Medizin: Cannabidiol – Ohne Rausch gegen Schmerzen und Ängste? Fakten, Meinungen und ein Selbsttest mit verblüffendem Ausgang!

Hier habe ich Euch aus über 50 Artikeln /Forschungsarbeiten Erkenntnisse zusammengetragen, damit Ihr Euch möglichst schnell und unkompliziert ein Bild von der Substanz Cannabidiol (CBD) machen könnt! Dieser Artikel soll aber nicht die Behandlung durch einen Arzt Eures Vertrauens ersetzen! Denn nur er kennt Euch und kann eine gute, spezifische Therapie ausarbeiten!

Inhaltsverzeichnis:

1. CBD (Cannabidiol) – warum die Substanz sich selbst bei ihrem Aufstieg im Wege steht!

2. Wofür kann CBD alleine angewandt werden (Lit.45) ?

2.1.Weitere Erkrankungen, bei deren Behandlung CBD  sinnvoll sein könnte (Lit.37, 38 u.a.)

3. Woher kennt man diese Wirkungen? Was gibt es für Studien?

3.1. Aktuelle Studienlage beim Menschen

4. Was ist CBD genau?

4.1. Wirkungsweise von  CBD

4.1.1.Wirkung an CB-Rezeptoren

4.1.2. Wirkung am Vanilloid TRPV1- Rezeptor

4.1.3. Wirkung am 5-HT1A-(Serotonin) Rezeptor

4.1.4. Antagonistische Wirkung am G-Protein-gekoppelten Rezeptor GPR55

4.1.5. Indirekte Wirkung von CBD am μ und δ-Opioid Rezeptor

4.1.6. PPAR s( Peroxisomen-Proliferator-aktivierte Rezeptoren)- Kernrezeptoren

4.2. Wirkung auf die Zelle

5. Nebenwirkungen von CBD

6. Wie ist die Rechtslage und wie und woher kann ich CBD bekommen?

6.1. Möglichkeit Online / freier Verkauf – was zu beachten ist!

6.2. Möglichkeit – auf Rezept

7. Mein Selbst-Versuch mit CBD

8. Mein Fazit zu CBD

9. Literaturangaben

9.1. Zu meinen Beiträgen über Methadon

9.2. Literaturrecherche

 

Hallo Ihr Lieben!

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,Cannabidiol – das ist doch Rauschgift, oder?“

,,Ist das legal?“

,,Meiner Freundin soll es ja super geholfen haben …“

,,Hilft das tatsächlich so gut gegen Kopfschmerzen, wie ich letztens irgendwo gelesen habe?“

,,Wäre das auch was für mich?“ …

Fragen, wie sie immer wieder aufkommen, wenn ich das Wort ,,Cannabidiol“, kurz ,,CBD“ anspreche.

1. CBD (Cannabidiol) – warum die Substanz sich selbst bei ihrem Aufstieg im Wege steht!

Allgemein bekannt ist sicher vielen von Euch, dass das CBD einer der Haupt-Bestandteil der Hanfpflanze ist. Zudem ist es seit kurzem frei verkäuflich,  weil es wahrscheinlich auch ohne das THC und die anderen Cannabinoide, die noch im Hanf enthalten sind, einen positiven Nutzen entfalten kann.

Zugegeben blockte auch ich, als ich davon hörte, zuerst nach dieser Info ab, zumal es immer einen kleinen ,,Beigeschmack“ hat, wenn sich ein Arzt mit  irgendwas mit ,,Drogen“ beschäftigt. Dabei sind ja eigentlich alle Arzneimittel ,,Drogen“ ! Das besondere an dieser frei verkäuflichen Substanz  CBD ist aber, dass sie eben nicht über die berauschende Wirkung des THC  (Tetrahydrocannabiol) verfügt und deshalb auch nicht dessen Nebenwirkungen aufweist!

Wie Ihr vielleicht wisst, habe ich mich in meiner Eigenschaft als Vorstands-Mitglied der NATUM (einer Tochtergruppe der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, die sich mit alternativen Heilmethoden befasst) erstmalig mit dem, was landläufig aus der Ecke ,,Drogen“ kommt, aber in der Medizin mit deutlichem Benefit eingesetzt werden kann, beschäftigt.

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Allerdings handelte es sich dabei um das Methadon, das ja auch als ,,Ersatzdroge“ beim Drogenentzug bekannt ist.  Dieses eigentlich gegen Schmerzen eingesetzte Opiat kann tatsächlich in Verbindung mit Chemotherapie bei manchen hoffnungslosen (Einzel-) Fällen eine Verbesserung des Tumorleidens mit sich bringen! Damit dieses Medikament besser erforscht werden kann, verlieh die NATUM   Dr. Claudia Friesen, die sich um die Erforschung des Methadons verdient gemacht hatte,  2017 den Wissenschaftspreis.(Lit. 44).

Das ,,Problem“  der Etablierung wirksamer Substanzen aus dieser Substanzgruppe  ist mir also hinlänglich bekannt!

