Anti Aging / Forever Young: Woran man Schönheits-Eingriffe erkennt …

Hallo Ihr Lieben!

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Diese Frage wurde mir schon oft gestellt, wenn ich Patienten, die zu mir in die Praxis kamen, ihre noch so kleine Schönheit-OPs buchstäblich an der Nasenspitze angesehen habe! Damit auch Ihr ,,zu Experten“ werdet, möchte ich heute dieses Thema einmal etwas genauer aufarbeiten…

Natürlich habe ich es in sofern leicht, als dass ich gut sichtbar das Alter jeder Patientin vor mir auf dem Computer erkennen kann. Da ist es nun mal nix mit dem Mogeln. Trotzdem gibt es einige Indizien, die ich Euch nachher verraten werde. Dazu muss ich ergänzen, dass es in seltenen Fällen trotzdem sein kann, dass so ein ,,Indiz“ von Natur aus vorkommt. Dies sollte wir gerade dann in Betracht ziehen, wenn wir es vielleicht, wenn wir ehrlich sind, bei manchen Personen gar nicht soo genau wissen wollen… Es ist schließlich manchmal schöner, mit einer Illusion zu leben. Auf der anderen Seite finde ich die Tatsache, dass jemand etwas ,,hat machen lassen“ eigentlich auch gar nicht soo schlimm, wenn der Betroffene es nicht aus den falschen Beweggründen getan hat. Dies möchte ich kurz erläutern!

Die ,,richtigen“ Beweggründe …

Unsere ,,Gesellschaft“ ist oft gnadenlos! Lange war es so, dass die Zeitschriften bei Promis jedes Fältchen und jedes Gramm Fett zuviel zerrissen haben  und die Jugend in den Himmel gehypt hat… Nun fragt Ihr natürlich zu Recht, warum man das eigentlich mitmacht. Wenn Ihr tolle Leute um Euch habt und keinen Beruf in der Medienbranche ausübt, ist es wirklich eine persönliche Sache und eigentlich, logisch gesehen, überflüssig.

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Katja Burkard  –  ich bewundere sie, weil sie ein charismatischer und sympathischer Mensch ist, bei dem es völlig egal ist, ob und was er hat machen lassen!  In ein paar lächerlichen Jährchen, die uns trennen, möchte ich schon auch, wenn ich ehrlich bin, noch so gut aussehen wie sie…     

Die Normen der heutigen Gesellscbaft präferieren leider trotz vordergründiger Toleranz immer noch die junge, faltenfreie Einheits-Schönheit

Aber was, wenn man sieht, dass jüngeren, schöneren Menschen eindeutig der Vorzug gegeben wird? Wenn man merkt, dass man benachteiligt ist, weil man nicht dem gängigem Schönheitsideal entspricht? Versteht mich bitte nicht falsch! Genau wie Ihr bin ich der Meinung, das es optimal wäre, wenn sich unser gesamtes Gesellschafts-Ideal-Bild, wie es in den Medien zum Großteil immer noch propagiert wird, wandeln würde und die Schönheit der Erfahrung älterer Menschen wieder mehr in den Vordergrund gerückt würde. Denn auch gepflegte, ältere Menschen, die sich nicht verstellen, können wunderschön sein! Aber dennoch muß man auch der Realität ins Auge blicken und für manche bedeutet es, trotz aller ,,Schönrederei“ im wahrsten Sinne des Wortes,  einen Vorteil zu haben, wenn sie sich, wie auch immer, verschönen lassen.

Umdenken fängt bei uns selbst an!

Aber wenn man in der Situation ist, wählen zu können, sollte man sich schon genau überlegen, was man damit eigentlich erreichen möchte und ob es nicht sinnvoller ist, eine Lanze für die natürliche Schönheit zu brechen und sie mutig zur Schau zu stellen… So übrigens geschehen bei der Sportalm – Modeschau Sommer 2017 ! Es war  toll, als die Töchter mit ihren Müttern über den Laufsteg marschiert sind und auch die Models zum Teil schon über 50 waren!

Okay, auch ich mag mich möglichst glatt sehen! Aber Botox oder Filler waren bis jetzt noch nicht auf dem Programm. Trotzdem will ich ehrlich sein: Wenn es bei mir noch schrumpeliger wird, werde ich das vielleicht auch machen. Hingegen kann ich mir allerdings Operieren im Dienste der Schönheit aktuell gar nicht vorstellen!

Nun hat mich der liebe Gott aber auch so gemacht, dass ich keine allzu großen Macken habe!  Hätte ich jetzt aber Dumbo-Ohren oder ähnliches, sähe die Sache vielleicht wieder ganz anders aus! Natürlich können auch die bei manchen Menschen wunderschön und individuell wirken! Manchmal sind es schließlich genau solche kleinen Ecken und Kanten, die jemanden aus der Masse hervorheben und sympathische machen!

Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß!

Dennoch kann und mag ich niemand verurteilen, der sich dazu entschließt, sich operativ verschönern zu lassen, denn ich kenne die Geschichte nicht , die hinter der Entscheidung steht. Nur möchte ich unter anderem mit Posts wie diesem dazu beitragen, dass sich zum einen niemand mehr gemüssigt fühlen muß, sich aufgrund möglicher Verurteilungen durch die Gesellschaft medizinischen Eingriffen, das Aussehen betreffend, zu unterziehen. Und zum anderen möchte ich Euch auch bitten  – ich weiß natürlich, dass meine Leser so etwas nicht tun  – andere davon abzuhalten, ihre Mitmenschen aufgrund von natürlichen Alterungserscheinungen oder anatomischen Varianten zu kritisieren oder zu benachteiligen!

Kommen wir aber, nachdem das geklärt ist, zurück zur eigentlichen Frage:

Woran sieht man es nun, wenn etwas gemacht wurde?

Fangen wir an beim

,,Face-Lifting“

Die große Variante des Liftings ist sehr invasiv und mit relativ hohen Risiken verbunden. Natürlich erkennt man, dass was gemacht wurde in der relativ langen Heilungsphase von mehreren Wochen. Erst dann kann man übrigens auch den Erfolg oder Mißerfolg,  sehen.  Es gibt verschiedene Vorgehensweisen. Eine davon ist, die Haut abzulösen, das Muskel – und Bindegewebe zu straffen und alles ein wenig zurechtzurren.  Danach wird die Haut wieder festgenäht. Eine leicht Vernarbung  unter der Haut ist durchaus erwünscht, um ihr auch in Zukunft Festigkeit zu verleihen. Die Schnitte werden wenn möglich in die Haare gelegt und vor dem Ohr in die Falte, die dort verläuft, so sind sie, bei guter Wundheilung, später die Narben kaum sieht. Also heißt es, genau hinsehen! Wenn es gut gemacht ist, ist es relativ schwer zu erkennen. Am ehesten natürlich durch Vorher-Nachher-Bilder  und dadurch, dass die Mimik leicht eingeschränkt sein kann oder mit der Zeit unter der Haut kleine Unregelmäßigkeiten durch die Nähte entstehen…  Es gibt auch natürlich auch noch andere Varianten des Facelifts.  So wird die Haut untertunnelt, Fäden gelegt, überschüssige Lappen entfernt, Fettdepot entfernt, Gelkissen in die Bäckchen gelegt, Näschen verschmälert, Augenlider angehoben, Tränensäcke entfernt … Die Fantasie unserer Docs sind quasi keine Grenzen gesetzt, doch spätestens dann, wenn man den Bauchnabel zu Mund umformen muss, sollte man vielleicht aufhören … Das ist natürlich Quatsch aber als ich zum ersten Mal bei so etwas zugesehen habe, fand ich diese relativ ,,brutalen“ Operationen doch ziemlich grottesk! Nun wird in Deutschland Ganze möglichst natürlich aussehen zu lassen, aber wer genau beobachtet, kommt einer Op trotzdem  ,,auf die Schliche“!

Botoxinjektionen

Wie viele von Euch wissen mögen,werden einfach Muskeln lahmgelegt, damit die  Haut nicht mehr kontrahieren kann – und sich so, logischerweise auch keine Falten mehr bilden. Vor allem die ,,Zornesfalte“  wird so zum Verschwinden gebracht. Es wird aber auch bei Krähenfüße (Fältchen beim Zusammenkneifen der Augen). Längsfalten am Hals, herabgesunkene Mundwinkel und starken Grübchen am Kinn eingesetzt.

Filler aller Art wie Hyaluronsäure, ,,New Fill“, Eigenfett, …

Damit wird die Haut an verschiedenen ,,Einsatzgebieten “ aufgefüllt, vor allem aber an Falten (z.B. Naso-Labial-Falte, Krähenfüße, die Wangenknochen).

