Gekonnt kontern! 10 einfache Tipps und viele Beispiele für mehr Schlagfertigkeit!

Blöde Sprüche, mit denen wie von anderen kritisiert werden, sind einfach nervig. Mit vielen Tipps und Beispielen wird gezeigt, dass es ganz einfach ist,
und sogar Spaß machen kann, auf jede Frechheit zu antworten und sich zu behaupten!

Hallo Ihr Lieben!

Nessy mit BrilleKennt Ihr das? Es gibt so Menschen, die hauen auf jeden verbalen Angriff, oder auch ,,einfach so“, einen coolen Spruch nach dem anderen ´raus!

Aber passiert einem selbst so etwas, ist man oft erst einmal in einer Schockstarre oder hört sich Entschuldigungen stammeln …

Damit ist ab heute Schluss, meine lieben Mädels und geschätzte Jungs! Klar ist man nicht immer gut drauf und irgendwie auch nicht permanent genial.  Deshalb braucht man für so eine Situation des verbalen Angriffs einen Notfall-Master-Plan, der einen hilft, sofort zu reagieren! Nein, man muß kein mega-genialer Rhetoriker sein. Ein paar einfache Floskeln reichen für den Anfang schon! Tipp: Nehmt Euch nun nur wenige Minuten Zeit, Strategien zu entwickeln, damit Ihr sie im Ernstfall schnell aus dem Ärmel schütteln könnt!

Hier habe ich zur Unterstützung in solch einer Situation

zehn praktische Tipps

für Euch zusammengestellt, bei denen die Möglichkeiten der Reaktion auf einen verbalen Angriff aufgezeigt werden! Hierbei sind am Anfang  relativ einfache Tipps ,,für den Notfall“, während gegen Ende etwas kompliziertere rhetorische Techniken beschrieben werden. Natürlich passt nicht jede Reaktion für jeden. Aber in dem Ihr unterschiedliche Reaktionsmuster kennt, könnt Ihr sie für Euch ausprobieren und einschätzen!

Zuerst überlegen wir kurz,

wie Situationen, in denen man angegriffen wird, überhaupt entstehen.

Die Antwort ist simpel. Seit dem Sündenfall ist die Welt nun einmal kein Ponyhof mehr. Zwar sind wir zivilisiert und haben uns alle gaanz furchtbar liiieb, wie man es schon in der Grundschule lernt. Theoretisch zumindest. Und wenn wir uns kritisieren, dann ja immer nur, um dem anderen zu helfen und ihn auf seine Fehler aufmerksam zu machen. Ich streite das in manchen Fälle gar nicht ab. Aber dann kann man den Ratschlag oder die ernstgemeinte Kritik sachlich und freundlich vortragen, sodaß der andere ein Chance hat, sich zu rechtfertigen, ohne das Gesicht zu verlieren!

Die  Realität ist leider anders. Unsachliche, unfreundliche oder unsinnige Sprüche haben ihre Ursache meist darin, dass der ,,Angreifer“ sich irgendwie besser fühlt, wenn er den anderen niedermacht. Erhält er z.B.  Druck von oben, gibt er ihn nach unten weiter. So einfach ist das! Und warum? Weil er sich sonst mit der Kritik auseinandersetzen und in Betracht ziehen müsste, dass er vielleicht sogar tatsächlich etwas falsch gemacht haben könnte! Dies ist für viele  unangenehmer, als die Schuld einfach an den nächsten ,,Rangniederen“ weiterzugeben!

Liebe Lehrer, wieso könnt Ihr den Kiddys nicht in der Grundschule solche einfachen Mechanismen erklären, anstatt sie ellenlange Gedichte auswendig lernen und ihren Namen tanzen zu lassen? Oder was glaubt Ihr, warum sich Zeitschriften mit Madonnas schlaffen Oberarmen und Justin Bibers Depressionen so gut verkaufen? So beschämend es eigentlich ist, aber es liegt nun einmal in der Natur des Menschen, dass sich viele besser fühlt, wenn der andere ,,schlechter“ ist!

 

DAS WICHTIGSTE: Sich behaupten!

