Natum-Artikel: Medizinische Woche Baden-Baden Oktober 2017 – Rückblick Vortrags-Tagung NATUM

Für alle, die diesen europaweit größte Kongress für Komplementärmedizin und Naturheilverfahren noch nicht kennen,  habe ich hier exemplarisch die Highlights der NATUM-Veranstaltung und ein paar Schmankerl aus der Ausstellung von letztem Jahr   nocheinmal kurz dargestellt … Wer sich anmelden möchte, findet am Schluss natürlich die entsprechenden Links … „Natum-Artikel: Medizinische Woche Baden-Baden Oktober 2017 – Rückblick Vortrags-Tagung NATUM“ weiterlesen

Medizinische Woche Baden Baden: Der Blick aufs Ganze … Der Weg zu einer besseren Medizin?

Achtung: Ich habe keine Werbedeals mit irgendwelchen Firmen abgeschlossen. Da ich aber Produktnamen benenne und keine Schwierigkeiten bekommen möchte, tituliere ich das Ganze mit ,,Werbung“!

Hallo Ihr Lieben!

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Nicht zum ersten Mal raschelt unter meinen Füßen das Laub der buntgefärbten Bäume des Augustaplatzes unter meinen Füßen… Vor mir steht das hell erleuchtete Kongresszentrum, das alle Jahre wieder im Herbst all jene verschiede Zweige mit all den bunten Blättern der Medizin beherbergt, die sich in irgend einer Weise von der Schulmedizin abheben…

Was ist das Besondere an der medizinischen Woche in Baden-Baden?

Hier treffen sich viele Schulmediziner, die den berühmten Blick über den Tellerrand wagen, um vielleicht auf Dinge zu stoßen, die dem Menschen besser helfen könnten, als es gemeinhin im Medizin-Alltag der Fall ist. Denn da betrachten wir Ärzte den Patienten leider oft ähnlich wie ein Auto, dass man ganz einfach reparieren kann, wenn man nur das mangelhafte Teil austauscht…

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Herbst – Blätter in Baden-Baden

Aber auch Heilpraktiker, Ärzte der traditionellen chinesischen Medizin und andere ,,medizinische Fachleute“ und die, die sich zumindest dafür halten tummeln sich auf der ,,51. medizinischen Woche, der es in diesem Jahr darum geht, den Blick dafür zu schärfen, dass der Mensch mehr ist, als bloß die Summe seiner Teile! Wir müssen uns also den ,,Blick aufs Ganze“ aneignen, wie der Kongress dieses Jahr in seiner Überschrift betont!

Genauso bunt wie die Menschen sind auch die Heils-Angebote

Da gibt es das ganz besonders ,,leichte“ Lauretana-Wasser, das aus einer Quelle in 4000 m Höhe gewonnen wird. Dadurch, dass es besonders ,,arm“ (ja, richtig gehört) an Inhaltsstoffen ist, soll es alle möglichen Schadstoffe gut aus dem Körper ausleiten können! ,,Ja, also geschmacklich… schmeckt es schon einmal richtig schön neutral!“, kann ich bestätigen, als der Inhalt des Becher durch meine trockene Kehle rinnt! Da dieses Wasser von den Kongressteilnehmern wohl heute vorzugsweise konsumiert wird (und noch vieles ,,Gesundes mehr“) könnt Ihr Euch vorstellen, mit wie viel Energie alle Teilnehmer in dem mehrere Stockwerken hohem Kongresszentrum unterwegs sind!

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Überall blickt man in aufgeschlossene, freundliche, interessierte Gesichter (natürlich nicht nur aufgrund all der ,,besonderen“ Mittelchen, sondern, weil diese Messe vorzugsweise einen engagierten Mediziner-Kreis anlockt! Was mich ein wenig wundert ist, dass man kaum Hardcore ,,Alternativ-Gekleidete“, wie man vielleicht denke mag, sieht. Sondern ganz normale Menschen! Die Herren oft in Anzügen, die Frauen meist gut gekleidet, ohne überkandidelt zu sein. Ich selbst habe es anders vermutet, deshalb habe ich tatsächlich Jeans gewählt, wenn auch bestickt und mit einem Samt-Jäckchen. Aber auch Kostüm wäre okay gewesen… genauso wie Jeans mit Shirt…

