Medizin/ Psychologie: Lügen entlarven leicht gemacht! Mit Tipps und Tricks von Dr. Nessy

Hallo Ihr Lieben!

Lange habe ich mir überlegt, ob ich diesen Artikel schreiben soll! Warum? Weil er meine ganz persönlichen Techniken enthält, die mich schon oft der Wahrheit ein Stück näher gebracht haben und weil es für mich natürlich etwas unangenehm werden könnte, wenn meine ,,Gesprächspartner“ sie  kennen …

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Aber natürlich möchte ich Euch diese zuweilen recht nützlichen Tipps und Tricks auch nicht vorenthalten, zumal sie im Dienste der Wahrheit stehen und ich sie mir zum Teil ja auch ,,abgeguckt“ habe!  Ich hoffe also einfach, Ihr setzt sie mit Freude und Weisheit ein und schadet niemanden damit … Wäre super, wenn Ihr mir Eure Erfahrungen dazu schreibt!

Aber kommen wir endlich zum Thema!

Es gibt Menschen, die lügen fasst perfekt! Die Zuhörer hängen an Ihren Lippen und je dreister die Lüge, umso größer wird das Interesse!

Dabei spreche ich nicht von den kleinen  ,,Lügen des Alltags“, die fast schon zum guten Ton gehören und die in unserer Gesellschaft auch jeder gerne hört! Die häufigste Lüge von Männern zu ihren Angebeteten: ,,Du schaust toll aus … “ Und umgekehrt: ,,Du warst wirklich suuuper! So gut hab´ich mich selten gefühlt!“ sind doch keine echten Lügen, oder? Mal ehrlich! So plump diese Sätze auch sind, wer von uns hört sie nicht gerne?

Wo fängt die Lüge an?

Ist die Lüge eine Lüge, wenn wir wissen, dass beide die Wahrheit kennen?

Die alte Oma Trude kam zu mir, weil sie ,,etwas bemerkt“ hatte. Bald war klar, dass sie  Krebs hatte, unheilbar, die Metastasen wucherten schon bis ins Gehirn …

Die  einfühlsame Assistentin verwendete viel Fingerspitzengefühl damit, ihr zu erklären, dass diese Metastasen nicht mehr heilbar wären und dass es besser sein würde, gewisse Dinge zu regeln. Außerdem wurde die Verlegung in ein Hospiz angeraten. Der Fall war traurig, aber die Dinge mussten schließlich geregelt werden!

Als ich mittags zur Visite kam, schien Oma Trude wider meinen Erwartungen allerdings recht guter Dinge zu sein.  Strahlend fragte sie mich: ,,Frau Doktor, was meinen sie, wie lange muß ich in diesem Hospiz bleiben, bis ich wieder gesund bin? “

Oje, da hatte jemand wohl etwas falsch verstanden! Vielleicht war die Assistentin doch noch ein wenig unerfahren? Also nahm ich mir einen Stuhl und setzte mich an das Bett. Nahm Oma Trudes Hand, blickte liebevoll in ihre alten, wässrigen Augen und sagte mit sanfter, aber gut hörbarer und fester Stimme: ,, Es tut mir leid, das zu sagen, aber wahrscheinlich werden sie nicht mehr gesund, der Krebs ist zu weit fortgeschritten!“ Während ich noch überlegte, ob ich vielleicht etwa zu direkt gewesen war, zögerte sie nur einen Moment und antwortete mir dann fast ungeduldig mit einem  beschwörendem Blick : Ja, ja, das ist mir schon klar, aber ich muß doch nicht sterben, oder?“  Häh? Okaaay … Ich hatte begriffen …

..Ich weiß auch!“

Also spielte ich ,,das Spiel“ mit und sah sie aufmunternd und zuversichtlich an. ,,Ach wissen Sie, natürlich muss jeder Mensch früher oder später gehen, aber wann das sein wird, kann ihnen natürlich niemand genau sagen! Wenn ihre Schmerzen besser sind, können sie vielleicht ja auch einfach nach Hause, wenn sie sich gut fühlen! “ Sie lächelte mich dankbar an: ,,Das wollte ich nur hören!“ – ,,Ich weiß!“ schmunzelte ich -, ,Ich weiß auch!“erwiderte sie und ein gewisser Schalk blitzte in ihren Augen auf – ,,Ich weiß.“

Und obwohl sie einen Tag vorher ihren Enkeln noch versprochen hatte, am nächsten Tag einen Schoko-Rosinen-Nußkuchen mit Rotweinglasur zu backen, verstarb sie, etwa drei Wochen nach diesem Gespräch einfach so, nachts in ihrem Bett …

Habe ich die alte Frau belogen? Nein! Sie konnte meine Aussage allen Angehörigen erzählen und musste nicht lügen! So verbrachte sie ihre letzten Tage so, wie sie das wollte: Ganz normal!

Aber was ist damit, manche vermeintlich  wichtige Dinge wirklich jemanden vorzuenthalten, die dieser eben nicht weiß?

,,Wenn ich Sohnemanns  Irgendetwas-Sammlung etwas reduziere, fällt es ihm vielleicht gar nicht auf…“   Oder umgekehrt:  ,,Wenn ich den zerbrochenen Glasvogel einfach wegwerfe, fällt Mami vielleicht gar nicht auf, dass er dort gestanden hat!“

Sind das schon ,,richtige Lügen“ ? Das ist natürlich Definitionssache und je nach eigenem Wertesystem zu beantworten.

Kommen wir nun einmal auf die anderen,  die ,,echten“  Lügen, die manchmal sogar Weltgeschichte schreiben und ohne die vieles anders verlaufen wäre…

Bill Clinton, Präsident

Allen voran die berühmte Lüge des ehemaligen amerikanische Präsidenten Bill Clinton – Unvergessen für jeden ist seine Rede mit der Aussage, dass er mit seiner Praktikantin nie sexuellen Handlungen vollzogen hätte …  Wie hatte er so treuherzig in die Kamera geblickt! Fast erbost, dass jemand so etwas über ihn behaupten könne!

Lügner, Wahrheitsverdreher gibt es unzählige, die Grenzen sind fließend!

Der Arztberuf ist übrigens diesbezüglich eine gute Schule! Denn oft stimmt das, was der Patient mir erzählt, nicht so ganz mit der Wahrheit überein! Nicht einmal mit böser Absicht, sondern meist, um sich in irgendeiner Art zu schützen! Sätze wie ,,Ich esse nur 3x am Tag und wirklich nur gaaanz wenig!“ ,,Ich habe meine Stirnfalte nicht aufspritzen lassen, sondern einen seltenen Nervendefekt!“ nehme ich nie so ganz ernst! Natürlich, is ja auch klar! Aber auch der Arzt ist Meister darin, zu lügen! Wenn es nämlich darum geht, Brücken zu bauen um eben jene hochgeschätzte Wahrheit ans Licht zu bringen! Aber zu diesen Techniken komme ich später!

 1. Warum lügen die Menschen?

Diese Frage ist einfach zu beantworten. So einfach, wie die Psyche der Menschen  gestrickt ist…

1. 1. Um einen Vorteil daraus zu ziehen

Wie gut das funktioniert, zeigte sich schon bei dem berühmten Roman von Thomas Mann ,,Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull“, in dem der Protagonist durch Vortäuschen der Zugehörigkeit zur  ,,besseren Gesellschaft“, geradezu meisterhaft seinen Vorteil zu ziehen verstand!

Tasche Louis Vuitton Braun Beige Edel Teue

Auch in unserer Gesellschaft fallen mir immer wieder Personen auf, die  so ,,prahlen“ dass man sie im ersten Moment tatsächlich falsch einschätzt! Kennt ihn nicht auch Menschen, die sich mit Kleidung, teuren Taschen und ,,Hödel-Petödel-Verhalten“ auf ,,reich“ trimmen? Wieso sieht man in der Stadt so viele ,,Louis Vuittons“ und, etwas billiger, ,,Marc Jacobs“ Täschelchen?

Bei den wirklich Reichen allerdings gilt das offene ,,zur Schau stellen“ von Marken dagegen schon wieder als ,,geschmacklos“ … Nicht aber bei den ,,Sozial Schwächeren“ oder ,,Neureichen“, die nur sehen, dass sie sich so etwas nicht kaufen könnten bzw. jetzt kaufen können.

Allerdings geht es heute nicht um dieses Phänomen! Denn streng genommen ist das Tragen irgendwelcher ,,Attribute“ keine Lüge! Wenn ,,der Gegenüber“ auf ,,falsche Signale“ hereinfällt, ist es schließlich sein Problem. Allerdings verhält es sich schon wieder anders, wenn man unechte Taschen trägt! Denn dies tut man in der Absicht des Täuschens…

Womit wir beim zweiten Grund, zu lügen, wären, der sich von dem ersten allerdings nur in Nuancen unterscheidet!

1. 2.   Um keine Nachteile zu haben!

In unserem Beispiel wird getäuscht, weil die Marken-Mädels (zu denen ich auch schon… shame on me) Angst haben, anders behandelt zu werden, als Menschen in reicheren Gesellschaftsschichten. Nicht die Privilegien zu bekommen, über die sich ,,die Reichen“ freuen dürfen … Im Prinzip das Gleiche wie 1. nur ,,andersherum“ betrachtet!

Oder auch, drastischer,  Strafe zu entgehen. Wir erinnern uns an die Kinderzeit: ,,Hast Du etwa vor dem Essen genascht?“  Wer hätte auf diese Frage schon mit ,,Ja, natürlich, verhänge mir ruhig ein  einwöchiges Fernsehverbot!“  geantwortet? Ich kann mir jedenfalls niemanden vorstellen!

2. Wie kann man eine Lüge entlarven?

Wer Lügner erkennt, ist natürlich klar im Vorteil! Unzählige klitzekleine Hinweise, die im Einzelnen lediglich als Indizien zu sehen sind, verdichten sich zu einem Verdacht…

Oft zeigt uns schon unser ,,Bauchgefühl“, das sich aus subtilen Hinweisen, Schwingungen, ja sogar Gerüchen zusammensetzt, wie wir unseren Gegenüber einzuschätzen haben! Andererseits gibt es auch im Lügen wahre Meister …Richter Gerechtigkeit Gesetz Menschen Pers

Um der Wahrheit ein Stück weit näher zu kommen, ja, diese gar zu enttarnen, gibt es grob unterteilt, zwei Möglichkeiten, die man je nach Situation schwerpunktmäßig einsetzen und auch kombinieren kann. Übrigens lohnt es sich durchaus, diese Inhalte öfters zu wiederholen. Sind sie einem nämlich in Fleisch und Blut übergegangen und gleicht man seine ,,Einschätzungen“ dann mit dem ab, was sich oft zu einem späteren Zeitpunkt als Wahrheit herausstellt, wird man immer besser!

2.1. Durch Beobachtung des fraglich Lügenden

2.1.1 Angst des Lügners, entlarvt zu werdefullsizeoutput_18f4

Dabei gilt in der Regel: Je näher sich der Lügner seinem Gegenüber fühlt, bzw. umso besser er ihn kennt, umso größer ist seine Angst.

Angst zeigt sich beispielsweise durch:

  • weit geöffnete Augen
  • zurückweichen des Unterkiefers
  • häufiges Blinzeln
  • Stottern
  • Wiederholen von Aussagen
  • Schilderung nur weniger Details eines Vorganges
  • Schilderungen streng chronologisch
  • kurz angebunden sein
  • höhere Stimmlage
  • unwillkürlicher Schutz des Körpers  (nach vorne beugen, Arme verschränken …)

 

 

2.1.2. Depersonalisation (nicht ich/mich/mein, sondern man, sich, sein)

Der Lügner verwendet weniger die ,,Ich“-Form,  weil er sich im Unterbewußtsein von dem ,,falschen “ Verhalten distanzieren möchte.

2.1.3. Übertriebene Selbstkontrolle

Der Lügner achtet sehr auf sein Verhalten und seine Mimik, wirkt also besonders selbstkontrollierend.

2.1.4. Schuld aufgrund von Lüge kann sich ähnlich wie Trauer äußern!

Es ist tatsächlich so! Bei jemanden, der nicht die Wahrheit sagt, kommen die gleichen Gesichtsmuskeln zum Einsatz. Er läßt beispielsweise die Mund- und Augenwinkel hängen  und wirkt so, als wäre er traurig … Er zeigt quasi die ,,Trauer über seine eigene Lüge“!

Das Entlarven einer Lüge kann natürlich nicht nur durch Beobachten, sondern im günstigeren Falle auch

2.2. Durch Interaktion mit dem fraglich Lügenden

verbessert werden!

2.2.1. Sprache

Kommen wir zuerst zu den rhetorischen Tricks!

2.2.1.1. Vertrauen zum Befragten aufbauen/,,Brücken bauen“

Vielleicht kennt Ihr die Situation in Krimis: Der Verdächtige muss lange in der Zelle schmoren, wird danach ins Vernehmungszimmer gebracht und bekommt dort erst einmal Kaffee und Zigaretten…

Hier kommt es darauf an, den vermeintlichen Lügner im Gespräch zumindest anfangs nicht anzugreifen und ihn moralisch nicht zu verurteilen, damit man eine Atmosphäre schafft, in der er sich wohlfühlt. Nach der ,,Schmach“ der Zelle soll er die Situation nun als ,,befreiend“ empfinden, vielleicht sogar ein wenig Vertrauen fassen.

Beispiele:

,,Ich kann verstehen, dass man wütend wird…“ ,,Es ist verständlich, dass man sich in dieser Situation nicht mehr erinnern kann…!“

Eine Methode, die ,,noch weiter“ geht, ist, gezielt ,,eine Brücke“ zu bauen. Dies ist eine Methode, die auch Ärzte gerne anwenden. Dabei gibt man dem Befragten eine Möglichkeit, moralisch ,,abgesichert“ eine Tatsache zuzugeben ….

Nicht: ,,Ich vermute, dass sie nicht immer alle Tabletten genommen haben!“ Sondern: ,, Wenn man so im Stress ist wie sie, würde ich an ihrer Stelle vielleicht schon einmal eine Tablette vergessen. Und dann kam ja auch noch die Geschichte mit ihrem Vater dazu. Das war doch ganz schön viel Trubel auf einmal! …“

2.2.1.3. ,,Reden lassen “ und postitiv verstärken/ in die ,,richtige“ Richtung lenken

Vielleicht gelingt es uns sogar, dass unser Lügner  sich so wohl fühlt, dass er in eine Art ,,Plauderlaune“ verfällt! Jetzt ja nichts falsch machen! Nicht unterbrechen!

Im richtigen Moment muß der ,,Wahrheitsfinder“ verstärkend wirken und durch gezielte Fragetechnik die ,,brisanten Fakten“ eruieren. ,

Das Prinzip ist einfach, aber wirkungsvoll:

Belohnt“ wird der Redende mit Aufmerksamkeit und Zuspruch, ,,bestraft“ mit Desinteresse (,,das hier macht keinen Sinn“, ,,ich muss jetzt auch wieder weiter…“).

So manche ,,Lüge“ ist so ans Licht gekommen, ohne dass es der Betreffende auch nur gemerkt hat!

2.2.1.2. Negative Konsequenzen aufzeigen/ ,,gute“ Alternativen bieten

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Wenn wir unseren Gegenüber auf negative Konsquenzen seines (lügnerischen) Verhaltens aufmerksam machen, verstärken wir seine Angst, noch. Das hilft uns zum einen, die Reaktion auf unsere Aussage noch besser zu erkennen, zum anderen können wir ihm dann aufzeigen, wie gut die Alternative wäre!

 Achtung: An sich ein leichtes Unterfangen. Wäre da nicht die kleine, aber keineswegs unbedeutenden Tatsache, dass auch der Unschuldige nach solchen ,,Anschuldigungen“ oft vor unseren Drohungen Angst bekommt, die es selbstverständlich von der Angst der Schuldigen zu differenzieren gilt! Das hat schon so manchen Kommisar in die Irre geführt! Deshalb muß man die negative Konsequenz ganz klar auf das ,,falsche“ Verhalten beziehen, um die Angst des Unschuldigen möglichst gering zu halten!. Hier ist genaue Beobachtungsgabe und möglichst viel Hintergrundwissen, mit dem man die Drohung verknüpfen kann,  gefragt!

Beispiele für das Aufzeigen negativer/ postiver Konequenzen:

,,Überlegen sie einmal, was passiert, wenn sie mich darüber im Unklaren lassen! Wie soll ich ihnen helfen können? Wenn ich aber wüßte,  wieviel und wie lange sie wirklich  schon rauchten, könnte ich ihnen eine genau angepasste Nikotinersatztherapie zukommen lassen, mit der sie bei der Entwöhnung kaum Nebenwirkungen verspüren würden. So allerdings muss ich das schätzen … “

,,Wollen sie ihr Leben einfach so wegwerfen und jegliche Chance auf Rehabilitation vertun? Es gibt da so gute Hilfs-Programme …“

,,Willst du wirklich jeden Morgen aufwachen und daran denken müssen, was du getan hast? Kannst Du wirklich mit dieser Schuld Leben? Ist es nicht viel besser/befreiender, Verantwortung für deine  Tat übernehmen und dann ein neues Leben anzufangen?“

,,Wenn ich nicht weiß, was sie genommen haben, kann ich ihnen nicht die richtige Behandlung zukommen lassen, wodurch sie unter Umständen den Tag nicht überleben. Allerdings wäre es mir ein leichtes, ihnen ein Gegenmittel zu spritzen, wenn ich wüßte, was sie genommen haben!…“

2.2.1.3. Sich als Profi in Sachen Lügen-Entlarvung darstellen

Je nach ,,Unterfangen“ unterstützen wir unser Gespräch, indem wir den Eindruck  erwecken, wir seien Profis, wenn es darum geht, Lügen zu durchschauen.

Man kann dafür im Gespräch hier und da Andeutungen in diese Richtung fallen lassen.

Beispiel: ,,Wissen sie, schon im Psychologiekurs war ich gut darin, Lügen zu enttarnen, sogar meine Mentoren hatten Angst vor dieser Fähigkeit! “

,,Dir sieht man ganz einfach an der Nasenspitze an, wenn du lügst!“

Dadurch verstärkt sich logischerweise die Verunsicherung und die Angst, dass die Lüge auffliegt, noch mehr! Der Betroffene überlegt vielleicht sogar, ob er nicht mit der Wahrheit herausrücken soll!

2.2.2. Durch Körpersprache

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Natürlich müssen wir, als lebender ,,Lügen-Detektor“ auch unsere Mimik und Gestik einsetzen.

Leicht passiert es, dass man selbst unsicher wirkt oder sich aber von der Unruhe des Gegenübers anstecken läßt, gerade, wenn man ,,mit Leib und Seele“ in  einem Gespräch verwickelt ist.

Egal ob wir ,,besorgt um das Wohl unseres Gegenübers“ oder ,,begeistert von den tollen Alternativen“ sind, wir müssen authentisch wirken.