Wenn man das (schon relativ unnatürliche) Schönheitsideal vor allem der amerikanischen Beauty-Docs kennt, entwickelt man auch schnell einen Blick dafür, wann dieses ,,Bild“ so übertrieben wirkt, dass es quasi nicht echt sein kann…

Werfen wir einen Blick auf dieses Ideal und durchforsten wir die Gesichter nach (künstlichen) Anpassungen an dieses Ideal. Übrigens war es in den 90 gern besonders krass: Bo Derek, Julie Andrews, Linda Evans… sie alle schienen den gleichen Beauty-Doc gehabt zu haben…:

Zeichen für die Anwendung von Lifting, Botox & CoIMG_5129 (3)

  • Glatte Stirn, nicht zu hoch und nicht zu tief. Um dies zu erreichen, werden auch gerne ein paar Haare verpflanzt, die dann letztendlich doch etwas spärlicher sind, woran man den mißglückten Trick erkennt.
  • Die Stirn ist so glatt, dass sie gerne auch einmal ,,wie poliert“ glänzt… (weil die Unterhaut ja eigentlich schon ganz dünn ist…). Auch Puder täuscht nicht darüber hinweg, dass kaum noch Poren vorhanden sind
  • Und die glatte Botox – einer Glatten Stirn –  wenn sie durch Botox erzielt wird:Eine Nebenwirkung ist hier das Absinken der Augenbrauen zur Mitte hin, die aber bei geübten Anwendern eigentlich nicht vorkommen dürfte. Trotzdem sieht man diese Veränderung relativ oft. Außerdem kann man ebenfalls nicht selten noch kleine Einstichstellen von den Spritzenkanüle sehen
  • Schräge Katzenaugen – Bei manchen mißglückten OP´s werden die Augen allerdings dabei immer kleiner wie bei der Dame auf meinem Beitragsbild ganz oben …
  • Manche mögen keine Schlupflider – bei genauem Hinsehen kann man eventuell eine Narbe erkennen, besonders, wenn diese nicht genau in der Lidfalte liegt oder der Chirurg übertrieben hat und kaum mehr eine Lidfalte da ist… Allerdings verdanken Claudia Schiffer und Tatjana Patitz ihren leicht verruchten Blick sicherlich dieser Variante…
  • Hohe Wangenknochen – Knochen sehen aus wie Knochen und nicht wie Polster und sind auch nicht dellig!
  • Pralle Haut – die Konturen werden wieder runder, man sieht sgenannte ,,Fillerbäckchen“
  • kaum sichtbare Nasolabialfalte – da sie durch Muskelstränge gebildet werden, die unter der Haut liegen, wird die falte einfach aufgefüllt, so dass eine Vertiefung da ist, diese aber nicht in einer scharfen Linie, sondern eher in einem ,,runden Graben“ verläuft…

Wenn es interessiert : Hier kommt Ihr zu den Stars, die sich unters Messer gelegt haben … oder auch da …

So, jetzt wisst Ihr Bescheid und könnt doch einige ,,Junggebliebene“ wenn auch nicht auf den ersten, so vielleicht doch auf den zweiten Blick entlarven … um Euch dann doch lieber an der lieben Ausstrahlung und er freundlichen Art des Menschen zu erfreuen – so jedenfalls mein Tipp!

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So wünsche ich Euch heute eine wunderschöne Zeit mit vielen lieben Menschen um Euch herum! Den wie es schon im Buch ,,Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry hieß: ,,Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar!“

In diesem Sinne – Alles Liebe, Eure Nessy

 

Forever Young/ Anti Aging Teil 9 : Kostenloser 6-Punkte-Masterplan für einen optimalen, gesunden Start in die dunklen Jahreszeiten! Heute: Übersicht /Punkte 1 und 2: Optimale Ernährung, gesunde Darmflora

Hallo Ihr Lieben!

unnamed (23)Die Natur greift im Spätsommer noch einmal in die Vollen…

Die Äste biegen sich unter dem Gewicht der glänzender, tiefschwarzen Brombeeren, den Äpfeln, Birnen und Mirabellen, während die Eichhörnchen gar nicht mehr nachkommen, emsig Nüsse zu sammeln und zu vergraben… Denn es ist, als hätte die Natur noch einmal alles aufgefahren, was sie zu bieten hat!

Der Überfluß des Spätsommers  ist ein wahres Feuerwerk der Natur und die Luft ist erfüllt von der fruchtigen Süße, die die überreifen Früchte verströmen!

Manchmal sieht man auch, wie die Vögel etwas torkeln…  Aber macht Euch keine Sorgen um ihre Gesundheit, denn sie sind schlichtweg etwas angeheitert von den vergorenen Früchten!  Allerdings lauern doch Gefahren für die kleinen Zweibeiner, wenn auch nicht unbedingt für ihre Gesundheit! Denn in diesem Zustand können sie natürlich leichte Beute auch von Katzen oder Reineke Fuchs werden …  Aber sehen wir es positiv –  So profitieren schlußendlich alle in der Nahrungskette vom Überschwang dieser Jahreszeit …

Und wir Menschen? Gerade in der Stadt laufen wir Gefahr, dass dieser Überschwang einfach an uns vorbeigeht, ja, wir ihn nicht einmal bemerken und damit auch nicht die versteckte Warnung, unseren Körper vorzubereiten…

Auf eine Zeit, in der Licht, Luft und frische Vitamine auch in unseren Gefilden Mangelware sind… Natürlich kann man das durch Früchte aus dem Süden und der Sonnenbank leidlich ausgleichen, aber den Vorteil, den Helligkeit, Wärme und sauerstoffreiche, mit dem optimalen Feuchtigkeitsgehalt ausgestattete Luft auf unseren Organismus haben, kann man nur schwer durch aufwendige Reisen,  Anwendung von Luftbefeuchtern und Ionen-Heizungen ausgleichen.

In gewissem Ausmaß muß sich unser Körper einfach an die Veränderungen anpassen! Die Natur versorgt ihn deshalb im Spätsommer und Anfang Herbst noch einmal mit einem reichhaltigen, leckeren Nahrungsangebot! Auf dass sich jede Zelle des Organismus aufladen kann mit jenen Nährstoffen, die dann den ganzen Winter ihre Wirkung entfalten können und ihn schützen gegen den Unbill der Kälte und der Unterversorgung, aber auch gegen Krankheitskeime und Verfall…

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Die Natur fährt noch einmal alles auf, was sie zu bieten hat!

Aus diesem Grund habe ich Euch heute ein Konzept erstellt, mit dem ihr den Körper nocheinmal so richtig auf Vordermann bringen könnt und Ihr gesund und fröhlich durch die sogenannte ,,dunkle“ Jahreszeit kommt!

Hier ist er also! Mein

6-Punkte-Masterplan für den Spätsommer: Optimalen Start für Körper und Geist in einen fröhlichen, gesunden Herbst und Winter

 

1. Optimale Ernährung

 – mit saisonalen, lokalen Produkten und Aktivierung des Immunsystems mit hochwertigen Supplementierungen

Hokaido-Kürbisgemüse mit Kräutern und verschiedenen Körnern und Kernen… Ein Festmahl mit vielen Vitaminen, ätherischen Ölen und sekundären Pflanzenstoffen

Diese  sind optimal für unsere individuellen Bedürfnisse geeignet, die durch das Klima in unserem Landstrich bestimmt sind! Hier in Deutschland sind das vor allem Beeren, Äpfel, Birnen, Mirabellen, Nüsse, Kartoffeln, Bohnen, Kürbisse, Zucchini, Pastinaken und alles, was sonst noch in unserer heimischen Gefilden angebaut wird! Diese Nahrungsmittel mussten außerdem keine langen Wege zurücklegen oder künstliche Reifungsprozeduren über sich  ergehen lassen und unterliegen zudem den strengen deutschen Produktionsrichtlinien, was sie auch deshalb zu Premium-Lebensmittel für uns macht! Abgesehen davon sind sie natürlich voll von sekundären Pflanzenstoffen und Mikronährstoffen, wie Carotinoide, Flavonoide, Glucosinolate, Saponine und Phytosterole. Mittlerweile liegen viele Studien dazu vor, dass diese Stoffe das Ausbrechen von Krankeheiten verhindern und den Verlauf von einigen Erkrankungen verbessern können. Für weitere Infos zu dem Thema empfehle ich diese Webseite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Ernährungstechnisch gibt es ja  einige Ansätze, die zumindest in der Tierwelt schon dazu geführt haben, das Leben wirklich signifikant zu verlängern. Die Erkenntnisse sind auch nicht unbedingt furchtbar neu, in meinem  Artikel: Optimale Ernährung…im Schweinsgalopp durch die Ernährungslehren, findet Ihr noch einmal das Wichtigste.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine möglichst kohlenhydratarme  Ernährung (LOW CARB) ohne große Blutzuckerschwankungen, ohne Völlerei und nie so ganz satt statistisch gesehen zumindest Ratten das längste Leben beschert.

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Aus dem Garten warten die Früchte auf die Verarbeitung – die Mirabellen wurden allerdings noch am selben Abend aufgefuttert… Die Johannisbeeren wurden zusammen mit  Eischnee und Mandeln zu Muffins verarbeitet…

Um  das Immunsystem zu pushen, hat man festgestellt, dass dabei tatsächlich eine Supplementierung sinnvoll sein kann. Obwohl die Deutsche Gesellschaft für Ernährung der Meinung ist, dass es möglich ist,  alle Nährstoffe, die der Körper benötigt, durch Nahrung zu erhalten, habe ich einmal ausgerechnet, was empfohlen wird und was der Körper wirklich durch eine normale Ernährung erhält!  Es reicht eben nicht!  Eine wirklich ausreichende Ernährung ist selbst bei unserem wirklich tollen Nahrungsangebot doch recht schwer! Messungen unserer Patienten haben häufig zum Teil gravierende Mangelerscheinungen,  z.B. im Eisen-. Vit. D und Vit B-Bereich sowie bei der Versorgung mit Jod ergeben. Und wir haben die meisten Vitamine gar nicht gemessen! Allerdings ist das wahrscheinlich der Unterschied zwischen  ,,man kann damit  überleben“ und ,,der Körper ist optimal versorgt und alle Stoffwechselvorgänge laufen reibungslos“. Allerdings gehören gezielte Substitutionen einzelner Stoffe in die Hand eines Arztes, da diese wirklich individuell nach Spiegelmessung zu erfolgen hat!

Kuren mit Nahrungsergänzungsmitteln vor dem Winter halte ich aber für sinnvoll und wenn keine Besonderheiten vorliegen, für relativ unbedenklich. Bei Patienten, die unter Allergien, sonstigen Nahrungsproblemen  oder Krankheiten leiden, ist es dennoch besser, die Einnahme vorher mit einem Arzt zu besprechen. Auch der Kombination verschiedener Produkte stehe ich kritisch gegenüber, da sich die Zusammensetzungen oft auch überschneiden oder sich in bestimmten Kombinationen gegenseitig hemmen.

