Mercedes Benz Fashion Week Berlin S Summer 2018 / 19 Teil 1: Modetanz der Designer, mein persönliches Programm und die Highlights der Saison!

Da ich im folgenden Text Markennamen genannt habe, muß er nach der neuen Rechtslage als ,,Werbung“ gekennzeichnet werden, was ich hiermit tue!

Hallo Ihr Lieben!

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Auch das ist Fashion Week: Ein Tummelplatz  individueller, modebegeisterter Menschen, mit denen oft spannende und interessante Gespräche entstehen … so wie hier mit Sussan Zeck, Model und Inhaberin der Model-Argentur Voita Models

Hier in Berlin neigt sich die Fashion Week dem Ende! Noch nie war dieses Event, was auch für die deutsche Mode-Szene zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, auch für mich so schön, intensiv, aber auch anstrengend gewesen!

Wie viele der Designer in ihrer Show ihr Augenmerk längst nicht mehr ,,nur“ auf die Präsentation Ihrer Mode setzen, sondern mit zackigen Tanzeinlagen bei Maisonnoée und Riani oder urige Schuhplattler-Einlagen bei Sportalm, beim Publikum Begeisterung  hervorrufen, reduzierte auch ich meinen Aufenthalt nicht  nur  auf die sicher obligatorische Beschäftigung mit den neuesten Modeströmungen …

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Bei Sportalm gab´s ein Schuhplattler der besonderen Art …

Denn die Fashion Week ist weit mehr – Für fünf Tage in der Saison wird eine Zauber – und Glamour-Welt erschaffen, in der, gleich der Brunftzeit in der Natur, nicht nur neue und fantasievolle Mode der besten Designer Deutschlands bestaunt, sondern auch um persönliche (Geschäfts-) Partner gebuhlt werden kann, wie sonst zu kaum einer anderen Gelegenheit … Alles wird aufgefahren, was ein Label zu bieten hat!

Es wird nicht nur an jedem Faltenwurf gearbeitet, bis er perfekt sitzt, sondern auch die Showeinlage und den Inhalt und das Aussehen der Goodie-Bag bis ins Detail geplant!

Nicht zu reden von der Organisation des grandiosen  ,,Berliner Mode Salons „ im angemessenen Ambiente des Prinzregentenpalais, in dem die Designer ihre Mode und auch Design-Objekte ,,von Angesicht zu Angesicht“ präsentieren können,

den sieben großen Messen wie ,,Premium Berlin Marketplace for Fashion & Lifestyle“ ,,Fashiontech“, der ,,Bright Tradeshow “ und der ,,Seek  the voice of street culture“, ,,Green Showroom„, ,,Ethical Fashion Show“ sowie die ,,Show&Order“ mit hochwertiger Mode,

den vielen Lounges , in denen handverlesene ,,VIPS„, ,,Influencer“ und sonstige meist irgendwie multi-mediale ,,Persönlichkeiten“ oder Modeleute von Designern eingekleidet,  von Stylisten geschminkt, frisiert oder mit den neuesten Errungenschaften der Mode- und Beauty-Industrie vertraut gemacht werden sowie zu kleineren Aktionen wie Bastel- oder Fotomöglichkeiten eingeladen werden,

den weiteren zahlreichen  ,,Nebenevents“ wie Ausstellungen, Sonderaktionen und last not least den zahlreichen After-Show Partys, bei denen dann bei so manchem die Anspannung langsam abfällt …

So investiere auch ich als  ,,DrNessy“ einerseits, die sich mit den Tricks für ein gesundes, fröhliches langes Leben beschäftigt  und Fashionista andererseits, viel Zeit und Energie in die Vorbereitung für diese fünf Tage, um an diesem Schauspiel der menschlichen Natur teilzunehmen, mitzuschwimmen, meine Persönlichkeit zu schulen für den Blick auf die vielen subtilen Details, die immer wieder, kaum merklich, das Auge streifen und einen wacheren Geist, viele Ideen und auch die Karten einiger inspirierenden Bekanntschaften mit nach Hause zu nehmen …

Meine persönliche Fashion Week Berlin in Zahlen:

  • Etwa 1000 mal habe ich den Auslöser des Fotoapparates, manchmal zugegeben etwas übereifrig, getätigt,