Egal jetzt. Weiter lasse ich mich von der Menschenmenge durch die Industrieausstellung treiben… So wird mir als nächstes eine, mit einer tief- blauen Flüssigkeit (maritimes Spirulina)  gefüllten, sehr medizinisch aussehenden Ampulle dargeboten, die mein Energielevel noch weiter pushen soll! Wie Ihr wisst, bin ich ja tatsächlich ein Spirulina-Fan und neuen Zubereitungs- und Züchtungsformen gegenüber natürlich aufgeschlossen. Denn immerhin besteht diese Blaualge aus über 3000 Inhaltsstoffen. Aber in dieser Ausstellung geht es  auch um die präbiotische Wirkung von Meeresalgen aufgrund ihrer Zellulosehülle, die als Ballaststoff nicht vom Körper aufgenommen werden kann und den Stoff Sporo-pol-lenin enthält, der Schwermetalle binden und diese so aus dem Körper ausleiten kann.

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In Baden-Baden traf ich nicht nur auf Medizin-Neuigkeiten vom Feinsten…

Überall gibt es  Produktstände, die über  die verschiedensten Vitalstoffe informieren und die Besucher zum Gespräch mit den vertreibenden Fachleuten einladen :

Neben den oben genannten geht es dabei unter anderem um Misteltherapien, Cannabis und  proteolytische Enzyme bei Krebs – Erkrankungen,  Indikationen von Heilpilzen und von weiter Stoffen, über die ich ja auch schon in meiner Anti-Aging Serie berichtet habe, aber auch

Allerlei Gerätschaften und medizinische Verfahren

werden vorgestellt: So sehe ich aus der Ferne Vibrationstherapiegeräte, auf denen Besucher verzückt durchgerüttelt werden, ein Bio-Resonanzgerät, vor dem mit einem höchst konzentrierten  Gesicht eine Dame zwei Metallstäbe in der Hand hält, von denen Kabel in dieses für mich ominöse Gerät führen. Dort sollen schädliche Wellen des Körpers in gute umgewandelt werden, indem die Wellensignatur ,,untersucht“ , durch die fehlenden Wellen ergänzt und dann die nun ,,perfekten Wellen“  durch die gleichen Kabel wieder in den Körper zurückgeschickt werden –  Klingt zumindest schön…

Die ,,intravenöse Sauerstoff-Therapie nach Dr. Regelsberger“ ist ein weiteres Verfahren, genauso wie eine Art Gürtel mit elektromagnetischen Feldern, die ebenso das Wohlergehen, wie auch immer, steigern sollen.

Die ,,Vit-Organ Therapie“ indes ist eine  Injektions-Therapie, bei der kranken Organen mit Bestandteilen der entsprechenden gesunden Organen geholfen werden soll. Dabei soll den erkrankten Zellstrukturen durch diese biologische Vitalisierung regeneriert werden.

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Abwechslungsreiche, bunte Eindrücke, wohin man schaut…

Aber auch

angebotene Kurse

bieten bei der medizinischen Woche eine gute Möglichkeit, sein Wissen zu erweitern… Und was wird nicht alles angeboten!

Ein großer Schwerpunkt stellt das Thema ,,Müdigkeit“ (Chronic Fatigue Syndrome).  Ansätze für ,,Heilung“ gibts aus den Bereichen der Ayuveda, tibetische Medizin, traditionell chinesischen Medizin (TCM) mit Akupunktur/Moxtipation (z.B. auch Yamomoto Schädelakupunktur), Neuraltherapie, Homöopathie, Ernährungsmedizin (z.B. Mikrobiom-Ernährung)

Man kann sich aber auch über die Lüscher-Color-Diagnostik, das neuroendokrine Immunsystem (NEIS), Psychosomatische Energetik und neue Therapieoptionen bei der Zuckerkrankheit, Kinesiologie, Irisdiagnostik und die Ursache vieler chronischer Erkrankungen, die ,,silent inflamation“ informieren…

Ihr seht, das alles ist viel zu viel, um alles in einer Woche zu erforschen! Und auch Dinge, über die ich Euch noch ausführlicher informieren kann, gibt es mehr als genug!

