Reisen: Dubai Teil 1 (Vereinigte Emirate ) – Größer, höher, weiter!

Hallo Ihr Lieben!

Selten war ein Winter so ,,zäh“ wie dieser… Anstatt der ersten lauen Frühlingstage bescherte uns der März Schneematsch und der verzweifelte Ruf der armen balzenden Vögelchen schallte durch den Schneeregen. Brr… Zeit für uns, einmal wieder in den Flieger zu steigen und uns in eine ,,fremde, magische Welt“ entführen zu lassen!

Und in der Tat, das immer warme Dubai ist anders als alles, was ich bisher gesehen habe! In kürzester Zeit – wurde es aus dem Wüstenboden gestampft,  und gelangte während der letzten 20 Jahre zu Weltruhm – von einem kleinen Fischerstädtchen, 1833 gegründet,  zur Riesenmetropole – den Ölvorkommen und ein cleverer Scheich sei Dank! Auch hat dieser begriffen, dass nun, da die Ölvorkommen nicht mehr den Reichtum mehren können, eine andere Einnahmequelle her muß! Und was ist da besser geeignet als … wir! Ja, Ihr habt richtig gehört! Der Tourismus soll es richten!

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Wasserspiele vor dem Burj Khalifa – der höchste Turm der Erde mit fast 830 Metern Höhe …

Von der Straße, auf der wir entlangfahren, wird bald der Blick auf eine riesige Wolkenkratzerskyline  frei … Tatsächlich! Die Bilder, die wir im Vorfeld angesehen haben, waren nicht übertrieben! Schließlich ist Dubai die Stadt mit der höchsten Wolkenkratzerdicke über 300 Meter! Was immer man damit erreichen möchte … Verschwenderische Blumenmeere entlang der Straße deuten darauf hin, dass man das Wasserproblem hier im Griff zu haben scheint – Von riesigen Entsalzungsanlagen wird das Wasser vom Grundwasser in die Stadt gepumpt

 

Sauberkeit und kaum Kriminalität wie in keine anderen Metropole…

Aber was ist das alles, gemessen an den Menschen, die hier leben! Jeder hat seine ganz eigene Geschichte, denn Dubai ist ein Schmelztigel, in dem verschiedenste Nationen aufeinanderprallen. Der Boden der Stadt sieht überall wie frisch gefegt aus – kein Krümmelchen ist auf den Straßen , Gehwegen und am Strand weit und breit zu finden, keine pöbelnden Leute zu hören und es gibt auch keine Straßendiebe, vor denen man seine Handtasche schützen muss

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Stecken hohe Strafen, Einsicht oder beides hinter dem mustergültigen Verhalten dieses Konglomerat an Menschen, die so verschieden sind  wie seinerzeit die Überlebenden auf der Arche Noah? Auf alle Fälle machen es Respekt und Toleranz möglich, dass die Menschen geradezu mustergültig miteinander umgehen, zumindest, was man auf den Straßen mitbekommt. Fremdschämen muß ich mich nur für eine junge deutsche Mit-Touristin, die nichts dabei findet, im wirklich schönen Restaurant, in dem auch viele Musliminnen mit ihren Männern dinnieren, mit einem Minirock, der durchaus auch als breiter Gürtel durchgehen würde, die Fingernägel zu lackieren! Am liebsten hätte ich … Aber da ich mich an die,  jeden Konflikt vermeidende, diplomatische Gepflogenheit Dubais halte, bei so einem Faux Pas stillschweigend einfach wegzusehen, konzentriere ich mich lieber auf die, auch für Vegetarier leckere ,Speisekarte ..

Hier versucht jeder, auf seine Art glücklich zu sein! Was nicht zu ändern ist, zu akzeptieren und was man ändern kann, mit aller Anstrengung zu einem guten Ende zu bringen, auch, wenn der Weg steinig ist …

Die ,,Guten Geister“ Dubais…

So erzählt uns ein pakistanische Taxifahrer, wie glücklich er sei, weil er gut verdienen würde und er seine Familie gut versorgen könne! Wir fragen ihn nach ihr – und dann kommt eine Antwort, die typisch für die Menschen aus Pakistan  ist, die hier arbeiten… Denn seine Familie ist ,,zuhause“ und die drei Monate alte Tochter hat er noch nie gesehen. Aber wenn er uns abgeladen hat, dann, ja dann packt er seine Sachen und schon morgen fliegt er zu seiner Familie – wie alle Jahre einmal! Für ihn ist das normal  – und nicht nur für ihn! Denn überall sieht man die Arbeiter, die guten Geister dieses Emirates, ohne die sicher vieles nicht so problemlos am Laufen gehalten werden könnte … und die ihrerseits tatsächlich dankbar sind, dass sie hier die Chance auf einen für sie und ihre Familien guten Verdienst haben … In Dubai haben sie sich ihre eigene Welt geschaffen, denn sie sind wahrlich nicht allein!

Version 2

Quo vadis, Dubai?

Man spürt einen leisen Druck, unter dem die Stadt steht. Denn die Zeit rennt… Noch ist genügend Geld da, doch schon zeigen vereinzelte leere Geschäftsimmobilien, dass Dubai den Tourismus als Einkommensquelle dringend ausbauen muss, wenn es nicht untergehen will in seiner Herrlichkeit! Doch die Leute kommen glücklicherweise in Scharen. Sicher sind viele Touristen aktuell noch aus den ararbischen Ländern, aber Reisegruppen aus China, Russen, Amerikaner zeugen von dem erhofften globalen Dubai-Tourismus und natürlich auch wir Deutschen haben dieses Emirat auch schon für uns entdeckt … Durch die Landgewinnung der Palme hat man viele Strandkilometer für Hotels gewonnen – allerdings eher für den gehobenen Tourismus, den sich viele schlicht nicht leisten können!

Atemberaubende Sicht vom Burj Khalifa, dem fast 830 Meter hohem Wolkenkratzer!

IMG_6954.JPGAber über das andere, ungleich teurere Projekt redet aktuell niemand so gerne… ,,The World“ , bei der lauter kleine Inseln in Form des Globus vor den Toren Dubais aufgeschüttet wurden, unter zuhilfenahme sämtlichem Know-Hows, das man auf unserer Erde gefunden hat, versandet zusehends … Lediglich auf einer der amerikanischen Inseln wird wohl noch gebaut – So erzählte uns zumindest ein Tourist, der einen Helikopterflug über Dubai gebucht hatte. Das würde bedeuten, dass Dubai tatsächlich 3 Milliarden (so die Gerüchteküche) im wahrsten Sinne des Wortes in den Sand gesetzt hätte,  was doch einen nicht ganz unerheblichen Tiefschlag für

Muhammad bin Rashid Al Maktum

bedeuten würde! Dabei hatte dieser dem Land tatsächlich diesen Wohlstand, der über die Ölindustrie hinausgeht, angkurbelt. Nicht nur, dass er für fast alle modernen Bauten Dubais mitverantwortlich war und ist, auch die Öffnung des Flughafens für den Tourismus durch Liberalisierung der Gesetze und die Gründung der Emirates -Fluglinie geht auf seine Kappe … In meinen Augen wirklich eine großartige Leistung. Allerdings fällt mir den großen verbrauch kostbarer Ressourcen durch dieses größer-höher-weiter Spiel auf. Auch Recycling schein (noch) kein Thema zu sein und auch nach Elektro-Autos besteht kaum Nachfrage.

Aber ich maße mir keine Kritik an einem Land an, das so vieles erreicht hat und dass ich mit Sicherheit zu wenig kenne, um es ernsthaft beurteilen zu können!

Dubai als Ferienort

Und die meisten Touris interessieren sich dafür sowieso nicht! Sondern für das, was Dubai ihnen zu bieten hat! Und das ist, zugegeben, eine ganze Menge!

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Am wichtigsten für uns ist aktuell die angenehme Wärme und einen tollen  wenn auch teilweise künstlichen Strand  – wirklich das ganze Jahr über, dazu Sauberkeit,  der ,,Zauber des Orients“ verbunden mit den  Shoppingmöglichkeiten des Okzidents, Wassersport, Bootsfahrten, Wüstenerlebnisse mit Beduinenromantik und Falkenshows, der Duft der Gewürze in den  ,,Souks“, das Funkeln des Goldes, dass hier teilweise tatsächlich nach Gewicht verkauft wird …

… Okay, man kann auch das höchste Gebäude der Welt erklimmen beziehungsweise in etwa einer Minute (!) mit dem Aufzug nach oben auf den Burj Khalifa fahren und über die Weite der Stadt und der Landschaft blicken, die nur durch eine leichte Diesigkeit, die in Dubai seltsamerweise meist herrscht, etwas eingeschränkt ist!

Unsere eigenen Erlebnisse in DubaiS1670049

Und wir? Wir haben uns diesmal einfach den Möglichkeiten und der Schönheit der Stadt hingegeben. Sind eingetaucht in dieses bizarre Leben, haben uns mit verschiedenen, interessanten Leuten unterhalten, von denen uns jeder mit seiner ganz persönlichen Sicht der Dinge mehr oder weniger überzeugen konnte und sind mit einigen Erfahrungen reicher im unsere ,,kleine“ Stadt Saarbrücken, mit ihren Wäldern und überschaubaren Gebäuden, Menschen und Tieren heimgekehrt, wohl wissend , dass es anderswo auf der Welt auch schön sein kann – nur eben ,,anders“ …

Nun wünsche ich Euch noch viel Spaß beim Betrachten der Bilder und eine tolle Zeit!

Alles Liebe, Eure Nessy

Viele Reise Tipps  und Infos über die Gewohnheiten in Dubai findet Ihr auch im 2. Teil!

 

Beeindruckend sind sie schon, diese architektonischen Kunstwerke, von denen man tatsächlich sehr viele trifft …

 

Auf dem Dubai Creek  lässt es sich aushalten – Stets weht eine frische Brise! Er trennt das neue von dem alten Dubai. In alten Booten kann man sich stundenweise darauf fahren lassen, mit oder ohne Essen, tags oder nachts…
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Dubai ,,La mer“

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Dubay ,,Sundown“
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Dubai Rooftop Jumeirah Beach Hotel
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Beach

 

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Auch abends ist am Meer noch einiges los! Auch nüchtern waren alle bei guter Laune!
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Salutarystyle Nessy Wagner
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Dubai ,,La Mer“ Zwei Ladys im hippen Beach-Club….
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Wer nicht gehen kann oder möchte, darf auch ein Oltimer-Taxi benutzen, um sich am Strandt entlang fahren zu lassen! Lauter neuerbaute, hübsche Reataurants
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Burj el Arab – eines der luxuriösesten Hotels der Welt in Form eines Segels – das Wahrzeichen Dubais

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Mercedes Benz Fashion Week 2018 Meine Story Teil 5: Die Reichert Lounge, Tipps für ein tolles Erlebnis! Nach der Fashion Week ist vor der Fashion Week …

Wie immer schreibe ich wegen ein paar Gerichtsurteile, die ich irgendwie nicht so ganz nachvollziehen kann, die Werbegeschichte vorne weg! Also … Hier habe ich viele Markennamen genannt, ohne irgendeinen Vertrag oder eine Absprache mit den Firmen gemacht zu haben. Man bekommt zwar auf solchen Veranstaltungen manchmal Goodies, die aber unabhängig von einer Berichterstattung vergeben werden! Wenn das Werbung ist, so deklariere ich den Artikel also dafür!

Hallo Ihr Lieben!

fullsizeoutput_eb0.jpegDas Karussell der Eitelkeiten, der Schönen und der Reichen ist nicht jedermanns Sache! Oft werde ich gefragt, wieso ich, als einfühlsame Ärztin,  jedes halbe Jahr aufs Neue aufspringe, mich in dieser ,,oberflächlichen“ Glamourwelt, auf eines der sich auf- und ab bewegende Karusellpferde setze und immer wieder begeistert mitmache. Abgesehen von der Tatsache, dass ich mich natürlich freue, wenn die Menschen mich als ,,einfühlsam“  titulieren und ich ihnen da auch ungern widerspreche, gebe ich frank und frei zu, dass sie auch sonst recht haben! Ich freue  mich wirklich immer tierisch auf die Fashion Week und bin jedesmal aufgeregt wie ein Kind am Weihnachtsabend, wenn´s wieder heißt: Auf´zur Fashionweek!Da gibt es Menschen, die gehen überhaupt nicht hin.

Und auch solche, die gehen hin, scheinen aber kein Spaß zu haben, sondern ,,sie“ als lästige Pflicht sehen. Sie betonen augenscheinlich gelangweilt,  dass solche Events für sie Alltag sind und doch immer das Gleiche… –  Really?

Denn damit wird man ihr nicht gerecht, denn ,,immer das Gleiche“ und nur ,,oberflächlich“  ist die Fashion Week eben gerade nicht! In den mindestens sechs Monaten der  Vorbereitung arbeiten die Designer und ihre Crew Tag für Tag auf dieses Ereignis hin, denn wie die Kollektion ankommt, entscheidet oft über die weitere Zukunft des Modelabels! Aber nicht nur die Designer versuchen sich in die Modewünsche der Gesellschaft einzufühlen und genau die Mischung von verrückt und normal zu finden, die beim Publikum ankommt, sondern auch die Eventmanager, die die Modenschauen und die Lounges  für alle möglichen A bis Z Promis und Geschäftsleute organisieren, haben viel zu tun. Mit wieviel Detail-Verliebtheit und mit welchem Perfektionismus an allen Fronten gekämpft und geschuftet wird, kann wirklich nur jenen verborgen bleiben, die denken, alles würde tatsächlich ,,wie von Zauberhand“ entstehen! Außerdem ist es ja längst so, dass nicht mehr nur die Shows , die in der Hauptlocation, dieses Jahr das E-Werk, gezeigt wurden, die Fashion Week ausmachen… Mittlerweile gibt es soviel Shows, Showrooms, Messen, Lounges, Roof Top- und  Aftershowpartys dass quasi ganz Berlin zur Fashion Week im Ausnahmezustand ist, was mir die Taxifahrer, die es ja wissen müssen, immer wieder bestätigen…

In diesem Sinne, kommt mit oder auch nicht, wenn ich Euch heute zum letzten Teil der Fashion Week vom Januar 2018 einlade! Doch die Fashion Week ist eine never ending Story!  Denn für mich heißt es dann schon wieder:

Nach der Fashion Week ist vor der Fashion Week!

Falls Ihr doch auf den Geschmack gekommen seid, habe ich Euch unten noch einige Tipps zu

m Thema zusammengestellt …

Und nun wünsche ich Euch viel Spaß bei der Fahrt im ,,Berliner Modekarusell“!