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    Eines meiner Lieblingsbilder: Der Fotograf auf dem ,,roten“ Teppich der MBFW! Markus Nass, Modefotograf, kann sich auch selbst perfekt in Szene setzen!
  • habe alle Looks, die ich eingepackt hatte, auch getragen und zusätzlich noch Designerklamotten, sodaß ich bis zu dreimal am Tag mein Outfit gewechselt habe … um  festzustellen, dass diese ,,lässige Eleganz“, die einen wirklich guten Look ausmacht, verdammt schwer zu erreichen ist und nur wenige diese ,,Kunst“ bis zur Vollendung beherrschen …
  • Zusätzlich benötigte ich mindestens eine Stunde pro Tag für ,,Make up und Haare“ . Quasi als Lohn für diese Mühen durfte ich
  • mit tollen Fotografen  zusammengearbeiten,
  • bei fünf Fashion – Shows dabei sein (Guido Maria Kretschmer / Maisonnoée / Sportalm / Lana Mueller / Isabel Vollrath)
  • auf der Green Showroom /Ethical Fashion Show- Messe durch die Hallen schlendern und mich
  • in vier liebevoll und aufwändig organisierte Lounges verwöhnen lassen (Reichert+ Beauty&Fashion Lounge, Styleranking, HashMag Blogger Lounge, Beauty to go).
  • Zum ersten Mal  besuchte ich diese Saison auch den Berliner Mode Salon, in dem, in der wunderschönen Umgebung des Kronprinzenpalais, viele Designer ihre Mode kunstvoll präsentiert und auch erklärt haben,
  • habe einige tolle prominente und auch – nicht minder interessante – weniger prominente Menschen kennenlernen dürfen und
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Mit dem Fahrrad und High Heels … Bitte nicht nachmachen!

bin bei manchmal über 30 Grad im Schatten etwa 80 Kilometer auf einem viel zu kleinem, aber immerhin nahezu funktionstüchtigem Leih-Fahrrad gefahren …Denn damit war ich, trotz Konditionsmängel,  meist schneller als mit dem Taxi oder öffentlichen Verkehrsmittel und nur so konnte ich ein solch´ straffes Programm auch bewältigen!

Mit anderen Worten – es gibt viel zu berichten und doch bin ich so überwältigt von den Ereignissen, dass es schwer fällt, einen Anfang zu finden …

Deshalb fange ich heute einfach einmal mit dem an, was Euch in diesem Zusammenhang wahrscheinlich am meisten interessiert! Widmen wir uns also  DER Frage der Fragen, wenn wir an ,,Fashion Week“ denken, die da lautet:

Was sind die Mode-Highlights im Sommer 2018/ 2019?

Allerdings ist diese Frage, auch und besonders nach Sichtung dieser ganzen Shows, Ausstellungen und auch Begutachtung vieler Streetstyles, die mir über den Weg gelaufen sind, nicht einfach zu beantworten! Denn jeder Designer hat einen etwas anderen Stil, seine persönliche Handschrift …

Was sich davon tatsächlich als ,,echter Trend“ durchsetzt, kann man eigentlich erst im nächsten Sommer auf der Fashionweek erkennen, wenn man sieht, was dort die ganzen Fashionistas (freiwillig) tragen …

Also könnte ich Euch heute wohl eher die Frage beantworten, was ,,aktuell“ im Trend ist …

Aber eigentlich möchte ich das gar nicht so ganz genau differenzieren, sondern Euch einfach ein paar Eindrücke schildern, die ich diesmal modetechnisch auf der Fashion Week gesammelt habe, denn ein paar Dinge sind mir schon aufgefallen …

1. Neben Farbe – viel Creme & Schwarz

Sowohl auf den Straßen wie auch in den Shows konnte man diesen Sommer in Berlin auffallend viel Schwarz, mit Weiß oder Creme kombiniert, ausmachen … Auch ich habe übrigens dieses Jahr für die Kretschmer-Show  diese Farb-Kombi in Anlehnung an die allseits verehrte Coco Chanel gewählt. Links oben ein Outfit, bedruckt  mit venetianischen gotischen Spitzbögen von Isabel Vollrath, die übrigens die diesjährige Gewinnerin  des von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe/Projekt Zukunft geförderten Präsentations-Slots ist, unten Naomi Omamuli Emicom in Dorothee  Schumacher im  Berliner Mode Salon.

