Endlich ! ,,Gesundheitsmagazin online“ ist online und was es sonst noch Neues zu entdecken gibt!

Hallo Ihr Lieben!

auf meinem neuen Blog warten gut recherchierten Fakten und über 20 Jahre Erfahrung darauf, Euren Wissensdurst zu stillen! Außerdem zeige ich Euch Webdesigns, die es nicht geschafft haben und werde ein wenig sentimental … „Endlich ! ,,Gesundheitsmagazin online“ ist online und was es sonst noch Neues zu entdecken gibt!“ weiterlesen

Natum-Artikel: Medizinische Woche Baden-Baden Oktober 2017 – Rückblick Vortrags-Tagung NATUM

Für alle, die diesen europaweit größte Kongress für Komplementärmedizin und Naturheilverfahren noch nicht kennen,  habe ich hier exemplarisch die Highlights der NATUM-Veranstaltung und ein paar Schmankerl aus der Ausstellung von letztem Jahr   nocheinmal kurz dargestellt … Wer sich anmelden möchte, findet am Schluss natürlich die entsprechenden Links … „Natum-Artikel: Medizinische Woche Baden-Baden Oktober 2017 – Rückblick Vortrags-Tagung NATUM“ weiterlesen

Das Mikrobiom: Aktuelle Erkenntnisse über die geheime Armee des Körpers bieten neue Optionen bei der Behandlung von Erkrankungen

Hallo Ihr Lieben!

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Heute freue ich mich wirklich wie eine Schneekönigin!  Denn der  von vielen erwartete Beitrag über das Mikrobiom geht endlich online! Um ehrlich zu sein, hat er mich viele Tage – und Nächte  gekostet … Okay, vielleicht bin ich auch nicht die Schnellste, denn wenn ich mich in einem spannenden Fachartikel ,,festlese“,… Aber die Arbeit hat sich wirklich gelohnt! Endlich habe ich einen Überblick über das aktuelle Wissen zu der Armeen unseres Körpers gewonnen und kann Euch die wichtigsten Erkenntnisse weitergeben! Lasst uns also gemeinsam erkunden, wie man von diesem Wissen profitieren kann! „Das Mikrobiom: Aktuelle Erkenntnisse über die geheime Armee des Körpers bieten neue Optionen bei der Behandlung von Erkrankungen“ weiterlesen

Medizinische Woche Baden-Baden, NATUM: Glück, Sex, Supermikrochirurgie und der Forschungspreis für Dr. C. Friesen, Methadon

Hallo Ihr Lieben!

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Dr. Claudia Friesen hatte allen Grund, stolz zu sein…

am 29. Oktober war das Wetter in Baden-Baden herbstlich frisch und ich war spät dran. So beeilte ich mich, raschen Schrittes das große, menschengefüllte Haus mit Glaswänden, unweit meines Hotels. aufzusuchen. Es  war mir bereits am Vorabend bei einem kleinen Erkundungsgang aufgefallen … ,,Ach, das Kongreßzentrum! Klaro, was sonst! Da bin ich morgen schnell dort, es ist ja nicht weit…!“ Blöd nur, dass in der Eingangshalle Bademäntel verkauft wurden, denn es war die Caracalla Therme!

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So sieht die Caracella-Therme aus …

Eine schöne Therme, übrigens! Und wenn ich nicht wirklich Besseres vorgehabt hätte, wäre ich vielleicht sogar schwach geworden! Doch was mich heute früh erwarten würde, war tatsächlich noch wesentlich besser als ein Relaxing-Day…

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… und so das Kongresszentrum!
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Der Vorsitzende der NATUM: Dr. Bernd  Ost

 