Springen wir an der Stelle auf, an der ich am dritten Tag meiner Reise die Maisonnoée-Show verlassen hatte und bei abermals nicht gerade bestem Wetter in ein Taxi gestiegen war …

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,,Nachdem die Dunkelheit bereits hereingebrochen war, fuhr ich zu einem weiteren Highlight, dass man eigentlich vor der Show besucht, was mir diesmal leider nicht gelungen war … aber dennoch war ich überzeugt, dass auch jetzt um ca. 17.30 Uhr noch viel los sein würde, in der

 Reichert VIP Beauty & Fashion Lounge

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Mit Sonja Patrizia Zawer (FA Soniush) in der Reichert Lounge, die ihre fantasievollen selbst designten ehemaligen BW-Jacken mittlerweile mit großem Erfolg verkauft. (Fast) jeder Designwunsch ist umsetzbar…

Als ich von  der Kälte und Unwirtlichkeit der Dunkelheit durch die hell erleuchteten Türen getreten war, erschien es mir wie ein Eintritt durch ein magisches Tor in eine andere Welt! Hier und da sah ich von Ferne bereits bekannte Gesichter in dem Getummel der großen Eventräumen aufblitzen und sofort wurde ich von freundlichen Damen herzlich willkommen geheißen…  Ja, hier würde ich eine schöne Zeit verbringen!

Ich hatte eigentlich nur vor, mich in dieser Lounge der Event, Medien- und PR- Firma Reichert Plus, mich noch ein wenig für den Abend verschönen zu lassen, an dem schließlich noch ein ganz besonderes Ereignis auf dem Plan stand, aber es würde ja auch nicht schaden, sich ein wenig umzusehen  – wo doch alles so schön  und liebevoll präsentiert wurde…!

Außerdem war es immer interessant und unterhaltsam, alte Bekannte und interessante Menschen auf den geschätzten 1000 qm Ausstellungsfläche mit unzähligen ausstellenden Firmen zu treffen und sich etwas über das Neueste aus dem Lifestyle-, Mode- und Beauty-Bereich zu informieren! Und das war wirklich nicht gerade wenig!  Da gab es doch Einiges zu entdecken! Allen voran begeisterte mich wieder einmal die Firma Christ, die als Sonderaktion einen Armreif von Guido Maria Kretschmer nach persönlichen Vorgaben gravierte!

Aber auch eine erlesene Auswahl an Beauty-, Pflege- und Styling- Angeboten von Partnern wie SkinCeuticals, BeYu, Ammy, Guido Maria Kretschmer, Högl, LUXUSLASHES, RIANI, Puma, Wella uvm. standen zur Verfügung, um die Fashion Week perfekt gestylt und stressfrei in vollen Zügen genießen zu können.

Im  letzten Jahr durfte ich die Firma Reichert zum ersten Mal besuchen. Geladen werden neben Schauspielern und sonstigen Größen aus dem ,,Showbiz“ auch Medienleute, Blogger und sonstige Influencer. Dort trifft man, ähnlich wie in der Sugar-Lounge, VIP-Gäste wie zum Beispiel Karolina Kurkova, Cosma Shiva Hagen, Christine Neubauer, Andrea Sawatzki, Valerie Campbell, Guido Maria Kretschmer, Janine Kunze, Natalia Wörner, Annabelle Mandeng und wie sie alle heißen.. Ich traf witzigerweise auch Katy Karrenbauer auf … na, ihr wisst schon, da, wo sich Frauen eben treffen …, die durch ihren trockenen Humor in Windeseile in mir einen Fan mehr gewann…

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Armreif von Christ (Guido Maria Kretschmer GMK ) mit meiner Gravur

Auch der Hairstylist, der mir ,,die Haare schön“ machte, plauderte fröhlich von diesem und jenem, sodaß die teit wie im Flug verging …Diesmal verzichtete ich, trotz den wunderschönen Klamotten, auf zu viel Anprobiererei, da mein Arm… (die eifrigen Leser unter Euch wissen es natürlich) sich kurz vor der Fashionweek noch mit einer Leiter duelliertund leider den Kampf verloren hatte!

Allerdings verliebte ich mich stante pede in eine pink/beerenfarbene Fitness-Kombi der Firma Fablethics, das Ihr unten auf dem Bild seht !  Auf Drängen des coolen Typs, der dieses Outfit einfach so ´mal schnell super passend zu mir zusammenstellt hatte, sagte ich dazu dann doch nicht ,,nein“…

Eigentlich kam mir das Ensemble doch ganz gelegen, zumal ich auch vergessen hatte, Sportkleidung für den Fitnessraum  im Hotel mitzunehmen!  Eine Runde auf dem  Trimmrad am ,,Morgen danach“ geht schließlich immer! Denn natürlich läuft man zwar viel herum, aber für die Figur tut man natürlich auf der Fashion Week herzlich wenig … Dazu kommt auch noch die ein oder andere Einladung, in wirklich schönen Restaurants…. Mein Lieblings-Retaurant ist übrigens nach wie vor das kleine, verträumte  und sehr leckere ,,Raclette“ von Piere Kusmagk, dass mir bei einem meiner vorigen Aufenthalte ein eigenen Artikel wert war … (siehe unten)

Aber zurück zur Reichert Lounge … Man hat natürlich auch sonst die Möglichkeit, sich für die Shows einkleiden zu lassen. So hatte ich im letzten Jahr eine Teil von Guido Maria Kretschmer ausgesucht, dass wirklich wunderschön gewesen war und ich an seiner Show im Tempodrom getragen hatte! Es versteht sich übrigens von selbst, dass man die Kleider danach wieder zurückschickt (siehe ganz unten).

Sehr gespannt war ich auch auf die Roben von Riani, die ich ja auch schon bei den spektakulären Shows bewundert hatte! Allerdings wollte ich am Abend keine geliehene Kleidung tragen, da ich, wie erwähnt, zu einem  Event gehen würde, das ausnahmsweise nichts mit der Fashion Week zu tun hatte – die Premiere des Historienmelodrams ,,Licht“! Gerne könnt Ihr auch darüber nachlesen, wenn Ihr noch Lust ,,auf Mehr“ habt, auch dazu findet Ihr unten den Link!

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Mein Hairstylist bei Reichert hatte an diesem Tag alle Hände voll zu tun…Für den Abend trug ich die Haare wieder glatt …

Denn für heute bin ich am Ende angekommen, denn der Rest ist schnell erzählt…

Nach all den glamourösen, wunderbaren Ereignissen setzte sich Aschenputtel in die Kutsche (äh…ins Taxi…), die/das sich, als die Uhr Mitternacht schlug,  in einen Kürbis zurückverwandelte … oder irgendwie so…

So, Ihr Lieben, damit endet die Reihe der Fashion Week für die Winter-Saison! Aber wie heißt es so schön? Nach der Fashion Week ist vor der Fashion Week … Denn das Karussell dreht sich immer weiter. Drück mir die Daumen, dass wir zusammen noch viele schönen (Mode-) Erlebnisse in Berlin haben!

Falls ich Euch ein wenig Appetit auf die Geschichte machen konnte, habe ich hier ein paar Tipps für Euch zusammengestellt, die sich vielleicht doch von den anderen unterscheiden!

Die sieben wichtigsten Tipps für die Berliner Fashion Week

1. Unermüdliches Engagement ist ein klare ,,Plus“!

Immer wieder trudeln bei mir Anfragen nach Tipps ein, wie man an die ,,Hotspots“ der FW kommt! Die wichtigsten Tipps sind unspektakulär, aber ohne Engagement wird das nur was, wenn man jemanden an der Hand hat, der einem alles organisiert und die Connections hat! Es gibt natürlich Bloggerinnen, die bewundernswerter Weise genau  das haben! Die meisten aber nicht! Diese müssen, besonders am Anfang, selber ´ran und zwar , einfach ausgedrückt, ,,je oller, je doller“!

2. Für ,,Gegenwert“ sorgen!

Eine zusätzliche Möglichkeit bietet sich, wenn man tatsächlich so viele Follower hat, dass man einen wirklichen ,,Wert“ für den Veranstalter eines Events hat und eingeladen wird!   Wichtig ist dann allerdings auch, zumindest auf lange Sicht gesehen, dass Ihr Euch wirklich anstrengt, dem Veranstalter  etwas zu bieten! Und zwar möglichst dahingehend, dass er es als einen Vorteil sieht, Euch das nächste Mal auch einzuladen

3. Rechtzeitig vorbereiten!

Wenn Ihr nach Berlin wollt, fangt frühzeitig an, Euch vorzubereiten! Denn gerade, wenn man noch niemand kennt, bedeutet die Vorbereitung viel Arbeit!

4. Gezielt vorbereiten!fullsizeoutput_ec3

 Überlegt Euch genau, was Euch interessieren könnte und  versucht gezielt, dort hinzukommen! Allerdings ist es nicht sinnvoll, dabei allzu verbissen zu sein! Zunächst einmal habt Ihr nämlich auf gar nichts ein Recht! Denkt einfach daran, dass Ihr ,,mehrgleisig“ fahrt und seht das Ganze eher sportlich! Am Anfang nur die Mega-Events im Auge zu behalten, finde ich eher kritisch, da hierbei die Aussichten auf Erfolg doch eher als gering einzustufen sind! Besser man hat bei solchen Events doch einen PlanB!

Schaut Euch nicht nur die Homepage der Mercedes Benz Fashion Week an, sondern auch sonst in der Presse und auf den Blogs, was es zu entdecken gibt! Ich hatte im Frühjahr 2017 einmal eine Riesen-Liste mit annäherend ALLEN Events, die ich gefunden habe, veröffentlicht  – und das waren höchstwahrscheinlich noch bei weitem nicht alle!

Bis heute habe ich übrigens über 20 Posts über die Fashion Week verfasst (siehe unten), nicht, dass man die alle lesen müsste… Aber falls man sich zur Vorbereitung etwas ,,eingrooven“ möchte kann man bei Lesen von meinen Erfahrungen profitieren!

Schaut auf die Home-Pages der Firmen!

Seid Ihr ganz wild auf die Show eines Designers, dann schaut im Vorfeld, was es über ihn und seine Mode zu wissen gilt und überlegt Euch, wieso es gerade dieser sein soll! Ist es wirklich die Mode, mit der Ihr Euch identifizieren könnt oder aber spielen andere Beweggründe ein Rolle? Ich habe ein paar Labels, die ich absolut klasse finde und von denen ich mittlerweile auch das eine oder andere liebevoll gehütete Stück im Schrank habe… Wer meinen Blog etwas kennt, weiß, welche Firmen ich meine! Ich versuche, mir mit diesen Designern etwas aufzubauen und es ist nicht nur aller Liebling Guido!

5. Kongruenz bei seinen Aussagen bewahren!

Was in meinen Augen nicht sonderlich glaubwürdig scheint, ist einerseits, wenn man jeden Designer, mit dem man gerade zu tun hat, überschwänglich als ,,absoluten Liebling“ bezeichnet, allerdings kurz darauf den nächsten ebenso … Das kommt, zumindest wenn der OH-Pegel noch unter einer bestimmten  ,,Veritätsgrenze“ liegt,  meist nicht so gut an! Ich habe das auch einmal bei einer Bloggerin beobachtet…

6. Kein Tratsch!

Weit schlimmer noch ist es allerdings, über etwas oder jemand herzuziehen! (und das gilt nicht nur zur Fashion Week). ,,Ich will nur ehrlich sein!“ , habe ich manche von Euch sagen hören. Wenn man ein berühmter Kritiker oder ein dafür angestellter ,,Lehrer“ ist, mag einem das zustehen! Allen anderen: So werdet Ihr sicher nicht eingeladen! Denn jeder hat Angst, dass Ihr es bei Ihm genauso macht! Man muss auch nicht lügen, wenn man nichts oder nicht alles sagt!

 

 

7. Sich auch unter frei zugänglichen Events umschauen

Denn es gibt auch eine Menge Events, die für alle zugänglich sind und abgesehen davon mag ich es auch ganz gerne, ein bis zwei Dinge in Berlin zu unternehmen, die gar nix mit Mode zu tun haben, sonst bekommt man nach spätestens drei Tagen den ,,Mode-Koller“!

So, ich hoffe, ich konnte Euch einige kleine Einblicke und Tipps geben, wir lesen uns… Oder vielleicht treffen wir uns ja auch einmal auf der Fashion Week, das würde mich sehr freuen! Noch ein kleines Schmankerl am Schluss: Als ich in der Lounge vor einer Fashion Show so wartete, kam ganz schüchtern eine hübsche junge Dame auf mich zu und fragte, ob sie mich ansprechen dürfte, aber ich wäre doch die Blogger-Ärztin … Das hat mich wirklich unheimlich gerührt und wenn ich nicht gerade in einer Umkleidekabine zu kleine Badeanzüge anprobiere oder in zwei Minuten einen Vortrag halten muss, könnt Ihr mich ruhig ansprechen…Ich freue mich darüber!

Und nun wünsche ich Euch eine wunderschöne Woche, in der jeder Tag ein guter ist!

Alles Liebe, Eure Nessy

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Zurück nach Saarbrücken… Nur die schöne Kette (Orsay) erinnert an die Fashion Week, ansonsten sitzt da eine normale Frau mit einem angebrochenen Arm …, der Glamour – Faktor bleibt in Berlin – bis ich im Sommer wieder komme!

Literatur:

Zu diesem Text:

3. TEIL BERLIN PROMI-SPECIAL: ZU GAST BEIM „DSCHUNGELKÖNIG“ PEER KUSMAGK IM RESTAURANT „LA RACLETTE“)

FILM – PREMIERE ,,LICHT“ IN BERLIN INS DELPHI-KINO – WAS DIESEN FILM SO SEHENSWERT MACHT !

Bisher sind in dieser Reihe zur Mercedes Benz Fashion Week Berlin erschienen:

Frühjahr 2018 (Wintersaison 2018/19):

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2018 – MY STORY TEIL 1: CRASH MIT DER LEITER/ STYLERANKING

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2018 – MY STORY TEIL 2 : DIE ONE AND ONLY, SCANDALOUS RIANI – SHOW! HEISSE KLAMOTTEN, VIELE PROMIS UND … BAUSA

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2018 – MY STORY TEIL 3: PR SUGAR LOUNGE / BEAUTY-NEWS / WAS GITTA SAXX UND ICH GEMEINSAM HABEN UND WER DIETER BOHLEN WIRKLICH IST!

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2018 MY STORY TEIL 4: HASHMAG BLOGGER LOUNGE UND MAISONNOÉE SHOW ,,ESSENCE“

Sommer 2017 (Sommersaison 2018):

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 1: BERLIN, ICH KOMME! OUTFITS UND ACCESSOIRES, DIE ES IN DEN KOFFER GESCHAFFT HABEN (+INHALTSVERZEICHNIS ALLER BEITRÄGE ZUR MBFW)

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 2: ERSTES VIDEO ONLINE! ALLGEMEINE INFOS/STYLERANKING 

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 3: DAS VERRÜCKTE EVENT MIT HARALD GLÖÖCKLER UND DANDY DIARY – QUO VADIS, FASHION WEEK?

