Fashion / Mode : Romantik-Outfit im verträumten Garten mit Sheltie Adelheid …

Hallo Ihr Lieben!

Heute ist es einmal wieder soweit! Diese Woche möchte ich Euch  mit einem romantischen, fröhlichen Outfit verzaubern, das mein Sohn in den Abendstunden in unserem Garten fotografiert hat.

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Interieur : 5 Einrichtungs – Trends 2018 Teil A) 1. Aqua, Mint, Türkis im ,,Private Room“ 2. Holz / Natur-Materialien

Hallo Ihr Lieben!

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Unser Wohnzimmer muss nicht nur ,,wilde Jungs“, sondern auch diverse Vierbeiner aushalten können! Deshalb steht Strapazierfähigkeit an erster Stelle! Dennoch wollen wir uns natürlich wohl fühlen …

Manchmal  juckt es auch mich in den Fingern, etwas zu verändern! Nicht viel, aber so einen Hauch Frische darf es ab und zu schon sein …

Wenn ich dann die herrlichen Pinterrest Deko-Ideen entdecke und ich durch irgendwelche Einrichtungshäuser schlendere, kann ich einfach nicht an mich halten und da kommt auch bei mir, die eigentlich als Pragmatikerin gilt, die Deko-Seite zum Vorschein.

Denn der ,,Nestbautrieb“ ist uns Frauen nun einmal mit den Genen eingepflanzt worden und steht dafür, der Familie und natürlich auch sich selbst ein Gefühl der Geborgenheit und Liebe zu vermitteln! Das Gute daran: Das Ganze klappt ohne irgendwelche Bedingungen, völlig unkompliziert, nur mit ein wenig ,,Tand“!

Fangen wir also mit einem kleinen ,,Novum“ auf diesem Blog an! Zwar habe ich Euch ja schon öfters in unser Wohnzimmer mitgenommen, aber heute ,,erlaube“ ich Euch zum ersten Mal ein Blick in ,,Nessys  Secret Room“. Außer meiner Familie betritt sonst nämlich niemand dieses Zimmer …Es ist meine kleine Oase, meine Schnuckelkammer unterm Dach …  absolut ruhig und friedlich … Das heißt, fast immer höre ich die Vögel singen, denn quasi an mein Dachfenster klopft eine uralte Rieseneiche, die schon viele Menschen fällen wollten, die ich aber immer verteidigt habe…

Denn wir wohnen direkt am Wald. Das ist wunderschön und So gerne ich auch mit meiner Familie, aber auch mit  Freunden und auch mit  ,,Hinz und Kunz“ vom Dorf,  die bei uns hereinschneien,  abhänge, manchmal brauch´auch ich das absolute ,,Alleinsein“ – wie sonst sollte ich sonst zum Beispiel so viele Posts schreiben?

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Fünf Einrichtungstrends 2018

Kommen wir nun zu meinen neuen Deko-Errungenschaften! ihr wisst, dass ich den natürlichen Look liebe!

1. Aqua, Mint, Türkis  in meinem ,,Private Room“

Allerdings ist dieses Jahr eine ,Neue“ zu meinen Lieblingsfarben hinzugekommen. Gleich nachdem der Hype um diese Farb-Mischung aus Aqua und Mint im letzen Jahr begonnen hat, war ich hin und weg, als auf Pinterrest die ersten Bildchen auftauchten!  Sie ist, je nach Nuance frisch und zart und erinnert an das Türkis eines wunderschönen Sandstrandes, der im Wasser in eben jene Farbe übergeht, die mich zum Träumen bringt! Deshalb lässt sie sich natürlich toll mit Weiß, Sandfarben und auch Nude kombinieren! Je nach Zusammenstellung kann man auch die Ton-in Ton Kombi mit einem Grün wagen. So werden in Einrichtungshäusern öfters Türkis, Blau und Grün als Frischekick kombiniert. Klar, dass ,,mein Zimmer“ sofort verschönt werden musste!

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Harmonisch finde ich verschiedene Haptiken, Muster und Materialien in der gleichen Farbe!
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Lustiges Sammelsurium an türkisen Kissen!

Die alte Regel,  mehrfarbige Muster-Stoffe nur zu kombinieren, wenn sie ähnlich sind,  gilt nur noch bedingt. Es kommt wie bei so Vielem auf das ,,richtige Händchen“ an.  Denn bei zuviel Deko kommt das einzelne Stück natürlich oft nicht so gut zur Geltung wie bei einzelnen oder paarweise dekorierten Stücke.

Natürlich kann man das ganze Zimmer in einem Türkiston  streichen und dann Ton in Ton arbeiten. Was aber auch klasse aussieht, ist die Wand in kräftigem Türkis zu tönen, wie ich in der Karibik bei den Hütten gesehen habe und dann dazu kräftige Farben zu kombinieren. das sieht immer gut aus, erfordert aber auch ein wenig Mut! Edel und etwas nostalgisch wirkt Türkis mit Gold!

Ihr seht, ich habe Blau/Türkis/Grüntöne vor neutralen weiß- und Naturtönen gemixt und dazu noch hier und da ein kleines bißchen Farbe einfließen lassen.

Gerade das Experimentieren  mit Farben finde ich spannend …

Aber sicher ist Euch in meiner ,,Kammer“ noch etwas anderes aufgefallen – und damit kommen wir schon zum zweiten Punkt:

2. Holz und Natur-Materialien

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Das lichtdurchflutete Treppenhaus mit viel Holz macht sofort gute Laune!

Holz, Pflanzen und Teppiche aus Natur-Materialien führen und zu unseren Wurzeln zurück und geben einem irgendwie das Gefühl der  Geborgenheit! Denn längst haben wir erkannt, dass unser Zuhause ein Rückzugsort von eben jener gefühlskalten Welt ist, die uns ,,da draußen“ nur allzu oft entgegenschlägt!

Seltsamerweise fühlt sich der Körper in der Natur, auch wenn sie nachgemacht ist, wohl. Zum ersten Mal so richtig bewußt war mir das, als ich im Winter bei Schlittenfahren im Schwarzwald eine Jausen-Hütte betrat. Der Duft nach Holz, das knisternde Feuer im Ofen und das Gesteck aus verschiedenen Moos-Sorten auf dem Fensterbrett verströmte eine Atmosphäre, die mich auf eine wohlige Art in Empfang nahmfullsizeoutput_1d64

Wenige ,,natürliche“ Accessoires können diese Wirkung schon in uns auslösen, es muß nicht gleich das ganze Original Dach sein, wie in unserem lichtdurchfluteten Treppenhaus (siehe Bild).

So hat beispielsweise die knorrige Kiefer aus dem nordischen Lieblings-Einrichtungshaus der Nation, die so verteufelt echt aussieht, mein Herz im Sturm erobert! Hält sie doch symbolisch allen Unbillen des Lebens stand!

Eine Lichterkette aus kleinen Apotheker- Glasfläschen mit ,, Gold und Kupferstaub“ gefüllt, zaubert verwunschenes Licht in meine gute Stube … Weiche Kuschelfelle fehlen kaum in einem ,,Mädel-Rückzugsort“, auch wenn wirklich gute Imitationen mittlerweile fast genauso teuer wie echte Felle sind.  Früher habe ich echte gekauft, allerdings haben sie mittlerweile für mich einen seltsamen ,,Beigeschmack“ …

Kissen in allen Variationen mit Holz-Dekor sind in den Einrichtungshäusern und im Internet zu finden, ebenso wie die echten Holz-Scheiben, die man als Deko sogar an den Vorhang machen kann, wie hier geschehen. Die Maus habe ich übrigens an Halloween vergessen, abzudekorieren und mittlerweile gehört sie als witziges Accessoire irgendwie dazu …

Die Lampe aus natürlichem Salz-Stein gibt ein Licht ab, das dem Feuerschein ähnlich ist und soll eine gute Luft machen. Wie, weiß ich allerdings auch nicht …

Das aus Holz hand-geschnitzte Vögelchen aus der Normandie ist ein kleiner Hingucker und erinnert mich an das Vogel-Reservat, wo ich es erstanden habe …

An meiner Schneiderpuppe kombiniere ich gerne natürliche Stoffe und Materialien, wobei der Schal natürlich aus Fake Fur ist!

 

Eng mit der positiven Wirkung der Natur-Accessoires verknüpft ist der nächste Punkt, denn bei ihm geht es um das Cocooning – und damit verknnüpft das Schaffen eines ganz persönlichen Wohlfühlambientes … Aber halt ! Davon erzähle ich Euch das nächste Mal!

Für die Einrichtungsbegeisterten oder auch nur die, die sich für ,,meine Wohnung“ interessieren, verrate ich  noch Details über den Kolonial- und den Industrial Style …

Vorher kommt aber noch ein Artikel über CBD – ein spannender ,,neuer“ Wirkstoff, der sich vielseitig einsetzen lässt …

So, für heute ist es aber genug!

Jetzt  wünsche Euch noch einen wunderschönen Tag – ich hoffe, Ihr sitzt nicht nur vor dem Computer 😉
Alles Liebe,

Eure Nessy

 

 

 

Klamotten und Accessoires im neuen Look ! Außerdem: ,, Do It Yourself “ ( DIY ) zum Mitmachen! Eure Ideen auf meinem Blog!

Hallo Ihr Lieben!

Heute geht es um DIY Ideen! Ich zeige Euch am Beispiel von Schuhen, einer Jacke und an zwei Taschen, wie einfach das geht!

Gerne dürft Ihr mir Bilder von Euren  DIY Sachen schicken,  dann kann ich sie in diesen Artikel mit Eurem Namen (wenn Ihr möchtet) verlinken (Einzelheiten s.u.)!

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Alles fing damit an, dass Sohnemann um 19.28 Uhr glaubte, ohne ein bestimmtes Eis mit dem einzigartigen ,,Krach“ die Nacht nicht überleben zu können …

,,Okay, kann Dir ja eigentlich egal sein!“, wird der/die geneigte Leser/in nun antworten. Recht hat Du natürlich!  Allerdings hatte ich ihm, blöderweise, genau dieses versprochen, wenn er bestimmte Leistungen vollbringen würde!  Wider Erwartungen Wie erwartet hatte er diese tatsächlich natürlich recht rasch erledigt und ich Vollhorst hatte nicht gedacht, dass jenes in der Kühltruhe  ein Eis ohne Mandeln  war! ,,Das geht ja ma´ gar nicht!“ So die geschätzte Meinung von Sohnemann. Aber da eine gewisse Konsequenz ja gepredigt wird und der Fehler eindeutig bei mir lag, tigerte ich als noch einmal los, zumal ich selbst noch Lust auf diese leckeren Erdbeeren verspürte, die es  da gerade gab …

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Zugegeben unwiderstehlich …

Als ich also kurze Zeit später meinen mit Eis und Erdbeeren bestückten Einkaufswagen Richtung Kasse fuhr, fielen mir plötzlich – Donnerblitz! – ein Paar Sandalen in die Augen! Und zwar haargenau solche, nach denen ich schon soo lange Ausschau gehalten hatte … Es waren

Römer Peeptoes

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mit vielen Riemchen! Und die Farbe war genau dieses  Khaki-dschungelfarben, das so gut zu meinen grau-grünen Augen passt! EINFACH PERFEKT! … ,,Okay“, dachte ich bei mir. ,,Meistens passen dir Supermarktschuhe sowieso nicht!“ Kurzerhand zog ich meine Sneakers aus,  schlüpfte in die Teilchen –  und –  suuuper… ! Sie passten wie angegossen!

So ähnliche hatte ich nämlich, nur mit ein bißchen Gold, vor Kurzem  in der ,,InStyle“ gesehen  und mich doch ein wenig schockverliebt!

Ein wenig anders sahen sie schon aus! Aber das würde sich schließlich ändern lassen!

Und während ich die Objekte der Begierde vorsichtig neben die Erdbeeren legte, beschloss ich, dass ich schon morgen ,,Operation Sandaletten“ starten würde.

Es war um mich geschehen! Die DIY – Leidenschaft hatte mich infiziert!

Und tatsächlich machte ich mich  nächsten Morgen machte ich mich sogleich an die Arbeit …

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  1. Als erstes benutzte ich eines der Hotfix-Gerät, mit dem man kleine Steinchen aus Metall oder Strass ankleben kann.  Das Gerät lohnt sich, wenn man mehr Basteln möchte. Die Steinchen in allen Farben sind selbstklebend, wenn sie erhitzt werden.

2. Dann schnitt ich ein  Goldband aus  Blattgold aus. Dann verwendete ich Alleskleber aus dem Baumarkt, um es auf dem Leder festzukleben. Allerdings war das nicht soo haltbar. Vielleicht sollte man Tatsächlich Sekundenkleber verwenden. Danach lackierte ich das Gold noch mit Klarlack. Dafür benutzte ich einfach farblosen Nagellack!

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3. Als drittes hatte ich Stoffreste von einem anderen Projekt, auf die ein Vintage-Muster kopiert war. Dies wurde wieder ausgeschnitten, mit dem Klebstoff benetzt und aufgeklebt, danach zweimal lackiert, um die Haltbarkeit zu verlängern .

Voilà, fertisch!

fullsizeoutput_1db5Das Ergebnis finde ich ganz gut, bis jetzt habe ich die Teile schon oft getragen! Natürlich ist es auch ein tolles Gefühl, wenn man etwas selbst macht!, unten noch mehr Beispiele aus meinem Kleiderschrank, die zeigen, wie Ihr manche langweiligen Teile einfach „aufhübschen“ könnt.

Man könnte auch sagen das Teil bekommt mehr „edginess“ es wird auffälliger, nicht nur „mainstream“ . Was das heissen soll? Naja, Heidi Klums berühmter Spruch zu der GNTM-Anwärterin Jolina, als sie sich nicht die Haare abschneiden lassen wollte: „Ich wünsch` mir mehr Ecken und Kanten!“ trifft es ganz gut. Ist dieses „Anderseinwollen“ aber eher oberflächlich und so, dass es schon wieder alle machen, ist es „hipster-style“ – alles verstanden? Okay, ich auch … nicht …

Wie Ihrs nennt, ist ja eigentlich egal. Es soll Euch einfach Spaß machen! Ich find´s immer toll wenn ein Teil fertig ist und freu` mich drüber… Ehrlich gesagt, eine große Message hat das Ganze nicht, außer, dass man nicht alles soo ernst nehmen sollte…  Na dann!

Zusammenfassung

Das war Euch jetzt doch ein wenig schnell? Okay, also das Ganze noch einmal kurz zusammengefasst: Ihr nehmt also ein Teil aus der aktuellen Kollektion des Supermarktes (was oft erstaunlich gut in der Qualität ist), natürlich geht es auch anderswoher  oder ihr nehmt ein langweiliges Teil aus Euerm Schrank.

Dann schnappt Euch einen Strass-Aplikator mit Strass-Steinchen oder fertige Strass-Bilder, schöne dünne Schleifchen, Anhänger, Perlen, geknüpfte Freundschaftsarmbänder, Stofffarben, Nieten, kopiert antike Bilder auf Stoff oder was Euch sonst noch so einfällt und schon habt Ihr einen Fundus an  Möglichkeiten….

Wo Ihr die Zutaten findet? Gebrauchte Geschenkverpackungen, „alter“ Mode-Schmuck, eBay, Bastelladen… Besorgt Euch nur einen richtig guten Klebstoff, der filigran zu verarbeiten ist. Ein Pinzette, Nadel und Faden, Schere, eventuell auch eine Holzfeile (gibt z.B. einen tollen Jeans-Usedlook) habt Ihr sicher im Haus...