Deshalb würde ich Nahrungsergänzungs-Produkte kurmäßig für 4-6 Wochen anwenden und danach wechseln oder eine Pause einlegen.

Empfehlen sind aus meiner Warte z.B. Produkte aus der Süßwasser-Blaualge Spirulina, welche den Vorteil haben, über 3000 Mikronährstoffe zu beinhalten, die sich optimal ergänzen und in meist niederen Dosierungen enthalten sind. Relativ hohe Konzentrationen sind aber z.B.  im Vit. B-Bereich vorhanden, deshalb wird empfohlen, auf lange Sicht 6  Tabletten (à 500mg) täglich nicht zu überschreiten. Hier ist auf ein hochwertiges Produkt, z.B. aus Farmen in den USA zu achten! Zu günstige Produkte kommen häufig aus verunreinigten Gewässern!

Kurmäßig angewandt und zur gezielten Steigerung des Immunsystemes, halte ich auch Colostrum für eine gute Wahl.  Dieses aus Erstmilch von Kühen gewonnene Extrakt ist ein Produkt, dass im Rufe steht, stammzell-ähnliche Zellen zu enthalten und zudem viele Stoffe, die der Abwehr und der Zellerneuerung dienen. Deshalb ist es (fast) für jeden geeignet. Wichtig ist, dass die Produkte im Kalt-Steril-Verfahren hergestellt werden, wodurch die Original-Wirkstoffe, die denen des  menschlichen Immunsystems sehr ähnlich sind, tatsächlich zum Großteil erhalten bleiben! Eine solche Immunsystem-Kur mache ich persönlich 2x im Jahr (wer mehr dazu wissen möchte, kann gerne meine Artikelreihe  zum Thema Colostrum auch mit Herstellerempfehlungen lesen).

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Dieses Jahr tragen meine Weinstöcke zum ersten Mal! Ich bin, gespannt, wie die Trauben schmecken werden!

Meine  dritte Empfehlung gilt Produkten mit Beta-Glycanen , die aus Getreide, aus Hefe oder aus Pilzen hergestellt sind, (z.B. Spray, das besonders gut aufgenommen werden kann, Infos darüber gibt es übrigens hier). Auch sie unterstützen das Immunsystem und wirken sich außerdem positiv auf den Fettstoffwechsel und auf viele anderen Vorgänge im Körper aus!

Natürlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten, das Immunsystem zu stimulieren, z.B. Resveratrol, Echinacea, Zusammenstellungen aus sekundären Pflanzenstoffen und orthomolekulare Kombinationspräparate. Leider nenne ich keine Produktnamen mehr, weil ich sonst meine mit viel Aufwand und Liebe erstellten Artikel als Werbung deklarieren müsste, was ich nicht möchte! Aber zurück zum Thema:

Eng mit der Ernährung verknüpft ist natürlich auch ihre gute Aufspaltung und Verarbeitung  seitens des Verdauungstraktes… Deshalb habe ich diesem, oft unterschätzem, Thema auch einen Punkt gewidmet!

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Das Edelweiss ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern steht auch im Ruf, gegen Beschwerden im Magen-Darmtrakt und bei Erkältungskrankheiten  zu helfen. Außerdem soll es Alterungsprozessen entgegenwirken! Allerdings sind mir dazu keine Studiennachweise bekannt… Ich mag die Blumen aber im Garten wegen ihrer  irgendwie speziellen Form … Vielleicht pflücke ich sie, bevor sie verdorren und koche mir einen Anti Aging Tee daraus…

 2. Gesundes Milieu in den Verdauungsorganen

als Voraussetzung zur optimalen Verarbeitung der Nahrung!

Die Crux dabei ist, dass die in unserem Darm lebende Candida Pilze, neben einer Reihe anderer Keime, die in unserem Darm leben, gerne die zu unserer optimalen Verdauung notwendigen Lacto- und Bifidus- Bakterien, die dort ebenfalls heimisch sind, den Gar aus machen und sie verdrängen, wenn sie selbst es schaffen, sich deutlich zu vermehren!

Diese ,,bösen“ Pilze sind Schleckermäulchen  und haben einen Faible für Zucker …  Und auch mit dem Fruchtzucker im Obst fühlen sie sie pudelwohl und überwuchern dann die ,,Guten“ … Deshalb empfiehlt es sich, bei der Ernährung auf ein ausgewogenes Verhältnis zuwischen Zucker, Obst, Gemüse und auch eiweißhaltigen Produkten  zu achten.  Der zusätzliche Gebrauch von Zucker, aber auch von einfachen Kohlenhydraten, die sich ja bei der Verdauung schnell in Zucker  unwandeln, sollte möglichst reduziert werden, damit wir die kleinen Candida-Unterbewohner in unserem Darm nicht auch noch unnötig päppeln!

Maßnahmen bei bereits angeschlagener Verdauung

Merkt man, dass die Verdauung sowieso schon irgendwie aus dem Ruder ist, man ständig müde ist und die Winde, die abgehen, immer häufiger auftauchen und gruseligen Geschichten über heftige Kämpfe zwischen Gut und Böse vom ihrem Ursprungsort  erzählen, ist es an der  Zeit, den Darm zusätzlich zu unterstützen.

Dies kann man zum Beispiel durch den häufigen Verzehr von  Sauerkraut, dem man etwas Kümmel beisetzt, da er reich an Lactobazillen ist. Auch frischer Joghurt, natürlich ohne Zucker und möglichst nicht zu heiß erhitzt wirkt sich positiv auf das Darmmilieu aus. Man kann sich auch überlegen, ob man sich Joghurt nicht selbst herstellen möchte. Das geht ganz einfach und man hat immer frischen Joghurt da, den man auch für Müsli oder Salatsoßen verwenden kann.

Dazu sind übrigens auch gequetschter Leinsamen, Chiasamen, gehackte Nüsse, Sonnenblumen- und Kürbiskerne eine willkommene Ergänzung, die den Darm zusätzlich mit Schleimstoffen und Ballaststoffen versorgen, von den wertvollen Inhaltsstoffen wie Omega-3 Fettsäuren und vielen anderen ganz zu schweigen…

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Gekochte Hafergrütze mit Quark, Cranberry-Culis, getrockneten und frische Früchte, verschiedenen Nüsse, Chia-Samen und knusprigen Dinkel-Flakes: jeden Tag ist die Zusammensetzung ein wenig anders, aber immer richtig lecker!

Thema Rohkost – nicht immer optimal!

Noch eine Kleinigkeit zum Thema Verdauung: Auch wenn man immer hört, dass Rohkost wegen der vielen Ballaststoffe supi-dupi ist, kann doch unser Magen-Darm-Trakt je nach Konsistenz nahrungstechnisch oft relativ wenig aus ihnen herausholen. Der Nutzen ist also, dass durch die unverdaulichen Fasern die Peristaltik (Darmbewegungen), tüchtig angeregt werden und so auch vor sich hin gärende Nahrungsreste aus den Winkeln ,,herausgeputzt“ werden. An sich ein gute Sache – wenn wir es nicht übertreiben, vor allem, wenn der Darm nicht daran gewöhnt ist!

Denn dann fühlen wir uns anstatt leicht und fit nur müde und schlapp , denn der Umgang mit ihnen sie kostet dem Verdauungstrakt ganz schön Kraft! Die Lösung? Je nach Verträglichkeit Gemüse nur zum ,,verträglichen Teil“ als Rohkost zu sich nehmen und den Rest einfach blanchieren oder kochen. Hierbei muß man es mit den Garzeiten ja auch nicht übertreiben, denn Fakt ist auch, dass viele Vitamine beim erhitzen zerstört werden! Auf der anderen Seite können aber auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Lycopin in der Tomate besser aufgenommen werden, wenn sie erhitzt wurde!

So, jetzt seid ihr zumindest wissenstechnisch im Thema Ernährungsmedizin und Immunsystem  schon einmal relativ fit…

Deshalb reicht es auch  für heute! Nächste Woche dürft Ihr Euch auf Punkt 3 meines Masterplanes freuen: Dabei geht es um

 Körperliche Fitness, Muskelkraft und StoffwechselaktivierungS1290058 (3)

Dabei zeige ich Euch einige einfache und leicht durchzuführende Maßnahmen, die Euren Körper optimal auf Vordermann bringen!

Im 3. und letzten Teil dieser Serie verrate ich Euch dann die 3 letzten Punkte des Masterplanes!

Also bleibt dran, wenn Ihr wissen wollt, wie einfach es ist, es dem Körper einfacher zu machen, mit der ,,dunklen Jahreszeit“ umzugehen!

Bis dahin wünsche ich euch ein fröhliche Zeit und alles Liebe

Eure Nessy

 

 

 

 

 

 

 

Medizin: Forever Young / Anti Aging Teil 5: Neue Erkenntnisse zum Thema Altern – Ursachen auf Zellebene/ Wundermittel Sirolimus ( Rapamycin ) ?

Hallo Ihr Lieben!