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 4: ZWEITES VIDEO ONLINE! FASHION & BEAUTY LOUNGE DER FIRMA REICHERT

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 5: DRITTES VIDEO ONLINE! RUNWAY SHOW MAISONNOÉE, GESANGSEINLAGE VON TÖCHTERCHEN ZOÉ

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 6: VIERTES VIDEO ONLINE! RUNWAY SHOW KRETSCHMER, TREFFEN MIT G.A. KRABBENHÖFT, M. SCHWEIGHÖFER, F. SILBEREISEN, K. BURKARD, L. KOTTUTZ UND B. KANY

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017 / 2018 , TEIL 7: RÜCKBLICK ÜBER MEINE ,,HAPPY WEEK“, FÜNFTES VIDEO ONLINE!

Frühjahr 2017 (Wintersaison 2017/18):

MERCEDES-BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2017 TEIL 1 : 17-20.1.2017, WIE – WAS – WO ? EIN ÜBERBLICK FÜR INTERESSIERTE MIT VIELEN TIPPS

MERCEDES-BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2017 TEIL 2: LOCATION KAUFHAUS JANDORF, PROMIS, DAS ,,NEUES MODEVERSTÄNDNIS“ UND VIELE BEISPIELE AUS DEN KOLLEKTIONEN

MERCEDES-BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2017 TEIL 4 – IMPRESSIONEN: STEFANIE GIESINGER BEI MAYBELLINE, SEXY LANA MUELLER SHOW, MIRJA DUMONT ´MAL ANDERS / RÜCKBLICK RIANI, SPORTALM, MARC CAIN UND VIELE ANDERE..

Sommer 2016 (Sommersaison 2017):

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016  SATIRE / LOOK OF THE WEEK: DIE FASHION WEEK BERLIN NAHT – ,,IK KOMME, WA?“

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016 TEIL 1: MÖGEN DIE SPIELE BEGINNEN… ! ETHICAL FASHION SHOW UND GREENSHOWROOM

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016 TEIL 2: DIE AUFREGEND UNAUFGEREGTE KOLLEKTION DES LABELS MAISONNOÉE

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN  S 2016 TEIL 3 PROMI – SPECIAL: MEIN PERSÖNLICHES MODE-VERSTÄNDNIS UND DIE RIANI-SHOW – AUFMARSCH DER PROMIS UND EMOTIONEN…

MERCEDES BENZ FASHION WEEK  BERLIN  S 2016 TEIL 4 PROMI – SPECIAL : DIE SPORTALM SHOW UND MEIN PERSÖNLICHES TREFFEN MIT DEN GERMANYS NEXT TOPMODEL KANDIDATINNEN YUSRA UND LARA

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017 TEIL 5: MEINE LANGHAAR – FRISUREN, MAKE UP UND NÄGEL…

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016 TEIL 6 – PROMI SPECIAL: MEIN TREFFEN MIT ,,THE ONE AND ONLY“ RICCARDO SIMONETTI 

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016  TEIL 7 – PROMI SPECIAL: DIE GUIDO MARIA KRETSCHMER SHOW, MEIN TREFFEN MIT STEFANIE GIESINGER, NATASCHA OCHSENKNECHT UND NOCH MEHR PROMIS…

FRÜHJAHR 2016 (Wintersaison 2016/17):

RÜCKBLICK FASHION WEEK BERLIN JANUAR 2016 UND EINE KLEINE ZEITREISE IN DIE 70ER…SCHÄTZE AUS MEINEM ARCHIV!

 

Alle sonstigen erschienenen Berlin-Specials:

1. Teil Berlin ist eine Reise wert… Auf der Suche nach Berlins “neuer” Seele…

Eindrücke von Berlin, Taxifahrer, Hilton-Hotel, rund um Checkpoint Charlie, Mauerbesichtigung, „Mall of Berlin“

2. Teil Berlin Promi-Special: Harald Glööckler-Events…

Am 26.2.2016 war ich zum Ladies-Day in den wahrlich pompöösen Glööckler Store eingeladen. Für mich ein Anlaß, mich mit Phänomen Harald Glööckler einmal näher zu befassen…

3. Teil Berlin Promi-Special: Zu Gast beim „Dschungelkönig“ Peer Kusmagk im Restaurant „La Raclette“         

Auch der Besuch bei Peer Kusmagk war etwas ganz Besonderes, wenn auch ein Kontrastprogramm zu der Modeboutique von Herrn Glööckler. Bei flackerndem Kaminfeuer unterhielten wir uns in rustikaler, gemütlicher Atmosphäre mit einem erstaunlich offenen, unpretentiösen Peer und genossen am Tischgrill mit Holzkohle geschmolzenen Käse…

4. Teil Berlin Fotoshooting in der Mall of Berlin: Schminken und Posieren inmitten des neuen Einkaufscenters 

Zwischen Kongress, Besichtigungen und Meetings blieb auch noch Zeit für ein Shooting …

5. Teil Berlin-Special Medizin: Neuigkeiten vom Deutschen Krebs-Kongress DKK 2016 – Ein Überblick

Die Krebstherapien und -erkenntnisse  haben in letzter Zeit erstaunliche Fortschritte gemacht. Hier berichte ich Euch, was im Einzelnen herausgefunden wurde…

 

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Fitness, Frühling, Freude! Shortstory über Pfunde und Motivation …

Hallo Ihr Lieben!

fullsizeoutput_a3fDie ersten Sonnen-Tage lassen unser Herz aufgehen,  zeigen aber auch gnadenlos jedes Staubkorn, das durch die Wohnung schwebt – und das sind zugegeben Tausende, die den Sonnenstrahl, der durch´s Küchenfenster kommt, mit einem Schwebetanz begrüßen… Eindeutig Zeit für den Frühjahrsputz!

Aber auch die Schaufenster in der Stadt locken schon mit zarten Farben und raffinierten, neuen Schnitten. Sicher ist es noch ein wenig früh, andererseits ist JETZT noch alles in allen Größen da – und – wie heißt es so schön? Der frühe Vogel fängt den Wurm!

Deshalb dachte ich mir, als ich zufällig seit langem einmal wieder durch die Stadt schlenderte und in einem Schaufenster tolle Frühjahrs-Klamotten entdeckte: ,,Nichts wie rein in den Laden und ab mit den schicken Fummel in die Umkleidekabine!“

Gesagt -getan! Als erstes fiel mir allerdings auf, dass in diesen Kaufhäusern doch zunehmend gespart wird. Denn die Lichtverhältnisse waren wirklich mehr als ungünstig! Anstatt meiner durchtrainierten, leicht gebräunten Reiter-Beine sah ich nur bleiche Wabbel-Schwabbel-Stämme! Zudem schienen diese  Spiegel seltsam gewölbte Oberflächen zu haben, die tatsächlich Röllchen an den Hüften projezieren konnten! Denn, bei aller Liebe, dass da war ganz und gar nicht ,,ICH“! Kommt, Ihr kennt mich! Ich bin doch kein Walross, oder vielleicht doch?

Nun ja,  ich wollte jetzt auch nicht mit meiner Kritik am Kaufhaus-Equipment übertreiben! Am liebsten hätte ich mich nämlich sofort angezogen und den Chef des Ladens aufgesucht, um ihm einmal etwas über ordentliche Beleuchtung und hochqualitative Spiegel und so zu erzählen …

Aber ich bin nun ´mal ein feiner Mensch, auch in Krisen-Situationen. Lacht nicht! Is so! Manchmal jedenfalls! Das hatte also Zeit bis nachher. Aber tun mußte ich es. Er würde mir schließlich sicher dankbar sein! Solche Missstände gehen doch schließlich gar nicht…

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Jedenfalls entschloss ich mich, zuerst noch kurz das feine Stöffchen überzuziehen, wozu ich mich schließlich in dieses Mini-Quadrat hier begeben hatte! ,,Autsch!“ Schon hatte ich meinen vor kurzem verletzten Arm angestoßen! Das war aber auch viel zu eng hier… Noch  so ein Punkt…  Nein, versteht mich nicht falsch! ich bin kein motziger Mensch! Nur eine genaue Beobachterin, der Mißstände sofort ins Auge fallen!

Und abgesehen davon, war mein Unterbewusstsein, das aus unerfindlichen Gründen annahm, dass diese Röllchen tatsächlich vorhanden sein könnten, nicht mehr ganz so  gut gelaunt!  Das war natürlich blöd, wo ich mich doch grad so über den Frühling freute!

Aber so toll der Fummel auch an der Schaufensterpuppe aussah… ich bekam das Teil nur mit einer Mischung aus Mongolentanz und einer extremen Prüfung der Dehnbarkeit des Stoffes (den dieser leider nicht bestand) und dem Ausstoßen rhythmischer unflätiger Laute über meinen Kopf.

,,Hoffentlich ist niemand hier, den ich kenne!“…dachte ich noch. Zu spät! ,,Kann ich ihnen helfen?“ Strahlend riss die Verkäuferin, Frau X, die mich letzte Woche beim Waldspaziergang getroffen hatte, den Vorhang der Kabine auf. ,,Tja“, grinste sie,  diese Kleider-Größen werden auch immer kleiner, finden sie nicht? Besonders nach Weihnachten!“ und dabei zwinkerte sie verschwörerisch mit einem Auge. Grrr…. Das ist der Nachteil, wenn man Waldspaziergänge macht.. Natürlich lag mir die richtige Antwort auf der Zunge, aber diese Art von Schlagfertigkeit geht leider bei meinem Verständnis von Freundlichkeit gar nicht…

Wobei sie natürlich recht hatte. Auch mir war mittlerweile  klargeworden, dass Größe 36 gestern war und sogar 38 ziemlich spack saß! Schließlich bin ich jemand, der nicht dauernd Ausreden für seine eigenen Mißstände sucht, sondern der Realität ins Auge blickt und die Verantwortung für seine Verfehlungen auch übernimmt! Ehrlich gesagt finde ich Leute ziemlich krude, die sich dauernd vor der Realität drücken wollen..

 

Training war angesagt! Und zwar täglich! Gewichtskontrolle, Diät, Hometrainer – die ganze Palette! Schließlich weiß ich, als Vielfach-Expertin für fast alles, genau, wie´s geht. Nööö, liebe Leute! Die ,,Wunderpille“ ist noch nicht erfunden! Leider nicht … Ein wenig Disziplin müsst Ihr für Euren Traumbody schon aufbringen! Von nix kommt nix! Glaubt Ihr denn, dass Heidi Klum ihren Traumbody auf der Kirmes gewonnen hat? Nee, nee! Die hat ihren ,,Privatcoach“ , der sie dreimal pro Woche im Viereck herumscheucht. Da ist nix mit Hamburger essen! Die werden sofort nach dem Instagram-Post entsorgt!

Und quasi so  – ist das auch bei mir! Denn wenn ich eins kann, dann das! Durchziehen, was ich mir vorgenommen habe! Immer! Konsequent! Meistens jedenfalls… Naja, manchmal… Aber manchmal ehrlich!

Die Waage hatte zugegeben  schon lange keine Batterien mehr und über Weihnachten und Silvester hatte sich auch niemand darauf gestört… Weil sowieso niemand Lust hatte, sich darauf zu stellen … Hätte ja vielleicht die Laune verderben können! Doch das sollte jetzt anders werden! Ohne sich zu wiegen kann man schließlich nicht objektiv abnehmen, oder?

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atmungsaktive Stoffe sind das A und O beim Training

So kaufte ich auf dem Heimweg, voller guter Vorsätze, zunächst schon einmal Batterien für das gut Stück! Immerhin ein Anfang! Doch als ich sie dann, voller Spannung, fachgerecht installiert hatte,  würde mein Enthusiasmus jäh gebremst. Das Ding musste noch irgendwie anders kaputt sein! Schade… Oder könnt Ihr Euch etwa erklären, warum ich plötzlich DREI KOMMA SECHS !!! Kilogramm mehr wiegen sollte, als noch im Oktober ? Nun gut, die Winter-Unterwäsche ist natürlich auch besonders schwer… Hmm….  Ich brauchte eine Referenz-Person! Seltsamerweise war bei meinem Mann das Gewicht aber konstant geblieben! Konnte das vielleicht sogar tatsächlich stimmen? Auszuschließen war es jedenfalls nicht… Dennoch werde ich die Waage überprüfen lassen! Sicherheitshalber! Auch wenn ich wahrscheinlich – ich geb´s ja zu – doch  ganz gut zugenommen hatte! Schließlich ritt ich auch schon 3 Wochen nicht mehr, weil ich mir, wie ihr ja vielleicht noch wisst, meinen Arm angebrochen hatte. Da kann sowas dann schon einmal vorkommen

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So galt meine zweite Frühjahr-Fitness-Aktion dem Hometrainer, um den ich den ganzen Winter über fein säuberlich herumgewischt hatte. Eigentlich wollte  mein Mann ihn mehrere Male in den Keller räumen. Natürlich konnte ich das aber, als fitnessbegeisterte ,,Sportaholic“, die ich nun einmal, bei aller Bescheidenheit, hüstel, bin, nicht zulassen! Es hätte ja sein können, dass ,,man“ plötzlich Lust bekommen hätte, dieses High-End-Gerät tatsächlich zu benutzen! Schließlich konnte es auf Knopfdruck (fast) alles ausrechnen: Kilometerzahl, Kalorienverbrauch und sonstige exotische Dinge … und … -fast hätte ichs vergessen –  auf sein Smartphone könnte man, wenn man kapieren würde, wie man das macht, es denn wollte, auch noch alles draufladen… Schon ein ausgefuchstes Supergerät, mit dem man quasi im Schlaf abnimmt, oder? Deshalb musste ich es ja auch seinerzeit nach der Geburt meines  mittlerweile zwölfjährigen Sohnes unbedingt haben! Abgesehen davon, ist es ja quasi noch wie neu, weil ich es, nun ja, sagen wir einmal,  sehr schonend behandelt habe …

Version 2

Und da mein Mann schließlich seiner ,,fitnessbegeisterten Frau“ niemals im Wege stehen wollte, feierten wir also vergangenes  Jahr an Weihnachten und Silvester um das zugegeben sehr sportlich wirkende Gerät drumherum. Ging auch! Man musste nur den Weihnachtsbaum ein wenig mehr in die Ecke rücken, sodaß er hinter dem Fitnessgerät Platz fand, welches natürlich seine ausgeklügelte Standposition nicht verändern durfte… Hatte sich aber fast niemand dran gestört und aus den stimmungsvollen Weihnachtsbildern wurde es einfach wegretuschiert – das aber nur nebenbei! Macht Euch nicht lustig! Denn, wie ich es voraus gesagt hatte, wurde es tatsächlich auch EINMAL benutzt. Und das kam so: Als wir das Haus an Weihnachten voller Gäste hatten, setzte sich jemand, der besonders Sportliches sein wollte, darauf, um  unter den bewundernden Blicken der  Anwesenden zwei Kalorien des opulenten Weihnachtsessens mit großer Geste mit Fünf ganzen Umdrehungen der Pedale wieder ,,abzutrainieren“! Ihr seht also, meine weise Voraussicht war durchaus angebracht!

