vor kurzem habe ich Euch von dem allmorgendlichen Wahnsinn erzählt – und wie der Kopf, wenn die Anspannung und der Trubel vorbei ist, von Negativ auf Positiv schaltet. Zum Teil 1 geht es übrigens hier, für die, die ihn noch nicht gelesen haben…Heute nun schlage ich etwas ernster Töne an und versuche, Euch ein paar Lösungsstrategien aufzuzeigen, wie man am besten brenzlige Situationen meistern kann…
Der Schalter im Kopf dreht sich – aus Schwarz wird Weiß! Vieles ist Kopfsache, oft getriggert durch körperliche Malaisen, manchmal auch durch äußere Einflüsse. Häufen sich solche unliebsamen Vorfälle, ist es schnell vorbei mit der positiven Einstellung. Andererseits ist eben auch nicht alles toll! Manchmal kann man alles gut wegstecken, das andere Mal überrollt es einen und man kann sich nur damit retten, dass man der Woge des Unglücks möglichst wenig Widerstand leistet, quasi mit ihr zu schwimmen anfängt, damit sie einen nicht umreißt!
Heute lade ich Euch ein, mich zu begleiten, wenn ich den wunderschönen Ausflug, welchen ich gestern mit den Kindern auf die Burg Kirkel gemacht habe, noch einmal Revue passieren lasse, um erneut in die Magie längst vergangener Tage einzutauchen, die dort an jeder Ecke aufs Neue spürbar war.
Ich mag Veranstaltungen, die mit Herzblut gemacht sind. Bei denen man das Leben und die Menschen, die dahinter stehen, spürt. Die versteckte Aufregung, das Herzklopfen vor den Auftritten, die liebevolle, handgearbeitete Dekoration… Stände, die Selbstgemachtes feilbieten, Musik, die von vergangenen Zeiten erzählt, Geister, die durch die Keller der Burg spuken… „Mittelaltermarkt Burg Kirkel – die Magie längst vergangener Tage erwachte zu neuem Leben….“ weiterlesen →
Hallo Ihr Lieben! Kennt Ihr das? An manchen Tagen hat man das Gefühl, dass das Schicksal einfach keine Lust hat, sich ein bisschen für einen anzustrengen. Ein typischer Tagesbeginn unter schlechtem Karma läuft dann zum Beispiel wie folgt ab, wobei alle negativen geschilderten Vorfälle so ganz klar nieee tatsächlich passiert sind, alle positiven Eigenschaften stimmen natürlich. Ansonsten sind alle Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen selbstredend rein zufällig… Weil in unserer Familie immer alles absolut harmonisch abläuft! Is ja klar, oder? „Fashion: Look of the Week / Satire / Philosophisches: Black and White – Licht und Schatten … 1. Teil: Ein ganz normales Frühstück“ weiterlesen →
als Kind mochte ich kein Rosa. Ich konnte es mir nicht leisten, ,,schwach“ zu sein… Schon gar nicht süß! Das alles war meine Schwester… Die Hübsche , Zarte mit den dunklen Locken, das Schneewittchen, die innerhalb eines halben Jahres die Geige schluchzen lassen konnte, dass sämtliche Omis ihre Taschentücher zückten, während ich mich beim sogenannten ,,Musikschüler-Konzert“ am Klavier mit ,,für Elise“ abkämpfte. Elise wäre mit Sicherheit geflüchtet, während die Omis mit verkniffenen Gesichtern auf ihren Stühlen ausharren mussten, bis auch der letzte schiefe Ton verhallt war. Nur meine Mutter klatschte mir aufmunternd zu, die Gute. ,,Ein paar falsche Töne sind nicht schlimm!“, kommentierte sie, ,, Toll, dass du bis zum Ende durchgehalten hast!“ „Fashion/Satire: Outfit in Rosa und die Sache mit dem Talent…“ weiterlesen →
Am jenem 21. April hatte ich das Glück, eine der wenigen lebenden Legenden persönlich zu treffen. Dieses Zusammenkommen war derart intensiv, dass ich nun, nach Sichtung von ca 200 Bildern, vielen Skizzen und Mitschriften zu dem Schluss gekommen bin, einen Dreiteiler daraus zu machen. Zusätzlich könnt Ihr gerne noch den Artikel über ihn von meinem Zusammentreffen 2009 lesen, den ich Euchhier verlinkt habe.