Jetzt müßt Ihr nur noch den nächsten verregneten Sonntag abwarten. So eine Bastel-Session ist auch super geeignet, um sich auf andere Gedanken zu bringen oder um  Tante Hildegard, wenn zu Besuch kommt, mit der man nie so richtig weiß, was man reden soll, zu unterhalten. Zusammen Basten macht immer Spaß und Tantchen freut sich auch, wenn sie mit einem selbstverzierten T-Shirt von dannen zieht…

Also -An die Scheren – fertig – los!

Weitere Beispiele

Coole Steppjacke

Der Anorak  ist mit den Stoffaplikationen benäht. Erst habe ich versucht, zu kleben, aber das hielt nicht so gut. Man muß je nach Klebstoff auch aufpassen, damit es keine Löcher gibt. Schließlich habe ich sie von Hand aufgenäht. Das hält gut und auch Wäschen (30 Grad) wurden schon überstanden.

Aber auch andere Applikationen, Schleifchen, Bändchen und Perlen machen viel her!

 

Saddlebag aus Leder mit Applikationen

Hier muss man sehr vorsichtig mit dem Bügeleisen umgehen, das Leder nicht verbrennt, aber das Ergebnis  finde ich klasse!

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Laptop-Tasche im Vintage-Look

Witziger Hipster-Blazer

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Mein Blazer…

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Individuelle Reithose

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So, das war es wieder für heute! Ich hoffe, Euch hat meine kleine Bastelstunde Spaß gemacht!

Gerne dürft Ihr mir Bilder von Euren  DIY Sachen schicken,  dann kann ich sie in diesen Artikel mit Eurem Namen (wenn Ihr möchtet) verlinken!

Meine Mail-Adresse ist im Impressum und vergesst mir nicht zu schreiben,  wie Ihr das mit Eurem Namen oder Link machen möchtet. Da gibt es drei Möglichkeiten:

Name und Blogname angeben und Blog verlinken (Bitte URL  – Link angeben)

  • Nur Name angeben
  • Idee anonym veröffentlichen

Ich werde zwar Eure Bilder sicher zu keinem anderen Zweck verwenden, als sie in diesem Artikel zu veröffentlichen, allerdings übernehme ich darüber hinaus natürlich keine Haftung für die Bilder.

Übrigens bin ich gerade dabei, folgende Themen für Euch vorzubereiten:

Was tun bei unerfülltem Kinderwunsch? /

Meine neuen Lieblingsschuhe /

CBD – Das neue Hanf -Präparat

Mich würde auch sehr interessieren, welches Euch am meisten zusagt, damit ich mich in Zukunft noch besser auf Eure Wünsche einstellen kann! Scheibt es mir einfach in die Kommentare!

So, nun wünsche ich Euch noch einen wunderschönen Sonntag! Alles Liebe, Eure Nessy!

 

 

 

 

 

 

 

 

Philosophie / Tiere: Die bewegende Geschichte des ganz und gar nicht perfekten Miniponys Tarzan …

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Von draußen dringt die glockenhelle Stimme von Nessy, die zum Frühstück ruft, an mein Ohr. Verschlafen blinzle ich durch die offene Stall-Tür. Was sie wohl heute mitgebracht hat? Leckere Bio-Karöttchen. knusprige Baguettes, lauwarmes Porridge-Mash oder kerniges Müsli mit rote Beete und Apfelschnitzen? Oder doch nur ein Korb voll frisches, besonders aromatisches Gras, dass sie uns morgens an einer bestimmten Böschung, die nur sie kennt, pflückt?

Eine perfekte Welt! Ja, zugegeben, besser geht es kaum! Und  Ihr denkt jetzt sicher, Pony müsste man sein! Aber nee, Kinder, lasst mal, das kann auch ganz schön blöd sein, vor allem, wenn man mit der Geburt einen Stempel  bekommen hat: ,,Ausschuss“! Aber von vorne …

Wie ich zur Nessy gekommen bin? Kinder, fragt mich was leichteres!

Sie weiß nicht soviel über mich, und ich weiß es auch nicht mehr so genau … Wie so vieles im Leben! Meines jedenfalls hat in Holland begonnen. Nee, nicht wie Ihr denkt! Nix Käse, Windmühlen und Holzpantoffeln. Dort werden nämlich auch viele Pferde gezüchtet. Tolle Pferde! Große und schöne und kleine  und schöne … Und manchmal, ja manchmal ist auch eines dabei, das nicht ,,sooo schön“ geraten ist.

Sozusagen ,,Pony-Ausschuß-Ware“! So wie ich… Während meine Brüder und Schwestern unserem Züchter für tausende von Euro von verzückten ,,Mini-Pferde-Käufern“ aus den Händen gerissen wurden, fiel ich bei jeder ,,Prüfung auf Gesundheit“ schon von weitem durch.

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Lissy und Tarzan warten auf Spaziergänger mit Leckerlis

Mit meinen X-Beinen, meinem langen, oft juckenden Fell und meinem Auge, das sich gerne irgendwie verklebte, weil ich mich dort einmal verletzt hatte, wollte mich niemand haben. Ab und zu wurde versucht, mich etwas mehr zu pflegen, damit mich irgendjemand mitnehmen würde, aber die Händler ahnten natürlich immer sofort, dass ich sie mehr Mühe und Geld kosten, als Geld bringen würde. Irgendwann wurde ich dann einfach einem von ihnen, quasi als ,,Dreingabe“,  mitgegeben…  Glück im Unglück. Denn mit solchen ,,Ladenhütern“ wie ich einer war, wurde nicht lange gefackelt, die Pferdetransporte nach Belgien sind normalerweise die Option, die dann eintritt … Dort gibt´s noch eine letzte Chance auf einem Pferdemarkt und wenn dann keiner kauft, der dem Pferd doch noch eine Chance gibt, wird der Rest von … Schluck! Lassen wir das!

Mir blieb dieses Schicksal – Gott seis gedankt – erspart! Widerum als ,,Dreingabe“  landete ich in einem kleineren Reitstall, wo es eigentlich gar nicht mal so schlecht war. Immerhin gab es ordentlich Futter. Aber ich war einer von vielen und da ich weder besonders anhänglich noch hübsch, aber wenigstens brav war, sollte ich als ,,Geburtstagsfeier“ und Kinderpony herhalten. So kam es, dass viele Kinder, schreiend und hyperaktiv, wie sie eben waren, relativ ungebremst auf meinem nicht so starkem Rücken herumturnen durften. Eine Weile konnte ich das ganz gut erdulden, obwohl es sich oft schmerzhaft anfühlte. Ich bin ja nur etwa 80 cm ,,groß“ , da ist das Gewicht, das ich aushalte, recht rasch erreicht, aber das wissen ja die Kinder nicht! Mit der Zeit fiel es mir jedoch immer schwerer, zu tun, was von mir verlangt wurde, so sehr ich mich auch bemühte, mir nix anmerken zu lassen! Ich wußte ja, dass ich unbedingt funktionieren musste und niemand schien mein Leiden zu bemerken … So versuchte ich tapfer, meine ,,Arbeit“ ohne irgend jemand zu verletzen, weiter zu verrichten. Allerdings kam es  immer öfter vor, dass mein Rücken  so sehr schmerzte, dass ich nicht mehr gerade laufen konnte oder meine häufigen entzündeten Wunden sichtbar durch das Fell nässten, worauf ich, wenn die Eltern der kleinen Prinzessinnen und Prinzen, die so verrückt nach ,,dem Kleinen!“ waren, dies bemerkten, ärgerlich wieder einmal als ,,unbrauchbar“ in den Stall verfrachtet wurde.

 

Ob es ganz genau so war, weiß ich nicht mehr. Aber so ähnlich muss es sich zumindest abgespielt haben …

Ich fing an, nicht mehr so gut zu fressen, was aber wegen meinem dicken Fell nicht auffiel.  Allerdings fing mein Besitzer an, wegen der vielen ,,Mängel“, die ich nun einmal aufwies, über Konsequenzen ,,des Erlösens“ wie er es nannte, nachzudenken … Aber irgendwie brachte er das, wie er einmal zu seinem Kumpel meinte, auch ,, im Moment“ nicht übers Herz … So ging das Spiel jedesmal von vorne los … Kaum ging es etwas besser, wurde schon dem Drängen der schreienden Kinderschar, die regelmäßig in meinem Stall  einfielen, nachgegeben, gerade auf MIR sitzen zu wollen. Ich sein schließlich nicht so hoch und man können sich zur Not mit den Füßen abstützen… Au weiha! Wenn ich nur dran denke …

Eines Tages war eine Familienmesse in der nächsten größeren Stadt, wo auch mein Besitzer für seinen Reitstall einen Werbestand aufbauen würde.

Und weil ich wieder einmal ,,unpässlich“ war und ein wenig humpelte, hielt man es für eine klasse Idee, dass ich mich wenigstens als Ausstellungsstück nützlich machen könne, weil ich ja, dank meiner  Mini-Größe, irgendwie schon ganz niedlich  aussah.

Am Anfang fand ich auch die Aufmerksamkeit der Kinder ganz schön, die mit glänzenden Augen, sobald sie mich erblickten, zu meinem Paddock kamen, ihre  Händchen nach mir ausstreckten und mich erhaschen wollten, um mich zu streicheln. Aber sie hörten einfach nicht auf! Stunde um Stunde, den ganzen Tag lang, tatschten sie mich ohne Unterbrechung durch das Gitter an und fassten mir dabei oft in die Augen oder an meine entzündeten Stellen, die unter dem Fell versteckt waren!  Autsch! Das konnte ganz schön wehtun! Und da geschah es! Ehrlich Leute, heute noch schäme ich mich dafür! Denn was ich jetzt tat, macht man nicht! Auch nicht in Notwehr! Das verbietet der Pony-Ehrenkodex unter allen Umständen!

Okay, ich spreche es aus! Gerade hatte ein etwa siebenjähriges Mädchen mit ihren Fingernägeln mein linkes Auge recht unsanft gestreift und war nun dabei, nach meinen Schopf zu krallen. Aus den Augenwinkeln sah ich ihre Hand direkt über mir … Da geschah es!  Ich schnappte nach ihr!  Uhh! Das hatte ich noch nie getan! Ehrlich! Ich kann einfach nicht sagen, warum und wieso ich das damals tat!  Schließlich hätte ich das nie von mir gedacht oder es gewollt. Es war wirklich absolut schrecklich! Sie schrie und schluchzte, obwohl ich eigentlich nicht wirklich zugebissen hatte, sondern eben nur – geschnappt!  Das konnte doch unmöglich soo weh getan haben! Oder doch? Was hatte ich getan? Am liebsten wäre ich im Boden versunken! Ich machte mich auf ein kräftiges Donnerwetter gefasst, aber natürlich galt die Aufmerksamkeit meines Besitzers  in diesem Moment allein der kleinen Schreierin, die  – Gott seis gedankt –  tatsächlich nur mit einen Schrecken davongekommen war.  Danach wies er, zu ihrer Mutter gewandt, auf das Schild, auf dem unmissverständlich stand, dass das ,,Berühren des Ponys“ eigentlich verboten gewesen war!

Als die beiden wieder weg waren,  hoffte ich fast, dass  mir mein Besitzer nun seine Meinung über meinen ,,Biss“ unmißverständlich mitteilen würde – aber – nicht einmal das schien ich ihm noch wert zu sein! Ich stand ich nur noch da, wie ein Häufchen Elend, enttäuscht über mich selbst! Ich war wirklich  am absoluten Tiefpunkt angelangt. Meine letzte Trumpfkarte, nämlich die, wenigstens ,,ein ganz Braver“  zu sein, hatte ich hiermit verspielt. Mich würde niemand mehr wollen …

Bis jetzt hatte ich noch alles um mich herum mit einer gewissen Neugier beobachtet, aber nun war ich so traurig und erschöpft von dem ganzen Stress, dass ich meine Umwelt kaum noch wahrnahm. Sollten sie doch auf mir herumtatschen!  Das würde, wenn überhaupt, meine letzte Chance sein, zu zeigen, dass ich auch das aushalten konnte, wenn es unbedingt sein mußte. Nein, das Leben ist nun einmal kein Ponyhof, obwohl, besonders ich, mir das immer gewünscht hatte!

So bemerkte ich auch nicht, dass unter den ,,Zuschauern“ zwei waren, die mich prüfend beobachteten und dann mit meinem ,,Chef“ ein Schwätzchen hielten… Zwei, durch die sich mein Leben komplett verändern würde!

Es war eine Frau mit einem jener kleinen Kinder, von denen mir viele in der Vergangenheit oft so zugesetzt hatten. Ich wußte auch noch nicht, dass dieses Kind ganz anders war und dies niemals tun würde, sondern mich stets liebevoll und mit Ehrfurcht behandeln würde! Natürlich wisst Ihr, wen ich meine, denn Ihr kennt sie auch!  … Nessy, die  mit ihrem kleinen Sohn vorbeikam und die, wie ich später noch merken sollte, bekanntermaßen auf alles fliegt, was vier Beine hat! Natürlich entgingen ihren seit früher Kindheit pferdisch geschulten Augen solche versteckten Mißstände nicht!

Zunächst merkte ich, dass ich, was ich nach meinem schrecklichen Verhalten schon befürchtet hatte, nach Ende der Messe tatsächlich nicht mehr zu dem kleinen Reitstall zurückkehrte. Wenn auch nicht allzu lange, so war er doch meine Heimat mit Freunden geworden. Nun war es also ,,vorbei“!

 

Als wir an dem fremden Ort, von dem ich Schreckliches erwartete, angekommen waren und ich ausgeladen wurde, sah ich – oh Wunder –  zuerst zwei dieser unendlich gut gepflegten, stolzen Miniponys mit langer Mähne und seidigem Fell, die mich an meine erste Heimat und meine Brüder und Schwester erinnerten. Hatte sie etwa das gleiche Schicksal ereilt? Was war geschehen? Auch mein Besitzer, der mich an einem alten Strick hielt, der nichts mit den Lederhalftern der beiden Schönheiten gemein hatte,  schien überaus erstaunt! Er blickte sie mit offenen Mund an und stammelte: ,,Wow, die sind die aber wirklich ma gepflegt! Kumpel, du hast es gut getroffen!“  Dann gab er mir einen Klaps, nahm die wohl sehr gute Bezahlung in Empfang und rauschte mit seinem klapprigen Hänger vom Hof.

Was würde mich denn nun erwarten? Ich war ziemlich verwirrt! Nessy, die ich damals ja noch nicht kannte, redete  freundlich mit mir und wollte mir eine Möhre geben, die ich aber vor lauter Aufregung und Angst nicht fressen wollte. Zu Recht! Denn dann wurde ich zu einem Waschplatz gebracht und  zum ersten Mal in meinem Leben gewaschen! Zuerst war das Wasser im Schlauch ja noch warm, aber dann wurde es eiskalt! Brrr! Aber, oh Wunder! Sie rieb mich im Anschluß mit einer Tinktur ein, die mein Jucken, an dass ich schon fast nicht mehr gedacht hatte, tatsächlich fast sofort stoppte! Zudem trocknete mich die warme Sonne und der kleine Sohn von Nessy nahm meinen Stick und führte mich zu saftigem Gras!  Das war herrlich! Danach durfte ich n´mich in eine große Box voller Sägespäne, Heu und Äpfel ausruhen.

