Ü30 Blogger Aktion: Adventsgeschichte: Wenn alles zu stressig wird … mit vielen praktischen Tipps /Adventsgoodie mit Colostrum Shampoo

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Im Folgenden nenne ich Markenprodukte und zeige Abbildungen. Für diese ,,Werbung“ wurde ich weder beauftragt, noch dafür bezahlt.

 Hallo Ihr Lieben!

4174417_mucc88tze111.jpgHeute habe ich also die Ehre, für die Ü 30 Blogger einen Beitrag für das Adventstürchen zu schreiben …

Da soll es natürlich schon ein wenig besinnlich zugehen und deshalb möchte ich Euch berichten, was einem alten Freund von mir passiert ist. Es war wirklich erstaunlich, wie Streß, Missgunst und Überforderung aus einem witzigen, liebevollen Gutmenschen einen unglücklichen, manchmal sogar ein wenig cholerischen Menschen gemacht hatten. Aber durch Einsicht, Analyse seiner Probleme und dem Entwickeln von Strategien gelang es ihm, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Auf was es dabei genau ankommt und auf was man achten muss,  könnt Ihr unten nachlesen!

Aber natürlich gibt es auch keinen Tag im Dezember vor Weihnachten, an dem nicht ein Adventstürchen geöffnet werden darf! Deshalb habe ich  auch ein

Adventsgoodie mit Vicosan – Colostrum Shampoo, Make up Stift und vielem mehr

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Short Story: Weniger ist mehr (Beitrag Ü30 Bloggeraktion) Ein Notarzteinsatz, den man nicht vergisst …

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Hallo Ihr Lieben!

,DSCN0061 (4),Nein! “ dachte ich mir.  Obwohl bei meinen ,,Entwürfen“ noch diverse Rezepte für Naturgesichtsmasken und (bei mir sowieso) relativ einfachen kulinarischen Genüssen schlummern, gehe ich dieses Thema genau so NICHT an. Das machen andere sicherlich besser!  Außerdem gibt es eine Begebenheit in meinem Leben, die bei dieser Vorgabe förmlich danach schreit, aus den tiefen meines Gedächtnisses hervorgekramt zu werden… denn sie hängt genau mit diesen 3 Worten zusammen: ,,Weniger ist mehr!“

Nun zählt sie sicher nicht zu den schönsten Erlebnissen meines Lebens, aber sie ist viele Jahre her und der Schock von damals, der noch eine ganze Weile tief in mir nagte, ist, Gott seis gedankt, Geschichte! Trotzdem – vergessen werde ich das Ganze wohl nie… Allerdings muß ich an dieser Stelle sagen, dass sich dieses Ereignis in Wirklichkeit natürlich nicht genauso abgespielt hat, insbesondere wunden Personenbeschreibungen geändert und etwaige Übereinstimmungen  rein zufällig sind… Aber fangen wir an!

,,Schuldig! Weniger ist manchmal mehr, Herr … (Angeklagter)! Ihre Lügen sind so unnötig! Hätten sie sich weniger um Ihren Ruf, ihr Geld und um Ihr Ansehen sondern einfach um die Bedürfnisse der allzu menschlichen Seele ihrer Frau gekümmert, ständen sie heute nicht hier und ich müsste mir nicht solche  Märchen anhören! Aber diese Werte zählen in unserer Gesellschaft anscheinend nichts mehr …!“

Ich sitze auf der Zuschauertribüne in einem der  Gerichtssäle und habe gerade meine Zeugenaussage hinter mich gebracht. Aber fangen wir von vorne an…