Ähnlich verhält es sich nun mit Cannabis-Produkten. Sie haben es  auf dem Markt schwer,  obwohl sich bereits gute Erfolge bei der Behandlung des Menschen abgezeichnet haben! Aber die Menschen haben dazugelernt! Seit März 2017 ist Cannabis als Schmerzmedikament zugelassen, was in meinen Augen ein Schritt in die richtige Richtung ist. Natürlich muss es verschrieben werden, was im Falle des Cannabidiols, um das es hier heute geht, jedoch nicht nötig ist, da die schädlichen, berauschenden Eigenschaften des THC herausgefiltert wurden! Dennoch ist für manche Indikationen eine Kombination von  THC und CBD  durchaus sinnvoll, zum Beispiel bei starken Schmerzen.

2. Wofür kann CBD alleine angewandt werden (Lit.45) ?

Es gibt Hinweise in vielen Studien, dass das als Öl, Paste oder Creme frei verkäufliche CBD alleine eingenommen, wahrscheinlich vor allem eine entspannenden (relaxierende) und krampflösende Wirkung hat.  Auch bei  Ängsten (innerlich angewandt), und Schmerzen, insbesondere Muskelschmerzen (auch zum Einreiben) und Kopfschmerzen soll es relativ gut wirken. Darüber hinaus findet man aber noch viele mögliche Indikationen, bei denen CBD  zum Einsatz kommen könnte…

2.1.Weitere Erkrankungen, bei deren Behandlung CBD  sinnvoll sein könnte (Lit.37, 38 u.a.):

  • Entzündungen (Lit.21)
  • Krämpfen bzw. Epilepsie (Lit. 22,23)
  • Ängste, wie Lampenfieber, Phobien … (Lit. 24, 26, 27, 43)
  • Übelkeit (Lit. 2)
  • Psychosen
  • Schmerzen z.B. Kopf- und Gliederschmerzen
  • Entwöhnung von Opiaten (Lit. 48,49)
  • Gewichtsabnahme
  • Schlafstörungen
  • Schizophrenie
  • ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom)
  • sonstige Konzentrationsstörungen
  • Entwöhnung von Rauchen (Lit. 25)
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Motilität (Lit.50)
  • Dystonien wie z.B. bei Morbus Parkinson
  • Depressionen
  • Vorbeugung von Diabetes, bzw. die Entzündungsvorgänge in der Bauchspeicheldrüse, die dazu führen (Lit.21) (derzeit wird die Wirkung auch für ein anderes Canabinoid, THCV untersucht)
  • appetitzügelnde Wirkung durch die teilweise antagonistische Wirkung  an den Cannabinoid-Rezeptoren
  • gegen Tumorzellen
  • Einsatz bei Tieren … ?
CBD Tiere
Wirkt CBD auch an Tieren? Möglich ist es, denn auch diese verfügen über ein Endocannaboidsystem (Orginalbild) (Lit. 45)

Dies ist natürlich schon eine beeindruckende Liste. Allerdings muss man ehrlicherweise ergänzen, dass diese Wirkungen größtenteils (noch) nicht hinreichend bewiesen sind. Sie beruhen meist auf Studien, die diese Wirkungen möglich scheinen lassen und auch auf Erfahrungsberichten.

 

 

3. Woher kennt man diese Wirkungen? Was gibt es für Studien?

Natürlich gibt es eine Menge Studien zum Thema ,,Cannabis“, allerdings recht wenige zum Thema CBD.  Dabei unterscheidet man ,,in vitro“ Studien, also solche, die quasi im Reagenzglas und nicht im Körper stattfinden und ,,in vivo“ – Studien, die Wirkungen in  einem Lebewesen zeigen. Hier wiederum muss man unterscheiden zwischen Studien an Tieren und solchen, die an Menschen durchgeführt werden, sogenannte klinische Studien.  Unten seht Ihr übrigens die Literaturliste, die ich für diesen Artikel zusammengestellt habe.

3.1. Aktuelle Studienlage beim Menschen

Zugegeben sind erst relativ wenige Studien an Menschen durchgeführt worden!    Gezeigt werden konnten aber immerhin eine verbessernde Wirkung bei bestimmte Epilepsieformen  und Krampfanfälle (Lit. 4,5, 6,7). Außerdem hat  in Studien Nabiximol (eine Mischung aus CBD und THC)   gute Wirkung bei  Multipler Sklerose gezeigt (Lit. 9, 20).

Man hatte übrigens auch überlegt, CBD wegen seiner anti-entzündlichen Eigenschaften  bei entzündlichen Darmerkrankungen (Lit. 10) einzusetzen, allerdings enttäuschte das Arzneimittel beim Behandlungsversuchen der entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn (Lit.11).

Die großen Studien zu dieser Substanz hat eine amerikanische Pharma-Firma (Lit. 30) zur Erkundung der Wirkung von spezifischen Epilepsieerkrankungen bei Kindern in Auftrag gegeben. Viele Erkenntnisse rühren aus diesen Studien.

