Vorher – nachher – vom Knitter-Alien zur Happinessy: Trickkiste für´s Morgenstyling

WascGuten Morgen, wer bist Du denn? Egal, ich wasch´ dich trotzdem…

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Vorher-nacher nach einer kurzen Nacht…

Heute früh ist es passiert. Als ich noch, recht müde von einer kurzen, unruhigen Nacht ins Badezimmer kam, starrte mir vom Spiegel ein Alien-ähnliches Wesen entgegen, das mich mitleitheischend anstarrte. Seltsame Linien durchfurchten sein Gesicht, die Gesichtsfarbe glich…, nun, ich möchte hier nicht geschmacklos werden. Jedenfalls brauchte es einen Moment, bis ich mich erkannte. Mit fiel schlagartig ein, dass ich gestern in der Sonne auch meine Sonnenbrille vergessen hatte und mich sogar mein Mann ermahnt hatte,“nicht solche Falten“ zu machen. Auweia!  Nun bin ich ja schon „länger“ 35 Jahre alt und irgendwie war mir das mit den Falten nicht so wichtig, solange ich keine Nachteile  von seitens der Gesellschaft spürte…

Einmal, eben mit 35 Jahren, blickte ich meinen Vater an und mir fiel eine Ähnlichkeit auf, die früher noch nicht so da war – Schlupflider. Ja, bei ihm waren die Augenlider tatsächlich zu groß und reichten schon ein bisschen über den Lidrand… Schnell eilte ich ins Bad. Da – war da im Spiegel nicht eindeutig einen Ansatz für diesen „Makel“ zu erkennen?  Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen -irgendwann kommen bei jedem die Gesetze der Schwerkraft zum Tragen kommen – egal wir man sich ernährte, sportlich war, genügend schlief, …. auch ich würde es nicht vermeiden können….

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Meine Produkte zur erweiterten Grundpflege: Waschcreme, reinigendes und feuchtigspendendes Enzympeeling, Serum, Tagespflege. Auf Gesichtswasser habe ich heute verzichtet, damit der Haut Feuchtigkeit und pflegende Stoffe nicht wieder entzogen werden.

Der Termin beim Chirurg war schnell gemacht und entschlossen saß ich vor einer, als sehr kompetent bekannter, ergrauten Eminenz und schilderte mein Problem mit den Schlupflidern. “ Wo?“ fragte die Koryphäe. „Na da!“. Verzweifelt zeigte ich auf meine Augenlider.

„Ich seh nix!“ – Ja war der denn blind?  -„Hhm. Liebe Frau Kollegin, das hat aber doch noch ein paar Jährchen Zeit, meinen Sie nicht? Ehrlich weiß ich jetzt nicht, was ich da tun sollte. Und ich weiß, wovon ich rede. Aber ich gebe Ihnen mal Infomaterial mit, dann können Sie sich ja melden, wenn Sie WIRKLICH etwas Operationswürdiges an sich finden… Aber aktuell… ist das viel zu früh bei Ihnen….“ „Ahja?“ Ich war echt verdutzt und ein wenig verunsichert. War da etwa so was wie „gestörte Selbstwahrnehmung? Aber es sah doch blöd aus…. „Überlegen Sie mal. Claudia Schiffer, Tatjana Patitz, Kate Moss… was wären die OHNE Schlupflider? Aber die haben wenigstens richtige!“ Jau, so gesehen hatte er recht…. Ein wenig verärgert über mich selber trollte ich mich und mein Selbstbewußtsein war wieder hergestellt – ein klasse Arzt!

Der Blick heute in den Spiegel zeigte mir aber, dass die „Paar Jährchen“ jetzt definitiv vorbei waren. Schluß mit lustig. DAS ließ sich nicht schönreden. Nachher würde ich mal das Infomaterial suchen, jetzt mußte als erstes ein Notfallplan her. Vor einiger Zeit hatte ich mir mal nach einem Kongress, beeindruckend von den guten Studienergenissen, so ein galvanisches Wunderding gekauft. Ich hatte es auch toll gefunden, nur irgendwann waren die Spezialampullen alle, wie´s so geht.

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Durch Massage und Strom werden die Stoffe gut in die Haut eingeschleust. Verschiedene Programme und Geräte in verschiedenen Preisklassen ermöglichen gezielte Anwendungen… Ich habe das Gefühl, dass es zumindest helfen kann, die Haut praller aussehen zu lassen. Auch die Anwendung empfinde ich als sehr angenehm…

Das Ding war tatsächlich noch da, nur die Ampullen  fehlten natürlich. Nach einem Kaffee, war ich in der Lage, zu starten. Waschcreme, kaltes Wasser, guuut fühlte sich das an. Danach Enzympeeling Creme. Ein schönes Gefühl, mit dem weichen Pinsel. Und obwohl ich mich vorher ja schon gewaschen hatte, fühlte sich das nochmal ganz frisch und angenehm an. Nach dem Auftragen kamen zum ersten Mal wieder die Ströme zum Einsatz. Sanft kribbelte es, das „Faltenbügeleisen“ fuhr widerholt über die Hügel und Veriefungen wie ein gut gewachstes Snowbord den Hang hinunter. Meine Hand lenkte es fast automatisch und ich bedauerte, es so lange nicht benutzt zu haben. Mit viel frischem lauwarmen Wasser beendete ich die erste Elektro-Session und danach kam mein altbewährtes Feuchtigkeitsserum, das schon lange Einzug in mein tägliches Morgen- und Abendritual gefunden hatte. Meine Haut sog es gierig auf. Schon war die ganze Feuchtigkeit weg, bevor ich das Elektrowunder zur Anwendung bringen konnte. Heute brauchte die Haut mehr.

