52. Medizinischen Woche Baden-Baden Teil 1: Vortragsreihe und Verleihung des Forschungspreises der NATUM

Hallo Ihr Lieben!

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Als Moderatorin sollte man 1-2 gute Fragen stellen oder eine ,,spontane“ auflockernde Bemerkung auf den Lippen haben. Also lausche ich konzentriert den Vorträgen …

Am Wochenende habe ich mich, wie alle Jahre wieder, aufgemacht, um den größten und spannendsten komplementär-medizinschen und naturheilkundlichen Kongress in Europa, die ,,Medizinische Woche“ in Baden-Baden zu besuchen. Klar, dass ich Euch meine neuen Erkenntnisse nicht vorenthalten möchte! Insgesamt wurde etwa 200 Vorträge gehalten. Exemplarisch berichte ich Euch heute über eine interessante Vortragsreihe, an der ich mitgewirkt habe. Nächste Woche veröffentliche ich dann den zweiten Teil mit einigen neuen ,,Highlights“ der Ausstellung

Aber nun spanne ich Euch nicht weiter auf die Folter! Viel Spaß und auch Euch viele neue Erkenntnisse …

Auf der ,,Medizinischen Woche Baden-Baden“ eröffnete Dr. Bernhard Ost vor gut gefüllten Reihen den NATUM-Tag Baden-Baden 2018 mit einer hochkarätigen Vortragsreihe und der Verleihung des Forschungspreises Komplementärmedizin 2018 an Professor Dr. Andreas Michalsen und seinem Team für die Arbeit über ,,Effekte von Kurzfasten auf die Lebensqualität und Verträglichkeit einer Chemotherapie bei Patientinnen mit Brust- und Ovarialkarzinom“.

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Medizinische Woche Baden-Baden, Teil 1: Vorträge und Preisverleihung Wissenschaftspreis der NATUM

 Jodmangel und Brustgesundheit mit praxisrelevanten Tipps von Professor Ingrid Gerhard (Heidelberg)

fullsizeoutput_42df.jpegUnter dem Vorsitz von Dr. Bernhard Ost (Düsseldorf, erster Vorsitzende der NATUM,  Arbeitsgemeinschaft für Naturheilkunde, Akupunktur, Umwelt- und Komplementärmedizin in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) stellte im Anschluss Prof. Dr. Ingrid Gerhard aus Heidelberg im ersten Vortrag neue praxisrelevante Daten über den Zusammenhang von Jod und Brustgesundheit vor.

Enger Zusammenhang zwischen Brust- und Schilddrüsenkrebs entdeckt

Zwischen der Schilddrüse und der Gesundheit der Brust bzw. deren malignen Entartung bestünde ein enger Zusammenhang. So sei das Risiko an einem Mammakarzinom zu erkranken, um 21-89% erhöht, wenn vorher an einem Schilddrüsenkarzinom bestanden hätte. Umgekehrt bestehe ein Risiko ähnlichen Ausmaßes (31-73%), dass sich ein Schilddrüsenkarzinom nach einem Mammakarzinom entwickele.

Weit verbreiteter Jodmangel und mangelnde Substitution

Dabei wies sie darauf hin, wie weit verbreitet ein Jodmangel sei. So würden in Großbritannien 75 % der Schulmädchen und 65% der Frauen unter einer Mangelversorgung leiden. Zur Substitution würde jedoch Jod aus dem Salzstreuer keinesfalls ausreichen, zudem könne der Organismus nur anorganisches molekulares Jod direkt weiterverarbeiten, wobei sie zur Substitution in Zuchtfarmen hergestellte Algentabletten favorisierte.

Test auf Jodmangel

Um einen Jodmangel zu verifizieren, schlug sie einen Test mit 1% anorganischer Lugol´schen Lösung vor, welches man auf die Haut auftrage solle. Würde die braune Farbe bereits innerhalb 3-4 Stunden verschwinden, läge ein Jodmangel vor. Zudem empfahl sie zur Behandlung von Mastopathien (Brustspannen) Braun-Algenstreifen, die man bei Beschwerden auf die Haut auflegen solle.

