Hallo Ihr Lieben!
Soo, also, Ihr wolltet meine Weihnachtsdeko sehen. TatsĂ€chlich haben mir liebe Leserinnen geschrieben, dass ich dieses Jahr noch gar nicht meine Deko richtig gezeigt hĂ€tte …


Bestimmt habt Ihr auch schon wunderschön dekoriert und ich persönlich komme da sicher nicht heran, aber wenn Ihr meine neuesten Deko-.SchĂ€tzchen unbedingt sehen möchtet, dann schlage ich Euch den Wunsch natĂŒrlich nicht ab und fĂŒhle mich geehrt!
Seid Ihr einverstanden, wenn ich dass so ,,nebenbei“ mache?

Deko ist ja auch wieder so eine Sache. WĂ€hrend die einen in ,,Kitsch“ schwelgen, lehnen ,,Pragmatiker“ zuweilen jegliches Deko-Element in ihrem Zuhause ab. Habe ich erwĂ€hnt, dass es hier tatsĂ€chlich einen deutlichen Unterschied zwischen Frauen und MĂ€nnern gibt? Was wieder ein Beweis mehr dafĂŒr ist, dass MĂ€nner und Frauen einfach nicht gleich ticken, was gar nicht negativ gemeint ist.
Denn ich weiĂ, dass bei solchen Aussagen gleich wieder viele meiner geschĂ€tzten, kritischen Leser auf die Barrikaden gehen und mir anhand rĂŒhrender Beispiele das Gegenteil beweisen wollen. Ist okay. Sicher gibt es tolle MĂ€nner, die wahre Deko-Genies sind und Frauen, die Deko hassen aber ist dass die Regel? Also. Und noch etwas. Viele mĂ€nnlichen ,,Dekorateure“ wie, Designer, Hairstylisten und Innenausstatter fĂŒhlen sich zu andern MĂ€nnern hingezogen. Nein, dagegen habe ich auch wirklich nix, nur ist das eben ĂŒberzufĂ€llig hĂ€ufig so. Ja, die Natur hat Frauen einen gröĂeren Nestbautrieb gegeben, die Eigenschaft, viele Dinge ,,sĂŒĂ“ zu finden und mit einem innerliches EntzĂŒcken ausgestattet, wenn zwei Farben besonders gut zusammenpassen. Denn Deko lösen bestimmte Emotionen aus. Ein ,,Zuhause“-GefĂŒhl der Sicherheit und des Luxus. Denn Deko kann sich nur leisten, wer genug zu essen hat …


Deshalb gefĂ€llt uns an Weihnachten auch ,,Geschichten so gut wie eine Weihnachsgeschichte von Charles Dickens mit dem schrecklichen ,,Ebenezer Scrooge“, der sich zum Schluss zum guten wandelt, oder dem armen Aschenbrödel, dass dann ihren Prinzen bekommt (,,Drei NĂŒsse fĂŒr Aschenbrödel“ mit dieser eingĂ€ngigen Schnulz-Musik von Karel Svoboda und dem soo schönen Achenbrödel, gespielt von der unvergleichlichen LibuĆĄe Ć afrĂĄnkovĂĄ, Ihr wisst schon, oder?) TrĂ€ume, die man trĂ€umt, Heldinnen, die als Kind meine Posterwand zierten … Ach so, Posterwand kennt Ihr nicht? Also an die jĂŒngeren unter Euch: Als ich 10 war, begann ich, wie Millionen anderer Kids dieser Zeit auch, Bilder aus einschlĂ€gigen Zeitschriften an meine Wand zu kleben.

Das Blöde war, dass man zu dieser Zeit gerne diese unsĂ€glichen Rauhfaster-Tapeten die WĂ€nde ,,zierte“. Wenn man dann den Starschnitt entfernte, gabs diese hĂ€sslichen Löcher, weil die Tapete am Tesafilm haften blieb, wenn man sie abzog… Weshalb man schnell ein anderes Bild draufpappen musste, sodass am Schluss kaum mehr Tapete ĂŒbrig war und ich so inmitten putziger Ponies, Pierre Brice und Brooke Shields nĂ€chtigte ohne Hoffnung, diese Gesichter, die jede Nacht auf mich herabblickten, je wieder loszuwerden! Aber so ganz stimmt das natĂŒrlich nicht, denn eines Tages waren sie alle fort und die Wand quietsche-entchen-gelb! Das Auge bekam sofort Augenkrebs, wenn man diese Wand lĂ€nger als den Bruchteil einer Sekunde betrachtete und so konnte man auch die Tapetenlöcher nicht mehr erkennen, die sich irgendwo unter der grellen Farbe versteckte. Eine ziemlich unsanfte, aber doch recht wirkungsvolle Methode …


