Fashion / Mode : Romantik-Outfit im verträumten Garten mit Sheltie Adelheid …

Hallo Ihr Lieben!

Heute ist es einmal wieder soweit! Diese Woche möchte ich Euch  mit einem romantischen, fröhlichen Outfit verzaubern, das mein Sohn in den Abendstunden in unserem Garten fotografiert hat.

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Interieur : 5 Einrichtungs – Trends 2018 Teil A) 1. Aqua, Mint, Türkis im ,,Private Room“ 2. Holz / Natur-Materialien

Hallo Ihr Lieben!

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Unser Wohnzimmer muss nicht nur ,,wilde Jungs“, sondern auch diverse Vierbeiner aushalten können! Deshalb steht Strapazierfähigkeit an erster Stelle! Dennoch wollen wir uns natürlich wohl fühlen …

Manchmal  juckt es auch mich in den Fingern, etwas zu verändern! Nicht viel, aber so einen Hauch Frische darf es ab und zu schon sein …

Wenn ich dann die herrlichen Pinterrest Deko-Ideen entdecke und ich durch irgendwelche Einrichtungshäuser schlendere, kann ich einfach nicht an mich halten und da kommt auch bei mir, die eigentlich als Pragmatikerin gilt, die Deko-Seite zum Vorschein.

Denn der ,,Nestbautrieb“ ist uns Frauen nun einmal mit den Genen eingepflanzt worden und steht dafür, der Familie und natürlich auch sich selbst ein Gefühl der Geborgenheit und Liebe zu vermitteln! Das Gute daran: Das Ganze klappt ohne irgendwelche Bedingungen, völlig unkompliziert, nur mit ein wenig ,,Tand“!

Fangen wir also mit einem kleinen ,,Novum“ auf diesem Blog an! Zwar habe ich Euch ja schon öfters in unser Wohnzimmer mitgenommen, aber heute ,,erlaube“ ich Euch zum ersten Mal ein Blick in ,,Nessys  Secret Room“. Außer meiner Familie betritt sonst nämlich niemand dieses Zimmer …Es ist meine kleine Oase, meine Schnuckelkammer unterm Dach …  absolut ruhig und friedlich … Das heißt, fast immer höre ich die Vögel singen, denn quasi an mein Dachfenster klopft eine uralte Rieseneiche, die schon viele Menschen fällen wollten, die ich aber immer verteidigt habe…

Denn wir wohnen direkt am Wald. Das ist wunderschön und So gerne ich auch mit meiner Familie, aber auch mit  Freunden und auch mit  ,,Hinz und Kunz“ vom Dorf,  die bei uns hereinschneien,  abhänge, manchmal brauch´auch ich das absolute ,,Alleinsein“ – wie sonst sollte ich sonst zum Beispiel so viele Posts schreiben?

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Fünf Einrichtungstrends 2018

Kommen wir nun zu meinen neuen Deko-Errungenschaften! ihr wisst, dass ich den natürlichen Look liebe!

1. Aqua, Mint, Türkis  in meinem ,,Private Room“

Allerdings ist dieses Jahr eine ,Neue“ zu meinen Lieblingsfarben hinzugekommen. Gleich nachdem der Hype um diese Farb-Mischung aus Aqua und Mint im letzen Jahr begonnen hat, war ich hin und weg, als auf Pinterrest die ersten Bildchen auftauchten!  Sie ist, je nach Nuance frisch und zart und erinnert an das Türkis eines wunderschönen Sandstrandes, der im Wasser in eben jene Farbe übergeht, die mich zum Träumen bringt! Deshalb lässt sie sich natürlich toll mit Weiß, Sandfarben und auch Nude kombinieren! Je nach Zusammenstellung kann man auch die Ton-in Ton Kombi mit einem Grün wagen. So werden in Einrichtungshäusern öfters Türkis, Blau und Grün als Frischekick kombiniert. Klar, dass ,,mein Zimmer“ sofort verschönt werden musste!

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Harmonisch finde ich verschiedene Haptiken, Muster und Materialien in der gleichen Farbe!
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Lustiges Sammelsurium an türkisen Kissen!

Die alte Regel,  mehrfarbige Muster-Stoffe nur zu kombinieren, wenn sie ähnlich sind,  gilt nur noch bedingt. Es kommt wie bei so Vielem auf das ,,richtige Händchen“ an.  Denn bei zuviel Deko kommt das einzelne Stück natürlich oft nicht so gut zur Geltung wie bei einzelnen oder paarweise dekorierten Stücke.

Natürlich kann man das ganze Zimmer in einem Türkiston  streichen und dann Ton in Ton arbeiten. Was aber auch klasse aussieht, ist die Wand in kräftigem Türkis zu tönen, wie ich in der Karibik bei den Hütten gesehen habe und dann dazu kräftige Farben zu kombinieren. das sieht immer gut aus, erfordert aber auch ein wenig Mut! Edel und etwas nostalgisch wirkt Türkis mit Gold!

Ihr seht, ich habe Blau/Türkis/Grüntöne vor neutralen weiß- und Naturtönen gemixt und dazu noch hier und da ein kleines bißchen Farbe einfließen lassen.

Gerade das Experimentieren  mit Farben finde ich spannend …

Aber sicher ist Euch in meiner ,,Kammer“ noch etwas anderes aufgefallen – und damit kommen wir schon zum zweiten Punkt:

2. Holz und Natur-Materialien

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Das lichtdurchflutete Treppenhaus mit viel Holz macht sofort gute Laune!

Holz, Pflanzen und Teppiche aus Natur-Materialien führen und zu unseren Wurzeln zurück und geben einem irgendwie das Gefühl der  Geborgenheit! Denn längst haben wir erkannt, dass unser Zuhause ein Rückzugsort von eben jener gefühlskalten Welt ist, die uns ,,da draußen“ nur allzu oft entgegenschlägt!

Seltsamerweise fühlt sich der Körper in der Natur, auch wenn sie nachgemacht ist, wohl. Zum ersten Mal so richtig bewußt war mir das, als ich im Winter bei Schlittenfahren im Schwarzwald eine Jausen-Hütte betrat. Der Duft nach Holz, das knisternde Feuer im Ofen und das Gesteck aus verschiedenen Moos-Sorten auf dem Fensterbrett verströmte eine Atmosphäre, die mich auf eine wohlige Art in Empfang nahmfullsizeoutput_1d64

Wenige ,,natürliche“ Accessoires können diese Wirkung schon in uns auslösen, es muß nicht gleich das ganze Original Dach sein, wie in unserem lichtdurchfluteten Treppenhaus (siehe Bild).

So hat beispielsweise die knorrige Kiefer aus dem nordischen Lieblings-Einrichtungshaus der Nation, die so verteufelt echt aussieht, mein Herz im Sturm erobert! Hält sie doch symbolisch allen Unbillen des Lebens stand!

Eine Lichterkette aus kleinen Apotheker- Glasfläschen mit ,, Gold und Kupferstaub“ gefüllt, zaubert verwunschenes Licht in meine gute Stube … Weiche Kuschelfelle fehlen kaum in einem ,,Mädel-Rückzugsort“, auch wenn wirklich gute Imitationen mittlerweile fast genauso teuer wie echte Felle sind.  Früher habe ich echte gekauft, allerdings haben sie mittlerweile für mich einen seltsamen ,,Beigeschmack“ …

Kissen in allen Variationen mit Holz-Dekor sind in den Einrichtungshäusern und im Internet zu finden, ebenso wie die echten Holz-Scheiben, die man als Deko sogar an den Vorhang machen kann, wie hier geschehen. Die Maus habe ich übrigens an Halloween vergessen, abzudekorieren und mittlerweile gehört sie als witziges Accessoire irgendwie dazu …

Die Lampe aus natürlichem Salz-Stein gibt ein Licht ab, das dem Feuerschein ähnlich ist und soll eine gute Luft machen. Wie, weiß ich allerdings auch nicht …

Das aus Holz hand-geschnitzte Vögelchen aus der Normandie ist ein kleiner Hingucker und erinnert mich an das Vogel-Reservat, wo ich es erstanden habe …

An meiner Schneiderpuppe kombiniere ich gerne natürliche Stoffe und Materialien, wobei der Schal natürlich aus Fake Fur ist!

 

Eng mit der positiven Wirkung der Natur-Accessoires verknüpft ist der nächste Punkt, denn bei ihm geht es um das Cocooning – und damit verknnüpft das Schaffen eines ganz persönlichen Wohlfühlambientes … Aber halt ! Davon erzähle ich Euch das nächste Mal!

Für die Einrichtungsbegeisterten oder auch nur die, die sich für ,,meine Wohnung“ interessieren, verrate ich  noch Details über den Kolonial- und den Industrial Style …

Vorher kommt aber noch ein Artikel über CBD – ein spannender ,,neuer“ Wirkstoff, der sich vielseitig einsetzen lässt …

So, für heute ist es aber genug!

Jetzt  wünsche Euch noch einen wunderschönen Tag – ich hoffe, Ihr sitzt nicht nur vor dem Computer 😉
Alles Liebe,

Eure Nessy

 

 

 

Klamotten und Accessoires im neuen Look ! Außerdem: ,, Do It Yourself “ ( DIY ) zum Mitmachen! Eure Ideen auf meinem Blog!

Hallo Ihr Lieben!

Heute geht es um DIY Ideen! Ich zeige Euch am Beispiel von Schuhen, einer Jacke und an zwei Taschen, wie einfach das geht!

Gerne dürft Ihr mir Bilder von Euren  DIY Sachen schicken,  dann kann ich sie in diesen Artikel mit Eurem Namen (wenn Ihr möchtet) verlinken (Einzelheiten s.u.)!

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Alles fing damit an, dass Sohnemann um 19.28 Uhr glaubte, ohne ein bestimmtes Eis mit dem einzigartigen ,,Krach“ die Nacht nicht überleben zu können …

,,Okay, kann Dir ja eigentlich egal sein!“, wird der/die geneigte Leser/in nun antworten. Recht hat Du natürlich!  Allerdings hatte ich ihm, blöderweise, genau dieses versprochen, wenn er bestimmte Leistungen vollbringen würde!  Wider Erwartungen Wie erwartet hatte er diese tatsächlich natürlich recht rasch erledigt und ich Vollhorst hatte nicht gedacht, dass jenes in der Kühltruhe  ein Eis ohne Mandeln  war! ,,Das geht ja ma´ gar nicht!“ So die geschätzte Meinung von Sohnemann. Aber da eine gewisse Konsequenz ja gepredigt wird und der Fehler eindeutig bei mir lag, tigerte ich als noch einmal los, zumal ich selbst noch Lust auf diese leckeren Erdbeeren verspürte, die es  da gerade gab …

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Zugegeben unwiderstehlich …

Als ich also kurze Zeit später meinen mit Eis und Erdbeeren bestückten Einkaufswagen Richtung Kasse fuhr, fielen mir plötzlich – Donnerblitz! – ein Paar Sandalen in die Augen! Und zwar haargenau solche, nach denen ich schon soo lange Ausschau gehalten hatte … Es waren

Römer Peeptoes

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mit vielen Riemchen! Und die Farbe war genau dieses  Khaki-dschungelfarben, das so gut zu meinen grau-grünen Augen passt! EINFACH PERFEKT! … ,,Okay“, dachte ich bei mir. ,,Meistens passen dir Supermarktschuhe sowieso nicht!“ Kurzerhand zog ich meine Sneakers aus,  schlüpfte in die Teilchen –  und –  suuuper… ! Sie passten wie angegossen!

So ähnliche hatte ich nämlich, nur mit ein bißchen Gold, vor Kurzem  in der ,,InStyle“ gesehen  und mich doch ein wenig schockverliebt!

Ein wenig anders sahen sie schon aus! Aber das würde sich schließlich ändern lassen!

Und während ich die Objekte der Begierde vorsichtig neben die Erdbeeren legte, beschloss ich, dass ich schon morgen ,,Operation Sandaletten“ starten würde.

Es war um mich geschehen! Die DIY – Leidenschaft hatte mich infiziert!

Und tatsächlich machte ich mich  nächsten Morgen machte ich mich sogleich an die Arbeit …

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  1. Als erstes benutzte ich eines der Hotfix-Gerät, mit dem man kleine Steinchen aus Metall oder Strass ankleben kann.  Das Gerät lohnt sich, wenn man mehr Basteln möchte. Die Steinchen in allen Farben sind selbstklebend, wenn sie erhitzt werden.

2. Dann schnitt ich ein  Goldband aus  Blattgold aus. Dann verwendete ich Alleskleber aus dem Baumarkt, um es auf dem Leder festzukleben. Allerdings war das nicht soo haltbar. Vielleicht sollte man Tatsächlich Sekundenkleber verwenden. Danach lackierte ich das Gold noch mit Klarlack. Dafür benutzte ich einfach farblosen Nagellack!

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3. Als drittes hatte ich Stoffreste von einem anderen Projekt, auf die ein Vintage-Muster kopiert war. Dies wurde wieder ausgeschnitten, mit dem Klebstoff benetzt und aufgeklebt, danach zweimal lackiert, um die Haltbarkeit zu verlängern .

Voilà, fertisch!

fullsizeoutput_1db5Das Ergebnis finde ich ganz gut, bis jetzt habe ich die Teile schon oft getragen! Natürlich ist es auch ein tolles Gefühl, wenn man etwas selbst macht!, unten noch mehr Beispiele aus meinem Kleiderschrank, die zeigen, wie Ihr manche langweiligen Teile einfach „aufhübschen“ könnt.

