!!! Bienen in Gefahr !!!

Hallo Ihr Lieben,

mein Schwiegervater ist Imker. Deshalb bin ich schon ab und zu mit diesen possierlichen, manchmal auch ehrlich ein wenig fies stechenden Tierchen in Berührung gekommen. Einmal, als wir ihn besuchten, war ein Bienenkasten versehentlich zu nah am Haus abgestellt worden und sollte auf eine 10 Meter entfernte Mauer gestellt werden. Während er sich noch aufwändig in verschiedenen Schichten einhüllte wie Christo (ein Verpackungskünstler) seine Gebäude, habe ich ruhig mit den wenigen, possierlichen Tierchen, die am Flugloch herumlümmelten, gesprochen. Sie schienen wenig von mir beeindruckt zu sein und so nahm ich mir ein Herz wie auch den Kasten und stellte ihn langsam auf die Mauer. Als mein Schwiegervater beifallsheischend zur Tat schreiten wollte, hatte ich ihm leider seinen großartigen, mutigen Auftritt versaut. Allerdings will ich mich hier nicht mit Ruhm bekleckern, das war wirklich absolut kein Ding und jeder hätte es machen können. Dennoch bin ich seitdem in seiner Achtung stark gestiegen und komischerweise habe ich die Ehre, wie bei so manchen Menschen, fortan seine Kummertante zu sein…

Als solche wurde ich damals nur kurz darauf auch gebraucht. Allerdings konnte ich ihm leider, wie sich schnell herausstellt, in dieser Sache nicht wirklich weiter helfen… Eines Tages, es war im Jahre 2007, war er stark geknickt. Von seinen 24 Bienen – Völker waren im Frühjahr 7 verendet – wahrscheinlich an der Varroa Milbe gestorben, wie er meinte. ,,Komm, man kann sie ersetzen“,  sagte ich, während ich beobachtete, wie er die Bienen-Leichen ganzer Völker ins Feuer warf. Feuerbestattung, das war zugegeben schon irgendwie tragisch. Sicher war das ganze auch wirklich ärgerlich, aber er würde es überstehen. Ich bot an, mit ihm neue Völker zu kaufen. Doch da lachte er ein verbittertes, verzweifeltes Lachen, wie ich es von ihm noch nie gehört hatte. ,, Nessy, es geht mir hier nicht um meinen Bestand. Mir waren es sowieso zu viele Völker. Glaub mir, ich weiß schon, wie ich an neue Völker komme. Aber die Problematik geht viel tiefer!“ Und da setze er sich zu mir ans Feuer, sah in der Glut seine Bienen verbrennen und erklärte mir, wieso das für uns alle das Ende bedeuten könne. Übertrieben? Vielleicht. Aber des Nachdenkens auf alle Fälle wert! Aber lest selbst…

 

Ursachen

Bereits in Amerika waren große Teile der Bienenpopulation  verendet. Die alleinige Ursache  des progredienten Bienensterbens mit dem (vorläufigen) Höhepunkt 2006/7 ist bis heute nicht gefunden. Es waren und sind wohl viele Faktoren für den erschreckenden Rückgang der Bienenbestände, wie sie noch nie in der Geschichte seit der Neuzeit vorgekommen ist, verantwortlich:

Eine Schwächung des Immunsystems durch Monokulturen,

Bienen-Wanderungen durch den Imker über große Distanzen mit oft völlig anderen Bedingungen, sodaß die Biene Probleme hat, sich so schnell anzupassen,

Einzüchten neuer Arten, die nicht an die lokalen Umweltbedingungen gewöhnt waren und zudem Krankheitserreger wie eben auch die Varroa Milbe mitbrachten.

Unter diesen stressigen Bedingungen können die Könniginnen das Eier-Legen nicht lange  durchhalten, die Arbeiterinnen töten sie und wollen eine neune heranziehen. Weil das zu langen dauert, setzen die Menschen eine neue Königin ein. Da unter den stressigen Bedingungen, unter denen die Völker leiden, der Bedarf an Königinnen sehr hoch ist, werden  nun viele gezüchtet, damit man den Völkern bei deren Verlust schnell Nachschub liefern können. Allerdings ist die Variation des Erbgutes bei den  Zucht-Bienen sehr gering, oft werden  aus gleichem Erbgut hunderte von Königinnen gezüchtet. Mängel werden so 1:1 weitergeben und potenzieren sich… Mit dem Ergebnis, dass die Völker werden auch dadurch immer mehr geschwächt werden.