Kommen wir zu der Frage des Anfangs zurück:

Ist dieser ,,Blick aufs Ganze“ mit seinen zum Teil unorthodoxen Therapievorschlägen

Der Weg in eine bessere Medizin?

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Wie Ihr sicher erkennen konntet, wird auf er ,,Medizinischen Woche“ ein bunter Strauß Themen geboten, von denen man das herauspflücken kann, was einen interessiert. Sicher vermischen sich hier zum Teil auch unterschiedliche Meinungen. Aber im Zentrum sollte immer ein einziges Interesse aller Therapieoptionen stehen: Nämlich das, für den Patienten einen möglichst großen Benefit zu bringen. Nun hat man das Gefühl, dass hier sehr viele warmherzige, engagierte Menschen unterwegs sind, denen das Wohl ihrer Patienten wirklich am Herzen liegt. Umso mehr ist es wichtig, bei den angebotenen Therapien diese für sich als Therapeut und Anwender herauszusuchen, bei denen dies so ist. Sicher muss man deshalb auch so Manches  kritisch hinterfragen, denn die Interessen der Hersteller sind natürlich in erster Linie ihr Produkt und nicht der Patient! Aber wir sind hier in Baden Baden auch deshalb, um auch neuen, bisher eher unbekannten Produkten eine Chance zu geben. Trotzdem bleibt, dass sich diese auch bewähren müssen! Wenn wir das nicht vergessen, kann es sich dabei durchaus um einen Weg in eine bessere Medizin handeln!

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Eine Frau, die viel Gutes in der Medizin bewirkt hat: Frau Prof. Ingrid Gerhard, Gründerin der NATUM

Was mich interessiert…

Ich selbst war bereits auf der Vortragstagung der NATUM e.V. (Arbeitsgemeinschaft  für Naturheilkunde , Akupunktur, Umwelt- und Komplementärmedizin). Das Programm war eine top-aktuell Mixtur an hoch-interessanten und auch brisanten Themen. So wurde über die neuen super-mikro-chirurgischen Verfahren wie auch über die neuesten Erkenntnisse über DAS Thema in der Presse, Methadon als Krebsmedikament, berichtet. Sogar die Entdeckerin des Methadons für diese Indikation, Frau Dr. Claudia Friesen war da, wie auch einer der erfahrensten Anwender des Methadons, der die Entdeckung der guten Methadonwirkung gegen Krebs bestätigt, Herr Dr. Hans-Jörg Hilscher! Aber mehr darüber und über die Vergabe des Forscherpreises berichte ich Euch das nächste Mal! Denn auch dieser Teil ist meiner Meinung nach durchaus im Interesse aller… Denn jeder kann in die ,,Bredouille“ kommen, an Krebs zu erkranken, oder jemanden kennen… Und dann sind gewisse Kenntnisse nicht unwichtig!

Und noch etwas dürfte die meisten unter uns interessieren… Denn unter anderem ging es in einem der Vorträge auch um die ,,Geheimnisse“ einer gute Sexualität aus der Sicht der traditionellen chinesischen Medizin…  Aber auch darüber berichte ich Euch – vielleicht – ein anderes Mal…

Apropos… meint Ihr, dass es okay ist, wenn ich über dieses Thema berichte? Oder mögt Ihr so etwas eher nicht auf diesem Blog lesen? Natürlich würde ich auf keinen Fall die Grenzen des ,,guten Geschmacks “ überschreiten, sondern Euch eher ein paar Gedanken zum Thema mit auf den Weg geben, die Frau Dr. Christine Gabriel aus Aachen vorgetragen hat. Ein paar einfachen optischen ,,Visualisierungen“, angelehnt an die traditionelle chinesische Medizin (TCM), bringen nämlich recht einfach wieder mehr ,,Feeling“ ins Geschehen…

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Dr.Niklas Dellmann aus Castrop-Rauxel, ein ,,Super-Mikrochirurg“ aus Castrop Rauxel

Lasst mich unbedingt wissen, was ihr darüber denkt! Demnächst weitere für Euch interessante Themen von der ,,Medizinischen Woche“ in Baden-Baden!