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Mein Sohn und ich hatten uns  an diesem Sonntagnachmittag zu einem Waldspaziergang aufgemacht. Alles war so wunderschön. Der Vogelgesang vermischte sich wohltuend mit dem sanften Rauschen der Bäume und die Strahlen der schon etwas tiefstehende Sonne zauberten wunderbare Licht- und Schattenspiele durch die sich leicht bewegenden Blätter der Bäume. Doch plötzlich wurde der Wind heftiger und die Sonnenstrahlen verloren schnell an Strahlkraft…. Wir wollten umkehren und rannten los, doch die Umgebung war kaum noch zu erkennen und der Wind pfiff uns, immer stärker werdend, um die Ohren. Ich wollte meinen Sohn auf den Arm heben doch er war mittlerweile deutlich schwerer geworden und ich schaffte es kaum, ihn hochzuheben. Immer wieder drohte mir sein schwerer Körper zu entgleiten…  Auch der Weg war mittlerweile in Dunkelheit getaucht und so sehr ich mich auch bemühte, ich konnte nicht einmal mehr die Umrisse der Bäume erkennen.  Alles um mich herum schien verschwunden zu sein …

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Ein lautes, schrilles Geräusch weckte mich aus meinen wirren Träumen. Der Notarztpiepser mahnte mich zur Eile.  Ich sprang, wie so oft schon, bereits komplett angezogen, von der durchgelegenen alten Liege auf, die wohl schon Generationen von Notärzten als nie lange am Stück benutztes Ruhelager gedient hatte und rannte Richtung Tür, an der der Fahrer schon mit dem Wagen wartete…

,,Morjen auch, was liegt an?“ – ,,Messerstichverletzung!“ -,,Aja.“ murmelte ich schlaftrunken und merkte, wie in diesem Moment Adrenalin durch meine Adern schoß und ich, wie immer in dieser Situation, schlagartig hellwach wurde.

Als wir an der angegebenen Adresse angekommen waren, standen wir vor einem schmiedeeisernen Tor, das sich bedrohlich dunkel gegen den von den Lichtern der Stadt leicht orange verfärbten Nachthimmel abhob.

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„Last night I dreamt I went to Manderley again. It seemed to me I stood by the iron gate leading to the drive, and for a while I could not enter, for the way was barred to me. There was a padlock and a chain upon the gate. I called in my dream to the lodge-keeper, and had no answer, and peering closer through the rusted spokes of the gate I saw that the lodge was uninhabited…“ (Daphne Du Maurier, Rebecca)

 

Als Karl, mein Fahrer, schon aussteigen wollte, um nach einer Klingel  oder ähnlichem zu suchen, glitten die Torflügel wie von Geisterhand gesteuert, plötzlich zur Seite und gaben den Weg zu einer mit Kies bestreuten Auffahrt frei.  Unwillkürlich musste ich an die Verfilmung den alten Daphne du Maurier Romanes ,,Rebecca“ denken, in dem es um dunkle Machenschaften in einem alten Herrenhaus geht…

Der Hausherr brachte uns ohne viele Worte direkt in die große, mit alten schweren Landhausmöbeln und modernen Hightech-Geräte ausgestatteten, fast steril wirkenden, blitzeblanken  Küche. ,,Irgendwie zu sauber!“ schoss es mir unwillkürlich durch den Kopf.

Doch jäh wurde meine Aufmerksamkeit in den hinteren Teil des großen Raumes gelenkt. Das Licht war dort heruntergedimmt und eine einsame Kerze flackterte im Luftzug der immer noch geöffneten Tür. Und dann sah ich SIE! Die Frau lag auf den Boden, die Augen weit aufgerissen, und ein Messer steckte bis zum Griff in der linken Seite ihres Brustkorbes.

Irgendwie schien es mir, als ob man einen Film angehalten hätte und wenn man,,Play“ drücken würde, würde die Szenerie weitergehen und die Frau die Augen bewegen und vielleicht wieder aufstehen…

,,Ich habe sie so gefunden und nichts angefasst. Ich bin selbst Arzt, Professor und habe gleich gesehen, dass sie tot ist… “ Da sah ich IHM zu ersten Mal richtig ins Gesicht. Normalerweise gilt meine ungeteilte Aufmerksamkeit dem Patienten, bis ich weiß, wie sein Zustand einzuschätzen ist und erst dann den Angehörigen. Aber ich erinnerte mich trotzdem, dass mir vorher, im Vorbeigehen,  irgendetwas aufgefallen war…  Richtig – Ich kannte sein Gesicht aus Fachzeitschriften. Der Mann war ein angesehener Kollege mit ausgezeichneten Reputationen … ,,Sie war hochgradig depressiv, die Arme und schon länger in psychiatrischer Behandlung. Ich habe versucht, ihr zu helfen, aber die Episoden wurden immer stärker. Sie wissen ja, dass man bei endogener Depression kaum etwas machen kann!“