Alternative Behandlung des Lichen sclerosus (entzündliche Hauterkrankung der Vulva)

Im Anschluss folgte ein Vortrag von Dr. Christa Goecke, niedergelassene Frauenärztin aus Bremen, über die alternative Behandlung des Lichen sclerosus. Bei Patienten, die eine Kortison Behandlung, wie in den S3- Leitlinien empfohlen, ablehnten, würde sie stattdessen mit einer Mischung aus Sandelholz-, Mandel- und Lavendelöl lokal behandeln.

Behandlung mit einer Öl-Mischung, einem Fitness-Trank UND Vitamin D Substitution

IMG_4087.JPGDabei zeigte sie eindrucksvolle Vorher-Nachher-Bilder. Außerdem wies sie darauf hin, dass in der Nahrung oft der Omega-3 Anteil zu gering sei. Zur Konstitutionsstärkung empfahl sie daher einen speziellen Trank mit einem hohen Anteil an Omega3-Fettsäuren (1Glas Traubensaft mit 1/2 Tl. Curcuma und 3 Essl. Leinöl) täglich zu genießen. Zu der oft notwendigen Vitamin D Substitution bei Mangel merkte die Ärztin an, dass sie täglich niedere Dosen bevorzuge, damit unphysiologische Spitzenwerte, wie bei der üblichen Gabe von wöchentlich 20000 IE, vermieden würden.

Integrative Schmerztherapie

Nach einer kurzen Pause ging es, unter dem Vorsitz von Dr. Agnes Wagner, mit einen Beitrag über ,,Integrative Schmerztherapie“ von Dr. Eva-Marie Braun von der Universitätsklinik Homburg/Saar weiter, wobei diese zusammen mit einer Psychologin und einem Anästhesisten eine integrative komplementäre Schmerzsprechstunde anbietet.

Schriftliche Verlaufskontrollen und die Mit-Einbeziehung der Patienten sind für den Erfolg ausschlaggebend

IMG_4092.JPGDabei wird mit einem Schmerzfragebogen gearbeitet, der den Patienten vor jeder Behandlung vorgelegt würde. Dadurch wisse der Arzt sofort, wo die aktuelle Hauptdomäne des Schmerzes (z.B. Angst, Depressionen, Erschöpfung und Schlafstörungen) lokalisiert sei. Aber auch geeignete Behandlungen nach den Neigungen der Patienten und die Zusammenarbeit mit lokalen Anbietern wurden angesprochen. Als Hautempfehlung gab Dr. Braun dem Auditorium mit, das man als Schmerzarzt seinen Patienten glauben solle, denn nur so könne man sein Vertrauen gewinnen und ihm wirklich helfen.

Neue Entwicklungen von Methadon als Schmerzmedikament

fullsizeoutput_42a0.jpegIm Anschluss stellte Dr. Steffen Wagner, Gynäko-Onkologe aus Saarbrücken, die neuesten Forschungsdaten über das ursprüngliche bei Schmerzen eingesetzte Methadon im Kampf gegen maligne Erkrankungen vor. Bereits im Vorjahr war Dr. Claudia Friesen, die entdeckt hatte, dass Methadon auch gegen die Tumorzellen wirken kann, für ihre Verdienste mit dem Forschungspreis der NATUM ausgezeichnet worden. Mittlerweile war sie dabei, Fälle zu sammeln, bei denen es unter Einsatz von Methadon, welches vor allem in Kombination mit der Chemotherapie verbessernd wirken kann, zu einem erfolgreichen Verlauf von Krebserkrankungen gekommen war.

Mittlerweile 400 Fälle dokumentiert

Etwa 400 solcher Fälle seien bis jetzt dokumentiert, allerdings fehle es an Studien. Eine Studie sei von Prof. Hübner durchgeführt worden, allerdings habe er Zellen ohne M-Rezeptoren benutzt, die aber an der Tumorzelle vorhanden seien und für die Wirkungsweise von Methadon Voraussetzung wären.  Ansonsten war es ihr gelungen, eine Petition an den Bundestag zur Erlangung von Fördergeldern für Studien zu stellen. Die Anhörung, bei der die Sympathien der Parteien für Dr. Friesen zum Ausdruck gekommen sind, hat übrigens am 5. November stattgefunden.