Alles Liebe und weiterhin wunderschöne Herbsttage,

Eure Nessy

 

Weitere Literatur zum Thema:

 

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Baden-Baden: Stadt mit Flair…

 

 

 

 

 

 

Forever Young/ Anti Aging Teil 9 : Kostenloser 6-Punkte-Masterplan für einen optimalen, gesunden Start in die dunklen Jahreszeiten! Heute: Übersicht /Punkte 1 und 2: Optimale Ernährung, gesunde Darmflora

Hallo Ihr Lieben!

unnamed (23)Die Natur greift im Spätsommer noch einmal in die Vollen…

Die Äste biegen sich unter dem Gewicht der glänzender, tiefschwarzen Brombeeren, den Äpfeln, Birnen und Mirabellen, während die Eichhörnchen gar nicht mehr nachkommen, emsig Nüsse zu sammeln und zu vergraben… Denn es ist, als hätte die Natur noch einmal alles aufgefahren, was sie zu bieten hat!

Der Überfluß des Spätsommers  ist ein wahres Feuerwerk der Natur und die Luft ist erfüllt von der fruchtigen Süße, die die überreifen Früchte verströmen!

Manchmal sieht man auch, wie die Vögel etwas torkeln…  Aber macht Euch keine Sorgen um ihre Gesundheit, denn sie sind schlichtweg etwas angeheitert von den vergorenen Früchten!  Allerdings lauern doch Gefahren für die kleinen Zweibeiner, wenn auch nicht unbedingt für ihre Gesundheit! Denn in diesem Zustand können sie natürlich leichte Beute auch von Katzen oder Reineke Fuchs werden …  Aber sehen wir es positiv –  So profitieren schlußendlich alle in der Nahrungskette vom Überschwang dieser Jahreszeit …

Und wir Menschen? Gerade in der Stadt laufen wir Gefahr, dass dieser Überschwang einfach an uns vorbeigeht, ja, wir ihn nicht einmal bemerken und damit auch nicht die versteckte Warnung, unseren Körper vorzubereiten…

Auf eine Zeit, in der Licht, Luft und frische Vitamine auch in unseren Gefilden Mangelware sind… Natürlich kann man das durch Früchte aus dem Süden und der Sonnenbank leidlich ausgleichen, aber den Vorteil, den Helligkeit, Wärme und sauerstoffreiche, mit dem optimalen Feuchtigkeitsgehalt ausgestattete Luft auf unseren Organismus haben, kann man nur schwer durch aufwendige Reisen,  Anwendung von Luftbefeuchtern und Ionen-Heizungen ausgleichen.

In gewissem Ausmaß muß sich unser Körper einfach an die Veränderungen anpassen! Die Natur versorgt ihn deshalb im Spätsommer und Anfang Herbst noch einmal mit einem reichhaltigen, leckeren Nahrungsangebot! Auf dass sich jede Zelle des Organismus aufladen kann mit jenen Nährstoffen, die dann den ganzen Winter ihre Wirkung entfalten können und ihn schützen gegen den Unbill der Kälte und der Unterversorgung, aber auch gegen Krankheitskeime und Verfall…

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Die Natur fährt noch einmal alles auf, was sie zu bieten hat!

Aus diesem Grund habe ich Euch heute ein Konzept erstellt, mit dem ihr den Körper nocheinmal so richtig auf Vordermann bringen könnt und Ihr gesund und fröhlich durch die sogenannte ,,dunkle“ Jahreszeit kommt!

Hier ist er also! Mein

6-Punkte-Masterplan für den Spätsommer: Optimalen Start für Körper und Geist in einen fröhlichen, gesunden Herbst und Winter

 

1. Optimale Ernährung

 – mit saisonalen, lokalen Produkten und Aktivierung des Immunsystems mit hochwertigen Supplementierungen

Hokaido-Kürbisgemüse mit Kräutern und verschiedenen Körnern und Kernen… Ein Festmahl mit vielen Vitaminen, ätherischen Ölen und sekundären Pflanzenstoffen

