Medizin: Cannabidiol – Ohne Rausch gegen Schmerzen und Ängste? Fakten, Meinungen und ein Selbsttest mit verblüffendem Ausgang!

Hier habe ich Euch aus über 50 Artikeln /Forschungsarbeiten Erkenntnisse zusammengetragen, damit Ihr Euch möglichst schnell und unkompliziert ein Bild von der Substanz Cannabidiol (CBD) machen könnt! Dieser Artikel soll aber nicht die Behandlung durch einen Arzt Eures Vertrauens ersetzen! Denn nur er kennt Euch und kann eine gute, spezifische Therapie ausarbeiten!

Inhaltsverzeichnis:

1. CBD (Cannabidiol) – warum die Substanz sich selbst bei ihrem Aufstieg im Wege steht!

2. Wofür kann CBD alleine angewandt werden (Lit.45) ?

2.1.Weitere Erkrankungen, bei deren Behandlung CBD  sinnvoll sein könnte (Lit.37, 38 u.a.)

3. Woher kennt man diese Wirkungen? Was gibt es für Studien?

3.1. Aktuelle Studienlage beim Menschen

4. Was ist CBD genau?

4.1. Wirkungsweise von  CBD

4.1.1.Wirkung an CB-Rezeptoren

4.1.2. Wirkung am Vanilloid TRPV1- Rezeptor

4.1.3. Wirkung am 5-HT1A-(Serotonin) Rezeptor

4.1.4. Antagonistische Wirkung am G-Protein-gekoppelten Rezeptor GPR55

4.1.5. Indirekte Wirkung von CBD am μ und δ-Opioid Rezeptor

4.1.6. PPAR s( Peroxisomen-Proliferator-aktivierte Rezeptoren)- Kernrezeptoren

4.2. Wirkung auf die Zelle

5. Nebenwirkungen von CBD

6. Wie ist die Rechtslage und wie und woher kann ich CBD bekommen?

6.1. Möglichkeit Online / freier Verkauf – was zu beachten ist!

6.2. Möglichkeit – auf Rezept

7. Mein Selbst-Versuch mit CBD

8. Mein Fazit zu CBD

9. Literaturangaben

9.1. Zu meinen Beiträgen über Methadon

9.2. Literaturrecherche

 

Hallo Ihr Lieben!

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,Cannabidiol – das ist doch Rauschgift, oder?“

,,Ist das legal?“

,,Meiner Freundin soll es ja super geholfen haben …“

,,Hilft das tatsächlich so gut gegen Kopfschmerzen, wie ich letztens irgendwo gelesen habe?“

,,Wäre das auch was für mich?“ …

Fragen, wie sie immer wieder aufkommen, wenn ich das Wort ,,Cannabidiol“, kurz ,,CBD“ anspreche.

1. CBD (Cannabidiol) – warum die Substanz sich selbst bei ihrem Aufstieg im Wege steht!

Allgemein bekannt ist sicher vielen von Euch, dass das CBD einer der Haupt-Bestandteil der Hanfpflanze ist. Zudem ist es seit kurzem frei verkäuflich,  weil es wahrscheinlich auch ohne das THC und die anderen Cannabinoide, die noch im Hanf enthalten sind, einen positiven Nutzen entfalten kann.

Zugegeben blockte auch ich, als ich davon hörte, zuerst nach dieser Info ab, zumal es immer einen kleinen ,,Beigeschmack“ hat, wenn sich ein Arzt mit  irgendwas mit ,,Drogen“ beschäftigt. Dabei sind ja eigentlich alle Arzneimittel ,,Drogen“ ! Das besondere an dieser frei verkäuflichen Substanz  CBD ist aber, dass sie eben nicht über die berauschende Wirkung des THC  (Tetrahydrocannabiol) verfügt und deshalb auch nicht dessen Nebenwirkungen aufweist!

Wie Ihr vielleicht wisst, habe ich mich in meiner Eigenschaft als Vorstands-Mitglied der NATUM (einer Tochtergruppe der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, die sich mit alternativen Heilmethoden befasst) erstmalig mit dem, was landläufig aus der Ecke ,,Drogen“ kommt, aber in der Medizin mit deutlichem Benefit eingesetzt werden kann, beschäftigt.

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Allerdings handelte es sich dabei um das Methadon, das ja auch als ,,Ersatzdroge“ beim Drogenentzug bekannt ist.  Dieses eigentlich gegen Schmerzen eingesetzte Opiat kann tatsächlich in Verbindung mit Chemotherapie bei manchen hoffnungslosen (Einzel-) Fällen eine Verbesserung des Tumorleidens mit sich bringen! Damit dieses Medikament besser erforscht werden kann, verlieh die NATUM   Dr. Claudia Friesen, die sich um die Erforschung des Methadons verdient gemacht hatte,  2017 den Wissenschaftspreis.(Lit. 44).

Das ,,Problem“  der Etablierung wirksamer Substanzen aus dieser Substanzgruppe  ist mir also hinlänglich bekannt!

Ähnlich verhält es sich nun mit Cannabis-Produkten. Sie haben es  auf dem Markt schwer,  obwohl sich bereits gute Erfolge bei der Behandlung des Menschen abgezeichnet haben! Aber die Menschen haben dazugelernt! Seit März 2017 ist Cannabis als Schmerzmedikament zugelassen, was in meinen Augen ein Schritt in die richtige Richtung ist. Natürlich muss es verschrieben werden, was im Falle des Cannabidiols, um das es hier heute geht, jedoch nicht nötig ist, da die schädlichen, berauschenden Eigenschaften des THC herausgefiltert wurden! Dennoch ist für manche Indikationen eine Kombination von  THC und CBD  durchaus sinnvoll, zum Beispiel bei starken Schmerzen.

2. Wofür kann CBD alleine angewandt werden (Lit.45) ?

Es gibt Hinweise in vielen Studien, dass das als Öl, Paste oder Creme frei verkäufliche CBD alleine eingenommen, wahrscheinlich vor allem eine entspannenden (relaxierende) und krampflösende Wirkung hat.  Auch bei  Ängsten (innerlich angewandt), und Schmerzen, insbesondere Muskelschmerzen (auch zum Einreiben) und Kopfschmerzen soll es relativ gut wirken. Darüber hinaus findet man aber noch viele mögliche Indikationen, bei denen CBD  zum Einsatz kommen könnte…

2.1.Weitere Erkrankungen, bei deren Behandlung CBD  sinnvoll sein könnte (Lit.37, 38 u.a.):

  • Entzündungen (Lit.21)
  • Krämpfen bzw. Epilepsie (Lit. 22,23)
  • Ängste, wie Lampenfieber, Phobien … (Lit. 24, 26, 27, 43)
  • Übelkeit (Lit. 2)
  • Psychosen
  • Schmerzen z.B. Kopf- und Gliederschmerzen
  • Entwöhnung von Opiaten (Lit. 48,49)
  • Gewichtsabnahme
  • Schlafstörungen
  • Schizophrenie
  • ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom)
  • sonstige Konzentrationsstörungen
  • Entwöhnung von Rauchen (Lit. 25)
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Motilität (Lit.50)
  • Dystonien wie z.B. bei Morbus Parkinson
  • Depressionen
  • Vorbeugung von Diabetes, bzw. die Entzündungsvorgänge in der Bauchspeicheldrüse, die dazu führen (Lit.21) (derzeit wird die Wirkung auch für ein anderes Canabinoid, THCV untersucht)
  • appetitzügelnde Wirkung durch die teilweise antagonistische Wirkung  an den Cannabinoid-Rezeptoren
  • gegen Tumorzellen
  • Einsatz bei Tieren … ?
CBD Tiere
Wirkt CBD auch an Tieren? Möglich ist es, denn auch diese verfügen über ein Endocannaboidsystem (Orginalbild) (Lit. 45)

Dies ist natürlich schon eine beeindruckende Liste. Allerdings muss man ehrlicherweise ergänzen, dass diese Wirkungen größtenteils (noch) nicht hinreichend bewiesen sind. Sie beruhen meist auf Studien, die diese Wirkungen möglich scheinen lassen und auch auf Erfahrungsberichten.

 

 

3. Woher kennt man diese Wirkungen? Was gibt es für Studien?

Natürlich gibt es eine Menge Studien zum Thema ,,Cannabis“, allerdings recht wenige zum Thema CBD.  Dabei unterscheidet man ,,in vitro“ Studien, also solche, die quasi im Reagenzglas und nicht im Körper stattfinden und ,,in vivo“ – Studien, die Wirkungen in  einem Lebewesen zeigen. Hier wiederum muss man unterscheiden zwischen Studien an Tieren und solchen, die an Menschen durchgeführt werden, sogenannte klinische Studien.  Unten seht Ihr übrigens die Literaturliste, die ich für diesen Artikel zusammengestellt habe.

3.1. Aktuelle Studienlage beim Menschen

Zugegeben sind erst relativ wenige Studien an Menschen durchgeführt worden!    Gezeigt werden konnten aber immerhin eine verbessernde Wirkung bei bestimmte Epilepsieformen  und Krampfanfälle (Lit. 4,5, 6,7). Außerdem hat  in Studien Nabiximol (eine Mischung aus CBD und THC)   gute Wirkung bei  Multipler Sklerose gezeigt (Lit. 9, 20).

Man hatte übrigens auch überlegt, CBD wegen seiner anti-entzündlichen Eigenschaften  bei entzündlichen Darmerkrankungen (Lit. 10) einzusetzen, allerdings enttäuschte das Arzneimittel beim Behandlungsversuchen der entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn (Lit.11).

Die großen Studien zu dieser Substanz hat eine amerikanische Pharma-Firma (Lit. 30) zur Erkundung der Wirkung von spezifischen Epilepsieerkrankungen bei Kindern in Auftrag gegeben. Viele Erkenntnisse rühren aus diesen Studien.

4. Was ist CBD genau?

Der Wirkstoff Cannabidiol, kurz CBD, ist einer der wichtigsten aktiven Bestandteile des Hanfes (Cannabis). Ein anderer wichtiger Wirkstoff, das THC (Tetrahydrocannabinol) führt übrigens zu dem bekannten psychoaffektiven (Rausch-) Zustand, weswegen ,,Marihuana“  von manchen Menschen gerne konsumiert wird. Diese Substanz enthält übrigens fast nur THC, während traditionelles Haschisch meist einen höheren CBD-Anteil hat! So kommen auch unterschiedliche Rauschwirkungen zustande. In der Medizin wird übrigens gerade auch an der Kombination verschiedener Cannabinoide und auch Terpenen geforscht, wovon man sich einen Synergie-Effekt, auch ,,Entourage“ genannt, erhofft (Lit. 51, 52).

Da in dem frei verkäufliche CBD  der Anteil von THC unter 0,2% bleiben muss, braucht man sich also diesbezüglich bei CBD keine allzu großen Sorgen zu machen, allerdings gilt es ein paar Dinge zu beachten  (s.u.)! 

FIG. 1. 

Chemische Strukturen von CBD links und THC rechts.

