Anti Aging / Ernährung : Wie man mit Studien an der Nase herumgeführt wird! Besserwisser oder besser wissend? Teste Dich selbst!

Hallo Ihr Lieben!

 

IMG_9493Wie Ihr wisst, bin ich ständig auf der Suche nach neuen Erkenntnissen, die dazu beitragen, unserem Körper die optimalen Voraussetzungen für ein glückliches, langes Leben zu bieten … Natürlich ist das A und O, dass wir ihn mit all jenen Stoffen versorgen, die er benötigt, um seinen Job möglichst lange und gut machen zu können ….

Die moderne Medizin hat sich in den letzten Jahren, nicht zuletzt durch die Verbreitungsmöglichkeiten des Internets, immens weiterentwickelt! Man hätte es nicht für möglich gehalten, aber alleine in den vier Jahren, in denen mein Blog besteht, konnte ich Euch von vielen neuen Erkenntnissen berichten, die auch an mir, hätte ich nicht akribisches Studium medizinischer Literatur betrieben, wahrscheinlich spurlos vorbeigegangen wären!

Immer noch kursieren jedoch viele Gerüchte, die mir Patienten im Laufe der Jahre aufgetischt haben und die eigentlich auf den ersten Blick ganz vernünftig klingen … Eine weitere Folge des ,,World Wide Web“ , in dem sich eben auch Fehlinformationen rasant verbreiten … Mein Tipp deshalb, wenn Ihr Euch zu einem Thema informieren möchtet: Lest immer mehrere Quellen und überlegt Euch, was logisch und vernünftig scheint! Doch auch damit kann man leicht in die Falle tappen! Findige Formulierungen versuchen uns, Bären aufzubinden! Hier müssen wir auf das Wörtchen ,,kann“ achten. Denn dann muss die Aussage keinesfalls bewiesen sein! Beispiel: ,,Medikament XY kann für einen ruhigen Schlaf sorgen!“ Kann, muss aber nicht! Beweise für die Wirkung gibt es bei so einer Formulierung meist keine! Oft lohnt es sich auch, nachzuforschen, woher der Urheber des Textes seine Informationen bezieht! Ich selbst mache mir oft die Mühe, Orginal-Quellen zu lesen. Aber auch bei deren Interpretation passieren oft Fehler! Zwei Beispiele, auf die ich schon öfters eingegangen bin, schildere ich Euch noch einmal :

1. In der PURE-Studie über Fette kam, entgegen bisheriger Studien heraus, dass Menschen, die mehr und gesättigte Fette aßen,  länger lebten … Warum war das so? Nicht weil viel Fett gänzlich unschädlich ist, sondern weil die Gruppe, die weniger Fett aß, aus Entwicklungsländer kam, wo der medizinische Standard und die Versorgung weit geringer ist, als in den Industrieländern! Dennoch sind manche Fette nicht so schädlich, wie bisher angenommen. Außerdem sind Fette auch lebensnotwendig  – wie überall kommt es auf das Fett und das richtige Maß an! Und das ist einer der wichtigen Punkte! Vieles ist eben nicht nur schlecht oder nur gut!

2. In der WHO-Studie über die Hormonersatztherapie wiesen Frauen, nach Erhalt von künstlichen Hormone eine höhere Sterblichkeit auf … Warum? Weil die Hormone, die sie erhielten, eben nicht identisch mit den menschlichen Hormonen waren, sondern vom Pferd stammten und die Dosierung ungünstig gewählt wurde! Heute hat man bei der Hormonersatztherapie ein Einnahmeschema und Kombinationen entwickelt, die wesentlich günstiger sind, sodaß sich die Nachteile relativieren und die Frauen meist viele Vorteile davon haben, wenn sie die Hormone, die die Natur zurückfährt und so das Senium einläutet ( in dem die Gefäße verkalken, die Knochen dünner und der Geist träger werden) ersetzen und so das Altern etwas hinauszögern können! Aber wehe, man informiert die Frauen über diese Tatsache! Nein, Hormone dürfen nur dann verschrieben werden, wenn sie unter Wechseljahresbeschwerden leiden … Natürlich kann man dennoch Hormone nicht ,,einfach so“ verschreiben und bei manchen Frauen machen sie auch keinen Sinn… aber das ist ein anderes Thema!

Lust euch selbst zu testen?

Deshalb habe ich mir einmal acht  Aussagen, die mir Patienten erzählt haben, herausgesucht, um euch damit zu konfrontieren! Denn wenn sich falsche Meinungen wie ein Lauffeuer verbreiten, kann das Fehleinschätzungen hervorrufen, die nicht nur überflüssig,  sondern auch schädlich sein können!

Sicherlich wisst Ihr ja Bescheid … Oder doch nicht? Für alle, die Spaß daran haben, ihren Kenntnisstand einmal zu überprüfen, habe ich einen kleinen  Test vorbereitet, der diese Aussagen unter die Lupe nimmt! Wisst Ihr die Antworten? Ansonsten findet Ihr sie  im Text unten! Und nun viel Spaß beim Knobeln!