Als ich verschwitzt bei der Vortrags – Tagung der sogenannten NATUM (Arbeitsgemeinschaft von Naturheilkunde, Akupunktur, Umwelt- und Komplementärmedizin) unter den Augen des Auditoriums und des ersten Vorsitzenden Dr.Bernhard Ost aus Düsseldorf zu meinem reservierten Platz ging, referierte gerade Dr. Tarané Probst aus Leipzig, evidenz basiert, über das Glücklich-sein … Zum ,,Glück“ lauschten alle so gebannt dem Vortrag, dass mir nur ein paar besonders strenge Kollegen ob meines zu Spät-Kommens ein paar ,,ungückliche“ Blicke zuwarfen.Lustigerweise merkte ich an den letzten Worten von Frau Probst, dass ich, zumindest nach dem Inhalt des Vortrages, der mir wirklich sehr gut zur Einstimmung in den Tag gefiel, beim Glücklich-Sein schon einmal nix falsch zu machen schien, zumindest theoretisch. Denn mir fiel sofort auf, dass ich in der Einleitung meines Blogs einige Punkte davon auch erwähnt hatte ( letzter Abschnitt von happinessygirls – was hat es damit auf sich?) . Die zentralen Botschaften waren

,,Du kannst nur Dich selbst ändern, nicht die anderen“ und ,,Glücklichsein entsteht im Kopf!“

… Schön gesagt war das!

Aber  schon leiteten Dr. Bernd Ost und  Dr. Reinhild Georgieff aus Leipzig zum nächsten Thema über. Den Titel, den Dr. Christine Gabriel aus Aachen sich ausgesucht hatte, muss man sich einmal auf der Zuge zergehen lassen:

,,Sexualität aus Sicht der TCM. Ausgleich von Yin und Yang oder Gesundheit durch guten Sex.“

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Dr.Reinhild Georgieff

Ähm… Okay…  Ogottogott. Skandaaal! Dachte ich so bei mir so mit einem wohl recht komischen, weil zugleich indigniertem und süffisanten Lächeln. ,,Holla die Waldfee, jetzt wirds interessant!“ Zugleich wurde ich mir meiner doch ,,leicht“ spießigen Reaktion bewusst… ,,Ja, die Nessy,  im 300 Seelen Dorf aufgewachsen, bevor sie sich in die große weite Welt aufmachte, ist halt im Grunde ihres Seins immer noch ein wenig verklemmt …, “ Aber auch die Vorsitzende  Dr.Reinhild Georgieff  hatte ein paarmal das Wort ,,äh…“ bei der Ankündigung verwendet!

Solche Themen auf einem Medizinkongress ist eben doch ein wenig ungewohnt für uns Ärzte. Aber das war ja gerade, was hier heute gewollt war!

,,Der Blick aufs Ganze“ des Menschen – so lautete schließlich das Motto in diesem Jahr!

Denn nur unter Einbeziehung des ganzen Menschen mit all seinen Bedürfnissen kann man adäquat auch scheinbar einzelne Wehwehchen behandeln. Und gehören nicht Glück und Sex quasi zu den Grundbedürfnissen des Menschen?

Die Kernaussage dieses überaus spannenden und überhaupt nicht peinlichen Vortrages jedenfalls war:

Das Weibliche und das Männliche kann sich gegenseitig ergänzen und im wahrsten Sinne des Wortes ,,befruchten“ , wodurch der Körper eine Einheit wird und Heilung erfahren kann!

Aber Näheres erzähle ich Euch (nachdem ich auch einige Anfragen zu diesem Thema bekommen habe) in einem der nächsten Vorträge,  denn ich möchte Euch ja schließlich heute noch andere Einzelheiten von diesem interessanten Tag erzählen…

 

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Dr. Niklas Dellmann

Nachdem die Pause, die  mit interessanten Gesprächen und einem kurzen Rundgang über die doch riesige Fachaustellung von allerlei Interessantem aus dem Bereich der Nahrungesergänzungsmittel, alternativer Heilmethoden und auch kosmetischen Neuheiten wie im Fluge vergangen war, kündigte Dr. Steffen Wagner aus Saarbrücken (kenn´ich irgendwoher…) auch schon seinen Kollegen Dr. Niklas Dellmann aus Castrop-Rauxel an.

Er zeigte, dass   super-mikrochirurgisch verletzte Lymphbahnen mit winzigen Fäden nähen und so den Abfluss der Lymphe wiederherstellen kann.