4. Was ist CBD genau?

Der Wirkstoff Cannabidiol, kurz CBD, ist einer der wichtigsten aktiven Bestandteile des Hanfes (Cannabis). Ein anderer wichtiger Wirkstoff, das THC (Tetrahydrocannabinol) führt übrigens zu dem bekannten psychoaffektiven (Rausch-) Zustand, weswegen ,,Marihuana“  von manchen Menschen gerne konsumiert wird. Diese Substanz enthält übrigens fast nur THC, während traditionelles Haschisch meist einen höheren CBD-Anteil hat! So kommen auch unterschiedliche Rauschwirkungen zustande. In der Medizin wird übrigens gerade auch an der Kombination verschiedener Cannabinoide und auch Terpenen geforscht, wovon man sich einen Synergie-Effekt, auch ,,Entourage“ genannt, erhofft (Lit. 51, 52).

Da in dem frei verkäufliche CBD  der Anteil von THC unter 0,2% bleiben muss, braucht man sich also diesbezüglich bei CBD keine allzu großen Sorgen zu machen, allerdings gilt es ein paar Dinge zu beachten  (s.u.)! 

FIG. 1. 

Chemische Strukturen von CBD links und THC rechts.

4.1. Wirkungsweise von  CBD

Wie genau CBD wirkt, ist noch nicht 100% geklärt. Man weiß allerdings, dass es an verschiedene Rezeptoren bildet und dort unterschiedliche Wirkungen auslöst. Cannabidiol ist ein sogenanntes pleiotropes Medikament, da es viele Wirkungen über mehrere molekulare Signalwege erzeugt. Die wissenschaftliche Literatur hat mehr als 65 molekulare Ziele von CBD identifiziert .  Hier habe ich nur einige aufgeführt (Lit. 52)

4.1.1.Wirkung an CB-Rezeptoren

Durch sogenannte Cannabinoid-Rezeptoren, die überall im Körper verteilt sind, werden die Sinneseindrücke, wie u. a. den Appetit, das Gedächtnis, unsere Laune, Schmerzempfindung und die Wahrnehmung beeinflusst. Normalerweise wirken die  Endocannabinoide, die vom Körper selbst gebildet werden, auf dieses System

CBD Effekte

  1. Bild aus dem Artikel:CBD-Öl: Wie Cannabinoide wirken und funktionieren (Orginalbild) (Lit. 45)

Der CB1-Rezeptor findet sich vor allem im zentralen Nervensystem und im Nervensystem des Darms. Der CB2-Rezeptor hingegen hauptsächlich an Zellen des menschlichen Abwehrsystems und an Zellen, die den Knochenstoffwechsel regulieren.

Man hat aber herausgefunden, dass CBD relativ schwach an diese CB-Rezeptoren bindet . Während aber THC direkt mit den Rezeptoren reagiert und agonistisch wirkt, wirkt CBD dort als Gegenspieler, wenn sich bereits  Wirkstoffe am Rezeptor befinden.

So wirkt es auch der Wirkung von THC teilweise entgegen (Agonist und inverser Agonist bzw. Antagonist (Lit 1,2) ) und schwächt diese und auch dessen Nebenwirkungen, wie z.B. eine hohe Herzfrequenz ab und hat auch eine antipsychotische Wirkung.

4.1.2. Wirkung am Vanilloid TRPV1- Rezeptor

CBD stimuliert wie Capsaicin den Vanilloid-Rezeptor Typ1. Diese Stimulierung könnte zu einer schmerzhemmenden Wirkung beitragen und soll eine geschmacklich veränderte Wahrnehmng von Schärfe bewirken. Zusätzlich hat dieser Rezeptor Einfluss auf die Körpertemperatur und auf Entzündungen. Diese Wirkung soll auch auf die guten Eigenschaften bei CBD gegen Kopfschmerzen verantwortlich sein. (Lit.40, 41).

4.1.3. Wirkung am 5-HT1A-(Serotonin) Rezeptor

Der 5-HT1A-Rezeptor( Gehirn, Rückenmark) ist z.B. für Lernvorgänge und Körpertemperaturregulierung etc.) verantwortlich.  CBD bindet (ähnlich Antidepressiva) an diesen Rezeptor. So kann die Wirkung von CBD am 5-HT1A-Rezeptor angstlösende, neuroprotektive und antidepressive Effekte verursachen.(Lit. 39) Dieser Signalweg scheint auch für den Einfluß von CBD auf Abhängigkeit, Appetit, Schlaf, Schmerzempfindung, Übelkeit und Erbrechen verantwortlich zu sein. (Lit. 54)

4.1.4. Antagonistische Wirkung am G-Protein-gekoppelten Rezeptor GPR55

Dieser Rezeptor wird von manchen Forschern auch als der CB3 Rezeptor beschrieben. Er scheint ein mögliches Ziel für die Behandlung von Entzündungen und Schmerzen zu sein (Lit. 34, 35,36) .