Dazu kommt die Anwendung aggressiver Insektenvertilgungsmittel

und die allgemeine Umweltverschmutzung…

 

Auswirkungen des Bienenrückganges

Die Auswirkungen betreffen nicht nur die fehlende Bestäubung der Pflanzen. Je nach Literatur sind 2/3 alle Nahrungsmittel bestäubungsabhängig. Früher übernahmen auch Wildbienen und Hummeln ca. 30% der Bestäubung. Heute sind sie fast verdrängt von aggressiveren eingezüchteten Arten. Dadurch ist der Großteil unserer Nahrung nur von einer Spezies, deren Bestand stark gefährdet ist, abhängig! Zudem kommt, dass  dadurch auch die Wildtiere keine Beeren und Nüsse mehr finden! Das ganze ökologische Gleichgewicht gerät immer mehr aus den Fugen…

Gibt es Wege aus dem Dilemma?

Die Frage ist, ob wir es noch rechtzeitig schaffen könnten, Abhilfe zu schaffen!

Wichtig wäre es, sofort auf Monokulturen zu verzichten. Ein Riesen-Problem stellen z.B. die riesengroßen Mandelbaum-Bestände in Kalifornien dar! Bereits jetzt müssen 80% der Bienen in den USA im Frühjahr dorthin wandern, um die Mandelbäume bestäuben zu können. Das bedeutet einen enormen Stress für die Bienen, die nur mit Hilfe von Medikamenten diese Tortur (nur eine Sorte Blüten, weite Reise, Ansteckung durch sehr viele Bienen gleichzeitig, Aufnahme großer Mengen Pestizide) überstehen können.

Aber die ganze Landwirtschaft müsste ihre Produktionsweise verändern. Vor allem der Einsatz von Pestiziden müsste deutlich verringert werden, die Flurbereinigung der 70 er wieder z.T. rückgangig gemacht werden, wieder Hecken angepflanzt und die Böden vielfältiger genutzt werden.

Das Problem bei der Geschichte liegt in den enormen Kosten, die entstehen würden und der Rückgang der Erträge. Wenn man andererseits sieht, wieviele Lebensmittel überproduziert und weggeworfen werden, müssten sich meiner Meinung nach doch Wege finden lassen!

KONSUM-VERHALTEN

Und was können wir tun? Wir müssen, wenn wir uns nicht mitschuldig machen wollen, unser Konsum-Verhalten krass überdenken! Und da fasse ich mir auch selber an die Nase! Alles soll möglichst billig sein, Lebensmittel kaufen wir hauptsächlich in Billig-Märkten und schenken nachhaltig angebauten, etwas teureren Waren im Bio-Markt und anderen lokalen Erzeugern kaum Beachtung. Es ist doch eigentlich gar nicht soo schwer, auch lokalen Anbietern, die nicht ganz so billig produzieren können, eine Chance zu geben und die Waren zu bevorzugen, die saisonal wachsen.

GARTEN-ANBAU

Oft haben wir in unseren Gärten nur noch Zierpflanzen, nett anzuschauen und vielgepflegt und gedüngt. Aber wäre ein Umdenken nicht sinnvoller? Es gibt so tolle Arten, einen Garten für Flora und Fauna sinnvoll zu gestalten und zumindest ein paar Lebensmittel selber anzubauen! Wir hatten früher , wie alle im Dorf, einen riesigen Gemüsegarten und fast alles Gemüse, was auf meinem Teller landete, war selbst angebaut. Gelohnt hat es ich schon damals kaum, aber das war meinen Elten egal, sie haben sich immer an ihren vollen Tiefkühltruhe erfreut und ein Stromausfall war eine Katastrophe! Aber wir haben auch eingekocht. Tagelang war die Küche ununterbrochen in Benutzung, wenn die Bohnen und Beeren geerntet wurden! Hunderte von Einmachgläsern standen im Keller…

URLAUB

Mehrmals im Jahr setzen wir uns in den Flieger, wobei die Flugzeuge  Kerosin in die Luft ballern, um uns in den fernen Ländern in wasserverschleudernden Ressorts an die gedeckten Tische setzen und uns der Völlerrei widmen. In Portalen im Internet erdreisten wir uns, uns bei überfüllten Buffets, mit allen nur erdenklichen Speisen, noch zu beschweren, dass es uns nicht schmecke! Dabei heizen wir die Anbieter noch an, noch mehr Angebote aufzutischen…