2. Monochrome Outfits in Creme

waren  dieses Jahr nicht nur bei Maisonnoée (rechts Sängerin Nova Miller, die kraftvoll und sensitiv, passend zur Mode von Maisonnoée die Show eröffnete, links unten) und Isabel Vollrath (links oben) ein Thema …

3. Neue It-Farbe Orange von  Rostrot bis Abricot …

Egal ob Gemanys Next Topmodels Kim Hnizdo (links unten) oder Elena Carrière (links oben ) – oder die Designer auf den Laufstegen – an dieser Farbe kam auf der Fashion Week in Berlin kaum jemand vorbei! Auch Isabel Vollrath (links oben) machte diese Farbe neben Creme zu einem Hauptakteur ihrer Show, während Lana Mueller (rechts oben Mitte) einen leichteren Abricot-Ton, der in Richtung des kühleren Magenta ging, in den Mittelpunkt rückte …!  Sportalm (links oben Mitte und rechts unten) kombinierte Orange mit leichteren Tönen, wodurch eine frische Wirkung erzielt wurde …

 

4. Volants

Der verspielte Volant-Trend, der schon im vergangen Jahr auf dem Vormarsch war, hat sich eindeutig, nicht nur an den Armen, sondern auch am Körper und an den Hosen  durchgesetzt! Die Schnitte sind dabei oft so gehalten, dass unter den ,,Stoffwellen“ durch raffinierte Schnitt-Technik die Haut hervorblitzt!

 

5. Transparenz

Wobei diese Saison sowieso wieder gerne Haut gezeigt wird! Dabei erlauben auch zarte Spitzenstoffe subtile Einblick in das ,,Darunter“ …  (Links unten und rechts Maisonnoée, ansonsten Kretschmer)

 

6. Schnitte, die den Körper locker umspielen

Insgesamt sind die meisten Schnitte eher locker ausgelegt, was für den Sommer sicherlich kein Nachteil ist … (oben links Isabel Vollrath, Mitte Kretschmer, rechts SportalmMitte oben Sportalm, links unten Lana Mueller, rechts unten Kretschmer).

 

7. Runde Taschen

Sowohl auf dem Laufsteg als auch unter den Gästen geht´s rund!  Praktisch sind die runden Täschchen allemal, da durch eine halbe Drehung unten plötzlich oben ist ….Links sieht man eine Tragtasche aus Stroh von Lana Mueller, rechts eine schwarz-weiße Umhängetasche von Sportalm…

Und damit bin ich für heute schon wieder am Ende meiner kleinen Übersicht zur Fashion Week angekommen … 

Hoffentlich hat sie Euch soviel Spaß wie mir gemacht! Gerne könnt Ihr mir Eure Meinung zu dem ganzen ,,Modezirkus“ schreiben oder auch, welches der vielen Outfits Euer Interesse geweckt hat…

Bis bald! Eine wunderschöne (Rest-) Woche, wir lesen uns!

Alles Liebe, Eure Nessy

 

Impressionen der letzten Fashion Weeks könnt Ihr übrigens hier nachlesen …

Bisher sind in dieser Reihe erschienen:

Sommer 2018 (Sommersaison 2019):

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S SMMER 2018 / 2019 TEIL 1 : MODETANZ DER DESIGNER, MEIN PERSÖNLICHES PROGRAMM UND DIE HIGHLIGHTS DER SAISON!

MERCEDES BENZ FASHION WEEK SUMMER 2018 / 2019 TEIL 2: MEINE FASHION WEEK – STYLES / PROMI – STYLES / DIE GUIDO MARIA KRETSCHMER SHOW

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S SUMMER 2018 / 2019 TEIL 3 : MAISONNOÉE SHOW DER SUPERLATIVE – HÖCHSTE SCHNEIDERKUNST, NOVA MILLER UND GNTM

ÜBERBLICK ÜBER ALLE ARTIKEL ZUR MERCEDES BENZ FASHION WEEK ( MBFW ) BERLIN / STADT BERLIN

Film /Promi – Welt: Making Of- Spannender Tatort-Dreh in Saarbrücken!

Hallo Ihr Lieben!

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Mit Marc André Mismann, genannt ,,Mieps“, 2. Regieassistenz und für die Zähmung des unerfahrenen  ,,Komparsenhaufens“, zu dem ich auch irgendwie gehöre,  zuständig

… Es ist irgendwann, lange nach Mitternacht. Während  die meisten der Saarbrücker dem  Schlaf der Gerechten fröhnen, sitzen  wir alle auf unseren Plätzen im Saal des Saarbrücker Schlosses. Mucksmäuschenstill. Niemand wagt, auch nur hörbar  zu atmen. Denn wenn es heißt ,,Ruhe, wir drehen!“ hält jeder sofort inne. Es kommt mir ein bißchen so vor, als ob jemand  bei einer Filmvorführung plötzlich  die Stopp -Taste gedrückt hätte. Nur, dass das hier Realität ist. Und doch gibt es eine Ausnahme. Denn dort, hinter der Ecke, für uns unsichtbar, geht die Show weiter! Angestrengt lauschen wir, was da vor sich geht.  Ein Schluchzen, Stimmen, die laut werden, dann wieder verheultes Gestammele.  Mehr ist nicht auszumachen, auch wenn man mit viel Fantasie erahnen könnte… Aber halt! Top Secret! Von der Handlung darf natürlich nichts nach Außen dringen, denn nichts ist schließlich langweiliger, als ein Film, dessen Ausgang man kennt!