Diese  sind optimal für unsere individuellen Bedürfnisse geeignet, die durch das Klima in unserem Landstrich bestimmt sind! Hier in Deutschland sind das vor allem Beeren, Äpfel, Birnen, Mirabellen, Nüsse, Kartoffeln, Bohnen, Kürbisse, Zucchini, Pastinaken und alles, was sonst noch in unserer heimischen Gefilden angebaut wird! Diese Nahrungsmittel mussten außerdem keine langen Wege zurücklegen oder künstliche Reifungsprozeduren über sich  ergehen lassen und unterliegen zudem den strengen deutschen Produktionsrichtlinien, was sie auch deshalb zu Premium-Lebensmittel für uns macht! Abgesehen davon sind sie natürlich voll von sekundären Pflanzenstoffen und Mikronährstoffen, wie Carotinoide, Flavonoide, Glucosinolate, Saponine und Phytosterole. Mittlerweile liegen viele Studien dazu vor, dass diese Stoffe das Ausbrechen von Krankeheiten verhindern und den Verlauf von einigen Erkrankungen verbessern können. Für weitere Infos zu dem Thema empfehle ich diese Webseite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Ernährungstechnisch gibt es ja  einige Ansätze, die zumindest in der Tierwelt schon dazu geführt haben, das Leben wirklich signifikant zu verlängern. Die Erkenntnisse sind auch nicht unbedingt furchtbar neu, in meinem  Artikel: Optimale Ernährung…im Schweinsgalopp durch die Ernährungslehren, findet Ihr noch einmal das Wichtigste.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine möglichst kohlenhydratarme  Ernährung (LOW CARB) ohne große Blutzuckerschwankungen, ohne Völlerei und nie so ganz satt statistisch gesehen zumindest Ratten das längste Leben beschert.

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Aus dem Garten warten die Früchte auf die Verarbeitung – die Mirabellen wurden allerdings noch am selben Abend aufgefuttert… Die Johannisbeeren wurden zusammen mit  Eischnee und Mandeln zu Muffins verarbeitet…

Um  das Immunsystem zu pushen, hat man festgestellt, dass dabei tatsächlich eine Supplementierung sinnvoll sein kann. Obwohl die Deutsche Gesellschaft für Ernährung der Meinung ist, dass es möglich ist,  alle Nährstoffe, die der Körper benötigt, durch Nahrung zu erhalten, habe ich einmal ausgerechnet, was empfohlen wird und was der Körper wirklich durch eine normale Ernährung erhält!  Es reicht eben nicht!  Eine wirklich ausreichende Ernährung ist selbst bei unserem wirklich tollen Nahrungsangebot doch recht schwer! Messungen unserer Patienten haben häufig zum Teil gravierende Mangelerscheinungen,  z.B. im Eisen-. Vit. D und Vit B-Bereich sowie bei der Versorgung mit Jod ergeben. Und wir haben die meisten Vitamine gar nicht gemessen! Allerdings ist das wahrscheinlich der Unterschied zwischen  ,,man kann damit  überleben“ und ,,der Körper ist optimal versorgt und alle Stoffwechselvorgänge laufen reibungslos“. Allerdings gehören gezielte Substitutionen einzelner Stoffe in die Hand eines Arztes, da diese wirklich individuell nach Spiegelmessung zu erfolgen hat!

Kuren mit Nahrungsergänzungsmitteln vor dem Winter halte ich aber für sinnvoll und wenn keine Besonderheiten vorliegen, für relativ unbedenklich. Bei Patienten, die unter Allergien, sonstigen Nahrungsproblemen  oder Krankheiten leiden, ist es dennoch besser, die Einnahme vorher mit einem Arzt zu besprechen. Auch der Kombination verschiedener Produkte stehe ich kritisch gegenüber, da sich die Zusammensetzungen oft auch überschneiden oder sich in bestimmten Kombinationen gegenseitig hemmen.

Deshalb würde ich Nahrungsergänzungs-Produkte kurmäßig für 4-6 Wochen anwenden und danach wechseln oder eine Pause einlegen.