,,Sicher!“ antwortete ich so beiläufig wie möglich. ,,Und sie wissen ja, dass  man in so einem Fall die Polizei rufen muss. Ich kann ja nicht ,,natürlicher Tod“ ankreuzen!“ – ,,Ne, ist klar, wissen se, ist für mich auch nicht einfach, habe ich jetzt vergessen, ich glaube, ich muß mich auch setzen…!“ Er machte Anstalten, zusammen zu sinken und Karl konnte ihm gerade noch einen Stuhl unterschieben.

Ich hatte zwischenzeitlich, natürlich mit Handschuhen und ohne etwas zu verändern, festgestellt, dass Herzschlag und Atmung ausgesetzt hatten und diese Stichverletzung wohl nicht mit dem Leben  vereinbar war.

Außerdem hatte der Kollege anscheinend keine Anstalten gemacht, seine Frau wieder zu beleben, als er sie so vorgefunden hatte. Und noch etwas war mir aufgefallen. Nämlich dass der Stich ins Herz von schräg oben gekommen war… Hätte sich die Frau selbst umgebracht, hätte sie aller Wahrscheinichkeit nach das Messer mit der rechten Hand leicht von unten eingeführt, vielleicht auch relativ senkrecht, aber auf alle Fälle nicht so, wie es in ihr steckte!

Aber darum würden sich die Gerichtsmediziner kümmern.

Dieser Mensch hatte augenscheinlich alles, was man sich wünschen kann. Eine schöne Frau, von der die bereits erwachsenen Kinder später vor Gericht aussagten, dass sie sich nie beschwert hätte.  Übrigens auch dann nicht, wenn ihrem Mann, wenn der Druck auf ihn in der Klinik mal wieder zu groß geworden war, zuhause dann und wann die Hand ausgerutscht war. Sei Schläge seien kurz, gezielt und hart gewesen. Viel hätte es zum Ausbrechen dieser Wuntanfälle  nicht gebraucht … Ein Brot, dass ihm nicht schmeckte oder wenn seine Frau äußerte, er solle sich doch besser ausruhen, wenn er seinerseits Lust auf ein ,,harte Nummer“ geäußert hatte…

Janina, die älteste Tochter, sprach leise und mit gesenktem Kopf, als sie im Zeugenstand von diesen Vorfällen berichtete. Im Saal war es währenddessen mucksmäuschenstil …

Alle waren sichtlich ergriffen, als nach und nach die ganze Geschichte ans Licht kam, die eigentlich ja darauf ausgelegt war, sorgsam gehütet zu werden.

Von außen betrachtet, war das Leben des Professors und seiner Familie in den letzten Jahren nahezu perfekt verlaufen.

Mit dem Antritt der Chefarztstelle an einer renommierten Universitäts-Klinik vor einigen Jahren und der zusätzlichen wissenschaftlichen Arbeit war sein Ansehen und sein Gehalt schlagartig angestiegen. Geradezu euphorisch hatte er sich in die Arbeit gestürzt und seine neue Position mit den verbundenen Privilegien sichtlich genossen.

Da schien es anfangs ein vergleichsweise kleines Opfer zu sein, dass er  immer weniger nach Hause kam und schließlich auch dann und wann  ein paar Nächte in der Klinik verbrachte, wenn gerade viel zu tun war. Zum Ausgleich dafür kaufte er seiner Familie schließlich dieses feudale  Herrenhaus und ließ es ihr an nichts fehlen, wie er selbst mehrmals betonte. Reit- und Tennisstunden waren ebenso an der Tagesordnung wie  teure Urlaube auf den Bahamas …

Und auch die Kinder entwickelten sich prächtig, ergriffen angesehene Berufe und eigentlich wäre sein Glück perfekt gewesen…  Denn er hatte jetzt nahezu alles, was er sich jemals erträumt hatte!

