Diskussionsthema: Wahre Shortstory ,,…Und dann zwickte er mich einfach in den Allerwertesten!“

Hallo Ihr Lieben!

Diese Geschichte ist bis auf wenige unwichtige Details tatsächlich so passiert! Obwohl sie weder selten noch spektakulär ist, hat sie mich ziemlich geschockt, ja eigentlich gerade deshalb, WEIL sie weder selten noch spektakulär ist!

Liest man darüber oder scheint ein Zustand vorübergehend zu sein, ist es leicht, die Dinge von einer gesunden Distanz aus zu betrachten. Dringen aber die aktuellen Entwicklungen auch des öfteren in die persönlichen Comfort-Zone ein, kommen Emotionen dazu …

Und gerade dann wird es spannend. Denn plötzlich kann auch ich manche Gedankengänge besser nachvollziehen, auch wenn ich sie natürlich nicht billige!  Denn gerade sie leisten wiederum Strömungen Vorschub, deren eigene Gefährlichkeit man trotz mancher Missstände nicht unterschätzen darf!

Schreibt mir gerne in die Kommentare, was Euch selbst zu dem Thema wichtig erscheint! Wie könnte man diese Problematik der zunehmenden Verrohung der Umgangsformen nicht nur gegenüber Frauen  angehen? Wie hättet Ihr Euch verhalten? Klar, dass ich keine rassistischen oder unsachlichen Kommentare veröffentliche, aber im Gegensatz zu manchen anderen möchte ich auch solche Themen wie die zunehmende Verrohung der Umgangsformen nicht totschweigen!

,,…Und dann zwickte er mich einfach in den Allerwertesten!“

Es war schon spät. 19.45 Uhr, um genau zu sein. Gleich würde der Supermarkt schließen. Während die untergehende Sonne mit dem flirrenden Licht der defekten Leuchtreklame konkurrierte, sprang ich leichtfüßig aus meinem Auto, um noch schnell die wichtigsten Dinge für das Abendessen einzukaufen. Mit Geldbeutel, Schlüssel und einer alten Melonen-Pappschachtel als Einkaufstaschen-Ersatz beladen, steuerte ich rasch auf den Eingang der Einkaufshalle zu. Aber obwohl ich sichtlich in Eile war, versperrte mir eine Gruppe von drei, teilweise qualmenden Männern den Durchgang. Miteinander laut diskutierend, hatten sie sich so in der Tür postiert. Es war unmöglich, daran vorbeizukommen. Als ich fast bei ihnen war, fiel mir ein beißender Geruch auf, der nicht nur vom Zigarettenqualm zu kommen schien, den sie betont laut in die Luft bliesen. Vielmehr meinte ich, geradezu  zu spüren, wie sich die Moleküle diversen Ausdünstungen und -scheidungen förmlich in meiner Nase festsogen. ,,Wahrscheinlich meiden  die Herren die Dusche, wie der Teufel das Weihwasser!“ schoss es mir durch den Kopf. Zugegeben bin ich da ein wenig empfindlich. Bereits als Ärztin in der Notaufnahme waren Patienten mit genau diesem, niemals zu vergessenden Geruch für mich der blanke Horror gewesen!  Gott seis gedankt, gab es da diesen speziell aromatisiertem Mundschutz, den ich mir jetzt sehnlichst herbeiwünschte …  ,,Dürfte ich bitte vorbei?“ fragte ich, so höflich ich eben konnte.

Mit einem durchdringenden Silber-Blick musterte mich der Kleinste aus der Gruppe so abschätzig, dass ich fürchtete, er würde gleich nach mir spucken.  Obwohl er ein weißes Hemd trug, wirkte sein Äußeres ungepflegt. Er war korpulent und  hielt einen Zigarettenstummel in seinen an den Fingerspitzen bereits gelb gefärbten Wurstfingern. Während ich noch überlegte, wie ich an diesem Trupp vorbeikommen sollte, kam kam von hinten ein Passant auf die Eingangstüre zu – und zu meiner Verblüffung machte die Männergruppe wie von Zauberhand sofort Platz, als ob nichts gewesen wäre…

Erleichtert ging ich vor ihm durch die Türe und dachte nicht mehr weiter darüber nach,  denn in meinem Kopf war ich bereits bei der Zutatenliste für das Aubergine-Provolone-Gratin, das ich morgen Mittag für meine Veggie-Freunde auf den Tisch bringen wollte!