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Der Ernährungs -,,Besserwisser“-Test

Besserwisser oder besser wissend – das ist hier die Frage! Viel Spaß dabei!

1. ,,Den Hauptanteil an einer guten Ernährung sollten ,,Sattmacher“ wie Brot, Nudeln und andere Weizenprodukte sowie Kartoffeln ausmachen!“

O wahr

O falsch

2. Die Ernährung sollte auf alle Fälle möglichst fettarm sein!

O wahr

O falsch

3. Gemüse sollte beim Mittagessen mindestens 1/4 der Nahrung ausmachen!“

O wahr

O falsch

4. ,,Eine gutes Schulvesper oder Bürofrühstück  kann zum Beispiel aus einem nicht zu süßem Getränk, einem Brot mit Wurst oder Käse und einem Stück Obst oder Gemüse bestehen, es darf auch einmal ein Ei, ein Joghurt oder ein Stück Schokolade dabei sein!“

O wahr

O falsch

5. ,,Eine vegane Ernährung  mit gesunder Rohkost, mindestens zweimal in der Woche Soja und ausgesuchten zuckerfreien Müslisorten mit Körnern ist für Kinder besser als eine ,,herkömmliche“ Nahrung , die neben Obst und Gemüse auch Nudeln, Eier, Fleisch und Fisch enthält!

O wahr

O falsch

6. Der Mensch braucht nicht unbedingt Eiweiß, wenn er sich vitamin – und mineralstoffreich ernährt!

O wahr

O falsch

7. Durch Übergewicht kommt es langfristig zu einer Senkung des Blutdruckes, worunter die Betroffenen leiden, weil sie dauernd müde sind. Dadurch bewegen sie sich noch weniger und der Energieverbrauch sinkt weiter, wodurch sie leicht noch dicker werden.

O wahr

O falsch

8. Der Tagesbedarf an Flüssigkeit beträgt etwa 1,5 Liter

O wahr

O falsch

 

Auflösung:

1. Falsch! Noch vor ein paar Jahren wäre diese Aussage nach der ,,Deutschen Gesellschaft für Ernährung“ richtig gewesen! Mittlerweile weiß man aber, dass wir weit weniger Kohlenhydrate brauchen, als bis dato angenommen, ja dass sie für eine Reihe von Erkrankungen mit verantwortlich sind. darüber werde ich nächste Woche Berichten! Die richtige Antwort wäre übrigens Obst und Gemüse gewesen!

2. Falsch! Der Fettanteil sollte zwar unter 30 Prozent der Ernährung liegen,  aber Fett ist auch lebensnotwendig, denn es wird nicht nur zur Versorgung mit Energie, sondern auch zur Aufnahme fettlöslicher Vitamine und zum optimalen Ablauf einiger Stoffwechselvorgänge im Organismus benötigt! Besonders profitiert der Organismus übrigens von einem hohen Anteil an Omega 3 Fettsäuren, wie zum Beispiel in Raps- oder Fischöl!

3. Falsch! Mindestens ein Drittel wäre richtig! Als Faustregel gilt 5x ,,eine Hand voll“ Gemüse/Obst am Tag essen, in Amerika wird 8x empfohlen!

4. Wahr! Auch ein Stück Schokolade ist erlaubt! Wichtig ist Gemüse oder Obst, Eiweiß in gewünschter Form und ein Getränk. Liegen die Zutaten allerdings relativ schwer im Magen, lernt und arbeitet es sich nicht sonderlich gut! Besser sind also für die Zwischenmahlzeit Produkte, die nicht zu schwer verdaulich sind!

5. Falsch! Die Gefahr einer Mangelernährung ist bei veganer Ernährungsweise vor allem bei Kindern und Senioren relativ hoch. Gerade ein Mangel an B-Vitaminen und Eisen tritt relativ häufig auf! Deshalb ist diese Form der Ernährung aus medizinischer Sicht für die kindliche Entwicklung nicht optimal. Wird sie aber von den Eltern favorisiert, muß man sehr genau auf die Versorgung mit diesen Stoffen achten und eventuell Blutuntersuchungen durchführen, um gezielt durch Nahrungsergänzungsmittel ersetzen zu können, damit es nicht zu einer Unterversorgung mit Intelligenzminderung und vermindertem Wachstum kommt! Zweimal eine Sojaportion in der Woche ist auch bei einer Müsliportion täglich viel zu wenig, um den Eiweißanteil zu decken!

6. Falsch! Eiweiß ist der Baustein des Lebens, aus dem Erbinformation, Muskeln und Zellen bestehen! in der Vergangenheit wurde Eiweiß oft einen zu geringen Stellenwert eingeräumt! Deshalb benötigen wir für jedes Kilo Gewicht ein Gramm Eiweiß/Tag. Wenn man bedenkt, dass ein 150 g Schnitzel etwa 30g Eiweiß hat, eine Scheibe Gouda nur etwa 7 g und ein Ei nur 6 g ist das gar nicht sooo wenig!