Vor gut zwei Wochen veröffentlichte ich Teil 1: Übersicht, Einführung , Vorstellung seiner genauen Vorgehensweise am Beispiel eines Norwegers, der innerhalb 20 Minuten problemlos einen Reiter auf seinem Rücken toleriert, obwohl vorher noch nie ein Mensch auf ihm gesessen hat!
vor einer Woche dannTeil 2: Angst vor der Schermaschine, persönliches Treffen mit Monty, der Puschel-Tinker mag den Hufschmied nicht…
und heute dürft Ihr Euch auf den letzten Teil – 3 freuen: Zwei Pferde hassen den Pferdehänger, verfeinertes Vorgehen beim Verladen mit neuen Tricks, Ausblick
Kim nach dem Umstyling … Lange Haare ade! Her mit dem Kurzhaarschnitt!
ja, ich habe es getan. Dieses Mal habe ich zumindest einen Teil des GNTM (Germanys Next Topmodel ) Finales gesehen. Leider bin ich dann irgendwann eingeschlafen… Das Letzte, woran ich mich erinnere, war ein Shooting von dem Fotografen mit der großen Brille, Kristian Schuller, für den sich die letzten zwei übriggebliebenen ,,Meedchen“ Elena C. und Kim vor einem riesigen roten, von Windmaschinen bewegten, Vorhang in Pose werfen sollten. „Germanys Next Topmodel ( GNTM ) Gewinnerin Kim …Werte mit Vorbildfunktion?“ weiterlesen →
Mit großen Augen beobachtet ein etwa fünfjähriges Mädchen mit süßen Locken von der Straße aus eine Kolonne aus Kindern und Erwachsenen, Pferden und Ponys in allen Größen, die sich gerade aufmacht, um einen kleinen Spazierritt in die nähere Umgebung zu unternehmen.
Auf geht´s zu einem kleinen Ausflug, Selbst die Kleinsten fühlen sich auf den gut ausgebildeten Schulpferden wohl…
Schon letztes Jahr habe ich über Coachella berichtet (hier)– eines der ganz großen Musik-Festivals in den USA in der Nähe von Los Angeles, das auch diese Jahr wieder tausende Musik und Kunst-Begeisterte nach Kalifornien gezogen hat. An den beiden Wochenenden vom 15.- 17. und 22.- 24. April konnte man die wirklich dort die wirklich Großen der Szene und auch ein paar, die noch auf dem Weg dorthin sind, bewundern! „Remember Coachella – BESAME MUCHO ! Fashion: Look of the week… Links zu tollen Videos!“ weiterlesen →
heute zeige ich Euch, wie es an jenem Abend mit Monty weiterging… Für die, die den ersten Teil nicht gelesen haben und heute gleich einsteigen möchten, schreibe ich noch einmal kurz, worum es eigentlich geht…
Am jenem 21. April vor knapp zwei Wochen hatte ich das Glück, eine der wenigen lebenden Legenden persönlich zu treffen. Dieses Zusammenkommen war derart intensiv, dass ich nun, nach Sichtung von ca 200 Bildern, vielen Skizzen und Mitschriften, zu dem Schluss gekommen bin, einen Dreiteiler daraus zu machen. Zusätzlich könnt Ihr gerne noch den Artikel über ihn von meinem Zusammentreffen 2009 lesen, den ich Euchhier verlinkt habe.
Vor einer Woche veröffentlichte ich Teil 1: Übersicht, Einführung , Vorstellung seiner genauen Vorgehensweise am Beispiel eines Norwegers, der innerhalb 20 Minuten problemlos einen Reiter auf seinem Rücken toleriert, obwohl vorher noch nie ein Mensch auf ihm gesessen hat!
