German Cheese Samples on a Core–Shell Column by High-Performance Liquid Chromatography with a Photodiode Array Detector Using a Fully Validated Method, Agric. Food Chem. (2016)

(52) https://schaetzeausoesterreich.at/magazin/mensch–natur/gesund-alt-werden/spermidin-lebensmittel.html
(53) spermidin.health

(54) https://www.netdoktor.at/magazin/spermidin-7597351

(55) Jungbleiben mit Spermidin? 21. September 2020, abgerufen am 7. November 2020. Abgerufen am 11. Mai 2020

(56) Lenzen-Schulte, M.; Zylka-Menhorn, V. (2016): Autophagie: „Selbstverstümmelung als Überlebensstrategie. Dtsch Arztebl 113(40): A-1740 / B-1469 / C-146.

(57) Arznei-Telegramm (2020): ANTI-AGING MIT SPERMIDIN? a-t 2020; 51: 38-9

(58) Charité-Studie: Mit Spermidin gegen COVID-19. Ernährungsmedizin-Blog

(59) Neuwirth, N Blogeintrag: Spermidin: Fasten ohne Verzicht?

(60) Milovic, V; Polyamines in the gut lumen: bioavailability and biodistribution Eur J Gastroenterol Hepatol; 2001 Sep;13(9):1021-5. PMID: 11564949; DOI
(61) Expertenboard Autophagie-Induzierer „Spermidin und Fasten“. In: spermidin.health.

(62) Atiya Ali M, Poortvliet E, Strömberg R, Yngve A. Polyamines in foods: development of a food database. Food Nutr Res. 2011 Jan 14;55. doi: 10.3402/fnr.v55i0.5572.PMID: 21249159

(63) Vargas AJ, Wertheim BC,Dietary polyamine intake and risk of colorectal adenomatous polyps. .Am J Clin Nutr. 2012 Jul;96(1):133-41. doi: 10.3945/ajcn.111.030353. Epub 2012 May 30.PMID: 22648715

(64) Zufällig im Internet ausgewählte Spermidin-Produkte (eine Verbindung zwischen der Autorin und diesen Anbietern besteht nicht, die Präparate wurden zufällig ausgewählt). Die Preise sind von Februar 2021. In der Tabelle (Abb.5) vorgestellte Präparate: Präparat A: Spermidine life Kapseln (Infectopharm); Präparat B: Spermidin 1 mg Kapseln (Sino Pla San AG), Präparat C: Spermidin Spirucell Kapseln (Unimedica), Präparat D RAAB Spermidin Kapseln und Pulver (RAAB Vitalfood GmbH).

Leserfragen ,,Corona“: Ansteckungszeiten, Infektionsität, Tests, Quarantäne

Hallo Ihr Lieben!

Ein Thema beschäftigt uns nun schon seit langem. So sind bei ,,Gesundheitsmagazin-online“ in letzter Zeit wieder einige sehr interessante Fragen zu der Corona-Pandemie aufgelaufen. Diese werden aufgrund der mir aktuell vorliegenden Informationen in folgendem Artikel ausführlich beantwortet. Hier geht es zum ganzen Artikel!

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Mode contra Winter-Blues: Heute mal bunt wie Heidi Klum …Bonus: Zitate von King Karl (Lagerfeld)

Aktuell ist es für uns alle nicht ganz einfach. ,,Corona“ dauert schon zu lange! Es ist an Zeit, neue Farben ins leben zu bringen – heute mit einem bunten Outfit ala Heidi Klum …

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Style-Challenge ,,New Grunge“ – Lebenseinstellung durch Klamotten zeigen, wie geht das eigentlich?