Man könnte auch sagen das Teil bekommt mehr „edginess“ es wird auffälliger, nicht nur „mainstream“ . Was das heissen soll? Naja, Heidi Klums berühmter Spruch zu der GNTM-Anwärterin Jolina, als sie sich nicht die Haare abschneiden lassen wollte: „Ich wünsch` mir mehr Ecken und Kanten!“ trifft es ganz gut. Ist dieses „Anderseinwollen“ aber eher oberflächlich und so, dass es schon wieder alle machen, ist es „hipster-style“ – alles verstanden? Okay, ich auch … nicht …

Wie Ihrs nennt, ist ja eigentlich egal. Es soll Euch einfach Spaß machen! Ich find´s immer toll wenn ein Teil fertig ist und freu` mich drüber… Ehrlich gesagt, eine große Message hat das Ganze nicht, außer, dass man nicht alles soo ernst nehmen sollte…  Na dann!

Zusammenfassung

Das war Euch jetzt doch ein wenig schnell? Okay, also das Ganze noch einmal kurz zusammengefasst: Ihr nehmt also ein Teil aus der aktuellen Kollektion des Supermarktes (was oft erstaunlich gut in der Qualität ist), natürlich geht es auch anderswoher  oder ihr nehmt ein langweiliges Teil aus Euerm Schrank.

Dann schnappt Euch einen Strass-Aplikator mit Strass-Steinchen oder fertige Strass-Bilder, schöne dünne Schleifchen, Anhänger, Perlen, geknüpfte Freundschaftsarmbänder, Stofffarben, Nieten, kopiert antike Bilder auf Stoff oder was Euch sonst noch so einfällt und schon habt Ihr einen Fundus an  Möglichkeiten….

Wo Ihr die Zutaten findet? Gebrauchte Geschenkverpackungen, „alter“ Mode-Schmuck, eBay, Bastelladen… Besorgt Euch nur einen richtig guten Klebstoff, der filigran zu verarbeiten ist. Ein Pinzette, Nadel und Faden, Schere, eventuell auch eine Holzfeile (gibt z.B. einen tollen Jeans-Usedlook) habt Ihr sicher im Haus...

Jetzt müßt Ihr nur noch den nächsten verregneten Sonntag abwarten. So eine Bastel-Session ist auch super geeignet, um sich auf andere Gedanken zu bringen oder um  Tante Hildegard, wenn zu Besuch kommt, mit der man nie so richtig weiß, was man reden soll, zu unterhalten. Zusammen Basten macht immer Spaß und Tantchen freut sich auch, wenn sie mit einem selbstverzierten T-Shirt von dannen zieht…

Also -An die Scheren – fertig – los!

Weitere Beispiele

Coole Steppjacke

Der Anorak  ist mit den Stoffaplikationen benäht. Erst habe ich versucht, zu kleben, aber das hielt nicht so gut. Man muß je nach Klebstoff auch aufpassen, damit es keine Löcher gibt. Schließlich habe ich sie von Hand aufgenäht. Das hält gut und auch Wäschen (30 Grad) wurden schon überstanden.

Aber auch andere Applikationen, Schleifchen, Bändchen und Perlen machen viel her!

 

Saddlebag aus Leder mit Applikationen

Hier muss man sehr vorsichtig mit dem Bügeleisen umgehen, das Leder nicht verbrennt, aber das Ergebnis  finde ich klasse!

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Laptop-Tasche im Vintage-Look

Witziger Hipster-Blazer

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Mein Blazer…

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Individuelle Reithose

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So, das war es wieder für heute! Ich hoffe, Euch hat meine kleine Bastelstunde Spaß gemacht!

Gerne dürft Ihr mir Bilder von Euren  DIY Sachen schicken,  dann kann ich sie in diesen Artikel mit Eurem Namen (wenn Ihr möchtet) verlinken!

Meine Mail-Adresse ist im Impressum und vergesst mir nicht zu schreiben,  wie Ihr das mit Eurem Namen oder Link machen möchtet. Da gibt es drei Möglichkeiten:

Name und Blogname angeben und Blog verlinken (Bitte URL  – Link angeben)

  • Nur Name angeben
  • Idee anonym veröffentlichen

Ich werde zwar Eure Bilder sicher zu keinem anderen Zweck verwenden, als sie in diesem Artikel zu veröffentlichen, allerdings übernehme ich darüber hinaus natürlich keine Haftung für die Bilder.

Übrigens bin ich gerade dabei, folgende Themen für Euch vorzubereiten:

Was tun bei unerfülltem Kinderwunsch? /

Meine neuen Lieblingsschuhe /

CBD – Das neue Hanf -Präparat

Mich würde auch sehr interessieren, welches Euch am meisten zusagt, damit ich mich in Zukunft noch besser auf Eure Wünsche einstellen kann! Scheibt es mir einfach in die Kommentare!

So, nun wünsche ich Euch noch einen wunderschönen Sonntag! Alles Liebe, Eure Nessy!

 

 

 

 

 

 

 

 

Traum (a) lange Haare – wie Haare wirken, Tricks und Tipps zur Wallemähne, persönliche Haar-Story

Hallo Ihr Lieben!

Nichts wird so kontrovers diskutiert wie das ,,haarige“ Thema Haare! Jede Frau kann etwas dazu sagen und sicher habet auch Ihr Eure ganz persönliche ,,Haar“ Geschichte! Gerne könnt Ihr mir diese in die Kommentare schreiben, darauf bin ich wirklich neugierig! Im Gegenzug dürft auch Ihr meine lesen, falls Euch das interessiert, … Unten gebe ich dann Tipps, mit denen es mir gelungen ist, trotz relativ ,,feiner“ Haarqualität mir so lange Haare zu ,,züchten“…

Mein persönliches ,,Haartrauma“

Ich erinnere mich an meine Kindheit, in der ich jedes Mal zwei Tage heulte, wenn ,,die Friseuse“ ins Haus kam. Meine Haare seien zu dünn, um schön zu sein, wenn sie lang wären, mein Gesicht zu wenig zart , um es nicht hinter einem Pony verstecken zu müssen – so die einhellige Meinung meiner Mutter und der ,,Haarfachkraft“.

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Zudem hatten meine ,,Schnittlauchlocken“, wie meine Mutter meine dünnen Haare mehr oder weniger liebevoll nannte, die Farbe von Karottenbrei und dazu hatte ich auch noch Sommersprossen,  was mir in dem kleinen Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, den Spitznamen ,,Pippi Langstrumpf“ einbrachte und ich mit Sprüche anhören musste, wie:,,Bei Dir hat der Teufel durch ein Sieb gesch……!“ oder auch ,,rote Haare Sommersprossen sind des Teufels Artgenossen!“ woraufhin meine Mutter mir die Haare einmal, es war gerade Schulanfang, die Haare einfach braun färbte – weil ich soo bitterlich weinte und  die angebrochene Packung von ihr noch im Schrank stand! So begann ich als ,zwar diskret ,,verschöntes“ , weil nun braunhaarig, aber doch recht ,,hässliches Entlein“ meinen ersten Schultag, während meine Schwester mit ihrem elfengleichen Gesichtchen, ihren dunklen, langen Engels-Locken ein Jahr vorher trotz ihrer nicht immer sehr freundlichen Art die Herzen aller Lehrer und Mitschüler im Fluge gewann.

Das mein Vater zufällig auch der Rektor dieser Grundschule war, in die ich ging, machte die Sache nicht besser.

Von vielen meiner Mitschüler wurde ich deshalb innerlich gehasst, obwohl ich immer als Klassensprecherin gewählt wurde, weil natürlich alle Kinder von ihren Eltern angehalten wurden, mich zu umschleimen. wie eine Nacktschnecke den Salat.

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Zwischendurch flechte ich die Haare zu meinem bekannten asymmetrischen Zopf und gebe vorher etwas Öl in die Längen – dann stoßen sich die Haare nicht ab, und sind mir aus dem Gesicht !

Aber unterschwellig merkte ich natürlich schon den Neid und teilweise sogar Hass meiner Mitschüler, wenn, sie im Spiel meiner liebsten, wunderschönen Langhaar-Puppe die langen Haare auf Millimeter-Höhe abschnitten und sie danach an einer schrecklichen Krankheit sterben ließen … Um ihre langhaarige blonden Barbiepuppen  waren die glorreichen Prinzessinnen, die, mangels Ken, den wunderschönen, flauschigen Mohair-Teddybär-Prinzen zum Mann bekamen. Übrigens durfte ich niemals  eine Barbiepuppe haben, weil sie  in unserem ,,pädagogischen Haushalt“ ,,ein falsches Weltbild“ wiederspiegeln würden – Pustekuchen – genau war es und ist es doch in der realen Welt! Wobei wir wieder be den Haaren wären! Aber abschließend noch soviel: Nessy wäre nicht Nessy, hätte sie dadurch nicht gelernt, hinter die waren Beweggründe vom Menschen zu sehen und auch, darüber manchmal einfach hinwegzusehen, oder eben auch nicht – und nebenbei auch, dass Haare ein wichtiges Ausdrucksmittel sind,  auf das die Umwelt sehr wohl, wenn auch meist nur unterschwellig, reagiert!

Haare als Symbolträger

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Das gleiche Gesicht wirkt unterschiedlich, je nach Frisur. Dabei fällt auf, dass der ,,Rahmen“ des Gesichtes eine besondere Rolle spielt!

Haare haben natürlich auch  Symbol-Charakter! Sind wir doch ehrlich! Kommt jemand mit blonden, langen, ,,verlockend“ lockigen Haaren um die Ecke, schauen wir genauer hin! Egal, ob Männlein oder Weiblein!

Gleich gefolgt von der  ,,Dunklen Schönheit“, die  mit langer brauner Mähne zu überzeugen weiß. Im Gegensatz zur blonden, die den Hauch des unschuldig-naiven umweht,  wird in ihr gerne die geheimnisvolle, intelligente, um allen Sex-Geheimnissen wissende Frau angesehen, die genau weiß, wie der Hase läuft oder auch wo der Hammer hängt!

Und die rote Langhaarige? Ui, ui, ein bisserl vorsichtig sollte man bei ,,den Roten“ schon sein. Sicher, als dumm gelten sie nicht. Aber doch ein wenig listig und falsch -wie Reinecke Fuchs aus den Geschichten unserer Kindertage! Holzauge sei wachsam, scheint etwas in uns zu rufen.

Kurzes Haar wirkt  ,,taff“ und praktisch, auf das Wesentliche fokussiert, allerdings wird ,,asymmetrisch“ , egal wie lang, gerne als ,,Midlife-Crises“-Frisur angesehen, bei der das Innere der Trägerin nicht so ganz im Gleichgewicht ist, während die Trägerinnen damit ,,frech und jugendlich“  wirken wollen… Zumindest, wenn man der,,Hair-Stylistin“, wie sie heute heißen,  glauben schenkt, die mich unlängst bei einem Event frisiert hat …assymmetrisch

Wie Ihr ja wisst, trage auch ich gerne einen asymmetrischen Zopf (s.o.) … Eigentlich sind mir diese ,,unterbewußten Interpretationen“ ja als aufgeklärte Person schnurzpiepegal! Aber vielleicht sollte trotzdem mein Mann einmal versuchen, mir einen Zopf in der Mitte… Ach nee, lassen wir das Thema!

Übrigens wirkt ein Mittelscheitel sehr ausgeglichen, aber auch, nicht unbedingt eine Position beziehen wollend … Während der Seitenscheitel links eigentlich ,,das  Normale“ ist, da bei vielen Menschen die Haare irgendwie so aus der Kopfhaut kommen sollen, dass das der ,,natürliche Fall“ wäre! Ach Kinders, was weiß denn ich! Ich denke, an dieser Stelle wird´s auch mir, die eigentlich immer alles genau wissen möchte, zu haarig!

Natürlich könnt Ihr diese Vorurteile leugnen und sicher sieht die Realität auch ganz anders aus. Aber leider sind diese Strukturen in unserem Unterbewußtsein immer noch verankert, wobei ich hoffe, dass wir auf einem guten Weg sind, solches Schubladendenken über Bord zu werfen! Übrigens auch ein Grund, weshalb ich darüber schreibe, denn nur so dringt dieses Empfinden, dass auch mich manchmal beschleicht, in unser Bewußtsein und wir können unserem Schablonen-liebenden Gehirn  ,,stopp“ zurufen!

Vorteil kurzer Haare

raffinierter Kurzhaarschnitt

Obwohl ich selbst meine zwar recht dünnen, aber doch seidig-lang gepflegten Haare nicht missen möchte, weil sie einfach zu mir gehören, finde ich persönlich bei ganz vielen Frauen ihre kurzen Haare wirklich toll und es gibt natürlich viele Vorteile! So haben sie einfach mehr Stützkraft und so kann ein/e gute/r Haarstylist/in das Gesicht durch eine gezielte Schnitt-Technik optimal umrahmen und dessen Wirkung beeinflussen! Und auch das Resthaar kann auf raffinierte Weise der Kopfform angepasst werden! Auch sind Veränderungen viel leichter durchzuführen!  Und da gibt es Schnitte, die sehen wirklich ,,MEGA“ aus! Nicht zu reden davon, dass die Pflege in der Regel auch, einfach von der Länge her, einfacher ist. Reifere Ladys profitieren von Kurzhaarschnitten  durch die Tatsache, dass die Haare nie ,,hängen“ . Dadurch wandern die Gesichtszüge optisch nach oben …

Diesen Vorteil nutzen viele cleveren Frauen auch im Showbiz, die mit ihren ,,Kurzen“ das Gesicht und den Hinterkopf nach Gusto modellieren, und dann die Länge mit Extentions ,,kreiieren“. Natürlich ist das ein recht  aufwändiges Unterfangen! Aber wenn es gut gemacht ist – kann auch das sehr gut aussehen!