Heute kommen wir zu Teil 2: Angst vor der Schermaschine, persönliches Treffen mit Monty, der Puschel-Tinker mag den Hufschmied nicht… und dann dürft Ihr Euch noch
nächste Woche auf Teil 3 freuen: Zwei Pferde hassen den Pferdehänger, verfeinertes Vorgehen beim Verladen mit neuen Tricks, Ausblick.
So, steigen wir gleich mit dem zweiten Fall des Abends ein, nachdem Ihr nun schon ein wenig über die Vorgehensweise und die Grundprinzipien von Monty Roberts erfahren hat. Immerhin gilt er als einer der Vorreiter einer besonders schonenden Herangehensweise bei der Ausbildung und Korrektur von Pferden und hat dabei sehr einfache und effektive Methoden entwickelt …
Fall 2: Pferd mit Angst vor der Schermaschine…
Nach dem freundlichen Norweger wurde ein sehr hübscher Rappwallach, der auch schon im Sport eingesetzt worden war, in den Round Pen geführt.
Nachdem die große Angst des Rappen vor der Schermaschine demonstriert worden war, wurde anfangs wieder fast gleich vorgegangen wie bei dem Norweger. Diesmal wurde die Prozedur von einem der Mentoren durchgeführt. Monty wollte damit zeigen, dass seine Methoden nicht nur von ihm angewandt werden können. Herumführen, Freilassen, Wegschicken in beiden Richtungen, vier Signale, Join up, Berühren am ganzen Körper… Auf dem Bild sieht man, wie der Mentor gerade das Dually -Halfter etwas lockert.Vorbereitung auf das Join Up. Das Pferd wird noch weggeschickt, man sieht aber deutlich, wie das Pferd bereits den Kopf senkt. Die anderen 3 Signale (Zirkel verkleinern, Ohr auf Mensch richten, Lecken und Kauen)müssen auch erfüllt sein, bevor man das ,,Join Up“ versuchen kann. Das ist der Moment, indem das Pferd dem Mensch freiwillig folgt. Der Mensch dreht ihm zur Einladung die Schulter zu, macht sich etwas klein, nimmt den Arm an den Körper und schließt die Hand zur FaustDer Wallach wurde im Rahmen des Gehorsamstraining nach dem Join up wiederholt dazu gebracht, rückwärts zu gehen.Danach wurde der Körper immer wieder von allen Seiten berührt. Erst mit der Hand, dann mit Stöcken mit raschelnden Puschel daran.In der Zwischenzeit erzählte Monty, dass es nützlich sei, bei einem solchen Pferden ein Radio, bei dem das Rauschen zwischen den Sendern eingestellt worden war, an der Box anzubringen, damit es sich an dieses ähnliche Geräusch gewöhnen könnte. Er ließ während dessen eine Elektrozahnbürste laufen… Als nächstes kam diese dann an einem Stock festgebunden am Pferd zum Einsatz. Zuerst wurde es nur damit massiert, dann wurde sie angeschaltet. Der Rappe war zwar ein wenig angespannt, tolerierte das Procedere aber, weil er zu allen drei Menschen im Round Pen Vertrauen aufgebaut hatte.
Danach wurde es spannend! Bis jetzt hatte der Rappe alles gut mitgemacht! Wieder wurde er herumgeführt und berührt, jetzt wurde aber die Schermaschine in seiner Nähe angeschaltet. Nur ein kurzes Aufschrecken, bevor er sich rasch wieder beruhigte. Dann lief der Helfer mit der Schermaschine vor ihm her und – tatsächlich – der Rappe folgte ihm…dem Träger des ehemaligen Grauens! Dann wurde das Pferd wieder angehalten. Er wurde nun fortwährend am Hals und Rücken gestreichelt, die Schermaschine in unmittelbarer Nähe, bis sie ihn schließlich berührte. Nicht so ganz behaglich für den Rappen, aber er tolerierte es! Der Auftrag an Monty und sein Team war erneut ausgeführt worden!
