Lifestyle:Die Arzt-Hetze und die Kritik an der Kritik!

Hallo Ihr Lieben,

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normalerweise werde ich nicht politisch. Nix finde ich schlimmer als altkluges Halbwissen. Wie bei dem Herrn, der unlängst zu unserer Pferdekoppel kam.

Während ich gerade den Inhalt der vollen Schubkarren auf den Hänger beförderte und so nicht fliehen konnte, nutzer er die Gunst der Stunde , um mich mit seinen Ansichten zu den Dingen im Allgemeinen wie auch über den Berufsstand der Ärzte zu beglücken.

REDUKTION KOMPLIZIERTER SACHVERHALTE KANN ZU FEHLSCHLÜSSEN FÜHREN!

Ich muß sagen, ich fand es tatsächlich erstaunlich, wie er es immer wieder schaffte, komplizierte Sachverhalte einfach auf Gut und Böse zu reduzieren und somit das Ganze auf einen einfachen Nenner zu bringen, der klarer nicht sein konnte. Dabei  strich er die Unbekannten einfach weg. Punkt. Was nicht passt, wird passend gemacht…

Ich bin zugegeben nicht ganz so begabt dabei, die Dinge zu vereinfachen! Ich versuche zwar, die Nachrichten zu verfolgen und mir ein Bild von den Dingen zu machen, verlaufe mich  aber leider im Dschungel der zum Teil widersprüchlichen Informationen regelmäßig. So bin ich gerade an einer Lichtung der Erkenntnis angekommen, die da lautet: „Ich weiss, dass ich nichts weiss!“ Oder auch: „Am Strand des Wissens ist meines ein Sandkorn…“. Super Sprüche übrigens, eignen sich immer gut, wenn man elegant umschreiben möchte, dass man von den meisten Dingen einfach keinen blassen Schimmer hat…

HALBWISSEN KANN SCHLIMMER SEIN ALS NICHT-WISSEN!

Nun gibt es ein paar wenige Dinge, von denen ich ein wenig weiß. Zumindest ein wenig mehr als manche Leute, die auf diesen Gebieten weniger wissen als ich… oder so…

Jedenfalls habe ich seit 1996 bis vor einem Jahr aktiv als Ärztin gearbeitet. In dieser Zeit habe ich zwei Facharztausbildungen und -Prüfungen erfolgreich absolviert, dazu eine Notarztausbildung und einige Zusatzausbildungen und bin mit diesen Qualifikationen viele Jahre durch die Tage und Nächte gedüst und habe auch ein wenig Forschung betrieben. So ganz grob weiß ich also schon, was im Ärztewesen abläuft… Ich liebte und liebe meinen Beruf und hoffe, dass mein Körper es mir auch wieder erlauben wird, in ihm zu arbeiten… Tja, auch Ärzte werden manchmal krank. Immerhin lebe ich ja (noch), was ja auch schon ´mal ganz schön ist. Aber das ist eine andere Geschichte…

Zurück zu meiner Geschichte… Bei den  Vorträgen über die allgemeinen Dinge meines Mistkarren-Dozenten blieb ich aus oben genanntem Grund noch komplett unbeteiligt und brummelte nur dann und wann zustimmend vor mich hin, während meine Gedanken Entspannung in anderen Themenwelten suchten. Dann fing er jedoch an, über  über unseren Berufsstand herzuziehen, und da horchte ich dann doch  auf…

Als Quellen seiner Erkenntnisse nannte er vorzugsweise Ärztekollegen, die dies oder jenes im Sigel der Verschwiegenheit zugegeben hätten, die bildende Zeitung oder weitere F(l)achliteratur! TV und Internet waren und sind natürlich auch immer wichtige Informanten, insbesondere, wenn es darum geht, schwarze Schafe unseres Berufstandes ans Licht zu holen. Oh ja, da pflichtete ich ihm bei, sich zu informieren ist wichtig und auch dass man Fehlverhalten aufdeckte, insbesondere, wenn es sich wirklich um ein solches handelte! Man wollte ja kritisch sein und die Ärzte sollten ja nicht glauben, sie könnten den informierten Bürger veräppeln (passte gerade gut zu meiner Tätigkeit…)!

