Anti Aging - Jung bleiben von außen und innen mit einfachen, aber effektiven Tipps, ist das, was die erfahrene Medizinerin Euch zeigen möchte und selbst mir Herz, Witz und Verstand vorlebt. Auf Ihrem Blog gibt sie nicht nur viele aktuellen Erkenntnisse weiter, sondern lädt Ihre Leser auch ein, an ihrem Leben mit Familie, Haus , Pferd und Hund teilzuhaben und öffnet für die Fashionistas unter Euch auch dann und wann Ihre Kleiderschränke ...
Hallo Ihr Lieben! Die letzte Woche war eine der schönsten Frühlingswochen, an die ich mich erinnern kann! Die Natur explodierte förmlich, die Maikäfer krochen in Windeseile aus dem Boden, um die Zeit zu nutzen, einen Partner zu ergattern – im Wettbewerb, den die Natur jedes Jahr aufs Neue für viele Spezies ausruft ..
Und plötzlich, während ich über meinen Aktenbergen saß, ging die Tür auf und herein schneite mein Töchterlein, um mich nach draußen ins intensiv duftende Grün zu holen!
Auch die Pferde durfte teilhaben an diesem wunderschönen Tag und zu uns in den Garten kommen ..
Denn irgendwie gehören sie richtig zur Familie, seit wir uns von allen bis auf zwei getrennt haben … Die große, schwarze Stute ist übrigens ein Oldenbuger Mädel und heißt ,,Lissy“, das kleine Mini-Knuddelpony heißt, sehr passend, Tarzan. Weil er aber immer ein seltsames Fiepsen von sich gibt, wenn seine große Freundin weg auf einem Ausritt ist, nenne ich ihn meist ,,Fiepserle“.
Es ist ein schönes Gefühl, mit Hunden, Pferden und dem großen Garten am Waldrand zu leben … Und was am schönsten ist, dass auch viele unserer lieben, individualistische Freunde um uns herum wohnen, die trotz ihrer Verschiedenheit alle jeden Tag mit ihren Hunden ihre Runden durch den Wald drehen und oft ,,zufällig“ am Stall vorbeikommen, um mir das neueste vom Tag zu erzählen, Eier zu bringen oder auch altes Brot für die Pferde …
Frühlingstag
Die Sonne wärmt sanft meine Haut,
um mich sind meine Lieben!
Die Amsel dort die Krümel klaut,
ich schweb´ auf Wolke sieben!
Hier und heute lass uns lachen!
Wir müssen nicht verzagen!
Einmal keine Sorgen machen,
es liegt so viel im argen …
Was morgen kommt – ich weiß es nicht!
Das werden wir schon sehen!
Wer aber heute nicht zerbricht,
kann´s sicher bald verstehen!
(by Dr. Nessy)
So, ich hoffe, ich konnte Euch ein wenig gute Laune verbreiten! Zum Teil war es beim fotografieren so hell, dass wir gar nicht wußten, wie ich mich am besten hinstelle, sodaß man mein Gesicht sehen konnte … Aber dennoch wollte ich Euch diese Bilder nicht vorenthalten!
Ich wünsche Euch von Herzen alles Liebe und ein wunderschönes Wochenende,
Ich achte und respektiere die Einwohner Dubais sehr und bedanke bei allen für die sehr herzliche Gastfreundschaft und für die vielen Erzählungen und Informationen, die mir überlassen wurden und die diesen Artikel so besonders machen!
Die folgenden Aussagen beruhen auf meinen persönlichen, subjektiven Erfahrungen und Informationen und sind ohne Gewähr, insbesondere die Aussagen über das Mitführen der Medikamente und die Schlafboxen, in denen natürlich jeder schlafen kann!
Hallo Ihr Lieben!
Hier kommen nun meine persönlichen Dubai-Tipps, die ich vorher nicht wusste … Vielleicht Ihr ja auch nicht, dann profitiert Ihr davon, wenn ihr Dubai auch einmal besucht, was sicherlich empfehlenswert ist!
1. Was, wie, wann und wo buchen?
Wir waren, zugegeben, relativ blauäugig bei der Buchung. das Internet verunsicherte mich, weil ich einfach Schwierigkeiten hatte, die Angebote zu objektivieren. Welches Hotel sollte ich wählen? Schon hier gab es sehr große Preisunterschiede … Mit oder ohne Frühstück … Oder gar Vollpension? Sollte es ein Bett im legendären Burj el Arab sein oder gar im grandiosen Atlantis. Am Meer oder in der Stadt? …
1.1. Direkt am Strand?
Eine kurze Beantwortung der Fragen: Wenn Ihr Wert auf Strand legt und weniger auf Erlebnisse, könnt Ihr auch Euren Hauptstandort in Abu Dabi wählen und vielleicht einen Tag nach Dubai fahren! Das kann günstiger sein! Wir hatten ein Hotel ,,10 Minuten bis zum Meer“. Das war relativ lang, weil wir trotzdem ein Taxi nehmen mussten! Ein Shuttle fuhr nämlich nur einmal am Tag! Lasst Euch also nicht von diesen ,,Shuttle-Versprechen“ einlullen! Es war aber auch nicht wirklich fußläufig in die Stadt (wer möchte schon 20 Minuten bei 30 Grad im Schatten stramm marschieren?) und der Pool war ein Rooftop-Pool… zugegeben mit einer klasse Aussicht! Aber eben nicht ,,mit weitläufiger Gartenanlage“ , wie ich das eigentlich schöner finde. Obwohl ich hier sicher nicht meckern will, denn das Hotel (der Ramada-Kette) war schon sehr luxuriös! Allerdings haben wir das gebuchte Zimmer sofort upgegradet, da es für drei Personen definitiv zu klein war!
1.2. Mit oder ohne Vollpension?
Ein Frühstück nach meinem Geschmack … Es fehlt an nichts!
Das kommt wiederum darauf an… Das Frühstück ging (bei uns) bis 11 Uhr und war so lecker und reichhaltig, mit allem, wirklich allem, was man sich nur wünschen konnte, sodaß wir uns richtig sattessen konnten. Abends aßen wir meist etwas aus der Hand und, ja, okay, meist landete noch eine Pizza auf unserem Zimmer … trotzdem fuhren wir wesentlich billiger wie mit Vollpension . Außerdem neige ich dazu, mich an diesen abendlichen Buffets zu voll zu essen, weil ich einfach nicht widerstehen kann… Insofern buche ich persönlich nicht unbedingt Abendessen dazu, nur, wenn es gerade relatic günstig ist! Aber auf der anderen Seite ist es natürlich praktisch, wenn man sich kein Essen außerhalb suchen muss und das Essen ist meist so abwechslungsreich, dass man diesbezüglich keine Probleme hat! Vollpensionbuche ich nur, wenn es sowieso dabei ist, weil ich das eigentlich nicht brauche. Aber auch da sind die Geschmäcker verschieden. Ich gebe nur zu bedenken, dass man ja in Dubai meist schon Ausflüge macht und man mittags kaum zuhause ist…
Aber kommen wir zurück zu unserer Hotelsuche…
So machten wir uns eines Samstags auf in die Stadt, um Reisebüros abzuklappern, da es ja um keine kleinen Summen für eine Woche. Pro Person war zwischen tausend und 5000 Euro Pauschalurlaub im Internet bei den gängigen Portalen alles zu finden!
Die Beratung in den Reisebüros war sehr unterschiedlich. Wir gerieten an eine nette junge Dame, die uns relativ kompetent schien. Man merkt schnell, wie engangiert die Reiseverkäufer sind. Mein TIpp: Wenn jemand das Tempo einer Rennschnecke aufweist, ist das für Eure Bedürnisse trotzdem noch zu langsam! Wenn aber der/diejenige begeistert von seinen/ihren Erlebnissen genau der Destination erzählt, zu der Ihr auch hinwollt, seid Ihr richtig, denn er/sie wird Euch viele Tipps gratis geben!
Als erstes sollte man sich überlegen, auf was man wirklich Wert legt und wo man Abstriche machen kann. Im Folgenden nun meine Tipps, die ich wirklich auch vorher gebraucht hätte!
Natürlich gibt es immer auch einmal wieder Sonderangebote oder wechselnde Kontingente der Firmen, sodaß meine Tipps als Tendenzen zu sehen sind, die im Einzelfall auch einmal anders sein können und die reine Erfahrungswerte von mir und anderen Dubai-Reisenden sind!
1.3. Die günstigste Möglichkeit zu buchen ist häufig …
1.3.1. … lange, lange vorher! Am besten sofort, wenn die Angebote auf den Markt kommen, also zum Beispiel 1 Jahr vorher!
1.3.2. … ,wenn man keine Reiserücktrittsmöglichkeit vereinbahrt. Dies ist allerdings bei unserem manchmal sehr kurzfristigen beruflichen Terminen schlicht nicht machbar! Allerdings haben wir auch über eine Kreditkarte eine Reisrücktrittsversicherung bei Krankheit integriert, sodaß man dies im Einzelfall entscheiden muss, was geht!
1.3.3. … wenn man Flug und Hotel unter Umständen getrennt bucht! Das muss man schlicht und ergreifend durchrechnen.
1.3.4. … wenn man verschiedene Anbieter auch bei den Einzelangboten für Flug und Hotel vergleicht!
1.3.5. … wenn man selbst im Hotel fragt, was die Reise kostet. Oft ist die direkte Buchung tatsächlich günstiger oder man bekommt ein besseres Zimmer! Übrigens ist auch dann empfehlenswert, wenn beim Reiseanbieter schon alles ausgebucht ist!
1.3.6. … wenn man ,,außerhalb der Saison“ bucht. Allerdings ist es im Sommer doch relativ heiß (teilweise bis über 50 Grad im Schatten). Auch wenn ,,innen“ alles klimatisiert ist, kann man dann über die Mittagsstunden quasi nichts ,,draußen“ unternehmen. Das sollte man sich gut überlegen! Wir hatte im Frühjahr ideale Reisebedingungen und auch im Winter ist Dubai eine geniale Destination, weil man in den Momenten, wenn sich der Organismus wirklich nach Sonne und Wärme sehnt, ihm genau das geben kann! Allerdings ist es auch eine gehörige Umstellung! Deshalb sollte man im Anschluss dem Körper ein paar Tage zur Anpassung geben und ihn, wieder in Deutschland, besonders warm einpacken!
2. Benimm-Regeln
2.1. Kleiderordnung
2.1.1. Frauen:
Viele Frauen und Mädels laufen, wenn sie aus westlichen Ländern kommen, ehrlich gesagt oft relativ freizügig herum, ohne dass ,,etwas passiert“. Allerdings schätzen das die islamischen Männer überhaupt nicht. So diplomatisch sie auch mit vielem sind, so sauer sind viele von ihnen, wenn sie das sehen! So habe ich beobachtet, wie die Männer solche Frauen mit Absicht ,,aus Versehen“ im Vorbeigehen angerempelt haben, weil sie betont wegsahen! Wer sich selbst so etwas ersparen möchte, sorgt dafür, dass die Kleidung in der Öffentlichkeit möglichst zumindest bis kurz vor die Knie geht und ,,oben herum“ kein Brustansatz zu sehen ist, der Körper nicht zu figurbetont zur Schau gestellt wird und die Schultern bedeckt sind! Möchte man am Strand ein Top tragen, sind große Schultertücher, leichte Jäckchen oder Ponchos eine gute Lösung, die man auch leicht über die Haare ziehen kann, wenn man einen religiösen Ort besichtigen möchte. Übrigens habe ich mein großes Tuch auch am Strand gegen die Sonne gut einsetzen können! Ein absolutes Don´t: Am Strand umziehen, dass man etwas ,,sehen könnte“. Besser: Umkleide oder Toilette dafür aufsuchen!
2.1.2. Männer:
Abends beim Essen sind, wie auch in vielen deutschen Hotels, lange Hosen angesagt! Ansonsten sollten die Knie bedeckt sein. Sohnemann sah das allerdings nicht ein und verzichtete nicht auf seine, glücklicherweise doch ein wenig längere Bermudas, was auch okay war! Übrigens wurde mein Mann schon ein wenig eifersüchtig auf die schönen, luftigen , schneeweißen ,,Kleider“ der Männer. Aber nein, das geht nicht, ihr Lieben! Denn diese sind ,,Gläubigen“ vorenthalten. Ein wenig schade, oder?
2.2. Beim Essen
Beim Essen benimmt man sich ,,ganz normal“. Wer Knigge in Deutschland anwendet, tut dies auch in Dubai, wer nicht, der nicht, was schade ist! So vermeidet man an Buffets, sich die Teller übervoll zu machen, drängelt nicht und isst und trinkt erst, wenn er Platz genommen hat. die Serviette gehört vor dem Essen auf den Schoß und wenn zum Schluss Wasser mit einem Tuch gereicht wird, ist dies zum Händewaschen!
Klar, dass man sich bei einer Einladung zuhause nicht einfach hinsetzt und auch im besseren Restaurant heißt es meist ,,wait to be seated“. So haben wir auch schon öfters einmal gewartet, allerdings hat uns das Restaurant dann einen ,,Buzzer“ mitgegeben, der anging, als der Tisch frei war. Eine gute Sache!
Auf dem Dubai Creek! Im Hintergrund die den Orginalen nachempfundenen alten Gebäudenmit den ominösen ,,Kühltürmen“
2.3. Alkohol
..zu konsumieren, ist in der Öffentlichkeit verboten. Mit Öffentlichkeit ist außerhalb von lizensierten Restaurants/ Safaris/ Clubs und Hotels gemeint. Alkohol wird nicht an Personen unter 21 abgegeben. Da wird kein Spaß verstanden! Betrinken ist ein absolutes No-Go! Wer sich über die Details informieren möchte, da ich an den Fragen diesbezüglich Unsicherheiten bemerkt habe und meine Aussagen gar als falsch tituliert wurden, kann sich hier schlau machen!