Und erst jetzt begriff ich es richtig! Ich würde nicht … Ihr wisst schon! Diese Menschen, die wohl meine neuen Besitzer waren, schienen tatsächlich lieb zu sein! Mit fiel ein Stein, nein, ein richtiger Felsen vom Herz, denn für mich würde nun ein neues Leben beginnen! Nicht nur, dass ich erst einmal nicht ,,arbeiten“ musste und es hier viel zu entdecken gab! Es gab ja auch Kumpels wie mich! Allerdings machten sie mir ganz schön Angst, weshalb ich mich lieber an Nessy und deren großen, aber sehr sanften Wallach Ernie hielt! Denn ich bin schließlich jemand, für den es auf die inneren Werte ankommt und  Äußerlichkeiten wie Körpergröße oder Schönheit keine Rolle spielen!

Damit ich  auch schlechtem Wetter toben konnte, gab es eine überdachten Reithalle und mein neuer Pferdekumpel Ernie half mir, wenn die anderen mir was anhaben wollten! Jeden dritten Tag wurden meine Wunden gespült und das Fell eingesalbt … Anfangs fand ich das alles noch ziemlich  lästig, doch Nessy ließ sich davon nicht beirren! Liebevoll pflegte sie mich und ihr kleiner Sohn (mein neuer, offizieller Besitzer) schaute mich meist mit großen Augen bewundernd an!  Obwohl mein Rücken voll sichtbarer Wunden war, nachdem Nessy die Krusten gelöst und den Eiter abgewaschen hatte, nannte er mich ,,ein wunderschönes Pferd“. Mich! Wow! Ich fühlte mich zusehends wohler. Bald waren meine Wunden verheilt.

Und siehe da -mit einem passenden Sattel und einem dicken Polster tat mir nix mehr weh und ich ließ ich den kleinen Sohn von Nessy fröhlich auf mir reiten! Beide hatten wir viel Spaß und sogar kleine Hindernisse konnte ich überspringen! Einmal gewannen wir sogar den dritten Preis in einem Reiterwettbewerb! Tja Freunde! Auch mit X-Beinen geht das!

Aber irgendwann war ,,Sohnemann“, wie Nessy ihn nannte, zu schwer, und zugegeben war mir in dieser Zeit schon manchmal etwas langweilig, obwohl ich eine ,,Nanny“ hatte, die mich immer mitnahm, wenn sie mit ihren Kindern spazieren ging und manchmal ein Junge zu mir kam, der vorhatte, ein Zirkuspony aus mir zu machen … wegen meiner schnellen Auffassungsgabe! Tja, da staunt ihr, oder?  Zwar wurde ich einmal am Tag nach draußen gelassen, aber so richtig ausgelastet war ich nicht! Denn was sind 3 oder 4 Stunden auf der Koppel eine Stunde im Wald, wenn man den Rest vom Tag in einer 6×3 Meter großen Box steht? Na ja, nix ist perfekt und sonst war ja auch alles okay…

 

Aber dann kam tatsächlich eines Tages noch eine Überraschung! Bei einem Spaziergang, fiel mir auf, dass Nessy ungewöhnlich aufgeregt war. Wir machten Halt an einer riesigen Weide mit Boxen und einem Unterstand. Schon vorher hatte mich Nessy ein paarmal hierhergebracht und so dachte ich mir nix dabei. Nur wunderte mich, dass auch die anderen Pferde von Nessy, allen voraus mein Kumpel Ernie, da waren! Und an diesem Abend brachte sie mich nicht mehr in meine alte Box…

Und seitdem leben wir auf einem richtig großen Grundstück am Waldrand,  auf dem wir  immer draußen sein dürfen, wenn wir wollen!

Ich hatte übrigens als erster das besondere Privileg, mich völlig frei bewegen zu können, weil ich so klein bin, dass ich unter allen Zäunen durchschlupfen kann, wenn ich den kurzen Stromschlag aushalte, den ich dann manchmal abbekomme.

 

Und heute?  Bin ich ein kleiner Opa … Nee, noch nicht wirklich. Aber meine Knochen sind doch schon ein wenig abgenutzt! Ihr wisst ja – ich habe X-Beine, da geht das mit der Abnutzung leider noch schneller! Manchmal, vor allem morgens, wie jetzt, tun sie doch ein bisschen weh und es braucht eine Zeit, bis ich in die Gänge komme! Aber dann strecke ich mich und dehne mich, stakse ich erst ein wenig herum und plötzlich sind die Schmerzen wie weggeblasen, vor allem wenn Nessy, wie jetzt, mit dem Frühstück kommt!

So come on!  What shalls?  Ich liebe ich mein Leben! Besonders mag ich Leckerli und Spaziergänge. Und Schmusen mit meiner manchmal auch zickigen Freundin Lissy ist auch toll! Der Ernie wurde ja leider verkauft … wie das Leben so spielt. Allerdings hat mir Nessy gesagt, dass auch er es auch sehr gut hätte. Er hat jetzt gleich vier Freundinnen (dieser alte Macho!) Aber ,,meine“ Lissy ist auch eine Lustige, kann ich Euch sagen! Immer für einen Schabernack gut. Soll ich Euch erzählen, wie wir zusammen ausgebüchst sind? Naja, ein andermal vielleicht! Denn jetzt muß ich endlich schauen, was die Nessy so mitgebracht hat! Es sieht aus, als wäre es  – tatsächlich! Getrockneter Kranzkuchen! Mein absolutes Lieblingsgebäck! Ach, eins noch!

Lissy  hat nämlich den Vorteil, wunderschön zu sein.  Jeder verliebt sich sofort in dieses braun-schwarze, edle Pferd mit der gleichmäßigen Blässe … Aber soll ich Euch was verraten? Wenn ihr ganz genau hinschaut, sehr Ihr, dass ihr eines Bein  ein wenig nach innen verdreht ist… Nur ganz leicht, einen Hauch, sozusagen. Aber Nessy ist sogar froh darüber! Glaubt Ihr nicht? Oh doch! Es ist nämlich so: Nie hätte sie so ein Pferd kaufen können, wenn, ja, wenn es nicht vom Züchter als junges, ungerittenes Pferd relativ günstig abgegeben worden wäre. Denn man hatte schließlich nicht wissen können, ob sie ,,für den Sport taugt“  – mit diesem Bein! Und so konnte Nessy dieses Pferd kaufen, was sicher nicht geklappt hätte, wenn der Fuß nicht diesen kleinen Makel gehabt hätte…. und ich hätte heute keine ,,beste Freundin“, die, wie ich, einmal  (fast) ,,Ausschuss“ war!

 

Denn wenig  ist perfekt in unserer Welt! Ich frage mich immer öfters, warum die Menschen denken, dass es das immer unbedingt sein müsste! Sobald sie einen noch so kleine Makel an etwas entdecken, muss sofort das Ganze eliminiert  und durch etwas Perfektes ersetzt werden! Dabei kommt es in oft auf etwas ganz anderes, als auf den vermeintlichen Makel an!

Wäre es in vielen Fällen nicht mindestens genauso gut, die Perfektion darin zu finden, auch nicht perfekte Dinge einfach anzunehmen und so zu händeln, dass man gerade darin das Glück findet, etwas ,,daraus gemacht“ zu haben? Liegt ,,Perfektion“ nicht oft sowieso nur im Auge des Betrachters?

In diesem Sinne grüßt Euch ganz herzlich,

Euer nicht ganz so perfektes Minipony Tarzan!

 

 

Fashion/ Philosophie: Wonnemonat Mai, Blog-Geburtstag und wie man im Web Geld verdient!

Hallo Ihr Lieben!

Der Mai ist gekommen …

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Der ,,Wonnemonat  Mai“ ist grün und saftig und die winzigen Vöglein im Nistkasten singen mindestens so quirlig wie die Wiener Sängerknaben!

Die Zipperlein des Winters haben wir entgültig hinter uns gelassen, die triefigen Erkältungs- Rotznasen haben sich nur bei ein paar wenigen unter uns in ,,Pollenallergie-Rotznasen“ umgewandelt und  so blicken wir voller Tatendrang Richtung Sommer, planen Fashion Week und Urlaub (dieses Jahr geh´ich tatsächlich in ein altes Kloster nach Südfrankreich!) und genießen, so ganz nebenbei, für mich ,,den schönsten Monat“ des Jahres.

Mein vierter Bloggeburtstag!

Und noch etwas ist für mich besonders im Mai: Bloggeburtstag! ,,Meiner“ wie ich ihn, nicht ohne ein Quentchen Stolz, nenne, wird tatsächlich VIER Jahre alt! Ob ich zufrieden mit der Entwicklung bin? Aber klar! Mal mehr, mal weniger! Aber alle Blogger unter Euch werden mir beipflichten, dass so ein Blog mitunter ein richtiges ,,Baby“ sein kann. Er schreit, wenn man sich nicht kümmert, dann dann gehen die Zahlen  sofort runter! Er ist da, wenn man sich was von der Seele schreiben möchte und gleichzeitig bietet er Zerstreuung von ,,was auch immer“, Unterhaltung und  nimmt ganz schön viel Zeit und Müh´in Anspruch! Aber last not least – habe ich durch ihn viele tolle Menschen kennengelernt, ihre Lebensweise und Ansichten im Austausch und durch den Besuch ihrer Blogs erfahren erfahren dürfen! Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Euch alle!

Wie wird ein Blog  ,,lohnenswert“?

Ob sich so ein Blog lohnt? Das ist nicht der Punkt! Ihr meint, schon? Okay, zumindest nicht für mich! Naja, zugegeben, bei näherem Nachdenken ist mir das natürlich auch nich ,,so ganz egal“. Leider heiße ich eben auch nicht Caro Daur oder Steffi G.

Abr eines habe ich zumindest mit ihnen gemeinsam: Nur den Ich bin auch eine Frau! 😉

Produkttester -Blogs

Spaß beiseite, es gibt doch noch eine Gemeinsamkeit: Denn alle Anfragen, die für mich nicht interessant sind, mache ich auch nicht! Genauso wenig schreibe ich über Produkte, die zu ,,günstig“ sind, um Qualität haben zu können. Und dann bleibt nicht mehr all zu viel übrig. Was auch gut ist. Denn als Produkttester für alles und jenes machen sich andere besser. Wobei ich diese Art des Bloggens nicht abwerten möchte. Es ist sicher ganz schön, immer wieder  verschiedene Kosmetik umsonst auszuprobieren und darüber zu berichten. Auch die subjektiven Erfahrungen anderer können vielleicht für die eigenen Entscheidung zum Teil ganz hilfreich sein. Das ist sehr davon abhängig, wie gut diese ,,Beurteilungen“ geschrieben sind.  Da gibt es große Unterschiede.

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Tipps für einen erfolgreichen Blog

Also mein Tipps zur Feier des Tages: Wenn Ihr  Blog-schreibender Weise Euren Lebnsunterhalt verdienen wollt, nehmt Euch einen Profi an die Hand und sucht Euch ein richtig ,,geiles“ Thema (keine Ahnung, was), das alle furchtbar interessiert und worüber nur Ihr so richtig Bescheid wisst und schreibt drauf los! Morgens einen Beitrag, mittags einProfi- Foto-Shooting und abends Klinkenputzen bei anderen Blogger, denn gegenseitiger Support ist das A und O der Klicks, zumindest am Anfang! Natürlich müsst Ihr auch bei Instagram, Pinterest, Facebook, Twitter und YouTube & Co vertreten sein! Mindestens! Ab 100 k Follower dürft Ihr auch weniger als fünf Stunden täglich dafür aufwenden! Wie Ihr die erreicht? Also sorry,  das wüßte ich auch gerne! 

sicher weiß ich für dieses Ziel schon ein paar Lösungen ! Wenn, zugegebenermaßen für mich persönlich noch nicht die richtige dabei war ….

 

Wie bekommt man also 100 k Follower?

das passiert eben  – oder  auch  nicht,  wenn man

ganz, ganz fleißig  oder zumindest

im Dschungelcamp gewesen  ist!

Oder beim Bachelor. Okay,

Germanys next Topfloppel geht auch!

oder man hat supi-dupi tolle Ideen

oder man sieht aus, wie Kim Kardashian, entweder vorne oder von hinten, klappt beides!

Ach so, das alles geht auch bei Euch aus den verschiedensten Gründen – NICHT?  Hmm! Lass mich nachdenken! Dann stellt doch einfach jemanden ein, der …

,,Nö, viel zu aufwendigund teuer !“ sagt Ihr jetzt? Manno, Ihr macht es mir aber auch schwer! `

Aber wenn das mit dem Blog nicht klappt, braucht Ihr für die Kohle einfach einen Plan B! Irgendwas muß ja dann schon klappen …

Pläne zum Geldverdienen, wenn das mit dem Blogger-reichtum noch ,,etwas dauert“:

Wer gerne vor dem Computer hockt, aber nicht mit zündender Kreativität gesegnet ist, dafür aber mit Fleiß, kann sich mit  einem Onlineshop versuchen. Wie immer in der Wirtschaft gilt das Prinzip  ,,Billig einkaufen, teuer verkaufen!“ -klappt wohl richtig gut, wenn man ein Gespür dafür hat.

Dann gibts noch die ..Computer-Nerds“ . Das sind Super -Programmierer , aber die lesen eh eher selten meinen Blog! Falls Ihr, www- und HTML-Wissende, Euch tatsächlich hierher verirrt haben sollten – ein herzliches Willkommen! Findet, was immer ihr bei mir zu finden erhofft habt – es ist mir eine Ehre – und dann tüftelt weiter, ihr seid eh versorgt! Ach, ja, halt! Wo Ihr schon einmal da seid, hätte ich doch ein paar Fragen! Meldet Euch doch bitte´mal per Mail bei mir … Es soll Euer Schaden nicht sein! Was immer das heißen mag -klingt aber gut, oder?! Bestimmt habt Ihr bemerkt, dass ich leider nicht so 100% von Eurem  Talent abbekommen habe und mich alleine mehr recht als schlecht (oder umgekehrt) durch alle Wirren des CSS, noopener, geiles ,,Theme “ und,,Datensicherung“ hindurchbeiße …

Also, um Euch geht´s hier jetzt momentan nicht -vielleicht ein andermal!

Sondern um Euch, die gern ein bißerl mehr Kohle auf dem Konto hätten … Also, Ihr merkt schon, so langsam fange ich zu schwimmen an, obwohl ich mich immer wundere, wo Ihr alle seid, wenn man Euch braucht! Wo man heutzutage nicht einmal mehr eine legale Reinigungskraft unter 20 Euro/Stunde findet!

Aber vielleicht hat Ihn ja jemand gefunden, den coolen Job oder Nebenjob! Und wenn ihr das richtige ,,Geschäftsmodell“ gefunden habt, verratet Ihr es mir. Natürlich NUR mir! Wenn´s toll ist, werde ich dankbar sein, wenn nicht, nicht ;-)!

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Okay, wenn das alles für Euch nix ist, gibt es noch zwei Möglichkeiten: Wenn Ihr nicht selber Chef sein wollt, müsst Ihr Euch halt einen Job suchen, bei dem man Euch sagt, was Ihr machen müsst – wie die meisten der Arbeitnehmer! Das ist vielleicht nicht immer ganz zufriedenstellend, aber solide. Bitte erzählt mir jetzt nicht, es gäbe keine Jobs! Ihr könnt sofort als Bügelfrau bei mir anfangen!