Vielleicht habt Ihr schon einmal gehört, dass Frauen, nach einer Brustkrebsoperation, bei der die Lymphabflußbahnen verletzt wurden, eine dicken Arm bekommen haben, weil die Lymphe ins Gewebe gelaufen ist. Dies ist gar nicht so selten, gerade auch, wenn Lymphknoten entfernt werden müssen. Nun gibt es neue Verfahren, bei der diese Abflußbahnen wieder an das venöse Gefäßsystem angeschlossen werden, oder auch Lymphknoten verpflanzt werden, um den Lymphabfluss zu gewährleisten. Das ist doch ganz schön tricky, weil die Lymphgefäße wirklich winzig und normalerweise farblos sind, also angefärbt werden müssen, um sie darstellen zu können!

Methadon als Krebmedikament! Ein behandelnder Arzt berichtet …

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Dr. Steffen Wagner

Danach begrüßte Dr. med. Steffen Wagner  für den nächsten Vortrag Dr. Hans-Jörg Hilscher aus Iserloh. Der mit Schmerzmitteln sehr erfahrene Palliativmediziner (dieser kümmert sich um ,,austherapierte“ Patienten und versucht, ihnen ihre Zeit, die bleibt, so schmerzfrei und angenehm wie möglich zu gestalten) erläuterte er seine erstaunlichen Erfahrungen mit Methadon, die er im Rahmen seiner Tätigkeit im Hospitz gemacht hatte. In einem Beitrag (Link unten) habe ich Euch bereits über das neue Einsatzgebiet des Schmerzmittels Methadon als Krebsmedikament berichtet.  Dr. Hans-Jörg Hilscher erzählten von wirklich hoffnungsvollen Fällen…

Er hatte Krebs-Patienten betreut, deren Tumoren soweit zurückgingen, dass sie das Hospitz nach Methadontherapie tatsächlich wieder verlassen konnten!

Allerdings benötigt man noch mehr Erfahrungen mit Methadon, um genau sagen zu können, bei welchen Indikationen und bei welchen Patienten man es einsetzen kann und bei welchen besser nicht!

Wichtig ist dass D,L-Methadon aktuell nur bei ausgewählten Fällen in Kombination mit einem Chemotherapeutikum, bei denen etablierte Therapien keine ausreichende Wirkung gezeigt haben und sich bereits Metastasen gebildet haben, von erfahrenen Ärzten eingesetzt werden sollte und dass eine Dokumentation stattfinden muss, um langfristig die Wirksamkeit einschätzen zu können! 

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Dr. Hans-Jörg Hilscher hat einen harten Alltag, für den man viel Kraft und eine starke Persönlichkeit benötigt…

Allerdings wird es ja schon einige Zeit nicht nur in der Drogentherapie, sondern auch bei Krebspatienten mit gutem schmerzlindernden Erfolg eingesetzt, so dass man doch schon über einige Erfahrungen verfügt. Dazu kommt, dass die Dosierungen von Methadon bei den schwerkranken Tumorpatienten wesentlich geringer sind, als die, die in der Schmerztherapie eingesetzt werden. Außerdem empfiehlt man ein viel langsameres, sukzessives Vorgehen mit einer vorsichtigen Steigerung, um die Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten.

So empfiehlt man bei einer ambulanten Einstellung Anfangsdosen von 2-5 mg (,,start low, go slow“). Bei den auch in der Presse geschilderten Zwischenfällen unter Methadontherapie hatte man aber die 8-55 fache Dosierung gefunden!
S1390044.JPGEs wäre doch schade, dieses Medikament in der Tumortherapie von vorneherein wegen aufgetretener Fehlanwendungen abzulehnen, denn es hat sich gezeigt, dass es bei der Anwendung  nicht nur beim Glioblastom, sondern auch beim kleinzelligen Bronchial-Ca, Sigma-Ca, Mamma Ca… gute Ergebnisse  erzielt werden und sich sogar Metastasen zurückgebildet haben.

