Fashion/ Beauty/ DIY/Kurzgeschichte/Film: Sportives Frühlingsoutfit

Hallo Ihr Lieben!

 

Heute kommt einmal wieder ein Mode-Post! Ich habe so viele Looks fotografiert, die Ihr noch nicht kennt, sodaß es Zeit wird, sie Euch einmal vorzustellen!

Der heutige Look zeigt  zum einen, wie man eine ,,Schrankleiche“t, zum anderen habe ich

als Alternative zu den herkömmlichen Aufnähern in Form von herausgestreckten  Zungen und Lippenstiften, den Blazer diesmal mit individuellen Vintage Patches verschönt…

Untermalt wird das Ganze von ein kleinen, lustigen Kurzgeschichte...

Das letzte Novum ist mit ein wenig mehr Service für Euch verbunden, die ich auf anderen Kanälen zu schätzen gelernt habe: Am Ende könnt Ihr direkt einen ähnlichen Look shoppen, wenn ihr möchtet, oder aber Euch von meinen Vorschlägen inspirieren lassen…  Finanziell lohnt der Aufwand für mich zwar übrigens nicht, aber ich persönlich habe da auf anderen Blogs schon so manches schönes Stück ergattert…

So… und los geht es…

Diese Bluse habe ich in meinem Schrank gefunden. Und beim Ausmisten festgestellt, dass ich sie tatsächlich nie getragen habe. Eine Schrankleiche sozusagen, die eigentlich in den  Altkleidersack gehört.  Normalerweise präsentiere ich Euch ja meist recht neue Klamotten, gekauft oder von irgendwelchen lieben Menschen unaufgefordert zugeschickt.IMG_1217 (3) Wobei das mit steigenden Medizin -Posts auch weniger wird… ich sehe es daran, dass meine Schränke wieder etwas überschaubarer werden und nicht jeder freie Zentimeter zugestopft ist. Aber jetzt hängt da doch tatsächlich dieses Teil in LILA!

Eigentlich ist es eher beere. Fand ich, als ich es an die Kasse brachte. Ist ja nicht immer soviel Sauerstoff, in diesen Decathlon Läden… Den daher stammt das gute Stück. Und es war gar nicht so billig. Ich glaube, um die 40 Euronen.

Nun kommt es ja nicht soo oft vor, dass wir uns in dieses französische Sportgeschäft begeben. Allerdings hatte ein guter Freund des Hauses , nennen wir ihn einfach Peter, festgestellt, dass  es Frühling wurde und durch die dünnen T-Shirts der erwartete sportliche Body dummerweise  irgendwie eher den Waschbär- anstatt des Waschbrettbauches ähnelte. Ein paar Pfündchen weniger würden das aber schnell wieder richten.

Eigentlich wäre man ja auch täglich gelaufen… Ja doch, selbstverständlich auch im Winter!  Schuld war ja  eigentlich sowieso nur die Tatsache, dass die vorhandenen Laufschuhe nicht mehr zu benutzen waren, was mich anfangs wunderte. da ich mich noch gut an den letzten Kauf vor wenigen Monaten erinnern konnte. Damals hatte sich das spontan ergeben, weil nach einem Ausflug mit unserer Clique ein Schuh verloren gegangen war… Aber diese obskure Geschichte erzähle ich Euch ein andermal…

Allerdings konnte ich die Unbrauchbarkeit der High-Tech-Latschen nicht leugnen, nachdem ich mich beim letzten Besuch zur Sichtung der gerade einmal 3 Monate  jungen, nun zu  länglichen Dreck-Klumpen mutierten Dinger in den Keller begeben hatte… Vermutlich waren sie an der Dreckhülle erstickt, nachdem man sie nach der letzten Männer-Matschtour dort lieblos hingeworfen hatte… Sie waren definitiv tot und nicht zu reanimieren!

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Sportive Karo-Bluse, Blazer mit Patches, Stiefelchen von Deerberg

Und so stand ich nun mit ein paar Männern als einzige Frau, weil die anderen klugerweise ,,keine Zeit“ gehabt hatten, in der mit ca. 1000 verschiedenen Exemplaren bestückten Laufschuh- Abteilung des Decathlon. Am Anfang fand ich es ja noch ganz lustig,  wie sie sich gegenseitig Verbalschlachten mit anderen vorhandenen Frühjahrs- Laufwilligen über die Vor-und Nachteile der in meinen Augen völlig identischen Schuh-Exemplare lieferten! Aber mit der Zeit kam noch ein Schuh und noch einer… Schäfchenzählen kam mir dagegen wie ein spannender Krimi vor!