Gerne wird auch die andere Lösung, nämlich Frührente gewählt … Eine Zeit meines Lebens habe ich vermehrt Gutachten für diese Spezies machen müssen. Abschließend zu diesem Thema muss ich sagen, dass es wenige sind, die wirklich nicht mehr arbeiten könnten! Die erkenne ich mittlerweile an der Nasenspitze! Andere schleppen sich mit gebrochener Hüfte zur ihrem Job! Vornehmlich die, die sowieso nie in Frührente gehen würden.

Mein Blog ,,Salutary Style“

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Kommen wir zurück zu meinem Blog. Natürlich ist auch da noch ,,ein wenig“ oder auch ,,ein wenig mehr“ Luft nach oben. Aber wenn er auch vieles nicht hat, eines hat er : Beständigkeit! Meist schaffe ich zwei Blogposts in der Woche und  in all den Jahren gab es kaum einen Woche, in der nichts gepostet wurde! ,,Vertane Zeit“ nennen es manche, ,,Hobby“ die anderen, was, was langsam wächst und was ich gerne mache, ist es für mich. Meine Mutter sagt, ich solle ein Buch aus den ganzen wertvollen Tipps machen. Hab´ich aber keine Lust! Das soll jemand anderes machen, der sowas gerne macht. Ich mache lieber immer wieder Neues …  Das wäre doch auch ein Job – für jemand von Euch!

Nicht nur Patientinnen lesen mittlerweile ,,chez moi“, sondern einfach Frauen und Männer, die ,,den Blick über den Tellerrand“, schätzen. Der zumindest zieht sich durch meine Blog wie ein roter Faden.

Meine Mode

Meine Mode ist sicher nicht die polarisierende Bloggermode, mit denen die Fashion-Bloggerei ihren Anfang nahm. ,,Edgy Streetstyle“ , unheimlich cool, raffiniert und durchgeknallt, so hatte Blogger-Mode zu sein. Mädels trugen gerne überdimensionale Schlapphüte und große Sonnenbrillen, zerissenen Jeans und die Bluse vorne drinnen und hinten draußen – gerne auch Patches oder Bommel – und fertig war der ,,extravagante Look“.  Klar hab´ich auch solche Teile im Schrank! Aber wichtig ist es doch, dass Klamotten vor allem uns  als Individuen optimal bei  dem alltäglichen Tun unterstützen, was natürlich  auch die Wirkung auf andere einschließt! Wichtig sind auch gute Materialien, die atmungsaktiv sind und sich leicht waschen lassen. Kein strammer Bund soll kneifen. Da denke ich anders als Lagerfeld, der sich gerne von seiner Kleidung ,,disziplinieren“ lässt und was er von Jogging-Hosen hält, wisst Ihr ja!

Obwohl … Manchmal reizen mich natürlich schon auch Klamotten, die polarisieren und ein Quentchen Witz enthalten! Aber alles zu seiner Zeit!

Mein heutiger Look

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Die blaue Jacke mit den floralen Stickereien passt dazu, wenn´s morgens noch etwas kühler ist …
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…ebenso dieses Leder – Täschchen mit den Stickereien

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Also begehe ich heute meinen Blog-Geburtstag, fast ungeschminkt und im lässigen,  weiten Sommerkleidchen. Normalerweise trage ich in meinen Posts fast immer passende Schuhen  sowie Schmuck und Ring, aber heute lasse ich alles ein wenig lässiger angehen. Das kleine aber feine Goldkettchen mit zwei Herzen kommt eher unspektakulär daher, die Holzarmbändchen habe ich mit meinem Mann zusammen gekauft. Er trägt ein paar und ich, nicht immer, aber oft, quasi als Ehering-Ersatz. Diese sind,  gut verwahrt und längst nicht mehr passend, in irgendeiner Schmuck-Schatulle. Wer sich den ganzen Tag bis zu 40 x die Hände wäscht, ist über einen Alltags-Ring hinaus. Und diese an einer Kette um den Hals zu  tragen, finde ich auch irgendwie albern.

Ist der Look spießig? Nö, find ich nicht! Lässig  und liebevoll, würde ich ihn beschreiben. Nicht gerade edgy oder wahnsinnig cool. Denn das Leben ist selten cool – vielleicht manchmal kalt. ,,Edgy“ schon öfters … das nicht alles glattläuft, ist ja schon fast der Normalzustand im Leben! So ergeben sich aber auch immer neue Perspektiven …

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Meine Medizin-Posts

Aber zurück zu der Blog-Geschichte! Ein zweischneidiges Schwert sind meine relativ gehaltvollen medizinischen Artikel die mache nicht recht in Einklang mit den fröhlichen Modeposts  sehen wollen! Aber Kinder, genau das ist doch das Leben! Ein bunter Blumenstrauss! Es gibt Kategorien, die man anklicken, Schlagwörter, die man suchen kann! Alles kann, nichts muss! Und wem die Artikel zu lang sind, der liest eben nur die Überschriften, die es bei mir reichlich gibt und pickt sich die Rosinen heraus! Wer vorbeischaut und diese findet, kommt übrigens oft wieder …

 

Hintergründe, die Ihr wahrscheinlich noch nicht wußtet …

Mittlerweile schauen übrigens viele Kollegen vorbei, auch wenn viele das nie zugeben würden!  Nur merke ich dann irgendwann, dass sie mich ,,gelesen“ haben …  Ja, Ihr seid gemeint, Ihr Pappenheimer! Weil ich oft neuen Behandlungsschemata einfließen lasse, die andererseits Laien langweilen …  Zugegeben habe ich, im Gegensatz zu ihnen, oft einfach auch die Zeit, mich mit diesen Themen auch in der Literatur auseinanderzusetzen und zudem laufen in unserer Praxis doch ein paar Studien, die ich natürlich, samt Umfeldwissen, einfließen lasse. Der ,,Kühlhaubenversuch“ , der super funktionierte (Ihr erinnert Euch, Frauen gehen unter Chemotherapie weit weniger Haare aus, wenn der Kopf gekühlt wird) hat es bis in die Bildzeitung geschafft … Zudem sind wir beide Mitglieder der ,,NATUM“ eine Untergruppe der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, die sich mit alternativen Heilmethoden beschäftigt! So war natürlich auch die Methadongeschichte (Methadon in Verbindung mit Chemotherapie als Behandlung für manche Tumorerkrankungen mit sehr guten Einzelerfolgen) groß in der Presse, da die NATUM der Erfinderin den Wissenschaftspreis verlieh und so ihre Position stärkte.

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Unlängst rief mich eine Kollegin aus Regensburg an, um zu hören, wer hinter dem ,,ausgeklügelten Schema“ der Wechseljahres-Behandlung mir einer Kombi aus natürlichem Östrogen und Gestagen steckt. Das hat mich gefreut, da bin ich wie alle anderen, die gerne auch einmal hören, dass es gut ist, was sie tun. Wobei das Lob für dieses Konzept natürlich  Frau Professor Stute zum einen und auch meinem Mann zum anderen gebührt, der auf internationalen Kongressen unterwegs ist, um sich zu informieren und Neuerungen in Übersichtsartikeln in deutschen Fachzeitschriften veröffentlicht. Auch Kollege Rimkus, den ich für seine Arbeit sehr schätze war ein Vorreiter auf diesem Gebiet. Ihm ist es letztendlich zu verdanken, dass die Frauen heute in den Wechseljahren nicht mehr mit künstlichen Hormonen vollgepumpt werden sondern mit den ihr eigenen Hormonen, die nicht nur besser verträglich sind, sondern vielleicht sogar auch das Altern ein wenig aufhalten können.

Lob und Kritik

Auch ich selbst spare nicht mit Lob, wenn mir etwas gefällt. Manchmal lobe ich auch  dann besonders, dass was gut ist, wenn es etwas gibt, das gar nicht gut ist. Denn mit einem dicken Lob lässt sich eine kleine Kritik am Rande wesentlich besser ertragen, ohne dass derjenige den ganzen Tag schlechte Laune hat. Nur, wenn jedwelche Versuche untergehen oder schlicht ignoriert werden, werde ich schon einmal deutlicher, wenn ich direkt tangiert bin. Ansonsten lasse ich die Menschen ziehen, außer sie schaden sich selbst gehörig! Wobei die meisten ihre Fehler eigentlich schon kennen. Gerade wir Frauen neigen zur Selbstkritik.

Lustig ist, wenn man für etwas kritisiert wird und man dabei merkt, dass der andere so überhaupt keinen Plan hat! Das ist einer der seltenen Fälle, in denen ich auch einmal ,,grundsätzlich aufkläre“ Blöd nur, wenn der andere ein Kunde oder Patient ist …

Aber jetzt muß ich die Nacht beginnen! Es ist schon 2.15 Uhr und um 6 Uhr muss ich raus.

Zur guten Letzt

Übrigens gibt es jemanden, dessen Kritik mir wirklich sehr wichtig ist! Und dass seid Ihr, meine lieben Leser, die mich all die Jahre so treu unterstützt haben und nicht nur meine Tipps angenommen, sondern mich auch auf viele tolle Ideen gebracht habt. Ein dickes, dickes Lob an Euch! !

Lasst mich deshalb gerne wissen, wie Ihr zu den oben aufgeworfenen Fragen steht! Was wünscht Ihr Euch auf meinem Blog, was gefällt Euch gut, was weniger? Kommt Ihr mit der Mischung von Medizin und Mode klar, oder verwirrt das eher? `

In diesem Sinne, freut Euch an den Bildern und habe einen wunderschönen Tag/Nacht, was immer!

Eure Nessy

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Fashion / Psychologie / Good Mood: …Heute ganz persönlich Einblicke mit Romantik -Kleidchen, Lyrik, schönen Bildern mit Hunden und Pferden …

Hallo Ihr Lieben!
fullsizeoutput_1971Die letzte Woche war eine der schönsten Frühlingswochen, an die ich mich erinnern kann! Die Natur explodierte förmlich, die Maikäfer krochen in Windeseile aus dem Boden, um die  Zeit zu nutzen, einen Partner zu ergattern – im Wettbewerb, den die Natur jedes Jahr aufs Neue für viele Spezies ausruft ..

Und plötzlich, während ich über meinen Aktenbergen saß, ging die Tür auf und herein schneite mein Töchterlein, um mich nach draußen ins intensiv duftende  Grün  zu holen!

Auch die Pferde durfte teilhaben an diesem wunderschönen Tag  und zu uns in den Garten kommen ..

Denn irgendwie gehören sie richtig zur Familie, seit wir uns von allen bis auf zwei getrennt haben … Die große, schwarze Stute ist übrigens ein Oldenbuger Mädel und heißt ,,Lissy“, das kleine Mini-Knuddelpony heißt, sehr passend, Tarzan. Weil er aber immer ein seltsames Fiepsen von sich gibt, wenn seine große Freundin weg auf einem Ausritt ist, nenne ich ihn meist ,,Fiepserle“.

Es ist ein schönes Gefühl, mit Hunden, Pferden und dem großen Garten am Waldrand zu leben … Und was am schönsten ist, dass auch viele unserer lieben, individualistische  Freunde um uns herum wohnen, die trotz ihrer Verschiedenheit alle jeden Tag mit ihren Hunden ihre Runden durch den Wald drehen und oft ,,zufällig“ am Stall vorbeikommen, um mir das neueste vom Tag zu erzählen, Eier zu bringen oder auch altes Brot für die Pferde …

 

 

Frühlingstag

Die Sonne wärmt sanft meine Haut,

um  mich sind meine Lieben!

Die Amsel dort die Krümel klaut,

ich schweb´ auf Wolke sieben!

 

Hier und heute lass uns lachen!

Wir müssen nicht verzagen!

Einmal keine Sorgen machen,

es liegt so viel im argen …

Was morgen kommt – ich weiß es nicht!

Das werden wir schon sehen!

Wer aber heute nicht zerbricht,

kann´s  sicher bald verstehen!

(by Dr. Nessy)

So, ich hoffe, ich konnte Euch ein wenig gute Laune verbreiten! Zum Teil war es beim fotografieren so hell, dass wir gar nicht wußten, wie ich mich am besten hinstelle, sodaß man mein Gesicht sehen konnte … Aber dennoch wollte ich Euch diese Bilder nicht vorenthalten!

Ich wünsche Euch von Herzen alles Liebe und ein wunderschönes Wochenende,

Eure Nessy

 

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Medizin/ Psychologie: Lügen entlarven leicht gemacht! Mit Tipps und Tricks von Dr. Nessy

Hallo Ihr Lieben!

Lange habe ich mir überlegt, ob ich diesen Artikel schreiben soll! Warum? Weil er meine ganz persönlichen Techniken enthält, die mich schon oft der Wahrheit ein Stück näher gebracht haben und weil es für mich natürlich etwas unangenehm werden könnte, wenn meine ,,Gesprächspartner“ sie  kennen …

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Aber natürlich möchte ich Euch diese zuweilen recht nützlichen Tipps und Tricks auch nicht vorenthalten, zumal sie im Dienste der Wahrheit stehen und ich sie mir zum Teil ja auch ,,abgeguckt“ habe!  Ich hoffe also einfach, Ihr setzt sie mit Freude und Weisheit ein und schadet niemanden damit … Wäre super, wenn Ihr mir Eure Erfahrungen dazu schreibt!

Aber kommen wir endlich zum Thema!

Es gibt Menschen, die lügen fasst perfekt! Die Zuhörer hängen an Ihren Lippen und je dreister die Lüge, umso größer wird das Interesse!

Dabei spreche ich nicht von den kleinen  ,,Lügen des Alltags“, die fast schon zum guten Ton gehören und die in unserer Gesellschaft auch jeder gerne hört! Die häufigste Lüge von Männern zu ihren Angebeteten: ,,Du schaust toll aus … “ Und umgekehrt: ,,Du warst wirklich suuuper! So gut hab´ich mich selten gefühlt!“ sind doch keine echten Lügen, oder? Mal ehrlich! So plump diese Sätze auch sind, wer von uns hört sie nicht gerne?

Wo fängt die Lüge an?

Ist die Lüge eine Lüge, wenn wir wissen, dass beide die Wahrheit kennen?

Die alte Oma Trude kam zu mir, weil sie ,,etwas bemerkt“ hatte. Bald war klar, dass sie  Krebs hatte, unheilbar, die Metastasen wucherten schon bis ins Gehirn …

Die  einfühlsame Assistentin verwendete viel Fingerspitzengefühl damit, ihr zu erklären, dass diese Metastasen nicht mehr heilbar wären und dass es besser sein würde, gewisse Dinge zu regeln. Außerdem wurde die Verlegung in ein Hospiz angeraten. Der Fall war traurig, aber die Dinge mussten schließlich geregelt werden!

