Philosophie / Tiere: Die bewegende Geschichte des ganz und gar nicht perfekten Miniponys Tarzan …

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Von draußen dringt die glockenhelle Stimme von Nessy, die zum Frühstück ruft, an mein Ohr. Verschlafen blinzle ich durch die offene Stall-Tür. Was sie wohl heute mitgebracht hat? Leckere Bio-Karöttchen. knusprige Baguettes, lauwarmes Porridge-Mash oder kerniges Müsli mit rote Beete und Apfelschnitzen? Oder doch nur ein Korb voll frisches, besonders aromatisches Gras, dass sie uns morgens an einer bestimmten Böschung, die nur sie kennt, pflückt?

Eine perfekte Welt! Ja, zugegeben, besser geht es kaum! Und  Ihr denkt jetzt sicher, Pony müsste man sein! Aber nee, Kinder, lasst mal, das kann auch ganz schön blöd sein, vor allem, wenn man mit der Geburt einen Stempel  bekommen hat: ,,Ausschuss“! Aber von vorne …

Wie ich zur Nessy gekommen bin? Kinder, fragt mich was leichteres!

Sie weiß nicht soviel über mich, und ich weiß es auch nicht mehr so genau … Wie so vieles im Leben! Meines jedenfalls hat in Holland begonnen. Nee, nicht wie Ihr denkt! Nix Käse, Windmühlen und Holzpantoffeln. Dort werden nämlich auch viele Pferde gezüchtet. Tolle Pferde! Große und schöne und kleine  und schöne … Und manchmal, ja manchmal ist auch eines dabei, das nicht ,,sooo schön“ geraten ist.

Sozusagen ,,Pony-Ausschuß-Ware“! So wie ich… Während meine Brüder und Schwestern unserem Züchter für tausende von Euro von verzückten ,,Mini-Pferde-Käufern“ aus den Händen gerissen wurden, fiel ich bei jeder ,,Prüfung auf Gesundheit“ schon von weitem durch.

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Lissy und Tarzan warten auf Spaziergänger mit Leckerlis

Mit meinen X-Beinen, meinem langen, oft juckenden Fell und meinem Auge, das sich gerne irgendwie verklebte, weil ich mich dort einmal verletzt hatte, wollte mich niemand haben. Ab und zu wurde versucht, mich etwas mehr zu pflegen, damit mich irgendjemand mitnehmen würde, aber die Händler ahnten natürlich immer sofort, dass ich sie mehr Mühe und Geld kosten, als Geld bringen würde. Irgendwann wurde ich dann einfach einem von ihnen, quasi als ,,Dreingabe“,  mitgegeben…  Glück im Unglück. Denn mit solchen ,,Ladenhütern“ wie ich einer war, wurde nicht lange gefackelt, die Pferdetransporte nach Belgien sind normalerweise die Option, die dann eintritt … Dort gibt´s noch eine letzte Chance auf einem Pferdemarkt und wenn dann keiner kauft, der dem Pferd doch noch eine Chance gibt, wird der Rest von … Schluck! Lassen wir das!

Mir blieb dieses Schicksal – Gott seis gedankt – erspart! Widerum als ,,Dreingabe“  landete ich in einem kleineren Reitstall, wo es eigentlich gar nicht mal so schlecht war. Immerhin gab es ordentlich Futter. Aber ich war einer von vielen und da ich weder besonders anhänglich noch hübsch, aber wenigstens brav war, sollte ich als ,,Geburtstagsfeier“ und Kinderpony herhalten. So kam es, dass viele Kinder, schreiend und hyperaktiv, wie sie eben waren, relativ ungebremst auf meinem nicht so starkem Rücken herumturnen durften. Eine Weile konnte ich das ganz gut erdulden, obwohl es sich oft schmerzhaft anfühlte. Ich bin ja nur etwa 80 cm ,,groß“ , da ist das Gewicht, das ich aushalte, recht rasch erreicht, aber das wissen ja die Kinder nicht! Mit der Zeit fiel es mir jedoch immer schwerer, zu tun, was von mir verlangt wurde, so sehr ich mich auch bemühte, mir nix anmerken zu lassen! Ich wußte ja, dass ich unbedingt funktionieren musste und niemand schien mein Leiden zu bemerken … So versuchte ich tapfer, meine ,,Arbeit“ ohne irgend jemand zu verletzen, weiter zu verrichten. Allerdings kam es  immer öfter vor, dass mein Rücken  so sehr schmerzte, dass ich nicht mehr gerade laufen konnte oder meine häufigen entzündeten Wunden sichtbar durch das Fell nässten, worauf ich, wenn die Eltern der kleinen Prinzessinnen und Prinzen, die so verrückt nach ,,dem Kleinen!“ waren, dies bemerkten, ärgerlich wieder einmal als ,,unbrauchbar“ in den Stall verfrachtet wurde.

 

Ob es ganz genau so war, weiß ich nicht mehr. Aber so ähnlich muss es sich zumindest abgespielt haben …

Ich fing an, nicht mehr so gut zu fressen, was aber wegen meinem dicken Fell nicht auffiel.  Allerdings fing mein Besitzer an, wegen der vielen ,,Mängel“, die ich nun einmal aufwies, über Konsequenzen ,,des Erlösens“ wie er es nannte, nachzudenken … Aber irgendwie brachte er das, wie er einmal zu seinem Kumpel meinte, auch ,, im Moment“ nicht übers Herz … So ging das Spiel jedesmal von vorne los … Kaum ging es etwas besser, wurde schon dem Drängen der schreienden Kinderschar, die regelmäßig in meinem Stall  einfielen, nachgegeben, gerade auf MIR sitzen zu wollen. Ich sein schließlich nicht so hoch und man können sich zur Not mit den Füßen abstützen… Au weiha! Wenn ich nur dran denke …

Eines Tages war eine Familienmesse in der nächsten größeren Stadt, wo auch mein Besitzer für seinen Reitstall einen Werbestand aufbauen würde.

Und weil ich wieder einmal ,,unpässlich“ war und ein wenig humpelte, hielt man es für eine klasse Idee, dass ich mich wenigstens als Ausstellungsstück nützlich machen könne, weil ich ja, dank meiner  Mini-Größe, irgendwie schon ganz niedlich  aussah.

Am Anfang fand ich auch die Aufmerksamkeit der Kinder ganz schön, die mit glänzenden Augen, sobald sie mich erblickten, zu meinem Paddock kamen, ihre  Händchen nach mir ausstreckten und mich erhaschen wollten, um mich zu streicheln. Aber sie hörten einfach nicht auf! Stunde um Stunde, den ganzen Tag lang, tatschten sie mich ohne Unterbrechung durch das Gitter an und fassten mir dabei oft in die Augen oder an meine entzündeten Stellen, die unter dem Fell versteckt waren!  Autsch! Das konnte ganz schön wehtun! Und da geschah es! Ehrlich Leute, heute noch schäme ich mich dafür! Denn was ich jetzt tat, macht man nicht! Auch nicht in Notwehr! Das verbietet der Pony-Ehrenkodex unter allen Umständen!

Okay, ich spreche es aus! Gerade hatte ein etwa siebenjähriges Mädchen mit ihren Fingernägeln mein linkes Auge recht unsanft gestreift und war nun dabei, nach meinen Schopf zu krallen. Aus den Augenwinkeln sah ich ihre Hand direkt über mir … Da geschah es!  Ich schnappte nach ihr!  Uhh! Das hatte ich noch nie getan! Ehrlich! Ich kann einfach nicht sagen, warum und wieso ich das damals tat!  Schließlich hätte ich das nie von mir gedacht oder es gewollt. Es war wirklich absolut schrecklich! Sie schrie und schluchzte, obwohl ich eigentlich nicht wirklich zugebissen hatte, sondern eben nur – geschnappt!  Das konnte doch unmöglich soo weh getan haben! Oder doch? Was hatte ich getan? Am liebsten wäre ich im Boden versunken! Ich machte mich auf ein kräftiges Donnerwetter gefasst, aber natürlich galt die Aufmerksamkeit meines Besitzers  in diesem Moment allein der kleinen Schreierin, die  – Gott seis gedankt –  tatsächlich nur mit einen Schrecken davongekommen war.  Danach wies er, zu ihrer Mutter gewandt, auf das Schild, auf dem unmissverständlich stand, dass das ,,Berühren des Ponys“ eigentlich verboten gewesen war!

Als die beiden wieder weg waren,  hoffte ich fast, dass  mir mein Besitzer nun seine Meinung über meinen ,,Biss“ unmißverständlich mitteilen würde – aber – nicht einmal das schien ich ihm noch wert zu sein! Ich stand ich nur noch da, wie ein Häufchen Elend, enttäuscht über mich selbst! Ich war wirklich  am absoluten Tiefpunkt angelangt. Meine letzte Trumpfkarte, nämlich die, wenigstens ,,ein ganz Braver“  zu sein, hatte ich hiermit verspielt. Mich würde niemand mehr wollen …

Bis jetzt hatte ich noch alles um mich herum mit einer gewissen Neugier beobachtet, aber nun war ich so traurig und erschöpft von dem ganzen Stress, dass ich meine Umwelt kaum noch wahrnahm. Sollten sie doch auf mir herumtatschen!  Das würde, wenn überhaupt, meine letzte Chance sein, zu zeigen, dass ich auch das aushalten konnte, wenn es unbedingt sein mußte. Nein, das Leben ist nun einmal kein Ponyhof, obwohl, besonders ich, mir das immer gewünscht hatte!

So bemerkte ich auch nicht, dass unter den ,,Zuschauern“ zwei waren, die mich prüfend beobachteten und dann mit meinem ,,Chef“ ein Schwätzchen hielten… Zwei, durch die sich mein Leben komplett verändern würde!

Es war eine Frau mit einem jener kleinen Kinder, von denen mir viele in der Vergangenheit oft so zugesetzt hatten. Ich wußte auch noch nicht, dass dieses Kind ganz anders war und dies niemals tun würde, sondern mich stets liebevoll und mit Ehrfurcht behandeln würde! Natürlich wisst Ihr, wen ich meine, denn Ihr kennt sie auch!  … Nessy, die  mit ihrem kleinen Sohn vorbeikam und die, wie ich später noch merken sollte, bekanntermaßen auf alles fliegt, was vier Beine hat! Natürlich entgingen ihren seit früher Kindheit pferdisch geschulten Augen solche versteckten Mißstände nicht!

Zunächst merkte ich, dass ich, was ich nach meinem schrecklichen Verhalten schon befürchtet hatte, nach Ende der Messe tatsächlich nicht mehr zu dem kleinen Reitstall zurückkehrte. Wenn auch nicht allzu lange, so war er doch meine Heimat mit Freunden geworden. Nun war es also ,,vorbei“!

 

Als wir an dem fremden Ort, von dem ich Schreckliches erwartete, angekommen waren und ich ausgeladen wurde, sah ich – oh Wunder –  zuerst zwei dieser unendlich gut gepflegten, stolzen Miniponys mit langer Mähne und seidigem Fell, die mich an meine erste Heimat und meine Brüder und Schwester erinnerten. Hatte sie etwa das gleiche Schicksal ereilt? Was war geschehen? Auch mein Besitzer, der mich an einem alten Strick hielt, der nichts mit den Lederhalftern der beiden Schönheiten gemein hatte,  schien überaus erstaunt! Er blickte sie mit offenen Mund an und stammelte: ,,Wow, die sind die aber wirklich ma gepflegt! Kumpel, du hast es gut getroffen!“  Dann gab er mir einen Klaps, nahm die wohl sehr gute Bezahlung in Empfang und rauschte mit seinem klapprigen Hänger vom Hof.

Was würde mich denn nun erwarten? Ich war ziemlich verwirrt! Nessy, die ich damals ja noch nicht kannte, redete  freundlich mit mir und wollte mir eine Möhre geben, die ich aber vor lauter Aufregung und Angst nicht fressen wollte. Zu Recht! Denn dann wurde ich zu einem Waschplatz gebracht und  zum ersten Mal in meinem Leben gewaschen! Zuerst war das Wasser im Schlauch ja noch warm, aber dann wurde es eiskalt! Brrr! Aber, oh Wunder! Sie rieb mich im Anschluß mit einer Tinktur ein, die mein Jucken, an dass ich schon fast nicht mehr gedacht hatte, tatsächlich fast sofort stoppte! Zudem trocknete mich die warme Sonne und der kleine Sohn von Nessy nahm meinen Stick und führte mich zu saftigem Gras!  Das war herrlich! Danach durfte ich n´mich in eine große Box voller Sägespäne, Heu und Äpfel ausruhen.

Und erst jetzt begriff ich es richtig! Ich würde nicht … Ihr wisst schon! Diese Menschen, die wohl meine neuen Besitzer waren, schienen tatsächlich lieb zu sein! Mit fiel ein Stein, nein, ein richtiger Felsen vom Herz, denn für mich würde nun ein neues Leben beginnen! Nicht nur, dass ich erst einmal nicht ,,arbeiten“ musste und es hier viel zu entdecken gab! Es gab ja auch Kumpels wie mich! Allerdings machten sie mir ganz schön Angst, weshalb ich mich lieber an Nessy und deren großen, aber sehr sanften Wallach Ernie hielt! Denn ich bin schließlich jemand, für den es auf die inneren Werte ankommt und  Äußerlichkeiten wie Körpergröße oder Schönheit keine Rolle spielen!

Damit ich  auch schlechtem Wetter toben konnte, gab es eine überdachten Reithalle und mein neuer Pferdekumpel Ernie half mir, wenn die anderen mir was anhaben wollten! Jeden dritten Tag wurden meine Wunden gespült und das Fell eingesalbt … Anfangs fand ich das alles noch ziemlich  lästig, doch Nessy ließ sich davon nicht beirren! Liebevoll pflegte sie mich und ihr kleiner Sohn (mein neuer, offizieller Besitzer) schaute mich meist mit großen Augen bewundernd an!  Obwohl mein Rücken voll sichtbarer Wunden war, nachdem Nessy die Krusten gelöst und den Eiter abgewaschen hatte, nannte er mich ,,ein wunderschönes Pferd“. Mich! Wow! Ich fühlte mich zusehends wohler. Bald waren meine Wunden verheilt.

Und siehe da -mit einem passenden Sattel und einem dicken Polster tat mir nix mehr weh und ich ließ ich den kleinen Sohn von Nessy fröhlich auf mir reiten! Beide hatten wir viel Spaß und sogar kleine Hindernisse konnte ich überspringen! Einmal gewannen wir sogar den dritten Preis in einem Reiterwettbewerb! Tja Freunde! Auch mit X-Beinen geht das!

Aber irgendwann war ,,Sohnemann“, wie Nessy ihn nannte, zu schwer, und zugegeben war mir in dieser Zeit schon manchmal etwas langweilig, obwohl ich eine ,,Nanny“ hatte, die mich immer mitnahm, wenn sie mit ihren Kindern spazieren ging und manchmal ein Junge zu mir kam, der vorhatte, ein Zirkuspony aus mir zu machen … wegen meiner schnellen Auffassungsgabe! Tja, da staunt ihr, oder?  Zwar wurde ich einmal am Tag nach draußen gelassen, aber so richtig ausgelastet war ich nicht! Denn was sind 3 oder 4 Stunden auf der Koppel eine Stunde im Wald, wenn man den Rest vom Tag in einer 6×3 Meter großen Box steht? Na ja, nix ist perfekt und sonst war ja auch alles okay…

 

Aber dann kam tatsächlich eines Tages noch eine Überraschung! Bei einem Spaziergang, fiel mir auf, dass Nessy ungewöhnlich aufgeregt war. Wir machten Halt an einer riesigen Weide mit Boxen und einem Unterstand. Schon vorher hatte mich Nessy ein paarmal hierhergebracht und so dachte ich mir nix dabei. Nur wunderte mich, dass auch die anderen Pferde von Nessy, allen voraus mein Kumpel Ernie, da waren! Und an diesem Abend brachte sie mich nicht mehr in meine alte Box…

Und seitdem leben wir auf einem richtig großen Grundstück am Waldrand,  auf dem wir  immer draußen sein dürfen, wenn wir wollen!

Ich hatte übrigens als erster das besondere Privileg, mich völlig frei bewegen zu können, weil ich so klein bin, dass ich unter allen Zäunen durchschlupfen kann, wenn ich den kurzen Stromschlag aushalte, den ich dann manchmal abbekomme.

 

Und heute?  Bin ich ein kleiner Opa … Nee, noch nicht wirklich. Aber meine Knochen sind doch schon ein wenig abgenutzt! Ihr wisst ja – ich habe X-Beine, da geht das mit der Abnutzung leider noch schneller! Manchmal, vor allem morgens, wie jetzt, tun sie doch ein bisschen weh und es braucht eine Zeit, bis ich in die Gänge komme! Aber dann strecke ich mich und dehne mich, stakse ich erst ein wenig herum und plötzlich sind die Schmerzen wie weggeblasen, vor allem wenn Nessy, wie jetzt, mit dem Frühstück kommt!

So come on!  What shalls?  Ich liebe ich mein Leben! Besonders mag ich Leckerli und Spaziergänge. Und Schmusen mit meiner manchmal auch zickigen Freundin Lissy ist auch toll! Der Ernie wurde ja leider verkauft … wie das Leben so spielt. Allerdings hat mir Nessy gesagt, dass auch er es auch sehr gut hätte. Er hat jetzt gleich vier Freundinnen (dieser alte Macho!) Aber ,,meine“ Lissy ist auch eine Lustige, kann ich Euch sagen! Immer für einen Schabernack gut. Soll ich Euch erzählen, wie wir zusammen ausgebüchst sind? Naja, ein andermal vielleicht! Denn jetzt muß ich endlich schauen, was die Nessy so mitgebracht hat! Es sieht aus, als wäre es  – tatsächlich! Getrockneter Kranzkuchen! Mein absolutes Lieblingsgebäck! Ach, eins noch!

Lissy  hat nämlich den Vorteil, wunderschön zu sein.  Jeder verliebt sich sofort in dieses braun-schwarze, edle Pferd mit der gleichmäßigen Blässe … Aber soll ich Euch was verraten? Wenn ihr ganz genau hinschaut, sehr Ihr, dass ihr eines Bein  ein wenig nach innen verdreht ist… Nur ganz leicht, einen Hauch, sozusagen. Aber Nessy ist sogar froh darüber! Glaubt Ihr nicht? Oh doch! Es ist nämlich so: Nie hätte sie so ein Pferd kaufen können, wenn, ja, wenn es nicht vom Züchter als junges, ungerittenes Pferd relativ günstig abgegeben worden wäre. Denn man hatte schließlich nicht wissen können, ob sie ,,für den Sport taugt“  – mit diesem Bein! Und so konnte Nessy dieses Pferd kaufen, was sicher nicht geklappt hätte, wenn der Fuß nicht diesen kleinen Makel gehabt hätte…. und ich hätte heute keine ,,beste Freundin“, die, wie ich, einmal  (fast) ,,Ausschuss“ war!

