Medizinische Woche Baden-Baden, NATUM: Glück, Sex, Supermikrochirurgie und der Forschungspreis für Dr. C. Friesen, Methadon

Hallo Ihr Lieben!

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Dr. Claudia Friesen hatte allen Grund, stolz zu sein…

am 29. Oktober war das Wetter in Baden-Baden herbstlich frisch und ich war spät dran. So beeilte ich mich, raschen Schrittes das große, menschengefüllte Haus mit Glaswänden, unweit meines Hotels. aufzusuchen. Es  war mir bereits am Vorabend bei einem kleinen Erkundungsgang aufgefallen … ,,Ach, das Kongreßzentrum! Klaro, was sonst! Da bin ich morgen schnell dort, es ist ja nicht weit…!“ Blöd nur, dass in der Eingangshalle Bademäntel verkauft wurden, denn es war die Caracalla Therme!

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So sieht die Caracella-Therme aus …

Eine schöne Therme, übrigens! Und wenn ich nicht wirklich Besseres vorgehabt hätte, wäre ich vielleicht sogar schwach geworden! Doch was mich heute früh erwarten würde, war tatsächlich noch wesentlich besser als ein Relaxing-Day…

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… und so das Kongresszentrum!
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Der Vorsitzende der NATUM: Dr. Bernd  Ost

 

Als ich verschwitzt bei der Vortrags – Tagung der sogenannten NATUM (Arbeitsgemeinschaft von Naturheilkunde, Akupunktur, Umwelt- und Komplementärmedizin) unter den Augen des Auditoriums und des ersten Vorsitzenden Dr.Bernhard Ost aus Düsseldorf zu meinem reservierten Platz ging, referierte gerade Dr. Tarané Probst aus Leipzig, evidenz basiert, über das Glücklich-sein … Zum ,,Glück“ lauschten alle so gebannt dem Vortrag, dass mir nur ein paar besonders strenge Kollegen ob meines zu Spät-Kommens ein paar ,,ungückliche“ Blicke zuwarfen.Lustigerweise merkte ich an den letzten Worten von Frau Probst, dass ich, zumindest nach dem Inhalt des Vortrages, der mir wirklich sehr gut zur Einstimmung in den Tag gefiel, beim Glücklich-Sein schon einmal nix falsch zu machen schien, zumindest theoretisch. Denn mir fiel sofort auf, dass ich in der Einleitung meines Blogs einige Punkte davon auch erwähnt hatte ( letzter Abschnitt von happinessygirls – was hat es damit auf sich?) . Die zentralen Botschaften waren

,,Du kannst nur Dich selbst ändern, nicht die anderen“ und ,,Glücklichsein entsteht im Kopf!“

… Schön gesagt war das!

Aber  schon leiteten Dr. Bernd Ost und  Dr. Reinhild Georgieff aus Leipzig zum nächsten Thema über. Den Titel, den Dr. Christine Gabriel aus Aachen sich ausgesucht hatte, muss man sich einmal auf der Zuge zergehen lassen:

,,Sexualität aus Sicht der TCM. Ausgleich von Yin und Yang oder Gesundheit durch guten Sex.“

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Dr.Reinhild Georgieff

Ähm… Okay…  Ogottogott. Skandaaal! Dachte ich so bei mir so mit einem wohl recht komischen, weil zugleich indigniertem und süffisanten Lächeln. ,,Holla die Waldfee, jetzt wirds interessant!“ Zugleich wurde ich mir meiner doch ,,leicht“ spießigen Reaktion bewusst… ,,Ja, die Nessy,  im 300 Seelen Dorf aufgewachsen, bevor sie sich in die große weite Welt aufmachte, ist halt im Grunde ihres Seins immer noch ein wenig verklemmt …, “ Aber auch die Vorsitzende  Dr.Reinhild Georgieff  hatte ein paarmal das Wort ,,äh…“ bei der Ankündigung verwendet!

Solche Themen auf einem Medizinkongress ist eben doch ein wenig ungewohnt für uns Ärzte. Aber das war ja gerade, was hier heute gewollt war!

,,Der Blick aufs Ganze“ des Menschen – so lautete schließlich das Motto in diesem Jahr!

Denn nur unter Einbeziehung des ganzen Menschen mit all seinen Bedürfnissen kann man adäquat auch scheinbar einzelne Wehwehchen behandeln. Und gehören nicht Glück und Sex quasi zu den Grundbedürfnissen des Menschen?

Die Kernaussage dieses überaus spannenden und überhaupt nicht peinlichen Vortrages jedenfalls war:

Das Weibliche und das Männliche kann sich gegenseitig ergänzen und im wahrsten Sinne des Wortes ,,befruchten“ , wodurch der Körper eine Einheit wird und Heilung erfahren kann!

Aber Näheres erzähle ich Euch (nachdem ich auch einige Anfragen zu diesem Thema bekommen habe) in einem der nächsten Vorträge,  denn ich möchte Euch ja schließlich heute noch andere Einzelheiten von diesem interessanten Tag erzählen…

 

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Dr. Niklas Dellmann

Nachdem die Pause, die  mit interessanten Gesprächen und einem kurzen Rundgang über die doch riesige Fachaustellung von allerlei Interessantem aus dem Bereich der Nahrungesergänzungsmittel, alternativer Heilmethoden und auch kosmetischen Neuheiten wie im Fluge vergangen war, kündigte Dr. Steffen Wagner aus Saarbrücken (kenn´ich irgendwoher…) auch schon seinen Kollegen Dr. Niklas Dellmann aus Castrop-Rauxel an.

Er zeigte, dass   super-mikrochirurgisch verletzte Lymphbahnen mit winzigen Fäden nähen und so den Abfluss der Lymphe wiederherstellen kann.

Vielleicht habt Ihr schon einmal gehört, dass Frauen, nach einer Brustkrebsoperation, bei der die Lymphabflußbahnen verletzt wurden, eine dicken Arm bekommen haben, weil die Lymphe ins Gewebe gelaufen ist. Dies ist gar nicht so selten, gerade auch, wenn Lymphknoten entfernt werden müssen. Nun gibt es neue Verfahren, bei der diese Abflußbahnen wieder an das venöse Gefäßsystem angeschlossen werden, oder auch Lymphknoten verpflanzt werden, um den Lymphabfluss zu gewährleisten. Das ist doch ganz schön tricky, weil die Lymphgefäße wirklich winzig und normalerweise farblos sind, also angefärbt werden müssen, um sie darstellen zu können!

Methadon als Krebmedikament! Ein behandelnder Arzt berichtet …

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Dr. Steffen Wagner

Danach begrüßte Dr. med. Steffen Wagner  für den nächsten Vortrag Dr. Hans-Jörg Hilscher aus Iserloh. Der mit Schmerzmitteln sehr erfahrene Palliativmediziner (dieser kümmert sich um ,,austherapierte“ Patienten und versucht, ihnen ihre Zeit, die bleibt, so schmerzfrei und angenehm wie möglich zu gestalten) erläuterte er seine erstaunlichen Erfahrungen mit Methadon, die er im Rahmen seiner Tätigkeit im Hospitz gemacht hatte. In einem Beitrag (Link unten) habe ich Euch bereits über das neue Einsatzgebiet des Schmerzmittels Methadon als Krebsmedikament berichtet.  Dr. Hans-Jörg Hilscher erzählten von wirklich hoffnungsvollen Fällen…

Er hatte Krebs-Patienten betreut, deren Tumoren soweit zurückgingen, dass sie das Hospitz nach Methadontherapie tatsächlich wieder verlassen konnten!

Allerdings benötigt man noch mehr Erfahrungen mit Methadon, um genau sagen zu können, bei welchen Indikationen und bei welchen Patienten man es einsetzen kann und bei welchen besser nicht!

Wichtig ist dass D,L-Methadon aktuell nur bei ausgewählten Fällen in Kombination mit einem Chemotherapeutikum, bei denen etablierte Therapien keine ausreichende Wirkung gezeigt haben und sich bereits Metastasen gebildet haben, von erfahrenen Ärzten eingesetzt werden sollte und dass eine Dokumentation stattfinden muss, um langfristig die Wirksamkeit einschätzen zu können! 

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Dr. Hans-Jörg Hilscher hat einen harten Alltag, für den man viel Kraft und eine starke Persönlichkeit benötigt…

Allerdings wird es ja schon einige Zeit nicht nur in der Drogentherapie, sondern auch bei Krebspatienten mit gutem schmerzlindernden Erfolg eingesetzt, so dass man doch schon über einige Erfahrungen verfügt. Dazu kommt, dass die Dosierungen von Methadon bei den schwerkranken Tumorpatienten wesentlich geringer sind, als die, die in der Schmerztherapie eingesetzt werden. Außerdem empfiehlt man ein viel langsameres, sukzessives Vorgehen mit einer vorsichtigen Steigerung, um die Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten.

So empfiehlt man bei einer ambulanten Einstellung Anfangsdosen von 2-5 mg (,,start low, go slow“). Bei den auch in der Presse geschilderten Zwischenfällen unter Methadontherapie hatte man aber die 8-55 fache Dosierung gefunden!
S1390044.JPGEs wäre doch schade, dieses Medikament in der Tumortherapie von vorneherein wegen aufgetretener Fehlanwendungen abzulehnen, denn es hat sich gezeigt, dass es bei der Anwendung  nicht nur beim Glioblastom, sondern auch beim kleinzelligen Bronchial-Ca, Sigma-Ca, Mamma Ca… gute Ergebnisse  erzielt werden und sich sogar Metastasen zurückgebildet haben.

Nach diesem äußerst interessanten und praxisnahem Vortrag, wurde, nach der Mittagspause, unter dem Vorsitz von Dr. Bernd Ost von Dr. Cristoph Milczynski aus Mainz in umfassender, pragmatischer Weise ein Vortrag über den Progesteronmetabolismus  gehalten, bevor als Höhepunkt des Tages

unter Anwesenheit der Medien der Forschungspreis  Komplementärmedizin vom Vorstand der NATUM an Frau Dr. Claudia Friesen aus Ulm ob ihrer Erkenntnisse um das Methadon verliehen wurde!