Die älteste Frau der Welt: Jeanne Calment vor der Hochzeit im Jahre 1895 (Quelle: Wikipedia)

Jeanne Louise Calment war 122 Jahre alt, als sie im Jahr 1997 am 4. August die Augen für immer schloß…

Dies in guter Gesundheit zu erreichen, ist ein Wunschtraum, der wohl in den meisten von uns schlummert! Und die Lebenserwartung steigt weiter, Jahr für Jahr, wie wir es noch vor 50 Jahren kaum für möglich gehalten haben!  Mehr denn je haben wir das Gefühl, dass da noch etwas geht! Vielleicht sogar für uns…

Um Euch an den neuesten Erkenntnisse in Richtung auf die Realisierung diesen uralten Menschheitstraum des langen Lebens teilhaben zu lassen, greife ich heute noch einmal meine ,,Forever Young“ Reihe auf, denn die Ursachen und Möglichkeiten der Intervention des Alterns sind einfach viel zu spannend, um sich nicht damit zu befassen! Zudem bewegt sich die Wissenschaft auf diesem Gebiet so rasant fort, daß sich in naher Zukunft sicherlich noch einige Erfolge erzielen lassen! Deshalb fange ich heute bei den Grundlagen und einer vielversprechenden Entdeckung, die das Leben zumindest bei Mäusen drastisch verlängert, an …

Zwar habe ich Euch, gleich in der ersten Folge meiner Forever Young/ Anti Aging Serie (siehe unten), schon über die Todesursachen, statistisch gesehen, aufgeklärt und Möglichkeiten aufgezeigt, wie man die Lebensqualität möglichst lange möglichst gut erhält, aber über den ,,Pudels Kern“, nämlich, warum der Körper überhaupt schlapp macht, habe ich Euch, shame on me, bisher weitestgehend im Dunkeln tappen lassen! Dies wird sich ab heute ändern!  Also habe ich nun doch noch zwei Folgen zu meiner Forever Young /Anti Aging Serie  vorbereitet!  Und nun wünsche ich Euch viel Spaß bei der Ergründung der spannenden Frage nach dem ,,WARUM“ !

Wodurch kommt es überhaupt zum Alterungsprozess  (Seneszenz)?

1. Endogene Ursachen:

Generell ist es so, dass der Organismus, wenn er altert, seine Funktionen immer weiter herunterfährt. Im Normalfall verlangsamen sich alle Funktionen im Organismus, der zunehmende Niedergang und Verlust von Zellen führt zu kontinuierlichem Funktionsverlust von Geweben und Organen.

Dazu kommt die mit der Zeit eingeschränkte Funktion des Immunsystems, welche auf die mangelnde Funktion der Immunzell-bildende Organe zurückzuführen  ist (z.B. Rückbildung des Thymus ab dem 20. Lebensjahr)!

Auch der hormonellen Mangel hat weitreichende Folgen für den Alterungsprozess! Darüber hatte ich Euch bereits berichtet und in diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass man mittlerweile herausgefunden hat, dass sich durchaus auch durch Gaben von natürlichen Hormonen das Altern hinauszögern läßt (siehe auch hier und hier)!

Diese Programme des Alterns laufen ,,von selbst“ ab. In wie weit man sie tatsächlich beeinflussen kann, ist unklar. Dies würde nur gehen, indem man die Informationen des Erbgutes verändert… wie auch immer…

2. Exogene Ursachen

Anders verhält sich das bei den exogenen Ursachen! Zwar ist auch hier eine totale Vermeidung sicherlich unrealistisch, aber die Angriffspunkte liegen klarer auf der Hand und  -zumindest theoretisch – ist eine Intervention durchaus denkbar!

Dazu zählen oxidativer Stress durch die viel verteufelten  freien Radikale, die aber, wie man zwischenzeitlich weiß, im gewissen Umfang sogar nötig sind, um das Immunsystem anzuregen und so manche Abläufe im Stoffwechsel überhaupt erst möglich machen!

Zudem auch zumindest teilweise exogen oder zufallsbedingt sind Mutationen des Erbgutes, deren Ursachen zwar nicht immer bekannt sind (,,spontane Mutation“), aber durchaus auch in einer Schädigung von außen zu suchen sind (z.B. chronische niederschwellige Entzündungsprozesse, Strahlung, Fehlversorgung, …).

Weitere exogene Ursachen sind  degenerative Veränderungen durch Abnutzung, die  Verlust von Elastizität der Gefäßwände und anderer stützender Gewebe (Muskel – und Bindegewebe), sowie Abrieb von Knorpel der Gelenke.

Was passiert mit den Zellen, wenn sie älter werden?

  •  Limitierte Zellteilung

Die meisten Zellen teilen sich nicht unendlich oft, sondern haben ein inneres Programm, in dem die Teilungshäufigkeit verankert ist und danach ist ,,Schluss“. Am häufigsten teilen sich Zellen, wie die Haut, die sich häufig regenerieren müssen. Nervenzellen und Gehirnzellen teilen sich nur sehr selten. Früher nahm man an, dass sich diese Zellen überhaupt nicht regenerieren können. Mittlerweile weiß man aber, dass dies in geringem Umfang doch möglich ist. ImAlter teilen sich die Zellen dann langsamer, bis die Teilung zum Erliegen kommt. Auch die hormonelle Achse wird träger. Nun gibt es bestimmte Mechanismen, die dazu führen, dass die Lebensuhr langsamer abläuft.

  • Telomerverkürzung – die Uhr läuft ab

Auch das Erbgut selbst unterliegt einem Alterungsprozeß. Dabei spielt die Verkürzung der sogenannten Telomere eine entscheidende Rolle. Telomere sind ,,Kappen“ auf den Enden der Chromosomen, die sich bei jeder Zellteilung ein Stückchen verkürzen. Wird eine kritische Länge unterschritten, kann sich die Zelle nicht mehr teilen. Dann tritt ein permanenter Wachstumsstopp  (Seneszenz) und/oder früher oder später der programmierte Zelltod (Apoptose).

Das Enzym Telomerase kann diese Telomerverkürzung wieder ausgleichen. Allerdings ist dieses Enzym nur in bestimmten Zellen, die sich häufig teilen müssen, aktiv (z.B. Stammzellen, Zellen der Keimbahnen, Krebszellen).

Interessanterweise hat man herausgefunden, dass chronischer Stress eine beschleunigte Verkürzung der Telomere bedingt. Dies geschieht  über die Neurotransmitter Dopamin und Serotonin. So können moderate Veränderungen des Lebensstils tatsächlich zu einer Verlängerung der Telomere führen (Lit.1).

  • Unerwünschte Ablagerungen in- und außerhalb der Zellen

Natürlicherweise bilden sich in den Zellen zum einen immer mehr Ablagerungen, an denen die Zellen irgendwann zugrunde gehen. Die Organe, die ja aus Zellen bestehen, werden kleiner, nutzen sich ab, wie ein alter Pullover… bis sie schließlich ihre Funktion aufgeben! Diese Ablagerungen finden sich nicht nur in den Zellen selbst, sondern auch auch außerhalb. So finden sich zum Beispiel bei der Alzheimer´schen Erkrankung Plaques im Gehirn, aber auch in den Gefäßwänden, was im schlimmsten Fall zu einer Infarzierung führt. Diesen Vorgang mit seinen Folgen könnt Ihr hier noch einmal ausführlich mit guten Bildern nachlesen.

  • Apoptose

Wenn sich in der Zelle trotz Reperaturmechanismen, Fehler einschleichen, die zu Fehlfunktionen führen, gibt es Mechanismen in ihr, die sie absterben läßt (Apoptose), um weitere Schäden zu vermeiden. Tut sie das nicht, kann es sein , dass sie diese Fehler weitergibt und der ganze Organismus auf diese Weise ernsthaft bedroht ist, z.B. bei unkontrollierter Teilung dieser veränderten Zellen. Die Zellen haben ihre ursprüngliche Funktion eingestellt und nur noch eines im Sinn! Ausbreiten und wachsen…  Ein bösartiger Tumor hat sich gebildet!

  • Nekrose

Es gibt noch eine zweite Form des Zelltodes, das ist die Nekrose. Diese unterscheidet sich von der Apoptose dadurch, dass hier der Tod nicht als physiologischer Schutzmechanismus von der Zelle ausgeht, sondern als pathologischer Vorgang von außen gesteuert wird, etwa durch Gift, Sauerstoffmangel, mechanische Schädigung, Bestrahlung oder Bakterien. Sterben Zellen ab, kommt es unter Umständen zu einem Funktionsverlust des Organs (z.B. Herz, Gehirn), der irgendwann nicht mehr ausgeglichen werden kann.

  • Erbgutveränderungen in den Mitochondrien und im Zellkern

    Dna, Weiße Männchen, 3D Model
    Anti Aging: Können wir den Alterungsprozess beeinflussen?

Kommt es z.B. durch Strahlung zu einer Schädigung der DNA, greifen normalerweise Reperaturmechanismen. Erst, wenn diese auch nicht mehr ausreichen, kommt es zu einem Funktionsverlust. Bei einer Schädigung den Mitochondrien, die die die Zellenergie liefern, wird die Zelle quasi ,,ausgenockt“ und bei einer Schädigung des Zellkernes kommt es im besten Fall zur Apoptose, im schlechteren zu einer unkontrollierten Zellteilung… Aber auch hier greifen noch zahlreiche Reperaturmechanismen, bis wirklich Krebs entsteht!

  • Vermehrung von Zellen mit minderwertiger Funktion

Sind die Zellen jedoch in ihrer Funktion durch so eine oben beschriebene Schädigung eingeschränkt, kann es sein, dass die Zelle sich bei ihrer Teilung nicht mehr zu hochwertigen Zellen entwickeln kann, sondern dass sich sogenannte ,,Alterszellen“ bilden, die in ihrer Funktion schlechter und eventuell sogar anders als die ursprünglichen Zellen arbeiten. So bilden sich zum Beispiel Knochenauswüchse (Osteophyten) oder bindegewebiger Umbau von Hautstrukturen (derbes Narbengewebe, Keloide). Auch der langsame Umbau von Muskel- in schlaffes Fettgewebe gehört hierzu (seufz).