Als ich mittags zur Visite kam, schien Oma Trude wider meinen Erwartungen allerdings recht guter Dinge zu sein.  Strahlend fragte sie mich: ,,Frau Doktor, was meinen sie, wie lange muß ich in diesem Hospiz bleiben, bis ich wieder gesund bin? “

Oje, da hatte jemand wohl etwas falsch verstanden! Vielleicht war die Assistentin doch noch ein wenig unerfahren? Also nahm ich mir einen Stuhl und setzte mich an das Bett. Nahm Oma Trudes Hand, blickte liebevoll in ihre alten, wässrigen Augen und sagte mit sanfter, aber gut hörbarer und fester Stimme: ,, Es tut mir leid, das zu sagen, aber wahrscheinlich werden sie nicht mehr gesund, der Krebs ist zu weit fortgeschritten!“ Während ich noch überlegte, ob ich vielleicht etwa zu direkt gewesen war, zögerte sie nur einen Moment und antwortete mir dann fast ungeduldig mit einem  beschwörendem Blick : Ja, ja, das ist mir schon klar, aber ich muß doch nicht sterben, oder?“  Häh? Okaaay … Ich hatte begriffen …

..Ich weiß auch!“

Also spielte ich ,,das Spiel“ mit und sah sie aufmunternd und zuversichtlich an. ,,Ach wissen Sie, natürlich muss jeder Mensch früher oder später gehen, aber wann das sein wird, kann ihnen natürlich niemand genau sagen! Wenn ihre Schmerzen besser sind, können sie vielleicht ja auch einfach nach Hause, wenn sie sich gut fühlen! “ Sie lächelte mich dankbar an: ,,Das wollte ich nur hören!“ – ,,Ich weiß!“ schmunzelte ich -, ,Ich weiß auch!“erwiderte sie und ein gewisser Schalk blitzte in ihren Augen auf – ,,Ich weiß.“

Und obwohl sie einen Tag vorher ihren Enkeln noch versprochen hatte, am nächsten Tag einen Schoko-Rosinen-Nußkuchen mit Rotweinglasur zu backen, verstarb sie, etwa drei Wochen nach diesem Gespräch einfach so, nachts in ihrem Bett …

Habe ich die alte Frau belogen? Nein! Sie konnte meine Aussage allen Angehörigen erzählen und musste nicht lügen! So verbrachte sie ihre letzten Tage so, wie sie das wollte: Ganz normal!

Aber was ist damit, manche vermeintlich  wichtige Dinge wirklich jemanden vorzuenthalten, die dieser eben nicht weiß?

,,Wenn ich Sohnemanns  Irgendetwas-Sammlung etwas reduziere, fällt es ihm vielleicht gar nicht auf…“   Oder umgekehrt:  ,,Wenn ich den zerbrochenen Glasvogel einfach wegwerfe, fällt Mami vielleicht gar nicht auf, dass er dort gestanden hat!“

Sind das schon ,,richtige Lügen“ ? Das ist natürlich Definitionssache und je nach eigenem Wertesystem zu beantworten.

Kommen wir nun einmal auf die anderen,  die ,,echten“  Lügen, die manchmal sogar Weltgeschichte schreiben und ohne die vieles anders verlaufen wäre…

Bill Clinton, Präsident

Allen voran die berühmte Lüge des ehemaligen amerikanische Präsidenten Bill Clinton – Unvergessen für jeden ist seine Rede mit der Aussage, dass er mit seiner Praktikantin nie sexuellen Handlungen vollzogen hätte …  Wie hatte er so treuherzig in die Kamera geblickt! Fast erbost, dass jemand so etwas über ihn behaupten könne!

Lügner, Wahrheitsverdreher gibt es unzählige, die Grenzen sind fließend!

Der Arztberuf ist übrigens diesbezüglich eine gute Schule! Denn oft stimmt das, was der Patient mir erzählt, nicht so ganz mit der Wahrheit überein! Nicht einmal mit böser Absicht, sondern meist, um sich in irgendeiner Art zu schützen! Sätze wie ,,Ich esse nur 3x am Tag und wirklich nur gaaanz wenig!“ ,,Ich habe meine Stirnfalte nicht aufspritzen lassen, sondern einen seltenen Nervendefekt!“ nehme ich nie so ganz ernst! Natürlich, is ja auch klar! Aber auch der Arzt ist Meister darin, zu lügen! Wenn es nämlich darum geht, Brücken zu bauen um eben jene hochgeschätzte Wahrheit ans Licht zu bringen! Aber zu diesen Techniken komme ich später!

 1. Warum lügen die Menschen?

Diese Frage ist einfach zu beantworten. So einfach, wie die Psyche der Menschen  gestrickt ist…

1. 1. Um einen Vorteil daraus zu ziehen

Wie gut das funktioniert, zeigte sich schon bei dem berühmten Roman von Thomas Mann ,,Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull“, in dem der Protagonist durch Vortäuschen der Zugehörigkeit zur  ,,besseren Gesellschaft“, geradezu meisterhaft seinen Vorteil zu ziehen verstand!

Tasche Louis Vuitton Braun Beige Edel Teue

Auch in unserer Gesellschaft fallen mir immer wieder Personen auf, die  so ,,prahlen“ dass man sie im ersten Moment tatsächlich falsch einschätzt! Kennt ihn nicht auch Menschen, die sich mit Kleidung, teuren Taschen und ,,Hödel-Petödel-Verhalten“ auf ,,reich“ trimmen? Wieso sieht man in der Stadt so viele ,,Louis Vuittons“ und, etwas billiger, ,,Marc Jacobs“ Täschelchen?

Bei den wirklich Reichen allerdings gilt das offene ,,zur Schau stellen“ von Marken dagegen schon wieder als ,,geschmacklos“ … Nicht aber bei den ,,Sozial Schwächeren“ oder ,,Neureichen“, die nur sehen, dass sie sich so etwas nicht kaufen könnten bzw. jetzt kaufen können.

Allerdings geht es heute nicht um dieses Phänomen! Denn streng genommen ist das Tragen irgendwelcher ,,Attribute“ keine Lüge! Wenn ,,der Gegenüber“ auf ,,falsche Signale“ hereinfällt, ist es schließlich sein Problem. Allerdings verhält es sich schon wieder anders, wenn man unechte Taschen trägt! Denn dies tut man in der Absicht des Täuschens…

Womit wir beim zweiten Grund, zu lügen, wären, der sich von dem ersten allerdings nur in Nuancen unterscheidet!

1. 2.   Um keine Nachteile zu haben!

In unserem Beispiel wird getäuscht, weil die Marken-Mädels (zu denen ich auch schon… shame on me) Angst haben, anders behandelt zu werden, als Menschen in reicheren Gesellschaftsschichten. Nicht die Privilegien zu bekommen, über die sich ,,die Reichen“ freuen dürfen … Im Prinzip das Gleiche wie 1. nur ,,andersherum“ betrachtet!

Oder auch, drastischer,  Strafe zu entgehen. Wir erinnern uns an die Kinderzeit: ,,Hast Du etwa vor dem Essen genascht?“  Wer hätte auf diese Frage schon mit ,,Ja, natürlich, verhänge mir ruhig ein  einwöchiges Fernsehverbot!“  geantwortet? Ich kann mir jedenfalls niemanden vorstellen!

2. Wie kann man eine Lüge entlarven?

Wer Lügner erkennt, ist natürlich klar im Vorteil! Unzählige klitzekleine Hinweise, die im Einzelnen lediglich als Indizien zu sehen sind, verdichten sich zu einem Verdacht…

Oft zeigt uns schon unser ,,Bauchgefühl“, das sich aus subtilen Hinweisen, Schwingungen, ja sogar Gerüchen zusammensetzt, wie wir unseren Gegenüber einzuschätzen haben! Andererseits gibt es auch im Lügen wahre Meister …Richter Gerechtigkeit Gesetz Menschen Pers

Um der Wahrheit ein Stück weit näher zu kommen, ja, diese gar zu enttarnen, gibt es grob unterteilt, zwei Möglichkeiten, die man je nach Situation schwerpunktmäßig einsetzen und auch kombinieren kann. Übrigens lohnt es sich durchaus, diese Inhalte öfters zu wiederholen. Sind sie einem nämlich in Fleisch und Blut übergegangen und gleicht man seine ,,Einschätzungen“ dann mit dem ab, was sich oft zu einem späteren Zeitpunkt als Wahrheit herausstellt, wird man immer besser!

2.1. Durch Beobachtung des fraglich Lügenden

2.1.1 Angst des Lügners, entlarvt zu werdefullsizeoutput_18f4

Dabei gilt in der Regel: Je näher sich der Lügner seinem Gegenüber fühlt, bzw. umso besser er ihn kennt, umso größer ist seine Angst.

Angst zeigt sich beispielsweise durch:

  • weit geöffnete Augen
  • zurückweichen des Unterkiefers
  • häufiges Blinzeln
  • Stottern
  • Wiederholen von Aussagen
  • Schilderung nur weniger Details eines Vorganges
  • Schilderungen streng chronologisch
  • kurz angebunden sein
  • höhere Stimmlage
  • unwillkürlicher Schutz des Körpers  (nach vorne beugen, Arme verschränken …)

 

 

2.1.2. Depersonalisation (nicht ich/mich/mein, sondern man, sich, sein)

Der Lügner verwendet weniger die ,,Ich“-Form,  weil er sich im Unterbewußtsein von dem ,,falschen “ Verhalten distanzieren möchte.

2.1.3. Übertriebene Selbstkontrolle

Der Lügner achtet sehr auf sein Verhalten und seine Mimik, wirkt also besonders selbstkontrollierend.

2.1.4. Schuld aufgrund von Lüge kann sich ähnlich wie Trauer äußern!

Es ist tatsächlich so! Bei jemanden, der nicht die Wahrheit sagt, kommen die gleichen Gesichtsmuskeln zum Einsatz. Er läßt beispielsweise die Mund- und Augenwinkel hängen  und wirkt so, als wäre er traurig … Er zeigt quasi die ,,Trauer über seine eigene Lüge“!

Das Entlarven einer Lüge kann natürlich nicht nur durch Beobachten, sondern im günstigeren Falle auch

2.2. Durch Interaktion mit dem fraglich Lügenden

verbessert werden!

2.2.1. Sprache

Kommen wir zuerst zu den rhetorischen Tricks!

2.2.1.1. Vertrauen zum Befragten aufbauen/,,Brücken bauen“

Vielleicht kennt Ihr die Situation in Krimis: Der Verdächtige muss lange in der Zelle schmoren, wird danach ins Vernehmungszimmer gebracht und bekommt dort erst einmal Kaffee und Zigaretten…

Hier kommt es darauf an, den vermeintlichen Lügner im Gespräch zumindest anfangs nicht anzugreifen und ihn moralisch nicht zu verurteilen, damit man eine Atmosphäre schafft, in der er sich wohlfühlt. Nach der ,,Schmach“ der Zelle soll er die Situation nun als ,,befreiend“ empfinden, vielleicht sogar ein wenig Vertrauen fassen.

Beispiele:

,,Ich kann verstehen, dass man wütend wird…“ ,,Es ist verständlich, dass man sich in dieser Situation nicht mehr erinnern kann…!“

Eine Methode, die ,,noch weiter“ geht, ist, gezielt ,,eine Brücke“ zu bauen. Dies ist eine Methode, die auch Ärzte gerne anwenden. Dabei gibt man dem Befragten eine Möglichkeit, moralisch ,,abgesichert“ eine Tatsache zuzugeben ….

Nicht: ,,Ich vermute, dass sie nicht immer alle Tabletten genommen haben!“ Sondern: ,, Wenn man so im Stress ist wie sie, würde ich an ihrer Stelle vielleicht schon einmal eine Tablette vergessen. Und dann kam ja auch noch die Geschichte mit ihrem Vater dazu. Das war doch ganz schön viel Trubel auf einmal! …“

2.2.1.3. ,,Reden lassen “ und postitiv verstärken/ in die ,,richtige“ Richtung lenken

Vielleicht gelingt es uns sogar, dass unser Lügner  sich so wohl fühlt, dass er in eine Art ,,Plauderlaune“ verfällt! Jetzt ja nichts falsch machen! Nicht unterbrechen!

Im richtigen Moment muß der ,,Wahrheitsfinder“ verstärkend wirken und durch gezielte Fragetechnik die ,,brisanten Fakten“ eruieren. ,

Das Prinzip ist einfach, aber wirkungsvoll:

Belohnt“ wird der Redende mit Aufmerksamkeit und Zuspruch, ,,bestraft“ mit Desinteresse (,,das hier macht keinen Sinn“, ,,ich muss jetzt auch wieder weiter…“).

So manche ,,Lüge“ ist so ans Licht gekommen, ohne dass es der Betreffende auch nur gemerkt hat!

2.2.1.2. Negative Konsequenzen aufzeigen/ ,,gute“ Alternativen bieten

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Wenn wir unseren Gegenüber auf negative Konsquenzen seines (lügnerischen) Verhaltens aufmerksam machen, verstärken wir seine Angst, noch. Das hilft uns zum einen, die Reaktion auf unsere Aussage noch besser zu erkennen, zum anderen können wir ihm dann aufzeigen, wie gut die Alternative wäre!

 Achtung: An sich ein leichtes Unterfangen. Wäre da nicht die kleine, aber keineswegs unbedeutenden Tatsache, dass auch der Unschuldige nach solchen ,,Anschuldigungen“ oft vor unseren Drohungen Angst bekommt, die es selbstverständlich von der Angst der Schuldigen zu differenzieren gilt! Das hat schon so manchen Kommisar in die Irre geführt! Deshalb muß man die negative Konsequenz ganz klar auf das ,,falsche“ Verhalten beziehen, um die Angst des Unschuldigen möglichst gering zu halten!. Hier ist genaue Beobachtungsgabe und möglichst viel Hintergrundwissen, mit dem man die Drohung verknüpfen kann,  gefragt!

Beispiele für das Aufzeigen negativer/ postiver Konequenzen:

,,Überlegen sie einmal, was passiert, wenn sie mich darüber im Unklaren lassen! Wie soll ich ihnen helfen können? Wenn ich aber wüßte,  wieviel und wie lange sie wirklich  schon rauchten, könnte ich ihnen eine genau angepasste Nikotinersatztherapie zukommen lassen, mit der sie bei der Entwöhnung kaum Nebenwirkungen verspüren würden. So allerdings muss ich das schätzen … “

,,Wollen sie ihr Leben einfach so wegwerfen und jegliche Chance auf Rehabilitation vertun? Es gibt da so gute Hilfs-Programme …“

,,Willst du wirklich jeden Morgen aufwachen und daran denken müssen, was du getan hast? Kannst Du wirklich mit dieser Schuld Leben? Ist es nicht viel besser/befreiender, Verantwortung für deine  Tat übernehmen und dann ein neues Leben anzufangen?“

,,Wenn ich nicht weiß, was sie genommen haben, kann ich ihnen nicht die richtige Behandlung zukommen lassen, wodurch sie unter Umständen den Tag nicht überleben. Allerdings wäre es mir ein leichtes, ihnen ein Gegenmittel zu spritzen, wenn ich wüßte, was sie genommen haben!…“

2.2.1.3. Sich als Profi in Sachen Lügen-Entlarvung darstellen

Je nach ,,Unterfangen“ unterstützen wir unser Gespräch, indem wir den Eindruck  erwecken, wir seien Profis, wenn es darum geht, Lügen zu durchschauen.

Man kann dafür im Gespräch hier und da Andeutungen in diese Richtung fallen lassen.

Beispiel: ,,Wissen sie, schon im Psychologiekurs war ich gut darin, Lügen zu enttarnen, sogar meine Mentoren hatten Angst vor dieser Fähigkeit! “

,,Dir sieht man ganz einfach an der Nasenspitze an, wenn du lügst!“

Dadurch verstärkt sich logischerweise die Verunsicherung und die Angst, dass die Lüge auffliegt, noch mehr! Der Betroffene überlegt vielleicht sogar, ob er nicht mit der Wahrheit herausrücken soll!

