Ein Sommer mit Höhen und Tiefen …Tod meiner Hündin Luna

Hallo Ihr Lieben!

Persönliches …

In letzter Zeit haben manche von Euch den Wunsch geäußert, dass Ihr gerne ein wenig mehr über mich erfahren möchtet … Wie es am Anfang üblich war, 2013 (da startete ich diesen Blog), als Blogs vorzugsweise noch ziemlich dilettantisch daherkamen und weniger Informationen, als vielmehr persönliche Geständnisse und zweitklassige ,,Mode“-Fotos mit Billig-Klamotten enthielten..

Ihr versteht natürlich, dass ich meine Familie nicht mehr als unbedingt nötig in die Bloggerei mit hineinziehen möchte. Allerdings findet mein Mann,  dass ich Euch ,,ruhig dann und wann über seine Existenz informieren darf“, damit niemand ,,auf dumme Gedanken“ kommt! Wäre ja noch schöner … 😉 fullsizeoutput_7a42

Okay, schreibe ich heute also, wie mein Sommer war. Einfach so, frei von der Leber weg… Aber beschwert Euch nicht!

Also… Ich lebe hier , wie Ihr vielleicht wisst, am Waldrand und bin mit unseren Tieren und dem entsprechendem Land viel draußen … Das war immer mein Traum, denn als Kind bin ich in einem knapp 300-Seelen Dorf groß geworden und konnte mich nie so richtig mit dem Großstadtleben anfreunden. Nun sind wir nur 15 Radl-Minuten von der Saarbrücker Innenstadt entfernt und haben quasi die Quadratur des Kreises …

Entsprechend werkle ich aber auch viel herum und werde nie richtig fertig … Wem geht es nicht so?

Kommen wir zum Sommer. Das Wetter war, wie Ihr wisst, wunderbar und ich war viel draußen, wo mich die Natur immer noch  jedesmal, wenn ich nach draußen komme, überwältigt! Umso mehr wünschte ich mir oft ein wenig mehr Regen …Denn wenn es mit den trockenen Sommern so weitergeht, bekommen wir ernsthafte Probleme nicht nur mit unserer Natur, sondern auch mit den  Ernten und damit auch mit unserer Ernährung … Aber das ist ein anderes, ,,unendliches“ Thema!

Zuerst wußte ich übrigens  nicht, ob ich mir die Fashion Week Berlin diesen Sommer antun sollte. Soo viele Einladungen hatte ich auch nicht und schließlich bedeutet allein die Vorbereitung mit der Zusammenstellung des Programms, Anfragen, Einladungen und damit jeden Tag an die 20 Mails sehr viel Arbeit! Eigentlich wollte ich mich mit meiner Freundin Sussan (über die ich schon in einen Interview berichtet habe) treffen, aber leider mußte sie in letzter Sekunde schicksalshaft absagen, was meine Freude deutlich trübte. Zuletzt fuhr ich dann doch, aber die Anreise war eine schiere Katastrophe! Ich berichtete Euch übrigens auch darüber- also bekommt Ihr eigentlich doch einiges über mich mit . Als ich dann jedenfalls, nach einer doch recht stressigen Anreise, endlich in Berlin angekommen war, reichte die Zeit ich nicht mehr für die  Guido-Show  … Sie sollte eigentlich mein Highlight werden. Immerhin konnte ich die zweite Hälfte noch von außen  auf dem riesigen Bildschirm bewundern, allerdings hatte meine Laune einen ganz schönen Dämpfer bekommen!

Ich stand also innerlich ,,krümmelwütig“, wie man im Saarland sagt, vor dem E-Werk und alles Glück der Welt schien mich verlassen zu haben … Da boxte mich plötzlich, recht zart für seine Begriffe, ein alter Bekannter in die Seite: Axel Schulz! Und, was soll ich sagen? Ab da lief´s so richtig rund! Ich genoß die drei Tage Fashion Week, als gäb´s kein Morgen, wie ich sie noch nie genossen hatte! Etliche Shows, Partys, Lounges, ein Nachmittag nur für die Schönheit … und vor allem: Tolle Menschen! Überall! Stundenlange Gespräche mit Menschen, die ich vorher noch nicht gekannt hatte (mit dem berliner Künstler und Arzt Möbius zum Beispiel) und Mode als Kunst… Diese intensive Erleben hat mir unheimlich gut getan! Denn was kurz später folgen sollte, forderte meine ganze Kraft!