Aber bereits an der Käse-Theke  drängte sich die Männergruppe erneut in meine Gedankenwelt,  denn von irgendwoher schallten ihre überlauten Gespräche, nur gelegentlich unterbrochen von heisernem Raucher-Lachen oder -Husten, zu mir herüber…

Noch nie vorher waren mir fremde Menschen irgendwo im Alltag so unangenehm aufgefallen! Dennoch  hatte ich im Moment Wichtigeres zu tun, als mich darüber aufzuregen. Konzentriert füllte ich weiter meinen Einkaufswagen mit allem Nötigen und auch ein wenig Un-Nötigen, wie es leider meine Schwäche ist … Wobei … wer sagt eigentlich, dass Maoam-Kaubonbons unnötig sind? Okay… nötig auch nicht! Aber ich schweife ab…

Kurze Zeit später studierte ich gerade vor den Kühl-Schränken die verschiedenen Joghurtbecher-Aufschriften, als die mittlerweile wohlbekannten Geräusche näher kamen und mir der beißende Geruch abermals in meine Nase stieg. Meine Magengrube krampfte sich zusammen. Ich merkte, wie langsam Panik in mir hochkroch … Nur nicht umdrehen…

Wie in einem schlechtem Albtraum stand ich da und hörte, wie die Schritte näher kamen. Doch mich fast erreicht hatten, stoppte das Trio. Grob riß der untersetzte Mittvierziger, der mich schon am Eingang so ,,charmant“ angegrinst hatte, neben mir die Kühlschrank-Tür auf und schien irgendetwas zu suchen, was er jedoch offensichtlich nicht fand. Wütend stieß er die Kühlschranktür noch einmal auf, anstatt sie wieder zuzumachen, bevor er sich, laut schimpfend,  auf dem Gang in Bewegung setzte. Eine dieser blöden Vorahnung beschlich mich, die etwas ankündigen, was man weder genau erfassen noch verhindern kann, denn er steuerte genau in meine Richtung …

Dieser Supermarkt, indem ich ein- und ausging, in dem ich die Kassiererinnen beim Namen kannte, war für mich immer ein vertrauter, sicherer Ort gewesen … Plötzlich  schien dieses Dogma wegzubrechen wie das Eis in der Antarktis bei der Klimaerwärmung. Was war bloß mit meiner heilen Welt geschehen?

Emsig studierte ich das Etikett des Joghurtbechers. Und dann  passierte es! Ich spürte  zuerst erst einen kurzen, aber  heftigen Rempler an meinem Oberarm, der direkt von einem gezielten Kniff in meinen Allerwertesten gefolgt wurde. Erschrocken fuhr ich herum, aber die Männergruppe war einfach laut plappernd und nun wieder kehlig lachend, weitergelaufen.

Mit offenen Mund stand ich wie ein begossener Pudel vor der Kühltheke. Da drehte sich der mit mittlerweile wohlbekannte Kleine mit dem tief-schwarzen Oberlippenbart um und grinste mich so dreckig an, dass mich, als wäre meine Gefühlswelt nicht schon verwirrt genug, eine heiße, heftige Wut packte! Ich konnte mich nicht erinnern, jeweils so wütend und gleichzeitig  gedemütigt gewesen zu sein! Am liebsten wäre ich ihm nachgelaufen und hätte ihm einen wunderschönen Abdruck meiner fünf Finger der rechten Hand auf seiner schlecht rasierten Wange hinterlassen!