Aber kommen wir zurĂŒck zu Weihnachten. Ich bin tatsĂ€chlich ein wenig ,,weihnachtlich verarmt“. Manchmal wĂŒnsche ich mir, ich könnte, wie frĂŒher, als Kind durch den Schnee stapfen, den oft von Dezember bis MĂ€rz, von wenigen Ausnahmen abgesehen, lag. Ich liebte diese weiten, weiĂen Felder, ĂŒber die der Wind pfiff … Ich schwitzte mit meinen Langlauf-Ski ordentlich, denn natĂŒrlich hatte niemand eine Loipe prĂ€pariert, wie das meist in den Ski-Gebieten der Fall ist! Oder wenn ich, wie in ,,3 NĂŒsse fĂŒr…“ – Ihr wisst schon, durch den Winterwald ritt. Vorzugsweise ohne Sattel auf meinem Haflinger-Pferdchen, weil dann mein Allerwertester schön warm blieb. Und welches Trauerspiel, wenn die weiĂe Pracht dann just vor Weihnachten einfach wegschmolz und wir durch den Regen zum Krippespiel, bei dem wir selbstverstĂ€ndlich mitwirkten, in der Kirche liefen. An Weihnachten gehen wir schon lange nicht mehr in die Kirche. Auch nicht an Ostern oder sonstwann. Ehrlich gesagt, bin ich sogar (jetzt ist es heraus) aus der Kirche ausgetreten. Wenn man bedenkt, was die Kirche frĂŒher fĂŒr uns Kinder bedeutet hat, ist es eigentlich schade. Denn nichts hat diese LĂŒcke fĂŒr unsere Kinder schlieĂen können- Aber ich höre mich an, wie eine alte ,,Omma“, die mit ,,frĂŒher war alles besser“ andere langweilt. Obwohl heute natĂŒrlich, objektiv gesehen, vieles noch viel, viel besser ist. Wir haben in Deutschland alles, was wir brauchen, auch, was wir nicht brauchen (Corona-Keime besipielsweise), eine Rechtssprechung, die fĂŒr die Demokratie fast am besten auf der ganzen Welt eintritt und laswt not least das Internet, was uns Zugang zu einer unendlichen Menge an Wissen in kĂŒrzester Zeit beschehrt!












Wenn es schon drauĂen nicht schneit … 



Also machen wir diesmal wieder, 2020. doch einfach das Beste draus, freuen uns auf den (kleinen) Kreis der Familie, auf die gemeinsame Zeit, mit KĂ€sefondue und Tiramisu, lustige Geschenke, SpaziergĂ€nge und vielleicht wird ja sogar das ein oder andere Brettspiel gespielt und wenn auch nicht immer schön, so doch auf alle FĂ€lle inbrĂŒnstig gesunden!
Euch allen wunderschöne Weihnachten in Frieden, Gesundheit und Freude!
Eure Nessy




















Liebe Nessy, Deine schlichte Deko wirkt sehr elegant und trifft genau meinen Stil. NatĂŒrlich ist das Highlight Dein Wachhund, aber der Baum ist schön und die Geschenke sind zauberhaft verpackt. Hier ist noch nichts passiert, nicht mal PlĂ€tzchen, doch ab Mittwoch will ich spĂ€testens die Notbremse ziehen, um noch etwas Zeit fĂŒr Deko und Essen zu haben. FĂŒhl Dich herzlich gedrĂŒckt und hab ein wunderbares Weihnachtsfest â€
Danke Dir! Ja, eigentlich sind es zwei und sie freuen sich natĂŒrlich auch ĂŒber den (wenn auch dieses Jahr nur kleinen) Kreis der Familie mit den zusĂ€tzlichen StreichelhĂ€nden… Aber Deine zwei Fellnasen sind sicher auch schon neugierig, was heute so geschieht … Dir heute vor allem viel Freude an Weihnachten – mit oder ohne PlĂ€tzchen! Big Hugs, Nessy
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Liebe Nessy, Du machst das genau richtig. Deine Deko ist wunderschön und so stimmungsvoll. Die festliche Zeit im kleinen Kreis genieĂen wir anders aber wir genieĂen sie.
Ich wĂŒnsche Dir und Deinen Lieben, Mensch und Tier, ein wunderschönes gesundes Weihnachtsfest, von Herzen Tina
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Ich wĂŒnsche Dir ein erholsames und friedliches Weihnachtsfest. In diesem Jahr wird Weihnachten sehr ruhig und nur im engsten Familienkreis stattfinden. Das Jahr werde ich ebenso ruhig zusammen mit meinem Mann ausklingen lassen. Ein paar Tage Urlaub vom Homeoffice werden gut tun.
BG und bleib gesund
Sunny
P.S.: Ich habe Deinen Kommentar beantwortet.