 

Der Gesamteindruck muß je nach Gesprächsstatus freundlich, mitfühlend ruhig und selbstbewußt, oder bedrohlich (,,angsterweckend“)  sein (,,Schluss mit lustig!“)

Unsicher wirkt es, wenn man

  • an sich herunnestelt,
  • sich nur wenig Raum ,,gönnt“  (ruhig bequem die ganze Stuhlfläche benutzen)
  • keinen Blickkontakt hält
  • ,,herumhampelt“
  • sich verschränkt (Arme, Beine)
  • zu leise redet

Mitfühlend wirkt es, wenn man

  • sich freundlich zuwendet
  • sanft lächelt
  • eventuell Bewegungen des Gegenübers ,,spiegelt“ (etwas nachahmt, z.b. wenn dieser sich an den Kopf fasst, fast man sich kurz darauf auch an den Kopf)
  • sich ,,öffnet“, d.h. die Handflächen ab und zu nach oben schauen lassen, Arme nicht verschränken…
  • sich in die Richtung des anderen setzt
  • Blickkontakt halten, jedoch nicht zu lange, sonst kann der Blick eher bedrohlich wahrgenommen werden

Bedrohlich wirkt es, wenn man

  • sich möglichst groß macht / viel Raum einnimmt
  • mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht
  • festen Blickkontakt hält
  • die Worte durch Gestik untermalt
  • die Stimme tief und laut klingen lässt

Natürlich hängt das optimale eigene Verhalten stark von der Richtung des Gespräches ab! Wichtig ist vor allem, dass Ihr das Gespräch dahin lenkt, wo es Euch sinnvoll erscheint! Am besten findet man die Wahrheit oft  im entspannten Alltag, wenn Euer Gegenüber nicht einmal bemerkt, dass Ihr hinter der ungeschminkten Wahrheit her seit! Kurz nach der Lüge hat die Befragung zwar auch Vorteile, da die Ereignisse noch präsent sind und der Betroffene keine Zeit hat, sich ein ,,Lügenkonstrukt“ zurechtlegen, allerdings ist er unter Adrenalin auch ,,besonders“ auf der Hut!

2.3. Durch Beobachtung der zugehörigen Fakten/Indizien

Oft trifft man auch auch kleine Indizien, die man nur noch zusammenpuzzeln muß!

,,Sucht“ man die Wahrheit, lohnt es sich manchmal eine kleine Liste (im Kopf oder auf dem Papier/PC, Handy) zu machen, auf der die Hinweise stehen, die in uns den Verdacht der Lüge erst haben aufkommen lassen und auch die, die dagegen sprechen!

Hat man so eine Liste erstellt, hilft sie einem, immer wieder das für und wider abzuchecken … Auch kann die Konfrontation des Lügners mit dieser Liste (natürlich sollte man sie dafür im Kopf haben) manchmal hilfreich sein.

Auf alle Fälle gilt es, wie (fast) immer im Leben Augen und Ohren offen zu halten!

3. Nicht immer ist eine vermeintliche Lüge auch eine Lüge!

Bildschirmfoto 2018-04-24 um 14.24.20.pngSchon die Liste unter dem vorherigen Punkt kann es an den Tag bringen! Wir müssen natürlich auch bei jeder scheinbaren Unwahrheit in Betracht ziehen, dass sie doch war ist! Und im Leben gilt – wie im Gerichtsfernsehen (so weit ist es schon gekommen)

,,Im Zweifel für den Angeklagten“

Schon deshalb darf man eine Person nicht abschätzig behandeln, bis die Wahrheit ans Licht gekommen ist. Wir neigen dazu, eine einmal getroffene Meinung nicht so schnell zu revidieren. Deshalb sollten wir dazu übergehen, ums erst dann eine Meinung zu bilden, wenn wir wirklich auch die Fakten kennen. Auf der anderen Seite kann man seiner Fantasie insofern freien Lauf lassen, indem man alles möglichen und auch weniger möglichen Abläufe in Betracht zieht.

Und zu guter letzt dürfen wir noch etwas nicht vergessen:

Häufiges ist häufig und seltenes ist selten …

So und das war es nun auch, was mir zu diesem Thema eingefallen ist! Ich hoffe, ihr freut Euch an diesen interessanten Vorgehensweisen so sehr wie ich, als ich mich wirklich ausführlich mit diesem Thema beschäftigt und Euch tatsächlich Einblicke in meine ,,geheimen“ Kenntnisse gegeben habe!

Und nun viel Spaß bei der Wahrheitsfindung,

Eure Nessy!

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Demnächst auf diesem Blog:

Wunderschöne, ländliche Frühlingsimpressionen, die gute Laune machen und

Mein schönstes Frühlingskleidchen – Romantik-Look mit Hunden im Garten

 

 

 

 

 

Reisen: Dubai Teil 2 – Viele, viele Tipps, die nicht unbedingt im Reiseführer stehen und Angewohnheiten, die erstaunen …

Ich achte und respektiere die Einwohner Dubais sehr und bedanke bei allen für die sehr herzliche Gastfreundschaft und für die vielen Erzählungen und Informationen, die mir überlassen wurden und die diesen Artikel so besonders machen! 

Die folgenden Aussagen beruhen auf meinen persönlichen, subjektiven Erfahrungen und Informationen und sind ohne Gewähr, insbesondere die Aussagen über das Mitführen der Medikamente und die Schlafboxen, in denen natürlich jeder schlafen kann!

Hallo Ihr Lieben!

Hier kommen nun meine persönlichen Dubai-Tipps, die ich vorher nicht wusste … Vielleicht Ihr ja auch nicht, dann profitiert Ihr davon, wenn ihr Dubai auch einmal besucht, was sicherlich empfehlenswert ist!

1. Was, wie, wann und wo buchen?fullsizeoutput_154e.jpeg

Wir waren, zugegeben, relativ blauäugig bei der Buchung. das Internet verunsicherte mich, weil ich einfach Schwierigkeiten hatte, die Angebote zu objektivieren. Welches Hotel sollte ich wählen? Schon hier gab es sehr große Preisunterschiede … Mit oder ohne Frühstück … Oder gar Vollpension? Sollte es  ein Bett im legendären Burj el Arab sein oder gar im grandiosen Atlantis. Am Meer oder in der Stadt? …

1.1. Direkt am Strand?

Eine kurze Beantwortung der Fragen: Wenn Ihr Wert auf Strand legt und weniger auf Erlebnisse, könnt Ihr auch Euren Hauptstandort in Abu Dabi wählen und vielleicht einen Tag nach Dubai fahren! Das kann günstiger sein! Wir hatten ein Hotel ,,10 Minuten bis zum Meer“. Das war relativ lang, weil wir trotzdem ein Taxi nehmen mussten! Ein Shuttle fuhr nämlich nur einmal am Tag! Lasst Euch also nicht von diesen ,,Shuttle-Versprechen“ einlullen! Es war aber auch nicht wirklich fußläufig in die Stadt (wer möchte schon 20 Minuten bei 30 Grad im Schatten stramm marschieren?) und der Pool war ein Rooftop-Pool… zugegeben mit einer klasse Aussicht! Aber eben nicht  ,,mit weitläufiger Gartenanlage“ , wie ich das eigentlich schöner finde. Obwohl ich hier sicher nicht meckern will, denn das Hotel (der Ramada-Kette) war schon sehr luxuriös! Allerdings haben wir das gebuchte Zimmer sofort upgegradet, da es für drei Personen definitiv zu klein war!

1.2. Mit oder ohne Vollpension?

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Ein Frühstück nach meinem Geschmack … Es fehlt an nichts!

Das kommt wiederum darauf an… Das Frühstück ging (bei uns) bis 11 Uhr und war so lecker und reichhaltig, mit allem, wirklich allem, was man sich nur wünschen konnte, sodaß wir uns richtig sattessen konnten. Abends aßen wir meist etwas aus der Hand und, ja, okay, meist landete noch eine Pizza auf unserem Zimmer … trotzdem fuhren wir wesentlich billiger wie mit Vollpension . Außerdem neige ich dazu, mich an diesen abendlichen Buffets zu voll zu essen, weil ich einfach nicht widerstehen kann… Insofern buche ich persönlich nicht unbedingt Abendessen dazu, nur, wenn es gerade relatic günstig ist! Aber auf der anderen Seite ist es natürlich praktisch, wenn man sich kein Essen außerhalb suchen muss und das Essen ist meist so abwechslungsreich, dass man diesbezüglich keine Probleme hat! Vollpensionbuche ich nur, wenn es sowieso dabei ist, weil ich das eigentlich nicht brauche. Aber auch da sind die Geschmäcker verschieden. Ich gebe nur zu bedenken, dass man ja in Dubai meist schon Ausflüge macht und man mittags kaum zuhause ist…

Aber kommen wir zurück zu unserer Hotelsuche…

So machten wir uns eines Samstags auf in die Stadt, um Reisebüros abzuklappern, da es ja um keine kleinen Summen für eine Woche. Pro Person war zwischen tausend und 5000 Euro Pauschalurlaub im Internet bei den gängigen Portalen alles zu finden!

Die Beratung in den  Reisebüros war sehr unterschiedlich. Wir gerieten an eine nette junge Dame, die uns relativ kompetent schien. Man merkt schnell, wie engangiert die Reiseverkäufer sind. Mein TIpp: Wenn jemand das Tempo einer Rennschnecke aufweist, ist das für Eure Bedürnisse trotzdem noch zu langsam! Wenn aber der/diejenige begeistert von seinen/ihren  Erlebnissen genau der Destination erzählt, zu der Ihr auch hinwollt, seid Ihr richtig, denn er/sie wird Euch viele Tipps gratis geben!

Als erstes sollte man sich überlegen, auf was man wirklich Wert legt und wo man Abstriche machen kann. Im Folgenden nun meine Tipps, die ich wirklich auch vorher gebraucht hätte!

Natürlich gibt es immer auch einmal wieder Sonderangebote oder wechselnde Kontingente der Firmen, sodaß meine Tipps als Tendenzen zu sehen sind, die im Einzelfall auch einmal anders sein können und die reine Erfahrungswerte von mir und anderen Dubai-Reisenden sind!

1.3. Die günstigste Möglichkeit zu buchen ist häufig …

1.3.1. … lange, lange vorher! Am besten sofort, wenn die Angebote auf den Markt kommen, also zum Beispiel 1 Jahr vorher!

1.3.2. … ,wenn man keine Reiserücktrittsmöglichkeit vereinbahrt. Dies ist allerdings bei unserem manchmal sehr kurzfristigen beruflichen Terminen schlicht nicht machbar! Allerdings haben wir auch über eine Kreditkarte eine Reisrücktrittsversicherung bei Krankheit integriert, sodaß man dies im Einzelfall entscheiden muss, was geht!

1.3.3. … wenn man Flug und Hotel  unter Umständen getrennt bucht! Das muss man schlicht und ergreifend durchrechnen.

1.3.4.  … wenn man verschiedene Anbieter auch bei den Einzelangboten für Flug und Hotel vergleicht!

1.3.5. … wenn man selbst im Hotel fragt, was die Reise kostet. Oft ist die direkte Buchung tatsächlich günstiger oder man bekommt ein  besseres Zimmer! Übrigens ist auch dann empfehlenswert, wenn beim Reiseanbieter schon alles ausgebucht ist!

1.3.6. … wenn man ,,außerhalb der Saison“ bucht. Allerdings ist es im Sommer doch relativ heiß (teilweise bis über 50 Grad im Schatten). Auch wenn ,,innen“ alles klimatisiert ist, kann man dann über die Mittagsstunden quasi nichts ,,draußen“ unternehmen. Das sollte man sich gut überlegen! Wir hatte im Frühjahr ideale Reisebedingungen und auch im Winter ist Dubai eine geniale Destination, weil man in den Momenten, wenn sich der Organismus wirklich nach Sonne und Wärme sehnt, ihm genau das geben kann! Allerdings ist es auch eine gehörige Umstellung! Deshalb sollte man im Anschluss dem Körper ein paar Tage zur Anpassung geben und ihn, wieder in Deutschland, besonders warm einpacken!

2. Benimm-Regeln

 2.1. Kleiderordnung

2.1.1.  Frauen:

Viele Frauen  und Mädels laufen, wenn sie aus westlichen Ländern kommen, ehrlich gesagt oft relativ freizügig herum, ohne dass ,,etwas passiert“.  Allerdings schätzen das die islamischen Männer überhaupt nicht. So diplomatisch sie auch mit vielem sind, so sauer sind viele von ihnen, wenn sie das sehen! So habe ich beobachtet, wie die Männer solche Frauen mit Absicht ,,aus Versehen“ im Vorbeigehen angerempelt haben, weil sie betont wegsahen! Wer sich selbst so etwas ersparen möchte, sorgt dafür, dass die Kleidung in der Öffentlichkeit möglichst zumindest bis kurz vor die Knie geht und ,,oben herum“ kein Brustansatz zu sehen ist, der Körper nicht zu figurbetont zur Schau gestellt wird und die Schultern bedeckt sind! Möchte man am Strand ein Top tragen, sind große Schultertücher, leichte Jäckchen oder Ponchos eine gute Lösung, die man auch leicht über die Haare ziehen kann, wenn man einen religiösen Ort besichtigen möchte. Übrigens habe ich mein großes Tuch  auch am Strand gegen die Sonne gut einsetzen können! Ein absolutes Don´t: Am Strand umziehen, dass man etwas ,,sehen könnte“. Besser: Umkleide oder Toilette dafür aufsuchen!

2.1.2. Männer:

Abends beim Essen sind, wie auch in vielen deutschen Hotels, lange Hosen angesagt! Ansonsten sollten die Knie bedeckt sein. Sohnemann sah das allerdings nicht ein und verzichtete nicht auf seine, glücklicherweise  doch ein wenig längere Bermudas, was auch okay war!  Übrigens wurde mein Mann schon ein wenig eifersüchtig auf die schönen, luftigen , schneeweißen ,,Kleider“ der Männer. Aber nein, das geht nicht, ihr Lieben! Denn diese sind ,,Gläubigen“ vorenthalten. Ein wenig schade, oder?

2.2. Beim Essen

Beim Essen benimmt man sich ,,ganz normal“. Wer Knigge in Deutschland anwendet, tut dies auch in Dubai, wer nicht, der nicht, was schade ist! So vermeidet man an Buffets, sich die Teller übervoll zu machen, drängelt nicht und isst und trinkt erst, wenn er Platz genommen hat. die Serviette gehört vor dem Essen auf den Schoß und wenn zum Schluss Wasser mit einem Tuch gereicht wird, ist dies zum Händewaschen!

Klar, dass man sich bei einer Einladung zuhause nicht einfach hinsetzt und auch im besseren Restaurant heißt es meist ,,wait to be seated“. So haben wir auch schon öfters einmal gewartet, allerdings hat uns das Restaurant dann einen ,,Buzzer“ mitgegeben, der anging, als der Tisch frei war. Eine gute Sache!

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Auf dem Dubai Creek! Im Hintergrund die den Orginalen nachempfundenen alten Gebäudenmit den ominösen ,,Kühltürmen“

2.3. Alkohol

..zu konsumieren, ist in der Öffentlichkeit  verboten. Mit Öffentlichkeit ist außerhalb von lizensierten Restaurants/ Safaris/ Clubs und Hotels gemeint. Alkohol wird nicht an Personen unter 21 abgegeben. Da wird kein Spaß verstanden! Betrinken ist ein absolutes No-Go! Wer sich über die Details informieren möchte, da ich an den Fragen diesbezüglich Unsicherheiten bemerkt habe und meine Aussagen gar als falsch tituliert wurden, kann sich hier schlau machen!

2.4. Großzügigkeit

Orientalen sind sehr großzügig. Wenn man jemanden trifft, zu dem man ein wie auch immer geartete Beziehung hat, wird man häufig eingeladen! Es ist eine Unhöflichkeit, wirklich abzulehnen. Stattdessen wird erwartet, zuerst so zu tun, als lehne man ab, dann aber sehr schnell einzulenken und sich für die Großzügigkeit überschwänglich zu bedanken. Das gilt natürlich nicht bei Teppich- und anderen Händlern, die einen zum Tee einladen wollen! Denn hat man den Tee erst angenommen, ist es schwierig, nichts zu kaufen, ohne unhöflich werden zu müssen und das gilt in Dubai als No Go! Auch gegenüber Teppichhändlern! Sie sind dann echt persönlich beleidigt!

2.5. Handeln

In Kaufhäusern handelt man natürlich nicht! Auch nicht an Imbißständen oder in Restaurants! So etwas ist wirklich peinlich!

In dieser  ,,Kunst“  kann man sich aber  in den ,,Souks“ versuchen, den Markthallen für Gewürze und Gold, die am Dubai Creek liegen. Zielwert ist mindestens die Hälfte des Anfangsgebotes des Händlers… Auch wenn Ihr das Stück wollt, lohnt es sich, zwischendurch bei den Verhandlungen so zu tun, als ginge man.. Ist der Händler verhandlungsbereit, wird er einen zurückrufen, wenn nicht, nicht! Auch so ein kleines Spielchen …

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Stay cool!

2.6. Medikamentenkauf

… sind öfters rezeptfrei als bei uns und man bekommt viele, die teilweise günstiger sind als in Deutschland, was sich allerdings durch die Internet-Apotheken etwas relativiert hat. Auch wir haben wieder einiges eingekauft. Zugegeben sind unsere Einkäufe,  medizinisch gesehen, nicht unbedingt empfehlenswert. dennoch enthalte ich sie Euch nicht vor. So gibt es viele Nahrungsergänzungsmittel in Gummidrops- Form… Find´ ich persönlich lecker, verführt aber zur Überdosierung!

Ich habe mir auch Collagen-Tabletten gekauft, da sie tatsächlich die Haut und Gelenke aufbauen sollen – natürlich gibt es dafür weder Richtlinien noch echte Beweise, wenn auch Studiendaten einen Besserung der Faltentiefe gefunden haben sollen.  Egal, ich mache jedenfalls jetzt einmal so eine Collagen-Kur! Ich werde Euch berichten, ob ich einen Unterschied gemerkt habe!

Dann habe ich mir ein Super-Duper Medikament mit Billionen von Darmbakterien aus mindestens 1000 verschiedenen Stämmen gekauft. Damit ich kein Leaky-Gut bekomme! Kennt Ihr nicht? Könnt Ihr auf diesem Blog ja einmal nachlesen! Nebenbei erwähnt ist dieses Krankheitsbild schon fast als Volkskrankheit anzusehen und beeinträchtigt unseren ganzen Organismus…

Aber kommen wir zum nächsten Thema. Beratung wird in Apotheken großgeschrieben. Wenn man also nur ein kleines Wehwehchen hat, kann man dort erst einmal nachfragen. Natürlich empfehle ich sofort eine ärztliche Beratung, wenn es um ernsthaftere Probleme geht oder man sich, wie auch immer, unsicher ist!

2.7. Medikamenteneinfuhr

Hier gibt es teilweise gegenteilige Aussagen. Es ist laut meinen Informationen am einfachsten,  wenn Ihr bei

2.7.1. normal verschreibungspflichtigen Medikamenten  ein Rezept mitnehmt, auf dem es verschrieben wurde.

2.7.2.  bei Medikamenten, die unter das sogenannte ,,Betäubungsmittelgesetz“ fallen

eine in Englisch geschriebenen Bescheinigung mitführt, auf der der verschreibende Arzt und das Gesundheitsamt unterschrieben haben. Dieses Formular könnt Ihr im Internet herunterladen und zwar hier !

2.7.3. rezeptfreien Medikamenten

in der Regel (wenn es nichts Exotisches ist) nichts weiter unternehmt.

Weiterführende Informationen zum Thema des ADAC habe ich hier gefunden.