ÄRZTE VERSCHREIBEN NACH INDIKATION, DABEI MÜSSEN SIE KOSTENGÜNSTIG VORGEHEN, SONST DROHEN ABZÜGE!

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Übrigens müssen die Medizinstudenten von heute den „Hippokratischen Eid“ so nicht mehr ablegen…

Ihm sei es klar, dass Ärzte zum Beispiel für das Verschreiben von Medikamenten von den Pharmafirmen Geld erhielten! – Seltsam nur, dass mir das in etlichen Klinik und Praxis-Jahren noch nie passiert war! Das zu behaupten und so zu tun, als wäre es sogar an der Tageordnung ließ mich dank eines Wut-Adrenalinschubs gleich etwas tiefer in den Misthaufen stechen! Abgesehen davon, wäre das höchst illegal… Auch Kollegen konnten mir übrigens nie davon berichten. Ich könnte mir vorstellen, dass eben jene Information von einem Fall herrührt, in dem es vielleicht so war und der durch die Presse gegangen ist… Da blieb meinem Oberlehrer natürlich nur der Schluß, dass es sich ja nur um die Spitze des Eisbergs handeln könnte und es generell so sein müsste…

DIE KOSTEN DER TEUERSTEN MEDIKAMENTE

Den Vortrag an der eigentlich idyllischen Pferdekoppel ging  weiter… Es gäbe schließlich „eine Menge Medikamente“, die für eine EINZIGE Behandlung eines einzigen Patienten 50.000 Euro kosten! Sorry, bitte 10 Medikamente nennen! Ich kenne kein einziges, mit dem ich je in Berührung gekommen wäre!  Was hatte der Mensch nur für Vorstellungen? Eventuell gibt es ja solche Medikamente für einzelne, seltene Stoffwechselerkrankungen aber „eine Menge“?

Sogar Chemotherapeutika zur Behandlung von Tumorerkrankungen kosten pro Behandlung, die allerdings nur in Intervallen durchgeführt wird, normalerweise nicht mehr als ca 8000 Euro, was zugegebenerweise nicht wenig ist, aber eben doch keine 50 000 Euro!

Auch in der allseits beliebten Zeitschrift Stern vom 15.10.2015 wurde als teuerstes Medikament das neue Hepatitis C-Medikament „Harvoni“ mit  knapp 800 Euro Tagestherapiekosten vorgestellt…  Ja, auch ich lese bisweilen die Lektüre unserer Patienten aus dem Wartezimmer… Natürlich erst, wenn diese sie genug zerfleddert haben und sie (natürlich die Zeitschriften)  zudem die erste Woche ihres Daseins überstanden haben, was eher selten vorkommt…

Leider hält sich dieses Mißverständnis, dass Wartezimmer-Zeitschriften wie übrigens auch Klopapierrollen zum Mitnehmen gedacht wären, bei manchen Patienten immer noch hartnäckig!

ÄRZTE SIND WEDER HALBGÖTTER NOCH FREIE UNTERNEHMER! DAS WISSEN SIE NUR ZU GUT, WEIL SIE TÄGLICH DARUNTER LEIDEN, DAS SIE BEIDES LEIDER NICHT SEIN DÜRFEN! WÄREN SIE HALBGÖTTER, KÖNNTEN SIE DEN PATIENTEN BESSER HELFEN, WÄREN SIE FREIE UNTERNEHMER, SICH SELBST! NIEMAND SONST IN DER FREIEN WIRTSCHAFT WÜRDE SICH VORSCHREIBEN LASSEN, WIE ER WAS ZU TUN HÄTTE …

Meine Aufforderung zur Nennung der Medikamente  wurde  von dem  „Ärztekenner“ geflissentlich ignoriert,  dafür fragte er mich, ob ich eigentlich wüsste, dass die Ärzte sich auch selber gerne einmal als „Halbgötter in Weiß“ bezeichnen würden? Juhu, ich bin ein Halbgott … also ehrlich! Und das ist hier keine journalistische Übertreibung, das wurde wirklich so behauptet! Da war ich echt baff!