2.2.2. Durch Körpersprache

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Natürlich müssen wir, als lebender ,,Lügen-Detektor“ auch unsere Mimik und Gestik einsetzen.

Leicht passiert es, dass man selbst unsicher wirkt oder sich aber von der Unruhe des Gegenübers anstecken läßt, gerade, wenn man ,,mit Leib und Seele“ in  einem Gespräch verwickelt ist.

Egal ob wir ,,besorgt um das Wohl unseres Gegenübers“ oder ,,begeistert von den tollen Alternativen“ sind, wir müssen authentisch wirken.

 

Der Gesamteindruck muß je nach Gesprächsstatus freundlich, mitfühlend ruhig und selbstbewußt, oder bedrohlich (,,angsterweckend“)  sein (,,Schluss mit lustig!“)

Unsicher wirkt es, wenn man

  • an sich herunnestelt,
  • sich nur wenig Raum ,,gönnt“  (ruhig bequem die ganze Stuhlfläche benutzen)
  • keinen Blickkontakt hält
  • ,,herumhampelt“
  • sich verschränkt (Arme, Beine)
  • zu leise redet

Mitfühlend wirkt es, wenn man

  • sich freundlich zuwendet
  • sanft lächelt
  • eventuell Bewegungen des Gegenübers ,,spiegelt“ (etwas nachahmt, z.b. wenn dieser sich an den Kopf fasst, fast man sich kurz darauf auch an den Kopf)
  • sich ,,öffnet“, d.h. die Handflächen ab und zu nach oben schauen lassen, Arme nicht verschränken…
  • sich in die Richtung des anderen setzt
  • Blickkontakt halten, jedoch nicht zu lange, sonst kann der Blick eher bedrohlich wahrgenommen werden

Bedrohlich wirkt es, wenn man

  • sich möglichst groß macht / viel Raum einnimmt
  • mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht
  • festen Blickkontakt hält
  • die Worte durch Gestik untermalt
  • die Stimme tief und laut klingen lässt

Natürlich hängt das optimale eigene Verhalten stark von der Richtung des Gespräches ab! Wichtig ist vor allem, dass Ihr das Gespräch dahin lenkt, wo es Euch sinnvoll erscheint! Am besten findet man die Wahrheit oft  im entspannten Alltag, wenn Euer Gegenüber nicht einmal bemerkt, dass Ihr hinter der ungeschminkten Wahrheit her seit! Kurz nach der Lüge hat die Befragung zwar auch Vorteile, da die Ereignisse noch präsent sind und der Betroffene keine Zeit hat, sich ein ,,Lügenkonstrukt“ zurechtlegen, allerdings ist er unter Adrenalin auch ,,besonders“ auf der Hut!

2.3. Durch Beobachtung der zugehörigen Fakten/Indizien

Oft trifft man auch auch kleine Indizien, die man nur noch zusammenpuzzeln muß!

,,Sucht“ man die Wahrheit, lohnt es sich manchmal eine kleine Liste (im Kopf oder auf dem Papier/PC, Handy) zu machen, auf der die Hinweise stehen, die in uns den Verdacht der Lüge erst haben aufkommen lassen und auch die, die dagegen sprechen!

Hat man so eine Liste erstellt, hilft sie einem, immer wieder das für und wider abzuchecken … Auch kann die Konfrontation des Lügners mit dieser Liste (natürlich sollte man sie dafür im Kopf haben) manchmal hilfreich sein.

Auf alle Fälle gilt es, wie (fast) immer im Leben Augen und Ohren offen zu halten!

3. Nicht immer ist eine vermeintliche Lüge auch eine Lüge!

Bildschirmfoto 2018-04-24 um 14.24.20.pngSchon die Liste unter dem vorherigen Punkt kann es an den Tag bringen! Wir müssen natürlich auch bei jeder scheinbaren Unwahrheit in Betracht ziehen, dass sie doch war ist! Und im Leben gilt – wie im Gerichtsfernsehen (so weit ist es schon gekommen)

,,Im Zweifel für den Angeklagten“

Schon deshalb darf man eine Person nicht abschätzig behandeln, bis die Wahrheit ans Licht gekommen ist. Wir neigen dazu, eine einmal getroffene Meinung nicht so schnell zu revidieren. Deshalb sollten wir dazu übergehen, ums erst dann eine Meinung zu bilden, wenn wir wirklich auch die Fakten kennen. Auf der anderen Seite kann man seiner Fantasie insofern freien Lauf lassen, indem man alles möglichen und auch weniger möglichen Abläufe in Betracht zieht.

Und zu guter letzt dürfen wir noch etwas nicht vergessen:

Häufiges ist häufig und seltenes ist selten …

So und das war es nun auch, was mir zu diesem Thema eingefallen ist! Ich hoffe, ihr freut Euch an diesen interessanten Vorgehensweisen so sehr wie ich, als ich mich wirklich ausführlich mit diesem Thema beschäftigt und Euch tatsächlich Einblicke in meine ,,geheimen“ Kenntnisse gegeben habe!

Und nun viel Spaß bei der Wahrheitsfindung,

Eure Nessy!

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Demnächst auf diesem Blog:

Wunderschöne, ländliche Frühlingsimpressionen, die gute Laune machen und

Mein schönstes Frühlingskleidchen – Romantik-Look mit Hunden im Garten

 

 

 

 

 

Euch allen fröhliche Ostern! Stimmungsbeitrag … Frühlingsgefühle!

Hallo Ihr Lieben!

Zunächst wünsche ich Euch allen, meinen geliebten Freunden, Patienten und Lesern eine wunderschöne Osterzeit!

UnbenanntSchön, dass es Euch gibt und ich hoffe, dass Ihr diese Tage fröhlich und gesund genießen könnt!

Ostern steht für mich für Hoffnung, Freude, Neuanfang und Liebe, die stark genug ist, auch die ,,Stürme des Lebens“, die wir ja alle kennen, zu meistern!

Dazu habe ich einfach einmal ein paar Impressionen fotografiert, die dieses Gefühl ausdrücken!

Und nun viel Spaß beim Betrachten!

Von Herzen alles Liebe, Eure Nessy

P.S. Übrigens poste ich aktuell sehr viel auf Instagram. Dabei versuche ich, die schönen und spannenden Momente meines Lebens mit meiner Familie, den Tieren und bei meinen Reisen einzufangen und Euch daran teilhaben zu lassen! Wenn Ihr zwischendurch ´mal Lust auf solche ,,kleine Lebens-Bildchen“ habt, besucht mich dort einfach! Dazu könnt Ihr entweder auf das Bild rechts klicken oder mich dort aufrufen (Instagram Salutarystyle DrNessy)!

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Mercedes Benz Fashion Week 2018 Meine Story Teil 5: Die Reichert Lounge, Tipps für ein tolles Erlebnis! Nach der Fashion Week ist vor der Fashion Week …

Wie immer schreibe ich wegen ein paar Gerichtsurteile, die ich irgendwie nicht so ganz nachvollziehen kann, die Werbegeschichte vorne weg! Also … Hier habe ich viele Markennamen genannt, ohne irgendeinen Vertrag oder eine Absprache mit den Firmen gemacht zu haben. Man bekommt zwar auf solchen Veranstaltungen manchmal Goodies, die aber unabhängig von einer Berichterstattung vergeben werden! Wenn das Werbung ist, so deklariere ich den Artikel also dafür!

Hallo Ihr Lieben!

fullsizeoutput_eb0.jpegDas Karussell der Eitelkeiten, der Schönen und der Reichen ist nicht jedermanns Sache! Oft werde ich gefragt, wieso ich, als einfühlsame Ärztin,  jedes halbe Jahr aufs Neue aufspringe, mich in dieser ,,oberflächlichen“ Glamourwelt, auf eines der sich auf- und ab bewegende Karusellpferde setze und immer wieder begeistert mitmache. Abgesehen von der Tatsache, dass ich mich natürlich freue, wenn die Menschen mich als ,,einfühlsam“  titulieren und ich ihnen da auch ungern widerspreche, gebe ich frank und frei zu, dass sie auch sonst recht haben! Ich freue  mich wirklich immer tierisch auf die Fashion Week und bin jedesmal aufgeregt wie ein Kind am Weihnachtsabend, wenn´s wieder heißt: Auf´zur Fashionweek!Da gibt es Menschen, die gehen überhaupt nicht hin.

Und auch solche, die gehen hin, scheinen aber kein Spaß zu haben, sondern ,,sie“ als lästige Pflicht sehen. Sie betonen augenscheinlich gelangweilt,  dass solche Events für sie Alltag sind und doch immer das Gleiche… –  Really?

Denn damit wird man ihr nicht gerecht, denn ,,immer das Gleiche“ und nur ,,oberflächlich“  ist die Fashion Week eben gerade nicht! In den mindestens sechs Monaten der  Vorbereitung arbeiten die Designer und ihre Crew Tag für Tag auf dieses Ereignis hin, denn wie die Kollektion ankommt, entscheidet oft über die weitere Zukunft des Modelabels! Aber nicht nur die Designer versuchen sich in die Modewünsche der Gesellschaft einzufühlen und genau die Mischung von verrückt und normal zu finden, die beim Publikum ankommt, sondern auch die Eventmanager, die die Modenschauen und die Lounges  für alle möglichen A bis Z Promis und Geschäftsleute organisieren, haben viel zu tun. Mit wieviel Detail-Verliebtheit und mit welchem Perfektionismus an allen Fronten gekämpft und geschuftet wird, kann wirklich nur jenen verborgen bleiben, die denken, alles würde tatsächlich ,,wie von Zauberhand“ entstehen! Außerdem ist es ja längst so, dass nicht mehr nur die Shows , die in der Hauptlocation, dieses Jahr das E-Werk, gezeigt wurden, die Fashion Week ausmachen… Mittlerweile gibt es soviel Shows, Showrooms, Messen, Lounges, Roof Top- und  Aftershowpartys dass quasi ganz Berlin zur Fashion Week im Ausnahmezustand ist, was mir die Taxifahrer, die es ja wissen müssen, immer wieder bestätigen…

In diesem Sinne, kommt mit oder auch nicht, wenn ich Euch heute zum letzten Teil der Fashion Week vom Januar 2018 einlade! Doch die Fashion Week ist eine never ending Story!  Denn für mich heißt es dann schon wieder:

Nach der Fashion Week ist vor der Fashion Week!

Falls Ihr doch auf den Geschmack gekommen seid, habe ich Euch unten noch einige Tipps zu

m Thema zusammengestellt …

Und nun wünsche ich Euch viel Spaß bei der Fahrt im ,,Berliner Modekarusell“!

Springen wir an der Stelle auf, an der ich am dritten Tag meiner Reise die Maisonnoée-Show verlassen hatte und bei abermals nicht gerade bestem Wetter in ein Taxi gestiegen war …

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,,Nachdem die Dunkelheit bereits hereingebrochen war, fuhr ich zu einem weiteren Highlight, dass man eigentlich vor der Show besucht, was mir diesmal leider nicht gelungen war … aber dennoch war ich überzeugt, dass auch jetzt um ca. 17.30 Uhr noch viel los sein würde, in der

 Reichert VIP Beauty & Fashion Lounge

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Mit Sonja Patrizia Zawer (FA Soniush) in der Reichert Lounge, die ihre fantasievollen selbst designten ehemaligen BW-Jacken mittlerweile mit großem Erfolg verkauft. (Fast) jeder Designwunsch ist umsetzbar…

Als ich von  der Kälte und Unwirtlichkeit der Dunkelheit durch die hell erleuchteten Türen getreten war, erschien es mir wie ein Eintritt durch ein magisches Tor in eine andere Welt! Hier und da sah ich von Ferne bereits bekannte Gesichter in dem Getummel der großen Eventräumen aufblitzen und sofort wurde ich von freundlichen Damen herzlich willkommen geheißen…  Ja, hier würde ich eine schöne Zeit verbringen!

Ich hatte eigentlich nur vor, mich in dieser Lounge der Event, Medien- und PR- Firma Reichert Plus, mich noch ein wenig für den Abend verschönen zu lassen, an dem schließlich noch ein ganz besonderes Ereignis auf dem Plan stand, aber es würde ja auch nicht schaden, sich ein wenig umzusehen  – wo doch alles so schön  und liebevoll präsentiert wurde…!

Außerdem war es immer interessant und unterhaltsam, alte Bekannte und interessante Menschen auf den geschätzten 1000 qm Ausstellungsfläche mit unzähligen ausstellenden Firmen zu treffen und sich etwas über das Neueste aus dem Lifestyle-, Mode- und Beauty-Bereich zu informieren! Und das war wirklich nicht gerade wenig!  Da gab es doch Einiges zu entdecken! Allen voran begeisterte mich wieder einmal die Firma Christ, die als Sonderaktion einen Armreif von Guido Maria Kretschmer nach persönlichen Vorgaben gravierte!

Aber auch eine erlesene Auswahl an Beauty-, Pflege- und Styling- Angeboten von Partnern wie SkinCeuticals, BeYu, Ammy, Guido Maria Kretschmer, Högl, LUXUSLASHES, RIANI, Puma, Wella uvm. standen zur Verfügung, um die Fashion Week perfekt gestylt und stressfrei in vollen Zügen genießen zu können.

Im  letzten Jahr durfte ich die Firma Reichert zum ersten Mal besuchen. Geladen werden neben Schauspielern und sonstigen Größen aus dem ,,Showbiz“ auch Medienleute, Blogger und sonstige Influencer. Dort trifft man, ähnlich wie in der Sugar-Lounge, VIP-Gäste wie zum Beispiel Karolina Kurkova, Cosma Shiva Hagen, Christine Neubauer, Andrea Sawatzki, Valerie Campbell, Guido Maria Kretschmer, Janine Kunze, Natalia Wörner, Annabelle Mandeng und wie sie alle heißen.. Ich traf witzigerweise auch Katy Karrenbauer auf … na, ihr wisst schon, da, wo sich Frauen eben treffen …, die durch ihren trockenen Humor in Windeseile in mir einen Fan mehr gewann…

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Armreif von Christ (Guido Maria Kretschmer GMK ) mit meiner Gravur

Auch der Hairstylist, der mir ,,die Haare schön“ machte, plauderte fröhlich von diesem und jenem, sodaß die teit wie im Flug verging …Diesmal verzichtete ich, trotz den wunderschönen Klamotten, auf zu viel Anprobiererei, da mein Arm… (die eifrigen Leser unter Euch wissen es natürlich) sich kurz vor der Fashionweek noch mit einer Leiter duelliertund leider den Kampf verloren hatte!

Allerdings verliebte ich mich stante pede in eine pink/beerenfarbene Fitness-Kombi der Firma Fablethics, das Ihr unten auf dem Bild seht !  Auf Drängen des coolen Typs, der dieses Outfit einfach so ´mal schnell super passend zu mir zusammenstellt hatte, sagte ich dazu dann doch nicht ,,nein“…

Eigentlich kam mir das Ensemble doch ganz gelegen, zumal ich auch vergessen hatte, Sportkleidung für den Fitnessraum  im Hotel mitzunehmen!  Eine Runde auf dem  Trimmrad am ,,Morgen danach“ geht schließlich immer! Denn natürlich läuft man zwar viel herum, aber für die Figur tut man natürlich auf der Fashion Week herzlich wenig … Dazu kommt auch noch die ein oder andere Einladung, in wirklich schönen Restaurants…. Mein Lieblings-Retaurant ist übrigens nach wie vor das kleine, verträumte  und sehr leckere ,,Raclette“ von Piere Kusmagk, dass mir bei einem meiner vorigen Aufenthalte ein eigenen Artikel wert war … (siehe unten)

Aber zurück zur Reichert Lounge … Man hat natürlich auch sonst die Möglichkeit, sich für die Shows einkleiden zu lassen. So hatte ich im letzten Jahr eine Teil von Guido Maria Kretschmer ausgesucht, dass wirklich wunderschön gewesen war und ich an seiner Show im Tempodrom getragen hatte! Es versteht sich übrigens von selbst, dass man die Kleider danach wieder zurückschickt (siehe ganz unten).