2.4. Großzügigkeit
Orientalen sind sehr großzügig. Wenn man jemanden trifft, zu dem man ein wie auch immer geartete Beziehung hat, wird man häufig eingeladen! Es ist eine Unhöflichkeit, wirklich abzulehnen. Stattdessen wird erwartet, zuerst so zu tun, als lehne man ab, dann aber sehr schnell einzulenken und sich für die Großzügigkeit überschwänglich zu bedanken. Das gilt natürlich nicht bei Teppich- und anderen Händlern, die einen zum Tee einladen wollen! Denn hat man den Tee erst angenommen, ist es schwierig, nichts zu kaufen, ohne unhöflich werden zu müssen und das gilt in Dubai als No Go! Auch gegenüber Teppichhändlern! Sie sind dann echt persönlich beleidigt!
2.5. Handeln
In Kaufhäusern handelt man natürlich nicht! Auch nicht an Imbißständen oder in Restaurants! So etwas ist wirklich peinlich!
In dieser ,,Kunst“ kann man sich aber in den ,,Souks“ versuchen, den Markthallen für Gewürze und Gold, die am Dubai Creek liegen. Zielwert ist mindestens die Hälfte des Anfangsgebotes des Händlers… Auch wenn Ihr das Stück wollt, lohnt es sich, zwischendurch bei den Verhandlungen so zu tun, als ginge man.. Ist der Händler verhandlungsbereit, wird er einen zurückrufen, wenn nicht, nicht! Auch so ein kleines Spielchen …
Stay cool!
2.6. Medikamentenkauf
… sind öfters rezeptfrei als bei uns und man bekommt viele, die teilweise günstiger sind als in Deutschland, was sich allerdings durch die Internet-Apotheken etwas relativiert hat. Auch wir haben wieder einiges eingekauft. Zugegeben sind unsere Einkäufe, medizinisch gesehen, nicht unbedingt empfehlenswert. dennoch enthalte ich sie Euch nicht vor. So gibt es viele Nahrungsergänzungsmittel in Gummidrops- Form… Find´ ich persönlich lecker, verführt aber zur Überdosierung!
Ich habe mir auch Collagen-Tabletten gekauft, da sie tatsächlich die Haut und Gelenke aufbauen sollen – natürlich gibt es dafür weder Richtlinien noch echte Beweise, wenn auch Studiendaten einen Besserung der Faltentiefe gefunden haben sollen. Egal, ich mache jedenfalls jetzt einmal so eine Collagen-Kur! Ich werde Euch berichten, ob ich einen Unterschied gemerkt habe!
Dann habe ich mir ein Super-Duper Medikament mit Billionen von Darmbakterien aus mindestens 1000 verschiedenen Stämmen gekauft. Damit ich kein Leaky-Gut bekomme! Kennt Ihr nicht? Könnt Ihr auf diesem Blog ja einmal nachlesen! Nebenbei erwähnt ist dieses Krankheitsbild schon fast als Volkskrankheit anzusehen und beeinträchtigt unseren ganzen Organismus…
Aber kommen wir zum nächsten Thema. Beratung wird in Apotheken großgeschrieben. Wenn man also nur ein kleines Wehwehchen hat, kann man dort erst einmal nachfragen. Natürlich empfehle ich sofort eine ärztliche Beratung, wenn es um ernsthaftere Probleme geht oder man sich, wie auch immer, unsicher ist!
2.7. Medikamenteneinfuhr
Hier gibt es teilweise gegenteilige Aussagen. Es ist laut meinen Informationen am einfachsten, wenn Ihr bei
2.7.1. normal verschreibungspflichtigen Medikamenten ein Rezept mitnehmt, auf dem es verschrieben wurde.
2.7.2. bei Medikamenten, die unter das sogenannte ,,Betäubungsmittelgesetz“ fallen
eine in Englisch geschriebenen Bescheinigung mitführt, auf der der verschreibende Arzt und das Gesundheitsamt unterschrieben haben. Dieses Formular könnt Ihr im Internet herunterladen und zwar hier !
2.7.3. rezeptfreien Medikamenten
in der Regel (wenn es nichts Exotisches ist) nichts weiter unternehmt.
Weiterführende Informationen zum Thema des ADAC habe ich hier gefunden.
2.8. Trinkgeld
Immer doch! Der Zimmerdienst im Hotel freut sich über ein paar Münzen! Am sinnvollsten finde ich persönlich, jeden zweiten Tag umgerechnet etwa 2 Euro auf einem Zettel, auf dem ,,Thank you“ steht, zu legen. Dann werden auch ,,Sonderwünsche“ wie ein zweites Kopfkissen gerne erfüllt und die Kaffeebar ist stets besonders großzügig bestückt.. Zumindest haben wir diese Erfahrung gemacht! Auch dem Portier gebe ich etwas fürs Kofferschleppen… In Restaurants runde ich, je nach Service, 10 – 20 % auf.
3. Verhalten Männer und Frauen und wozu ein Fahradlenker – ähnlicher Wasserhahn gut ist
In Dubai sehen es die Männer als ihre Pflicht an, ihre Frauen ,,zu beschützen“. Gerne haben sie mit Stolz ihre Kinder auf dem Arm und bringen ihre Liebste(n) bis in die Einkaufsläden, ,,checken“ die Lage, um dann vor der Tür auf und ab zu patrouillieren, was ich ein paarmal beobachtet habe. Die Frauen machten mir dabei einen fröhlichen, selbstbewußten Eindruck!
3.1. Gewisse ,,Etablissements“
Ich unterhielt mich mit einer Frau, die die ,,Abaya“ trug. Wir waren gerade auf ,,dem Örtchen“ , auf dem die meisten Frauengespräche stattfinden. Nebenbei erwähnt, ist dieses ,,Etablissement“ in Dubai wirklich IMMER unfassbar sauber und luxuriös ausgestattet! Wozu ein fahrradlenker – ähnlicher Wasserhahn gut ist, wollt Ihr nun endlich wissen? Come on, das wisst Ihr nicht? Ich übrigens auch nicht 😉 ! In der Mitte wäscht man sich die Hände. Soweit, so gut! Natürlich mit Seifenschaum, is ja klar! Dann trocknet man sie sofort im Anschluß an eben jenen ,,Armen“ links und rechts durch den kräftigen heißen Luftstrom, der dort entfleucht. Genial, oder?
By the way – In jeder Toilette gibt es zudem eine Handdusche (Achtung, sie hat ordentlich Druck), um sich wirklich an ,,gewissen Stellen“ porentief rein zu ,,strahlen“. Mit soviel Power eine für mich etwas, äh, ungewohnte… Okay, lassen wir das!
3.2. Die unterschiedliche Sicht der Dinge
Jedenfalls teilte mir die ,,Schöne“, die sich zwecks Restaurierung ihres so schon perfekten Make ups, sich ihrer Abaya kurz entledigt hatte, im besten Oxford-Englisch mit, dass sie stolz auf ihre Position und ihre Abaya sei und dass sie den Eindruck habe, dass wir doch in Wirklichkeit von unseren Männern unterdrückt würden, so lieblos, wie sie mit uns umgehen würden. Was sie an europäischen Männern und Frauen beobachte, würde SIE nie mit sich machen lassen! Wow! Das saß! Leider konnte ich dazu nichts mehr sagen, denn sie hatte schon mit einer gekonnten Bewegung ihre Abaya übergezogen und war verschwunden!
,,Abstellboxen“ für die Männer
Eine weitere Obskurität entdeckten wir im Untergeschoß der Einkaufs-Mall. Dort waren längliche, gepolsterte Boxen aufgestellt, mit einer als Deckel.,, Für die Männer“, erklärte uns der dienstbare Geist, der das Ganze beaufsichtigte, ,,wenn die Einkäufe etwas länger dauern!“ Aha. Da weißte Bescheid! Eine probate Lösung, über die man(n) durchaus nachdenken kann. Klappe zu, Affe tot! Spaß beiseite, natürlich können die Boxen von allen ..Einkaufsmüden“ für einige Stunden genutzt werden! Damit Ihr nicht auf falsche Gedanken kommt: Natürlich darf man nur alleine und nur tagsüber stundenweise in diese Box…
4. Strandabschnitt ,,La Mer“ :
Da dieses ,,Kleinod“ an Strandtabschnitt erst Anfang dieses Jahres richtig fertiggestellt wurde, steht es oft noch nicht auf Karten oder in Reiseführern! Deshalb möchte ich Euch hier kurz darüber berichten, denn es wäre schade, wenn Euch diese ,,kleine, feine Strandwelt“ entgehen würde…
Diese ,,Strandanlage“ dieses stadtnahe Teil des Strandes war eigentlich hauptsächlich für die Erholung der Einheimischen, vor allem auch nach der Arbeit, gedacht, wie uns ein Investor berichtete! Dennoch ist diese Strandlandschaft wirklich sehr geschmackvoll und sauber, mit Palmen, bunten Häuschen und anderer karibischer Deko gestaltet. Viele Naturmaterialien und Orginal-Deko wie alte Boote und Krabbenfangkörbe finden neben modernen Kunstwerken ihren Platz! Auch kulinarisch sind Geschmacksrichtungen vieler Herren Länder vertreten und auch, wenn man hier keinen ,,gewachsenen Flair“ findet, so hat diese Mischung aus Kunst, Karibik und Moderne ihren eigenen Charm
So, und damit bin ich auch schon am Ende meines Artikels angelangt! Ich hoffe, dass ich Euch hier noch ein paar neue Informationen geben konnte und wünsche Euch ein fröhliche nächste Reise, wo sie auch immer hingeht … und wenn es ,,nur“ Balkonien sein sollte, was natürlich auch ganz erholsam sein kann!
Selten war ein Winter so ,,zäh“ wie dieser… Anstatt der ersten lauen Frühlingstage bescherte uns der März Schneematsch und der verzweifelte Ruf der armen balzenden Vögelchen schallte durch den Schneeregen. Brr… Zeit für uns, einmal wieder in den Flieger zu steigen und uns in eine ,,fremde, magische Welt“ entführen zu lassen!
Und in der Tat, das immer warme Dubai ist anders als alles, was ich bisher gesehen habe! In kürzester Zeit – wurde es aus dem Wüstenboden gestampft, und gelangte während der letzten 20 Jahre zu Weltruhm – von einem kleinen Fischerstädtchen, 1833 gegründet, zur Riesenmetropole – den Ölvorkommen und ein cleverer Scheich sei Dank! Auch hat dieser begriffen, dass nun, da die Ölvorkommen nicht mehr den Reichtum mehren können, eine andere Einnahmequelle her muß! Und was ist da besser geeignet als … wir! Ja, Ihr habt richtig gehört! Der Tourismus soll es richten!
Wasserspiele vor dem Burj Khalifa – der höchste Turm der Erde mit fast 830 Metern Höhe …
Von der Straße, auf der wir entlangfahren, wird bald der Blick auf eine riesige Wolkenkratzerskyline frei … Tatsächlich! Die Bilder, die wir im Vorfeld angesehen haben, waren nicht übertrieben! Schließlich ist Dubai die Stadt mit der höchsten Wolkenkratzerdicke über 300 Meter! Was immer man damit erreichen möchte … Verschwenderische Blumenmeere entlang der Straße deuten darauf hin, dass man das Wasserproblem hier im Griff zu haben scheint – Von riesigen Entsalzungsanlagen wird das Wasser vom Grundwasser in die Stadt gepumpt
Sauberkeit und kaum Kriminalität wie in keine anderen Metropole…
Aber was ist das alles, gemessen an den Menschen, die hier leben! Jeder hat seine ganz eigene Geschichte, denn Dubai ist ein Schmelztigel, in dem verschiedenste Nationen aufeinanderprallen. Der Boden der Stadt sieht überall wie frisch gefegt aus – kein Krümmelchen ist auf den Straßen , Gehwegen und am Strand weit und breit zu finden, keine pöbelnden Leute zu hören und es gibt auch keine Straßendiebe, vor denen man seine Handtasche schützen muss
Stecken hohe Strafen, Einsicht oder beides hinter dem mustergültigen Verhalten dieses Konglomerat an Menschen, die so verschieden sind wie seinerzeit die Überlebenden auf der Arche Noah? Auf alle Fälle machen es Respekt und Toleranz möglich, dass die Menschen geradezu mustergültig miteinander umgehen, zumindest, was man auf den Straßen mitbekommt. Fremdschämen muß ich mich nur für eine junge deutsche Mit-Touristin, die nichts dabei findet, im wirklich schönen Restaurant, in dem auch viele Musliminnen mit ihren Männern dinnieren, mit einem Minirock, der durchaus auch als breiter Gürtel durchgehen würde, die Fingernägel zu lackieren! Am liebsten hätte ich … Aber da ich mich an die, jeden Konflikt vermeidende, diplomatische Gepflogenheit Dubais halte, bei so einem Faux Pas stillschweigend einfach wegzusehen, konzentriere ich mich lieber auf die, auch für Vegetarier leckere ,Speisekarte ..
Hier versucht jeder, auf seine Art glücklich zu sein! Was nicht zu ändern ist, zu akzeptieren und was man ändern kann, mit aller Anstrengung zu einem guten Ende zu bringen, auch, wenn der Weg steinig ist …
Die ,,Guten Geister“ Dubais…
So erzählt uns ein pakistanische Taxifahrer, wie glücklich er sei, weil er gut verdienen würde und er seine Familie gut versorgen könne! Wir fragen ihn nach ihr – und dann kommt eine Antwort, die typisch für die Menschen aus Pakistan ist, die hier arbeiten… Denn seine Familie ist ,,zuhause“ und die drei Monate alte Tochter hat er noch nie gesehen. Aber wenn er uns abgeladen hat, dann, ja dann packt er seine Sachen und schon morgen fliegt er zu seiner Familie – wie alle Jahre einmal! Für ihn ist das normal – und nicht nur für ihn! Denn überall sieht man die Arbeiter, die guten Geister dieses Emirates, ohne die sicher vieles nicht so problemlos am Laufen gehalten werden könnte … und die ihrerseits tatsächlich dankbar sind, dass sie hier die Chance auf einen für sie und ihre Familien guten Verdienst haben … In Dubai haben sie sich ihre eigene Welt geschaffen, denn sie sind wahrlich nicht allein!