4.1.5. Indirekte Wirkung von CBD am μ und δ-Opioid Rezeptor

Diese sind für die Schmerzwahrnehmung verantwortlich. (Lit.42)

4.1.6. PPAR s( Peroxisomen-Proliferator-aktivierte Rezeptoren)- Kernrezeptoren

Die Aktivierung des als PPAR- gamma bekannten Rezeptors  auf der Oberfläche des Zellkerns hat eine antiproliferative Wirkung sowie eine Fähigkeit, eine Tumorrückbildung  in menschlichen Lungenkrebszelllinien zu induzieren. Durch die PPAR-Gamma-Aktivierung werden Amyloid-Beta-Plaques abgebaut, die eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Alzheimer  haben (Lit. 55). Dies ist einer der Gründe, warum Cannabidiol, ein PPAR- γ-Agonist, ein nützliches Heilmittel für Alzheimer-Patienten sein kann.

PPAR- Rezeptoren regulieren auch Gene, die an der Energiehomöostase, der Lipidaufnahme, der Insulinsensitivität und anderen metabolischen Funktionen beteiligt sind. Diabetiker können dementsprechend von einem CBD- reichen Behandlungsschemaprofitieren(Lit. 56).

4.2. Wirkung auf die Zelle

durch Beeinflussung des Calciumtransportes in den Zellen. Dies ist wichtig für die Übertragung von elektrischen Signalen in Nervenzellen. Vorsicht ist deshalb besonders bei der Einnahme von Antiepileptika geboten (Lit. 12, 13).

5. Nebenwirkungen von CBD

Die Informationen sind teilweise aus der Studie von  Epidiolex® ein Medikament bei Epilepsie, übernommen (Lit. 15). Diese Nebenwirkungen waren bei Patienten, die CBD  einnahmen, aufgetreten!

Insgesamt kommen (im Gegensatz zu THC) bei alleiniger Gabe von CBD sehr wenig Nebenwirkungen vor. In der Studie, auf die folgende Angaben beruhen, wurden sehr hohe Dosierungen eingesetzt. Diese Dosierungen werden bei der empfehlungsgemäßen Anwendung nicht erreicht.

  • Benommenheit
  • Müdigkeit.
  • Appetit und – Gewichtsänderungen in beide Richtungen
  • Durchfall.
  • Wechselwirkung bei der Verstoffwechselung von Medikamenten (Inhibition des Lebersyntheseweges , reduzierte Aktivität von p-Glykoproteinen) (Lit. 48)

Kontrollierte CBD Gabe gilt in den empfohlenen Dosen als sicher, jedoch wird darauf  hingewiesen, dass weitere Studien notwendig sind.

6. Wie ist die Rechtslage und wie und woher kann ich CBD bekommen?

6.1. Möglichkeit – Online/ freier Verkauf – was zu beachten ist!

Mittlerweile sind CBD-haltige Hanföle mit einem THC-Gehalt von unter 0,2% als ,,Lebensmittel“ oder ,,Kosmetik“ in Deutschland frei verkäuflich.

Allerdings dürfen solche Produkte nicht als Medizin verkauft oder beworben werden, auch wenn sie eine medizinische Wirkung haben.

Falls man Cannabidiolprodukte ausprobieren möchte, muss man unbedingt auf gute Qualität achten!  In der Zusammensetzung können sich große Unterschiede zeigen. Verkauft werden unterschiedliche Konzentrationen und Zusammensetzungen!  Außerdem ist es sehr wichtig, nur allerbeste Qualität zu kaufen!

Der folgende Abschnitt muss laut Richtlinien mit ,,Werbung“ tituliert werden.
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Hier habe ich Euch einige Beispiele verschiedener Produkte und Hersteller der Firma  Bio-CBD heraus gesucht. Diese Firma hat mich freundlich u.a. mit Bildmaterial, Proben und Informationen unterstützt, allerdings bekomme ich keine Zuwendungen für Bestellungen. 

1. BIO PREMIUM CBD ÖL-Tropfen 5 %, BIO ZERTIFIZIERT (z.B. hier)

2. CBD ÖL-Tropfen 5 Prozent (500mg), Vegan und Vegetarisch, gelöst in Hanföl, von Be Hempy (z.B. hier)

3. CBD Hanf PASTE, 16 Prozent von Hemp Natur (z.B. hier)

4. CBD Paste, Vegan und Vegetarisch  (z.B. hier)

5. Hanf Salbe mit Immortelle und Kokosöl   (z.B. hier)

Ende Werbung

6.2. Möglichkeit – auf Rezept

Man kann auch zu seinem Arzt gehen, mit dem man die Einnahme ja sowieso besser abklärt und mit ihm besprechen,  sich CBD als ,,Rezepturarzneimittel“ auf Privatrezept verschreiben zu lassen. Es unterliegt nicht dem Betäubungsmittelgesetz. Allerdings bezahlt in der Regel die Krankenkasse CBD nicht. Eventuell kann man in Einzelfällen mit einen Antrag auf Kostenerstattung doch noch eine Rückerstattung bewirken, was aber eher selten der Fall sein dürfte!

Soweit die Fakten! Ich wäre nicht Dr. Nessy, hätte ich diese Substanz nicht selbst ausprobiert!

