Mode contra Winter-Blues: Heute mal bunt wie Heidi Klum …Bonus: Zitate von King Karl (Lagerfeld)

Aktuell ist es für uns alle nicht ganz einfach. ,,Corona“ dauert schon zu lange! Es ist an Zeit, neue Farben ins leben zu bringen – heute mit einem bunten Outfit ala Heidi Klum …

Während es bei uns im Saarland draußen immer noch braun und trist aussieht, freuen sich manche von Euch vielleicht über wenigstens etwas hellen Schnee …

Dennoch ist der farblose Winter, gepaart mit Corona-Frust Grund genug, wieder einmal mode-technisch nachzulegen … Besonders viele von uns Frauen sind ja mit dem ,,Fäschn-Gen“ ausgestattet, das bewirkt, dass uns Mode zuweilen in Verzückung geraten läßt! So ganz klar ist mir der Mechanismus bis heute nicht, obwohl ich ihn auch an mir selbst beobachten kann. Natürlich ist das auf der einen Seite wirklich bescheuert, auf der anderen sind Klamotten zuweilen tatsächlich ein einfaches Mittel, um die Laune manch einer Frau in bestimmten Situationen anzuheben! Nein, keine Angst, natürlich bist DU wahrscheinlich nicht gemeint. DU fällst auf so ein ,,Geschnösel“ natürlich nicht herein und hast das gar nicht nötig. Du kennst auch bessere Arten, Deine Laune zu heben wie ein Gang durch die Frische der Natur oder das Lauschen von wunderschöner Musik, das Lachen eines Babys oder das Lesen eines tollen Buches … Das ist natürlich viiel besser, weil Klamotten ja ur eine Ersatzberfiedigung sind. Völlig richtig Aber ab und zu, gaanz selten, darf man sich das Vergnügen auch einmal gönnen, zumal es für viele von uns wie bereits erwähnt tatsächlich eines ist!

Deshalb zeige ich Euch heute einmal einen Look, der niemanden kalt lässt. Die einen werden sich an den Farben des kunterbunten Öko-Pelzmantel des koreanischen Labels Kirin freuen wie die Schneekönige, und ihn einfach nur energetisch und bombastisch finden, die anderen werden etwas von ,,Augenkrebs“ vor sich hinmurmeln und meinen Blog entnervt aus ihrem Kopf streichen wollen – angesichts der eindrücklich bunten, zugegeben etwas schrillen Bilder von heute kein ganz einfaches Unterfangen.

Der Ausschnitt aus der Kronen-Zeitung vom 20.11.2020 zeigt Heidi in dem farbenfohen mantel des Labesls Kirin, das übriges von der ehemaligen DJane Peggy Gou gemeinsam mit dem Designer Virgil Abloh gegründet wurde.

Objektiv betrachtet hat das Ganze natürlich den Hintergrund, durch Kleidung Farbe ins Leben zu holen und wenn anderswo das Gefühl, zu leben, etwas kurz kommt, darf ruhig einmal auch das Outfit herhalten! Denn das klappt zuweilen ganz gut!

Die Fotos mussten im hintersten Winkel unseres Garten geschossen werden, damit mich niemand der Nachbarn mit diesem bunten Teilchen sah. ,,Sieht aus wie ein Bademantel auf Ectasy“, so der Kommentar des ,,Besten Ehemanns von allen“ … Aber dennoch gefiel es mir, mich in das gute Stück zu kuscheln und sofort durchfuhr mich ein Energie-Kick!
Heute gehe ich inkognito … (hihi). Dennoch sollten mich die Nachbarn ,,besser nicht“ so sehen!

Es ist eigentlich ganz simpel. Wir wissen alle, dass Mode längst nicht mehr nur die Aufgabe hat, den Menschen warmzuhalten, sondern gleichzeitig auch Ausdruck seiner Persönlichkeit ist.

Kleidung soll schon lange nicht mehr nur warmhalten …

Schon die Urzeitmenschen am Lagerfeuer statteten ihren Häuptling mit einem besonders schönen Fell aus und auch ím Berufs- und Gesellschaftsleben ist die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe durch Kleidung definiert. Mit ,,Corona“ ist aber auch unsere eigenen Emotionen weiter in den Fokus gerückt, die durch Kleidung durchaus zu beeinflussen sind. Witzig fand ich unlängst in einer Frauenzeitschrift ,,Mode fürs Homeoffice“. Unten wurden Schlappen und Schlafanzughose und oben Blazer und Schluppenbluse favorisiert… Dabei wurden zwei Emotionskategorien einfach mal eben ,,vermixt“ . Ob das, um sich wohl zu fühlen, der Weisheit letzter Schluss ist, sei einmal dahingestellt. Da finde ich persönlich ein edles Kaschmir-Ensemble mit einer dezenten, aber wertig aussehenden Kette irgendwie sinnvoller, das zwar gemütlich ist, aber auch edel wirkt. Aber jedem das Seine.