Jetzt hatte er sich warmgeredet. Zwar war meine Schubkarrre gerade leer, aber er ließ nicht locker – mittlerweile war er bei den völlig überzogenen Einnahmen der „Halbgötter“ angelangt. Schließlich sei ein Arzt ein „freier Unternehmer“!

Hier nahm nun mein innerer Drang überhand, meinen Berufsstand ganz offen mit harten Fakten zu verteidigen. Ich rammte zum Auftakt meine Mistgabel mit meiner mir in diesem Moment innenwohnenden Urgewalt in den Boden!

N I E M A N D hatte das Recht, diesbezüglich über Ärzte herzuziehen!

Ich fing zunächst mit einem Beispiel an.“ Lieber Herr Oberstudienrat!“ (Weiss der Geier, ob er einer war, er fühlte sich jedoch gleich 5,5 cm größer…) “ Ist ihnen eigentlich bekannt, dass ein Tierarzt  für ein Ultraschall des Bauches, egal mit welcher Qualität er seine Durchführung dokumentiert und ohne irgendwelche Messungen durchzuführen, etwa 114,23 Euro erhält, ein Arzt laut Gebührenordnung bei einem Privatpatient (2,3 facher Satz) aber nur knapp 60 Euro, bei Kassenpatient noch weit weniger? Dazu muß er aber mindestens 4 Organe fotografieren und genau vermessen. Und sich auch alle anderen Organe ansehen. Und wenn er da irgend etwas hätte sehen können, was er nicht gesehen hat und das irgendeinen Schaden hervorruft, landet er leicht vor dem Kadi!

DIE ANGST VOR DEM VERKLAGEN UND DIE ENTSTEHENDEN KOSTEN

Leider darf ein Arzt keine Diagnose, die er irgendwie hätte finden können, übersehen, sonst kann er verklagt werden. Dies kann übrigens sogar dann geschehen, wenn er den „geschädigten“ Patienten gar nicht gekannt hatte. Dann zum Beispiel, wenn er in einem Krankenhaus arbeitet und Schicht hatte, als es dem Patient schlecht ging. Weil dieser Arzt zum Beispiel gleichzeitig für 120 andere Patienten zuständig war („Hausdienst“) und da zwei Notfälle hatte. Und kein anderer Arzt Zeit hatte. Und die Schwestern ihn erst zur Reanimation davon in Kenntnis setzten, das dieser Patient X überhaupt gekommen war. Weil es ihm vorher ja noch gut gegangen war. Dieser natürlich rein hypothetische Fall könnte als Folge des Ärztemangels, der leider in vielen Krankenhäusern wie eine Epedemie grassiert, so vorgekommen sein!

Die Ärzte versuchen verständlicherweise, die Kadi-Situation zu vermeiden. Deshalb muß oft „großes Geschütz“ aufgefahren werden, um jede noch so kleine Abweichung von der Norm zu finden.

Oder wollten Sie, dass man bei Ihnen etwas übersieht? Die Krankenhäuser und Ärzte müssen diese Geräte, die ja sehr teuer sind, irgendwie finanzieren. Deshalb sind die Untersuchungen teuer. Weil die Anschaffung eines Gerätes gerne einmal über 1 000 000 Euronen verschlingt.  Und die Wartungskosten locker mit denen eines kleines Privatflugzeugs mithalten können!

Übrigens holen sich ja auch Patienten gerne, ohne Kenntnis der Ärzte, Zweitmeinungen ein und lassen alle Untersuchungen doppelt und dreifach vornehmen. “

NICHTS WÄRE FÜR A L L E SCHÖNER ALS KEINE WARTEZEITEN! DAS KLAPPT AM BESTEN, WENN ALLE MITHELFEN!

