Farbwirkung in der Mode: Welche Farbe steht mir? Color psychology of fashion – Colors for me

Hallo ihr Lieben,

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aktuell pirschen wir wieder auf die Jagd… oder jagen auf der Pirsch? Jedenfalls nicht das arme Rotwild, sondern angesagte Klamotten! Ok, aber wie immer bleibt viel Raum für Interpretationen.,,,

Längst gilt das Modediktat, bei dem wir uns im Frühjahr nur in leichte, pastellige Farben, im Sommer mehr im maritimen Blau, im Herbst in warmen Braun-, Gelb- und Olivtönen und im Winter  in Weiß, Rot   und Grün kleiden, nur noch bedingt.  Auch fragen wir uns bei der Farbwahl von Kleidung zwar oft, was gerade Mode ist, was uns steht und zur Haarfarbe passt. Aber welche Emotionen die Farben in uns wachrufen, wird oft außer Acht gelassen.

Den ganz Aufmerksamen unter Euch mag das ein oder andere  in diesem Artikel bekannt vorkommen, aber das Thema finde ich recht wichtig und in den Journalen etwas stiefmütterlich bedacht, deshalb taucht es in meinen Posts immer mal wieder in dem ein oder anderen Zusammenhang auf. Die gezeigte Mode sind typische Outfits aus dem Salutary Style-Repetoire, über die ich zum Teil auch schon in den  „Looks of the  week“ berichtet habe! So, nun viel Spaß mit der Farbpsychologie!

Farbwirkung auf Kleidung
Eine selbstbewußte, durch das Gelb fröhliche
Farbmischung.

Wir assoziieren mit Farben bestimmte Dinge aus der Natur – die unser Leben seit Tausenden von Jahren beeinflussen. Dementsprechend lösen sie Gefühle in uns aus.  Es wäre schade, wenn wir auf den bewußten Einsatz dieser Wirkung verzichten würden!

 Hello my dear friends,

today I want to show you how you can influence your feelings with the right colors. A good opportunity to make every day a little bit more comfortable…

Hier habe ich Euch eine Liste mit den häufigsten Farben und den korrespondierenden Gefühlen zusammengestellt. Vielleicht ist sie euch ja bei eurem nächsten Einkauf hilfreich.

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Würde ich auf diesem Bild die Kombination in Rosa tragen, würde ich
anstatt stark und naturverbunden zart und etwas verloren wirken!
 

Fragt euch, was ihr mit Eurem Outfit erreichen wollt

– Coolness an heißen Sommertagen, warme Gefühle im Winter – das ist klar! Aber ihr könnt auch eine Stufe weitergehen… So kann man, Studien zufolge, sogar  seine innere Kraft und sein Selbstbewußtsein, aber auch Understatement und Eleganz durch die richtige Farbwahl beeinflussen!

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Durch die unterschiedlichen Outfits und Farben wirke ich ganz verschieden… Obwohl immer ,,Nessy“ dahintersteckt und es keinesfalls so ist, dass ich mich für die Fotos verkleiden würde…

Natürlich spielen nicht nur die Farben, sondern auch die Schnitte und Materialien sowie die Art, wie man Kleidung trägt eine Rolle. Heute möchte ich mich aber auf die psychologische Wirkung der Farben beschränken.  Das hat auch wenig mit der  Farb-Typenlehre der frühen 80 er Jahre zu tun. Die Mode ist größtenteils wieder davon weg, Menschen auf Frühjahr-, Sommer-, Herbst- und Wintertypen zu reduzieren. Allerdings mag diese Simplifizierung für manchen  eine Hilfe sein und so geistert die ,,4-Typenlehre“ immer noch von Zeit zu Zeit durch die Zeitschriften. Übrig geblieben ist der Rat, die Kleidung auch auf den Haut- und Haartyp abzustimmen…