4.1. Wirkungsweise von  CBD

Wie genau CBD wirkt, ist noch nicht 100% geklärt. Man weiß allerdings, dass es an verschiedene Rezeptoren bildet und dort unterschiedliche Wirkungen auslöst. Cannabidiol ist ein sogenanntes pleiotropes Medikament, da es viele Wirkungen über mehrere molekulare Signalwege erzeugt. Die wissenschaftliche Literatur hat mehr als 65 molekulare Ziele von CBD identifiziert .  Hier habe ich nur einige aufgeführt (Lit. 52)

4.1.1.Wirkung an CB-Rezeptoren

Durch sogenannte Cannabinoid-Rezeptoren, die überall im Körper verteilt sind, werden die Sinneseindrücke, wie u. a. den Appetit, das Gedächtnis, unsere Laune, Schmerzempfindung und die Wahrnehmung beeinflusst. Normalerweise wirken die  Endocannabinoide, die vom Körper selbst gebildet werden, auf dieses System

CBD Effekte

  1. Bild aus dem Artikel:CBD-Öl: Wie Cannabinoide wirken und funktionieren (Orginalbild) (Lit. 45)

Der CB1-Rezeptor findet sich vor allem im zentralen Nervensystem und im Nervensystem des Darms. Der CB2-Rezeptor hingegen hauptsächlich an Zellen des menschlichen Abwehrsystems und an Zellen, die den Knochenstoffwechsel regulieren.

Man hat aber herausgefunden, dass CBD relativ schwach an diese CB-Rezeptoren bindet . Während aber THC direkt mit den Rezeptoren reagiert und agonistisch wirkt, wirkt CBD dort als Gegenspieler, wenn sich bereits  Wirkstoffe am Rezeptor befinden.

So wirkt es auch der Wirkung von THC teilweise entgegen (Agonist und inverser Agonist bzw. Antagonist (Lit 1,2) ) und schwächt diese und auch dessen Nebenwirkungen, wie z.B. eine hohe Herzfrequenz ab und hat auch eine antipsychotische Wirkung.

4.1.2. Wirkung am Vanilloid TRPV1- Rezeptor

CBD stimuliert wie Capsaicin den Vanilloid-Rezeptor Typ1. Diese Stimulierung könnte zu einer schmerzhemmenden Wirkung beitragen und soll eine geschmacklich veränderte Wahrnehmng von Schärfe bewirken. Zusätzlich hat dieser Rezeptor Einfluss auf die Körpertemperatur und auf Entzündungen. Diese Wirkung soll auch auf die guten Eigenschaften bei CBD gegen Kopfschmerzen verantwortlich sein. (Lit.40, 41).

4.1.3. Wirkung am 5-HT1A-(Serotonin) Rezeptor

Der 5-HT1A-Rezeptor( Gehirn, Rückenmark) ist z.B. für Lernvorgänge und Körpertemperaturregulierung etc.) verantwortlich.  CBD bindet (ähnlich Antidepressiva) an diesen Rezeptor. So kann die Wirkung von CBD am 5-HT1A-Rezeptor angstlösende, neuroprotektive und antidepressive Effekte verursachen.(Lit. 39) Dieser Signalweg scheint auch für den Einfluß von CBD auf Abhängigkeit, Appetit, Schlaf, Schmerzempfindung, Übelkeit und Erbrechen verantwortlich zu sein. (Lit. 54)

4.1.4. Antagonistische Wirkung am G-Protein-gekoppelten Rezeptor GPR55

Dieser Rezeptor wird von manchen Forschern auch als der CB3 Rezeptor beschrieben. Er scheint ein mögliches Ziel für die Behandlung von Entzündungen und Schmerzen zu sein (Lit. 34, 35,36) .

4.1.5. Indirekte Wirkung von CBD am μ und δ-Opioid Rezeptor

Diese sind für die Schmerzwahrnehmung verantwortlich. (Lit.42)

4.1.6. PPAR s( Peroxisomen-Proliferator-aktivierte Rezeptoren)- Kernrezeptoren

Die Aktivierung des als PPAR- gamma bekannten Rezeptors  auf der Oberfläche des Zellkerns hat eine antiproliferative Wirkung sowie eine Fähigkeit, eine Tumorrückbildung  in menschlichen Lungenkrebszelllinien zu induzieren. Durch die PPAR-Gamma-Aktivierung werden Amyloid-Beta-Plaques abgebaut, die eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Alzheimer  haben (Lit. 55). Dies ist einer der Gründe, warum Cannabidiol, ein PPAR- γ-Agonist, ein nützliches Heilmittel für Alzheimer-Patienten sein kann.

PPAR- Rezeptoren regulieren auch Gene, die an der Energiehomöostase, der Lipidaufnahme, der Insulinsensitivität und anderen metabolischen Funktionen beteiligt sind. Diabetiker können dementsprechend von einem CBD- reichen Behandlungsschemaprofitieren(Lit. 56).

4.2. Wirkung auf die Zelle

durch Beeinflussung des Calciumtransportes in den Zellen. Dies ist wichtig für die Übertragung von elektrischen Signalen in Nervenzellen. Vorsicht ist deshalb besonders bei der Einnahme von Antiepileptika geboten (Lit. 12, 13).

5. Nebenwirkungen von CBD

Die Informationen sind teilweise aus der Studie von  Epidiolex® ein Medikament bei Epilepsie, übernommen (Lit. 15). Diese Nebenwirkungen waren bei Patienten, die CBD  einnahmen, aufgetreten!

Insgesamt kommen (im Gegensatz zu THC) bei alleiniger Gabe von CBD sehr wenig Nebenwirkungen vor. In der Studie, auf die folgende Angaben beruhen, wurden sehr hohe Dosierungen eingesetzt. Diese Dosierungen werden bei der empfehlungsgemäßen Anwendung nicht erreicht.

  • Benommenheit
  • Müdigkeit.
  • Appetit und – Gewichtsänderungen in beide Richtungen
  • Durchfall.
  • Wechselwirkung bei der Verstoffwechselung von Medikamenten (Inhibition des Lebersyntheseweges , reduzierte Aktivität von p-Glykoproteinen) (Lit. 48)

Kontrollierte CBD Gabe gilt in den empfohlenen Dosen als sicher, jedoch wird darauf  hingewiesen, dass weitere Studien notwendig sind.

6. Wie ist die Rechtslage und wie und woher kann ich CBD bekommen?

6.1. Möglichkeit – Online/ freier Verkauf – was zu beachten ist!

Mittlerweile sind CBD-haltige Hanföle mit einem THC-Gehalt von unter 0,2% als ,,Lebensmittel“ oder ,,Kosmetik“ in Deutschland frei verkäuflich.

Allerdings dürfen solche Produkte nicht als Medizin verkauft oder beworben werden, auch wenn sie eine medizinische Wirkung haben.

Falls man Cannabidiolprodukte ausprobieren möchte, muss man unbedingt auf gute Qualität achten!  In der Zusammensetzung können sich große Unterschiede zeigen. Verkauft werden unterschiedliche Konzentrationen und Zusammensetzungen!  Außerdem ist es sehr wichtig, nur allerbeste Qualität zu kaufen!

Der folgende Abschnitt muss laut Richtlinien mit ,,Werbung“ tituliert werden.
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Hier habe ich Euch einige Beispiele verschiedener Produkte und Hersteller der Firma  Bio-CBD heraus gesucht. Diese Firma hat mich freundlich u.a. mit Bildmaterial, Proben und Informationen unterstützt, allerdings bekomme ich keine Zuwendungen für Bestellungen. 

1. BIO PREMIUM CBD ÖL-Tropfen 5 %, BIO ZERTIFIZIERT (z.B. hier)

2. CBD ÖL-Tropfen 5 Prozent (500mg), Vegan und Vegetarisch, gelöst in Hanföl, von Be Hempy (z.B. hier)

3. CBD Hanf PASTE, 16 Prozent von Hemp Natur (z.B. hier)

4. CBD Paste, Vegan und Vegetarisch  (z.B. hier)

5. Hanf Salbe mit Immortelle und Kokosöl   (z.B. hier)

Ende Werbung

6.2. Möglichkeit – auf Rezept

Man kann auch zu seinem Arzt gehen, mit dem man die Einnahme ja sowieso besser abklärt und mit ihm besprechen,  sich CBD als ,,Rezepturarzneimittel“ auf Privatrezept verschreiben zu lassen. Es unterliegt nicht dem Betäubungsmittelgesetz. Allerdings bezahlt in der Regel die Krankenkasse CBD nicht. Eventuell kann man in Einzelfällen mit einen Antrag auf Kostenerstattung doch noch eine Rückerstattung bewirken, was aber eher selten der Fall sein dürfte!

Soweit die Fakten! Ich wäre nicht Dr. Nessy, hätte ich diese Substanz nicht selbst ausprobiert!

7. CBD -Mein Selbstversuch

Version 7Das Fläschchen steht vor mir. Ein wenig sieht es aus, wie früher die Nasentropfen. Nur dunkler. Ich ziehe die Pipette heraus, nachdem ich vorher einige Male das Gummi oben gedrückt habe. Das Öl ist dunkelgrün. ,,Fünf Tropfen 5 %, so soll die ideale Dosierung sein, wenn man es zur Vorbeugung einsetzen möchte. Also träufle ich das Zeug auf einen Esslöffel. Haps – es landet nach einiger Zungenakrobatik unter meiner Zunge, wo es erst einmal verweilen soll!

Naja … Es schmeckt ziemlich ,,echt“ nach Hanf, hat einen etwas scharfen Beigeschmack und brennt leicht im Mund. Nicht soo schlimm, aber spürbar.

,,Was will ich eigentlich verbessern? Meine chronischen Schulterschmerzen? Also, depressiv bin ich nicht und Kopfweh habe ich auch keine … “ maule ich vor mich hin, während das leichte Brennen in meiner Kehle langsam verfliegt. ,,Ach Nessy, warteten wir doch einfach einmal ab!“ beruhige ich mich selbst.

Zunächst passiert – gar nichts. Ich gehe zu unseren Pferden, um sie zu versorgen. Ich gewinne den Eindruck, dass mir die Arbeit, das Füttern mit der Heugabel, das Ausmisten und Schleppen der Eimer ein wenig leichter als sonst fällt. Einbildung? Weiß ich nicht. Jedenfalls fühle ich mich gut und kommen auch schnell mit der Arbeit voran.

Ich beschließe, die Dosierung auf heute insgesamt 20 Tropfen zu erhöhen, damit ich einen deutlicheren Unterschied merken kann. ,,Denn wennman schon ein paar Jährchen 35 ist, ist es ist natürlich nicht so, dass man keine Zipperlein hätte. Da gäbe es definitiv Möglichkeiten, mich noch wohler zu fühlen! Ich bin lediglich gewohnt, darüber hinwegzugehen!“ komme ich zu einer ehrlichen Selbsteinschätzung. Bei meiner zweiten Einnahme erinnert mich der Geschmack nun eindeutig an eine Mischung von Rosmarin und Heu.