Nach diesem äußerst interessanten und praxisnahem Vortrag, wurde, nach der Mittagspause, unter dem Vorsitz von Dr. Bernd Ost von Dr. Cristoph Milczynski aus Mainz in umfassender, pragmatischer Weise ein Vortrag über den Progesteronmetabolismus  gehalten, bevor als Höhepunkt des Tages

unter Anwesenheit der Medien der Forschungspreis  Komplementärmedizin vom Vorstand der NATUM an Frau Dr. Claudia Friesen aus Ulm ob ihrer Erkenntnisse um das Methadon verliehen wurde!

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Dr. Claudia Friesen

Vor etwa 10 Jahren fiel ihr die Wirkung des Methadon gegen Krebszellen erstmals auf und seitdem arbeitete sie, sie, oft auch gegen Widerstände unermüdlich an der Erforschung der Wirkungsweise des Methadons.  Die Wirkungsweise von Methadon kömmt Ihr in dem unten verlinkten Artikel (mit Video) nocheinmal genauer nachlesen bzw, nachschauen.

In der Laudatio von  Dr. Steffen Wagner hieß es, dass viele Medikamente dadurch entdeckt worden sind, dass sie ursprünglich für eine andere Indikation benutzt worden waren, wie zum Beispiel Minoxidil. Dies war ursprünglich ein Medikament gegen Bluthochdruck, wobei aufgefallen war, dass die Patienten, die es einnahmen, plötzlich wieder mehr Haare bekamen … Seitdem ist es das Medikament auf dem Markt, welches  bei Haarausfall am besten  wirksam ist!

Das Problem bei Methadon ist schlicht und ergreifend, dass das Patent abegelaufen ist und es  relativ billig ist! Für die Pharmaindustie lohnt es sich kaum, Studien durchzuführen … Umso wichtiger ist es, dass man ihm, gerade wegen der bisher wirklich positiven Ergebnisse, eine Chance gibt und Patienten unter den oben genannten Bedingungen die Möglichkeit gibt, sich behandeln zu lassen.

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Im Anschluß an die Laudatio ergriff Frau Dr. Friesen selbst das Wort und zeigte noch einmal eindrucksvoll die Wirkweise von Methadon auf die Krebszelle und stellte auch einige sehr positive Krankheitsverläufe  durch das Medikament vor.

Man merkte dieser Frau an, wie sie mit Feuereifer für eine Sache eintrat, die sie die letzten Jahre unermüdlich untersucht und erforscht hatte und von der sie restlos überzeugt war. Tatsächlich hatte sie für Methadon kämpfen müssen …

Hoffen wir, dass dieser Preis sie in ihrem Willen, sich für das Medikament einzusetzen, bestärkt! Es wäre doch schade, wenn wir es versäumten, dieses Medikament weiter zu erforschen, damit es, wenn sich die Hoffnungen erfüllen,  vielleicht eines Tages universeller angewendet werden kann…

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Und unter Blitzlichtgewitter und Interviews ging diese Vortragsreihe mit Sekt und Häppchen zu Ende… Ich konnte nicht anders, als jedes Wort während der Fragen, die gestellt und beantwortet wurden, in mir aufzusaugen und als ich endlich dazu kam, ans Buffet zu gehen, war es bereits bis auf den letzten Krümel verputzt…

 

Aber schlimm war das  nicht… Nach einer herzlichen Verabschiedung wurde mir gewahr, wie diese Menschen, die ich heute kennengelernt hatte und die leidenschaftlich für das kämpfen, was für ihre Patienten gut scheint, so ganz auf meiner Wellenlänge liegen…

Und als  mein Mann und ich danach beschwingt durch das raschelnde Herbstlaub liefen, brach die Wolkendecke plötzlich auf und ein Sonnenstrahl erhellte den Weg …

Ich hoffe, dass dieser Vortrag auch für Nicht-Mediziner interessant war und wünsche Euch allen  eine gute, hoffnungsvolle Zeit!

Alles Liebe, Eure Nessy

 

 

Interessante Literatur, die mit diesem Artikel zusammen hängt:

 

MEDIZINISCHE WOCHE BADEN BADEN: DER BLICK AUFS GANZE … DER WEG ZU EINER BESSEREN MEDIZIN?