Mein geliebter Hund, die mit 15 Jahren zugegeben doch schon betagte Collie-Dame ,,Luna“ bekam einen Schlaganfall! Schon vorher konnte sie nicht mehr richtig aufstehen und brauchte mindestens einmal nachts jemand, der mit ihr hinausging, was sie durch ,,Jammern“ eingefordert hatte. Liebevoll hatte ich sie bis zu jenem Morgen umsorgt … So merkte ich sofort, dass es ernst war, als mein Mann mich morgens um 5.30 Uhr rief, dass Luna ,,so komisch im Kreis“ laufen würde. Ich sah sofort, wie schlecht es ihr ging und dass sie scheinbar völlig orientierungslos war. Sofort legte ich sie in ihr Körbchen, wo sie auf der Seite liegen blieb und sich kaum noch rühren konnte.fullsizeoutput_32bc

Sie litt unsäglich, was sie durch Ausstoßen von leidvoll klingenden Lauten äußerte. Den Ganzen Tag versuchten wir noch, sie zu stabilisieren, aber sobald die starken Schmerzmittel etwas in ihrer Wirkung nachließen, wurde sie wieder unruhig, versuchte dann und wann, sich zu bewegen, konnte aber kaum ihren Kopf heben, geschweige denn, fressen oder trinken. ich träufelte ihr Flüssigkeit in ihr Maul und gab ihr Infusionen… Am Abend kam noch einmal die Tierärztin und wir erlösten sie… Ich hatte nie einen Hund einschläfern lassen wollen, aber sie wäre in Bälde auch so gestorben und ich spürte, dass dieser Zustand des Sterbens unerträglich für sie  war …

 

Während ich das schreibe, kommen mir wieder die Tränen, denn die Hilflosigkeit angesichts des Todes ist für mich noch wie vor schlimm. Denn für mich weiß ich, dass der Zustand einfach ein,,Nichts“ ist… Wie es war, bevor man geboren wurde. Natürlich auch nicht schlimm, aber eben auch nicht mehr gut …

Ein paar Tage danach fuhren wir zum Gardasee. Es tat unserer Familie gut, auch wenn die Stimmung nicht immer ,,bombig“ war… Darüber habe ich Euch noch nichts berichtet. Vielleicht tue ich es noch irgendwann …  Allerdings liegt wenig Fotomaterial vor, denn meine Lieben hatte kaum Lust, mich zu fotografieren und ich wollte es auch nicht einfordern.IMG_0744

Denn natürlich ist es blöd, wenn sich eine Mutter in der Öffentlichkeit fotografieren lässt oder den Selbstauslöser anmacht und sich ,,in Pose“ schmeißt! Auch ging es mir irgendwie körperlich nicht so gut. Ehrlich gesagt, freute ich mich auf der Heimfahrt über jeden Kilometer, den wir näher an Saarbrücken kamen wie ein Pferd, dass auf den Stall zurennt …

Was dann kam, waren allerdings noch wunderschöne Sommer-Tage, an denen vor allem auch meine Eltern beteiligt waren. Nicht nur, dass wir sie für unser großes Familienfest besuchten und alle lieben Verwandten (und das meinen ich genauso) wieder sah, auch sie besuchten uns oft trotz großer Distanz und ,,zwangen uns“ so quasi, mit ihnen schönen Dinge zu unternehmen. Vor einigen Tagen dann, ein zweiter Todesfall, ungleich schlimmer als der eines Hundes in der engen Familie…

Aber es war merkwürdig. Denn durch dieses Ereignis wuchs die Familie irgendwie näher zusammen, die Dinge wurden getan, die getan werden mussten und mich überkam irgendwie das Gefühl, von Ruhe. Endlich ,,durfte“ ich mich ausruhen … Um dann, gestärkt und ausgeruht, weiterzumachen … und manches vielleicht auch neu anzufangen …Version 2

So, das war sie also, die Geschichte meines Sommers!

Und zum Abschluss zeige ich Euch (nur Euch!) ein Bild , von einem glückliche  Sommertag im Whirl Pool unter dem Budlaja Strauch …

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderschönen Herbst!