Irgendwie fällt mir auf, dass ich klar und konzentriert meine Arbeit verrichten kann. Dieses Zwicken hier und da, dass oft wie das Fahren mit angezogener Handbremse auf mein Tun wirkt und das häufige Gefühl der Müdigkeit, fühle ich heute irgendwie überhaupt nicht.  Dazu muss ich gestehen, dass mein Herz nach einer Entzündung in jungen Jahren nicht gerade eines der Stärksten ist, wodurch diese Müdigkeit für mich eigentlich ,,normal“ ist. Noch zwei Tage führe ich das Experiment mit jeweils 5 Tropfen täglich weiter, dann geraten andere Dinge in den Vordergrund  …

Alles in allem fühlt sich aber der Zustand nicht viel anders als sonst an. Weder himmelhoch jauchzend noch schlapp, sondern ..genau richtig!“ Zufall? Oder tatsächlich eine Wirkung dieser leicht brennenden, öligen Flüssigkeit? Hmm … Naja, was erwarte ich denn auch? Ich ahne nicht, was noch kommen wird …

Denn die große Überraschung zeigt sich erst, als das Experiment bereits einen Tag vorbei ist! Abends steige ich wieder einmal nichts ahnend auf die Waage … Und zu meinem großem Erstaunen zeigt das Teil plötzlich zwei Kilo weniger an, als noch in der Woche zuvor! ,,Tatsächlich!“ Jetzt erst fällt es mir auf! ,,Ich habe ja kaum genascht!“ Und auch am Vortag, als ich schon kein CBD mehr genommen habe,  war ich, entgegen meiner Vorliebe (jetzt ist es ´raus!)  kaum an der Zuckerzeugs-Dose! Wow! Das muss ich unbedingt weiter verfolgen! Zumal meine ,,kleinen Röllchen“ mir mittlerweile ganz schön auf den Geist gehen! Kinder, Kinder, das wär ja was! ,,Morgen fang´ich wieder mit den ,,Heu-Tropfen“ an…!“

Übrigens genehmigt sich auch mein Göttergatte ,,ein paar Tröpfchen“. Aktuell klagt er nämlich öfters über leichte Kopfschmerzen, besonders abends, wenn er nach Hause kommt.  Allerdings bleiben sie am Einnahmetag wie von Zauberhand aus… Okay, kann Zufall sein,  muss es aber nicht!

Als teilweiser Antagonist wirkt CBD, so mein persönlicher Eindruck, eher ,,unaufgeregt“ und erdend. Deshalb  kann ich mir auch einen positiven Einfluß bei ADHS oder Prüfungsangst, oder anderen Stress-Situationen, gut vorstellen! Und dass es, anders als THC, tatsächlich den Hunger auf Süßes reduzieren kann ist für mich die Überraschung des Tages…

8. Mein Fazit zu CBD

Nachdem ich mich nun ausführlich mit der Substanz beschäftigt habe und Euch an meinen Erkenntnissen habe teilhaben lassen, ist zusammenfassend zu sagen, dass ich eine positive, ausgleichende und den Heißhunger auf Süßes reduzierende Wirkung von CBD erfahren habe.

Dehalb in ich der Meinung, dass auch zum aktuellen Zeitpunkt der Einsatz von CBD, auch wenn valide Studiendaten noch fehlen, für manche Patienten sinnvoll sein kann, da auch das Nebenwirkungsprofil relativ gering zu sein scheint. Aber auch wenn die Substanz frei verkäuflich ist, empfehle ich, vor einer Anwendung aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen diese mit einem Arzt des Vertrauens  abzusprechen.

Dies gilt besonders dann, wenn man Medikamente nimmt.  Denn Interaktionen sind, trotzdem allgemein guter Verträglichkeit, möglich und eventuell gibt es auch Patienten, für die diese Tropfen nicht optimal geeignet sind! 

Ich hoffe, dass weitere Studien die allgemeinen bisher positiven Erfahrungen bestätigen und es zum Nutzen vieler Patienten, eingesetzt werden kann!
herb-2915337__340Und damit wäre ich auch am Ende meines Artikels angekommen! Ich hoffe, Ihr konntet für Euch interessante Erkenntnisse mitnehmen – Gerne könnt Ihr mir über Eure Erfahrungen und Meinungen in den Kommentaren  berichten! Das ist auch deshalb wichtig, weil ich ja vor der Entscheidung stehe, dieses Produkt meinen Patienten zu empfehlen und mich eventuell dafür stark zu machen, dass es weitere Verbreitung findet!                                                                                                                                                                                                                                                        

Nun wünsche ich Euch eine fröhliche, gesunde Zeit!

Alles Liebe, Eure Nessy

 

Übrigens sind bereits folgende Artikel ,,in der Warteschleife“

  • Spaß und Spiel mit unseren Hunden
  • der zweite Teil der fünf Einrichtungs-Trends  ( 5 Einrichtungs – Trends 2018 Teil A))
  • Eure DIY – Ideen! Gerne werden noch Ideen angenommen, einfach mailen (Kontaktformular nutzen)! 
  • Vorbereitungen zur Fashion Week

Also, schaut einfach öfters einmal vorbei, es lohnt sich!

 

9. Literaturangaben

9.1. Zu meinen Beiträgen über Methadon

MEDIZINISCHE WOCHE BADEN-BADEN, NATUM: GLÜCK, SEX, SUPERMIKROCHIRURGIE UND DER FORSCHUNGSPREIS FÜR DR. C. FRIESEN, METHADON

Videobeitrag Methadon

9.2. Literaturrecherche

  1. Cannabidiol displays unexpectedly high potency as an antagonist of CB1 and CB2 receptor agonists in vitro), A Thomas , G L Baillie  et al., 29. Januar   2009,  https://doi.org/10.1038/sj.bjp.0707133)

  2. R. Mechoulam, M. Peters, E. Murillo-Rodriguez, L. O. Hanus: Cannabidiol – recent advances. In: Chemistry & Biodiversity. 4, 8, 2007, S. 1678–1692, doi:10.1002/cbdv.200790147PMID 17712814.
  3. , Clinical and Preclinical Evidence for Functional Interactions of Cannabidiol and Δ9 TetrahydrocannabinolNeuropsychopharmacology43, 1(142)(2018).Crossref
  4. FDA Orphan Drug Designations (Memento des Originals vom 23. Juli 2015 im Internet Archive
  5. Eintrag im EU-Rgister für Arzneimittel für seltene Leiden
  6. O. Devinsky, J. H. Cross, L. Laux u. a.: Trial of cannabidiol for drug-resistant seizures in the Dravet syndrome. In: New England Journal of Medicine. Band 376, 2017, S. 2011–2020.
  7. E. A. Thiele, E. D. Marsh, J. A. French, M. Mazurkiewicz-Beldzinska, S. R. Benbadis, C. Joshi, P. D. Lyons, A. Taylor, C. Roberts, K. Sommerville: Cannabidiol in patients with seizures associated with Lennox-Gastaut syndrome (GWPCARE4): A randomised, double-blind, placebo-controlled phase 3 trial. In: The Lancet. Band 391, Nr. 10125, 17. März 2018, S. 1085–1096, doi:10.1016/S0140-6736(18)30136-3.
  8.  Cannabidiol vermeidet Anfälle bei Lennox-Gastaut-Syndrom. In: aerzteblatt.de. 28. Januar 2018, abgerufen am 21. März 2018.
  9.  P. Flachenecker: A new multiple sclerosis spasticity treatment option: effect in everyday clinical practice and cost-effectiveness in Germany. In: Expert Review of Neurotherapeutics. Band 13, Nummer 3 Suppl 1, Februar 2013, S. 15–19, doi:10.1586/ern.13.1PMID 23369055.
  10. G. Esposito, D. D. Filippis, C. Cirillo, T. Iuvone, E. Capoccia, C. Scuderi, A. Steardo, R. Cuomo, L. Steardo: Cannabidiol in inflammatory bowel diseases: a brief overview. In: Phytotherapy research : PTR. Band 27, Nummer 5, Mai 2013, S. 633–636, doi:10.1002/ptr.4781PMID 22815234.
  11. , Low-Dose Cannabidiol Is Safe but Not Effective in the Treatment for Crohn’s Disease, a Randomized Controlled TrialDigestive Diseases and Sciences62, 6(1615)(2017).
  12. S. Yamaori, J. Ebisawa, Y. Okushima, I. Yamamoto, K. Watanabe: Potent inhibition of human cytochrome P450 3A isoforms by cannabidiol: role of phenolic hydroxyl groups in the resorcinol moiety. In: Life Sci. Band 88, 2011, S. 730–736.
  13.  A. L. Geffrey, S. F. Pollack, P. L. Bruno, E. A. Thiele: Drug-drug interaction between clobazam and cannabidiol in children with refractory epilepsy. In: Epilepsia. Band 56, 2015, S. 1246–1251.
  14. Cannabidiol (CBD) als Medizin (Deutscher Hanfverband)
  15. EPILEPSY CLINICAL PROGRAMS GW’s Epidiolex® development 
  16. Wie Cannabidiol bei verschiedenen Krankheiten hilfreich sein kann (aktuelle Studien und Hinweise)
  17.  Lunn CA, Fine JS, Rojas-Triana A, Jackson JV, Fan X, Kung TT, Gonsiorek W, Schwarz MA, Lavey B, Kozlowski JA, Narula SK, Lundell DJ, Hipkin RW, Bober LA. A novel cannabinoid peripheral cannabinoid receptor-selective inverse agonist blocks leukocyte recruitment in vivo. J Pharmacol Exp Ther. 2006 Feb;316(2):780-8
  18. Esposito G, De Filippis D, Maiuri MC, De Stefano D, Carnuccio R, Iuvone T. Cannabidiol inhibits inducible nitric oxide synthase protein expression and nitric oxide production in beta-amyloid stimulated PC12 neurons through p38 MAP kinase and NF-kappaB involvement. Neurosci Lett. 2006 May 15;399(1-2):91-5
  19.  Izzo AA, Borrelli F, Capasso R, Di Marzo V, Mechoulam R. Non-psychotropic plant cannabinoids: new therapeutic opportunities from an ancient herb. Trends Pharmacol Sci. 2009 Oct;30(10):515-27. doi: 10.1016/j.tips.2009.07.006. Epub 2009 Sep 2. Review. Erratum in: Trends Pharmacol Sci. 2009 Dec;30(12):609
  20. The endocannabinoid system and its therapeutic exploitation in multiple sclerosis: Clues for other neuroinflammatory diseasesProgress in Neurobiology160(82)(2018).
  21. Christian Lehmann, Nicholas B. Fisher, Barna Tugwell, Anna Szczesniak, Mel Kelly and Juan Zhou, Experimental cannabidiol treatment reduces early pancreatic inflammation in type 1 diabetesClinical Hemorheology and Microcirculation, 64, 4(655)(2017).
  22. Devinsky O, Marsh E, Friedman D, Thiele E, Laux L, Sullivan J, Miller I, Flamini R, Wilfong A, Filloux F, Wong M, Tilton N, Bruno P, Bluvstein J, Hedlund J, Kamens R, Maclean J, Nangia S, Singhal NS, Wilson CA, Patel A, Cilio MR. Cannabidiol in patients with treatment-resistant epilepsy: an open-label interventional trial. Lancet Neurol. 2016 Mar;15(3):270-8
  23. Perez-Reyes M, Wingfield M. Letter: Cannabidiol and electroencephalographic epileptic activity. JAMA. 1974 Dec 23-30;230(12):1635
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  25. , Cannabis smoking and respiratory health: Consideration of the literature, Respirology19, 5(655-662)(2014).
  26. M.V. Fogaça, F.M.C.V. Reis, A.C. Campos and F.S. Guimarães, Effects of intra-prelimbic prefrontal cortex injection of cannabidiol on anxiety-like behavior: Involvement of 5HT1A receptors and previous stressful experienceEuropean Neuropsychopharmacology24, 3(410)(2014).Crossref
  27. , Cannabidiol Modulates Fear Memory Formation Through Interactions with Serotonergic Transmission in the Mesolimbic System, Neuropsychopharmacology,41, 12(2839)(2016).
  28. CrossrefCannabis bei Krebs (Blog)
  29. Wechselwirkungen: Gibt es Wechselwirkungen zwischen Cannabis bzw. THC und anderen Medikamenten?