Quo vadis, Dubai?
Man spürt einen leisen Druck, unter dem die Stadt steht. Denn die Zeit rennt… Noch ist genügend Geld da, doch schon zeigen vereinzelte leere Geschäftsimmobilien, dass Dubai den Tourismus als Einkommensquelle dringend ausbauen muss, wenn es nicht untergehen will in seiner Herrlichkeit! Doch die Leute kommen glücklicherweise in Scharen. Sicher sind viele Touristen aktuell noch aus den ararbischen Ländern, aber Reisegruppen aus China, Russen, Amerikaner zeugen von dem erhofften globalen Dubai-Tourismus und natürlich auch wir Deutschen haben dieses Emirat auch schon für uns entdeckt … Durch die Landgewinnung der Palme hat man viele Strandkilometer für Hotels gewonnen – allerdings eher für den gehobenen Tourismus, den sich viele schlicht nicht leisten können!
Atemberaubende Sicht vom Burj Khalifa, dem fast 830 Meter hohem Wolkenkratzer!
Aber über das andere, ungleich teurere Projekt redet aktuell niemand so gerne… ,,The World“ , bei der lauter kleine Inseln in Form des Globus vor den Toren Dubais aufgeschüttet wurden, unter zuhilfenahme sämtlichem Know-Hows, das man auf unserer Erde gefunden hat, versandet zusehends … Lediglich auf einer der amerikanischen Inseln wird wohl noch gebaut – So erzählte uns zumindest ein Tourist, der einen Helikopterflug über Dubai gebucht hatte. Das würde bedeuten, dass Dubai tatsächlich 3 Milliarden (so die Gerüchteküche) im wahrsten Sinne des Wortes in den Sand gesetzt hätte, was doch einen nicht ganz unerheblichen Tiefschlag für
Muhammad bin Rashid Al Maktum
bedeuten würde! Dabei hatte dieser dem Land tatsächlich diesen Wohlstand, der über die Ölindustrie hinausgeht, angkurbelt. Nicht nur, dass er für fast alle modernen Bauten Dubais mitverantwortlich war und ist, auch die Öffnung des Flughafens für den Tourismus durch Liberalisierung der Gesetze und die Gründung der Emirates -Fluglinie geht auf seine Kappe … In meinen Augen wirklich eine großartige Leistung. Allerdings fällt mir den großen verbrauch kostbarer Ressourcen durch dieses größer-höher-weiter Spiel auf. Auch Recycling schein (noch) kein Thema zu sein und auch nach Elektro-Autos besteht kaum Nachfrage.
Aber ich maße mir keine Kritik an einem Land an, das so vieles erreicht hat und dass ich mit Sicherheit zu wenig kenne, um es ernsthaft beurteilen zu können!
Dubai als Ferienort
Und die meisten Touris interessieren sich dafür sowieso nicht! Sondern für das, was Dubai ihnen zu bieten hat! Und das ist, zugegeben, eine ganze Menge!
Am wichtigsten für uns ist aktuell die angenehme Wärme und einen tollen wenn auch teilweise künstlichen Strand – wirklich das ganze Jahr über, dazu Sauberkeit, der ,,Zauber des Orients“ verbunden mit den Shoppingmöglichkeiten des Okzidents, Wassersport, Bootsfahrten, Wüstenerlebnisse mit Beduinenromantik und Falkenshows, der Duft der Gewürze in den ,,Souks“, das Funkeln des Goldes, dass hier teilweise tatsächlich nach Gewicht verkauft wird …
… Okay, man kann auch das höchste Gebäude der Welt erklimmen beziehungsweise in etwa einer Minute (!) mit dem Aufzug nach oben auf den Burj Khalifa fahren und über die Weite der Stadt und der Landschaft blicken, die nur durch eine leichte Diesigkeit, die in Dubai seltsamerweise meist herrscht, etwas eingeschränkt ist!
Unsere eigenen Erlebnisse in Dubai
Und wir? Wir haben uns diesmal einfach den Möglichkeiten und der Schönheit der Stadt hingegeben. Sind eingetaucht in dieses bizarre Leben, haben uns mit verschiedenen, interessanten Leuten unterhalten, von denen uns jeder mit seiner ganz persönlichen Sicht der Dinge mehr oder weniger überzeugen konnte und sind mit einigen Erfahrungen reicher im unsere ,,kleine“ Stadt Saarbrücken, mit ihren Wäldern und überschaubaren Gebäuden, Menschen und Tieren heimgekehrt, wohl wissend , dass es anderswo auf der Welt auch schön sein kann – nur eben ,,anders“ …
Nun wünsche ich Euch noch viel Spaß beim Betrachten der Bilder und eine tolle Zeit!
Alles Liebe, Eure Nessy
Viele Reise Tipps und Infos über die Gewohnheiten in Dubai findet Ihr auch im 2. Teil!
Beeindruckend sind sie schon, diese architektonischen Kunstwerke, von denen man tatsächlich sehr viele trifft …
Auf dem Dubai Creek lässt es sich aushalten – Stets weht eine frische Brise! Er trennt das neue von dem alten Dubai. In alten Booten kann man sich stundenweise darauf fahren lassen, mit oder ohne Essen, tags oder nachts…Dubai ,,La mer“
Auch abends ist am Meer noch einiges los! Auch nüchtern waren alle bei guter Laune!Salutarystyle Nessy WagnerDubai ,,La Mer“ Zwei Ladys im hippen Beach-Club….Wer nicht gehen kann oder möchte, darf auch ein Oltimer-Taxi benutzen, um sich am Strandt entlang fahren zu lassen! Lauter neuerbaute, hübsche ReataurantsBurj el Arab – eines der luxuriösesten Hotels der Welt in Form eines Segels – das Wahrzeichen Dubais
Zunächst wünsche ich Euch allen, meinen geliebten Freunden, Patienten und Lesern eine wunderschöne Osterzeit!
Schön, dass es Euch gibt und ich hoffe, dass Ihr diese Tage fröhlich und gesund genießen könnt!
Ostern steht für mich für Hoffnung, Freude, Neuanfang und Liebe, die stark genug ist, auch die ,,Stürme des Lebens“, die wir ja alle kennen, zu meistern!
Dazu habe ich einfach einmal ein paar Impressionen fotografiert, die dieses Gefühl ausdrücken!
Und nun viel Spaß beim Betrachten!
Von Herzen alles Liebe, Eure Nessy
P.S. Übrigens poste ich aktuell sehr viel auf Instagram. Dabei versuche ich, die schönen und spannenden Momente meines Lebens mit meiner Familie, den Tieren und bei meinen Reisen einzufangen und Euch daran teilhaben zu lassen! Wenn Ihr zwischendurch ´mal Lust auf solche ,,kleine Lebens-Bildchen“ habt, besucht mich dort einfach! Dazu könnt Ihr entweder auf das Bild rechts klicken oder mich dort aufrufen (Instagram Salutarystyle DrNessy)!
Achtung! Wenn Ihr Eure Sinne nicht wirklich unter Kontrolle habt, muss ich Euch hier warnen! Ich nenne im ersten Abschnitt tatsächlich Markennamen (ohne Verlinkung) im zweiten mit Verlinkung, also richtige WERBUNG! Nicht, dass Ihr noch Schaden nehmt, wenn Ihr das lest…
Hallo Ihr Lieben!
Ein ,,neuer“ ,,alter“ Stil mach von sich reden …
Ein natürliches Make Up, bei dem meine Sommersprossen durchblitzen …
In den Zeitschriften, auf Instagram und den Blogs hat sich etwas verändert… Subtil hat sich innerhalb des letzten Jahres etwas eingeschlichen, was mit der ..straighten Coolness “ der Vergangenheit oder der recht lässigen Hippi-Mode nicht mehr allzuviel zu tun hat, auch wenn es noch Elemente von alledem, wenn auch oft nur noch marginal, enthält. Die Rede ist vom ,,French Bohemian Style“ der sich in letzter schwer auf dem Vormasch befindet!
Nach Zeiten in denen es jahrelang ,,Hippie“, ,,Indian“, ,,Festival“ hieß, gibt es endlich einmal wieder eine Weiterentwicklung!
Letztes Jahr war dieser Style noch hauptsächlich auf den Safari/Kolonial-Look begrenzt … aber ein weiteres ,,Novum“ bzw. eine weitere ,,Rückbesinnung“ , nämlich auf eine Art ,,Wohnzimmerchic“ der 40 er und 50 er Jahre , kündigte sich bereits an – in einzelnen, sündhaft teuren Stücken… Wobei man an den ,,guten Stuben“ von manchen älteren Leuten sieht, dass diese Strömung eigentlich nie ganz weg war!
Was prägt diesen Stil?
Samt und Flausch (Kissen, Decken, Teppiche), gerne auch zart bestickt
Bedruckter Feinstrick-Pullover für kühlere Tage, dazu meine ,,Feder-Kette“ , ein Residuum aus der letztjährigen Festival/ Hippie Ära … Die Brücke ist geschlagen!
Metall wie Gold und Kupfer,meist filigran gearbeitet kombiniert mit Glas z.B. Glasglocken oder Spiegel, aber auch geschnitztes Holz, z.B. Kerzenständer mit Blättern…
kleine zusammengestellte Glas- Vasen,
Ananas- und Palmen- , Blumen- und Vogelmotive dazu
filigranen Möbel mit den schrägen Beinen in
Farben wie ,,Arkadia“ (heißt ,,Garten“ und auch ein Landschaftspark englischen Stils in Polen heißt so, darunter versteht man ein bläulich angehauchtes dunkelgrün),
türkis, graublau und grüngelb, Puder-, Creme- und Rosétöne …
Der gewaltigen Aufschwung dieses Stils
hat mittlerweile auch den ,,Main-Stream“ erreicht, sodaß man ihn auch bei TKMaxx, Ikea, Zara und H&M leicht finden kann! Aber nichts desto trotz liebe ich diese ,,Anleihen“ an eine Zeit, in der wir noch nicht einmal gelebt haben, während ich mich mit den puristischen Weiß- und Grau-Looks (die mit ein paar Accessoires aus diesem Stil übrigens super ,,aufzuhübschen“ sind) nie so ganz anfreunden konnte, hat es mir dieser heitere Stil umso mehr angetan.
Mir gefällt der Gedanke an Aufschwung, den diese Zeit prägte, die Affinität zu einer subtilen Pracht, die diesen Stil, leicht abgeändert und verfeinert, aus dem Kolonialzelt in die Wohnzimmer des Bürgertums gebracht hatte…
Er impliziert die Freude am Bunten, das Entfernen von allzu strikter Geradlinigkeit des Bauhaus der 20er… verbunden mit einer Leichtigkeit, die den ,,Gelsenkirchener Barock“ der 30 er der doch sehr bodenständig daherkam, teilweise abzulösen… Obwohl sich dieser in manchen Wohnzimmern tatsächlich auch bis in die 60 er hielt!
Typischer Sessel, der die Zeit der 40er / 50er nachahmt – mit einem ,,selbstgenähtem“ Flickenbezug und sich verjüngende, schräge Buchenholzbeine
Nach dieser kleinen Stilkunde zeige ich Euch einen Look, den ich so anlässlich eines wichtigen Vortrages zusammengestellt habe. Es ging in diesem Vortrag im weiteren Sinne um die Behandlungen der Nebenwirkungen einer Chemotherapie, soweit möglich mit ,,alternativen“ Methoden, für die sich die ,,Natum“ einsetzt. Dies ist übrigens eine ,,Tochter“ der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, der ich angehöre.
Um diese mit ,,Natur und Pflanzen“ in Verbindung stehenden Vereinigung zu repräsentieren, fand ich diesen Samtanzug, dem ich ,,en passant“ bei H&M quasi ,,in die Arme lief“, wie gemacht! Als ich ihn an einer Modepuppe entdeckt hatte, habe ich mich wirklich schockverliebt!
Und mein erster Eindruck hatte mich nicht getäuscht! Selten hat sich ein Kleidungsstück beim ersten Anziehen so bequem und schön angefühlt! Dazu kaufte ich, wo ich schon einmal da war, gleich drei passende Oberteile, um auf Kongressen diese wechseln zu können und voila – innerhalb 15 Minuten stand mein ,,Vortrags-Look“ in dem ich mich tatsächlich pudelwohl fühlte! Schick, aber nicht überkandidelt, weiblich, aber nicht zu sexy, lässig, aber nicht schlampig … wie für mich gemacht!
Hier eine andere Variante des Oberteils: Mit Volants, grüner Grundfarbe und Blütenmuster … Ich brauche nicht zu erwähnen, dass der Fotograf, der das Bild machte, meine Haare toll fand?Ein Solitärring, den ich ganz gerne habe . in Altsilber. Dezente Armbändchen, passend zum grünen Samt …Eine Kombi-Möglichkeit: Moderne, dreilagige Kette (hier: DIY, Orsay)Sabots mit feinem floralen Gobelin-Muster, witzig im Winter: Die Kombi mit anthrazitfarbenen, handgestrickten Socken von meiner lieben Freundin Erika!
