1.Teil Berlin Special: Berlin ist eine Reise wert – Auf der Suche nach Berlins „neuer“ Seele, Checkpoint Charlie…

Hallo Ihr Lieben,

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Kommt, ich nehme Euch mit – wir haben viel vor! Ich habe übrigens für keine Berichterstattung Geld oder andere Zuwendungen erhalten. Die Adressen dienen lediglich der Vereinfachung, falls Ihr nach Berlin kommt und die ein oder andere Stelle besichtigen wollt! Dies ist der erste Teil der insgesamt 5-teiligen Berichterstattung meiner Berlin-Reise, zum Übersichtsartikel (Inhaltsverzeichnis)  geht es hier.

Etwa einmal im Jahr geht´s für uns nach Berlin, in jene verheißungsvolle Stadt, in der große Kongresse, Modeschauen und Events aller Art nur darauf warten,  besucht zu werden! Aber für jeden bedeutet diese Stadt etwas anderes und sie zeigt sich auch selbst in verschiedensten Facetten… Mit anderen Worten, Berlin ist ein Chamäleon, weshalb es „das Berlin“ auch nicht gibt…

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Altes mit Neuem vermischt ist typisch für Berlin… Hier sieht man gut den unterschiedlichen Stil der Architektur

Während meines Studiums, es war erst wenige Jahre nach der Mauereröffnung, verbrachte ich ein paar Monate in einer unrenovierten Altbauwohnung in Moabit. Ich liebte den morbiden Charme des Stuckes an den Decken der hohen Räume, der wunderschönen, riesigen, wenn auch zig-mal übermalten Eingangstüren, der kostbaren Intarsien und der knarzenden Dielenböden,  jedoch auch den Charme des bröckelnden Putzes und des Tapsen und Rascheln der Ratten nachts direkt unter meinem Kopf… Zur Erklärung: Die Zwischenböden der alten Häuser waren mit Stroh gefüllt und die Tierchen fanden ideale Lebensbedingungen vor. Mangels pekuniärer Möglichkeiten lag meine Matratze direkt auf den Boden und so hörte ich abends oft dem bunten Familientreiben von Familie Rattentaps zu, vorzugsweise dann, wenn ich gerade am Einschlafen war…

In dem für Alt-Berlin typischen Innenhof spielten Kinder unter zwei alten, riesigen Bäumen in einer mit Sand gefüllten Mulde und manchmal setzte ich mich auf einen alten, irgendwann vergessenen Stuhl und sah ihnen, mein Lern-Buch auf dem Schoß, zu. Wenn ich da war, verschwand die latzhosige, strickende  Mami mit hennaroten, asymmetrischen Haaren  schnell im Haus und rief mir zu: Du klingelst, wenn de reingehst, okay? Weißte, die Birte-Mareike is schon ziemlich selbstständig und macht gerne allein ihr Ding, verstehste?“ Nee, verstand icke nich, weil das zweijährig selbstständige Menschenkind sofort losplärrte….

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Flughafen Saarbrücken. Wenn die Maschine der Air Berlin betankt ist, geht´s los!
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Tschüß Saarbrücken… Toller Blick auf die Saar und das große Klinikum Winterberg, in dem ich 9 Jahre Freud und Leid mit meinen Patienten geteilt habe…

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Das Berlin von heute präsentiert sich mir anders: moderner, schicker,  glatt gebügelt. Natürlich gibt es hier und da noch ein paar rauhe Ecken und Kanten, die etwas von jenem alternativen, leicht verrückten Charme längst vergangener Tage erahnen lassen. Aber die Wohnungen werden Stück für Strück modernisiert und in jenem Haus in Moabit wohnen kaum mehr Studenten, die können sich nämlich die Mieten sogar in WG´s meist nicht mehr leisten. Vermutlich mußte sich auch Familie Rattentabs eine neue Bleibe, vielleicht in der Gott sei Dank noch weitgehend erhaltenen Kanalisation, suchen…