 

Denn wenig  ist perfekt in unserer Welt! Ich frage mich immer öfters, warum die Menschen denken, dass es das immer unbedingt sein müsste! Sobald sie einen noch so kleine Makel an etwas entdecken, muss sofort das Ganze eliminiert  und durch etwas Perfektes ersetzt werden! Dabei kommt es in oft auf etwas ganz anderes, als auf den vermeintlichen Makel an!

Wäre es in vielen Fällen nicht mindestens genauso gut, die Perfektion darin zu finden, auch nicht perfekte Dinge einfach anzunehmen und so zu händeln, dass man gerade darin das Glück findet, etwas ,,daraus gemacht“ zu haben? Liegt ,,Perfektion“ nicht oft sowieso nur im Auge des Betrachters?

In diesem Sinne grüßt Euch ganz herzlich,

Euer nicht ganz so perfektes Minipony Tarzan!

 

 

Fashion/ Philosophie: Wonnemonat Mai, Blog-Geburtstag und wie man im Web Geld verdient!

Hallo Ihr Lieben!

Der Mai ist gekommen …

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Der ,,Wonnemonat  Mai“ ist grün und saftig und die winzigen Vöglein im Nistkasten singen mindestens so quirlig wie die Wiener Sängerknaben!

Die Zipperlein des Winters haben wir entgültig hinter uns gelassen, die triefigen Erkältungs- Rotznasen haben sich nur bei ein paar wenigen unter uns in ,,Pollenallergie-Rotznasen“ umgewandelt und  so blicken wir voller Tatendrang Richtung Sommer, planen Fashion Week und Urlaub (dieses Jahr geh´ich tatsächlich in ein altes Kloster nach Südfrankreich!) und genießen, so ganz nebenbei, für mich ,,den schönsten Monat“ des Jahres.

Mein vierter Bloggeburtstag!

Und noch etwas ist für mich besonders im Mai: Bloggeburtstag! ,,Meiner“ wie ich ihn, nicht ohne ein Quentchen Stolz, nenne, wird tatsächlich VIER Jahre alt! Ob ich zufrieden mit der Entwicklung bin? Aber klar! Mal mehr, mal weniger! Aber alle Blogger unter Euch werden mir beipflichten, dass so ein Blog mitunter ein richtiges ,,Baby“ sein kann. Er schreit, wenn man sich nicht kümmert, dann dann gehen die Zahlen  sofort runter! Er ist da, wenn man sich was von der Seele schreiben möchte und gleichzeitig bietet er Zerstreuung von ,,was auch immer“, Unterhaltung und  nimmt ganz schön viel Zeit und Müh´in Anspruch! Aber last not least – habe ich durch ihn viele tolle Menschen kennengelernt, ihre Lebensweise und Ansichten im Austausch und durch den Besuch ihrer Blogs erfahren erfahren dürfen! Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Euch alle!

Wie wird ein Blog  ,,lohnenswert“?

Ob sich so ein Blog lohnt? Das ist nicht der Punkt! Ihr meint, schon? Okay, zumindest nicht für mich! Naja, zugegeben, bei näherem Nachdenken ist mir das natürlich auch nich ,,so ganz egal“. Leider heiße ich eben auch nicht Caro Daur oder Steffi G.

Abr eines habe ich zumindest mit ihnen gemeinsam: Nur den Ich bin auch eine Frau! 😉

Produkttester -Blogs

Spaß beiseite, es gibt doch noch eine Gemeinsamkeit: Denn alle Anfragen, die für mich nicht interessant sind, mache ich auch nicht! Genauso wenig schreibe ich über Produkte, die zu ,,günstig“ sind, um Qualität haben zu können. Und dann bleibt nicht mehr all zu viel übrig. Was auch gut ist. Denn als Produkttester für alles und jenes machen sich andere besser. Wobei ich diese Art des Bloggens nicht abwerten möchte. Es ist sicher ganz schön, immer wieder  verschiedene Kosmetik umsonst auszuprobieren und darüber zu berichten. Auch die subjektiven Erfahrungen anderer können vielleicht für die eigenen Entscheidung zum Teil ganz hilfreich sein. Das ist sehr davon abhängig, wie gut diese ,,Beurteilungen“ geschrieben sind.  Da gibt es große Unterschiede.

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Tipps für einen erfolgreichen Blog

Also mein Tipps zur Feier des Tages: Wenn Ihr  Blog-schreibender Weise Euren Lebnsunterhalt verdienen wollt, nehmt Euch einen Profi an die Hand und sucht Euch ein richtig ,,geiles“ Thema (keine Ahnung, was), das alle furchtbar interessiert und worüber nur Ihr so richtig Bescheid wisst und schreibt drauf los! Morgens einen Beitrag, mittags einProfi- Foto-Shooting und abends Klinkenputzen bei anderen Blogger, denn gegenseitiger Support ist das A und O der Klicks, zumindest am Anfang! Natürlich müsst Ihr auch bei Instagram, Pinterest, Facebook, Twitter und YouTube & Co vertreten sein! Mindestens! Ab 100 k Follower dürft Ihr auch weniger als fünf Stunden täglich dafür aufwenden! Wie Ihr die erreicht? Also sorry,  das wüßte ich auch gerne! 

sicher weiß ich für dieses Ziel schon ein paar Lösungen ! Wenn, zugegebenermaßen für mich persönlich noch nicht die richtige dabei war ….

 

Wie bekommt man also 100 k Follower?

das passiert eben  – oder  auch  nicht,  wenn man

ganz, ganz fleißig  oder zumindest

im Dschungelcamp gewesen  ist!

Oder beim Bachelor. Okay,

Germanys next Topfloppel geht auch!

oder man hat supi-dupi tolle Ideen

oder man sieht aus, wie Kim Kardashian, entweder vorne oder von hinten, klappt beides!

Ach so, das alles geht auch bei Euch aus den verschiedensten Gründen – NICHT?  Hmm! Lass mich nachdenken! Dann stellt doch einfach jemanden ein, der …

,,Nö, viel zu aufwendigund teuer !“ sagt Ihr jetzt? Manno, Ihr macht es mir aber auch schwer! `

Aber wenn das mit dem Blog nicht klappt, braucht Ihr für die Kohle einfach einen Plan B! Irgendwas muß ja dann schon klappen …

Pläne zum Geldverdienen, wenn das mit dem Blogger-reichtum noch ,,etwas dauert“:

Wer gerne vor dem Computer hockt, aber nicht mit zündender Kreativität gesegnet ist, dafür aber mit Fleiß, kann sich mit  einem Onlineshop versuchen. Wie immer in der Wirtschaft gilt das Prinzip  ,,Billig einkaufen, teuer verkaufen!“ -klappt wohl richtig gut, wenn man ein Gespür dafür hat.

Dann gibts noch die ..Computer-Nerds“ . Das sind Super -Programmierer , aber die lesen eh eher selten meinen Blog! Falls Ihr, www- und HTML-Wissende, Euch tatsächlich hierher verirrt haben sollten – ein herzliches Willkommen! Findet, was immer ihr bei mir zu finden erhofft habt – es ist mir eine Ehre – und dann tüftelt weiter, ihr seid eh versorgt! Ach, ja, halt! Wo Ihr schon einmal da seid, hätte ich doch ein paar Fragen! Meldet Euch doch bitte´mal per Mail bei mir … Es soll Euer Schaden nicht sein! Was immer das heißen mag -klingt aber gut, oder?! Bestimmt habt Ihr bemerkt, dass ich leider nicht so 100% von Eurem  Talent abbekommen habe und mich alleine mehr recht als schlecht (oder umgekehrt) durch alle Wirren des CSS, noopener, geiles ,,Theme “ und,,Datensicherung“ hindurchbeiße …

Also, um Euch geht´s hier jetzt momentan nicht -vielleicht ein andermal!

Sondern um Euch, die gern ein bißerl mehr Kohle auf dem Konto hätten … Also, Ihr merkt schon, so langsam fange ich zu schwimmen an, obwohl ich mich immer wundere, wo Ihr alle seid, wenn man Euch braucht! Wo man heutzutage nicht einmal mehr eine legale Reinigungskraft unter 20 Euro/Stunde findet!

Aber vielleicht hat Ihn ja jemand gefunden, den coolen Job oder Nebenjob! Und wenn ihr das richtige ,,Geschäftsmodell“ gefunden habt, verratet Ihr es mir. Natürlich NUR mir! Wenn´s toll ist, werde ich dankbar sein, wenn nicht, nicht ;-)!

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Okay, wenn das alles für Euch nix ist, gibt es noch zwei Möglichkeiten: Wenn Ihr nicht selber Chef sein wollt, müsst Ihr Euch halt einen Job suchen, bei dem man Euch sagt, was Ihr machen müsst – wie die meisten der Arbeitnehmer! Das ist vielleicht nicht immer ganz zufriedenstellend, aber solide. Bitte erzählt mir jetzt nicht, es gäbe keine Jobs! Ihr könnt sofort als Bügelfrau bei mir anfangen!

Gerne wird auch die andere Lösung, nämlich Frührente gewählt … Eine Zeit meines Lebens habe ich vermehrt Gutachten für diese Spezies machen müssen. Abschließend zu diesem Thema muss ich sagen, dass es wenige sind, die wirklich nicht mehr arbeiten könnten! Die erkenne ich mittlerweile an der Nasenspitze! Andere schleppen sich mit gebrochener Hüfte zur ihrem Job! Vornehmlich die, die sowieso nie in Frührente gehen würden.

Mein Blog ,,Salutary Style“

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Kommen wir zurück zu meinem Blog. Natürlich ist auch da noch ,,ein wenig“ oder auch ,,ein wenig mehr“ Luft nach oben. Aber wenn er auch vieles nicht hat, eines hat er : Beständigkeit! Meist schaffe ich zwei Blogposts in der Woche und  in all den Jahren gab es kaum einen Woche, in der nichts gepostet wurde! ,,Vertane Zeit“ nennen es manche, ,,Hobby“ die anderen, was, was langsam wächst und was ich gerne mache, ist es für mich. Meine Mutter sagt, ich solle ein Buch aus den ganzen wertvollen Tipps machen. Hab´ich aber keine Lust! Das soll jemand anderes machen, der sowas gerne macht. Ich mache lieber immer wieder Neues …  Das wäre doch auch ein Job – für jemand von Euch!

Nicht nur Patientinnen lesen mittlerweile ,,chez moi“, sondern einfach Frauen und Männer, die ,,den Blick über den Tellerrand“, schätzen. Der zumindest zieht sich durch meine Blog wie ein roter Faden.

Meine Mode

Meine Mode ist sicher nicht die polarisierende Bloggermode, mit denen die Fashion-Bloggerei ihren Anfang nahm. ,,Edgy Streetstyle“ , unheimlich cool, raffiniert und durchgeknallt, so hatte Blogger-Mode zu sein. Mädels trugen gerne überdimensionale Schlapphüte und große Sonnenbrillen, zerissenen Jeans und die Bluse vorne drinnen und hinten draußen – gerne auch Patches oder Bommel – und fertig war der ,,extravagante Look“.  Klar hab´ich auch solche Teile im Schrank! Aber wichtig ist es doch, dass Klamotten vor allem uns  als Individuen optimal bei  dem alltäglichen Tun unterstützen, was natürlich  auch die Wirkung auf andere einschließt! Wichtig sind auch gute Materialien, die atmungsaktiv sind und sich leicht waschen lassen. Kein strammer Bund soll kneifen. Da denke ich anders als Lagerfeld, der sich gerne von seiner Kleidung ,,disziplinieren“ lässt und was er von Jogging-Hosen hält, wisst Ihr ja!

Obwohl … Manchmal reizen mich natürlich schon auch Klamotten, die polarisieren und ein Quentchen Witz enthalten! Aber alles zu seiner Zeit!

Mein heutiger Look

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Die blaue Jacke mit den floralen Stickereien passt dazu, wenn´s morgens noch etwas kühler ist …
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…ebenso dieses Leder – Täschchen mit den Stickereien

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Also begehe ich heute meinen Blog-Geburtstag, fast ungeschminkt und im lässigen,  weiten Sommerkleidchen. Normalerweise trage ich in meinen Posts fast immer passende Schuhen  sowie Schmuck und Ring, aber heute lasse ich alles ein wenig lässiger angehen. Das kleine aber feine Goldkettchen mit zwei Herzen kommt eher unspektakulär daher, die Holzarmbändchen habe ich mit meinem Mann zusammen gekauft. Er trägt ein paar und ich, nicht immer, aber oft, quasi als Ehering-Ersatz. Diese sind,  gut verwahrt und längst nicht mehr passend, in irgendeiner Schmuck-Schatulle. Wer sich den ganzen Tag bis zu 40 x die Hände wäscht, ist über einen Alltags-Ring hinaus. Und diese an einer Kette um den Hals zu  tragen, finde ich auch irgendwie albern.

Ist der Look spießig? Nö, find ich nicht! Lässig  und liebevoll, würde ich ihn beschreiben. Nicht gerade edgy oder wahnsinnig cool. Denn das Leben ist selten cool – vielleicht manchmal kalt. ,,Edgy“ schon öfters … das nicht alles glattläuft, ist ja schon fast der Normalzustand im Leben! So ergeben sich aber auch immer neue Perspektiven …

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Meine Medizin-Posts

Aber zurück zu der Blog-Geschichte! Ein zweischneidiges Schwert sind meine relativ gehaltvollen medizinischen Artikel die mache nicht recht in Einklang mit den fröhlichen Modeposts  sehen wollen! Aber Kinder, genau das ist doch das Leben! Ein bunter Blumenstrauss! Es gibt Kategorien, die man anklicken, Schlagwörter, die man suchen kann! Alles kann, nichts muss! Und wem die Artikel zu lang sind, der liest eben nur die Überschriften, die es bei mir reichlich gibt und pickt sich die Rosinen heraus! Wer vorbeischaut und diese findet, kommt übrigens oft wieder …

 

Hintergründe, die Ihr wahrscheinlich noch nicht wußtet …

Mittlerweile schauen übrigens viele Kollegen vorbei, auch wenn viele das nie zugeben würden!  Nur merke ich dann irgendwann, dass sie mich ,,gelesen“ haben …  Ja, Ihr seid gemeint, Ihr Pappenheimer! Weil ich oft neuen Behandlungsschemata einfließen lasse, die andererseits Laien langweilen …  Zugegeben habe ich, im Gegensatz zu ihnen, oft einfach auch die Zeit, mich mit diesen Themen auch in der Literatur auseinanderzusetzen und zudem laufen in unserer Praxis doch ein paar Studien, die ich natürlich, samt Umfeldwissen, einfließen lasse. Der ,,Kühlhaubenversuch“ , der super funktionierte (Ihr erinnert Euch, Frauen gehen unter Chemotherapie weit weniger Haare aus, wenn der Kopf gekühlt wird) hat es bis in die Bildzeitung geschafft … Zudem sind wir beide Mitglieder der ,,NATUM“ eine Untergruppe der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, die sich mit alternativen Heilmethoden beschäftigt! So war natürlich auch die Methadongeschichte (Methadon in Verbindung mit Chemotherapie als Behandlung für manche Tumorerkrankungen mit sehr guten Einzelerfolgen) groß in der Presse, da die NATUM der Erfinderin den Wissenschaftspreis verlieh und so ihre Position stärkte.

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Unlängst rief mich eine Kollegin aus Regensburg an, um zu hören, wer hinter dem ,,ausgeklügelten Schema“ der Wechseljahres-Behandlung mir einer Kombi aus natürlichem Östrogen und Gestagen steckt. Das hat mich gefreut, da bin ich wie alle anderen, die gerne auch einmal hören, dass es gut ist, was sie tun. Wobei das Lob für dieses Konzept natürlich  Frau Professor Stute zum einen und auch meinem Mann zum anderen gebührt, der auf internationalen Kongressen unterwegs ist, um sich zu informieren und Neuerungen in Übersichtsartikeln in deutschen Fachzeitschriften veröffentlicht. Auch Kollege Rimkus, den ich für seine Arbeit sehr schätze war ein Vorreiter auf diesem Gebiet. Ihm ist es letztendlich zu verdanken, dass die Frauen heute in den Wechseljahren nicht mehr mit künstlichen Hormonen vollgepumpt werden sondern mit den ihr eigenen Hormonen, die nicht nur besser verträglich sind, sondern vielleicht sogar auch das Altern ein wenig aufhalten können.

Lob und Kritik

Auch ich selbst spare nicht mit Lob, wenn mir etwas gefällt. Manchmal lobe ich auch  dann besonders, dass was gut ist, wenn es etwas gibt, das gar nicht gut ist. Denn mit einem dicken Lob lässt sich eine kleine Kritik am Rande wesentlich besser ertragen, ohne dass derjenige den ganzen Tag schlechte Laune hat. Nur, wenn jedwelche Versuche untergehen oder schlicht ignoriert werden, werde ich schon einmal deutlicher, wenn ich direkt tangiert bin. Ansonsten lasse ich die Menschen ziehen, außer sie schaden sich selbst gehörig! Wobei die meisten ihre Fehler eigentlich schon kennen. Gerade wir Frauen neigen zur Selbstkritik.

Lustig ist, wenn man für etwas kritisiert wird und man dabei merkt, dass der andere so überhaupt keinen Plan hat! Das ist einer der seltenen Fälle, in denen ich auch einmal ,,grundsätzlich aufkläre“ Blöd nur, wenn der andere ein Kunde oder Patient ist …

Aber jetzt muß ich die Nacht beginnen! Es ist schon 2.15 Uhr und um 6 Uhr muss ich raus.

Zur guten Letzt

Übrigens gibt es jemanden, dessen Kritik mir wirklich sehr wichtig ist! Und dass seid Ihr, meine lieben Leser, die mich all die Jahre so treu unterstützt haben und nicht nur meine Tipps angenommen, sondern mich auch auf viele tolle Ideen gebracht habt. Ein dickes, dickes Lob an Euch! !

Lasst mich deshalb gerne wissen, wie Ihr zu den oben aufgeworfenen Fragen steht! Was wünscht Ihr Euch auf meinem Blog, was gefällt Euch gut, was weniger? Kommt Ihr mit der Mischung von Medizin und Mode klar, oder verwirrt das eher? `

In diesem Sinne, freut Euch an den Bildern und habe einen wunderschönen Tag/Nacht, was immer!

Eure Nessy

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Anti Aging : Fett / ,,Small Molecules“ / Zellalterung / Was bedeuten widersprüchliche Studien für unsere Ernährung ?

Hallo Ihr Lieben!