7. CBD -Mein Selbstversuch

Version 7Das Fläschchen steht vor mir. Ein wenig sieht es aus, wie früher die Nasentropfen. Nur dunkler. Ich ziehe die Pipette heraus, nachdem ich vorher einige Male das Gummi oben gedrückt habe. Das Öl ist dunkelgrün. ,,Fünf Tropfen 5 %, so soll die ideale Dosierung sein, wenn man es zur Vorbeugung einsetzen möchte. Also träufle ich das Zeug auf einen Esslöffel. Haps – es landet nach einiger Zungenakrobatik unter meiner Zunge, wo es erst einmal verweilen soll!

Naja … Es schmeckt ziemlich ,,echt“ nach Hanf, hat einen etwas scharfen Beigeschmack und brennt leicht im Mund. Nicht soo schlimm, aber spürbar.

,,Was will ich eigentlich verbessern? Meine chronischen Schulterschmerzen? Also, depressiv bin ich nicht und Kopfweh habe ich auch keine … “ maule ich vor mich hin, während das leichte Brennen in meiner Kehle langsam verfliegt. ,,Ach Nessy, warteten wir doch einfach einmal ab!“ beruhige ich mich selbst.

Zunächst passiert – gar nichts. Ich gehe zu unseren Pferden, um sie zu versorgen. Ich gewinne den Eindruck, dass mir die Arbeit, das Füttern mit der Heugabel, das Ausmisten und Schleppen der Eimer ein wenig leichter als sonst fällt. Einbildung? Weiß ich nicht. Jedenfalls fühle ich mich gut und kommen auch schnell mit der Arbeit voran.

Ich beschließe, die Dosierung auf heute insgesamt 20 Tropfen zu erhöhen, damit ich einen deutlicheren Unterschied merken kann. ,,Denn wennman schon ein paar Jährchen 35 ist, ist es ist natürlich nicht so, dass man keine Zipperlein hätte. Da gäbe es definitiv Möglichkeiten, mich noch wohler zu fühlen! Ich bin lediglich gewohnt, darüber hinwegzugehen!“ komme ich zu einer ehrlichen Selbsteinschätzung. Bei meiner zweiten Einnahme erinnert mich der Geschmack nun eindeutig an eine Mischung von Rosmarin und Heu.

Irgendwie fällt mir auf, dass ich klar und konzentriert meine Arbeit verrichten kann. Dieses Zwicken hier und da, dass oft wie das Fahren mit angezogener Handbremse auf mein Tun wirkt und das häufige Gefühl der Müdigkeit, fühle ich heute irgendwie überhaupt nicht.  Dazu muss ich gestehen, dass mein Herz nach einer Entzündung in jungen Jahren nicht gerade eines der Stärksten ist, wodurch diese Müdigkeit für mich eigentlich ,,normal“ ist. Noch zwei Tage führe ich das Experiment mit jeweils 5 Tropfen täglich weiter, dann geraten andere Dinge in den Vordergrund  …

Alles in allem fühlt sich aber der Zustand nicht viel anders als sonst an. Weder himmelhoch jauchzend noch schlapp, sondern ..genau richtig!“ Zufall? Oder tatsächlich eine Wirkung dieser leicht brennenden, öligen Flüssigkeit? Hmm … Naja, was erwarte ich denn auch? Ich ahne nicht, was noch kommen wird …

Denn die große Überraschung zeigt sich erst, als das Experiment bereits einen Tag vorbei ist! Abends steige ich wieder einmal nichts ahnend auf die Waage … Und zu meinem großem Erstaunen zeigt das Teil plötzlich zwei Kilo weniger an, als noch in der Woche zuvor! ,,Tatsächlich!“ Jetzt erst fällt es mir auf! ,,Ich habe ja kaum genascht!“ Und auch am Vortag, als ich schon kein CBD mehr genommen habe,  war ich, entgegen meiner Vorliebe (jetzt ist es ´raus!)  kaum an der Zuckerzeugs-Dose! Wow! Das muss ich unbedingt weiter verfolgen! Zumal meine ,,kleinen Röllchen“ mir mittlerweile ganz schön auf den Geist gehen! Kinder, Kinder, das wär ja was! ,,Morgen fang´ich wieder mit den ,,Heu-Tropfen“ an…!“

Übrigens genehmigt sich auch mein Göttergatte ,,ein paar Tröpfchen“. Aktuell klagt er nämlich öfters über leichte Kopfschmerzen, besonders abends, wenn er nach Hause kommt.  Allerdings bleiben sie am Einnahmetag wie von Zauberhand aus… Okay, kann Zufall sein,  muss es aber nicht!

Als teilweiser Antagonist wirkt CBD, so mein persönlicher Eindruck, eher ,,unaufgeregt“ und erdend. Deshalb  kann ich mir auch einen positiven Einfluß bei ADHS oder Prüfungsangst, oder anderen Stress-Situationen, gut vorstellen! Und dass es, anders als THC, tatsächlich den Hunger auf Süßes reduzieren kann ist für mich die Überraschung des Tages…

8. Mein Fazit zu CBD

Nachdem ich mich nun ausführlich mit der Substanz beschäftigt habe und Euch an meinen Erkenntnissen habe teilhaben lassen, ist zusammenfassend zu sagen, dass ich eine positive, ausgleichende und den Heißhunger auf Süßes reduzierende Wirkung von CBD erfahren habe.