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Kalt ist es, als ich aus dem Flieger aussteige. Am Ausgang warten schon die Fahrer mit ihren Pappschildern und ich erkenne, dass im Flieger wohl einige Arztkollegen gewesen sein müssen, da auf den Schildern fast überall ein Dr. zu lesen war. Ich grinste unter meinem Hut. Am Taxistand hielt ich Ausschau nach einem Berliner „Urgestein“ Taxifahrer, aber zugegeben auch wegen der anwesenden Kollegen benahmen wir uns „anständig“ und stiegen in das vorderste Taxi, das von Achmet gesteuert wurde. Aber auch er war nicht erst seit gestern da, wie sich an seinem leichten Berliner Dialekt unschwer erkennen ließ. Also stellte ich die Frage aller Fragen – nämlich die, was sich in Berlin denn in letzter Zeit so verändert hätte…

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Auch das gehört zu Berlin! Wenn man dieses Bild sieht, fragt man sich unwillkürlich, was damit bezweckt wurde, das Fahrrad in der Mitte durchzuschneiden und es dann auf dem Gehweg „abzustellen“. Nun, man muß nicht alles verstehen…
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Die Plattenbauten im ehemaligen Ostberlin stehen noch. Sie werden immer wieder restauriert und von Mal zu Mal natürlich teurer!

Unsicher ob dieser Frage sieht er mich von der Seite an. Schon dass ich vorne sitzen wollte, weil mir schlecht würde, hatte ihn beim Einsteigen um es positiv auszudrücken, verwundert. „Was will die denn jetzt hören!“ scheint auf seinem Gesicht geschrieben… “

Als erstes fällt ihm sein Taxi ein. „Ja, de Taxen zum Beispiel. 20% sind jetzt Hybrid-Fahrzeusche. Der Toyota Prius. Die sind sehr jut. Brauchen nur 5 Liter Sprit auf 100 km, ziehen Dir aber auch de Currywurst von de Schrippe!“ Er demonstriert das kurz. “ Und die Mercedes E-Klasse is zu teuer jeworden. Dat lohnt sich nich mehr. Aber die Frauen sajen immer, dat is ne jute Entwicklung, aber schön sieht er ja nich aus, wa?“ Fragend schaut er mich an. Also antworte ich brav:“ Also mir gefällt er. Und er ist so leise und bequem. Man spürt kaum, dass man fährt!“ Und bei mir denke ich: „Und darin  stinkt es nicht so wie in den alten Mercedessen. “ Aber das sage ich natürlich nicht…

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Auch das ist typisch berlinerisch. Viele Ministerien, auch unser allseits geliebtes Gesundheitsministerium darf nartürlich nicht fehlen! Voilà!

„Und was hat sich sonst so in Berlin verändert?“ Jetzt taut er etwas auf, nachdem ich mich als Prius-Freundin erwiesen habe. „Also det Ambiente. früher traf man sich ja öfters als Taxifahrer. Jetzt aber nich mehr so. Jeder macht so mehr oder weniger sein Ding, alles is irgendwie… steriler. Auch de jungen Menschen ham sich sehr verändert. Sie sind ordentlicher jeworden. Aber auch nich mehr so… ik sach man fröhlich. Die Clubs ham unter der Woche alle zu. Da kannste dene Karre um Zwölfe heimkutschen. Und am Wochenende fahrn alle schon um zweie, dreie nach Hause, weil se ja Montag wieder arbeiten jehn.. Ja…“