Strikte Fettarme Ernährung an sich ist nicht zwingend notwendig …

… das lassen die Ergebnisse der  Pure Studie  vermuten! Ihre Ergebnisse lassen schließen,  dass  der Fettkonsum an sich vielleicht doch  nicht soo schädlich sei. Man hatte ja, wie ich Euch jüngst berichtete, herausgefunden, dass sich eine Einschränkung des Fettkonsums nicht lebensverlängernd auswirken würde!

Fettleibig, Gewicht, Verlust, Mann

In dieser Studie mit rund 135 000 Patienten war es sogar so, dass solche mit hohem Fettanteil in der Ernährung eine 23% niedrigere Gesamt-Sterblichkeit hatten, als jene mit niedrigem Fettkonsum, wobei die 20% Patienten mit dem höchsten Fettkonsum mit den 20% des niedrigsten Fettkonsums verglichen wurden. Allerdings kann man hier schon aufhorchen!

War es vielleicht so, dass die 20 % der Menschen mit dem niedrigsten Fettkonsum schlicht unterernährt waren – nicht nur mit Fett, sondern auch mit allen notwendigen Stoffen, die der Körper dringend braucht, wie Eiweiß, Vitaminen und Mineralien? Aber dazu später…

Wie ich Euch bereits in dem Artikel über diese Studie beschrieben habe, ging ein erhöhter Fett-Konsum von gesättigte Fettsäuren  mit einer 14% niedrigeren Sterblichkeit einher, bei den einfach ungesättigten Fettsäuren waren es 19% und bei mehrfach ungesättigten Fettsäuren konnte man eine 20 % ige Verringerung der Sterblichkeit feststellen!

Was man  also laut PURE-Studie ableiten kann, ist zumindest das, dass sehr strenge Fettrestriktionen wahrscheinlich unnötig sind und infolge davon auch fett-reduzierte Lebensmittel keinen Sinn machen. Denn eines dürfen wir nicht vergessen: Fett spielt bei vielen Stoffwechselvorgängen und Körperfunktionen, wie z.B. der Nervenfunktion, eine wichtige Rolle, abgesehen davon ist es ein Energiespeicher, der, zumindest in früheren Zeiten, aber auch heute noch in manchen Bevölkerungsgruppen immer noch Sinn macht.

Folgen des vermehrten Fettkonsumes/ der Fettleibigkeit

Andererseits hat Fettleibigkeit bekanntermaßen  viele Nachteile.  Auch, wenn die Bildung von Thromben in Gefäßen, wie wir seit einiger Zeit wissen, nicht einfach Fettablagerungen in Gefäßen sind und hauptsächlich auf Entzündungsvorgänge nach Verletzungen im Gefäß zurückgehen, sind Störungen des Fettstoffwechsels daran beteiligt. Thromben können  den Blutfluss stark behindern. Wer die Mechanismen noch einmal genau nachlesen möchte, kann das übrigens hier machen.

Fettleibigkeit an sich triggert die Risiken für Gefäßkrankheiten, abgesehen von oben genannten Dysbalancen des Fettstoffwechsels, auch auf einer anderer Ebene.

Der ganze Kreislauf muß Schwerstarbeit leisten, weil die Fettmassen ja auch versorgt und damit durchblutet werden müssen.  Es kommt zu einem Anstieg des Blutdrucks und durch das Fett auch zu hormonellen Veränderungen, da Stoffwechsel-Abläufe sowohl im Östrogen-, als auch im Insulinhaushalt verändert werden. Dadurch steigt indirekt auch das Risiko für Diabetes mellitus ….

Fettleibigkeit Fett Ernährungsberater Stad

Darüber hinaus kommt es auch zu  Schäden durch Ablagerungen des Fettes an und in den Organen  und das vermehrte Gewicht schwächt außerdem  die Gelenke.

Wer sich Fettleibigkeit nicht so recht vorstellen kann, überlegt sich, wie es wäre, wenn er alle Bewegungen mit einem 30 Kilo-Rucksack auf dem Rücken absolvieren müsste und was für eine Erleichterung es wäre, wenn er diesen Rucksack absetzen könnte …

Was offiziell von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen wird

Deshalb bleibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung bei ihrer Aussage, dass Fett nicht mehr als 30% der Nahrung ausmachen soll und auch die Verwendung fettarmer Milch wird explizit empfohlen. Dabei sollte man wertvollen Fetten mit einem günstigen Omega Drei zu Omega Sechs Anteil und möglichst wertvollen sonstigen Inhaltsstoffen den Vorzug geben. Dazu gehören Raps- und Walnussöl, Leinöl, aber auch ungesalzene Nüsse und auch Fisch.

Lachs, Lachsfilet, Fisch, Frisch, Roh

Studie aus Montreal von 2008, wie Fett und Fettmangel auf die Hefe-Zelle wirkt  -sogenannte „Small Molecules“ in der Zelle verzögern den Alterungsprozess !

Man weiß aber, im scheinbaren Gegensatz zu obigerPURE-Studie, dass Fette wie Cholesterin und Fettsäuren den Zelltod beschleunigen können. Diese Erkenntnis wurde von Mitarbeitern der Concordia-Universität in Montreal bestätigt, als sie ihre Studienergebnisse schon vor einiger Zeit  auf der Jahresversammlung der American Society for Cell Biology vorstellten.

Was passiert, wenn sich Fettsäuren in der Zelle sammeln?

So konnten sie zeigen, dass Fettsäuren, die sich in einer Hefezelle ansammeln, diese zum platzen bringen kann. Zuvor schwächen  aber die Fettsäuren die Abwehrmechanismen  der Hefezelle gegen molekularen Stress (sprich: freie Radikale), sodaß sie sich nicht mehr wehren kann, da sie schon deutlich geschwächt ist. Aber nicht nur das. Kommt es zum Zelltod, werden bestimmte Entzündungsstoffe in die benachbarten Zellen übertragen und schädigen diese auch!Cheeseburger Trinken Pommes Frites Lebensm

Was passiert bei Fettmangel mit der Hefezelle?

Danach prüfte das Team von Vladimir Titorenko, wie sich eine Fettmangelernährung auf die Fettverarbeitung in der Hefezelle auswirkt. Tatsächlich verbesserte sie sich und die Zelle wurde nicht geschwächt. Zudem wurden im   Inneren der Zelle fünf  Molekülgruppen („Small Molecules“) gefunden, die den Alterungsprozeß  auf zwei Arten verhindern können. Zum einen  verändern sie die Verarbeitung des Fettes, zum anderen können sie die Stressreaktion in den Kraftwerken der Zelle, den Mitochondrien, stärken.

Nutzen dieser Erkenntnisse

Die Mechanismen der Moleküle sollen nun helfen, die Langlebigkeit einer Zelle genauer zu erforschen. Vorstellbar ist aber auch, dass die ,,Small Molecules“  selbst als Medikamente  gegen altersbedingte ,,Fettstoffwechsel – Krankheiten“ (Herzerkrankungen, chronische Entzündungen oder Typ-2-Diabetes)  eingesetzt werden können.

Wie passen diese widersprüchlichen Daten zusammen?

Die oben in San Francisco vorgestellten Daten von 2008 legen nahe, dass viele Fettsäuren in der Zelle den menschlichen Körper schneller altern lassen. Die Pure Studie von 2017 wiederum entdeckte eine längere Lebenserwartung bei höherem Fettverzehr …

Wie passt das zusammen?

Wie so häufig liegt der Teufel im Detail! Denn wieder einmal werden Kausalitäten durcheinandergeworfen und Äpfel mit Birnen verglichen! Wieso? Oben habe ich es bereits angedeutet!

Tatsächlich! Wenn man sich die Mühe macht, die Orginal-Studie zu lesen, sieht man, dass ein großer Teil der Daten der Pure Studie, in der immerhin 135 Länder vertreten waren, aus Schwellen- und Entwicklungsländern stammt, wo kohlenhydratreiche Lebensmittel  eine geringere Mikronährstoffdichte aufweisen, als bei uns, die eben nicht den Nährstoffbedarf decken, wodurch diese Menschen schlicht mangelernährt sind!

Zum anderen sind die Lebensbedingungen und die medizinische Versorgung  in Entwicklungsländern wesentlich schlechter als in den westlichen Industrienationen, was natürlich auch eine wesentlich geringere Lebenserwartung mit sich bringt, was in der Studie nicht berüchsichtigt wurde, da nur das absolute Lebensalter vergleichen wurde, nicht die Abweichung vom durchschnittlichen Lebensalter im jeweiligen Land!

Was bedeutet das für unsere optimale Ernährung?

 

Obst, Platte, Herz, Frisch, Gesund, SüßMit unserem gesunden Menschenverstand haben wir ,,die optimale Ernährung eigentlich schon immer vermutet, auch wenn die Zuckerlobby lange Zeit den Fettkonsum für alle Malaisen verantwortlich machen wollte, obwohl  das so nicht ganz richtig war!

Kohlenhydrate

Wie wir nun wissen, ist nicht nur ein hoher Fettkonsum, sondern vor allem auch ein besonders hoher Kohlenhydratanteil mit hohem Zucker- und Weißmehlanteil in der Ernährung ungünstig!

Obwohl ich  bereits oben geschrieben habe, was sich die DGE  grobempfiehlt, möchte ich im Folgenden noch ein paar nicht ganz offensichtliche Fakten herausstellen, ohne Euch mit zuviel Basiswissen zu langweilen …

Fette

Hochqualitatives Fett wie Raps – und Walnussöl sollte zwar auch nicht im Übermaß verzehrt werden, allerdings kann es ohne Reue normal verwandt werden, wenn man ein Auge auf die Energiebilanz hat. Besonders gut ist sind auch Omega 3 Fettsäuren (Fisch, Rapsöl,…)

Butter

In diesem Zusammenhang habe ich eine gute Studie in der Fachzeitschrift Plos one darüber gefunden, dass sich die Verwendung von Butter kaum negativ auf die Lebenserwartung auswirkt, also in Maßen ohne Reue durchaus konsumiert werden kann.backen, bäckerei, brot

Obst und Gemüse

Den größten Anteil in unserer westlichen Welt sollte (wen wunderts?) Obst und Gemüse ausmachen. Dabei wird ein hoher Rohkostanteil von vielen Menschen nicht optimal vertragen und auch bei manchen Lebensmittel wie z.B. Tomaten oder Karotten ist für den Aufschluß der Nährstoffe gedünstetes Gemüse günstiger.

Auch die Aussage, Obst nicht schälen zu müssen, ist relativ zu sehen! Zum einen sind oft kleine Fäulnisstellen in der Schale, zudem auch z.B. bei Äpfeln viel Fruchtwachse, die sich bei größerer Verzehrsmenge in der Leber absetzen können. Auch sind in der Schale wie auch in der Rohkost zwar viele unverdauliche Ballaststoffe, andererseits können diese den Magen-Darmtrakt aber auch über längere Zeit belasten und müde machen. Zudem können sie Fehlgärungen hervorrufen, die zu unangenehmen Flatulenzen führen können!

Ein weiteres Problem kann eine Fructoseintoleranz sei, über die ich übrigens hier berichtet habe.

Obst sollte natürlich auch nicht zu süß sein, da wir sonst zuviel Zucker über Obst aufnehmen! Sehr süß sind z.B. Weintrauben, Mandarinen oder auch Bananen …

Qualität

Hohe Qualität von allem, was wir zu uns nehmen, ist wichtig! Schimmel und Fäulnis können nicht nur zu schweren Akutkrankheiten führen, sondern auch krebserregend sein

Individualität

Was für uns optimal ist, hängt von den Lebensumständen und unserer Konstitution ab!

Insbesondere der Nährstoff- und Kalorienbedarf muß an den Menschen angepasst sein! Ein Bauarbeiter hat andere Anforderungen als einBüromensch, eine Schwangere und Kinder andere als Greise oder Menschen in besonderen Belastungssituationen, wobei oft vergessen wird, dass sich gerade auch  im Alter die Stoffwechselvorgänge und Bedürfnisse signifikant ändern! Die Kalorienzufuhr sinkt, allerdings ist oft die Versorgung an Vitaminen und Mineralien nicht optimal! Dazu muss man wissen, dass der Stoffwechsel langsamer abläuft un sich Krankheiten wie Übergewicht und Diabetes oft anfangs unbemerkt einschleichen! Zudem ,,vergessen“ ältere Menschen tatsächlich gerade bei Hitze manchmal das Trinken, was dann zur gefährlichen Blutverdickung führen kann.

Flüssigkeit

Allerdings gibt es auch bezüglich der Flüssigkeitsaufnahme einige Mißverständnisse! Denn zuviel Trinken erniedrigt die  Salzkonzentration im Blut. Ist ein bestimmter Wert unterschritten, drohen Muskelschwäche, Desorientierung oder epilepitsche Anfälle. Im schlimmsten Fall kann es zu Herzversagen oder einem Hirnödem kommen.

Zitronenwasser Limonade Glas Zitrone Trink

Der Richtwert der DGE sind etwa 1,5 Liter. Natürlich kann dieser Wert schwanken. In der Regel ist das eigene Durstgefühl ein guter Ratgeber, wenn es um die Trinkmenge geht. Mehr als 3 Liter sollten aber  unter normalen Umständen nicht konsumiert werden! Eine Ausnahme bilet extreme körperliche Belastung, bei der der Körper über längere Zeit (Stunden) sehr stark schwitz wie bei Extremsportlern gelegentlich anzutreffen. Dann ist eine Versorgung mit sogenannten isotonischen Getränken sinnvoll, die eine ähnliche Zusammensetzung der Elektrolyte wie das menschliche Blut aufweisen und so nicht zur Wasservergiftung führen.

Ansonsten ist Wasser das gesündeste Getränk!

Aminosäuren (Eiweiß)

Ein wichtiger Anteil an einer langen Jugendlichkeit der Zellen hat auch eine hochwertige Versorgung mit Eiweiß (Aminosäuren), denn aus ihnen bestehen nicht nur unsere Muskeln, sondern auch unser gesamtes Erbgut und viele anderen Strukturen!

Mageres Fleisch und Fisch spielen hier neben Eiern und Milchprodukten eine große Rolle, wobei auch Linsen und andere Hülsenfüchte Eiweiß enthalten. Die Eier enthalten zwar Cholesterin, allerdings wird davon nur etwa die Hälfte auch in den Köper aufgenommen und andererseits ist es geradezu ein Super-Food mit unheimlich vielen Nährstoffen, da es alles das enthält, aus dem auch ein kleines Kücken wachsen könnte! Gerade  für Vegetarier kann auch Soja den Speiseplan sinnvoll erweitern! Allerdings muß man auch hier besonders auf Wertigkeit achten! Ob gentechnisch hergestellte Produkte wirklich schädlich sind, weiß ich bis heute nicht. Allerdings macht man nichts falsch, wenn man darauf verzichtet! Wer hier wirklich gute Studien kennt, kann mir gerne Links schicken!

So, und damit komme ich auch zum Ende dieses ,,Updates“ über die optimale Ernährung!  Ich hoffe, dass das ein oder andere Neue , Interessante für Euch dabei war! Gerne könnt Ihr mir über Eure Erfahrungen berichten!

So bleibt mir, Euch ein wunderschönes Wochenende und Guten Appetit bei vielen gesunden Köstlichkeiten zu wünschen, wie sie zum Beispiel mein lieber Freund Arno von Rosen (,,Rosen kocht“) und viele anderen tollen Food-Blogger vorstellen,

Alles Liebe,

Eure Nessy

 

 

 

Beauty: Wie funktioniert ein Wimpernserum? Was gibt es Neues? Test des Wimpernserums Luxe Lash advanced sensitive / Inhaltsstoffe

In dem Text werden Substanzen und das Test-Produkt genannt und verlinkt, er muß also als Werbung deklariert werden, was ich hiermit tue. Jedoch habe ich, wie Ihr es von mir gewohnt seit, sehr sorgfältig recherchiert und für Euch aktuelle Fakten, Informationen und eigene Erfahrungen zum Thema ,,Wimpernseren“ bereitgestellt.  Dennoch bitte ich um Euer Verständnis, dass ich keine Verantwortung für die Wirkung, Preise, Links und für die hier dargestellten Informationen übernehmen kann, da ich natürlich nicht alle Fremdinformationen selbst überprüfen konnte.

Und nun viel Spaß beim Entdecken von aktuellen Fakten zum Thema Wimpernserum!

Hallo Ihr Lieben!

Seit ein paar Monaten sind sie in aller Munde, äh … auf aller Lider … ! Wimpern-Seren zum Preis von 5 – 100 Euro, die die Wimpern tatsächlich länger und dichter machen sollen, glaubt man den Werbe-Versprechen!

Ihr Siegeszug scheint unaufhaltsam zu sein! Mittlerweile gibt es diese ,,Spezialseren“ in jedem Drogeriemarkt, aber auch in exklusiven Parfümerien!

Zugegeben  habe ich  mittlerweile (mit diesem ,,Novum“, um das es heute geht), drei von ihnen getestet! Der Letzte ,,Stopp“ war etwa vor  7 Monaten.

In letzter Zeit habe ich eines der Seren der Firma ,,Lescale“ angewendet, weil diese sehr durchdacht sind und außerdem tierversuchsfrei auskommen, was für mich auch ein wichtiges Kriterium ist. Auf der Homepage von Let´s go beauty.de könnt ihr übrigens weitere Tests, Bewertungen und Vergleiche der  Wimpernseren ansehen.  Mich hat ein Produkt der Firma von seiner Zusammensetzung her besonders angesprochen und zwar deshalb, weil ohne die herkömmlichen Prostaglandinabkömmlinge auskommt …. Warum und wieso erkläre ich Euch später ausführlich!

Wie die Wirkung von Wimpernseren entdeckt wurdefullsizeoutput_161f

In der Augenheilkunde wurden Prostaglandine wie Bimatoprost ( im Handel unter dem Namen Lumigan) schon länger zur Behandlung von Patienten, die an einem erhöhten Augendruck leiden, eingesetzt. Bei diesem sogenannten Glaukom (= grüner Star) kann das Kammerwasser nicht richtig ablaufen und demzufolge wird der Druck immer höher. Dadurch kommt es wiederum zur Einschränkung der Sehfähigkeit und in seltenen Fällen kann sogar eine Erblindung resultieren.

Durch Anwendung der Tropfen kann nun die Augenflüssigkeit abfließen und der Druck innerhalb des Auges sinkt wieder ab. Einige Patienten hatten dabei jedoch bemerkt, dass ihre Wimpern während der Behandlung wuchsen und voller wurden.  Und tatsächlich, dieser Effekt war objektivierbar! Übrigens hat mir auch eine gute Freundin, die Ärztin in der Uni-Augenklinik ist, bestätigt, dass sie die (Ex-)Glaukom-Patienten an ihren langen Wimpern erkennt … Es ist also was dran!