Steckt man nun in der Situation, immer wieder Opfer eines verbalen Angriffs zu werden, ist es Zeit,  sich diesen Mechanismus , der dahintersteckt, einmal klar machen. Denn  nicht immer waren wir ungeschickt oder haben etwas falsch gemacht! Man sollte auch immer in Betracht ziehen, dass jemand mehr oder weniger jämmerlich versucht, einen anzugreifen, weil sein eigenes Selbstwertgefühl auf  recht wackeligen Füßen steht.

In jedem Fall dürfen wir ihm nicht den Gefallen tun, uns ärgern zu lassen,

denn das ist meist exakt, was der Angreifer/die Angreiferin will! Uns verunsichern, aus der Bahn werfen …

Also: Wird man verbal angegriffen, sollte man sich möglichst nicht von seinem urzeitlichem ,,Flucht bzw. Angriffsreflex“ regieren lassen und sich ärgern und am liebsten abhauen wollen. Denn wenn es der Gegenüber dies schafft, hat er schon gewonnen! Lasst Euch nicht von Eurem ,,Es“ regieren sondern tretet die Flucht nach vorne an!

Wie das geht? Wenn Ihr unten genannte Tipps beherzigt, werdet Ihr automatisch auch nach außen hin sicherer scheinen. Die Körperhaltung ist in so einem Fall des verbalen Angriffs enorm wichtig.

Hier in kurzen, knackigen Stickpunkten das Wichtigste dazu!

Körpersignale

  • selbstbewußte Körperhaltung,
  • sich mir dem ganzen Körper In Richtung auf die Person wenden
  • vor dem anderen aufbauen,  auf beiden Beinen stehen,
  • nicht den Kopf oder/und die Schultern hängen lassen!
  • nicht die Hände oder Beine verkreuzen, damit schützt Ihr Euch symbolisch, was signalisiert, dass Ihr den anderen für eine Bedrohung haltet
  • fester Blickkontakt, kein unsicheres Lächeln

Sprache

  • tiefe, ruhige Stimme verwenden ohne die Stimme zu verstellen.
  • nicht zu schnell und/oder ,,quietschig“ reden, das zeugt von Nervosität und Aufregung
  • Richtige Betonung, dessen, worauf es einem ankommt. Dadurch kann der Inhalt eines Satzes komplett  verändert werden. Zum Beispiel kann der Satz,, Ihre Präsentation war interessant!“ je nach Betonung positiv, negativ, aufmunternd oder kritisierend  gemeint sein!  Auch eine gelangweilte Stimme kann den Gegenüber nach seinem verbalen Angriff zumindest ein wenig aus der Bahn werfen …
  • mit Gestik der Hand oder des Armes das Gesagte unterstreichen!  Unsere Bundeskanzlerin demonstriert das in ihren Reden übrigens sehr schön!

 

Mögliche Antworten …

,,Okay!“, werdet Ihr sagen, ,,alles gut und schön, aber was sollen wir den antworten, wenn uns unser Gegenüber, sei es der Chef in einer Besprechung, der Kunde, der Ehemann, ein anderer Autofahrer oder sonst wer mit einer verletzenden Bemerkung nieder machen will?“ Das kann man doch nicht pauschalisieren, da geht es doch immer um etwas anderes!

Die Antwort ist eigentlich einfach: Egal, was man antwortet, wichtig ist auf alle Fälle, sich  eben nicht nieder machen zu lassen! selbstsicher zu präsentieren! Warum ich den ersten Satzteil durchgestrichen habe? Das Gehirn hat Schwierigkeiten mit der Verneinung. Mutter Theresia sagte einmal:,, Zu einer Anti-Kriegs-Demonstration gehe ich nicht, zu einer Friedensdemo dürfen sie mich gerne einladen … „Also positive Formulierungen wählen!

Im folgenden Abschnitt  habe ich Euch einige Möglichkeiten aufgezeigt, von banal bis raffiniert, mit denen Ihr Eure ganz persönliche Strategie entwickeln bzw. vervollständigen könnte, um im entscheidenden Moment nicht wie ein begossener Pudel dazustehen. Zumindest mir ist es schon so ergangen, weshalb ich mich irgendwann näher damit befasst habe!