IMG_3169 (6)1Das Outfit für den Dreh: Die coole Geschäftsfrau im strengen Anzug und noch strengerer Frisur besucht eine wichtigen Veranstaltung im Saarbrücker Schloss. Soviel Geld hat sie in eine Sache gesteckt und jetzt… Aber seht selbst bei der Ausstrahlung im nächsten Frühjahr! Ein kleiner Tipp: Am Anfang lächelt sie noch, aber dann … kommt´s dicke!

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Auch Sabine hat  ,,die Verwandlung“  perfekt umgesetzt- mit ,,kalter“ Lippenstiftfarbe und viel Gel in meinen ach so schööönen langen, weichen Haaren… Aber Dreh ist Dreh!

Und darauf werden ,,WIR“, sprich, ein Haufen voll Kleindarstellern und Komparsen, immer wieder aufmerksam gemacht. Auch gilt ein gelockertes Handyverbot… Wobei ich natürlich höflich frage, wenn ich jemanden so fotografiere, dass man sein Gesicht erkennen kann.  Bis auf ,,den Einen“ der mit einem leicht blasiertem Lächeln, aber höflich bleibend, ein Foto von sich ablehnt, gibt man sich freundlich – jovial und läßt mich mit meinem kleinen Handy gewähren. Habe ich doch heute in weiser Voraussicht, wie ich dachte, die furchteinflößende Kamera zuhause gelassen…

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Schade eigentlich. Denn sooo schlechte Chancen hätte ich wohl gar nicht gehabt, sie zu benutzen. Überhaupt herrscht ein erstaunlich gutes Klima. Jeder weiß, was zu tun ist, konzentriert sich auf seinen Job, bringt sich ein, macht Vorschläge, die angenommen werden … Doch, es gefällt mir wirklich, was ich sehe! Es herrscht ein freundschaftliches Miteinander, leise, von außen eher unauffällig, aber omnipräsent dirigiert vom kreativen Kopf der Produktion,  dem Regissieur Zoltan Spirandelli, dem es gelingt, das vermeintliche Chaos so zu lenken, dass  tatsächlich ein Zahnrädchen wie von selbst in das andere zu greifen scheint… Nun ja, wer es schafft mit einem Kurzfilm das Kinopuplikum zum Mitsingen anzuregen (,,der Hahn ist tot“) und damit den Preis der deutschen Filmkritik erhält, für den ist es anscheinend ein Kinderspiel, diesen anfangs noch  etwas müden Haufen dazu zu animieren, mit maximaler Konzentration Höchstleistungen zu vollbringen…

Der Regisseur Zoltan Spirandelli ist 1957 in Königstein im Taunus geboren. Er machte zahlreiche Filme fürs Fernsehen und arbeitete mit Schauspielern wie Andrea Sawatzki (Ufos über Waterlow), Matthias Schweighöfer (Verbotenes Verlangen – Ich liebe meinen Schüler), Daniel Brühl (Vaya con Dios), Rufus Beck (Inspektor Rolle) und Ottfried Fischer (König Otto) zusammen. Für seinen  Kinofilm Vaya con Dios erhielt er den Bayerischen FilmpreisZoltan Spirandelli ist aber auch als Schauspieler, Produzent und Drehbuchautor tätig.

Der saarländische Tatort blickt mittlerweile auf eine langjährige Tradition zurück. Viel Wasser ist die Saar hinuntergeflossen, seit  der erste relativ volkstümliche Chefermittler Peter Liersdahl, seinerzeit gespielt von Dieter Eppler,  1970 den ersten seiner nur 2 Fälle löste.

Die Dämmerung senkt sich langsam über Saarbrücken. Noch ist der Schlossplatz fast  leer, was sich bald ändern soll … ,,Vor 10 Uhr abends können wir heute mit euren Szenen nicht zu drehen anfangen, wir brauchen Nacht“ erklärt uns ,,Mieps“…  Naja, bis alle geschminkt sind, braucht es sowieso… An mein neues Äußeres muß ich mich schließlich auch noch gewöhnen!  Außerdem brauchen wir Regen… Vorsorglich wird der Schlossplatz bewässert. Allerdings scheint der Wettergott ein Tatort-Fan zu sein, denn wie bestellt setzt genau beim Dreh ein leichter Regen ein… Aber nur genau soviel, wie gebraucht wird…

Seitdem 27. Januar 2013 ermittelt nun das aktuellen Tatort-Team aus Saarbrücken. Die Kommissare Jens Stellbrink (Devid Striesow) und Lisa Marx (Elisabeth Brück).