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Dr. Claudia Friesen

Vor etwa 10 Jahren fiel ihr die Wirkung des Methadon gegen Krebszellen erstmals auf und seitdem arbeitete sie, sie, oft auch gegen Widerstände unermüdlich an der Erforschung der Wirkungsweise des Methadons.  Die Wirkungsweise von Methadon kömmt Ihr in dem unten verlinkten Artikel (mit Video) nocheinmal genauer nachlesen bzw, nachschauen.

In der Laudatio von  Dr. Steffen Wagner hieß es, dass viele Medikamente dadurch entdeckt worden sind, dass sie ursprünglich für eine andere Indikation benutzt worden waren, wie zum Beispiel Minoxidil. Dies war ursprünglich ein Medikament gegen Bluthochdruck, wobei aufgefallen war, dass die Patienten, die es einnahmen, plötzlich wieder mehr Haare bekamen … Seitdem ist es das Medikament auf dem Markt, welches  bei Haarausfall am besten  wirksam ist!

Das Problem bei Methadon ist schlicht und ergreifend, dass das Patent abegelaufen ist und es  relativ billig ist! Für die Pharmaindustie lohnt es sich kaum, Studien durchzuführen … Umso wichtiger ist es, dass man ihm, gerade wegen der bisher wirklich positiven Ergebnisse, eine Chance gibt und Patienten unter den oben genannten Bedingungen die Möglichkeit gibt, sich behandeln zu lassen.

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Im Anschluß an die Laudatio ergriff Frau Dr. Friesen selbst das Wort und zeigte noch einmal eindrucksvoll die Wirkweise von Methadon auf die Krebszelle und stellte auch einige sehr positive Krankheitsverläufe  durch das Medikament vor.

Man merkte dieser Frau an, wie sie mit Feuereifer für eine Sache eintrat, die sie die letzten Jahre unermüdlich untersucht und erforscht hatte und von der sie restlos überzeugt war. Tatsächlich hatte sie für Methadon kämpfen müssen …

Hoffen wir, dass dieser Preis sie in ihrem Willen, sich für das Medikament einzusetzen, bestärkt! Es wäre doch schade, wenn wir es versäumten, dieses Medikament weiter zu erforschen, damit es, wenn sich die Hoffnungen erfüllen,  vielleicht eines Tages universeller angewendet werden kann…

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Und unter Blitzlichtgewitter und Interviews ging diese Vortragsreihe mit Sekt und Häppchen zu Ende… Ich konnte nicht anders, als jedes Wort während der Fragen, die gestellt und beantwortet wurden, in mir aufzusaugen und als ich endlich dazu kam, ans Buffet zu gehen, war es bereits bis auf den letzten Krümel verputzt…

 

Aber schlimm war das  nicht… Nach einer herzlichen Verabschiedung wurde mir gewahr, wie diese Menschen, die ich heute kennengelernt hatte und die leidenschaftlich für das kämpfen, was für ihre Patienten gut scheint, so ganz auf meiner Wellenlänge liegen…

Und als  mein Mann und ich danach beschwingt durch das raschelnde Herbstlaub liefen, brach die Wolkendecke plötzlich auf und ein Sonnenstrahl erhellte den Weg …

Ich hoffe, dass dieser Vortrag auch für Nicht-Mediziner interessant war und wünsche Euch allen  eine gute, hoffnungsvolle Zeit!

Alles Liebe, Eure Nessy

 

 

Interessante Literatur, die mit diesem Artikel zusammen hängt:

 

MEDIZINISCHE WOCHE BADEN BADEN: DER BLICK AUFS GANZE … DER WEG ZU EINER BESSEREN MEDIZIN?

 

FASHION: AUTUMN IN BADEN-BADEN

Medizinische Woche Baden Baden: Der Blick aufs Ganze … Der Weg zu einer besseren Medizin?

Achtung: Ich habe keine Werbedeals mit irgendwelchen Firmen abgeschlossen. Da ich aber Produktnamen benenne und keine Schwierigkeiten bekommen möchte, tituliere ich das Ganze mit ,,Werbung“!

Hallo Ihr Lieben!

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Nicht zum ersten Mal raschelt unter meinen Füßen das Laub der buntgefärbten Bäume des Augustaplatzes unter meinen Füßen… Vor mir steht das hell erleuchtete Kongresszentrum, das alle Jahre wieder im Herbst all jene verschiede Zweige mit all den bunten Blättern der Medizin beherbergt, die sich in irgend einer Weise von der Schulmedizin abheben…

Was ist das Besondere an der medizinischen Woche in Baden-Baden?

Hier treffen sich viele Schulmediziner, die den berühmten Blick über den Tellerrand wagen, um vielleicht auf Dinge zu stoßen, die dem Menschen besser helfen könnten, als es gemeinhin im Medizin-Alltag der Fall ist. Denn da betrachten wir Ärzte den Patienten leider oft ähnlich wie ein Auto, dass man ganz einfach reparieren kann, wenn man nur das mangelhafte Teil austauscht…

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Herbst – Blätter in Baden-Baden

Aber auch Heilpraktiker, Ärzte der traditionellen chinesischen Medizin und andere ,,medizinische Fachleute“ und die, die sich zumindest dafür halten tummeln sich auf der ,,51. medizinischen Woche, der es in diesem Jahr darum geht, den Blick dafür zu schärfen, dass der Mensch mehr ist, als bloß die Summe seiner Teile! Wir müssen uns also den ,,Blick aufs Ganze“ aneignen, wie der Kongress dieses Jahr in seiner Überschrift betont!

Genauso bunt wie die Menschen sind auch die Heils-Angebote

Da gibt es das ganz besonders ,,leichte“ Lauretana-Wasser, das aus einer Quelle in 4000 m Höhe gewonnen wird. Dadurch, dass es besonders ,,arm“ (ja, richtig gehört) an Inhaltsstoffen ist, soll es alle möglichen Schadstoffe gut aus dem Körper ausleiten können! ,,Ja, also geschmacklich… schmeckt es schon einmal richtig schön neutral!“, kann ich bestätigen, als der Inhalt des Becher durch meine trockene Kehle rinnt! Da dieses Wasser von den Kongressteilnehmern wohl heute vorzugsweise konsumiert wird (und noch vieles ,,Gesundes mehr“) könnt Ihr Euch vorstellen, mit wie viel Energie alle Teilnehmer in dem mehrere Stockwerken hohem Kongresszentrum unterwegs sind!

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Überall blickt man in aufgeschlossene, freundliche, interessierte Gesichter (natürlich nicht nur aufgrund all der ,,besonderen“ Mittelchen, sondern, weil diese Messe vorzugsweise einen engagierten Mediziner-Kreis anlockt! Was mich ein wenig wundert ist, dass man kaum Hardcore ,,Alternativ-Gekleidete“, wie man vielleicht denke mag, sieht. Sondern ganz normale Menschen! Die Herren oft in Anzügen, die Frauen meist gut gekleidet, ohne überkandidelt zu sein. Ich selbst habe es anders vermutet, deshalb habe ich tatsächlich Jeans gewählt, wenn auch bestickt und mit einem Samt-Jäckchen. Aber auch Kostüm wäre okay gewesen… genauso wie Jeans mit Shirt…

Egal jetzt. Weiter lasse ich mich von der Menschenmenge durch die Industrieausstellung treiben… So wird mir als nächstes eine, mit einer tief- blauen Flüssigkeit (maritimes Spirulina)  gefüllten, sehr medizinisch aussehenden Ampulle dargeboten, die mein Energielevel noch weiter pushen soll! Wie Ihr wisst, bin ich ja tatsächlich ein Spirulina-Fan und neuen Zubereitungs- und Züchtungsformen gegenüber natürlich aufgeschlossen. Denn immerhin besteht diese Blaualge aus über 3000 Inhaltsstoffen. Aber in dieser Ausstellung geht es  auch um die präbiotische Wirkung von Meeresalgen aufgrund ihrer Zellulosehülle, die als Ballaststoff nicht vom Körper aufgenommen werden kann und den Stoff Sporo-pol-lenin enthält, der Schwermetalle binden und diese so aus dem Körper ausleiten kann.

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In Baden-Baden traf ich nicht nur auf Medizin-Neuigkeiten vom Feinsten…

Überall gibt es  Produktstände, die über  die verschiedensten Vitalstoffe informieren und die Besucher zum Gespräch mit den vertreibenden Fachleuten einladen :

Neben den oben genannten geht es dabei unter anderem um Misteltherapien, Cannabis und  proteolytische Enzyme bei Krebs – Erkrankungen,  Indikationen von Heilpilzen und von weiter Stoffen, über die ich ja auch schon in meiner Anti-Aging Serie berichtet habe, aber auch

Allerlei Gerätschaften und medizinische Verfahren

werden vorgestellt: So sehe ich aus der Ferne Vibrationstherapiegeräte, auf denen Besucher verzückt durchgerüttelt werden, ein Bio-Resonanzgerät, vor dem mit einem höchst konzentrierten  Gesicht eine Dame zwei Metallstäbe in der Hand hält, von denen Kabel in dieses für mich ominöse Gerät führen. Dort sollen schädliche Wellen des Körpers in gute umgewandelt werden, indem die Wellensignatur ,,untersucht“ , durch die fehlenden Wellen ergänzt und dann die nun ,,perfekten Wellen“  durch die gleichen Kabel wieder in den Körper zurückgeschickt werden –  Klingt zumindest schön…

Die ,,intravenöse Sauerstoff-Therapie nach Dr. Regelsberger“ ist ein weiteres Verfahren, genauso wie eine Art Gürtel mit elektromagnetischen Feldern, die ebenso das Wohlergehen, wie auch immer, steigern sollen.

Die ,,Vit-Organ Therapie“ indes ist eine  Injektions-Therapie, bei der kranken Organen mit Bestandteilen der entsprechenden gesunden Organen geholfen werden soll. Dabei soll den erkrankten Zellstrukturen durch diese biologische Vitalisierung regeneriert werden.

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Abwechslungsreiche, bunte Eindrücke, wohin man schaut…

Aber auch

angebotene Kurse

bieten bei der medizinischen Woche eine gute Möglichkeit, sein Wissen zu erweitern… Und was wird nicht alles angeboten!