Den knautschweichen Blümchen-Backpack fand ich übrigens auch bei TKMaxx! Die applizierten Blümchen mit Gold sind, passend zum Stil, eine Anleihe an die legendären ,,Pril-Blümchen“…
Was an der Wohnungsdeko im ,,French Bohemien Style“ seltsam ist …
Aber mein Feldzug war noch nicht zu Ende ! In beschwingter ,,Kauflaune“ , in der ich mich gerade befand, öffnet man die Sinne für Strömungen, Neues und Altes, Interessantes und auch Obskures…
Oder könnt Ihr mir eine schlüssige Erklärung dafür geben, wieso man Pflanzen quasi ,,in einen Käfig“ gibt? Eine Blume ist so schön, dass man sie, wie alles Wertvolle, beschützen möchte und ihren Anblick unter einer Glaskuppel konservieren möchte… Da das leider wahrscheinlich nicht klappt, habe ich zur Sicherheit eine Künstliche gekauft – hihi! Aber den Blätter-Kaktus? Ist es bei ihm nicht eher so, dass man die Welt vor seinen (in diesem Fall nur leicht) stacheligen Blättern bewahren möchte? Und da es schon ´mal um Haptik geht, habe ich die süßen kleinen Vasen, die irgendwie an Apothekergläschen erinnern, gleich diazugekauft – wie übrigens auch die Gläschen der Lichterkette, die ich auch noch entdeckt hatte!
Und was kontrastiert optimal zu kühlem , glatten Glas? Klar! Flauschige, weiche , warme Puschel-Häschen! Das sind natürlich nur ein paar Aspekte dieses Looks.. Weil wir gerade so schön dabei sind, habe ich noch ein paar im Internet für Euch zusammengesucht… Aber seht selbst!
Farbenprächtige Osterdeko im ,,French Bohemian Style“
,,French Bohemian Style“ -Ideen, von mir für Euch ausgesucht
So, ich hoffe, meine kleine Auswahl hat Euern Geschmack getroffen! Wenn Ihr Lust auf auf etwas habt, könnt Ihr einfach darauf klicken! Ich habe Dinge herausgesucht, die mir ganz gut gefallen und Euch mit den Shops verlinkt, allerdings kann ich keine Haftung übernehmen, denn mit dem Verkauf etc. habe ich nichts zu tun!
Es wäre toll, wenn Ihr mir schreibt, wie es Euch gefällt, wenn ich Euch am Ende meiner Mode-Posts schöne Dinge wie diese heraussuche, von denen ich denke, dass sie nicht nur mir, sondern auch Euch gefallen könnten! Hopp oder Flop?
Nächstes Mal nehme ich Euch, wenn Ihr Lust habt, zu meinem Erlebnissen bei einem Heli-Flug mit, den ich vor Kurzem gemacht habe! Übrigens bin ich aktuell bei Instagram ziemlich aktiv, wenn Ihr also vorbeischauen wollt, freue ich mich auf Euch (Salutarystyle).
Alles Liebe, passt auf Euch auf, wir lesen uns, Eure Nessy
Nennung von Markennahmen, keine Bezahlung, Werbung?
Fashion Week … In den mindestens sechs Monaten der Vorbereitung arbeiten die Designer und ihre Crew Tag für Tag auf dieses Ereignis hin! Denn wie die Kollektion ankommt, entscheidet oft über die weitere Zukunft des Modelabels! Aber nicht nur die Designer versuchen sich in die Modewünsche der Gesellschaft einzufühlen und genau die Mischung von verrückt und normal zu finden, die beim Publikum ankommt, sondern auch die Eventmanager, die die Modenschauen und die Lounges für alle möglichen A bis Z Promis und Geschäftsleute organisieren, haben viel zu tun. Mit wieviel Detail-Verliebtheit und mit welchem Perfektionismus an allen Fronten gekämpft und geschuftet wird, kann wirklich nur jenen verborgen bleiben, die denken, alles würde tatsächlich ,,wie von Zauberhand“ entstehen! Außerdem ist es ja längst so, dass nicht mehr nur die Shows , die in der Hauptlocation, dieses Jahr das E-Werk, gezeigt wurden, die Fashion Week ausmachen… Mittlerweile gibt es soviel Shows, Showrooms, Messen, Lounges, Roof Top- und Aftershowpartys dass quasi ganz Berlin zur Fashion Week im Ausnahmezustand ist, was mir die Taxifahrer, die es ja wissen müssen, immer wieder bestätigen…
In diesem Sinne, kommt mit oder auch nicht, wenn ich Euch heute zum letzten Teil der Fashion Week vom Januar 2018 einlade! Doch die Fashion Week ist eine never ending Story! Denn für mich heißt es dann schon wieder:
Nach der Fashion Week ist vor der Fashion Week!
Falls Ihr doch auf den Geschmack gekommen seid, habe ich Euch unten noch einige Tipps zum Thema zusammengestellt …
Und nun wünsche ich Euch viel Spaß bei der Fahrt im ,,Berliner Modekarusell“!
Springen wir an der Stelle auf, an der ich am dritten Tag meiner Reise die Maisonnoée-Show verlassen hatte und bei abermals nicht gerade bestem Wetter in ein Taxi gestiegen war …
,,Nachdem die Dunkelheit bereits hereingebrochen war, fuhr ich zu einem weiteren Highlight, dass man eigentlich vor der Show besucht, was mir diesmal leider nicht gelungen war … aber dennoch war ich überzeugt, dass auch jetzt um ca. 17.30 Uhr noch viel los sein würde, in der
Reichert VIP Beauty & Fashion Lounge
Mit Sonja Patrizia Zawer (FA Soniush) in der Reichert Lounge, die ihre fantasievollen selbst designten ehemaligen BW-Jacken mittlerweile mit großem Erfolg verkauft. (Fast) jeder Designwunsch ist umsetzbar…
Als ich von der Kälte und Unwirtlichkeit der Dunkelheit durch die hell erleuchteten Türen getreten war, erschien es mir wie ein Eintritt durch ein magisches Tor in eine andere Welt! Hier und da sah ich von Ferne bereits bekannte Gesichter in dem Getummel der großen Eventräumen aufblitzen und sofort wurde ich von freundlichen Damen herzlich willkommen geheißen… Ja, hier würde ich eine schöne Zeit verbringen!
Ich hatte eigentlich nur vor, mich in dieser Lounge der Event, Medien- und PR- Firma Reichert Plus, mich noch ein wenig für den Abend verschönen zu lassen, an dem schließlich noch ein ganz besonderes Ereignis auf dem Plan stand, aber es würde ja auch nicht schaden, sich ein wenig umzusehen – wo doch alles so schön und liebevoll präsentiert wurde…!
Außerdem war es immer interessant und unterhaltsam, alte Bekannte und interessante Menschen auf den geschätzten 1000 qm Ausstellungsfläche mit unzähligen ausstellenden Firmen zu treffen und sich etwas über das Neueste aus dem Lifestyle-, Mode- und Beauty-Bereich zu informieren! Und das war wirklich nicht gerade wenig! Da gab es doch Einiges zu entdecken! Allen voran begeisterte mich wieder einmal die Firma Christ, die als Sonderaktion einen Armreif von Guido Maria Kretschmer nach persönlichen Vorgaben gravierte!
Aber auch eine erlesene Auswahl an Beauty-, Pflege- und Styling- Angeboten von Partnern wie SkinCeuticals, BeYu, Ammy, Guido Maria Kretschmer, Högl, LUXUSLASHES, RIANI, Puma, Wella uvm. standen zur Verfügung, um die Fashion Week perfekt gestylt und stressfrei in vollen Zügen genießen zu können.
Im letzten Jahr durfte ich die Firma Reichert zum ersten Mal besuchen. Geladen werden neben Schauspielern und sonstigen Größen aus dem ,,Showbiz“ auch Medienleute, Blogger und sonstige Influencer. Dort trifft man, ähnlich wie in der Sugar-Lounge, VIP-Gäste wie zum Beispiel Karolina Kurkova, Cosma Shiva Hagen, Christine Neubauer, Andrea Sawatzki, Valerie Campbell, Guido Maria Kretschmer, Janine Kunze, Natalia Wörner, Annabelle Mandeng und wie sie alle heißen.. Ich traf witzigerweise auch Katy Karrenbauer auf … na, ihr wisst schon, da, wo sich Frauen eben treffen …, die durch ihren trockenen Humor in Windeseile in mir einen Fan mehr gewann…
Armreif von Christ (Guido Maria Kretschmer GMK ) mit meiner Gravur
Auch der Hairstylist, der mir ,,die Haare schön“ machte, plauderte fröhlich von diesem und jenem, sodaß die teit wie im Flug verging …Diesmal verzichtete ich, trotz den wunderschönen Klamotten, auf zu viel Anprobiererei, da mein Arm… (die eifrigen Leser unter Euch wissen es natürlich) sich kurz vor der Fashionweek noch mit einer Leiter duelliertund leider den Kampf verloren hatte!
Allerdings verliebte ich mich stante pede in eine pink/beerenfarbene Fitness-Kombi der Firma Fablethics, das Ihr unten auf dem Bild seht ! Auf Drängen des coolen Typs, der dieses Outfit einfach so ´mal schnell super passend zu mir zusammenstellt hatte, sagte ich dazu dann doch nicht ,,nein“…
Eigentlich kam mir das Ensemble doch ganz gelegen, zumal ich auch vergessen hatte, Sportkleidung für den Fitnessraum im Hotel mitzunehmen! Eine Runde auf dem Trimmrad am ,,Morgen danach“ geht schließlich immer! Denn natürlich läuft man zwar viel herum, aber für die Figur tut man natürlich auf der Fashion Week herzlich wenig … Dazu kommt auch noch die ein oder andere Einladung, in wirklich schönen Restaurants…. Mein Lieblings-Retaurant ist übrigens nach wie vor das kleine, verträumte und sehr leckere ,,Raclette“ von Piere Kusmagk, dass mir bei einem meiner vorigen Aufenthalte ein eigenen Artikel wert war … (siehe unten)
Aber zurück zur Reichert Lounge … Man hat natürlich auch sonst die Möglichkeit, sich für die Shows einkleiden zu lassen. So hatte ich im letzten Jahr eine Teil von Guido Maria Kretschmer ausgesucht, dass wirklich wunderschön gewesen war und ich an seiner Show im Tempodrom getragen hatte! Es versteht sich übrigens von selbst, dass man die Kleider danach wieder zurückschickt (siehe ganz unten).
Sehr gespannt war ich auch auf die Roben von Riani, die ich ja auch schon bei den spektakulären Shows bewundert hatte! Allerdings wollte ich am Abend keine geliehene Kleidung tragen, da ich, wie erwähnt, zu einem Event gehen würde, das ausnahmsweise nichts mit der Fashion Week zu tun hatte – die Premiere des Historienmelodrams ,,Licht“! Gerne könnt Ihr auch darüber nachlesen, wenn Ihr noch Lust ,,auf Mehr“ habt, auch dazu findet Ihr unten den Link!
Mein Hairstylist bei Reichert hatte an diesem Tag alle Hände voll zu tun…Für den Abend trug ich die Haare wieder glatt …
Denn für heute bin ich am Ende angekommen, denn der Rest ist schnell erzählt…
Nach all den glamourösen, wunderbaren Ereignissen setzte sich Aschenputtel in die Kutsche (äh…ins Taxi…), die/das sich, als die Uhr Mitternacht schlug, in einen Kürbis zurückverwandelte … oder irgendwie so…
So, Ihr Lieben, damit endet die Reihe der Fashion Week für die Winter-Saison! Aber wie heißt es so schön? Nach der Fashion Week ist vor der Fashion Week … Denn das Karussell dreht sich immer weiter. Drück mir die Daumen, dass wir zusammen noch viele schönen (Mode-) Erlebnisse in Berlin haben!
Falls ich Euch ein wenig Appetit auf die Geschichte machen konnte, habe ich hier ein paar Tipps für Euch zusammengestellt, die sich vielleicht doch von den anderen unterscheiden!
Die sieben wichtigsten Tipps für die Berliner Fashion Week
1. Unermüdliches Engagement ist ein klare ,,Plus“!
Immer wieder trudeln bei mir Anfragen nach Tipps ein, wie man an die ,,Hotspots“ der FW kommt! Die wichtigsten Tipps sind unspektakulär, aber ohne Engagement wird das nur was, wenn man jemanden an der Hand hat, der einem alles organisiert und die Connections hat! Es gibt natürlich Bloggerinnen, die bewundernswerter Weise genau das haben! Die meisten aber nicht! Diese müssen, besonders am Anfang, selber ´ran und zwar , einfach ausgedrückt, ,,je oller, je doller“!
2. Für ,,Gegenwert“ sorgen!
Eine zusätzliche Möglichkeit bietet sich, wenn man tatsächlich so viele Follower hat, dass man einen wirklichen ,,Wert“ für den Veranstalter eines Events hat und eingeladen wird! Wichtig ist dann allerdings auch, zumindest auf lange Sicht gesehen, dass Ihr Euch wirklich anstrengt, dem Veranstalter etwas zu bieten! Und zwar möglichst dahingehend, dass er es als einen Vorteil sieht, Euch das nächste Mal auch einzuladen
3. Rechtzeitig vorbereiten!
Wenn Ihr nach Berlin wollt, fangt frühzeitig an, Euch vorzubereiten! Denn gerade, wenn man noch niemand kennt, bedeutet die Vorbereitung viel Arbeit!
4. Gezielt vorbereiten!
Überlegt Euch genau, was Euch interessieren könnte und versucht gezielt, dort hinzukommen! Allerdings ist es nicht sinnvoll, dabei allzu verbissen zu sein! Zunächst einmal habt Ihr nämlich auf gar nichts ein Recht! Denkt einfach daran, dass Ihr ,,mehrgleisig“ fahrt und seht das Ganze eher sportlich! Am Anfang nur die Mega-Events im Auge zu behalten, finde ich eher kritisch, da hierbei die Aussichten auf Erfolg doch eher als gering einzustufen sind! Besser man hat bei solchen Events doch einen PlanB!
Schaut Euch nicht nur die Homepage der Mercedes Benz Fashion Week an, sondern auch sonst in der Presse und auf den Blogs, was es zu entdecken gibt! Ich hatte im Frühjahr 2017 einmal eine Riesen-Liste mit annäherend ALLEN Events, die ich gefunden habe, veröffentlicht – und das waren höchstwahrscheinlich noch bei weitem nicht alle!