Dabei steht der taffen Lisa, ein eher ruhiger, aber nicht minder cleverer  Jens Stellbrink an der Seite,  der den kumpelhaften Menschenfreund  gibt…

Manche erkennen sie vielleicht auch aus der Tanzshow Deutschland tanzt, die 2016 in ProSieben ausgestrahlt wurde: Elisabeth Brück, die neben Devid Striesow die Hauptrolle als Lisa Marx spielt, ist 1972 in Saarlouis, Saarland geboren und spielt in Theater, Fernsehen und Kino. Die sympathische Schauspielerin berichtete mir, dass es ihr bei ihrer Rolle großen Spaß gemacht habe, wie sich ihre Protagonistin Lisa Marx mit der Zeit entwickelt habe.  Am Anfang sehr taff und hart, würde sie im Laufe der zunehmend weicher und lockerer werden … ,,Anfangs wurde über sie gesagt, sie habe  wohl einen Stock verschluckt! – Das muss man erst einmal schauspielerisch darstellen!“ resümiert Brück lächelnd.  Sie wirkt in Natura sehr offen und bestimmt nicht  arrogant, wie wohl in ihrer Rolle anfangs als Lisa im ,,Tatort“! Eher ein Typ zum Pferde stehlen, irgendwie… Aber sie beschränkt sich nicht auf die Schauspielerei! So schrieb sie eigene Stücke und arbeitet auch als Produzentin für Theater und Fernsehen. Seit 2010 ist sie künstlerische Leiterin des Theaters im Tunnel (Grube Velsen).  

IMG_3124 (2)Die Handlungen sind den aktuellen Geschehnissen der jeweiligen Zeit angepasst,  ,,aus dem Leben“, wie mir eine Komparsin, die extra für diesen Dreh mit ihrem Vater aus Göttingen angereist war, erzählte. Es sei schon immer einmal ihr Traum gewesen, zu sehen, wie so ein Tatort-Dreh abliefe, den sie sich jetzt, in ihrer Elternzeit  erfülle. Links seht Ihr uns in einer Drehpause! Auch ich hatte mich heute wieder einmal unter die Komparsen gemischt, wenn auch eher aus Zufall, ursprünglich als Mutter meines  schauspielbegeisterten Sohnes, der für eine Komparsenrolle angefragt wurde …

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Die ,,zarte Schöne“ Franziska Schubert alias Frau Doktor Bindra spielt eine der Hauptrollen in diesem Tatort…

Aber natürlich bin ich gerne dabei, um mich einmal mehr von den Eindrücken des Sets mit in eine andere Welt nehmen zu lassen… Also! Wer mich für den Film entdecken möchte, nur zu! Ruft mich an! Grins! Übrigens: Ärztinnen aller Art kann ich besonders gut spielen, das habe ich fast mein Leben lang geübt! Ähmm… okay, … zurück zum Thema!

Auch, wenn ich mich bis dato,  zugegeben, nicht gerade als eingefleischter Tatort-Fan bezeichnet hätte, muß  ich mir eingestehen, dass das Konzept, die Drehorte in den größeren deutschen Städten zu wählen und sich aktueller Themen anzunehmen, aufgeht! So sei nur soviel verraten: Es geht dieses Mal unter anderem um das Flüchtlingsgeschehen, um die Frage, wie weit Freundschaft gehen darf und natürlich… um Mord!

Wolf Siegelmann &Co waren für die Kameraführung an den insgesamt 21 Drehtagen des Tatort mit dem Namen ,,Der Pakt“ rund um Saarbrücken verantwortlich. Die Drehorte waren rund um Saarbrücken verteilt. Sogar ein eigenes Kommisarriat wurde eingerichtet!

Der Dreh lief gut beschützt von teilweise echten Polizisten ab, ab, die außer ihren ,,Einsätzen“ , die sie bravourös absolvierten, auch Tipps für die realistische Darstellung mancher Szenen gaben! Hier seht Ihr mich mit Mike Caspers vom Landespolizeipräsidium Saarland. Ein Lieblingsplatz der Filmleute: Das Catering im Schlossgarten!… Dort ergaben sich immer ´mal wieder interessante Gespräche, ohne die ich diesen Artikel sicher nicht hätte schreiben können!