7. Falsch! Bei Übergewicht steigt langfristig der Blutdruck, weil mehr Volumen durchblutet werden muss. Dadurch kommt es zu Organschäden (Niere , Herz Hirn)  kommen und auch lebensbedrohliche Krisen mit z.B. der Gefahr der Hirnblutung bei Platzen eines Gefäßes resultieren! Was hier zu einem Mißverständnis geführt hat, ist die  Tatsache, dass der Blutdruck nach der Nahrungsaufnahme sinkt, da der Magen stärker durchblutet werden muß, um die Verdauung voranzutreiben. Dies kann zu postprandialer (nach Nahrungsaufnahme) Müdigkeit führen!

8. Wahr! In den landläufigen ,,Ernährungspyramiden“ wird die aller unterste Stufe von dem Flüssigketibedarf mit 1,5  Litern pro Tag gebildet! Nebenbei erwähnt glauben  viele, dass der Organismus deutlich mehr Flüssigkeit am Tag benötigt, was aber nur bei vermehrtem Flüssigkeitsverlust, z.B. beim Schwitzen oder bei Durchfall der Fall ist! Übrigens erhält der Körper auch durch Nahrung Flüssigkeit!

Und damit bin ich auch schon am Ende meines kleinen Ernährungsquizes angekommen! Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir berichtet, nach welchen Kriterien Ihr Eure Ernährung aussucht und/oder, wie es Euch bei dem kleinen Test ergangen ist!

Wenn Euch dieses Thema interessiert hat, gefällt Euch vielleicht auch der Artikel, den ich für nächste Woche  zur ,,Volkskrankheit Insulinresistenz“ vorbereitet habe! Er zeigt eine versteckte Krankheit auf, unter dem mittlerweile bereits jeder Dritte von uns leidet, meist ohne es auch nur zu ahnen …

 

Bis dahin und auch sonst wünsche Euch eine wunderschöne Woche,

Alles Liebe,

Eure Nessy

 

Weiterführende Literatur:

Revolutionäre Erkenntnisse über Fett – Ernährung durch PURE Studie

Die 12 wichtigsten Patientenfragen zum Thema Zucker mit Tipps und Hintergrundwissen …

Hallo Ihr Lieben!

unnamed (96)Natürlich kennt Ihr Zucker, werdet Ihr denken. Schließlich hat ihn ein jeder von uns schon mit der Muttermilch aufgesogen und seit der Verinnerlichung des erhobenen Zeigefingers der Frau Mama bei übermäßigem Zuckerkonsum ist die vermeintliche Schädlichkeit des Zuckers für niemanden mehr etwas neues.

Andererseits empfinden wir Zucker aber auch ,,für viele Gelegenheiten“ als  probates Trostpflaster ….

Ein Dopaminschub, durch Zucker ausgelöst und schon sieht die Welt wieder rosig aus, wenn wir gerade ´mal ,,mies drauf“ waren!

Für solche Belange ist der reine Zucker in manche Situationen, in denen es auf schnelle Energiebereitstellung geht, auch da!

So fühlen wir uns  schon innerhalb weniger Minuten nach Aufnahme leistungsfähig, positiv gestimmt und das Gehirn kann super denken. Nicht selten sieht man bei Prüfungen die Probanden ein Traubenzuckerstückchen nach dem anderen in den Mund schieben … Dass dies möglicherweise zu Übelkeit  führen kann, wird in Situationen, in denen es sofort auf eine optimale Leistung ankommt,  in Kauf genommen …

Eine tolle Sache, oder? Aber wie immer im Leben ist nichts einfach, was auch kompliziert sein kann….

Deshalb finde ich es wichtig, diesem ,,Zucker – Dilemma, was es leider nun einmal ist, einmal etwas genauer zu betrachten …

Eines gleich vorneweg: Alle Zucker gehören zu den Kohlenhydraten. Das sind chemische Einfach- oder Mehrfach-Verbindungen aus Kohlenstoff, Sauerstoff und Wasserstoff.

1. Welche Arten von Zucker gibt es?

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Raffinierter Zucker mir hohem Gyx Index

Die meisten Zucker, die wir zu uns nehmen, sind eine Mischung aus den drei Basiszucker Glucose, Fructose und Galactose.  Alle anderen Zuckerarten wie Saccharose oder Lactose basieren auf der Zusammensetzungen dieser dreier Einfachzucker. Den Blutzuckerspiegel erhöhen  allerdings alle Zuckerarten (außer Fructose).

  1. Zu den Einfachzuckern gehören Traubenzucker (Glucose) und  Fruchtzucker (Fruktose),
  2. Zweifachzucker sind  Kristallzucker (Saccharose)und Mischzucker (Laktose)
  3. und Mehrfachzucker sind z.B. Stärke und Zellulose!

