Gesundheit: Die 16 wichtigsten Fragen zum Thema Fructoseintoleranz / Fructosemalabsorbtion mit vielen hilfreichen Tipps

Hallo Ihr Lieben!

 

heute komme ich wieder einmal zu einem doch recht brisanten Erkrankung des Magen-Darm-Traktes, deren Ausmaß selbst mir als Ärztin lange so nicht klar war.

Dabei geht es um die Fructoseunverträglichkeit.  Denn tatsächlich leidet etwa jeder Dritte unter Störungen des Magen-Darmtraktes,  die die Verdauung von Fructose erschweren.

Allerdings darf man sich auch nicht täuschen. Häufig treten nämlich Kreuzunverträglichkeiten auf, da ja z.B. die Lactase zur Laktose-Verwertung im Alter schon physiologischerweise abnimmt… Hat der Betroffene z.B. schon eine massiv gestörte Darmflora bei einer Fructoseintoleranz, macht der Genuß lactosereicher Produkte plötzlich zusätzlich Verdauungsprobleme. Das Gleiche kann auch mit Gluten passieren. Ist die Darmfunktion gestört, ist natürlich ein Leaky Gut Syndrom nicht selten (siehe hier: NEUE ERKENNTNISSE ÜBER DIE DARMFUNKTION – DAS LEAKY GUT SYNDROM : WENN DER DARM SEINE SCHRANKEN ÖFFNET …) ! Ihr seht, oft greifen diese ,,Verdauungsstörungen“ ineinander!

Ich habe bei meinen Patienten  bemerkt, wenn man den ,,Druck herausnimmt“, den arme Mensch etwas zur Ruhe kommen läßt  und er sich für seinen Körper angenehm zu ernähren lernt, Defizite ausgeglichen werden und sich wieder eine gesunde Darmflora entwickeln kann, sich Zeit für den Stuhlgang genommen wird und keine Hektik damit verbunden wird, dazu täglich eine Portion Bewegung an sauerstoffreicher Luft und genügend Schlaf genossen wird, sich mit liebevolle Menschen umgeben wird und die, die einem nicht so gut tun, gemieden werden, dann, ja dann ist man einem gesunden Darm schon ein ganzes Stück näher…

Das mag für manche etwas ummedizinisch und befremdlich klingen, aber gerade das, was von manchen Ärzten oft eben nicht ernsthaft artikuliert wird, ist doch  – nicht nur für die Fructosetoleranz – elementar wichtig!

Also wenden wir uns nun wieder Fakten zu, die man schließlich auch wissen muß …

1. Was ist überhaupt Fructose?

Fructose ist ein Einfachzucker und Grundbaustein vieler Mehrfachzucker. Neben Traubenzucker ist er einer der Hauptbestandteile von Honig.

Oft wird Isoglucose verwendet, der aus dem Abbau von Maisstärke hergestellt wird, ( hauptsächlich als Glukose-Fructose-Sirup HFCS – ,,High fructose corn Sirup“) z.B. in Getränken und Obstkonserven. Er entsteht zu ca. 51 % Glucose i. Trockensubstanz (TS) und 42 % Fructose i. TS..

Der Invertzucker ist ein durch Hydrolyse (Inversion) von Saccharose entstandenes Gemisch, das halb aus Traubenzucker (Glucose), halb aus Fruchtzucker (Fructose) besteht.

Übrigens erhöht Fruchtzucker (Fructose)  den Blutzuckerspiegel nicht.

Worum es bei der Unverträglichkeit genau geht, möchte ich Euch im Folgenden vorstellen. Fangen wir  bei der relativ seltenen angeborenen Form (Prävalenz 1:20.000 – 30.000  – ca.  4000 Menschen in Deutschland sind betroffen) an.

2. Was passiert bei der angeborene (hereditären) Fructosetoleranz?

Bei dem Krankheitsbild, dass erstmals 1956 von den beiden amerikanischen Ärzten Chambers und Pratt am Fall einer 24-jährigen Patientin beschriebe wurde, ist ein Gen, das sogenannte ALDOB-Gen, mutiert, wodurch das Enzym Aldolase B, das eigentlich Fructose abbaut, fehlt.

Als Folge  sammeln sich Fruchtzuckermoleküle  in der Leber an, wodurch wiederum Leberzellen zerstört werden.  Es kommt zu Leberschäden  und  die Leberwerte erhöhen sich oft dramatisch.

 

3. Welche Folgen hat die angeborene Fructoseunverträglichkeit beim Neugeborenen?

Meist zeigen sich bereits schwere Symptome beim Säugling, sobald dieser andere Milch wie Muttermilch (die keine Fructose enthält) bekommt.