Stattdessen stand ich nur wie ein begossener Pudel da und  war mit der Situation schlichtweg völlig überfordert … Was sollte ich tun? Die Männer waren zu dritt und die einzige Kundin in der Nähe, eine betagte Lady am Nudelregal, hatte wahrscheinlich nichts mitgekommen. Falls doch, würde sie sich bestimmt nicht hinreißen lassen, mit ihrem alten, erfahrenen Mund irgendetwas auszusagen, mit dem sie sich – wer weiß das schließlich schon?-  irgend einen Ärger einhandeln konnte …

Obwohl ich innerlich ein Drang verspürte, einfach laut loszuschreien, blieb ich wie paralysiert stehen. Denn wenn die Männer auf mich wütend würden, würde mir mit Sicherheit niemand helfen!

Nach einiger Zeit, es mögen Minuten oder auch nur Sekunden gewesen sein, fing ich an, , einen  Joghurtbecher nach dem anderen aus dem Kühlregal in meine Pappschachtel zu räumen, bis von dieser Sorte nichts mehr übrig war.Wie in Trance schlenderte ich dann zur Kasse und bezahlte die 36 Becher Vanille-Joghurt, ohne mit der Wimper zu zucken und den besorgten Blick der Kassiererin auch nur zu registrieren. Mechanisch wie ein Roboter brachte ich dann meine Kiste ins Auto, bevor mir langsam ins Bewußtsein drang, was eigentlich geschehen war.

Hatte ich mich falsch verhalten? Hätte ich gleich  die Polizei anrufen sollen? Aber die Männer wären längst über alle Berge gewesen, außerdem hätten sie mit Sicherheit alles geleugnet …  Zudem wollte ich nur nach Hause und mich bestimmt nicht auch noch rechtfertigen!

Vielleicht wären sie  mir auch nachgefahren, hätte ich tatsächlich irgend etwas gegen sie unternommen. Oder sie hätten sie  mir oder meiner Familie irgendetwas angetan oder sie hätten mich sonst irgendwie irgendwo abgepasst….

Ich tat also einfach … gar nichts!  Nach einigem Nachdenken fand auch mein Mann, dass ich mich nicht anders hätte verhalten sollen… Aber was meint Ihr dazu? Müssen wir uns fortan solchem Verhalten einfach unterordnen?

Ich freue mich auf Eure Meinung! Alles Liebe, Nessy

 

 

14 Kommentare zu „Diskussionsthema: Wahre Shortstory ,,…Und dann zwickte er mich einfach in den Allerwertesten!“

  1. Ui, das ist heftig liebe Nessy. Ich hätte vermutlich genauso gehandelt, um die Männer nicht weiter zu provozieren. Und dann nix wie weg vom Supermarkt. Wenn die dort öfters stehen, würde ich mich bei der Geschäftsleitung beschweren, solange, bis sie Hausverbot bekommen.

    Liebe Grüße Sabine

  2. Liebe Nessy, mir zieht es beim lesen den Magen zusammen. Wäre es meine Frau gewesen, ich hätte ihr geraten die drei Soziopathen gleich im Geschäft anzuschreien, so, dass jeder es mitbekommt und sie dann ein Hausverbot bekommen. Das Du instinktiv anders gehandelt hast (vielleicht sogar aus Polizeisicht richtig) ist aber auch der Grund, warum solche Typen fast immer damit durchkommen. Ich wünsche mir, dass Du nie wieder in eine so demütigende Situation gerätst!

    1. Lieber Arno!

      Vielen Dank für Deinen mitfühlenden Kommentar!
      Du hast natürlich recht! Aber in so einer Situation ist es immer schwierig, die richtige Entscheidung zu treffen. Wenn Du Menschen hast, die von Deinem Da-Sein abhängig sind, denkst Du vielleicht anders! Aber ich wollte das wenigstens auf meinem Blog veröffentlichen, damit man sich darüber Gedanken macht, solange man nicht in der Situation ist und auch, dass man sich nicht in zu großer Sicherheit wiegt …!
      Außerdem muss ich mich bei Dir entschuldigen! Ich war wohl gestern so müde, dass ich mein ,,Werk“, wieder einmal, ohne es Korrektur zu lesen, online gestellt habe. Bestimmt denkst Du jetzt wieder, ich hätte nicht mehr alle Latten im Zaun … Jedenfalls habe ich die Satzbaufehler heute früh noch korrigiert! So sorry!
      Aber der Gentleman in Dir hat ja höflich darüber hinweggeschaut 😉 Danke Dir!
      Wünsche Dir einen wunderschönen Tag, trotz Kälte !
      Alles Liebe, Nessy

      1. So etwas denke ich natürlich nicht und als Mann hat man ganz andere Voraussetzungen, wie als Frau, wenn man in Bedrängnis gerät. Gerade das macht mich ja so wütend, dass solche Kerle sich immer auf ihr Mehr an Kraft verlassen können. Hab einen wohlbehüteten Tag, liebe Nessy!