Auch ein Urlaub in Deutschland, vielleicht sogar an einem Ort, an dem man etwas Sinnvolles lernt, wäre ja möglich . Mein Traum wäre es, Strukturen zu schaffen, in denen Menschen im Urlaub wieder zusammenkommen würden, etwas erleben und schaffen könnten. Anstatt sich immer mehr Dinge einfach anzuschauen und dabei selber eigentlich nichts zu tun.. Vielleicht muss man nicht jedes Jahr eine Flugreise machen, sondern sich sinnvolle Alternativen überlegen. Es gibt ja wirklich schon tolle Angebote, auch hier in Deutschland…

Als der Artikel veröffentlicht wurde, hat mir die Imkerin Heidi einen tollen Kommentar mit weiteren Vorschlägen geschickt, den ich Euch hier auszugsweise noch direkt weitergeben möchte! Danke noch einmal, Heidi1

,, …  Wichtig ist … einfach los zu legen . Unseren unwissenden Mitmenschen ein Vorbild sein und ihnen zeigen wie leicht es ist etwas Gutes zu tun . Das die meisten dazu bereit sind , haben wir durch Sammelaktionen von Samentütchen die in Form von Spenden weiter gegeben worden sind ganz leicht hinbekommen . Diese Samentütchen bieten ausgesät und blühend so viel Bienenfutter , das der Gartenfreund begeistert sein wird , wenn ihn die Bienen besuchen .
Alleine mit dieser Idee haben wir ganze Blühstreifen mit Wildblumen in unserer Stadt geschaffen das es eine wahre Freude ist , wenn alles blüht ….“

 

Ausblick

Ist es schon zu spät?  Ich hoffe nicht! Was auf uns zu kommt – wir werden uns damit abfinden müssen. Ob wir daran sterben, oder an etwas anderem, wissen wir nicht und können es auch nur in unserem kleinen Rahmen beeinflussen. Ihr könnt diesen Artikel teilen oder rebloggen, oder selber einen besseren schreiben. Wichtig ist, dass wir nicht dahin verfallen, mit Schuldzuweisungen um uns zu ballern. Viele sind groß darin, zu kritisieren. Aber das bringt nichts. Jeder sollte schauen, was in seinem Rahmen machbar ist, um die Situation zu verbessern. Die Bienen sind auch nicht das einzige Problem, dass unsere geschundene Erde schultern muß… Unsere Augen müssen auch bei anderen Problemen hinschauen! Und oft greifen sie auch ineinander… Denken wir daran: WIR sind ein Teil von ihr!

Gehört dieser Artikel auf meinen HAPPY-Blog? Ich denke, schon. Man kann nicht glücklich sein, wenn man das Unglück nicht kennt  – denn dann kennt man auch nicht das Glück, das wir momentan haben! Dass es (noch) Bienen gibt… und wir  in einer Welt des Überflußes leben dürfen! Wäre es nicht sehr undankbar, da nur unglücklich zu sein? Wir dürfen  trotz den Problemen, mit denen die Erde zu kämpfen hat, glücklich sein! Aber bitte, macht die Augen nicht zu, sondern tut Euer möglichstes, das Glück zu erhalten!

Unten hae ich noch einen sehr guten Film und ein wenig Info  für Euch – wobei das Internet natürlich voll davon ist! In diesem Sinne wünsche ich Euche einen wunderschönen Frühling und dass Ihr Euch noch lange am Summen der Bienen und an den Blüten, die sie bestäuben, erfreuen könnt…

Alles Liebe, Eure Nessy

 

Das Geheimnis des Bienensterbens  (Video)

Bienenleben und Bienensterben – von Varroa destructor bis zum Völkerkollaps

Veröffentlicht von

Ich bin jemand, der meist positiv und neugierig durchs Leben spaziert. Mich fasziniert das Alltägliche wie auch das Besondere und ich bin dankbar, mich mit den schönen Dingen des Lebens wie mit meiner Familie, Pferden und Hunden, Natur und Medizin beschäftigen zu dürfen. Ich bin eine kleine Fashionista und schreibe und zeichne gerne .. Diese Themen lebe ich auch auf meinem Blog "happinessygirls" aus... Hello, I´m a girl with lot´s of interests: Not only fashion, beauty and lifestyle but also family, animals, medicine , writing, reading and riding.