  • Unterzucker
  • Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Krämpfe, Durchfall
  • Zittern, Blässe, Schwitzen
  • Apathie
  • Krampfanfälle
  • Leber- und Nierenschäden (im schlimmsten Fall: Organversagen)

4. Wie wird die Fructoseintoleranz vererbt? Kann sie auch auftreten, wenn beide Eltern offensichtlich nicht daran erkrankt sind?

Ja, denn sie wird autosomal-rezessiv vererbt. Das heißt, wenn beide Eltern die Anlage in sich tragen, ohne selbst erkrankt zu sein, ist die Wahrscheinlichkeit 1:4, dass ein Kind beide Genmutationen in sich vereint  und damit dann auch erkrankt. Natürlich besteht unabhängig davon auch die Möglichkeit, an der nicht-vererbbaren Form zu erkranken!

5. Wie unterscheiden sich die nicht vererbbaren Formen Fructosemalabsorption und  Intestinale Fructoseintoleranz?

30 Prozent der westlichen Bevölkerung leiden unter einer eingeschränkten Fructose – Resorptionsfähigkeit.

Kräuter machen Speisen meist bekömmlich…

Aber nur bei 10 Prozent der Bevölkerung treten Fructoseintoleranz – Symptome auf. Bei den übrigen 20 Prozent gelangt ebenfalls ein beträchtlicher Teil der Fructose in den Dickdarm und wird dort fermentativ verarbeitet – jedoch OHNE unangenehme Symptome zu verursachen. Man spricht in diesen Fällen von einer Fructose-Malabsorption

6. Was geschieht bei der nicht angeborenen Fructoseunverträglichkeit? 

Bei dieser nicht vererbbaren Form kann durch eine Störung des Transporters GLUT-5 nicht aller Fruchtzucker (=Fructose) vom Dünndarm aufgenommen werden.

Fruchtzucker wird normalerweise schon dort über die Transporter-Eiweiße ins Blut abgegeben.  Nun landet je nach Ausprägung der Unverträglichkeit weniger oder mehr Fruchtzucker in den tieferen Abschnitten des Darmes und wird dort von Bakterien abgebaut.

Dabei entstehen Wasserstoff, Kohlendioxid und kurzkettige Fettsäuren.

Vermehren  sich die Bakterien im Dickdarm nun durch den Zucker, wachsen sie mit der Zeit der Süße sogar entgegen. Sie breiten sich über die sogenannte Bauhin´sehe  Klappe, die die beiden Darmteile trennt, bis in den Dünndarm hinein aus. Die Klappe wird undicht. Weil Dickdarminhalt so zurück in den Dünndarm gelangen kann, wird die Schleimhaut dort gereizt, was ebenfalls für Bauchbeschwerden sorgt.

Aber auch im Dickdarm sorgt die dort vermehrt auftretende Fructose durch ihre wasserbindenden Eigenschaften zu Problemen. Denn dort wird das Wasser nicht wie üblich im Dickdarm aus dem verdauten Nahrungsbrei entfernt, sondern bleibt im Stuhl, was zu einer wässrigen Konsistenz  führt. In einem Drittel der Fälle kommt es zu Symptomen.

Allerdings  handelt sich nicht um eine Allergie, wie oftmals angenommen!

Auch fehlerhafte Fermentationsprozesse, die wiederum auf eine fehlerhafte Zusammensetzung der Darmflora zurück zuführen sind, tragen zu den Mißempfíndungen bei.

7. Welches sind die Symptome und Folgen  bei intestinaler Fructoseintoleranz?

  • Blähungen
  • Krämpfe und Schmerzen im Bauchbereich
  • Übelkeit
  • Weicher Stuhl bzw. Durchfall mit Schleimbeimengungen (kein Blut!), plötzlich eintretender Stuhlgang..
  • Deutlich vernehmbare Darmgeräusche
  • Seltener: Kopfschmerzen, Sodbrennen sowie depressive Verstimmungen
  • Folsäuremangel und
  • Zinkmangel (durch gestörte Aufnahme)
  • Erhöhte Infektanfälligkeit (durch Zinkmangel)

 8. Wie diagnostiziert man eine Fructoseunverträglichkeit?

Anamnese:

  • Nach welchen Speisen treten die Probleme bevorzugt auf?

Éin Ernährungstagebuch kann dabei  hilfreich sein! Eine Vor­la­ge kön­nt Ihr hier her­un­ter­la­den: Er­näh­rungs­ta­ge­buch leer. 

Alles, was man zu sich nimmt, sollte dann für mindestens zwei Wochen genau aufgeschrieben werden, natürlich auch, wie man sich ,,danach“ fühlt…

Oft findet man dadurch schon Hinweise und Differentialdiagnosen wie Gal­len­pro­ble­me, Bauch­spei­chel­drü­sen­schwä­che und andere Intoleranzen können ausgeschlossen werden. Dabei würden die Schmerzen nämlich bevorzugt nach fett­rei­chen und auch anderen Spei­sen auftreten und nicht nach Früch­ten, wie bei der Fructoseintoleranz. Eine Ausnahme bildet allerdings die Sorbit-Intoleranz, da in Früchten auch Sorbit enthalten ist.