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Aloe vera. Eine anspruchslose Kakteengattung. Ein Blatt wird abgeschnitten, der Rand entfernt und dann das Blatt in der Mitte durchgeschnitteen, dass man das vordere und hintere Blatt mit einer Gelschicht bedeckt erhält. Damit kann man gut eine Gesichtsmassage durchführen oder bei leichten (geschlossenen )Verbrennungen rasche Linderung erfahren.

Noch mehr. Also zog ich ein weiteres Register aus meiner Trickkiste. Seit unserem Fuerteventura-Urlaubs war ich stolze Besitzerin einer Aloevera-Pflanze, die sich wider Erwarten bei mir sehr wohl fühlte und sich sogar schon vermehrt hatte. Ein taffes Pflänzchen, auch bei Verbrennungen und Schürfungen (besonders auch bei Kindern) sehr effektvoll. Hatte auch den immer gern gesehenen Natur-Touch. Jetzt also für die Gräben, die ausgesehen hatten, also ob ein Bulldozer durch den Matsch gefahren war…

Aber der Spiegel wurde zusehends gnädiger – Gott, Kosmetik und Zauber-Bügeleisen sein Dank… Also Aloe aufgeschnitten, hingebungsvoll das Gesicht massiert und die mittlerweile zu Linien gewordenen Fältchen bearbeitet… Meine Haut „trank“ auch das Aloe-Gel wie ein Läufer, der gerade die halbe Sahara durchquert hatte. Meine Aloe ist aber dank meiner liebevollen Pflege und gelegendlichen Unterhaltungen (das hatte ich, wenn vielleicht auch ein wenig obskur, von Prinz Charles gelernt) sehr reichhaltig und so konnte ich doch noch einmal das Zauberteil zum Einsatz bringen. Dieses braucht nämlich immer etwas Feuchtigkeitsglibber, sonst „kriechen“ die Ströme nicht. Danach noch meine übliche Morgencreme -Voila. Der Teint schon etwas besser, Nessy war wieder, wenn auch ein wenig farblos, in den Spiegel zurückgekehrt.

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Produkte für ein frisches Makeup in der „kühlen“ Farbpalette. Die Wimperntusche hat eine neuartige Bürstchenform, mit der man den äußeren Wimpernrand relativ schön nach oben biegen und die Wimpern seperieren kann. Auf Puderfinish habe ich bewußt verzichtet, da die Haut an diesem Morgen sehr empfindlich und trocken ist. Durch das Makeup ist das Hautbild ebenmäßiger ohne zugekleistert zu sein. Puder würde ich aber benutzen, wenn das Makeup lange halten soll und/oder das Gesicht sehr matt wirken soll.

Ich entschloß mich, dem etwas gelblichen Teint mit frischen Rosé und ins Lila gehenden Farben aufzupeppen, unter das Auge kam ein schwach aufgetragener Kajal, mein Lieblings-Schmetterlings-Mascara… und ich war im großen und Ganzen wieder mit dem Spiegelbild versöhnt. Zumindest heute hatte ich keine Lust, die Prospekte des Schönheitstyps zu suchen. Vielleicht irgendwann einmal, wenn´s gaanz schlimm wird! Ein paar Fältchen oder Schlupflider werfen mich nicht mehr so schnell aus der Bahn. Schließlich bin ich auch innerlich „gereift“. Aber die Sonnenbrille vergess´ ich trotzdem nicht mehr! Schließlich muss man das Schicksal rotz allem nicht herausfordern,,,

So, genug gepflegt und geschmiert! jetzt  wünsche ich Euch allen einen  mehr oder weniger gepflegten ( jeder wie er wil) aber auf alle Fälle wunderschönen Tag, Eure Nessy

Wenn Ihr noch mehr zu dem Thema lesen wollt, bitteschön, da hätt´ich noch was…

http://happyhealthytrendy.com/2014/12/28/vitalitat-und-mode-fur-junggebliebene-fit-und-schick-auch-mit-uber-50/

oder auch

http://happyhealthytrendy.com/2015/08/30/was-hat-das-frauenthema-pco-syndrom-mit-einem-langen-leben-auch-fuer-maenner-zu-tun-ursachen-symptome-behandlung-und-neue-erkenntnisse/

oder auch

http://happyhealthytrendy.com/2015/08/05/ueber-falten-schoenheit-und-was-im-leben-wichtig-ist/

Veröffentlicht von

Ich bin jemand, der meist positiv und neugierig durchs Leben spaziert. Mich fasziniert das Alltägliche wie auch das Besondere und ich bin dankbar, mich mit den schönen Dingen des Lebens wie mit meiner Familie, Pferden und Hunden, Natur und Medizin beschäftigen zu dürfen. Ich bin eine kleine Fashionista und schreibe und zeichne gerne .. Diese Themen lebe ich auch auf meinem Blog "happinessygirls" aus... Hello, I´m a girl with lot´s of interests: Not only fashion, beauty and lifestyle but also family, animals, medicine , writing, reading and riding.

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