Short Story/Lifestyle 4. Teil – Ein mysteriöses, romantisches Posthäuschen in Frankreich – unser erstes Familiendomizil…

Hallo Ihr Lieben,

willkommen zu dem von Euch lang erwarteten vierten und letzten Teil der Geschichte unseres alten, französischen Spukhäuschens, dass unser Leben und unsere Denkweise ganz schön auf den Kopf stellen sollte…

Teil 1 könnt Ihr , wenn Ihr möchtet, hier nachlesen, Teil 2 hier und Teil 3 hier!

Was bisher geschah:

Unsere junge kleine dreiköpfige Familie war auf der Suche nach ihrer ersten eigenen Immobilie, als mir in der Zeitung ein schnuckeliges altes französisches Künstlerhäuschen auffiel, das schon auf dem Bild eine geradezu magische Anziehung auf mich ausübte… Und in der Tat, es war ein kleines Juwel. Im toskanischen Stil liebevoll mit vielen romantischen Besonderheiten renoviert, schien es tatsächlich unsere Wunschimmobilie zu sein… Aber leider scheiterte unser erster Versuch, das Häuschen zu erstehen, aus pekuniären Gründen und so hatte wir die Hoffnung auf diesen Traum schon aufgegeben. Dann, plötzlich und unerwartet, tauchte es ein paar Monate später wieder zu einem wesentlich günstigerem Preis  im Immobilienteil unseres Anzeigenblattes auf!

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Schon bei der Besichtigung waren uns ein paar Ungereimtheiten aufgefallen, für die wir aber eher die Künstlerseele der Vorbesitzer verantwortlich machten denn einen Geist… Allerdings geschahen schon in der ersten Nacht, als meine Tochter und ich dort übernachteten, seltsame Dinge…  Aus dem Schlaf heraus  hörten wir plötzlich ein schauriges Wimmern… Ich packte meine Tochter  auf meinen Arm, um mit ihr auds dem Haus  zu flüchten… um später mit meinem Mann bei Tageslicht in ein natürlich völlig unauffälliges Haus zurückzukehren. Ich zweifelte schon an meiner Wahrnehmung, aber schon in der kleinen Bäckerei, in der ich das Frühstück besorgen wollte, hörte ich erneut Hinweise von der Bäckersfrau und dem früheren Gärtner des alten Häuschens namens Karl darauf, dass dort nicht alles mit rechten Dingen zugehen würde… Da wurde mir das Ganze so langsam wirklich unheimlich! Eigentlich unvorstellbar, aber konnte etwa eine tote Seele vielleicht wirklich Dinge heraufbeschwören oder Laute hervorbringen?

Ende Teil 3:

Der Springbrunnen plätscherte gemütlich vor sich hin und ich hatte kaum die Kaffeemaschine angeworfen und liebevoll die leckeren Croissants und ein echtes französisches Baguette, das den deutschen Nachbau geschmacklich um Längen übertrumpft, auf den hölzernen Terrassentisch drappiert, da klingelte schon jemand Sturm. Verwundert öffnete ich die Türe…

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Immer wenn es das Wetter und die Zeit zuließ, nahmen wir die Mahlzeiten hier draußen ein!

Teil 4:

Eine  fröhlich-energisch wirkende, ,,junggeblieben“ Dame, mit grau-blonden, perfekt ondulierten Haaren, deren genaues Alter schwer zu schätzen war, stand mit einer verführerisch duftenden Mirabellen-Tarte in den Händen im Türrahmen.