Wer sie aber, wie ich, nun einmal unbedingt möchte, für den kommen sie nun, die

Tipps für  lange, glänzende Haare

Eigentlich ist das nämlich gar nicht soo schwer! Etwa ein Jahr braucht es, je nach Ausgangslänge, dann ist die Pracht, wenn keine Krankheit vorliegt, spätestens da! Je schneller es gehen soll, umso mehr Mühe kostet es …

Denn der Haarwachstum hängt im wesentlichen von 3 Dingen ab, die wir beeinflussen können:

  1. Wachstumsgeschwindigkeit
  2. Versorgung der Haar-Wurzel
  3. Abbrechen der Haare in den Spitzen

Demzufolge gibt es auch einfache Tipps, die man anwenden kann, damit´s klappt!

1. Höchstens alle 2-3 Monate die Spitzen wirklich nur ein bis zwei Zentimeter abschneiden,

hairdresser-1555599__340denn je öfter und je mehr man von den Haaren abschneidet, umso kürzer werden sie …  Die Vorstellung, Spliss (gespaltene Haarenden) immer wieder abzuschneiden, weil er sonst ,,immer weiter geht“  und damit lange, in den Spitzen volle Haare zu erlangen, ist ein sehr mühsames Unterfangen! Richtig ist, dass geschnittene Spitzen voller und gepflegter wirken und sich auch gegenseitig etwas schützen, aber die abgeschnittene Spitze wird sich genauso wieder spalten, wenn sie nicht ausreichend gepflegt oder zu sehr drangsaliert wird, wie die schon gespaltene. Denn Spliss geht nicht ,,immer weiter“, sondern die gespaltenen Haare brechen irgendwann ab. Die Möglichkeit, die Haare mit einer elektrischen Hitze-Schere am Ende zu versiegeln, um damit den Spliss zu stoppen, kann eine Option sein, allerdings ist es wichtiger, die Ursache zu bekämpfen, sonst nützt auch das herzlich wenig!

2. Die Haare richtig waschen und pflegen, dass erst gar kein Spliss entsteht!

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Hauptsache Haare!

Es ist wichtig, vor allem die Haarspitzen geschmeidig zu halten. Dazu kann man das ,,antagonistische Haarwasch-Prinzip “ anwenden, d.h. nur die Kopfhaut wird mit einem guten, milden Shampoo eingeschäumt, denn beim Ausspülen bekommen die Spitzen noch genügend Shampoo ab. Die Spülung/Kur hingegen wird erst ab Kinnlänge aufgebracht, damit der Ansatz nicht ..überladen“ wirkt. Als Abschluss werden wirklich nur ein bis zwei Tropfen Haaröl (solches zum nicht Aus-spülen) in den Händen verrieben und damit einmal über die Haare gefahren. Zum Schluß noch einmal ein Tropfen nur in die Längen geben. Dann sind die Haare wirklich optimal gepflegt und lassen sich auch gut durchkämmen. Vor allem wird aber auch die aufgequollene Haaroberfläche und die Haarspitzen gegen Schäden durch das Kämmen, Fönen und Stylen geschützt. Allerdings benutze ich bei jeglicher Hitzeanwendung  vorher noch ein Hitzeschutz-Spray.

Noch ein ganz kurzes Statement zu Shampoos: Volumen-Shampoos und andere Volumen-Produkte plustern die Haare gewolltermaßen auf, indem sie die Oberfläche leicht aufrauen und je nachdem z.B. Keratin einlagern. Klingt an sich nicht schlecht, das Problem ist aber, dass  bei manchen Produkten die Haaroberfläche rauher wird d.h. die Haare sind nicht mehr so  gut kämmbar.  Es gibt natürlich auch Unterschiede je nach Haarstruktur und Produkt! Achtet einfach bei Euch einmal darauf! Obwohl meine Einzel-Haare recht ,,dünn“ sind, verzichte ich dennoch auf diese Produkte. Denn für die Haare ist nichts so strapaziös wie das Durchkämmen, wenn sie ,,ziepen“! Wenn ich die Haare glatt tragen möchte, benutze ich kein Festiger, ansonsten einen einfachen ,,für glänzende Haare und elastischen Halt“, damit die Locken ein wenig Halt bekommen, aber die Belastung für die Haare aber so gering wie möglich gehalten. werden

3. Den Haarzyklus verlängern

Es gibt Haarpflegemittel, die durch Koffein u.a. den Wachstumszyklus im Leben eines Haares verlängern, also nicht so schnell ausgehen. Die Lebensspanne eines Haares ist eigentlich genetisch vorgegeben und ändert sich auch im Alter.

Haarzyklus:

Wachstumsphase: 2-6 Jahre

Übergangsphase: 2 Wochen

Ruhephase 2-4 Monate

danach folgt der Haarausfall

  Etwa 85% der Haare befinden sich in der Wachstumsphase. An dieser Phase greifen diese Produkte verlängernd ein, wodurch die Haare länger wachsen können! 

Eigentlich gibt es bei fast jeder Haarpflegelinie spezielle Produkte für ,,reife“ Haare. Allerdings muss man auf die Inhaltsstoffe achten. Während manche Produkte ,,nur“ das relativ trockene und schütterer werdende Haar aufplustern und pflegen, gibt es solche ,,Rezepturen“, die auch auf die Kopfhaut wirken. Und auch unter diesen sind die Unterschiede groß! Möchte man einen echten Effekt erzielen, sollten sie  Coffein oder andere Wachstumspase – verlängernde Stoffen beinhalten. Allerdings darf man dennoch keine Wunder erwarten und wichtig ist auch, diese Produkte wirklich regelmäßig zu verwenden, sonst bringen sie kaum etwas!

4. Die optimale Ernährung

Auch hier fragt man sich, ob nicht die normale Ernährung ausreicht! Natürlich erreicht Ihr nicht mehr, wenn der Körper schon optimal versorgt ist. Ein Kuchen wird auch nicht besser, nur weil man mehr Mehl hinzufügt! Allerdings hat sich gezeigt, dass man auch  bei einer relativ gesunden Ernährung nicht die Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen erreicht, die von der ,,Deutschen Gesellschaft für Ernährung “ als optimal angesehen werden.

Andererseits können viele Vitaminpräparate von ihrer Zusammensetzung her nicht richtig aufgenommen werden oder sind ungünstig dosiert.

Typische ,, Haut-Haare-Nägel-Vitamine und Nährstoffe“ wie fettlösliche Vitamine (EDeKA), die B-Vitamine inclusive Folsäure und Biotin, Vitamin C, Mineralstoffe wie Zink und Eisen, aber auch die essentiellen Aminosäuren (Eiweißstoffe) sind wichtig, damit die Haar-Pracht wachsen kann. Dazu benötigen sie auch  gesunde Fette wie Omega 3-Fettsäuren und auch Kieselsäure und andere Stoffe stehen im Ruf, gut für die Haare zu sein.

Ob man aber Tabletten oder seit neuestem auch spezielle Drinks für schöne Haare wirklich benötigt, weiß ich nicht genau. Ich denke aber, dass zumindest eine ,,Kur“ mit diesen Stoffen von Zeit zu Zeit nicht schaden kann!

Achtet aber auf alle Fälle auf eine ausgewogenen Ernährung (nicht nur wegen dem Haarwachstum) . Damit meine ich nicht nur, vermehrt Obst und Gemüse, sowie Eier in den Einkaufswagen zu legen, was auch supi ist, sondern auch, einmal zu schauen, was Ihr so eßt und wieviel des Tagesbedarfs Ihr damit tatsächlich deckt. Ich habe das bei mir getan und war erstaunt, dass ich tatsächlich , vor allem an Eiweiß, fast schon ,,krass“ unterversorgt war!

5. Check-Up beim Arzt

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Diesen sollte man sowieso von Zeit zu Zeit durchführen lassen. Für die Haare ist er in sofern wichtig, als dass sich auch Schilddrüsenkrankheiten, Hormonstörungen, Eisen oder Zinkmängel  negativ auf das Wachstum auswirken können!

6. Eventuell Hormonsubstitution

Der natürliche Hormonmangel, der meist um die 50 Jahre bei der Frau  deutlich spürbar  wird, führt dazu, dass sich der gesamte Stoffwechsel verlangsamt und nicht nur die weiblichen Hormone absinken. Es kommt zu einem neuen ,,Steady State“, das der Körper erst finden muss. In dieser Phase kann es sogar zu Haarausfall kommen, der sich meist nach ein paar Jahren wieder etwas bessert, allerdings wachsen die Haare dann langsamer wachsen und werden dünner. Da man in den letzten Jahren herausgefunden hat, wie man eine optimale , natürliche Hormonsubstitution durchführt, lassen sich immer mehr Frauen dieses Plus ans Lebensqualität nicht entgehen. Damit verbunden ist dann meist auch wieder ein besserer Haarwachstum.

7. Haarefärben

Keine Zweifel, jegliches Haarefärben ist strapaziös für die Haare und erhöht das Risiko, dass diese vorzeitig abbrechen. Auf der anderen Seite ist das Haarefärben gerade, wenn die ersten ,,Grauen“ nicht mehr zu übersehen sind, für viele Mädels ein ,,dringendes Bedürfnis“. Natürlich ist nun die Frage, wie sich häufiges Blondieren und Färben auf das Haarwachstum und die Haarqualität auswirkt. Es gibt allerdings auch Techniken, um die Kopfhaut zu schonen, oder aber nur Strähnchen zu färben oder aber ,,nur“ ein Blond-Spray zu benutzen …. Ein ,,schöner“ Nebeneffekt des Blondierens ist für viele auch, dass die Haare dadurch am Ansatz etwas fülliger wirken.. Auf alle Fälle lohnt es sich auch hier, nach Kompromissen zu suchen und dann wirklich akribischen Haarschutz gegen weitere Strapazen zu betreiben!

 

SoSo, jetzt suche ich Euch noch ein paar Haarimpressionen und dann bin ich auch schon am Ende angelangt!

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Wie steht Ihr zu kurzen/langen Haaren?

Nun wünsche ich Euch eine wunderschöne Restwoche, bis bald

Eure Nessy

 

 

 

 

Gynäkologie: Wie lange ist eine Frau fruchtbar? Wie lässt sich die Fruchtbarkeit abschätzen? Moderne protektive Methoden für den bewußten späten Kinderwunsch

Hallo Ihr Lieben!

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Auch wenn ich es jeder einzelnen meiner Patientinnen von Herzen gönnen würde und ich auch oft nicht so ganz verstehe, wieso die Natur es ,,wieder ´mal “ so kompliziert machen mußte!

Leider ist ein Baby kein Päckchen, das man dann bestellt, wann  es einem gerade in den Kram passt und es dann, nachdem man sich ein einziges Mal so richtig schön am Karibik-Strand vergnügt hat, exakt  9 Monate nach diesem ,,epochalen Ereignis“ und einer Bilderbuch-Schwangerschaft,  nach einer Orgasmus-gleichen, natürlich schmerzfreien, einmalig schönen Geburt, als ein herzallerliebstes Etwas mit  rosigen Bäckchen und nachts durchschlafend, in unseren Arm gelegt  bekommen! Nein, sorry so läuft das ganz und gar nicht! Den Preis für dieses ,,Wunder“ hat das Leben deutlich höher angesetzt!

Auch wenn es tatsächlich solche Fälle gibt – zumindest vom Hörensagen! So soll eine Kollegin tatsächlich einmal so eine Patientin gehabt haben, die nicht das klitzekleinste Problemchen bei ihrer Schwangerschaft hatte – vom schwanger werden bis hin zu einer schnellen, schmerzlosen Geburt – allerdings war das die heimliche Sensation auf der ,,Medizinischen  Woche“ in Baden Baden vor drei Jahren gewesen!

Ihr seht, hier und da zumindest ein wenig Diskomfort sind leider Realität! Grund genug, sich gut zu informieren, dass man Probleme zumindest da abwenden kann, wo sie abzuwenden sind!baby

Dazu gehört, sich bewußt zu machen, dass die Chance, ein schrumpeliges, schreiendes, herzallerliebstes Bündel nach Stunden oder Tagen ,,schwerer Arbeit“, in den Armen zu halten,  ab 35 rapide sinken!

Denn statistisch gesehen, liegt die Wahrscheinlichkeit , in einem Zyklus schwanger zu werden, bei einer 25-30 jährigen Frau bei 23% und sinkt bei einer 35-jährigen bereits auf 16% ab, während sie eine 40 jährige Frau nur noch bei 5% liegt! Das bedeutet, dass es zum Beispiel nur einer von 6 Frauen in Alter von 35 Jahren gelingt, in einem Zyklus schwanger zu werden. Hat eine Frau im Alter von 35 Jahren hingegen schon ein Jahr vergeblich versucht, schwanger zu werden, gelingt ihr das dann nur noch in 6% der Fälle pro Zyklus!

Deshalb sollte man sich im Klaren sein – und (fast) alle Mütter werden mir da beipflichten – das eine ,,normale Schwangerschaft“ heutzutage in der Realität oft bedeutet, dass bereits das Schwanger – werden etliche Versuche, Tage zählen  und viele ,,Mühen“ des ,,unromantischen Sex“ gekostet hat!