Aber der Druck auf ihn wuchs, als man ihm eine Oberarztstelle strich. Von nun an war er gezwungen, auch noch einen Teil der Bereitschaftsdienste selbst zu absolvieren… Auf die Idee, sich dagegen zu wehren, war er nicht gekommen und die leisen Veränderungen seines Charakters hatte er anfangs als vorübergehend abgetan.

Erst als er, entgegen seines eigentlichen Naturells,  immer wieder die Hand gegen seine Frau erhoben hatte, merkte er, dass er dem Ganzen eventuell doch nicht so ganz gewachsen war. Aber die laufenden Kredite mußten getilgt werden und so zwang er sich, sich zusammenzureißen und den Ärger  mit einem kleinen Schlückchen Alkohol hier und da einfach wegzuspülen.

Aber an diesem Abend sei seine Frau einfach besonders nervig gewesen… Man merkte, dass ihn allein die Erinnerung daran zumindest innerlich erneut in Rage versetzte und dass er an sich halten mußte, damit seine Stimme nicht lauter wurde…

Und so hatte er schließlich all das, wofür er so hart gekämpft hatte, einfach weggeworfen, als er das Messer, das in der Spülmaschine nicht richtig sauber geworden war, in die Hand nahm. Sie hatte es einfach achtlos in die Schublade zu den sauberen gelegt, berichtete er, nun plötzlich wieder völlig ruhig. Das habe er einfach nicht durchgehen lassen können.

Und so hatte er sein Glück unwiederbringlich zerstört. An einem einzigen Abend, in einer einzigen, unbedachten, cholerischen Sekunde…

Epilog

,,Ja, weniger ist manchmal mehr!“ dachte ich, als ich mich nach der Verhandlung ins Auto setzte um nach Hause zu fahren, zu meiner Familie, die ich liebe, um sie schon an der Haustür in die Arme zu schließen. Zuerst meinen Mann, dann meine Tochter und schließlich meinen Sohn. Übermütig sprang er mir in den Arm. Eigentlich war er doch noch gar nicht soo schwer…

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Familienglück ist durch nichts zu ersetzen: Mein Töchterchen und ich vor ein paar Jahren …

So, Ihr Lieben, das war es für heute! Die Rezepte gibt es ein anderes Mal, versprochen. Aber bestimmt haben meine Kolleginnen auch einiges Schönes im Rahmen dieser Aktion vorbereitet! Gerne könnt Ihr auch bei ihnen vorbeischauen, unten sind sie verlinkt!

Alles Liebe und eine wunderschöne Woche wünsche ich Euch von Herzen,

Eure Nessy

 

 

Fashion/Lifestyle: Aktion der Ü30 Blogger – 5 Dinge, ohne die ich im Urlaub nicht sein kann

Hallo Ihr Lieben,

S1290083 (4)Soso, fünf Dinge also… Brauche ich im Urlaub überhaupt 5 Dinge? Oder reicht nicht Luft und Liebe und den Rest kann man kaufen, wie das immer so schön in manchen Filmen dargestellt wird, in denen das Paar zum Happy-End irgendwo hinfährt?

Naja, also Zahnbürste, natürlich Zahnpasta, Creme, Bürste, Spängelchen… halt, das sind schon fünf! Oder kann man das als ,,Toilettenartikel“ zusammenfassen? Oder ist überhaupt etwas ganz anderes gemeint, etwa zusätzliche Dinge, die man eben ,,normalerweise“ nicht mitnimmt? Oder wie jetzt? Jedenfalls ist nicht die ,,Zahnbürste“ gemeint! Oder etwa doch?