2. Welche Bedeutung von Glucose in unserem Körper?

Glucose, die auch als Traubenzucker bezeichnet wird, ist der ,,Treibstoff“ unseres Körpers, ohne den gar nix läuft. Überall liest man, dass alleine das Gehirn am Tag 140 g davon benötigt. Allerdings kann der Körper durch die sogenannte ,,Gluconeogenese“ auch aus kohlenhydratreichen Lebensmittel wie Brot Kartoffeln und Obst, ja auch aus Fett und Eiweiß Glucose selbst bilden!

3. Wie werden Zucker/Kohlenhydrate aufgenommen und verarbeitet? Die Gummibächen-Band zeigt Euch den Weg…

Das Ganze habe ich im Folgenden in eine kleine Geschichte zum besseren Verständnis verpackt, wer es lieber pur mag, liest unten weiter…

Die Sugarboy Group….

Man muss sich das so vorstellen: Der Körper freut sich über einfache Zucker wie ein Veranstalter über eine Boy Band! Denn diese haben viele Fans, machen nicht viel Arbeit, müssen nicht aufwendig vorgestellt und aufbereitet werden, um eingelassen zu werden und liefert schnelle Energie, wie eben eine Band, die viele Klicks im Internet bekommt und der auf der Bühne alle zujubeln und (fast) ein jeder fühlt sich in  ihrer Gegenwart gut, weil sie ja sooo toll sind. Wobei auch die Boyband, ähnlich unseres Einfach-Zucker, nicht immer soo toll ist, wie man sich das anfangs vorstellt. Aber dazu später! Lassen wir sie erst einmal hereinkommen!

Da kommt sie also , die Shugar-Boy-Group in unserern Mund in  einer gut zu händelnden Zahl, sprich in dem kaugerechten Häppchen an. Noch 2-3 Autogramme äh Bissen – und das Publikum, also die Zunge, nimmt schon den süßen Geruch ihres Parfüms wahr und die Security sendet die Info an die Zentrale, das Gehirn, dass die Stars, also, die Leckerbissen im Anmarsch sind. Sofort wird die Info an den Magen weitergegeben: ,, Alles Supi, gleich kommen ein paar lecker Bübchen, äh Häppchen, mach´Dir keine Arbeit mit Formalitäten, lass sie ´rein in die ,,Veranstaltung des Körpers“, sie bringen uns viel Spaß!

Natürlich setzt der Produzent, auch genannt ,the brain“ das Gehirn, bei dem delikaten, süßen Geschmack und der frohen Erwartung  sofort Glückshormone frei und gibt  die Info an die Security im Foyer, dem Magen weiter, was da zu erwarten sei… Unsere Sugar-Boys kommt also, mit ihrem einzigen Kohlenhydrat, zügig ohne lange Wartezeiten ,,auf dem roten Teppich ohne große Formalitäten“ vorbei an den wartenden Fans, die auch zur Spezies der eher langsam verwertbaren Kohlenhydrate gehören, durch die Magenwand ins Blut. Dies wird sofort vom Produktionsbüro, äh, der,,zentralen Kohlenhydrat-Überwachungseinheit im Körper“, sprich, der Bachspeichedrüse registriert, die ständig dauf dem Schirm der Überwacheungskameras danach schaut, wo ihre VIP-Group sich gerade aufhält. Schließlich müssen die ,,Türöffner der Zellen„, die Insulin-Hormonmännchen in großer Anzahl rechzeitig vor Ort am Konzertsaaleingang sein, sprich an den Zellen sein, damit die Fans zurückgehalten werden und das die Sugar -Group möglichst schnell auf die Bühne äh, in die Zelle, kommt, damit sie dort ihre Energie loswerden und ein grandiosen Konzert hinlegen kann! Dadurch läuft das Geschäft natürlich supi, denn neue Investitionen können getätigt werden und die ganze Firma , äh unser Organismus am Laufen gehalten werden. Aber, nachdem ,,the brain“ das Gehirn alles abgecheckt hat, kommt ein wenig von dem Schotter, sprich der Energie des Zuckers  gleich nach Luxemburg, ähm, in die Leber, um dort für ,,schlechte Zeiten“ eingelagert zu werden

…und die ,,Normalo-Vollkorn-Bühnenarbeiter“

Kommen wir nun zu den  ,,Normalo“ Mehrfach-Kohlenhydraten, die mit der Nahrung als zum Beispiel als ein Gruppe Schicht-Arbeiter, z.B. Vollkorn-Schnittchen an den Eingang, äh zum Mund, kommen. Hier werden sie erst einmal ordentlich kontrolliert, äh,  gekaut, bevor sie auch nur in das Foyer, bzw. den Magen dürfen. Dann müssen sie sich erst einmal von ihren Straßenkleider trennen bzw. bleiben die  unverdaulichen Stoffe im Magen-Darmtrakt, bevor  bevor unsere Kohlenhydrat-Arbeiter, nach ihrer Arbeits- Bereichs-Karten aufgeteilt (aufgespalten nach Nährstoffen) werden, um sich erst dann durch die richtige Tür (dem richtigen Transportmechanismus durch die Magenwandwand) auf den Weg (der Blutbahn) zum Konzertsaal (zur Zelle) zu machen.  