Dehalb in ich der Meinung, dass auch zum aktuellen Zeitpunkt der Einsatz von CBD, auch wenn valide Studiendaten noch fehlen, für manche Patienten sinnvoll sein kann, da auch das Nebenwirkungsprofil relativ gering zu sein scheint. Aber auch wenn die Substanz frei verkäuflich ist, empfehle ich, vor einer Anwendung aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen diese mit einem Arzt des Vertrauens  abzusprechen.

Dies gilt besonders dann, wenn man Medikamente nimmt.  Denn Interaktionen sind, trotzdem allgemein guter Verträglichkeit, möglich und eventuell gibt es auch Patienten, für die diese Tropfen nicht optimal geeignet sind! 

Ich hoffe, dass weitere Studien die allgemeinen bisher positiven Erfahrungen bestätigen und es zum Nutzen vieler Patienten, eingesetzt werden kann!
herb-2915337__340Und damit wäre ich auch am Ende meines Artikels angekommen! Ich hoffe, Ihr konntet für Euch interessante Erkenntnisse mitnehmen – Gerne könnt Ihr mir über Eure Erfahrungen und Meinungen in den Kommentaren  berichten! Das ist auch deshalb wichtig, weil ich ja vor der Entscheidung stehe, dieses Produkt meinen Patienten zu empfehlen und mich eventuell dafür stark zu machen, dass es weitere Verbreitung findet!                                                                                                                                                                                                                                                        

Nun wünsche ich Euch eine fröhliche, gesunde Zeit!

Alles Liebe, Eure Nessy

 

Übrigens sind bereits folgende Artikel ,,in der Warteschleife“

  • Spaß und Spiel mit unseren Hunden
  • der zweite Teil der fünf Einrichtungs-Trends  ( 5 Einrichtungs – Trends 2018 Teil A))
  • Eure DIY – Ideen! Gerne werden noch Ideen angenommen, einfach mailen (Kontaktformular nutzen)! 
  • Vorbereitungen zur Fashion Week

Also, schaut einfach öfters einmal vorbei, es lohnt sich!

 

9. Literaturangaben

9.1. Zu meinen Beiträgen über Methadon

MEDIZINISCHE WOCHE BADEN-BADEN, NATUM: GLÜCK, SEX, SUPERMIKROCHIRURGIE UND DER FORSCHUNGSPREIS FÜR DR. C. FRIESEN, METHADON

Videobeitrag Methadon

9.2. Literaturrecherche

  1. Cannabidiol displays unexpectedly high potency as an antagonist of CB1 and CB2 receptor agonists in vitro), A Thomas , G L Baillie  et al., 29. Januar   2009,  https://doi.org/10.1038/sj.bjp.0707133)