26 thoughts on “!!! Bienen in Gefahr !!!

  1. Das hast Du superklassetoll erklärt, liebe Nessy. Mein bestes Kindheitserlebnis reicht zurück irgendwie in mein viertes Lebensjahr. Mein Opa hat mich eingepackt in einen Imkerhut – also ich steckte da bis zur Taille drin (DAS wäre mal ein toller Modepost 😉 ) und wir haben „geerntet“- er mit viel Rauch und zupacken und ich mit großen Augen und den Honig aus den Waben geschleudert. Ehrlich, sooo guten Honig habe ich nie wieder gegessen.
    Ansonsten geht das, was Du schilderst und hinterfragst voll in die Richtung, die mein zweiter Blog aufgreifen wird: Minimalismus und Nachhaltigkeit. Wir blenden täglich sovieles aus, das Bienenproblem gehört dazu. Und klar gehört ein Beitrag, der für mehr Nachdenken, Handeln und eine bessere Welt plädiert auf Deinen Blog.
    liebe Grüße von der mondgöttin 😉 (die grad extrem verrotzt ist)

    1. Danke für den tollen Kommentar. Da bin ich gespannt auf Deinen zweiten Blog. Warum machst Du eigentlich zwei? Ich hatte auch eine Zeit einen Zweit-Blog (Medizin) mitlaufen. Das war mir aber dann ehrlich zu viel ! Aber Du hast sicherlich Deine Gründe! Alles Liebe , Nessy

      1. Seelenfunkeln hab ich vor nem halben Jahr angefangen – ist mein allererster Blog – und war von vornherein zum Üben gedacht. Die Themen sind ja breit gefächert, aber hauptsächlich eigene Befindlichkeiten, Erlebnisse, Prinzipien, philosophische Fragen und n bisschen eigene Prosa – da passte auch das Heel-Thema rein.
        Der 2. Blog ist enger ausgelegt, betrifft aber gleichzeitig viele Bereiche. Geht um Minimalismus und Nachhaltigkeit, die ich dann im (noch nicht) eigenen Garten, veganer Küche, Denkweise/Einstellung und im Rest des Haushalts bearbeite. Gerüst ist schon da, wenn Du schauen willst: http://www.einfacher-leben.com . Ich hab anfangs jeden Tag einen Beitrag auf Seelenfunkeln veröffentlicht, das ist runtergefahren auf 2-3 die Woche und beim leichterleben werd ich ebenfalls 2-3 die Woche bringen. Dann passt es. Und ja, der Minimalismus-Blog werd ich auch Seomäßig geschrieben und ich hoffe da irgendwann auch auf ein paar Einnahmen durch Affiliate Links. Aber wer weiß jetzt schon, wie sich das entwickelt.
        Einen schönen Tag für Dich,
        Andrea

  2. Du hast mit allem recht und ich wußte es schon, da ich mich seit 2002 mit dem Bienenproblem beschäftige. Damals war der extrem heiße Sommer in Europa und die Bienen litten darunter, sammelten kaum Blütenpollen. Trockenheit setzt nicht nur den Pflanzen zu, sondern auch den Insekten. Die anderen Faktoren wie Pestizide usw. erschweren nur die Bedingungen. Honig kaufen wir seit damals nur Bio und auch nicht gemixten Biohonig, sondern von einem Volk gesammelt. Er ist laut Untersuchungen kaum besser als herkömmlicher Honig, aber es geht darum die natürlich gehaltenen Bienenvölker zu schützen. Das Problem mit den Mandelbäumen in Kalifornien hat sich auch schon reduziert, weil bereits 20 Prozent aller Mandelbäume gefällt werden mussten, da die Betreiber keine Genehmigung bekamen das benötigte Wasser dafür zu entnehmen, weil die Städte Las Vegas und Los Angeles dieses dringend für seine Bevölkerung benötigte. In China werden schon seit Jahren die Blüten von Menschen bestäubt weil die Bienenvölker stark gefährdet sind und die Logistik in Asien keine Bienentransporte zulassen. Sollte also die Umweltverschmutzung so weiter gehen, kann bereits ein harter Winter die Völker so dezimieren, dass die Ernsten so massiv zurück gehen, dass wir dann die Obstpreise am Markt nicht mehr bezahlen wollen oder können. Da wäre dann teurer Honig wirklich unser geringstes Problem.