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2.8. Trinkgeld

Immer doch! Der Zimmerdienst im Hotel freut sich über ein paar Münzen!  Am sinnvollsten finde ich persönlich, jeden zweiten Tag umgerechnet etwa 2 Euro auf  einem Zettel, auf dem ,,Thank you“ steht, zu legen. Dann werden auch ,,Sonderwünsche“ wie ein zweites Kopfkissen gerne erfüllt und die Kaffeebar ist stets besonders großzügig bestückt.. Zumindest haben wir diese Erfahrung gemacht! Auch dem Portier gebe ich etwas fürs Kofferschleppen… In Restaurants runde ich, je nach Service, 10 – 20 % auf.

3. Verhalten Männer und Frauen und wozu ein Fahradlenker – ähnlicher Wasserhahn gut ist

In Dubai sehen es die Männer als ihre Pflicht an, ihre Frauen ,,zu beschützen“. Gerne haben sie mit Stolz ihre Kinder auf dem Arm und bringen ihre Liebste(n) bis in die Einkaufsläden, ,,checken“ die Lage, um dann vor der Tür auf und ab zu patrouillieren, was ich ein paarmal beobachtet habe. Die Frauen machten mir dabei einen fröhlichen, selbstbewußten Eindruck!

3.1. Gewisse ,,Etablissements“

Ich unterhielt mich mit einer Frau, die die ,,Abaya“ trug.  Wir waren gerade auf ,,dem Örtchen“ , auf dem die meisten Frauengespräche stattfinden. Nebenbei erwähnt, ist dieses ,,Etablissement“ in Dubai wirklich IMMER unfassbar sauber und luxuriös ausgestattet!  Wozu ein fahrradlenker – ähnlicher Wasserhahn gut ist, wollt Ihr nun endlich wissen? Come on, das wisst Ihr nicht? Ich übrigens auch nicht 😉 ! In der Mitte wäscht man sich die Hände. Soweit, so gut! Natürlich mit Seifenschaum, is ja klar! Dann trocknet man sie sofort im Anschluß an eben jenen ,,Armen“ links und rechts durch den kräftigen heißen Luftstrom, der dort entfleucht. Genial, oder?

By the way – In jeder Toilette gibt es zudem eine Handdusche (Achtung, sie hat ordentlich Druck), um sich wirklich an ,,gewissen Stellen“ porentief rein zu ,,strahlen“. Mit soviel Power eine für mich etwas, äh, ungewohnte… Okay, lassen wir das!

 

3.2. Die unterschiedliche Sicht der Dinge

Jedenfalls teilte mir die ,,Schöne“, die sich zwecks Restaurierung ihres so schon perfekten Make ups, sich ihrer Abaya kurz entledigt hatte, im besten Oxford-Englisch mit, dass sie stolz auf ihre Position und ihre Abaya sei und dass sie den Eindruck habe, dass wir doch in Wirklichkeit von unseren Männern unterdrückt würden, so lieblos, wie sie mit uns umgehen würden. Was sie an europäischen Männern und Frauen beobachte, würde SIE nie mit sich machen lassen! Wow! Das saß! Leider konnte ich dazu nichts mehr sagen, denn sie hatte schon mit einer gekonnten Bewegung ihre Abaya übergezogen und war verschwunden!

,,Abstellboxen“ für die Männer

Eine weitere Obskurität entdeckten wir im Untergeschoß der Einkaufs-Mall. Dort waren längliche, gepolsterte Boxen aufgestellt, mit einer  als Deckel.,, Für die Männer“, erklärte uns der dienstbare Geist, der das Ganze beaufsichtigte, ,,wenn die Einkäufe etwas länger dauern!“ Aha.  Da weißte Bescheid! Eine probate Lösung, über die man(n) durchaus nachdenken kann. Klappe zu, Affe tot!  Spaß beiseite, natürlich können die Boxen von allen ..Einkaufsmüden“ für einige Stunden genutzt werden! Damit Ihr nicht auf falsche Gedanken kommt: Natürlich darf man nur alleine und nur tagsüber stundenweise in diese Box…

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4. Strandabschnitt ,,La Mer“ :

Da dieses ,,Kleinod“ an Strandtabschnitt erst Anfang dieses Jahres richtig fertiggestellt wurde, steht es oft noch nicht auf Karten oder in Reiseführern! Deshalb möchte ich Euch hier kurz darüber berichten, denn es wäre schade, wenn Euch diese ,,kleine, feine Strandwelt“ entgehen würde…fullsizeoutput_14a0

Diese ,,Strandanlage“ dieses stadtnahe Teil des Strandes war eigentlich hauptsächlich für die Erholung der Einheimischen, vor allem auch nach der Arbeit, gedacht, wie uns ein Investor berichtete! Dennoch ist diese  Strandlandschaft wirklich sehr geschmackvoll und sauber, mit Palmen, bunten Häuschen und anderer karibischer Deko gestaltet. Viele Naturmaterialien und Orginal-Deko wie alte Boote und Krabbenfangkörbe  finden neben modernen Kunstwerken ihren Platz! Auch kulinarisch sind Geschmacksrichtungen vieler Herren Länder vertreten und auch, wenn man hier keinen ,,gewachsenen Flair“ findet, so hat diese Mischung aus Kunst, Karibik und Moderne ihren eigenen Charm

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La Mer – North Beach Entrance
Adresse3 2 A St – Dubai – Vereinigte Arabische Emirate

Öffnungszeiten

Geöffnet ⋅ Schließt um 22:00

 

So, und damit bin ich auch schon am Ende meines Artikels angelangt! Ich hoffe, dass ich Euch hier noch ein paar neue Informationen geben konnte  und wünsche Euch ein fröhliche nächste Reise, wo sie auch immer hingeht … und wenn es ,,nur“ Balkonien sein sollte, was natürlich auch ganz erholsam sein kann! 

Alles Liebe, Eure Nessy   

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Dubai ,,La mer“

 

Reisen: Dubai Teil 1 (Vereinigte Emirate ) – Größer, höher, weiter!

Hallo Ihr Lieben!

Selten war ein Winter so ,,zäh“ wie dieser… Anstatt der ersten lauen Frühlingstage bescherte uns der März Schneematsch und der verzweifelte Ruf der armen balzenden Vögelchen schallte durch den Schneeregen. Brr… Zeit für uns, einmal wieder in den Flieger zu steigen und uns in eine ,,fremde, magische Welt“ entführen zu lassen!

Und in der Tat, das immer warme Dubai ist anders als alles, was ich bisher gesehen habe! In kürzester Zeit – wurde es aus dem Wüstenboden gestampft,  und gelangte während der letzten 20 Jahre zu Weltruhm – von einem kleinen Fischerstädtchen, 1833 gegründet,  zur Riesenmetropole – den Ölvorkommen und ein cleverer Scheich sei Dank! Auch hat dieser begriffen, dass nun, da die Ölvorkommen nicht mehr den Reichtum mehren können, eine andere Einnahmequelle her muß! Und was ist da besser geeignet als … wir! Ja, Ihr habt richtig gehört! Der Tourismus soll es richten!

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Wasserspiele vor dem Burj Khalifa – der höchste Turm der Erde mit fast 830 Metern Höhe …

Von der Straße, auf der wir entlangfahren, wird bald der Blick auf eine riesige Wolkenkratzerskyline  frei … Tatsächlich! Die Bilder, die wir im Vorfeld angesehen haben, waren nicht übertrieben! Schließlich ist Dubai die Stadt mit der höchsten Wolkenkratzerdicke über 300 Meter! Was immer man damit erreichen möchte … Verschwenderische Blumenmeere entlang der Straße deuten darauf hin, dass man das Wasserproblem hier im Griff zu haben scheint – Von riesigen Entsalzungsanlagen wird das Wasser vom Grundwasser in die Stadt gepumpt

 

Sauberkeit und kaum Kriminalität wie in keine anderen Metropole…

Aber was ist das alles, gemessen an den Menschen, die hier leben! Jeder hat seine ganz eigene Geschichte, denn Dubai ist ein Schmelztigel, in dem verschiedenste Nationen aufeinanderprallen. Der Boden der Stadt sieht überall wie frisch gefegt aus – kein Krümmelchen ist auf den Straßen , Gehwegen und am Strand weit und breit zu finden, keine pöbelnden Leute zu hören und es gibt auch keine Straßendiebe, vor denen man seine Handtasche schützen muss

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Stecken hohe Strafen, Einsicht oder beides hinter dem mustergültigen Verhalten dieses Konglomerat an Menschen, die so verschieden sind  wie seinerzeit die Überlebenden auf der Arche Noah? Auf alle Fälle machen es Respekt und Toleranz möglich, dass die Menschen geradezu mustergültig miteinander umgehen, zumindest, was man auf den Straßen mitbekommt. Fremdschämen muß ich mich nur für eine junge deutsche Mit-Touristin, die nichts dabei findet, im wirklich schönen Restaurant, in dem auch viele Musliminnen mit ihren Männern dinnieren, mit einem Minirock, der durchaus auch als breiter Gürtel durchgehen würde, die Fingernägel zu lackieren! Am liebsten hätte ich … Aber da ich mich an die,  jeden Konflikt vermeidende, diplomatische Gepflogenheit Dubais halte, bei so einem Faux Pas stillschweigend einfach wegzusehen, konzentriere ich mich lieber auf die, auch für Vegetarier leckere ,Speisekarte ..

Hier versucht jeder, auf seine Art glücklich zu sein! Was nicht zu ändern ist, zu akzeptieren und was man ändern kann, mit aller Anstrengung zu einem guten Ende zu bringen, auch, wenn der Weg steinig ist …

Die ,,Guten Geister“ Dubais…

So erzählt uns ein pakistanische Taxifahrer, wie glücklich er sei, weil er gut verdienen würde und er seine Familie gut versorgen könne! Wir fragen ihn nach ihr – und dann kommt eine Antwort, die typisch für die Menschen aus Pakistan  ist, die hier arbeiten… Denn seine Familie ist ,,zuhause“ und die drei Monate alte Tochter hat er noch nie gesehen. Aber wenn er uns abgeladen hat, dann, ja dann packt er seine Sachen und schon morgen fliegt er zu seiner Familie – wie alle Jahre einmal! Für ihn ist das normal  – und nicht nur für ihn! Denn überall sieht man die Arbeiter, die guten Geister dieses Emirates, ohne die sicher vieles nicht so problemlos am Laufen gehalten werden könnte … und die ihrerseits tatsächlich dankbar sind, dass sie hier die Chance auf einen für sie und ihre Familien guten Verdienst haben … In Dubai haben sie sich ihre eigene Welt geschaffen, denn sie sind wahrlich nicht allein!

Version 2

Quo vadis, Dubai?

Man spürt einen leisen Druck, unter dem die Stadt steht. Denn die Zeit rennt… Noch ist genügend Geld da, doch schon zeigen vereinzelte leere Geschäftsimmobilien, dass Dubai den Tourismus als Einkommensquelle dringend ausbauen muss, wenn es nicht untergehen will in seiner Herrlichkeit! Doch die Leute kommen glücklicherweise in Scharen. Sicher sind viele Touristen aktuell noch aus den ararbischen Ländern, aber Reisegruppen aus China, Russen, Amerikaner zeugen von dem erhofften globalen Dubai-Tourismus und natürlich auch wir Deutschen haben dieses Emirat auch schon für uns entdeckt … Durch die Landgewinnung der Palme hat man viele Strandkilometer für Hotels gewonnen – allerdings eher für den gehobenen Tourismus, den sich viele schlicht nicht leisten können!

Atemberaubende Sicht vom Burj Khalifa, dem fast 830 Meter hohem Wolkenkratzer!

IMG_6954.JPGAber über das andere, ungleich teurere Projekt redet aktuell niemand so gerne… ,,The World“ , bei der lauter kleine Inseln in Form des Globus vor den Toren Dubais aufgeschüttet wurden, unter zuhilfenahme sämtlichem Know-Hows, das man auf unserer Erde gefunden hat, versandet zusehends … Lediglich auf einer der amerikanischen Inseln wird wohl noch gebaut – So erzählte uns zumindest ein Tourist, der einen Helikopterflug über Dubai gebucht hatte. Das würde bedeuten, dass Dubai tatsächlich 3 Milliarden (so die Gerüchteküche) im wahrsten Sinne des Wortes in den Sand gesetzt hätte,  was doch einen nicht ganz unerheblichen Tiefschlag für

Muhammad bin Rashid Al Maktum

bedeuten würde! Dabei hatte dieser dem Land tatsächlich diesen Wohlstand, der über die Ölindustrie hinausgeht, angkurbelt. Nicht nur, dass er für fast alle modernen Bauten Dubais mitverantwortlich war und ist, auch die Öffnung des Flughafens für den Tourismus durch Liberalisierung der Gesetze und die Gründung der Emirates -Fluglinie geht auf seine Kappe … In meinen Augen wirklich eine großartige Leistung. Allerdings fällt mir den großen verbrauch kostbarer Ressourcen durch dieses größer-höher-weiter Spiel auf. Auch Recycling schein (noch) kein Thema zu sein und auch nach Elektro-Autos besteht kaum Nachfrage.

Aber ich maße mir keine Kritik an einem Land an, das so vieles erreicht hat und dass ich mit Sicherheit zu wenig kenne, um es ernsthaft beurteilen zu können!

Dubai als Ferienort

Und die meisten Touris interessieren sich dafür sowieso nicht! Sondern für das, was Dubai ihnen zu bieten hat! Und das ist, zugegeben, eine ganze Menge!

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Am wichtigsten für uns ist aktuell die angenehme Wärme und einen tollen  wenn auch teilweise künstlichen Strand  – wirklich das ganze Jahr über, dazu Sauberkeit,  der ,,Zauber des Orients“ verbunden mit den  Shoppingmöglichkeiten des Okzidents, Wassersport, Bootsfahrten, Wüstenerlebnisse mit Beduinenromantik und Falkenshows, der Duft der Gewürze in den  ,,Souks“, das Funkeln des Goldes, dass hier teilweise tatsächlich nach Gewicht verkauft wird …

… Okay, man kann auch das höchste Gebäude der Welt erklimmen beziehungsweise in etwa einer Minute (!) mit dem Aufzug nach oben auf den Burj Khalifa fahren und über die Weite der Stadt und der Landschaft blicken, die nur durch eine leichte Diesigkeit, die in Dubai seltsamerweise meist herrscht, etwas eingeschränkt ist!

Unsere eigenen Erlebnisse in DubaiS1670049

Und wir? Wir haben uns diesmal einfach den Möglichkeiten und der Schönheit der Stadt hingegeben. Sind eingetaucht in dieses bizarre Leben, haben uns mit verschiedenen, interessanten Leuten unterhalten, von denen uns jeder mit seiner ganz persönlichen Sicht der Dinge mehr oder weniger überzeugen konnte und sind mit einigen Erfahrungen reicher im unsere ,,kleine“ Stadt Saarbrücken, mit ihren Wäldern und überschaubaren Gebäuden, Menschen und Tieren heimgekehrt, wohl wissend , dass es anderswo auf der Welt auch schön sein kann – nur eben ,,anders“ …

Nun wünsche ich Euch noch viel Spaß beim Betrachten der Bilder und eine tolle Zeit!

Alles Liebe, Eure Nessy

Viele Reise Tipps  und Infos über die Gewohnheiten in Dubai findet Ihr auch im 2. Teil!

 

Beeindruckend sind sie schon, diese architektonischen Kunstwerke, von denen man tatsächlich sehr viele trifft …

 

Auf dem Dubai Creek  lässt es sich aushalten – Stets weht eine frische Brise! Er trennt das neue von dem alten Dubai. In alten Booten kann man sich stundenweise darauf fahren lassen, mit oder ohne Essen, tags oder nachts…
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Dubai ,,La mer“

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Dubay ,,Sundown“
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Dubai Rooftop Jumeirah Beach Hotel
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Beach

 

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Auch abends ist am Meer noch einiges los! Auch nüchtern waren alle bei guter Laune!
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Salutarystyle Nessy Wagner
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Dubai ,,La Mer“ Zwei Ladys im hippen Beach-Club….
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Wer nicht gehen kann oder möchte, darf auch ein Oltimer-Taxi benutzen, um sich am Strandt entlang fahren zu lassen! Lauter neuerbaute, hübsche Reataurants
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Burj el Arab – eines der luxuriösesten Hotels der Welt in Form eines Segels – das Wahrzeichen Dubais

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Mercedes Benz Fashion Week 2018 Meine Story Teil 5: Die Reichert Lounge, Tipps für ein tolles Erlebnis! Nach der Fashion Week ist vor der Fashion Week …

Wie immer schreibe ich wegen ein paar Gerichtsurteile, die ich irgendwie nicht so ganz nachvollziehen kann, die Werbegeschichte vorne weg! Also … Hier habe ich viele Markennamen genannt, ohne irgendeinen Vertrag oder eine Absprache mit den Firmen gemacht zu haben. Man bekommt zwar auf solchen Veranstaltungen manchmal Goodies, die aber unabhängig von einer Berichterstattung vergeben werden! Wenn das Werbung ist, so deklariere ich den Artikel also dafür!

Hallo Ihr Lieben!

fullsizeoutput_eb0.jpegDas Karussell der Eitelkeiten, der Schönen und der Reichen ist nicht jedermanns Sache! Oft werde ich gefragt, wieso ich, als einfühlsame Ärztin,  jedes halbe Jahr aufs Neue aufspringe, mich in dieser ,,oberflächlichen“ Glamourwelt, auf eines der sich auf- und ab bewegende Karusellpferde setze und immer wieder begeistert mitmache. Abgesehen von der Tatsache, dass ich mich natürlich freue, wenn die Menschen mich als ,,einfühlsam“  titulieren und ich ihnen da auch ungern widerspreche, gebe ich frank und frei zu, dass sie auch sonst recht haben! Ich freue  mich wirklich immer tierisch auf die Fashion Week und bin jedesmal aufgeregt wie ein Kind am Weihnachtsabend, wenn´s wieder heißt: Auf´zur Fashionweek!Da gibt es Menschen, die gehen überhaupt nicht hin.

Und auch solche, die gehen hin, scheinen aber kein Spaß zu haben, sondern ,,sie“ als lästige Pflicht sehen. Sie betonen augenscheinlich gelangweilt,  dass solche Events für sie Alltag sind und doch immer das Gleiche… –  Really?

Denn damit wird man ihr nicht gerecht, denn ,,immer das Gleiche“ und nur ,,oberflächlich“  ist die Fashion Week eben gerade nicht! In den mindestens sechs Monaten der  Vorbereitung arbeiten die Designer und ihre Crew Tag für Tag auf dieses Ereignis hin, denn wie die Kollektion ankommt, entscheidet oft über die weitere Zukunft des Modelabels! Aber nicht nur die Designer versuchen sich in die Modewünsche der Gesellschaft einzufühlen und genau die Mischung von verrückt und normal zu finden, die beim Publikum ankommt, sondern auch die Eventmanager, die die Modenschauen und die Lounges  für alle möglichen A bis Z Promis und Geschäftsleute organisieren, haben viel zu tun. Mit wieviel Detail-Verliebtheit und mit welchem Perfektionismus an allen Fronten gekämpft und geschuftet wird, kann wirklich nur jenen verborgen bleiben, die denken, alles würde tatsächlich ,,wie von Zauberhand“ entstehen! Außerdem ist es ja längst so, dass nicht mehr nur die Shows , die in der Hauptlocation, dieses Jahr das E-Werk, gezeigt wurden, die Fashion Week ausmachen… Mittlerweile gibt es soviel Shows, Showrooms, Messen, Lounges, Roof Top- und  Aftershowpartys dass quasi ganz Berlin zur Fashion Week im Ausnahmezustand ist, was mir die Taxifahrer, die es ja wissen müssen, immer wieder bestätigen…

In diesem Sinne, kommt mit oder auch nicht, wenn ich Euch heute zum letzten Teil der Fashion Week vom Januar 2018 einlade! Doch die Fashion Week ist eine never ending Story!  Denn für mich heißt es dann schon wieder:

Nach der Fashion Week ist vor der Fashion Week!