Ein großer Schwerpunkt stellt das Thema ,,Müdigkeit“ (Chronic Fatigue Syndrome).  Ansätze für ,,Heilung“ gibts aus den Bereichen der Ayuveda, tibetische Medizin, traditionell chinesischen Medizin (TCM) mit Akupunktur/Moxtipation (z.B. auch Yamomoto Schädelakupunktur), Neuraltherapie, Homöopathie, Ernährungsmedizin (z.B. Mikrobiom-Ernährung)

Man kann sich aber auch über die Lüscher-Color-Diagnostik, das neuroendokrine Immunsystem (NEIS), Psychosomatische Energetik und neue Therapieoptionen bei der Zuckerkrankheit, Kinesiologie, Irisdiagnostik und die Ursache vieler chronischer Erkrankungen, die ,,silent inflamation“ informieren…

Ihr seht, das alles ist viel zu viel, um alles in einer Woche zu erforschen! Und auch Dinge, über die ich Euch noch ausführlicher informieren kann, gibt es mehr als genug!

Kommen wir zu der Frage des Anfangs zurück:

Ist dieser ,,Blick aufs Ganze“ mit seinen zum Teil unorthodoxen Therapievorschlägen

Der Weg in eine bessere Medizin?

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Wie Ihr sicher erkennen konntet, wird auf er ,,Medizinischen Woche“ ein bunter Strauß Themen geboten, von denen man das herauspflücken kann, was einen interessiert. Sicher vermischen sich hier zum Teil auch unterschiedliche Meinungen. Aber im Zentrum sollte immer ein einziges Interesse aller Therapieoptionen stehen: Nämlich das, für den Patienten einen möglichst großen Benefit zu bringen. Nun hat man das Gefühl, dass hier sehr viele warmherzige, engagierte Menschen unterwegs sind, denen das Wohl ihrer Patienten wirklich am Herzen liegt. Umso mehr ist es wichtig, bei den angebotenen Therapien diese für sich als Therapeut und Anwender herauszusuchen, bei denen dies so ist. Sicher muss man deshalb auch so Manches  kritisch hinterfragen, denn die Interessen der Hersteller sind natürlich in erster Linie ihr Produkt und nicht der Patient! Aber wir sind hier in Baden Baden auch deshalb, um auch neuen, bisher eher unbekannten Produkten eine Chance zu geben. Trotzdem bleibt, dass sich diese auch bewähren müssen! Wenn wir das nicht vergessen, kann es sich dabei durchaus um einen Weg in eine bessere Medizin handeln!

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Eine Frau, die viel Gutes in der Medizin bewirkt hat: Frau Prof. Ingrid Gerhard, Gründerin der NATUM

Was mich interessiert…

Ich selbst war bereits auf der Vortragstagung der NATUM e.V. (Arbeitsgemeinschaft  für Naturheilkunde , Akupunktur, Umwelt- und Komplementärmedizin). Das Programm war eine top-aktuell Mixtur an hoch-interessanten und auch brisanten Themen. So wurde über die neuen super-mikro-chirurgischen Verfahren wie auch über die neuesten Erkenntnisse über DAS Thema in der Presse, Methadon als Krebsmedikament, berichtet. Sogar die Entdeckerin des Methadons für diese Indikation, Frau Dr. Claudia Friesen war da, wie auch einer der erfahrensten Anwender des Methadons, der die Entdeckung der guten Methadonwirkung gegen Krebs bestätigt, Herr Dr. Hans-Jörg Hilscher! Aber mehr darüber und über die Vergabe des Forscherpreises berichte ich Euch das nächste Mal! Denn auch dieser Teil ist meiner Meinung nach durchaus im Interesse aller… Denn jeder kann in die ,,Bredouille“ kommen, an Krebs zu erkranken, oder jemanden kennen… Und dann sind gewisse Kenntnisse nicht unwichtig!

Und noch etwas dürfte die meisten unter uns interessieren… Denn unter anderem ging es in einem der Vorträge auch um die ,,Geheimnisse“ einer gute Sexualität aus der Sicht der traditionellen chinesischen Medizin…  Aber auch darüber berichte ich Euch – vielleicht – ein anderes Mal…

Apropos… meint Ihr, dass es okay ist, wenn ich über dieses Thema berichte? Oder mögt Ihr so etwas eher nicht auf diesem Blog lesen? Natürlich würde ich auf keinen Fall die Grenzen des ,,guten Geschmacks “ überschreiten, sondern Euch eher ein paar Gedanken zum Thema mit auf den Weg geben, die Frau Dr. Christine Gabriel aus Aachen vorgetragen hat. Ein paar einfachen optischen ,,Visualisierungen“, angelehnt an die traditionelle chinesische Medizin (TCM), bringen nämlich recht einfach wieder mehr ,,Feeling“ ins Geschehen…

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Dr.Niklas Dellmann aus Castrop-Rauxel, ein ,,Super-Mikrochirurg“ aus Castrop Rauxel

Lasst mich unbedingt wissen, was ihr darüber denkt! Demnächst weitere für Euch interessante Themen von der ,,Medizinischen Woche“ in Baden-Baden!

Alles Liebe und weiterhin wunderschöne Herbsttage,

Eure Nessy

 

Weitere Literatur zum Thema:

 

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Baden-Baden: Stadt mit Flair…

 

 

 

 

 

 

Nie gruselt es einen so schön wie an Halloween…

Hallo Ihr Lieben!

IMG_7917 (3)Halloween naht und bevor ich Euch jetzt wieder schreibe, woher der Name kommt (vom ,,Tag von Allerheiligen“, gähn, weiß doch jeder) schreibe ich Euch lieber, warum man sich soo gerne gruselt. Also, andere. Ich bin eigentlich ein bekennender Nicht-Grusler, oder wenn, dann bitte ohne Gliedmaßen, fetten Eiter-Narben und Kettensägen. Grusel-Filme finde ich meist nur schrecklich (außer Twilight, aber das liegt an den tollen Bildern und Einstellungen) und mit blutiger Axt & Co kann ich schon gar nicht. Das liegt vielleicht daran, dass ich neun Jahre als Notärztin unterwegs war … Da kann man über Hardcore-Grusel- ,,Witze“ einfach nicht lachen! Aber schon als Kind bin ich aus dem Zimmer gerannt, wenn im Fernsehen ein Skelett zu sehen war. Der echte Tod war für mich allerdings schon früh präsent und da sind solche Sachen wahrscheinlich dann einfach nur schmerzhaft, denn ,,Angst“ ist auch ein Lernprozess.IMG_5004 (2)

Ich bin eher die, die im Herbst Lagerfeuer, bunte Blätter, Sonnenblumen, selbstgebundene Lavendelsträuße und geschmorte Kürbisspalten mit Pflaumenmus liebt, und wenn die Männer und Kinder sich gruseln wollen, bitteschön! Ein paar Ratten auf dem Tisch, das obligate Gespenster-, Vogelscheuchen- oder Hexenkostüm und gut erzählte Gruselgeschichten kann dann auch ich verkraften …

Aber woher kommt sie nun, die Lust, sich zu gruseln? Natürlich bedeutet es zuerst einmal eine vermeintliche Gefahr, die unser Körper mit einem Adrenalin-Schub quittiert, besonders, wenn sie plötzlich kommt. die Augen weiten sich, der Puls rast, der Blutdruck steigt. Wir merken manchmal regelrecht, wie uns das Herz ,,bis zum Halse“ schlägt.

Der Sinn von ,,Angst“ ist eigentlich, die Sinne zu schärfen und alle Kraftreserven zu motivieren. Damit aktiviert sie einen Schutz- und Überlebensmechanismus, der in tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Gefahrensituationen ein angemessenes Verhalten (Fight-or-Flight) einleitet.

IMG_7993 (3)Die Reize gelangen ins sogenannte Angstzentrum, Amygdala, ein mandelförmiges Gebilde gleich über dem Stammhirn (Sitz der ,,ureigensten Instinkte“). Diese Amygdala ist für äußere Angstzustände zuständig, Es gibt allerdings noch ein anderes Angstzentrum, wie  jüngst im Fachjournal „Nature Neuroscience“ veröffentlicht wurde. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um die ,,Inselrinde“, die eventuell für die endogenen Angst, also die z.B. vor dem Ersticken bei zu hohem CO2 Gehalt der Luft, zuständig ist.

Nun gibt es einen schnellen und einen langsamen Weg, denn wenn wir in einer Gefahrensituation sind, können wir nicht lange überlegen, was am besten zu tun sei!

So setzt der schnelle Weg, die oben beschriebenen Reaktionen in Gang, die den ganzen Körper in Fluchtbereitschaft versetzen. Dieses ,,Programm“ ist quasi ein Angstkonzept, auf das wir uns verlassen können. Bevor wir uns noch der Ursache der Angst richtig bewußt sind, wir also eigentlich nur in der Erwartung einer Gefahr sind,werden hauptsächlich über den Botenstoff Glutamat Alarmsignale in andere Hirnteile wie den Hypothalamus und dann in den Körper gestreut. Das Nebennierenmark stößt große Mengen des aufputschenden Stresshormons Adrenalin aus, der Blutzuckerspiegel steigt, das Herz schlägt schneller und die Handinnenflächen werden feucht.

Der eigentlich nur wenig langsameren „Umweg“ führt zum sensorischen Kortex. Dieser Hirnbereich verschafft ein einordnendes, klareres Bild über die potenzielle Bedrohung – und verstärkt dann die Abwehrreaktion oder entlarvt sie als Fehlalarm.IMG_8003 (2)

Der Körper kann zwischen 3 Wegen wählen: Erstarren, Fliehen oder Kämpfen sind die Optionen, die je nach Bedrohung folgen.