– „Ja,“ versuchte er, das Thema zu wechseln, “ das alles erklärt aber nicht, wieso der Arzt so schlecht organisiert ist, dass man oft Stunden warten muß!“ Jetzt war ich in Fahrt gekommen: „Der Arzt ist verpflichtet, Notfälle in seiner Praxis zu behandeln, egal wie die Praxisorganisation darunter leidet oder ob überhaupt eine Bezahlung erfolgen kann.  Wobei „echte Notfälle“ gar nicht das Problem wären, sie sind nämlich relativ selten. Es sind doch ein paar Patienten, die „gerade Zeit“ haben und eigentlich schon lange einmal hätten vorbeikommen müssen… Oder die, die sich einen Termin machen, aber dann vergessen, ihn abzusagen. Das manche Untersuchungen oder Behandlungen auch einmal länger dauern, als vorher abzusehen war kommt hinzu, auch wenn keiner etwas dafür kann. Und auch, dass manche Patienten, wo sie doch soo lange gewartet haben, auch wenig Verständnis dafür aufbringen, wenn der Arzt nicht alle Familienfotos anschauen möchte. Das alles macht die genaue Termin-Planung doch etwas schwerer. Dass auch Ärzte manchmal bis 21 Uhr in der Praxis behandeln,  weil der Patientenstrom kein Ende nimmt, obwohl der letzte Termin um 17.30 Uhr vergeben wurde, stört ja auch keinen… “

Mangels Argumenten  griff mein Unterhalter nun einfach wieder auf die Finanzproblematik zurück, da ging ja anscheinend “ immer noch was…  „Ja, dafür verdienen sie sich ja auch dumm und dusselig, die Damen und Herren Doktoren“ kam promt zurück. Da hatte mein Verdienst-Vergleich vom Anfang  eher gar nichts bewirkt…

WAS VIELE N I C H T BEDENKEN, WENN SIE DAS DURCHSCHNITTSGEHALT DER ÄRZTE SEHEN…

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Studium mit Kind…
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Eine gute Organisation macht´s möglich…

“ Wir studieren mindestens 6 Jahre, die meisten 7 oder 8 Jahre. Da verdienen wir nichts. Allerdings sind wir aber verpflichtet, dass wir als Praktikanten, Famulanten und im Praktischen Jahr schon in den Ferien ordentlich im Krankenhaus und in den Praxen mitarbeiten. Unentgeltlich, versteht sich… Mein Anfangsgehalt betrug damals als Ärztin im Praktikum nach dem abgeschlossenen Studium unter 1000 D-MARK ! Und das bei bis zu 120 Wochenstunden und kaum freien Wochenenden! Ich weiß noch, dass ich einmal 17 Nachtdienste im Monat machte, ohne an den Folgetagen vor 13 Uhr zuhause zu sein, weil stillschweigend vorausgesetzt wurde, dass man seine Station noch „versorgte“. Natürlich ist man am Tage des Nachtdienstes wie alle anderen morgens um 7.30 Uhr späestens auf seiner Station. Das geht doch gar nicht? EBEN! Es geht schon, im Zweifelsfalle bleibt man einfach DA! Okay, heute ist das anders. Aber das sind die Ärzte, die heute in den Praxen sind! Die vielen unbezahlten Überstunden oder unentgeltichen Tage, die ich gearbeitet habe, kann ich gar nicht mehr zählen! Dazu  kommen natürlich die Kosten der Ausbildung, wobei man auch Bafög im Regelfall zurückzahlen muß, und schließlich die Kosten einer Niederlassung (50 000 – 500 000 Euro) und die Fixkosten wie Praxisausstattung und Miete, Personal, Geräte,… die in das Kalkül des „hohen Endverdienstes“  mit einfließen sollten! Ach ja, beinahe vergessen hätte ich, dass der Arzt übrigens zur Weiterbildung verpflichtet ist und auch diese zum Teil wirklich nicht unerhebliche Kosten mittlerweile zur Gänze selber tragen muß…