IMG_3121 (2)So, das war es auch schon mit meinen Impressionen vom Dreh! Wie mir Vögelchen zugezwitschert haben, waren manche von Euch auch schon, sogar ,,richtig“ und nicht nur so im Hintergrund wie ich, vor der Kamera! Schreibt mir doch gerne in die Kommentare, wie das für Euch so war oder auch Anregungen, Lob oder Kritik!

Ach ja, noch etwas Wichtiges zum Schluß: Der Film ,,TATAORT -der Pakt“  wird voraussichtlich in etwa einem Jahr ausgestahlt! Er ist sicherlich sehenswert, denn er wurde – und das kann ich Euch schon einmal garantieren – mit viel  Freude, Leidenschaft und Herzblut gedreht!

 

Wettbewerb ,,Friedliches Miteinander!unnamed (9)

Übrigens läuft hier aktuell ein ,,Schwarz-Weiß“ Fotowettbewerb, an dem man noch mitmachen kann! Die Bilder werden mit Name und Verlinkung veröffentlicht, soweit das möglich ist!

Damit möchte ich auf das Thema ,,Friedliches Miteinander“ in einer Welt, die diesbezüglich doch noch ein wenig Unterstützung benötigt, aufmerksam machen und möglichst viele Menschen zum Nachdenken anregen! Gerade zwischen unterschiedlichen Menschen ist es oft nicht ganz einfach, einen Konsens zu finden… Wichtig, dass wir alle, auch im Kleinen, an einem Strang ziehen! Aus diesem Grund habe ich die gegensätzlichen Farben Schwarz und Weiß gewählt, die im Bild zusammenkommen … Wobei es natürlich auch viele Graustufen gibt!

Das ganze hat keinerlei politische Gruppierung als Hintergrund!

Das Wichtigste in Kürze:

Schickt mit ein Bild, Thema ,,Schwarz-Weiß“ an folgende Adresse:

dr.med.awagner@gmail.com

Das Bild kann (abfotografiert)  ein/e Foto, Zeichnung, Kunstwerk oder auch  Shooting sein (Stimmungsbild, Ausdrucksbild, Mode etc.)! Wichtig ist, dass das Thema ,,Schwarz-Weiß  irgendwie erkennbar ist. Ihr könnt natürlich auch einfach eine Schwarz-Weiß-Fotografie nehmen!  Zu gewinnen gibt es eine von insgesamt 3 wunderschönen Cameo-Ketten, die in Amerika  gefertigt wurden – natürlich in Schwarz-Weiß!

So, bleibt mir, Euch eine wunderschöne neue Woche zu wünschen, inspiriert von all den schönen Impressionen, die Ihr, wie ich Euch wünsche, an Pfingsten sammeln konntet!

Alles Liebe,

Eure Nessy

Fashion/ Beauty/ DIY/Kurzgeschichte/Film: Sportives Frühlingsoutfit

Hallo Ihr Lieben!

 

Heute kommt einmal wieder ein Mode-Post! Ich habe so viele Looks fotografiert, die Ihr noch nicht kennt, sodaß es Zeit wird, sie Euch einmal vorzustellen!

Der heutige Look zeigt  zum einen, wie man eine ,,Schrankleiche“t, zum anderen habe ich

als Alternative zu den herkömmlichen Aufnähern in Form von herausgestreckten  Zungen und Lippenstiften, den Blazer diesmal mit individuellen Vintage Patches verschönt…

Untermalt wird das Ganze von ein kleinen, lustigen Kurzgeschichte...

Das letzte Novum ist mit ein wenig mehr Service für Euch verbunden, die ich auf anderen Kanälen zu schätzen gelernt habe: Am Ende könnt Ihr direkt einen ähnlichen Look shoppen, wenn ihr möchtet, oder aber Euch von meinen Vorschlägen inspirieren lassen…  Finanziell lohnt der Aufwand für mich zwar übrigens nicht, aber ich persönlich habe da auf anderen Blogs schon so manches schönes Stück ergattert…

So… und los geht es…

Diese Bluse habe ich in meinem Schrank gefunden. Und beim Ausmisten festgestellt, dass ich sie tatsächlich nie getragen habe. Eine Schrankleiche sozusagen, die eigentlich in den  Altkleidersack gehört.  Normalerweise präsentiere ich Euch ja meist recht neue Klamotten, gekauft oder von irgendwelchen lieben Menschen unaufgefordert zugeschickt.IMG_1217 (3) Wobei das mit steigenden Medizin -Posts auch weniger wird… ich sehe es daran, dass meine Schränke wieder etwas überschaubarer werden und nicht jeder freie Zentimeter zugestopft ist. Aber jetzt hängt da doch tatsächlich dieses Teil in LILA!