Sehr gespannt war ich auch auf die Roben von Riani, die ich ja auch schon bei den spektakulären Shows bewundert hatte! Allerdings wollte ich am Abend keine geliehene Kleidung tragen, da ich, wie erwähnt, zu einem  Event gehen würde, das ausnahmsweise nichts mit der Fashion Week zu tun hatte – die Premiere des Historienmelodrams ,,Licht“! Gerne könnt Ihr auch darüber nachlesen, wenn Ihr noch Lust ,,auf Mehr“ habt, auch dazu findet Ihr unten den Link!

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Mein Hairstylist bei Reichert hatte an diesem Tag alle Hände voll zu tun…Für den Abend trug ich die Haare wieder glatt …

Denn für heute bin ich am Ende angekommen, denn der Rest ist schnell erzählt…

Nach all den glamourösen, wunderbaren Ereignissen setzte sich Aschenputtel in die Kutsche (äh…ins Taxi…), die/das sich, als die Uhr Mitternacht schlug,  in einen Kürbis zurückverwandelte … oder irgendwie so…

So, Ihr Lieben, damit endet die Reihe der Fashion Week für die Winter-Saison! Aber wie heißt es so schön? Nach der Fashion Week ist vor der Fashion Week … Denn das Karussell dreht sich immer weiter. Drück mir die Daumen, dass wir zusammen noch viele schönen (Mode-) Erlebnisse in Berlin haben!

Falls ich Euch ein wenig Appetit auf die Geschichte machen konnte, habe ich hier ein paar Tipps für Euch zusammengestellt, die sich vielleicht doch von den anderen unterscheiden!

Die sieben wichtigsten Tipps für die Berliner Fashion Week

1. Unermüdliches Engagement ist ein klare ,,Plus“!

Immer wieder trudeln bei mir Anfragen nach Tipps ein, wie man an die ,,Hotspots“ der FW kommt! Die wichtigsten Tipps sind unspektakulär, aber ohne Engagement wird das nur was, wenn man jemanden an der Hand hat, der einem alles organisiert und die Connections hat! Es gibt natürlich Bloggerinnen, die bewundernswerter Weise genau  das haben! Die meisten aber nicht! Diese müssen, besonders am Anfang, selber ´ran und zwar , einfach ausgedrückt, ,,je oller, je doller“!

2. Für ,,Gegenwert“ sorgen!

Eine zusätzliche Möglichkeit bietet sich, wenn man tatsächlich so viele Follower hat, dass man einen wirklichen ,,Wert“ für den Veranstalter eines Events hat und eingeladen wird!   Wichtig ist dann allerdings auch, zumindest auf lange Sicht gesehen, dass Ihr Euch wirklich anstrengt, dem Veranstalter  etwas zu bieten! Und zwar möglichst dahingehend, dass er es als einen Vorteil sieht, Euch das nächste Mal auch einzuladen

3. Rechtzeitig vorbereiten!

Wenn Ihr nach Berlin wollt, fangt frühzeitig an, Euch vorzubereiten! Denn gerade, wenn man noch niemand kennt, bedeutet die Vorbereitung viel Arbeit!

4. Gezielt vorbereiten!fullsizeoutput_ec3

 Überlegt Euch genau, was Euch interessieren könnte und  versucht gezielt, dort hinzukommen! Allerdings ist es nicht sinnvoll, dabei allzu verbissen zu sein! Zunächst einmal habt Ihr nämlich auf gar nichts ein Recht! Denkt einfach daran, dass Ihr ,,mehrgleisig“ fahrt und seht das Ganze eher sportlich! Am Anfang nur die Mega-Events im Auge zu behalten, finde ich eher kritisch, da hierbei die Aussichten auf Erfolg doch eher als gering einzustufen sind! Besser man hat bei solchen Events doch einen PlanB!

Schaut Euch nicht nur die Homepage der Mercedes Benz Fashion Week an, sondern auch sonst in der Presse und auf den Blogs, was es zu entdecken gibt! Ich hatte im Frühjahr 2017 einmal eine Riesen-Liste mit annäherend ALLEN Events, die ich gefunden habe, veröffentlicht  – und das waren höchstwahrscheinlich noch bei weitem nicht alle!

Bis heute habe ich übrigens über 20 Posts über die Fashion Week verfasst (siehe unten), nicht, dass man die alle lesen müsste… Aber falls man sich zur Vorbereitung etwas ,,eingrooven“ möchte kann man bei Lesen von meinen Erfahrungen profitieren!

Schaut auf die Home-Pages der Firmen!

Seid Ihr ganz wild auf die Show eines Designers, dann schaut im Vorfeld, was es über ihn und seine Mode zu wissen gilt und überlegt Euch, wieso es gerade dieser sein soll! Ist es wirklich die Mode, mit der Ihr Euch identifizieren könnt oder aber spielen andere Beweggründe ein Rolle? Ich habe ein paar Labels, die ich absolut klasse finde und von denen ich mittlerweile auch das eine oder andere liebevoll gehütete Stück im Schrank habe… Wer meinen Blog etwas kennt, weiß, welche Firmen ich meine! Ich versuche, mir mit diesen Designern etwas aufzubauen und es ist nicht nur aller Liebling Guido!

5. Kongruenz bei seinen Aussagen bewahren!

Was in meinen Augen nicht sonderlich glaubwürdig scheint, ist einerseits, wenn man jeden Designer, mit dem man gerade zu tun hat, überschwänglich als ,,absoluten Liebling“ bezeichnet, allerdings kurz darauf den nächsten ebenso … Das kommt, zumindest wenn der OH-Pegel noch unter einer bestimmten  ,,Veritätsgrenze“ liegt,  meist nicht so gut an! Ich habe das auch einmal bei einer Bloggerin beobachtet…

6. Kein Tratsch!

Weit schlimmer noch ist es allerdings, über etwas oder jemand herzuziehen! (und das gilt nicht nur zur Fashion Week). ,,Ich will nur ehrlich sein!“ , habe ich manche von Euch sagen hören. Wenn man ein berühmter Kritiker oder ein dafür angestellter ,,Lehrer“ ist, mag einem das zustehen! Allen anderen: So werdet Ihr sicher nicht eingeladen! Denn jeder hat Angst, dass Ihr es bei Ihm genauso macht! Man muss auch nicht lügen, wenn man nichts oder nicht alles sagt!

 

 

7. Sich auch unter frei zugänglichen Events umschauen

Denn es gibt auch eine Menge Events, die für alle zugänglich sind und abgesehen davon mag ich es auch ganz gerne, ein bis zwei Dinge in Berlin zu unternehmen, die gar nix mit Mode zu tun haben, sonst bekommt man nach spätestens drei Tagen den ,,Mode-Koller“!

So, ich hoffe, ich konnte Euch einige kleine Einblicke und Tipps geben, wir lesen uns… Oder vielleicht treffen wir uns ja auch einmal auf der Fashion Week, das würde mich sehr freuen! Noch ein kleines Schmankerl am Schluss: Als ich in der Lounge vor einer Fashion Show so wartete, kam ganz schüchtern eine hübsche junge Dame auf mich zu und fragte, ob sie mich ansprechen dürfte, aber ich wäre doch die Blogger-Ärztin … Das hat mich wirklich unheimlich gerührt und wenn ich nicht gerade in einer Umkleidekabine zu kleine Badeanzüge anprobiere oder in zwei Minuten einen Vortrag halten muss, könnt Ihr mich ruhig ansprechen…Ich freue mich darüber!

Und nun wünsche ich Euch eine wunderschöne Woche, in der jeder Tag ein guter ist!

Alles Liebe, Eure Nessy

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Zurück nach Saarbrücken… Nur die schöne Kette (Orsay) erinnert an die Fashion Week, ansonsten sitzt da eine normale Frau mit einem angebrochenen Arm …, der Glamour – Faktor bleibt in Berlin – bis ich im Sommer wieder komme!

Literatur:

Zu diesem Text:

3. TEIL BERLIN PROMI-SPECIAL: ZU GAST BEIM „DSCHUNGELKÖNIG“ PEER KUSMAGK IM RESTAURANT „LA RACLETTE“)

FILM – PREMIERE ,,LICHT“ IN BERLIN INS DELPHI-KINO – WAS DIESEN FILM SO SEHENSWERT MACHT !

Bisher sind in dieser Reihe zur Mercedes Benz Fashion Week Berlin erschienen:

Frühjahr 2018 (Wintersaison 2018/19):

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2018 – MY STORY TEIL 1: CRASH MIT DER LEITER/ STYLERANKING

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2018 – MY STORY TEIL 2 : DIE ONE AND ONLY, SCANDALOUS RIANI – SHOW! HEISSE KLAMOTTEN, VIELE PROMIS UND … BAUSA

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2018 – MY STORY TEIL 3: PR SUGAR LOUNGE / BEAUTY-NEWS / WAS GITTA SAXX UND ICH GEMEINSAM HABEN UND WER DIETER BOHLEN WIRKLICH IST!

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2018 MY STORY TEIL 4: HASHMAG BLOGGER LOUNGE UND MAISONNOÉE SHOW ,,ESSENCE“

Sommer 2017 (Sommersaison 2018):

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 1: BERLIN, ICH KOMME! OUTFITS UND ACCESSOIRES, DIE ES IN DEN KOFFER GESCHAFFT HABEN (+INHALTSVERZEICHNIS ALLER BEITRÄGE ZUR MBFW)

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 2: ERSTES VIDEO ONLINE! ALLGEMEINE INFOS/STYLERANKING 

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 3: DAS VERRÜCKTE EVENT MIT HARALD GLÖÖCKLER UND DANDY DIARY – QUO VADIS, FASHION WEEK?

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 4: ZWEITES VIDEO ONLINE! FASHION & BEAUTY LOUNGE DER FIRMA REICHERT

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 5: DRITTES VIDEO ONLINE! RUNWAY SHOW MAISONNOÉE, GESANGSEINLAGE VON TÖCHTERCHEN ZOÉ

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017, TEIL 6: VIERTES VIDEO ONLINE! RUNWAY SHOW KRETSCHMER, TREFFEN MIT G.A. KRABBENHÖFT, M. SCHWEIGHÖFER, F. SILBEREISEN, K. BURKARD, L. KOTTUTZ UND B. KANY

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017 / 2018 , TEIL 7: RÜCKBLICK ÜBER MEINE ,,HAPPY WEEK“, FÜNFTES VIDEO ONLINE!

Frühjahr 2017 (Wintersaison 2017/18):

MERCEDES-BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2017 TEIL 1 : 17-20.1.2017, WIE – WAS – WO ? EIN ÜBERBLICK FÜR INTERESSIERTE MIT VIELEN TIPPS

MERCEDES-BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2017 TEIL 2: LOCATION KAUFHAUS JANDORF, PROMIS, DAS ,,NEUES MODEVERSTÄNDNIS“ UND VIELE BEISPIELE AUS DEN KOLLEKTIONEN

MERCEDES-BENZ FASHION WEEK BERLIN W 2017 TEIL 4 – IMPRESSIONEN: STEFANIE GIESINGER BEI MAYBELLINE, SEXY LANA MUELLER SHOW, MIRJA DUMONT ´MAL ANDERS / RÜCKBLICK RIANI, SPORTALM, MARC CAIN UND VIELE ANDERE..

Sommer 2016 (Sommersaison 2017):

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016  SATIRE / LOOK OF THE WEEK: DIE FASHION WEEK BERLIN NAHT – ,,IK KOMME, WA?“

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016 TEIL 1: MÖGEN DIE SPIELE BEGINNEN… ! ETHICAL FASHION SHOW UND GREENSHOWROOM

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016 TEIL 2: DIE AUFREGEND UNAUFGEREGTE KOLLEKTION DES LABELS MAISONNOÉE

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN  S 2016 TEIL 3 PROMI – SPECIAL: MEIN PERSÖNLICHES MODE-VERSTÄNDNIS UND DIE RIANI-SHOW – AUFMARSCH DER PROMIS UND EMOTIONEN…

MERCEDES BENZ FASHION WEEK  BERLIN  S 2016 TEIL 4 PROMI – SPECIAL : DIE SPORTALM SHOW UND MEIN PERSÖNLICHES TREFFEN MIT DEN GERMANYS NEXT TOPMODEL KANDIDATINNEN YUSRA UND LARA

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2017 TEIL 5: MEINE LANGHAAR – FRISUREN, MAKE UP UND NÄGEL…

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016 TEIL 6 – PROMI SPECIAL: MEIN TREFFEN MIT ,,THE ONE AND ONLY“ RICCARDO SIMONETTI 

MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN S 2016  TEIL 7 – PROMI SPECIAL: DIE GUIDO MARIA KRETSCHMER SHOW, MEIN TREFFEN MIT STEFANIE GIESINGER, NATASCHA OCHSENKNECHT UND NOCH MEHR PROMIS…

FRÜHJAHR 2016 (Wintersaison 2016/17):

RÜCKBLICK FASHION WEEK BERLIN JANUAR 2016 UND EINE KLEINE ZEITREISE IN DIE 70ER…SCHÄTZE AUS MEINEM ARCHIV!

 

Alle sonstigen erschienenen Berlin-Specials:

1. Teil Berlin ist eine Reise wert… Auf der Suche nach Berlins “neuer” Seele…

Eindrücke von Berlin, Taxifahrer, Hilton-Hotel, rund um Checkpoint Charlie, Mauerbesichtigung, „Mall of Berlin“

2. Teil Berlin Promi-Special: Harald Glööckler-Events…

Am 26.2.2016 war ich zum Ladies-Day in den wahrlich pompöösen Glööckler Store eingeladen. Für mich ein Anlaß, mich mit Phänomen Harald Glööckler einmal näher zu befassen…

3. Teil Berlin Promi-Special: Zu Gast beim „Dschungelkönig“ Peer Kusmagk im Restaurant „La Raclette“         

Auch der Besuch bei Peer Kusmagk war etwas ganz Besonderes, wenn auch ein Kontrastprogramm zu der Modeboutique von Herrn Glööckler. Bei flackerndem Kaminfeuer unterhielten wir uns in rustikaler, gemütlicher Atmosphäre mit einem erstaunlich offenen, unpretentiösen Peer und genossen am Tischgrill mit Holzkohle geschmolzenen Käse…

4. Teil Berlin Fotoshooting in der Mall of Berlin: Schminken und Posieren inmitten des neuen Einkaufscenters 

Zwischen Kongress, Besichtigungen und Meetings blieb auch noch Zeit für ein Shooting …

5. Teil Berlin-Special Medizin: Neuigkeiten vom Deutschen Krebs-Kongress DKK 2016 – Ein Überblick

Die Krebstherapien und -erkenntnisse  haben in letzter Zeit erstaunliche Fortschritte gemacht. Hier berichte ich Euch, was im Einzelnen herausgefunden wurde…

 

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Nessy Wagner heute ganz privat… Interview bei der Nominierung für den TMI-Blogger-Award

Hallo Ihr Lieben!