Und das Risiko in diesem Traumberuf ist auch nicht ganz von der Hand zu weisen. So ich bin schon von einem Patient an eine Tankstellensäule geschleudert worden, ein anderer hat mir seine Nadel in den Arm gerammt und ich mußte wochenlang starke Medikamente schlucken, die mich an die Couch gefesselt haben, damit ich kein AIDS bekomme… was ich glücklicherweise auch nicht bekommen habe.

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Okay, ganz soweit ist´s nie gekommen,  Wenn wir selber krank waren, haben wir den Patientenkontakt natürlich vermieden und dem Kollegen vorher erzählt, was in den  jeweiligen Zimmern  zu beachten war!

Die Magen – Darm –  Erkrankungen und Erkältungswellen haben mich in Regel  miterfaßt. Dies zu vermeiden, fällt trotz Mundschutz und Handschuhen schwer, wenn sich in einer Nacht 3 x auf einen übergeben wird …  Super ist, wenn man dann aber trotzdem noch zur  Visite dableiben muß, um seinem „Nachfolger“ von den jeweiligen Patienten zu berichten. Ehrlich gesagt, ist es schon vorgekommen, dass ein  Kollege einen mit einer Infusion noch schnell „handlungstauglich“ gemacht hat, wenn es gar nicht mehr ging. Das Umkippen von Ärzten in Patientenzimmern kam irgendwie nicht so gut… Vor allem, wenn sie einen wegen Mundschutz und Handschuhen eh schon komisch aussahen… Allerdings blieben wir dann während der Visite außerhalb der Patientenzimmer. Diese wollten wir ja nicht anstecken. Leider hatte man den Eindruck, dass umgekehrt darüber weniger nachgedacht wurde… Weil ja klar ist, dass Ärzte  „Halbgötter“ sind  und damit immun!

TROTZDEM  IST ES FÜR MICH DER „SCHÖNSTE BERUF AUF DER WELT…“

DSC_9037Die Zeit, die ich mir genommen habe, um Patienten beizustehen und ihnen geholfen habe,  habe ich mir gerne genommen und ihre Dankbarkeit war schön für mich, aber das, was der Arztberuf bedeutet ist den Leuten überhaupt nicht bewußt!“

Da schaute mich mein Gegenüber sinnierend an und sagte dann: „Ja, was manche Ärzte leisten ist schon großartig“. Da lächelte ich zurück und sagte einlenkend: „Trotzdem läuft vieles nicht so, wie es soll, aber wir arbeiten daran“. Zum Abschied gab er mir die Hand und machte sich auf, neue Erkenntnisse zu sammeln…

Was in unserem Gespräch nicht erwähnt wurde, sind natürlich die Mailaisen, die unserem Gesundheitssystem doch zugegebenermaßen  innewohnen und für die dringend Lösungen gefunden werden müssen-+. Die Mittel sind an allen Enden und Ecken zu knapp, warum die Versorgung tatsächlich manchmal buchstäblich am seidenen Faden hängt.

Vor was ich Angst habe, ist nämlich nicht, dass ich künstlich mit Maschinen am Leben erhalten werde. Das wäre doch eh viel zu teuer! Angst habe ich eher davor, dass ich nicht mehr adäquat behandelt werde, weil ich „zu alt“ bin und/oder zuwenig gut ausgebildete Ärzte da sind… Aber das ist eine andere Geschichte!

Vielleicht konnte ich Euch ein wenig zum Nachdenken anregen, gerne dürft Ihr mir Eure Meinung schreiben.