  3. Ach je, Nessy, da kommt mir direkt die Galle hoch, wenn ich das lese. Leider bin ich wohl nicht die geeignete person, um da Rat zu geben, denn ich war zwar schon in solchen Situationen, habe durch mein Verhalten aber nicht nur mich, sondern auch einmal eine völlig verängstigte Freundin, in Gefahr gebracht. Leider tendiere ich bei solchen A…löchern leider zu Kurzschlusshandlungen, einer hat mich z:b: mal angefasst, den habe ich mit voller Wucht geschubst und bin voll ausgetickt „Wag es nicht, mich anzufassen!“ hab ich gebrüllt. Da waren nur leider noch seine Kumpels dabei und es war nachts um drei auf einer eher ausgestorbenen Straße. Aber weißt Du was: ich hab in seinen Augen etwas gesehen, was ich nicht für möglich gehalten hab: Angst. Er und seine Kumpels sind abgezogen. Ich bin bestimmt nicht stolz drauf und möchte mein Verhalten sicher niemandem empfehlen, bitte nicht falsch verstehen, aber eines möchte ich doch sagen: manchmal trauen wir uns auch zu wenig zu. Und deshalb denken diese Mistkerle, sie könnten alles machen. Ich muss dazu sagen, ich bin da eine Radikal-Emanze und finde selbst vermeintliche „Kleinigkeiten“, die wir als Frauen ja gewohnt sind, wie blöde Sprüche etc. ein absolutes No-Go!
    Liebe Grüße
    Maren

    1. Liebe Maren! Chapeau! Allerdings bin ich sehr froh, dass Dir nichts passiert ist! Hättest Du mich vorher gefragt, wie ich wohl reagiere, hätte ich wohl gesagt, dass ich mich gewehrt hätte. Aber so täuscht man sich! Denn irgendwie denke ich auch, dass ich etwas hätte tun sollen! Aber ich denke immer an die Menschen, die mich dringend brauchen und wenn mir was passieren würde … Außerdem habe ich die nur dieses eine Mal gesehen. Aber, wie auch Arno schreibt: Wenn ich sie noch einmal sehe und noch die kleinste Kleinigkeit vorfällt, werde ich mir ganz schnell Hilfe holen – und wenn ich beim Marktleiter an die Tür klopfe! Alles Liebe, Nessy

    1. Liebe, tapfere Reni! Ja, das wäre eine gute Option gewesen! Aus sicherer Entfernung! Aber ich war einfach völlig perplex, dass mir so eine Frechheit passiert! Alles Liebe, Nessy

  4. Liebe Nessy, ich glaube ich hätte wie Du reagiert. Zuerst dachte ich, ich hätte bestimmt Krawall gemacht, aber tatsächlich hätte ich wohl nichts getan. Und mich dann sehr über mich geärgert, dass ich nichts getan habe.
    Ich hoffe Du siehst sie nie mehr! Und beim nächsten Mal den Marktleiter holen.
    Liebe Grüße Tina

    1. Liebe Tina! Danke, das Du mir so ehrlich Deine Meinung gesagt hast … Denn natürlich habe ich mich zu ängstlich verhalten. Wahrscheinlich, weil ich so etwas in einem Supermarkt einfach nicht erwartet hätte! Als ich bei der Kasse war, waren die Männer ja schon weg, was hätte ich da noch sagen sollen? Ich dachte auch, dass wahrscheinlich alle ausgesagt hätten, dass sie nichts gemacht hätten und danach mir vielleicht aus lauter Wut nachgefahren wären und mich dann irgendwann aufgelauert hätten … Ich wollte einfach deren Wut nicht mit einer Anzeige auf mich lenken, aber wenn jeder so denken würde, hätten wir als Frauen bald gar keine rechte mehr! Im Nachhinein hätte ich laut schreien sollen und richtig Palaver machen, dass alle auf mich aufmerksam geworden wären … Aber, wie Du schon sagst, dass mußt Du Dich in so einem Moment erst einmal trauen! Alles Liebe, nessy