Unsere allseits auch nach dem Tod noch präsente Ikone ,,King Karl“ (Lagerfeld) hingegen wollte keine bequeme Kleidung, sondern eine, die ihn tagtäglich an Disziplin im Leben erinnert. Daraus schöpfte er seine Energie, durchzuhalten, auch wenn er vielleicht übermüdet war oder Schmerzen hatte. Denn,„Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“

In Corona-Zeiten, in denen wir kaum vor die Tür gehen, darf es gemütlich und kuschelig sein. Weiche Materialien, die nirgendwo zwicken und zwacken haben Hochkonjunktur, Mode, die andere beeinflussen und beeindrucken soll, bleibt meistens im Schrank. Aber für mindestens eine Person gilt das nicht. Und das ist man selbst.

Deshalb also muss heute dieser Mantel her, der, wie manche finden, ,,überhaupt nicht zu dir (also mir) passt“ ? Okay, ich gebe es zu. Der Look ist nichts für schwache Nerven, und ich schramme mit ihm gefährlich nahe an einer Nomierung für die ,,Goldenen Himbeere, die für das geschmackloseste Outfit verliehen wird, vorbei.

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Aber als ich in der Yellow Press sah, wie Heidi Klum bei den Dreharbeiten von den neuen Staffeln von ,,Germanys next Topmodel“mit diesem farbenfrohen Fake Fur Mäntelchen durch Berlin spazierte und jegliche schlechte Laune damit beiseite wischte, war es um mich geschehen. Die Zeiten, in denen einen Corona doch so langsam aufs Gemüt schlägt und auch sonst nicht immer alles supi läuft ist einfach reif für so ein außergewöhnliches Stück. Jaa, das fühlt sich, zugegeben schon auch gut an! was Heidi kann, kann ich schließlich schon lange!“ Nein, normalerweise achte ich strikt darauf, mich nicht zu ,,überkandidelt-bad taste-mäßig“ in der Öffentlichkeit zu zeigen. Um in den Worte der Shopping-Queen-Kandidatinnen zu sprechen: Normalerweise ,,bin ich das nicht!“Aber come on – Honi soit qui mal y pense – heute ist mir nach bunt, nach lebendig. Wobei mein Mann bei den Fotos darauf bestand, mich hinter dem Haus und nicht auf der Straße zu fotografieren … Aber -zumindest dort durfte ich fröhlich und bunt durchs Leben spazieren!

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Ein aufwändiges Makeup mit verdichteten Wimpern und perfekt auf die Haut abgestimmten Farben und viiiel Haarspray (danke an die Künstlerin …) zaubern einen ,,prachtvollen“ Look, der in Corona-Zeiten zugegeben eher selten an mir zu sehen ist …

Ich freue mich über Eure Kommentare. Sicher ist es manchen von Euch ein Bedürfnis, mir zu schreiben, dass man sich auch anders in gute Laune versetzen kann als mit solchen ,,Oberflächlichkeiten“ und ich weiß natürlich, dass es sicher unter Euch Leute gibt, die bunte Klamotten schrecklich finden! Deshalb bin ich jetzt einmal es bisserl fies und nehm das schon einmal vorweg! Ich freue mich aber schon sehr darauf, dass Ihr mir schreibt, wie Ihr Eure Laune hebt (und schreibt jetzt nicht:,,Mit Schokokuchen“, denn das ist ja noch bescheuerter, wenn auch nicht weniger wirksam) und wie Ihr so zuhause herumspaziert!

Alles Liebe und ein wunderschönes, erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr 2021!

Eure Nessy

Ach übrigens … mein nächstes Outfit wird wieder etwas dezenter, versprochen …

2 Kommentare zu „Mode contra Winter-Blues: Heute mal bunt wie Heidi Klum …Bonus: Zitate von King Karl (Lagerfeld)

  1. Wow liebe Nessy, Du siehst so gestylt aus wie ein Top Model! Der Mantel ist der Hammer und ich finde ihn echt klasse um ein wenig Leben in den Winter zu bekommen. Klar ist er auffällig, aber das ist doch grad toll! Ein schönes seidig glänzendes Slipdress dazu und hohe Schuhe kann ich mir auch wunderbar dazu vorstellen. Er ist ein genialer Hingucker.♥
    Liebe Grüße Tina

    1. Liebe Tina! Danke fürdie tollen Komplimente! Da sieht mein Tag doch gleich viel bunter aus, zumal meine,,nächste Umgebung“ mich nach diesem Mantel-Beitrag ziemlich scheel angeschaut hat! Auf der anderen Seite – warum nicht einmal aus dem Trott, wenigstens kleidertechnisch, ausbrechen und ,,in die Vollen“ gehen? Nicht nur Tag-täglich über Corona. Schutzwirkungen, Patienten, die sterben müssen, Kinder, die nicht geboren werden dürfen, meine Fehler bei der Kindererziehung und Haushaltsfragen zu diskutieren ,sondern einfach einmal glücklich sein? So, ganz ohne Grund, einfach, weil man da ist und man leben darf und weil es uns totz allen Problemen, doch eingentlich saugut geht? Haben wir nicht alles und noch mehr? Ich weiß, das alles klingt ein wenig erstaunlich aus meinem Mund, aber ich glaube, Du als ,,Insider“ und als meine Lieblings-Fashionista, die taglich die schönsten Outfits mit viel Liebe zusammenstellt, verstehst genau, was ich meine, weil Du die Wirkung von Outfits als eine der Wenigen wirklich versteht … Dir ,,trotz allem“ einen wunderschönen Januar mit allem, was Dich glücklich macht! LG, Nessy

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