Ein wunderschönes Wochenende wünscht Euch trotz aller Dinge, die nicht immer so perfekt laufen, auch wenn sie eigentlich klasse sind…

Eure Nessy

Veröffentlicht von

Ich bin jemand, der meist positiv und neugierig durchs Leben spaziert. Mich fasziniert das Alltägliche wie auch das Besondere und ich bin dankbar, mich mit den schönen Dingen des Lebens wie mit meiner Familie, Pferden und Hunden, Natur und Medizin beschäftigen zu dürfen. Ich bin eine kleine Fashionista und schreibe und zeichne gerne .. Diese Themen lebe ich auch auf meinem Blog "happinessygirls" aus... Hello, I´m a girl with lot´s of interests: Not only fashion, beauty and lifestyle but also family, animals, medicine , writing, reading and riding.

9 thoughts on “Lifestyle:Die Arzt-Hetze und die Kritik an der Kritik!

  1. Hallo Nessy, sehr guter Artikel, denn das SichNichtInformieren, das Nichtdenken bevor man redet/schreibt, ist weit verbreitet – und dem sollte man sich entgegenstemmen. Aber die Anregung zum Nachdenken klappt leider nur, bei denen, die denken können und wollen. Deshalb: Lass dich nicht irritierten und mach das, was du tust, weiterhin von Herzen gern und habe weiterhin Spass an und in deinem Beruf und denke immer dran, ein/e Arzt/Ärztin hat einen sinnvollen und wichtigen Beruf, viel wichtiger als die allermeisten anderen…

    1. Hallo Carlheinz, auch Dein Kommentar ist sehr intelligent und einfühlsam geschrieben. Du hast das ganze nocheinmal auf den Punkt gebracht und mich wirklich ermutigt! Vielen lieben Dank dafür! Auch wenn natürlich fast jeder Beruf irgendwo wichtig ist! Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende, Nessy

  2. Liebe Nessy, du hast in sehr vielen Dingen Recht. Ärzte sind keine freien Unternehmer auch wenn man sie formal dazu macht. Eher wären es Scheinselbstständige. Wenn ich überlegte, dass meine Ärtin etwa 23 Euro pro Quartal bekommt, egal wie oft ich mir zum Beispiel einen Verband wechseln lasse, ist das nicht nur unfair, es kommt mir auch nicht wirklich legal vor. Übrigens Ärzte dürfen Gelder, Geschenke, Reisen usw. annehmen. Das ist nicht illegal, da beide Seiten (offiziell) in keinem Abhängigkeitsverhältnis arbeiten. Es gibt tatsächlich Medikamente die so teuer sind, aber natürlich nicht als Tagesdosis, sondern für ganze Kuren, wie zum Beispiel bei Hepatitis C Medikamenten, die bis zu 65.000 Euro pron Anwendungszyklus kosten, versehen mit einer Heilungsrate von 90 Prozent, was sehr beachtlich ist. Leider ist das ganze Gesundheitssystem in den Händen von mächtigen Gruppen und Lobbyisten und die Mediziner stehen außen vor, ebenso wie die Patienten. Keine dieser Parteien haben entscheidenen Einfluß, obwohl diese im Mittelpunkt stehen sollten. Es gibt sie aber dennoch, die selbsternannten Götter in weiß. Diese werden aber zusehens von einer neuen Generation Mediziner verfrängt, die sich als Dienstleister und Helfer verstehen und die sich versuchen hinter den Kulissen gegen das System zu stellen. All dies wird sich nie ändern, solange einfach nur der Beitrag erhöht werden muss um neue Begehrlichkeiten zu stillen. Ich wünsche dir allerbeste Genesung und bleib wie du bist. Meine Erkenntnisse habe ich selber recherchiert und gerade einen Artikel darüber geschrieben. Einen schönen Sonntag für dich Nessy 🙂

    1. Lieber Arno,
      über Deinen ausführlichen,guten Kommentar und Deine Wünsche habe ich mich wirklich sehr gefreut!

      Eine gesunde, fröhliche Woche wünscht Dir Nessy

      P.S.: Durch das neue Antikorruptionsgesetz werden diesbezüglich noch bestehende Lücken geschlossen…

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