Falls Ihr doch auf den Geschmack gekommen seid, habe ich Euch unten noch einige Tipps zu

m Thema zusammengestellt …

Und nun wünsche ich Euch viel Spaß bei der Fahrt im ,,Berliner Modekarusell“!

Springen wir an der Stelle auf, an der ich am dritten Tag meiner Reise die Maisonnoée-Show verlassen hatte und bei abermals nicht gerade bestem Wetter in ein Taxi gestiegen war …

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,,Nachdem die Dunkelheit bereits hereingebrochen war, fuhr ich zu einem weiteren Highlight, dass man eigentlich vor der Show besucht, was mir diesmal leider nicht gelungen war … aber dennoch war ich überzeugt, dass auch jetzt um ca. 17.30 Uhr noch viel los sein würde, in der

 Reichert VIP Beauty & Fashion Lounge

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Mit Sonja Patrizia Zawer (FA Soniush) in der Reichert Lounge, die ihre fantasievollen selbst designten ehemaligen BW-Jacken mittlerweile mit großem Erfolg verkauft. (Fast) jeder Designwunsch ist umsetzbar…

Als ich von  der Kälte und Unwirtlichkeit der Dunkelheit durch die hell erleuchteten Türen getreten war, erschien es mir wie ein Eintritt durch ein magisches Tor in eine andere Welt! Hier und da sah ich von Ferne bereits bekannte Gesichter in dem Getummel der großen Eventräumen aufblitzen und sofort wurde ich von freundlichen Damen herzlich willkommen geheißen…  Ja, hier würde ich eine schöne Zeit verbringen!

Ich hatte eigentlich nur vor, mich in dieser Lounge der Event, Medien- und PR- Firma Reichert Plus, mich noch ein wenig für den Abend verschönen zu lassen, an dem schließlich noch ein ganz besonderes Ereignis auf dem Plan stand, aber es würde ja auch nicht schaden, sich ein wenig umzusehen  – wo doch alles so schön  und liebevoll präsentiert wurde…!

Außerdem war es immer interessant und unterhaltsam, alte Bekannte und interessante Menschen auf den geschätzten 1000 qm Ausstellungsfläche mit unzähligen ausstellenden Firmen zu treffen und sich etwas über das Neueste aus dem Lifestyle-, Mode- und Beauty-Bereich zu informieren! Und das war wirklich nicht gerade wenig!  Da gab es doch Einiges zu entdecken! Allen voran begeisterte mich wieder einmal die Firma Christ, die als Sonderaktion einen Armreif von Guido Maria Kretschmer nach persönlichen Vorgaben gravierte!

Aber auch eine erlesene Auswahl an Beauty-, Pflege- und Styling- Angeboten von Partnern wie SkinCeuticals, BeYu, Ammy, Guido Maria Kretschmer, Högl, LUXUSLASHES, RIANI, Puma, Wella uvm. standen zur Verfügung, um die Fashion Week perfekt gestylt und stressfrei in vollen Zügen genießen zu können.

Im  letzten Jahr durfte ich die Firma Reichert zum ersten Mal besuchen. Geladen werden neben Schauspielern und sonstigen Größen aus dem ,,Showbiz“ auch Medienleute, Blogger und sonstige Influencer. Dort trifft man, ähnlich wie in der Sugar-Lounge, VIP-Gäste wie zum Beispiel Karolina Kurkova, Cosma Shiva Hagen, Christine Neubauer, Andrea Sawatzki, Valerie Campbell, Guido Maria Kretschmer, Janine Kunze, Natalia Wörner, Annabelle Mandeng und wie sie alle heißen.. Ich traf witzigerweise auch Katy Karrenbauer auf … na, ihr wisst schon, da, wo sich Frauen eben treffen …, die durch ihren trockenen Humor in Windeseile in mir einen Fan mehr gewann…

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Armreif von Christ (Guido Maria Kretschmer GMK ) mit meiner Gravur

Auch der Hairstylist, der mir ,,die Haare schön“ machte, plauderte fröhlich von diesem und jenem, sodaß die teit wie im Flug verging …Diesmal verzichtete ich, trotz den wunderschönen Klamotten, auf zu viel Anprobiererei, da mein Arm… (die eifrigen Leser unter Euch wissen es natürlich) sich kurz vor der Fashionweek noch mit einer Leiter duelliertund leider den Kampf verloren hatte!

Allerdings verliebte ich mich stante pede in eine pink/beerenfarbene Fitness-Kombi der Firma Fablethics, das Ihr unten auf dem Bild seht !  Auf Drängen des coolen Typs, der dieses Outfit einfach so ´mal schnell super passend zu mir zusammenstellt hatte, sagte ich dazu dann doch nicht ,,nein“…

Eigentlich kam mir das Ensemble doch ganz gelegen, zumal ich auch vergessen hatte, Sportkleidung für den Fitnessraum  im Hotel mitzunehmen!  Eine Runde auf dem  Trimmrad am ,,Morgen danach“ geht schließlich immer! Denn natürlich läuft man zwar viel herum, aber für die Figur tut man natürlich auf der Fashion Week herzlich wenig … Dazu kommt auch noch die ein oder andere Einladung, in wirklich schönen Restaurants…. Mein Lieblings-Retaurant ist übrigens nach wie vor das kleine, verträumte  und sehr leckere ,,Raclette“ von Piere Kusmagk, dass mir bei einem meiner vorigen Aufenthalte ein eigenen Artikel wert war … (siehe unten)

Aber zurück zur Reichert Lounge … Man hat natürlich auch sonst die Möglichkeit, sich für die Shows einkleiden zu lassen. So hatte ich im letzten Jahr eine Teil von Guido Maria Kretschmer ausgesucht, dass wirklich wunderschön gewesen war und ich an seiner Show im Tempodrom getragen hatte! Es versteht sich übrigens von selbst, dass man die Kleider danach wieder zurückschickt (siehe ganz unten).

Sehr gespannt war ich auch auf die Roben von Riani, die ich ja auch schon bei den spektakulären Shows bewundert hatte! Allerdings wollte ich am Abend keine geliehene Kleidung tragen, da ich, wie erwähnt, zu einem  Event gehen würde, das ausnahmsweise nichts mit der Fashion Week zu tun hatte – die Premiere des Historienmelodrams ,,Licht“! Gerne könnt Ihr auch darüber nachlesen, wenn Ihr noch Lust ,,auf Mehr“ habt, auch dazu findet Ihr unten den Link!

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Mein Hairstylist bei Reichert hatte an diesem Tag alle Hände voll zu tun…Für den Abend trug ich die Haare wieder glatt …

Denn für heute bin ich am Ende angekommen, denn der Rest ist schnell erzählt…

Nach all den glamourösen, wunderbaren Ereignissen setzte sich Aschenputtel in die Kutsche (äh…ins Taxi…), die/das sich, als die Uhr Mitternacht schlug,  in einen Kürbis zurückverwandelte … oder irgendwie so…

So, Ihr Lieben, damit endet die Reihe der Fashion Week für die Winter-Saison! Aber wie heißt es so schön? Nach der Fashion Week ist vor der Fashion Week … Denn das Karussell dreht sich immer weiter. Drück mir die Daumen, dass wir zusammen noch viele schönen (Mode-) Erlebnisse in Berlin haben!

Falls ich Euch ein wenig Appetit auf die Geschichte machen konnte, habe ich hier ein paar Tipps für Euch zusammengestellt, die sich vielleicht doch von den anderen unterscheiden!

Die sieben wichtigsten Tipps für die Berliner Fashion Week

1. Unermüdliches Engagement ist ein klare ,,Plus“!

Immer wieder trudeln bei mir Anfragen nach Tipps ein, wie man an die ,,Hotspots“ der FW kommt! Die wichtigsten Tipps sind unspektakulär, aber ohne Engagement wird das nur was, wenn man jemanden an der Hand hat, der einem alles organisiert und die Connections hat! Es gibt natürlich Bloggerinnen, die bewundernswerter Weise genau  das haben! Die meisten aber nicht! Diese müssen, besonders am Anfang, selber ´ran und zwar , einfach ausgedrückt, ,,je oller, je doller“!

2. Für ,,Gegenwert“ sorgen!

Eine zusätzliche Möglichkeit bietet sich, wenn man tatsächlich so viele Follower hat, dass man einen wirklichen ,,Wert“ für den Veranstalter eines Events hat und eingeladen wird!   Wichtig ist dann allerdings auch, zumindest auf lange Sicht gesehen, dass Ihr Euch wirklich anstrengt, dem Veranstalter  etwas zu bieten! Und zwar möglichst dahingehend, dass er es als einen Vorteil sieht, Euch das nächste Mal auch einzuladen

3. Rechtzeitig vorbereiten!

Wenn Ihr nach Berlin wollt, fangt frühzeitig an, Euch vorzubereiten! Denn gerade, wenn man noch niemand kennt, bedeutet die Vorbereitung viel Arbeit!

4. Gezielt vorbereiten!fullsizeoutput_ec3

 Überlegt Euch genau, was Euch interessieren könnte und  versucht gezielt, dort hinzukommen! Allerdings ist es nicht sinnvoll, dabei allzu verbissen zu sein! Zunächst einmal habt Ihr nämlich auf gar nichts ein Recht! Denkt einfach daran, dass Ihr ,,mehrgleisig“ fahrt und seht das Ganze eher sportlich! Am Anfang nur die Mega-Events im Auge zu behalten, finde ich eher kritisch, da hierbei die Aussichten auf Erfolg doch eher als gering einzustufen sind! Besser man hat bei solchen Events doch einen PlanB!

Schaut Euch nicht nur die Homepage der Mercedes Benz Fashion Week an, sondern auch sonst in der Presse und auf den Blogs, was es zu entdecken gibt! Ich hatte im Frühjahr 2017 einmal eine Riesen-Liste mit annäherend ALLEN Events, die ich gefunden habe, veröffentlicht  – und das waren höchstwahrscheinlich noch bei weitem nicht alle!

Bis heute habe ich übrigens über 20 Posts über die Fashion Week verfasst (siehe unten), nicht, dass man die alle lesen müsste… Aber falls man sich zur Vorbereitung etwas ,,eingrooven“ möchte kann man bei Lesen von meinen Erfahrungen profitieren!

Schaut auf die Home-Pages der Firmen!

Seid Ihr ganz wild auf die Show eines Designers, dann schaut im Vorfeld, was es über ihn und seine Mode zu wissen gilt und überlegt Euch, wieso es gerade dieser sein soll! Ist es wirklich die Mode, mit der Ihr Euch identifizieren könnt oder aber spielen andere Beweggründe ein Rolle? Ich habe ein paar Labels, die ich absolut klasse finde und von denen ich mittlerweile auch das eine oder andere liebevoll gehütete Stück im Schrank habe… Wer meinen Blog etwas kennt, weiß, welche Firmen ich meine! Ich versuche, mir mit diesen Designern etwas aufzubauen und es ist nicht nur aller Liebling Guido!

5. Kongruenz bei seinen Aussagen bewahren!

Was in meinen Augen nicht sonderlich glaubwürdig scheint, ist einerseits, wenn man jeden Designer, mit dem man gerade zu tun hat, überschwänglich als ,,absoluten Liebling“ bezeichnet, allerdings kurz darauf den nächsten ebenso … Das kommt, zumindest wenn der OH-Pegel noch unter einer bestimmten  ,,Veritätsgrenze“ liegt,  meist nicht so gut an! Ich habe das auch einmal bei einer Bloggerin beobachtet…

6. Kein Tratsch!

Weit schlimmer noch ist es allerdings, über etwas oder jemand herzuziehen! (und das gilt nicht nur zur Fashion Week). ,,Ich will nur ehrlich sein!“ , habe ich manche von Euch sagen hören. Wenn man ein berühmter Kritiker oder ein dafür angestellter ,,Lehrer“ ist, mag einem das zustehen! Allen anderen: So werdet Ihr sicher nicht eingeladen! Denn jeder hat Angst, dass Ihr es bei Ihm genauso macht! Man muss auch nicht lügen, wenn man nichts oder nicht alles sagt!

 

 

7. Sich auch unter frei zugänglichen Events umschauen

Denn es gibt auch eine Menge Events, die für alle zugänglich sind und abgesehen davon mag ich es auch ganz gerne, ein bis zwei Dinge in Berlin zu unternehmen, die gar nix mit Mode zu tun haben, sonst bekommt man nach spätestens drei Tagen den ,,Mode-Koller“!

So, ich hoffe, ich konnte Euch einige kleine Einblicke und Tipps geben, wir lesen uns… Oder vielleicht treffen wir uns ja auch einmal auf der Fashion Week, das würde mich sehr freuen! Noch ein kleines Schmankerl am Schluss: Als ich in der Lounge vor einer Fashion Show so wartete, kam ganz schüchtern eine hübsche junge Dame auf mich zu und fragte, ob sie mich ansprechen dürfte, aber ich wäre doch die Blogger-Ärztin … Das hat mich wirklich unheimlich gerührt und wenn ich nicht gerade in einer Umkleidekabine zu kleine Badeanzüge anprobiere oder in zwei Minuten einen Vortrag halten muss, könnt Ihr mich ruhig ansprechen…Ich freue mich darüber!

Und nun wünsche ich Euch eine wunderschöne Woche, in der jeder Tag ein guter ist!

Alles Liebe, Eure Nessy

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Zurück nach Saarbrücken… Nur die schöne Kette (Orsay) erinnert an die Fashion Week, ansonsten sitzt da eine normale Frau mit einem angebrochenen Arm …, der Glamour – Faktor bleibt in Berlin – bis ich im Sommer wieder komme!

Literatur:

Zu diesem Text:

3. TEIL BERLIN PROMI-SPECIAL: ZU GAST BEIM „DSCHUNGELKÖNIG“ PEER KUSMAGK IM RESTAURANT „LA RACLETTE“)

FILM – PREMIERE ,,LICHT“ IN BERLIN INS DELPHI-KINO – WAS DIESEN FILM SO SEHENSWERT MACHT !

Bisher sind in dieser Reihe zur Mercedes Benz Fashion Week Berlin erschienen:

Frühjahr 2018 (Wintersaison 2018/19):

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2018 – MY STORY TEIL 1: CRASH MIT DER LEITER/ STYLERANKING

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2018 – MY STORY TEIL 2 : DIE ONE AND ONLY, SCANDALOUS RIANI – SHOW! HEISSE KLAMOTTEN, VIELE PROMIS UND … BAUSA

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2018 – MY STORY TEIL 3: PR SUGAR LOUNGE / BEAUTY-NEWS / WAS GITTA SAXX UND ICH GEMEINSAM HABEN UND WER DIETER BOHLEN WIRKLICH IST!

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2018 MY STORY TEIL 4: HASHMAG BLOGGER LOUNGE UND MAISONNOÉE SHOW ,,ESSENCE“

Sommer 2017 (Sommersaison 2018):

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 1: BERLIN, ICH KOMME! OUTFITS UND ACCESSOIRES, DIE ES IN DEN KOFFER GESCHAFFT HABEN (+INHALTSVERZEICHNIS ALLER BEITRÄGE ZUR MBFW)

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 2: ERSTES VIDEO ONLINE! ALLGEMEINE INFOS/STYLERANKING 

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 3: DAS VERRÜCKTE EVENT MIT HARALD GLÖÖCKLER UND DANDY DIARY – QUO VADIS, FASHION WEEK?

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 4: ZWEITES VIDEO ONLINE! FASHION & BEAUTY LOUNGE DER FIRMA REICHERT

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 5: DRITTES VIDEO ONLINE! RUNWAY SHOW MAISONNOÉE, GESANGSEINLAGE VON TÖCHTERCHEN ZOÉ

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 6: VIERTES VIDEO ONLINE! RUNWAY SHOW KRETSCHMER, TREFFEN MIT G.A. KRABBENHÖFT, M. SCHWEIGHÖFER, F. SILBEREISEN, K. BURKARD, L. KOTTUTZ UND B. KANY

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017 / 2018 , TEIL 7: RÜCKBLICK ÜBER MEINE ,,HAPPY WEEK“, FÜNFTES VIDEO ONLINE!

Frühjahr 2017 (Wintersaison 2017/18):

MERCEDES-BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2017 TEIL 1 : 17-20.1.2017, WIE – WAS – WO ? EIN ÜBERBLICK FÜR INTERESSIERTE MIT VIELEN TIPPS

MERCEDES-BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2017 TEIL 2: LOCATION KAUFHAUS JANDORF, PROMIS, DAS ,,NEUES MODEVERSTÄNDNIS“ UND VIELE BEISPIELE AUS DEN KOLLEKTIONEN

MERCEDES-BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2017 TEIL 4 – IMPRESSIONEN: STEFANIE GIESINGER BEI MAYBELLINE, SEXY LANA MUELLER SHOW, MIRJA DUMONT ´MAL ANDERS / RÜCKBLICK RIANI, SPORTALM, MARC CAIN UND VIELE ANDERE..

Sommer 2016 (Sommersaison 2017):

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016  SATIRE / LOOK OF THE WEEK: DIE FASHION WEEK BERLIN NAHT – ,,IK KOMME, WA?“

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016 TEIL 1: MÖGEN DIE SPIELE BEGINNEN… ! ETHICAL FASHION SHOW UND GREENSHOWROOM

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016 TEIL 2: DIE AUFREGEND UNAUFGEREGTE KOLLEKTION DES LABELS MAISONNOÉE

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN  S 2016 TEIL 3 PROMI – SPECIAL: MEIN PERSÖNLICHES MODE-VERSTÄNDNIS UND DIE RIANI-SHOW – AUFMARSCH DER PROMIS UND EMOTIONEN…

MERCEDES BENZ FASHION WEEK  BERLIN  S 2016 TEIL 4 PROMI – SPECIAL : DIE SPORTALM SHOW UND MEIN PERSÖNLICHES TREFFEN MIT DEN GERMANYS NEXT TOPMODEL KANDIDATINNEN YUSRA UND LARA

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017 TEIL 5: MEINE LANGHAAR – FRISUREN, MAKE UP UND NÄGEL…

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016 TEIL 6 – PROMI SPECIAL: MEIN TREFFEN MIT ,,THE ONE AND ONLY“ RICCARDO SIMONETTI 

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016  TEIL 7 – PROMI SPECIAL: DIE GUIDO MARIA KRETSCHMER SHOW, MEIN TREFFEN MIT STEFANIE GIESINGER, NATASCHA OCHSENKNECHT UND NOCH MEHR PROMIS…

FRÜHJAHR 2016 (Wintersaison 2016/17):

RÜCKBLICK FASHION WEEK BERLIN JANUAR 2016 UND EINE KLEINE ZEITREISE IN DIE 70ER…SCHÄTZE AUS MEINEM ARCHIV!