  2. R. Mechoulam, M. Peters, E. Murillo-Rodriguez, L. O. Hanus: Cannabidiol – recent advances. In: Chemistry & Biodiversity. 4, 8, 2007, S. 1678–1692, doi:10.1002/cbdv.200790147PMID 17712814.
  3. , Clinical and Preclinical Evidence for Functional Interactions of Cannabidiol and Δ9 TetrahydrocannabinolNeuropsychopharmacology43, 1(142)(2018).Crossref
  4. FDA Orphan Drug Designations (Memento des Originals vom 23. Juli 2015 im Internet Archive
  5. Eintrag im EU-Rgister für Arzneimittel für seltene Leiden
  6. O. Devinsky, J. H. Cross, L. Laux u. a.: Trial of cannabidiol for drug-resistant seizures in the Dravet syndrome. In: New England Journal of Medicine. Band 376, 2017, S. 2011–2020.
  7. E. A. Thiele, E. D. Marsh, J. A. French, M. Mazurkiewicz-Beldzinska, S. R. Benbadis, C. Joshi, P. D. Lyons, A. Taylor, C. Roberts, K. Sommerville: Cannabidiol in patients with seizures associated with Lennox-Gastaut syndrome (GWPCARE4): A randomised, double-blind, placebo-controlled phase 3 trial. In: The Lancet. Band 391, Nr. 10125, 17. März 2018, S. 1085–1096, doi:10.1016/S0140-6736(18)30136-3.
  8.  Cannabidiol vermeidet Anfälle bei Lennox-Gastaut-Syndrom. In: aerzteblatt.de. 28. Januar 2018, abgerufen am 21. März 2018.
  9.  P. Flachenecker: A new multiple sclerosis spasticity treatment option: effect in everyday clinical practice and cost-effectiveness in Germany. In: Expert Review of Neurotherapeutics. Band 13, Nummer 3 Suppl 1, Februar 2013, S. 15–19, doi:10.1586/ern.13.1PMID 23369055.
  10. G. Esposito, D. D. Filippis, C. Cirillo, T. Iuvone, E. Capoccia, C. Scuderi, A. Steardo, R. Cuomo, L. Steardo: Cannabidiol in inflammatory bowel diseases: a brief overview. In: Phytotherapy research : PTR. Band 27, Nummer 5, Mai 2013, S. 633–636, doi:10.1002/ptr.4781PMID 22815234.
  11. , Low-Dose Cannabidiol Is Safe but Not Effective in the Treatment for Crohn’s Disease, a Randomized Controlled TrialDigestive Diseases and Sciences62, 6(1615)(2017).
  12. S. Yamaori, J. Ebisawa, Y. Okushima, I. Yamamoto, K. Watanabe: Potent inhibition of human cytochrome P450 3A isoforms by cannabidiol: role of phenolic hydroxyl groups in the resorcinol moiety. In: Life Sci. Band 88, 2011, S. 730–736.
  13.  A. L. Geffrey, S. F. Pollack, P. L. Bruno, E. A. Thiele: Drug-drug interaction between clobazam and cannabidiol in children with refractory epilepsy. In: Epilepsia. Band 56, 2015, S. 1246–1251.
  14. Cannabidiol (CBD) als Medizin (Deutscher Hanfverband)
  15. EPILEPSY CLINICAL PROGRAMS GW’s Epidiolex® development 
  16. Wie Cannabidiol bei verschiedenen Krankheiten hilfreich sein kann (aktuelle Studien und Hinweise)
  17.  Lunn CA, Fine JS, Rojas-Triana A, Jackson JV, Fan X, Kung TT, Gonsiorek W, Schwarz MA, Lavey B, Kozlowski JA, Narula SK, Lundell DJ, Hipkin RW, Bober LA. A novel cannabinoid peripheral cannabinoid receptor-selective inverse agonist blocks leukocyte recruitment in vivo. J Pharmacol Exp Ther. 2006 Feb;316(2):780-8
  18. Esposito G, De Filippis D, Maiuri MC, De Stefano D, Carnuccio R, Iuvone T. Cannabidiol inhibits inducible nitric oxide synthase protein expression and nitric oxide production in beta-amyloid stimulated PC12 neurons through p38 MAP kinase and NF-kappaB involvement. Neurosci Lett. 2006 May 15;399(1-2):91-5
  19.  Izzo AA, Borrelli F, Capasso R, Di Marzo V, Mechoulam R. Non-psychotropic plant cannabinoids: new therapeutic opportunities from an ancient herb. Trends Pharmacol Sci. 2009 Oct;30(10):515-27. doi: 10.1016/j.tips.2009.07.006. Epub 2009 Sep 2. Review. Erratum in: Trends Pharmacol Sci. 2009 Dec;30(12):609
  20. The endocannabinoid system and its therapeutic exploitation in multiple sclerosis: Clues for other neuroinflammatory diseasesProgress in Neurobiology160(82)(2018).
  21. Christian Lehmann, Nicholas B. Fisher, Barna Tugwell, Anna Szczesniak, Mel Kelly and Juan Zhou, Experimental cannabidiol treatment reduces early pancreatic inflammation in type 1 diabetesClinical Hemorheology and Microcirculation, 64, 4(655)(2017).
  22. Devinsky O, Marsh E, Friedman D, Thiele E, Laux L, Sullivan J, Miller I, Flamini R, Wilfong A, Filloux F, Wong M, Tilton N, Bruno P, Bluvstein J, Hedlund J, Kamens R, Maclean J, Nangia S, Singhal NS, Wilson CA, Patel A, Cilio MR. Cannabidiol in patients with treatment-resistant epilepsy: an open-label interventional trial. Lancet Neurol. 2016 Mar;15(3):270-8
  23. Perez-Reyes M, Wingfield M. Letter: Cannabidiol and electroencephalographic epileptic activity. JAMA. 1974 Dec 23-30;230(12):1635
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  25. , Cannabis smoking and respiratory health: Consideration of the literature, Respirology19, 5(655-662)(2014).
  26. M.V. Fogaça, F.M.C.V. Reis, A.C. Campos and F.S. Guimarães, Effects of intra-prelimbic prefrontal cortex injection of cannabidiol on anxiety-like behavior: Involvement of 5HT1A receptors and previous stressful experienceEuropean Neuropsychopharmacology24, 3(410)(2014).Crossref
  27. , Cannabidiol Modulates Fear Memory Formation Through Interactions with Serotonergic Transmission in the Mesolimbic System, Neuropsychopharmacology,41, 12(2839)(2016).
  28. CrossrefCannabis bei Krebs (Blog)
  29. Wechselwirkungen: Gibt es Wechselwirkungen zwischen Cannabis bzw. THC und anderen Medikamenten?

  30. gw pharmaceuticals (Durchführung zahlreicher Studien)

  31. Literaturliste von gw pharmaceuticals
  32. Literaturliste von wikepedia
  33. Literaturliste von  ,,Hilft Cannadibial bei Krebs ( auf Link unten klicken)
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  43. Leafly : CBD gegen Angst-Störungen (insgesamt auf Seite umfassendes Wissen)
  44. MEDIZINISCHE WOCHE BADEN-BADEN, NATUM: GLÜCK, SEX, SUPERMIKROCHIRURGIE UND DER FORSCHUNGSPREIS FÜR DR. C. FRIESEN, METHADON

  45. 5 Fakten, die Sie über CBD (Cannabidiol) wissen sollen

  46. CBD-Öl: Wie Cannabinoide wirken und funktionieren
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  53. How CBD works 
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  55. Alzheimers Disease
  56. Project CBD (umfassende Literatur)
  57. Kalapa Clinic CBD (umfassende Literatur)

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Anti Aging - Jung bleiben von außen und innen mit einfachen, aber effektiven Tipps, ist das, was die erfahrene Medizinerin Euch zeigen möchte und selbst mir Herz, Witz und Verstand vorlebt. Auf Ihrem Blog gibt sie nicht nur viele aktuellen Erkenntnisse weiter, sondern lädt Ihre Leser auch ein, an ihrem Leben mit Familie, Haus , Pferd und Hund teilzuhaben und öffnet für die Fashionistas unter Euch auch dann und wann Ihre Kleiderschränke ...