Eigentlich ist es eher beere. Fand ich, als ich es an die Kasse brachte. Ist ja nicht immer soviel Sauerstoff, in diesen Decathlon Läden… Den daher stammt das gute Stück. Und es war gar nicht so billig. Ich glaube, um die 40 Euronen.

Nun kommt es ja nicht soo oft vor, dass wir uns in dieses französische Sportgeschäft begeben. Allerdings hatte ein guter Freund des Hauses , nennen wir ihn einfach Peter, festgestellt, dass  es Frühling wurde und durch die dünnen T-Shirts der erwartete sportliche Body dummerweise  irgendwie eher den Waschbär- anstatt des Waschbrettbauches ähnelte. Ein paar Pfündchen weniger würden das aber schnell wieder richten.

Eigentlich wäre man ja auch täglich gelaufen… Ja doch, selbstverständlich auch im Winter!  Schuld war ja  eigentlich sowieso nur die Tatsache, dass die vorhandenen Laufschuhe nicht mehr zu benutzen waren, was mich anfangs wunderte. da ich mich noch gut an den letzten Kauf vor wenigen Monaten erinnern konnte. Damals hatte sich das spontan ergeben, weil nach einem Ausflug mit unserer Clique ein Schuh verloren gegangen war… Aber diese obskure Geschichte erzähle ich Euch ein andermal…

Allerdings konnte ich die Unbrauchbarkeit der High-Tech-Latschen nicht leugnen, nachdem ich mich beim letzten Besuch zur Sichtung der gerade einmal 3 Monate  jungen, nun zu  länglichen Dreck-Klumpen mutierten Dinger in den Keller begeben hatte… Vermutlich waren sie an der Dreckhülle erstickt, nachdem man sie nach der letzten Männer-Matschtour dort lieblos hingeworfen hatte… Sie waren definitiv tot und nicht zu reanimieren!

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Sportive Karo-Bluse, Blazer mit Patches, Stiefelchen von Deerberg

Und so stand ich nun mit ein paar Männern als einzige Frau, weil die anderen klugerweise ,,keine Zeit“ gehabt hatten, in der mit ca. 1000 verschiedenen Exemplaren bestückten Laufschuh- Abteilung des Decathlon. Am Anfang fand ich es ja noch ganz lustig,  wie sie sich gegenseitig Verbalschlachten mit anderen vorhandenen Frühjahrs- Laufwilligen über die Vor-und Nachteile der in meinen Augen völlig identischen Schuh-Exemplare lieferten! Aber mit der Zeit kam noch ein Schuh und noch einer… Schäfchenzählen kam mir dagegen wie ein spannender Krimi vor!

Bei dem gefühlten 50. Schuhpaar, das genau unter die Lupe genommen wurde, als ginge es um eine Habilitation über die ,,unsichtbare Qualitätsunterschiede von Laufschuhen“  , merkte ich in dem gut geheizten Decathlon, in dem unzählige Männerschuhe gerade auslüftend auf dem Gang standen, plötzlich etwas ganz anderes…

Schweißüberströmt kam mir die schlauevErkenntnis, dass für mich die Herausforderung hier momentan weniger in den aktuellen  Feinheiten der sportwissenschaftlichen Erkenntnisse, als vielmehr darin bestand,  nicht umzukippen!

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Um Schlimmeres zu vermeiden, verließ ich deshalb den Ort des Geschehens relativ hastig… Nicht ohne beim Weggehen meinen ,, jeden Tag 20 km laufenden Profiläufern“ noch schnell zu zuzischen, dass  ich mich ein wenig umsehen würde und sie gleich bei der Kasse sehen würde… Und als ich so, pumpend wie ein Walross, um meine doch deutlich reduzierten Sauerstoffvorräte wieder ein wenig aufzufüllen, durch die endlosen Gänge des Decathlon lief, sah ich SIE plötzlich auf einem Kleiderständer hängen, der mitten im Weg stand. Wahrscheinlich gehörte sie zu den übrig gebliebene Waren, die aussortiert wurden, aber ich sah in diesem Moment etwas anderes: Ein entzückendes, leichtes Baumwoll- Blüschen, das luftig meinen erhitzten Körper umschmeicheln würde, während ich sicher noch eine ganze Weile auf die selbsternannten Schuh-Dozenten würde warten müssen… Schnell schnappte ich mir das Teilchen und machte mich auf den Weg zu den Umkleidekabinen… Kein leichtes Unterfangen, bei endlosen nahezu  identisch aussehenden Gängen… Normalerweise hätte ich mich am Stand der Sonne orientiert, nur schien die hier drinnen leider nicht. Aber nach ca. 10 Minuten kam ich zufällig an einer bis in den Hauptgang reichenden Schlange vorbei, die mich dann tatsächlich doch noch zu den Umkleidekabinen führte.