Da ich nicht antworte, sondern ihn erwartungsvoll anschaue, überlegt er weiter. „Ja und de Baustellen. Die baun ja immer noch. Die machen jetzt wieder viel auf so Historie zum anschaun, wissen se, Museen und so. Zum Beispiel am Checkpoint Charlie. Jetzt sind se auch dabei, manche alten Jebäude wieder jenauso wie früher aufzubaun. Is auch nich janz schlecht de janzen Baustellen, werden de Fuhren länger, wa!“ sagt er mehr zu sich selbst und hält erschrocken inne. „Ja, mehr fällt mir jetzt nich mehr ein!“ beendet er das Gespräch und schaltet – oh Wunder -klassische Musik ein…

So schaue ich, von Dvorjak-Klängen begleitet, nach draußen und mache mir ein Bild vom „neuen Berlin“…

Im Folgenden zeige ich Euch ein paar Eindrücke, die ich während unseres Berlin-Aufenthaltes gesammelt habe und wünsche Euch viel Spass dabei:

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Hilton Hotel – Mitten in der Stadt mit allem, was man sich nur wünschen kann… Leider haben wir kaum etwas der vielen Möglichkeiten genutzt, so voll war unser Terminkalender… Mohrenstraße 30, 10117 Berlin , Telefon: 030 202300
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Auch im Hilton knisterte das Kaminfeuer, Live Klaviermusik und internationaler Flair empfingen uns… Zu gerne hätte ich den Pool und das Spa genutzt!
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Einn leckeres Frühstück gehört natürlich dazu…

 

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An der Ecke Unter den Linden/ Charlottenstraße entdeckten wir eine neue Location mit dem klangvollen Namen „Digital Eatery“ . Hier ist auf 250 qm eine moderne „Consumer Lounge“ mit Café für den digitalen Lebensstil entstanden. Es gehört zu einem weltweit einzigartigem Projekt und wurde von Microsoft zusammen mit den Gastronomen Gernot und Elmar Karger ins Leben gerufen . Man kann Xbox spielen, im Web surfen, Musik hören oder auch einfach in der frischen Küche mit hochwertigen Zutaten, etwas essen. Das Ganze wirkte modern, frisch und einladend. Die Kritiken, die wir gelesen haben, waren übrigens auch sehr gut. (Unter den Linden 17, 10117 Berlin Mitte, Tel. 030 390970)

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Grenzübergang Checkpoint Charlie wurde wohl auch aus touristischen Gesichtspunkten  wieder zum Leben erweckt.  Drumherum gibt es viele Museen, Gedenkstätten und Andenkenshops für den geschichtsinteressierten Tourist… Friedrichstraße 43-45, 10117 Berlin

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Am Mauermuseum: Tafeln, die  das historische Berlin vor dem Mauerfall zeigen.

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„Die Mauer“eindrucksvoll als Panorama-Bild im 360 Grad Winkel aufgearbeitet : asisi Panorama Berlin, Checkpoint Charlie,  Die Ausstellung erkennt man an dem großen, runden Gebäude, Friedrichstraße 205, 10117 Berlin, T 0341.35 55 34-0 , hier Blick nach Ost-Berlin, Mit freundlicher Genehmigung von asisi Panorama Berlin, Fotograf: Nessy Wagner
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Die Mauer als Ausdrucksmittel mit vielen tollen Kubstwerken. Im Hintergrund der Blick auf die Todeszone, dahinter die „DDR“. Mit freundlicher Genehmigung von asisi Panorama Berlin, Fotograf: Nessy Wagner

 