    1. Danke für Deinen guten Kommentar und die zusätzlichen Infos! Das alles ist, ehrlich gesagt, so verrückt, dass einem der Mund offen stehen bleibt! Manchmal ist die Menscheit wirklich bei ihren Entscheidungen so bescheiden, dass ich, wäre ich ein Alien und würde das Fernsehen von der Erde auffangen, diese nicht als einen Planeten mit intelligenten Lebewesen einstufen würde… Aber das bleibt natürlich unter uns 😉 Alles Liebe und einen wunderschönen Tag! Nessy

      1. Ehrenwort liebe Nessy, ich werde keinem Außerirdischen etwas sagen, was die sowieso nicht schon wissen. Ich bin Deiner Meinung, dass unsere Intelligenz überschaubar ist 😉 Dir einen wunderbaren Tag 🙂

  3. Liebe Nessy , solche Posts stimmen mich immer sehr nachdenklich. Aber es ist wichtig nach- und umzudenken. Danke hierfür.
    Wünsch Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina

  4. Danke für diesen tollen Beitrag, den hoffentlich viele lesen und uns daran erinnert, wie sehr wir unserer Welt durch unser eigenes Konsumverhalten schaden.

    Die „Großen“ werden sich davon leider nicht beirren lassen und weiterhin ihre wirtschaftlichen Interessen verfolgen, denn es ist ihnen egal, was „morgen“ ist. Stichwort z.B. : Klimawandel.

    Minimalismus und Nachhaltigkeit sind auch für mich zwei Lebensprinzipien geworden.

    Ich grüße dich herzlich,
    Anna-lena

    1. Das sind doch wirklich gute Voraussetzungen, was Dich betrifft! Wir können eben hauptsächlich für uns agieren… Das Problem ist, dass die Legislaturperiode nur 4 Jahre ist und jeder Politiker schnell sichtbare Ergebnisse vorweisen muß. Ein Kardinalfehler! Man kann in so kurzer Zeit nur Makulatur betreiben und keine langfristigen Pläne umsetzen! Umwelschutz sieht man nicht, Straßen und Blumen am Straßenrand schon! Also werden lieber weiter Straßen gebaut und Blumen und Kunstwerke in der Stadt platziert, weil man das sieht. Davon gibt es mittlerweile überall genug, trotzdem verschlingt das Millionen. Allerdings werden beim Bau oft so billige/fehlerhafte Materialien eingesetzt, dass man nach 2 Jahren schon wieder rennovieren muß. Das schafft Arbeitsplätze, ist aber trotzdem soo vermeidbar. Wie vieles andere… Wenn man nur ein wenig nachdenken würde… Aber das ist ja leider wieder alles nicht so einfach… Alles Liebe, Nessy

  5. Das macht nachdenklich. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir genug Lebensmittel auf den Tisch bekommen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mit meiner Oma auf dem Hof saß und Bohnen schnippelte oder Erbsen pulte. Unser Keller war voll von Eingemachtem. Nach und nach wurde der Nutzgarten immer weniger, weil keiner mehr Zeit und Lust dazu hatte.

    Liebe Grüße Sabine

    1. Liebe Sabine, danke für Deinen Kommentar! Ja, genau so war das bei uns auch. Vor ein paar Tagen bin ich dann in den Baumarkt gefahren und habe ein paar Samen gekauft, die wir gestern in 8 kleinen Holzkistchen ausgesäät haben. Mein Sohn, der gerade Ferien hat, war mit Feuereifer dabei. Auch, wenn er unbedingt Männertreu und Astern haben wollte. Hat er natürlich auch bekommen… Bei uns im Garten haben wir unheimlich viele Schnecken, die mir sogar die ganzen Primelchen in zwei Tagen abfressen. Bei meinen Eltern haben wir sie abgelesen und gekocht. Das finde ich aber ekelig, Schneckenkorn auch. Nachts aufstehen und sie in den Wald tragen, wäre eine Lösung…Ja, geschenkt ist nix! Alles Liebe, Nessy