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Immerhin bekam man hier in der Wartezeit etwas geboten für sein Geld. Zumindest, wenn man auf Slapstick  steht und nicht gerade in die Umkleide will. Denn ein Familienvater war gerade dabei, diese sackförmig geformten sogenannten Jogginganzüge anzuprobieren, die eigentlich Couch-Potato-Dress heißen müssten.IMG_1195 (3)1 An sich nichts Ungewöhnliches, hätten sich nicht seine Kinder die Zeit damit vertrieben, immer wenn er sich umzog, von außen seine Klamotten unten aus der Kabine zu holen und damit wegzurennen, was den Vorgang des Anprobierens nicht gerade beschleunigte. Zack, schon wieder riss  der Vorhang von innen auf und ein puterroter Papa in einem viel zu kleinem Sweatshirt entriss seiner Brut, die ich, nett wie ich nun einmal bin (grins) aufgehalten hatte, seine Unterhose. Das Spiel wiederholte sich noch ein paarmal und taatsächlich. Just in dem Moment, als ich begann, mich tatsächlich ein wenig zu langweilen, kam meine Chance… denn Papi hatte diesmal seine normalen Klamotten an, als er nach draußen stürmte, um die Brut, die die gesamte Auswahl an Jogginganzügen von unten aus der Kabine gezerrt hatte, wieder einmal zu verfolgen! Die Kabine war tatsächlich… FREI! Diesmal half ich ihm nicht bei seiner Jagd, sondern nutzte die Gunst der Stunde und stob hinein, während ein Herr mit einem grünen Jagdanzug, der zugeben noch vor mir drangewesen wäre, einen Moment zu lange zögerte. ,,Tja, lieber Jäger, heute habe ich eindeutig den besseren Jagdinstinkt!“ dachte ich bei mir, zumindest, was freie Kabinen anbelangte!

So streifte ich mir endlich dieses unsagbar leichte und aus echter, reiner Baumwolle sehr bequeme, luftige Karoblüschen über… und im Gegensatz zu meinem Vorgänger verließ ich bereits nach einer Minute die Kabine wieder, vorbei an dem lamentierenden Familienpapi, der sich nun mit dem Jäger um die Kabine stritt und eilte schnurstracks zur Kasse.

…Wo meine Laufschuh-Männer schon warteten und mit vorwurfsvoller Stimme fragten, wo ich denn so lange gewesen sei… Es wäre doch immer das gleiche,  wenn man mit Frauen einkaufen ginge, käme man nie unter einer Stunde aus dem Laden…

So, jetzt wisst Ihr Bescheid was es mit dem lila Stöffchen auf sich hat!

Auf Baumwollstoff kopiertes Bild

 

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Obwohl ich hier wohl mit geschlossenen Augen in den Tag hinein träume sieht man den ,,Bun“ oder ,,Dutt“ oder wie immer man das nennen mag, ganz gut! Das geht nur mit langen Haaren. Wie ich das gemacht habe? Gemäß der Chaos-Theorie…Nein… Ganz so doch nicht! Zugegeben hatte ich Hilfe! Pferdeschwanz binden,  eine Strähne abteilen,  Rest einmal durch den Lockenmacher ziehen, leicht antoupieren, nach innen einschlagen und Ende etwas weiter unten festclippen, Reststrähne drumherum wickeln, Ende nach innen stecken – voila, fertisch!

Hier kommt nun  Der Look zum Nachkaufen:

Den Blazer könnt Ihr noch verschönern, aber auch so finde ich ihn toll! Leider habe ich die Klamotten nicht mehr im Orginal bekommen, aber ich habe Euch ein paar brauchbare Alternativen herausgesucht! Übrigens habe ich darauf geachtet, dass ein Stück zmindest ein wenig günstiger war… ( Affiliate-Links)

So, ich hoffe,  dass Ihr bei diesem Post ein wenig Spaß hattet! Nun wünsche ich Euch wunderschöne Frühlingstage,

Eure Nessy