Antwort-Möglichkeiten auf eine verbale Verletzung

Ihr seid schlecht drauf, zu spät, sauer, sonst was … Manchmal fällt einem in dem Augenblick des Angriffs tatsächlich gar nichts ein. Das aller einfachste ist natürlich, einfach so zu tun, als hättet Ihr die Spitze überhaupt nicht wahrgenommen, sprich

1. Ihr überhört den eigentlichen Angriff einfach.

Das ist zwar etwas feige, aber besser als blödes Gestammel!

Etwas besser ist dann, sich

2. ungläubig dumm stellen

  • und damit etwas Zeit gewinnen, um der Situation die Schärfe zu nehmen. Dann kann man einfach noch einmal nachfragen – dabei kann man die Wirkung mit der richtigen Betonung verstärken:
  • ,,WIE bitte?“ oder
  • ,,Moment, das glaube ich jetzt nicht!“

Besonders in einer Besprechung wirken sich verletzende Angriffe  als störend aus. Man will schließlich Lösungen bei bestimmten Problemen finden und nicht, dass Gespräch zu einer Kampfarena für Angreifer und Verteidiger machen. Wenn man also keine schlagfertigere Antwort parat hat, kann man

3. den Angreifer einfach kurz und knackig  in seine Schranken weisen

und sich gar nicht erst auf solche Angriffe einlassen, damit keine Kampfstimmung aufkommt und man schnell wieder zu wichtigerem kommen kann,

  • ,,Hey, hey, immer schön fair bleiben!“
  • ,,Das habe ich jetzt überhört!“
  • ,,haben Sie schlecht geschlafen?“

4. Den Vorwurf mit entsprechender Betonung wiederholen.

So kann man die Tonlage z.B. einsetzen, um  erstaunt und etwas amüsiert  zu reagieren, indem man einfach ,,Anklage“ richtig betont wiederholt: ,, Also DU findest mich fett? “ oder ,,Also du findest MICH fett?“ oder ,,Also du findest mich FETT?“ . Man könnte auch zwei Wörter betonen, was schon etwas irritierend ist: ,,Also DU findest MICH fett?“ .Oder man spricht den ganzen Satz langsam und mit Nachdruck, was auch Eindruck machen kann. Immer ist die Wirkung ein klein wenig anders! Probiert aus, mit welcher Betonung Ihr welche Wirkung erzeugt und legt Euch dann eine persönliche Strategie zurecht. Das kann man durchaus vor dem Spiegel üben oder sich mit einer Freundin einen Spaß daraus machen!

5.  Nachfragen, anzweifeln

Der sublime Gegenangriff von 2. kann auch offen vorgetragen werden, indem man den Vorwurf als (völlig) unsinnig hinstellt:,,Das verstehe ich jetzt nicht, kannst Du einmal etwas präziser werden? Was findest du denn an mir fett?“ Oder: ,,Wieso meinst Du, dass ich fett sein soll?“ Dadurch macht man zumindest klar, dass man sich vom Gegenüber nicht die Butter vom Brot nehmen lässt … Und außerdem muss der andere präziser werden, was ihn leicht verunsichern kann, besonders, wenn seine ,,Anklage“ nicht wahr war!

6.  Selbstironie, Humor, Übertreibung

So langsam kommen wir mit unseren Antworten schon in die etwas eleganteren Gefilde und erfordern eine kleine Strategie, die man verfolgen muss!

Und zwar die Möglichkeit, den Angriff nicht abzustreiten, sondern zu übertreiben. Zum Beispiel: ,,Oh je, jetzt hast Du mich aber ertappt, ich bin wirklich fett wie ein Kugelfisch, jetzt ist es endlich raus!“Dazu kann man sich überzogen verzweifelt stellen, die Augen rollen oder auch einfach lachen!

Noch ein anderes Beispiel? Angreifer: ,,Sieht aus, als hättest Du auf dem Weg hierher doch einen gehörigen Umweg gemacht, die anderen waren alle schneller!“ – ,,Jau, für mich wars noch relativ schnell, normalerweise besuche ich unterwegs auch immer noch meine Oma!“

7.   Das Argument aufgreifen, dem ,,schlimmen Wort“ aber eine andere Bedeutung geben.

jetzt wird es schon ein wenig subtil!  In unserem Beispiel wäre es also: ,,Wenn fett bedeutet, nicht dünn wie ein Spargel zu sein, ja, dann bin ich fett!“. Ihr wollt noch ein Beispiel? Okay …   ,,Du bist echt geizig!“ -,,Wenn geizig bedeuted, dass ich gut mit Geld umgehen kann und keine unnötigen Ausgaben mache, ja, dann bin ich geizig …“ Das ist eine relativ einfach zu lernende Methode, die trotzdem um Klassen besser ist, als sich verunsichern zu lassen oder einfach still zu sein, oder?