Empfehlen sind aus meiner Warte z.B. Produkte aus der Süßwasser-Blaualge Spirulina, welche den Vorteil haben, über 3000 Mikronährstoffe zu beinhalten, die sich optimal ergänzen und in meist niederen Dosierungen enthalten sind. Relativ hohe Konzentrationen sind aber z.B.  im Vit. B-Bereich vorhanden, deshalb wird empfohlen, auf lange Sicht 6  Tabletten (à 500mg) täglich nicht zu überschreiten. Hier ist auf ein hochwertiges Produkt, z.B. aus Farmen in den USA zu achten! Zu günstige Produkte kommen häufig aus verunreinigten Gewässern!

Kurmäßig angewandt und zur gezielten Steigerung des Immunsystemes, halte ich auch Colostrum für eine gute Wahl.  Dieses aus Erstmilch von Kühen gewonnene Extrakt ist ein Produkt, dass im Rufe steht, stammzell-ähnliche Zellen zu enthalten und zudem viele Stoffe, die der Abwehr und der Zellerneuerung dienen. Deshalb ist es (fast) für jeden geeignet. Wichtig ist, dass die Produkte im Kalt-Steril-Verfahren hergestellt werden, wodurch die Original-Wirkstoffe, die denen des  menschlichen Immunsystems sehr ähnlich sind, tatsächlich zum Großteil erhalten bleiben! Eine solche Immunsystem-Kur mache ich persönlich 2x im Jahr (wer mehr dazu wissen möchte, kann gerne meine Artikelreihe  zum Thema Colostrum auch mit Herstellerempfehlungen lesen).

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Dieses Jahr tragen meine Weinstöcke zum ersten Mal! Ich bin, gespannt, wie die Trauben schmecken werden!

Meine  dritte Empfehlung gilt Produkten mit Beta-Glycanen , die aus Getreide, aus Hefe oder aus Pilzen hergestellt sind, (z.B. Spray, das besonders gut aufgenommen werden kann, Infos darüber gibt es übrigens hier). Auch sie unterstützen das Immunsystem und wirken sich außerdem positiv auf den Fettstoffwechsel und auf viele anderen Vorgänge im Körper aus!

Natürlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten, das Immunsystem zu stimulieren, z.B. Resveratrol, Echinacea, Zusammenstellungen aus sekundären Pflanzenstoffen und orthomolekulare Kombinationspräparate. Leider nenne ich keine Produktnamen mehr, weil ich sonst meine mit viel Aufwand und Liebe erstellten Artikel als Werbung deklarieren müsste, was ich nicht möchte! Aber zurück zum Thema:

Eng mit der Ernährung verknüpft ist natürlich auch ihre gute Aufspaltung und Verarbeitung  seitens des Verdauungstraktes… Deshalb habe ich diesem, oft unterschätzem, Thema auch einen Punkt gewidmet!

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Das Edelweiss ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern steht auch im Ruf, gegen Beschwerden im Magen-Darmtrakt und bei Erkältungskrankheiten  zu helfen. Außerdem soll es Alterungsprozessen entgegenwirken! Allerdings sind mir dazu keine Studiennachweise bekannt… Ich mag die Blumen aber im Garten wegen ihrer  irgendwie speziellen Form … Vielleicht pflücke ich sie, bevor sie verdorren und koche mir einen Anti Aging Tee daraus…

 2. Gesundes Milieu in den Verdauungsorganen

als Voraussetzung zur optimalen Verarbeitung der Nahrung!

Die Crux dabei ist, dass die in unserem Darm lebende Candida Pilze, neben einer Reihe anderer Keime, die in unserem Darm leben, gerne die zu unserer optimalen Verdauung notwendigen Lacto- und Bifidus- Bakterien, die dort ebenfalls heimisch sind, den Gar aus machen und sie verdrängen, wenn sie selbst es schaffen, sich deutlich zu vermehren!

Diese ,,bösen“ Pilze sind Schleckermäulchen  und haben einen Faible für Zucker …  Und auch mit dem Fruchtzucker im Obst fühlen sie sie pudelwohl und überwuchern dann die ,,Guten“ … Deshalb empfiehlt es sich, bei der Ernährung auf ein ausgewogenes Verhältnis zuwischen Zucker, Obst, Gemüse und auch eiweißhaltigen Produkten  zu achten.  Der zusätzliche Gebrauch von Zucker, aber auch von einfachen Kohlenhydraten, die sich ja bei der Verdauung schnell in Zucker  unwandeln, sollte möglichst reduziert werden, damit wir die kleinen Candida-Unterbewohner in unserem Darm nicht auch noch unnötig päppeln!