Bei dem gefühlten 50. Schuhpaar, das genau unter die Lupe genommen wurde, als ginge es um eine Habilitation über die ,,unsichtbare Qualitätsunterschiede von Laufschuhen“  , merkte ich in dem gut geheizten Decathlon, in dem unzählige Männerschuhe gerade auslüftend auf dem Gang standen, plötzlich etwas ganz anderes…

Schweißüberströmt kam mir die schlauevErkenntnis, dass für mich die Herausforderung hier momentan weniger in den aktuellen  Feinheiten der sportwissenschaftlichen Erkenntnisse, als vielmehr darin bestand,  nicht umzukippen!

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Um Schlimmeres zu vermeiden, verließ ich deshalb den Ort des Geschehens relativ hastig… Nicht ohne beim Weggehen meinen ,, jeden Tag 20 km laufenden Profiläufern“ noch schnell zu zuzischen, dass  ich mich ein wenig umsehen würde und sie gleich bei der Kasse sehen würde… Und als ich so, pumpend wie ein Walross, um meine doch deutlich reduzierten Sauerstoffvorräte wieder ein wenig aufzufüllen, durch die endlosen Gänge des Decathlon lief, sah ich SIE plötzlich auf einem Kleiderständer hängen, der mitten im Weg stand. Wahrscheinlich gehörte sie zu den übrig gebliebene Waren, die aussortiert wurden, aber ich sah in diesem Moment etwas anderes: Ein entzückendes, leichtes Baumwoll- Blüschen, das luftig meinen erhitzten Körper umschmeicheln würde, während ich sicher noch eine ganze Weile auf die selbsternannten Schuh-Dozenten würde warten müssen… Schnell schnappte ich mir das Teilchen und machte mich auf den Weg zu den Umkleidekabinen… Kein leichtes Unterfangen, bei endlosen nahezu  identisch aussehenden Gängen… Normalerweise hätte ich mich am Stand der Sonne orientiert, nur schien die hier drinnen leider nicht. Aber nach ca. 10 Minuten kam ich zufällig an einer bis in den Hauptgang reichenden Schlange vorbei, die mich dann tatsächlich doch noch zu den Umkleidekabinen führte.

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Immerhin bekam man hier in der Wartezeit etwas geboten für sein Geld. Zumindest, wenn man auf Slapstick  steht und nicht gerade in die Umkleide will. Denn ein Familienvater war gerade dabei, diese sackförmig geformten sogenannten Jogginganzüge anzuprobieren, die eigentlich Couch-Potato-Dress heißen müssten.IMG_1195 (3)1 An sich nichts Ungewöhnliches, hätten sich nicht seine Kinder die Zeit damit vertrieben, immer wenn er sich umzog, von außen seine Klamotten unten aus der Kabine zu holen und damit wegzurennen, was den Vorgang des Anprobierens nicht gerade beschleunigte. Zack, schon wieder riss  der Vorhang von innen auf und ein puterroter Papa in einem viel zu kleinem Sweatshirt entriss seiner Brut, die ich, nett wie ich nun einmal bin (grins) aufgehalten hatte, seine Unterhose. Das Spiel wiederholte sich noch ein paarmal und taatsächlich. Just in dem Moment, als ich begann, mich tatsächlich ein wenig zu langweilen, kam meine Chance… denn Papi hatte diesmal seine normalen Klamotten an, als er nach draußen stürmte, um die Brut, die die gesamte Auswahl an Jogginganzügen von unten aus der Kabine gezerrt hatte, wieder einmal zu verfolgen! Die Kabine war tatsächlich… FREI! Diesmal half ich ihm nicht bei seiner Jagd, sondern nutzte die Gunst der Stunde und stob hinein, während ein Herr mit einem grünen Jagdanzug, der zugeben noch vor mir drangewesen wäre, einen Moment zu lange zögerte. ,,Tja, lieber Jäger, heute habe ich eindeutig den besseren Jagdinstinkt!“ dachte ich bei mir, zumindest, was freie Kabinen anbelangte!

So streifte ich mir endlich dieses unsagbar leichte und aus echter, reiner Baumwolle sehr bequeme, luftige Karoblüschen über… und im Gegensatz zu meinem Vorgänger verließ ich bereits nach einer Minute die Kabine wieder, vorbei an dem lamentierenden Familienpapi, der sich nun mit dem Jäger um die Kabine stritt und eilte schnurstracks zur Kasse.

…Wo meine Laufschuh-Männer schon warteten und mit vorwurfsvoller Stimme fragten, wo ich denn so lange gewesen sei… Es wäre doch immer das gleiche,  wenn man mit Frauen einkaufen ginge, käme man nie unter einer Stunde aus dem Laden…

So, jetzt wisst Ihr Bescheid was es mit dem lila Stöffchen auf sich hat!