12 Kommentare zu „Medizin: Cannabidiol – Ohne Rausch gegen Schmerzen und Ängste? Fakten, Meinungen und ein Selbsttest mit verblüffendem Ausgang!

  1. Dankeschön für deine feine Doktorarbeit zum Hanfthema, das ich mit großem Interesse gelesen habe … Hunger auf süßes wird reduziert?! Vielleicht ein gutes Mittel auch für (angehende) Diabetiker?!
    Liebe Morgengrüße vom Lu

    1. Lieber Lu!
      Danke Dir ! In der Tat! Es soll präventiv wirken … In dem Pflänzchen steckt tatsächlich mehr, wie man auf den ersten Blick vermutet!
      Grüßle, Nessy

  2. Vielen Dank! Sehr wertvoller und fundierter Artikel mit interessanten weiterführenden Links! Das positive Fazit erstaunt mich nicht, handelt es sich doch um eine der ältesten Kulturpflanzen, die im letzten Jahrhundert vorwiegend aus wirtschaftlichen und politischen Interessen verteufelt wurde. Hanf war bei uns in der Schweiz und sicherlich auch in Deutschland vor zwei Generationen Bestandteil des bäuerlichen Alltags, sowohl im Medizinal-, Textil- und Bauwesen.

    1. Herzlich willkommen auf meinem Blog und Danke für den fundierten Kommentar! 😉 Ja, es ist wirklich schade, dass wir so wenig des ,,alten Wissens“ überliefert haben, denn früher wusste man sicherlich noch besser, einfach aus einem Riesen – Erfahrungsschatz heraus, wie man diese Pflanze gezielt einsetzen konnte. Gepaart mit dem modernen Wissen würde man wesentlich gezielter untersuchen können… Aber andererseits wird es nicht lange dauern und wir werden viele vermutete Eigenschaften bestätigen
      Sonnige Grüße in die wunderschöne Schweiz, Nessy

  3. Liebe Nessy, danke für diesen hochinteressanten Post und Deinen Selbstversuch. Das finde ich ja immer am interessantesten. Wir machen das auch gern in der Praxis. Testen was man so empfiehlt oder anderen „antut“
    Ich habe diesen Post zusammen mit meiner Kollegin gelesen und wir sind uns einig, wir möchten das mal testen.
    5% wäre gut, wenn ich das bei Dir so rauslese?
    Es wäre toll wenn ich auf natürliche Weise meine tägliche Voltarentablette loswerden würde. Hast Du eine Ahnung ob paroxysmales Vorhofflimmern ein Problem darstellt? Wechselwirkung zu Metoprolol?
    Liebe Grüße Tina

    1. Liebe Tina! Danke für Dein Interesse an meinem Artikel. ich habe Dir eine Nachricht via Mail geschickt! Melde Dich, falls sie nicht angekommen ist! Alles Liebe, Nessy

  4. Liebe Nessy, was für ein toller informativer, umfassender und total interessanter Artikel – ich habe dazu schon Einiges gehört, aber du hast das so wunderbar aufbereitet, auch für einen Nicht-Mediziner verständlich beschrieben und erklärt. Danke, dass du dir diese Mühe gemacht hast; schön auch von deinem Selbstversuch und vor allem deine objektive Bewertung dazu zu lesen. Ich bin nämlich auch im Überlegen, diese für Kopfschmerzen und Müdigkeit auszuprobieren.
    Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag und alles Liebe Gesa

    1. Liebe Gesa! Danke Dir für Dein Lob! ja, ich war in der Tat selbst ziemlich überrascht! Erst dachte ich, naja, was will ich eigentlich erreichen? Dann merkte ich, dass es mir tatsächlich gut tat, auch wenn der Geschmack gewöhnungbedürftig ist. Das kommt aber daher, dass das Produkt in Hanfsamenöl gelöst ist und dadurch wohl besser wirken kann als in anderen Ölen. Aber die Wirkung macht es wett! Habe übrigens ohne Witz mittlerweile 3 kg abgenommen, weil ich einfach weniger Hunger habe! Aber ob es bei anderen genauso wirkt, kann ich natürlich nicht sagen …Falls Du es ausprobieren solltest, schreibe mir bitte, was Du für Erfahrungen gemacht hast! Wir wollen auf der nächsten Fortbildung für Ärzte berichten und da bin ich auf ehrliche Meinungen angewiesen! Danke Dir! Alles Liebe, Nessy

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