  30. gw pharmaceuticals (Durchführung zahlreicher Studien)

  31. Literaturliste von gw pharmaceuticals
  32. Literaturliste von wikepedia
  33. Literaturliste von  ,,Hilft Cannadibial bei Krebs ( auf Link unten klicken)
  34. Johns DG, Behm DJ, Walker DJ, Ao Z, Shapland EM, Daniels DA, Riddick M, Dowell S, Staton PC, Grünes P, Shabon U, Bao W, Aiyar N, Yue TL, Brown AJ, Morrison AD, Douglas SA (Nov 2007). „Der neuartige Endocannabinoid-Rezeptor GPR55 wird durch atypische Cannabinoide aktiviert, vermittelt aber nicht dessen gefäßerweiternde Wirkung“ . British Journal für Pharmakologie . 152 (5): 825-31. doi : 10.1038 / sj.bjp.0707419 . PMC  2190033Frei zugänglich . PMID  17704827 .
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  38. Übersicht Anwendungsindikationen mit entsprechenden Studien research Gate Cannadibiol
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  40. TRPV1- Wikepedia
  41.  Fonseca, BM; Correia-da-Silva, G .; Teixeira, NA (2018-02-13). „Cannabinoid-induzierter Zelltod in Endometriumkarzinomzellen: Beteiligung von TRPV1-Rezeptoren in der Apoptose“ . Zeitschrift für Physiologie und Biochemie : 1-12. doi : 10.1007 / s13105-018-0611-7 . ISSN  1138-7548 .
  42. Cannabidiol is an allosteric modulator at mu- and delta-opioid receptors

  43. Leafly : CBD gegen Angst-Störungen (insgesamt auf Seite umfassendes Wissen)
  44. MEDIZINISCHE WOCHE BADEN-BADEN, NATUM: GLÜCK, SEX, SUPERMIKROCHIRURGIE UND DER FORSCHUNGSPREIS FÜR DR. C. FRIESEN, METHADON

  45. 5 Fakten, die Sie über CBD (Cannabidiol) wissen sollen

  46. CBD-Öl: Wie Cannabinoide wirken und funktionieren
  47. CBD für Tiere
  48. CBD gegen Opioide

  49. Safety and side effects of cannabidiol, a Cannabis sativa constituent. 

  50. Kwiatkoski M, Guimarães FS, Del-Bel E. Mit Cannabidiol behandelte Ratten wiesen nach kryogener Rückenmarksverletzung einen höheren motorischen Score auf . Neurotox Res. 2012 Apr; 21 (3)

  51. Russo, EB (2011). Taming THC: Potenzielle Cannabis-Synergie und Phytocannabinoid-Terpenoid-Entourage-Effekte . Britische Zeitschrift für Pharmakologie, 163 (7), 1344-1364.

  52. Russo, E. & Guy, GW (2006). Eine Geschichte von zwei Cannabinoiden: die therapeutische Begründung für die Kombination von Tetrahydrocannabinol und Cannabidiol . Medizinische Hypothesen, 66 (2), 234-246.

  53. How CBD works 
  54. Antidepressant-like and anxiolytic-like effects of cannabidiol: a chemical compound of Cannabis sativa.de Mello Schier ARde Oliveira Ribeiro NPCoutinho DSMachado SArias-Carrión OCrippa JAZuardi AWNardi AESilva AC1
  55. Alzheimers Disease
  56. Project CBD (umfassende Literatur)
  57. Kalapa Clinic CBD (umfassende Literatur)

Fashion / Mode : Romantik-Outfit im verträumten Garten mit Sheltie Adelheid …

Hallo Ihr Lieben!

Heute ist es einmal wieder soweit! Diese Woche möchte ich Euch  mit einem romantischen, fröhlichen Outfit verzaubern, das mein Sohn in den Abendstunden in unserem Garten fotografiert hat.

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„Fashion / Mode : Romantik-Outfit im verträumten Garten mit Sheltie Adelheid …“ weiterlesen

Interieur : 5 Einrichtungs – Trends 2018 Teil A) 1. Aqua, Mint, Türkis im ,,Private Room“ 2. Holz / Natur-Materialien

Hallo Ihr Lieben!

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Unser Wohnzimmer muss nicht nur ,,wilde Jungs“, sondern auch diverse Vierbeiner aushalten können! Deshalb steht Strapazierfähigkeit an erster Stelle! Dennoch wollen wir uns natürlich wohl fühlen …

Manchmal  juckt es auch mich in den Fingern, etwas zu verändern! Nicht viel, aber so einen Hauch Frische darf es ab und zu schon sein …

Wenn ich dann die herrlichen Pinterrest Deko-Ideen entdecke und ich durch irgendwelche Einrichtungshäuser schlendere, kann ich einfach nicht an mich halten und da kommt auch bei mir, die eigentlich als Pragmatikerin gilt, die Deko-Seite zum Vorschein.

Denn der ,,Nestbautrieb“ ist uns Frauen nun einmal mit den Genen eingepflanzt worden und steht dafür, der Familie und natürlich auch sich selbst ein Gefühl der Geborgenheit und Liebe zu vermitteln! Das Gute daran: Das Ganze klappt ohne irgendwelche Bedingungen, völlig unkompliziert, nur mit ein wenig ,,Tand“!

Fangen wir also mit einem kleinen ,,Novum“ auf diesem Blog an! Zwar habe ich Euch ja schon öfters in unser Wohnzimmer mitgenommen, aber heute ,,erlaube“ ich Euch zum ersten Mal ein Blick in ,,Nessys  Secret Room“. Außer meiner Familie betritt sonst nämlich niemand dieses Zimmer …Es ist meine kleine Oase, meine Schnuckelkammer unterm Dach …  absolut ruhig und friedlich … Das heißt, fast immer höre ich die Vögel singen, denn quasi an mein Dachfenster klopft eine uralte Rieseneiche, die schon viele Menschen fällen wollten, die ich aber immer verteidigt habe…

Denn wir wohnen direkt am Wald. Das ist wunderschön und So gerne ich auch mit meiner Familie, aber auch mit  Freunden und auch mit  ,,Hinz und Kunz“ vom Dorf,  die bei uns hereinschneien,  abhänge, manchmal brauch´auch ich das absolute ,,Alleinsein“ – wie sonst sollte ich sonst zum Beispiel so viele Posts schreiben?

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Fünf Einrichtungstrends 2018

Kommen wir nun zu meinen neuen Deko-Errungenschaften! ihr wisst, dass ich den natürlichen Look liebe!

1. Aqua, Mint, Türkis  in meinem ,,Private Room“

Allerdings ist dieses Jahr eine ,Neue“ zu meinen Lieblingsfarben hinzugekommen. Gleich nachdem der Hype um diese Farb-Mischung aus Aqua und Mint im letzen Jahr begonnen hat, war ich hin und weg, als auf Pinterrest die ersten Bildchen auftauchten!  Sie ist, je nach Nuance frisch und zart und erinnert an das Türkis eines wunderschönen Sandstrandes, der im Wasser in eben jene Farbe übergeht, die mich zum Träumen bringt! Deshalb lässt sie sich natürlich toll mit Weiß, Sandfarben und auch Nude kombinieren! Je nach Zusammenstellung kann man auch die Ton-in Ton Kombi mit einem Grün wagen. So werden in Einrichtungshäusern öfters Türkis, Blau und Grün als Frischekick kombiniert. Klar, dass ,,mein Zimmer“ sofort verschönt werden musste!

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Harmonisch finde ich verschiedene Haptiken, Muster und Materialien in der gleichen Farbe!
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Lustiges Sammelsurium an türkisen Kissen!

Die alte Regel,  mehrfarbige Muster-Stoffe nur zu kombinieren, wenn sie ähnlich sind,  gilt nur noch bedingt. Es kommt wie bei so Vielem auf das ,,richtige Händchen“ an.  Denn bei zuviel Deko kommt das einzelne Stück natürlich oft nicht so gut zur Geltung wie bei einzelnen oder paarweise dekorierten Stücke.

Natürlich kann man das ganze Zimmer in einem Türkiston  streichen und dann Ton in Ton arbeiten. Was aber auch klasse aussieht, ist die Wand in kräftigem Türkis zu tönen, wie ich in der Karibik bei den Hütten gesehen habe und dann dazu kräftige Farben zu kombinieren. das sieht immer gut aus, erfordert aber auch ein wenig Mut! Edel und etwas nostalgisch wirkt Türkis mit Gold!

Ihr seht, ich habe Blau/Türkis/Grüntöne vor neutralen weiß- und Naturtönen gemixt und dazu noch hier und da ein kleines bißchen Farbe einfließen lassen.

Gerade das Experimentieren  mit Farben finde ich spannend …

Aber sicher ist Euch in meiner ,,Kammer“ noch etwas anderes aufgefallen – und damit kommen wir schon zum zweiten Punkt:

2. Holz und Natur-Materialien

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Das lichtdurchflutete Treppenhaus mit viel Holz macht sofort gute Laune!

Holz, Pflanzen und Teppiche aus Natur-Materialien führen und zu unseren Wurzeln zurück und geben einem irgendwie das Gefühl der  Geborgenheit! Denn längst haben wir erkannt, dass unser Zuhause ein Rückzugsort von eben jener gefühlskalten Welt ist, die uns ,,da draußen“ nur allzu oft entgegenschlägt!

Seltsamerweise fühlt sich der Körper in der Natur, auch wenn sie nachgemacht ist, wohl. Zum ersten Mal so richtig bewußt war mir das, als ich im Winter bei Schlittenfahren im Schwarzwald eine Jausen-Hütte betrat. Der Duft nach Holz, das knisternde Feuer im Ofen und das Gesteck aus verschiedenen Moos-Sorten auf dem Fensterbrett verströmte eine Atmosphäre, die mich auf eine wohlige Art in Empfang nahmfullsizeoutput_1d64

Wenige ,,natürliche“ Accessoires können diese Wirkung schon in uns auslösen, es muß nicht gleich das ganze Original Dach sein, wie in unserem lichtdurchfluteten Treppenhaus (siehe Bild).

So hat beispielsweise die knorrige Kiefer aus dem nordischen Lieblings-Einrichtungshaus der Nation, die so verteufelt echt aussieht, mein Herz im Sturm erobert! Hält sie doch symbolisch allen Unbillen des Lebens stand!

Eine Lichterkette aus kleinen Apotheker- Glasfläschen mit ,, Gold und Kupferstaub“ gefüllt, zaubert verwunschenes Licht in meine gute Stube … Weiche Kuschelfelle fehlen kaum in einem ,,Mädel-Rückzugsort“, auch wenn wirklich gute Imitationen mittlerweile fast genauso teuer wie echte Felle sind.  Früher habe ich echte gekauft, allerdings haben sie mittlerweile für mich einen seltsamen ,,Beigeschmack“ …

Kissen in allen Variationen mit Holz-Dekor sind in den Einrichtungshäusern und im Internet zu finden, ebenso wie die echten Holz-Scheiben, die man als Deko sogar an den Vorhang machen kann, wie hier geschehen. Die Maus habe ich übrigens an Halloween vergessen, abzudekorieren und mittlerweile gehört sie als witziges Accessoire irgendwie dazu …

Die Lampe aus natürlichem Salz-Stein gibt ein Licht ab, das dem Feuerschein ähnlich ist und soll eine gute Luft machen. Wie, weiß ich allerdings auch nicht …

Das aus Holz hand-geschnitzte Vögelchen aus der Normandie ist ein kleiner Hingucker und erinnert mich an das Vogel-Reservat, wo ich es erstanden habe …

An meiner Schneiderpuppe kombiniere ich gerne natürliche Stoffe und Materialien, wobei der Schal natürlich aus Fake Fur ist!

