Meine Gedanken zum neuen Jahr/ Fashion: Strick -Poncho, Beanie und ein Hauch Bohème mit Kälte-Bildern…

Hallo Ihr Lieben!

Heute schreibe ich für Euch ein paar Gedanken, die mir in der Silvester-Nacht so durch den Kopf gegangen sind, aber auch ein wenig Mode mit Handmade-Strick ist dabei … Also viel Spaß beim Lesen und ein tolles neues Jahr!

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Ungeschminkt ins neue Jahr!

Heute, am ersten Januar 2022, poste ich für Euch ´mal wieder ,,Fäschn“. Nicht, weil ich ein typischer Modeblog sein möchte oder nicht wüßte, dass es 1000 Dinge gibt, die aktuell wichtiger wären sondern weil es Spaß macht, sich in seiner ,,Schale“ wohlzufühlen.

Denn, um offen zu sein, sowohl politisch als auch sozial empfinde ich die aktuelle Zeit als ein wenig schwierig. Nein, nicht wegen ,,Corona“. Dazu schreibe ich irgendwann nochmal. Ich habe da über die Feiertage nämlich einige erstaunliche Dinge herausgefunden bzw. ausgerechnet …

Nein, das ist es trotzdem nicht! Es liegt eher daran,  dass wir für die Natur und das Klima sowenig tun und das allgemeine Verständnis dafür allenfalls marginal ausgeprägt ist, weil so viele Dinge wichtiger scheinen. Gerade habe ich übrigens bei Netflix in den viel gehypten Film mit Merryl Streep und Leonardo di Caprio ,,Don´t look up“ hineingeguckt … und war, ehrlich gesagt, so schockiert, dass ich ihn nur teilweise angesehen habe.  Nein, in meinen Augen ist es einfach kein Witz und keine Komödie, dass wir eventuell zu blöd sein könnten, unsere Welt zu retten, auch wenn die Ursache des ,,,Kollapses“ wahrscheinlich kein Asteroid sein wird, sondern, schlimmer noch, ist es im Bereich des Möglichen, dass wir selbst dafür …

Okay, bezeichnet mich ruhig als blöde Spaßbremse, da steh´ich drüber. Der Film ist sicherlich gut gemacht und durch diese beißende Satire rüttelt er tatsächlich vielleicht auch etwas auf … Die Hoffnung stirbt zuletzt und am hoffnungsfrohen Jahresanfang wollen wir doch keine schlechten Vibes verbreiten, oder?

Aber im Ernst Leute! Ich selbst fasse mir da ganz schön an die eigene Nase, wenn ich denke, was ich der Umwelt schon angetan habe. Wie oft bin ich in ein Flugzeug gestiegen, habe unnötiges Zeugs gekauft, habe nur auf den Preis anstatt auch auf die Qualität und Herkunft hinsichtlich des biologischen Fußabdruckes geachtet.

Okay, ab und zu stünde in meinem ,,Umweltzeugnis“, wenn es mir jemand- wer auch immer – ausstellen würde, mit viel Wohlwollen vielleicht sogar auch ,,sie bemühte sich“. Denn immerhin trage ich die Flaschen und die Pappe brav zum Container und trenne sogar den Müll, seit ich das Foto in dem Zeitungsartikel über Mülltrennung ,,vergessen“ habe, in dem ein Bagger gerade voll Elan eine Schaufel voll gemischter Müllsäcke in den Verbrennungsofen geworfen hat. Dazu muss ich sagen, dass in Frankreich drei verschiedenfarbige Müllsäcke zur Müllsortierung in den Haushalten verwendet wird. Auf Nachfrage wurde uns dann übrigens erklärt, dass der Müll aktuell aus technischen Gründen noch nicht getrennt werden könne, dies aber in Bälde vorgesehen sei, weshalb man die Leute ,,jetzt schon“ erziehen müsste. Aha. Danach war ich einige Monate ,,nicht immer folgsam“ … Aber nur gaaaanz selten und heute bin ich geradezu vorbildlich … Sogar das Kaugummipapier wird getrennt entsorgt! Wirklich!

Noch eine weitere Überlegung hat sich bei mir eingeschlichen, genau aus diesem Grund habe ich beschlossen, ab jetzt keine Fashion Week-Trips nach Berlin mehr zu unternehmen, auch wenn ein paar von Euch die Berichte, vor allem meine Erlebnisse mit Promis, recht gerne gelesen haben. Aber letztes Jahr hat mir ,,Corona“ eh alles vermasselt und jetzt ist irgendwie die Luft raus …

Ich kann die schönsten Artikel und Klamotten  ja  vielleicht nocheinmal abdrucken, oder? Zumal ich noch über 1000 ,,Fäschn-und Promi“ -Fotos habe, die Ihr ja noch gar nicht gesehen habt!

Okay, damit ist mein Büßergang nach Canossa für heute auch beendet. Komme ich nun zu meinem ,,ökologisch korrektem“ Outfit. Zumindest halbwegs korrekt.