 

Alle sonstigen erschienenen Berlin-Specials:

1. Teil Berlin ist eine Reise wert… Auf der Suche nach Berlins “neuer” Seele…

Eindrücke von Berlin, Taxifahrer, Hilton-Hotel, rund um Checkpoint Charlie, Mauerbesichtigung, „Mall of Berlin“

2. Teil Berlin Promi-Special: Harald Glööckler-Events…

Am 26.2.2016 war ich zum Ladies-Day in den wahrlich pompöösen Glööckler Store eingeladen. Für mich ein Anlaß, mich mit Phänomen Harald Glööckler einmal näher zu befassen…

3. Teil Berlin Promi-Special: Zu Gast beim „Dschungelkönig“ Peer Kusmagk im Restaurant „La Raclette“         

Auch der Besuch bei Peer Kusmagk war etwas ganz Besonderes, wenn auch ein Kontrastprogramm zu der Modeboutique von Herrn Glööckler. Bei flackerndem Kaminfeuer unterhielten wir uns in rustikaler, gemütlicher Atmosphäre mit einem erstaunlich offenen, unpretentiösen Peer und genossen am Tischgrill mit Holzkohle geschmolzenen Käse…

4. Teil Berlin Fotoshooting in der Mall of Berlin: Schminken und Posieren inmitten des neuen Einkaufscenters 

Zwischen Kongress, Besichtigungen und Meetings blieb auch noch Zeit für ein Shooting …

5. Teil Berlin-Special Medizin: Neuigkeiten vom Deutschen Krebs-Kongress DKK 2016 – Ein Überblick

Die Krebstherapien und -erkenntnisse  haben in letzter Zeit erstaunliche Fortschritte gemacht. Hier berichte ich Euch, was im Einzelnen herausgefunden wurde…

 

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Fitness, Frühling, Freude! Shortstory über Motivation und mehr…

Hallo Ihr Lieben!

fullsizeoutput_a3fDie ersten Sonnen-Tage lassen unser Herz aufgehen,  zeigen aber auch gnadenlos jedes Staubkorn, das durch die Wohnung schwebt – und das sind zugegeben Tausende, die den Sonnenstrahl, der durch´s Küchenfenster kommt, mit einem Schwebetanz begrüßen… Eindeutig Zeit für den Frühjahrsputz!

Aber auch die Schaufenster in der Stadt locken schon mit zarten Farben und raffinierten, neuen Schnitten. Sicher ist es noch ein wenig früh, andererseits ist JETZT noch alles in allen Größen da – und – wie heißt es so schön? Der frühe Vogel fängt den Wurm!

Deshalb dachte ich mir letzte Woche, als ich zufällig seit langem einmal wieder durch die Stadt schlenderte und in einem Schaufenster tolle Frühjahrs-Klamotten entdeckte: ,,Nichts wie rein in den Laden und ab mit den schicken Fummel in die Umkleidekabine!“

Gesagt -getan! Als erstes fiel mir allerdings auf, dass in diesen Kaufhäusern doch zunehmend gespart wird. Denn die Lichtverhältnisse waren wirklich mehr als ungünstig! Anstatt meiner durchtrainierten, leicht gebräunten Reiter-Beine sah ich nur bleiche Wabbel-Schwabbel-Stämme! Zudem schienen diese  Spiegel seltsam gewölbte Oberflächen zu haben, die tatsächlich Röllchen an den Hüften projezieren konnten! Denn, bei aller Liebe, dass da war ganz und gar nicht ,,ICH“! Kommt, Ihr kennt mich! Ich bin doch kein Walross, oder vielleicht doch?

Nun ja,  ich wollte jetzt auch nicht mit meiner Kritik am Kaufhaus-Equipment übertreiben! Am liebsten hätte ich mich nämlich sofort angezogen und den Chef des Ladens aufgesucht, um ihm einmal etwas über ordentliche Beleuchtung und hochqualitative Spiegel und so zu erzählen …

Aber ich bin nun ´mal ein feiner Mensch, auch in Krisen-Situationen. Lacht nicht! Is so! Manchmal jedenfalls! Das hatte also Zeit bis nachher. Aber tun mußte ich es. Er würde mir schließlich sicher dankbar sein! Solche Missstände gehen doch schließlich gar nicht…

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Jedenfalls entschloss ich mich, zuerst noch kurz das feine Stöffchen überzuziehen, wozu ich mich schließlich in dieses Mini-Quadrat hier begeben hatte! ,,Autsch!“ Schon hatte ich meinen vor kurzem verletzten Arm angestoßen! Das war aber auch viel zu eng hier… Noch  so ein Punkt…  Nein, versteht mich nicht falsch! ich bin kein motziger Mensch! Nur eine genaue Beobachterin, der Mißstände sofort ins Auge fallen!

Und abgesehen davon, war mein Unterbewusstsein, das aus unerfindlichen Gründen annahm, dass diese Röllchen tatsächlich vorhanden sein könnten, nicht mehr ganz so  gut gelaunt!  Das war natürlich blöd, wo ich mich doch grad so über den Frühling freute!

Aber so toll der Fummel auch an der Schaufensterpuppe aussah… ich bekam das Teil nur mit einer Mischung aus Mongolentanz und einer extremen Prüfung der Dehnbarkeit des Stoffes (den dieser leider nicht bestand) und dem Ausstoßen rhythmischer unflätiger Laute über meinen Kopf.

,,Hoffentlich sind keine meiner Patienten hier!“…dachte ich noch. Zu spät! ,,Kann ich ihnen helfen?“ Strahlend riss die Verkäuferin, Frau X, die mich letzte Woche in meiner Praxis aufgesucht hatte, den Vorhang der Kabine auf. ,,Tja“, grinste sie, ,,Frau Doktor, diese Kleider-Größen werden auch immer kleiner, finden sie nicht? Besonders nach Weihnachten!“ und dabei zwinkerte sie verschwörerisch mit einem Auge. Grrr…. Das ist der Nachteil als Ärztin. Natürlich lag mir die richtige Antwort auf der Zunge, aber diese Art von Schlagfertigkeit geht leider in unserem Beruf gar nicht…

Wobei sie natürlich recht hatte. Auch mir war mittlerweile  klargeworden, dass Größe 36 gestern war und sogar 38 ziemlich spack saß! Schließlich bin ich jemand, der nicht dauernd Ausreden für seine eigenen Mißstände sucht, sondern der Realität ins Auge blickt und die Verantwortung für seine Verfehlungen auch übernimmt! Ehrlich gesagt finde ich Leute ziemlich krude, die sich dauernd vor der Realität drücken wollen..

 

Und das geht schließlich gar nicht! Training war angesagt! Und zwar täglich! Gewichtskontrolle, Diät, Hometrainer – die ganze Palette! Schließlich weiß ich, als Vielfach-Expertin für fast alles, genau, wie´s geht. Nööö, liebe Leute! Die ,,Wunderpille“ ist noch nicht erfunden! Leider nicht … Ein wenig Disziplin müsst Ihr für Euren Traumbody schon aufbringen! Von nix kommt nix! Glaubt Ihr denn, dass Heidi Klum ihren Traumbody auf der Kirmes gewonnen hat? Nee, nee! Die hat ihren ,,Privatcoach“ , der sie dreimal pro Woche im Viereck herumscheucht. Da ist nix mit Hamburger essen! Die werden sofort nach dem Instagram-Post entsorgt!

Und quasi so  – ist das auch bei mir! Denn wenn ich eins kann, dann das! Durchziehen, was ich mir vorgenommen habe! Immer! Konsequent! Meistens jedenfalls… Naja, manchmal… Aber manchmal ehrlich!

Die Waage hatte zugegeben  schon lange keine Batterien mehr und über Weihnachten und Silvester hatte sich auch niemand darauf gestört… Weil sowieso niemand Lust hatte, sich darauf zu stellen … Hätte ja vielleicht die Laune verderben können! Doch das sollte jetzt anders werden! Ohne sich zu wiegen kann man schließlich nicht objektiv abnehmen, oder?

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atmungsaktive Stoffe sind das A und O beim Training

So kaufte ich auf dem Heimweg, voller guter Vorsätze, zunächst schon einmal Batterien für das gut Stück! Immerhin ein Anfang! Doch als ich sie dann, voller Spannung, fachgerecht installiert hatte,  würde mein Enthusiasmus jäh gebremst. Das Ding musste noch irgendwie anders kaputt sein! Schade… Oder könnt Ihr Euch etwa erklären, warum ich plötzlich DREI KOMMA SECHS !!! Kilogramm mehr wiegen sollte, als noch im Oktober ? Nun gut, die Winter-Unterwäsche ist natürlich auch besonders schwer… Hmm….  Ich brauchte eine Referenz-Person! Seltsamerweise war bei meinem Mann das Gewicht aber konstant geblieben! Konnte das vielleicht sogar tatsächlich stimmen? Auszuschließen war es jedenfalls nicht… Dennoch werde ich die Waage überprüfen lassen! Sicherheitshalber! Auch wenn ich wahrscheinlich – ich geb´s ja zu – doch  ganz gut zugenommen hatte! Schließlich ritt ich auch schon 3 Wochen nicht mehr, weil ich mir, wie ihr ja vielleicht noch wisst, meinen Arm angebrochen hatte. Da kann sowas dann schon einmal vorkommen

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So galt meine zweite Frühjahr-Fitness-Aktion dem Hometrainer, um den ich den ganzen Winter über fein säuberlich herumgewischt hatte. Eigentlich wollte  mein Mann ihn mehrere Male in den Keller räumen. Natürlich konnte ich das aber, als fitnessbegeisterte ,,Sportaholic“, die ich nun einmal, bei aller Bescheidenheit, hüstel, bin, nicht zulassen! Es hätte ja sein können, dass ,,man“ plötzlich Lust bekommen hätte, dieses High-End-Gerät tatsächlich zu benutzen! Schließlich konnte es auf Knopfdruck (fast) alles ausrechnen: Kilometerzahl, Kalorienverbrauch und sonstige exotische Dinge … und … -fast hätte ichs vergessen –  auf sein Smartphone könnte man, wenn man kapieren würde, wie man das macht, es denn wollte, auch noch alles draufladen… Schon ein ausgefuchstes Supergerät, mit dem man quasi im Schlaf abnimmt, oder? Deshalb musste ich es ja auch seinerzeit nach der Geburt meines  mittlerweile zwölfjährigen Sohnes unbedingt haben! Abgesehen davon, ist es ja quasi noch wie neu, weil ich es, nun ja, sagen wir einmal,  sehr schonend behandelt habe …

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Und da mein Mann schließlich seiner ,,fitnessbegeisterten Frau“ niemals im Wege stehen wollte, feierten wir also vergangenes  Jahr an Weihnachten und Silvester um das zugegeben sehr sportlich wirkende Gerät drumherum. Ging auch! Man musste nur den Weihnachtsbaum ein wenig mehr in die Ecke rücken, sodaß er hinter dem Fitnessgerät Platz fand, welches natürlich seine ausgeklügelte Standposition nicht verändern durfte… Hatte sich aber fast niemand dran gestört und aus den stimmungsvollen Weihnachtsbildern wurde es einfach wegretuschiert – das aber nur nebenbei! Macht Euch nicht lustig! Denn, wie ich es voraus gesagt hatte, wurde es tatsächlich auch EINMAL benutzt. Und das kam so: Als wir das Haus an Weihnachten voller Gäste hatten, setzte sich jemand, der besonders Sportliches sein wollte, darauf, um  unter den bewundernden Blicken der  Anwesenden zwei Kalorien des opulenten Weihnachtsessens mit großer Geste mit Fünf ganzen Umdrehungen der Pedale wieder ,,abzutrainieren“! Ihr seht also, meine weise Voraussicht war durchaus angebracht!

Natürlich  machte ich mich trotzdem, vor meinem ersten geplanten Gebrauch, daran, auch dieses gute Stück wieder richtig  ,,startklar“ zu machen. Eigentlich wollte ich ja, bevor ich auf dem Sattel platznahe, nur ein bißchen drüberwischen – Von wegen Mikrostaub und so. Kennt man ja. Sehr gefährlich! Nicht, dass ich beim ersten Training eine Staublunge davon tragen würde…Nach 45 Minuten akribischen Putzens jedoch fühlte ich bereits leichte Ermüdungserscheinungen. Nun ja, Putzen ist ja quasi auch eine Art Sport. Außerdem soll man es am ersten Tag auch nicht gleich übertreiben, oder? So ließ ich es für den Tag gut sein!

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Am nächsten Tag meines ausgeklügelten Fitnessprogrammes, es war schon abends, wollte ich mich gerade auf den Sattel setzen, da fiel mir auf, dass ich mit Jeans und Sweatshirt sehr unpassend für solch eine sportliche Betätigung gekleidet war!  I

Glücklicherweise erinnerte ich mich, dass ich just auf der Fashion Week im Januar von der Firma Fablethics mit gar schicken und atmungsaktiven Klamotten ausgestattet worden war.  I

ch hatte dem gutaussehenden Mann, der mich so nett beraten hatte, doch versprochen, etwas damit zu posten! Klar, dass ich mein Wort halten mußte. Nein, so etwas schiebt man schließlich nicht auf die lange Bank! Ob das abgesprochen war und  ich dafür Geld bekommen würde? Nein, das natürlich nicht, aber trotzdem! Wenn mir was gefällt, darf ich es doch trotzdem posten, oder? Also! So probierte ich diese Klamotten gleich einmal aus! Und tatsächlich passten sie wie angegossen! Kein Drücken oder Kneifen, einfach nur gut. Naja, okay,  bei dem Pulli waren die Ärmel unten doch ein wenig eng … aber sind wir ´mal nicht so, das war wahrscheinlich Absicht, dass sie nicht nach oben rutschten, oder nicht? Keine Ahnung… Ansonsten waren sie jedenfalls supi!

Lange Rede, kurzer Sinn, wie das aussah könnt Ihr ja sehen! Okay, es war schon Abend, tagsüber wäre das Licht vielleicht etwas besser gewesen! Aber nun wisst Ihr ja auch, wieso ich nur da Zeit hatte -weil ich sonst hätte trainieren müssen, hihi!

Aber am nächsten Tag würde ich wirklich trainieren! Ehrlich! Ihr kennt mich! Wenn ich etwas sage, mache ich das auch! Konsequent!

Also.. setzte ich mich lässig in Pose … tippte ein wenig an dem Display herum und –  siehe da – unter einiger Kraftanstrengung zwar, aber immerhin! … hielt ich das Ganze gefühlte 30 Minuten durch, bevor ich, mit puterrotem Kopf und leicht bläulichen Lippen, pumpend wie ein Marienkäfer vor seinem ersten Flug, erschöpft auf dem Lenker zusammenbrach! Als ich halbwegs wieder Luft zum Atmen hatte, schaute ich neugierig auf das Display… und glaubte meinen Augen nicht! Laut Egometer-Computer hätte ich nur ganze sieben Minuten durchgehalten und lediglich sechzehn Kalorien verbraucht!  Was für ein Nonsens! Wahrscheinlich war dieses Teil doch so ein Chinaimport. Ob die Garantie noch hielt? Fast neu und schon wieder kaputt!

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In diesem Sinne wünsch ich Euch viel Spaß und tolle Ergebnisse bei Eurem Frühjahrs – Workout!

Bis bald, alles Liebe, Eure Nessy

 

 

Medizin/ Anti Aging: Chronobiologie – Warum der Takt der inneren Uhr für uns so wichtig ist!

 

Am Morgen
Wake up like this…

Wer kennt das nicht? Im Wir kommen aus einem schönen Urlaub in der Karibik oder den Vereinigten Staaten heim und dann, wenn unser Arbeitsalltag eigentlich wieder mit frischem Mut und gut erholt beginnen sollte, fällt es uns morgens verdammt schwer, aus den Federn zu kommen! Ja wir würden am liebsten den ganzen Tag die Decke über die Ohren ziehen und uns ,,ausruhen“. Nur mit Mühe ,,krabbeln“ wir aus dem Bett und brauchen eine heiße Dusche und mindestens zwei Tassen Kaffee, um auf ,,Betriebstemperatur“ zu kommen… Unsere innere Uhr ist eindeutig aus dem Takt! der sogenannte ,,zirkandiane“ (tageszeitliche) Rhythmus ist gestört! Das Wort kommt übrigens aus dem  Lateinischen: circa – ringsum, umher; dies – Tag. Manchmal liest man auch die englische Version: circandian. Damit sind Schwankungen von Körperfunktionen gemeint, die durch exogene (Tag-Nacht-Wechsel) oder endogene (Hormone) Einflüsse gesteuert werden.

Allerdings geht die Umstellung doch ein wenig leichter, wenn uns die Sonnenstrahlen vor dem Aufstehen an der Nasenspitze kitzeln… Das ist doch noch allemal besser,  wie wenn es draußen, wie im Winter, stockfinster ist.

 

Die ,,Innere Uhr“

 

Abends

Bei einer gut funktionierenden inneren Uhr wäre es natürlich so, dass morgens alle physiologischen Prozesse angestoßen werden, die den Körper in Aktivität versetzen und abends diese Prozesse langsamer werden, damit der Körper zur Ruhe kommen kann! Man braucht kein Forscher zu sein, um diese Zusammenhänge zu erkennen!

Unsere ,,inneren Uhren“ steuern  nicht nur unseren Schlaf-Wachrhythmus, sondern auch andere Dinge unseres Lebens,

wie

  • Ernährung,
  • Verdauung,
  • Blutdruck,
  • Körpertemperatur,
  • Leistungsfähigkeit,
  • Immunsystem und
  • Hormone

Das Leben läuft in vielen Bereichen in Zyklen ab!

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20 Prozent unserer Gene  sind chronobiologisch bestimmt. Sie steuern Abläufe die auf den ersten Blick gar nicht als Sekunden- (z.B, Herzschläge), Tages-, Monats- -oder gar Jahresyklus erkennbar sind. Ja, es gibt sogar weit längere Zyklen, wie bei dem Mensch der Haar-Wachstumszyklus oder denken wir in der Tierwelt  an manche Käferarten, die nur alle Paar Jahre gehäuft schlüpfen, wie Maikäfer!

Im Tagesverlauf völlig unterschiedliche Konzentrationen weist z.B. der Cortisolspiegel auf, während die weiblichen Geschlechtshormone,  sich im monatlichen Zyklus phasenhaft verändern. Aber auch jahreszeitlich gibt es solche Schwankungen, der in Tierversuchen auch unter konstant bleibenden Bedingungen erhalten bleibt. Spezies mit genetisch programmierten Jahresrhythmen gibt es weltweit, von hohen Breiten bis zum Äquator und selbst in scheinbar konstanten Umgebungen wie der Tiefsee!
Die für Wintermonate typischen kurzen Tage zum Beispiel aktivierten bei vielen Arten das Immunsystem – damit werde den für zahlreiche Infektionen erhöhten Risiken Rechnung getragen.Klar, dass auch die Regeneration des Organismus und natürlich auch der Haut, nur suboptimal vonstatten gehen kann. Denn das ist der eigentliche Zweck dieser Uhr: Zeiten für die vielen kleinen und großen Reparaturmechanismen zu schaffen, mit denen unser Wunderwerk Körper ausgestattet ist… Fehlt diese Zeit, schreitet auch der Alterungsprozess unwiederbringlich fort… Denn mit der Zeit summieren sich die Schäden …

Welche Bedeutungen haben die innere Uhren noch für den Menschen?