 

Eng mit der positiven Wirkung der Natur-Accessoires verknüpft ist der nächste Punkt, denn bei ihm geht es um das Cocooning – und damit verknnüpft das Schaffen eines ganz persönlichen Wohlfühlambientes … Aber halt ! Davon erzähle ich Euch das nächste Mal!

Für die Einrichtungsbegeisterten oder auch nur die, die sich für ,,meine Wohnung“ interessieren, verrate ich  noch Details über den Kolonial- und den Industrial Style …

Vorher kommt aber noch ein Artikel über CBD – ein spannender ,,neuer“ Wirkstoff, der sich vielseitig einsetzen lässt …

So, für heute ist es aber genug!

Jetzt  wünsche Euch noch einen wunderschönen Tag – ich hoffe, Ihr sitzt nicht nur vor dem Computer 😉
Alles Liebe,

Eure Nessy

 

 

 

Klamotten und Accessoires im neuen Look ! Außerdem: ,, Do It Yourself “ ( DIY ) zum Mitmachen! Eure Ideen auf meinem Blog!

Hallo Ihr Lieben!

Heute geht es um DIY Ideen! Ich zeige Euch am Beispiel von Schuhen, einer Jacke und an zwei Taschen, wie einfach das geht!

Gerne dürft Ihr mir Bilder von Euren  DIY Sachen schicken,  dann kann ich sie in diesen Artikel mit Eurem Namen (wenn Ihr möchtet) verlinken (Einzelheiten s.u.)!

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Alles fing damit an, dass Sohnemann um 19.28 Uhr glaubte, ohne ein bestimmtes Eis mit dem einzigartigen ,,Krach“ die Nacht nicht überleben zu können …

,,Okay, kann Dir ja eigentlich egal sein!“, wird der/die geneigte Leser/in nun antworten. Recht hat Du natürlich!  Allerdings hatte ich ihm, blöderweise, genau dieses versprochen, wenn er bestimmte Leistungen vollbringen würde!  Wider Erwartungen Wie erwartet hatte er diese tatsächlich natürlich recht rasch erledigt und ich Vollhorst hatte nicht gedacht, dass jenes in der Kühltruhe  ein Eis ohne Mandeln  war! ,,Das geht ja ma´ gar nicht!“ So die geschätzte Meinung von Sohnemann. Aber da eine gewisse Konsequenz ja gepredigt wird und der Fehler eindeutig bei mir lag, tigerte ich als noch einmal los, zumal ich selbst noch Lust auf diese leckeren Erdbeeren verspürte, die es  da gerade gab …

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Zugegeben unwiderstehlich …

Als ich also kurze Zeit später meinen mit Eis und Erdbeeren bestückten Einkaufswagen Richtung Kasse fuhr, fielen mir plötzlich – Donnerblitz! – ein Paar Sandalen in die Augen! Und zwar haargenau solche, nach denen ich schon soo lange Ausschau gehalten hatte … Es waren

Römer Peeptoes

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mit vielen Riemchen! Und die Farbe war genau dieses  Khaki-dschungelfarben, das so gut zu meinen grau-grünen Augen passt! EINFACH PERFEKT! … ,,Okay“, dachte ich bei mir. ,,Meistens passen dir Supermarktschuhe sowieso nicht!“ Kurzerhand zog ich meine Sneakers aus,  schlüpfte in die Teilchen –  und –  suuuper… ! Sie passten wie angegossen!

So ähnliche hatte ich nämlich, nur mit ein bißchen Gold, vor Kurzem  in der ,,InStyle“ gesehen  und mich doch ein wenig schockverliebt!

Ein wenig anders sahen sie schon aus! Aber das würde sich schließlich ändern lassen!

Und während ich die Objekte der Begierde vorsichtig neben die Erdbeeren legte, beschloss ich, dass ich schon morgen ,,Operation Sandaletten“ starten würde.

Es war um mich geschehen! Die DIY – Leidenschaft hatte mich infiziert!

Und tatsächlich machte ich mich  nächsten Morgen machte ich mich sogleich an die Arbeit …

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  1. Als erstes benutzte ich eines der Hotfix-Gerät, mit dem man kleine Steinchen aus Metall oder Strass ankleben kann.  Das Gerät lohnt sich, wenn man mehr Basteln möchte. Die Steinchen in allen Farben sind selbstklebend, wenn sie erhitzt werden.

2. Dann schnitt ich ein  Goldband aus  Blattgold aus. Dann verwendete ich Alleskleber aus dem Baumarkt, um es auf dem Leder festzukleben. Allerdings war das nicht soo haltbar. Vielleicht sollte man Tatsächlich Sekundenkleber verwenden. Danach lackierte ich das Gold noch mit Klarlack. Dafür benutzte ich einfach farblosen Nagellack!

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3. Als drittes hatte ich Stoffreste von einem anderen Projekt, auf die ein Vintage-Muster kopiert war. Dies wurde wieder ausgeschnitten, mit dem Klebstoff benetzt und aufgeklebt, danach zweimal lackiert, um die Haltbarkeit zu verlängern .

Voilà, fertisch!

fullsizeoutput_1db5Das Ergebnis finde ich ganz gut, bis jetzt habe ich die Teile schon oft getragen! Natürlich ist es auch ein tolles Gefühl, wenn man etwas selbst macht!, unten noch mehr Beispiele aus meinem Kleiderschrank, die zeigen, wie Ihr manche langweiligen Teile einfach „aufhübschen“ könnt.

Man könnte auch sagen das Teil bekommt mehr „edginess“ es wird auffälliger, nicht nur „mainstream“ . Was das heissen soll? Naja, Heidi Klums berühmter Spruch zu der GNTM-Anwärterin Jolina, als sie sich nicht die Haare abschneiden lassen wollte: „Ich wünsch` mir mehr Ecken und Kanten!“ trifft es ganz gut. Ist dieses „Anderseinwollen“ aber eher oberflächlich und so, dass es schon wieder alle machen, ist es „hipster-style“ – alles verstanden? Okay, ich auch … nicht …

Wie Ihrs nennt, ist ja eigentlich egal. Es soll Euch einfach Spaß machen! Ich find´s immer toll wenn ein Teil fertig ist und freu` mich drüber… Ehrlich gesagt, eine große Message hat das Ganze nicht, außer, dass man nicht alles soo ernst nehmen sollte…  Na dann!

Zusammenfassung

Das war Euch jetzt doch ein wenig schnell? Okay, also das Ganze noch einmal kurz zusammengefasst: Ihr nehmt also ein Teil aus der aktuellen Kollektion des Supermarktes (was oft erstaunlich gut in der Qualität ist), natürlich geht es auch anderswoher  oder ihr nehmt ein langweiliges Teil aus Euerm Schrank.

Dann schnappt Euch einen Strass-Aplikator mit Strass-Steinchen oder fertige Strass-Bilder, schöne dünne Schleifchen, Anhänger, Perlen, geknüpfte Freundschaftsarmbänder, Stofffarben, Nieten, kopiert antike Bilder auf Stoff oder was Euch sonst noch so einfällt und schon habt Ihr einen Fundus an  Möglichkeiten….

Wo Ihr die Zutaten findet? Gebrauchte Geschenkverpackungen, „alter“ Mode-Schmuck, eBay, Bastelladen… Besorgt Euch nur einen richtig guten Klebstoff, der filigran zu verarbeiten ist. Ein Pinzette, Nadel und Faden, Schere, eventuell auch eine Holzfeile (gibt z.B. einen tollen Jeans-Usedlook) habt Ihr sicher im Haus...

Jetzt müßt Ihr nur noch den nächsten verregneten Sonntag abwarten. So eine Bastel-Session ist auch super geeignet, um sich auf andere Gedanken zu bringen oder um  Tante Hildegard, wenn zu Besuch kommt, mit der man nie so richtig weiß, was man reden soll, zu unterhalten. Zusammen Basten macht immer Spaß und Tantchen freut sich auch, wenn sie mit einem selbstverzierten T-Shirt von dannen zieht…

Also -An die Scheren – fertig – los!

Weitere Beispiele

Coole Steppjacke

Der Anorak  ist mit den Stoffaplikationen benäht. Erst habe ich versucht, zu kleben, aber das hielt nicht so gut. Man muß je nach Klebstoff auch aufpassen, damit es keine Löcher gibt. Schließlich habe ich sie von Hand aufgenäht. Das hält gut und auch Wäschen (30 Grad) wurden schon überstanden.

Aber auch andere Applikationen, Schleifchen, Bändchen und Perlen machen viel her!

 

Saddlebag aus Leder mit Applikationen

Hier muss man sehr vorsichtig mit dem Bügeleisen umgehen, das Leder nicht verbrennt, aber das Ergebnis  finde ich klasse!

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Laptop-Tasche im Vintage-Look

Witziger Hipster-Blazer

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Mein Blazer…

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Individuelle Reithose

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So, das war es wieder für heute! Ich hoffe, Euch hat meine kleine Bastelstunde Spaß gemacht!

Gerne dürft Ihr mir Bilder von Euren  DIY Sachen schicken,  dann kann ich sie in diesen Artikel mit Eurem Namen (wenn Ihr möchtet) verlinken!

Meine Mail-Adresse ist im Impressum und vergesst mir nicht zu schreiben,  wie Ihr das mit Eurem Namen oder Link machen möchtet. Da gibt es drei Möglichkeiten:

Name und Blogname angeben und Blog verlinken (Bitte URL  – Link angeben)

  • Nur Name angeben
  • Idee anonym veröffentlichen

Ich werde zwar Eure Bilder sicher zu keinem anderen Zweck verwenden, als sie in diesem Artikel zu veröffentlichen, allerdings übernehme ich darüber hinaus natürlich keine Haftung für die Bilder.

Übrigens bin ich gerade dabei, folgende Themen für Euch vorzubereiten:

Was tun bei unerfülltem Kinderwunsch? /

Meine neuen Lieblingsschuhe /

CBD – Das neue Hanf -Präparat

Mich würde auch sehr interessieren, welches Euch am meisten zusagt, damit ich mich in Zukunft noch besser auf Eure Wünsche einstellen kann! Scheibt es mir einfach in die Kommentare!

So, nun wünsche ich Euch noch einen wunderschönen Sonntag! Alles Liebe, Eure Nessy!

 

 

 

 

 

 

 

 

Traum (a) lange Haare – wie Haare wirken, Tricks und Tipps zur Wallemähne, persönliche Haar-Story

Hallo Ihr Lieben!

Nichts wird so kontrovers diskutiert wie das ,,haarige“ Thema Haare! Jede Frau kann etwas dazu sagen und sicher habet auch Ihr Eure ganz persönliche ,,Haar“ Geschichte! Gerne könnt Ihr mir diese in die Kommentare schreiben, darauf bin ich wirklich neugierig! Im Gegenzug dürft auch Ihr meine lesen, falls Euch das interessiert, … Unten gebe ich dann Tipps, mit denen es mir gelungen ist, trotz relativ ,,feiner“ Haarqualität mir so lange Haare zu ,,züchten“…

Mein persönliches ,,Haartrauma“

Ich erinnere mich an meine Kindheit, in der ich jedes Mal zwei Tage heulte, wenn ,,die Friseuse“ ins Haus kam. Meine Haare seien zu dünn, um schön zu sein, wenn sie lang wären, mein Gesicht zu wenig zart , um es nicht hinter einem Pony verstecken zu müssen – so die einhellige Meinung meiner Mutter und der ,,Haarfachkraft“.