Die häufigsten Wirkstoffe zur Wimpernverlängerung – Abkömmlinge des Hormons Prostaglandin

Allerdings bedingen unterschiedliche Wirkstoffe unterschiedlichen Wirksamkeiten … Auffällig ist, dass die meisten Hauptwirkstoffe auf …“prost“ enden. Gemeint sind damit unterschiedliche Verwandte des Gewebshormones Prostaglandin. Sie verlängern die Wachstumsphase der Wimpern und erhöhen die Aktivität der Haar-Follikel, die die Haarwurzel umgeben und sie quasi in der Haut verankern.

Was passiert, wenn man mit der Behandlung aufhört?

Hört man mit der Behandlung auf, wird von einem Fortbestehen der Wirkung für ein paar Monate berichtet, dann aber verpufft die Wirkung, und die Haare entwickeln sich zurück. Allerdings kann man die Behandlung auch einfach jeden 2. oder 3. Tag  fortführen – so soll das Ergebnis der langen, schönen Wimpern sistieren…

Nebenwirkung der prostaglandin-haltigen Seren …

… sind relativ selten! Meist werden sie gut vertragen und es gibt keine Probleme, sondern einen guten Effekt, der je nach Konzentration nach 4-8 Wochen sichtbar wird!

Die  Anwenderinnen sind jedoch unterschiedlich empfindlich. Deshalb muss man beim Auftragen zur Sicherheit darauf aufpassen, kein Serum ins Auge zu bekommen!

Es gibt für solche Fälle übrigens auch Seren mit geringeren Konzentrationen oder anderen Substanzen auf dem Markt, die zwar nicht ganz so schnell wirken, dafür aber schonender sind.

Diese Nebenwirkungen wurden von Anwenderinnen wie folgt beschrieben (über die Häufigkeit bei Wimpernseren habe ich aber keine verlässlichen Zahlen gefunden):

  • Brennende, rote und tränende Augen
  • Kopfschmerzen
  • Verfärbungen des Lidrandes, in seltenen Fällen sogar der Iris.
  • Kurzfristige  Sehstörungen bei direktem Augenkontakt mit den Seren, was beim Auftragen doch leicht einmal passieren kann
  • Veränderung des Fettgewebes im Bereich der Augenhöhle so, dass das Auge ein wenig einsinkt
  • (unter Bimatoprost in 1% Leberwertveränderungen (Arznei-Teilegram

    a-t 2002; 33: 51-2))

Nicht geeignet ist das Serum für

  • Schwangere
  • Stillende
  • unter Vorbehalt: häufig zu Allergien neigenden Personen

Gesetzeslage / Umgang mit dieser Unsicherheit

Leider gibt es nach meinem Wissenstand keine großen Studien, die die Nebenwirkungen ausreichend objektivieren könnten. So kann es sein, dass diese Nebenwirkungen aufgrund anderer Ursachen oder unsachgemäßer Anwendung auftreten. Falls sie aber damit im Zusammenhang stehen, wäre es gut zu wissen, wie häufig sie auftreten und bei welcher Menge.

 In Amerika werden höher konzentrierte Wimpernwuchsmittel seit einiger Zeit von der US-amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde als Medikament eingestuft. Sie müssen Tests durchlaufen und im Beipackzettel wird eine Liste von Nebenwirkungen genannt.  Außerdem  muss eine Wachstumsstörung der Wimpern diagnostiziert werden, bevor solche Mittel verordnet werden können.
In Schweden lässt die Arzneimittelbehörde seit 2012 nicht mehr zu, dass Produkte mit Prostaglandin-Derivaten auf dem Kosmetikmarkt verkauft werden.
In Deutschland hatte 2011  das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Einstufung als Kosmetikprodukt des prostaglandinhaltigen Wimpernserums in Frage gestellt. Auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (Bfarm) stellt kurze Zeit später fest, dass es sich bei diesen Produkten um Funktionsarzneimittel handelt.
Allerdings bin ich selbst kein Befürworter der Restriktion, sondern der Aufklärung…
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Applikator des Serums

Sich der Eigenverantwortung bewußt sein…

Deshalb finde ich es auch nicht unbedingt nötig, gesetzlichen Restriktionen zu verhängen und bin damit dafür, dass die Seren weiterhin frei verkauft werden können.

Wie ich uns Frauen von heute einschätze, sind wir  sehr wohl in der Lage, mit den vergleichsweise geringen Nebenwirkungen umzugehen, oder?

Denn schließlich sind wir mündige Bürger. Die Gefahren sind, zumindest bei der vorübergehenden Anwendung, vergleichsweise gering. Allerdings setzt das voraus, dass vor dem Kauf bereits über mögliche Gefahren informiert wird und zum anderen jederzeit die Möglichkeit gegeben ist,  sich umfassend zu informieren und abzuschätzen, wie man reagieren soll, wenn doch einmal Nebenwirkungen auftreten – wozu unter anderem mein Blog einen Beitrag hiermit einen Beitrag leisten möchte. Wir können einerseits nicht immer alle Sicherheiten und den doppelten Boden verlangen, wenn wir andererseits unsere Entscheidungen in gewissem Umfang alleine treffen möchten.

Wie gehe ich mit möglichen Nebenwirkungen um?

Allerdings kann es bei Unsicherheiten, zum Beispiel bei Allergien und schweren  Vorerkrankungen, sinnvoll sein, sich vor Anwendung mit einem Arzt über die möglichen individuellen Risiken zu beraten! Selbstverständlich ist man sorgsam bei der Anwendung, damit möglichst kein Serum ins Auge kommt. Merkt man Jucken oder Brennen, spült man das Auge mit klarem Wasser aus. Bei deutlichen Nebenwirkungen wie starke Rötung, Brennen oder Kopfschmerzen setzt man das Präparat natürlich ab. Bei schweren Symptomen (die ja vielleicht auch andere Ursachen als die Anwendung des Wimpernserums haben können) begibt man sich natürlich sofort in ärztliche Behandlung!

Verantwortung der Hersteller

Natürlich  sind vor allem die Produzenten in der Pflicht,  ihre Kosmetika möglichst verträglich herzustellen und ausreichend zu kennzeichnen. Die Firma Lescale, deren Serum ich getestet habe, hat deshalb Formeln für verschiedene Typen auf den Markt gebracht,  sodaß auch für sensible Typen eine Lösung gefunden wurde! Und eben diese habe ich getestet!

Das Luxe Lash Advanced Sensitive Wimpernserum ohne Prostaglandin

Im Unterschied zu den herkömmlichen Wimpern-Wachstumsseren enthält es neben Koffein und Hyaluronsäure den kosmetischen Wimpern Wachstumsstoff  Sympeptide® XLash“. Ich vermute, dass damit Myristoyl Pentapeptide-17, gemeint ist. Dieser  Wirkstoff soll nun die Wimpern vielleicht nicht ganz so schnell, aber auch wachsen lassen (siehe unten).

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Bestandteile des Serums und deren Wirkungen:

  • Aqua (Water),
  • Glycerin, feuchtigkeitsspendend
  • Propylene Glycol : wirkt hygros­­­­ko­­­­pisch, zieht also Wasser an und bindet es, dringt wie Glycerin in die obere Hornschicht ein und hydartisiert sie
  • Myristoyl Pentapeptide-17, hautpflegend, stärkt die Wimpern, ihm wird ein ähnlicher Effekt wie den Prostaglandinderivaten nachgesagt, nur nicht ganz so schnell. Außerdem wird dieser Stoff nicht als Arzneimittel eingestuft …
  • Aloe Barbadensis Gel, feuchtigkeitsspendend
  • Phenoxyethanol,wirkt bakterizid (konservierend)
  • Caffeine, (Koffein) wirkt durchblutungsfördernd
  • Sodium Hyaluronate, (Hyaluronsäure) durchfeuchtet die Haut.
  • Hydroxyethylcellulose,Verdickungs- und Bindemittel
  • Ethylhexylglycerin, Hautpflegemittel
  • Panthenol pflegend, beruhigend, feuchtigkeitsspendend
  • Benzyl Alcohol Duft- und Aromastoff
  • Potassium Sorbate Konservierungsmittel
  • Sodium Benzoate,Konservierungsmittel, Duftstoff
  • Dehydoacetic Acid, Konservierungsmittel (unschädlich)
  • Acetyl Hexapeptide-8, kann Neurotransmitterfreisetzung hemmen, nicht so stark wie Botox, hemmt ggf. Mimikfalten
  • Propyl Gallate Antioxidans

Anwendung/ Wirkweise laut Hersteller

Persönliche Vorgehensweise

Das Präparat wurde jeden Abend nach der Reinigung mit Micellenwasser relativ wimpernnah aufgetragen und dann durch sanftes Finger-Auflegen vorsichtig eingearbeitet. Die Augenbrauen wollte ich eigentlich nicht buschiger haben, so habe ich diese nicht behandelt. Meine  Augencreme, die ich üblicherweise anwende, trug ich nicht im Bereich des Serums auf, da dieses ja selbst schon viele pflegende Stoffe enthält und ich ihre Wirkstoffe nicht verdünnen wollte.

Ergebnis

Die Wimpernverlängerung nach 8 wöchiger Anwendung ist deutlich sichtbar. Ohne Prostaglandin, nur mit Myristoyl Pentapeptide-17, Koffein und Hyaluronsäure als Wimpernwachstums-Aktivatoren wurde dieser Effekt erzielt.

Version 2
Vorher
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Nach etwa 8 wöchiger Anwendung

Kosten

Der Orginal Preis von 58,95 Euro scheint nicht gerade billig. Allerdings halten zum einen diese Seren sehr lang. So ist von einigen Monaten die Rede … Mein Fläschchen hielt zumindest die 8 Wochen sehr gut durch! Außerdem Es gibt es immer einmal wieder gute Preisaktionen, wie auch im Moment bei  Lescale direkt! Der Preis von Luxe Lash Advanced Sensitive: 4ml kosten jetzt aktuell 19,90 Euro.

Dort gibt es auch die Produkte mit Prostaglandin-Derivate sowie andere Kosmetika, zum Teil aktuell mit 60% Preis-Reduktion.

Fazit

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Das Produkt hat eine wimpernverlängernde Wirkung gezeigt, ein Wachstum ist nach etwa 8 Wochen Anwendung deutlich zu erkennen! Nebenwirkungen oder Probleme traten nicht auf.

Gut finde ich auch, dass in dem von mir getesteten Produkt weder Prostaglandine  enthalten sind, noch Tierversuche bei der Entwicklung gemacht wurden. Die Inhaltsstoffe sind, soweit ich feststellen konnte, unbedenklich und es sind viele pflegende Komponenten integriert. Dies finde ich auch deshalb wichtig, weil die Haut ja nicht zusammen mit dem Serum eingecremt werden sollte, da das Serum sonst sehr verdünnt würde und seine Wirkung nicht so gut entfalten könnte!

Das Preis-Leistungsverhältnis ist okay, besonders  nach der Preisreduktion, sodaß ich das Produkt ohne Einschränkungen empfehlen kann! Der Produkt-Test hat mir Spaß gemacht und ich war frei in meiner Beurteilung und habe auch den Artikel ohne Vorgaben verfasst.fullsizeoutput_16b4

Wenn Ihr noch Fragen, Anregungen oder Kritik zu dem Thema habt, könnt Ihr mir das gerne in den Kommentaren schreiben!  Spannend fände ich außerdem, zu erfahren, ob Ihr auch schon Erfahrungen mit solchen Seren gemacht habt!

Demnächst auf diesem Blog: Wie man Lügen einfach enttarnt!

Nun wünsche ich Euch wunderschöne Frühlingstage!

Alles Liebe,

Eure Nessy

Reisen: Dubai Teil 2 – Viele, viele Tipps, die nicht unbedingt im Reiseführer stehen und Angewohnheiten, die erstaunen …

Ich achte und respektiere die Einwohner Dubais sehr und bedanke bei allen für die sehr herzliche Gastfreundschaft und für die vielen Erzählungen und Informationen, die mir überlassen wurden und die diesen Artikel so besonders machen! 

Die folgenden Aussagen beruhen auf meinen persönlichen, subjektiven Erfahrungen und Informationen und sind ohne Gewähr, insbesondere die Aussagen über das Mitführen der Medikamente und die Schlafboxen, in denen natürlich jeder schlafen kann!

Hallo Ihr Lieben!

Hier kommen nun meine persönlichen Dubai-Tipps, die ich vorher nicht wusste … Vielleicht Ihr ja auch nicht, dann profitiert Ihr davon, wenn ihr Dubai auch einmal besucht, was sicherlich empfehlenswert ist!

1. Was, wie, wann und wo buchen?fullsizeoutput_154e.jpeg

Wir waren, zugegeben, relativ blauäugig bei der Buchung. das Internet verunsicherte mich, weil ich einfach Schwierigkeiten hatte, die Angebote zu objektivieren. Welches Hotel sollte ich wählen? Schon hier gab es sehr große Preisunterschiede … Mit oder ohne Frühstück … Oder gar Vollpension? Sollte es  ein Bett im legendären Burj el Arab sein oder gar im grandiosen Atlantis. Am Meer oder in der Stadt? …

1.1. Direkt am Strand?

Eine kurze Beantwortung der Fragen: Wenn Ihr Wert auf Strand legt und weniger auf Erlebnisse, könnt Ihr auch Euren Hauptstandort in Abu Dabi wählen und vielleicht einen Tag nach Dubai fahren! Das kann günstiger sein! Wir hatten ein Hotel ,,10 Minuten bis zum Meer“. Das war relativ lang, weil wir trotzdem ein Taxi nehmen mussten! Ein Shuttle fuhr nämlich nur einmal am Tag! Lasst Euch also nicht von diesen ,,Shuttle-Versprechen“ einlullen! Es war aber auch nicht wirklich fußläufig in die Stadt (wer möchte schon 20 Minuten bei 30 Grad im Schatten stramm marschieren?) und der Pool war ein Rooftop-Pool… zugegeben mit einer klasse Aussicht! Aber eben nicht  ,,mit weitläufiger Gartenanlage“ , wie ich das eigentlich schöner finde. Obwohl ich hier sicher nicht meckern will, denn das Hotel (der Ramada-Kette) war schon sehr luxuriös! Allerdings haben wir das gebuchte Zimmer sofort upgegradet, da es für drei Personen definitiv zu klein war!

1.2. Mit oder ohne Vollpension?

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Ein Frühstück nach meinem Geschmack … Es fehlt an nichts!

Das kommt wiederum darauf an… Das Frühstück ging (bei uns) bis 11 Uhr und war so lecker und reichhaltig, mit allem, wirklich allem, was man sich nur wünschen konnte, sodaß wir uns richtig sattessen konnten. Abends aßen wir meist etwas aus der Hand und, ja, okay, meist landete noch eine Pizza auf unserem Zimmer … trotzdem fuhren wir wesentlich billiger wie mit Vollpension . Außerdem neige ich dazu, mich an diesen abendlichen Buffets zu voll zu essen, weil ich einfach nicht widerstehen kann… Insofern buche ich persönlich nicht unbedingt Abendessen dazu, nur, wenn es gerade relatic günstig ist! Aber auf der anderen Seite ist es natürlich praktisch, wenn man sich kein Essen außerhalb suchen muss und das Essen ist meist so abwechslungsreich, dass man diesbezüglich keine Probleme hat! Vollpensionbuche ich nur, wenn es sowieso dabei ist, weil ich das eigentlich nicht brauche. Aber auch da sind die Geschmäcker verschieden. Ich gebe nur zu bedenken, dass man ja in Dubai meist schon Ausflüge macht und man mittags kaum zuhause ist…

Aber kommen wir zurück zu unserer Hotelsuche…

So machten wir uns eines Samstags auf in die Stadt, um Reisebüros abzuklappern, da es ja um keine kleinen Summen für eine Woche. Pro Person war zwischen tausend und 5000 Euro Pauschalurlaub im Internet bei den gängigen Portalen alles zu finden!

Die Beratung in den  Reisebüros war sehr unterschiedlich. Wir gerieten an eine nette junge Dame, die uns relativ kompetent schien. Man merkt schnell, wie engangiert die Reiseverkäufer sind. Mein TIpp: Wenn jemand das Tempo einer Rennschnecke aufweist, ist das für Eure Bedürnisse trotzdem noch zu langsam! Wenn aber der/diejenige begeistert von seinen/ihren  Erlebnissen genau der Destination erzählt, zu der Ihr auch hinwollt, seid Ihr richtig, denn er/sie wird Euch viele Tipps gratis geben!

Als erstes sollte man sich überlegen, auf was man wirklich Wert legt und wo man Abstriche machen kann. Im Folgenden nun meine Tipps, die ich wirklich auch vorher gebraucht hätte!

Natürlich gibt es immer auch einmal wieder Sonderangebote oder wechselnde Kontingente der Firmen, sodaß meine Tipps als Tendenzen zu sehen sind, die im Einzelfall auch einmal anders sein können und die reine Erfahrungswerte von mir und anderen Dubai-Reisenden sind!

1.3. Die günstigste Möglichkeit zu buchen ist häufig …

1.3.1. … lange, lange vorher! Am besten sofort, wenn die Angebote auf den Markt kommen, also zum Beispiel 1 Jahr vorher!

1.3.2. … ,wenn man keine Reiserücktrittsmöglichkeit vereinbahrt. Dies ist allerdings bei unserem manchmal sehr kurzfristigen beruflichen Terminen schlicht nicht machbar! Allerdings haben wir auch über eine Kreditkarte eine Reisrücktrittsversicherung bei Krankheit integriert, sodaß man dies im Einzelfall entscheiden muss, was geht!

1.3.3. … wenn man Flug und Hotel  unter Umständen getrennt bucht! Das muss man schlicht und ergreifend durchrechnen.

1.3.4.  … wenn man verschiedene Anbieter auch bei den Einzelangboten für Flug und Hotel vergleicht!

1.3.5. … wenn man selbst im Hotel fragt, was die Reise kostet. Oft ist die direkte Buchung tatsächlich günstiger oder man bekommt ein  besseres Zimmer! Übrigens ist auch dann empfehlenswert, wenn beim Reiseanbieter schon alles ausgebucht ist!

1.3.6. … wenn man ,,außerhalb der Saison“ bucht. Allerdings ist es im Sommer doch relativ heiß (teilweise bis über 50 Grad im Schatten). Auch wenn ,,innen“ alles klimatisiert ist, kann man dann über die Mittagsstunden quasi nichts ,,draußen“ unternehmen. Das sollte man sich gut überlegen! Wir hatte im Frühjahr ideale Reisebedingungen und auch im Winter ist Dubai eine geniale Destination, weil man in den Momenten, wenn sich der Organismus wirklich nach Sonne und Wärme sehnt, ihm genau das geben kann! Allerdings ist es auch eine gehörige Umstellung! Deshalb sollte man im Anschluss dem Körper ein paar Tage zur Anpassung geben und ihn, wieder in Deutschland, besonders warm einpacken!