Natürlich  machte ich mich trotzdem, vor meinem ersten geplanten Gebrauch, daran, auch dieses gute Stück wieder richtig  ,,startklar“ zu machen. Eigentlich wollte ich ja, bevor ich auf dem Sattel platznahe, nur ein bißchen drüberwischen – Von wegen Mikrostaub und so. Kennt man ja. Sehr gefährlich! Nicht, dass ich beim ersten Training eine Staublunge davon tragen würde…Nach 45 Minuten akribischen Putzens jedoch fühlte ich bereits leichte Ermüdungserscheinungen. Nun ja, Putzen ist ja quasi auch eine Art Sport. Außerdem soll man es am ersten Tag auch nicht gleich übertreiben, oder? So ließ ich es für den Tag gut sein!

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Am nächsten Tag meines ausgeklügelten Fitnessprogrammes, es war schon abends, wollte ich mich gerade auf den Sattel setzen, da fiel mir auf, dass ich mit Jeans und Sweatshirt sehr unpassend für solch eine sportliche Betätigung gekleidet war!  I

Glücklicherweise erinnerte ich mich, dass ich just auf der Fashion Week im Januar von der Firma Fablethics mit gar schicken und atmungsaktiven Klamotten ausgestattet worden war.  I

ch hatte dem gutaussehenden Mann, der mich so nett beraten hatte, doch versprochen, etwas damit zu posten! Klar, dass ich mein Wort halten mußte. Nein, so etwas schiebt man schließlich nicht auf die lange Bank! Ob das abgesprochen war und  ich dafür Geld bekommen würde? Nein, das natürlich nicht, aber trotzdem! Wenn mir was gefällt, darf ich es doch trotzdem posten, oder? Also! So probierte ich diese Klamotten gleich einmal aus! Und tatsächlich passten sie wie angegossen! Kein Drücken oder Kneifen, einfach nur gut. Naja, okay,  bei dem Pulli waren die Ärmel unten doch ein wenig eng … aber sind wir ´mal nicht so, das war wahrscheinlich Absicht, dass sie nicht nach oben rutschten, oder nicht? Keine Ahnung… Ansonsten waren sie jedenfalls supi!

Lange Rede, kurzer Sinn, wie das aussah könnt Ihr ja sehen! Okay, es war schon Abend, tagsüber wäre das Licht vielleicht etwas besser gewesen! Aber nun wisst Ihr ja auch, wieso ich nur da Zeit hatte -weil ich sonst hätte trainieren müssen, hihi!

Aber am nächsten Tag würde ich wirklich trainieren! Ehrlich! Ihr kennt mich! Wenn ich etwas sage, mache ich das auch! Konsequent!

Also.. setzte ich mich lässig in Pose … tippte ein wenig an dem Display herum und –  siehe da – unter einiger Kraftanstrengung zwar, aber immerhin! … hielt ich das Ganze gefühlte 30 Minuten durch, bevor ich, mit puterrotem Kopf und leicht bläulichen Lippen, pumpend wie ein Marienkäfer vor seinem ersten Flug, erschöpft auf dem Lenker zusammenbrach! Als ich halbwegs wieder Luft zum Atmen hatte, schaute ich neugierig auf das Display… und glaubte meinen Augen nicht! Laut Egometer-Computer hätte ich nur ganze sieben Minuten durchgehalten und lediglich sechzehn Kalorien verbraucht!  Was für ein Nonsens! Wahrscheinlich war dieses Teil doch so ein Chinaimport. Ob die Garantie noch hielt? Fast neu und schon wieder kaputt!

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In diesem Sinne wünsch ich Euch viel Spaß und tolle Ergebnisse bei Eurem Frühjahrs – Workout!

Bis bald, alles Liebe, Eure Nessy

 

 

Short Story/Fashion: Wenn eine Silvesterparty so richtig schön schiefläuft …

Hallo Ihr Lieben!

Wie es sein sollte …DSCN0061 (4)

Versteht mich nicht falsch! Natürlich freue ich mich wie ein Schneekönig, um dem Jahreswechsel Besuch von Menschen zu haben, die warm und herzlich sind!

Man verbringt mit ihnen schöne Stunden, redet, feiert, tanzt, lacht, isst, hört Musik … Oder man marschiert mit ihnen in eine Kunstgalerie  und führt dort kluge oder witzige Gespräche, während man Obskures und Althergebrachtes bestaunt! Mal ehrlich, gehört Ihr zu dem Menschen, die sich alleine, sozusagen nur mit der Kunst, in trauter Zwietracht, unterhalten können? Chapeau! Das sind sicher nicht mehr als zwei Prozent der Bevölkerung. Wenn überhaupt. Ich meine, wer versteht denn die Sprache der Kunst schon wirklich?

Aber kommen wir zu den Geschehnissen rund um den Jahreswechsel, die bei mir dieses Jahr so unglaublich ausfielen, dass ich fast glaubte, ich würde dies alles nur träumen. Dabei war es tatsächlich bittere Realität …

Der kleine Wermutstropfen …

Alles fing mit einem vergleichsweise kleinen Wermutstropfen an, der auf die Geschehnisse rund um den Jahreswechsel tropfte, da mein Vater kurz vor Silvester bei einem Spaziergang nicht bedacht hatte, dass der Weg unter dem Schnee im rauhen, hohenlohischen Hinterland vereist sein könnte … weshalb er prompt auf der Nase, sorry , dem Hinterkopf landete! Tja, es ist immer wichtig, auch den Inhalt von Verdecktem zu berücksichtigen. IMG_5746 (4)

Zum Glück waren, außer einem Brummschädel, der zu dieser Jahreszeit ja eigentlich nix Ungewöhnliches darstellt,  alles heil geblieben.

Nur solte er zur Beobachtung noch im Krankenhaus bleiben und Lust auf eine bis zu vier Stunden dauernde Fahrt hatte er verständlicherweise auch nicht!  So weilte er unter der Obhut von ein paar hübschen Krankenschwestern mit alkoholfreiem Sekt und Knabberzeugs in der Lounge Ecke eines ordentlichen schwäbischen Krankenhauses, um zusammen mit einer illustren Runde das Feuerwerk über die Stadt zu genießen…

So konnte immerhin meine Mutter ruhigen Gewissens alleine mit meinem Sohnemann, der bei ihnen einen Teil der Ferien verbracht hatte, den weiten Weg durch Wind und Wetter an Silvester zu uns antreten …

Was der Plan für Silvester war …

Es war ausgemacht gewesen, dass man sich um etwa halb elf abends zum Süppchen à la Steff&Nessy bei uns treffen würde, um danach, frisch gestärkt, zusammen ein wenig zu ,,knallen“. Mit den jeweils eigenen Gästen würde man sich vorher  schon zu Abend essen und sich auf die Sause um Mitternacht ein wenig ,,eingrooven“ – so zumindest der Plan! Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt…

Zu vorgerückter Stunde erwartete unsere lieben Gäste, die quasi aus dem Paralleluniversum in das unsere stoßen würden also ein aufwändig dekorierter Tisch mit allerlei liebevoll vorbereiteten Nettigkeiten, die es zu entdecken galt, dazu ein exquisites Süppchen, das mit unterschiedlichen Garzeiten und feinster Konsistenz der Akt des Nachmittags gewesen war …

Ob der Mengen, die wir meinten, zu benötigen, war diese kulinarische Köstlichkeit nur in echter Koproduktion  zwischen mir und meinem Mann zu bewerkstelligen gewesen und wer uns zugeschaut hätte, wie wir an die sieben Liter Suppe fein säuberlich durch das Sieb strichen, hätte sich ob unserer Akribie vermutlich scheckig gelacht!

Aber da einer unserer lieben Gäste gerade in Indien in einem Ashram geweilt hatte, und wir annahmen, dass er nach wochenlangen Fasten wohl nun mit feinst ausgebildeten Geschmacksnerven zurückgekommen wäre, wollten wir ihm mit dieser indisch angehauchten Suppe unsere Ehrerbietung erweisen und selbstverständlich war und für den ,,heimgekehrten Sohn“  kein  Gemüseberg zum Schnippeln zu hoch …

 

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Deko…  Im Nachhinein betrachtet hätte ich zumindest den Grinse – Mund doch ganz gut gebrauchen können, denn an diesem Abend sind mir die Gesichtszüge doch ab und an etwas entglitten… 

 

Dekoration ist die halbe Party! Aber eben nur die Halbe … In unserem Fall nicht einmal ein Prozent …

Und dann war es endlich soweit. Die  halbe Stunde davor hatten wir einigermaßen nervös mit den letzten Vorbereitungen verbracht … Die Dekoration war nocheinmal zurechtgezuppelt worden und der Riesen-Suppentopf musste auf der idealen Temperatur gehalten werden. Das vom Bio-Bäcker erworbene Graubrot war in nicht zu großen und nicht zu kleinen Stücken, von jedem Platz gut erreichbar, platziert worden und die gebastelten Silvester-Masken für ein fröhliches Mitternachts-Photo auf den Tellern platziert, zudem kleine Tischknaller und Seifenblasen-Sets in Form von Sektflaschen  wie zufällig zwischen den Tellern verteilt worden.

Wenn es auf dem Tisch etwas zu entdecken gibt, wird schließlich die Fantasie beflügelt, kleine, spannende Geschichtchen ergeben sich wie von Zauberhand und schließlich hat jeder mehr oder weniger zu tun, die Dinge auszuprobieren und Menschen, die sich noch nicht s gut kennen finden leichter zusammen. So die Theorie! An den Gästen, die bereit dawaren, lag es jedenfalls nicht! Neugierig beäugten sie die kleinen Gagets und malten sich schon aus , wass passieren würde, wenn …

Ja, das Ganze hätte wirklich lustig werden können, wenn sie NICHT stattgefunden hätte,

Die Ankunft aus dem Paralleluniversum …

Voller Vorfreude öffneten wir die Tür und begrüßten den mit einer dreiviertel Stunde Verspätung eintreffenden Trupp überschwänglich. Was tat das an so einem tollen Abend schon zu Sache?  Auch die  Sprudel- und Cremantflasche in den Händen übersahen wir jovial… Vielleicht litt ja jemand unter einer Champagner-Allergie?

Die Leutchen traten ein, sahen sich um und setzten sich … NICHT an den Tisch, sondern erklärte, lieber stehen zu wollen.  Nun,… ähm, zwar war die Suppe gerade richtig temperiert und das Brot duftend frisch, aber ..was solls.  ,, Später dann, nach Mitternacht, essen wir was“ wurden wir mit strahlenden Augen ,,vertröstet“.

Der geläuterte Ashram-Heimkehrer indes, hatte wohl in der Zeit der Abstinenz  seine Gewöhnung an den Alkohol etwas verloren und zudem den Ehrgeiz entwickelt, die Entbehrungen wieder wettzumachen, jedenfalls hatte er schon ordentlich vorgeglüht, wie man nicht nur an seinem hochroten Kopf erkennen konnte! Der  ,, C2H6O „- Gehalt seiner Ausatemluft ergab  in der Verbindung mit einer  Knofifahne, die jeden Vampir vermutlich in die Flucht geschlagen hätte, eine  eindrucksvolle Melange, die mich eigentlich schon bei der Begrüßung zumindest hätte stutzig machen müssen. Doch noch wähnte ich mich als absolute Herrin der Lage die den Abend mit Geschick schon in die richtige Richtung  würde lenken können…

Allerdings  hätte ich es wissen können. Denn mein Mann machte bei  ,,Ärger in Verzug – Situationen immer so ein seltsames Dackelgesicht, das ich genau jetzt bei einem Seitenblick für den Bruchteil einer Sekunde ganz deutlich erkennen konnte, bevor er seine Gesichtszüge wieder unter Kontrolle hatte……

Als nächstes ging es um die Musikauswahl, die ja an Silvester eigentlich nicht das Problem sein sollte, wie wir Kinder der Sonne in unseren unschuldigen Ansichten annahmen. Außerdem war gerade ein  kleines rundes Kästchen, dass tatsächlich in gewissen Rahmen kommunizieren konnte, auch bekannt als ,,Alexa“ , an Weihnachten in unser Haus eingezogen. Tatsächlich hatte das Teilchen schon für einige Erheiterung gesorgt, denn lustige Witze und Ratespiele waren noch Aleksas leichtete Übung!

Allerdings hätte ich nicht für möglich gehalten, dass auch das genaue Gegenteil  …  Aber lest selbst!  Tatsächlich schallten nun nämlich ständig Rufe von potentiellen Aleksa-Auftraggebern durchs Wohnzimmer wie :,,  Alekkksaaa, spiele dieses geile Lied der Backstreet Boys, ähm, Du weißt schon, Lautstääärke zeeeehn!“ .

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Ich merkte, wie sich in meiner Gefühlswelt so langsam eine leise Unentspanntheit breit machte.  Verschiedenste Gäste zu bewirten, für jeden ein freundliches Wort zu finden, fünf Schwerverletzte … – alles kein Ding für mich… aber das hier? Irgendwie verstand ich nun, was sich hinter den ominösen Worten:,,Ich fühl´ mich wie im falschen Film!“ genau verbarg! Hier befand ich mich eindeutig in  einer Mischung aus Mr. Bean,  Louis de Funès und Dinner for one. Nur irgendwie realistischer…

Aber warum eigentlich nicht das Ganze von der lustigen Seite aus betrachten? Stand up Comedy, Screwball-Komödie oder Slapstick? Egal! Schreibt nicht das Leben selbst die witzigsten Geschichten? Also beschloss ich mich einfach  zurückzulehnen und wie in einem Theaterstück zuzusehen, was noch passieren würde…  Und das Drehbuch Lebens enttäuschte mich wahrlich nicht!