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Zudem hatten meine ,,Schnittlauchlocken“, wie meine Mutter meine dünnen Haare mehr oder weniger liebevoll nannte, die Farbe von Karottenbrei und dazu hatte ich auch noch Sommersprossen,  was mir in dem kleinen Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, den Spitznamen ,,Pippi Langstrumpf“ einbrachte und ich mit Sprüche anhören musste, wie:,,Bei Dir hat der Teufel durch ein Sieb gesch……!“ oder auch ,,rote Haare Sommersprossen sind des Teufels Artgenossen!“ woraufhin meine Mutter mir die Haare einmal, es war gerade Schulanfang, die Haare einfach braun färbte – weil ich soo bitterlich weinte und  die angebrochene Packung von ihr noch im Schrank stand! So begann ich als ,zwar diskret ,,verschöntes“ , weil nun braunhaarig, aber doch recht ,,hässliches Entlein“ meinen ersten Schultag, während meine Schwester mit ihrem elfengleichen Gesichtchen, ihren dunklen, langen Engels-Locken ein Jahr vorher trotz ihrer nicht immer sehr freundlichen Art die Herzen aller Lehrer und Mitschüler im Fluge gewann.

Das mein Vater zufällig auch der Rektor dieser Grundschule war, in die ich ging, machte die Sache nicht besser.

Von vielen meiner Mitschüler wurde ich deshalb innerlich gehasst, obwohl ich immer als Klassensprecherin gewählt wurde, weil natürlich alle Kinder von ihren Eltern angehalten wurden, mich zu umschleimen. wie eine Nacktschnecke den Salat.

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Zwischendurch flechte ich die Haare zu meinem bekannten asymmetrischen Zopf und gebe vorher etwas Öl in die Längen – dann stoßen sich die Haare nicht ab, und sind mir aus dem Gesicht !

Aber unterschwellig merkte ich natürlich schon den Neid und teilweise sogar Hass meiner Mitschüler, wenn, sie im Spiel meiner liebsten, wunderschönen Langhaar-Puppe die langen Haare auf Millimeter-Höhe abschnitten und sie danach an einer schrecklichen Krankheit sterben ließen … Um ihre langhaarige blonden Barbiepuppen  waren die glorreichen Prinzessinnen, die, mangels Ken, den wunderschönen, flauschigen Mohair-Teddybär-Prinzen zum Mann bekamen. Übrigens durfte ich niemals  eine Barbiepuppe haben, weil sie  in unserem ,,pädagogischen Haushalt“ ,,ein falsches Weltbild“ wiederspiegeln würden – Pustekuchen – genau war es und ist es doch in der realen Welt! Wobei wir wieder be den Haaren wären! Aber abschließend noch soviel: Nessy wäre nicht Nessy, hätte sie dadurch nicht gelernt, hinter die waren Beweggründe vom Menschen zu sehen und auch, darüber manchmal einfach hinwegzusehen, oder eben auch nicht – und nebenbei auch, dass Haare ein wichtiges Ausdrucksmittel sind,  auf das die Umwelt sehr wohl, wenn auch meist nur unterschwellig, reagiert!

Haare als Symbolträger

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Das gleiche Gesicht wirkt unterschiedlich, je nach Frisur. Dabei fällt auf, dass der ,,Rahmen“ des Gesichtes eine besondere Rolle spielt!

Haare haben natürlich auch  Symbol-Charakter! Sind wir doch ehrlich! Kommt jemand mit blonden, langen, ,,verlockend“ lockigen Haaren um die Ecke, schauen wir genauer hin! Egal, ob Männlein oder Weiblein!

Gleich gefolgt von der  ,,Dunklen Schönheit“, die  mit langer brauner Mähne zu überzeugen weiß. Im Gegensatz zur blonden, die den Hauch des unschuldig-naiven umweht,  wird in ihr gerne die geheimnisvolle, intelligente, um allen Sex-Geheimnissen wissende Frau angesehen, die genau weiß, wie der Hase läuft oder auch wo der Hammer hängt!

Und die rote Langhaarige? Ui, ui, ein bisserl vorsichtig sollte man bei ,,den Roten“ schon sein. Sicher, als dumm gelten sie nicht. Aber doch ein wenig listig und falsch -wie Reinecke Fuchs aus den Geschichten unserer Kindertage! Holzauge sei wachsam, scheint etwas in uns zu rufen.

Kurzes Haar wirkt  ,,taff“ und praktisch, auf das Wesentliche fokussiert, allerdings wird ,,asymmetrisch“ , egal wie lang, gerne als ,,Midlife-Crises“-Frisur angesehen, bei der das Innere der Trägerin nicht so ganz im Gleichgewicht ist, während die Trägerinnen damit ,,frech und jugendlich“  wirken wollen… Zumindest, wenn man der,,Hair-Stylistin“, wie sie heute heißen,  glauben schenkt, die mich unlängst bei einem Event frisiert hat …assymmetrisch

Wie Ihr ja wisst, trage auch ich gerne einen asymmetrischen Zopf (s.o.) … Eigentlich sind mir diese ,,unterbewußten Interpretationen“ ja als aufgeklärte Person schnurzpiepegal! Aber vielleicht sollte trotzdem mein Mann einmal versuchen, mir einen Zopf in der Mitte… Ach nee, lassen wir das Thema!

Übrigens wirkt ein Mittelscheitel sehr ausgeglichen, aber auch, nicht unbedingt eine Position beziehen wollend … Während der Seitenscheitel links eigentlich ,,das  Normale“ ist, da bei vielen Menschen die Haare irgendwie so aus der Kopfhaut kommen sollen, dass das der ,,natürliche Fall“ wäre! Ach Kinders, was weiß denn ich! Ich denke, an dieser Stelle wird´s auch mir, die eigentlich immer alles genau wissen möchte, zu haarig!

Natürlich könnt Ihr diese Vorurteile leugnen und sicher sieht die Realität auch ganz anders aus. Aber leider sind diese Strukturen in unserem Unterbewußtsein immer noch verankert, wobei ich hoffe, dass wir auf einem guten Weg sind, solches Schubladendenken über Bord zu werfen! Übrigens auch ein Grund, weshalb ich darüber schreibe, denn nur so dringt dieses Empfinden, dass auch mich manchmal beschleicht, in unser Bewußtsein und wir können unserem Schablonen-liebenden Gehirn  ,,stopp“ zurufen!

Vorteil kurzer Haare

raffinierter Kurzhaarschnitt

Obwohl ich selbst meine zwar recht dünnen, aber doch seidig-lang gepflegten Haare nicht missen möchte, weil sie einfach zu mir gehören, finde ich persönlich bei ganz vielen Frauen ihre kurzen Haare wirklich toll und es gibt natürlich viele Vorteile! So haben sie einfach mehr Stützkraft und so kann ein/e gute/r Haarstylist/in das Gesicht durch eine gezielte Schnitt-Technik optimal umrahmen und dessen Wirkung beeinflussen! Und auch das Resthaar kann auf raffinierte Weise der Kopfform angepasst werden! Auch sind Veränderungen viel leichter durchzuführen!  Und da gibt es Schnitte, die sehen wirklich ,,MEGA“ aus! Nicht zu reden davon, dass die Pflege in der Regel auch, einfach von der Länge her, einfacher ist. Reifere Ladys profitieren von Kurzhaarschnitten  durch die Tatsache, dass die Haare nie ,,hängen“ . Dadurch wandern die Gesichtszüge optisch nach oben …

Diesen Vorteil nutzen viele cleveren Frauen auch im Showbiz, die mit ihren ,,Kurzen“ das Gesicht und den Hinterkopf nach Gusto modellieren, und dann die Länge mit Extentions ,,kreiieren“. Natürlich ist das ein recht  aufwändiges Unterfangen! Aber wenn es gut gemacht ist – kann auch das sehr gut aussehen!

Wer sie aber, wie ich, nun einmal unbedingt möchte, für den kommen sie nun, die

Tipps für  lange, glänzende Haare

Eigentlich ist das nämlich gar nicht soo schwer! Etwa ein Jahr braucht es, je nach Ausgangslänge, dann ist die Pracht, wenn keine Krankheit vorliegt, spätestens da! Je schneller es gehen soll, umso mehr Mühe kostet es …

Denn der Haarwachstum hängt im wesentlichen von 3 Dingen ab, die wir beeinflussen können:

  1. Wachstumsgeschwindigkeit
  2. Versorgung der Haar-Wurzel
  3. Abbrechen der Haare in den Spitzen

Demzufolge gibt es auch einfache Tipps, die man anwenden kann, damit´s klappt!

1. Höchstens alle 2-3 Monate die Spitzen wirklich nur ein bis zwei Zentimeter abschneiden,

hairdresser-1555599__340denn je öfter und je mehr man von den Haaren abschneidet, umso kürzer werden sie …  Die Vorstellung, Spliss (gespaltene Haarenden) immer wieder abzuschneiden, weil er sonst ,,immer weiter geht“  und damit lange, in den Spitzen volle Haare zu erlangen, ist ein sehr mühsames Unterfangen! Richtig ist, dass geschnittene Spitzen voller und gepflegter wirken und sich auch gegenseitig etwas schützen, aber die abgeschnittene Spitze wird sich genauso wieder spalten, wenn sie nicht ausreichend gepflegt oder zu sehr drangsaliert wird, wie die schon gespaltene. Denn Spliss geht nicht ,,immer weiter“, sondern die gespaltenen Haare brechen irgendwann ab. Die Möglichkeit, die Haare mit einer elektrischen Hitze-Schere am Ende zu versiegeln, um damit den Spliss zu stoppen, kann eine Option sein, allerdings ist es wichtiger, die Ursache zu bekämpfen, sonst nützt auch das herzlich wenig!

2. Die Haare richtig waschen und pflegen, dass erst gar kein Spliss entsteht!

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Hauptsache Haare!

Es ist wichtig, vor allem die Haarspitzen geschmeidig zu halten. Dazu kann man das ,,antagonistische Haarwasch-Prinzip “ anwenden, d.h. nur die Kopfhaut wird mit einem guten, milden Shampoo eingeschäumt, denn beim Ausspülen bekommen die Spitzen noch genügend Shampoo ab. Die Spülung/Kur hingegen wird erst ab Kinnlänge aufgebracht, damit der Ansatz nicht ..überladen“ wirkt. Als Abschluss werden wirklich nur ein bis zwei Tropfen Haaröl (solches zum nicht Aus-spülen) in den Händen verrieben und damit einmal über die Haare gefahren. Zum Schluß noch einmal ein Tropfen nur in die Längen geben. Dann sind die Haare wirklich optimal gepflegt und lassen sich auch gut durchkämmen. Vor allem wird aber auch die aufgequollene Haaroberfläche und die Haarspitzen gegen Schäden durch das Kämmen, Fönen und Stylen geschützt. Allerdings benutze ich bei jeglicher Hitzeanwendung  vorher noch ein Hitzeschutz-Spray.