Auch hier wartet nun von der Zentrale (der Bauchspeicheldrüse) abgestellte Insulin-Tür- Kontrolle-Männchen, um erst einzeln die Karten zu kontrollieren, bevor unseren Kohlenhydrat-Arbeitern die Tür geöffnet wird, um im Konzertsaal (in der Zelle) ihre Arbeit zu verrichten, sprich Energie abzugeben. Dabei kommt bei den Kohlehydrat-Schicht-Arbeitern natürlich nicht soviel auf einmal heraus und die Prozesse gehen langsamer vonstatten, wie bei der Sugar-Boy Group, aber dafür kommen sie ja auch jeden Tag und verrichten ihre Arbeit konstant und nicht nur einmal! 

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komplexere Kohlenhydrate in Haferflocken

So, alles Klar? Das Ganze nocheinmal in Kurzform: Die Komplexen Kohlenhydrate werden also im Mund zerkleinert, im Magen-Darm-Trakt gespalten und dann durch spezielle aktive und passive Transportmechanismen ins Blut abgegeben, um zu Zelle zu gelangen! Werden Kohlenhydrate bereits, wie oben beschrieben, als Einfach-Zucker verspeist, müssen sie nicht erst zerlegt  werden, was einen schnellen Anstieg des Blutzuckers verursacht. Dann wird das Hormon Insulin aus der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet damit es den Zucker in die Zellen schleusen kann! Viel Zucker in kurzer Zeit sorgt, im Gegenteil zu langsamer verwertbaren Kohlenhydraten, für viel Insulin, das ausgeschüttet wird.Dieses führt dann zu einer rasche Aufnahme des Zuckers in die Zelle, wo es verarbeitet wird und der Zucker als wichtiger Energielieferant für verschiedenste Zellprozesse dient.

Übrigens nehmen die Zellen der Leber einen Großteil des Zuckers auf. Sie bauen damit Zuckerspeicher für ,,schlechte Zeiten“. Diese können durch Glukagon wieder abgebaut werden. Darüber hinaus kann die Leber aber auch selbst Zucker herstellen.

Zucker wird zwar in den Nieren gefiltert, aber wieder vollständig zurück ins Blut aufgenommen, sodass der Harn normalerweise zuckerfrei ist.

Allerdings ist die primär gesteigerte Energie nach Glucose-Aufnahmen z.B. des Gehirns nur von  kurzer Dauer, dann sinkt die Konzentration ebenso rasch wieder ab… und das ist das eigentlich Blöde an der Sache  …

4. Was passiert, wenn der Blutzucker wieder abfällt?

Ist der Blutzucker (BZ) dann wieder niedrig – oft niedriger als vorher durch hohe Geldausgaben Insulinausschüttung bei raschen BZ-Anstieg –  schallt nun der Ruf durch den Körper – ,, Achtung, Energiemangel. Blutzucker niedrig“! . aktuell keine VIP-Veranstalungen mehr und dadurch fehlende Einnahmen, wird sich dran erinnert, dass ja noch in der Leber-Lounge ein paar DSDS-Mehrfach-Kandidaten, äh, Kohlenhydrate herumhängen, die man ja noch auf die Bühne zerren könnte, da sie ihren Vertrag noch nicht erfüllt haben! . Sofort schicht das Produktionsbüro der Bauchspeicheldrüse wird  der Gegenspieler des Insulins, die Glucagon -Türöffner, vom Produktionsbüro (der Bauchspeicheldrüse) nach draußen, um diese Kerlchen (Energieeinheiten) zur Produktion von Energie bereitzustellen…

Durch Glucagon kommt es so zur Neubildung von Glucose (Gluconeogenese). Dabei kann der Organismus Glucose aus anderen Stoffwechselprodukten (Lactat oder bestimmten Aminosäuren) unter Energieverbrauch aufbauen (bis zu 250 g Glucose am Tag in der Leber / Tubuluszellen der Nieren) . Zucker wird so aus  den vorhandenen Reserven mobilisiert . Gleichzeitig bekommt man aber, je nach werten auch Heiß-Hunger nach mehr Süßem …

Greift deshalb lieber zu gesunden Nahrungsmitteln mit komplexen Kohlenhydraten, die werden nur sehr langsam zu Zucker abgebaut und halten länger satt!

Ein Maß hierfür ist der sogenannte ,,glykämische Index“.

5. Was bedeutet der ,,Glykämische Index „(GI)?

Er gibt an, wie schnell und wie stark ein Lebensmittel den Blutzucker ansteigen lässt. Richtwert ist dabei Traubenzucker, der den stärksten Blutzuckeranstieg unter allen Lebensmitteln verursacht.

In unsererm kleinen Beispiel also, wie schnell und wie viele Fans unser Star zur Bühne bringt und so zu Gewinn umwandeln kann!