Aber leider wurde auch aus meiner doch irgendwie echt grandiosen ,,Theater-Lösung“ nix, denn im Raum mühten sich mit mir auch noch einige andere  liebe Menschen ab, ihre Rolle als gutgelaunte Gäste des Abends nicht zu verpatzen. Gar nicht so leicht, wenn es nicht einmal eine Generalprobe gegeben hat und man sowieso mit der Schauspielerei nichts am Hut hat. gute Mühe zu bösem Spiel zu machen!  Vor allem war die Lautstärke die eines Düsenjägers mitten im Wohnzimmer kurz vor dem Durchbrechen der Schallmauer! Auf die paar nette Spielchen, die geplant gewesen waren, reagierte die herumstehende, teilweise schon etwas dumpf blickenden Meute zum Teil noch nicht einmal mit einem blasierten Lächeln und Sohnemann, der wie die Katze vor dem Mauseloch  mit Spannung und Vorfreude auf diese normalerweise witzigen und coolen Leutchen gewartet hatte,  verstand die Welt nicht mehr…

Aber kommen wir zum nächsten Akts unseres kleinen Theaterspiels…

Der Uhrzeiger näherte sich Mitternacht… Während ich mich noch um die von der lauten Musik völlig verängstigten Hunde kümmerte, für die die Landung eines UFOs nicht hätte schlimmer sein können,  kam jemand,  mit einem sichtlich verstörtem Gesichtsausdruck auf mich zu und berichte mir, dass sich einer der Gäste aufgemacht hätte, die Beete im Garten mit Raketen zu bestücken …   Uups! Okaaay … Gedankenfetzen wie ,, erzürnte Nachbarn, verschreckte Pferde, Raketenteile, die das ganze Jahr über noch irgendwo wieder auftauchen würden…“ schossen mir durch den Kopf, falls dieser selbsternannte Pyrospezialist in unserem Garten, dem Hort der Ruhe und des Friedens in stressigen Zeiten, der Rückzugsort unserer Vierbeiner an Tagen wie diesem, seine One-Man-Show abziehen würde. Also erkundigte ich mich vorsichtig bei ihm, was er denn so en Detail  vorhätte… ,, Ich mach das schon jaaahrelang und weiß genau, was ich tue, weißte!“ war die sichtlich genervte Antwort und es gab mir den Anschein, dass  ER MICH hinsichtlich dieser Frage für wirklich bescheuert hielt!Und zugegeben muß mein Gesichtsausdruck in dem Moment bei soviel Ignoranz auch mehr als perplex gewesen sein …

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Schließlich siegte dann doch die etwas direktivere Art meines Göttergatten, um den Freund der lauten Böller,  sichtlich beleidigt zwar, aber doch zumindest gehorsam, von seinem Treiben in unserem Garten abzubringen!

Als nächstes wurde leere Weinflaschen gesucht. ,,Waaas? Gibt´s nich! Du hast keine leeren Weinflaschen im Haus?“ – ,,Nein,“ musste ich kleinlaut zugeben, ,,die bring´ich immer gleich weg und wenn keine Feierlichkeiten sind, trinken wir kaum Wein!“ Miteidige, verwunderte Blicke trafen mich.  Tatsächlich waren hier vor dem Erscheinen des Zusatztrupps lediglich zwei mickrigen Flaschen getrunken worden! Schließlich löste mein Mann das Problem recht simpel mit wassergefüllten Sprudelflaschen, auch, wenn dies bestimmt für unseren one and only Pyrospezialist eine echte Zumutung bedeutet hätte! Aber  das fanden wir  Gott seis gedankt nicht mehr heraus, denn dieser grummelte nun vor sich hin, da er die ,,Vertreibung aus dem Paradies“ doch noch nicht so ganz verkraftet hatte.

Indes entbrannte eine mehr oder weniger intelligente Diskussion um die Qualitätsmerkmale eines guten  Feuerwerks, welche natürlich kein gutes Haar an dem Teil, dass meine Tochter extra NICHT  beim Billig-Discounter erstanden hatte, ließ. Vor allem auch deshalb, weil ich bewußt um einzelne Teile gebeten hatte, weil in den Vorjahren mit jedem Böller, der erfolgreich in die Luft gezischt war, auch die Laune ins unermeßliche mit ,,Ahhs“ und ,,Ohs“ anstieg uns sich auch die Frauen, die das zum Teil vorher noch nie gemacht hatten,  fröhlich in der Zündelei versucht hatten!

Nicht so dieses Jahr… Alles was die Damenwelt heuer dazu beitrug, waren maulige Sätze wie: ,,So ein richtiges Feuerwerk wie bei den Franzosen ist das aber nicht, aber so eine Batterie war Euch ja bestimmt zu teuer!“

Zugegeben bin auch ich kein großer Freund des mitternächlichen Feuerwerkens. So beschränkte ich mich auch dieses Jahr darauf, mich um die zwei- und vierbeinigen Angsthasen zu kümmern und die ,,Front“ lediglich mit Nachschub zu versorgen. So öffnete ich bei meinen ,,Außeneinsätze“ auch nur kurz die Tür, um  von Zeit zu Zeit nachzufragen, ob alles ,,in Ordnung“ sei …

Bei meinem zweiten oder dritten solchem Akt der Gastfreundschaft an diesem Abend wurde mir dann auch promt mit ,,Ne“  geantwortet ,,Champagner ist alle, bring ma!“ Nein, natürlich war nix Verwerfliches daran, das will ich ja gar nicht behaupten! Für so kleine Dienste sind Gastgeber ja (unter anderem) auch da … also alles gut!

Als ich also schnell eine neue Flasche aus dem Kühlschrank geholt hatte und dem vermeintlich Durstigen in die Hand drücken wollte, befand sich darin allerdings  ein nicht nur gut gefülltes, sondern tatsächlich randvoll gefülltes Rotweinglas. Da hatte wohl jemand wirklich große Angst zu verdursten ! ,,Soll ich Dir schnell noch ein Glas für den Schampus bringen?“ fragte ich etwas irritiert nach. Aber sofort kam es im Befehlston eines Feldmarschalls  zurück ,,Was will ich mit Schampus, ich trink` jetzt Rotwein!“ Oh weiha! So langsam kam die Länge meines Geduldsfadens  gefährlich nah an die Länge seines Gedächtnisses heran!

Aber mein Auftrag war damit noch nicht erledigt. Als nächstes sollte ich Wunderkerzen-Nachschub besorgen… was mich wunderte, denn soweit ich informiert war, waren doch noch etliche davon da gewesen. Aber weiterhin gute Miene zum bösen Spiel machend, kam ich kurze Zeit später mit dem Gewünschten zurück.

Doch unser Pyrofreund  war nicht mehr zu sehen. ,,Auch recht!“ dachte ich bei mir und wollte mich schon wieder umdrehen, da hörte ich  inmitten der Menschenmenge  ein scharfes Geräusch… Gleich darauf entdeckte ich ihn wieder ! Er hatte eine Handvoll Wunderkerzen gleichzeitig illuminiert, aber anstatt sie wenigstens an die Umstehenden zu verteilen, schwenkte er diese geballte Ladung nun wie das Excalibur-Schwert des König Artus an ihnen vorbei, sodass sie erschrocken zurückwichen… Bis auf Sohnemann, der auch in der Menge stand! Aber er war ob dieses Verhaltens so geschockt, dass er wie paralysiert dastand! Mit einem Satz, wie ihn nur der Mutterinstinkt hervorbringen kann, war ich bei ihm, sodass ich ihn gerade im letzten Moment noch aus der Schwert- äh  Schwenklinie ziehen konnte … Uff… das war wirklich knapp gewesen…

Ob meines zugegeben etwas humorlosen Blickes, den der begeisterte Wunderkerzenschwenker daraufhin  wiederum pfeilscharf traf,  beschloss unser Freund des illustren Lebens nun, dass es Zeit für ihn und sein Gefolge wäre, den Rückzug anzutreten. Schließlich hatte man die Nessy´sche Hochburg der Herzlichkeit  und des Spießbürgertums erfolgreich, zumindest für diesen Abend zu Fall gebracht! Allerdings ging, oder besser, wankte er, natürlich ohne sich von irgendjemand zu verabschieden auf der Mitte der Straße von dannen… Warum auch auf Wiedersehen sagen?DSCN0041 (2)

 

Ich bin selten sauer. wirklich selten. Aber in diesem Moment war mein PH -Wert so nieder, dass ich vermutlich sogar saure Gürkchen in meiner Säure hätte auflösen können!  Auf der anderen Seite bin ich auch gutmütig. Wirklich gutmütig… Und schließlich schoss urplötzlich die Erinnerung an wirklich gute Gespräche in mir hoch und auch lustige und schöne Momente. Wirklich listige und schöne… Denn eigentlich war ER tatsächlich einmal ein guter Freud gewesen, der nach Wochen der Abstinenz in diesem blöden indischen Ashram einfach einmal wieder so richtig einen oder auch zwei sitzen hatte … Wäre es nicht so gewesen, hätte ich vermutlich meine Contenance wie er die Knaller-Tüten einfach fallen  lassen… So aber drehte ich mich um und ging ins Haus…

,,Nur Mut, auf jetzt zum Süppchen-Essen“, sagte meine Mutter mit einem breiten Grinsen zu  mir, die mir natürlich an der Nasenspitze ansah, was ihr Töchterlein so dachte …  denn wir nahmen an, dass der Rest der nicht sitzen wollenden Truppe nun, wie von ihrem Kumpel angekündigt, auch den Ort des Geschehens verlassen würden und sei es nur, um dafür zu sorgen, dass ihm nix passieren würde, wenn er sich nicht entscheiden konnte, auf welche der Straßenmittellinien er nun gehen wollte…und wir, der hungrige Rest, würde dann in Ruhe die noch wartenden kulinarischen Köstlichkeiten genießen können. Es war nämlich auch noch eine kleine Auswahl an Nachtischen  angedacht gewesen… So zumindest war der Plan!

Aber es gibt nun mal Welten, in denen herrschen andere Gesetze…  Jedenfalls waren  Sohnemann und ich, wie auch manch´anderen  Gäste, einmal mehr durch die Schule des Lebens gegangen. Aber dennoch wollte er, wie ich mich auch, noch verabschieden. Aber , oh Wunder, die Antwort kam promt: ,,Willst Du uns etwa schon loswerden?“ In dem Moment fiel mir echt die Kinnlade runter! Da war dieser wunderschön gedeckte, Tisch, an den sich von ihnen niemand setzen wollte, die Gespräche hielten sich im Niveau unter der Zimmertemperatur und der Gute-Launepegel hielt sich irgendwo zwischen  ,,unterirdisch“ und nicht meßbar … Im Gegenteil… Denn jetzt ging die Diskussion über die Unhöflichkeit meines Sohnemannes  erst los … Erklärungen meinerseits wurden kurzerand ignoriert… denn Argumente sind schließlich nx für Freigeister!

Also nix da Gemütlichkeit! Denn die ,,wir wolle uns nicht setzen und auch nix essen“ -Fraktion zog es vor, noch weiter zu bleiben. Allerdings mieden sie nach wie vor den Tisch, wie der Teufel das Weihwasser…  Dieser war, bis auf wenige Plätze, immer noch so unberührt wie Jungfrau Maria VOR ihrer Empfängnis.

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Mittlerweile war ich allerdings hungrig, hatte wir doch in Erwartung der weiteren Köstlichkeiten um Acht Uhr nur leichte Salatvariationen mit einer zart-knusprigen Filo-Schafskäsetasche und danach ein Pflaumencrumble verspeist, während auf der ,,Einstiegsparty“unserer Nachzügler- Gäste durchschnittlich der Inhalt von ACHT !!! Raclettepfännchen innerhalb 45 Minuten aufgefuttert worden war!

Okay… natürlich erwartet man dann keinen Mammut-Appetit… Allerdings war es bereits 1.30 Uhr und ein paar Löffel schöne, warme Suppe waren das, was  man nach zwei Stunden in der Kälte eigentlich gut hätte vertragen können, zumal ich auch die Suppe ohne Einlage und Fett bewußt leicht gehalten hatte, damit niemand aus der Tür würde kugeln müssen!

Und gerade, als ich die Situation so richtig unerträglich fand – klingelte mein Handy- Wecker! Gleich neun Uhr! Ich musste aufstehen, um die letzten Vorbereitungen für heute Abend zu treffen!

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Solche Albtraum – Situationen kommen natürlich auch auf echten Partys vor… so musste ich meine Phantasie diesmal wirklich nicht sonderlich bemühen!Habt Ihr  schon einmal ähnliches erlebt? Wie habt Ihr reagiert? Gerne könnt Ihr mir Eure Meinung in die Kommentare schreiben! 

 

Alles Liebe und ein glückliches, erfolgreiches 2018, Eure Nessy

 

 

Reise / Erlebnis-Geheimtipp Winter -Kurzurlaub im Schwarzwald (Todtnau): Familien -Wochenende mit Schlitten, Schnee und Spätzle …

Hallo Ihr Lieben!

Weihnachtswünsche der etwas anderen Art…

IMG_5750 (3)23 Uhr, Montag abends, Dialog im Wagnerschen Ehebett, sie, sinnierend: ,,Das ist aber auch so eine Sache mit dem Schnee! Kaum schneit es und Sohnemann hat seinen Schlitten startklar gemacht, taut die Chose, schneller als die Butter in der Pfanne schmilzt, schon wieder weg!“ Und dann, mit romantischer, sehnsuchtsvoller Stimmer:,, Weißt Du noch, als wir jung waren, wie wunderschön der tiefe, weiche Schnee in der Sonne glitzerte? Ich möchte einfach mal wieder …“ Er, brummig – gutmütig, aber sichtlich müde – geschafft: ,, Nein, sorry kleines Ungeheuer! Ich hasse stundenlanges Im-Stau- Stehen, überfüllte Lifte … Und dazu noch, für fünf Tage Stau- und Ansteh-Marathon inmitten von Blech- und Schneelawinen, soviele Euronen hinzublättern, dass man dafür locker zwei Wochen im Burj al Arab in Dubai verbringen könnte!“- Sie, bedauernd – mitfühlend, aber dennoch etwas traurig:  ,,Du bist ja soo gemein!“ –  Er, entschuldigend und ein klein wenig genervt … ,,Ich weiß! Und jetzt Themenwechsel, okay?“

Was tun,  wenn´s  ´mal wieder weit und breit keinen Schnee  gibt?

Kennt Ihr solche Dialoge? Aber natürlich wäre ich nicht Nessy, wenn mir nicht tatsächlich etwas eingefallen wäre! Nun, natürlich war mein Vorschlag nun nicht gerade die Erkenntnis des Jahrhunderts, aber irgendwie habe ich immer geglaubt, dass es entweder Schnee gibt, oder halt keinen, wenn man nicht gerade nach Österreich, die Schweiz  oder gar nach Aspen fahren möchte…

Nein, Kinders, falsch gedacht! Denn die einfache Lösung lautet: Schwarzwald! Glaubt man erst nicht, ist dann  so! Tatsächlich gibt es dort relativ früh Schnee, obwohl die Berge eigentlich gar nicht so hoch sind! Aber heute möchte ich keine wissenschaftlichen Abhandlung darüber schreiben, wie die Berge und die Luftschichten das bewerkstelligen, sondern mich mit Euch zusammen einfach an tollem Schneetreiben, fast von unserer Haustüre,  erfreuen! Natürlich muss es schon so ein kleines bisschen kalt sein … Aber wenn dies der Fall ist, so wie übrigens meistens schon an Weihnachten, dann kann man dort relativ bequem hinfahren und sich an wunderschönem, wenn man Glück hat, auch durchaus fluffigem, Schnee erfreuen! Übrigens sind die Bilder letztes Wochenende am dritten Advent,  entstanden!IMG_5741 (3)

 

Okay, an Heilig Abend tanzt direkt auf dem Feldberg der Bär, aber sogar das ist noch so, dass es Spass machen kann! Vor einigen Jahren gönnten wir uns einmal dieses nicht ganz günstige Erlebnis  direkt im Feldberger Hof am Fuße der Schwarzwalds in der Höher-als-Hochsaison direkt zwischen Weihnachten und über Silvester (inklusive einem wirklich lustigen, festlichem Silvesterfeier mit vielen , tollen Highlights für jeden von uns). Abgesehen dass dies das schönste Familienhotel ist, in dem ich je gewohnt habe, war es ein klasse Urlaub und wir sind tatsächlich nie länger als 10 Minuten an den Liften angestanden!