Alles Liebe,

Eure Nessy

 

 

 

 

 

 

Gefahr Handy-Strahlen : Auf was es wirklich ankommt – Fakten und Tipps !

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Bin ich ein Psychopath?

,,Psychopath“ kennen wir als Schimpfwort. Aber was versteht man eigentlich genau darunter? Oder bin ich vielleicht gar selbst  ,,so einer“? Fest steht, in unserer Gesellschaft gibt es mehr als wir auch nur ahnen … Folgender Text bring Licht in diese  Persönlichkeiten mit der ,,dunklen“ Seite, zeigt, was sie ausmacht, warum sie gefährlich sein können und wie man sie erkennt!

Hier geht es zum Artikel

Lifestyle/Backen: Ein lecker-deftiges, Super-Food-Bananenbrot wenn´s kühler wird…

Hallo Ihr Lieben,

dscn1043-3bei soviel Kälte Regen und Schnee lechzt unser Körper nach etwas richtig Leckerem und Herzhaftem, das zudem gesund ist und unser Immunsystem zusätzlich pusht!  Was ist da einfacher und besser geeignet als selbstgebackenes Brot? Mit ein bißchen Routine absolut kein Ding und (fast) genauso schnell wie der morgendliche Bäckergang!

Nessys Tipp: Dazu braucht man übrigens keine Brotbackmaschine! Das geht im Ofen (fast) genausogut und ich kenne keine Brotbackmaschine, die nicht ein Loch vom Kethaken im Brot hinterlässt. Abgesehen davon kann man viel Brot kaufen bis sie sich amortisiert, man hat zusätzliche Stellage und das Ding muß produziert und schließlich entsorgt werden, was für unsere Umwelt auch nicht das Gelbe vom Ei ist! „Lifestyle/Backen: Ein lecker-deftiges, Super-Food-Bananenbrot wenn´s kühler wird…“ weiterlesen

Kurzgeschichte : Ein ordentlicher Mensch – Irmi erzählt…

 

Hallo Ihr Lieben,

vielleicht erinnert Ihr Euch ja noch an meine Freundin Irmi.  Ja richtig, ich berichtete über sie in dem Artikel mit dem aufgeräumten Kleiderschrank (unten rot verlinkt). Irmi hat etwas Besonderes an sich, das nur wenige Menschen ausmacht. Es ist eine Art von Perfektion, die so natürlich ist, dass man sich wundern würde, wenn es anders wäre. Leider ist es aber nicht jedermanns Sache, so zu sein. Bei uns zwei ist es so: Jeder bewundert den anderen für etwas , was man selber nicht ist und nicht hat.

Ordnung, Klinik, Krankenhaus
Schon an Haltung und Kleidung sieht man Unterschiede… Wobei ich Euch hier einen „privaten “ Einblick gewähre. Vor Patienten sitze ich immer mindestens so ordentlich wie Irmi da! Übrigens hingen unsere Arztkittel griffbereit gleich am Eingang . Selbstredend hatten wir sie immer geschlossen an, wenn wir am Patienten arbeiteten! Während ich die Kochwäsche der Klinik anzog, bevorzugte Irmi ihre eigene, farblich abgestimmte Kleidung, bei der sie wußte, dass sie nur mit ihrer eigenen Wäsche zusammen gewaschen wurde.

Irmi sagt, sie schätze an mir meine Präsenz, ansteckende Fröhlichkeit, Anpassungsfähigkeit, Improvisationsfähigkeit und meine Beharrlichkeit, Dinge zu verfolgen, die mir wichtig sind. Wenn Plan A nicht greift, dann eben Plan B. „Kurzgeschichte : Ein ordentlicher Mensch – Irmi erzählt…“ weiterlesen

Lifestyle: Zwischen Weihnachten und Neujahr: Was machen wir mit uns – und mit dem Weihnachtsbaum?

Hallo Ihr Lieben!