 

FASHION: AUTUMN IN BADEN-BADEN

Medizinische Woche Baden Baden: Der Blick aufs Ganze … Der Weg zu einer besseren Medizin?

Achtung: Ich habe keine Werbedeals mit irgendwelchen Firmen abgeschlossen. Da ich aber Produktnamen benenne und keine Schwierigkeiten bekommen möchte, tituliere ich das Ganze mit ,,Werbung“!

Hallo Ihr Lieben!

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Nicht zum ersten Mal raschelt unter meinen Füßen das Laub der buntgefärbten Bäume des Augustaplatzes unter meinen Füßen… Vor mir steht das hell erleuchtete Kongresszentrum, das alle Jahre wieder im Herbst all jene verschiede Zweige mit all den bunten Blättern der Medizin beherbergt, die sich in irgend einer Weise von der Schulmedizin abheben…

Was ist das Besondere an der medizinischen Woche in Baden-Baden?

Hier treffen sich viele Schulmediziner, die den berühmten Blick über den Tellerrand wagen, um vielleicht auf Dinge zu stoßen, die dem Menschen besser helfen könnten, als es gemeinhin im Medizin-Alltag der Fall ist. Denn da betrachten wir Ärzte den Patienten leider oft ähnlich wie ein Auto, dass man ganz einfach reparieren kann, wenn man nur das mangelhafte Teil austauscht…

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Herbst – Blätter in Baden-Baden

Aber auch Heilpraktiker, Ärzte der traditionellen chinesischen Medizin und andere ,,medizinische Fachleute“ und die, die sich zumindest dafür halten tummeln sich auf der ,,51. medizinischen Woche, der es in diesem Jahr darum geht, den Blick dafür zu schärfen, dass der Mensch mehr ist, als bloß die Summe seiner Teile! Wir müssen uns also den ,,Blick aufs Ganze“ aneignen, wie der Kongress dieses Jahr in seiner Überschrift betont!

Genauso bunt wie die Menschen sind auch die Heils-Angebote

Da gibt es das ganz besonders ,,leichte“ Lauretana-Wasser, das aus einer Quelle in 4000 m Höhe gewonnen wird. Dadurch, dass es besonders ,,arm“ (ja, richtig gehört) an Inhaltsstoffen ist, soll es alle möglichen Schadstoffe gut aus dem Körper ausleiten können! ,,Ja, also geschmacklich… schmeckt es schon einmal richtig schön neutral!“, kann ich bestätigen, als der Inhalt des Becher durch meine trockene Kehle rinnt! Da dieses Wasser von den Kongressteilnehmern wohl heute vorzugsweise konsumiert wird (und noch vieles ,,Gesundes mehr“) könnt Ihr Euch vorstellen, mit wie viel Energie alle Teilnehmer in dem mehrere Stockwerken hohem Kongresszentrum unterwegs sind!

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Überall blickt man in aufgeschlossene, freundliche, interessierte Gesichter (natürlich nicht nur aufgrund all der ,,besonderen“ Mittelchen, sondern, weil diese Messe vorzugsweise einen engagierten Mediziner-Kreis anlockt! Was mich ein wenig wundert ist, dass man kaum Hardcore ,,Alternativ-Gekleidete“, wie man vielleicht denke mag, sieht. Sondern ganz normale Menschen! Die Herren oft in Anzügen, die Frauen meist gut gekleidet, ohne überkandidelt zu sein. Ich selbst habe es anders vermutet, deshalb habe ich tatsächlich Jeans gewählt, wenn auch bestickt und mit einem Samt-Jäckchen. Aber auch Kostüm wäre okay gewesen… genauso wie Jeans mit Shirt…