 

Nicht nur lustige Namen …

120 km alleine um den Feldberg stehen Pisten  für Ski, Snowboard, Langlauf- und Schlitten – hungrige Wintersportler und die, die sich dafür halten, zur Verfügung! Das sind schon eine ganze Menge, auf denen sich dann doch alles noch relativ gut verteilt ! Dazu kommen noch so klangvolle Orte, deren Namen wahrscheinlich aus den Attributen der Bewohner entstanden sind,.. oder vielleicht auch der Gäste?  Man weiss es nicht… Egal, jedenfalls gibt es da den  ,, Mehliskopf“ ,  den ,,Spitzenberg/ (mit) Köpfle“, die ,,Hundseck“, und auch ,,Kaltenbronn“, der ,,Hasenkopf“ und,,Vogelskopf“, naja, und für die Sensiblen auch ,,Hinterzarten“ , um nur einige zu nennen… Ach ja, für die ,,kalte Herberge“ empfiehlt sich wohl ein Paar Handschuhe extra einzupacken!

Spaß beiseite, komischerweise ist dort tatsächlich meistens Schnee, auch wenn der Rest von Deutschland (außerhalb der Alpen) noch im Schneematsch versinkt… Natürlich tummeln sich in diesem Falle die Schneehungrigen  wie die Ameisen auf einem angetrocknetem Marmeladeklecks auf den schneebedeckten Plätzen in Deutschland, aber die Anfahrt ist selbst dann wesentlich kürzer…IMG_5768 (3)

 

Geheimtipp Todtnau: Ursprünglichkeit und Atmospäre

Wir waren diesmal aber übers Wochenende in Todtnau. Das ist ein kleines, eher beschauliches Städtchen, südlich des Feldberg-Skigebietes. Nach etwa 40 Minuten Fahrt von Freiburg ist man schon dort, nach einer wunderschönen Fahrt durch schneebedeckte Berge…  Es ist ein Ort, in dem es tatsächlich noch persönlich zugeht und es urige Stuben gibt, die seit Jahrzehnten so gewachsen sind…  jeder scheint jeden zu kennen und die Frau am Lift holt erst einmal ein Tempo hervor, als sie mein rotes Triefnäslein erblickt…

Und obwohl das Wetter an diesem dritten Advent okay war, Super-Schneeverhältnissen (hier geht´s zu der Webcam der Ski-Lifte) vorlagen, die Pisten wirklich wunderschön waren und es einen schnuckeligen Sessellift gab, auf dem man sich nicht so wahnsinnig konzentrieren mußte, um nicht von der Spur abzukommen, wie bei diesen Schlepp-Liften…. (und manchmal auch im Leben…), waren nur soviel Leutchen da, dass man sich nicht einsam vorkam!

 

 

 

Warum ein guter Schlitten zwar schmerzhafter, aber weniger kommunikativ ist…

Es bildete sich sogar an diesem schönen, manchmal leicht bewölktem Sonntag so etwas wie eine kleine Gemeinschaft auf dem ,,Hasenhorn“ aus. Während ich so mit unserer Familie mal schneller, mal langsamer, auf der gut präparierten, romantisch-verschneiten Rodel-Piste durch den Wald fuhr, trafen wir meist das gleiche Vater-Sohn Duo, die uns jedesmal (wirklich je-des-mal) mit großem Hallo überholten, um mir gleich darauf die Möglichkeit boten, meinen Helfer-Komplex an dem mir nur anfangs fremden Sohnemann auszuleben, während der Herr Papa schon in Affenzahn-Tempo mindestens 200 m weiter ,,geschlittert“ war und immer dann wieder bei seiner Brut ankam, wenn ich Tränen getrocknet und diesen billigen China-,,Rennschlitten“ zusammengebaut hatte! Dieser bestand nämlich aus Plastikteilen, die wohl nicht für den tatsächlichen Einsatz im Schnee bestimmt waren, sondern vor allem unterm Weihnachtsbaum ,,cool“ aussahen …  So löste sich immer das, was wohl eine Art Lenkrad darstellen sollte, vom Rest ab, was die Weiterfahrt dann dahingehend beendete, dass der doch recht mutige Junge sein Gefährt wohl nicht so ganz freiwillig verließ, weil es sonst dem Abhang gefährlich nahe gekommen wäre. Doch anstelle das Ding im Tal seiner Bestimmung als Abfall zukommen zu lassen und einen stabilen Plastik-Schlitten für 4,50 Euro zu leihen, zerlegte es das Teil  des tapferen Filius erneut nicht nur einmal bei der nächsten Fahrt – Autsch ! Mit der Zeit schaute ich nicht nur nach meinen Süßen, sondern ob auch bei ,,Ihm“ alles okay war. Aber in dem Moment, als  in meinen Augen der Spaß so langsam wirklich zu gefährlich wurde und ich mir fest vornahm, dem Vater die Leviten zu lesen, war das ungleiche Paar plötzlich verschwunden… War vielleicht besser so!

Übrigens lies ich selbst es mir nicht nehmen, mit genau dem gleichen Holzschlitten die Piste auch nicht gerade langsam, hehe! hinunterzudüsen, wie ich das schon im Alter von acht Jahren getan hatte! Nur hatte mein  Mann die selbstgeflochtene Schnur meiner Schwester nach 30 Jahren tatsächlich entsorgt, der Verschwender!

 

Die Hasenhorn Jause – Spätzle und Gemüsesuppe noch handgemacht!

Tja – irgendwann meldete sich so ein Hüngerchen … und auch hier war wirklich bestens vorgesorgt. Aber nicht, dass Ihr denkt,  es hätte in Cellophan verpackte Plastik-Sandwiches gegeben, wie sie heutzutage in den  Kantinen- Massenabfertigungen der ,,modernen“ Skigebiete, wie Les Arcs 3000 & Co, üblich sind…

Nein, wir befanden uns tatsächlich in einer der urigsten  Jausen-Hütte, in der ich mich je aufgehalten habe! So gab es einen gemütlichen Kachel-Ofen, an dem die Stiefel zum Trocknen standen und wir fanden uns in einer Atmosphäre wieder, die mir jeder anderen Umgebung als  etwas antiquiert vorgekommen wäre, aber hier, in dieser Situation, von allen als wohltuend ursprünglich empfunden wurde.

Die rotbäckige Hüttenwirtin mit den gütigen, lachenden Augen servierte einen Gemüseeintopf mit frisch gekochtem Gemüse, den mein Sohn mit gesundem Heißhunger wegputzte, der mir ansonsten beim Mittagessen bei ihm fremd war, während ich meine fettigen, aber so richtig-leckeren, selbstgemachten Käsespätzle mit solch einer Wonne verdrückte, dass ich mir selbst etwas befremdlich vorkam, angesichts dieser Ignoranz von meinen, ansonsten doch recht ,heiligen“, Low-Carb Prinzipien …

 

Für jeden etwas…

Ich könnte noch viel über diesem wunderschönen Tag parlieren, aber schaut Euch einfach die Bilder an  – und vielleicht entstehen vor Eurem geistigen Auge ja ganz eigene Geschichten! Wenn Ihr genau das sucht, was ich beschrieben habe – eine Möglichkeit, in ursprünglicher, herzlicher  und wunderschön romantischer Atmosphäre Urlaub zu machen, dann kann ich Euch den Schwarzwald nur wärmstens  empfehlen! Übrigens ist das Schlittenfahren auf der 3,5 km langen Loipe durch einen herrlichen romantisch-verschneiten Wald für eigentlich alle geeignet, die noch auf zwei Beinen gehen können, denn das Tempo kann man selbst bestimmen! Im großen Ski-Gebiet des Schwarzwalds ist für alle Wintersportarten vorgesorgt und wenn es tatsächlich einmal ganz mild sein sollte, gibt es an einigen Gebieten auch Schneekanonen und ein tolles, großes Erlebnis ´bad, das ..Galaxy! in Titisee/Neustadt, mit nicht nur 23 Rutschen, sondern auch eine ruhige Palmenoase mit über 100 Palmen, Wellness und ,,Meer“. Naja… nicht ganz, aber fast! Zumindest gibt es ein ,,Vitalbad“ mit Meer-ähnlichem  Mineralienwasser …“

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So, jetzt möchte ich Euch aber nicht länger davon abhalten, Euch von den Bildern ein wenig in ,,Schnee-Stimmung“ versetzen zu lassen! Für die, die Lust auf einen kleinen Einkaufsbummel haben, können sich in meiner kleinen Produkte-Sammlung zum Thema einmal umschauen… Bewußt habe ich nur Fair-Tade Sachen aufgenommen und auch keine Kinkerlitzchen, sondern nur Sachen, die ich nützlich und besonders schön fand…

Ansonsten wünsche ich Euch wunderschöne Feiertage und , falls wir uns nicht mehr,,lesen“, frohe Weihnachten,

Eure Nessy

 

Gemütliche Winterstimmung – schöne Fair-Trade Produkte, liebevoll für Euch zusammengestellt

Im Folgenden habe ich Euch, wie ich finde, einige besonders schöne Produkte aus verschiedenen Shops herausgesucht, die, auch wenn´s noch nicht schon morgen in den Schnee losgeht, ein wenig dieser  kuscheligen  Winter-Atmospäre verbreiten oder aber praktisch und schön für drunter und drüber sind! Die Bilder führen ganz bequem direkt zu den Produkten (Produktlinks/Werbung, für die Inhalte der Links wird keine Haftung übernommen).

Batwing Hoodie Woman microstripes aus 100% Baumwolle hergestellt // GOTS und Fairtrade zertifiziert

Cool Trade Winds Damen Schal, grob gewebt, mehrfarbig, ideal für Herbst / Winter, 100 % Fairtrade-Produkt – Purple Mix

Pullover Wizard Man aus 100% Biobaumwolle

GROßER PAPIERKORB / FLECHTKORB ECKIG MIT HENKEL – SEEGRAS NATUR – FAIR TRADE

Wollbeanie mit Blumenstickerei – Grau, Herren/Damen, Wolle, Size:One Size, Mützen Alternative Bekleidung

Sitzkissen aus Jeansstoff und recycelten Reifen – Bezug abnehmbar – Fair Trade

Après Ski – Schneemann Gesicht Snowman – Damen T-Shirt Rundhals

Boxershort Dust aus Biobaumwolle hergestellt // GOTS & Fairtrade zertifiziert

Herren T-Shirts aus Bio-Baumwolle – James 99 Ants – FAIRTRADE, GOTS, ORGANIC, CERES-008

Fair Trade rund Multi Farbe Baumwolle/Jute geflochten Teppich recycelten Materialien, Textil, multi, 120cm Diameter

LORENZO CANA Alpakamütze Herrenmütze Fair Trade Wendemütze feinste Alpakawolle von der ersten Schur flauschig weich warm Zopfmuster handgestrickt 785431188

Roll Rodel – Holzschlitten zum Schlittenfahren, aber auch mit Rädern zum Rollen auf Teer – Umsteckbare Vollgummiräder – mit Halterung unter Sitzfläche / inkl. Zugseil – Davoser Rodel 110cm bis 80 kg belastbar (zwar nicht ausgesprochen,,Fair Trade“, aber in Deutschland in hochwertiger Handarbeit produziert)

Farbexplosion im Mode – Herbst … und der Trick meiner Tante Felicitas, immer die richtige Farbe zu tragen!

Hallo Ihr Lieben!

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Nessy  Töchterchen: Auch ungeschminkt das allerschönste Gesicht für mich: die beste Tochter von allen!

Heute kommt einmal wieder ein  ,,gute Laune“ –  Post! Als ich gestern so eingekuschelt mit  meiner liebsten Tochter von allen bei Kerzenlicht am gemütlichen Kaffeetisch saß und mit ihr über das Leben und die Zukunft sinnierte,  erhellte sich urplötzlich wie  von Geisterhand der Raum! Mein Blick wanderte durch das Zimmer zum Fenster, wo gerade eben noch Väterchen Frost seine ersten Spuren hinterlassen hatte…

Ende der Tristesse …

Doch was war das? Die Regenwolken waren aufgerissen und einzelne Sonnenstrahlen hatten tatsächlich den Weg durchs Fenster zu uns herein gefunden! Un die Welt da draußen färbte sich von der einen zur nächsten Minute in den schönsten Farben des Herbstes!. Es war, als hätte dieser noch einmal alle seine Kraft zusammengenommen, wie bei dem Schlussakkord eines bombastischen Feuerwerks, bevor die bunte Farbenpracht der blattlosen,  grauen, nasskalten Winterzeit weichen würde…

Denn wenn im späten Herbst die letzten Blätter gefallen sind, setzt, wie wir ja seit unseres ersten Lebensjahres wissen,  die Zeit der kurzen, dunklen Tage ein, an denen oft nicht einmal die Sonne Lust hat, hinter ihren flauschigen Wolkenkissen hervor zu linsen, um ihre wärmenden und erhellenden Strahlen auf die Erden zu schicken… Aber wer würde es ihr auch verübeln 😉 ?

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Immerhin hat der Mensch sich wenigstens insofern  Abhilfe geschaffen, indem er gerade in diese Zeit der ,,wetterlichen Tristesse “ Weihnachten  feiert und so eine Legitimation für das ganze künstliche Geglitzere und Gefunkele geschaffen hat…  Aber mehr dazu ein andermal, denn auch das hat natürlich seinen Reiz!

Kommen wir im Moment lieber wieder zurück zu unserem letzten schönem Herbsttag! Denn jetzt wird sich hübsch gemacht und dann geht´s nach draußen! Kommt Ihr mit?

Was ist der ,,richtige“ Look ?

Vorher  brauche ich aber noch einen hübschen Look für unseren Herbst-Spaziergang, auf dem wir natürlich für Euch auch ein wenig fotografieren möchten! Für das Outfit suche ich einen Ton, der gut zu dem starken bunten Farben passt, die sich draußen aufs Schönste präsentieren!  Auf der anderen Seite soll mir die Farbe aber auch gut stehen und mit mir harmonieren, aber muss sie dazu nicht auch kontrastieren?  Klingt irgendwie wie die Quadratur des Kreises…

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Also bringen wir es auf den Punkt: Meine Klamotten sollen bestenfalls Hammer aussehen! Das zu erreichen ist natürlich schwierig, wie alle Perfektion! Aber wenigstens ein bißchen in die Nähe davon sollten wir uns doch bewegen, wenn wir uns nun schon einmal, bei immerhin sechs schlappen Grad, nach draußen begeben, meint Ihr nicht?