Einteilung der Erscheinung nach Jahreszeiten

  • Sommer- und Winterfarbtypen  werden als die ,,kalten Farbtypen“ bezeichnet. Sie haben eine helle, bläuliche Haut, kühle Blondtöne, blaue, blau-grün, grün-blaue Augen  (Sommertyp) oder eine dunkle, olivfarbene Haut, beim Wintertyp, bei letzterem sind die Haare z.B. Schwarz, Blau-Schwarz und die Augenfarbe ist  mehr pigmentiert als beim Sommertyp (stechend Blau, Blau-Grau, Grün-Blau oder Schwarz).
  • Die warmen Frühlings- und Herbstfarbtypen haben hingegen beim Frühlingstyp eine helle, beige Hautfarbe mit oder ohne goldbraunen Sommersprossen oder, beim Herbsttyp,  knackig goldbraun. Ihre Haarfarbe reicht vom warmen Flachsblond bis zum Dunkelbraun oder Braun-Schwarz. Die Augenfarbe reicht von Katzengrün über Rehbraun bis Schwarzbraun. Manche finden, dass Blonde eher Frühlingstypen sind und rötlich.haarige eher Herbsttypen.

So habe ich einmal eine lustige Situation erlebt, als sich zwei ,,Farbexpertinnen“ darüber stritten, ob ich ein Frühlings-oder Herbsttyp sei. Mir ist´s eigentlich egal … Wobei ich früher die Herbstfarben fast ausschließlich getragen habe, während ich mittlerweile auch Freude an Aqua-Tönen und Pfirsichfarben habe…

Fest steht, dass man durch zu viele oder „falsche“ Farben auch negative Effekte hervorrufen kann.

Wenn man Farben kombiniert, erreicht man die größte Harmonie dadurch, dass man entweder ähnliche Farben oder Komplementär-Farben, die sich im Farbkreis gegenüberstehen, kombiniert. Je nachdem, welches Gefühl man erreichen will, wählt man entsprechend den größten Anteil der Kleidung in der korrespondierenden Farbe.

In letzter Zeit ist man von allzu strikten Vorgehensweisen aber abgekommen, erlaubt ist, was gefällt! Auf den Laufstegen werden Farben häufig relativ wild gemixt. Das produziert eine gewisse Spannung und kann, richtig eingesetzt, sehr raffiniert wirken.

farbkreis_liedl(Farbkreis liedl.htm)

 

So here is a list with the most common colors and a few corresponding feelings – perhaps you can use it, when you go shopping next time. Ask yourself, what you want to achieve – coolness on hot summer days, warm feelings in winter – but what else? More force and self-confidence, more understatement? Happiness? Try it by choosing the right color… But be careful – too much of a color can also cause negative effects. Therefore, use little amounts of the color for little effects… When you combine different colors, you reach the best harmony by using colors from the similar group or  the complementary group. Therefore take the opposite color from the so called color-circle. Use the biggest amount from the color with the feeling, you want to reach. In the last time, I often saw wild mixes of colors – that produce tension but it can also refine your look.

Nun zu den psychologischen Effekten der häufigsten Farben:

Einige Farb-Assoziationen sind genannt – lasst die Bilder auf Euch wirken dann fallen Euch vielleicht noch andere ein. Ihr könnt ja einen Zettel nehmen und aufschreiben, welche Farben Euch spontan in Ihrer Wirkung gefallen und welche nicht und welche Kombis Euch besonders ansprechen! Dann geht zu Eurem Kleiderschrank und schaut, wie welche Farben von Euren Outfits bei Euch wirken! Wenn Ihr dann im Laden steht, habt Ihr im Hinterkopf, was noch fehlen könnte… Ich mag zum Beispiel Jacken in abgemilderten Gelbtönen, weil sie gleich eine fröhliche Laune suggerieren!

Now the list about the psychological effects from the most common colors:

 # Weiß (keine richtige Farbe) – pur, elegant, rein, jungfräulich,…

Warum sind Weiß und Schwarz eigentlich keine ,,echten“ Farben?

Weil sie alle (Weiß) bzw. keine (Schwarz) Wellenlängen besitzen. Weiß ist die Summe aller Farben, Schwarz die Abwesenheit. Das ist natürlich eine Definition im physikalischen Sinn, außerdem kommen diese beiden „Farben“ in ihrer reinsten Form bei der Kleidung doch sehr selten vor.

Farben

# White (not a real color) – pure, elegant, clean, virgin…

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# Beige – elegant, hell, weich und schmeichelnder als reines Weiß, beruhigend. Achtung, Beige wird manchmal auch als „Farbe des Alterns“ betrachtet. Tatsächlich, als ich einmal darauf achtete, waren in der Fußgängerzone  viele ältere Leute komplett in Beige gekleidet! Noch etwas – im Englischen wird „beige“ öfters mit „abricot“ übersetzt. Also sollte man bei Bestellungen im Ausland darauf achten!