Egal jetzt. Weiter lasse ich mich von der Menschenmenge durch die Industrieausstellung treiben… So wird mir als nächstes eine, mit einer tief- blauen Flüssigkeit (maritimes Spirulina)  gefüllten, sehr medizinisch aussehenden Ampulle dargeboten, die mein Energielevel noch weiter pushen soll! Wie Ihr wisst, bin ich ja tatsächlich ein Spirulina-Fan und neuen Zubereitungs- und Züchtungsformen gegenüber natürlich aufgeschlossen. Denn immerhin besteht diese Blaualge aus über 3000 Inhaltsstoffen. Aber in dieser Ausstellung geht es  auch um die präbiotische Wirkung von Meeresalgen aufgrund ihrer Zellulosehülle, die als Ballaststoff nicht vom Körper aufgenommen werden kann und den Stoff Sporo-pol-lenin enthält, der Schwermetalle binden und diese so aus dem Körper ausleiten kann.

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In Baden-Baden traf ich nicht nur auf Medizin-Neuigkeiten vom Feinsten…

Überall gibt es  Produktstände, die über  die verschiedensten Vitalstoffe informieren und die Besucher zum Gespräch mit den vertreibenden Fachleuten einladen :

Neben den oben genannten geht es dabei unter anderem um Misteltherapien, Cannabis und  proteolytische Enzyme bei Krebs – Erkrankungen,  Indikationen von Heilpilzen und von weiter Stoffen, über die ich ja auch schon in meiner Anti-Aging Serie berichtet habe, aber auch

Allerlei Gerätschaften und medizinische Verfahren

werden vorgestellt: So sehe ich aus der Ferne Vibrationstherapiegeräte, auf denen Besucher verzückt durchgerüttelt werden, ein Bio-Resonanzgerät, vor dem mit einem höchst konzentrierten  Gesicht eine Dame zwei Metallstäbe in der Hand hält, von denen Kabel in dieses für mich ominöse Gerät führen. Dort sollen schädliche Wellen des Körpers in gute umgewandelt werden, indem die Wellensignatur ,,untersucht“ , durch die fehlenden Wellen ergänzt und dann die nun ,,perfekten Wellen“  durch die gleichen Kabel wieder in den Körper zurückgeschickt werden –  Klingt zumindest schön…

Die ,,intravenöse Sauerstoff-Therapie nach Dr. Regelsberger“ ist ein weiteres Verfahren, genauso wie eine Art Gürtel mit elektromagnetischen Feldern, die ebenso das Wohlergehen, wie auch immer, steigern sollen.

Die ,,Vit-Organ Therapie“ indes ist eine  Injektions-Therapie, bei der kranken Organen mit Bestandteilen der entsprechenden gesunden Organen geholfen werden soll. Dabei soll den erkrankten Zellstrukturen durch diese biologische Vitalisierung regeneriert werden.

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Abwechslungsreiche, bunte Eindrücke, wohin man schaut…

Aber auch

angebotene Kurse

bieten bei der medizinischen Woche eine gute Möglichkeit, sein Wissen zu erweitern… Und was wird nicht alles angeboten!

Ein großer Schwerpunkt stellt das Thema ,,Müdigkeit“ (Chronic Fatigue Syndrome).  Ansätze für ,,Heilung“ gibts aus den Bereichen der Ayuveda, tibetische Medizin, traditionell chinesischen Medizin (TCM) mit Akupunktur/Moxtipation (z.B. auch Yamomoto Schädelakupunktur), Neuraltherapie, Homöopathie, Ernährungsmedizin (z.B. Mikrobiom-Ernährung)

Man kann sich aber auch über die Lüscher-Color-Diagnostik, das neuroendokrine Immunsystem (NEIS), Psychosomatische Energetik und neue Therapieoptionen bei der Zuckerkrankheit, Kinesiologie, Irisdiagnostik und die Ursache vieler chronischer Erkrankungen, die ,,silent inflamation“ informieren…

Ihr seht, das alles ist viel zu viel, um alles in einer Woche zu erforschen! Und auch Dinge, über die ich Euch noch ausführlicher informieren kann, gibt es mehr als genug!

Kommen wir zu der Frage des Anfangs zurück:

Ist dieser ,,Blick aufs Ganze“ mit seinen zum Teil unorthodoxen Therapievorschlägen

Der Weg in eine bessere Medizin?