Wenn sich die Gefahr aber als eigentlich an sich harmlos ist, strömt das beruhigende Wohlfühlhormon Endorphin durch den Körper. Das löst wiederum das schöne Gruselgefühl aus – egal ob in der Geisterbahn oder bei einer tollen Story am Lagerfeuer…

Auch ich habe mich schon an Gruselgeschichten versucht… Die,  bei der ich mich selbst wirklich zu Tode erschrocken habe, mit vielen Bildern des Orginal-Schauplatzes unseres ersten, romantischen alten (Spuk-) Häuschens in Frankreich gibt es in den folgenden Links, übrigens auch mit Bildern von der jungen Nessy…

SHORT STORY / LIFESTYLE: 1. TEIL – EIN MYSTERIÖSES, ROMANTISCHES POSTHÄUSCHEN IN FRANKREICH – UNSER ERSTES FAMILIENDOMIZIL…

SHORT STORY/LIFESTYLE 2. TEIL – EIN MYSTERIÖSES, ROMANTISCHES POSTHÄUSCHEN IN FRANKREICH – UNSER ERSTES FAMILIENDOMIZIL…

SHORT STORY/LIFESTYLE 3. TEIL – EIN MYSTERIÖSES, ROMANTISCHES POSTHÄUSCHEN IN FRANKREICH – UNSER ERSTES FAMILIENDOMIZIL…

SHORT STORY/LIFESTYLE 4. TEIL – EIN MYSTERIÖSES, ROMANTISCHES POSTHÄUSCHEN IN FRANKREICH – UNSER ERSTES FAMILIENDOMIZIL…

So, jetzt wünsche ich Euch noch viel Spaß beim Gruseln,

Alles Liebe und eine wunderschöne (Grusel-) Herbsttage,

Eure Nessy

Fotoshooting Mutter und Tochter/ Familienleben in der heutigen Zeit in der Klein- und Großfamilie, Rezept Gäste Menü …

Hallo Ihr Lieben!

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wenn Ihr ab und zu auf meinem Blog vorbeischaut, wisst Ihr, dass ich ein Familienmensch bin, dem nichts im Leben wichtiger ist, als dass es mit meinen Lieben ,,rund läuft“… Wie eine Glucke auf dem Hühnerhof gackere ich herum und schaue, dass jeder an den Körnertopf kommt und im Winter der Hühnerstall schön warm und behaglich ist…

„Fotoshooting Mutter und Tochter/ Familienleben in der heutigen Zeit in der Klein- und Großfamilie, Rezept Gäste Menü …“ weiterlesen

Pferde: Der Wallach Ernest …

Hallo Ihr Lieben!

Da ich, wie Ihr vielleicht wisst, gerade mit dem Schneiden von Fashion Week Filmen beschäftigt bin, lasse ich heute einmal wieder den Wallach ,,Ernest“ zu Wort kommen…

,,Okay, seit kurzem höre ich hier dauernd ,,Fashion Week“ hier, ,,Fashion Week“ da …  Dabei gibt es doch wirklich wichtigeres im Leben! Der G20 Gipfel zum Beispiel! Nein, keine Angst, ich werde jetzt nicht politisch! Aber ich habe mir gedacht, weil dieses Mode-Gedöns nicht jedermanns-und -fraus Sache ist, biete ich Euch zwischenzeitlich einfach einmal eine kleine Entspannung ,,auf pferdisch“ an, anstatt von Termin zu Termin zu hetzen, wie es diese Modemenschen tun! Ich dachte da an einen kleinen Ausritt mit mir…  Keine Angst, Ihr dürft ruhig aufsteigen! Ihr wisst, dass ich da als Pferd  um einiges vernünftiger bin und ich nur die in den Sand befördere, die es verdient haben! Und dazu gehört Ihr doch nicht, oder? Also, nur Mut! Ihr werdet sehen, wie toll sich das anfühlt!

Ach übrigens: Leider ist Nessy in dem Film etwas heiser, normalerweise ist ihre Stimme nicht ganz so ..ähm“, sagen wir einmal: ,,rauh“!

Also, aufsteigen und los geht´s  mit dem fünfminütigen  Reiterglück!

 

So, auch ich wünsche Euch viel Spaß bei dem Video, bis bald!

Big Hugs, Eure Nessy

Beauty / Medizin: Forever Young / Anti Aging Teil 7: Neues Verfahren nicht nur zur Lidstraffung ohne OP – PlexR™ soft surgery – die Plasmawolke, die es in sich hat!

Hallo Ihr Lieben!

Das Thema ,,Schlupflider“(Blepharochalasis) hat anscheinend viele berührt. Ein Grund ist, dass sie oft als kosmetisch störend empfunden werden, obwohl viele Models wie Claudia Schiffer, Tatjana Patitz und wie sie alle heißen, durch sie erst ihre Berühmheit erlangt haben, weil diese Lider- Variante, wenn sie angeboren ist, oft so ein bisschen verrucht-sexy wirken kann!banner-plexr2 (3)

Gründe für eine Operation

Auf der anderen Seite können  schöne Mandelaugen dadurch verdeckt werden – ein Grund, weshalb Asiatinnen diesen Eingriff sehr oft und früh durchführen lassen!

Auch wenn die Augen im Alter einfach zunehmend schlaffer werden, wirken sie oft einfach etwas ,,müder“. Ein Grund, warum die Betroffenen nach Durchführung des Eingriffes oft einfach als ,,gut erholt“ nach dem vermeintlichen ,,Urlaub“ wahrgenommen werden!

 

Ab einer gewissen Ausprägung der Schlupflider kann sich aber durchaus auch eine medizinische Indikation der Beseitigung ergeben! Dann nämlich, wenn  sie störend wirken, z.B. weil die Sicht eingeschränkt ist, weil sie über die Augenöffnung hängen oder sich durch das Gewicht unangenehme Gefühle, im Extremfall sogar Entzündungen entwickeln!

Bis jetzt blieb nur der Griff zum Skalpell, während seit neuestem

Das Phänomen der dielektrischen Barriereentladung (DBE)

genutzt wird, bei dem es gelingt, das Gewebe ohne den klitzekleinsten Schnitt zu ,,schrumpfen“. Dies muss man sich so vorstellen: Bei der DBE wird die Umgebungsluft ionisiert, wobei ein sogenanntes ,,Plasma“ aus ionisiertem Gas, ähnlich einem Mikroblitz entsteht, wenn die Spitze des Behandlungsgerätes wenige mm über die Haut gehalten wird. Kommt man direkt auf die Haut oder ist die Entfernung zu groß, wird diese Bildung gestoppt. Zwar wird für diesen Vorgang Strom benötigt, er fließt aber nicht durch die Patientin, wie bei anderen Verfahren! Auch wird die Haut an sich auch nicht eröffnet, was einen großen Vorteil bei der Wundheilung bedeutet!

Man muss sich das so vorstellen, dass die Haut von  diesen hochenergetischen Plasmapartikel, die vor allem aus reaktiven Stickstoff- und Sauerstoffpartikeln bestehen,  durchwandert wird und dabei eine Hautstraffung und Remodellierung stattfindet.

Gleichzeitig wird auch eine beschleunigte Heilung induziert, die  durch eine direkte Beeinflussung der Fibroblasten (Kollagenzellen) entsteht. Die Bindegewebszellen und Hautzellen vermehren sich dadurch schneller und auch die Blutversorgung dieser Areale wird durch Neubildung winziger Gefäße sichergestellt.

Die Gefahr der Bildung von  Pigmentflecken, die bei anderen Verfahren häufig gegeben ist, ist hier sehr gering, da PlexR keine nennenswerte elektromagnetische Strahlung im sichtbaren Bereich erzeugt.

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Ausgeprägtes Schlupflid, dass das Sehfeld beeinträchtigt und eine OP-Indikation aus medizinischer Sicht darstellt.

Ablauf einer Behandlung

Zuerst wird eine lokale Betäubungscreme aufgetragen. Die Wirkung ist nach etwa 30 Minuten eingetreten. Dann wird nach Desinfektion die PlexR™-Behandlung durchgeführt. Sie ist nicht schmerzhaft, deshalb benötigt man auch keinen Dämmerschlaf, der oft bei den anderen Verfahren angewandt wird. Während der Behandlung kann der Patient die Augen auf und zu machen und erlaubt dem Behandler das Ergebnis der PlexR® Anwendung umittelbar zu überprüfen und zu optimieren. Die Hautstraffung ist unmittelbar zu beurteilen. Die Behandlungsdauer beträgt  insgesamt nur ca. 20 bis 60 Minuten, wobei das ,,Verschorfen“ an sich nur ca 15-20 Minuten in Anspruch nimmt! Danach wird eine abschwellende Kühlungscreme aufgetragen, die gleichzeitig wie ein Make Up wirkt und Rötungen abdeckt. Die Wirkung ist sofort zu sehen, weshalb man das Behandlungsergebnis sehr gut steuern kann!

Nach der Behandlung

In den nächsten Tagen bemerkt man eine Schorfbildung , die sich nach 5-7 Tagen von alleine zurückbildet und die man nicht selbst abtragen sollte!  Zudem bilden sich Schwellungen über den Augen, die gerade am Anfang vorsichtig gekühlt werden können. Eine Rötung, die nach Abfallen des Schorfes sichtbar wird, kann 2-3 Wochen sichtbar bleiben. Die ,,Ausfallszeit, in der man keine wichtigen Termine legen sollte, ist je nach Patient unterschiedlich und wird von den Patienten von ,,keiner“ bis 1-3 Wochen beschrieben.

Haltbarkeit

Das Ergebnis ist dauerhaft. Man wird aber sehr vorsichtig vorgehen, deshalb kann es sein, dass nach 6 Wochen in einzelnen Fällen eine Nachbehandlung erfolgen muß, damit das gewünschte Ergebnis erzielt wird.

Kosten

Die Kosten variieren am Oberlid zwischen 600-1000 Euro und sind  am Unterlid etwas geringer.  |

Weitere Einsatzmöglichkeiten des PlexR™ soft surgery Verfahrens

Das Plasmaverfahren ist sehr vielfältig und überall da indiziert, wo die oberste Hautschicht abgetragen werden soll. Dazu gehören auch Narben, Falten, Tatoos, Dehnungsstreifen und Pigmentflecken.

 

Ein Video der Faltenbehandlung ist hier zu sehen.

So, ich hoffe, ich konnte Euch mit den wichtigsten Basics zu diesem Verfahren ein wenig weiterhelfen! Im Folgenden gibt es noch den Link zu einer Liste der Praxen in Deutschland, die damit arbeiten!

Ich wünsche Euch eine wunderschöne Woche!

Eure Nessy

 

 

 

 

 

Promi / Familie / Beauty/Fashion: Phäomen Bibi ( BibisBeautyPalace ) ,, How it is – wap bap !“ Um was geht´s da eigentlich genau?

Hallo Ihr Lieben!

Vor kurzem habe ich wieder etwas erlebt, was mir gezeigt hat, dass ich eben doch keine 20 mehr bin, obwohl ich das innerlich nach all den Jahren immer noch nicht so ganz realisiert habe…  Allerdings werfen mich solche Ereignisse, die von Zeit zu Zeit meinen Weg kreuzen, harsch zurück auf den Boden der Realität  … Kennt Ihr das?