Ein Augenmerk sollte auch auf die diffentialdiagnostische Möglichkeit von echten Allergien gelegt werden. Auch hier bewährt sich neben einer ausführlichen Befragung das Ernährungstagebuch und/oder bestimmte Auslaßversuche. Gegebenenfalls können hier auch spezifische Allergietests zum Einsatz kommen.

Körperliche Untersuchung:

Bei der körperlichen Untersuchung tut es den Betroffenen oft weh, wenn man rechts auf den Unterbauch drückt, dort wo der Dünndarm in den Dickdarm übergeht (Bauwünsche Klappe). Die Darmgeräusche sind oft verstärkt und manchmal ist der ,,Blähbauch“ regelrecht spürbar.

Laboruntersuchungen:

Durchführung eines Stuhltestes, um Gallen- und Bauchspeicheldrüsenprobleme ausschliessen.

Durchführung verschiedener Tests, um folgende  Intoleranzen auszuschliessen:

  • Lac­to­se-In­to­le­ranz (Lactase fehlt): Laktose (häufig in Tabletten) ist ein Zweifachzucker, der aus Glucose und Galactose besteht und von vielen Menschen, besonders Nichteuropäern, nach dem Säuglingsalter genetisch bedingt nicht mehr verdaut wird. Dies führt dann oft zu Durch­fäl­len, Blä­hun­gen und Bauch­krämp­fen. Diagnose: durch den Was­ser­stoff-Atem­test.
  •  Hist­amin-In­to­le­ranz (Diaminoxidase fehlt): Fließschnup­fen, Kopf­schmer­zen, Juck­reiz, Herz­klop­fen und Atem­not, wei­chem Stuhl und Blä­hun­gen treten meist nach dem Ge­nuss von Wein, Sekt, Bier, rei­fem Käse, Sau­er­kraut, Roh­wurst, Scho­ko­la­de und To­ma­ten­pro­duk­ten, be­stimm­te Früch­te (Erd­bee­ren, Ana­nas, Zi­trus­früch­te und Kiwi) auf . Diagnose: durch einen Blut­test. 
  • Glu­ten-In­to­le­ranz: Dabei wird das Ge­trei­de­pro­te­in Glu­ten nicht vertragen (Durch­fall, Blä­hun­gen, Völ­le­ge­fühl,  Er­bre­chen und Ap­pe­tit­lo­sig­keit). Diagnose: über Stuhl- und Blut­tests oder Dünn­darm­spie­ge­lung mit Ge­we­be­ent­nah­men.
  •  Sor­bit-In­to­le­ranz: Sorbit findet sich in zu­cker­frei­en Kau­gum­mis, vie­len Light-Pro­duk­ten, Lutsch­pas­til­len, Zahn­creme, Früch­ten (Bir­nen, Pfir­si­chen, Apri­ko­sen, Äp­feln, Pflau­men,Tro­cken­früch­ten). Normal ist, dass es bei übermäßigem Verzehr zu Blä­hun­gen und Durch­fall führt. Sor­bit-In­to­le­ran­te re­agie­ren jedoch be­reits bei sehr klei­nen Men­gen mit Sym­pto­men. Diagnose: durch den Was­ser­stoff-Atem­test.

    Kartoffelrösti ist meist gut verträglich…

Al­ler­dings tre­ten die Sym­pto­me son­dern oft auch zeit­ver­setzt, also bei­spiels­wei­se erst ei­ni­ge Stun­den spä­ter oder auch erst am nächs­ten Tag auf.

Es kann zudem sein, dass meh­re­re In­to­le­ran­zen gleich­zei­tig vor­lie­gen – was heut­zu­ta­ge immer häu­fi­ger der Fall ist.

Durchführung des Atemtests

Dabei wird die Was­ser­stoff­men­ge im Atem ge­mes­sen. Dieser ent­steht im Dick­darm bei der Ver­stoff­wechs­lung der Fruc­to­se durch die Dick­darm­bak­te­ri­en. Der Was­ser­stoff geht entweder als Blä­hun­gen ab oder wird von der  Darm­schleim­haut ab­sor­biert, ge­langt in die Lunge und wird dann ab­ge­at­met.