Enthalten Lebensmittel (z.B. Zucker, Weißmehlprodukte…)  viele schnell verwertbare Kohlenhydrate und  sind sie stärker verarbeitet, ist auch ihr GI höher. Auch die Zubereitungsart hat also Einfluss auf den GI. So haben Kartoffeln gekocht einen höheren Wert als roh.  Am schnellsten gehen die Kohlenhydrate aus Kartoffelbrei ins Blut über.

Generell kommt es bei Lebensmitteln mit komplexeren Kohlenhydraten , die länger zum Abbau benötigen, zu einer langsameren Ausschüttung  von Insulin mit konstanteren Blutzucker- und Insulinspiegeln. Ihr GI ist also niedriger.   

Das sind vor allem Lebnsmittel mit einem hohen  Ballaststoffanteil, wie Vollkornprodukte, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Buchweizen, Amaranth, Quinoa, Hirse- und Lupinen-Flocken, generell Gemüse aller Art, besonders Kohl und Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen und auch nicht zu süßes Obst, aber auch Lebensmittel , die viel Fett oder Eiweiß, enthalten!

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Leinsamen ist ein guter KH Lieferant, allerdings sollte es gequetscht sein, sonst  kann es schlecht aufgenommen werden.

Tipps gegen unerwünschte Nebenwirkungen wie Blähungen …

Allerdings vertragen manche bei einer plötzlichen Umstellung  die geballte Ladung an Ballaststoffen nicht. Gar plötzlich kommt es zur Bildung unerwünschter Nebel und Hochdruckgebiete, wo sie nicht sein sollten…

Damit man dem entgegenwirkt, habe ich Euch ein paar Tipps zusammengestellt:

Wichtig sind z.B. bei Hülsenfruchten und Kohlsorten genügend lange Garzeiten. Vielleicht sollte auch allzu blähennde Speisen bei Problemen anfangs gemieden werden, wenn einen Neigung zu Blähungen besteht. Außerdem sollte man langsam essen und sorfältig kauen, den übermäßigen Konsum kohlensäurehaltiger Getränke meiden und auch, wenn möglich Zuckerersatzstoffe wie Sorbit, Mannit und Xylit vermeiden. Bei starken, wiederkehrenden Blähungen kann man mit Simeticon-haltigen Produkten aus der Apotheke Linderung erfahren. Außerdem sollte man sich an seinen Arzt bezüglich einer Symbioselenkung  des Darmes wenden …

 

(Eine gute Tabelle mit sehr vielen Lebensmitteln habe ich hier gefunden, ohne Gewähr)

6. Wie geht der Abbau von Glucose im Körper vonstatten?

Das Ziel beim Abbau von Glucose (Glycolyse) ist die Energiegewinnung der Zelle. Je nach Abbauweg wird unterschiedlich viel Energie freigesetzt.

Die Glykolyse ist ein kataboler (abbauender), energieliefernder Stoffwechselweg, dessen Enzyme im Inneren der Zelle (Zytosol) vorkommt. Die Funktion ist der Gewinn von Energie durch den Abbau von Glucose zu Pyruvat. Dabei wird ein Molekül Glucose zu zwei Molekülen Pyruvat abgebaut. Die freiwerdende Energie (Oxidationsenergie ) wird durch die Bildung von ATP und von NADH gespeichert, da dies energiereiche Verbindungen sind, die Ihre Energie bei Bedarf abgeben können!

Der folgende kursiv gedruckte Abschnitt ist für die Bio-Chemie-Cracks unter Euch gedacht. Die anderen dürfen ihn getrost überspringen!)

Weiter geht es 

Je nach Schicksal des Pyruvats :

Über die Glycolyse, die oxidative Decarboxylierung, den Citratzyklus und die Atmungskette wird der Zucker entweder vollständig (aerob) zu Wasser und Kohlenstoffdioxid abgebaut, dabei wird Pyruvat wird in Acetyl-CoA umgewandelt, dieses wird im Citratzyklus zu CO2 und H2O oxidiert; NADH gibt seine Elektronen an die Atmungskette ab, an deren Ende die Reduktion von O2 und die ATP-Synthese stehen

(Der MetabolitAcetyl-CoA von Glucose wird bei einem Überangebot übrigens auch zur Fettsäuresynthese (Herstellung von Fett) genutzt.)

oder

  • anaerobe Glykolyse: Pyruvat wird von der Lactatdehydrogenase unter Oxidation von NADH + H+ zu Lactat reduziert, die Glucose wird dabei anaerob (ohne Sauerstoff ) zu Lactat durch Milchsäuregärung umgewandelt, setzt aber dabei weniger Energie frei.

Dabei werden die Glykogen-Speichers im Körper (v.a. in Leber und Skelettmuskulatur) aufgefüllt.

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7. Was kann den Blutzuckerspiegel außer, wenn man Zucker isst oder trinkt, noch beeinflussen?