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Wie Ihr sicher erkennen konntet, wird auf er ,,Medizinischen Woche“ ein bunter Strauß Themen geboten, von denen man das herauspflücken kann, was einen interessiert. Sicher vermischen sich hier zum Teil auch unterschiedliche Meinungen. Aber im Zentrum sollte immer ein einziges Interesse aller Therapieoptionen stehen: Nämlich das, für den Patienten einen möglichst großen Benefit zu bringen. Nun hat man das Gefühl, dass hier sehr viele warmherzige, engagierte Menschen unterwegs sind, denen das Wohl ihrer Patienten wirklich am Herzen liegt. Umso mehr ist es wichtig, bei den angebotenen Therapien diese für sich als Therapeut und Anwender herauszusuchen, bei denen dies so ist. Sicher muss man deshalb auch so Manches  kritisch hinterfragen, denn die Interessen der Hersteller sind natürlich in erster Linie ihr Produkt und nicht der Patient! Aber wir sind hier in Baden Baden auch deshalb, um auch neuen, bisher eher unbekannten Produkten eine Chance zu geben. Trotzdem bleibt, dass sich diese auch bewähren müssen! Wenn wir das nicht vergessen, kann es sich dabei durchaus um einen Weg in eine bessere Medizin handeln!

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Eine Frau, die viel Gutes in der Medizin bewirkt hat: Frau Prof. Ingrid Gerhard, Gründerin der NATUM

Was mich interessiert…

Ich selbst war bereits auf der Vortragstagung der NATUM e.V. (Arbeitsgemeinschaft  für Naturheilkunde , Akupunktur, Umwelt- und Komplementärmedizin). Das Programm war eine top-aktuell Mixtur an hoch-interessanten und auch brisanten Themen. So wurde über die neuen super-mikro-chirurgischen Verfahren wie auch über die neuesten Erkenntnisse über DAS Thema in der Presse, Methadon als Krebsmedikament, berichtet. Sogar die Entdeckerin des Methadons für diese Indikation, Frau Dr. Claudia Friesen war da, wie auch einer der erfahrensten Anwender des Methadons, der die Entdeckung der guten Methadonwirkung gegen Krebs bestätigt, Herr Dr. Hans-Jörg Hilscher! Aber mehr darüber und über die Vergabe des Forscherpreises berichte ich Euch das nächste Mal! Denn auch dieser Teil ist meiner Meinung nach durchaus im Interesse aller… Denn jeder kann in die ,,Bredouille“ kommen, an Krebs zu erkranken, oder jemanden kennen… Und dann sind gewisse Kenntnisse nicht unwichtig!

Und noch etwas dürfte die meisten unter uns interessieren… Denn unter anderem ging es in einem der Vorträge auch um die ,,Geheimnisse“ einer gute Sexualität aus der Sicht der traditionellen chinesischen Medizin…  Aber auch darüber berichte ich Euch – vielleicht – ein anderes Mal…

Apropos… meint Ihr, dass es okay ist, wenn ich über dieses Thema berichte? Oder mögt Ihr so etwas eher nicht auf diesem Blog lesen? Natürlich würde ich auf keinen Fall die Grenzen des ,,guten Geschmacks “ überschreiten, sondern Euch eher ein paar Gedanken zum Thema mit auf den Weg geben, die Frau Dr. Christine Gabriel aus Aachen vorgetragen hat. Ein paar einfachen optischen ,,Visualisierungen“, angelehnt an die traditionelle chinesische Medizin (TCM), bringen nämlich recht einfach wieder mehr ,,Feeling“ ins Geschehen…

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Dr.Niklas Dellmann aus Castrop-Rauxel, ein ,,Super-Mikrochirurg“ aus Castrop Rauxel

Lasst mich unbedingt wissen, was ihr darüber denkt! Demnächst weitere für Euch interessante Themen von der ,,Medizinischen Woche“ in Baden-Baden!

Alles Liebe und weiterhin wunderschöne Herbsttage,

Eure Nessy

 

Weitere Literatur zum Thema:

 

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Baden-Baden: Stadt mit Flair…