Nicht zu sprechen von der  Schwangerschaft selbst,  die man in er ersten Zeit oft über der Kloschüssel verbringt, dann aber auch stolz und tapfer seine ,,strampelnde Mutterkugel“ mit dicken Knöcheln durch die Gegend schleppt, bevor man nach etwa drei ,,Fehlalarmen“  die Geburt ,,außerhalb der geplanten Badewanne“ an den Rand des Möglichen bringt …

Bei Euch war´s dann doch nicht ganz so schlimm? Super, das freut mich wirklich für Euch, dann seit Ihr eindeutig über dem Durchschnitt! Oder aber, und das ist wahrscheinlicher, hat Euch der Oxytocin-Schub der Geburt alles vergessen und durch die rosarote Brille sehen lassen! Denn das hat die Natur dann doch wieder gnädig eingerichtet …

Aber genug der Polemik!  Natürlich gibt es in der Schwangerschaft auch viele wunderbare Momente und wenn das Baby da ist, ist das wirklich für viele der schönste Moment im Leben! Ganz zu schweigen von dem ,,Wunder des Lebens“ das sich für einen selbst immer ,,besonders“ anfühlt! Und es gibt kaum eine Mutter, die es jemals bereut hat, dieses kleine süße Bündel in die Welt gesetzt zu haben, das es so selbstverständlich schafft, einen völlig selbstlos auf Trab zu halten und sich dabei oft so glücklich zu fühlen!

Immer später bekommt eine Frau heute ihr erstes Kind! Die Presse macht es uns vor – auch mit weit über 40 ist es scheinbar noch problemlos möglich!

Leider sieht aber die Realität anders aus. Nicht selten sind diese ,,späten“ Kinder aufgrund einer Eizellspende geboren und  das täglich Brot der Gynäkologen ist die Behandlung bei unerfülltem Kinderwunsch. Deshalb wird ,,uns“ Frauenärzten empfohlen, die Frau um das 30. Lebensjahr, wenn sie noch keine Kinder hat, darauf aufmerksam zu machen, dass eine Schwangerschaft zu einem späteren Zeitpunkt eventuell problematisch werden könnte.

Um diese abzuschätzen, besteht die Möglichkeit der Prüfung der sogenannten  ,,ovariellen Reserve“ , die Aussage über den Stand der Fruchtbarkeit gibt. Je nach Ergebnis hat die Frau dann die Möglichkeit, ihren Lebensentwurf daran anzupassen.

 

Was im Körper passiert, wenn er unfruchtbar wird

Dem zugrunde liegt, dass die Zahl der Eizellen begrenzt ist und die Frau  jeden Monat ca. 1000 Follikel verliert. Aber nicht nur die Quantität, auch die Qualität sinkt mit dem Alter.

Auch gibt es eine große Schwankungsbreite des Verlustes der Fruchtbarkeit, die in Einzelfällen schon ab dem 23. Lebensjahr beginnt. Mit 51 Jahren sind dann nahezu alle Frauen unfruchtbar und nicht mehr in der Lage, spontan ein Kind zu gebären. Meist ist die Frau bereits ca. 10 Jahre vor Ausbleiben der Regel nahezu infertil. Natürlich bestätigen Ausnahmen  die Regel, allerdings war die älteste Frau, die mein Mann oder  ich in 20 Jahren ,,spontan schwanger“ erlebt haben, 48 Jahre alt und selbst das ist extrem selten!booties-2047596__340

Bereits ab dem Alter von 35 Jahren beginnt bei vielen Frauen das Progesteron signifikant abzunehmen. Das Follikel kann in der zweiten Hälfte nicht mehr richtig heranreifen und das Endometrium fängt bereits früher an, abzubluten, was sich in Schmier- und Zwischenblutungen zeigen kann (verkürzter Zyklus). Das sind oft erste Indizien, aber auch das sogenannte ,,Prämenstruelle Syndrom“ mit Kopfschmerzen, Brustspannen und Gereiztheit können die ersten Anzeichen eines Hormonmangels sein.

Etwas später nimmt auch das Östrogen ´ ab. Normalerweise steigt es in der ersten Zyklushälfte an und löst dann indirekt den Eisprung aus. Wird das Ei nun befruchtet, steigt es weiter an! Ansonsten fällt es wieder langsam ab. Besonders Frauen in den Wechseljahren kennen die Auswirkungen des Östrogenmangels wie Hitzewallungen,  Müdigkeit und auch Gereiztheit.  Zyklusunregelmäßigkeiten (verlängerter Zyklus) sind ein Hinweis auf  einen Mangel.So bedeutet ein verlängerter Zyklus, dass der Eisprung verspätet oder nicht mehr stattfindet.

 

Wodurch kommt es zu einem früher Verlust der Fertilität?

Dies kann durch folgende klinische Risiko-Faktoren bedingt sein:

  • Endometriose (Versprengung von Gebärmutterschleimhaut)
  • Polycystisches Ovar-Syndrom
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • Magersucht
  • extremer Leistungssport.
  • operative Eingriffe an den Geschlechtsorganen, insbesondere der Eierstöcke/Eileiter
  • Chemotherapie bei malignen Erkrankungen  (,,Krebs“)
  • wiederholte Entzündungen der Eierstöcke
  • Rauchen (im Durchschnitt 4 Jahre früher Menopause)
  • Übergewicht
  • Pillen-Einnahme? (AMH-Wert sinkt)
  • Familiäre Disposition?

Achtung: Nur rund 50 % der Frauen mit dem Risiko  einer eingeschränkten ovariellen Reserve weisen auch klinische Risikofaktoren auf!

 

 

Bestimmung der Fruchtbarkeit

adult-18604_960_720Zur Beurteilung der Fruchtbarkeit spielt natürlich in erster Linie das Alter eine zentrale Rolle, wenn auch die Chancen auf eine späte Schwangerschaft  in letzter Zeit gewachsen sind. Dies liegt aber nicht nur daran, dass die Frau heutzutage biologisch oft jünger ist, sondern auch an den modernen medizinischen Möglichkeiten, angefangen von einer leichten hormonellen Unterstützung bis hin  zur Eizellspende oder gar Leihmutterschaft, die auch jenseits der 40 vielen Frauen dazu verhelfen, sich auch noch in späten Jahren den Traum vom Mutterglück erfüllen zu können!

Dennoch gilt leider, dass je älter eine Frau ist, umso schlechter die Qualität íhrer Eizellen ist und umso häufiger auch chromosomale Defekte und Fehlgeburten sind (25-29 Jahre: spontane Abortrate 11,9%, 40-44 Jahre 51%).

Natürlich wird der Gynäkologe die Patientin zunächst genau befragen (Anamnese), ob es Hinweise für Risikofaktoren einer frühen Menopause gibt (siehe oben). Dann folgt  eine körperliche Untersuchung mit Ultraschall sowie eine Laboruntersuchung mit einer  Überprüfung der allgemeinen Parameter wie z.B. kleines Blutbild und Elektrolyte,   aber auch der Hormonwerte wie z.B. Schilddrüsenwerte, denn auch eine Unterfunktion oder Überfunktion können sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken! Last not least bedarf es einer genauen Untersuchung der weiblichen Geschlechtshormone (z.B. LH, FSH, Östradiol, Progesteron, Testosteron, DHEA,… . ) In letzter Zeit hat man einige spezifische Laborparameter entdeckt, auf die ich im folgenden  genauer eingehen.

Spezifische Laborparameter in der Fruchtbarkeitsdiagnostik:

Das Anti-Müller-Hormon (AMH) spielt für den Zellwachtum eine wichtige Rolle und es verhindert die Rekrutierung ,,nicht dominanter Follikel“.  Es korreliert mit der sinkenden Anzahl nicht wachsender Follikel wird von den kleinen Follikeln bis 8 cm Größe gebildet, die den FSH-unabhängigen Eizellpool darstellen und sind ein Maß für die verbleibende Eizellreserve und kann unabhängig vom Zyklustag gemessen werden.  Ab dem Zeitpunkt des 25. Lebensjahres fällt er kontinuierlich ab. Je nach Testverfahren sprechen Werte unter 1 ng/ml, 0,7 ng/ml oder 00,55 ng/ml für eine eingeschränkte Reserve. Diese unterschiedlichen Referenzwerte sind zugleich die Crux dieses Verfahrens, deshalb ist bereits ein Test auf dem Markt, der eine Abschätzung der fertilen Phase mittlels Perzentilenkurven trifft (Ivory).

Das Follikel stimulierendes Hormon (FSH) ist ein Maß für die zyklusabhängige Reserve des Eierstockes und wird am zweiten bis fünften Zyklustag gemessen.Ein Anstieg des Wertes bedeutet dabei eine Abnahme der Fertilität und beginnt bereits etwa 10 Jahre vor dem Einsetzten der Menopause. Das Problem dabei sind stark schwankende Werte, die die Interpretation problematisch machen.

Das Antraler Follicle Count (AFC): Bei der Bestimmung diesen Wertes wird die Anzahl der 2-10 mm großen vorhandenen Eizellen  in den Eierstöcken  zwischen dem zweiten und fünften Menstruationstag mittels Ultraschall gemessen, allerdings ist das Ergebnis stark vom Untersucher und vom Gerät abhängig! Ab 12 Follikel wird die Diagnose Polycystisches Ovar (PCO) gestellt, allerdings wird die  Anhebung des Wertes auf 19 diskutiert. Allerdings ist diese Methode für Routinescreening noch nicht einheitlich genug geregelt.

Welche Möglichkeiten gibt es nun, wenn die Werte suboptimal sind, man aber erst später ein Kind möchte?

cot-1991826_960_720Natürlich hält die Wissenschaft hier mittlerweile Möglichkeiten bereit, die allerdings, zumindest heut noch, in Deutschland meist Krebs-Patientinnen vorenthalten bleiben!

Deshalb lautet meine eindeutige Empfehlung in diesem Fall der sich ankündigten eingeschränkten Fertilität, über eine Änderung seiner Lebensplanung nachzudenken! , Ansonsten trägt man das Risiko, auf seinen Kinderwunsch verzichten zu müssen!

Schon aufgrund dieses Konfliktes wird übrigens auch die Testung der ovariellen Reserve von manchen meiner Kollegen kontrovers diskutiert! Denn es kann sein, dass eine Frau aufgrund dieser,,hypothetischen Vorhersage“ ihre Lebensplanung ändert und dadurch in einen Konflikt gebracht wird, den man einfach durch Nicht-Testung hätte vermeiden können! Ein interessantes Thema, zu dem Ihr mir gerne eure Meinung schreiben könnt!

Aber reden wir nicht um den heißenBrei herum, sondern legen wir unser Augenmerk auf die

Protektiven Möglichkeiten bei ,,bewußtem“ späteren Kinderwunsch

 

Allen voran steht natürlich die aus der Yellow Press bekannten

  • Kryokonservierung von unbefruchteten oder imprägnierten Eizellen oder die
  • Kryokonservierung von Embryonen nach hormoneller Stimulation.

Im Falle einer Krebserkrankung kann man mittlerweile übrigens auch

  • Ovargewebe entnehmen, kryokonservieren und rück-transplantieren, während die
  • In-vitro-Reifung von Eizellen aus entnommenen und kryokonserviertem Ovargewebe, genau wie die
  • Uterustransplantation noch in den experimentellen Kinderschuhen steckt. Die
  • Eizellspende ist wie die
  • Leihmutterschaft in Deutschland aufgrund des Embryonenschutzgesetzes nicht möglich

Natürlich sind diese Methoden weder einfach noch billig noch mit hohen Erfolgsquoten versehen, können aber in Einzelfällen den Wunschtraum des eigenen Kindes doch noch erfüllen!

So, ich hoffe, für heute habe ich Euren Informationshunger gestillt! Demnächst folgt  in dieser Reihe eine umfassende Info über Fertilitätsbehandlungen, in denen ich aktuelle Methoden vorstelle, wenn es mit dem Wunschkind nicht auf Anhieb klappen sollte!

Allerdings bringe ich vorher noch Tipps für den Wunschtraum von langen Haaren …

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Alles Liebe bis bald, Eure Nessy

 

Weiterführende Literatur:

  • Just, Alexander: Weibliche Fertilität und Alter: Update zur Beurteilung der Eierstocksreserve, Gynäkologie +Geburtshilfe Nr. 5, S.24-26 10/2017
  • Goeckenjan, Maren, Glass, Katrin u.a.: Kinderwunsch bei Krebspatientinnen: Fertilitätsprotektion vor onkologischer Therapie, Gyn. + Geb. Nr.5 S.28-32 10/2017
  • Thomas Weiss: Ökonomische Bestimmungsgrößen der Fertilität in westlichen Industrieländern (= Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung. Sonderheft 5). Wiesbaden 1986, ISSN 0178-918X.
  • Ulla Rahn-Huber: Kursbuch Wechseljahre. 4. Auflage, Südwest-Verlag, München 2005, ISBN 3-517-06399-1.
  • Gerhard Thews, Peter Vaupel: Vegetative Physiologie. 5. Auflage, Springer, Heidelberg 2005, ISBN 3-540-24070-5.
  • Rainer Wehrhahn; Verena Sandner Le Gall: Bevölkerungsgeographie. Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG), Darmstadt 2011, ISBN 978-3-534-15628-3, S. 26–36.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Medizin/ Gynälologie: Das Verhütungspflaster – Vielleicht auch für Dich optimal?

 

Hallo Ihr Lieben!