Bis heute habe ich übrigens über 20 Posts über die Fashion Week verfasst (siehe unten), nicht, dass man die alle lesen müsste… Aber falls man sich zur Vorbereitung etwas ,,eingrooven“ möchte kann man bei Lesen von meinen Erfahrungen profitieren!
Schaut auf die Home-Pages der Firmen!
Seid Ihr ganz wild auf die Show eines Designers, dann schaut im Vorfeld, was es über ihn und seine Mode zu wissen gilt und überlegt Euch, wieso es gerade dieser sein soll! Ist es wirklich die Mode, mit der Ihr Euch identifizieren könnt oder aber spielen andere Beweggründe ein Rolle? Ich habe ein paar Labels, die ich absolut klasse finde und von denen ich mittlerweile auch das eine oder andere liebevoll gehütete Stück im Schrank habe… Wer meinen Blog etwas kennt, weiß, welche Firmen ich meine! Ich versuche, mir mit diesen Designern etwas aufzubauen und es ist nicht nur aller Liebling Guido!
5. Kongruenz bei seinen Aussagen bewahren!
Was in meinen Augen nicht sonderlich glaubwürdig scheint, ist einerseits, wenn man jeden Designer, mit dem man gerade zu tun hat, überschwänglich als ,,absoluten Liebling“ bezeichnet, allerdings kurz darauf den nächsten ebenso … Das kommt, zumindest wenn der OH-Pegel noch unter einer bestimmten ,,Veritätsgrenze“ liegt, meist nicht so gut an! Ich habe das auch einmal bei einer Bloggerin beobachtet…
6. Kein Tratsch!
Weit schlimmer noch ist es allerdings, über etwas oder jemand herzuziehen! (und das gilt nicht nur zur Fashion Week). ,,Ich will nur ehrlich sein!“ , habe ich manche von Euch sagen hören. Wenn man ein berühmter Kritiker oder ein dafür angestellter ,,Lehrer“ ist, mag einem das zustehen! Allen anderen: So werdet Ihr sicher nicht eingeladen! Denn jeder hat Angst, dass Ihr es bei Ihm genauso macht! Man muss auch nicht lügen, wenn man nichts oder nicht alles sagt!
7. Sich auch unter frei zugänglichen Events umschauen
Denn es gibt auch eine Menge Events, die für alle zugänglich sind und abgesehen davon mag ich es auch ganz gerne, ein bis zwei Dinge in Berlin zu unternehmen, die gar nix mit Mode zu tun haben, sonst bekommt man nach spätestens drei Tagen den ,,Mode-Koller“!
So, ich hoffe, ich konnte Euch einige kleine Einblicke und Tipps geben, wir lesen uns… Oder vielleicht treffen wir uns ja auch einmal auf der Fashion Week, das würde mich sehr freuen! Noch ein kleines Schmankerl am Schluss: Als ich in der Lounge vor einer Fashion Show so wartete, kam ganz schüchtern eine hübsche junge Dame auf mich zu und fragte, ob sie mich ansprechen dürfte, aber ich wäre doch die Blogger-Ärztin … Das hat mich wirklich unheimlich gerührt und wenn ich nicht gerade in einer Umkleidekabine zu kleine Badeanzüge anprobiere oder in zwei Minuten einen Vortrag halten muss, könnt Ihr mich ruhig ansprechen…Ich freue mich darüber!
Und nun wünsche ich Euch eine wunderschöne Woche, in der jeder Tag ein guter ist!
Alles Liebe, Eure Nessy
Zurück nach Saarbrücken… Nur die schöne Kette (Orsay) erinnert an die Fashion Week, ansonsten sitzt da eine normale Frau mit einem angebrochenen Arm …, der Glamour – Faktor bleibt in Berlin – bis ich im Sommer wieder komme!
Am 26.2.2016 war ich zum Ladies-Day in den wahrlich pompöösen Glööckler Store eingeladen. Für mich ein Anlaß, mich mit Phänomen Harald Glööckler einmal näher zu befassen…
Auch der Besuch bei Peer Kusmagk war etwas ganz Besonderes, wenn auch ein Kontrastprogramm zu der Modeboutique von Herrn Glööckler. Bei flackerndem Kaminfeuer unterhielten wir uns in rustikaler, gemütlicher Atmosphäre mit einem erstaunlich offenen, unpretentiösen Peer und genossen am Tischgrill mit Holzkohle geschmolzenen Käse…
Die Krebstherapien und -erkenntnisse haben in letzter Zeit erstaunliche Fortschritte gemacht. Hier berichte ich Euch, was im Einzelnen herausgefunden wurde…
Ist das Werbung? Weiß ich nicht! Habe ich für diesen Schrieb Geld bekommen? Nein! Hat ihn jemand bestellt? Nein! Kommen Firmennamen vor? Ja! Also ist wohl Werbung und deshalb deklariere ich es als solche!
Hallo Ihr Lieben!
Wieder heißt es: Fashion week… Wer zeigt hier schon sein Alltagsgesicht?
Herzlich Willkommen bei dem vierten Teil meiner Fashion-Week Erlebnisse! Unten seht Ihr die ersten drei Teile verlinkt, falls Ihr die Story (nocheinmal) von Anfang an lesen möchtet!
Was bisher geschah:
Da persönliche Gründe, genauer gesagt, meine Eigenschaft als Helikopter-Mami, eigentlich dagegensprachen, diesmal zum ,,halbjährlichen deutschen Mode-Event von Berlin“, anzutreten, entschied ich mich nach einer etwas verlängerten ,,Überlegungsphase“ etwa eine knappe Woche vor Beginn, doch noch nach Berlin zu fahren bzw. zu fliegen. Nachdem ich quasi im Akkord innerhalb weniger Stunden Dauer-Telefonieren und – Mailen das Nötigste veranlasst hatte und gerade das erste Mal aufatmete, brach mir eine unvorsichtig herumstehende Leiter noch schnell ein Stück aus den Armknochen. Warum ich mit voller Wucht wie ein Kavenzmann auf das Nußschalenboot auf dieselbe prallte, ist eine andere Geschichte…
Dennoch genoss ich meinen Ausflug zur Fashion Week von Anfang an! Denn das Fashionblogger Café White Edition von Styleranking, dem mein erster Besuch galt, war nicht nur mega-cool, sondern auch ,,brandheiß“! , was nicht zuletzt der großen, ,,weißen“ Studio-Location zu verdanken war! Bei der Suche nach dem Örtchen landete ich, relativ zufällig, in einem sehr interessanten Vortrag über die Erstellung eines Media-Kits und auch die weiteren Highlights der Veranstaltung waren voll nach meinem Geschmack! Durch den tristen grauen Schnee-Regen, dem etwas ,,weiße, saubere Coolness“ auch nicht geschadet hätte, ging es weiter zu der wirklich exorbitanten ,,Revolution“ Show von Riani, bei der ich neben vielen Promis auch den ,,is mir doch egal“ Rapper Bausa traf, der überraschenderweise ,,Was Du Liebe nennst“ auf dem Laufsteg zum Besten gab! Zusammen mit der ,, bunten “ Mode erzeugte das dieses wunderbare Gänsehaut-Feeling, das man als Familienmami im Alltag nicht mehr ,,ganz so oft“, also, ehrlich gestanden, doch eher selten, hat!
Am nächsten Morgen ließ ich mich in der PR-Sugar Lounge noch schnell die Spuren des vergangen Abends weg -,,verschönen“ und danach machte ich einen kurzen Abstecher in die ,,HashMAG Blogger Lounge“, womit ich jetzt wieder in die Geschehnisse ,,einsteige“ …
HashMAG Blogger Lounge
Die Schnallen-Boots sind eine Eignekreation von ,,Onygo“! Scharf, oder? Kombiniert mit einem der Blümchenkleider, die dieses Frühjahr so ,,in“ sind und der Rock ,,rockt“!
Fröhliche Mädels mit rosa Luftballons kamen mir entgegen, als ich der Szene Location ,,Münchner Freiheit zusteuerte, wo die 6. HashMAG Blogger Lounge unter dem Motto „Parisian Chic“ mit 24 ausgewählten Ausstellern stattfand. Schon am Eingang spürte ich diese ,,erwartungsvoll-positiven Vibes“ die von dem fröhlichen Getümmel im Inneren ausgingen und mich magisch hineinzogen … So richtig begann mein Herz allerdings zu hüpfen, als ich einige (mir) bekannte Bloggermädels erspähte, mit denen ich mich zuerst einmal ,,austauschen“ musste, während ich ein neues ,,Szene-Getränk“ (,,Skadi“), auf einer Hollywoodschaukel sitzend, probierte, wobei ich mit einem Auge auch schon den Saal auf weitere Überraschungen ,,scannte“. Dort drüben räkelte sich jemand in romantischer Wäsche von C und LIKE IT auf einem romantischen Bett, da wurden Nahrungsergänzungsmittel verkostet, woanders gravierte jemand bei dem Kosmetik und Schminkstand der Firma ,,Revlon“ seinen Lippenstift und die Firma ,,Extenssa“ verschönte einem die Haare mit Extensions-Clips und bei Bijou Brigitte konnte man sogar Ohrringe selbst herstellen.
Da sich leider mein lädierter Arm in seiner Schiene hier und da doch als kleiner Störenfried erwies und ich noch zum E-Werk wollte, könnt ich leider nicht alle Firmen ansteuern, aber ein T-Shirt von Blissker, ,,verschönte“ ich mir aber doch. Das Besondere daran: Der von mir ausgewählte Eifelturm auf dem T-Shirt glitzerte bei Lichteinfall. Aber auch designtechnisch war einiges los! Ein paar Schuhe, die von einer mir bis dato unbekannten Brand Onygo selbst designt worden waren, ließen mein Herz höher schlagen! Bei dieser neuen Marke gibt es sowohl eigene Designs, als auch andere Labels Ein toller Mix aus Kommerz und Fröhlichkeit, Eitelkeit und Instagram … Danke, Ihr tollen Organisationstalente von den Firmen und Hashmag! Es wurde wirklich mit soviel Liebe zum Detail alles dekoriert und vorbereitet, dass mir das Herz aufgegangen ist!
Die Runway Show ,,Essence“ von Maisonnoée im E-Werk
Das Label Maisonnoée besticht durch klare Linien und figurbetonte, dennoch lässige Schnitte
Dann ging schon weiter ins E-Werk, wohin mich die Firma Maisonnoée zu ihrer Show eingeladen hatte. Dieses Label gefällt mir deshalb so gut, weil es einen zwar auf das ,,essentielle “ (,,Essence“) reduzierten, aber gleichzeitig auch raffinierten Stil verkörpert. Wesentliche Elemente sind meist klare, körperbetonte Linien und elegante, ausgefeilte Schnitte, die sich, oft aus vielen Einzelteilen zusammengesetzt, an den Körper schmiegen…
Handschuhweiches Leder wird mit hochwertigen, teils durchsichtigen Stoffen kombiniert, was allein nähtechnisch eine Herausforderung darstellt! Basisfarbe ist immer Schwarz, oft uni, manchmal mit Weiß oder auch einer anderen Farbe verknüpft. Während bei der Kollektion, die auf der letzten Fashion Week gezeigt worden war und die diesen Sommer auf den Markt kommt, ein blaues Muster mit großen Blumen kombiniert wurde, kam die jetzigen Damen-Kollektion ohne Zusatzfarben aus, allerdings wurde sie durch ein schwarz-weißes Blumenmuster und einem Gittermuster aufgelockert…
Die Kinderkollektion von Maisonnoée
Lediglich in der Kinderkollektion für Mädchen waren Muster mit weiß, Blau und einem Roséton sowie Applikationen zu sehen. Gerade diese Kinderkollektion, die unter anderen auch von den Mädchen von Sophie Oemus, der Designerin, vorgetragen wurden, war durchaus etwas Besonderes im E-Werk und die kleinen Models meisterten ihre Aufgabe mit Selbstbewusstsein und Chupze.
Eine klassische Balletttänzerin verkörperte die Anmut und Eleganz dieser Mode …
Als zusätzliches Highlight umrahmte die Prima Ballerina Elisa Carrillho Cabrera, erste Solotänzerin des Berliner Staatstheaters, die Show am Anfang und am Schluss mit gleichzeitig kräftigen und anmutigen Bewegungen, die die feine Eleganz dieser Mode perfekt versinnbildlichte!
Schlussendlich trat auch, unter tobendem Applaus, die junge und hübsche Designerin Sophie Oemus auf den Laufsteg, wobei auch sie sich bei ihrem Auftritt mit elegantem Understatment im völligen Einklang mit ihre Mode befand!
Obwohl ich noch voller schöner Eindrücke von dieser gelungenen Show war, die so ganz anders wie die von Riani, aber nicht minder faszinierend gewesen war, beeilte ich mich diesmal mehr, nach draußen zu kommen und dort gleich ein paar Meter die Straße entlang zu laufen, wodurch ich tatsächlich relativ bald, anders wie am Vortag, ein Taxi ,,auf offener Straße“ erhaschen konnte!
Denn auf meinem Plan standen natürlich noch andere Programmpunkte …
Aber davon erzähle ich Euch im fünften und letzten Teil der diesjährigen Fashionweek-Bericherstattung! Außerdem gibt es noch tolle Tipps für Blogger, die sich vorgenommen haben, einmal nach Berlin zu reisen, um die Fashion Week zu besuchen.
Aber natürlich geht es auf meinem Blog nicht nur um Mode! deshalb erzähle ich Euch, auf Euren Wunsch hin, schon in wenigen Tagen, welche Produkte ich für mein eigenes Gesicht benutze und was für Nahrungsergänzungsmittel ich als Ärztin und ,,Fachfrau“ einnehme! Am Wochenende dürfte der Artikel erscheinen.