1. Stress/Aufregung:Auch Dawn Phänomen genannt – Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol sorgen für einen raschen Anstieg! Klar, dass wir Energie brauchen, um in Gefahrensituationen schnell flüchten zu können. Denkt an die Spinne, die übers Bettlaken krabbelt. Wer möchte da nicht schnell aus dem Bett kommen? Dummerweise kann der Körper nicht abschätzen, ob wir gleich wirklich flüchten oder uns nur aufregen, weil uns jemand zum Beispiel furchtbar nervt … Flüchten wir aber nicht, muß der Körper die bereitgestellten ,,Fluchthelfer“ wieder  abbauen …

2. Medikamente, die den BZ beeinflussen, sind Betablocker und Diuretika, aber auch Antipsychotika, Phenytoin, Thiazid-Diuretika, Tacrolimus, Terbutalin und Cyclosporin.

3. Koffein: Kaffee, Cola, Energy Drinks verhindern vermutlich durch Koffein den Abtransport von Glukose aus dem Blut. Eventuell wirken sie auch über die Freisetzung von Stresshormonen (Cortisol, Adrenalin) blutzuckkersteigernd.

4. Infekte/Fieber: Auch dabei setzt der Köper Stresshormone frei.

5. Fett und Eiweiß: Diese können auch  zu Glukose umgewandelt werden. Zu einer Erhöhung des BZ-Spiegels kommt es 3-5 Stunden nach einer Mahlzeit.

6. Schlafmangel: Erhöht die Glucosetoleranz von gesunden Menschen

8. Schmerzen: z.B. Zahnschmerzen erzeugen Stress und erhöhen somit auch den BZ

9- Hitze: Wenn es heißer wird, wirkt Insulin generell schneller. Daher haben insulinpflichtige Diabetiker im Sommer öfter einen geringeren Insulinbedarf. Aber Vorsicht: Durch die große Hitze kann der Körper auch leicht austrocknen, und das führt wiederrum eventuell zu einem Blutzuckeranstieg.

10. Alkohol:  Bei mehreren Gläschen Wein oder einem 5er – Bierchen  kann es tatsächlich zur Unterzuckerung kommen! Der Grund dafür ist, dass in der Leber zuerst  Alkohol abgebaut wird und erst danach Traubenzucker ins Blut gelangt.

IMG_20858. Was passiert bei einem dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel?

Dadurch wird verstärkt Insulin ausgeschüttet, um den Spiegel wieder zu senken. Das

  • begünstigt zum einen die Bildung von Fettdepots und
  • kann zum anderen zu Heißhungerattacken führen und das Drama beginnt von vorne. Langfristig kommt es zu
  • Schädigung von Gefäßen und Nerven, dadurch Folgeerkrankungen wie
  • diabetischem Fuß,
  • Nierenschaden,
  • Herzinfarkt oder
  • Schlaganfall
  • bereits kurzfristige starke Ausschläge nach den Mahlzeiten beschädigen die Innenwände der Blutgefäße.
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Ein Törtchen aus Eischnee, Mandel und Träuble ist bezüglich seines Glyx.Index relativ günstig

9.Führt übermäßiger Zuckerkonsum zu Diabetes Mellitus?

Bisher konnte noch keine Studie eine Verbindung zwischen hohem Zuckerkonsum und Diabetes nachgewiesen werden. Dass Zucker also direkt für Diabetes verantwortlich ist, stimmt so nicht. Vielmehr konnte nachgewiesen werden, dass Fettleibigkeit (Adipositas) zu Diabetes führen kann. Allerdings enthält Zucker sehr viele Kalorien und kann so bei falscher Ernährung zu Übergewicht und dadurch zu einem erhöhten Diabetes-Risiko führen.

10. Was passiert bei Diabetes mellitus?

Dabei besteht ein Mangel an Insulin oder die Wirkung des Insulins an den Körperzellen ist eingeschränkt (Insulinresistenz).

Die Ursachen sind zum einen erblich (bei Typ I-Diabetes, der im Jugendalter beginnt) zum andern sind die Ursachen aber noch nich abschließend geklärt, dies gilt  bei Insulinresistenz (mangelndes Ansprechen der Zellen auf Insulin, d.h. Glucose wird nicht so leicht in die Zellen aufgenommen) bzw. dem Typ II-Diabetes, der sich nicht selten aus einer Insulinresistenz entwickelt und meist erst im fortgeschrittenen Erwachsenenalter auftritt. Allerdings können bestimmte Lebensgewohnheiten das Risiko für diese Entwicklungen erhöhen. Dazu gehören:

  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • unausgewogene, fettreiche Ernährung

Die Folgen dieser ,,Missstände des Körpers“ sind ein erhöhter Blutzuckerspiegel und Zucker im Urin. Kompensatorisch  produziert die Bauchspeicheldrüse zunächst vermehrt Insulin. Die Blutzuckerwerte sind zwar noch normal, allerdings ist der Insulinanteil im Blut außergewöhnlich hoch (gemessen am HBA1c-Wert, normal bis 6). Oftmals besteht dieser Zustand über Jahre, bis die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse nicht mehr genügend Insulin produzieren können. Aufgrund der Überlastung werden sie funktionsunfähig. Die Folge sind ein chronisch erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) und somit die Entwicklung von Diabetes mellitus Typ 2.