Wie es begann…

Da hole ich also vor kurzem meinen Sohn von der Schule ab und er begrüßt mich mit den Worten: ,,Mama, stell´dir vor, SIE hat schon 600.000  Dislikes! Bei über eine Million Aufrufen! Wie findest Du das?“

Gespräch mit Sohnemann: Meine Meinung ist gefragt – Gerne, wenn ich nur wüsste, wie die ist…

,, Ähm, ja so äh…“ Was soll ich als Mutter dazu sagen? ich weiß natürlich schon, grob natürlich , worum es geht. Aber… ehrlich, nur so grob… Da jetzt eine Meinung zu sagen… da ich dieses Lied, von dem alle geredet haben, noch nicht einmal gehört habe, geschweige denn, weiß, worum es da geht, wäre … nun, Ihr kennt mich… nicht ganz äh… richtig!

Lösungsorientiertes Handeln nennt man das, was ich hier tue …  Darum geht es bei ,, Bibi “ und ,, How it is – wap bap „(einfach draufklicken) gerade nicht!

Also lasse ich mich, ehrlich, wie ich nun einmal bin, von meinem Sohn erst einmal aufklären und suche mir den Rest –  heimlich natürlich –  beim Kochen im allwissenden ,,World Wide Web“ zusammen.

Dann befähigt mich dazu, beim Essen beiläufig erwähnen zu können, dass ich diese Musik schon eingängig fände, obgleich diese Haltung, negative Ereignisse im Leben einfach hinzunehmen und sich mit einem ,, Na ja, so ist es nun mal !“ zufriedengeben, nicht eben von froher Schaffenskraft und Durchhaltevermögen zeuge. Allerdings könnten sich natürlich viele Jugendliche mit dieser Haltung identifizieren, was ich persönlich schade fände…! An seinen Augen sehe ich, dass ich in seiner Achtung wieder etwas steige…

Davon beflügelt, füge ich noch hinzu:,,  Zum anderen verkörpert ja Bibi an sich dieses taffe, fröhliche Mädchen von nebenan, dass sich ´mal eben so, mit links, ein Imperium aufbaut. Was natürlich nicht so ganz mit dem Inhalt des Liedes konform geht! Das ruft natürlich die Neider auf den Plan, was wiederum in schlechten Bewertungen zum Ausdruck kommt!“ So! Weisse Bescheid! Schon möchte ich mich zufrieden mit meiner pädagogischen Leistung zurücklehnen, aber so schnell gibt sich Sohnemann nicht zufrieden!

,, Aber Mama, findest du die mehr als 50% Dislikes gerechtfertigt?“

schiebt er sogleich nach, der sich mit der Sache eben doch mehr auseinandersetzt, als gedacht.  ,,Nun ja, natürlich kann eine so doch sehr,,lässige Haltung „, auf negative Dinge zu reagieren, leicht falsch verstanden werden und die Plagiatsvorwürfe sind ja auch nicht ganz von der Hand zu weisen … auf der anderen Seite ist es natürlich auch schon eine Leistung, auf so viele Klicks zu kommen !“

Wie der Song meinen Sohn inspiriert…

Mein Sohn ergänzt mich eifrig : ,, Und Mama, in Wirklichkeit soll sich die Aufnahme SO anhören…“ Er spielt mir eine völlig schräge Variante des Liedes ab. ,,Aber ich glaube, dass das nur technisch verändert ist!“ Seine Augen leuchten auf…

,,Darüber drehe ich gleich ein Video!“

ruft er und verschwindet fröhlich in seinem Zimmer. Auch eine Art, damit umzugehen! Wenn Ihr Euch also für die Orginal/bzw. Nicht-Orginal-Aufnahmen der Bibi aus der Sicht eines 11 Jährigen interessiert, könnt Ihr Euch  das  hier ansehen…

Fakten über Bianca, genannt ,,Bibi “ und ihr YouTube-Dasein…

Wenn Ihr Euch auch, aus welchen Gründen auch immer, über Bibi, das Phänomen, das gerade unsere Jugend in Atem hält, informieren wollt, ohne Euch die Fakten zusammensuchen zu müssen, hier noch einmal das Wichtigste:

Die mittlerweile 24 jährige Bianca Heinicke, genannt ,,Bibi“  betreibt seit Ende 2012 den YouTube-Kanal „BibisBeautyPalace“. Locker-flockig plaudert sie über dies und das, beschränkt sich aber nicht nur auf Schönheit und entsprechende Produkte, sondern berichtet auch aus ihrem Alltag und Privatleben… Dabei bewirbt sie alles Mögliche und hat auch schon selbst Produkte auf den Markt gebracht (Bilou Dusch-Schäume).

Die Kritik an ihr zielt vor allem auf die Tatsache ab, dass sie ihren jungen Followern damit ,,das Geld aus der Tasche“ ziehen würde… Auf der anderen Seite kommt ihre stets fröhliche, unkomplizierte Art sehr gut an, was ihr wiederum auch viele Neider (man sieht es an den Dislikes) einbringt.

Der aktuelle Stand der Dinge:

Das Song-Video ,, How it is – wap bap „ von Bibi hat mittlerweile ( am 11.5.2017, dem 6.Tag nach Erscheinen)

29.500.562 Aufrufe,

302359 Likes und

1.903.049 Dislikes !

Auszug aus dem Song  (sinngemäß):

Gehe spät ins Bett… kann nicht schlafen… mit dem Freund ist Schluß… werd´ mich jetzt mal anstrengen müssen… bin zu fett… antriebslos… alles Mist… aber ist nun mal so… wap bap… Weiter beschreibt sie , was noch alles blöd ist (stößt sich den Zeh, Scheckkarte geht nicht… blabla… aber ist nun mal so… wap bap…

Das Video

ist lustiger, irgendwie verstehe ich aber den Zusammenhang manchmal nicht so ganz, manchmal ist er schon ersichtlich. Da geht sie in ein altes Herrenhaus, und nimmt die Tücher von den Möbeln. Allerdings ist dann nichts darunter (auch ein gelungenes Sinnbild für viele Dinge) , dann legt sie sich ins Bett… , läuft zwischen Luftballons umher und ließt aus einem brennenden Buch … Das finde ich übrigens gut, ein Buch, das brennend interessiert, nur: Wie passt das zum Text? Egal…

Und wen es interessiert, dem verrate ich

zum Schluß doch noch meine ehrliche Meinung dazu:

Das Mädel kommt sympathisch ´rüber und ich kann mir Schlimmeres vorstellen, mit dem sich unsere Jugend  befaßt. Sie steht dafür, dass man nicht perfekt sein muß, um Erfolg zu haben ! Diese Botschaft wiederum gefällt mir ganz gut, weil es gerade der negative Einstellung, die sich oft bei den Jugendlichen einschleicht, wenn sie sich dem Druck der Schule und den Anforderungen nicht mehr wirklich gewachsen fühlen, ein neues Lebensgefühl entgegensetzt!  Eines das zeigt, dass man nicht alles soo schwer nehmen muß! Dies ist doch eine Botschaft, die ganz einfach gut tut…

In diesem Sinne wünsche ich Euch noch eine gut Restwoche, und, wenn Ihr wollt, zumindest einem bißchen des Schwungs und des Optimismus der Bibi, denn so naiv, wie sie manchmal wirkt, ist sie sicher nicht!

Big Hugs, Eure Nessy

Satire/ Beauty/ Mode: Eine Schminkgeschichte – Contouring, Macigstripes und ,,Real Familiy Life“…

Hallo Ihr Lieben!

Heute möchte ich Euch einmal ein Make Up zeigen, dass den Schwerpunkt auf eine tolle Haut legt, die dann z.B. auch bei Aufnahmen supi zur Geltung kommt!  Da gibt´s nämlich eine Reihe von tricky Gadgets, mit denen Ihr ganz gute Effekte zaubern könnt! Allerdings seht Ihr ja, dass gegen einen so massiven Tupfen-Befall wie bei mir kaum etwas hilft, nicht einmal ein Haut-Schön-Computerprogramm! Also lassen wir ein paar der vorwitzigen Sprößlein halt einfach durchschimmern… sonst bröckelt die Farbe womöglich bei jeder Bewegung ab… schließlich bin ich ja keine der alten Windmühlen, deren Fassaden hier auf Fuerte Weltmeister in der Bröckelei sind… Okay, ein Lacher für andere, aber für mich halt doch irgendwie blöd…

Abgesehen davon wäre Schminken alleine natürlich viel zu langweilig für viele von Euch, deren Lieblingsthema ich damit nicht gerade getroffen habe!  Also lasse ich Euch gleichzeitig ein wenig an meinem Familienleben teilhaben…IMG_1708 (2)

Um Euch ins Bild zu setzen: Ich befinde mich gerade in einem schönen, spanischen Hotel mit meiner geliebte Familie, über das ich Euch auch bald einmal berichten werde, weshalb der Badezimmerbereich etwas eingeengt ist!

Also legen wir einfach einmal los. Draußen wird es langsam Abend und wir sind vom Strand zurück… Jeder meiner Lieben bereitet sich auf seinen Art auf das Abendessen vor! Auch ich habe mich geduscht und eingecremt und fange nun an, mein Gesicht für ein fantastisches Essen mit diesen leckeren kleinen spanischen Salzkartoffelchen, von denen ich nie genug bekommen kann, aufzuhübschen. Nicht, dass diese mit etwas Farbe im Gesicht anders schmecken würden!