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„Kommunen“, die in Wohnwagen gelebt haben. Im Hintergrund ein besetztes Haus…Mit freundlicher Genehmigung von asisi Panorama Berlin, Fotograf: Nessy Wagner
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Blick in eine westdeutsche Straße. Mit freundlicher Genehmigung voo asisi Panorama Berlin, Fotograf Nessy Wagner
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Die relativ neu eröffnete Mall of Berlin mit allen Geschäften, die Rang und Namen haben… Ein „Muß“ für Shopping-Addicted People, Leipziger Platz 12, 10117 Berlin, Tel.: +49 (30) 20621770
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Kiehls Kosmetik … jetzt also auch in Berlin. Ich bin schon länger eine Anhängerin dieser Marke, die tierversuchsfrei und nachhaltig eine sehr hochwertige, gut verträgliche Kosmetik (seit 1851 , New York) produziert. Ich habe den kleinen Laden Laden zufällig in der Mall of Berlin gefunden!
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Karl Lagerfeld: „König Karls“ Taschen- Mode zeigt sich überraschend modern und witzig… Shop in der Mall of Berlin.
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Auch Udo Walz hat viele seiner Salons in Berlin. Hier Friedrichstrasse Eingang Mohrenstraße 14, 10117 Berlin, Tel.: +49 30 20 62 3994
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Stadtkernfahrt mit dem Schiff auf der Spree: Die Schiffstour dauert eine Stunde oder anderthalb Stunden, dennoch passiert man die bekanntesten Sehenswürdigkeiten am Ufer der Spree: Kanzleramt, Hauptbahnhof, Regierungsviertel, Reichstagsgebäude, Friedrichstraße, Dom, Museumsinsel und Nikolaiviertel. Da die Schiffstour hin und zurück führt, kommt man gleich zweimal an den Berliner Highlights vorbei. Stadtkernfahrt Abfahrt und Ziel: Je nach Wahl ab Hauptbahnhof (einstündige Fahrt) oder Haus der Kulturen der Welt/Kanzleramt (anderthalbstündige Fahrt); die Tour endet am Abfahrtsort.

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Eine echte Sehenswürdigkeit ist das Sea-Life. Hier findet man 5000 verschiedene See-Tiere (nicht nur Fische!) in 35 Becken. Zudem wird auch für Kinder einiges geboten.So gibt es ein Berührungsbecken, in dem man die Tiere unter Anleitung anfassen darf und ein Quiz, das zum Mitmachen animiert. Was mich besonders faszinierte, waren Hai-Eier in verschiedenen Stadien… Lustig ist aber auch das integrierte Spiegelkabinet, in dem wir uns zur Abwechslung auch eine Weile vergnügten. Ich bin der große weiße Hai im Vordergrund (HiHi). Dazu kann man eine Aufzugfahrt im Aquadom, einem riesen, zylinderförmigen Aquarium,  buchen. Spandauer Str. 3, 10178 Berlin, T.01806-66 69 01 01  
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Ein den Urzeit-Ammoniten sehr ähnliches Tier sah ich in Berlin zum ersten Mal!

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Ein beeindruckender Manta-Rochen schwamm im Tunnel über uns hinweg!
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Wunderschönes Deckemosaik in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Budapester Straße 50, 10789 Berlin, T.: 030 2 18 50 23
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Hier der neue Teil der Kirche. Er wird von der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde für Gottesdienste und Veranstaltungen genutzt. Der nicht zerstörte alte Teil der Kirche ist heute ein Museum und Kriegsmahnmal für den Frieden. Das Ensemble gilt als ein Wahrzeichen des Berliner Westens.

So, ich hoffe, Ihr habt unseren Ausflug genossen und eine kleine Vorstellung davon bekommen, wie sich  Berlin uns präsentiert hat. Wenn Ihr auch scho einmal in Berlin wart, würde ich mich freuen, wenn Ihr mir über Eure Erfahrungen berichten würdet!  Wie es mit meinem Berlin Special weitergeht, könnt Ihr gerne im Überblick nachlesen!

Wenn Ihr möchtet, nehme ich Euch In ein paar Tagen zu „dem Herrn“ der Extravaganz und des Glamours mit, natürlich nicht ohne die Persönlichkeit zu beleuchten, die sich hinter dem Phänomen „Glööckler“ verbirgt….