 

Version 7Verhütung ist bei der ,,schönsten Nebensache der Welt“ leider für uns Frauen vom Teenager  bis etwa Mitte 50  ein Thema, mit dem nach sich ständig auseinandersetzen muß, vorausgesetzt, man möchte ,,auf ein bißchen“ oder auch auf ,,ein bißchen mehr“ Spaß nicht verzichten!

Dabei ist selten eine Methode das ganze Leben gleich gut geeignet, denn wir und unser Körper verändern sich schließlich ständig. Komischerweise sind gerade in letzter Zeit wieder vermehrt Frauen in der Praxis, die auch auf sogenannte ,,Außenseiter“ -Verhütungsmethoden zurückgreifen, weil sie doch, genau betrachtet, auch viele Vorteile aufweisen können. So sind sie für die ein oder andere Frau tatsächlich optimal! Ein der Verhütungsmethoden, der in letzter Zeit wieder vermehrt ,,angefragt“ wird, ist das Verhütungspflaster!

Zwar ist das Hormonpflaster bei der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden durch seine transdermale (,,durch die Haut“) Applikation von manchen Frauen schon seit längerem eine geschätzte Alternative zu Kapseln, Tabletten, Sprays und Gels, allerdings hatte es bei der Verhütung bislang eher wenig Bedeutung. Und das, obwohl die Versagerrate  bei perfekter Anwendung nur  relativ niederige, mit der ,,Pille“ vergleichbare 0,3 bis 1 Prozent, bei typischer Anwendung 2,4 bis 9 Prozent beträgt!

Was sind ,,Wirkstoffpflaster“?

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Deshalb vorab eine kurze Erklärung. Schon seit längerer Zeit werden transdermale Systeme in der Medizin angewandt, um den Verdauungskreislauf und den direkten Abbau durch die Leber zu entgehen. Diese Pflaster finden auch in anderen Bereichen, z.B. in der Schmerztherapie eine sinnvolle Anwendung. Die Pflaster sind dabei hautfarben oder durchsichtig, und werden wie ein normales Pflaster einfach auf die Haut geklebt. Durch die spezielle Einarbeitung von Wirkstoffen, in unserem Fall Östrogen und Gestagen, kann eine kontinuierliche, relativ gleichmäßige Abgabe der Medikamente erfolgen, die durch den Kontakt mit der Haut direkt in diese abgegeben werden. Nach einiger Zeit wird das Pflaster entfernt und ein neues aufgeklebt.

Wie wirken sie?

Im Prinzip ist die Wirkung der der Kombinationspille recht ähnlich. Auch das Pflaster wirkt als ,,Ovulationshemmer“, unterdrückt also den Eisprung und wie die Pille verhindert auch das Pflaster die Einnistung des Eis. Zudem kommt es auch zu einer Veränderung des Schleimes, sodaß die Spermien am Eindringen in den Muttermund gehindert werden!

Wann wendet man das Pflaster an?

Dabei ist auch das Einnahmeschema ähnlich dem anderer Verhütungssysteme wie der Pille oder dem Vaginalring. Drei Wochen wird Wirkstoff aufgenommen, wobei alle sieben Tage ein neues Pflaster an einer anderen Hautstelle aufgeklebt wird. Danach wird eine Woche pausiert und dann von vorne begonnen. In dieser Zeit tritt meist die Periode auf.  Auch kann man die Pflaster ,,durchnehmen“, wobei dann meist die Periode für die Dauer der Einnahme ausbleibt (,,Long-Zyklen“).

Der Beginn ist übrigens, wenn man kein anderes Verhütungsmittel eingenommen hatte wie bei der Pille am ersten Tag der Periode. Dann besteht sofort Verhütungsschutz. Klebt man das Pflaster erst am zweiten bis fünften Zyklustag auf, muss man in den folgenden sieben Tagen zusätzlich verhüten, zum Beispiel mit einem Kondom!

Wenn man sich aber sicher ist, nicht schwanger zu sein, kann man auch an jedem anderen Tag mit der Anwendung beginnen. Auch dann ist in den ersten sieben Tagen der Einnahme eine zusätzliche Verhütung notwendig.

Wenn man von einem anderen Verhütungssystem auf das Pflaster umsteigt oder nach einer Geburt,gelten besondere Regeln, die man am besten individuell mit seinem Arzt klärt, da viele Begleitumstände eine Rolle spielen!

Wie funktioniert die Anwendung genau?

fullsizeoutput_1cf7.jpegDas Pflaster kann auf gesunde, trockene, nicht eingecremte Haut an der Außenseite der Oberarme, am Po, am Bauch und am Oberkörper (außer an den Brüsten) aufgeklebt werden. Das Pflaster muss fest angedrückt werden. Besonders in der ersten Zeit ist es wichtig, täglich zu prüfen, ob es noch richtig sitzt. Es hält normalerweise auch im Schwimmbad, in der Sauna oder beim Sport sehr gut.

Was passiert, wenn es sich doch ablöst?

Sollte es sich dennoch teilweise oder ganz lösen, darf es nur dann wieder aufgeklebt werden, wenn es noch sicher haftet. Sonst muss ein neues Pflaster verwendet werden. Der Verhütungsschutz bleibt erhalten, wenn das Pflaster weniger als 24 Stunden abgelöst war. Saß das Pflaster mehr als einen Tag (24 Stunden oder länger) locker oder war vollständig abgelöst, schützt es nicht mehr sicher vor einer Schwangerschaft. In diesem Fall muss ein neues Pflaster aufgeklebt und sieben Tage lang zusätzlich verhütet werden.

Wenn man vergißt, das Pflaster wieder aufzukleben …

besteht der Verhütungsschutz weiter, wenn in der Zwischenzeit weniger als zwei Tage vergangen sind. Bei mehr als zwei Tagen Verspätung muss nach dem Wechsel sieben Tage lang zusätzlich verhütet werden, zum Beispiel mit einem Kondom.

 

Vorteile auf einen Blick

Das Verhütungs-Pflaster ist für Leute gut geeignet, die daran interessiert sind, dass sie ein relativ zuverlässiges Verhütungssystem benutzen, ohne ständig daran denken zu müssen und ohne ihrem Körper so stark wie z.B.  bei der  ,,Pille“ zu belasten und es gibt keine Hormonspitzen, denn der Verdauungstrakt und der Abbau durch die Leber  werden umgangen, es kommt zu einer beinahe kontinuierlichen Abgabe durch die Haut. deshalb können auch Durchfall/Erbrechen der verhütenden Wirkung nichts anhaben …  So ist sie mit anderen nicht-oralen Verhütungsmaßnahmen, wie 3 Monatsspritze, Spirale oder Nova-Ring in eine Reihe zu stellen. Besondere Gründe für die Anwendung des Pflasters können deshalb auch Essstörungen, insbesondere Bulimie, und chronische Darmentzündungen sein.

Nachteile

Auf der anderen Seite hat man irgendwo ein Pflaster kleben, das zwar eigentlich weder beim Duschen, noch beim Baden gehen stört, dennoch von manchen als ,,unangenehm“ empfunden wird. Manche Frauen stört das sichtbare Pflaster. oder es kommt zu leichten Hautreizungen. Vereinzelt hält das Pflaster nicht gut und löst sich immer wieder ab oder es sich außerdem unbemerkt ab, muss man im laufenden Zyklus je nach Dauer zusätzlich verhüten. Auch übergewichtige Menschen sollten unter anderem wegen der verminderten Spiegel auf dieses Verhütungs-System verzichten. Das gleiche gilt für bestimmte Risikogruppen (Raucher,  Menschen mit erhöhtem Thomboserisiko, mit familiärer Disposition zu Brustkrebs…)Bildergebnis für Verhütungsring salutary style

Wie bei anderen hormonellen Verhütungssystemen auch können bestimmte Arzneimittel – darunter Mittel gegen Epilepsie, gegen Viruserkrankungen  sowie Johanniskraut – die Wirksamkeit des Verhütungspflasters beeinträchtigen.

Die Kosten 

sind mit denen einer nicht ganz billigen ,,Pille“ vergleichbar, eher etwas höher. Ein häufig verwendetes Verhütungspflaster kostet besispielsweise als Dreimonatspackung etwa 40 Euro.

So, das war es auch schon zu diesem Thema!

Jetzt wünsche ich Euch eine wunderschöne Woche und viel Spaß bei der ,,schönsten Nebensache der Welt“, die  sich mit gutem Schutz noch viel besser anfühlt …

Alles Liebe, Eure Nessy

 

Weitere  findet Ihr unter folgenden Links:

 

 

ANTI AGING / ALLES WICHTIGE ZUM THEMA WECHSELJAHRE! NEUE NATÜRLICHE HORMON – ERSATZ – THERAPIE IM VERGLEICH MIT ANDEREN SCHEMATA, AUFKLÄRUNG WHI – STUDIE, VIELE WERTVOLLE TIPPS!

 

 

 

Philosophie / Tiere: Die bewegende Geschichte des ganz und gar nicht perfekten Miniponys Tarzan …

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Von draußen dringt die glockenhelle Stimme von Nessy, die zum Frühstück ruft, an mein Ohr. Verschlafen blinzle ich durch die offene Stall-Tür. Was sie wohl heute mitgebracht hat? Leckere Bio-Karöttchen. knusprige Baguettes, lauwarmes Porridge-Mash oder kerniges Müsli mit rote Beete und Apfelschnitzen? Oder doch nur ein Korb voll frisches, besonders aromatisches Gras, dass sie uns morgens an einer bestimmten Böschung, die nur sie kennt, pflückt?

Eine perfekte Welt! Ja, zugegeben, besser geht es kaum! Und  Ihr denkt jetzt sicher, Pony müsste man sein! Aber nee, Kinder, lasst mal, das kann auch ganz schön blöd sein, vor allem, wenn man mit der Geburt einen Stempel  bekommen hat: ,,Ausschuss“! Aber von vorne …

Wie ich zur Nessy gekommen bin? Kinder, fragt mich was leichteres!

Sie weiß nicht soviel über mich, und ich weiß es auch nicht mehr so genau … Wie so vieles im Leben! Meines jedenfalls hat in Holland begonnen. Nee, nicht wie Ihr denkt! Nix Käse, Windmühlen und Holzpantoffeln. Dort werden nämlich auch viele Pferde gezüchtet. Tolle Pferde! Große und schöne und kleine  und schöne … Und manchmal, ja manchmal ist auch eines dabei, das nicht ,,sooo schön“ geraten ist.

Sozusagen ,,Pony-Ausschuß-Ware“! So wie ich… Während meine Brüder und Schwestern unserem Züchter für tausende von Euro von verzückten ,,Mini-Pferde-Käufern“ aus den Händen gerissen wurden, fiel ich bei jeder ,,Prüfung auf Gesundheit“ schon von weitem durch.

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Lissy und Tarzan warten auf Spaziergänger mit Leckerlis

Mit meinen X-Beinen, meinem langen, oft juckenden Fell und meinem Auge, das sich gerne irgendwie verklebte, weil ich mich dort einmal verletzt hatte, wollte mich niemand haben. Ab und zu wurde versucht, mich etwas mehr zu pflegen, damit mich irgendjemand mitnehmen würde, aber die Händler ahnten natürlich immer sofort, dass ich sie mehr Mühe und Geld kosten, als Geld bringen würde. Irgendwann wurde ich dann einfach einem von ihnen, quasi als ,,Dreingabe“,  mitgegeben…  Glück im Unglück. Denn mit solchen ,,Ladenhütern“ wie ich einer war, wurde nicht lange gefackelt, die Pferdetransporte nach Belgien sind normalerweise die Option, die dann eintritt … Dort gibt´s noch eine letzte Chance auf einem Pferdemarkt und wenn dann keiner kauft, der dem Pferd doch noch eine Chance gibt, wird der Rest von … Schluck! Lassen wir das!

Mir blieb dieses Schicksal – Gott seis gedankt – erspart! Widerum als ,,Dreingabe“  landete ich in einem kleineren Reitstall, wo es eigentlich gar nicht mal so schlecht war. Immerhin gab es ordentlich Futter. Aber ich war einer von vielen und da ich weder besonders anhänglich noch hübsch, aber wenigstens brav war, sollte ich als ,,Geburtstagsfeier“ und Kinderpony herhalten. So kam es, dass viele Kinder, schreiend und hyperaktiv, wie sie eben waren, relativ ungebremst auf meinem nicht so starkem Rücken herumturnen durften. Eine Weile konnte ich das ganz gut erdulden, obwohl es sich oft schmerzhaft anfühlte. Ich bin ja nur etwa 80 cm ,,groß“ , da ist das Gewicht, das ich aushalte, recht rasch erreicht, aber das wissen ja die Kinder nicht! Mit der Zeit fiel es mir jedoch immer schwerer, zu tun, was von mir verlangt wurde, so sehr ich mich auch bemühte, mir nix anmerken zu lassen! Ich wußte ja, dass ich unbedingt funktionieren musste und niemand schien mein Leiden zu bemerken … So versuchte ich tapfer, meine ,,Arbeit“ ohne irgend jemand zu verletzen, weiter zu verrichten. Allerdings kam es  immer öfter vor, dass mein Rücken  so sehr schmerzte, dass ich nicht mehr gerade laufen konnte oder meine häufigen entzündeten Wunden sichtbar durch das Fell nässten, worauf ich, wenn die Eltern der kleinen Prinzessinnen und Prinzen, die so verrückt nach ,,dem Kleinen!“ waren, dies bemerkten, ärgerlich wieder einmal als ,,unbrauchbar“ in den Stall verfrachtet wurde.