Über die Erkenntnisse der Lebensführung, mit der man nach dem heutigen Stand der Wissenschaft eine möglichst lange Lebensdauer erhält, habe ich Euch schon berichtet und auch über ,,Superfoods“ (siehe unten) seid Ihr ja schon informiert!

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Anti Aging: Eine gesunde Lebensführung  ist ein unabdingbarer Bestandteil…

Zusammenfassend war die Rede von einer gesunden Lebensführung mit innerer Zufriedenheit, sozialen Kontakten und schönen Erlebnissen wie die Menschen auf der ,,Insel der Hundertjährigen“ Okanawa, ausreichender Bewegung, die den Körper nicht überanstrengt, sondern die Funktionen aufrecht erhält und eine ,,gesunde“, relativ knappe Ernährung mit möglichst frischen, hochwertigen Produkten, wenig Kohlenhydraten (kaum Zucker!) und auch dem Konsum von hochwertige Eiweißlieferanten …

Heute geht es aber darum, ob man eventuell darüberhinausgehend in den Alterungprozeß eingreifen kann! Dabei beschränke ich mich heute auf ein neues ,,Wundermittel“ , dass in Wissenschaft in jüngster Zeit Aufsehen erregte…

Sirolimus (Synonym Rapamycin )

Diese Substanz ist eigentlich ein starkes Immunsuppressivum. Im Jahr 2009 wurde eine Studie veröffentlicht,  in der gezeigt wurde, dass es die Lebensspanne von Mäusen um 28–38 % verlängern konnte, was eine Verlängerung der maximalen Lebenserwartung um 9–14 % entspricht! Bei Beginn der Behandlung waren die Mäuse aber schon relativ alt (20 Monate), was einem menschlichen Alter von etwa 60 Jahren entspricht. Dies läßt die Hoffnung zu, dass diese Substanz auch bei relativ spätem Beginn der Einnahme noch wirken könnte!

Diese Substanz blockiert ein wichtiges Enzym, mTOR, das das Wachstum von Zellen im menschlichen Körper steuert und auch in den Fettstoffwechsel eingreift. Heute wird Rapamycin vor allem bei Nierentransplantationen eingesetzt, um Abstoßungen zu verhindern. Auch in der Kardiologie spielt es bei der Beschichtung von Stents, die ein verengtes Herzkranz – Gefäß offen halten sollen, eine Rolle. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass es gegen die Ablagerung von Amyloid bei der Alzheimer – Erkrankung eingesetzt werden kann.

Wir kennen das Medikament aus unserer Praxis, da es bis vor kurzem in allerdings hohen Dosen auch bei  Hormonrezeptor – positivem Brustkrebs eingesetzt wurde. Wegen der starken Nebenwirkungen, die es bei den in der Onkologie erforderlichen Dosen hatte (Fatigue-Syndrom, Gewichtsabnahme, Schleimhautveränderungen im Mund, Blutbildveränderungen mit Leukopenien), wurde es aber durch das Medikament Palbociclib ersetzt. Dieses wirkt allerdings nicht auf das mTOR, sondern auf den  Zellzyklus und dürfte deshalb wahrscheinlich nicht über die Anti-Aging Wirkung des Rapamycin verfügen.

Die Frage stellt sich aber, ob eben diese Wirkung des Rapamycin auch bei niedrigerer Dosierung möglich ist. Denn diese Nebenwirkungen und die Immunsuppression erlauben keine längere Einnahme beim Menschen, wenn eine gute Lebensqualität erhalten werden soll!

Dennoch hat die Wissenschaft dieses Medikament, welches bei den Mäusen ja doch sehr vielversprechende Ergebnisse geliefert hat, noch nicht aufgegeben! Oft bedarf es ja auch nur einer geringe Modifikation, damit ein Mittel  oder zumindest ein ähnliches, in der Medizin doch noch eingesetzt werden kann!

Aus dieser Hoffnung heraus wurde in den Vereinigten Staaten ab 2016 ein fünfjähriger Feldversuch mit Rapamycin mit über 1500 Hunden begonnen… (Lit.9) Wir werden sehen, was dabei herauskommt!

img_6863-3So, für heute haben wir genug zum Nachdenken… Wer Lust darauf hat, kann sich auf eine Fortsetzung freuen! Darin werde ich Euch etwas über sinnvolle Laborparameter in der Anti Aging Medizin erzählen… Dazwischen gibt´s noch ein wenig Mode mit schönen Bildern in der blühenden Natur! Allerdings bin ich nächste Woche unterwegs und es ist möglich, dass ich nicht immer WLAN zur Verfügung habe… Wir werden sehen!

Jedenfalls wünsche ich Euch, bis wir uns wieder lesen und natürlich auch darüber hinaus, eine gute Zeit!

Big Hugs,

Nessy

Bisher sind in dieser Reihe erschienen:

Medizin: Forever Young / Anti Aging – Teil 1: Warum altern wir und was kann man dagegen tun?

Medizin: Forever Young / Anti Aging – Teil 2: Todesursache Nummer 1 – Die ischämische Herzerkrankung. Neue Erkenntnisse zur Entstehung und Vorbeugung (Prävention) auch schon in jungen Jahren (Herzinfarkt, Thrombose, Embolie)

Medizin: Forever Young / Anti Aging – Teil 3: Gestagen, Östrogen, Testosteron, DHEA – Hormonsubstiution für ein langes Leben?

Medizin: Forever Young/ Anti Aging Teil 4: Spirulina, Maca, Heilpilze, Chiasamen & Co – Wundersubstanzen oder Quatsch?

MEDIZIN / FRAUENHEILKUNDE : HORMONE IN DEN WECHSELJAHREN – NEUE ERKENNTNISSE ÜBER BIOIDENTISCHE HORMONE STÜRZEN JAHRELANGE DOGMEN!

Literatur der Orginalarbeiten:

  1. (E. S. Epel, E. H. Blackburn u. a.: Accelerated telomere shortening in response to life stress. In: Proc Natl Acad Sci U S A. Band 101, Nr. 5014. Dezember 2004, S. 17323–17324)
  2.  D. E. Harrison, R. Strong, Z. D. Sharp u. a.: Rapamycin fed late in life extends lifespan in genetically heterogeneous mice. In: Nature. 8. Juli 2009. doi:10.1038/nature08221.
  3.  A. Caccamo, S. Majumder, A. Richardson, R. Strong, S. Oddo: Molecular interplay between mammalian target of rapamycin (mTOR), amyloid-beta, and Tau: effects on cognitive impairments. In: J Biol Chem. 285, 2010, S. 13107–13120 PMID 20178983 PMC 285710 (freier Volltext).
  4.  Rapamycin reduziert Alzheimersymptome bei Mäusen. In: Spektrumdirekt vom 26. Februar 2010.
  5. D. E. Harrison, R. Strong, Z. D. Sharp u. a.: Rapamycin fed late in life extends lifespan in genetically heterogeneous mice. In: Nature. 8. Juli 2009. doi:10.1038/nature08221.
  6.  J. Rice: First Drug Shown to Extend Life Span in Mammals. In: Massachusetts Institute of Technology (Hrsg.): Technology Review. 8. Juli 2009, S. 1–2. Abgerufen am 9. Juli 2009.
  7. A. Bitto, T. K. Ito, V. V. Pineda, N. J. LeTexier, H. Z. Huang, E. Sutlief, H. Tung, N. Vizzini, B. Chen, K. Smith, D. Meza, M. Yajima, R. P. Beyer, K. F. Kerr, D. J. Davis, C. H. Gillespie, J. M. Snyder, P. M. Treuting, M. Kaeberlein: Transient rapamycin treatment can increase lifespan and healthspan in middle-aged mice. In: eLife. Band 5, August 2016, S. , doi:10.7554/eLife.16351, PMID 27549339, PMC 4996648 (freier Volltext).
  8.  Elke Bodderas: Rapamycin könnte Ihnen neun Lebensjahre schenken. In: welt.de. 4. Juni 2016, abgerufen am 8. Juni 2016.
  9.  Amy Harmon: Dogs Test Drug Aimed at Humans’ Biggest Killer: Age. In: nytimes.com. 2016-0516, abgerufen am 8. Juni 2016 (englisch).

Medizin: Beauty/Anti Aging: Wunderwerk der Natur – Colostrum! Teil 4 : Auswertung meiner persönlichen Testergebnisse/ Colostrumkapseln – Inhaltsstoffe, Anwendungsmöglichkeiten, Literatur

Hallo Ihr Lieben!

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Auch, wenn es ein komisches Gefühl ist… Die sogenannte ,,Biestmilch“ schmeckt süßlich-vanillig, und …ein wenig schleimig! Nicht jedermanns Geschmack – aber mega-gesund!

Heute komme ich zum letzten Teil meines Colostrum-Versuches!

 

Ihr wisst, dass ich, auch als Ärztin, immer bemüht bin, die besten Substanzen zu finden, wenn es darum geht, den Körper in seiner Funktion optimal zu unterstützen! Bei der heutigen Art, uns zu ernähren, sind wir zwar auf der einen Seite kalorisch leicht überernährt, auf der anderen Seite haben wir aber oft einen Mangel an den Stoffen, die wir wirklich brauchen!

Das Problem der Nahrungsergänzungsmittel ist, dass der Körper für das Zusammenspiel aller Funktionen viele verschiedene Stoffe benötigt, wobei die Gabe eines einzelnen, z.B. Vitamin C, den Körper nicht optimal zu unterstützen vermag! Dies konnte in Studien eindrucksvoll gezeigt werden. Es war zum Beispiel sogar so, dass Raucher, die isoliert  Vitamin  C einnahmen, eher Krebs bekamen… In meinen Augen ist das auch nicht wirklich verwunderlich! So wird ein Kuchen auch nicht besser, wenn man einfach mehr Butter hineintut, weil sie, in Maßen verwendet, einen tollen Geschmack ergibt!