Aber meine Umwelt reagiert doch auf so ein bißchen Farbe, die den ein oder anderen Makel verschwinden läßt, mit vermehrter Achtung, wenn nicht gar Höflichkeit, was wiederum meine Laune zu heben vermag! Bestreitet Ihr? Gerne würde ich Euch ja zustimmen, aber dies ist leider in der heutigen Welt zumindest für mich ein Fakt, den ich bereits im Kindergarten erfahren durfte. Zu deutlich erinnere ich mich an die Sprechchöre meiner lieben Mit-Sandkasten-Bewohner, die da lauteten: ,,Rote Haare, Sommersprossen sind des Teufels Artgenossen!“ Und das war noch eine der höflicheren Sprüche. ,,Bei Dir hat der Teufel durch einen Sieb gekackt!“ war dann schon etwas böser. Und den Gipfel der ,,Nettigkeiten“ kann ich hier nicht schreiben… Sonst würde dieser Blog ins Ordinäre abgleiten! Aber Klein Nessy entdeckte im Bad von Mami einen wunderbaren Chanel-Puder, der so kostbar war, dass er nur sehr selten benutzt wurde und so das  Verschwinden des edlen Döschens von der rechtmäßigen Besitzerin erst einige Wochen später bemerkt wurde …

Denn natürlich war ich damals nicht so blöd, das Zeug zuhause zu benutzen! So erlebte ich einige  wunderbare Kindergarten-Wochen, in der die fiesen Sprüche tatsächlich annährend sistierten. Denn mit ,,Nachtgespenst“ ob meinen plötzlich fast weißen Teints konnte ich leben! Da nahm ich doch das Donnerwetter, welches irgendwann, als meine Schandtat entdeckt wurde, über mich niederging, gerne in Kauf!

Natürlich ist es auch heute so, dass ich meinen Lieben und auch Euch einen halbwegs passablen Eindruck hinterlassen möchte! Da bedarf es bei meiner sonnengesprosster und -geschädigter Haut schon ein wenig mehr, als Lippenstift, Abdeckstift und Mascara!

Also richte ich mir den OP – Schminktisch (4)äh… Schminktisch mit all den Instrumenten und Medika… nein, sorry Schminkutensilien her, die ,,Frau“ so braucht.

Und das sind nicht eben wenige! Mit mehr Glück als Verstand habe ich es allerdings diesmal noch geschafft, meine zwei vollgestopften Kulturbeutel unter Aufbietung  der zusätzlichen Kraft des besten Ehemannes von allen in meinem Koffer unterzubringen.

Allerdings konnte ich bei der Ankunft am spanischen Flughafen  beobachten, wie ein schwitzender Herr seiner  ,,Herzensdame von Welt“ ihren eigenen rollbaren Kosmetik-Schrank mit diversen Schubladen zur Restauration ihrer Fassade  am Sperrgut-Schalter abholte! Bevor es soweit kommt, werde ich allerdings ein Bleaching ala Jackson und Botox und Filler ala Glööckler vorziehen… oder auch einfach die Wahrheit akzeptieren!

Kosmetikkoffer (4)

Aber kommen wir endlich zum

Anfang unserer Schminkgeschichte,

um die es zumindest manchen von Euch ja eigentlich geht! Der Teint erscheint auf Bildern ebenmäßiger, wenn man ihn sorgsam mit einem Schwämmchen und einer mehr oder weniger

  1. deckenden Foundation oder einem Primer

vorbehandelt. Ich benutze ein grünes Produkt (NYX Studio Perfect Primer – Colour Correcting), dass mir eine nette Dame bei Douglas ans Herz gelegt, sorry, eher, ins Gesicht geschmiert hat!… Okay, bei diesem Schritt sieht man aus wie ein Mars-Männchen! Mein Tipp: Wenn man sich so seinem Liebsten zeigt, kann man supi-dupi zusammen ablachen! Als Nebeneffekt werden Rote Flecken und Sommersprossen sowie kleine Fältchen ganz gut vermindert.

Danach kommt das

2. eigentliche Make Up!

IMG_1713 (2)

Ich benutze ein flüssiges mit Anti-Aging-Funktion… Nach dem Auftragen hat sich mein Spiegelbild nun in einen beigen Pfannenkuchen verwandelt, aus dem mir zwei glänzende Äugelein aus einer sonst fast homogenen Masse entgegeblitzen…, wie ein Teil meiner Familienangehörigen, das immer noch feixend im Türrahmen steht, fachmännisch feststellt! Nun darf dieser beige  ,,wie Pfannenkuchenteig“ erst einmal einziehen, während ich mich der Farb-Gebung der Gesichtsstrukturen widme… Natürlich nachdem ich alle Anwesenden mit allzu losem Mundwerk erst einmal vor die Tür befördert habe!

Nun sind meine Augen an der Reihe und bekommen an der äußeren Hälfte eine

3. Kajal-Umrandung,

die zu den  Augenwinkeln hin sorgsam ausgeblendet wird, indem man mit zarten Tupfen und nicht mehr mit einer durchgehenden Linie arbeitet!

Darüber kommt auf das bewegliche Lid der äußeren Hälfte

4. lilafarbener (,,Plume“) Lidschatten,

der nun ein wenig nach außen gezogen wird.  Übrigens habe ich im Flieger etwas für die Augenlider  entdeckt, das ich Euch nicht vorenthalten möchte! Als ich nämlich einen dieser Bakteriengenerationen beherbergenden,  zerfledderten ,,Kauf-aus-Langweile-Flugzeug-Kataloge“ aufschlug, entdeckte ich ein Schupflider-weg Gadget! Hui! Das war doch´mal etwas echt Nützliches! Brauchte ich natürlich unbedingt! Allerdings hatte  ich sie auf den Bildern von mir, die ich hier eingefügt habe, noch nicht benutzt! Klappte aber bei den ersten Versuchen schon ganz gut…

magic stripes
Bild von mir fotografiert

Aber machen wir weiter mit der Schminkerei. Abschließend gönne ich mir dann

5. zwei verschieden Mascaras für Volumen und  Länge

meiner blonden Mini- Fliegenbeinchen, für die der Ausdruck ,,Wimpern“ schon übertrieben scheint, obwohl ich seit einigen Wochen ein Spezial-Lotion für längere, dichtere Wimpern benutze GODEFROY Double Lash & … ).

Sohnemann bollert in der Zwischenzeit von außen ungeduldig gegen die Badezimmertür … Weil er nämlich jetzt unbedingt was aus dem Bad braucht, was er mir natürlich nicht verraten kann. Okay, ich bin ja nicht so! Also kurze Pause… die dann doch etwas länger dauert, weil, wo er doch gerade mal im Bad ist… Endlich kommt er betont langsam heraus!  Puuh!

Immerhin geht´s weiter!  Und das soll was heißen! Denn nicht selten breche ich meine Versuche, mich ausführlich ,,schön“ zu machen, irgendwann, nach der x-ten Störung, ab! Aber heute halte ich durch! Natürlich nur Euch zuliebe und vielleicht auch ein ganz klein wenig wegen mir… Das klappt allerdings erst nach Absolvierung meiner Beruhigungs-Yoga -Übung, einer Mischung aus dem Kuhgesicht und der Schildkröte. Nein, ich meine nicht mein Alltgsgesicht! Lacht nicht, die Übungen gibt es wirklich!

Alsdann werden also mit einem

6. Augenbrauenstift

die Augenbrauen nachgestrichelt und die Striche mit dem Gummifüßchen verblendet. Zum Schluß wird das ganze mit einem

Bürstchen

in Form gebürstet.IMG_1699 (9)

Das Make Up ist nun eingezogen. Ist alles gut abgedeckt? Wenn nicht, folgt ein Hauch

7. Concealer,

der die Störungen der letzten Nacht unter den Augen kaschiert…  Die mutiplen kleinen, fiesen Fältchen werden mit einem

8. Line Filler

von meinem ,,Best Bunny Harald Glööckler “ noch schnell unsichtbar gemacht, dann geht´s ans

9. Contouring.

Dazu habe ich einen einen etwas dunkleren (,,sunkissed“) Puder-Pinsel, der Puder durch ein Klick-Mechanismus in die Pinselhaare freigibt. Die restliche Haut ist ja durch das Make Up schon relativ hell, wobei man natürlich zusätzlich auch einen Concealer verwenden kann!Contouring (4)

Dabei kommt es ja, wie mir bei Durchforsten der ,,Flachliteratur“ festgestellt habe, oft zu Mißverständnissen, welche Stellen dunkler und welche heller werden sollen! Seltsamerweise habe ich beide ,,Methoden“ in Zeitschriften gelesen!

In der Natur ist es ja so, dass die Stellen, die erhaben sind, von der Sonne gebräunt, also dunkler sind!  Beim Contouring jedoch gilt die Regel, dass nicht diese die Stellen, am dunkelsten geschminkt werden, sondern die, die ,,zurücktreten“ sollen, z.B. links und rechts des Nasenrückens, um die Nase etwas schmaler wirken zu lassen, betont werden sollen. Ebenso wird unterhalb der Wangenknochen dunkler geschminkt, um das Areal darüber hervortreten zu lassen und zu betonen!

In diesem Zusammenhang kann man auch das

10. Rougeeesende (2)

erwähnen, dass diesen Effekt noch verstärkt! Um den genauen Auftragungsort zu finden, muß man einfach die Wangen einziehen, dass diese eine Mulde bilden – Voila! Dort trägt man das Rouge auf. Übringens gibt es auch hier etwa Neues, diesmal von Essence, ,, Cushion Powder Blush“! Ein leicht aufzutragendes Rouge mit einem Schwämmchen-Applikator, das sich von selbst mit Rouge füllt. Der Spiegel außen ist auch für unterwegs praktisch! Dieses Rouge macht mit dem zarten Roséton einen wirklich frischen Teint und ist auch von der Haltbarkeit auf der Haut her ganz okay…

Fehlt nur noch die Lippenfarbe. Die Tricks kennt Ihr ja bestimmt… Möchtet Ihr größer wirkende Ober- oder Unterlippen malt Ihr einfach mit dem

11. Lippen(konturen)stift 

etwas über den Lippenrand hinaus … Danach malt Ihr das Innere mit einem der vielen Arten des Lippenanmalens aus. Sei es nur mit einem Gloss, mit einem cremigen Stift oder mit einer Art Filzstift, der auch relativ neu auf dem Markt ist und ultralange hält und der auch zum Umranden benutzt werden kann. Als Beispiel eines solchen Stiftes sei  z.B. der Max Factor Lipfinity Lip Tint 07 Coral Crush genannt.