 

Ob es ganz genau so war, weiß ich nicht mehr. Aber so ähnlich muss es sich zumindest abgespielt haben …

Ich fing an, nicht mehr so gut zu fressen, was aber wegen meinem dicken Fell nicht auffiel.  Allerdings fing mein Besitzer an, wegen der vielen ,,Mängel“, die ich nun einmal aufwies, über Konsequenzen ,,des Erlösens“ wie er es nannte, nachzudenken … Aber irgendwie brachte er das, wie er einmal zu seinem Kumpel meinte, auch ,, im Moment“ nicht übers Herz … So ging das Spiel jedesmal von vorne los … Kaum ging es etwas besser, wurde schon dem Drängen der schreienden Kinderschar, die regelmäßig in meinem Stall  einfielen, nachgegeben, gerade auf MIR sitzen zu wollen. Ich sein schließlich nicht so hoch und man können sich zur Not mit den Füßen abstützen… Au weiha! Wenn ich nur dran denke …

Eines Tages war eine Familienmesse in der nächsten größeren Stadt, wo auch mein Besitzer für seinen Reitstall einen Werbestand aufbauen würde.

Und weil ich wieder einmal ,,unpässlich“ war und ein wenig humpelte, hielt man es für eine klasse Idee, dass ich mich wenigstens als Ausstellungsstück nützlich machen könne, weil ich ja, dank meiner  Mini-Größe, irgendwie schon ganz niedlich  aussah.

Am Anfang fand ich auch die Aufmerksamkeit der Kinder ganz schön, die mit glänzenden Augen, sobald sie mich erblickten, zu meinem Paddock kamen, ihre  Händchen nach mir ausstreckten und mich erhaschen wollten, um mich zu streicheln. Aber sie hörten einfach nicht auf! Stunde um Stunde, den ganzen Tag lang, tatschten sie mich ohne Unterbrechung durch das Gitter an und fassten mir dabei oft in die Augen oder an meine entzündeten Stellen, die unter dem Fell versteckt waren!  Autsch! Das konnte ganz schön wehtun! Und da geschah es! Ehrlich Leute, heute noch schäme ich mich dafür! Denn was ich jetzt tat, macht man nicht! Auch nicht in Notwehr! Das verbietet der Pony-Ehrenkodex unter allen Umständen!

Okay, ich spreche es aus! Gerade hatte ein etwa siebenjähriges Mädchen mit ihren Fingernägeln mein linkes Auge recht unsanft gestreift und war nun dabei, nach meinen Schopf zu krallen. Aus den Augenwinkeln sah ich ihre Hand direkt über mir … Da geschah es!  Ich schnappte nach ihr!  Uhh! Das hatte ich noch nie getan! Ehrlich! Ich kann einfach nicht sagen, warum und wieso ich das damals tat!  Schließlich hätte ich das nie von mir gedacht oder es gewollt. Es war wirklich absolut schrecklich! Sie schrie und schluchzte, obwohl ich eigentlich nicht wirklich zugebissen hatte, sondern eben nur – geschnappt!  Das konnte doch unmöglich soo weh getan haben! Oder doch? Was hatte ich getan? Am liebsten wäre ich im Boden versunken! Ich machte mich auf ein kräftiges Donnerwetter gefasst, aber natürlich galt die Aufmerksamkeit meines Besitzers  in diesem Moment allein der kleinen Schreierin, die  – Gott seis gedankt –  tatsächlich nur mit einen Schrecken davongekommen war.  Danach wies er, zu ihrer Mutter gewandt, auf das Schild, auf dem unmissverständlich stand, dass das ,,Berühren des Ponys“ eigentlich verboten gewesen war!

Als die beiden wieder weg waren,  hoffte ich fast, dass  mir mein Besitzer nun seine Meinung über meinen ,,Biss“ unmißverständlich mitteilen würde – aber – nicht einmal das schien ich ihm noch wert zu sein! Ich stand ich nur noch da, wie ein Häufchen Elend, enttäuscht über mich selbst! Ich war wirklich  am absoluten Tiefpunkt angelangt. Meine letzte Trumpfkarte, nämlich die, wenigstens ,,ein ganz Braver“  zu sein, hatte ich hiermit verspielt. Mich würde niemand mehr wollen …

Bis jetzt hatte ich noch alles um mich herum mit einer gewissen Neugier beobachtet, aber nun war ich so traurig und erschöpft von dem ganzen Stress, dass ich meine Umwelt kaum noch wahrnahm. Sollten sie doch auf mir herumtatschen!  Das würde, wenn überhaupt, meine letzte Chance sein, zu zeigen, dass ich auch das aushalten konnte, wenn es unbedingt sein mußte. Nein, das Leben ist nun einmal kein Ponyhof, obwohl, besonders ich, mir das immer gewünscht hatte!

So bemerkte ich auch nicht, dass unter den ,,Zuschauern“ zwei waren, die mich prüfend beobachteten und dann mit meinem ,,Chef“ ein Schwätzchen hielten… Zwei, durch die sich mein Leben komplett verändern würde!

Es war eine Frau mit einem jener kleinen Kinder, von denen mir viele in der Vergangenheit oft so zugesetzt hatten. Ich wußte auch noch nicht, dass dieses Kind ganz anders war und dies niemals tun würde, sondern mich stets liebevoll und mit Ehrfurcht behandeln würde! Natürlich wisst Ihr, wen ich meine, denn Ihr kennt sie auch!  … Nessy, die  mit ihrem kleinen Sohn vorbeikam und die, wie ich später noch merken sollte, bekanntermaßen auf alles fliegt, was vier Beine hat! Natürlich entgingen ihren seit früher Kindheit pferdisch geschulten Augen solche versteckten Mißstände nicht!

Zunächst merkte ich, dass ich, was ich nach meinem schrecklichen Verhalten schon befürchtet hatte, nach Ende der Messe tatsächlich nicht mehr zu dem kleinen Reitstall zurückkehrte. Wenn auch nicht allzu lange, so war er doch meine Heimat mit Freunden geworden. Nun war es also ,,vorbei“!

 

Als wir an dem fremden Ort, von dem ich Schreckliches erwartete, angekommen waren und ich ausgeladen wurde, sah ich – oh Wunder –  zuerst zwei dieser unendlich gut gepflegten, stolzen Miniponys mit langer Mähne und seidigem Fell, die mich an meine erste Heimat und meine Brüder und Schwester erinnerten. Hatte sie etwa das gleiche Schicksal ereilt? Was war geschehen? Auch mein Besitzer, der mich an einem alten Strick hielt, der nichts mit den Lederhalftern der beiden Schönheiten gemein hatte,  schien überaus erstaunt! Er blickte sie mit offenen Mund an und stammelte: ,,Wow, die sind die aber wirklich ma gepflegt! Kumpel, du hast es gut getroffen!“  Dann gab er mir einen Klaps, nahm die wohl sehr gute Bezahlung in Empfang und rauschte mit seinem klapprigen Hänger vom Hof.

Was würde mich denn nun erwarten? Ich war ziemlich verwirrt! Nessy, die ich damals ja noch nicht kannte, redete  freundlich mit mir und wollte mir eine Möhre geben, die ich aber vor lauter Aufregung und Angst nicht fressen wollte. Zu Recht! Denn dann wurde ich zu einem Waschplatz gebracht und  zum ersten Mal in meinem Leben gewaschen! Zuerst war das Wasser im Schlauch ja noch warm, aber dann wurde es eiskalt! Brrr! Aber, oh Wunder! Sie rieb mich im Anschluß mit einer Tinktur ein, die mein Jucken, an dass ich schon fast nicht mehr gedacht hatte, tatsächlich fast sofort stoppte! Zudem trocknete mich die warme Sonne und der kleine Sohn von Nessy nahm meinen Stick und führte mich zu saftigem Gras!  Das war herrlich! Danach durfte ich n´mich in eine große Box voller Sägespäne, Heu und Äpfel ausruhen.

Und erst jetzt begriff ich es richtig! Ich würde nicht … Ihr wisst schon! Diese Menschen, die wohl meine neuen Besitzer waren, schienen tatsächlich lieb zu sein! Mit fiel ein Stein, nein, ein richtiger Felsen vom Herz, denn für mich würde nun ein neues Leben beginnen! Nicht nur, dass ich erst einmal nicht ,,arbeiten“ musste und es hier viel zu entdecken gab! Es gab ja auch Kumpels wie mich! Allerdings machten sie mir ganz schön Angst, weshalb ich mich lieber an Nessy und deren großen, aber sehr sanften Wallach Ernie hielt! Denn ich bin schließlich jemand, für den es auf die inneren Werte ankommt und  Äußerlichkeiten wie Körpergröße oder Schönheit keine Rolle spielen!

Damit ich  auch schlechtem Wetter toben konnte, gab es eine überdachten Reithalle und mein neuer Pferdekumpel Ernie half mir, wenn die anderen mir was anhaben wollten! Jeden dritten Tag wurden meine Wunden gespült und das Fell eingesalbt … Anfangs fand ich das alles noch ziemlich  lästig, doch Nessy ließ sich davon nicht beirren! Liebevoll pflegte sie mich und ihr kleiner Sohn (mein neuer, offizieller Besitzer) schaute mich meist mit großen Augen bewundernd an!  Obwohl mein Rücken voll sichtbarer Wunden war, nachdem Nessy die Krusten gelöst und den Eiter abgewaschen hatte, nannte er mich ,,ein wunderschönes Pferd“. Mich! Wow! Ich fühlte mich zusehends wohler. Bald waren meine Wunden verheilt.

Und siehe da -mit einem passenden Sattel und einem dicken Polster tat mir nix mehr weh und ich ließ ich den kleinen Sohn von Nessy fröhlich auf mir reiten! Beide hatten wir viel Spaß und sogar kleine Hindernisse konnte ich überspringen! Einmal gewannen wir sogar den dritten Preis in einem Reiterwettbewerb! Tja Freunde! Auch mit X-Beinen geht das!

Aber irgendwann war ,,Sohnemann“, wie Nessy ihn nannte, zu schwer, und zugegeben war mir in dieser Zeit schon manchmal etwas langweilig, obwohl ich eine ,,Nanny“ hatte, die mich immer mitnahm, wenn sie mit ihren Kindern spazieren ging und manchmal ein Junge zu mir kam, der vorhatte, ein Zirkuspony aus mir zu machen … wegen meiner schnellen Auffassungsgabe! Tja, da staunt ihr, oder?  Zwar wurde ich einmal am Tag nach draußen gelassen, aber so richtig ausgelastet war ich nicht! Denn was sind 3 oder 4 Stunden auf der Koppel eine Stunde im Wald, wenn man den Rest vom Tag in einer 6×3 Meter großen Box steht? Na ja, nix ist perfekt und sonst war ja auch alles okay…

 

Aber dann kam tatsächlich eines Tages noch eine Überraschung! Bei einem Spaziergang, fiel mir auf, dass Nessy ungewöhnlich aufgeregt war. Wir machten Halt an einer riesigen Weide mit Boxen und einem Unterstand. Schon vorher hatte mich Nessy ein paarmal hierhergebracht und so dachte ich mir nix dabei. Nur wunderte mich, dass auch die anderen Pferde von Nessy, allen voraus mein Kumpel Ernie, da waren! Und an diesem Abend brachte sie mich nicht mehr in meine alte Box…

Und seitdem leben wir auf einem richtig großen Grundstück am Waldrand,  auf dem wir  immer draußen sein dürfen, wenn wir wollen!

Ich hatte übrigens als erster das besondere Privileg, mich völlig frei bewegen zu können, weil ich so klein bin, dass ich unter allen Zäunen durchschlupfen kann, wenn ich den kurzen Stromschlag aushalte, den ich dann manchmal abbekomme.

 

Und heute?  Bin ich ein kleiner Opa … Nee, noch nicht wirklich. Aber meine Knochen sind doch schon ein wenig abgenutzt! Ihr wisst ja – ich habe X-Beine, da geht das mit der Abnutzung leider noch schneller! Manchmal, vor allem morgens, wie jetzt, tun sie doch ein bisschen weh und es braucht eine Zeit, bis ich in die Gänge komme! Aber dann strecke ich mich und dehne mich, stakse ich erst ein wenig herum und plötzlich sind die Schmerzen wie weggeblasen, vor allem wenn Nessy, wie jetzt, mit dem Frühstück kommt!

So come on!  What shalls?  Ich liebe ich mein Leben! Besonders mag ich Leckerli und Spaziergänge. Und Schmusen mit meiner manchmal auch zickigen Freundin Lissy ist auch toll! Der Ernie wurde ja leider verkauft … wie das Leben so spielt. Allerdings hat mir Nessy gesagt, dass auch er es auch sehr gut hätte. Er hat jetzt gleich vier Freundinnen (dieser alte Macho!) Aber ,,meine“ Lissy ist auch eine Lustige, kann ich Euch sagen! Immer für einen Schabernack gut. Soll ich Euch erzählen, wie wir zusammen ausgebüchst sind? Naja, ein andermal vielleicht! Denn jetzt muß ich endlich schauen, was die Nessy so mitgebracht hat! Es sieht aus, als wäre es  – tatsächlich! Getrockneter Kranzkuchen! Mein absolutes Lieblingsgebäck! Ach, eins noch!