Fluch und Segen der Medien für die Medizin

IMG_4103Nach der Mittagspause, mit Möglichkeit des Besuches der Industrieausstellung, ging es unter dem Vorsitz von Dr. Steffen Wagner mit einem Vortrag vom Dr. Bernhard Ost weiter. Dieser referierte über Nutzen, Risiken und ernsthaften Gefahren der Medien in Bezug auf die Verbreitung von Therapien und Heilsversprechen. Am Beispiel von vier Persönlichkeiten zeigte er, wie einfach millionenschwere ,,Propheten“ (Dr. Ryke Geerd Hamer, Adrian Jones, Jim Humble und Dr. Benjamin Coldwell) wissenschaftlich keinesfalls bewiesene Therapie an schwerkranke und hilfesuchende Menschen verkaufen können und woran man sie erkennt. Insbesondere auch durch das Internet bestünde die Gefahr einer oft unreflektierten Ästimieren und raschen Verbreitung solcher Lehren. Als Fazit nannte er die Notwendigkeit, Patienten darüber aufzuklären.

Entwicklung der NATUM in 25 Jahren

Als vorletzten Punkt zeigte Dr. Bernhard Ost, welche Entwicklung die NATUM in 25 Jahren gemacht hat, angefangen von der Gründung durch Prof. Ingrid Gerhard bis hin zu einer etablierten, anerkannten Organisation, die mit Optimismus in die Zukunft blickt.

Verleihung des Forschungspreises Komplementärmedizin 2018

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Als Höhepunkt des Tages wurde nun der Forschungspreis Komplementärmedizin 2018 an Herrn Professor Dr. med. Andreas Michalsen und sein Team verliehen. Stellvertretend war Stephan Bauersfeld (Abteilung Naturheilkunde, Immanuel-Krankenhaus Berlin) nach Baden-Baden gekommen, um über die ,,Effekte von Kurzfasten auf die Lebensqualität und Verträglichkeit einer Chemotherapie bei Patientinnen mit Brust- und Ovarialkarzinom“ zu berichten und den Wissenschaftspreis stellvertretend für seine Abteilung entgegenzunehmen. Die Laudatio wurde von Dr. Steffen Wagner gehalten, danach stellte Stefan Bauersfeld seine Forschungsergebnisse vor, wobei sich in präklinschen Studien ein besserer Outcome des Chemotherapie Managements bei Fastenperioden vor und während der Therapien zeigte. Bedenken bezüglich der Compliance konnten in dieser ersten präklinischen Phase tatsächlich zerstreut werden, da sich die Patientinnen schnell an das Fasten gewöhnten und sich sogar wohler als die in der Kontrollgruppe fühlten.

Ausklang …

Zum Ausklang der Vortragsreihe konnten Referenten und Gäste es bei Apéro und Häppchen noch einmal in anregenden Gesprächen über neugewonnene Erkenntnisse reflektieren.

Ausblick

Nächste Woche veröffentliche ich den zweiten Teil zur  medizinischen Woche in Baden Baden. Dabei geht es hauptsächlich um einige neue ,,Highlights“ auf der Ausstellung! Ihr dürft also gespannt sein!

Danach geht es für die Medizin-Interessierten auf ,,Gesundheitsmedizin-online“ mit neuen Teilen der bereits begonnenen Anti-Aging Reihe weiter mit dem Thema  ,,Neue Konzepte der Ernährungsmedizin“. Dabei geht es um Neues, das in letzter Zeit durch die Medien gegeistert ist, wie Low Carb, Intervallfasten,…  und dessen medizinischer Nutzen! Ihr seht, es bleibt spannend!