Max Factor Lipfinity Lip Tint 10 Latte, 1er Pack (1 x 3 ml)
Bild von Max Faktor

 Voila, wer möchte, gibt noch ein wenig

12. Fixierungsspray  ( z.B. Artdeco 3 in 1 Make up
Fixing Spray) 

über das Kunstwerk und fertisch ist das ganze Make Up! Und schon rufen von außen die hungrigen Kindermünder, dass sie schon einmal ohne mich losgehen werden…

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Hihi! Ich warte, bis die Tür ins Schloss fällt, husche schnell aus der Wohnung und nehme die Abkürzung, die natürlich nur ich am Vortag auskundschaftet habe… um die ganze Bande dann wohl gelaunt am Eingang des Restaurants zu begrüßen…

Auch Euch wünsche ich, bei allem was Ihr tut, eine gute Zeit,

Eure Nessy

 

 

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Bluse: Zara, Schal: H und M, Hose, Zara

Medizin: Forever Young / Anti Aging Teil 5: Neue Erkenntnisse zum Thema Altern – Ursachen auf Zellebene/ Wundermittel Sirolimus ( Rapamycin ) ?

Hallo Ihr Lieben!

Die älteste Frau der Welt: Jeanne Calment vor der Hochzeit im Jahre 1895 (Quelle: Wikipedia)

Jeanne Louise Calment war 122 Jahre alt, als sie im Jahr 1997 am 4. August die Augen für immer schloß…

Dies in guter Gesundheit zu erreichen, ist ein Wunschtraum, der wohl in den meisten von uns schlummert! Und die Lebenserwartung steigt weiter, Jahr für Jahr, wie wir es noch vor 50 Jahren kaum für möglich gehalten haben!  Mehr denn je haben wir das Gefühl, dass da noch etwas geht! Vielleicht sogar für uns…

Um Euch an den neuesten Erkenntnisse in Richtung auf die Realisierung diesen uralten Menschheitstraum des langen Lebens teilhaben zu lassen, greife ich heute noch einmal meine ,,Forever Young“ Reihe auf, denn die Ursachen und Möglichkeiten der Intervention des Alterns sind einfach viel zu spannend, um sich nicht damit zu befassen! Zudem bewegt sich die Wissenschaft auf diesem Gebiet so rasant fort, daß sich in naher Zukunft sicherlich noch einige Erfolge erzielen lassen! Deshalb fange ich heute bei den Grundlagen und einer vielversprechenden Entdeckung, die das Leben zumindest bei Mäusen drastisch verlängert, an …

Zwar habe ich Euch, gleich in der ersten Folge meiner Forever Young/ Anti Aging Serie (siehe unten), schon über die Todesursachen, statistisch gesehen, aufgeklärt und Möglichkeiten aufgezeigt, wie man die Lebensqualität möglichst lange möglichst gut erhält, aber über den ,,Pudels Kern“, nämlich, warum der Körper überhaupt schlapp macht, habe ich Euch, shame on me, bisher weitestgehend im Dunkeln tappen lassen! Dies wird sich ab heute ändern!  Also habe ich nun doch noch zwei Folgen zu meiner Forever Young /Anti Aging Serie  vorbereitet!  Und nun wünsche ich Euch viel Spaß bei der Ergründung der spannenden Frage nach dem ,,WARUM“ !

Wodurch kommt es überhaupt zum Alterungsprozess  (Seneszenz)?

1. Endogene Ursachen:

Generell ist es so, dass der Organismus, wenn er altert, seine Funktionen immer weiter herunterfährt. Im Normalfall verlangsamen sich alle Funktionen im Organismus, der zunehmende Niedergang und Verlust von Zellen führt zu kontinuierlichem Funktionsverlust von Geweben und Organen.

Dazu kommt die mit der Zeit eingeschränkte Funktion des Immunsystems, welche auf die mangelnde Funktion der Immunzell-bildende Organe zurückzuführen  ist (z.B. Rückbildung des Thymus ab dem 20. Lebensjahr)!

Auch der hormonellen Mangel hat weitreichende Folgen für den Alterungsprozess! Darüber hatte ich Euch bereits berichtet und in diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass man mittlerweile herausgefunden hat, dass sich durchaus auch durch Gaben von natürlichen Hormonen das Altern hinauszögern läßt (siehe auch hier und hier)!

Diese Programme des Alterns laufen ,,von selbst“ ab. In wie weit man sie tatsächlich beeinflussen kann, ist unklar. Dies würde nur gehen, indem man die Informationen des Erbgutes verändert… wie auch immer…

2. Exogene Ursachen

Anders verhält sich das bei den exogenen Ursachen! Zwar ist auch hier eine totale Vermeidung sicherlich unrealistisch, aber die Angriffspunkte liegen klarer auf der Hand und  -zumindest theoretisch – ist eine Intervention durchaus denkbar!

Dazu zählen oxidativer Stress durch die viel verteufelten  freien Radikale, die aber, wie man zwischenzeitlich weiß, im gewissen Umfang sogar nötig sind, um das Immunsystem anzuregen und so manche Abläufe im Stoffwechsel überhaupt erst möglich machen!

Zudem auch zumindest teilweise exogen oder zufallsbedingt sind Mutationen des Erbgutes, deren Ursachen zwar nicht immer bekannt sind (,,spontane Mutation“), aber durchaus auch in einer Schädigung von außen zu suchen sind (z.B. chronische niederschwellige Entzündungsprozesse, Strahlung, Fehlversorgung, …).

Weitere exogene Ursachen sind  degenerative Veränderungen durch Abnutzung, die  Verlust von Elastizität der Gefäßwände und anderer stützender Gewebe (Muskel – und Bindegewebe), sowie Abrieb von Knorpel der Gelenke.

Was passiert mit den Zellen, wenn sie älter werden?

  •  Limitierte Zellteilung

Die meisten Zellen teilen sich nicht unendlich oft, sondern haben ein inneres Programm, in dem die Teilungshäufigkeit verankert ist und danach ist ,,Schluss“. Am häufigsten teilen sich Zellen, wie die Haut, die sich häufig regenerieren müssen. Nervenzellen und Gehirnzellen teilen sich nur sehr selten. Früher nahm man an, dass sich diese Zellen überhaupt nicht regenerieren können. Mittlerweile weiß man aber, dass dies in geringem Umfang doch möglich ist. ImAlter teilen sich die Zellen dann langsamer, bis die Teilung zum Erliegen kommt. Auch die hormonelle Achse wird träger. Nun gibt es bestimmte Mechanismen, die dazu führen, dass die Lebensuhr langsamer abläuft.

  • Telomerverkürzung – die Uhr läuft ab

Auch das Erbgut selbst unterliegt einem Alterungsprozeß. Dabei spielt die Verkürzung der sogenannten Telomere eine entscheidende Rolle. Telomere sind ,,Kappen“ auf den Enden der Chromosomen, die sich bei jeder Zellteilung ein Stückchen verkürzen. Wird eine kritische Länge unterschritten, kann sich die Zelle nicht mehr teilen. Dann tritt ein permanenter Wachstumsstopp  (Seneszenz) und/oder früher oder später der programmierte Zelltod (Apoptose).

Das Enzym Telomerase kann diese Telomerverkürzung wieder ausgleichen. Allerdings ist dieses Enzym nur in bestimmten Zellen, die sich häufig teilen müssen, aktiv (z.B. Stammzellen, Zellen der Keimbahnen, Krebszellen).

Interessanterweise hat man herausgefunden, dass chronischer Stress eine beschleunigte Verkürzung der Telomere bedingt. Dies geschieht  über die Neurotransmitter Dopamin und Serotonin. So können moderate Veränderungen des Lebensstils tatsächlich zu einer Verlängerung der Telomere führen (Lit.1).

  • Unerwünschte Ablagerungen in- und außerhalb der Zellen

Natürlicherweise bilden sich in den Zellen zum einen immer mehr Ablagerungen, an denen die Zellen irgendwann zugrunde gehen. Die Organe, die ja aus Zellen bestehen, werden kleiner, nutzen sich ab, wie ein alter Pullover… bis sie schließlich ihre Funktion aufgeben! Diese Ablagerungen finden sich nicht nur in den Zellen selbst, sondern auch auch außerhalb. So finden sich zum Beispiel bei der Alzheimer´schen Erkrankung Plaques im Gehirn, aber auch in den Gefäßwänden, was im schlimmsten Fall zu einer Infarzierung führt. Diesen Vorgang mit seinen Folgen könnt Ihr hier noch einmal ausführlich mit guten Bildern nachlesen.

  • Apoptose

Wenn sich in der Zelle trotz Reperaturmechanismen, Fehler einschleichen, die zu Fehlfunktionen führen, gibt es Mechanismen in ihr, die sie absterben läßt (Apoptose), um weitere Schäden zu vermeiden. Tut sie das nicht, kann es sein , dass sie diese Fehler weitergibt und der ganze Organismus auf diese Weise ernsthaft bedroht ist, z.B. bei unkontrollierter Teilung dieser veränderten Zellen. Die Zellen haben ihre ursprüngliche Funktion eingestellt und nur noch eines im Sinn! Ausbreiten und wachsen…  Ein bösartiger Tumor hat sich gebildet!

  • Nekrose

Es gibt noch eine zweite Form des Zelltodes, das ist die Nekrose. Diese unterscheidet sich von der Apoptose dadurch, dass hier der Tod nicht als physiologischer Schutzmechanismus von der Zelle ausgeht, sondern als pathologischer Vorgang von außen gesteuert wird, etwa durch Gift, Sauerstoffmangel, mechanische Schädigung, Bestrahlung oder Bakterien. Sterben Zellen ab, kommt es unter Umständen zu einem Funktionsverlust des Organs (z.B. Herz, Gehirn), der irgendwann nicht mehr ausgeglichen werden kann.

  • Erbgutveränderungen in den Mitochondrien und im Zellkern

    Dna, Weiße Männchen, 3D Model
    Anti Aging: Können wir den Alterungsprozess beeinflussen?

Kommt es z.B. durch Strahlung zu einer Schädigung der DNA, greifen normalerweise Reperaturmechanismen. Erst, wenn diese auch nicht mehr ausreichen, kommt es zu einem Funktionsverlust. Bei einer Schädigung den Mitochondrien, die die die Zellenergie liefern, wird die Zelle quasi ,,ausgenockt“ und bei einer Schädigung des Zellkernes kommt es im besten Fall zur Apoptose, im schlechteren zu einer unkontrollierten Zellteilung… Aber auch hier greifen noch zahlreiche Reperaturmechanismen, bis wirklich Krebs entsteht!