Lissy  hat nämlich den Vorteil, wunderschön zu sein.  Jeder verliebt sich sofort in dieses braun-schwarze, edle Pferd mit der gleichmäßigen Blässe … Aber soll ich Euch was verraten? Wenn ihr ganz genau hinschaut, sehr Ihr, dass ihr eines Bein  ein wenig nach innen verdreht ist… Nur ganz leicht, einen Hauch, sozusagen. Aber Nessy ist sogar froh darüber! Glaubt Ihr nicht? Oh doch! Es ist nämlich so: Nie hätte sie so ein Pferd kaufen können, wenn, ja, wenn es nicht vom Züchter als junges, ungerittenes Pferd relativ günstig abgegeben worden wäre. Denn man hatte schließlich nicht wissen können, ob sie ,,für den Sport taugt“  – mit diesem Bein! Und so konnte Nessy dieses Pferd kaufen, was sicher nicht geklappt hätte, wenn der Fuß nicht diesen kleinen Makel gehabt hätte…. und ich hätte heute keine ,,beste Freundin“, die, wie ich, einmal  (fast) ,,Ausschuss“ war!

 

Denn wenig  ist perfekt in unserer Welt! Ich frage mich immer öfters, warum die Menschen denken, dass es das immer unbedingt sein müsste! Sobald sie einen noch so kleine Makel an etwas entdecken, muss sofort das Ganze eliminiert  und durch etwas Perfektes ersetzt werden! Dabei kommt es in oft auf etwas ganz anderes, als auf den vermeintlichen Makel an!

Wäre es in vielen Fällen nicht mindestens genauso gut, die Perfektion darin zu finden, auch nicht perfekte Dinge einfach anzunehmen und so zu händeln, dass man gerade darin das Glück findet, etwas ,,daraus gemacht“ zu haben? Liegt ,,Perfektion“ nicht oft sowieso nur im Auge des Betrachters?

In diesem Sinne grüßt Euch ganz herzlich,

Euer nicht ganz so perfektes Minipony Tarzan!

 

 

Fashion/ Philosophie: Wonnemonat Mai, Blog-Geburtstag und wie man im Web Geld verdient!

Hallo Ihr Lieben!

Der Mai ist gekommen …

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Der ,,Wonnemonat  Mai“ ist grün und saftig und die winzigen Vöglein im Nistkasten singen mindestens so quirlig wie die Wiener Sängerknaben!

Die Zipperlein des Winters haben wir entgültig hinter uns gelassen, die triefigen Erkältungs- Rotznasen haben sich nur bei ein paar wenigen unter uns in ,,Pollenallergie-Rotznasen“ umgewandelt und  so blicken wir voller Tatendrang Richtung Sommer, planen Fashion Week und Urlaub (dieses Jahr geh´ich tatsächlich in ein altes Kloster nach Südfrankreich!) und genießen, so ganz nebenbei, für mich ,,den schönsten Monat“ des Jahres.

Mein vierter Bloggeburtstag!

Und noch etwas ist für mich besonders im Mai: Bloggeburtstag! ,,Meiner“ wie ich ihn, nicht ohne ein Quentchen Stolz, nenne, wird tatsächlich VIER Jahre alt! Ob ich zufrieden mit der Entwicklung bin? Aber klar! Mal mehr, mal weniger! Aber alle Blogger unter Euch werden mir beipflichten, dass so ein Blog mitunter ein richtiges ,,Baby“ sein kann. Er schreit, wenn man sich nicht kümmert, dann dann gehen die Zahlen  sofort runter! Er ist da, wenn man sich was von der Seele schreiben möchte und gleichzeitig bietet er Zerstreuung von ,,was auch immer“, Unterhaltung und  nimmt ganz schön viel Zeit und Müh´in Anspruch! Aber last not least – habe ich durch ihn viele tolle Menschen kennengelernt, ihre Lebensweise und Ansichten im Austausch und durch den Besuch ihrer Blogs erfahren erfahren dürfen! Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Euch alle!

Wie wird ein Blog  ,,lohnenswert“?

Ob sich so ein Blog lohnt? Das ist nicht der Punkt! Ihr meint, schon? Okay, zumindest nicht für mich! Naja, zugegeben, bei näherem Nachdenken ist mir das natürlich auch nich ,,so ganz egal“. Leider heiße ich eben auch nicht Caro Daur oder Steffi G.

Abr eines habe ich zumindest mit ihnen gemeinsam: Nur den Ich bin auch eine Frau! 😉

Produkttester -Blogs

Spaß beiseite, es gibt doch noch eine Gemeinsamkeit: Denn alle Anfragen, die für mich nicht interessant sind, mache ich auch nicht! Genauso wenig schreibe ich über Produkte, die zu ,,günstig“ sind, um Qualität haben zu können. Und dann bleibt nicht mehr all zu viel übrig. Was auch gut ist. Denn als Produkttester für alles und jenes machen sich andere besser. Wobei ich diese Art des Bloggens nicht abwerten möchte. Es ist sicher ganz schön, immer wieder  verschiedene Kosmetik umsonst auszuprobieren und darüber zu berichten. Auch die subjektiven Erfahrungen anderer können vielleicht für die eigenen Entscheidung zum Teil ganz hilfreich sein. Das ist sehr davon abhängig, wie gut diese ,,Beurteilungen“ geschrieben sind.  Da gibt es große Unterschiede.

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Tipps für einen erfolgreichen Blog

Also mein Tipps zur Feier des Tages: Wenn Ihr  Blog-schreibender Weise Euren Lebnsunterhalt verdienen wollt, nehmt Euch einen Profi an die Hand und sucht Euch ein richtig ,,geiles“ Thema (keine Ahnung, was), das alle furchtbar interessiert und worüber nur Ihr so richtig Bescheid wisst und schreibt drauf los! Morgens einen Beitrag, mittags einProfi- Foto-Shooting und abends Klinkenputzen bei anderen Blogger, denn gegenseitiger Support ist das A und O der Klicks, zumindest am Anfang! Natürlich müsst Ihr auch bei Instagram, Pinterest, Facebook, Twitter und YouTube & Co vertreten sein! Mindestens! Ab 100 k Follower dürft Ihr auch weniger als fünf Stunden täglich dafür aufwenden! Wie Ihr die erreicht? Also sorry,  das wüßte ich auch gerne! 

sicher weiß ich für dieses Ziel schon ein paar Lösungen ! Wenn, zugegebenermaßen für mich persönlich noch nicht die richtige dabei war ….

 

Wie bekommt man also 100 k Follower?

das passiert eben  – oder  auch  nicht,  wenn man

ganz, ganz fleißig  oder zumindest

im Dschungelcamp gewesen  ist!

Oder beim Bachelor. Okay,

Germanys next Topfloppel geht auch!

oder man hat supi-dupi tolle Ideen

oder man sieht aus, wie Kim Kardashian, entweder vorne oder von hinten, klappt beides!

Ach so, das alles geht auch bei Euch aus den verschiedensten Gründen – NICHT?  Hmm! Lass mich nachdenken! Dann stellt doch einfach jemanden ein, der …

,,Nö, viel zu aufwendigund teuer !“ sagt Ihr jetzt? Manno, Ihr macht es mir aber auch schwer! `

Aber wenn das mit dem Blog nicht klappt, braucht Ihr für die Kohle einfach einen Plan B! Irgendwas muß ja dann schon klappen …

Pläne zum Geldverdienen, wenn das mit dem Blogger-reichtum noch ,,etwas dauert“:

Wer gerne vor dem Computer hockt, aber nicht mit zündender Kreativität gesegnet ist, dafür aber mit Fleiß, kann sich mit  einem Onlineshop versuchen. Wie immer in der Wirtschaft gilt das Prinzip  ,,Billig einkaufen, teuer verkaufen!“ -klappt wohl richtig gut, wenn man ein Gespür dafür hat.

Dann gibts noch die ..Computer-Nerds“ . Das sind Super -Programmierer , aber die lesen eh eher selten meinen Blog! Falls Ihr, www- und HTML-Wissende, Euch tatsächlich hierher verirrt haben sollten – ein herzliches Willkommen! Findet, was immer ihr bei mir zu finden erhofft habt – es ist mir eine Ehre – und dann tüftelt weiter, ihr seid eh versorgt! Ach, ja, halt! Wo Ihr schon einmal da seid, hätte ich doch ein paar Fragen! Meldet Euch doch bitte´mal per Mail bei mir … Es soll Euer Schaden nicht sein! Was immer das heißen mag -klingt aber gut, oder?! Bestimmt habt Ihr bemerkt, dass ich leider nicht so 100% von Eurem  Talent abbekommen habe und mich alleine mehr recht als schlecht (oder umgekehrt) durch alle Wirren des CSS, noopener, geiles ,,Theme “ und,,Datensicherung“ hindurchbeiße …

Also, um Euch geht´s hier jetzt momentan nicht -vielleicht ein andermal!

Sondern um Euch, die gern ein bißerl mehr Kohle auf dem Konto hätten … Also, Ihr merkt schon, so langsam fange ich zu schwimmen an, obwohl ich mich immer wundere, wo Ihr alle seid, wenn man Euch braucht! Wo man heutzutage nicht einmal mehr eine legale Reinigungskraft unter 20 Euro/Stunde findet!

Aber vielleicht hat Ihn ja jemand gefunden, den coolen Job oder Nebenjob! Und wenn ihr das richtige ,,Geschäftsmodell“ gefunden habt, verratet Ihr es mir. Natürlich NUR mir! Wenn´s toll ist, werde ich dankbar sein, wenn nicht, nicht ;-)!

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Okay, wenn das alles für Euch nix ist, gibt es noch zwei Möglichkeiten: Wenn Ihr nicht selber Chef sein wollt, müsst Ihr Euch halt einen Job suchen, bei dem man Euch sagt, was Ihr machen müsst – wie die meisten der Arbeitnehmer! Das ist vielleicht nicht immer ganz zufriedenstellend, aber solide. Bitte erzählt mir jetzt nicht, es gäbe keine Jobs! Ihr könnt sofort als Bügelfrau bei mir anfangen!

Gerne wird auch die andere Lösung, nämlich Frührente gewählt … Eine Zeit meines Lebens habe ich vermehrt Gutachten für diese Spezies machen müssen. Abschließend zu diesem Thema muss ich sagen, dass es wenige sind, die wirklich nicht mehr arbeiten könnten! Die erkenne ich mittlerweile an der Nasenspitze! Andere schleppen sich mit gebrochener Hüfte zur ihrem Job! Vornehmlich die, die sowieso nie in Frührente gehen würden.

Mein Blog ,,Salutary Style“

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Kommen wir zurück zu meinem Blog. Natürlich ist auch da noch ,,ein wenig“ oder auch ,,ein wenig mehr“ Luft nach oben. Aber wenn er auch vieles nicht hat, eines hat er : Beständigkeit! Meist schaffe ich zwei Blogposts in der Woche und  in all den Jahren gab es kaum einen Woche, in der nichts gepostet wurde! ,,Vertane Zeit“ nennen es manche, ,,Hobby“ die anderen, was, was langsam wächst und was ich gerne mache, ist es für mich. Meine Mutter sagt, ich solle ein Buch aus den ganzen wertvollen Tipps machen. Hab´ich aber keine Lust! Das soll jemand anderes machen, der sowas gerne macht. Ich mache lieber immer wieder Neues …  Das wäre doch auch ein Job – für jemand von Euch!

Nicht nur Patientinnen lesen mittlerweile ,,chez moi“, sondern einfach Frauen und Männer, die ,,den Blick über den Tellerrand“, schätzen. Der zumindest zieht sich durch meine Blog wie ein roter Faden.

Meine Mode

Meine Mode ist sicher nicht die polarisierende Bloggermode, mit denen die Fashion-Bloggerei ihren Anfang nahm. ,,Edgy Streetstyle“ , unheimlich cool, raffiniert und durchgeknallt, so hatte Blogger-Mode zu sein. Mädels trugen gerne überdimensionale Schlapphüte und große Sonnenbrillen, zerissenen Jeans und die Bluse vorne drinnen und hinten draußen – gerne auch Patches oder Bommel – und fertig war der ,,extravagante Look“.  Klar hab´ich auch solche Teile im Schrank! Aber wichtig ist es doch, dass Klamotten vor allem uns  als Individuen optimal bei  dem alltäglichen Tun unterstützen, was natürlich  auch die Wirkung auf andere einschließt! Wichtig sind auch gute Materialien, die atmungsaktiv sind und sich leicht waschen lassen. Kein strammer Bund soll kneifen. Da denke ich anders als Lagerfeld, der sich gerne von seiner Kleidung ,,disziplinieren“ lässt und was er von Jogging-Hosen hält, wisst Ihr ja!

Obwohl … Manchmal reizen mich natürlich schon auch Klamotten, die polarisieren und ein Quentchen Witz enthalten! Aber alles zu seiner Zeit!

Mein heutiger Look

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Die blaue Jacke mit den floralen Stickereien passt dazu, wenn´s morgens noch etwas kühler ist …
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…ebenso dieses Leder – Täschchen mit den Stickereien

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Also begehe ich heute meinen Blog-Geburtstag, fast ungeschminkt und im lässigen,  weiten Sommerkleidchen. Normalerweise trage ich in meinen Posts fast immer passende Schuhen  sowie Schmuck und Ring, aber heute lasse ich alles ein wenig lässiger angehen. Das kleine aber feine Goldkettchen mit zwei Herzen kommt eher unspektakulär daher, die Holzarmbändchen habe ich mit meinem Mann zusammen gekauft. Er trägt ein paar und ich, nicht immer, aber oft, quasi als Ehering-Ersatz. Diese sind,  gut verwahrt und längst nicht mehr passend, in irgendeiner Schmuck-Schatulle. Wer sich den ganzen Tag bis zu 40 x die Hände wäscht, ist über einen Alltags-Ring hinaus. Und diese an einer Kette um den Hals zu  tragen, finde ich auch irgendwie albern.