Also noch einmal von vorne:

1. ,,Gute Laune!“

… Neee! Nessy, ganz falsch! Denn die ,,muß“ man ja in den Urlaub mitnehmen! Schließlich ist ,,die Urlaubszeit“ selten und kostbar! Da gehört es sich einfach, glücklich loszufahren! Oder etwa nicht?

Geht es Euch manchmal auch so? Da freut Ihr Euch wie Bolle auf die 6 Tage im Sommer, in denen Ihr nach langer Planung, Kataloge wälzen und Reisebürobesuchen endlich die heimischen vier Wände verlassen dürft und einen Tag vor ,,dem“ großen Abreisetag überkommt es einen!

Was? Natürlich Stress pur! Eigentlich denkt man, diesmal solle es anders werden! Denn wenn die Koffer schon 2 Tage vorher gepackt und die Wohnung auf Vordermann gebracht wurden, müsste ja alles stressfrei ablaufen! So zumindest der Plan…

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Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…… Morgens schlafen wir erst einmal schön bis 10 Uhr aus! Hach! Denn wer will sich hier stressen?

Okay, die Hunde müssen um 11 Uhr noch  ins Wellness-Hundehotel verbracht werden, um in unserer Abwesenheit wenigstens auch ein wenig Luxus zu genießen! Ob das die Vierbeiner auch so sehen? Egal! Ist ja jedenfalls schnell erledigt. Klar führen wir sie in dem ungewohnten Terrain noch schnell Gassi! Sollen die Umgebung ja schon streßfrei mit Orginal-Frauchen kennenlernen. Und der Abschied ist auch nicht ganz leicht! Aber um 12.30 Uhr ist das bereits erledigt!

Wieder in der Wohnung, macht man sich auf zur letzten Inspektion! Noch  hat man ein tolles Gefühl, als man mit der Hand die fertig gepackten Koffer in der Diele im Vorbeigehen tätschelt, in Ermangelung der Hunde, die jetzt bereits fehlen…  Der Blick schweift in den Garten, wo sie so oft gespielt haben… Und ein Klos macht sich irgendwie im Hals zu schaffen… Aber jäh werden wir aus unserer Melancholíe gerissen. Was ist das? Die Gardinen sind dunkelgrau! Wo doch Frau Kleinschmidt zum Blumengießen kommt! Sie soll ja nicht denken, es wäre dreckig bei den Doktors – Okay, wir haben ja Zeit. zwar müssen wir eigentlich auch noch etwas einkaufen, für den Tag unserer Heimreise, was ein Sonntag ist, aber für die Fensterkleider habe ich noch ein paar MInuten, schließlich ist es erst 14 Uhr! Und wo man grad´ dabei ist, die Fenstersimse müßten aber auch noch kurz abgewischt werden! Ist ja schnell gemacht. Nachdem die Vorhänge abgehängt und das Sims abgeputzt ist, gehts zur Wachmaschine.  Oje, da liegt noch Sohnemanns Lieblingsjeans, die er unbedingt anziehen wollte. Jetzt sind aber schon die Gardinen in der Trommel. Noch sind wir aber gut in der Zeit:14.45 Uhr!

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Also alles kein Problem! Erst einmal kurz ein Käffchen, soviel Zeit muss schließlich sein! Dann aber schnell noch in den Supermarkt… Der Verkehr Freitag Nachmittag ist aber auch dicht, gerade heute… Naja, ein wenig haste ich schon durch die mir heute besonders lang scheinenden, mit immer den gleichen Artikeln bestückten Supermarkt-Gänge… Ein Blick auf die Uhr: Schon fast 16 Uhr! Ich suche Maoam!!! Wer braucht schon 20 verschiedene Kaubonbons, wenn kein Maoam dabei ist? Sowas esse ich ja normalerweise nieeee, nur Sohnemann und  vielleicht wandert ein klitzekleines während der langen Fahrt auch in meinem Mund… Als ich sie nach einer gefühlten Stunde endlich gefunden habe, nehme ich mal besser 3 Packungen! Man kann ja nie wissen, wie das Essen dort so schmeckt! Die Warteschlange an der Kasse umgehe ich mit dem simplen Trick an der 5 Artikel Kasse, indem ich immer nur 5 Artikel auf einmal zahle. Das dauert zwar etwas länger und die Verkäuferin samt der Kunden strafen mich im Verlauf mit immer schärferen Blicken, die nach der 11. Bezahlrunde so scharf sind, dass sie Backstein hätten durchschneiden können, aber ich bin fertig! Na also, läuft doch!IMG_2057 (2)