Eine häufig vorgeschlagene Methode ist auch,

8. das Argument zugeben, dann aber abschwächen

:,,Vielleicht bin ich fett, aber immerhin ist Meite Melly wesentlich dicker!“ oder ,,vielleicht bin ich ein kleines bisschen geizig, aber im Vergleich mit einem Schotten bin ich der reinste Verschwender …“ Diese Methode wird zwar öfters vorgestellt, mir gefällt sie allerdings nicht soo gut. Auch wenn es sicherlich witzig sein und der Situation erst einmal die Schärfe nehmen kann: Es klingt für mich irgendwie in einer etwas unsinnigen Art entschuldigend… 

Manchmal ist einem aber auch einfach nicht nach Humor und Übertreibung oder man weiß, dass der andere recht hat und dass man schlecht aus der Nummer herauskommt, würde man die Kritik anzweifeln. In so einem Fall ist es ratsamer, die Kritik an sich anzugreifen, die Diskussion also vom eigentlichen Vorwurf weg zu lenken.

9. Man tituliert das Argument  als Angriff, der unfair und nicht korrekt ist

,,Findest du es fair, mich hier vor allen Leuten mit ,,fett“ zu beschimpfen? das gehört doch wirklich nicht hierher!“

Man kann jetzt noch einen Schritt weiter gehen und

10. das Argument gegen den Angreifer verwenden!

das ist schon ,,high class“ der Rhetorik und wird gerne in Diskussionsrunden eingesetzt ! ,, Die Tatsache, dass Du mich in der Öffentlichkeit als ,,fett“ darstellst, ist ein gutes Beispiel, wie Du Menschen einfach so anprangerst, dabei hast Du gerade gesagt, dass Du für die Akzeptanz der Schwulen eintrittst „.

Natürlich gibt es noch eine Menge cooler Sprüche, die nur darauf warten, benutzt zu werden.

Weitere Tipps für coole Antworten!

  • Wenn irgend möglich, freundlich bleiben! Erreicht der andere nicht, dass Ihr Euch ärgert oder verunsichert, verpufft sein Angriff ins Leere …
  • Vergleichen, dann übertreiben klingt oft lustig und nimmt dem Ganzen die Schärfe.  Dabei kann man auch von den allgemeinen Sprüchen abweichen, da diese oft  bereits ziemlich abgeschmackt sind. Also nich,,Schnell wie der Blitz“, sonder ,,schneller als  deine Tochter, wenn sie Samstagabend von ihren Kumpels abgeholt wird ….“ verwenden!
  • Zweideutigkeiten von Begriffen lassen sich manchmal auch gut integrieren. Ich erinnere mich, dass ich so  einmal von einem gestandenen Mann etwas in Verlegenheit gebracht wurde, als ich ihm Reitunterricht gab. Er hielt sich gerne, sobald es etwas schneller wurde, an der Mähne des Pferdes fest. So rief ich Ihm einmal zu: Hände weg von der Mähne!“ Worauf er repondierte: ,,Soll ich mich vielleicht am Schwanz festhalten?“ Natürlich brüllten die Leute auf der Zuschauertribüne vor Lachen. Und ich lachte einfach mit!

So, damit bin ich auch schon am Ende . Ihr habt noch nicht genug? Um das Gelesene gleich einmal auszuprobieren und zu festigen, ist es toll, wenn Ihr Euch ein paar ganz persönliche Situationen ausdenkt, bei denen Ihr verbal angegriffen werdet und dann  besonders clevere Antworten dazu aufschreibt…

Zum Schluss noch mein persönlicher ,,schönster Dialog“!

Blöder Kerl, der sich für witzig hält: ,,Wenn Du weiter so langsam isst, überholt Dich gleich die  Schnecke aus Deinem Öko-SalatI!“

Antwort Nessy, an einem guten Tag : ,,Besser, als einen blutigen Burger  so schnell in sich hineinzuschlingen, dass du die Kuh noch schreien hörst …“

Hach, so könnte ich ewig weiter machen! Schreibt mir unbedingt Eure coolsten Sprüche!