Solange wünsche ich Euch eine wunderschöne Zeit, Eure Nessy

Verfasst von

Ich bin jemand, der meist positiv und neugierig durchs Leben spaziert. Mich fasziniert das Alltägliche wie auch das Besondere und ich bin dankbar, mich mit den schönen Dingen des Lebens wie mit meiner Familie, Pferden und Hunden, Natur und Medizin beschäftigen zu dürfen. Ich bin eine kleine Fashionista und schreibe und zeichne gerne .. Diese Themen lebe ich auch auf meinem Blog ,,Salutary Style" aus... Hello, I´m a girl with lot´s of interests: Not only fashion, beauty and lifestyle but also family, animals, medicine , writing, reading and riding.

39 Kommentare zu „1.Teil Berlin Special: Berlin ist eine Reise wert – Auf der Suche nach Berlins „neuer“ Seele, Checkpoint Charlie…

  1. Ich war vor nicht mal einem Jahr da und fand es einfach nur chaotisch…wobei mich die typischen Touri-Ecken auch nicht so interessieren. Trotzdem schön, dass Du Deine Woche genossen hast 🙂

    1. Ich fand dieses 3D Panorama Mauer „Bild“ absolut beeindruckend und sehr kunstvoll gemacht! Dazu muß ich sagen, dass ich als Kind Verwandte „im Osten“ hatten und die besucht habe. Meine Mutter ist als kleines Mädchen über die Grenze geflohen und ich habe noch mitbekommen, wie wir immer Päckchen mit Ananasdosen und so gepackt haben, weil „die im Osten“ ganz wild darauf waren. Und ich bin über Checkpoint Charlie noch in den Osten eingereist. Auf dem Bild waren soviele Details, die ich wiedererkannt habe, dass mir fast die Tränen gekommen sind… Und der Kongress war auch wirklich super. Außerdem habe ich noch andere schöne und lehrreiche Erlebnisse gehabt… Ich bin immer sehr froh und dankbar, wenn ich reisen kann, deshalb versuche ich, dass sehr zu genießen, wie alles im Leben! Ich finde, wir leben in einer Welt, in der wir so viele Privilegien haben wie keine Generation vor uns… Sorry, ich merke, gerade, wie ich anfange, wie ein Pfarrer zu reden. Das ist meine Lebenseinstellung und das kann ja jeder halten, wie er möchte. Das Leben ist nur leichter, wenn man sich das immer wieder bewußt macht! Alles Liebe, Nessy

      1. Da kann ich Dir nur beipflichten…als Ossi 😎 – ich sag immer: Die sind überall 😉 und doppelter Vorteil ist, dass ich Ossi- und Blondinenwitze erzählen darf, ohne blöd angeguckt zu werden 😂😂😂. Bin trotzdem froh, nicht Chantalle zu heißen 🙈😜 Für Dich auch alles Liebe ❤️

      2. Als 50% Ossi darf ich das auch? Wahrscheinlich bin ich noch nicht qualifiziert genug. Genauso wahrscheinlich mit meinem“Karamellfarben“! Ist das noch blond genug für Blondinenwitze? Egal! Wenn ein Mann ein Witz über mich diesbezüglich reißt, kommt z.B. folgender zurück: „Was ist ein Mann zwischen zwei Blondinen, der Blondinenwitze reißt? „(Ist jetzt aber wirklich blöd und geht nur als Retourkutsche…) „Eine Bildungslücke“ 😉 Alles Liebe, Nessy

      3. Hey, 50% Ossi gibts nicht, gibt ja auch nicht 50% schwanger ;-DDD ..Wieso, Du bist doch blond ?! …ich bin doch auch nur ne Straßenköterblondine 😉 …und die Haarfarbe reizt nunmal. Ich hab auch n schönen :
        Warum haben Blondinen blaue Flecken, um den Bauchnabel herum.