Ist der Look spießig? Nö, find ich nicht! Lässig  und liebevoll, würde ich ihn beschreiben. Nicht gerade edgy oder wahnsinnig cool. Denn das Leben ist selten cool – vielleicht manchmal kalt. ,,Edgy“ schon öfters … das nicht alles glattläuft, ist ja schon fast der Normalzustand im Leben! So ergeben sich aber auch immer neue Perspektiven …

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Meine Medizin-Posts

Aber zurück zu der Blog-Geschichte! Ein zweischneidiges Schwert sind meine relativ gehaltvollen medizinischen Artikel die mache nicht recht in Einklang mit den fröhlichen Modeposts  sehen wollen! Aber Kinder, genau das ist doch das Leben! Ein bunter Blumenstrauss! Es gibt Kategorien, die man anklicken, Schlagwörter, die man suchen kann! Alles kann, nichts muss! Und wem die Artikel zu lang sind, der liest eben nur die Überschriften, die es bei mir reichlich gibt und pickt sich die Rosinen heraus! Wer vorbeischaut und diese findet, kommt übrigens oft wieder …

 

Hintergründe, die Ihr wahrscheinlich noch nicht wußtet …

Mittlerweile schauen übrigens viele Kollegen vorbei, auch wenn viele das nie zugeben würden!  Nur merke ich dann irgendwann, dass sie mich ,,gelesen“ haben …  Ja, Ihr seid gemeint, Ihr Pappenheimer! Weil ich oft neuen Behandlungsschemata einfließen lasse, die andererseits Laien langweilen …  Zugegeben habe ich, im Gegensatz zu ihnen, oft einfach auch die Zeit, mich mit diesen Themen auch in der Literatur auseinanderzusetzen und zudem laufen in unserer Praxis doch ein paar Studien, die ich natürlich, samt Umfeldwissen, einfließen lasse. Der ,,Kühlhaubenversuch“ , der super funktionierte (Ihr erinnert Euch, Frauen gehen unter Chemotherapie weit weniger Haare aus, wenn der Kopf gekühlt wird) hat es bis in die Bildzeitung geschafft … Zudem sind wir beide Mitglieder der ,,NATUM“ eine Untergruppe der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, die sich mit alternativen Heilmethoden beschäftigt! So war natürlich auch die Methadongeschichte (Methadon in Verbindung mit Chemotherapie als Behandlung für manche Tumorerkrankungen mit sehr guten Einzelerfolgen) groß in der Presse, da die NATUM der Erfinderin den Wissenschaftspreis verlieh und so ihre Position stärkte.

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Unlängst rief mich eine Kollegin aus Regensburg an, um zu hören, wer hinter dem ,,ausgeklügelten Schema“ der Wechseljahres-Behandlung mir einer Kombi aus natürlichem Östrogen und Gestagen steckt. Das hat mich gefreut, da bin ich wie alle anderen, die gerne auch einmal hören, dass es gut ist, was sie tun. Wobei das Lob für dieses Konzept natürlich  Frau Professor Stute zum einen und auch meinem Mann zum anderen gebührt, der auf internationalen Kongressen unterwegs ist, um sich zu informieren und Neuerungen in Übersichtsartikeln in deutschen Fachzeitschriften veröffentlicht. Auch Kollege Rimkus, den ich für seine Arbeit sehr schätze war ein Vorreiter auf diesem Gebiet. Ihm ist es letztendlich zu verdanken, dass die Frauen heute in den Wechseljahren nicht mehr mit künstlichen Hormonen vollgepumpt werden sondern mit den ihr eigenen Hormonen, die nicht nur besser verträglich sind, sondern vielleicht sogar auch das Altern ein wenig aufhalten können.

Lob und Kritik

Auch ich selbst spare nicht mit Lob, wenn mir etwas gefällt. Manchmal lobe ich auch  dann besonders, dass was gut ist, wenn es etwas gibt, das gar nicht gut ist. Denn mit einem dicken Lob lässt sich eine kleine Kritik am Rande wesentlich besser ertragen, ohne dass derjenige den ganzen Tag schlechte Laune hat. Nur, wenn jedwelche Versuche untergehen oder schlicht ignoriert werden, werde ich schon einmal deutlicher, wenn ich direkt tangiert bin. Ansonsten lasse ich die Menschen ziehen, außer sie schaden sich selbst gehörig! Wobei die meisten ihre Fehler eigentlich schon kennen. Gerade wir Frauen neigen zur Selbstkritik.

Lustig ist, wenn man für etwas kritisiert wird und man dabei merkt, dass der andere so überhaupt keinen Plan hat! Das ist einer der seltenen Fälle, in denen ich auch einmal ,,grundsätzlich aufkläre“ Blöd nur, wenn der andere ein Kunde oder Patient ist …

Aber jetzt muß ich die Nacht beginnen! Es ist schon 2.15 Uhr und um 6 Uhr muss ich raus.

Zur guten Letzt

Übrigens gibt es jemanden, dessen Kritik mir wirklich sehr wichtig ist! Und dass seid Ihr, meine lieben Leser, die mich all die Jahre so treu unterstützt haben und nicht nur meine Tipps angenommen, sondern mich auch auf viele tolle Ideen gebracht habt. Ein dickes, dickes Lob an Euch! !

Lasst mich deshalb gerne wissen, wie Ihr zu den oben aufgeworfenen Fragen steht! Was wünscht Ihr Euch auf meinem Blog, was gefällt Euch gut, was weniger? Kommt Ihr mit der Mischung von Medizin und Mode klar, oder verwirrt das eher? `

In diesem Sinne, freut Euch an den Bildern und habe einen wunderschönen Tag/Nacht, was immer!

Eure Nessy

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Überblick über alle Artikel zur Mercedes Benz Fashion Week ( MBFW ) Berlin / Stadt Berlin

Bisher sind in dieser Reihe erschienen:

Sommer 2018 (Sommersaison 2019):

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S SUMMER 2018 / 2019 TEIL 1 : MODETANZ DER DESIGNER, MEIN PERSÖNLICHES PROGRAMM UND DIE HIGHLIGHTS DER SAISON!

MERCEDES BENZ FASHION WEEK SUMMER 2018 / 2019 TEIL 2: MEINE FASHION WEEK – STYLES / PROMI – STYLES / DIE GUIDO MARIA KRETSCHMER SHOW

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S SUMMER 2018 / 2019 TEIL 3 : MAISONNOÉE SHOW DER SUPERLATIVE – HÖCHSTE SCHNEIDERKUNST, NOVA MILLER UND GNTM

Frühjahr 2018 (Wintersaison 2018/19):

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2018 – MY STORY TEIL 1: CRASH MIT DER LEITER/ STYLERANKING

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2018 – MY STORY TEIL 2 : DIE ONE AND ONLY, SCANDALOUS RIANI – SHOW! HEISSE KLAMOTTEN, VIELE PROMIS UND … BAUSA

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2018 – MY STORY TEIL 3: PR SUGAR LOUNGE / BEAUTY-NEWS / WAS GITTA SAXX UND ICH GEMEINSAM HABEN UND WER DIETER BOHLEN WIRKLICH IST!

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2018 MY STORY TEIL 4: HASHMAG BLOGGER LOUNGE UND MAISONNOÉE SHOW ,,ESSENCE“

MERCEDES BENZ FASHION WEEK 2018 MEINE STORY TEIL 5: DIE REICHERT LOUNGE, TIPPS FÜR EIN TOLLES ERLEBNIS! NACH DER FASHION WEEK IST VOR DER FASHION WEEK …

FILM – PREMIERE ,,LICHT“ IN BERLIN INS DELPHI-KINO – WAS DIESEN FILM SO SEHENSWERT MACHT!

Sommer 2017 (Sommersaison 2018):

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 1: BERLIN, ICH KOMME! OUTFITS UND ACCESSOIRES, DIE ES IN DEN KOFFER GESCHAFFT HABEN (+INHALTSVERZEICHNIS ALLER BEITRÄGE ZUR MBFW)

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 2: ERSTES VIDEO ONLINE! ALLGEMEINE INFOS/STYLERANKING 

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 3: DAS VERRÜCKTE EVENT MIT HARALD GLÖÖCKLER UND DANDY DIARY – QUO VADIS, FASHION WEEK?

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 4: ZWEITES VIDEO ONLINE! FASHION & BEAUTY LOUNGE DER FIRMA REICHERT

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 5: DRITTES VIDEO ONLINE! RUNWAY SHOW MAISONNOÉE, GESANGSEINLAGE VON TÖCHTERCHEN ZOÉ

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 6: VIERTES VIDEO ONLINE! RUNWAY SHOW KRETSCHMER, TREFFEN MIT G.A. KRABBENHÖFT, M. SCHWEIGHÖFER, F. SILBEREISEN, K. BURKARD, L. KOTTUTZ UND B. KANY

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017 / 2018 , TEIL 7: RÜCKBLICK ÜBER MEINE ,,HAPPY WEEK“, FÜNFTES VIDEO ONLINE!

Frühjahr 2017 (Wintersaison 2017/18):

MERCEDES-BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2017 TEIL 1 : 17-20.1.2017, WIE – WAS – WO ? EIN ÜBERBLICK FÜR INTERESSIERTE MIT VIELEN TIPPS

MERCEDES-BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2017 TEIL 2: LOCATION KAUFHAUS JANDORF, PROMIS, DAS ,,NEUES MODEVERSTÄNDNIS“ UND VIELE BEISPIELE AUS DEN KOLLEKTIONEN

MERCEDES-BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2017 TEIL 4 – IMPRESSIONEN: STEFANIE GIESINGER BEI MAYBELLINE, SEXY LANA MUELLER SHOW, MIRJA DUMONT ´MAL ANDERS / RÜCKBLICK RIANI, SPORTALM, MARC CAIN UND VIELE ANDERE..

Sommer 2016 (Sommersaison 2017):

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016  SATIRE / LOOK OF THE WEEK: DIE FASHION WEEK BERLIN NAHT – ,,IK KOMME, WA?“

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016 TEIL 1: MÖGEN DIE SPIELE BEGINNEN… ! ETHICAL FASHION SHOW UND GREENSHOWROOM

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016 TEIL 2: DIE AUFREGEND UNAUFGEREGTE KOLLEKTION DES LABELS MAISONNOÉE

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN  S 2016 TEIL 3 PROMI – SPECIAL: MEIN PERSÖNLICHES MODE-VERSTÄNDNIS UND DIE RIANI-SHOW – AUFMARSCH DER PROMIS UND EMOTIONEN…

MERCEDES BENZ FASHION WEEK  BERLIN  S 2016 TEIL 4 PROMI – SPECIAL : DIE SPORTALM SHOW UND MEIN PERSÖNLICHES TREFFEN MIT DEN GERMANYS NEXT TOPMODEL KANDIDATINNEN YUSRA UND LARA

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017 TEIL 5: MEINE LANGHAAR – FRISUREN, MAKE UP UND NÄGEL…

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016 TEIL 6 – PROMI SPECIAL: MEIN TREFFEN MIT ,,THE ONE AND ONLY“ RICCARDO SIMONETTI 

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016  TEIL 7 – PROMI SPECIAL: DIE GUIDO MARIA KRETSCHMER SHOW, MEIN TREFFEN MIT STEFANIE GIESINGER, NATASCHA OCHSENKNECHT UND NOCH MEHR PROMIS…

FRÜHJAHR 2016 (Wintersaison 2016/17):

RÜCKBLICK FASHION WEEK BERLIN JANUAR 2016 UND EINE KLEINE ZEITREISE IN DIE 70ER…SCHÄTZE AUS MEINEM ARCHIV!

 

Alle sonstigen erschienenen Berlin-Specials:

1. Teil Berlin ist eine Reise wert… Auf der Suche nach Berlins “neuer” Seele…

Eindrücke von Berlin, Taxifahrer, Hilton-Hotel, rund um Checkpoint Charlie, Mauerbesichtigung, „Mall of Berlin“

2. Teil Berlin Promi-Special: Harald Glööckler-Events…

Am 26.2.2016 war ich zum Ladies-Day in den wahrlich pompöösen Glööckler Store eingeladen. Für mich ein Anlaß, mich mit Phänomen Harald Glööckler einmal näher zu befassen…

3. Teil Berlin Promi-Special: Zu Gast beim „Dschungelkönig“ Peer Kusmagk im Restaurant „La Raclette“         

Auch der Besuch bei Peer Kusmagk war etwas ganz Besonderes, wenn auch ein Kontrastprogramm zu der Modeboutique von Herrn Glööckler. Bei flackerndem Kaminfeuer unterhielten wir uns in rustikaler, gemütlicher Atmosphäre mit einem erstaunlich offenen, unpretentiösen Peer und genossen am Tischgrill mit Holzkohle geschmolzenen Käse…

4. Teil Berlin Fotoshooting in der Mall of Berlin: Schminken und Posieren inmitten des neuen Einkaufscenters 

Zwischen Kongress, Besichtigungen und Meetings blieb auch noch Zeit für ein Shooting …

5. Teil Berlin-Special Medizin: Neuigkeiten vom Deutschen Krebs-Kongress DKK 2016 – Ein Überblick

Die Krebstherapien und -erkenntnisse  haben in letzter Zeit erstaunliche Fortschritte gemacht. Hier berichte ich Euch, was im Einzelnen herausgefunden wurde…

 

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