,,Bonjour Madame, je suis Marie-Christine, la voisine. J´habite dans cette belle maison  derrière la clôture de votre jardin, là-bas… Oddr sellet mr liwa ditsch redda?“ 

Verdutzt schaute ich die freundliche Dame an und stotterte:,, Ähm, bonjour, oui, si vous voulez, ähhh, ja…“

Der Rest der Unterhaltung werde ich Euch in hochdeutsch schreiben, da das Lothringer Platt zuweilen doch etwas anstrengend sein kann… Obwohl ich mich an diesem ,,isch wollt nur sahn dass“ – (=,, ich wollte nur sagen, dass“), mit dem die Nachbarn meist ihre Konversation begannen, wenn sie uns besuchten, nicht satthören konnte. Aber kommen wir zurück zu jenem ersten Besuch unserer Nachbarin, dem noch viele folgen sollten… „Short Story/Lifestyle 4. Teil – Ein mysteriöses, romantisches Posthäuschen in Frankreich – unser erstes Familiendomizil…“ weiterlesen

Short Story/Lifestyle 2. Teil – Ein mysteriöses, romantisches Posthäuschen in Frankreich – unser erstes Familiendomizil…

  Hallo Ihr Lieben!

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Die wunderschönen,verschiedenen Bäume versetzten mich in meine Kindheit zurück …

Hier kommt nun die mit Spannung erwartete Fortsetzung einer (überwiegend) wahren Begebenheit von der Suche nach unserem ersten eigenen  Häuschen.. Falls Ihr nicht mehr genau wisst, um was es geht, oder den ersten Teil noch nicht gelesen habt, empfiehlt es sich, den ersten Teil hier noch einmal kurz zu überfliegen, damit Ihr auch den zweiten Teil wie ich hoffe, genießen könnt….

Hier noch einmal die letzten Sätze. Gerade befanden wir und in der Besichtigung Hauses in der Küche…

,,Ich bemerkte  zu meiner Freude, dass auch mein Mann sich in diesem Haus zusehends wohl zu fühlen begann und im lockeren Plauderton erzählte, dass wir auch deshalb lieber in ein eigenes Zuhause ziehen wollten, weil es uns etwas mehr Ruhe von unserem stressigen Krankenhausalltag schenken würde und wir mit unserem Kind besonders den Garten sehr  schätzen würden…

Aus den Augenwinkeln konnte ich erkennen, dass in diesem Moment ein dunkler Schatten über das Gesicht der Künstlergattin huschte, den ich nicht deuten konnte. Ein seltsames Gefühl überkam mich… Irgend etwas stimmte hier nicht! Aber was nur? .“..  -Ende Teil 1-

… meine Gedanken wurden jäh unterbrochen, weil just in diesem Augenblick das Bratgut plötzlich anfing, laut zu zischen wie eine Schlange auf Beutefang und eine weiße Dampfwolke daraus emporstieg, sodass sogar die Köchin kurz erschrocken zurückwich… Gleichzeitig meinte ich,  einen kurzen Augenblick lang einen kühlen Windhauch in meinem Nacken zu spüren. Sofort drehte ich mich um, um zu sehen, ob irgendwo vielleicht eine Türe oder ein Fenster geöffnet worden war…  Allerdings konnte ich nichts dergleichen entdecken…

Die Frau runzelte die Stirn und sagte leise: ,,Sie sind Ärzte, die dieses Haus als  Ort der Erholung  nutzen wollen, nicht war?“ Sie machte eine kurze Pause, als überlege sie genau, wie sie ihre Worte wählen wolle… ,,Ich sage das jetzt nur einmal und ich werde niemals mehr zugeben, dass ich das gesagt habe…“ sie richtete ihren Blick direkt in mein Gesicht und sah mich durchdringend an, bevor sie fortfuhr: ,,Meine Schwiegermutter starb in diesem Hause… Wissen Sie, wir hatten zu Lebzeiten nicht das allerbeste Verhältnis!“ Sie seufzte, als bedauere sie es noch heute, ,,Nun ja, jedenfalls vergötterte sie ihren Sohn und niemand schien ihr für ihn gut genug zu sein. Die Leute nannten sie nur ,, méfiante vielle veuve Richaud (Name wurde von der Redaktion, sprich mir, Nessy, geändert)“, weil sie hinter allem etwas schlechtes vermutete…“ „Short Story/Lifestyle 2. Teil – Ein mysteriöses, romantisches Posthäuschen in Frankreich – unser erstes Familiendomizil…“ weiterlesen