  • Der Pa­ti­ent trinkt eine Frucht­zu­cker-Lö­sung auf nüch­ter­nen Magen.
  • Zwei Stun­den lang wird im Ab­stand von 30 Mi­nu­ten der Was­ser­stoff­ge­halt des Atems ge­mes­sen.
  • Die ge­mes­se­nen Werte wer­den mit dem Aus­gangs­wert ver­gli­chen, der vor Ein­nah­me der Fruc­to­se-Lö­sung fest­ge­stellt wurde.
  • Be­fin­den sich die Was­ser­stoff­wer­te zwi­schen 10 und 20 ppm oder dar­über, dann ist eine FI wahr­schein­lich.
  • Werte von unter 10 ppm wei­sen nor­ma­ler­wei­se auf eine ge­sun­de Fruc­to­se-Ver­stoff­wechs­lung hin.

Einschränkte Untersuchungsfähigkeit, d.h. KEIN Nachweis von Wasserstoff, obwohl eine Fructoseunverträglichkeit vorliegt, wenn

in den letz­ten vier Wo­chen eine Darm­spie­ge­lung  oder Colon-Hydro-The­ra­pie gemacht wurden oder An­ti­bio­ti­ka ein­ge­nom­men wur­den. Denn dadurch könn­ten die Was­ser­stoff pro­du­zie­ren­den Darm­bak­te­ri­en   ge­tö­tet wor­den sein, so dass sich in der Atem­luft kein Was­ser­stoff nach­wei­sen lässt.

Der Test ist auch bei Laktose-Intoleranz positiv!

Messung der Tryptophan-Kon­zen­tra­ti­on im Blut

Liegt eine Fruc­to­se-In­to­le­ranz vor, dann wird auch die Ami­no­säu­re Tryp­to­phan, indem sie sich mit der Fruc­to­se zu Kom­ple­xen verbindet, nicht  aus dem Darm re­sor­biert. Tryp­to­phan ist je­doch ein sehr wich­ti­ger Nähr­stoff und wird für die Bil­dung von Se­ro­to­nin (Glücks­hor­mo­n) gebraucht, deshalb kommt es bei  Fruc­to­se-in­to­le­ran­ten Men­schen.

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9. Welches sind die langfristige Folgen der Fructoseunverträglichkeit?

  • Schäden an der Darmschleimhaut.

In der Darmschleimhaut befinden sich  auch Zellen, die das für den Milchzuckerabbau nötige Enzym Lactase bilden sowie Zellen, die das für den Histaminabbau nötige Enzym Diaminoxidase produzieren. Bei Schäden der Darmschleimhaut werden automatisch auch diese beiden Zellarten beschädigt, so dass eine Lactose- und/oder eine Histamin-Intoleranz entstehen können.

  • Darmbakterien aus dem Dickdarm wandern in den Dünndarm

Dies bei einem gesunden Menschen durch die Bauhin´sch Klappe normalerweise nicht möglich. Bei der FI finden jedoch die  blähenden Fermentationsprozesse nach Fructose-Verzehr, die normalerweise im Dickdarm erfolgen, bereits im Dünndarm statt.

So eine Dysbiose wird auch als Dünndarmfehlbesiedlung (DDFB) bezeichnet. Sie kann auch ohne vorherigen Fructose-Verzehr zu Beschwerden führen, wenn sie eine Weile besteht. Außerdem kann sie sich auch unabhängig von einer FI entwickeln, auch dann fällt der Atemtest zum Nachweis der FI positiv aus.

  • Folsäuremangel

Dieser kann Depressionen, Konzentrationsstörungenund Reizbarkeit fördern.

  • Zinkmangel

verringert die Fruchtbarkeit, fördert Haarausfall und bedingt eine erhöhte Infektanfälligkeit.

10. Wie behandelt man Fructoseintoleranz?

1.  Enzym Xylose-Isomerase – Gabe

Vor den Mahlzeiten können 1-4 Tabletten eingenommen werden, die dann im Dünndarm Fructose in Glucose (Traubenzucker) umwandeln.

2. Diät:

Karenzphase

Nach der Diagnosestellung sollte für einen Zeitraum von 2-4 Wochen  komplett auf fructosehaltige Lebensmittel verzichtet werden. Dadurch kommt es relativ rasch zu einer Besserung der Beschwerden.  Parallel dazu sollte die Darmschleimhaut mit Hilfe von Probiotika aufgebaut werden.

Testungsphase

Nach der Karenzphase kommt es zum langsamen Erweitern des Speiseplans um fructosehaltige Lebensmittel (Ernährungstagebuch hilfreich). So wird die eigene Toleranzschwelle ermittelt, die eine dauerhafte Ernährungsumstellung maßgeblich bestimmen wird.

Meiden der Nahrungsmittel mit hohem Fructosegehalt (nicht zuviel Obst und nicht auf nüchternen Magen) und Sorbit (Zuckeraustauschstoff, E420; blockiert Fructose-Transporter GLUT-5 zusätzlich).

Traubenzucker unterstützt die Aufnahme von Fructose vom Darm in die Blutbahn. Allerdings wird dadurch der Blutzuckerspiegel angehoben..