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,,New Grunge“ erlebt diesen Herbst ein echtes Revival: Auf den ersten Blick oft ,,undone“ birgt der Look doch eine Menge Möglichkeiten, eine locker-entspannte Weltanschauung zu zeigen, mit der man sich auch innerlich wohlfühlen kann … und das, ohne sich wirklich krummlegen zu müssen, denn: Alles, was halbwegs anständig ist und keinem anderen Look zuzuordnen ist, ist bei dieser Stilrichtung erlaubt! Also, … fast. Denn was diesen Look so stylisch (und so beliebt) macht, ist eben, dass man sich nicht an feste Regeln halten muss,…

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Corona : Gefahr durch verschärfte Masken – Pflicht in Schulen? Fakten und Tipps

Maskenpflicht nur ein Faktor bei der Verringerung der Ansteckungsgefahr

In jüngster Zeit hat eine Verschärfung der Maskenpflicht im Unterricht wegen Verbreitung des Covid-19 Virus (,,Corona“) zu zunehmenden Diskussionen in der Presse geführt. Allerdings gelangen dabei die Auswirkungen, die diese auf die Schüler-Gesundheit nehmen kann, immer weniger im Focus. Denn die Maskenpflicht, wie sie aktuell ab Klasse 10 vorgeschrieben ist, kann allenfalls eine vorübergehende Maßnahme bedeuten, da die gesundheitlichen Gefahren für die Schüler noch nicht hinreichend bekannt sind.

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Europapark Rust im Herbst – und Halloween -Deko – Rausch! Ein Mekka für Gruselfeeling vom Feinsten!

Die Welt im Herbst ist manchmal trüb? Paperlapapp! Lasst Euch heute mit mir verzaubern, Euch mitnehmen in eine Märchenwelt, die uns der rauhe Alltag so oft versagt! Hier werden Kindheitserinnerungen wach, lassen uns über alle Unbillen des Lebens, aber auch über die schönsten Plätze der Erde hinwegschweben, den Luftzug spüren, die Düfte einatmen ….

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Urlaub Holland trotz Corona Teil 2/ Zeeland / Kamperland / Veere /Short Story – mit vielen Bildern und Tipps!

Mundschutz wird hier nur von den Deutschen getragen, denn in Holland ist er nur in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Großstädten vorgeschrieben. Wen wundert es, wenn in den Corona Anfangszeiten der Mundschutz als nahezu unwirksam deklariert wurde? Aber es ist nicht so, dass die Holländer das Problem nicht ernst nehmen würden. „Urlaub Holland trotz Corona Teil 2/ Zeeland / Kamperland / Veere /Short Story – mit vielen Bildern und Tipps!“ weiterlesen

Urlaub trotz Corona – Abenteuerliche Holland – Buchung von einem Traum- Ferienhaus bei FeWo / Der Booking Com – Trick!

Endlich! Wir sind hier in einem super süßen Chalet direkt an der ,,Waterkant“ in einer ,,Roompot“-Ferienanlage in Kamperland. Ich sitze an meinem Schreibtisch in meinem (!) Zimmer mit Blick auf den Hafen Denn endlose, selbst in der Hochsaison nicht überlaufene Strände mit Dünen, in denen man tatsächlich spazierengehen darf, Hundefreundlichkeit, günstige Preise, nur gute vier Stunden Fahrt und letztendlich ,,Corona“ haben uns den Schritt ,,Ferien in Holland“ wagen lassen. Um es kurz zu machen: Alles ist wirklich super – um nicht zu sagen, perfekt! Nie hätte ich mir träumen lassen, mich in einem Ferienressort in Zeeland so wohl zu fühlen! Auch, wenn die Buchung „Urlaub trotz Corona – Abenteuerliche Holland – Buchung von einem Traum- Ferienhaus bei FeWo / Der Booking Com – Trick!“ weiterlesen

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Hallo Ihr Lieben!

Wie geht es Euch aktuell? Die Grenzen lockern sich, der langersehnte Regen benetzt unsere Bäume und Gärten und die ersten Meislein sind inzwischen geschlüpft! Eigentlich könnte alles sehr schön sein, …

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