Aber bereits am Auto bekommt meine gute Laune erneut einen gewaltigen Dämpfer, als  diese Öko-Papier-Einkaufstüte, die mir die Verkäuferin mangels Alternativen für schlappe 2 Euro aufs Auge gedrückt hat, unten durchbricht, als ich gerade den Kofferaumdeckel nach oben wuchte. Mit offenem Mund stehe ich da und schaue, wie sich die Flüssigkeit eines zerbrochenen Gurkenglases über eine der Maoam-Tüten ergießt…

,,Schade, jetzt haben wir nicht einmal Gurken, wenn wir nach Hause kommen und ich weiß auch nicht, wie die ebenfalls  mit dem Gurkenwasser in Kontakt geratenen Kolrabi schmecken…Immerhin ist die Maoam-Tüte ganz…“

denke ich,  als ich sie aus dem Gurkensaft ziehe, sie danach öffne und eines der köstlichen Dinger in den Mund stecke.  Hmmmh! Doch ein Blick auf die Uhr reißt mich jäh aus meiner ,,Ich lasse mir die Laune nicht verderben“ Maßnahme. 17.14 Uhr! Schnell hechte ich noch einmal in den Discounter, um  Küchenrolle und eine Wasserflasche zu erstehen, da es mich ekelt, so heimzufahren. Als ich schließlich vor der Autobahn-Auffahrt wieder im Stau stehe, kullern die ersten Tränen über meine  naßgeschwitzten… Wangen, als ich auf die unhaltsam weiterlaufende Uhr blicke: 18.07 Uhr tick, tick, tick… Und dabei muß  die Jeans noch durch die Waschmaschine und in den Trockner –  bis wir um 4 Uhr aus dem Haus müssen, denn der Flieger geht um 6 Uhr 10 morgen früh…

Aber eigentlich hatte ich keinen Grund, gestresst zu sein, denn nachdem ich die Einkäufe ausgeräumt hatte, Abendessen auf den Tisch gebracht, die Küche wieder aufgeräumt (20 Uhr), die Gardinen aufgehängt, die Blumen gegossen und die Gießkannen bereitgestellt hatte (21.02 Uhr), dann die Jeans mit anderer Wäsche in die Waschmaschine getan und, nachdem ich geduscht und mir die Haare gefönt,  das Bad noch schnell auf Vordermann gebracht und die Jeans in den Trockner getan hatte (23.11 Uhr) , blieben mir immerhin 3 schlafose Stunden Zeit im Bett, bevor ich aufstehen, die Jeans aus dem Trockner holen, die Toilettenbeutel unserer Familie packen und in den Koffern verstauen (macht man ja erst zum Schluß), Frühstuck machen und wieder weggräumen musste, um dann gemütlich den Schlüssel in den Briefkasten von Frau Kleinschmidt zu werfen und dann, gut in der Zeit, zum Flughafen zu fahren…cropped-img_1906-6.jpg

Hätten wir nicht auf halber Strecke bemerkt, dass wir die Pässe vergessen hatten. Aber immerhin schafften wir es , nach 2 Knöllchen wegen Geschwindigkeitsüberschreitung und Falsch Parkens zwar, aber immerhin rechzeitig zum Flughafen, wo wir gerade noch  zum Eincheckschalter hechten konten, bevor dieser schloss!