 (Literatur zur Insulinresistenz: 

11. Welches sind die wichtigsten  Möglichkeiten zur Diagnostik von Störungen des Blutzucker-Spiegels als Hinweise für eine Insulin-Resistenz oder Diabetes Mellitus?

Basis – Labordiagnostik: Blutzuckerwert im Blut und Urin,                                                                                                                                                                                                                                Blutzuckertagesprofil

Hinweisen auf  Diabetes

  • starker Durst,
  • vermehrte Ausscheidung
  • dauernde Müdigkeit
  • Gewichtsabnahme

Glukose-Toleranztest zur Diagnosefindung

Kann der Körper den zugeführten Zucker innerhalb eines bestimmten Zeitraums abbauen?.

 Durchführung:

  1. Blutprobe  für den Nüchtern- Glukosewert
  2. Trinken einer glukosehaltige Flüssigkeit
  3. nach etwa zwei Stunden erneut  Blutprobe

Sind die Glukosewerte im Vergleich zum Normalwert wesentlich erhöht, liegt eine gestörte Glukosetoleranz vor. Das bedeutet, dass der Zucker im Blut nicht ausreichend abgebaut werden kann.

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Ein Kompromiß: gebackene Bananen haben etwa einen Gyx-Index von 50 …

Insulin-Toleranztest:

  1. Blutprobe bei nüchternem Magen.
  2. Insulin wird in die Vene injiziert.
  3. Nach einer halben Stunde wird der Insulinanteil im Blut gemessen.

Beträgt der Anteil noch über 80 Prozent der injizierten Menge, liegt eine Insulinresistenz vor.

12. Wie kann man einer Zuckerkrankheit vorbeugen?

Eine Vorbeugung bzw. auch die (anfängliche) Therapie der Insulinresistenz bzw. eines Diabetes Mellitus erreicht man durch Umstellung der Lebensweise!

  •  Übergewicht abbauen
  • Bewegung – regelmäßig
  • Ernährungsberatung – ausgewogene Ernährung (s.o)
  •  das Rauchen /Alkohol soweit wie möglich vermindern
  • Verlauf: Insulinresistenz ist Vorstufe von Diabetes – regelmäßige Kontrollen

Wird die Lebensweise konsequent verändert, kann die Insulinresistenz meist erheblich abgeschwächt werden. Insbesondere zur Vermeidung von Diabetes mellitus Typ 2 ist dies von Bedeutung. Die Insulinresistenz ist eine Vorstufe von Diabetes. Wird ihr nicht entgegengewirkt, ist die Wahrscheinlichkeit einen Diabetes mellitus Typ 2 zu entwickeln, stark erhöht.

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Vielfältige relativ gesunde Möglichkeiten gibtß´s auch für Naschkatzen, wenn man sich bei den Weintrauben, die sehr süß sind, etwas zurückhält …

 

So, das Wichtigste dürftet Ihr nun wissen! Ich hoffe, trotz des etwas trockenen Themas war es nicht zu langweilig! Wenn Ihr noch Fragen, Anregungen , Wünsche oder Kritik  habt, könnt Ihr die natürlich gerne in den Kommentaren loswerden, ich freu mich immer über Euer Interesse! 

Wie immer ersetzen meine medizinischen Artikel keine ärztliche Beratung , Untersuchung oder Therapie und eine Verantwortung für die Inhalte übernehme ich auch nicht, da sich die Wissenschaftlichen Erkenntnisse und Empfehlungen  erstens oft ändern und ich zweitens auch nicht weiß, ob die Aussagen aus Büchern immer richtig sind. Ein wichtiges Maß ist deshalb für mich trotz allem auch der gesunde Menschenverstand…

Und was geht hier so in Zukunft ab?

 

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Die andere Möglichkeit, ungünstige Schwankungen des Blutzuckers zu vermeiden ist nach einer kleinen Nasch-Sünde. der sofortige Verbrauch durch Bewegung…

Also, …bald kommt der zweite Teil der Fashion-Week-Story und medizinisch ein Artikel über Fructose – Unverträglichkeit, die immerhin ein Drittel der Menscheit mehr oder weniger betreffen soll …

In diesem Sinne, alles Liebe, bleibt gesund,

Eure Nessy

 

 

Interessante Fremd-Literatur:

  1. Schmidt, Lang: Physiologie des Menschen, 30. Auflage. Springer Verlag, 2007, S. 907.
  2. T. Dandekar, S. Schuster, B. Snel, M. Huynen, P. Bork: Pathway alignment: application to the comparative analysis of glycolytic enzymes. In: Biochem. J. 343 Pt 1, 1999, S. 115–124 (PMID 10493919; PMC 1220531 (freier Volltext)).
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  6. Herold: Innere Medizin 2016