Selbstgestricktes und Gehäkeltes

Tasächlich zeige ich Euch heute meine Lieblingsmode, die ich bereits den ganzen Winter ´rauf und runter trage:

Das Strick-Set, dass mir eine gute Freundin aus wunderbarer Alpaka-Wolle von glücklichen Tieren gestrickt bzw. gehäkelt hat! Auch, wenn ich seit Jahren nix mehr selbst gestrickt habe, finde ich diese Mode wunderschön! Es steckt soviel Liebe und Persönlichkeit in selbstgemachten Sachen, dass man gar nicht anders kann, als sich darin wohlzufühlen. Vielleicht sollten wir wieder ein wenig dahin zurück kommen, denn so relativ aufwändige Sachen (zumindest haben sie meine Freundlin sicherlich viele, viele Stunden gekostet), schätzen wir einfach mehr, passen besser darauf auf und tragen sie auch länger!

Komme ich zum Kernstück, den Kuschelstrick-Poncho! Es ist ein witziges Stück denn eigentlich ist es ,,nur“ ein Rechteck, das an zwei Seiten Knöpfe hat, die man, soweit man will, öffnen oder schließen kann und dann den Kopf und einen Arm durchsteckt. Der andere guckt einfach unten aus dem ,,Poncho“ ´raus. Genial, oder?  Dann kann man das Ding etwas nach vorne drehen, dass man die hübsche Knopfleiste sieht. Hier wurden anktike weiße Knöpfe verwendet, die ich im Internet bei ebay gefunden habe. Das Teil soll auch für nicht ganz so versierte Strickerinnen leicht von der Hand gehen … Hier ein paar Infos, für die, die Lust auf Stricken bekommen haben! Also:

Hier wurde eine Alpaka/Wollmischung verwendet, Lauflänge 70m/50g, 550g und Stricknadeln Nr. 7. Der Poncho besteht aus zwei gleichen Quadraten (etwa 60×60 bzw. 60 x 120cm) bei dem man als Grundlinie etwa 92 M anschlägt.

Die Mütze ist gehäkelt und dazu hat mir meine liebe Freundin so eine Blume gemacht wie sie früher auch in bunten (Prilblumen-) Decken en vogue waren.  Die Leute über 40 wissen, was ich meine, oder? Das Gute: man kann sie anbringen oder nicht, wie man möchte…

Die Handschuhe sind von einer anderen Freundin, die mir allerdings gestanden hat, sie im Fair Trade Handel erstanden zu haben. Selbstmachen ginge natürlich auch.

Darunter trage ich ein nicht auftragendes Flatter-Teilchen, eine Tunika aus zartem Stoff, die schön mit dem gröberen Strick kontrastiert. Dazu passt eine unspektakuläre schwarze Leggins und die passenden Stiefel – fertig ist der untra-bequeme und kuschelige, aber doch irgendwie schicke Winter-Dress!

Euch ein super inspirierendes, erfolgreiches, tolles und schönes neues Jahr,

Eure Nessy

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3 Kommentare zu „Meine Gedanken zum neuen Jahr/ Fashion: Strick -Poncho, Beanie und ein Hauch Bohème mit Kälte-Bildern…

  1. Liebe Nessy, Du machst die Phase der Selbstreflektion durch, die ja alle haben, die mit unserer Erde sorgsamer umgehen möchten. Als ich vor 11 Jahren meinen dicken Benz verkauft, und kein neues Fahrzeug angeschafft hatte, warteten die Nachbar darauf, wann mich die Läuse hinterm Zaun fressen würden. Der Gedanke nur noch insgesamt ein Familienauto zu bewegen, war in meiner Wohngegend völlig fremd. Dann folgte das Biotop, mit ungeordnezen Blumen und, was natürlich keiner kannte, Wildkräutern überall, mühsam kultiviert. Fast vier Jahre hat es gedauert, dem ausgemergelten Boden endlich gesundes Leben zu entlocken. Weil das dann im Sommer so gut aussah, dass die Spaziergänger anhielten, um Handybilder zu knipsen, liessen die Nachbarn Gartenfirmen kommen, um für unverschämtes Geld auch ein wenig „Wildniss“ anzurichten 😉 Du siehst, solche Dinge benötigen Jahre oder Jahrzehnte und kein Zeigefinger der Welt kann dies beschleunigen, nicht mal der von Greta. Wer sich jetzt schon auf ökologische Füße stellt, wird nicht so hart getroffen, wenn die ökonomische Geldkeule zuschlägt. Noch unsere Generation wird bitter für die Sünden der letzten 100 Jahre bezahlen, ob schuldig oder nicht. Vielen Dank für die schönen Impressionen und vielleicht bekommen wir ja noch weitere Winterbilder mit Ponys und Hunden 🙂

    1. Lieber Arno! danke für Deinen tollen Kommentar. Ja, die Zeiten werden diesbezüglich und auch sonst wahrscheinlich wesentlich härter werden …
      Übrigens finde es super, wie Du Deinen Garten so gekonnt an die Natur herangeführt hast 😉!
      Mein Garten scheint diesbezüglich ein echtes ,,Naturtalent“ zu sein, denn Unkräuter, sorry, ich meine natürlich Wildkräuter, wie Potulak, Bärlauch, Löwenzahn, Frauenmantel, Sauerklee, Pfefferminze, Melisse, Breit- und Spitzwegerich, Schachtelhalm und viele andere wuchern fröhlich in unserem Garten, seit wir ihn in Besitz genommen haben … dir alles Liebe, Nessy

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