        Es gibt auch blonde Männer.
        :-DDDDD

      4. ;-DDD !Supi! Ja, meine Mami is eine ,,Ossi“, mein Papi Schwabe…Und ich bin zwar in der Nähe von Schwäbisch Hall geboren, als ,,Zugereiste“ aber von den ,,Einheimischen“ nie so ganz als solche gesehen worden.. Also, wenn ich kein Halb Ossi und kein Halb Schwabe bin… dann mein halbes Leben in Frankreich (bei Saarbrücken) gewohnt habe und jetzt direkt auf der Grenze wohne , dann bin ich wohl einfach 100% Nessy!

      5. …ne ganz eigene Mischung 😍 und seeeehr guter Ansatz 😉. Ich bin auch und immer wieder überall Zugereiste …, und mir macht das Beobachten der Einheimischen immer wieder Spaß 😎.

    1. Hallo Tina! Mir geht es mit Deinen schönen Berichten genauso! Übrigens habe ich Euch für den Liebster Award (Artikel vorher) nominiert! Wenn Du möchtest, kannst Du den Artikel ja mal lesen, dann weißt Du, um was es sich handelt! Alles Liebe, Nessy

  2. Ick bin een Bärlina. Und ick kenn beede Seiten der Mauer.
    Aber du kannst mich immer wieder gerne mitnehmen. Selbst als Berliner entgehen einem viele schöne Ecken. Manche sind einem schon völlig selbstverständlich.
    Berlin ist so groß, das selbst für mich der Besuch zum Fernsehturm zu einem Tagesausflug wird, wo man spät abends erst wieder heimkehrt. Egal ob mit Bus Bahn oder Auto, man fährt hier ewig. 😅

    1. Schade, dass ich das nicht vorher wußte… Du hättest bestimmt auch noch tolle Tipps gehabt. Aber die Zeit war eh schon knapp… In jedem Fall sind ja die Menschen einer Stadt und „die Seele“ am wichtigsten! Alles Liebe. Nessy!

  3. Eine schöne Kombination aus Fotos, Reisebericht und allerlei Kurzweiligem. Ich habe deinen Text eben in der S-Bahn gelesen und mich herrlich dabei entspannt. Das ist es, was mir hier häufig so gefällt. Im allerbesten aller Wortsinne tragen deine Text mich lesend durch die Zeilen und Bilder.
    In Berlin besuche ich regelmäßig Freunde, aber so richtig „kennen“ werde ich die Stadt nie. Ständig finde ich mich in einer Ecke, die ich noch gar nicht oder zumindest nur oberflächlich kenne. Jetzt gerade hätte ich wieder Lust hinzufahren. Wenn es ein bisschen wärmer ist.

    Liebe Grüße

    1. Danke für Deinen sehr lieb geschriebenen Kommentar! Hach, da wird mir ganz warm ums Herz… Ja, im Sommer, wenn man „draußen“ noch besser genießen kann, sind die Eindrücke von Berlin wieder ganz anders… Ich wollte im Sommer zur Fashion Week nochmal hin. Wenn´s klappt wird das bestimmt auch toll, wenn auch wahrscheinlich wieder komplett anders.. Wünsch´Dir was, Nessy

  4. Ein toller Bericht mit schönen Fotos dazu. Ich habe ja knapp 30 Jahre in Berlin gelebt und nun bin ich schon fast zwanzig Jahre wenige Kilometer hinter der Berliner Stadtgrenze.
    Gestern war ich im Konzerthaus am Gendarmenmarkt zu einem schulischen Projekttag, danach bin ich zum ersten Mal Straßenbahn gefahren, denn ich musste nach Weißensee zum Zahnarzt.
    Ich bin durch Gebiete gefahren, die ich auch mit dem Auto noch nie durchfahren bin.
    Mit einer anderen Straßenbahn musste ich dann zu einer S-Bahn, die mich dann zu meinem Auto ins Umland brachten.
    Das war ein Tag, an dem ich das Gefühl hatte, ich verreise 🙂 . Und es gibt noch so viele Ecken, die auch ich noch nicht kenne…