Diesen ,,negativen Mono-Effekt“ bei der Gabe einzelner Stoffe, z.B. einzelner Vitamine, hat die Wissenschaft schon vor Jahren bemerkt und ist deshalb vermehrt  auf natürliche Substanzen zurückgekommen, die oft aus mehreren Hunderten oder gar Tausenden von verschiedenen, optimal abgestimmten  Einzel-Stoffen  beruhen!

Das Problem ist jedoch die gleichbleibende Qualität und Zusammensetzung, die oft von äußeren Einflüssen abhängt. Deshalb produziert man nun natürliche Nahrungsergänzungsmittel unter gleichbleibenden, optimalen Bedingungen. In Bezug auf Colostrum als Nahrungsergänzungsmittel, um das es hier geht, ist noch anzumerken, dass es als Substanz   tierischen Ursprungs den menschlichen Bedürfnissen noch mehr entspricht, als pflanzliche, weil die Zusammensetzung ählicher ist…

Díe hier getesteten Kapseln aus Colostrum können aber weit mehr, als nur den Körper als  optimale Nahrungsergänzung zu dienen. Diese Vormilch, die Kälbchen in den ersten Lebenstagen gegen die Keime der Umwelt wie ein natürliches Antibiotikum schützt und die dafür sorgt, dass es möglichst schnell kräftig und stark wird, um optimal vor ,,seinen Feinden“ fliehen zu können, ist eine äußerst erstaunliche Substanz, die schon aufgrund ihrer Inhaltsstoffe Großes vermuten läßt.

Ich habe die Kapseln 30 Tage eingenommen. Zwei am Tag im Frühjahr. Aber in dieser relativ infektionsträchtigen Zeit, in der meine Umwelt mit Erkältungskrankheiten und Durchfallerkrankungen gekämft hatte, bin ich kein einziges Mal krank geworden… und habe mich pudelwohl gefühlt!  Mein dauer-verschnupftes Näslein besserte sich, mein Gewicht änderte sich, offen gestanden, nicht wesentlich… Allerdings kann ich dem Testprodukt deshalb keinen Vorwurf machen, da ich, offen gestanden, schon vorher Idealgewicht hatte und ich meine Gewohnheiten auch nicht verändert habe!

Die Frage ist nun, was Colostrum im Menschen tatsächlich bewirken kann! Um Euch meine Gedankengänge ein wenig näher zu bringen, habe ich unten zum einen die Inhaltsstoffe, zum zweiten die möglichen Wirkungen und zum dritten die interessantesten bisher veröffentlichen Studien zum Thema ,,Colostrum“ zusammengestellt!

Als erstes berichte ich Euch also über

die wichtigsten Inhaltssstoffe

1. Wachstumsfaktoren

Wachstumsfaktoren und -Hormone (IGF-1, IGF-2, TGF-Beta, GH, IGFBP-3, Kortisol, LH, FHS, Prolaktin, Testosteron, Estradiol, Progesteron, FT 3, FT 4, TSH, Calcitonin, PTH, Insulin, Osteocalcin, DHEAS,EGF, und FGF ) sind Proteine, die den Zellen Informationen bezüglich des Zellwachstums und des Stoffwechsels weiterleiten. Auf diese Weise fördern sie die Stärkung des körpereigenen Immunsystems. Die Haut und das Bindegewebe wird angeregt, sich zu reparieren und sogenannte Stammzellen, das sind die ,,Urzellen“ aller Zellen, die noch nicht differenziert sind, entwickeln sich weiter,  wodurch die Zellerneuerung vorangetrieben wird

2. Telomerase

verlängert die Telomeren, die Enden der Chromosomen, die bei jeder Zellteilung kürzer werden. Dadurch leben die Hautzellen länger.

3. Lactoferrin

Chemisch gesehen handelt es sich um ein Transferrin, welches im Organismus viele Aufgaben, insbesondere auch zur Infektabwehr hat. So wirkt es antibakteriell, indem es Bakterien das für sie lebensnotwendige Eisen entzieht.

Außerdem ist es als Protease in der Lage, Proteine des Krankheitserregers Haemophilus influenzae zu zerstören.So können Atemwegsinfektionen, die durch diesen Keim ausgelöst werden, verhindert wirken. Außerdem wirkt es gegen Shigella und pathogenen Escherichia coli .

4. Glykoproteine

sind unter anderem  strukturelle Bestandteile von Zellmembranen und  von Schleim, so schützen sie die Zellwände des Magens vor Verdauungsenzymen und Magensäure und dienen der Zellinteraktion . Manche Hormone bestehen aus Glycoproteinen (z. B. Thyreotropin, hCG) und sie bilden wichtige Bestandteile des Immunsystems (Immunglobuline, Interferone)

5. Mineralien

Selen (SE), Phosphor (P), Chrom (Cr), Zink (Zn), Natrium (Na), Kalium (K), Kalzium (Ca), Magnesium (Mg), Eisen (Fe), Kupfer (Cu), Mangan (Mn), die unter anderem für den reibungslosen Ablauf an den Zellmembranen  verantwortlich sind.

4. Vitamine

Retinol (Vitamin A), Thiamin (Vitamin B1), Riboflavin (Vitamin B2), Pyrodoxin (Vitamin B6), Cobalamin (Vitamin B12), Folsäure (Vitamin B9), Vitamin C, Cholecalciferol (D3), Tocopherol (Vitamin D3), Ubichinon (Q10), Pantothensäure (Vitamin B5), Nicotinamid (Vitamin B3)

Diese werden benötigt, um den  Ablauf des Stoffwechsels aufrecht zu erhalten. Aber auch für die Blutbildung, das Immunsystem, zum Schutz vor Oxidation und für die Nerventätigkeit. Bei Mangel drohen z.B. Arteriosklerose, Krebs und Rheuma.

 

Aminosäuren

Alanin, Arginin, Asparaginsäure, Beta-Alanin, Beta-Aminoisobuttersäure, Citrulin, Cystin, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Ornithin, Phenylalanin, Phosphorethanolamin, Phosphorserin, Prolin, Serin, Taurin, Threonin, Tryptophan, Tyrosin, Valin

Sie dienen als ,,Bausteine des Lebens“ dem Stoffwechsel und  der Zellerneuerung, sind an Bildung von Körpergeweben (Haare, Nägel, Haut und Knochen), Antikörpern, Hormonen, Enzymen und Blut beteiligt. Bei Mangel drohen Wachstumsstörungen, retardierte Wund- und Entzündungsheilung sowie Konzentrationsstöprungen und Schwächezustände.

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Immunglobuline

Die Immunglobuline und Antikörper (IgG, IgA, IgM, IgD, IgE), die in Colostrum enthalten sind, stabilisieren und stärken die Immunabwehr. Sie werden einer bestimmten Klasse von Proteinen (Eiweiße) zugeordnet, die der Organismus als Antikörper als Antwort auf Viren- und Bakterienattacken bildet. Immunglobuline sind für ein völlig funktionsfähiges Immunsystem unerlässlich, da sie bei der Entzündungshemmung besonderen Schutz bieten.

 Aus diesen mannigfaltigen Inhaltsstoffen ergibt sich eine ganze Reihe von

Anwendungsmöglichkeiten:

  • allgemeinen Unterstützung des Immunsystems (bei allgemeiner Schlappheit, nach Unfällen, Operationen und Erkrankungen ).
  • Unterstützung bei Krebsleiden/ Chemotherapie
  • Hauterkrankungen/Narben (z.B. Neurodermitis) primär äußere Anwendung, unterstützend Kapseleinnahme
  • Unterstützung bei Wechseljahresbeschwerden (auch hier Kombination Einnahme/lokale Anwendung sinnvoll)
  • Anti-Aging (? )lokal und/oder systemisch

Mittlerweile habe ich auch einige

Literatur zu dem Thema

gelesen, und  auch auf diesem Gebiet möchte ich Euch nicht vorenthalten, was Studien zu diesem Thema herausgefunden haben. Das erste Beispiel werde ich Euch etwas genauer erläutern:

  • Bei Grippeerkrankungen kam  es zu einer Verbesserung der Abwehr. Hier habe ich Euch einmal ein Beispiel, wie ein Teil einer solchen klinischen Studie (erste Literaturangabe unten) aussieht, vorgestellt.
    2017-03-26 (2)
    Beispiel einer Studie aus Mailand, mit kalt-sterilisiertem Colostrum durchgeführt, in der 144  (7 Ausfälle) Personen untersucht wurden.  Studienaufbau: 38  wurden nur gegen Grippe geimpft (27 Erkrankte, 2 Ausfälle),  44 wurden geimpft und erhielten Colostrum-Kapseln (27 Erkrankte, 3 Ausfälle),  39 erhielten nur Colostrum Kapseln  (20 Erkrankte, 2 Ausfälle) und 23  (18 Erkrankte, keine Ausfälle) erhielten keine Medikation. In der Tabelle sieht man nun, dass am wenigsten in der Gruppe , die nur Colostrum erhielt, erkrankten und auch die  Dauer der Erkrankung am kürzesten war! Schaut man sich die Tabelle allerdings an, sieht es so aus, als ob die Grippeimpfung überhaupt keinen Nutzen gehabt hätte… (?)  Ich weiß nun nicht, wie das im Jahr 2007 oder 2006 in Italien war, im Jahr 2017 heißt es zumindest, dass 25 % der Bevölkerung durch die Impfung geschützt gewesen wären und die Krankheitsverläufe durch die Impfung abgeschwächt würden, zumindest in Skandinavien, wie die Pressesprecherin Susanne Glasmacher vom Robert-Koch-Institut mitteilte (hier nachzulesen). Jedenfalls ist der Erfolg der 8 wöchigen Colostrum-Gabe zur Prophylaxe zugegeben sensationell!