11. Wie stellt man ein  optimalen Darm-Millieu her?

Die Umgebungsbedingungen  des Darmes bilden ein Ökosystem, das leicht aus dem Gleichgewicht gerät. Dabei spielen  der pH-Wert die aufgenommene Nahrung und  die Keimbesiedlung  eine zentrale Rolle.  Zur Behandlung der Fructoseunverträglichkeit muss man nun alles unternehmen, um wieder ein optimales Millieu herzustellen, damit Darmerkrankungen wie Schrankenstörungen, Resorptionsstörungen und Entzündungen nicht Tür und Tor geöffnet werden. Dabei gibt es mehrere Angriffspunkte:

  • Sarnierung der Darmflora

Dies kann am besten mit speziellen Probiotica aus der Apotheke.

 Laktobazillen für den Dünndarm und Bifidobakterien für den Dickdarm sind hilfreich. Dadurch können  auch Gasbildner wie Clostridien und Candida-Hefepilze zurückgedrängt werden, wobei eine starke Pilzpopulation eventuell auch durch Anti-Pilzmittel mitbehandelt werden muß. Auch alternative Methoden, wie z.B. Produkte aus Gra­nat­äp­feln können hilfreich sein. Eine „gute“ Darmbakterien-Besiedlung  kann auch mit Coli-Autovaccinen („Impfstoffen“) langfristig gestärkt werden. Das ist eine Therapie, die übrigens auch gut gegen wiederkehrende Harnwegsinfekte helfen soll. Eventuell kann zur Ausleitung von Giftstoffen/Leberentlastung auf eine naturheilkundliche Therapie mit Toxaprevent  zurückgegriffen werden.

Nicht so günstig sind bei Fructose-Intoleranz pro­bio­ti­sche Jo­ghurts, da diese eventuell  eine zusätzlichen Bildung  von Lac­to­se-In­to­le­ranz fördern können und außerdem oft nur nochge­rin­ge Men­gen an nütz­li­chen Bak­te­ri­en  in den Joghurts vor­han­den sind.

  • Unterstützung der Darmwände durch weitere ,,alternative“ Heilmethoden, deren Wirkung schulmedizinisch zwar noch nicht ausreichend belegt ist, die aber versucht werden können
Hierbei werden verwendet: 
Gers­ten­gras­saft­pul­ver ent­hält so­wohl ein be­son­de­res Pro­te­in als auch einen be­son­de­ren Bal­last­stoff, die beide der Darm­schleim­haut bei Zell­re­pa­ra­tu­ren und neuem Zel­lauf­bau hel­fen kön­nen.Die Mi­ne­ra­ler­de Ben­to­nit ab­sor­biert so­wohl die von den schäd­li­chen Darm­bak­te­ri­en pro­du­zier­ten To­xi­ne als auch über­schüs­si­ge Gase und nicht zu­letzt einen Teil der un­er­wünsch­ten Bak­te­ri­en selbst, so dass sie auf diese Weise die Hei­lung der Darm­schleim­haut för­dern kann.

  • Die Ernährung umstellen

Viele Weißmehlprodukte und tierische Eiweiße führen zu einer Über­säue­rung des Or­ga­nis­mus, wodurch es  zu einer Ver­schie­bung der pH-Werte im Ver­dau­ungs­sys­tem und nicht zu­letzt damit zur An­sied­lung einer über­mäs­si­gen An­zahl von Pilzen und Fäul­nis­bak­terien.

Pilze , die essbar sind , sind bei fructoseintoleranz meist gut verträglich

Nun müssen Le­bens­be­din­gun­gen für ,,gute“ Darm­bak­te­ri­en geschaffen werden, damit diese sich wie­der ver­stärkt an­sie­deln und ver­meh­ren.

  • Fehlende  Mikronährstoffdefizite ausgleichen (v.a. Fol­säu­re- und Zink­man­gel)

Fol­säu­re:  be­son­ders in grü­nem Blatt­ge­mü­se, in Kräu­tern und in Nüs­sen ent­hal­ten.

 Zink:  in Nüs­sen und Öl­saa­ten, in grü­nem Blatt­ge­mü­se, Avo­ca­dos, Buch­wei­zen, Hirse, Fisch und Hülsenfrüchte die ab der Testungsphase ge­ges­sen wer­den kön­nen).