2. Benimm-Regeln

 2.1. Kleiderordnung

2.1.1.  Frauen:

Viele Frauen  und Mädels laufen, wenn sie aus westlichen Ländern kommen, ehrlich gesagt oft relativ freizügig herum, ohne dass ,,etwas passiert“.  Allerdings schätzen das die islamischen Männer überhaupt nicht. So diplomatisch sie auch mit vielem sind, so sauer sind viele von ihnen, wenn sie das sehen! So habe ich beobachtet, wie die Männer solche Frauen mit Absicht ,,aus Versehen“ im Vorbeigehen angerempelt haben, weil sie betont wegsahen! Wer sich selbst so etwas ersparen möchte, sorgt dafür, dass die Kleidung in der Öffentlichkeit möglichst zumindest bis kurz vor die Knie geht und ,,oben herum“ kein Brustansatz zu sehen ist, der Körper nicht zu figurbetont zur Schau gestellt wird und die Schultern bedeckt sind! Möchte man am Strand ein Top tragen, sind große Schultertücher, leichte Jäckchen oder Ponchos eine gute Lösung, die man auch leicht über die Haare ziehen kann, wenn man einen religiösen Ort besichtigen möchte. Übrigens habe ich mein großes Tuch  auch am Strand gegen die Sonne gut einsetzen können! Ein absolutes Don´t: Am Strand umziehen, dass man etwas ,,sehen könnte“. Besser: Umkleide oder Toilette dafür aufsuchen!

2.1.2. Männer:

Abends beim Essen sind, wie auch in vielen deutschen Hotels, lange Hosen angesagt! Ansonsten sollten die Knie bedeckt sein. Sohnemann sah das allerdings nicht ein und verzichtete nicht auf seine, glücklicherweise  doch ein wenig längere Bermudas, was auch okay war!  Übrigens wurde mein Mann schon ein wenig eifersüchtig auf die schönen, luftigen , schneeweißen ,,Kleider“ der Männer. Aber nein, das geht nicht, ihr Lieben! Denn diese sind ,,Gläubigen“ vorenthalten. Ein wenig schade, oder?

2.2. Beim Essen

Beim Essen benimmt man sich ,,ganz normal“. Wer Knigge in Deutschland anwendet, tut dies auch in Dubai, wer nicht, der nicht, was schade ist! So vermeidet man an Buffets, sich die Teller übervoll zu machen, drängelt nicht und isst und trinkt erst, wenn er Platz genommen hat. die Serviette gehört vor dem Essen auf den Schoß und wenn zum Schluss Wasser mit einem Tuch gereicht wird, ist dies zum Händewaschen!

Klar, dass man sich bei einer Einladung zuhause nicht einfach hinsetzt und auch im besseren Restaurant heißt es meist ,,wait to be seated“. So haben wir auch schon öfters einmal gewartet, allerdings hat uns das Restaurant dann einen ,,Buzzer“ mitgegeben, der anging, als der Tisch frei war. Eine gute Sache!

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Auf dem Dubai Creek! Im Hintergrund die den Orginalen nachempfundenen alten Gebäudenmit den ominösen ,,Kühltürmen“

2.3. Alkohol

..zu konsumieren, ist in der Öffentlichkeit  verboten. Mit Öffentlichkeit ist außerhalb von lizensierten Restaurants/ Safaris/ Clubs und Hotels gemeint. Alkohol wird nicht an Personen unter 21 abgegeben. Da wird kein Spaß verstanden! Betrinken ist ein absolutes No-Go! Wer sich über die Details informieren möchte, da ich an den Fragen diesbezüglich Unsicherheiten bemerkt habe und meine Aussagen gar als falsch tituliert wurden, kann sich hier schlau machen!

2.4. Großzügigkeit

Orientalen sind sehr großzügig. Wenn man jemanden trifft, zu dem man ein wie auch immer geartete Beziehung hat, wird man häufig eingeladen! Es ist eine Unhöflichkeit, wirklich abzulehnen. Stattdessen wird erwartet, zuerst so zu tun, als lehne man ab, dann aber sehr schnell einzulenken und sich für die Großzügigkeit überschwänglich zu bedanken. Das gilt natürlich nicht bei Teppich- und anderen Händlern, die einen zum Tee einladen wollen! Denn hat man den Tee erst angenommen, ist es schwierig, nichts zu kaufen, ohne unhöflich werden zu müssen und das gilt in Dubai als No Go! Auch gegenüber Teppichhändlern! Sie sind dann echt persönlich beleidigt!

2.5. Handeln

In Kaufhäusern handelt man natürlich nicht! Auch nicht an Imbißständen oder in Restaurants! So etwas ist wirklich peinlich!

In dieser  ,,Kunst“  kann man sich aber  in den ,,Souks“ versuchen, den Markthallen für Gewürze und Gold, die am Dubai Creek liegen. Zielwert ist mindestens die Hälfte des Anfangsgebotes des Händlers… Auch wenn Ihr das Stück wollt, lohnt es sich, zwischendurch bei den Verhandlungen so zu tun, als ginge man.. Ist der Händler verhandlungsbereit, wird er einen zurückrufen, wenn nicht, nicht! Auch so ein kleines Spielchen …

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Stay cool!

2.6. Medikamentenkauf

… sind öfters rezeptfrei als bei uns und man bekommt viele, die teilweise günstiger sind als in Deutschland, was sich allerdings durch die Internet-Apotheken etwas relativiert hat. Auch wir haben wieder einiges eingekauft. Zugegeben sind unsere Einkäufe,  medizinisch gesehen, nicht unbedingt empfehlenswert. dennoch enthalte ich sie Euch nicht vor. So gibt es viele Nahrungsergänzungsmittel in Gummidrops- Form… Find´ ich persönlich lecker, verführt aber zur Überdosierung!

Ich habe mir auch Collagen-Tabletten gekauft, da sie tatsächlich die Haut und Gelenke aufbauen sollen – natürlich gibt es dafür weder Richtlinien noch echte Beweise, wenn auch Studiendaten einen Besserung der Faltentiefe gefunden haben sollen.  Egal, ich mache jedenfalls jetzt einmal so eine Collagen-Kur! Ich werde Euch berichten, ob ich einen Unterschied gemerkt habe!

Dann habe ich mir ein Super-Duper Medikament mit Billionen von Darmbakterien aus mindestens 1000 verschiedenen Stämmen gekauft. Damit ich kein Leaky-Gut bekomme! Kennt Ihr nicht? Könnt Ihr auf diesem Blog ja einmal nachlesen! Nebenbei erwähnt ist dieses Krankheitsbild schon fast als Volkskrankheit anzusehen und beeinträchtigt unseren ganzen Organismus…

Aber kommen wir zum nächsten Thema. Beratung wird in Apotheken großgeschrieben. Wenn man also nur ein kleines Wehwehchen hat, kann man dort erst einmal nachfragen. Natürlich empfehle ich sofort eine ärztliche Beratung, wenn es um ernsthaftere Probleme geht oder man sich, wie auch immer, unsicher ist!

2.7. Medikamenteneinfuhr

Hier gibt es teilweise gegenteilige Aussagen. Es ist laut meinen Informationen am einfachsten,  wenn Ihr bei

2.7.1. normal verschreibungspflichtigen Medikamenten  ein Rezept mitnehmt, auf dem es verschrieben wurde.

2.7.2.  bei Medikamenten, die unter das sogenannte ,,Betäubungsmittelgesetz“ fallen

eine in Englisch geschriebenen Bescheinigung mitführt, auf der der verschreibende Arzt und das Gesundheitsamt unterschrieben haben. Dieses Formular könnt Ihr im Internet herunterladen und zwar hier !

2.7.3. rezeptfreien Medikamenten

in der Regel (wenn es nichts Exotisches ist) nichts weiter unternehmt.

Weiterführende Informationen zum Thema des ADAC habe ich hier gefunden.

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2.8. Trinkgeld

Immer doch! Der Zimmerdienst im Hotel freut sich über ein paar Münzen!  Am sinnvollsten finde ich persönlich, jeden zweiten Tag umgerechnet etwa 2 Euro auf  einem Zettel, auf dem ,,Thank you“ steht, zu legen. Dann werden auch ,,Sonderwünsche“ wie ein zweites Kopfkissen gerne erfüllt und die Kaffeebar ist stets besonders großzügig bestückt.. Zumindest haben wir diese Erfahrung gemacht! Auch dem Portier gebe ich etwas fürs Kofferschleppen… In Restaurants runde ich, je nach Service, 10 – 20 % auf.

3. Verhalten Männer und Frauen und wozu ein Fahradlenker – ähnlicher Wasserhahn gut ist

In Dubai sehen es die Männer als ihre Pflicht an, ihre Frauen ,,zu beschützen“. Gerne haben sie mit Stolz ihre Kinder auf dem Arm und bringen ihre Liebste(n) bis in die Einkaufsläden, ,,checken“ die Lage, um dann vor der Tür auf und ab zu patrouillieren, was ich ein paarmal beobachtet habe. Die Frauen machten mir dabei einen fröhlichen, selbstbewußten Eindruck!

3.1. Gewisse ,,Etablissements“

Ich unterhielt mich mit einer Frau, die die ,,Abaya“ trug.  Wir waren gerade auf ,,dem Örtchen“ , auf dem die meisten Frauengespräche stattfinden. Nebenbei erwähnt, ist dieses ,,Etablissement“ in Dubai wirklich IMMER unfassbar sauber und luxuriös ausgestattet!  Wozu ein fahrradlenker – ähnlicher Wasserhahn gut ist, wollt Ihr nun endlich wissen? Come on, das wisst Ihr nicht? Ich übrigens auch nicht 😉 ! In der Mitte wäscht man sich die Hände. Soweit, so gut! Natürlich mit Seifenschaum, is ja klar! Dann trocknet man sie sofort im Anschluß an eben jenen ,,Armen“ links und rechts durch den kräftigen heißen Luftstrom, der dort entfleucht. Genial, oder?

By the way – In jeder Toilette gibt es zudem eine Handdusche (Achtung, sie hat ordentlich Druck), um sich wirklich an ,,gewissen Stellen“ porentief rein zu ,,strahlen“. Mit soviel Power eine für mich etwas, äh, ungewohnte… Okay, lassen wir das!

 

3.2. Die unterschiedliche Sicht der Dinge

Jedenfalls teilte mir die ,,Schöne“, die sich zwecks Restaurierung ihres so schon perfekten Make ups, sich ihrer Abaya kurz entledigt hatte, im besten Oxford-Englisch mit, dass sie stolz auf ihre Position und ihre Abaya sei und dass sie den Eindruck habe, dass wir doch in Wirklichkeit von unseren Männern unterdrückt würden, so lieblos, wie sie mit uns umgehen würden. Was sie an europäischen Männern und Frauen beobachte, würde SIE nie mit sich machen lassen! Wow! Das saß! Leider konnte ich dazu nichts mehr sagen, denn sie hatte schon mit einer gekonnten Bewegung ihre Abaya übergezogen und war verschwunden!

,,Abstellboxen“ für die Männer

Eine weitere Obskurität entdeckten wir im Untergeschoß der Einkaufs-Mall. Dort waren längliche, gepolsterte Boxen aufgestellt, mit einer  als Deckel.,, Für die Männer“, erklärte uns der dienstbare Geist, der das Ganze beaufsichtigte, ,,wenn die Einkäufe etwas länger dauern!“ Aha.  Da weißte Bescheid! Eine probate Lösung, über die man(n) durchaus nachdenken kann. Klappe zu, Affe tot!  Spaß beiseite, natürlich können die Boxen von allen ..Einkaufsmüden“ für einige Stunden genutzt werden! Damit Ihr nicht auf falsche Gedanken kommt: Natürlich darf man nur alleine und nur tagsüber stundenweise in diese Box…

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4. Strandabschnitt ,,La Mer“ :

Da dieses ,,Kleinod“ an Strandtabschnitt erst Anfang dieses Jahres richtig fertiggestellt wurde, steht es oft noch nicht auf Karten oder in Reiseführern! Deshalb möchte ich Euch hier kurz darüber berichten, denn es wäre schade, wenn Euch diese ,,kleine, feine Strandwelt“ entgehen würde…fullsizeoutput_14a0

Diese ,,Strandanlage“ dieses stadtnahe Teil des Strandes war eigentlich hauptsächlich für die Erholung der Einheimischen, vor allem auch nach der Arbeit, gedacht, wie uns ein Investor berichtete! Dennoch ist diese  Strandlandschaft wirklich sehr geschmackvoll und sauber, mit Palmen, bunten Häuschen und anderer karibischer Deko gestaltet. Viele Naturmaterialien und Orginal-Deko wie alte Boote und Krabbenfangkörbe  finden neben modernen Kunstwerken ihren Platz! Auch kulinarisch sind Geschmacksrichtungen vieler Herren Länder vertreten und auch, wenn man hier keinen ,,gewachsenen Flair“ findet, so hat diese Mischung aus Kunst, Karibik und Moderne ihren eigenen Charm

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La Mer – North Beach Entrance
Adresse3 2 A St – Dubai – Vereinigte Arabische Emirate

Öffnungszeiten

Geöffnet ⋅ Schließt um 22:00

 

So, und damit bin ich auch schon am Ende meines Artikels angelangt! Ich hoffe, dass ich Euch hier noch ein paar neue Informationen geben konnte  und wünsche Euch ein fröhliche nächste Reise, wo sie auch immer hingeht … und wenn es ,,nur“ Balkonien sein sollte, was natürlich auch ganz erholsam sein kann! 

Alles Liebe, Eure Nessy   

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Dubai ,,La mer“

 

Reisen: Dubai Teil 1 (Vereinigte Emirate ) – Größer, höher, weiter!

Hallo Ihr Lieben!

Selten war ein Winter so ,,zäh“ wie dieser… Anstatt der ersten lauen Frühlingstage bescherte uns der März Schneematsch und der verzweifelte Ruf der armen balzenden Vögelchen schallte durch den Schneeregen. Brr… Zeit für uns, einmal wieder in den Flieger zu steigen und uns in eine ,,fremde, magische Welt“ entführen zu lassen!

Und in der Tat, das immer warme Dubai ist anders als alles, was ich bisher gesehen habe! In kürzester Zeit – wurde es aus dem Wüstenboden gestampft,  und gelangte während der letzten 20 Jahre zu Weltruhm – von einem kleinen Fischerstädtchen, 1833 gegründet,  zur Riesenmetropole – den Ölvorkommen und ein cleverer Scheich sei Dank! Auch hat dieser begriffen, dass nun, da die Ölvorkommen nicht mehr den Reichtum mehren können, eine andere Einnahmequelle her muß! Und was ist da besser geeignet als … wir! Ja, Ihr habt richtig gehört! Der Tourismus soll es richten!

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Wasserspiele vor dem Burj Khalifa – der höchste Turm der Erde mit fast 830 Metern Höhe …

Von der Straße, auf der wir entlangfahren, wird bald der Blick auf eine riesige Wolkenkratzerskyline  frei … Tatsächlich! Die Bilder, die wir im Vorfeld angesehen haben, waren nicht übertrieben! Schließlich ist Dubai die Stadt mit der höchsten Wolkenkratzerdicke über 300 Meter! Was immer man damit erreichen möchte … Verschwenderische Blumenmeere entlang der Straße deuten darauf hin, dass man das Wasserproblem hier im Griff zu haben scheint – Von riesigen Entsalzungsanlagen wird das Wasser vom Grundwasser in die Stadt gepumpt

 

Sauberkeit und kaum Kriminalität wie in keine anderen Metropole…

Aber was ist das alles, gemessen an den Menschen, die hier leben! Jeder hat seine ganz eigene Geschichte, denn Dubai ist ein Schmelztigel, in dem verschiedenste Nationen aufeinanderprallen. Der Boden der Stadt sieht überall wie frisch gefegt aus – kein Krümmelchen ist auf den Straßen , Gehwegen und am Strand weit und breit zu finden, keine pöbelnden Leute zu hören und es gibt auch keine Straßendiebe, vor denen man seine Handtasche schützen muss

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Stecken hohe Strafen, Einsicht oder beides hinter dem mustergültigen Verhalten dieses Konglomerat an Menschen, die so verschieden sind  wie seinerzeit die Überlebenden auf der Arche Noah? Auf alle Fälle machen es Respekt und Toleranz möglich, dass die Menschen geradezu mustergültig miteinander umgehen, zumindest, was man auf den Straßen mitbekommt. Fremdschämen muß ich mich nur für eine junge deutsche Mit-Touristin, die nichts dabei findet, im wirklich schönen Restaurant, in dem auch viele Musliminnen mit ihren Männern dinnieren, mit einem Minirock, der durchaus auch als breiter Gürtel durchgehen würde, die Fingernägel zu lackieren! Am liebsten hätte ich … Aber da ich mich an die,  jeden Konflikt vermeidende, diplomatische Gepflogenheit Dubais halte, bei so einem Faux Pas stillschweigend einfach wegzusehen, konzentriere ich mich lieber auf die, auch für Vegetarier leckere ,Speisekarte ..

Hier versucht jeder, auf seine Art glücklich zu sein! Was nicht zu ändern ist, zu akzeptieren und was man ändern kann, mit aller Anstrengung zu einem guten Ende zu bringen, auch, wenn der Weg steinig ist …

Die ,,Guten Geister“ Dubais…

So erzählt uns ein pakistanische Taxifahrer, wie glücklich er sei, weil er gut verdienen würde und er seine Familie gut versorgen könne! Wir fragen ihn nach ihr – und dann kommt eine Antwort, die typisch für die Menschen aus Pakistan  ist, die hier arbeiten… Denn seine Familie ist ,,zuhause“ und die drei Monate alte Tochter hat er noch nie gesehen. Aber wenn er uns abgeladen hat, dann, ja dann packt er seine Sachen und schon morgen fliegt er zu seiner Familie – wie alle Jahre einmal! Für ihn ist das normal  – und nicht nur für ihn! Denn überall sieht man die Arbeiter, die guten Geister dieses Emirates, ohne die sicher vieles nicht so problemlos am Laufen gehalten werden könnte … und die ihrerseits tatsächlich dankbar sind, dass sie hier die Chance auf einen für sie und ihre Familien guten Verdienst haben … In Dubai haben sie sich ihre eigene Welt geschaffen, denn sie sind wahrlich nicht allein!

Version 2

Quo vadis, Dubai?

Man spürt einen leisen Druck, unter dem die Stadt steht. Denn die Zeit rennt… Noch ist genügend Geld da, doch schon zeigen vereinzelte leere Geschäftsimmobilien, dass Dubai den Tourismus als Einkommensquelle dringend ausbauen muss, wenn es nicht untergehen will in seiner Herrlichkeit! Doch die Leute kommen glücklicherweise in Scharen. Sicher sind viele Touristen aktuell noch aus den ararbischen Ländern, aber Reisegruppen aus China, Russen, Amerikaner zeugen von dem erhofften globalen Dubai-Tourismus und natürlich auch wir Deutschen haben dieses Emirat auch schon für uns entdeckt … Durch die Landgewinnung der Palme hat man viele Strandkilometer für Hotels gewonnen – allerdings eher für den gehobenen Tourismus, den sich viele schlicht nicht leisten können!