    Weitere Studien-Ergebnisse:

  •  Immunglobuline (Stoffe, die die Abwehr fördern), die in dem Colostrum enthalten sind, bleiben durch das besondere Kalt-Steril-Filtrationsverfahren bei der Verarbeitung erhalten, was bei anderen Colostrum-Produkten nicht der Fall ist.
  • Colostrum hinderte Krebszellen im Versuch daran,  sich zu vermehren.
  • Im Reagenzglas konnte gezeigt werden, dass  Colostrum die Erbsubstanz vor der Beschädigung durch Sauerstoffmoleküle schützen
  • Auch Kinder mit Durchfall und Atemwegserkrankungen reagierten mit Besserung auf die Verabreichung von Colostrum.
  • auch bei Sportlern wurden Atemprobleme signifikant gebessert.
  • Die chronische Müdigkeit bei Krebspatienten konnte gebessert werden
  • Das sogenannte Lactoferrin, welches in Colostrum enthalten ist  wirkte sich positiv auf virale Erkrankungen, chronische Entzündungen und Krebszellen aus.

Colostrum – Quo vadis?

Es ist verboten, Colostrum für eine andere Wirkung als die einer Nahrungsergänzung zu bewerben. Nun erhalte ich für diesen Artikel kein Geld und niemand hat mich dazu aufgefordert, ihn zu schreiben! Ich habe viel Zeit damit verbracht, Studien zu verschlingen und kritisch zu beäugen. Studien, die mir von dem Entwickler des Kalt-Steril-Verfahrens dankenswerter Weise überlassen worden waren, aber auch andere. Vermisst habe ich wirklich große Studien, die natürlich schwieriger durchzuführen sind und sehr viel Geld kosten.

Aber die Ergebnisse, auf die ich gestoßen bin, können wirklich nur als eine Sensation bezeichnet werden! Besonders die Studie, in der die Gabe mit der Grippe-Impfung verglichen wurde… Die einzig logische Konsequenz ist die, eine Colostrum-Kur zumindest im frühen Herbst zu empfehlen und auch als unterstützende Maßnahme bei allen immungeschwächten Personen, die sich gut regenerieren wollen! Mit Sicherheit werden wir noch weit mehr von Colostrum hören… vielleicht sogar als ein Medikament mit echter Anti-Aging Wirkung? Ich bin gespannt und kann nicht anders, als weiterhin regelmäßig eine Colostrum-Kur durchzuführen …

Verwendete  Produkte

In diesem Versuch nahm ich  ,,my  Colostrum“ Kapseln (60 Stück) ein. Sie kosten übrigens aktuell 89,90 Euro. Allerdings ist der Wirkstoffgehalt bedeutend höher als bei vergleichbaren Produkten auf dem Markt.So enthält eine Kapsel 285 mg Colostrum und 100 mg IgG (Immunglobuine, die der Abwehr dienen) . Zudem handelt es sich auch hier wiederum um aufwändig produzierte Bioqualität!

Die Kosmetik, die ja auch wirklich ausgezeichnete Ergebnisse bei mir und meinen Test-Kolleginnen vorzuweisen hatte, könnt Ihr  hier bestellen.

Ich hoffe, ich konnte Euch wieder mit echter Information überzeugen, gerne könnt Ihr mir Fragen/Kritik/Meinungen in die Kommentare schreiben!

Alles Liebe, eine wunderbare Woche mit guter Laune wünsche ich Euch!Bis bald, ich freue mich, Euch wieder einmal bei Euch oder bei mir zu treffen,

Eure Nessy

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Vorherige Beiträge über Colostrum und Anti Aging, die für Euch auch von Interesse sein könnten:

MEDIZIN: BEAUTY/ANTI AGING: WUNDERWERK DER NATUR – COLOSTRUM! TEIL 3 : AUSWERTUNG MEINER PERSÖNLICHEN TESTERGEBNISSE/ SERUM SOLUBIA VITAL MIT TIPPS ZUR ANWENDUNG

MEDIZIN: FOREVER YOUNG / ANTI AGING – TEIL 2: TODESURSACHE NUMMER 1 – DIE ISCHÄMISCHE HERZERKRANKUNG. NEUE ERKENNTNISSE ZUR ENTSTEHUNG UND VORBEUGUNG (PRÄVENTION) AUCH SCHON IN JUNGEN JAHREN (HERZINFARKT, THROMBOSE, EMBOLIE)

 

 Einige Fremd- Literatur zum Thema ,,Colostrum“: 

Manzoni P, Rinaldi M, Cattani S, et al.: Bovine lactoferrin supplementation for prevention of late-onset sepsis in very low-birth-weight neonates: a randomized trial. In: JAMA. 302, Nr. 13, Oktober 2009, S. 1421–1428. doi:10.1001/jama.2009.1403. PMID 19809023.
TOSHIO INUI1,2,3, KENTARO KUBO2, DAISUKE KUCHIIKE1,2, e.al.:
Oral colostrum macrophage-activating factor for serious infection and chronic fatige syndrome: tree case reports
ANTICANCER RESEARCH 35: 4545-4550 (2015)

 

D. A. Benaron, F. W. Bowen: Variation of initial serum bilirubin rise in newborn infants with type of illness. In: Lancet. 338, 1991, S. 78–81. PMID 1676469

A. Bertotto, G. Castellucci, G. Fabietti, F. Scalise, R. Vaccaro: Lymphocytes bearing the T cell receptor gamma delta in human breast milk. In: Archives of Disease in Childhood. 65(11), 1990, S. 1274–1275.

M. L. Groves: The isolation of a red protein from milk. In: Journal of the American Chemical Society. 82 (13), 1960, S. 3345–3360. doi:10.1021/ja01498a029

S. Paulík, L. Slanina, M. Polácek u. a.: Lysozyme in the colostrum and blood of calves and dairy cows. In: Vet Med. (Praha) 30 (1), 1985, S. 21–28. PMID 3918380.

B. Reiter: The lactoperoxidase-thiocyanate-hydrogen peroxide antibacterium system. In: Ciba Found. Symp. (65), 1987, S. 285–294. PMID 225143.

J. H. Brock u. a.: Bactericidal and hemolytic activity of complement in bovine colostrum and serum: effect of proteolytic enzymes and ethylene glycol tetraacetic acid (EGTA). In: Annales d’Immunologie. 126C (4), 1975, S. 439–451.

A. Zabłocka, M. Janusz, K. Rybka, I. Wirkus-Romanowska, G. Kupryszewski, J. Lisowski u. a.: Cytokine-inducing activity of a proline-rich polypeptide complex (PRP) from ovine colostrum and its active nonapeptide fragment analogs. In: Eur. Cytokine Netw. 12 (3), 2001, S. 462–467. PMID 11566627

K. Hagiwara, S. Kataoka, H. Yamanaka, R. Kirisawa, H. Iwai u. a.: Detection of cytokines in bovine colostrum. In: Vet. Immunol. Immunopathol. 76 (3–4), 2000, S. 183–190. doi:10.1016/S0165-2427(00)00213-0. PMID 11044552

H. E. Rudloff, F. C. Schmalstieg, A. A. Mushtaha, K. H. Palkowetz, S. K. Liu, A. S. Goldman u. a.: Tumor necrosis factor-alpha in human milk. In: Pediatr Res. 31 (1), 1992, S. 29–33. doi:10.1203/00006450-199201000-00005. PMID 1375729.

A. Maheshwari, R. D. Christensen, D. A. Calhoun u. a.: ELR+ CXC chemokines in human milk. In: Cytokine. 24 (3), 2003, S. 91–102. doi:10.1016/j.cyto.2003.07.002. PMID 14581003.

Hermann Fischer, Hermann Taigel: Schwäbisches Handwörterbuch. Mit Deutsch-schwäbischem Register. Mohr Siebeck, 1999, S. 75.
Sitzungsberichte der Königl. Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Band 2, 1863, Anhang, S. 90.
Hugo Steger, Volker Schupp: Einleitung zum Südwestdeutschen Sprachatlas, Band 2, Elwert, 1998, S. 13.

R. Pakkanen, J. Aalto: Growth Factors and Antimicrobial Factors of Bovine Colostrum. In: International Dairy Journal. 7 (5), 1997, S. 285–297. doi:10.1016/S0958-6946(97)00022-8

M. R. Cesarone, G. Belcaro u. a.: Prevention of influenza episodes with colostrum compared with vaccination in healthy and high-risk cardiovascular subjects: The epidemiologic study in San Valentino. In: Clinical and Applied Thrombosis/Hemostasis. 13 (2), 2007, S. 130–136.

C. O. Tacket, S. B. Binion u. a.: Efficacy of bovine milk immunoglobulin concentrate in preventing illness after Shigella flexneri challenge. In: American Journal Tropical Medicine Hygiene. 47(3), 1992, S. 276–283.

F. O. Uruakpa, M. A. H. Ismond u. a.: Colostrum and its benefits: a review. In: Nutrition Research. 22, 2002, S. 755–767.

Anwendung von Colostrum. Abgerufen am 24. Februar 2015.

M. Venner, R. G. Markus, K. Strutzberg-Minder, K. Nogai, M. Beyerbach, E. Klug u. a.: Evaluation of immunoglobulin G concentration in colostrum of mares by ELISA, refractometry and colostrometry. In: Berliner Und Münchener Tierärztliche Wochenschrift. 121 (1–2), 2008, S. 66–72. PMID 18277781

Arnd Krüger: Trainers Digest. In: Leistungssport. 36(2006), Heft 6, S. 42 .