Noch ein ganz kurzes Statement zu Shampoos: Volumen-Shampoos und andere Volumen-Produkte plustern die Haare gewolltermaßen auf, indem sie die Oberfläche leicht aufrauen und je nachdem z.B. Keratin einlagern. Klingt an sich nicht schlecht, das Problem ist aber, dass  bei manchen Produkten die Haaroberfläche rauher wird d.h. die Haare sind nicht mehr so  gut kämmbar.  Es gibt natürlich auch Unterschiede je nach Haarstruktur und Produkt! Achtet einfach bei Euch einmal darauf! Obwohl meine Einzel-Haare recht ,,dünn“ sind, verzichte ich dennoch auf diese Produkte. Denn für die Haare ist nichts so strapaziös wie das Durchkämmen, wenn sie ,,ziepen“! Wenn ich die Haare glatt tragen möchte, benutze ich kein Festiger, ansonsten einen einfachen ,,für glänzende Haare und elastischen Halt“, damit die Locken ein wenig Halt bekommen, aber die Belastung für die Haare aber so gering wie möglich gehalten. werden

3. Den Haarzyklus verlängern

Es gibt Haarpflegemittel, die durch Koffein u.a. den Wachstumszyklus im Leben eines Haares verlängern, also nicht so schnell ausgehen. Die Lebensspanne eines Haares ist eigentlich genetisch vorgegeben und ändert sich auch im Alter.

Haarzyklus:

Wachstumsphase: 2-6 Jahre

Übergangsphase: 2 Wochen

Ruhephase 2-4 Monate

danach folgt der Haarausfall

  Etwa 85% der Haare befinden sich in der Wachstumsphase. An dieser Phase greifen diese Produkte verlängernd ein, wodurch die Haare länger wachsen können! 

Eigentlich gibt es bei fast jeder Haarpflegelinie spezielle Produkte für ,,reife“ Haare. Allerdings muss man auf die Inhaltsstoffe achten. Während manche Produkte ,,nur“ das relativ trockene und schütterer werdende Haar aufplustern und pflegen, gibt es solche ,,Rezepturen“, die auch auf die Kopfhaut wirken. Und auch unter diesen sind die Unterschiede groß! Möchte man einen echten Effekt erzielen, sollten sie  Coffein oder andere Wachstumspase – verlängernde Stoffen beinhalten. Allerdings darf man dennoch keine Wunder erwarten und wichtig ist auch, diese Produkte wirklich regelmäßig zu verwenden, sonst bringen sie kaum etwas!

4. Die optimale Ernährung

Auch hier fragt man sich, ob nicht die normale Ernährung ausreicht! Natürlich erreicht Ihr nicht mehr, wenn der Körper schon optimal versorgt ist. Ein Kuchen wird auch nicht besser, nur weil man mehr Mehl hinzufügt! Allerdings hat sich gezeigt, dass man auch  bei einer relativ gesunden Ernährung nicht die Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen erreicht, die von der ,,Deutschen Gesellschaft für Ernährung “ als optimal angesehen werden.

Andererseits können viele Vitaminpräparate von ihrer Zusammensetzung her nicht richtig aufgenommen werden oder sind ungünstig dosiert.

Typische ,, Haut-Haare-Nägel-Vitamine und Nährstoffe“ wie fettlösliche Vitamine (EDeKA), die B-Vitamine inclusive Folsäure und Biotin, Vitamin C, Mineralstoffe wie Zink und Eisen, aber auch die essentiellen Aminosäuren (Eiweißstoffe) sind wichtig, damit die Haar-Pracht wachsen kann. Dazu benötigen sie auch  gesunde Fette wie Omega 3-Fettsäuren und auch Kieselsäure und andere Stoffe stehen im Ruf, gut für die Haare zu sein.

Ob man aber Tabletten oder seit neuestem auch spezielle Drinks für schöne Haare wirklich benötigt, weiß ich nicht genau. Ich denke aber, dass zumindest eine ,,Kur“ mit diesen Stoffen von Zeit zu Zeit nicht schaden kann!

Achtet aber auf alle Fälle auf eine ausgewogenen Ernährung (nicht nur wegen dem Haarwachstum) . Damit meine ich nicht nur, vermehrt Obst und Gemüse, sowie Eier in den Einkaufswagen zu legen, was auch supi ist, sondern auch, einmal zu schauen, was Ihr so eßt und wieviel des Tagesbedarfs Ihr damit tatsächlich deckt. Ich habe das bei mir getan und war erstaunt, dass ich tatsächlich , vor allem an Eiweiß, fast schon ,,krass“ unterversorgt war!

5. Check-Up beim Arzt

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Diesen sollte man sowieso von Zeit zu Zeit durchführen lassen. Für die Haare ist er in sofern wichtig, als dass sich auch Schilddrüsenkrankheiten, Hormonstörungen, Eisen oder Zinkmängel  negativ auf das Wachstum auswirken können!

6. Eventuell Hormonsubstitution

Der natürliche Hormonmangel, der meist um die 50 Jahre bei der Frau  deutlich spürbar  wird, führt dazu, dass sich der gesamte Stoffwechsel verlangsamt und nicht nur die weiblichen Hormone absinken. Es kommt zu einem neuen ,,Steady State“, das der Körper erst finden muss. In dieser Phase kann es sogar zu Haarausfall kommen, der sich meist nach ein paar Jahren wieder etwas bessert, allerdings wachsen die Haare dann langsamer wachsen und werden dünner. Da man in den letzten Jahren herausgefunden hat, wie man eine optimale , natürliche Hormonsubstitution durchführt, lassen sich immer mehr Frauen dieses Plus ans Lebensqualität nicht entgehen. Damit verbunden ist dann meist auch wieder ein besserer Haarwachstum.

7. Haarefärben

Keine Zweifel, jegliches Haarefärben ist strapaziös für die Haare und erhöht das Risiko, dass diese vorzeitig abbrechen. Auf der anderen Seite ist das Haarefärben gerade, wenn die ersten ,,Grauen“ nicht mehr zu übersehen sind, für viele Mädels ein ,,dringendes Bedürfnis“. Natürlich ist nun die Frage, wie sich häufiges Blondieren und Färben auf das Haarwachstum und die Haarqualität auswirkt. Es gibt allerdings auch Techniken, um die Kopfhaut zu schonen, oder aber nur Strähnchen zu färben oder aber ,,nur“ ein Blond-Spray zu benutzen …. Ein ,,schöner“ Nebeneffekt des Blondierens ist für viele auch, dass die Haare dadurch am Ansatz etwas fülliger wirken.. Auf alle Fälle lohnt es sich auch hier, nach Kompromissen zu suchen und dann wirklich akribischen Haarschutz gegen weitere Strapazen zu betreiben!

 

SoSo, jetzt suche ich Euch noch ein paar Haarimpressionen und dann bin ich auch schon am Ende angelangt!

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Wie steht Ihr zu kurzen/langen Haaren?

Nun wünsche ich Euch eine wunderschöne Restwoche, bis bald

Eure Nessy

 

 

 

 

Gynäkologie: Wie lange ist eine Frau fruchtbar? Wie lässt sich die Fruchtbarkeit abschätzen? Moderne protektive Methoden für den bewußten späten Kinderwunsch

Hallo Ihr Lieben!

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Auch wenn ich es jeder einzelnen meiner Patientinnen von Herzen gönnen würde und ich auch oft nicht so ganz verstehe, wieso die Natur es ,,wieder ´mal “ so kompliziert machen mußte!

Leider ist ein Baby kein Päckchen, das man dann bestellt, wann  es einem gerade in den Kram passt und es dann, nachdem man sich ein einziges Mal so richtig schön am Karibik-Strand vergnügt hat, exakt  9 Monate nach diesem ,,epochalen Ereignis“ und einer Bilderbuch-Schwangerschaft,  nach einer Orgasmus-gleichen, natürlich schmerzfreien, einmalig schönen Geburt, als ein herzallerliebstes Etwas mit  rosigen Bäckchen und nachts durchschlafend, in unseren Arm gelegt  bekommen! Nein, sorry so läuft das ganz und gar nicht! Den Preis für dieses ,,Wunder“ hat das Leben deutlich höher angesetzt!

Auch wenn es tatsächlich solche Fälle gibt – zumindest vom Hörensagen! So soll eine Kollegin tatsächlich einmal so eine Patientin gehabt haben, die nicht das klitzekleinste Problemchen bei ihrer Schwangerschaft hatte – vom schwanger werden bis hin zu einer schnellen, schmerzlosen Geburt – allerdings war das die heimliche Sensation auf der ,,Medizinischen  Woche“ in Baden Baden vor drei Jahren gewesen!

Ihr seht, hier und da zumindest ein wenig Diskomfort sind leider Realität! Grund genug, sich gut zu informieren, dass man Probleme zumindest da abwenden kann, wo sie abzuwenden sind!baby

Dazu gehört, sich bewußt zu machen, dass die Chance, ein schrumpeliges, schreiendes, herzallerliebstes Bündel nach Stunden oder Tagen ,,schwerer Arbeit“, in den Armen zu halten,  ab 35 rapide sinken!

Denn statistisch gesehen, liegt die Wahrscheinlichkeit , in einem Zyklus schwanger zu werden, bei einer 25-30 jährigen Frau bei 23% und sinkt bei einer 35-jährigen bereits auf 16% ab, während sie eine 40 jährige Frau nur noch bei 5% liegt! Das bedeutet, dass es zum Beispiel nur einer von 6 Frauen in Alter von 35 Jahren gelingt, in einem Zyklus schwanger zu werden. Hat eine Frau im Alter von 35 Jahren hingegen schon ein Jahr vergeblich versucht, schwanger zu werden, gelingt ihr das dann nur noch in 6% der Fälle pro Zyklus!

Deshalb sollte man sich im Klaren sein – und (fast) alle Mütter werden mir da beipflichten – das eine ,,normale Schwangerschaft“ heutzutage in der Realität oft bedeutet, dass bereits das Schwanger – werden etliche Versuche, Tage zählen  und viele ,,Mühen“ des ,,unromantischen Sex“ gekostet hat!

Nicht zu sprechen von der  Schwangerschaft selbst,  die man in er ersten Zeit oft über der Kloschüssel verbringt, dann aber auch stolz und tapfer seine ,,strampelnde Mutterkugel“ mit dicken Knöcheln durch die Gegend schleppt, bevor man nach etwa drei ,,Fehlalarmen“  die Geburt ,,außerhalb der geplanten Badewanne“ an den Rand des Möglichen bringt …

Bei Euch war´s dann doch nicht ganz so schlimm? Super, das freut mich wirklich für Euch, dann seit Ihr eindeutig über dem Durchschnitt! Oder aber, und das ist wahrscheinlicher, hat Euch der Oxytocin-Schub der Geburt alles vergessen und durch die rosarote Brille sehen lassen! Denn das hat die Natur dann doch wieder gnädig eingerichtet …

Aber genug der Polemik!  Natürlich gibt es in der Schwangerschaft auch viele wunderbare Momente und wenn das Baby da ist, ist das wirklich für viele der schönste Moment im Leben! Ganz zu schweigen von dem ,,Wunder des Lebens“ das sich für einen selbst immer ,,besonders“ anfühlt! Und es gibt kaum eine Mutter, die es jemals bereut hat, dieses kleine süße Bündel in die Welt gesetzt zu haben, das es so selbstverständlich schafft, einen völlig selbstlos auf Trab zu halten und sich dabei oft so glücklich zu fühlen!

Immer später bekommt eine Frau heute ihr erstes Kind! Die Presse macht es uns vor – auch mit weit über 40 ist es scheinbar noch problemlos möglich!

Leider sieht aber die Realität anders aus. Nicht selten sind diese ,,späten“ Kinder aufgrund einer Eizellspende geboren und  das täglich Brot der Gynäkologen ist die Behandlung bei unerfülltem Kinderwunsch. Deshalb wird ,,uns“ Frauenärzten empfohlen, die Frau um das 30. Lebensjahr, wenn sie noch keine Kinder hat, darauf aufmerksam zu machen, dass eine Schwangerschaft zu einem späteren Zeitpunkt eventuell problematisch werden könnte.