Atemberaubende Sicht vom Burj Khalifa, dem fast 830 Meter hohem Wolkenkratzer!

IMG_6954.JPGAber über das andere, ungleich teurere Projekt redet aktuell niemand so gerne… ,,The World“ , bei der lauter kleine Inseln in Form des Globus vor den Toren Dubais aufgeschüttet wurden, unter zuhilfenahme sämtlichem Know-Hows, das man auf unserer Erde gefunden hat, versandet zusehends … Lediglich auf einer der amerikanischen Inseln wird wohl noch gebaut – So erzählte uns zumindest ein Tourist, der einen Helikopterflug über Dubai gebucht hatte. Das würde bedeuten, dass Dubai tatsächlich 3 Milliarden (so die Gerüchteküche) im wahrsten Sinne des Wortes in den Sand gesetzt hätte,  was doch einen nicht ganz unerheblichen Tiefschlag für

Muhammad bin Rashid Al Maktum

bedeuten würde! Dabei hatte dieser dem Land tatsächlich diesen Wohlstand, der über die Ölindustrie hinausgeht, angkurbelt. Nicht nur, dass er für fast alle modernen Bauten Dubais mitverantwortlich war und ist, auch die Öffnung des Flughafens für den Tourismus durch Liberalisierung der Gesetze und die Gründung der Emirates -Fluglinie geht auf seine Kappe … In meinen Augen wirklich eine großartige Leistung. Allerdings fällt mir den großen verbrauch kostbarer Ressourcen durch dieses größer-höher-weiter Spiel auf. Auch Recycling schein (noch) kein Thema zu sein und auch nach Elektro-Autos besteht kaum Nachfrage.

Aber ich maße mir keine Kritik an einem Land an, das so vieles erreicht hat und dass ich mit Sicherheit zu wenig kenne, um es ernsthaft beurteilen zu können!

Dubai als Ferienort

Und die meisten Touris interessieren sich dafür sowieso nicht! Sondern für das, was Dubai ihnen zu bieten hat! Und das ist, zugegeben, eine ganze Menge!

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Am wichtigsten für uns ist aktuell die angenehme Wärme und einen tollen  wenn auch teilweise künstlichen Strand  – wirklich das ganze Jahr über, dazu Sauberkeit,  der ,,Zauber des Orients“ verbunden mit den  Shoppingmöglichkeiten des Okzidents, Wassersport, Bootsfahrten, Wüstenerlebnisse mit Beduinenromantik und Falkenshows, der Duft der Gewürze in den  ,,Souks“, das Funkeln des Goldes, dass hier teilweise tatsächlich nach Gewicht verkauft wird …

… Okay, man kann auch das höchste Gebäude der Welt erklimmen beziehungsweise in etwa einer Minute (!) mit dem Aufzug nach oben auf den Burj Khalifa fahren und über die Weite der Stadt und der Landschaft blicken, die nur durch eine leichte Diesigkeit, die in Dubai seltsamerweise meist herrscht, etwas eingeschränkt ist!

Unsere eigenen Erlebnisse in DubaiS1670049

Und wir? Wir haben uns diesmal einfach den Möglichkeiten und der Schönheit der Stadt hingegeben. Sind eingetaucht in dieses bizarre Leben, haben uns mit verschiedenen, interessanten Leuten unterhalten, von denen uns jeder mit seiner ganz persönlichen Sicht der Dinge mehr oder weniger überzeugen konnte und sind mit einigen Erfahrungen reicher im unsere ,,kleine“ Stadt Saarbrücken, mit ihren Wäldern und überschaubaren Gebäuden, Menschen und Tieren heimgekehrt, wohl wissend , dass es anderswo auf der Welt auch schön sein kann – nur eben ,,anders“ …

Nun wünsche ich Euch noch viel Spaß beim Betrachten der Bilder und eine tolle Zeit!

Alles Liebe, Eure Nessy

Viele Reise Tipps  und Infos über die Gewohnheiten in Dubai findet Ihr auch im 2. Teil!

 

Beeindruckend sind sie schon, diese architektonischen Kunstwerke, von denen man tatsächlich sehr viele trifft …

 

Auf dem Dubai Creek  lässt es sich aushalten – Stets weht eine frische Brise! Er trennt das neue von dem alten Dubai. In alten Booten kann man sich stundenweise darauf fahren lassen, mit oder ohne Essen, tags oder nachts…
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Dubai ,,La mer“

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Dubay ,,Sundown“
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Dubai Rooftop Jumeirah Beach Hotel
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Beach

 

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Auch abends ist am Meer noch einiges los! Auch nüchtern waren alle bei guter Laune!
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Salutarystyle Nessy Wagner
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Dubai ,,La Mer“ Zwei Ladys im hippen Beach-Club….
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Wer nicht gehen kann oder möchte, darf auch ein Oltimer-Taxi benutzen, um sich am Strandt entlang fahren zu lassen! Lauter neuerbaute, hübsche Reataurants
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Burj el Arab – eines der luxuriösesten Hotels der Welt in Form eines Segels – das Wahrzeichen Dubais

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Insulinresistenz – aktuelle Erkenntnisse, Übersicht/ Ein Gesellschafts – Problem, dass auch uns betrifft?

Hallo Ihr Lieben!

Wieder einmal ist mir ein Thema ,,über den Weg“ gelaufen, dass eigentlich für (fast) jeden von uns interessant sein dürfte! Schaut man sich nämlich das Risikoprofil für diese Erkrankung an, betrifft es jeden, der sich noch ,,normal“ ernährt  – und noch etwas mehr die, die ein kleineres oder größeres Wohlstandsbäuchlein ihr eigen nennen … also quasi mich und Dich!

Wegen gehäufter Fragen und Mißverständnisse möchte ich vor dem eigentlichen Artikel  aber noch kurz etwas in eigener Sache loswerden ...

Warum sind meine medizinischen Artikel anders als manche anderen ,,Krankheitsartikel“, die im Internet veröffentlicht werden?

Weil ich

  • regelmäßig zu neuen, für Euch wichtigen  Erkentnissen medizinisch fundierte Übersichtsartikel veröffentliche und Euch so nach Möglichkeit,,auf dem Stand der Wissenschaft“ bleibe
  •  meine mittlerweile ,,kleine Medi-Bibliothek“ regelmäßig überarbeite und
  •  Neuerungen integriere! 
  • über Fachwissen verfüge  (Fachärztin für Innere Medizin und für Gynäkologie und Geburtshilfe + Zusatzausbildungen, z.B. Notfallmedizin)
  • über 20 Jahre praktische Erfahrung habe (sowohl in Kliniken, wie auch in Praxen  als auch Notarzttätigkeit auf den nächtlichen Straßen habe ich auf diesen Gebieten gearbeitet) 
  • meine Artikel allgemein informieren und immer zusätzlich einen Arztbesuch empfehlen, weil nun einmal jeder Patient individuell ist und eine Therapie in erster Linie immer direkt auf ihn zugeschnitten sein muß! Artikel, in denen reine Eigenbehandlungen für ernsthafte Erkrankungen empfohlen werden, ohne einen Fachmann hinzuzuziehen, sind unseriös und gefährden den Leser, da dieser in vielen Fällen nicht über das Hintergrundwissen verfügt, eine genaue Diagnose zu stellen!
  • bewußt darauf hinweise, dass ich keine Garantien für den Inhalt oder die uneingeschränkte Wirksamkeit der Therapien übernehmen kann! Denn auch andere können Fehler machen und da ich natürlich nicht alle Studien selbst durchgeführt habe, können sich auch solche Fehler einschleichen, auf die ich keinen Einfluß haben kann! Allerdings orientiere ich mich entweder an Orginalstudien bez. Metaanalysen  oder an gut recherchierter Sekundärliteratur renommierter Wissenschaftler! Da ich selbst auch wissenschaftlich gearbeitet habe, kenne ich die Fallstricke von diesen Studien!
  • Was mich in diesem Zusammenhang z.B. sehr geärgert hat, war die Tatsache, dass Frauen jahrzehntelang eine falsche bzw. keine adäquate Therapie ihrer Wechseljahresbeschwerden  angeboten wurde, obwohl man heute weiß (und schon lange geahnt hat), dass eine gute Therapie sogar präventiv für manche Erkrankungen wirkt! Wen dieses Thema interessiert, findet auf diesem Block umfangreiches Themenmaterial …
  • mich deshalb von anderen Artikeln, die leider zum Teil immer noch ohne Kenntnis der Zusammenhänge geschrieben wurden und oft gravierende Fehler beinhalten, abheben möchte, weil ich Euch Information bereitstelle, die ursprungsnah und z.T. nach tagelangen Literaturrecherchen entstanden ist! Als Ärztin muss ich mich oft wundern, mit welchen Fehlinformationen meine Patienten andererorts immer noch für dumm verkauft werden!
  • wirklich informieren möchte und im (seltenen) Falle einer Produkteinbindung genau informiere, in welchem Zusammenhang ich dazu stehe! 

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Zugegeben: Ein Besuch in der Cheese-Factory ist so ziemlich  das Leckerste, was es gibt … Aber auch das ungesündeste!

Kommen wir nun zum eigentlichen Artikel …

Die Erkrankung, um die es heute geht, ist erst vor kurzem für die breite Öffentlichkeit  interessant geworden! Digentlich altbekannte Erkrankung scheint unsere Gesundheit auf tatsächlich gleich mehreren Ebenen  zu beeinflussen! Die Rede ist von der sogenannten

Insulinresistenz

Längst wissen wir, dass dieses Nicht-Ansprechen der Zellen auf das Hormon Insulin nicht nur als Vorstufe des Diabetes Mellitus  bedeutsam ist, sonder auch bei vielen anderen  komplexen Abläufen unseres Körpers eine Rolle spielt! Heute möchte ich Euch das Thema relativ einfach erklären und Euch vor allem auch über die wichtigsten neuen Erkenntnisse  informieren!

1. Was bedeutet eine Insulinresistenz für den Körper?

Bekannt ist, dass das Hormon Insulin dafür sorgt, dass der aufgenommene Zucker (Glucose)  in die Zellen  (vor allem der Leber- und der Muskelzellen) gelangen kann.

Dort wird er als  Glykogen gespeichert  oder in Energie umgewandelt ( Glykolyse). Bei dieser Energiegewinnung fallen Acetyl-CoA-Moleküle an, die, wenn sie nicht anderweitig verbraucht werden, als Fettreserven angelegt werden.

Sprechen die Zellen nicht genügend auf Insulin an,  beeinflusst dies auch das Abnehmverhalten des Körpers und  kann übrigens  auch den weiblichen Hormonstoffwechsel durcheinanderbringen, wie bei dem sogenannte polycystische  Ovarsyptom (PCO) und so kann eine Insulinresistenz auch für Fertilitätsprobleme verantwortlich sein!

2. Labor

-chemisch ist sie durch den sogenannten

2.1. HOMA -Wert (Homeostasis Model Assessment)

meßbar. Dieser wird nach 12 stündiger Nahrungskarenz morgens nüchtern abgenommen. Ein Wert um 1 ist normal, ein Wert, der größer als 2,5 ist, spricht relativ sicher für eine bestehende Insulinresistenz, während sich bei Typ2 Diabetikern Werte um 5 finden.

Ein zweiter Laborwert, der bei Verdacht gemessen werden kann, ist der

2.2. SHBG- (Sexualhormon-bindendes Globulin) Wert

SHBG ist quasi ein Transportmittel für Hormone im Blut, wobei die Konzentration von verschiedenen stimulierenden und hemmenden Faktoren gesteuert wird. Insulin  scheint senkend zu wirken, ebenso wie hohe Konzentrationen vom ,,männlichen“ Hormon Testosteron, während hohe Östrogen- und Thyroxinkonzentrationen erhöhend wirken. Interessanterweise wird die Produktion von SHBG von einer hohen Fettproduktion gehemmt, was eine Verringerung der Konzentration im Blut zur Folge hat. Deshalb ist dieser Wert bei einer Insulinresistenz, Diabetes Mellitus aber auch beim PCO-Syndrom und bei einer Schilddrüsenunterfunktion erniedrigt.

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3. Ursachen: Wie kommt es zu einer erhöhen Insulin-Resistenz?

Wahrscheinlich ist eine

 3.1. vererbbare Komponente,

gibt es enge Verwandte mit Diabetes mellitus Typ 2, so besteht ein ca. zehnfach höheres Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken. Dagegen kann man, zugegeben, nicht allzuviel tun  … Aber schon bei der Ursache

3.2. Übergewicht

overweight-3018731_960_720sieht das anders aus!

Warum kann also Übergewicht die Insulinresistenz begünstigen?

Kommt es zu Übergewicht, verändert die Fettzelle ihre Größe und Funktion und setzt verschiedene Stoffe frei, wodurch die Insulinwirkung absgeschwächt werden kann.

Auch

3.3. mangelnde körperliche Bewegung 

kann die Insulinresistenz verstärken, denn zum einen führt sie  zu einer Gewichtszumnahme und zudem hat man herausgefunden, dass auch die verminderte Muskelarbeit zu einer Abschwächung der Insulinwirkung führt.

3.4. Vermehrte Aufnahme von schnell verwertbaren, einfachen Kohlenhydraten

Indem wir den Körper mit  Zucker, aber auch Weißmehlprodukten (Nudeln, Croissants, Kuchen,…)  überladen, sorgen wir dafür, dass er ständig Insulin ausschütten muss! Denn steigt der Zuckerspiegel im Blut hoch an, gibt Insulin der Zelle den Auftrag, möglichst schnell und viel davon in die Zelle aufzunehmen. Also arbeiten die Zellen mit Hochdruck an diesem Problem und putzen die Glucose weg in die Zelle. Nun ist aber der Zucker-Spiegel im Blut wieder zu nieder und dem Gehirn wird der Auftrag gegeben, erneut nach ,,schnellem Zucker“ Ausschau zu halten… Süßigkeiten wirken am besten… Und dann geht der Zirkus von vorne los!

,,Stopp!“ sagen  sich nun die Zellen, ,,Was sollen wir mit dem dauernden Nachschub an Zucker anfangen? Also werden wir einfach ´mal die Türen eine Weile zulassen, wenn das blöde Insulin wieder schreit, dass ich den Zucker reinlassen soll! Ich sitze das ganze einfach nach Kanzlermanier aus! Mein Mensch wird schon sehen, was er davon hat!

Schön, werdet Ihr sagen, dass ist doch genau richtig…

4. Schäden und negative Auswirkungen der Insulinresistenz

Leider nicht! Denn was gut klingt, kann langfristig die Bauchspeicheldrüse schädigen, die dauernd Insulin nach-produzieren muß, bis sie irgendwann ganz schlapp macht und selbst unter großen Anstrengungen nicht mehr genügend Insulin nachbilden kann!

Schließlich beginnt der Blutzuckerspiegel mitunter drastisch anzusteigen. Zwischen der Ausbildung einer Insulinresistenz und einem manifestem Typ 2 Diabetes können allerdings Jahre oder sogar Jahrzehnte liegen…

In dieser Zeit können aber schon

  • dem Körper wichtige Energiereserven fehlen, da die Muskulatur aus Glucose nur noch wenig Glykogen herstellen und einlagern kann.
  • Entzündungsprozesse im Organismus ablaufen, die zu vielerlei Schäden führen können, so können
  • Organe, wie die Bauchspeicheldrüse und die Leber, aber auch das Herz geschädigt werden und
  • andere Krankheiten wie der Bluthochdruck begünstigt werden! Im Detail hauptsächlich zu
  • Schäden an den Gefäßen… Zuerst nur an den ganz kleinen (Mikroangiopathie), dann auch an den größeren (Makroangiopathie). Dabei ,,verkalken“ diese Gefäße (Atherosklerose) meist und das Blut kann nicht mehr ungehindert fließen! Als Folge der Minderdurchblutung werden nachfolgende Gewebeabschnitte nicht mehr richtig mit Nährstoffen versorgt! In der Folge kommt es zu
  • Wundheilungsstörungen  bis zu
  • Nekrosen (Gewebsuntergang) sowie
  • Gefühlsstörungen, die wiederum, gerade bei älteren Menschen,  eine
  • Gangunsicherheit mit sich bringen können!Übergewicht natürlich denn allseits bekannten Altersdiabetes fördern kann, sondern auch multiple Entzündungsprozesse im Körper, die wiederum den Alterungsprozeß ankurbeln…  Auch die Flora des Verdauungssystems ist von einem ständig schwankenden Zuckerspiegel betroffen, aber dazu später… Übrigens sieht man auch Zusammenhänge mit dem sog. PCO bei Frauen, das neben Akne und Blutungsstörungen auch zu Unfruchtbarkeit führen kann.

     

 

5. Bedeutung des ,,Glykämischen Index“ (GI)

 

Man weiß mittlerweile, dass nicht die Kalorien ,,die Bösen “ sind, sondern der hohe sogenannte glykämische Index!

Dieser gibt an, mit welcher Geschwindigkeit ein Lebensmittel  zu einer Insulinausschüttung führt! Je schneller und je mehr ein Lebensmittel Insulin ausschüttet, umso mehr Zucker wird in die Zellen aufgenommen und umso schneller sinkt der Blutzuckerspiegel wieder pro Zeiteinheit ab, was erneute ,,Zuckerlust“ auslöst.

Also müssen wir nach hochwertigen Nahrungsmittel mit niedrigem glykämischen Index suchen, damit wir gesund bleiben!

Und in der Tat ging vor etwa zwei Jahren ein Aufschrei die Gesellschaft! Die ,,bösen“ , einfachen Kohlenhydrate waren endlich entlarvt und die lange Zeit gültige Ernährungspyramide musste umgeschrieben werden! Nun waren nicht mehr, wie lange Zeit dogmatisch propagiert, einfache Kohlenhydrate wie Brot, Kartoffeln, Reis und Nudeln, an der Basis der Ernährungspyramide! Nein, nun wurde der größte Anteil der Ernährung, neben Flüssigkeit, durch Gemüse und nicht allzu süßes Obst, mit anderen Worten, mit vitamin- und ballaststoffreichen Lebensmittel mit einem geringerem glykämischen Idex (GI), ersetzt!

Daneben wurde auch die Bedeutung von magerem Eiweiß (Aminosäuren) betont, denn zum Aufbau und Erhalt der glatten (Haut- und Eingeweide) und  gestreiften Muskulatur (Skelettmuskeln / Muskeln des Bewegungsablaufes)  und auch für viele Funktionsabläufe im Organismus sind sie unerlässlich!