Wir lesen uns! Habt eine tolle Woche und bleibt cool!

Bisous, Eure Nessy

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4 Kommentare zu „Gekonnt kontern! 10 einfache Tipps und viele Beispiele für mehr Schlagfertigkeit!

  1. Haha, lustig geschrieben liebe Nessy. Manchmal gibt es einfach Situationen, da verschlägt es einem glatt die Sprache. Kommt bei mir aber relativ selten vor 🙂 Ich musste aber erst lernen, mir nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Als Teenie war ich recht schüchtern.

    Liebe Grüße Sabine

    1. Liebe Sabine!
      Danke Dir! Ja, bei allem, was Du tust, machst Du auf eine pragmatische Art mit einem Schuß Fantasie und Chuzpe einfach das Beste daraus. Deshalb kommst Du auch in Deinen Videos unglaublich sympathisch ´rüber. Alles Liebe, Nessy

  2. Hm ich finde die Antworten jetzt gar nicht sooo witzig und schlagfertig. Ich glaub manchmal klingen sie eher verzweifelt oder das Gegenüber verletztend. Finde ich um cool zu sein muss das auf jeden Fall vermieden werden.
    Ich würde NIE jemanden Fragen ob er gerade seine Tage hat.
    Bin ich jemandem zu dick, lächle ich entwaffnend und bin absolut nicht verletzt. Das Gegenüber fühlt es regelrecht dass er damit nicht kommen muss. Esse ich jemandem zu langsam sage ich ich habe alle Zeit der Welt und nehme sie mir gern. Ich lasse die Luft raus, das nimmt doofen Kommentaren sofort die Energie. Okay mit über 50 und in meinem Beruf hat man ja täglich mit vielen Menschen zu tun, ist man pragmatischer als ein Grundschüler.
    Entwaffnen ist die Antwort auf alles! Und Ehrlichkeit. Was sagt jemand wenn man antwortet: Klar bin ich dick, na und? Meist lachen wur dann gemeinsam drüber.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende ohne dumme Kommentare( sorry für diesen hier) liebe Grüße Tina

    1. Liebe Tina! Danke für Deine ehrlichen Worte und den langen Kommentar! Ich bin auch nicht dafür, jemanden zu verletzen, nur zu reagieren! Natürlich passen nicht alle Sprüche in allen Situationen! Gerade die Sache mit den Tagen habe ich aber schon selbst eingesetzt! Ein Mann hat diesen Spruch zu den Mädels in meiner Station immer wieder ´rausgehauen. Bei der nächsten Gelegenheit, als er wieder recht frech war, habe ich ihn gefragt, ob er vielleicht seine Tage hätte – fand ich persönlich nun nicht schlimm! Und er hat selbst gegrinst!
      Was Du beschreibst, wie Du auf den Angriff,,zu fett“ reagierst, ist ja genau das, was ich zum einen ziemlich am Anfang geschrieben habe – dass man sich nicht verunsichern oder ärgern lassen soll, zum anderen passt er zu Punkt 6 – dem Tipp mit der Selbstironie.
      Natürlich weiß ich, dass ich Dir nicht erklären muss, wie man selbstbewußt auftritt 😉! Ich versuche In meinem Artikel aber möglichst viele Menschen da abzuholen, wo sie gerade stehen. Da ist es für den Anfang oft gut, wenn man Situationen an irgendetwas festmachen kann. So habe ich die häufigsten Antwortmöglichkeiten systematisch durchgegangen und u.a. mit diesem ,,Fett-“ Beispiel belegt, damit die Vorgehensweise und die unterschiedliche Wirkung klar wird. Auch vor Diskussionsrunden kann es, besonders für unerfahrene Teilnehmer, eine Hilfe sein, diese möglichen Mechanismen durchzugehen … für beide Seiten! Ich selbst habe mir übrigens bei einer solchen Runde z.B. den ,,Trick“ mit der ,,Uminterpretation“ abgekupfert, der tatsächlich relativ oft eingesetzt wird! Du siehst, bei genauem Hinsehen sind wir eigentlich gar nicht soo unterschiedlicher Meinung! Alles Liebe und schöne SonnenTage, Nessy

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