    LG Anna-Lena

    1. Liebe Anna-Lena, Durch Deine kleine Odysee hast Du, glaube ich, perfekt beschrieben, dass Berlin so vielfältig ist, dass man es eigentlich nicht in einem Artikel erfassen kann. Natürlich habe ich hier vor allem die touristisch interessanten Sachen geschildert, aber bewußt am Anfang versucht, etwas über „die Seele Berlins“ zu erfassen. Aber dazu gehört natürlich auch die Weitläufigkeit, die räumliche wie auch die intelektuelle… Ich danke Dir deshalb für Deinen schönen, ergänzenden Kommentar! Ich hoffe, Deinen Zähnen geht es wieder gut. Übrigens, da sind wir Schwestern im Geiste. Auch ich habe gestern knapp zwei Stunden in dem „Stuhl aller Stühle“ nit offenem Mund verbringen dürfen… 😉 . Alles Liebe, Nessy

      1. Das freut mich, liebe Nessy 🙂 .
        Berlin verändert sich ja auch ständig. In West-Berlin habe ich früher keine Straßenbahn gekannt und nach der Wende habe ich erst mal Probleme gehabt, wenn die im Osten von Berlin plötzlich meinen Weg kreuzten. Da habe ich viel Nachholbedarf im Kennenlernen solcher Bezirke und das geht am Besten mit den Öffentlichen.
        Ich habe bei meinem Zahnarzt eine neue Knirscherschiene abgeholt, ich bin offenbar sehr nachtaktiv, ohne es zu wollen :mrgreen: .

        Liebe Grüße
        Anna-Lena 😉

  5. Liebe Nessy, Du bist natürlich über den Zweifel der Bestechung durch Bezahlung erhaben und Du hast einen sehr schnellen Finger beim Fotografieren 😉 Einige der Orte habe ich auch schon besucht und sicher entführst Du uns noch ins KaDeWe, um zu zeigen wie schön da das Müsli aufgebaut ist 😉 Ich lass mich überraschen und danke für das Frühstück 🙂

    1. Hallo Lieber Arno! Ich mag es, wie positiv Du meine – zugegeben nicht immer ganz perfekte -„Fotografierkunst“ zu kritisieren vermagst… Auch habe ich Deine Affinität zum Kulinarischen zugegeben lediglich mit diesem einem schnöden Frühstücksbild und mit dem Artikel über das Restaurant ,,La Raclette“ Rechnung getragen, obwohl wir noch thailändisch und „undefinierbar“ in Restaurants auf dem Ku´damm essen waren. Waren aber beide des Berichtens einfach nicht wert! … Im KaDeWe, was ja Mitte 2015 von Karstadt an die thailändische Central Group verkauft wurde, war ich gar nicht, obwohl es mich natürlich interessiert hätte, wie dieser Verkauf das Kaufhaus beeinflußt hat. Meine Priorität galt diesmal der neuen ,,Mall of Berlin“. Auch auf das Brandenburger Tor und auf Madame Tussauds habe ich bewußt verzichtet, eben weil das sowieso schon jeder kennt. Sorry dafür, aber wenigstens wissen wir jetzt dank Dir von der tollen Müsli Ecke. Falls Du ein Bild hast, werde ich es gerne noch einfügen! Tja, hätte ich es gewußt… Ich hoffe, Du verzeihst mir nochmal, gerne erweitere ich aber um „Arnos Berlin-Impressionen“, wenn Du schöne, geeignete Berlin-Bilder hast! Nein, nein, kein Witz, Du weißt, ich bin da immer offen 😉 ! Alles Liebe, Nessy

      1. Alles gut liebe Nessy, Du hast ja viel berichtenswertes geschrieben 🙂 Ob ich ein Bild von den Regalen, dem Imbis und dem Klavierspieler im Kaufhaus gemacht habe muss ich erst nachschauen, ich fürchte aber, dass ich zu fasziniert war um auf den Auslöser zu drücken 😉