6. Wege zur Vermeidung/Behandlung einer Insulinresistenz!

Vielleicht fassen wir uns nun an die eigene Nase, weil wir bei dem Studium dieses Artikels gemerkt haben, dass wir selbst Gefahr laufen, eine Insulinresistenz zu entwickeln…

Deshalb habe ich Euch im folgenden Abschnitt Möglichkeiten zusammengestellt, um die Zellen wieder mehr auf Insulin ansprechen zu lassen, das heißt, für die Aufnahme des Zuckers zu sensibilisieren!

6.1. Zehn Tage relativ strenge kohlenhydratarme Diät

Es hat sich gezeigt, dass, ist die Insulinresistenz noch nicht zu weit fortgeschritten, eine anfänglich recht strikte, etwa 10 Tage dauernde Diät mit Verzicht auf Zucker und einfache Kohlenhydrate dazu führt, dass die Zelle wieder sensitiver auf Insulin reagieren und sich die Werte tatsächlich verbessern können! 

Danach empfiehlt sich ein vorsichtiger Kost-Aufbau mit einer der Hinzunahme von einigen ,,sinnvollen“ Kohlenhydraten!

In diesen Phasen habe ich meist zusammen mit den Patienten einen individuellen Ernährungsplan erstellt. Vielleicht habt Ihr einen guten Doc oder Ernährungsscoach an der Hand, der Euch dabei unterstützen kann! Wichtig ist, sich darüber klar zu werden, dass 10 Tage lang wirklich alle Weismehlprodukte wie Brot, Brezeln, Kuchen, Nudeln, aber auch Diätprodukte (erhalten oft sehr viel Zucker, da dieser als Geschmacksträger Fett ersetzt) und süßes Obst (Bananen), wie auch Pizza und andere Fertiggerichte, sowie Ketchup, süße Softgetränke und Alkohol vom Speiseplan fernbleiben müssen!

Stattdessen gibt es nicht zu süßes Obst und Gemüse (Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe…) , gutes Fleisch (Eiweiß, B-Vitamine) und Fisch oder auch Eier (Eiweiß, -Vitamine, Lecithin) , Yoghurt (ohne Zucker), gut gekochtes Sauerkraut (Milchsäurekulturen, die gut für den Aufbau der Darmflora sind), Mandeln und Nüsse und Gewürze wie Cumin, Zimt (eine blutzuckersenkende Wirkung ist beschrieben), Ingwer …

Kontrovers wird die Verwendung von Soja, Milch und Süßstoffen (Stevia) diskutiert. Letztere werden jedoch insulin-unabhängig verstoffwechselt und sind deshalb zumindest besser als Zucker!

Allerdings empfehle diese Lebensmittel  wenn schon, nur in Maßen zu genießen und bei Soja darauf zu achten, dass es nicht genverändert ist. Auch Fruchtzucker hat viele Nachteile, und kann tatsächlich über eine Erhöhung der Harnsäure und den dadurch bedingten Stickstoffverbrauch eine Insulinresuístenz fördern!

Damit Insulin nämlich an den Insulinrezeptoren der Zellen andocken kann, ist NO (Stickoxid) erforderlich.Die Harnsäure jedoch mindert die Bioverfügbarkeit des Stickoxids und somit auch die Insulinsensitivität der Zelle.

Allerdings ist die Menge, die in natürlichen Lebensmittel wie Obst vorkommt, okay. Lediglich der in der Industrie häufig verwendete Glucose-Fructose-Sirup ist mit Vorsicht zu genießen!

Hierzu ist anzumerken, dass unser Haushaltszucker, Saccharose, übrigens ein Zweifachzucker aus Glukose und Fructose ist!

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Beispiel: Leckeres Mittagessen  während der 10 tägigen Low Carb-Phase mit Gemüse und Eiweiß …

6.2. Einsatz von unterstützenden Nahrungsergänzungsmittel

( nicht nach Leitlinien, sondern aufgrund Literatur und Erfahrungen empfohlen)

  • Chiasamen und
  • Spirulina

sind beides gute Eiweißquellen, die  alle essentiellen Aminosäuren  enthalten. Sie sind deshalb so wichtig, weil bei einer Eiweiß armen Ernährung anstelle von Fett Muskeln abgebaut werden! Spirulina ist vor allem auch deshalb zu empfehlen, weil es etwa 3000 Mikronährstoffe enthält und dies in einer optimalen Zusammensetzung! Diese fehlen uns leider heutzutage oft!

  • Bei Resveratrol,
  • Carnitin und
  • Grüntee-Extrakte gibt es Hinweise, dass sie verbessernd auch die Insulin-Empfindlichkeit wirken!

Zusätzlich wird  Resveratrol einen Nutzen bei der Behandlung von Arteriosklerose, Herzkrankheiten, Alzheimer-Krankheit, Arthritis, manchen Autoimmunkrankheiten und sogar Krebs nachgesagt!

Carnitin binden  Fettsäuren und transportieren sie durch die Mitochondrienmembranen. Hier gibt es kontroverse Meinungen zu den Wirkungen beim Muskelaufbau … Während Bodybuilder auf die Einnahme schwören, halten Wissenschaftler dagegegen, dass der Körper meist keinen Mangel an Carnitin hat und und ein Überangebot keinen Vorteil bringt … aber Ateriosklerose begünstigt, denn im Darm wird aus Carnitin durch die Darmflora zuerst Trimethylamin und in Folge Trimethylaminoxid gebildet, welches Arteriosklerose begünstigt.[4]

Grüntee-Extrakte enthalten als herausragenden Inhaltsstoff  das Antioxidans Epigallocatechingallat (EGCG), dem verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt werden. Die Forscher vermuten, dass es unter anderem die Stärkespaltung hemmt, so dass weniger Glukose entsteht und ins Blut gelangt. Die blutzuckersenkende Wirkung tritt aber nur dann auf, wenn die stärkehaltige Nahrung und der grüne Tee gleichzeitig konsumiert werden. Teetrinken nach dem Essen bleibt hingegen offenbar wirkungslos.

Auf anderen Seiten zu diesem Thema habe ich auch Aloe Vera  als ein Mittel entdeckt, die die Empfindlichkeit gegenüber Insulin verbessern könnte.(24) Orginal-Literatur zu Studien habe ich allerdings nicht gefunden.

Zusätzliche Nährstoffprodukte

Je nach Nahrungsaufnahme kann es nötig sein, zusätzlich Nährstoffe zu ersetzen, auch wenn die Deutsch Gesellschaft für Ernährung (DGE) kein Freund von Supplementen ist! Wenn man aber die Nährstoff-Zufuhr berechnet, erkennt man, dass leider oft eine Unterversorgung vorhanden ist. Besonders muss man in unseren Breiten auf  Selen, Jod (vorher Schilddrüsen-Werte untersuchen lassen), Zink, und bei fleischarmer Ernährung B-Vitamine und Eisen achten und diese gegebenenfalls zuführen!

6.3. Regelmäßiger Sport mit kombinierten Muskelaufbautraining  und Krafttraining

Auch ein Sportprogramm wirkt sich (nicht nur)  auf die Insulinsensitivität positiv aus!  Dabei ist es wichtig, mindestens zweimal die Woche für etwa 25 Minuten zu trainieren. Am besten fragt Ihr vorher Eurem Doc und überlegt Euch mit ihm gemeinsam, welche Sportart  für Euch geeignet ist und wirklich Spaß machen könnte! Für den Muskelaufbau sind natürlich gezielte Trainingseinheiten in einem  Studio am effektivsten! Der Vorteil ist, dass Ihr dort Eure Ziele mit Fachleuten besprechen könnt, die die richtigen Traininigsmodalitäten zusammenstellen können, Ich finde ein abwechslungsreiches, alle Muskelgruppen aufbauendes Training, welches möglichst die Gelenke nicht belastet, am besten!

6.4. Gewichtsabnahme

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Das Gewicht kommt bei mir, für manche vielleicht verwunderlich, am Schluss! Denn für mich ist das Übergewicht eine Folge des Zusammenspiels vieler Faktoren und eine Diät birgt immer die Gefahr, den Körper mit wichtigen Nährstoffen und Eiweißen unter zu versorgen!   Gerne spreche ich von der ,,Unterernährung der Dicken“ denn wenn man sich die Mechanismen des Körpers klar macht, dann merkt man, wie die Entwicklung einer Insulinresistenz,  die Verdauung, der Bluthochdruck, hoher Blutfette (Hypertriglyzeridämie) u d der Entstehung von Übergewicht zusammenhängen.  Übrigens hat man für diesen Symptomenkomplex einen Ausdruck geschaffen, der alles unter einen Hut bringt, das sogenannte ,,Metabolische Syndrom“.

Was Not tut, ist eine Veränderung des gesamten Lebensstils, wie ich ihn oben geschildert habe. Hierzu gehört einen anfängliche ,,Diät“, die auf die sinnvolle Reduktion der Kohlenhydrate abziehlt unter Versorgung des Körpers mit allen wichtigen Nährstoffen (Mineralien, Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen, Ballaststoffen und Aminosäuren …) die er benötigt.

Wichtig ist es in dieser Zeit möglichst keine Muskelmasse zu verlieren und dafür zu sorgen, dass nicht einfach der Stoffwechsel seine Aktivität nach unten fährt, was leicht passieren kann und jede Diätbemühung zunichte macht! Verhindern kann man dies, wie vorbeschrieben, durch ein ausgeklügeltes Diät-Programm, geeignete Nahrungsergänzungsmittel und einem Bewegungsprogramm. Auch die Behandlung einer möglichen Schilddrüsen-Unterfunktion ist in diesem Zusammenhang wichtig!

Toll wäre es, wenn man bereits die Insulinresistenz adäquat behandeln könnte! Neben den oben genannten konservativen Methoden des Lifestylemanagement sind bereits Medikamente auf dem Markt, die eine beginnende diabetische Stoffwechsellage verbessern können!

 

7.1. Sensitzer

Die Rede ist von sogenannte Sensitizer wie Pioglitazon. Sie schwächen die Faktoren aus dem Fettgewebe, die eine Resistenz vermitteln, ab.
Daneben bemüht man sich um die Entwicklung von Medikamenten, die zur Behandlung der Insulinresistenz noch vor dem Ausbruch des Typ 2 Diabetes eingesetzt werden können.

Hierzu wurde ein lange bekanntes, bisher bei Gefäßerkrankungen und Bluthochdruck eingesetztes Medikament in der sogenannten HOPE- Studie an 9500 Patienten (19 Länder) untersucht und man gelangte in der Tat zu einem  sensationellen  Ergebnis, dass in einem der renommiertesten Fachzeitschriften, dem  New England Journal of Medicine veröffentlicht  wurde …

7.2. ACE-Hemmer und Sartane

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Ein ausgeklügeltes Fitness-Programm unterstützt die Low-Carb-Diät durch Schutz der Muskeln!

In dieser Studie ging es um den ACE-Hemmer Ramipril. Es wurde untersucht, ob bei Patienten mit einer Gefäßerkrankung oder mit Diabetes das Risiko für das erneute Auftreten von Herz-Gefäß-Krankheiten durch Ramipril gesenkt werden kann.

Und in der Tat konnte dieses Medikament besonders bei den 3577  Diabetikern, die ja ein 2-4fach erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen haben,  glänzen! Die Gefahr, als Diabetiker an einer Herz-Gefäß-Erkrankung zu versterben, konnte durch die Einnahme von Ramipril tatsächlich um 35% gesenkt werden. Auch Diabetesfolgeschäden an Nieren, Augen und Nerven konnten um fast 20% gesenkt werden. Aber auch das Neuauftreten eines Diabetes mellitus Typ 2 konnte verhindert werden!  Hier werden weitere Untersuchungen mit Spannung erwartet!

Bei einer Studie der Charité Berlin, die 2005 im deutschen Ärzteblatt veröffentlicht wurde, zeigte sich ein positiver Effekt des Sartans Telmisartan auf den Rückgang der Insulinresistenz bei Hypertonikern. Bei hohem Blutdruck und Übergewicht ist also eines dieser Medikamente anzuraten – und keine Betablocker, der das Gewicht eher steigert!

7.3. Gewichtsabnahme und Training

Eine finnische Studie hat zudem gezeigt, dass Insulinresistenz bei Übergewichtigen bereits durch eine Gewichtsabnahme von ca. 3,5 kg und regelmäßiges körperliches Training von ca. 30 Minuten pro Tag zu einer deutlichen Verbesserung der Insulinresistenz führt und zudem den Ausbruch eines Typ 2 Diabetes über einen Beobachtungszeitraum von 4 Jahren  verhindern kann.

 

8. FAZIT

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Das war wieder einmal viel Information und obwohl ich sooo Vieles geschrieben habe, habe ich das Gefühl, dass noch einiges an weiterer Information für Euch notwendig wäre, um das Problem ausreichend zu schildern! So habe ich eine weitere häufige Komplikation bewußt ,,außen vor“ gelassen.

Ich vermute nämlich stark, dass dieses Krankheitsbild durch den gemeinsamen Auslöser beider Erkrankungen oft mit dem sogenannten Leaky-Gut Syndrom  (siehe dazu meinen Artikel) vergesellschaftet ist! Und an dieser Stelle eröffnet sich dann wieder ein neuer ,,Behandlungsschauplatz“…

Die Betrachtung der ,,Komplexität der Zusammenhänge“ macht offensichtlich, dass ein ,,normaler“ Arzt sich eigentlich gar nicht darum kümmern kann, den Körper seiner Patienten optimal  an allen ,,Baustellen“ ,,in Schuss“ zu halten! Denn wenn man weiß, dass er im Schnitt gerade einmal Zehn Minuten Zeit hat, sich um das spezifische Problem nur eines Patienten zu kümmern, bleibt da kaum noch Luft für  das bißchen ,,Mehr“, dass dringend notwendig wäre, um seinen Patienten gar nicht erst krank werden zu lassen!

Eine Entwicklung, die leider der ,,medizinische Fortschritt“ mit sich gebracht hat!   Vor lauter spezialisierten Fachärzten haben wir ,,den Hausarzt“ der eigentlich in der Mitte stehen, koordinieren und ,,kleinere“ Dinge durchaus selbst behandeln kann, oft aus den Augen verloren…    Deshalb auch hier mein Appell an Euch! Sucht Euch einen wirklich guten Hausarzt, der über den Tellerrand sieht und bittet ihn, Eure Gesundheit zu ,,koordinieren“. Wenn ihr einen solchen findet, schätzt euch glücklich und gebt ihn ,,nie wieder her“!

In jedem Fall ist es wichtig, dass Ihr Euch informiert und den Erhalt Eurer Gesundheit als Präventiv-Objekt selbst in die Hand nehmt, solange sich noch keine Malaisen eingeschlichen haben, die dann professioneller Hilfe bedürfen!

Ich hoffe deshalb, dass ich mit dieser Info  einen kleinen Beitrag bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe beigetragen habe…

Alles Liebe, gute Gesundheit, Freude und glückliche Tage wünscht Euch von Herzen, Eure Nessy

P.S. :

Kommentare, Fragen, Anmerkungen und auch Kritik sind willkommen!

 

 

9. Literatur Studien/Sekundärliteratur

  1.  B. P. Hubbard, A. P. Gomes, H. Dai, J. Li, A. W. Case, T. Considine, T. V. Riera, J. E. Lee, S. Y. E, D. W. Lamming, B. L. Pentelute, E. R. Schuman, L. A. Stevens, A. J. Y. Ling, S. M. Armour, S. Michan, H. Zhao, Y. Jiang, S. M. Sweitzer, C. A. Blum, J. S. Disch, P. Y. Ng, K. T. Howitz, A. P. Rolo, Y. Hamuro, J. Moss, R. B. Perni, J. L. Ellis, G. P. Vlasuk, D. A. Sinclair: Evidence for a Common Mechanism of SIRT1 Regulation by Allosteric Activators. In: Science. 339, 2013, S. 1216–1219, doi:10.1126/science.1231097.
  2. DAZ 1999, Nr. 37, S. 34, 12.09.1999, ARZNEIMITTEL UND THERAPIE, HOPE-Studie: Ramipril senkt Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall

  3. Anja Lütke, nach S.E. Stern, K. Williams, E. Ferrannini et al.: Identification of Individuals With Insulin Resistance Using Routine Clinical Measurements. In: Diabetes, 2005, 54, S. 333–339
  4. diabetes.uni-duesseldorf.de Informationssystem der UNI Düsseldorf zum Diabetes mellitus vom 7. März 2005
  5.  N. Stefan, H.-U. Häring: Circulating fetuin-A and free fatty acids interact to predict insulin resistance in humans. In: Nature Medicine, 19, 2013, S. 394–395, doi:10.1038/nm.3116
  6. Turner et al.: Insulin deficiency and insulin resistance interaction in diabetes: estimation of their relative contribution by feedback analysis from basal plasma insulin and glucose concentrations. In: Metabolism, 1979, 28, S. 1086–1096.
  7. A. S. Rudenski, D. R. Matthews, J. C. Levy, R. C. Turner: Understanding insulin resistance: Both glucose resistance and insulin resistance are required to model human diabetes. In:Metabolism. 40, Nr. 9, September 1991, S. 908–917. ISSN 0026-0495doi:10.1016/0026-0495(91)90065-5.
  8. HOMA-Index – Laborlexikon.de 
  9. S. Kodama et al.: Influence of fat and carbohydrate proportions on the metabolic profile in patients with type 2 diabetes: a meta-analysis. In: Diabetes Care. 2009 May, 32(5), S. 959–965, PMID 19407076.
  10.  G Boden, K Sargrad, C Homko, M Mozzoli, TP Stein: Effect of a low-carbohydrate diet on appetite, blood glucose levels, and insulin resistance in obese patients with type 2 diabetes. In: Annals of internal medicine. 142, Nr. 6, 2005, S. 403–411. PMID 15767618.
  11. Too much sugar turns off gene that controls the effects of sex steroids (englisch),  2007
  12. van der Heijden GJ, et al: Aerobic exercise increases peripheral and hepatic insulin sensitivity in sedentary adolescents . J Clin Endocrinol Metab. 2009
  13. Foster GD, et al. A randomized trial of a low-carbohydrate diet for obesity. New England Journal of Medicine, 2003
  14. Samaha FF, et al. A low-carbohydrate as compared with a low-fat diet in severe obesity. New England Journal of Medicine, 2003
  15. Sondike SB, et al. Effects of a low-carbohydrate diet on weight loss and cardiovascular risk factor in overweight adolescents. The Journal of Pediatrics, 2003
    Black LE, Swan PD, Alvar BA: Effects of intensity and volume on insulin sensitivity during acute bouts of resistance training. J Strength Cond Res, 2010
  16. DGE e.V.: Fett. https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/fett/
  17. DGE e.V.: Kohlenhydrate und Ballaststoffe in der Ernährung. https://www.dge.de/presse/pm/kohlenhydrate-und-ballaststoffe-in-der-ernaehrung/
  18. Hu, et al.: Effects of Low-Carbohydrate Diets Versus Low-Fat Diets on Metabolic Risk Factors: A Meta-Analysis of Randomized Controlled Clinical Trials. Am J Epidemiol. 2012 Oct 1; 176: S44–S54.
  19.  D. A. Sinclair und L. Guarente: Schlüssel zur Langlebigkeit. In: Spektrum der Wissenschaft. Oktober 2006, S. 34–41.
  20. Wissenschaftliche Studie zu Carnitin und Fettstoffwechsel (PDF-Datei; 98 kB)
  21. Wissenschaftliche Studie zur Wirkung von L-Carnitin bei der Regeneration nach dem Sport
  22. Doktorarbeit von Hanne Seline Marie Gustavsen: Bestimmung des L-Carnitingehaltes in rohen und zubereiteten pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln (PDF-Datei; 1,72 MB)
  23. Robert A Koeth, Zeneng Wang, Bruce S Levison, Jennifer A Buffa, Elin Org, Brendan T Sheehy, Earl B Britt, Xiaoming Fu, Yuping Wu, Lin Li, Jonathan D Smith, Joseph A DiDonato, Jun Chen, Hongzhe Li, Gary D Wu, James D Lewis, Manya Warrier, J Mark Brown, Ronald M Krauss, W H Wilson Tang, Frederic D Bushman, Aldons J Lusis, Stanley L Hazen: Intestinal microbiota metabolism of l-carnitine, a nutrient in red meat, promotes atherosclerosis. In: Nature Medicine. 19, 2013, S. 576, doi:10.1038/nm.3145.
  24. https://www.marathonfitness.de/hit-training-massives-muskelwachstum-in-minimalzeit/
  25. Quarks & Co, Univ. Heidelberg: Das große Ernährungs-Experiment mit Tim Mälzer. http://www1.wdr.de/fernsehen/wissen/quarks/sendungen/experimentmittimmaelzerwdh102.html,
  26. https://krank.de/krankheiten/insulinresistenz/?gclid=EAIaIQobChMIx5qv87uh2gIVE-MbCh10YAh0EAAYASAAEgLBiPD_BwE
  27. https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/bluthochdruck/article/383907/hypertoniker-insulinresistenz-profitieren-telmisartan.html

Euch allen fröhliche Ostern! Stimmungsbeitrag … Frühlingsgefühle!