  • Es dauert einige Tage, bis sich die ,,innere Uhr“ angepasst hat! in Zeiten von Dissonanzen zwischen der inneren und äußeren Uhr hat der Organismus ein schwächere Immunsystem. Zusätzliche Belastungen sollten dann vermieden werden!
  • Rund 20 Prozent aller Gene sind rhythmisch aktiv, das sollten Mediziner beachten (vor allem bei Stoffwechselprozessen)
  • Ursache von vielen Volkskrankheiten ist auf ein Auseinanderdriften von Innenzeit und Außenzeit zurückzuführen, vor allem das Auftreten von Übergewicht und Diabetes.
  • Berücksichtigung der Chronobiologie bei der Einnahme von Medikamenten
  • Diese auch bei Klinische Studien berücksichtigen, sonst werden diese falsch interpretiert
  • Es ist bereits ein Bluttest zum Patent angemeldet, mit dem sich der Chronotyp eines Menschen bestimmen lässt (wird in etwa zwei Jahren erwartet)

In Bezug auf die Schlafmuster wurden übrigens

zwei Arten von „Chronotypen“

unterschieden:
Die „Nachteulen“ oder Langschläfer gehen spät zu Bett und stehen entsprechend später auf  ,
die „Lerchen“ oder Frühaufsteher gehen früh zu Bett gehen und stehen früher auf.

Die Bedeutung des Lichtes

Diese Unterschiede sind durch genetische Prädisposition zustande gekommen, deshalb ist ein „Umerziehen“ so gut wie ausgeschlossen. Allerdings weicht der Lebensstil der Menschen in westlichen Kulturkreisen immer mehr von den Rahmenbedingungen, die die biologische Uhr vorgibt, ab (Schichtarbeit, reisen über verschiedene Zeitzonen,…). Damit verbunden ist häufig ein Lichtdefizit, dass diese innere Uhr maßgeblich mit steuert. unnamed (3)
So liegt Lichteinstrahlung in Innenräumen selten höher als 500 Lux. Im Freien beträgt die Lichtstärke 8.000 Lux bei bedecktem Himmel und bis zu 100.000 Lux an einem Sonnentag. Davon betroffen sind vor allem Menschen mit vorwiegend Innenraumtätigkeiten, das Leben in den Wintermonaten und in nördlichen Ländern (z. B. Norwegen). Ein weiteres Problem sind LED Beleuchtungen, auch durch die Benutzung der Computer in den Abendstunden geworden, die die innere Uhr deutlich durcheinander bringen können.
Dabei drohen

Schäden durch Störung der inneren Uhr und falscher Lichtverhältnisse

wie

  • Leistungseinbußen,
  • Schlaf- und Essstörungen,
  • Energielosigkeit bis hin zu
  • schweren Depressionen und ein
  • eingeschränktes Immunsystem.
  • Krankheiten wie Diabetes und Krebs
  • vorzeitige Alterung
  • Verhaltensänderungen

 

Zusammenhänge zwischen Chronobiologie und Ernährung – Das Henne-Ei Problem

  • Essen zur falschen Zeit erhöht das Risiko für Stoffwechselkrankheiten, da
    der Abbau von ungünstigen Fetten und Zucker am Abend dreimal langsamer vonstattengeht wie am Morgen, also:
  • zu viele Kohlenhydrate und Fette sollten also am Abend vermieden werden, denn das führt zu Übergewicht und dazu, dass die innere Uhr nicht mehr richtig funktioniert. Eine nicht mehr synchron zum Tag-Nacht-Verlauf tickende Uhr fördert dann wiederum das Übergewicht. Ein Teufelskreislauf.

Der zwischenzeitlich hart kritisierte Ernährungsspruch: ,,Morgens wie ein Kaiser und abends wie ein Bettler“ ist doch richtig

Möglichkeiten der Einflussnahme des Lichtes

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Eine Salzkristall-Lampe strahlt ein angenehmes, warmes Licht aus… Ein erfekter Frbton, um den Abend ausklingen zu lassen….

wenn man nun über diese Zusammenhänge Bescheid weiß, ist es klar, dass man

  • die unterschiedlichen Lichtverhältnisse im täglichen Leben berücksichtigen muss und eventuell sogar beeinflussen sollte. Beispielsweise kann es bei Blinden deshalb schwieriger sein, eine einmal verstellte Uhr, z.B. nach einer Reise durch verschiedene Zeitzonen wieder in den richtigen Takt zu bringen.

Auch  kann man mit diesem Wissen

  • für eine vernünftige Beleuchtung sorgen! Der Einsatz von Tageslichtlampen, die Dimmfunktionen von Lichtern und Computern, das Verwenden von möglichst warmen Licht und lichtschwachen Lampen in den Abendstunden sind einige Möglichkeiten, die man gezielt einsetzen kann.
  • Außerdem gibt es viele Möglichkeiten (hierzu kommt nächste Woche ein ausführlicher Beitrag  mit vielen Schlaf-Tipps), um seinem Körper Ruhephasen zu suggerieren.

Nobelpreis im  für die Entdeckung der Proteine, die die innere Uhr der Zellen steuern

Jeffrey Hall, Michael Rosbash und Michael W. Young haben nun diese molekularen Mechanismen, die die so genannten zirkadianen Rhythmen kontrollieren, erforscht und sind dafür mit dem Medizin-Nobelpreis geehrt worden.

Die künftigen Träger des Medizin-Nobelpreises, die US-Genetiker Jeffrey C. Hall, Michael Rosbash und Michael W. Young, präsentiert bei der Verkündigung in Stockholm.
Nobelpreisverleihung in Stockholm. Quelle:dpa

Die Wissenschaftler stießen auf ein Protein, PER, das von „period“ kodiert wird, in der Nacht ansteigt und am Tag abnimmt, außerdem auf eine Reihe von weiteren Proteinen, die die innere Uhr der Zellen steuern, darunter auch die Proteine mit den Bezeichnungen TIM und DBT.
Einige der Proteine wirken aktivierend, andere wiederum hemmend. So bilden sie einen eigenen Zyklus.

Was daraus entsteht, ist die oben beschriebene innere Uhr, die selbst den Rhythmus vorgibt und dem Körper auch noch sagt, auf was er sich vorbereiten muss.

So, damit wäre ich auch am Ende angelangt! In einer Woche habe ich für Euch  ein großes Schlaf-Special vorbereitet, bei dem hauptsächlich  um viele praktische Tipps rund ums Schafen geht. An Bord sind natürlich, wie von mir gewohnt, wieder einige neue Erkenntnisse.

So, dann schlaft gut und habt eine tolle Woche!

Alles Liebe,

Eure Nessy

Short Story/Fashion: Wenn eine Silvesterparty so richtig schön schiefläuft …

Hallo Ihr Lieben!

Wie es sein sollte …DSCN0061 (4)

Versteht mich nicht falsch! Natürlich freue ich mich wie ein Schneekönig, um dem Jahreswechsel Besuch von Menschen zu haben, die warm und herzlich sind!

Man verbringt mit ihnen schöne Stunden, redet, feiert, tanzt, lacht, isst, hört Musik … Oder man marschiert mit ihnen in eine Kunstgalerie  und führt dort kluge oder witzige Gespräche, während man Obskures und Althergebrachtes bestaunt! Mal ehrlich, gehört Ihr zu dem Menschen, die sich alleine, sozusagen nur mit der Kunst, in trauter Zwietracht, unterhalten können? Chapeau! Das sind sicher nicht mehr als zwei Prozent der Bevölkerung. Wenn überhaupt. Ich meine, wer versteht denn die Sprache der Kunst schon wirklich?

Aber kommen wir zu den Geschehnissen rund um den Jahreswechsel, die bei mir dieses Jahr so unglaublich ausfielen, dass ich fast glaubte, ich würde dies alles nur träumen. Dabei war es tatsächlich bittere Realität …

Der kleine Wermutstropfen …

Alles fing mit einem vergleichsweise kleinen Wermutstropfen an, der auf die Geschehnisse rund um den Jahreswechsel tropfte, da mein Vater kurz vor Silvester bei einem Spaziergang nicht bedacht hatte, dass der Weg unter dem Schnee im rauhen, hohenlohischen Hinterland vereist sein könnte … weshalb er prompt auf der Nase, sorry , dem Hinterkopf landete! Tja, es ist immer wichtig, auch den Inhalt von Verdecktem zu berücksichtigen. IMG_5746 (4)

Zum Glück waren, außer einem Brummschädel, der zu dieser Jahreszeit ja eigentlich nix Ungewöhnliches darstellt,  alles heil geblieben.

Nur solte er zur Beobachtung noch im Krankenhaus bleiben und Lust auf eine bis zu vier Stunden dauernde Fahrt hatte er verständlicherweise auch nicht!  So weilte er unter der Obhut von ein paar hübschen Krankenschwestern mit alkoholfreiem Sekt und Knabberzeugs in der Lounge Ecke eines ordentlichen schwäbischen Krankenhauses, um zusammen mit einer illustren Runde das Feuerwerk über die Stadt zu genießen…

So konnte immerhin meine Mutter ruhigen Gewissens alleine mit meinem Sohnemann, der bei ihnen einen Teil der Ferien verbracht hatte, den weiten Weg durch Wind und Wetter an Silvester zu uns antreten …

Was der Plan für Silvester war …

Es war ausgemacht gewesen, dass man sich um etwa halb elf abends zum Süppchen à la Steff&Nessy bei uns treffen würde, um danach, frisch gestärkt, zusammen ein wenig zu ,,knallen“. Mit den jeweils eigenen Gästen würde man sich vorher  schon zu Abend essen und sich auf die Sause um Mitternacht ein wenig ,,eingrooven“ – so zumindest der Plan! Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt…

Zu vorgerückter Stunde erwartete unsere lieben Gäste, die quasi aus dem Paralleluniversum in das unsere stoßen würden also ein aufwändig dekorierter Tisch mit allerlei liebevoll vorbereiteten Nettigkeiten, die es zu entdecken galt, dazu ein exquisites Süppchen, das mit unterschiedlichen Garzeiten und feinster Konsistenz der Akt des Nachmittags gewesen war …

Ob der Mengen, die wir meinten, zu benötigen, war diese kulinarische Köstlichkeit nur in echter Koproduktion  zwischen mir und meinem Mann zu bewerkstelligen gewesen und wer uns zugeschaut hätte, wie wir an die sieben Liter Suppe fein säuberlich durch das Sieb strichen, hätte sich ob unserer Akribie vermutlich scheckig gelacht!

Aber da einer unserer lieben Gäste gerade in Indien in einem Ashram geweilt hatte, und wir annahmen, dass er nach wochenlangen Fasten wohl nun mit feinst ausgebildeten Geschmacksnerven zurückgekommen wäre, wollten wir ihm mit dieser indisch angehauchten Suppe unsere Ehrerbietung erweisen und selbstverständlich war und für den ,,heimgekehrten Sohn“  kein  Gemüseberg zum Schnippeln zu hoch …

 

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Deko…  Im Nachhinein betrachtet hätte ich zumindest den Grinse – Mund doch ganz gut gebrauchen können, denn an diesem Abend sind mir die Gesichtszüge doch ab und an etwas entglitten… 

 

Dekoration ist die halbe Party! Aber eben nur die Halbe … In unserem Fall nicht einmal ein Prozent …

Und dann war es endlich soweit. Die  halbe Stunde davor hatten wir einigermaßen nervös mit den letzten Vorbereitungen verbracht … Die Dekoration war nocheinmal zurechtgezuppelt worden und der Riesen-Suppentopf musste auf der idealen Temperatur gehalten werden. Das vom Bio-Bäcker erworbene Graubrot war in nicht zu großen und nicht zu kleinen Stücken, von jedem Platz gut erreichbar, platziert worden und die gebastelten Silvester-Masken für ein fröhliches Mitternachts-Photo auf den Tellern platziert, zudem kleine Tischknaller und Seifenblasen-Sets in Form von Sektflaschen  wie zufällig zwischen den Tellern verteilt worden.

Wenn es auf dem Tisch etwas zu entdecken gibt, wird schließlich die Fantasie beflügelt, kleine, spannende Geschichtchen ergeben sich wie von Zauberhand und schließlich hat jeder mehr oder weniger zu tun, die Dinge auszuprobieren und Menschen, die sich noch nicht s gut kennen finden leichter zusammen. So die Theorie! An den Gästen, die bereit dawaren, lag es jedenfalls nicht! Neugierig beäugten sie die kleinen Gagets und malten sich schon aus , wass passieren würde, wenn …

Ja, das Ganze hätte wirklich lustig werden können, wenn sie NICHT stattgefunden hätte,

Die Ankunft aus dem Paralleluniversum …

Voller Vorfreude öffneten wir die Tür und begrüßten den mit einer dreiviertel Stunde Verspätung eintreffenden Trupp überschwänglich. Was tat das an so einem tollen Abend schon zu Sache?  Auch die  Sprudel- und Cremantflasche in den Händen übersahen wir jovial… Vielleicht litt ja jemand unter einer Champagner-Allergie?

Die Leutchen traten ein, sahen sich um und setzten sich … NICHT an den Tisch, sondern erklärte, lieber stehen zu wollen.  Nun,… ähm, zwar war die Suppe gerade richtig temperiert und das Brot duftend frisch, aber ..was solls.  ,, Später dann, nach Mitternacht, essen wir was“ wurden wir mit strahlenden Augen ,,vertröstet“.

Der geläuterte Ashram-Heimkehrer indes, hatte wohl in der Zeit der Abstinenz  seine Gewöhnung an den Alkohol etwas verloren und zudem den Ehrgeiz entwickelt, die Entbehrungen wieder wettzumachen, jedenfalls hatte er schon ordentlich vorgeglüht, wie man nicht nur an seinem hochroten Kopf erkennen konnte! Der  ,, C2H6O „- Gehalt seiner Ausatemluft ergab  in der Verbindung mit einer  Knofifahne, die jeden Vampir vermutlich in die Flucht geschlagen hätte, eine  eindrucksvolle Melange, die mich eigentlich schon bei der Begrüßung zumindest hätte stutzig machen müssen. Doch noch wähnte ich mich als absolute Herrin der Lage die den Abend mit Geschick schon in die richtige Richtung  würde lenken können…

Allerdings  hätte ich es wissen können. Denn mein Mann machte bei  ,,Ärger in Verzug – Situationen immer so ein seltsames Dackelgesicht, das ich genau jetzt bei einem Seitenblick für den Bruchteil einer Sekunde ganz deutlich erkennen konnte, bevor er seine Gesichtszüge wieder unter Kontrolle hatte……

Als nächstes ging es um die Musikauswahl, die ja an Silvester eigentlich nicht das Problem sein sollte, wie wir Kinder der Sonne in unseren unschuldigen Ansichten annahmen. Außerdem war gerade ein  kleines rundes Kästchen, dass tatsächlich in gewissen Rahmen kommunizieren konnte, auch bekannt als ,,Alexa“ , an Weihnachten in unser Haus eingezogen. Tatsächlich hatte das Teilchen schon für einige Erheiterung gesorgt, denn lustige Witze und Ratespiele waren noch Aleksas leichtete Übung!

Allerdings hätte ich nicht für möglich gehalten, dass auch das genaue Gegenteil  …  Aber lest selbst!  Tatsächlich schallten nun nämlich ständig Rufe von potentiellen Aleksa-Auftraggebern durchs Wohnzimmer wie :,,  Alekkksaaa, spiele dieses geile Lied der Backstreet Boys, ähm, Du weißt schon, Lautstääärke zeeeehn!“ .

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Ich merkte, wie sich in meiner Gefühlswelt so langsam eine leise Unentspanntheit breit machte.  Verschiedenste Gäste zu bewirten, für jeden ein freundliches Wort zu finden, fünf Schwerverletzte … – alles kein Ding für mich… aber das hier? Irgendwie verstand ich nun, was sich hinter den ominösen Worten:,,Ich fühl´ mich wie im falschen Film!“ genau verbarg! Hier befand ich mich eindeutig in  einer Mischung aus Mr. Bean,  Louis de Funès und Dinner for one. Nur irgendwie realistischer…

Aber warum eigentlich nicht das Ganze von der lustigen Seite aus betrachten? Stand up Comedy, Screwball-Komödie oder Slapstick? Egal! Schreibt nicht das Leben selbst die witzigsten Geschichten? Also beschloss ich mich einfach  zurückzulehnen und wie in einem Theaterstück zuzusehen, was noch passieren würde…  Und das Drehbuch Lebens enttäuschte mich wahrlich nicht!

Aber leider wurde auch aus meiner doch irgendwie echt grandiosen ,,Theater-Lösung“ nix, denn im Raum mühten sich mit mir auch noch einige andere  liebe Menschen ab, ihre Rolle als gutgelaunte Gäste des Abends nicht zu verpatzen. Gar nicht so leicht, wenn es nicht einmal eine Generalprobe gegeben hat und man sowieso mit der Schauspielerei nichts am Hut hat. gute Mühe zu bösem Spiel zu machen!  Vor allem war die Lautstärke die eines Düsenjägers mitten im Wohnzimmer kurz vor dem Durchbrechen der Schallmauer! Auf die paar nette Spielchen, die geplant gewesen waren, reagierte die herumstehende, teilweise schon etwas dumpf blickenden Meute zum Teil noch nicht einmal mit einem blasierten Lächeln und Sohnemann, der wie die Katze vor dem Mauseloch  mit Spannung und Vorfreude auf diese normalerweise witzigen und coolen Leutchen gewartet hatte,  verstand die Welt nicht mehr…

Aber kommen wir zum nächsten Akts unseres kleinen Theaterspiels…

Der Uhrzeiger näherte sich Mitternacht… Während ich mich noch um die von der lauten Musik völlig verängstigten Hunde kümmerte, für die die Landung eines UFOs nicht hätte schlimmer sein können,  kam jemand,  mit einem sichtlich verstörtem Gesichtsausdruck auf mich zu und berichte mir, dass sich einer der Gäste aufgemacht hätte, die Beete im Garten mit Raketen zu bestücken …   Uups! Okaaay … Gedankenfetzen wie ,, erzürnte Nachbarn, verschreckte Pferde, Raketenteile, die das ganze Jahr über noch irgendwo wieder auftauchen würden…“ schossen mir durch den Kopf, falls dieser selbsternannte Pyrospezialist in unserem Garten, dem Hort der Ruhe und des Friedens in stressigen Zeiten, der Rückzugsort unserer Vierbeiner an Tagen wie diesem, seine One-Man-Show abziehen würde. Also erkundigte ich mich vorsichtig bei ihm, was er denn so en Detail  vorhätte… ,, Ich mach das schon jaaahrelang und weiß genau, was ich tue, weißte!“ war die sichtlich genervte Antwort und es gab mir den Anschein, dass  ER MICH hinsichtlich dieser Frage für wirklich bescheuert hielt!Und zugegeben muß mein Gesichtsausdruck in dem Moment bei soviel Ignoranz auch mehr als perplex gewesen sein …

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Schließlich siegte dann doch die etwas direktivere Art meines Göttergatten, um den Freund der lauten Böller,  sichtlich beleidigt zwar, aber doch zumindest gehorsam, von seinem Treiben in unserem Garten abzubringen!

Als nächstes wurde leere Weinflaschen gesucht. ,,Waaas? Gibt´s nich! Du hast keine leeren Weinflaschen im Haus?“ – ,,Nein,“ musste ich kleinlaut zugeben, ,,die bring´ich immer gleich weg und wenn keine Feierlichkeiten sind, trinken wir kaum Wein!“ Miteidige, verwunderte Blicke trafen mich.  Tatsächlich waren hier vor dem Erscheinen des Zusatztrupps lediglich zwei mickrigen Flaschen getrunken worden! Schließlich löste mein Mann das Problem recht simpel mit wassergefüllten Sprudelflaschen, auch, wenn dies bestimmt für unseren one and only Pyrospezialist eine echte Zumutung bedeutet hätte! Aber  das fanden wir  Gott seis gedankt nicht mehr heraus, denn dieser grummelte nun vor sich hin, da er die ,,Vertreibung aus dem Paradies“ doch noch nicht so ganz verkraftet hatte.