Deshalb meine Lieben! 5 Dinge, die Ihr im Urlaub WIRKLICH, WIRKLICH BRAUCHT und die ich mir fortan immer als erstes in die Diele mit einem dicken roten Zettel lege, damit ich sie nicht vergesse: Pässe, Schlüssel, Geld, Flugtickets und…. Nasentropfen! Denn nix ist schlimmer, als wenn beim Landen die  Ohrgänge verstopft sind und man sich damit die ersten Tage des Urlaubs ruiniert, weil man nix mehr hören kann! Aber davon erzähle ich Euch ein andermal!IMG_4793

Trotz allem wünsche ich Euch einen relaxten nächsten Urlaub und vor allem relaxte Urlaubsvorbereitungen,

Alles Liebe,

Eure Nessy

P.S.: Wenn Ihr an fantasievolleren Tipps für Dinge, die man unbedingt in den Urlaub mitnehmen sollte, interessiert seid – und natürlich auch sonst – dürft Ihr gerne die Blogs meiner lieben Mitbloggerinnen besuchen, die unten verlinkt sind! Sie haben sich dem Thema auch angenommen und das witzige bei solchen Aktionen ist, dass wirklich jedem etwas anderes zu den Themenvorgaben einfällt! In diesem Zusammenhang vielen Dank Liebe Sunny und Liebe Ela für Euer Engagement!

 


Fashion: Faszination Louis Vuitton – Warum wir Frauen nicht anders können!

 

Hallo Ihr Lieben!

Eigentlich hatte ich nur in  einer kurze Passage meiner Abhandlung über ,,Fashionpassion“ der Ü 30 Blogger-Aktion, das Modephänomen LV vielleicht nicht ganz so positiv gestreift (hier geht´s zum Artikel) … Leider habe ich dabei doch mehrere meiner Blogger-Kolleginnen, wie man an den Reaktionen gesehen hat,  ein wenig nun, nennen wir es – unangenehm berührt… Man könnte auch sagen, ich hätte meine Füße ein wenig mit Fett beschmutzt – was müssen die Fettnäpfchen auch überall dumm herumstehen!

Nein, keine war beleidigt, das muss man ihnen wirklich zu  Gute halten, im Gegenteil, sie reagierten alle sehr freundlich! Aber so ein kleiner  Seitenhieb war es von mir schon gewesen – und so etwas muß man sich dann auch einmal frank und frei eingestehen! Deshalb ist es nur recht und billig, dass ich diesem Markenphänomen, dem ich selbst ja auch schon ab und dann zum Opfer gefallen bin, doch noch einmal etwas näher auf den Zahn fühle!

Apropos Fühlen! Genau das ist nämlich der Punktus Knaktus bei der ganzen Story! Es fühlt sich einfach unwahrscheinlich gut an, so eine kleine Ikone in Alma oder Speedy  – oder wie sie alle heißen  – Gestalt in Händen zu halten! Nein, es ist natürlich nicht nur eine Tasche!  Es ist die Erfolgsgeschichte DER Tasche schlechthin! Was man da, wenn man Glück hat, sein eigen nennt, enthält die ganze Bandbreite des Begehrens. Traditionsgeschichte, künstliche Knappheit, liebevolle Details. ja durchaus auch fantasievolle Designs und – natürlich!!!- hochwertige Verarbeitung und eben kein Plastik sondern neben echtem Leder hochwertiges mit Vinyl beschichtetes Canvas oder auch Denim (Danke an dieser Stelle Tina!)

Eigentlich für (fast) jeden sofort erkennbar, um welches Label es sich handelt, zeichnet es seine Trägerin als etwas Besonderes aus: Als zugehörig zu dem exklusiven Kreis, der es sich leisten kann oder auch ,,nur“ die nötige Willensstärke zum Sparen hat und feingeistig genug ist, sich eine so hochwertig gearbeitete, symbolträchtige Tasche zu beschaffen!

Denn selten wird eine LV ,,einfach so“ , im Vorbeigehen erstanden. Ja, bei den exklusiven Sondermodellen kann es sogar sein, dass man Monate darauf warten muß! Schon deshalb wird sich diese Anschaffung meist ganz genau überlegt.