12. Auf welche Nahrungsmittel sollte bei einer diagnostizierten Fructosetoleranz verzichtet werden?

In der Anfangsphase der Umgewöhnung

  • Da der Darm sowieso belastet ist, auf  ballaststoffreiche Produkte aus Vollkorn, stark Blähendes wie Kohl oder Hülsenfrüchte und auch auf  Rohkost verzichten.Dies gilt besonders für Kleie, welche eine starke Gasbildung verursachen kann,

Wegen ihres Fructosereichtums ungünstig sind:

  • Obst wie Äpfel, Tomaten, Birnen, Kirschen, Pflaumen, Quitten, Datteln, Melonen, Weintrauben, Rosinen, Trockenobst wie Feigen
  • Fruchtsäfte,
  • Gemüse wie Weiß- und Rotkohl, Zwiebeln, Auberginen, Lauch, Kohlrabi, Paprika, Linsen, Knoblauch,…
  • Alles Zuckerhaltige: Honig, Konfitüre, Kompott, Backwaren, Speiseeis, Limonade, Dessertwein und Likör, natürlich auch sämtliche Süßigkeiten wie Milchschokolade, Bonbons
  • Tomatenketchup
  • Weine
  • Sorbit  (neben Zuckerersatzstoff kommt es auch in Kernobstsorten, wie auch in Birnen, Pflaumen, Äpfel, Aprikosen und Pfirsiche. vor.

 

13. Welche Nahrungsmittel darf man überhaupt noch essen?

In erster Linie gilt es natürlich, herauszufinden, ob und wie man einzelne Nahrungsmittel verträgt. Das kann von Person zu Person unterschiedlich sein und auch bei einem selbst davon abhängig, wie gut die aktuelle Umgebungsbedingungen im Darm sind, d.h. man kann im Verlauf der Zeit manchmal auch wieder eine bessere Verträglichkeit mancher Nahrungsmittel entwickeln! Natürlich sollte man seinem Darm ,,die besten Bedingungen“ schaffen und Nahrungsmittel mit hohem Fructosegehalt so gut es geht, meiden!

  • Obstsorten, die gleich viel Fruc­to­se wie Glu­co­se oder sogar we­ni­ger Fruc­to­se als Glu­co­se ent­hal­ten, da durch Glucose die Aufnahme von Fructose vom Darm in die Blutbahn gefördert wird. Dazu ge­hö­ren z.B. Bananen, Zitronen und Mandarinen, Avo­ca­dos, Lit­chis und Pa­pa­yas.
  • Dabei Früch­te nicht auf lee­ren Magen essen (bessere Verträglichkeit wahrscheinlich durch den Glucoseanteil). Esgibt deshalb auch einen kleinen Trick, indem
  • über fruc­to­se­rei­che Le­bens­mit­tel Trau­ben­zu­cker (reine Glu­co­se) im Ver­hält­nis 1 : 1 gestreut wird, wobei die Beschwerden tatsächlich bei manchen Patienten weniger werden. Allerdings kann Trau­ben­zu­cker die Bauch­spei­chel­drü­se über­las­ten und den Blut­zu­cker­spie­gel aus dem Gleich­ge­wicht brin­gen und lang­fris­tig zu einer Stö­rung der Darm­flo­ra füh­ren!
  • Als Zucker können eingesetzt werden: Ge­wöhn­li­cher Haus­halts­zu­cker (Sac­cha­ro­se) wird in man­chen Fäl­len und in ge­wis­sen Dosen ver­tra­gen Ver­träg­lich sind fer­ner Trau­ben­zu­cker und oft auch Milch­zu­cker (so­fern keine gleich­zei­ti­ge Lac­to­s­ein­to­le­ranz vor­liegt).
  • Als Zuckerersatz-Produkte können eingesetzt werden: Stevia­pro­duk­te aller Art. Auch Ery­thrit wird meist ver­tra­gen – ein Zu­ckeral­ko­hol, der im Kör­per nicht ver­stoff­wech­selt wird. Von allen Si­ru­par­ten kann auch Reis­si­rup ein­ge­setzt wer­den, der in den meis­ten Fäl­len keine Fruc­to­se ent­hält.
  • Gemüsesorten: Pilze, Avocados, Grüne Blattgemüse, Zucchini, Knollensellerie Spinat,  Bambussprossen, Sellerieknolle, Mangold, Rhabarber, Kochbanane, Brokkoli, Kürbis, Zucchini.
  • Kartoffeln, Mais, Buchweizen, Hirse, Quinoa, Reis
  • Nüsse, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Hanf , Kokosnuß
  • wenig Vollkornprodukte (auf Fructose-Zusätze achten), Vollkornprodukte sollten jedoch nur geringfügig verzehrt werden,
  • Fleisch, Fisch, Eier (jedoch frisch zubereitet und nicht in Form von Wurst oder anderweitigen Fertigprodukten).
  • Natürliche Milchprodukte sind zwar fructosefrei, da ein Fructose-intoleranter Darm jedoch gerne auch eine Lactose-Intoleranz entwickelt und Milchprodukte noch weitere Nachteile haben, raten wir vom Verzehr von Milchprodukten ab.