Indes entbrannte eine mehr oder weniger intelligente Diskussion um die Qualitätsmerkmale eines guten  Feuerwerks, welche natürlich kein gutes Haar an dem Teil, dass meine Tochter extra NICHT  beim Billig-Discounter erstanden hatte, ließ. Vor allem auch deshalb, weil ich bewußt um einzelne Teile gebeten hatte, weil in den Vorjahren mit jedem Böller, der erfolgreich in die Luft gezischt war, auch die Laune ins unermeßliche mit ,,Ahhs“ und ,,Ohs“ anstieg uns sich auch die Frauen, die das zum Teil vorher noch nie gemacht hatten,  fröhlich in der Zündelei versucht hatten!

Nicht so dieses Jahr… Alles was die Damenwelt heuer dazu beitrug, waren maulige Sätze wie: ,,So ein richtiges Feuerwerk wie bei den Franzosen ist das aber nicht, aber so eine Batterie war Euch ja bestimmt zu teuer!“

Zugegeben bin auch ich kein großer Freund des mitternächlichen Feuerwerkens. So beschränkte ich mich auch dieses Jahr darauf, mich um die zwei- und vierbeinigen Angsthasen zu kümmern und die ,,Front“ lediglich mit Nachschub zu versorgen. So öffnete ich bei meinen ,,Außeneinsätze“ auch nur kurz die Tür, um  von Zeit zu Zeit nachzufragen, ob alles ,,in Ordnung“ sei …

Bei meinem zweiten oder dritten solchem Akt der Gastfreundschaft an diesem Abend wurde mir dann auch promt mit ,,Ne“  geantwortet ,,Champagner ist alle, bring ma!“ Nein, natürlich war nix Verwerfliches daran, das will ich ja gar nicht behaupten! Für so kleine Dienste sind Gastgeber ja (unter anderem) auch da … also alles gut!

Als ich also schnell eine neue Flasche aus dem Kühlschrank geholt hatte und dem vermeintlich Durstigen in die Hand drücken wollte, befand sich darin allerdings  ein nicht nur gut gefülltes, sondern tatsächlich randvoll gefülltes Rotweinglas. Da hatte wohl jemand wirklich große Angst zu verdursten ! ,,Soll ich Dir schnell noch ein Glas für den Schampus bringen?“ fragte ich etwas irritiert nach. Aber sofort kam es im Befehlston eines Feldmarschalls  zurück ,,Was will ich mit Schampus, ich trink` jetzt Rotwein!“ Oh weiha! So langsam kam die Länge meines Geduldsfadens  gefährlich nah an die Länge seines Gedächtnisses heran!

Aber mein Auftrag war damit noch nicht erledigt. Als nächstes sollte ich Wunderkerzen-Nachschub besorgen… was mich wunderte, denn soweit ich informiert war, waren doch noch etliche davon da gewesen. Aber weiterhin gute Miene zum bösen Spiel machend, kam ich kurze Zeit später mit dem Gewünschten zurück.

Doch unser Pyrofreund  war nicht mehr zu sehen. ,,Auch recht!“ dachte ich bei mir und wollte mich schon wieder umdrehen, da hörte ich  inmitten der Menschenmenge  ein scharfes Geräusch… Gleich darauf entdeckte ich ihn wieder ! Er hatte eine Handvoll Wunderkerzen gleichzeitig illuminiert, aber anstatt sie wenigstens an die Umstehenden zu verteilen, schwenkte er diese geballte Ladung nun wie das Excalibur-Schwert des König Artus an ihnen vorbei, sodass sie erschrocken zurückwichen… Bis auf Sohnemann, der auch in der Menge stand! Aber er war ob dieses Verhaltens so geschockt, dass er wie paralysiert dastand! Mit einem Satz, wie ihn nur der Mutterinstinkt hervorbringen kann, war ich bei ihm, sodass ich ihn gerade im letzten Moment noch aus der Schwert- äh  Schwenklinie ziehen konnte … Uff… das war wirklich knapp gewesen…

Ob meines zugegeben etwas humorlosen Blickes, den der begeisterte Wunderkerzenschwenker daraufhin  wiederum pfeilscharf traf,  beschloss unser Freund des illustren Lebens nun, dass es Zeit für ihn und sein Gefolge wäre, den Rückzug anzutreten. Schließlich hatte man die Nessy´sche Hochburg der Herzlichkeit  und des Spießbürgertums erfolgreich, zumindest für diesen Abend zu Fall gebracht! Allerdings ging, oder besser, wankte er, natürlich ohne sich von irgendjemand zu verabschieden auf der Mitte der Straße von dannen… Warum auch auf Wiedersehen sagen?DSCN0041 (2)

 

Ich bin selten sauer. wirklich selten. Aber in diesem Moment war mein PH -Wert so nieder, dass ich vermutlich sogar saure Gürkchen in meiner Säure hätte auflösen können!  Auf der anderen Seite bin ich auch gutmütig. Wirklich gutmütig… Und schließlich schoss urplötzlich die Erinnerung an wirklich gute Gespräche in mir hoch und auch lustige und schöne Momente. Wirklich listige und schöne… Denn eigentlich war ER tatsächlich einmal ein guter Freud gewesen, der nach Wochen der Abstinenz in diesem blöden indischen Ashram einfach einmal wieder so richtig einen oder auch zwei sitzen hatte … Wäre es nicht so gewesen, hätte ich vermutlich meine Contenance wie er die Knaller-Tüten einfach fallen  lassen… So aber drehte ich mich um und ging ins Haus…

,,Nur Mut, auf jetzt zum Süppchen-Essen“, sagte meine Mutter mit einem breiten Grinsen zu  mir, die mir natürlich an der Nasenspitze ansah, was ihr Töchterlein so dachte …  denn wir nahmen an, dass der Rest der nicht sitzen wollenden Truppe nun, wie von ihrem Kumpel angekündigt, auch den Ort des Geschehens verlassen würden und sei es nur, um dafür zu sorgen, dass ihm nix passieren würde, wenn er sich nicht entscheiden konnte, auf welche der Straßenmittellinien er nun gehen wollte…und wir, der hungrige Rest, würde dann in Ruhe die noch wartenden kulinarischen Köstlichkeiten genießen können. Es war nämlich auch noch eine kleine Auswahl an Nachtischen  angedacht gewesen… So zumindest war der Plan!

Aber es gibt nun mal Welten, in denen herrschen andere Gesetze…  Jedenfalls waren  Sohnemann und ich, wie auch manch´anderen  Gäste, einmal mehr durch die Schule des Lebens gegangen. Aber dennoch wollte er, wie ich mich auch, noch verabschieden. Aber , oh Wunder, die Antwort kam promt: ,,Willst Du uns etwa schon loswerden?“ In dem Moment fiel mir echt die Kinnlade runter! Da war dieser wunderschön gedeckte, Tisch, an den sich von ihnen niemand setzen wollte, die Gespräche hielten sich im Niveau unter der Zimmertemperatur und der Gute-Launepegel hielt sich irgendwo zwischen  ,,unterirdisch“ und nicht meßbar … Im Gegenteil… Denn jetzt ging die Diskussion über die Unhöflichkeit meines Sohnemannes  erst los … Erklärungen meinerseits wurden kurzerand ignoriert… denn Argumente sind schließlich nx für Freigeister!

Also nix da Gemütlichkeit! Denn die ,,wir wolle uns nicht setzen und auch nix essen“ -Fraktion zog es vor, noch weiter zu bleiben. Allerdings mieden sie nach wie vor den Tisch, wie der Teufel das Weihwasser…  Dieser war, bis auf wenige Plätze, immer noch so unberührt wie Jungfrau Maria VOR ihrer Empfängnis.

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Mittlerweile war ich allerdings hungrig, hatte wir doch in Erwartung der weiteren Köstlichkeiten um Acht Uhr nur leichte Salatvariationen mit einer zart-knusprigen Filo-Schafskäsetasche und danach ein Pflaumencrumble verspeist, während auf der ,,Einstiegsparty“unserer Nachzügler- Gäste durchschnittlich der Inhalt von ACHT !!! Raclettepfännchen innerhalb 45 Minuten aufgefuttert worden war!

Okay… natürlich erwartet man dann keinen Mammut-Appetit… Allerdings war es bereits 1.30 Uhr und ein paar Löffel schöne, warme Suppe waren das, was  man nach zwei Stunden in der Kälte eigentlich gut hätte vertragen können, zumal ich auch die Suppe ohne Einlage und Fett bewußt leicht gehalten hatte, damit niemand aus der Tür würde kugeln müssen!

Und gerade, als ich die Situation so richtig unerträglich fand – klingelte mein Handy- Wecker! Gleich neun Uhr! Ich musste aufstehen, um die letzten Vorbereitungen für heute Abend zu treffen!

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Solche Albtraum – Situationen kommen natürlich auch auf echten Partys vor… so musste ich meine Phantasie diesmal wirklich nicht sonderlich bemühen!Habt Ihr  schon einmal ähnliches erlebt? Wie habt Ihr reagiert? Gerne könnt Ihr mir Eure Meinung in die Kommentare schreiben! 

 

Alles Liebe und ein glückliches, erfolgreiches 2018, Eure Nessy

 

 

Reise / Erlebnis-Geheimtipp Winter -Kurzurlaub im Schwarzwald (Todtnau): Familien -Wochenende mit Schlitten, Schnee und Spätzle …

Hallo Ihr Lieben!

Weihnachtswünsche der etwas anderen Art…

IMG_5750 (3)23 Uhr, Montag abends, Dialog im Wagnerschen Ehebett, sie, sinnierend: ,,Das ist aber auch so eine Sache mit dem Schnee! Kaum schneit es und Sohnemann hat seinen Schlitten startklar gemacht, taut die Chose, schneller als die Butter in der Pfanne schmilzt, schon wieder weg!“ Und dann, mit romantischer, sehnsuchtsvoller Stimmer:,, Weißt Du noch, als wir jung waren, wie wunderschön der tiefe, weiche Schnee in der Sonne glitzerte? Ich möchte einfach mal wieder …“ Er, brummig – gutmütig, aber sichtlich müde – geschafft: ,, Nein, sorry kleines Ungeheuer! Ich hasse stundenlanges Im-Stau- Stehen, überfüllte Lifte … Und dazu noch, für fünf Tage Stau- und Ansteh-Marathon inmitten von Blech- und Schneelawinen, soviele Euronen hinzublättern, dass man dafür locker zwei Wochen im Burj al Arab in Dubai verbringen könnte!“- Sie, bedauernd – mitfühlend, aber dennoch etwas traurig:  ,,Du bist ja soo gemein!“ –  Er, entschuldigend und ein klein wenig genervt … ,,Ich weiß! Und jetzt Themenwechsel, okay?“

Was tun,  wenn´s  ´mal wieder weit und breit keinen Schnee  gibt?

Kennt Ihr solche Dialoge? Aber natürlich wäre ich nicht Nessy, wenn mir nicht tatsächlich etwas eingefallen wäre! Nun, natürlich war mein Vorschlag nun nicht gerade die Erkenntnis des Jahrhunderts, aber irgendwie habe ich immer geglaubt, dass es entweder Schnee gibt, oder halt keinen, wenn man nicht gerade nach Österreich, die Schweiz  oder gar nach Aspen fahren möchte…

Nein, Kinders, falsch gedacht! Denn die einfache Lösung lautet: Schwarzwald! Glaubt man erst nicht, ist dann  so! Tatsächlich gibt es dort relativ früh Schnee, obwohl die Berge eigentlich gar nicht so hoch sind! Aber heute möchte ich keine wissenschaftlichen Abhandlung darüber schreiben, wie die Berge und die Luftschichten das bewerkstelligen, sondern mich mit Euch zusammen einfach an tollem Schneetreiben, fast von unserer Haustüre,  erfreuen! Natürlich muss es schon so ein kleines bisschen kalt sein … Aber wenn dies der Fall ist, so wie übrigens meistens schon an Weihnachten, dann kann man dort relativ bequem hinfahren und sich an wunderschönem, wenn man Glück hat, auch durchaus fluffigem, Schnee erfreuen! Übrigens sind die Bilder letztes Wochenende am dritten Advent,  entstanden!IMG_5741 (3)

 

Okay, an Heilig Abend tanzt direkt auf dem Feldberg der Bär, aber sogar das ist noch so, dass es Spass machen kann! Vor einigen Jahren gönnten wir uns einmal dieses nicht ganz günstige Erlebnis  direkt im Feldberger Hof am Fuße der Schwarzwalds in der Höher-als-Hochsaison direkt zwischen Weihnachten und über Silvester (inklusive einem wirklich lustigen, festlichem Silvesterfeier mit vielen , tollen Highlights für jeden von uns). Abgesehen dass dies das schönste Familienhotel ist, in dem ich je gewohnt habe, war es ein klasse Urlaub und wir sind tatsächlich nie länger als 10 Minuten an den Liften angestanden!

 

Nicht nur lustige Namen …

120 km alleine um den Feldberg stehen Pisten  für Ski, Snowboard, Langlauf- und Schlitten – hungrige Wintersportler und die, die sich dafür halten, zur Verfügung! Das sind schon eine ganze Menge, auf denen sich dann doch alles noch relativ gut verteilt ! Dazu kommen noch so klangvolle Orte, deren Namen wahrscheinlich aus den Attributen der Bewohner entstanden sind,.. oder vielleicht auch der Gäste?  Man weiss es nicht… Egal, jedenfalls gibt es da den  ,, Mehliskopf“ ,  den ,,Spitzenberg/ (mit) Köpfle“, die ,,Hundseck“, und auch ,,Kaltenbronn“, der ,,Hasenkopf“ und,,Vogelskopf“, naja, und für die Sensiblen auch ,,Hinterzarten“ , um nur einige zu nennen… Ach ja, für die ,,kalte Herberge“ empfiehlt sich wohl ein Paar Handschuhe extra einzupacken!

Spaß beiseite, komischerweise ist dort tatsächlich meistens Schnee, auch wenn der Rest von Deutschland (außerhalb der Alpen) noch im Schneematsch versinkt… Natürlich tummeln sich in diesem Falle die Schneehungrigen  wie die Ameisen auf einem angetrocknetem Marmeladeklecks auf den schneebedeckten Plätzen in Deutschland, aber die Anfahrt ist selbst dann wesentlich kürzer…IMG_5768 (3)

 

Geheimtipp Todtnau: Ursprünglichkeit und Atmospäre

Wir waren diesmal aber übers Wochenende in Todtnau. Das ist ein kleines, eher beschauliches Städtchen, südlich des Feldberg-Skigebietes. Nach etwa 40 Minuten Fahrt von Freiburg ist man schon dort, nach einer wunderschönen Fahrt durch schneebedeckte Berge…  Es ist ein Ort, in dem es tatsächlich noch persönlich zugeht und es urige Stuben gibt, die seit Jahrzehnten so gewachsen sind…  jeder scheint jeden zu kennen und die Frau am Lift holt erst einmal ein Tempo hervor, als sie mein rotes Triefnäslein erblickt…

Und obwohl das Wetter an diesem dritten Advent okay war, Super-Schneeverhältnissen (hier geht´s zu der Webcam der Ski-Lifte) vorlagen, die Pisten wirklich wunderschön waren und es einen schnuckeligen Sessellift gab, auf dem man sich nicht so wahnsinnig konzentrieren mußte, um nicht von der Spur abzukommen, wie bei diesen Schlepp-Liften…. (und manchmal auch im Leben…), waren nur soviel Leutchen da, dass man sich nicht einsam vorkam!

 

 

 

Warum ein guter Schlitten zwar schmerzhafter, aber weniger kommunikativ ist…

Es bildete sich sogar an diesem schönen, manchmal leicht bewölktem Sonntag so etwas wie eine kleine Gemeinschaft auf dem ,,Hasenhorn“ aus. Während ich so mit unserer Familie mal schneller, mal langsamer, auf der gut präparierten, romantisch-verschneiten Rodel-Piste durch den Wald fuhr, trafen wir meist das gleiche Vater-Sohn Duo, die uns jedesmal (wirklich je-des-mal) mit großem Hallo überholten, um mir gleich darauf die Möglichkeit boten, meinen Helfer-Komplex an dem mir nur anfangs fremden Sohnemann auszuleben, während der Herr Papa schon in Affenzahn-Tempo mindestens 200 m weiter ,,geschlittert“ war und immer dann wieder bei seiner Brut ankam, wenn ich Tränen getrocknet und diesen billigen China-,,Rennschlitten“ zusammengebaut hatte! Dieser bestand nämlich aus Plastikteilen, die wohl nicht für den tatsächlichen Einsatz im Schnee bestimmt waren, sondern vor allem unterm Weihnachtsbaum ,,cool“ aussahen …  So löste sich immer das, was wohl eine Art Lenkrad darstellen sollte, vom Rest ab, was die Weiterfahrt dann dahingehend beendete, dass der doch recht mutige Junge sein Gefährt wohl nicht so ganz freiwillig verließ, weil es sonst dem Abhang gefährlich nahe gekommen wäre. Doch anstelle das Ding im Tal seiner Bestimmung als Abfall zukommen zu lassen und einen stabilen Plastik-Schlitten für 4,50 Euro zu leihen, zerlegte es das Teil  des tapferen Filius erneut nicht nur einmal bei der nächsten Fahrt – Autsch ! Mit der Zeit schaute ich nicht nur nach meinen Süßen, sondern ob auch bei ,,Ihm“ alles okay war. Aber in dem Moment, als  in meinen Augen der Spaß so langsam wirklich zu gefährlich wurde und ich mir fest vornahm, dem Vater die Leviten zu lesen, war das ungleiche Paar plötzlich verschwunden… War vielleicht besser so!

Übrigens lies ich selbst es mir nicht nehmen, mit genau dem gleichen Holzschlitten die Piste auch nicht gerade langsam, hehe! hinunterzudüsen, wie ich das schon im Alter von acht Jahren getan hatte! Nur hatte mein  Mann die selbstgeflochtene Schnur meiner Schwester nach 30 Jahren tatsächlich entsorgt, der Verschwender!

 

Die Hasenhorn Jause – Spätzle und Gemüsesuppe noch handgemacht!

Tja – irgendwann meldete sich so ein Hüngerchen … und auch hier war wirklich bestens vorgesorgt. Aber nicht, dass Ihr denkt,  es hätte in Cellophan verpackte Plastik-Sandwiches gegeben, wie sie heutzutage in den  Kantinen- Massenabfertigungen der ,,modernen“ Skigebiete, wie Les Arcs 3000 & Co, üblich sind…

Nein, wir befanden uns tatsächlich in einer der urigsten  Jausen-Hütte, in der ich mich je aufgehalten habe! So gab es einen gemütlichen Kachel-Ofen, an dem die Stiefel zum Trocknen standen und wir fanden uns in einer Atmosphäre wieder, die mir jeder anderen Umgebung als  etwas antiquiert vorgekommen wäre, aber hier, in dieser Situation, von allen als wohltuend ursprünglich empfunden wurde.