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Die Mischung aus Aufarbeiten, Entspannen und aktivem Erleben lässt uns die freie Zeit am besten genießen…

Das sind sie. Die Post-Weihachts-, Prä-Silvestertage: Die ersten Etappen der „Tour de Schlemmer-Feier-Freunde  ist geschafft, jetzt wird in den  „Vier Wänden“ , die doch etwas mitgenommen wirken, ein Boxenstopp eingelegt…  Die  Spuren von den vorherigen Advents- und Weihnachtsrunden, in Form von zerknüllten Geschenkpapier, klebrigen und wachsvertropften Sitzen, Teppichen und Tischen, putzigen Engelchen, Rentieren und halbaufgegessenen Weihnachtsmänner sowie reichlich Kekskrümel im Getriebe werden beseitigt, der Boden mit etwas Wischwasser auf Vordermann gebracht! Und auch kleiner Restaurierungsarbeiten rund um den eigenen Körper werden möglichst rasch und effizient beim Gang durchs Bad erledigt. Es braucht nach einer Dusche, Haarewaschen, Abtrocknen und Fönen lediglich ein kurzes Dampfbad, verbunden mit einem milden Fruchtpeeling , bevor ich nach einer besänftigenden Aloevera-Maske  die Falten-Ex -Ampulle mit sanften, rhythmischen Bewegungen erst einklopfe, dann einmassiere. „Lifestyle: Zwischen Weihnachten und Neujahr: Was machen wir mit uns – und mit dem Weihnachtsbaum?“ weiterlesen

Lifestyle:Die Arzt-Hetze und die Kritik an der Kritik!

Hallo Ihr Lieben,

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normalerweise werde ich nicht politisch. Nix finde ich schlimmer als altkluges Halbwissen. Wie bei dem Herrn, der unlängst zu unserer Pferdekoppel kam.

Während ich gerade den Inhalt der vollen Schubkarren auf den Hänger beförderte und so nicht fliehen konnte, nutzer er die Gunst der Stunde , um mich mit seinen Ansichten zu den Dingen im Allgemeinen wie auch über den Berufsstand der Ärzte zu beglücken.

REDUKTION KOMPLIZIERTER SACHVERHALTE KANN ZU FEHLSCHLÜSSEN FÜHREN!

Ich muß sagen, ich fand es tatsächlich erstaunlich, wie er es immer wieder schaffte, komplizierte Sachverhalte einfach auf Gut und Böse zu reduzieren und somit das Ganze auf einen einfachen Nenner zu bringen, der klarer nicht sein konnte. Dabei  strich er die Unbekannten einfach weg. Punkt. Was nicht passt, wird passend gemacht…

Ich bin zugegeben nicht ganz so begabt dabei, die Dinge zu vereinfachen! Ich versuche zwar, die Nachrichten zu verfolgen und mir ein Bild von den Dingen zu machen, verlaufe mich  aber leider im Dschungel der zum Teil widersprüchlichen Informationen regelmäßig. So bin ich gerade an einer Lichtung der Erkenntnis angekommen, die da lautet: „Ich weiss, dass ich nichts weiss!“ Oder auch: „Am Strand des Wissens ist meines ein Sandkorn…“. Super Sprüche übrigens, eignen sich immer gut, wenn man elegant umschreiben möchte, dass man von den meisten Dingen einfach keinen blassen Schimmer hat…

HALBWISSEN KANN SCHLIMMER SEIN ALS NICHT-WISSEN!

Nun gibt es ein paar wenige Dinge, von denen ich ein wenig weiß. Zumindest ein wenig mehr als manche Leute, die auf diesen Gebieten weniger wissen als ich… oder so… „Lifestyle:Die Arzt-Hetze und die Kritik an der Kritik!“ weiterlesen

Über Falten, Schönheit und was im Leben wichtig ist!

Hallo Ihr Lieben! „Hi Nessy-Ungeheuer, ich fass´ es nicht! Was geht ab bei Dir?“ Huch, wer sprach mich denn da von hinten an? Als ich mich umdrehte, strahlte mich eine mir völlig unbekannte, etwas ältere Frau in modischem T-Shirt, Shorts und langer Weste an. Die Haut war gebräunt und von „Lebenslinien“ gezeichnet, die von einem aufregenden Leben voller Abenteuer erzählten. Erst nach einigen Momenten dämmerte es mir, wer da vor mir stand… „Natalie!“. na9 (4) „Über Falten, Schönheit und was im Leben wichtig ist!“ weiterlesen