Bis dahin alles Liebe und eine wunderschöne Zeit, Eure Nessy
Bisher sind dieses Jahr in dieser Reihe erschienen:
Glück Ist heute unser Thema, das insofern eng mit mir verknüpft ist, als dass ich mich im Grunde als ,,sehr glücklichen Menschen“ bezeichne, ohne die Anwesenheit von ,,blöden Gegebenheiten“ zu leugnen oder mir für diese immer die Schuld zu geben, wie das die Anhänger einer der großen ,,Glücksbewegungen“ der 90 er, der ,,The Secret“ Bewegung tun.
,,Glück“ als Zufallsprodukt gibt es nach Anhängern der ,,The Secret“ – Bewegung nicht!
Diese postulieren, wie bereits Dr. Joseph Murphy in den 80ern (,,Die Macht des Unterbewußtseins „), dass jeder komplett für alles, was ihm geschieht, selbst verantwortlich sei, weil er das, was passiert, durch seine Denkweise in sein Leben ziehen würde.
Obwohl ich dieser Strömung sehr viel Positives abgewinnen kann, nehmen ich solche Aussagen nicht für bare Münze, weil es dafür zu viele Menschen gibt und weil es für mich dieser uneingeschränkte Determinismus auch nicht unbedingt mit Logik zu erklären ist.
Auf der anderen Seite liegen viele Entwicklungen eben doch daran, wie man mit bestimmten Situationen umgeht… Banal ausgedrückt, kann man sich zum einen immer entscheiden, ob des Glas halbvoll oder halbleer ist, zum anderen kann man auch eine Situation durch den Umgang mit dieser (= Coping) oft verbessern oder verschlimmern. Wenn man, wie die ,,Secretianer“, an sich glaubt und alles in die Wege leitet, um seinem Ziel näher zu kommen, ist die Chance, dass sich eine Situation zum Guten wendet, natürlich ungleich höher, als wenn man alles als ,,schicksalhaft“ hinnimmt oder eine Situation durch Lamentieren gar noch schlechter macht!
Die etwas unidimensionale Definition vom ,,Glück“ als ,,eine günstige Fügung des Schicksals“ muss deshalb mit Vorsicht genossen werden. Denn das würde ja bedeuten, dass man selbst keinen Anteil am Glück hat, was wiederum auch nur selten der Fall ist!
Glück in dem Sinne, in dem ich das Wort hier benutzen möchte, ist eher das Vorhandensein eines Gefühls, dass uns die Welt mit positiven Augen sehen lässt und dafür sorgt, dass wir uns so richtig wohlfühlen!
Glück durch Hormone
Ausgelöst wird es, chemisch gesehen, in unserem Gehirn durch Hormone (Endorphine, Oxytocin, Dopamin, Serotonin/Tryptophan).
Überlegen wir uns einmal, WIE diese Stoffe freigesetzt werden! Denn wenn wir diesen Mechanismus einmal verstanden haben, sehen wir, wie sehr wir Glück auch selbst beeinflussen können! Die Natur ist clever und hat deshalb dafür gesorgt, dass wir GERNE leben und Glückshormone bei vielen einfachen Tätigkeiten, die uns tagtäglich begegnen, freigesetzt werden! Bei den folgenden Beispielen zeige ich Euch, wie nah Glück und Unglück beieinanderliegen … was wiederum nicht selten von unserer Herangehensweise und unserer Einstellung abhängt!
Glück und Unglück liegen dicht beieinander …
Tätigkeiten, die uns ,,eigentlich“ glücklich machen können, wenn nicht irgendein ,,Störenfried“ auftaucht…
Sex (,,Juhu“, ,,WOW“, oder ,,autsch“, ,,die Haare kitzeln“ oder ,,Beim Schalke-Spiel mit meinen Kumpels wär auch schön gewesen!“),
Nahrungsaufnahme (,,lecker“, ,,fantastisch wie knusprig und zart das schmeckt“, oder ,,einfach nur kalt und zäh“),
Sport (,,geil, wie ich schon diese zwei Kilometer geschafft habe, das läuft ja wie geschmiert!“ oder ,,So ein Mist, Germanys next Top- Floppel wär mir jetzt bedeutend lieber als diese doofe Schinderei!“)
Babys und Tiere (,,wie süß“ , ,,die kleine Katze möchte ich am liebsten auf den Arm nehmen und streicheln“ oder ,,dieses Geplärre macht mich krank – und wie dem kleinen Fettwanst der Sabber aus dem Mund läuft“, ,,diese Töhle hechelt auch nur herum“)
das Wiederholen bekannter Tätigkeiten (,,Ich brauche erst einmal meinen leckeren Chai-Latte am Morgen, dann sieht der Tag gleich ganz anders aus“ oder ,,immer der gleiche Zirkus, kann der Chef nicht einmal so einparken, dass andere Autos auch noch hinpassen?“)
Entspannung (,,jetzt erst einmal ab in die warme Badewanne zum ,,Runterkommen“!“ oder ,,nach Feierabend ist in diesem Kaff auch nix los, glotze ich halt Reality-TV, da passiert wenigstens was!“)
Merkt Ihr was?
,,Sicher!“, werden nun manche von Euch sagen, ,,aber manchen Dinge sind halt toll und andere nicht! Was kann ich dafür? Sex mit A macht Spaß, mit B aber nicht, weil er nie ordentlich rasiert ist!“
Kinder Kinder! Ist das, ehrlich, ein Problem? Wenn das tatsächlich das einzige wäre, könnte man auch so vorgehen: Dreht euren Kopf kurz von der Kratzebacke weg, streichelt laaangsam mit der Hand darüber und flüstert:,,Ich mag das Gefühl, wenn meine Handfläche an den stacheligen Härchen reiben!“ Er wird die Augen schließen und sich wohlfühlen … Vielleicht revanchiert er sich auch …
Versteht Ihr den Trick, sich selbst zu durchschauen und zu überlisten? Es erfordert zugegeben, einige Übung, Chef der eigenen Gedanken zu werden, aber mir hilft eine kleine Vorstellung dabei:
Stellt Euch vor, Ihr wärt Aliens und würdet die Erde aus einiger Entfernung beobachten ..
Wie es der Teufel will, beobachtet ihr gerade Euch! Würdet Ihr es gut finden, wenn die kleinen Menschen da unten, also ihr, aus manchen Mücken tatsächlich nicht nur Elefanten, sondern ganze Mammutherden machen würden? Oder würde der Alien in Euch nicht sagen: ,,Es ist doch unglaublich wie gut es die Menschen haben und über welchen Käse sie sich aufregen! Irgendwas läuft da falsch… Warum sind sie denn nicht einfach glücklich? Ja, so einfach ist es! Wie wir unser Leben wahrnehmen, so ist es auch! Es liegt tatsächlich in uns selbst!
Wenn wir zu dem Trick greifen, das Leben von ,,aussen“ zu betrachten, sehen wir eher unser ganzes Leben und auch unsere Stellung in der Gesellschaft!
Damit werden uns oft die vielen positiven Gegebenheiten klar, die sonst im Hintergrund geblieben wären. Wenn wir dann zusätzlich das Gefühl der Dankbarkeit verspüren, geht es und oft schon automatisch besser!
Dinge/Situationen in Relationen zueinander setzen!
Deshalb mein Tipp. wenn man den inneren ,Negativplapperer“ nicht los wird: Überlegt einfach, in welcher Relation Euer Problem zu Eurem Leben steht und was Ihr eigentlich alles Tolles habt!
Körpersprache aktiv beeinflussen
Ein anderer Tipp ist das Verändern der Körpersprache! Denn man hat herausgefunden, dass man die innere Einstellung tatsächlich dadurch ändern kann, dass man die ,,gewünschte“ Emotion durch die entsprechende Körpersprache nach außen hin darstellt. Je mehr man seine ,,Rolle“ annimmt und sich in sie einfühlt, umso mehr überzeugt man auch sich selbst! Schaut einfach einmal in den Spiegel, wenn Ihr so richtig sauer seid. Und denkt dann, dass Ihr vielleicht mit Eurer Wut darüber vielleicht ein ganz klein wenig übertreibt. Und dann lächelt Ihr Euch aufmunternd zu … Gutes Gefühl, oder? Das klappt natürlich nicht mit allem und auch nicht von jetzt auf gleich! Aber es lohnt sich, sich mit dieser Materie ein wenig näher zu befassen!
Übrigens klappt die sogenannte ,,Suggestion“ nicht nur bei einem selbst, sondern auch bei seinem Gegenüber!
Die Macht der (Auto) – Suggestion ausbauen
Dies kann man immer weiter verfeinern, wenn man folgende unterstützende Maßnahmen einbezieht:
Stoppschild für negative Gedanken vorstellen, einen breiten, bequemen Weg für ,,gute“ Gedanken bauen,
,,Urlaub von den Problemen“ nehmen: ,,Ich habe alles getan, was ich tun konnte, aktuell ist das Problem ..versorgt“ ! Ich kann mich beruhigt anderen Dingen zuwenden!
Den Körper ,,in gute Laune“ bringen durch Lockerungsübungen, Mitschwingen, Mitsingen bei Musik
Sich, wenn man alleine ist, ruhig selbst gut zureden. ,,Was würde mir ,,meine gute Fee“ /ein Mensch, der mich sehr liebt/Gott,… jetzt sagen?“
Glücksmomente schaffen
Aus diesem Punkt möchte ich ein eigenes kleines Kapitel machen. Denn dieser Punkt ist nicht ganz so einfach, wie er sich anhört. Warum? Ich behaupte nun einmal ganz recht, dass jeder von uns oft Dinge tut, die uns eigentlich gar nicht glücklich machen! Und dies OBWOHL wir die Wahl haben! Glaubt Ihr mir nicht?
Oh doch, irgendwas ist da (fast) immer!
Unordnung, die man blöd findet
ein Job, der nicht soo toll ist, wie er sein könnte
ein Vorhaben, dass man nie umgesetzt hat, weil ,,es nie gepasst“ hat, wie z.B. eine Reise in sein ,,Traumland“….
…
,,Ja, schon, aber …“
,,Was aber, wieso machst Du Dich nicht selbst glücklich? Die Reise zum Beispiel. Wieso nimmst Du sie nicht einfach in Angriff?“
Ich möchte ich jetzt nicht eine Abhandlung über den ,,inneren Schweinehund“ schreiben. Nur soviel lasst mich sagen:
,,Selbst der längste Weg beginnt mit einem kleinen Schritt!“
Komme ich noch zu einer interessanten, wenn auch relativ einfach zu beantwortende Frage die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte.
Warum macht es manche Menschen glücklich, Schmerz zu verspüren?
Körperlicher Schmerz
Komme ich zuerst zum Schmerz im körperlichen Sinn: Dieser ist manchmal unvermeidbar und gerade in der Natur mit ihren Gefahren, kommt er nicht selten vor! Schmerz ist auch ein großartiger Lehrer für das Gehirn! Denn schon bei dem Kleinkind prägt sich ein:,, Herdplatte – heiß – aua -Finger weg!“ Natürlich schützt uns das vor vielerlei wiederkehrender Gefahren, wobei ich in manchen Situationen, wie beim Zahnarzt, gerne auf diese ,,Warnung“ verzichten würde! Bei einer Infektion hingegen, die sehr schmerzhaft ist, was jeder, der schon einmal eine Blinddarmentzündung oder einen Abszess hatte, bestätigen kann, ist schnelle Hilfe vonnöten und wenn der Schmerz gnädig aufhört (= Blinddarmdurchbruch) ist jede Hilfe auch bald zu spät, denn dann sagt sich die Natur:,, Okay, jetzt soller auch nich mehr leiden, der arme Teufel…“
Weil aber Frauen, wenn sie schon nach dem ersten Sex kneifen würden, sonst gar keine Kinder mehr bekommen würden, hat die Natur einen ,,kleinen Deal“ im Kopf eingebaut- Schmerz = Endorphinausschüttung … Sie wußte ja nicht, dass das dazu führen würde, dass sich manche Männer deshalb Wäscheklammern auf die Brustwarzen setzen…
Mentaler Schmerz
Es gibt auch Menschen, die sich gerne in mentalem Schmerz ,,ergehen“. Ich habe mich oft gefragt, wieso zum Beispiel manche Menschen gerne im Fernseher ansehen, wie andere umgebracht werden, auch wenn es nur ,,ein Film“ ist oder aber Geschichten zu diesem Thema lesen.. So finde ich persönlich Dan Brown einen hervorragenden Schriftsteller, aber die Todesszenen sind so grausam, dass ich die Bücher nicht gerne lese. Ich habe mich darüber mit Kollegen unterhalten und es ist wahrscheinlich ein Wohlgefühl, welches in einem erzeugt wird, weil diese ,,Bedrohung“ zwar teilweise mitempfunden wird, andererseits man selbst aber davon verschont sind. Dies macht einen natürlich glücklich… Wobei ich persönlich mit dieser Art von Freude eigentlich nichts anfangen kann. Ich finde solche Dinge nur furchtbar! Meine Kollegen meinten, das käme daher, weil ich als Notärztin relativ häufig mit solchen Dingen konfrontiert würde, um nicht zu wissen, dass diese Gefahr jeden Tag real sein könnte! Allerdings habe ich das eigentlich schon vor meiner Notarzttätigkeit gewußt…
Insofern warne ich davor, sich zu sehr in Sicherheit zu wiegen, denn allzu schnell findet man sich unvorbereitet in einer harten Realität – ohne die schönen Momente gebührend gewürdigt zu haben!
Wo wir beim Thema sind … Es gibt Menschen, die permanent jammern. Über andere Menschen, über das Schicksal, … An kaum einer Situation lassen sie ein gutes Haar und ich frage mich wirklich, warum das diesen Menschen so Spaß zu machen scheint! Ein weiteres Merkmal an solchen Menschen ist, dass sie eigentlich nie sich selbst die Schuld an ihrem Schicksal geben, sondern immer den anderen. Und das ist sehr schade, denn damit nimmt man sich die Chance, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen…
Mit diesen Worten verabschiede ich mich von Euch! Zieht Euch in der aktuellen Eiseskälte warm an, damit Ihr die schönen Sonnenstrahlen genießen könnt!