  6. Heute Abend kam ich dazu, den ganzen Beitrag zu lesen. Zusammen mit den Bildern ergibt der Beitrag einen Mix aus Kurzbiografie und Reisebricht. Man bekommt sofort Lust, selbst auf Erkundung zu gehen! In Berlin war ich leider noch nicht. Hagen, Dortmund, Hamburg und Bayern kenne ich aus eigener Anschauung. Ist aber auch schon eine Weile her …
    Also wenn dieser umfangreiche Bericht erst „Teil 1“ war! Man darf gespannt sein, was da noch so alles kommt …
    Lieben Gruß zum Abend!
    Reini

    1. Ja, Berlin ist schon eine Reise wert… Schön, dass ich Dir Lust auf diese tolle Stadt machen konnte! Während das der Berichte der Stadt „an sich“ war, wollte ich jetzt noch ein wenig über die Erlebnisse und Erkenntnisse berichten… Vor dem ,,langen“ Berlin-Post 1. Teil gibts übrigens noch ein kurze Übersicht. Wenn Du Lust hast, siehst Du dort, was noch so kommt… Alles Liebe, Nessy!

  7. What a terrific travel guide. Berlin (and Germany in general) is one of the top spots in Europe I’d love to see one day, if possible. For now I’m an eager armchair traveler. 🙂

    Many thanks for vising my blog. Have a beautiful Sunday!

    ♥ Jessica

  8. Liebe Nessy,
    das ist ja besonders schön, wenn ein Berlin-Fan über meine Stadt schreibt und seine Eindrücke präsentiert. Den Aquadom habe ich gerade von der anderen Seite aus gesehen – ich war für ein WE im Radisson Hotel logiert 😉

    Und ich liebe diese riesigen Panoramen von Asisi. In unserer schnellen Zeit ist es was ganz besonderes.
    Danke auch für Deine Kommentare bein mir und liebe Grüße aus Berlin!

    Bärbel ☼

    1. Dank Dir für Deinen tollen Kommentar… Bestimmt hättest Du andere Sachen wichtig gefunden, aber Berlin ist halt so groß , dass es jeder anders empfindet! Mich hat dieses Panoramabild auch so fasziniert. Deshalb hab´ich es ein wenig oft fotografiert… Alles Liebe, Nessy

    1. Wie ich Dich kenne ,,en femme“, wie Ihr das ja so nett nennt! Ich wollte versuchen, im Sommer zur DFashion week nochmal hinzufliegen, vielleicht treffen wir uns ja… Herzliche Grüße, Nessy

  9. einiges davon hab ich bei meinem kurzen berlin-aufenthalft letzten mai auch gesehen. ich mochte die stadt gleich, ich hab mich selten anderswo so wenig fremd gefühlt. obwohl das in deutschland natürlich allgemein so ist – es fühlt sich wohl wegen der sprache schon nicht so richtig wie ein anderes land an 🙂

    1. Danke für Deinen tollen Kommentar! Ja, Berlin ist bis auf wenige Ausnahmen schon eine Stadt, in der man sich wohlfühlen kann. Sie ist eben ,,ehrlich“ , hat soviel erlebt und ist so multi-kulturell, dass sie eben auch unheimlich tolerant scheint…Es ist ja ,,nur“ ein anderes Bundesland… Alles Liebe und eine schöne Osterzeit, Nessy

      1. diese nicht so tollen ecken gibt es eh überall, die haben wir in wien ja ohnehin auch zu hauf. und als tourist muss man da ja nicht unbedingt hin. probleme, die gibts ohnehin immer und in allen ecken dieser welt, glaube ich.

  10. Hach…schöne Erinnerungen werden wach;hier war ich vor 2 Jahren im Friedrichstadt-Palast.
    Danke fürs Mitnehmen und Zeigen.
    Liebe Grüße
    Ellen

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