Medizin: Beauty/Anti Aging: Wunderwerk der Natur – Colostrum! Teil 3 : Auswertung meiner persönlichen Testergebnisse/ Serum Solubia Vital mit Tipps zur Anwendung

Hallo Ihr Lieben!

IMG_0781 (2)Wie Ihr vielleicht mitbekommen habt, hatte ich mich als bloggende Ärztin  bereit erklärt, einen Selbstversuch  mit einer ,,neuen Art“ von Gesichtserum, basierend auf Colostrum und den entspechenden Kapseln durchzuführen.

Heute früh war es soweit: Bei meiner morgendlichen Routine waren die Blister der Colostrum -Kapseln endgültig aufgebraucht  und auch aus dem Serum Solubia Vital bekommt man kaum noch etwas heraus… Sehr schade eigentlich, aber offen gestanden

haben beide Produkte so überzeugt, dass mehr eigentlich auch gar nicht geht.

Dazu muss ich  sagen, dass ich unter anderem durch meine Position als Ärztin auch vorher schon sehr gut mit Nahrungsergänzungsmitteln  und Gesichts- Cremes/Seren versorgt war! Insofern fallen meine Ergebnisse vielleicht nicht ganz so drastisch aus, wie ich mir dies vorstellen kann, wenn sich jemand vorher eher durchschnittlich mit Nahrungsergänzungsmitteln /Gesichtspflege auseinandergesetzt hat! Nach intensivem Gebrauch der beiden Produkte über 4 Wochen kann ich folgende individuellen Einzelergebnisse für meine Nutzung beschreiben! „Medizin: Beauty/Anti Aging: Wunderwerk der Natur – Colostrum! Teil 3 : Auswertung meiner persönlichen Testergebnisse/ Serum Solubia Vital mit Tipps zur Anwendung“ weiterlesen

Medizin: Forever Young/Anti Aging Teil 4: Spirulina, Maca, Heilpilze, Chiasamen & Co – Wundersubstanzen oder Quatsch?

 

 Links sind wie immer rot unterlegt

Hallo Ihr Lieben!

 

Um es gleich vorneweg zu sagen: Bei diesem Beitrag gebe ich keine Empfehlung, die auf schulmedizischen Leitlinien beruhen! Allerdings kann ich es nicht leugnen – ich bin Schulmedizinerin, die allerdings gerne dazulernt und auch offen ist für Neues. So finde ich zum Beispiel Substanzen interessant, die schon seit langer Zeit von alten Kulturen verwendet wurden oder auch, wenn die Forschung plötzlich Wirkungen an Medikamenten entdeckt, mit denen sie eigentlich gar nicht gerechnet hatte, weil es eigentlich primär um eine ganz andere Wirkung ging. So hat man entdeckt, dass das Blutdruckmittel Minoxidil  tatsächlich gegen Haarausfall hilft!

Dennoch bin ich  Pragmatikern.  So habe ich es mir bei diesem Beitrag zur Aufgabe gemacht, ein paar der häufigsten Substanzen, die mir in Bezug auf eine Verbesserung der Körperfunktionen im Hinblick auf eine mögliche Lebensverlängerung interessant vorgekommen sind, einmal ein wenig näher unter die Lupe zu nehmen. „Medizin: Forever Young/Anti Aging Teil 4: Spirulina, Maca, Heilpilze, Chiasamen & Co – Wundersubstanzen oder Quatsch?“ weiterlesen

Medizin: Forever Young / Anti Aging – Teil 3: Gestagen, Östrogen, Testosteron, DHEA – Hormonsubstiution für ein langes Leben?

Hallo Ihr Lieben,

auch wenn ich für Euch noch interessante  (ja, auch Promi-) Facts von der Fashion Week in petto habe, vergesse ich doch auch nicht meine Leser, die an der Anti-Aging Geschichte interessiert sind. Da ich mich in letzter Zeit viel mit der Materie beschäftigt habe, mich mit Menschen, die auch sehr viel Erfahrung auf diesem Gebiet haben, ausgetauscht habe und die neuesten Veröffentlichungen auf meinem Schreibtisch liegen, lasse ich Euch natürlich daran teilhaben. ,,Firlefanzereien“ habe dabei keinen Platz … sondern Fakten und meine ehrliche Meinung. „Medizin: Forever Young / Anti Aging – Teil 3: Gestagen, Östrogen, Testosteron, DHEA – Hormonsubstiution für ein langes Leben?“ weiterlesen

Medizin: Forever Young / Anti Aging – Teil 2: Todesursache Nummer 1 – Die ischämische Herzerkrankung. Neue Erkenntnisse zur Entstehung und Vorbeugung (Prävention) auch schon in jungen Jahren (Herzinfarkt, Thrombose, Embolie)

Hallo Ihr Lieben,

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Lebensfreude bewahren ist eines der wichtigsten Faktoren, um jung zu beleiben…

kommen  wir heute zum zweiten Teil unserer Serie, in der es um nichts Geringeres geht, als darum, wie wir unser Leben, so gut es eben geht, beschützen können… Schließlich
haben wir nur dieses eine!

Das Problem, dass sich im Laufe unseres Lebens ergibt, ist, dass  sich alles an unserem Körper mehr oder weniger abnutzt. Bei manchen Strukturen ist das nicht weiter tragisch – schließlich können wir uns zum gewissen Grad regenerieren. Schlimm ist es jedoch bei den Gefäßen, den  ,,Straßen“ in unserem Körper, auf denen Sauerstoff, Nähr-, Signal-, Abwehr- und Botenstoffe transportiert werden. Verstopfen die ,,Hauptverkehrsstraßen“, die unseren Herzmuskel versorgen, kann es unter Umständen kritisch, ja, lebensbedrohlich werden…

Fallbeispiel

Karl ist ein leidenschaftlicher Fußballspieler. 27 Jahre ist er jung. Steht kurz vor dem Aufstieg in die Nationalelf. Mama Grete ist mächtig stolz auf ihn, obwohl sie eigentlich gar nichts von Fußball versteht. Aber der Trainer hat ihr erzählt , wie talentiert ihr Sohn ist. Welche Mutter hört das nicht gerne! Aber heute hat sie ein komisches Gefühl. Möchte ihn irgendwie gar nicht aus dem Haus lassen.  ,,Mama, stell dich nicht so an, es ist doch nur ein Freundschaftsspiel!“, lacht Karl noch beim Weggehen… ,,Hätte er mal besser auf mich gehört“ – so wird Grete später schmerzlich an diesen Moment zurückdenken! „Medizin: Forever Young / Anti Aging – Teil 2: Todesursache Nummer 1 – Die ischämische Herzerkrankung. Neue Erkenntnisse zur Entstehung und Vorbeugung (Prävention) auch schon in jungen Jahren (Herzinfarkt, Thrombose, Embolie)“ weiterlesen

Medizin: Forever Young / Anti Aging – Teil 1: Warum altern wir und was kann man dagegen tun?

Hallo Ihr Lieben,

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heute starte ich, nachdem Ihr Euch dieses Thema gewünscht habt, mit der vorerst

12 – teiligen Serie Forever Young/Anti Aging. Das mache ich natürlich gerne und ich freue mich immer, wenn Vorschläge kommen… Ich werde, wie auch bei anderen medizinische Themen, dieses so aufbereiten, dass Ihr möglichst viele Infos bekommt und das Ganze nicht zu langweilig wird!

Also! Starten wir heute mit

Medizin: Forever Young / Anti Aging – Teil 1: Warum altern wir und was kann man dagegen tun?

Nächste Woche geht es dann weiter mit dem

Medizin: Forever Young / Anti Aging – Teil 2: Todesursache Nummer 1 – Die ischämische Herzerkrankung. Neue Erkenntnisse zur Entstehung und Vorbeugung (Prävention) auch schon in jungen Jahren (Herzinfarkt, Thrombose, Embolie)

Und als nächsten Teil habe ich ein Thema gewählt, welches sowohl unter Wissenschaftlern, als auch unter Laien recht kontrovers disktutiert wird…

Medizin: Forever Young / Anti Aging – Teil 3: Gestagen, Östrogen, Testosteron, DHEA – Hormonsubstiution für ein langes Leben?

dazu kam dann noch

Medizin: Forever Young/ Anti Aging Teil 4: Spirulina, Maca, Heilpilze, Chiasamen & Co – Wundersubstanzen oder Quatsch?

und mittlerweile sind schon ZWÖLF Teile dieser Serie entstanden, die Ihr leicht über die Suchmaschine aus meinem Blog Salutary Style rechts oben auf der Startseite finden. Wenn Ihr Euch nicht gerade dort befindet, (denn mittlerweile wurde dieser Artikel auch an anderen Stellen veröffentlicht) gebt einfach bei Google ,,Salutary Style “ ein… Übrigens findet Ihr dort noch viele weiteren Themen, nicht nur medizinische… Und auch Infos über die Entstehung von ,,Salutary Style“(unpolitisch, in erster Linie nicht kommerziell)  und über meine Wenigkeit…

So, jetzt wisst Ihr Bescheid. Und nun viel Spaß beim ersten Teil!

Je älter man wird, umso intensiver denkt man darüber nach, ob es vielleicht irgendwo doch eine Möglichkeit des ,,ewigen Lebens“ gibt oder wenn das schon nicht ginge, dann wollen wir doch zumindest unser Alter irgendwie verlangsamen können, sei es mit einer Pille, einem Serum oder einer Spritze , von denen in so vielen Filmen und Büchern die Rede ist! Da denke ich an die makabere Komödie ,,Der Tod steht ihr gut“ mit Isabella Rosselini  oder an einen ,,Jungbrunnen“, wie er auf dem berühmten Bild von Lucas Cranach zu sehen ist!

„Medizin: Forever Young / Anti Aging – Teil 1: Warum altern wir und was kann man dagegen tun?“ weiterlesen