    Müsli mit Quinoa, Banane, Walnüssen und verschiedenen Kernen wird meist gut vertragen.

14. Welches sind die Vorteile von Fructose gegenüber gewöhnlichem Zucker (Kristall- / Tafel- / Haushaltszucker oder Saccharose) und 

  • günstiger Transportmöglichkeiten in Tankwagen
  • 20 % höheren Süßkraft,

15. Warum enthalten weltweit die Lebensmittel soviel Fructose?

Aufgrund der Kubakrise mussten die USA  in den 60ern die Einfuhr von Zuckerrohr aus Kuba.stoppen. In Folge dessen  entwickelte man einen preiswerten Zuckersirup aus Mais, der einen Fructosegehalt von bis zu 90 Prozent erreichen kann und heute weltweit von der Lebensmittelindustrie verwendet wird. In den Lebensmitteln ist also viel mehr Fructose enthalten, als früher und das macht vielen zu schaffen.

16. Wie kocht man für  ,,Darmsensibelchen“  mit Fructoseintoleranz und anderen Unverträglichkeiten? Rezept – Vorschlag Hokkaido-Kürbisauflauf

Hier eignet sich eine Gemüsepfanne, die nach den Befragung der bevorzugten Gemüsesorten der betreffenden Person zubereitet wird. Auf der sicheren Seite ist man z.B. mit Gemüsen wie Bambussprossen, Sellerieknolle, Mangold, Kochbanane, Brokkoli, Kürbis und Zucchini. Es versteht sich von selbst, dass man alles vermeidet, was bläht (Zwiebeln, Lauch, Hülsenfrüchte werden manchmal trotzdem vertragen). Kümmel und Ingwer (in Maßen)  fördern oft die Bekömmlichkeit. Kräuter achtsam verwenden und z.B. Schnittlauch meiden.

Beim Würzen sollte möglichst keine Würzmischungen verwenden, da diese oft Glutamat und andere schlecht verträgliche Stoffe aufweisen! Die Angewohnheit, die Dinge nur kurz anzubraten, damit die Vitamine erhalten bleiben, würde ich hier nicht unbedingt anwenden, da durchgegarte Speisen besser verträglich sind. Als Beilage ist man mit Reis oder Hirse auf der sicheren Seite. Falls zusätzlich Probleme mit Laktose bestehen (oft Kreuzunverträglichkeiten) muss man mit Käse aufpassen, Fetakäse wird aber meist gut vertragen. Normaler Edamer oder Gouda hingegen kann dann schon wieder zu Problemen bei Intoleranzen führen… Man kann ihn also, mit etwas Olivenöl eingestrichen und Kräutern belegt,  dazu backen. Es empfiehlt sich, kein Ketchup zu verwenden, da sehr viel Zucker enthalten ist…

Ein Hokaido-Kürbis, von den Kernen und Stumpf befreit und mit dem Nicer Dicer geschnitten, wird mit Feta-Krümel und getrockneten Salbei, Thymian und Rosmarin und etwas Salz vermengt. Dazu werden je nach Wunsch Sonnenblumen-, Kürbis- und Sesamkerne sowie gehackte Walnüsse (nach ca 20 Minuten, damit nichts verbrennt) mit ein paar Tropfen gutem Rapsöl als Topping hinzugegeben. Das Ganze wird dann einfach im Ofen bei 180°C (Ober/Unterhitze), für 25-30Minuten gebacken … Voila – jeder freut sich …

 

Schlusswort

So, Ihr Lieben, das sind die wesentlichen fragen zum Thema Fructoseintoleranz. Sollte ich noch etwas vergessen haben, was euch interessiert, dürft Ihr gerne in den Kommentaren oder per Mail nachfragen!

Natürlich soll dieser Artikel keine ärztliche  Konsultation ersetzen sondern allgemein über das Krankheitsbild informieren. Obwohl ich sehr gewissenhaft recherchiere, verschiedene  Erfahrungen, Literatur, Gespräche und Meinungen zu diesem Thema berücksichtigt und auch schon einige Patienten aus diesem Themengebiet behandelt habe, gebe ich keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben noch für die Wirkung der vorgeschlagenen Therapien, noch für die angegebenen Links.IMG_7470

Unter anderen habe´ ich auch einige Behandlungsmethoden aus dem sogenannten ,,komplementärmedizinischen Bereich“ vorgeschlagen, die nicht in den jeweiligen schulmedizinischen Leitlinien genannt sind.