Maßnahmen bei bereits angeschlagener Verdauung

Merkt man, dass die Verdauung sowieso schon irgendwie aus dem Ruder ist, man ständig müde ist und die Winde, die abgehen, immer häufiger auftauchen und gruseligen Geschichten über heftige Kämpfe zwischen Gut und Böse vom ihrem Ursprungsort  erzählen, ist es an der  Zeit, den Darm zusätzlich zu unterstützen.

Dies kann man zum Beispiel durch den häufigen Verzehr von  Sauerkraut, dem man etwas Kümmel beisetzt, da er reich an Lactobazillen ist. Auch frischer Joghurt, natürlich ohne Zucker und möglichst nicht zu heiß erhitzt wirkt sich positiv auf das Darmmilieu aus. Man kann sich auch überlegen, ob man sich Joghurt nicht selbst herstellen möchte. Das geht ganz einfach und man hat immer frischen Joghurt da, den man auch für Müsli oder Salatsoßen verwenden kann.

Dazu sind übrigens auch gequetschter Leinsamen, Chiasamen, gehackte Nüsse, Sonnenblumen- und Kürbiskerne eine willkommene Ergänzung, die den Darm zusätzlich mit Schleimstoffen und Ballaststoffen versorgen, von den wertvollen Inhaltsstoffen wie Omega-3 Fettsäuren und vielen anderen ganz zu schweigen…

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Gekochte Hafergrütze mit Quark, Cranberry-Culis, getrockneten und frische Früchte, verschiedenen Nüsse, Chia-Samen und knusprigen Dinkel-Flakes: jeden Tag ist die Zusammensetzung ein wenig anders, aber immer richtig lecker!

Thema Rohkost – nicht immer optimal!

Noch eine Kleinigkeit zum Thema Verdauung: Auch wenn man immer hört, dass Rohkost wegen der vielen Ballaststoffe supi-dupi ist, kann doch unser Magen-Darm-Trakt je nach Konsistenz nahrungstechnisch oft relativ wenig aus ihnen herausholen. Der Nutzen ist also, dass durch die unverdaulichen Fasern die Peristaltik (Darmbewegungen), tüchtig angeregt werden und so auch vor sich hin gärende Nahrungsreste aus den Winkeln ,,herausgeputzt“ werden. An sich ein gute Sache – wenn wir es nicht übertreiben, vor allem, wenn der Darm nicht daran gewöhnt ist!

Denn dann fühlen wir uns anstatt leicht und fit nur müde und schlapp , denn der Umgang mit ihnen sie kostet dem Verdauungstrakt ganz schön Kraft! Die Lösung? Je nach Verträglichkeit Gemüse nur zum ,,verträglichen Teil“ als Rohkost zu sich nehmen und den Rest einfach blanchieren oder kochen. Hierbei muß man es mit den Garzeiten ja auch nicht übertreiben, denn Fakt ist auch, dass viele Vitamine beim erhitzen zerstört werden! Auf der anderen Seite können aber auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Lycopin in der Tomate besser aufgenommen werden, wenn sie erhitzt wurde!

So, jetzt seid ihr zumindest wissenstechnisch im Thema Ernährungsmedizin und Immunsystem  schon einmal relativ fit…

Deshalb reicht es auch  für heute! Nächste Woche dürft Ihr Euch auf Punkt 3 meines Masterplanes freuen: Dabei geht es um

 Körperliche Fitness, Muskelkraft und StoffwechselaktivierungS1290058 (3)

Dabei zeige ich Euch einige einfache und leicht durchzuführende Maßnahmen, die Euren Körper optimal auf Vordermann bringen!

Im 3. und letzten Teil dieser Serie verrate ich Euch dann die 3 letzten Punkte des Masterplanes!

Also bleibt dran, wenn Ihr wissen wollt, wie einfach es ist, es dem Körper einfacher zu machen, mit der ,,dunklen Jahreszeit“ umzugehen!

Bis dahin wünsche ich euch ein fröhliche Zeit und alles Liebe

Eure Nessy