Sei es als Geschenk (dann meist von den Herren der Schöpfung erworben) oder für einen selbst, wird schon der Akt des Erwerbs liebevoll geplant und schließlich durchgeführt. Denn diese Tasche bleibt meist sehr lange bei der Trägerin, ähnlich einem Haustier, dass man so einfach nicht mehr hergibt. Wenn eine Trennung dann, was selten passiert, einmal unausweichlich scheint (,,in dieser Tasche habe ich mich einfach nicht gesehen…“ -Häh?), wird das Kleinod (oder auch Großod) unter emotionalen Gewissensbissen z.B. via eBay, an die nächste Trägerin in  liebevoller Abschieds-Verpackung, oft mit einem persönlichen Gruß und der Pflegeanleitung (,,sie mag nur Hermès-Pflegeöl“) ,,weitergereicht“… Ja, es hat schon einen Grund, warum viele Frauen von ihrer Handtasche als ,,mein Baby“ sprechen!

,,Darum, Liebe Freundinnen“ und wer mir, in jedem Falle zu meinem Bedauern,  nach diesem Affront die Freundschaft gekündigt hat –  ,,Liebe von mir respektierte Damen!“, war es von mir nicht richtig, Eure Babys so böse, wirklich böse! als

,,meist von Buchstaben übersähte braune Plastikhülle“  zu bezeichnen, um die Erklärung dann gleich so lieblos und lapidar mit folgenden Worten nachzuliefern:

,,Oder ist die Sache doch so simpel, dass hochwertige Label einfach eine gewisse Kultur symbolisieren, eine Selbstverständlichkeit von Wertigkeit, die die Werbung so treffend in dem Satz aufgreift : ,,Ich bin es mir wert!“ „

Nein, nein, das ist dem Ernst der Sache, die von soviel Emotionen begleitet ist, keinesfalls angemessen! Handelt es sich doch um Stücke von bleibendem, ja vielleicht sogar steigendem Wert, die zudem von vielen schönen Promi-Geschichtchen begleitet wird! Denn eigentlich geht es hier ja gar nicht um eine Tasche! Sondern darum, was diese Tasche MIT  einem und AUS einem macht!

So Ihr Lieben, ich hoffe, ich konnte mit meiner kleinen Huldigung an eben jene Tasche, die ,,man“ als ,,unter anderem auch Mode-Bloggerin“ einfach nicht zu kritisieren hat –  quel Fauxpas – Euch ein wenig Abbitte leisten und Ihr genießt nun den Sommer wieder frank und frei.  Dabei an Eurer Seite das kleine oder auch großen Etwas, das  – einfach – oder mehrfach – irgendwo die kurze, doch magische Formel ,,LV“ stehen hat, die die Macht hat, aus einer Tasche ein echtes Statement mit ungeahnter Symbolkraft zu machen!

In diesem Sinne –

Alles Liebe,

Eure Nessy

 

Fashion: Ü 30 Modespecial #Fashionpassion

Hallo Ihr Lieben!

Die Aufgabenstellung, die ich im Forum der Ü 30 Blogger fand, sprach mich irgendwie an. Wenn ich mir auch nicht ganz im Klarem darüber war, ob ich damit wirklich gemeint war…

Denn da fragte man mich:

,,Fashionpassion – Mode ist Deine Leidenschaft?“

Nun ja, ähh, doch ja! Oder?

Ist Mode tatsächlich meine Leidenschaft? Nessy, ehrlich jetzt!  Nun ja, wenn ich genauer darüber nachdenke,  nimmt Mode natürlich schon einen gewissen Raum in meinem Leben ein. Schließlich poste ich mehrmals im Monat verschiedene Looks, die ich vorher liebevoll ausgewählt und geshootet habe und  mir gefällt es, mein Erscheinungsbild durch die Stilkraft der Mode aufzupeppen und in den Schnitten, Mustern und Materialien zu schwelgen! Wer möchte nicht seine Vorzüge, das gewisse Etwas  seiner Persönlichkeit, mit den Mitteln, die uns  – ja, auch mit Mode! – zur Verfügung stehen, ins rechte Licht rücken?

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