Alles Liebe, bis bald, Eure Nessy
,,Positive Energy“ Klamotten in Athleisure-Wear-Manier: Rot gibt Power, Streifen sind dynamisch, eine weiße Bluse wirkt edel und frisch, der Puli dazu kuschelig. Die Schuhe aus dehnbarem Gewebe passen zur Hose und die äußerst bequemen Sportschuhe aus dehnbarem Messe sind mit goldenen Akzenten auf ,,edel“ getrimmt! Der kleine Sternchen-Anhänger als kleines verspielen Element lockert das Ganze auf und holt dieses Outfit aus der ,,Funktionsecke“. Ein Look, der nach Innen und Außen Kraft, Dynamik und Fröhlichkeit suggeriert.
Nominierungen sind immer eine tolle Sache! Deshalb habe ich mich auch wie ein Scheekönig gefreut, als ich meinen Namen auf dem wunderbaren Blog meiner Freundin Petra Drinnen (,,Zeitlos bezaubernd“) gelesen habe. Lass´Dich drücken, Liebes!
Okay, ich war jetzt in dieser Sache nicht so die Schnellste … Das liegt schon ein paar Stündchen, äh, Tage, oder gar Wochen? zurück.
Aber jetzt mache ich mich also dran! Ehrlich gesagt, mußte ich ganz schön schlucken, als ich diese ,,TMI “ Fragen gesehen habe! ,,TMI“ steht dabei übrigens für ,,Too much Information“ – wie wahr! ,,Sorry, Hase, so gern´ ich dich hab´, aber das geht gar nicht … “ dachte ich bei mir, als ich diese dieses Himalaya-Gebirge an Fragen bei Petra zum ersten Mal durchlas. Seufz! Der Hintergrund dieser Aktion ist natürlich der, dass Ihr Leser immer wieder gerne auch einmal ans ,,Eingemachte“ Euren Bloggern wollt, sprich, Dinge wissen wollt, die wirklich eigentlich privat sind, wie Umfragen immer wieder ergeben, Schlüsselloch und so, is´klar…
Okay, ich darf mich nicht beschweren. Ich hab´wirklich tolle Leser, die mich jetzt schon über drei Jahre mit herzlichen, anregenden, aufregenden, konstruktiven Kommentaren oder einfach regelmäßigem Lesen meiner literarischen und ärztlichen Ergüsse auf meinem Blog begleiten! Ich hätte nie gedacht, dass daraus wirklich so etwas wie Freundschaften entstehen können! Danke Ihr da draußen, die Ihr mir täglich das Gefühl gebt, dass dieser Blog tatsächlich so etwas wie einen Sinn hat und ich Euch etwas geben kann, dass Ihr tatsächlich schätzt! Danke auch, dass Leser unter Euch sind, die mich unermüdlich unterstützen, aufbauen … wenn ich ´mal nicht ganz so perfekt bin… So, jetzt höre ich damit auf, sonst werdet Ihr noch eingebildet. Nee, Quatsch, aber dieses dicke ,,DANKE“ mußte an dieser Stelle einfach einmal ausgesprochen werden!
Und weil ich dieses Gefühl habe, habe ich in schon in letzter Zeit immer einmal wieder ,,gewagt“, Euch Einblicke in meine Höhen und auch kleinen ,,Tiefen“ zu gewähren. Spannende Themen wie das ,,Leben nach dem Tod“ oder im Altersheim nicht auszugrenzen. Euch aber auch mit lustigen Satiren versucht, das Leben kurzweiliger werden zu lassen und auch den Blick in die Glamourwelt der Fashion Week aus meiner Sicht zu beschreiben, in die ich ein- bis zweimal im Jahr als mein persönliches Kontrastprogramm eintauche!
Und natürlich bin ich auch immer für die ,,schönsten Nebensache der Welt“ , der aktuellen Mode und den vielen bunten Bildern zu haben, weil sie unsere Persönlichkeit unterstützt, unsere Ausstrahlung beeinflusst und einfach Spaß macht!
In diesem Sinne wünsche ich Euch jetzt viel Spaß bei Lesen der ganz persönlichen Fragen und Antworten Eurer ,,DrNessy „, die ich solange für Euch bin, wie Ihr und ich Lust dazu haben…
Fragen des Kataloges
Was hast Du gerade an?
Eine hellblaue Baumwoll-Streifenbluse und eine Löcher-Jeans im Boyfriend Style, darunter eine schwarze Muster Strumpfhose, dazu meine neuen weißen Sneakers aus Leder und das zarte Gold-Collier von meinem Schatz.
Warst du jemals verliebt?
Ja natürlich, sogar mehr als einmal. Die Liebe war dabei für mich immer unterschiedlich. Nun habe ich meinen Traummann gefunden …
Gab es bei dir jemals eine schlimme Trennung?
Jede Trennung ist nicht einfach…
Hast du Piercings?
Nein.
Hast du Tattoos?
Auch nein.
Dein Lieblingsdrink?
Pina Colada, wie er nur in der Karibik an der Bar meines Lieblings-Hotels gemacht wird: Mit frischer Ananas und Kokosmilch, natürlich ohne Alkohol… Aber das ist natürlich nix für jeden Tag… da trinke ich meinst leicht perlendes Mineralwasser
Dein Lieblingssong?
Aktuell mag ich ganz gerne die Songs, die Lost Frequencies neu interpretiert … Tolle, melancholische Stimmen und Videos mit Aussage – selten in der heutigen Musikwelt!
Dein Sternzeichen?
Schwarzes Pferd oder doch eher Ziegenkäse? – Nein, im Ernst, an so etwas glaube ich nicht!
Wie lange brauchst du zum Duschen?
Kommt darauf an wie schnell es gehen muss. Von 10-100 Minuten ist alles drin…
Deine Lieblingssendung?
Ich schaue sehr gerne Dokus auf Arte. Da wird mir klar, wie wenig ich weiß und was ich eigentlich alles tun müßte, um mich der Welt gegenüber wirklich verantwortungsbewußt zu verhalten… Aber manchmal darf es auch Greys Anatomie sein … Als ob Krankenhaus-Ärzte mit 100 Stunden-Wochen noch Energie für Sex hätten… Früher war ich ein Star Trek – Next Generation Fan, weil da aktuelle sozial-kulturelle Probleme auf herrlich verfremdete Art aufgegriffen wurden und ,,Captain Picard“ ein toller Philosoph war… Übrigens heißt mein Sohn Jean-Luc 😉 nach seinem Vornamen!
Deine Lieblingsband?
Die Oldie-Band meiner Mutter natürlich!
Gibt es etwas, dass du sehr vermisst?
Im Moment das Gefühl, in etwas wirklich richtig gut zu sein, das ich früher manchmal hatte . Wenn man dieses Gefühl hat, vergißt man alles um sich herum, ist im ,,Flow“… Das hätte ich gerne wieder öfters!
Wohin gehst du, wenn du traurig bist?
Dahin, wo ich gebraucht werde.
Wie lange brauchst du morgens, um dich fertig zu machen?
Hängt von meinem Vorhaben ab …
Hast du dich jemals mit jemandem geprügelt?
Nein.
Was macht dich an?
Ethische Menschen mit Lebensfreude!
Was macht dich überhaupt nicht an?
Dass die Menschheit sich oft umethisch verhält und sich so immer wieder ins Unglück stürzt!
Auf was achtest du bei deinem Partner?
Darauf, dass es ihm gutgeht.
Deine Lieblingsfarbe?
Kommt auf den Anlass an. Was ich nicht mag ist so ein braun-gelb grün, seit mir einmal ein Patient, der gerade eine Narkose bekommen hatte, mir mit genau mit diese Farbe mitten ins Gesicht gekotzt hat. Das war so was von ekelig. Und ich musste den Patienten noch etwa 10 Minuten versorgen, bevor ich mir auch nur das Gesicht abwischen konnte … Wenn irgendetwas diese Farbe hat, hat es leider kaum Chancen bei mir … Aber eins habe ich nie getan: dem Patient die Schuld gegeben (siehe die Frage vorher!).
Laute oder leise Musik?
Eher leise. Ich kann ich auch Musik genießen, die nicht mein Trommelfell platzen lässt!
Dein Lieblingszitat?
Never judge a man until you have walked a mile in his moccasins.
Dein Lieblingsschauspieler?
Natürlich mein Sohnemann! Seine Videos sind wirklich lustig (auf YouTube: Jean-Luc Wagner). Und im Tatort -Dreh (Rolle: Schüler im Hintergrund) ist er so was von cool durch´s Bild gelaufen! Das hätte man wirklich nicht besser machen können 😉
Hast du Ängste? Wenn ja, welche sind es?
Meine Ängste? Welche Ängste? Vielleicht, dass mir ein Dachziegel auf den Kopf fallen könnte?
Weshalb hast du das letzte Mal geweint?
Vor kurzem, als ich mir den Arm angebrochen habe. Das tat schweineweh und ich konnte die Tränen einfach nicht zurückhalten. Blöd war das!
Was ist die Bedeutung hinter deinem Blognamen?
Salutary Style bedeutet nutzbringend, heilsam, lehrreich. Ich hoffe, wer meinen Blog besucht, hat was davon – zum Beispiel viele Infos über Gesundheit, Insiderwissen, was so oft nicht im Internet zu finden ist. Daneben aber auch Nützliches für die Seele und die Ausstrahlung – Unterhaltung, Spaß, Kurzgeschichten, Promis, Beauty, Mode…
Wann hast du das letzte Mal „ich liebe dich“ gesagt?
Heute früh, zu meinem Mann und zu meinem Sohn.
Welches Buch hast du als letztes gelesen?
,,Universe du femmes“, eines meiner Lieblingsbücher.
Welches Buch liest du aktuell?
Ich lese oft in mehreren Büchern gleichzeitig. Meist sind es allerdings Fachbücher. Im Auto höre ich gerne Hörbücher. Aktuell ,,Gegenwind“.
Die letzte Sendung, die du gesehen hast?
Videos vom YouTube Kanal meines Sohnes.
An welchem Ort warst du als letztes?
Wat soll die Frage? Also, jetzt bin ich am Schreibtisch, davor war ich … vor dem Schreibtisch. Oder wie meinst Du das? Wie, vorher? Okay, davor auf dem Flur …
Welchen Sport hast Du als letztes ausgeübt?
Den Reitsport. Aktuell aber eher den Stall-Ausmist-Sport!
Mit wem hast Du zuletzt gesprochen?
Natürlich mit mir! Ich habe mich gefragt: Mit wem habe ich eigentlich zuletzt gesprochen?
Welches Lied hast du als letztes gesungen?
,,I will survive…!“ Als ich vorher das Chaos im Bad sah!
Dein Lieblings-Chat?
I chatte nicht.
Hast Du einen Schwarm?
Ja klar! Meinen Mann!
Welche Beziehung besteht zwischen Dir und der Person, mit der Du als letztes getextet hast?
Mit meinem Vater. Im Sommer fahren wir alle zusammen in den Urlaub!
Dein Lieblingsessen?
Das kann man nicht universell sagen. Fest steht, dass ich leider meist ungesunde Sachen lecker finde, abgesehen von Blech-Gemüse, das ich auch liebe. Aber zum Beispiel finde ich meine selbst-kreierten Himbeer-Mascarpone-Schuhsohlen unfaßbar lecker.
Rezept: Ich schneide die Blätterteigscheiben zu Schuhsohlen, streue Zucker darauf, backe sie, bis die Oberfläche golden ist. Die Mascarpone wird mit geschlagener Sahne und einem mit Zucker cremig geschlagenem Eigelb vermischt, dazu kommt das ausgekratzte Mark einer Vanille Schote. Wenn die ,,Schuhsohlen“ ausgekühlt sind, das Ganze mit frischen Himbeeren schichten: unten Schuhsohle, Creme, Himbeeren, zerbröselte Baisers, Creme, Schuhsohle, Zuckerschicht oben… Die Zutaten habe ich Euch dick unterlegt, die Mengen dürften Küchengeübte auch ohne Mengenangaben hinbringen … (überall eine Packung, Zucker nach Geschmack…
Welchen Ort möchtest du besuchen?
Ein tolles Turnier mit einem tollen Pferd, toll vorbereitet und eine tolle Performance hinlegend!
Den Ort, an dem die Menschen wirklich fröhlich sind …
Wann hast du zuletzt jemanden geküsst?
Heute früh Mann und Sohnemann.
Wann wurdest du zuletzt beleidigt?
Seufz … Ich habe einen Jungen, der ist 12…
Deine Lieblingssüßigkeit?
Maoam.
Welches Instrument spielst du?
Die Arschgeige…Ne Quatsch! In letzter Zeit spiele ich kaum noch. Früher dann und wann´mal ein wenig Cello, Gitarre und Klavier …
Dein Lieblingsschmuckstück?
Meine Hunde stehen mir unheimlich gut und sie fühlen sich flauschig an. Wobei sie vieles sind: Freunde, Tiere, Clowns,… und eben auch Schmuckstücke.
Wann hat du das letzte Mal mit jemandem was unternommen?
Jeder Tag birgt unzählige Unternehmungen …
Wer soll bei dieser Blogger Aktion diese Fragen als nächstes beantworten? Markiere sie…
Ich hoffe ich habe niemand vergessen! Das wär mir jetzt soo peinlich
Aber ich weiß was! Jeder, der tatsächlich diesen ganzen Fragen-Wust gelesen hat, hat es verdient, von mir persönlich nominiert zu werden! Ja, DU bist auch gemeint! Einzige Ausreden, die gelten: Wenn Du keinen Blog hast! Was, Du hast den Award schon? Macht nix, doppelt hält besser! Denk Dir einfach neue Fragen aus! Oder auch nicht! Ansonsten, sind auch die ausgeschlossen, die wichtigere Dinge zu tun haben (is natürlich wichtiger, is klar!). Für alle anderen: Frisch ans Werk! Und viel Spaß! Hihi!