Ich hoffe, Ihr konntet  ein paar interessante Erkenntnisse aus diesem relativ aufwändigen Artikel mitnehmen und wünsche Euch, falls Ihr selbst oder Angehörige betroffen sind, von Herzen eine baldige Besserung Eurer Beschwerden und

– für Euch alle – 

Alles Liebe und einen schönen Februar,

Eure Nessy

Weitere Artikel auf meinem Blog zum Thema:

GESUNDHEIT: NEUE ERKENNTNISSE ÜBER DIE DARMFUNKTION – DAS LEAKY GUT SYNDROM : WENN DER DARM SEINE SCHRANKEN ÖFFNET …

DIE 12 WICHTIGSTEN PATIENTENFRAGEN ZUM THEMA ZUCKER MIT TIPPS UND HINTERGRUNDWISSEN …

GESUNDHEIT: NEUE ERKENNTNISSE ZUR LACTOSEINTOLERANZ – MIT KLEINEM HOBBY-DOKTOREN-QUIZ…

Weiterführende Literatur:

  1. M. Ledochowski, B. Widner, D. Fuchs: Fruktosemalabsorption. In: Journal für Ernährungsmedizin. Ausgabe für Österreich. Wien 2.2000,3, S. 10–14.
  2. P. Karlson u. a.: Karlsons Biochemie und Pathobiochemie. Thieme, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-13-357815-8, S. 260.
  3. Gerald Huether: Tryptophan, serotonin, and melatonin: basic aspects and applications. In Band 467 von Advances in experimental medicine and biology. 2. Auflage, Springer, 1999, ISBN 978-0-306-46204-7, S. 74.
  4. Dietrich Reinhardt: Therapie der Krankheiten im Kindes- und Jugendalter. 8. Auflage, Springer, 2007, ISBN 978-3-540-71898-7, S. 1115.

Verfasst von

Anti Aging - Jung bleiben von außen und innen mit einfachen, aber effektiven Tipps, ist das, was die erfahrene Medizinerin Euch zeigen möchte und selbst mir Herz, Witz und Verstand vorlebt. Auf Ihrem Blog gibt sie nicht nur viele aktuellen Erkenntnisse weiter, sondern lädt Ihre Leser auch ein, an ihrem Leben mit Familie, Haus , Pferd und Hund teilzuhaben und öffnet für die Fashionistas unter Euch auch dann und wann Ihre Kleiderschränke ...

4 Kommentare zu „Gesundheit: Die 16 wichtigsten Fragen zum Thema Fructoseintoleranz / Fructosemalabsorbtion mit vielen hilfreichen Tipps

  1. Liebe Frau Dr. Nessy, ein wenig qualmt mir jetzt doch der Kopf, aber das Thema ist ja nicht nur intressant, sondern wichtiger denn je, da der Alterspeak immer weiter ansteigt. Einiges wußte ich, aber dennoch habe ich wieder viel gelernt. Die gute Nachricht ist, dass ich nicht glaube an irgendetwas von Deinen aufgeführten Unverträglichkeiten/ Erkrankungen zu leiden, aber man kann natürlich schon nervös werden, wenn es mal im Bauch gluckert 😉 Vielen Dank für Deine großartige Arbeit und eine erholsame Restwoche für Dich!

  2. Am besten geht man zum Internisten oder Gastroenterologen seines Vertrauens.
    Diese „Wikis“helfen nur Menschen, die an eine Krankheit glauben, die sie gar nicht haben. Du befeuerst damit nur die Industrie der Gluten- und Laktosefreien Produkte, die die wenigsten Menschen überhaupt brauchen.

    Der Atemtest ist bei Laktose/Fruktose Int. meist ausreichend und kostet nur eines: etwas Zeit in der Praxis. Er ist weder ekelig noch tut er weh.

  3. Hallo Frau Dr. Nessy, danke für diesen Beitrag! Eine unentdeckte Fructoseintoleranz kann zu vielen weiteren Problemen führen, u.a. Depressionen. Ich selbst habe es über Jahrzehnte nicht gewusst und merke jetzt erst, wie schön ein Leben ohne Symptome ist. Leider kennt sich auch niemand wirklich mit dieser Unverträglichkeit aus, da sie sehr individuell ist. Ich sammle meine Erfahrungen in meinem blog und gebe sehr konkrete Tipps für die Karenzzeit. Vielleicht möchten Sie ja auf meine Seite verlinken? Würde mich freuen, alles Gute, sabine von http://www.Karenzzeit.blog

    1. Liebe Sabine! Das ist zum einen eine gute Idee, zum anderen kann ich Ihnen auch gerne das Angebot machen, einen kurzen Artikel auf meinem Blog zu schreiben, der dann auf den Ihren verweist, dann hätte das Ganze noch mehr Gewicht! Ich finde auch die Erfahrungen von Patienten, die sich über viele Jahre intensiv mit einem Thema befassen, immer sehr gut, weil sie es noch einmal von einer ganz andere Sichtweise beschreiben! Sie können mir auch gerne eine Mail diesbezüglich schreiben! Liebe Grüße und eine wunderschöne Woche, Nessy

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