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#Beige – elegant, bright, softer than pure white, calming, but also „Color of elderly“,  therefore be careful!

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# Gelb – warm, fröhlich, konzentrationsfördernd

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# Yellow – warm, happy, good for concentration…

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# Orange – warm, wohlig, freundlich, sonnig, fröhlich, anregend,…

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Orange – warm, good feeling, friendly, sunny, happy,…

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#Rosa – mädchenhaft, jung, frisch,…

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#Pink – girly, young, fresh, …

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# Rot – selbstbewußt, warm, heiß, intensiv, aggressiv, wütend, ärgerlich,…

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# Red  – self-confident, warm, hot, aggressive, violent, angry…DSCN1065 (5)

 # Hellgrün – Frühling, jung, harmonisch, aufbauend

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# Light-green – spring, young, cheerful, calming, harmonic,…

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# Dunkelgrün – entspannend, naturverbunden, beruhigend, ausgleichend,…

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# Dark green – relaxed, natur-touched, calming,…

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# Hellblau – frisch, kühl, schlaffördernd, eisig, winterlich, karibisch-blau – Urlaub,…

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# Light blue – fresh,  but also cool,…

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# Dunkelblau – Assoziation mit dem Ozean, männlich, stark, beruhigend, konzentrationsfördernd…

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# Dark blue – oceanic, masculin, strong, calming,  good for concentration and „coming down“. 

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# Lila – weiblich, emotional, gefühlvoll, magisch, extravagant, meditativ, spirituell,…

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# Violet – feminin, emotional, sensitiv, magic, extravagant, ruminant, spiritual,…

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#braun – warm, ruhig, beruhigend, etwas phlegmatisch, dumpf, geerdet…

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# brown – warm, calming, a little bit phlegmatic, dull, grounded, …DSCN0879 (4)

# Schwarz (keine echte Farbe) – dunkel, mystisch, kalt, traurig, Nacht,…

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# Black (not a real Color) – dark, mystic, cool, sad, night, …

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Natürlich gibt es noch weit mehr  Gefühle, die Farben in einem hervorrufen können. Das ist auch individuell verschieden, da wir ja alle mit etwas unterschiedlichen Eindrücken aufgewachsen sind,  die diese Gefühlswelt mitgeprägt haben. Auch gibt es weit mehr Farben. Wenn ihr euch ein wenig damit beschäftigt, macht ihr bestimmt noch viele Entdeckungen…

VIEL SPASS DABEI,

There are much more meanings of colors!  Important is: How do you feel when you see yourself with the color in the mirrow? Is the impression a positive or negative one? Try something else, so you can see the difference….

HAVE A WONDERFUL DAY!

 

8 Kommentare zu „Farbwirkung in der Mode: Welche Farbe steht mir? Color psychology of fashion – Colors for me

  1. Mir gefällt, dass Du immer bunt angezogen bist! Mir laufen viel zu viele Menschen in schwarz herum, fast wie bei einer Trauerfeier. Das finde ich furchtbar einfalltslos. Farbige Grüße zu Dir!

    1. Danke Dir, lieber Arno! Du würdest Dich totlachen, wenn Du mich morgens wie einen Clochard in einem viel zu weiten, 20 Jahre alten, schwarzen (ich glaube, so war einmal seine Farbe) Lammfellmantel, mit Eimern beladen, durch den Matsch zum Stall laufen sehen würdest, um dort zu füttern und die Boxen auszumisten … Da bin ich dann nicht ganz so bunt – Oder gerade! Alles Liebe und danke Dir! Ich freu´mich schon auf Dein Buch!

    1. Danke Liebe Sabine! Ja, da magst Du recht haben! Wobei ich dieses Petrol, was eigentlich für Möbel ,,inn“ ist auch als Komplementärfarbe für mich entdeckt habe! Dein Gesicht und Deine Haar haben hingegen, was ich super finde, genug Kraft für fast alle Farben – Nur manche Braun/Cameltöne und Gallgelb kann ich mir bei Dir irgendwie nicht wirklich vorstellen. Alles Liebe, Nessy

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