Hallo Ihr Lieben!

Zunächst wünsche ich Euch allen, meinen geliebten Freunden, Patienten und Lesern eine wunderschöne Osterzeit!

UnbenanntSchön, dass es Euch gibt und ich hoffe, dass Ihr diese Tage fröhlich und gesund genießen könnt!

Ostern steht für mich für Hoffnung, Freude, Neuanfang und Liebe, die stark genug ist, auch die ,,Stürme des Lebens“, die wir ja alle kennen, zu meistern!

Dazu habe ich einfach einmal ein paar Impressionen fotografiert, die dieses Gefühl ausdrücken!

Und nun viel Spaß beim Betrachten!

Von Herzen alles Liebe, Eure Nessy

P.S. Übrigens poste ich aktuell sehr viel auf Instagram. Dabei versuche ich, die schönen und spannenden Momente meines Lebens mit meiner Familie, den Tieren und bei meinen Reisen einzufangen und Euch daran teilhaben zu lassen! Wenn Ihr zwischendurch ´mal Lust auf solche ,,kleine Lebens-Bildchen“ habt, besucht mich dort einfach! Dazu könnt Ihr entweder auf das Bild rechts klicken oder mich dort aufrufen (Instagram Salutarystyle DrNessy)!

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Nessy Wagner heute ganz privat… Interview bei der Nominierung für den TMI-Blogger-Award

Hallo Ihr Lieben!

3805849_Wandkorr2Nominierungen sind immer eine tolle Sache! Deshalb habe ich mich auch wie Bolle gefreut, als ich meinen Namen auf dem wunderbaren Blog meiner Freundin Petra Drinnen (,,Zeitlos bezaubernd“) gelesen habe. Lass´Dich drücken, Liebes!

Okay, ich war jetzt in dieser Sache nicht so die Schnellste … Das liegt schon ein paar Stündchen, äh, Tage, oder gar Wochen? zurück.

Aber jetzt mache ich mich also dran! Ehrlich gesagt, mußte ich ganz schön schlucken, als ich diese ,,TMI “ Fragen   gesehen habe! ,,TMI“ steht dabei übrigens für ,,Too much Information“ – wie wahr! ,,Sorry, Hase, so gern´ ich dich hab´, aber das geht gar nicht … “ dachte ich bei mir, als ich diese dieses Himalaya-Gebirge an Fragen bei Petra zum ersten Mal durchlas. Seufz! Der Hintergrund dieser Aktion ist natürlich der, dass Ihr Leser immer wieder gerne auch einmal  ans ,,Eingemachte“  Euren Bloggern wollt, sprich, Dinge wissen wollt, die wirklich eigentlich privat sind, wie Umfragen immer wieder ergeben, Schlüsselloch und so, is´klar…

Okay, ich darf mich nicht beschweren. Ich hab´wirklich tolle Leser, die mich jetzt schon über drei Jahre mit herzlichen, anregenden, aufregenden, konstruktiven  Kommentaren oder einfach regelmäßigem Lesen meiner literarischen und ärztlichen Ergüsse auf meinem Blog begleiten! Ich hätte nie gedacht, dass daraus wirklich so etwas wie Freundschaften entstehen können! Danke Ihr da draußen, die Ihr mir täglich das Gefühl gebt, dass dieser Blog tatsächlich so etwas wie einen Sinn hat und ich Euch etwas geben kann, dass Ihr tatsächlich schätzt! Danke auch, dass Leser unter Euch sind, die mich unermüdlich unterstützen, aufbauen … wenn ich ´mal nicht ganz so perfekt bin… So, jetzt höre ich damit auf, sonst werdet Ihr noch eingebildet. Nee, Quatsch, aber dieses dicke ,,DANKE“ mußte an dieser Stelle einfach einmal ausgesprochen werden!

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Und weil ich dieses Gefühl habe, habe ich in schon in letzter Zeit immer einmal wieder ,,gewagt“, Euch Einblicke in meine Höhen und auch kleinen ,,Tiefen“ zu gewähren. Spannende Themen wie das ,,Leben nach dem Tod“ oder im Altersheim nicht auszugrenzen. Euch aber auch mit lustigen Satiren versucht, das Leben kurzweiliger werden zu lassen und auch den Blick in die Glamourwelt der Fashion Week aus meiner Sicht zu beschreiben, in die ich ein- bis zweimal im Jahr als mein persönliches Kontrastprogramm eintauche!

Und natürlich bin ich auch immer für die ,,schönsten Nebensache der Welt“ , der aktuellen Mode und den vielen bunten Bildern zu haben, weil sie unsere Persönlichkeit unterstützt, unsere Ausstrahlung beeinflusst und einfach Spaß macht!

In diesem Zusammenhang verrate ich Euch auch die neuesten Kosmetik-Gadgets, wenn ich darauf stoße. So bin ich auch momentan wieder jeden Morgen und Abend am Testen eines innovativen Produktes, das ich auf der Fashion Week kennengelernt habe … Einzelheiten gibt´s später! Aber ein wenig Spannung will ich ja erhalten!

Kommen wir zuletzt zum ,,Gründungsgedanken“ des Blogs, Euch die vielen medizinischen Innovationen, aber auch Grundlagen und Anti-Aging-Fortschritte nahezubringen, damit Ihr die möglichst die Werkzeuge für ein ,,langes, glückliches , gesundes Leben in die Hand bekommt!!

Ich denke, das ist die Sparte, von der Ihr langfristig am meisten profitieren werdet, wenn Ihr Euch denn dafür interessiert…

In diesem Sinne wünsche ich Euch jetzt viel Spaß bei Lesen der ganz persönlichen Fragen und Antworten Eurer ,,DrNessy „, die ich solange für Euch bin, wie Ihr und ich Lust dazu haben…

Fragen des Kataloges    

Was hast Du gerade an?3815767_zzzzmuckidress5

Eine hellblaue Baumwoll-Streifenbluse und eine Löcher-Jeans im Boyfriend Style, darunter eine schwarze Muster Strumpfhose, dazu meine neuen weißen Sneakers aus Leder und das zarte Gold-Collier von meinem Schatz.

Warst du jemals verliebt?

Ja natürlich, sogar mehr als einmal. Die Liebe war dabei für mich immer unterschiedlich. Nun habe ich meinen Traummann gefunden …

Gab es bei dir jemals eine schlimme Trennung?

Jede Trennung ist nicht einfach…

Hast du Piercings?

Nein.

Hast du Tattoos?

Auch nein.

Dein Lieblingsdrink?

Pina Colada, wie er nur in der Karibik an der Bar meines Lieblings-Hotels gemacht wird: Mit frischer Ananas und Kokosmilch, natürlich ohne Alkohol… Aber das ist natürlich nix für jeden Tag… da trinke ich meinst  leicht perlendes Mineralwasser

Dein Lieblingssong?

Aktuell mag ich ganz gerne die Songs, die Lost Frequencies neu interpretiert … Tolle, melancholische Stimmen und Videos mit Aussage – selten in der heutigen Musikwelt!

Dein Sternzeichen?IMG_5221

Schwarzes Pferd oder doch eher Ziegenkäse? – Nein, im Ernst, an so etwas glaube ich nicht!

Wie lange brauchst du zum Duschen?

Kommt darauf an wie schnell es gehen muss. Von 10-100 Minuten ist alles drin…

Deine Lieblingssendung?

Ich schaue sehr gerne Dokus auf Arte. Da wird mir klar, wie wenig ich weiß und was ich eigentlich alles tun müßte, um mich der Welt gegenüber wirklich verantwortungsbewußt zu verhalten… Aber manchmal darf es auch Greys Anatomie sein …  Als ob Krankenhaus-Ärzte mit 100 Stunden-Wochen noch Energie für Sex hätten… Früher war ich ein Star Trek – Next Generation Fan, weil da aktuelle sozial-kulturelle Probleme auf herrlich verfremdete Art aufgegriffen wurden und ,,Captain Picard“ ein toller Philosoph war… Übrigens heißt mein Sohn Jean-Luc 😉 nach seinem Vornamen!

Deine Lieblingsband?

Die Oldie-Band meiner Mutter natürlich!

Gibt es etwas, dass du sehr vermisst?

Im Moment das Gefühl, in etwas wirklich richtig gut zu sein, das ich früher manchmal hatte . Wenn man dieses Gefühl hat, vergißt man alles um sich herum, ist im ,,Flow“… Das hätte ich gerne wieder öfters!

Wohin gehst du, wenn du traurig bist?

Dahin, wo ich gebraucht werde.

Wie lange brauchst du morgens, um dich fertig zu machen?

Hängt von meinem Vorhaben ab …

Hast du dich jemals mit jemandem geprügelt?

Nein.

Was macht dich an?

Ethische Menschen mit Lebensfreude!

Was macht dich überhaupt nicht an?

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Dass die Menschheit sich oft umethisch verhält und sich so immer wieder ins Unglück stürzt!

Auf was achtest du bei deinem Partner?

Darauf, dass es ihm gutgeht.

Deine Lieblingsfarbe?

Kommt auf den Anlass an. Was ich nicht mag ist so ein braun-gelb grün, seit mir einmal ein Patient, der gerade eine Narkose bekommen hatte, mir mit genau mit diese Farbe mitten ins Gesicht gekotzt hat. Das war so was von ekelig. Und ich musste den Patienten noch etwa 10 Minuten versorgen, bevor ich mir auch nur das Gesicht abwischen konnte … Wenn irgendetwas diese Farbe hat, hat es leider kaum Chancen bei mir … Aber eins habe ich nie getan: dem Patient die Schuld gegeben (siehe die Frage vorher!).

Laute oder leise Musik?

Eher leise. Ich  kann ich auch  Musik genießen, die nicht mein Trommelfell platzen lässt!

Dein Lieblingszitat?

Never judge a man until you have walked a mile in his moccasins.

Dein Lieblingsschauspieler?

Natürlich mein Sohnemann! Seine Videos sind wirklich lustig (auf YouTube: Jean-Luc Wagner). Und im Tatort -Dreh (Rolle: Schüler im Hintergrund) ist er so was von cool durch´s Bild gelaufen! Das hätte man wirklich nicht besser machen können 😉

Hast du Ängste? Wenn ja, welche sind es?

Meine Ängste? Welche Ängste? Vielleicht, dass mir ein Dachziegel auf den Kopf fallen könnte?

Weshalb hast du das letzte Mal geweint?

Vor kurzem, als ich mir den Arm angebrochen habe. Das tat schweineweh und ich konnte die Tränen einfach nicht zurückhalten. Blöd war das!

Was ist die Bedeutung hinter deinem Blognamen?

Salutary Style bedeutet nutzbringend, heilsam, lehrreich. Ich hoffe, wer meinen Blog besucht, hat was davon – zum Beispiel viele Infos über Gesundheit, Insiderwissen, was so oft nicht im Internet zu finden ist. Daneben aber auch Nützliches für die Seele und die Ausstrahlung  – Unterhaltung, Spaß, Kurzgeschichten, Promis, Beauty, Mode…

Kuna (2)Wann hast du das letzte Mal „ich liebe dich“ gesagt?

Heute früh, zu meinem Mann und zu meinem Sohn.

Welches Buch hast du als letztes gelesen?

,,Universe du femmes“, eines meiner Lieblingsbücher.

Welches Buch liest du aktuell?

Ich lese oft in mehreren Büchern gleichzeitig. Meist sind es allerdings Fachbücher. Im Auto höre ich gerne Hörbücher. Aktuell ,,Gegenwind“.

Die letzte Sendung, die du gesehen hast?

Videos vom YouTube Kanal meines Sohnes.

An welchem Ort warst du als letztes?

Wat soll die Frage? Also, jetzt bin ich am Schreibtisch, davor war ich … vor dem Schreibtisch. Oder wie meinst Du das? Wie, vorher? Okay, davor auf dem Flur …

Welchen Sport hast Du als letztes ausgeübt?

Den Reitsport. Aktuell aber eher den Stall-Ausmist-Sport!

Mit wem hast Du zuletzt gesprochen?

Natürlich mit mir! Ich habe mich gefragt: Mit wem habe ich eigentlich zuletzt gesprochen?

Welches Lied hast du als letztes gesungen?

,,I will survive…!“ Als ich vorher das Chaos im Bad sah!

Dein Lieblings-Chat?

I chatte nicht.

Hast Du einen Schwarm?

Ja klar! Meinen Mann!

Welche Beziehung besteht zwischen Dir und der Person, mit der Du als letztes getextet hast?

Mit meinem Vater. Im Sommer fahren wir alle zusammen in den Urlaub!

Dein Lieblingsessen?IMG_4501

Das kann man nicht universell sagen. Fest steht, dass ich leider meist ungesunde Sachen lecker finde, abgesehen von Blech-Gemüse, das ich auch liebe.  Aber zum Beispiel finde ich meine selbst-kreierten Himbeer-Mascarpone-Schuhsohlen unfaßbar lecker.

Rezept: Ich schneide die Blätterteigscheiben zu Schuhsohlen, streue Zucker darauf, backe sie, bis die Oberfläche golden ist. Die Mascarpone wird mit geschlagener Sahne und einem mit  Zucker cremig geschlagenem Eigelb  vermischt, dazu kommt das ausgekratzte Mark einer Vanille Schote. Wenn die ,,Schuhsohlen“ ausgekühlt sind, das Ganze mit frischen Himbeeren schichten: unten Schuhsohle, Creme, Himbeeren, zerbröselte Baisers, Creme, Schuhsohle, Zuckerschicht oben… Die Zutaten habe ich Euch dick unterlegt, die Mengen dürften Küchengeübte auch ohne Mengenangaben hinbringen … (überall eine Packung, Zucker nach Geschmack…

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Welchen Ort möchtest du besuchen?

Ein tolles Turnier mit einem tollen Pferd, toll vorbereitet und eine tolle Performance hinlegend!

Den Ort, an dem die Menschen wirklich fröhlich sind …

Wann hast du zuletzt jemanden geküsst?

Heute früh Mann und Sohnemann.

Wann wurdest du zuletzt beleidigt?

Seufz … Ich habe einen Jungen, der ist 12…

Deine Lieblingssüßigkeit?

Maoam.

Welches Instrument spielst du?

Die Arschgeige…Ne Quatsch! In letzter Zeit spiele ich kaum noch. Früher dann und wann´mal ein wenig Cello, Gitarre und Klavier …

Dein Lieblingsschmuckstück?

Meine Hunde stehen mir unheimlich gut und sie fühlen sich flauschig an. Wobei sie vieles sind: Freunde, Tiere, Clowns,… und eben auch Schmuckstücke.

Wann hat du das letzte Mal mit jemandem was unternommen?

Jeder Tag birgt unzählige Unternehmungen …

Wer soll bei dieser Blogger Aktion diese Fragen als nächstes beantworten? Markiere sie… 

Wie ich diese Frage ,,liebe“!

Ad hoc fallen mir folgende ein…

Sunny´s Side of Life

Arno von Rosen

Sketchuniverse

farbwunderstyle

Mitzi Irsaj

finbarsgift

Karo-Tina Aldente

Das Blog

stylesandthoughts

50 Looks of LoveT.

Moppis Blog aus Freude

Alnis fescher Blog

Fran-tastic! Leben, Mode und mehr Ü50

Hauptsache warme Füße!

little thing called love

Smalltownadventure

Tinaspinkfriday 50+ Ü50 Mode- und Lifestyle Blog

♀ Bling Bling Over 50

Ivana Split

Ich hoffe ich habe niemand vergessen! Das wär mir jetzt soo peinlich4165017_rosa5_(2)

Aber ich weiß was! Jeder, der tatsächlich diesen ganzen Fragen-Wust gelesen hat, hat es verdient, von mir persönlich nominiert zu werden! Ja, DU bist auch gemeint! Einzige Ausreden, die gelten: Wenn Du keinen Blog hast! Was, Du hast den Award schon? Macht nix, doppelt hält besser! Denk Dir einfach neue Fragen aus! Oder auch nicht! Ansonsten, sind auch die ausgeschlossen, die wichtigere Dinge zu tun haben (is natürlich wichtiger, is klar!). Für alle anderen: Frisch ans Werk! Und viel Spaß! Hihi!

Du, liebe Leserin oder Lieber Leser, bist nun offiziell und feierlich von mir  für den TMI Award (too much Information)  nominiert! Sobald Du die Fragen ausgefüllt hast, hast Du ihn gewonnen! Bitte schreibe mir in die Kommentare, ob Du diese Auszeichnung annimmst! Ich würde mich sehr freuen. Wenn Ihr dann jemanden spezielle nominieren wollt, bitte sehr!

Alles Liebe und eine wunderschöne Restwoche,

Eure Nessy