Um diese abzuschätzen, besteht die Möglichkeit der Prüfung der sogenannten  ,,ovariellen Reserve“ , die Aussage über den Stand der Fruchtbarkeit gibt. Je nach Ergebnis hat die Frau dann die Möglichkeit, ihren Lebensentwurf daran anzupassen.

 

Was im Körper passiert, wenn er unfruchtbar wird

Dem zugrunde liegt, dass die Zahl der Eizellen begrenzt ist und die Frau  jeden Monat ca. 1000 Follikel verliert. Aber nicht nur die Quantität, auch die Qualität sinkt mit dem Alter.

Auch gibt es eine große Schwankungsbreite des Verlustes der Fruchtbarkeit, die in Einzelfällen schon ab dem 23. Lebensjahr beginnt. Mit 51 Jahren sind dann nahezu alle Frauen unfruchtbar und nicht mehr in der Lage, spontan ein Kind zu gebären. Meist ist die Frau bereits ca. 10 Jahre vor Ausbleiben der Regel nahezu infertil. Natürlich bestätigen Ausnahmen  die Regel, allerdings war die älteste Frau, die mein Mann oder  ich in 20 Jahren ,,spontan schwanger“ erlebt haben, 48 Jahre alt und selbst das ist extrem selten!booties-2047596__340

Bereits ab dem Alter von 35 Jahren beginnt bei vielen Frauen das Progesteron signifikant abzunehmen. Das Follikel kann in der zweiten Hälfte nicht mehr richtig heranreifen und das Endometrium fängt bereits früher an, abzubluten, was sich in Schmier- und Zwischenblutungen zeigen kann (verkürzter Zyklus). Das sind oft erste Indizien, aber auch das sogenannte ,,Prämenstruelle Syndrom“ mit Kopfschmerzen, Brustspannen und Gereiztheit können die ersten Anzeichen eines Hormonmangels sein.

Etwas später nimmt auch das Östrogen ´ ab. Normalerweise steigt es in der ersten Zyklushälfte an und löst dann indirekt den Eisprung aus. Wird das Ei nun befruchtet, steigt es weiter an! Ansonsten fällt es wieder langsam ab. Besonders Frauen in den Wechseljahren kennen die Auswirkungen des Östrogenmangels wie Hitzewallungen,  Müdigkeit und auch Gereiztheit.  Zyklusunregelmäßigkeiten (verlängerter Zyklus) sind ein Hinweis auf  einen Mangel.So bedeutet ein verlängerter Zyklus, dass der Eisprung verspätet oder nicht mehr stattfindet.

 

Wodurch kommt es zu einem früher Verlust der Fertilität?

Dies kann durch folgende klinische Risiko-Faktoren bedingt sein:

  • Endometriose (Versprengung von Gebärmutterschleimhaut)
  • Polycystisches Ovar-Syndrom
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • Magersucht
  • extremer Leistungssport.
  • operative Eingriffe an den Geschlechtsorganen, insbesondere der Eierstöcke/Eileiter
  • Chemotherapie bei malignen Erkrankungen  (,,Krebs“)
  • wiederholte Entzündungen der Eierstöcke
  • Rauchen (im Durchschnitt 4 Jahre früher Menopause)
  • Übergewicht
  • Pillen-Einnahme? (AMH-Wert sinkt)
  • Familiäre Disposition?

Achtung: Nur rund 50 % der Frauen mit dem Risiko  einer eingeschränkten ovariellen Reserve weisen auch klinische Risikofaktoren auf!

 

 

Bestimmung der Fruchtbarkeit

adult-18604_960_720Zur Beurteilung der Fruchtbarkeit spielt natürlich in erster Linie das Alter eine zentrale Rolle, wenn auch die Chancen auf eine späte Schwangerschaft  in letzter Zeit gewachsen sind. Dies liegt aber nicht nur daran, dass die Frau heutzutage biologisch oft jünger ist, sondern auch an den modernen medizinischen Möglichkeiten, angefangen von einer leichten hormonellen Unterstützung bis hin  zur Eizellspende oder gar Leihmutterschaft, die auch jenseits der 40 vielen Frauen dazu verhelfen, sich auch noch in späten Jahren den Traum vom Mutterglück erfüllen zu können!

Dennoch gilt leider, dass je älter eine Frau ist, umso schlechter die Qualität íhrer Eizellen ist und umso häufiger auch chromosomale Defekte und Fehlgeburten sind (25-29 Jahre: spontane Abortrate 11,9%, 40-44 Jahre 51%).

Natürlich wird der Gynäkologe die Patientin zunächst genau befragen (Anamnese), ob es Hinweise für Risikofaktoren einer frühen Menopause gibt (siehe oben). Dann folgt  eine körperliche Untersuchung mit Ultraschall sowie eine Laboruntersuchung mit einer  Überprüfung der allgemeinen Parameter wie z.B. kleines Blutbild und Elektrolyte,   aber auch der Hormonwerte wie z.B. Schilddrüsenwerte, denn auch eine Unterfunktion oder Überfunktion können sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken! Last not least bedarf es einer genauen Untersuchung der weiblichen Geschlechtshormone (z.B. LH, FSH, Östradiol, Progesteron, Testosteron, DHEA,… . ) In letzter Zeit hat man einige spezifische Laborparameter entdeckt, auf die ich im folgenden  genauer eingehen.

Spezifische Laborparameter in der Fruchtbarkeitsdiagnostik:

Das Anti-Müller-Hormon (AMH) spielt für den Zellwachtum eine wichtige Rolle und es verhindert die Rekrutierung ,,nicht dominanter Follikel“.  Es korreliert mit der sinkenden Anzahl nicht wachsender Follikel wird von den kleinen Follikeln bis 8 cm Größe gebildet, die den FSH-unabhängigen Eizellpool darstellen und sind ein Maß für die verbleibende Eizellreserve und kann unabhängig vom Zyklustag gemessen werden.  Ab dem Zeitpunkt des 25. Lebensjahres fällt er kontinuierlich ab. Je nach Testverfahren sprechen Werte unter 1 ng/ml, 0,7 ng/ml oder 00,55 ng/ml für eine eingeschränkte Reserve. Diese unterschiedlichen Referenzwerte sind zugleich die Crux dieses Verfahrens, deshalb ist bereits ein Test auf dem Markt, der eine Abschätzung der fertilen Phase mittlels Perzentilenkurven trifft (Ivory).

Das Follikel stimulierendes Hormon (FSH) ist ein Maß für die zyklusabhängige Reserve des Eierstockes und wird am zweiten bis fünften Zyklustag gemessen.Ein Anstieg des Wertes bedeutet dabei eine Abnahme der Fertilität und beginnt bereits etwa 10 Jahre vor dem Einsetzten der Menopause. Das Problem dabei sind stark schwankende Werte, die die Interpretation problematisch machen.

Das Antraler Follicle Count (AFC): Bei der Bestimmung diesen Wertes wird die Anzahl der 2-10 mm großen vorhandenen Eizellen  in den Eierstöcken  zwischen dem zweiten und fünften Menstruationstag mittels Ultraschall gemessen, allerdings ist das Ergebnis stark vom Untersucher und vom Gerät abhängig! Ab 12 Follikel wird die Diagnose Polycystisches Ovar (PCO) gestellt, allerdings wird die  Anhebung des Wertes auf 19 diskutiert. Allerdings ist diese Methode für Routinescreening noch nicht einheitlich genug geregelt.

Welche Möglichkeiten gibt es nun, wenn die Werte suboptimal sind, man aber erst später ein Kind möchte?

cot-1991826_960_720Natürlich hält die Wissenschaft hier mittlerweile Möglichkeiten bereit, die allerdings, zumindest heut noch, in Deutschland meist Krebs-Patientinnen vorenthalten bleiben!

Deshalb lautet meine eindeutige Empfehlung in diesem Fall der sich ankündigten eingeschränkten Fertilität, über eine Änderung seiner Lebensplanung nachzudenken! , Ansonsten trägt man das Risiko, auf seinen Kinderwunsch verzichten zu müssen!

Schon aufgrund dieses Konfliktes wird übrigens auch die Testung der ovariellen Reserve von manchen meiner Kollegen kontrovers diskutiert! Denn es kann sein, dass eine Frau aufgrund dieser,,hypothetischen Vorhersage“ ihre Lebensplanung ändert und dadurch in einen Konflikt gebracht wird, den man einfach durch Nicht-Testung hätte vermeiden können! Ein interessantes Thema, zu dem Ihr mir gerne eure Meinung schreiben könnt!

Aber reden wir nicht um den heißenBrei herum, sondern legen wir unser Augenmerk auf die

Protektiven Möglichkeiten bei ,,bewußtem“ späteren Kinderwunsch

 

Allen voran steht natürlich die aus der Yellow Press bekannten

  • Kryokonservierung von unbefruchteten oder imprägnierten Eizellen oder die
  • Kryokonservierung von Embryonen nach hormoneller Stimulation.

Im Falle einer Krebserkrankung kann man mittlerweile übrigens auch

  • Ovargewebe entnehmen, kryokonservieren und rück-transplantieren, während die
  • In-vitro-Reifung von Eizellen aus entnommenen und kryokonserviertem Ovargewebe, genau wie die
  • Uterustransplantation noch in den experimentellen Kinderschuhen steckt. Die
  • Eizellspende ist wie die
  • Leihmutterschaft in Deutschland aufgrund des Embryonenschutzgesetzes nicht möglich

Natürlich sind diese Methoden weder einfach noch billig noch mit hohen Erfolgsquoten versehen, können aber in Einzelfällen den Wunschtraum des eigenen Kindes doch noch erfüllen!

So, ich hoffe, für heute habe ich Euren Informationshunger gestillt! Demnächst folgt  in dieser Reihe eine umfassende Info über Fertilitätsbehandlungen, in denen ich aktuelle Methoden vorstelle, wenn es mit dem Wunschkind nicht auf Anhieb klappen sollte!

Allerdings bringe ich vorher noch Tipps für den Wunschtraum von langen Haaren …

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Alles Liebe bis bald, Eure Nessy

 

Weiterführende Literatur:

  • Just, Alexander: Weibliche Fertilität und Alter: Update zur Beurteilung der Eierstocksreserve, Gynäkologie +Geburtshilfe Nr. 5, S.24-26 10/2017
  • Goeckenjan, Maren, Glass, Katrin u.a.: Kinderwunsch bei Krebspatientinnen: Fertilitätsprotektion vor onkologischer Therapie, Gyn. + Geb. Nr.5 S.28-32 10/2017
  • Thomas Weiss: Ökonomische Bestimmungsgrößen der Fertilität in westlichen Industrieländern (= Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung. Sonderheft 5). Wiesbaden 1986, ISSN 0178-918X.
  • Ulla Rahn-Huber: Kursbuch Wechseljahre. 4. Auflage, Südwest-Verlag, München 2005, ISBN 3-517-06399-1.
  • Gerhard Thews, Peter Vaupel: Vegetative Physiologie. 5. Auflage, Springer, Heidelberg 2005, ISBN 3-540-24070-5.
  • Rainer Wehrhahn; Verena Sandner Le Gall: Bevölkerungsgeographie. Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG), Darmstadt 2011, ISBN 978-3-534-15628-3, S. 26–36.