Natürlich habe ich für den Lifestyle-Blog ,,Salutary Style“ schon in zwei Tagen einen neuen Beitrag für Euch vorbereitet. Dabei geht es um eine wahren Geschichte eines Erlebnisses, auf das ich eher verzichtet hätte…         

Bleibt mir, Euch nicht zu graue, erlebnisreiche und/oder entspannende Novembertage zu wünschen, wir lesen uns … Dr.Nessy

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Auf Wiedersehen Baden-Baden bis zum nächsten Jahr …

8 Kommentare zu „52. Medizinischen Woche Baden-Baden Teil 1: Vortragsreihe und Verleihung des Forschungspreises der NATUM

  1. Dr. Nessy auf der Schulbank hat mich sehr gefreut. Danke, dass Du uns die vorher/ nachher Bilder erspart hast und das mit dem Drink muss ich leider ablehnen 😉 Ich fand es wieder sehr spannend zu lesen, was Ärzte so in ihrer „Freizeit“ machen, während die Patienten denken, diese würden Golf spielen. Ich freue mich schon auf die Highlights in der nächsten Woche und habe dann meine schwere Männergrippe (bisschen Husten und Schnuofen) bereits hinter mir 😀 Ich wünsche Dir ruhige Novembertage!

    1. Lieber Arno! Du Armer! Hast Du Dich etwa wieder in den Matsch gelegt, um beim Knipsen die beste Perspektive der Herbstpilze oder Regenwürmer zu bekommen? Nein, da ist der Leinöl Drink wahrscheinlich nicht so lecker, was wirklich hilft (da gibts tatsächlich eine Studie drüber!) ist Hühnersuppe … und dicke Socken …

      Bei diesem Vortrag hatte ich die ,,Experten-Moderation“, sprich, den Vorsitz, da muss man sich schon konzentrieren, denn zum Abschluss sollte man immer ein, zwei ,,schlaue“ Anmerkungen oder Fragen zu dem Vortrag stellen … und im Anschluss die Diskussion bzw. Fragerunde leiten. Da sitzt Du vorne neben dem Dozenten und bist die ganze Zeit schutzlos Fotografen ausgeliefert, die ohne Warnung drauflosknipsten, wobei dieses Bild noch das beste war, was ich bekommen habe … Aber das ist halt die Realität 😉 und die kann man ja auch ruhig einmal ungeschönt darstellen – okay, nicht gerade die Voher-Nacher Dias, hüstel …

      Gute Besserung , pass auf Dich auf und kauf´Dir und Deiner Frau ein kleines Desinfektionsfläschchen! Das ist der beste Schutz! Alles Liebe, Nessy

      1. Desinfektion und Socken – check. Hühnerbrühe gibts dann morgen 🙂 Das mit dem fotografieren ist wohl tatsächlich der Auslöser und durch das lange warme Wetter muss ich erst wieder abhärten, aber Deine Führsorge hilft schon mal 😉 Ich bin sicher, dass Du als Moderatorin wunderbar warst!

      2. Hoffe, Dir geht es zwischenzeitlich wieder besser … Sicher hast Du schon wieder ein neues Kalender-Projekt?
        In Baden-Baden lief alles supi. Schön ist es aber zu berichten, dass jetzt diese Methadon-Geschichte ins Laufen kommt! Am 5.11. war ja die Anhörung vor dem Bundestag und die Pateien waren ausnahmslos sehr positiv der Sache gegenüber eingestellt und Claudia Friesen hat sich sehr gut geschlagen! Es gab kaum Gegenwind – das freut mich natürlich sehr … Aber das ist nur eines der Dinge, die am Laufen sind. Mittlerweile weiß ich auch nicht … Salutary Style hat mittlerweile viele Anhänger, von denen sich aber nur sehr wenige für ,,Gesundheitsmagazin online“ Interessieren … Ich frag mich, ob sich das überhaupt lohnt, denn andere, gut situierte Gesundheits-Blogs die 100 k im Monat haben, machen zu, weil es einfach zuviele davon gibt… Was meinst Du? Er kostet mich halt Wahnsinns-Zeit! Alles Liebe und eine wunderschöne Vorweihnachts-Zeit, Nessy

      3. Ein Rat? Der Unternehmensberater in mir sagt, dass Du Dich lieber auf eine Sache konzentrieren solltest und das kann nur die erfolgreichere sein. Andere Projekte kann man immer noch nachschieben, wenn man erfolgreich geworden ist. Der Freund würde die vielen guten medizinischen Informationen vermissen, aber sich darüber freuen, dass Du vielleicht öfter mal durchschnaufen kannst. Natürlich warte ich dann geduldig ab, ob Du hin und wieder einfach mal etwas über Dein Fachgebiet schreibst, wenn Du Luft und Laune darauf hast 😉 Beste Herbstgrüße aus dem nebelverhangenen Marburg!