      1. Hallo Andrea! So sieht´s aus! das ist mir dann aber doch zu viel… Übrigens ist mir was Blödes passiert! Dein Kommentar über Deinen neuen Blog ist aus Versehen im Papierkorb gelandet! Sei so lieb und schick ihn mir noch einmal, falls das geht! Ich war gerade dabei, ihn ausreichend zu loben und dann kommt mein kleiner Hund auf irgendeine Taste. Dann wollt ich „rückgängig machen“ anklicken, hopst er wieder drauf! Vor allem den Link, damit ihn auch meine anderen Leser sehen können! Der Blog ist eine sehr gute Idee. Unsere Generation hat das Aufkommen des Internets und damit ein unerschöpfliches, paradiesisches Warenangebot kennengelernt. Das wird uns nun zuviel und man besinnt sich auf wahre Werte… Die ,,Kommerzialisierung des Minimalismus“ finde ich auch eine interessante Idee! Da bin ich sehr gespannt! Alles Liebe, Nessy

      2. Hi Nessy, kein Problem für Dich 😉 . Für mich schon, weil ich den nicht wieder herstellen kann. Aber wenn Du oben im Browser Deine Blogadresse eintippst und weitermachst mit /wp-admin landest Du auf Deinem dashboard. Dort kannst Du auf Kommentare klicken, dann auf Papierkorb und besagten Kommi wieder aktivieren 🙂 . Versuchs mal. Ansonsten muss ich das auf morgen verschieben. Hab gleich noch Termine.

  6. Bienen gehören auf jeden Fall geschützt! Nicht auszudenken, gäbe es sie nicht mehr … Genauso wie die Spinnen, auch wenn es eklig klingt, aber sie vertilgen einen immensen Teil der Insekten. Wäre das nicht so – na dann hurra!
    Wünsche einen schönen Freitag!

      1. Übrigens habe ich meinen Beitrag zwecks „Mode/Kleidung“ unter meine Optionsleiste eingereiht. Werde dieses Thema sicher noch in Zukunft ausbauen, sollte ich eine neue Kreation oder Interessantes oder Brauchbares für mich entdecken. Dieser Beitrag betrifft nur meine Person, was ich für mich an Kleidung bevorzuge, das ist nicht allgemein bezogen!!! LG!

  7. Ich bin Imkerin , Honigprüfer und Pressewart im Imkerverein . Und bekomme natürlich hautnah mit was passiert . Und kann wirklich sagen , das wir alle die Möglichkeit haben etwas für unsere Umwelt zu tun . Wichtig ist … einfach los zu legen . Unseren unwissenden Mitmenschen ein Vorbild sein und ihnen zeigen wie leicht es ist etwas gutes zu tun . Das die meisten dazu bereit sind , haben wir durch Sammelaktionen von Samentütchen die in Form von Spenden weiter gegeben worden sind ganz leicht hinbekommen . Diese Samentütchen bieten ausgesät und blühend so viel Bienenfutter , das der Gartenfreund begeistert sein wird , wenn ihn die Bienen besuchen .
    Alleine mit dieser Idee haben wir ganze Blühstreifen mit Wildblumen in unserer Stadt geschaffen das es eine wahre Freude ist , wenn alles blüht .

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und freu mich über diesen Post sehr
    Vielen Dank dafür
    und liebe Grüße Heidi

    1. Hallo Heidi! Willkommen auf meinem Block! Die Idee, Wildblumen zu sähen ist klasse! Das habe ich bei meinen Hilfe-Vorschlägen veräumt! … Gleichzeitig kann man auch einen kleinen Buddleia (Sommerflieder) pflanzen. Ihn lieben auch die Schmetterlinge, die sich immer zahlreich um ihn scharen – ein toller Anblick! Alles Liebe und auch Dir und Deinen summenden Freunden ;-)ein wunderschönes Wochenende! Nessy

  8. Wir haben in unserem Kleingärtnerverein einen „eigenen“ Imker, der auch (Klein-)Gärtner ist.
    So sind unsere Mitglieder in der komfortablen Lage, optimal bestäubte Pflanzen und Honig garantierter Herkunft von nachhaltig gehegten Bienen zu haben.
    Wie von den anderen Kommentatoren schon mehrfach betont, kann nicht oft genug auf das wichtige Thema der Bienenhaltung (im Besonderen) und der (Wild-)Bienenförderung (im Allgemeinen) hingewiesen werden.
    Dankbare Grüße aus dem Garten 🙂

    1. Danke Karo-Tina für Deinen tollen, interessanten Kommentar ! Ja, ich finde es auch sehr wichtig, immer einmal wieder auch ernstere Themen aufzugreifen! Alles Liebe, Nessy

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