Also muss ich die eben optimale Farbe finden. Wobei: Die Grundwirkungen der Farben sind mir ja schon klar. Wenn Ihr möchtet , könnt Ihr sie  auch auf meinen Post über Farben nachlesen …

FASHION: FARBPSYCHOLOGIE – WIRKUNG VON KLEIDERFARBEN / COLOR PSYCHOLOGY – EFFECT OF CLOTHING COLORS

Aber in dieser Situation hilft mir das auch nicht so richtig weiter…

Tantchen Felicitas

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Da fällt mir meine Tante Felicitas ein, Montessouri-Schulleiterin in Kanada und Farbexpertin…  Eine sehr kluge Frau war sie, die mir viel für meinem Leben beigebracht hatte… Leider hat sie mir der blöde Krebs sie einfach so, für mich von heute auf morgen, weggeholt. Ich verstehe bis heute nicht, dass sie uns bis zum Schluß nix gesagt hat und sich sogar die Chemotherapien morgens vor der Schule hat geben lassen! Warum? Sicher hatte sie ihre Gründe …  Aber sie hätte doch wenigstens mit mir reden können … Ich denke, sie wollte  nicht einer von ,,denen sein“…Von diesen  ,,Vollhorsten“, die mich als Ärztin  auf Familienfesten mit ihren Wehwehchen zutexten und allen Ernstes denken, sie würden mir eine Freude machen, wenn sie mir,  dabei Suppe schlürfend, von ihren Hühneraugen-Problemen berichten!  Schließlich hatte sie genau das oft genug beobachtet… Wobei auch das für mich übrigens okay ist! Man kann schließlich nicht Ärztin werden und glauben, in seiner Freizeit wäre man das nicht mehr. Diesen Beruf legt man nicht mit seinen Arbeitsklamotten ab! Da muß man sich einfach drauf gefaßt machen, dass jeder Mensch sein geheimes  ,,Krankenpäckchen “ mit sich trägt, dass er gerne mit einer Ärztin teilt, wenn  sie schon einmal da ist! Aber so jemand war sie eben nicht. In dieser Beziehung hätte ich mir doch mehr Schwäche von ihr gewünscht…  Aber ändern läßt es sich nun mehr und wenn auch solche Gedanken zu so einem Tag dazugehören, wenden wir uns  nun lieber wieder einem ihrer vielen Tipps zu –  das hätte sie sicher gefreut!

Tantchens Felicitas Tücher-Test

,,Das wichtigste für die Fragestellung nach dem optimalen Farb-Konzept sind Tücher aller Farben! Damit  siehst Du schnell, mit welcher Farbe du die Wirkung hervorrufst, die du möchtest.“ S1420047 (2)

Sie hatte natürlich immer bei ihren Farb-Beratungen einen speziellen Tuch-Koffer mit allen möglichen Farben, mindestens 20, dabeigehabt… Aber Tücher waren für mich nicht das Problem. Mittlerweile haben sich über die Jahre in meiner Tücher-Truhe wirklich fast alle Farben angesammelt. Aber schon beim Betrachten  derselben fällt mir auf, dass manche Farben häufiger vertreten sind als andere… Natur mit Schwarz, Brauntöne und Blau, wenig bunte Tücher mit Rot und Gelb und nur ein Tuch mit Grün sind da zu finden. Jedenfalls genug für mein Farb-Experiment!

Aber auch, wenn ihr nicht so viele Tücher habt, könnt Ihr den Test machen! Nehmt einfach Handtücher, Tischdecken, Gardinen oder auch Klamotten und schaut, was der Spiegel Euch offenbahrt….

S1420035 (3),, Mach Dir einen Pferdeschwanz, damit Du Dein Gesicht auch gut siehst. Es darf nicht geschminkt sein. Jetzt achte darauf, dass man im Spiegel nur Haut und die Tücher sieht.  Und es reicht nicht, wenn man den Farb-Test einmal macht, denn die Farben wirken je nach Haarfarbe, Hautton, Augenfarbe, Restklamotten, ja sogar je nach Stimmung anders…  Gehe systematisch vor und nehme einen Block zur Hand. Schreib´Dir nun die Wirkung jeder Farbe auf Dich und Deine Persönlichkeit, aber auch auf Dein Gefühl auf. Wie würdest Du einen anderen Menschen mit Deinem Äußerern, der so eine Farbe tragen würde, einschätzen?  Kombiniere auch ruhig verschiedene Farben miteinander und schau, wie sich die Wirkung verändert! Fasse am Ende noch einmal das Wichtigste zusammen! Welches sind Deine Lieblingsfarben? Welche Farben eignen  sich am besten für das Gefühl eine Sommerparty, einer Hochzeit, einer Prüfung, kurz, für das, was du vorhast? „

Passende Töne für den HerbstwaldS1420038 (2)

…also für ein Herbstshooting, bei dem ich aber eigentlich keine Blätterfarben an sich tragen mchte? Eine tricky Aufgabe… Schwarz – nicht, Weiß – nicht, oder doch Weiß? Weiss´  nicht, hihi… ! Blöder Witz, okay, aber nee, Weiss ist nix für den Herbst!

Warum nicht einfach doch auch Blätterfarben  wie Gelb, Rot, Braun, Grün erwägen? Eben deshalb nicht, weil man ja dann die Klamotten vor lauter Blätterfarben gar nicht mehr sieht! Dann vielleicht Blau? Jau, Blau – geht doch, grins. Aber Blau – zu den Herbstfarben? Okay, her mit den blauen Tüchern, der Himmel passt schließlich fantastisch zu den Blättern, aber mein Gesicht wirkt mit dem knallblauem Tuch doch irgendwie … blass …  und mit dem Marinetuch … fade … und die Nasotabialfalte tritt durch das reflektierende Blau heute auch ungewohnt scharf hervor!

Da fällt mir plötzlich wieder Tantchen Felicitas Stimme ein. Sie war mitten in meinem Kopf. Ich muss lächeln, denn sie hatte das ,,R“ immer ein wenig gerollt… Übrigens hatte sie sich diese Angewohnheit auch nach -zig Jahren in Kanada bewahrt und ihr Englisch klang demzufolge wie ein seltener schottischer Slang…

Nude geht (fast) immer…S1420040 (4)

,,Weisst Du, welche Farrrbgrrruppe  fantastisch ist? Nude-Töne! Die gehen fast immerrr!“ (Okay, ich höre schon auf mit dem ,,R“. Klingt aber supi, oder?) ,,Aber pass´ auf, denn nicht jedem stehen alle Töne! Nude ist nämlich nicht gleich Nude! Da gibt es Beige-Nude, das ins Grau oder Bräunliche geht, Rosa-Nude kann sowohl ins Aprikotfarbene als auch ins Pinke changieren … Je nach deinem Hautunterton stehen dir oft nur bestimmte Töne. Sicher kannst Du mit Schminke viel machen, aber das Ziel ist doch, bereits ohne Schminke gut auszusehen, denn dass bist doch du, wie du wirklich bist, oder?“

Kritisch beäuge ich meinen Kleiderschrank. Vor kurzem hat der Postbote doch einen nudefarbenen Kurz-Trenchcoat gebracht… Mit einem Kärtchen… Schön eingepackt hatte die Firma  ihn. Ich mag es, wenn das Papier verheißungsvoll raschelt… Warum habe ich ihn denn eigentlich noch nicht ausgepackt? Einfach vergessen in den Wirren des Alltags… !

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Kleiner Trick: Damit die Teilchen auch bequem sind, klebe ich Memofoam-Einlagen hinein …

Nach der Fashion Week kamen doch ein paar  Schächtelchen hier an… Welche Firma? Da ich hier nicht wieder ,,Werbung“ drüberschreiben möchte, verrate ich nur soviel: Ein Firma, die auch Werbung für Schuhe macht… Wer mehr wissen möchte, auch zu den anderen Teilen, darf mir gerne schreiben!

Übrigens habe ich mir geschworen, dass für jedes Kleidungsstück, das in meinen Kleiderschrank wandert, ein anderes hinausfliegt! So trifft es sich gut, dass  mein Lieblingsparka ein Loch in der Tasche hat!S1420105 (4)

Und der Spiegeltest beweist es : PERFEKT! Dieses Nude-Rosé mit einem leicht kühlen Unterton passt super zu meinem warmen Hautton! So entsteht nun mein Look um dieses neue Teilchen herum! Immer mehr Klamotten tauchen auf, die dazu passen! Ich mach´es mir einfach und bleibe nur in dieser Farbgruppe! Denn es stimmt, er macht mich weder blass wie zu beiges Nude, noch zu Rot, noch zu Gelb! Sondern unterstreicht, wie ich finde, genau richtig die Frische in meinem Gesicht, die der kleine Herbstspaziergang, den wir bei unserem Shooting gemacht haben hineingezaubert hat! Obwohl es Herbst ist und kein Frühling, scheint doch dieser Ton, auf den ich ohne Tantchen Felicitas niemals gekommen wäre, ideal zu sein… danke, meine Liebe!

So, jetzt wisst Ihr Bescheid! Ich wünsche Euch von Herzen, dass Ihr die letzten ,,bunten“ Tage fröhlich genießen könnt! S1420085 (2)Aber auch in den Tagen des Winters werden wir Wege finden, um uns die Laune nicht vermiesen zu lassen!Wenn Ihr möchtet, schaut einfach vorbei! Als nächstes steht übrigens Ende November ein ganz besonderes Konzert an, auf das ich Euch (zumindest virtuell mit Bildern, vielleicht auch mit einem Video), mitnehmen werde … wenn Ihr Lust habt!

Aber wahrscheinliche sucht Ihr Euch ja auch schon einmal ein paar schöne Sachen heraus, mit denen Ihr Euch in den ,,Grauen Tagen“ den Alltag erhellen könnt! Gerne könnt Ihr auch mir hier darüber berichten, wie Ihr Euch die gute Laune ins Haus holt!

 

Tantchen hätte gesagt:

,,Das Glück liegt schließlich in Euch selbst, Ihr braucht es nur hervorzukramen!“

In diesem Sinne,

Alles Liebe, Eure Nessy

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THE UNIQUE BLOGGER AWARD und das Blogger -Dilemma in eigener Sache… Look of the week: Layering Look

Hallo Ihr Lieben!

 

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Es ist mittlerweile  ein gutes Jahr her, dass mich jemand das letzte Mal mit einem Blogger-Award ausgezeichnet hatte… Davor war komischer Weise eine Zeit, in der das durchaus öfters passiert ist. Vielleicht, weil ich neugieriger war, als ich es heute bin und oft stundenlang auf anderen Webseiten verbracht habe und mit meinen Blogger – Kolleg(in)en auch mehr kommuniziert habe? Tja, die Gesetze des World Wide Web sind oft schwer zu ergründen!

Und was war das Ende vom Lied? Den letzten Award habe ich nicht einmal mehr angenommen, weil ich mich zwar immer noch geehrt fühlte , allerdings in der Zeit davor so viele Fragen über mich beantwortet und ,,neu zu Nominierende“ gesucht hatte, dass mir schlicht und ergreifend irgendwann die Ideen und auch ein wenig die Lust ausgegangen waren. Shame on me…

Wie heißt es so schön? Hochmut kommt vor dem Fall!

Wahrscheinlich hat sich das Universum oder mein Unterbewußtsein, wie Murphy schreibt, oder sonst wer, der eben für das Schicksal verantwortlich ist, gedacht: ,,Wenn´s nicht´will, die Olle, hat se schon gehabt!“ Und das war der kleinen Nessy dann natürlich auch wieder nicht recht…

Sicher, mein Blog ist nun auch nicht mehr in die Rubrik ,,ganz am Anfang“ einzuordnen, sondern eher unter: ,,…hat hier und da schon ein wenig Erfahrung gesammelt… “

Aber zugegeben macht mein Herz immer noch einen kleine Hüpfer, wenn mir jemand etwas Liebes schreibt und ich merke, dass  es tatsächlich ein paar Leute gibt, die meinen Blog gerne lesen, …

Umso mehr und mit echter Reue  habe ich mich nun über die Nominierung von Annalena (mit ihrem phantastischen Blog: Annalena loves ) gefreut! An dieser Stelle vielen lieben Dank! Und herzlichen Glückwunsch auch Dir, denn  Du hast Deine Nominierung wirklich verdient!

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Der Nachteil, wenn man schon eine Weile mitmischt ( mittlerweile seit 2-3 Jahren mehr oder weniger intensiv) und sich schon ein wenig entwickelt hat ist der, dass man viele der Bloggerfreundschaften nicht mehr in dem Ausmaß pflegen kann, wie man das möchte. Am liebsten würde ich die Blogs all meiner Follower bei jedem neuen Beitrag sofort lesen und kommentieren. Aber wenn man Facebook und Instagram dazunimmt sind das mittlerweile doch nicht mehr ganz sooo wenig und da klappts dann nicht immer mit dem täglichen ,,Hallöchen, wie geht´s?“

Dazu kommt, dass ich mich seit kurzer Zeit auch mal eben ,,in die Höhle des Löwen“, sprich, ins Reich der YouTuber vorgewagt habe … Was,realistisch betrachtet, eigentlich ein verwegenes Unterfangen ist, wenn man auf der einen Seite mein Anti-Faible für Technik betrachtet und auf der anderen Seite der Tatsache ins Auge sieht, dass da weit und breit niemand ist, von dem ich ein paar Tricks… Aber wozu – zum Teufel mit den Zweifeln! – gibt es schließlich YouTube und zu jedem Problemchen ein Filmchen?

Da ich bis  jetzt auch noch nicht so gaanz die Moderatorin-Queen bin, drehte ich manche Aufnahmen am Anfang bis zu zehn Mal bevor ich halbwegs zufrieden war, wobei ich mittlerweile etwas weniger kritisch geworden bin…. Aber trotzdem… Und täglich grüßt das Murmeltier! Das hat natürlich den Vorteil, dass ich den Inhalt irgendwann automatisch auswendig kann, was auch nicht soo schlecht ´rüberkommt, denn dann schaue ich hauptsächlich in die Kamera und nicht mit glasigem Blick einen halben Meter daneben, was auch irgendwie, sind wir ehrlich, bescheuert ´rüber kommt!