Auf Baumwollstoff kopiertes Bild

 

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Obwohl ich hier wohl mit geschlossenen Augen in den Tag hinein träume sieht man den ,,Bun“ oder ,,Dutt“ oder wie immer man das nennen mag, ganz gut! Das geht nur mit langen Haaren. Wie ich das gemacht habe? Gemäß der Chaos-Theorie…Nein… Ganz so doch nicht! Zugegeben hatte ich Hilfe! Pferdeschwanz binden,  eine Strähne abteilen,  Rest einmal durch den Lockenmacher ziehen, leicht antoupieren, nach innen einschlagen und Ende etwas weiter unten festclippen, Reststrähne drumherum wickeln, Ende nach innen stecken – voila, fertisch!

Hier kommt nun  Der Look zum Nachkaufen:

Den Blazer könnt Ihr noch verschönern, aber auch so finde ich ihn toll! Leider habe ich die Klamotten nicht mehr im Orginal bekommen, aber ich habe Euch ein paar brauchbare Alternativen herausgesucht! Übrigens habe ich darauf geachtet, dass ein Stück zmindest ein wenig günstiger war… ( Affiliate-Links)

So, ich hoffe,  dass Ihr bei diesem Post ein wenig Spaß hattet! Nun wünsche ich Euch wunderschöne Frühlingstage,

Eure Nessy

Über Falten, Schönheit und was im Leben wichtig ist!

Hallo Ihr Lieben! „Hi Nessy-Ungeheuer, ich fass´ es nicht! Was geht ab bei Dir?“ Huch, wer sprach mich denn da von hinten an? Als ich mich umdrehte, strahlte mich eine mir völlig unbekannte, etwas ältere Frau in modischem T-Shirt, Shorts und langer Weste an. Die Haut war gebräunt und von „Lebenslinien“ gezeichnet, die von einem aufregenden Leben voller Abenteuer erzählten. Erst nach einigen Momenten dämmerte es mir, wer da vor mir stand… „Natalie!“. na9 (4) „Über Falten, Schönheit und was im Leben wichtig ist!“ weiterlesen

Look of the week: Whatever you can do for your perfect life – just do it! – Elegantes Sommeroutfit in sanften Farben

Hallo Ihr Lieben, heute dürft Ihr Euch über ein elegantes Sommeroutfit freuen, das zu meinen Lieblingen zählt, wenn es darum geht, gut angezogen zu sein. Wie fast alle meine Looks ist es sehr bequem, hat aber Details, die dem ganzen Pfiff verleihen. DSCN0033 (3) Der „Sinnspruch“ zu meinem Look „Whatever you can do for your perfect life – just do it!“ heißt, man soll eben das Beste aus allem machen und das Leben aktiv in die Hand nehmen und gestalten – was  meiner Lebenseinstellung entspricht. Wobei ich auch nicht mehr in dem Alter sinnloser Kämpfe bin… Es gibt sicher Wichtigeres, aber auch bei Kleidung kann man durch ein wenig cleveres Vorgehen viel erreichen. Nicht vergessen:

Der Gegenüber nimmt einen im Unterbewußtsein wahr und macht sich daraus ein Bild. Farben, Formen, Geruch, Klang der Sprache, Gestik und Mimik fließen alle in diesen „unterbewußten Eindruck“ mit ein…

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Look of the week – Going out for dinner after walking with my parents and the dogs…

Hello dear friends,

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this is my second „look of the week“.  But I want not only show  you different styles, but also give a little look into my life… One of the most important things for us is social life and love. I want that you feel a bit of it while reading my blog!

Do you like that? Or do you prefer just seeing fashion?  I would be very thankful to see your opinion!

So let´s start: My parents visited me last week and we went out for dinner. So they photographed me before. Thanks for that and for all the other things dear Mum and Dad!

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Let the sun shine – Soft Hippie – Ibiza – Festival – Boho- Style

OLYMPUS DIGITAL CAMERAHallo Ihr Lieben,

nachdem mein letztes Outfit ein bißchen derber war, möchte ich heute einen Hippie-Style in sanften Farben zeigen. Übrigens nennt man den Look so oder so ähnlich aktuell auch Ibiza Style. Darunter versteht man ein locker luftiges, lässiges Outfit mit Ketten/ Fransen, Espandrillos/Sandaletten/Stiefeletten oder Barfuß,  gerne auch mit Strohhüten/Sonnenbrillen kombiniert. Eine weitere Bezeichnung ist „Festival Style„. Diese Bezeichnung kommt in Anlehnung an die Open-Air Festivals, allen voran wohl das legendäre Woodstock (wo  dann im Verlauf aber die Klamotten fielen und sich die Leute bei Regenfällen im Matsch suhlten). Deshalb kommt hier eventuell noch ein kriegsbemalungs-ähnliches Make up dazu. „Let the sun shine – Soft Hippie – Ibiza – Festival – Boho- Style“ weiterlesen