      4. Lieber Arno! Danke Dir von Herzen! Das Problem ist, dass manche meinen, dass ich nicht erstgenommen würde, wenn ich über Mode und persönliche, narzistische ,,Geschichtchen“ schreiben würde. Aber damit lebt mein Blog, weil die Masse das lieber liest. Ich habe jetzt schon ab und zu die 10 T Aufrufe Marke auf ,,Salutary Style“ durchstoßen, bekomme auch immer wieder Angebote und auf ,,Insta“ merke ich, dass ich einige ,,echte“ Follower habe, die wirklich dauernd auf Privates und Öffentliches warten im Sinne einer ,,Vorbildfunktion“. Obwohl ich sehr viel Mühe in ,,Gesundheitsmagazin-online “ gesteckt habe, glaube ich nicht, dass ich je diese Zahlen bekomme. Schließlich habe ich sie mir auf den anderen Medien jahrelang hart erarbeitet und kaum wird man langsamer, schwinden die Aufrufe …. Aber so eine Resonanz wie Du sie auf Deinem Blog hast, bekommt man natürlich nur, wenn man viel von Herzen kommentiert, was ich aber ich immer weniger kann! Alles Liebe, Nessy

  2. Herzlichen Dank für diesen interessanten Abriss der Veranstaltung. Eine ausgewogene Versorgung mit allem Notwendigen, ist so wichtig. Wir haben hier in Bayern ja durch die Bank gerne mal einen „Kropf“, weil unser Wasser einfach nicht genug Jod liefert. Da bin ich froh, also auch im HInblick auf Brustkrebs, dass ich mir jedes Jahr meine Knotten vom Radiologen schallern lasse und T3 und T4 im Blut untersucht wird.
    LG und bleib gesund
    Sunny

    1. Liebe Sunny! Ja, Du hast Deine Gesundheit supi im Griff und Dein Arzt kann sich mit so einer differenziert denkenden Patientin glücklich schätzen!
      Der beschriebene Zusammenhang zwischen Jodmangel und Brustgesundheit ist schon interessant! Gerade zu der Jodgeschichte möchte ich noch etwas ergänzen. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass die T3 und T4 Werte bei Unterversorgung noch lange im Rahmen bleiben, weil die SD einen Mangel durch Vergrößerung ausgleichen kann. Es wurde gesagt, dass die Japaner jeden Tag um die 12 000 Mikrogramm Jod zu sich nehmen würden und dass wir uns in der westlichen Welt darum streiten würden, ob in den Empfehlungen eine Dosierung von 100 oder 200 Mikrogramm sinnvoll wären. Da musste ich auch schlucken … Sicher ist was Wahres dran, allerdings muss man mit Jod – Dosierung schon ein wenig aufpassen,, da man mit so hohem Dosen die Schilddrüse zum einen blockieren, zum anderen auch eine thyreotoxische Krise auslösen kann! Aber um die richtige Supplementierung von Jod, eines der wenigen Nährstoffe, von denen ich meine, dass wir tatsächlich damit unterversorgt sind, zu finden, empfiehlt sich einmalig, neben dem normalen Werten auch die Schilddrüsen Antikörper abzunehmen und eventuell den Jodgehalt im Urin oder mit dem Hauttest zu messen, dann hat man Klarheit, ob und wie man am besten ergänzt, wobei vielen Patienten das auch einfach ,,wurscht“ ist, solange es ja nicht wehtut . Und da beißt sich die Katze auch in den Schwanz, weil man bei einer SD Unterfunktion auch immer träger wird, was ich bei mir selbst merke! Mach´s gut, Nessy

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