Die rotbäckige Hüttenwirtin mit den gütigen, lachenden Augen servierte einen Gemüseeintopf mit frisch gekochtem Gemüse, den mein Sohn mit gesundem Heißhunger wegputzte, der mir ansonsten beim Mittagessen bei ihm fremd war, während ich meine fettigen, aber so richtig-leckeren, selbstgemachten Käsespätzle mit solch einer Wonne verdrückte, dass ich mir selbst etwas befremdlich vorkam, angesichts dieser Ignoranz von meinen, ansonsten doch recht ,heiligen“, Low-Carb Prinzipien …

 

Für jeden etwas…

Ich könnte noch viel über diesem wunderschönen Tag parlieren, aber schaut Euch einfach die Bilder an  – und vielleicht entstehen vor Eurem geistigen Auge ja ganz eigene Geschichten! Wenn Ihr genau das sucht, was ich beschrieben habe – eine Möglichkeit, in ursprünglicher, herzlicher  und wunderschön romantischer Atmosphäre Urlaub zu machen, dann kann ich Euch den Schwarzwald nur wärmstens  empfehlen! Übrigens ist das Schlittenfahren auf der 3,5 km langen Loipe durch einen herrlichen romantisch-verschneiten Wald für eigentlich alle geeignet, die noch auf zwei Beinen gehen können, denn das Tempo kann man selbst bestimmen! Im großen Ski-Gebiet des Schwarzwalds ist für alle Wintersportarten vorgesorgt und wenn es tatsächlich einmal ganz mild sein sollte, gibt es an einigen Gebieten auch Schneekanonen und ein tolles, großes Erlebnis ´bad, das ..Galaxy! in Titisee/Neustadt, mit nicht nur 23 Rutschen, sondern auch eine ruhige Palmenoase mit über 100 Palmen, Wellness und ,,Meer“. Naja… nicht ganz, aber fast! Zumindest gibt es ein ,,Vitalbad“ mit Meer-ähnlichem  Mineralienwasser …“

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So, jetzt möchte ich Euch aber nicht länger davon abhalten, Euch von den Bildern ein wenig in ,,Schnee-Stimmung“ versetzen zu lassen! Für die, die Lust auf einen kleinen Einkaufsbummel haben, können sich in meiner kleinen Produkte-Sammlung zum Thema einmal umschauen… Bewußt habe ich nur Fair-Tade Sachen aufgenommen und auch keine Kinkerlitzchen, sondern nur Sachen, die ich nützlich und besonders schön fand…

Ansonsten wünsche ich Euch wunderschöne Feiertage und , falls wir uns nicht mehr,,lesen“, frohe Weihnachten,

Eure Nessy

 

Gemütliche Winterstimmung – schöne Fair-Trade Produkte, liebevoll für Euch zusammengestellt

Im Folgenden habe ich Euch, wie ich finde, einige besonders schöne Produkte aus verschiedenen Shops herausgesucht, die, auch wenn´s noch nicht schon morgen in den Schnee losgeht, ein wenig dieser  kuscheligen  Winter-Atmospäre verbreiten oder aber praktisch und schön für drunter und drüber sind! Die Bilder führen ganz bequem direkt zu den Produkten (Produktlinks/Werbung, für die Inhalte der Links wird keine Haftung übernommen).

Batwing Hoodie Woman microstripes aus 100% Baumwolle hergestellt // GOTS und Fairtrade zertifiziert

Cool Trade Winds Damen Schal, grob gewebt, mehrfarbig, ideal für Herbst / Winter, 100 % Fairtrade-Produkt – Purple Mix

Pullover Wizard Man aus 100% Biobaumwolle

GROßER PAPIERKORB / FLECHTKORB ECKIG MIT HENKEL – SEEGRAS NATUR – FAIR TRADE

Wollbeanie mit Blumenstickerei – Grau, Herren/Damen, Wolle, Size:One Size, Mützen Alternative Bekleidung

Sitzkissen aus Jeansstoff und recycelten Reifen – Bezug abnehmbar – Fair Trade

Après Ski – Schneemann Gesicht Snowman – Damen T-Shirt Rundhals

Boxershort Dust aus Biobaumwolle hergestellt // GOTS & Fairtrade zertifiziert

Herren T-Shirts aus Bio-Baumwolle – James 99 Ants – FAIRTRADE, GOTS, ORGANIC, CERES-008

Fair Trade rund Multi Farbe Baumwolle/Jute geflochten Teppich recycelten Materialien, Textil, multi, 120cm Diameter

LORENZO CANA Alpakamütze Herrenmütze Fair Trade Wendemütze feinste Alpakawolle von der ersten Schur flauschig weich warm Zopfmuster handgestrickt 785431188

Roll Rodel – Holzschlitten zum Schlittenfahren, aber auch mit Rädern zum Rollen auf Teer – Umsteckbare Vollgummiräder – mit Halterung unter Sitzfläche / inkl. Zugseil – Davoser Rodel 110cm bis 80 kg belastbar (zwar nicht ausgesprochen,,Fair Trade“, aber in Deutschland in hochwertiger Handarbeit produziert)

Farbexplosion im Mode – Herbst … und der Trick meiner Tante Felicitas, immer die richtige Farbe zu tragen!

Hallo Ihr Lieben!

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Nessy  Töchterchen: Auch ungeschminkt das allerschönste Gesicht für mich: die beste Tochter von allen!

Heute kommt einmal wieder ein  ,,gute Laune“ –  Post! Als ich gestern so eingekuschelt mit  meiner liebsten Tochter von allen bei Kerzenlicht am gemütlichen Kaffeetisch saß und mit ihr über das Leben und die Zukunft sinnierte,  erhellte sich urplötzlich wie  von Geisterhand der Raum! Mein Blick wanderte durch das Zimmer zum Fenster, wo gerade eben noch Väterchen Frost seine ersten Spuren hinterlassen hatte…

Ende der Tristesse …

Doch was war das? Die Regenwolken waren aufgerissen und einzelne Sonnenstrahlen hatten tatsächlich den Weg durchs Fenster zu uns herein gefunden! Un die Welt da draußen färbte sich von der einen zur nächsten Minute in den schönsten Farben des Herbstes!. Es war, als hätte dieser noch einmal alle seine Kraft zusammengenommen, wie bei dem Schlussakkord eines bombastischen Feuerwerks, bevor die bunte Farbenpracht der blattlosen,  grauen, nasskalten Winterzeit weichen würde…

Denn wenn im späten Herbst die letzten Blätter gefallen sind, setzt, wie wir ja seit unseres ersten Lebensjahres wissen,  die Zeit der kurzen, dunklen Tage ein, an denen oft nicht einmal die Sonne Lust hat, hinter ihren flauschigen Wolkenkissen hervor zu linsen, um ihre wärmenden und erhellenden Strahlen auf die Erden zu schicken… Aber wer würde es ihr auch verübeln 😉 ?

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Immerhin hat der Mensch sich wenigstens insofern  Abhilfe geschaffen, indem er gerade in diese Zeit der ,,wetterlichen Tristesse “ Weihnachten  feiert und so eine Legitimation für das ganze künstliche Geglitzere und Gefunkele geschaffen hat…  Aber mehr dazu ein andermal, denn auch das hat natürlich seinen Reiz!

Kommen wir im Moment lieber wieder zurück zu unserem letzten schönem Herbsttag! Denn jetzt wird sich hübsch gemacht und dann geht´s nach draußen! Kommt Ihr mit?

Was ist der ,,richtige“ Look ?

Vorher  brauche ich aber noch einen hübschen Look für unseren Herbst-Spaziergang, auf dem wir natürlich für Euch auch ein wenig fotografieren möchten! Für das Outfit suche ich einen Ton, der gut zu dem starken bunten Farben passt, die sich draußen aufs Schönste präsentieren!  Auf der anderen Seite soll mir die Farbe aber auch gut stehen und mit mir harmonieren, aber muss sie dazu nicht auch kontrastieren?  Klingt irgendwie wie die Quadratur des Kreises…

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Also bringen wir es auf den Punkt: Meine Klamotten sollen bestenfalls Hammer aussehen! Das zu erreichen ist natürlich schwierig, wie alle Perfektion! Aber wenigstens ein bißchen in die Nähe davon sollten wir uns doch bewegen, wenn wir uns nun schon einmal, bei immerhin sechs schlappen Grad, nach draußen begeben, meint Ihr nicht?

Also muss ich die eben optimale Farbe finden. Wobei: Die Grundwirkungen der Farben sind mir ja schon klar. Wenn Ihr möchtet , könnt Ihr sie  auch auf meinen Post über Farben nachlesen …

FASHION: FARBPSYCHOLOGIE – WIRKUNG VON KLEIDERFARBEN / COLOR PSYCHOLOGY – EFFECT OF CLOTHING COLORS

Aber in dieser Situation hilft mir das auch nicht so richtig weiter…

Tantchen Felicitas

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Da fällt mir meine Tante Felicitas ein, Montessouri-Schulleiterin in Kanada und Farbexpertin…  Eine sehr kluge Frau war sie, die mir viel für meinem Leben beigebracht hatte… Leider hat sie mir der blöde Krebs sie einfach so, für mich von heute auf morgen, weggeholt. Ich verstehe bis heute nicht, dass sie uns bis zum Schluß nix gesagt hat und sich sogar die Chemotherapien morgens vor der Schule hat geben lassen! Warum? Sicher hatte sie ihre Gründe …  Aber sie hätte doch wenigstens mit mir reden können … Ich denke, sie wollte  nicht einer von ,,denen sein“…Von diesen  ,,Vollhorsten“, die mich als Ärztin  auf Familienfesten mit ihren Wehwehchen zutexten und allen Ernstes denken, sie würden mir eine Freude machen, wenn sie mir,  dabei Suppe schlürfend, von ihren Hühneraugen-Problemen berichten!  Schließlich hatte sie genau das oft genug beobachtet… Wobei auch das für mich übrigens okay ist! Man kann schließlich nicht Ärztin werden und glauben, in seiner Freizeit wäre man das nicht mehr. Diesen Beruf legt man nicht mit seinen Arbeitsklamotten ab! Da muß man sich einfach drauf gefaßt machen, dass jeder Mensch sein geheimes  ,,Krankenpäckchen “ mit sich trägt, dass er gerne mit einer Ärztin teilt, wenn  sie schon einmal da ist! Aber so jemand war sie eben nicht. In dieser Beziehung hätte ich mir doch mehr Schwäche von ihr gewünscht…  Aber ändern läßt es sich nun mehr und wenn auch solche Gedanken zu so einem Tag dazugehören, wenden wir uns  nun lieber wieder einem ihrer vielen Tipps zu –  das hätte sie sicher gefreut!

Tantchens Felicitas Tücher-Test

,,Das wichtigste für die Fragestellung nach dem optimalen Farb-Konzept sind Tücher aller Farben! Damit  siehst Du schnell, mit welcher Farbe du die Wirkung hervorrufst, die du möchtest.“ S1420047 (2)

Sie hatte natürlich immer bei ihren Farb-Beratungen einen speziellen Tuch-Koffer mit allen möglichen Farben, mindestens 20, dabeigehabt… Aber Tücher waren für mich nicht das Problem. Mittlerweile haben sich über die Jahre in meiner Tücher-Truhe wirklich fast alle Farben angesammelt. Aber schon beim Betrachten  derselben fällt mir auf, dass manche Farben häufiger vertreten sind als andere… Natur mit Schwarz, Brauntöne und Blau, wenig bunte Tücher mit Rot und Gelb und nur ein Tuch mit Grün sind da zu finden. Jedenfalls genug für mein Farb-Experiment!

Aber auch, wenn ihr nicht so viele Tücher habt, könnt Ihr den Test machen! Nehmt einfach Handtücher, Tischdecken, Gardinen oder auch Klamotten und schaut, was der Spiegel Euch offenbahrt….

S1420035 (3),, Mach Dir einen Pferdeschwanz, damit Du Dein Gesicht auch gut siehst. Es darf nicht geschminkt sein. Jetzt achte darauf, dass man im Spiegel nur Haut und die Tücher sieht.  Und es reicht nicht, wenn man den Farb-Test einmal macht, denn die Farben wirken je nach Haarfarbe, Hautton, Augenfarbe, Restklamotten, ja sogar je nach Stimmung anders…  Gehe systematisch vor und nehme einen Block zur Hand. Schreib´Dir nun die Wirkung jeder Farbe auf Dich und Deine Persönlichkeit, aber auch auf Dein Gefühl auf. Wie würdest Du einen anderen Menschen mit Deinem Äußerern, der so eine Farbe tragen würde, einschätzen?  Kombiniere auch ruhig verschiedene Farben miteinander und schau, wie sich die Wirkung verändert! Fasse am Ende noch einmal das Wichtigste zusammen! Welches sind Deine Lieblingsfarben? Welche Farben eignen  sich am besten für das Gefühl eine Sommerparty, einer Hochzeit, einer Prüfung, kurz, für das, was du vorhast? „

Passende Töne für den HerbstwaldS1420038 (2)

…also für ein Herbstshooting, bei dem ich aber eigentlich keine Blätterfarben an sich tragen mchte? Eine tricky Aufgabe… Schwarz – nicht, Weiß – nicht, oder doch Weiß? Weiss´  nicht, hihi… ! Blöder Witz, okay, aber nee, Weiss ist nix für den Herbst!

Warum nicht einfach doch auch Blätterfarben  wie Gelb, Rot, Braun, Grün erwägen? Eben deshalb nicht, weil man ja dann die Klamotten vor lauter Blätterfarben gar nicht mehr sieht! Dann vielleicht Blau? Jau, Blau – geht doch, grins. Aber Blau – zu den Herbstfarben? Okay, her mit den blauen Tüchern, der Himmel passt schließlich fantastisch zu den Blättern, aber mein Gesicht wirkt mit dem knallblauem Tuch doch irgendwie … blass …  und mit dem Marinetuch … fade … und die Nasotabialfalte tritt durch das reflektierende Blau heute auch ungewohnt scharf hervor!

Da fällt mir plötzlich wieder Tantchen Felicitas Stimme ein. Sie war mitten in meinem Kopf. Ich muss lächeln, denn sie hatte das ,,R“ immer ein wenig gerollt… Übrigens hatte sie sich diese Angewohnheit auch nach -zig Jahren in Kanada bewahrt und ihr Englisch klang demzufolge wie ein seltener schottischer Slang…

Nude geht (fast) immer…S1420040 (4)

,,Weisst Du, welche Farrrbgrrruppe  fantastisch ist? Nude-Töne! Die gehen fast immerrr!“ (Okay, ich höre schon auf mit dem ,,R“. Klingt aber supi, oder?) ,,Aber pass´ auf, denn nicht jedem stehen alle Töne! Nude ist nämlich nicht gleich Nude! Da gibt es Beige-Nude, das ins Grau oder Bräunliche geht, Rosa-Nude kann sowohl ins Aprikotfarbene als auch ins Pinke changieren … Je nach deinem Hautunterton stehen dir oft nur bestimmte Töne. Sicher kannst Du mit Schminke viel machen, aber das Ziel ist doch, bereits ohne Schminke gut auszusehen, denn dass bist doch du, wie du wirklich bist, oder?“

Kritisch beäuge ich meinen Kleiderschrank. Vor kurzem hat der Postbote doch einen nudefarbenen Kurz-Trenchcoat gebracht… Mit einem Kärtchen… Schön eingepackt hatte die Firma  ihn. Ich mag es, wenn das Papier verheißungsvoll raschelt… Warum habe ich ihn denn eigentlich noch nicht ausgepackt? Einfach vergessen in den Wirren des Alltags… !

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Kleiner Trick: Damit die Teilchen auch bequem sind, klebe ich Memofoam-Einlagen hinein …

Nach der Fashion Week kamen doch ein paar  Schächtelchen hier an… Welche Firma? Da ich hier nicht wieder ,,Werbung“ drüberschreiben möchte, verrate ich nur soviel: Ein Firma, die auch Werbung für Schuhe macht… Wer mehr wissen möchte, auch zu den anderen Teilen, darf mir gerne schreiben!

Übrigens habe ich mir geschworen, dass für jedes Kleidungsstück, das in meinen Kleiderschrank wandert, ein anderes hinausfliegt! So trifft es sich gut, dass  mein Lieblingsparka ein Loch in der Tasche hat!S1420105 (4)

Und der Spiegeltest beweist es : PERFEKT! Dieses Nude-Rosé mit einem leicht kühlen Unterton passt super zu meinem warmen Hautton! So entsteht nun mein Look um dieses neue Teilchen herum! Immer mehr Klamotten tauchen auf, die dazu passen! Ich mach´es mir einfach und bleibe nur in dieser Farbgruppe! Denn es stimmt, er macht mich weder blass wie zu beiges Nude, noch zu Rot, noch zu Gelb! Sondern unterstreicht, wie ich finde, genau richtig die Frische in meinem Gesicht, die der kleine Herbstspaziergang, den wir bei unserem Shooting gemacht haben hineingezaubert hat! Obwohl es Herbst ist und kein Frühling, scheint doch dieser Ton, auf den ich ohne Tantchen Felicitas niemals gekommen wäre, ideal zu sein… danke, meine Liebe!

So, jetzt wisst Ihr Bescheid! Ich wünsche Euch von Herzen, dass Ihr die letzten ,,bunten“ Tage fröhlich genießen könnt! S1420085 (2)Aber auch in den Tagen des Winters werden wir Wege finden, um uns die Laune nicht vermiesen zu lassen!Wenn Ihr möchtet, schaut einfach vorbei! Als nächstes steht übrigens Ende November ein ganz besonderes Konzert an, auf das ich Euch (zumindest virtuell mit Bildern, vielleicht auch mit einem Video), mitnehmen werde … wenn Ihr Lust habt!

Aber wahrscheinliche sucht Ihr Euch ja auch schon einmal ein paar schöne Sachen heraus, mit denen Ihr Euch in den ,,Grauen Tagen“ den Alltag erhellen könnt! Gerne könnt Ihr auch mir hier darüber berichten, wie Ihr Euch die gute Laune ins Haus holt!

 

Tantchen hätte gesagt:

,,Das Glück liegt schließlich in Euch selbst, Ihr braucht es nur hervorzukramen!“

In diesem Sinne,

Alles Liebe, Eure Nessy

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Neues YouTube Video online! Charisma wie Helene Fischer – leicht gemacht!

Hallo Ihr Lieben!

Heute geht´s  noch einmal um Charisma

Wir alle wünschen uns, bei unserem Gegenüber möglichst gut anzukommen!

So habe ich mich durch eine Reise des Word Wide Webs gemacht, um zusammenzutragen, was ich zu dem Thema gefunden habe, gleichzeitig Menschen beobachtet und meine eigenen Erfahrungen eingebracht, um die zentralen Punkte einer tollen Ausstrahlung zusammenzutragen.

Vor kurzem habe ich Euch dann einen  Beitrag  geschrieben, indem ich Euch am Beispiel Helene Fischer aufgezeigt habe, was charismatische Menschen ausmacht und wie man selbst relativ leicht  mehr Ausstrahlung erlangen kann… Hier könnt Ihr den Inhalt übrigens noch einmal nachlesen. 

Aber dieses Thema ist so wichtig, dass ich mir gedacht habe, wenn man das Ganze erzählt bekommt, kann man sich manche Dinge doch noch besser merken… Gleichzeitig habe ich noch ein paar zusätzliche Tipps und Tricks eingebaut, wie man andere noch einfacher von sich überzeugen kann. Denn natürlich arbeite auch ich ständig an mir und meiner Ausstrahlung und finde auch immer wieder neue interessante Fakten zu dem Thema heraus. Wenn Ihr diese Materie auch so spannend findet, könnt Ihr einfach oben auf das Video klicken und Euch anhören, was ich herausgefunden habe…

 

Eine wunderschöne, charismatische Zeit und viel Spaß mit dem Thema wünscht Euch Eure Nessy