  5. Liebe Nessy,
    ich empfehle Dir einen Frauen-Selbstverteidigungskurs, nicht so sehr, weil Du dann zurückschlagen könntest, sondern, weil Du dort lernst, Deine Körpersprache so zu justieren, daß Du nicht mehr ängstlich und eingeschüchtert wirkst. Alle Täter suchen nach leichten Opfern!
    Ich habe viele Jahre lang Kampfsport geübt (JIU-JIUTSU), weil ich einmal von hormongetriebenen Jugendlichen sehr, wenn auch nur verbal, angegriffen und beleidigt wurde. Meine Körpersprache hat sich dadurch sowie durch die Feinheiten spezieller Frauenselbstverteidungskurse so verändert, daß ich nie wieder blöd angemacht oder angegriffen wurde. Und ich bin wirklich von sehr zarter, feingliedriger Statur und nur 160 cm hoch bzw. tief 😉 ! Du lernst beim Wendo-Training auch besser, auf Deine Instinkte zu hören, gespürte Gefahr Ernst zu nehmen und ihr möglichst aus dem Wege zu gehen oder Dir gegebenenfalls Hilfe zu holen.
    Gruß & Umarmung von Ulrike

    1. Liebe Ulrike!
      Vielen lieben Dank! Das ist ein wirklich toller Tipp und komischerweise habe ich noch nie daran gedacht, weil ich mich immer für ,,taff“ genug hielt. Der Vorfall hat gezeigt, dass ich das eben gar nicht bin und ich wirklich über so einen Kurs nachdenken sollte, weil er wahrscheinlich auch Tipps in genau solchen Situationen gibt. Ich hatte die ,,Männertruppe“ ja nach ihrem erneuten Auftreten die ganze Zeit ,,auf dem Schirm“ und natürlich schon ein wenig Angst. Und so etwas riechen die Brüder ja auf meilenweite Entfernungen … Wahrscheinlich hat der Typ deshalb …
      Hätte ich mich überhaupt nicht aus der Ruhe bringen lassen und eher verärgert als verängstigt gewirkt, wäre es vermutlich nicht soweit gekommen!
      Ich wünsche Dir eine wunderschöne Vorweihnachtszeit und dass Du weiter so taff, liebenswert und mit offenen Augen und Ohren durchs Leben und durchs Netz spazierst!
      Alles Liebe, Nessy

      1. Liebe Nessy,
        es freut mich, daß Du für meine Anregung aufgeschlossen bist.
        Ich empfehle Dir einen WenDo-Kurs, dafür reichen ein oder zwei Wochenenden, und Du mußt nicht wochenlang Kampfsportübungen absolvieren.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Wendo
        Schau einfach, ob es in Deiner Stadt oder Umgebung Angebote für WenDo gibt.
        In solch einem Kurs könntest Du z.B. die erlebte Situation nachspielen und mal in die Opfer und mal in die Täterrolle schlüpfen. Du wirst dabei viel über Körpersprache, Stimmwirkung und Gefühlshaltungswechselwirkungen lernen.
        Auch die Vorstellung, die Du Dir von Deiner körperlichen Schwäche oder Kraft machst, wirkt sich deutlich darauf aus, wie schwach oder kraftvoll Du TATSÄCHLICH sein kannst.

        Herzlichen Dank für Dein liebes Kompliment für meine offenen Augen und Ohren – PRÄSENZ ist wahrlich eine meiner wesengemäßen Spezialitäten. 🙂

        Ich wünsche Dir ebenfalls eine wunderschöne Vorweihnachtszeit mit angenehmen Begegnungen und glücklichen Fügungen.

        Kerzenlichte Grüße von Ulrike

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