3805849_Wandkorr2Nominierungen sind immer eine tolle Sache! Deshalb habe ich mich auch wie Bolle gefreut, als ich meinen Namen auf dem wunderbaren Blog meiner Freundin Petra Drinnen (,,Zeitlos bezaubernd“) gelesen habe. Lass´Dich drücken, Liebes!

Okay, ich war jetzt in dieser Sache nicht so die Schnellste … Das liegt schon ein paar Stündchen, äh, Tage, oder gar Wochen? zurück.

Aber jetzt mache ich mich also dran! Ehrlich gesagt, mußte ich ganz schön schlucken, als ich diese ,,TMI “ Fragen   gesehen habe! ,,TMI“ steht dabei übrigens für ,,Too much Information“ – wie wahr! ,,Sorry, Hase, so gern´ ich dich hab´, aber das geht gar nicht … “ dachte ich bei mir, als ich diese dieses Himalaya-Gebirge an Fragen bei Petra zum ersten Mal durchlas. Seufz! Der Hintergrund dieser Aktion ist natürlich der, dass Ihr Leser immer wieder gerne auch einmal  ans ,,Eingemachte“  Euren Bloggern wollt, sprich, Dinge wissen wollt, die wirklich eigentlich privat sind, wie Umfragen immer wieder ergeben, Schlüsselloch und so, is´klar…

Okay, ich darf mich nicht beschweren. Ich hab´wirklich tolle Leser, die mich jetzt schon über drei Jahre mit herzlichen, anregenden, aufregenden, konstruktiven  Kommentaren oder einfach regelmäßigem Lesen meiner literarischen und ärztlichen Ergüsse auf meinem Blog begleiten! Ich hätte nie gedacht, dass daraus wirklich so etwas wie Freundschaften entstehen können! Danke Ihr da draußen, die Ihr mir täglich das Gefühl gebt, dass dieser Blog tatsächlich so etwas wie einen Sinn hat und ich Euch etwas geben kann, dass Ihr tatsächlich schätzt! Danke auch, dass Leser unter Euch sind, die mich unermüdlich unterstützen, aufbauen … wenn ich ´mal nicht ganz so perfekt bin… So, jetzt höre ich damit auf, sonst werdet Ihr noch eingebildet. Nee, Quatsch, aber dieses dicke ,,DANKE“ mußte an dieser Stelle einfach einmal ausgesprochen werden!

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Und weil ich dieses Gefühl habe, habe ich in schon in letzter Zeit immer einmal wieder ,,gewagt“, Euch Einblicke in meine Höhen und auch kleinen ,,Tiefen“ zu gewähren. Spannende Themen wie das ,,Leben nach dem Tod“ oder im Altersheim nicht auszugrenzen. Euch aber auch mit lustigen Satiren versucht, das Leben kurzweiliger werden zu lassen und auch den Blick in die Glamourwelt der Fashion Week aus meiner Sicht zu beschreiben, in die ich ein- bis zweimal im Jahr als mein persönliches Kontrastprogramm eintauche!

Und natürlich bin ich auch immer für die ,,schönsten Nebensache der Welt“ , der aktuellen Mode und den vielen bunten Bildern zu haben, weil sie unsere Persönlichkeit unterstützt, unsere Ausstrahlung beeinflusst und einfach Spaß macht!

In diesem Zusammenhang verrate ich Euch auch die neuesten Kosmetik-Gadgets, wenn ich darauf stoße. So bin ich auch momentan wieder jeden Morgen und Abend am Testen eines innovativen Produktes, das ich auf der Fashion Week kennengelernt habe … Einzelheiten gibt´s später! Aber ein wenig Spannung will ich ja erhalten!

Kommen wir zuletzt zum ,,Gründungsgedanken“ des Blogs, Euch die vielen medizinischen Innovationen, aber auch Grundlagen und Anti-Aging-Fortschritte nahezubringen, damit Ihr die möglichst die Werkzeuge für ein ,,langes, glückliches , gesundes Leben in die Hand bekommt!!

Ich denke, das ist die Sparte, von der Ihr langfristig am meisten profitieren werdet, wenn Ihr Euch denn dafür interessiert…

In diesem Sinne wünsche ich Euch jetzt viel Spaß bei Lesen der ganz persönlichen Fragen und Antworten Eurer ,,DrNessy „, die ich solange für Euch bin, wie Ihr und ich Lust dazu haben…

Fragen des Kataloges    

Was hast Du gerade an?3815767_zzzzmuckidress5

Eine hellblaue Baumwoll-Streifenbluse und eine Löcher-Jeans im Boyfriend Style, darunter eine schwarze Muster Strumpfhose, dazu meine neuen weißen Sneakers aus Leder und das zarte Gold-Collier von meinem Schatz.

Warst du jemals verliebt?

Ja natürlich, sogar mehr als einmal. Die Liebe war dabei für mich immer unterschiedlich. Nun habe ich meinen Traummann gefunden …

Gab es bei dir jemals eine schlimme Trennung?

Jede Trennung ist nicht einfach…

Hast du Piercings?

Nein.

Hast du Tattoos?

Auch nein.

Dein Lieblingsdrink?

Pina Colada, wie er nur in der Karibik an der Bar meines Lieblings-Hotels gemacht wird: Mit frischer Ananas und Kokosmilch, natürlich ohne Alkohol… Aber das ist natürlich nix für jeden Tag… da trinke ich meinst  leicht perlendes Mineralwasser

Dein Lieblingssong?

Aktuell mag ich ganz gerne die Songs, die Lost Frequencies neu interpretiert … Tolle, melancholische Stimmen und Videos mit Aussage – selten in der heutigen Musikwelt!

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Schwarzes Pferd oder doch eher Ziegenkäse? – Nein, im Ernst, an so etwas glaube ich nicht!

Wie lange brauchst du zum Duschen?

Kommt darauf an wie schnell es gehen muss. Von 10-100 Minuten ist alles drin…

Deine Lieblingssendung?

Ich schaue sehr gerne Dokus auf Arte. Da wird mir klar, wie wenig ich weiß und was ich eigentlich alles tun müßte, um mich der Welt gegenüber wirklich verantwortungsbewußt zu verhalten… Aber manchmal darf es auch Greys Anatomie sein …  Als ob Krankenhaus-Ärzte mit 100 Stunden-Wochen noch Energie für Sex hätten… Früher war ich ein Star Trek – Next Generation Fan, weil da aktuelle sozial-kulturelle Probleme auf herrlich verfremdete Art aufgegriffen wurden und ,,Captain Picard“ ein toller Philosoph war… Übrigens heißt mein Sohn Jean-Luc 😉 nach seinem Vornamen!

Deine Lieblingsband?

Die Oldie-Band meiner Mutter natürlich!

Gibt es etwas, dass du sehr vermisst?

Im Moment das Gefühl, in etwas wirklich richtig gut zu sein, das ich früher manchmal hatte . Wenn man dieses Gefühl hat, vergißt man alles um sich herum, ist im ,,Flow“… Das hätte ich gerne wieder öfters!

Wohin gehst du, wenn du traurig bist?

Dahin, wo ich gebraucht werde.

Wie lange brauchst du morgens, um dich fertig zu machen?

Hängt von meinem Vorhaben ab …

Hast du dich jemals mit jemandem geprügelt?

Nein.

Was macht dich an?

Ethische Menschen mit Lebensfreude!

Was macht dich überhaupt nicht an?

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Dass die Menschheit sich oft umethisch verhält und sich so immer wieder ins Unglück stürzt!

Auf was achtest du bei deinem Partner?

Darauf, dass es ihm gutgeht.

Deine Lieblingsfarbe?

Kommt auf den Anlass an. Was ich nicht mag ist so ein braun-gelb grün, seit mir einmal ein Patient, der gerade eine Narkose bekommen hatte, mir mit genau mit diese Farbe mitten ins Gesicht gekotzt hat. Das war so was von ekelig. Und ich musste den Patienten noch etwa 10 Minuten versorgen, bevor ich mir auch nur das Gesicht abwischen konnte … Wenn irgendetwas diese Farbe hat, hat es leider kaum Chancen bei mir … Aber eins habe ich nie getan: dem Patient die Schuld gegeben (siehe die Frage vorher!).

Laute oder leise Musik?

Eher leise. Ich  kann ich auch  Musik genießen, die nicht mein Trommelfell platzen lässt!

Dein Lieblingszitat?

Never judge a man until you have walked a mile in his moccasins.

Dein Lieblingsschauspieler?

Natürlich mein Sohnemann! Seine Videos sind wirklich lustig (auf YouTube: Jean-Luc Wagner). Und im Tatort -Dreh (Rolle: Schüler im Hintergrund) ist er so was von cool durch´s Bild gelaufen! Das hätte man wirklich nicht besser machen können 😉

Hast du Ängste? Wenn ja, welche sind es?

Meine Ängste? Welche Ängste? Vielleicht, dass mir ein Dachziegel auf den Kopf fallen könnte?

Weshalb hast du das letzte Mal geweint?

Vor kurzem, als ich mir den Arm angebrochen habe. Das tat schweineweh und ich konnte die Tränen einfach nicht zurückhalten. Blöd war das!

Was ist die Bedeutung hinter deinem Blognamen?

Salutary Style bedeutet nutzbringend, heilsam, lehrreich. Ich hoffe, wer meinen Blog besucht, hat was davon – zum Beispiel viele Infos über Gesundheit, Insiderwissen, was so oft nicht im Internet zu finden ist. Daneben aber auch Nützliches für die Seele und die Ausstrahlung  – Unterhaltung, Spaß, Kurzgeschichten, Promis, Beauty, Mode…

Kuna (2)Wann hast du das letzte Mal „ich liebe dich“ gesagt?

Heute früh, zu meinem Mann und zu meinem Sohn.

Welches Buch hast du als letztes gelesen?

,,Universe du femmes“, eines meiner Lieblingsbücher.

Welches Buch liest du aktuell?

Ich lese oft in mehreren Büchern gleichzeitig. Meist sind es allerdings Fachbücher. Im Auto höre ich gerne Hörbücher. Aktuell ,,Gegenwind“.

Die letzte Sendung, die du gesehen hast?

Videos vom YouTube Kanal meines Sohnes.

An welchem Ort warst du als letztes?

Wat soll die Frage? Also, jetzt bin ich am Schreibtisch, davor war ich … vor dem Schreibtisch. Oder wie meinst Du das? Wie, vorher? Okay, davor auf dem Flur …

Welchen Sport hast Du als letztes ausgeübt?

Den Reitsport. Aktuell aber eher den Stall-Ausmist-Sport!

Mit wem hast Du zuletzt gesprochen?

Natürlich mit mir! Ich habe mich gefragt: Mit wem habe ich eigentlich zuletzt gesprochen?

Welches Lied hast du als letztes gesungen?

,,I will survive…!“ Als ich vorher das Chaos im Bad sah!

Dein Lieblings-Chat?

I chatte nicht.

Hast Du einen Schwarm?

Ja klar! Meinen Mann!

Welche Beziehung besteht zwischen Dir und der Person, mit der Du als letztes getextet hast?

Mit meinem Vater. Im Sommer fahren wir alle zusammen in den Urlaub!

Dein Lieblingsessen?IMG_4501

Das kann man nicht universell sagen. Fest steht, dass ich leider meist ungesunde Sachen lecker finde, abgesehen von Blech-Gemüse, das ich auch liebe.  Aber zum Beispiel finde ich meine selbst-kreierten Himbeer-Mascarpone-Schuhsohlen unfaßbar lecker.

Rezept: Ich schneide die Blätterteigscheiben zu Schuhsohlen, streue Zucker darauf, backe sie, bis die Oberfläche golden ist. Die Mascarpone wird mit geschlagener Sahne und einem mit  Zucker cremig geschlagenem Eigelb  vermischt, dazu kommt das ausgekratzte Mark einer Vanille Schote. Wenn die ,,Schuhsohlen“ ausgekühlt sind, das Ganze mit frischen Himbeeren schichten: unten Schuhsohle, Creme, Himbeeren, zerbröselte Baisers, Creme, Schuhsohle, Zuckerschicht oben… Die Zutaten habe ich Euch dick unterlegt, die Mengen dürften Küchengeübte auch ohne Mengenangaben hinbringen … (überall eine Packung, Zucker nach Geschmack…

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Welchen Ort möchtest du besuchen?

Ein tolles Turnier mit einem tollen Pferd, toll vorbereitet und eine tolle Performance hinlegend!

Den Ort, an dem die Menschen wirklich fröhlich sind …

Wann hast du zuletzt jemanden geküsst?

Heute früh Mann und Sohnemann.

Wann wurdest du zuletzt beleidigt?

Seufz … Ich habe einen Jungen, der ist 12…

Deine Lieblingssüßigkeit?

Maoam.

Welches Instrument spielst du?

Die Arschgeige…Ne Quatsch! In letzter Zeit spiele ich kaum noch. Früher dann und wann´mal ein wenig Cello, Gitarre und Klavier …

Dein Lieblingsschmuckstück?

Meine Hunde stehen mir unheimlich gut und sie fühlen sich flauschig an. Wobei sie vieles sind: Freunde, Tiere, Clowns,… und eben auch Schmuckstücke.

Wann hat du das letzte Mal mit jemandem was unternommen?

Jeder Tag birgt unzählige Unternehmungen …

Wer soll bei dieser Blogger Aktion diese Fragen als nächstes beantworten? Markiere sie… 

Wie ich diese Frage ,,liebe“!

Ad hoc fallen mir folgende ein…

Sunny´s Side of Life

Arno von Rosen

Sketchuniverse

farbwunderstyle

Mitzi Irsaj

finbarsgift

Karo-Tina Aldente

Das Blog

stylesandthoughts

50 Looks of LoveT.

Moppis Blog aus Freude

Alnis fescher Blog

Fran-tastic! Leben, Mode und mehr Ü50

Hauptsache warme Füße!

little thing called love

Smalltownadventure

Tinaspinkfriday 50+ Ü50 Mode- und Lifestyle Blog

♀ Bling Bling Over 50

Ivana Split

Ich hoffe ich habe niemand vergessen! Das wär mir jetzt soo peinlich4165017_rosa5_(2)

Aber ich weiß was! Jeder, der tatsächlich diesen ganzen Fragen-Wust gelesen hat, hat es verdient, von mir persönlich nominiert zu werden! Ja, DU bist auch gemeint! Einzige Ausreden, die gelten: Wenn Du keinen Blog hast! Was, Du hast den Award schon? Macht nix, doppelt hält besser! Denk Dir einfach neue Fragen aus! Oder auch nicht! Ansonsten, sind auch die ausgeschlossen, die wichtigere Dinge zu tun haben (is natürlich wichtiger, is klar!). Für alle anderen: Frisch ans Werk! Und viel Spaß! Hihi!

Du, liebe Leserin oder Lieber Leser, bist nun offiziell und feierlich von mir  für den TMI Award (too much Information)  nominiert! Sobald Du die Fragen ausgefüllt hast, hast Du ihn gewonnen! Bitte schreibe mir in die Kommentare, ob Du diese Auszeichnung annimmst! Ich würde mich sehr freuen. Wenn Ihr dann jemanden spezielle nominieren wollt, bitte sehr!

Alles Liebe und eine wunderschöne Restwoche,

Eure Nessy