Du, liebe Leserin oder Lieber Leser, bist nun offiziell und feierlich von mir für den TMI Award (too much Information) nominiert! Sobald Du die Fragen ausgefüllt hast, hast Du ihn gewonnen! Bitte schreibe mir in die Kommentare, ob Du diese Auszeichnung annimmst! Ich würde mich sehr freuen. Wenn Ihr dann jemanden spezielle nominieren wollt, bitte sehr!
Die ersten Sonnen-Tage lassen unser Herz aufgehen, zeigen aber auch gnadenlos jedes Staubkorn, das durch die Wohnung schwebt – und das sind zugegeben Tausende, die den Sonnenstrahl, der durch´s Küchenfenster kommt, mit einem Schwebetanz begrüßen… Eindeutig Zeit für den Frühjahrsputz!
Aber auch die Schaufenster in der Stadt locken schon mit zarten Farben und raffinierten, neuen Schnitten. Sicher ist es noch ein wenig früh, andererseits ist JETZT noch alles in allen Größen da – und – wie heißt es so schön? Der frühe Vogel fängt den Wurm!
Deshalb dachte ich mir, als ich zufällig seit langem einmal wieder durch die Stadt schlenderte und in einem Schaufenster tolle Frühjahrs-Klamotten entdeckte: ,,Nichts wie rein in den Laden und ab mit den schicken Fummel in die Umkleidekabine!“
Gesagt -getan! Als erstes fiel mir allerdings auf, dass in diesen Kaufhäusern doch zunehmend gespart wird. Denn die Lichtverhältnisse waren wirklich mehr als ungünstig! Anstatt meiner durchtrainierten, leicht gebräunten Reiter-Beine sah ich nur bleiche Wabbel-Schwabbel-Stämme! Zudem schienen diese Spiegel seltsam gewölbte Oberflächen zu haben, die tatsächlich Röllchen an den Hüften projezieren konnten! Denn, bei aller Liebe, dass da war ganz und gar nicht ,,ICH“! Kommt, Ihr kennt mich! Ich bin doch kein Walross, oder vielleicht doch?
Nun ja, ich wollte jetzt auch nicht mit meiner Kritik am Kaufhaus-Equipment übertreiben! Am liebsten hätte ich mich nämlich sofort angezogen und den Chef des Ladens aufgesucht, um ihm einmal etwas über ordentliche Beleuchtung und hochqualitative Spiegel und so zu erzählen …
Aber ich bin nun ´mal ein feiner Mensch, auch in Krisen-Situationen. Lacht nicht! Is so! Manchmal jedenfalls! Das hatte also Zeit bis nachher. Aber tun mußte ich es. Er würde mir schließlich sicher dankbar sein! Solche Missstände gehen doch schließlich gar nicht…
Jedenfalls entschloss ich mich, zuerst noch kurz das feine Stöffchen überzuziehen, wozu ich mich schließlich in dieses Mini-Quadrat hier begeben hatte! ,,Autsch!“ Schon hatte ich meinen vor kurzem verletzten Arm angestoßen! Das war aber auch viel zu eng hier… Noch so ein Punkt… Nein, versteht mich nicht falsch! ich bin kein motziger Mensch! Nur eine genaue Beobachterin, der Mißstände sofort ins Auge fallen!
Und abgesehen davon, war mein Unterbewusstsein, das aus unerfindlichen Gründen annahm, dass diese Röllchen tatsächlich vorhanden sein könnten, nicht mehr ganz so gut gelaunt! Das war natürlich blöd, wo ich mich doch grad so über den Frühling freute!
Aber so toll der Fummel auch an der Schaufensterpuppe aussah… ich bekam das Teil nur mit einer Mischung aus Mongolentanz und einer extremen Prüfung der Dehnbarkeit des Stoffes (den dieser leider nicht bestand) und dem Ausstoßen rhythmischer unflätiger Laute über meinen Kopf.
,,Hoffentlich ist niemand hier, den ich kenne!“…dachte ich noch. Zu spät! ,,Kann ich ihnen helfen?“ Strahlend riss die Verkäuferin, Frau X, die mich letzte Woche beim Waldspaziergang getroffen hatte, den Vorhang der Kabine auf. ,,Tja“, grinste sie, diese Kleider-Größen werden auch immer kleiner, finden sie nicht? Besonders nach Weihnachten!“ und dabei zwinkerte sie verschwörerisch mit einem Auge. Grrr…. Das ist der Nachteil, wenn man Waldspaziergänge macht.. Natürlich lag mir die richtige Antwort auf der Zunge, aber diese Art von Schlagfertigkeit geht leider bei meinem Verständnis von Freundlichkeit gar nicht…
Wobei sie natürlich recht hatte. Auch mir war mittlerweile klargeworden, dass Größe 36 gestern war und sogar 38 ziemlich spack saß! Schließlich bin ich jemand, der nicht dauernd Ausreden für seine eigenen Mißstände sucht, sondern der Realität ins Auge blickt und die Verantwortung für seine Verfehlungen auch übernimmt! Ehrlich gesagt finde ich Leute ziemlich krude, die sich dauernd vor der Realität drücken wollen..
Training war angesagt! Und zwar täglich! Gewichtskontrolle, Diät, Hometrainer – die ganze Palette! Schließlich weiß ich, als Vielfach-Expertin für fast alles, genau, wie´s geht. Nööö, liebe Leute! Die ,,Wunderpille“ ist noch nicht erfunden! Leider nicht … Ein wenig Disziplin müsst Ihr für Euren Traumbody schon aufbringen! Von nix kommt nix! Glaubt Ihr denn, dass Heidi Klum ihren Traumbody auf der Kirmes gewonnen hat? Nee, nee! Die hat ihren ,,Privatcoach“ , der sie dreimal pro Woche im Viereck herumscheucht. Da ist nix mit Hamburger essen! Die werden sofort nach dem Instagram-Post entsorgt!
Und quasi so – ist das auch bei mir! Denn wenn ich eins kann, dann das! Durchziehen, was ich mir vorgenommen habe! Immer! Konsequent! Meistens jedenfalls… Naja, manchmal… Aber manchmal ehrlich!
Die Waage hatte zugegeben schon lange keine Batterien mehr und über Weihnachten und Silvester hatte sich auch niemand darauf gestört… Weil sowieso niemand Lust hatte, sich darauf zu stellen … Hätte ja vielleicht die Laune verderben können! Doch das sollte jetzt anders werden! Ohne sich zu wiegen kann man schließlich nicht objektiv abnehmen, oder?
atmungsaktive Stoffe sind das A und O beim Training
So kaufte ich auf dem Heimweg, voller guter Vorsätze, zunächst schon einmal Batterien für das gut Stück! Immerhin ein Anfang! Doch als ich sie dann, voller Spannung, fachgerecht installiert hatte, würde mein Enthusiasmus jäh gebremst. Das Ding musste noch irgendwie anders kaputt sein! Schade… Oder könnt Ihr Euch etwa erklären, warum ich plötzlich DREI KOMMA SECHS !!! Kilogramm mehr wiegen sollte, als noch im Oktober ? Nun gut, die Winter-Unterwäsche ist natürlich auch besonders schwer… Hmm…. Ich brauchte eine Referenz-Person! Seltsamerweise war bei meinem Mann das Gewicht aber konstant geblieben! Konnte das vielleicht sogar tatsächlich stimmen? Auszuschließen war es jedenfalls nicht… Dennoch werde ich die Waage überprüfen lassen! Sicherheitshalber! Auch wenn ich wahrscheinlich – ich geb´s ja zu – doch ganz gut zugenommen hatte! Schließlich ritt ich auch schon 3 Wochen nicht mehr, weil ich mir, wie ihr ja vielleicht noch wisst, meinen Arm angebrochen hatte. Da kann sowas dann schon einmal vorkommen
So galt meine zweite Frühjahr-Fitness-Aktion dem Hometrainer, um den ich den ganzen Winter über fein säuberlich herumgewischt hatte. Eigentlich wollte mein Mann ihn mehrere Male in den Keller räumen. Natürlich konnte ich das aber, als fitnessbegeisterte ,,Sportaholic“, die ich nun einmal, bei aller Bescheidenheit, hüstel, bin, nicht zulassen! Es hätte ja sein können, dass ,,man“ plötzlich Lust bekommen hätte, dieses High-End-Gerät tatsächlich zu benutzen! Schließlich konnte es auf Knopfdruck (fast) alles ausrechnen: Kilometerzahl, Kalorienverbrauch und sonstige exotische Dinge … und … -fast hätte ichs vergessen – auf sein Smartphone könnte man, wenn man kapieren würde, wie man das macht, es denn wollte, auch noch alles draufladen… Schon ein ausgefuchstes Supergerät, mit dem man quasi im Schlaf abnimmt, oder? Deshalb musste ich es ja auch seinerzeit nach der Geburt meines mittlerweile zwölfjährigen Sohnes unbedingt haben! Abgesehen davon, ist es ja quasi noch wie neu, weil ich es, nun ja, sagen wir einmal, sehr schonend behandelt habe …
Und da mein Mann schließlich seiner ,,fitnessbegeisterten Frau“ niemals im Wege stehen wollte, feierten wir also vergangenes Jahr an Weihnachten und Silvester um das zugegeben sehr sportlich wirkende Gerät drumherum. Ging auch! Man musste nur den Weihnachtsbaum ein wenig mehr in die Ecke rücken, sodaß er hinter dem Fitnessgerät Platz fand, welches natürlich seine ausgeklügelte Standposition nicht verändern durfte… Hatte sich aber fast niemand dran gestört und aus den stimmungsvollen Weihnachtsbildern wurde es einfach wegretuschiert – das aber nur nebenbei! Macht Euch nicht lustig! Denn, wie ich es voraus gesagt hatte, wurde es tatsächlich auch EINMAL benutzt. Und das kam so: Als wir das Haus an Weihnachten voller Gäste hatten, setzte sich jemand, der sich besonders sportlich vorkam, darauf, um unter den bewundernden Blicken der Anwesenden zwei Kalorien des opulenten Weihnachtsessens mit großer Geste mit Fünf ganzen Umdrehungen der Pedale wieder ,,abzutrainieren“! Ihr seht also, meine weise Voraussicht war durchaus angebracht!
Natürlich machte ich mich trotzdem, vor meinem ersten geplanten Gebrauch, daran, auch dieses gute Stück wieder richtig ,,startklar“ zu machen. Eigentlich wollte ich ja, bevor ich auf dem Sattel Platz nahm, nur ein bißchen drüberwischen – Von wegen Mikrostaub und so. Kennt man ja. Sehr gefährlich! Nicht, dass ich beim ersten Training eine Staublunge davon tragen würde … Nachdem ich jedoch bereits 15 Minuten akribisch an dem guten Stück herumgeputzt hatte, fühlte ich schon leichte Ermüdungserscheinungen. Okay… Allerdings ist Putzen ja quasi auch eine Art Sport. Sagt man doch immer, oder ? Außerdem soll man es am ersten Tag auch nicht gleich übertreiben, oder? So ließ ich es für den Tag gut sein!
Am nächsten Tag meines ausgeklügelten Fitnessprogrammes, es war schon abends, wollte ich mich gerade auf den Sattel setzen, da fiel mir auf, dass ich mit Jeans und Sweatshirt sehr unpassend für solch eine sportliche Betätigung gekleidet war!
Glücklicherweise erinnerte ich mich, dass ich just auf der Fashion Week im Januar von der Firma Fablethics mit gar schicken und atmungsaktiven Klamotten ausgestattet worden war. Ich hatte dem gutaussehenden Mann, der mich so nett beraten hatte, doch versprochen, etwas damit zu posten! Klar, dass ich mein Wort halten mußte. Nein, so etwas schiebt man schließlich nicht auf die lange Bank! Ob das abgesprochen war und ich dafür Geld bekommen würde? Nein, das natürlich nicht, aber trotzdem! Wenn mir was gefällt, darf ich es doch trotzdem posten, oder? Also! So probierte ich diese Klamotten gleich einmal aus! Und tatsächlich passten sie wie angegossen! Kein Drücken oder Kneifen, einfach nur gut. Naja, okay, bei dem Pulli waren die Ärmel unten doch ein wenig eng … aber sind wir ´mal nicht so, das war wahrscheinlich Absicht, dass sie nicht nach oben rutschten, oder nicht? Keine Ahnung… Ansonsten waren sie jedenfalls supi!
Lange Rede, kurzer Sinn, wie das aussah könnt Ihr ja sehen! Okay, es war schon Abend, tagsüber wäre das Licht vielleicht etwas besser gewesen! Aber nun wisst Ihr ja auch, wieso ich nur da Zeit hatte -weil ich sonst hätte trainieren müssen, hihi!
Aber am nächsten Tag würde ich wirklich trainieren! Ehrlich! Ihr kennt mich! Wenn ich etwas sage, mache ich das auch! Konsequent!
Also.. setzte ich mich lässig in Pose … tippte ein wenig an dem Display herum und – siehe da – unter einiger Kraftanstrengung zwar, aber immerhin! … hielt ich das Ganze gefühlte 30 Minuten durch, bevor ich, mit puterrotem Kopf und leicht bläulichen Lippen, pumpend wie ein Marienkäfer vor seinem ersten Flug, erschöpft auf dem Lenker zusammenbrach! Als ich halbwegs wieder Luft zum Atmen hatte, schaute ich neugierig auf das Display… und glaubte meinen Augen nicht! Laut Egometer-Computer hätte ich nur ganze sieben Minuten durchgehalten und lediglich sechzehn Kalorien verbraucht! Was für ein Nonsens! Wahrscheinlich war dieses Teil doch so ein Chinaimport. Ob die Garantie noch hielt? Fast neu und schon wieder kaputt!
In diesem Sinne wünsch ich Euch viel Spaß und tolle Ergebnisse bei Eurem Frühjahrs – Workout!