Trotzdem habe ich mittlerweile einen Kreis ,,echter Freunde“ unter den Besuchern, die ich, wenn sie auch Blogger sind, meist tatsächlich einmal wöchentlich, vorzugsweise am Wochenende ,,besuche“. Jeder der bei mir kommentiert, sollte laut meinem Plan eigentlich auch besucht werden! Sorry, wenn´s mal nicht so klappt, weil doch tatsächlich was aus dem realen Leben dazwischenkommt! Und das steht nun ´mal ganz oben auf meiner Liste…

Die ,,Likes“ ,,arbeite“ ich ab, indem ich sie von Zeit zu Zeit durchschaue und ihren Verfassern dann, wenn mir ihr Blog auch gefällt, was ich lese, folge. 2 -3 Stunden  pro Woche und ab und zu zwischendurch sind dafür reserviert, aber wenn das nicht reicht, muß ich auch wieder andere Dinge machen… Denn eigentlich sollte das soziale Netzwerk ja auch Spaß machen und ich möchte die Artikel mit Ruhe lesen. In Akkord-Arbeit lasse ich das nicht ausarten, denn für mich ist es einfach nicht Sinn und Zweck, nur noch in ,,Likes“ und ,,Follows“ zu denken!

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Ich möchte meine Sache gut machen. Ich versuche denen, die mir direkt Anerkennung zollen, indem sie kommentieren, immer zurückzuschreiben und wenn zeitlich irgend möglich, auch deren Blogs zu besuchen.

Manchmal nehme ich mir aber auch einfach  bewußt Zeit, neue Blogs oder Kanäle mit interessanten Inhalten zu erforschen,  von denen ich mich dann inspirieren lasse.

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Aber das wichtigste ist und bleibt es für mich, Euch supi interessante Inhalte möglichst auf dem (Silber-) Tablet(t) zu servieren. Natürlich versuche ich, sie vorher in leckeren kleine Häppchen zu schneiden, damit alles leicht verdaulich ist und ihr fröhlich und mit vielleicht manchmal ganz nützlichem Wissen gestärkt Euer restliches Tagwerk vollbringen könnt!

 

Das musste ich einfach einmal in dem Zusammenhang loswerden…

Kommen wir nun zu meiner Nominierung…

Die Aufgaben:

1. Teile den Link des Bloggers, der Dich nominiert hat.  (abgehakt – siehe oben…)

2.   Beantworte folgende 3 Fragen:

Was hat dich dazu inspiriert zu bloggen?

Ursprünglich wollte ich meine Patienten auf diesem Weg Antworten auf  all ihre Fragen, für deren Beantwortung in der Sprechstunde keine Zeit blieb, geben. Bewusst wollte ich dabei die Inhalte nicht auf Medizin beschränken, sondern  auch Aspekte aus ,,dem Leben an sich“ ansprechen, mit all seinen bunten Facetten…

 Ein Moment, an den ihr euch sehr gerne erinnert.

Unsere ganze Familie ist im Wald mit den Pferden unterwegs… Die Sonne scheint und alle haben Spaß… Ein sehr seltener, kostbarer Moment!

Was ist das schönste, das jedmand jemals für einen anderen getan hast?

Da ist ein Dreher drinnen… Entweder heißt es, ,, das jemand jemals für einen anderen getan hat!“ 

Dann lautet die Antwort: das weiß ich natürlich nicht, denn leider bin ich nicht Gott…. Oder soll auf eine Liebeserklärung angespielt werden?

Heißt die Frage:,, Das Schönste, was jemand für Dich getan hat?“

Diese Frage wiederum ist einfach: Das war, als mein Mann mich nach schwerer Krankheit aus dem Krankenhaus nach Hause geholt hat, als ich geglaubt hatte, das alles niemals wiederzusehen.

Heißt sie: ,,Das Schönste, das Du jemals für einen anderen getan hast?“

Diese Frage ist sehr persönlich…  Ich denke, eines nicht der schönsten, aber der besten Dinge, die ich jemals getan habe, war, als ich einmal als Notärztin wirklich alles für einen Patienten gegeben habe und ihn dann nach Aufbieten aller Phantasie und allen Könnens aus einer eigentlich fast ausichtslosen Lage gerettet habe. Das hat sich gut angefühlt obwohl ich natürlich hoffe, nie mehr so eine furchtbare Situation zu erleben!

3. Nominiere 15 andere Blogger, um den Zusammenhalt innerhalb der Bloggerfamilie zu zeigen

Okay, kein Problem! Allerdings nominiere ich nicht 15 Blogger, sonder A L L E, die diesen Artikel tatsächlich durchlesen!  Denn Ihr habt natürlich einen sehr guten Geschmack! 😉  Also macht Euch frisch ans Werk! Ihr könnt die Antworten auch gerne auch hier schon beantworten – oder auf Eurem Blog, oder überhaupt nicht, ganz wie´s beliebt,wobei letzteres natürlich schade wäre !Wenn Ihr einen Kommentar hierlasst, können die anderen Leser leichter zu Euch finden! Und wenn Ihr gar keinen Blog habt? Macht nix, wenn Ihr Lust habt, schreibt mir einfach Eure Meinung…

 

4. Lass sie drei Fragen beantworten.

  • Meine Fragen an Euch:
  • 1. Was sollte ein Blog unbedingt haben, damit er für Euch interessant ist?
  • 2. Was wollt Ihr selbst mit Eurem Block bezwecken und was unternehmt Ihr dafür?
  •  3. Wieviel Zeit verbringt Ihr pro Woche auf (Euren und anderen) Blogs?

IMG_8304 (3)So, in diesem Sinne viel Spaß! Ach ja, Markennahmen der Klamotten nenne ich normalerweise seit neuestem nicht mehr, außer, mir geht es darum, dass Ihr einen Look, wenn Ihr möchtet, so oder so ähnlich shoppen könnt.Die neuen Gerichtsurteile sind irgendwie so, dass man, wenn man Labels nennt, Werbung deklarieren muß, auch wenn man gar nicht dafür bezahlt wird, außer, man sagt etwas schlechtes über die Kleidung. Sorry, das leuchtet mir so gar nicht ein. Deshalb lasse ich es oder schreibe einfach ,,Werbung“ drüber…

Aber eigentlich braucht die Markennamen ja auch kein Mensch, oder? Außer man zeigt etwas total Außergewöhnliches, aber wenn´s Euch interessiert, könnt Ihr jederzeit fragen…

Alles Liebe und eine tolle Woche, Nessy

 

 

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN 2017, TEIL 5: Drittes Video online! Runway Show Maisonnoée, Gesangseinlage von Töchterchen Zoé

Ab dem 28.07.2017 wieder in verbesserter Qualität!

Hallo Ihr Lieben!

,,Die Beleuchtung wird plötzlich heruntergefahren… Ein kleines Mädchen erscheint im reduzierten Scheinwerferlicht und fängt mit ihrer klaren, unverdorbenen Stimme an, zauberhaft zu singen…“

… So geschehen bei einem Besuch der Modenschau des hochwertigen Labels ,,Maisonnoée“ ins ehemalige Kaufhaus Jandorf dieses Jahr auf der Fashion Week.
Es sind diese unerwarteten Momente, die das Leben lebenswert machen und einem medialen Ereignis wie der Berliner Modewoche die nötige Strahlkraft verleihen…

Das Design des Labels Maisonnoée besticht durch Kreationen mit klaren, fließenden Linien und raffinierten, der weiblichen Form perfekt angepassten Schnitten! So dürfen wir uns für die nächste Sommersaison auf eine Mixtur edler Materialien wie fließende Seide in Kombination mit weichem Leder freuen! Merkmale sind diesmal Verzierungen in Form einer Kreuz-Schleife und Farben wie Crème, tiefes Weinrot und natürlich Schwarz… Auf überflüssiges Schnick-Schnack wird ansonsten verzichtet und auch die Frisuren, hauptsächlich Buns mit Flecht-Elementen, wirken lässig-elegant. Eine Mode ganz nach meinem Stil, weil sie die Eleganz der Trägerin auf raffinierte Weise unterstreicht… Das Besondere an der Show war übrigens diesmal eine wunderschöne, rührende Gesangseinlage der jungen Tochter Zoé der Designerin…. In dessen Anschluss wurde dann auch von den Töchtern und Freundinnen der Designerin eine hübsche Kinderkollektion mit Stolz präsentiert…

Lust auf meine Erlebnisse bei Maisonnoée ?

Hier geht´s zum Video …

Viel Spaß und eine tolle Woche,

Eure Nessy!

Bisher sind folgende Artikel und Filme über die Mercedes Benz Fashion Week Berlin 2017/ 2018 auf meinem Blog ,,Salutary Style“ und auf meinem YouTube Kanal ,,Nessy Wagner“ erschienen:

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN 2017, TEIL 1: BERLIN, ICH KOMME! OUTFITS UND ACCESSOIRES, DIE ES IN DEN KOFFER GESCHAFFT HABEN (+INHALTSVERZEICHNIS ALLER BEITRÄGE ZUR MBFW)

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN 2017, TEIL 2: ERSTES VIDEO ONLINE! ALLGEMEINE INFOS/STYLERANKING 

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN 2017, TEIL 3: DAS VERRÜCKTE EVENT MIT HARALD GLÖÖCKLER UND DANDY DIARY – QUO VADIS, FASHION WEEK?

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN 2017, TEIL 4: ZWEITES VIDEO ONLINE! FASHION & BEAUTY LOUNGE DER FIRMA REICHERT

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN 2017, TEIL 5: DRITTES VIDEO ONLINE! RUNWAY SHOW MAISONNOÉE, GESANGSEINLAGE VON TÖCHTERCHEN ZOÉ

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN 2017 / 2018 , TEIL 6: VIERTES VIDEO ONLINE! RUNWAY SHOW KRETSCHMER, TREFFEN MIT G.A. KRABBENHÖFT, M. SCHWEIGHÖFER, F. SILBEREISEN, K. BURKARD, L. KOTTUTZ UND B. KANY

 Geplant sind  noch:

Infos zu dem ,,Leck´mich am Hashtag“ Brunch und zur Hashmag Blogger Lounge

und  – last not least –

,,I did it my way …“ – Das wars! Resumée eines Mega-Mode-Events!

Scheibt mir auch gerne in die Kommentare, was Ihr von der Fashion Week haltet oder einfach, was Euch dazu interessiert…

Und nun wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende, bis bald!

Alles Liebe!

Eure Nessy

Beauty, Charity … Fotowettbewerb: Gewinner, Bildergalerie mit Bildbeschreibungen!

Hallo Ihr Lieben!

Herzlichen Dank an alle, die ein oder gar mehrere Bilder geschickt haben! Ehrlich gesagt, waren die Bilder alle super-toll!

Der Hintergrund war, das Bewußtsein für ein friedliches Miteinander zu stärken (siehe letzten Beitrag zu dem Thema).

Deshalb war die Themenvorgabe recht weit gesteckt: ,,Ebony and Ivory…“  In Anlehnung an den Paul McCartney-Song. „Beauty, Charity … Fotowettbewerb: Gewinner, Bildergalerie mit Bildbeschreibungen!“ weiterlesen

Lifestyle/ Fashion: Die fünf ersten Bilder vom Wettbewerb ,,Für ein friedliches Miteinander – Ebony and Ivory…“ Teilnahme noch bis 16.6. 2017 möglich!

Halo Ihr Lieben!

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Danke für die tollen Bilder, die bis jetzt eingegangen sind! Im Zuge der weniger friedlichen Unruhen unserer Zeit hatte ich zu einem Fotowettbewerb ,,Ebony and Ivory“ (ursprünglich ein allegorischer Beatles-Song) aufgerufen.

Egal ob als Modefoto, Stimmungsbild oder Zeichung…  gewünscht  ist ein Foto von dem, was gefällt, Hauptsache, das Thema Schwarz-Weiß ist irgendwie erkennbar!Bitte schickt Euer Werk bis 16.06.2017 an ,, dr.med.awagner@gmail.com “

Hier kommt Ihr übrigens mit einem Klick zum Original-Aufruf /mit 3 Schwarz.Weiß-Outfits von mir:

AKTUELLES /FASHION: EBONY AND IVORY…. WETTBEWERB FÜR EIN FRIEDLICHES ZUSAMMENLEBEN! SCHICKT MIR EURE SCHWARZ-WEISS INTERPRETATION IN FORM EINES BILDES! DREI WUNDERSCHÖNE KETTEN WARTEN AUF DIE GEWINNER

 

Also lege ich los… wobei die Reihenfolge zufällig ist, bitte nichts hineininterpretieren!

Bis jetzt eingesandte Bilder

Das erste Bild ist von meiner lieben Bloggerfreundin Tina Kersting. Auf Ihrem Blog nimmt sie uns gerne auf  stimmungsvolle Ausflüge mit,  oft auch in Begleitung ihrer hübschen Tochter Sarah und präsentiert uns phantasievolle Mode mit viel Liebe zum Detail..

  1. ,,Sarahs Gemälde“ (Sarah/ Tina Kersting)

    Sie hat uns beide gemalt. Sie hat es meinem Mann vor 4 Jahren zum 50. Geburtstag geschenkt.
     

 

2. ,,Eine Begegnung mit Luna“(Tina Kersting)

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Als nächstes kommt ein Bild der lieben Sabine, die uns auf ihrem Blog Lifestyle and Bling-Bling over 50  zeigt, dass man sich auch mit ,,über 50″ noch pfiffig kleiden kann und uns mit fröhlichen Geschichten ihrer Kater unterhält… Wer den ganzen Post lesen möchte, aus dem das Bild stammt, kann übrigens einfach hier klicken!

3. ,,Im Partnerlook mit Kater Elwood“ (Sabine Gimm)

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Dann schickte mir auch der Fotograf, Schriftsteller und Blogger Arno von Rosen eines seiner Werke, die vor kurzem auch in einer Ausstellung der ,,Marburger Fotowalker“ zu bewundern waren. Neben Literatur und Kunst schlägt sein Herz auch leidenschaftlich fürs Kochen , weshalb er neben seinem Blog ,, Arno von Rosen“ vor kurzem einen zweiten Blog ,,Rosen kocht“ eröffnet hat.

4. ,, Ist das ihre Hand?“ (Arno von Rosen)

 

unnamed (41)Das folgende Bild wurde von dem jungen YouTuber Jean-Luc Wagner fotografiert… Auf seinem gleichnamigen Kanal sieht man die Unbeschwertheit der Jugend beim Ausprobieren neuer Rezepte von ,,Handschmeichlern“ und Computer-Erfahrungen… Das ist sein Sheltie-Hündchen,dem er vom ersten Tag an die Welt gezeigt hat!

5. ,,Meine Freundin Adelheid!“ (Jean-Luc Wagner)

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So, das waren die ,,ersten Fünf!“ Sehr gerne dürft Ihr noch selbst mitmachen, aber mir auch Eure Kommentare zu den Bildern dalassen! Schließlich habe sich alle , die mitgemacht haben, große Mühe gegeben! Eure Meinungen gehen in das Voting mit ein!

Big Hugs – für ein friedliches Miteinander

Eure Nessy