  • Vermehrung von Zellen mit minderwertiger Funktion

Sind die Zellen jedoch in ihrer Funktion durch so eine oben beschriebene Schädigung eingeschränkt, kann es sein, dass die Zelle sich bei ihrer Teilung nicht mehr zu hochwertigen Zellen entwickeln kann, sondern dass sich sogenannte ,,Alterszellen“ bilden, die in ihrer Funktion schlechter und eventuell sogar anders als die ursprünglichen Zellen arbeiten. So bilden sich zum Beispiel Knochenauswüchse (Osteophyten) oder bindegewebiger Umbau von Hautstrukturen (derbes Narbengewebe, Keloide). Auch der langsame Umbau von Muskel- in schlaffes Fettgewebe gehört hierzu (seufz).

Über die Erkenntnisse der Lebensführung, mit der man nach dem heutigen Stand der Wissenschaft eine möglichst lange Lebensdauer erhält, habe ich Euch schon berichtet und auch über ,,Superfoods“ (siehe unten) seid Ihr ja schon informiert!

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Anti Aging: Eine gesunde Lebensführung  ist ein unabdingbarer Bestandteil…

Zusammenfassend war die Rede von einer gesunden Lebensführung mit innerer Zufriedenheit, sozialen Kontakten und schönen Erlebnissen wie die Menschen auf der ,,Insel der Hundertjährigen“ Okanawa, ausreichender Bewegung, die den Körper nicht überanstrengt, sondern die Funktionen aufrecht erhält und eine ,,gesunde“, relativ knappe Ernährung mit möglichst frischen, hochwertigen Produkten, wenig Kohlenhydraten (kaum Zucker!) und auch dem Konsum von hochwertige Eiweißlieferanten …

Heute geht es aber darum, ob man eventuell darüberhinausgehend in den Alterungprozeß eingreifen kann! Dabei beschränke ich mich heute auf ein neues ,,Wundermittel“ , dass in Wissenschaft in jüngster Zeit Aufsehen erregte…

Sirolimus (Synonym Rapamycin )

Diese Substanz ist eigentlich ein starkes Immunsuppressivum. Im Jahr 2009 wurde eine Studie veröffentlicht,  in der gezeigt wurde, dass es die Lebensspanne von Mäusen um 28–38 % verlängern konnte, was eine Verlängerung der maximalen Lebenserwartung um 9–14 % entspricht! Bei Beginn der Behandlung waren die Mäuse aber schon relativ alt (20 Monate), was einem menschlichen Alter von etwa 60 Jahren entspricht. Dies läßt die Hoffnung zu, dass diese Substanz auch bei relativ spätem Beginn der Einnahme noch wirken könnte!

Diese Substanz blockiert ein wichtiges Enzym, mTOR, das das Wachstum von Zellen im menschlichen Körper steuert und auch in den Fettstoffwechsel eingreift. Heute wird Rapamycin vor allem bei Nierentransplantationen eingesetzt, um Abstoßungen zu verhindern. Auch in der Kardiologie spielt es bei der Beschichtung von Stents, die ein verengtes Herzkranz – Gefäß offen halten sollen, eine Rolle. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass es gegen die Ablagerung von Amyloid bei der Alzheimer – Erkrankung eingesetzt werden kann.

Wir kennen das Medikament aus unserer Praxis, da es bis vor kurzem in allerdings hohen Dosen auch bei  Hormonrezeptor – positivem Brustkrebs eingesetzt wurde. Wegen der starken Nebenwirkungen, die es bei den in der Onkologie erforderlichen Dosen hatte (Fatigue-Syndrom, Gewichtsabnahme, Schleimhautveränderungen im Mund, Blutbildveränderungen mit Leukopenien), wurde es aber durch das Medikament Palbociclib ersetzt. Dieses wirkt allerdings nicht auf das mTOR, sondern auf den  Zellzyklus und dürfte deshalb wahrscheinlich nicht über die Anti-Aging Wirkung des Rapamycin verfügen.

Die Frage stellt sich aber, ob eben diese Wirkung des Rapamycin auch bei niedrigerer Dosierung möglich ist. Denn diese Nebenwirkungen und die Immunsuppression erlauben keine längere Einnahme beim Menschen, wenn eine gute Lebensqualität erhalten werden soll!

Dennoch hat die Wissenschaft dieses Medikament, welches bei den Mäusen ja doch sehr vielversprechende Ergebnisse geliefert hat, noch nicht aufgegeben! Oft bedarf es ja auch nur einer geringe Modifikation, damit ein Mittel  oder zumindest ein ähnliches, in der Medizin doch noch eingesetzt werden kann!

Aus dieser Hoffnung heraus wurde in den Vereinigten Staaten ab 2016 ein fünfjähriger Feldversuch mit Rapamycin mit über 1500 Hunden begonnen… (Lit.9) Wir werden sehen, was dabei herauskommt!

img_6863-3So, für heute haben wir genug zum Nachdenken… Wer Lust darauf hat, kann sich auf eine Fortsetzung freuen! Darin werde ich Euch etwas über sinnvolle Laborparameter in der Anti Aging Medizin erzählen… Dazwischen gibt´s noch ein wenig Mode mit schönen Bildern in der blühenden Natur! Allerdings bin ich nächste Woche unterwegs und es ist möglich, dass ich nicht immer WLAN zur Verfügung habe… Wir werden sehen!

Jedenfalls wünsche ich Euch, bis wir uns wieder lesen und natürlich auch darüber hinaus, eine gute Zeit!

Big Hugs,

Nessy

Bisher sind in dieser Reihe erschienen:

Medizin: Forever Young / Anti Aging – Teil 1: Warum altern wir und was kann man dagegen tun?

Medizin: Forever Young / Anti Aging – Teil 2: Todesursache Nummer 1 – Die ischämische Herzerkrankung. Neue Erkenntnisse zur Entstehung und Vorbeugung (Prävention) auch schon in jungen Jahren (Herzinfarkt, Thrombose, Embolie)

Medizin: Forever Young / Anti Aging – Teil 3: Gestagen, Östrogen, Testosteron, DHEA – Hormonsubstiution für ein langes Leben?

Medizin: Forever Young/ Anti Aging Teil 4: Spirulina, Maca, Heilpilze, Chiasamen & Co – Wundersubstanzen oder Quatsch?

MEDIZIN / FRAUENHEILKUNDE : HORMONE IN DEN WECHSELJAHREN – NEUE ERKENNTNISSE ÜBER BIOIDENTISCHE HORMONE STÜRZEN JAHRELANGE DOGMEN!

Literatur der Orginalarbeiten:

  1. (E. S. Epel, E. H. Blackburn u. a.: Accelerated telomere shortening in response to life stress. In: Proc Natl Acad Sci U S A. Band 101, Nr. 5014. Dezember 2004, S. 17323–17324)
  2.  D. E. Harrison, R. Strong, Z. D. Sharp u. a.: Rapamycin fed late in life extends lifespan in genetically heterogeneous mice. In: Nature. 8. Juli 2009. doi:10.1038/nature08221.
  3.  A. Caccamo, S. Majumder, A. Richardson, R. Strong, S. Oddo: Molecular interplay between mammalian target of rapamycin (mTOR), amyloid-beta, and Tau: effects on cognitive impairments. In: J Biol Chem. 285, 2010, S. 13107–13120 PMID 20178983 PMC 285710 (freier Volltext).
  4.  Rapamycin reduziert Alzheimersymptome bei Mäusen. In: Spektrumdirekt vom 26. Februar 2010.
  5. D. E. Harrison, R. Strong, Z. D. Sharp u. a.: Rapamycin fed late in life extends lifespan in genetically heterogeneous mice. In: Nature. 8. Juli 2009. doi:10.1038/nature08221.
  6.  J. Rice: First Drug Shown to Extend Life Span in Mammals. In: Massachusetts Institute of Technology (Hrsg.): Technology Review. 8. Juli 2009, S. 1–2. Abgerufen am 9. Juli 2009.
  7. A. Bitto, T. K. Ito, V. V. Pineda, N. J. LeTexier, H. Z. Huang, E. Sutlief, H. Tung, N. Vizzini, B. Chen, K. Smith, D. Meza, M. Yajima, R. P. Beyer, K. F. Kerr, D. J. Davis, C. H. Gillespie, J. M. Snyder, P. M. Treuting, M. Kaeberlein: Transient rapamycin treatment can increase lifespan and healthspan in middle-aged mice. In: eLife. Band 5, August 2016, S. , doi:10.7554/eLife.16351, PMID 27549339, PMC 4996648 (freier Volltext).
  8.  Elke Bodderas: Rapamycin könnte Ihnen neun Lebensjahre schenken. In: welt.de. 4. Juni 2016, abgerufen am 8. Juni 2016.
  9.  Amy Harmon: Dogs Test Drug Aimed at Humans’ Biggest Killer: Age. In: nytimes.com. 2016-0516, abgerufen am 8. Juni 2016 (englisch).

Fashion, Mode, Lifestyle : Sexy Shooting mit Coverface bei Galeria Kaufhof

Hallo Ihr Lieben!

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Hobby -Model Nessy dem Weg zum Shooting bei Coverface

Gestern war es soweit… während Sohnemann sich eine Auszeit von seinen stressigen Eltern im schönen Schwäbischen Ländle bei meinen liebevollen Eltern nahm, begleitete wiederum Göttergatte seine Hobby – Model  Nessylein (also mich) zu einem kleinen, aber feinen  Shooting, zu dem die  Firma Kaufhof anlässlich einer Lingerie – Store Eröffnung geladen hatte. Die neuesten Sexy -Wäsche Modelle würden mich erwarten…

Durchgeführt wurde das Ganze von der Firma Coverface. Zuschauer waren also gewiss! Und obwohl die Victoria Secret Engel-Flügel bereitstanden, würde ich mir ein Unterwäsche-Shooting womöglich vis-à-vis mit meinen Patientinnen, gerade noch so verkneifen können…

Denn so lieb meine Patientinnen selbstverständlich alle sind, seltsamerweise haben manche von ihnen  die Angewohnheit, immer genau dann in der Saarbrücker Innenstadt aufzukreuzen, wenn ich mich, etwa alle drei Monate, auch einmal dort aufhalte. „Fashion, Mode, Lifestyle : Sexy Shooting mit Coverface bei Galeria Kaufhof“ weiterlesen