Ein zufriedener Monty veließ den Ring, nun war Pause. Schnell bewegte ich mich in Richtung Signiertisch. Es war lange her gewesen, dass Monty und ich uns unterhalten hatten. Ob er mich wohl wiedererkennen würde? Wir hatten zwar damals einen ganzen Tag miteinander verbracht, aber es waren ja noch seine ganze Crew und die anderen Pferdebesitzer anwesend gewesen. Trotzdem hatte ich damals mit ihm intensive Gespräche über meine Pferde geführt und seine Tipps gierig aufgesogen! Nun zögerte er kurz, dann lachte er mich fröhlich an und konnte kaum glauben, dass schon acht Jahre seitdem vergangen waren!
Das letzte Mal, 2009, hatte er gerade viel abgenommen gehabt, war etwas blass gewesen…
Erleichtert stellt ich fest, dass er nun wieder wesentlich besser aussah, obwohl er in der Zwischenzeit ein Titan-Knie bekommen hatte. Sein Körper wirkte gesund und kräftig und keinesfalls wie der eines 82 Jährigen. Seine Augen blickten gütig und klar…
Ohne zu Murren signierte er die ganze Pause hindurch Bücher, nebenbei aß er ein paar Cashew Nüsse und trank etwas Wasser, während ich mir einen Kaffee und eine leckere Waffel mit Kirschen holte…
Nach der Pause ging es mit einem wirklich hübschen puscheligen Tinker weiter. Mir fiel auf, dass die Crew diesmal wirklich Pferde für jeden Geschmack herausgesucht hatten!
Fall 3: Probleme beim Hufschmied…
Als Monty diesen reizenden Puschel sah, kamen bei ihm sofort Überlegungen auf, wie das Stehenbleiben und Hufe Geben – Problem bei ihm entstanden sein könnte. Durch die vermehrte Feuchtigkeit unter dem vielen Beinbehang hätte sich vielleicht eine schmerzhafte Mauke gebildet, bei der die Berührung des Fesselgelenkes wehgetan hätte. Die Besitzerin sagte, das Problem sei von Anfang an, seit es in ihren Besitz übergegangen war, dagewesen…
Wie auch immer entstanden, Hufpflege war bei dem Tier einfach nicht möglich…
Das Vorgehen im ersten Teil, Herumführen, Wegschicken, Join Up, Berühren, Rückwärtsrichten… war wie zuvor problemlos. Zur speziellen Lösung des Problems hatte Monty jedoch eine Stock-Hand dabei, mit der das Berühren und sogar das Aufheben des Hufes für den Menschen nahezu gefahrlos möglich war.Der von Monty herrgestellte ,,Huf-Aufheb-Arm“. Der ,,Daumen“ ist sehr stabil und genauso groß, dass er einen Huf aufnehmen kann… Sogar wenn das Pferd ausschlagen würde, könnte der Trainer mit ein wenig Geschicklichkeit einer Verletzung entgehen.Nach ein paar Minuten Training war das Berühren schon problemlos möglich. Das Pferd trat kein einziges Mal nach seinen Ausbildern! Über die geschaffene Vertrauensbasis, die schrittweise Desensibilisierung , das ruhige Vorgehen in kleinen Schritten konnten nach kurzer Zeit tatsächlich alle vier Hufe angehoben werden!
Und wieder hatten es Monty und seine Instruktoren geschafft! Ich hoffe, dass auch dieser Teil interessant für Euch war und Ihr, falls Ihr Pferdefans seid, manches davon vielleicht sogar mit in Euren Vierbeiner-Alltag nehmen könnt!
Wenn es Euch interessiert, wie es weiter ging, könnt Ihr in einer Woche lesen, wie Monty und sein Team zwei unwillige Pferde dazu brachte, in 15 – 20 Minuten eine Pferdehänger freiwillig auf Zuruf hinaufzugehen…
Vorher wartet natürlich noch ein anderer Post auf Euch! Ihr dürft also gespannt sein! Euch allen einen tollen Wochenstart, Eure Nessy
heute stelle ich Euch eines meiner Lieblings-Kleider vor. Ich mag es sehr, weil ich mir darin hübsch vorkomme und ich damit Erinnerungen an Orchideen und Vanille, Freundschaft, Leichtigkeit des Seins und das abricotfarbene Licht der warme Abendsonne – und noch ein wenig mehr – verbinde … Aber lest selbst …