Medizin: Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Hallo Ihr Lieben!

Patientenbericht

IMG_4130 (2)(mit ausdrücklicher Genehmigung der Betroffenen):  ,, Schon seit ein paar Wochen hatte ich bemerkt, dass mein Herz immer wieder ,,stolperte“ und manchmal sogar einige unregelmäßige Schläge hintereinander auftraten. In den letzten Tagen war es  sehr heiß gewesen  und mir wurde häufig schwindelig. Aus dem Grund hatte ich, bei bekannter Herzerkrankung am Vortag auf meinen Betablocker verzichtet. Nachmittags hatte ich einige Stunden in der gleißenden Sonne gearbeitet und mich dann zuhause gleich etwas hingelegt.  In der Nacht wachte ich um etwa 4 Uhr morgens mit starken Schmerzen auf. Ich versuchte, mich zu entspannen. Aber es wurde nicht besser und ich merkte, dass ich häufig Herzrhythmusstörungen hatte. So fuhr mich mein Mann an diesem Morgen sehr früh ins Krankenhaus. Dort hatte ich etwas gegen die Schmerzen bekommen und war auf die Überwachungsstation gefahren worden. Ich spürte, wie die Schmerzen auf der Brust endlich weniger wurden und ich sehr müde wurde… Erschöpft schlief ich ein…

Als ich wieder aufwachte, merkte ich, wie jemand eine Beatmungsmaske auf mein Gesicht drückte und mich beatmete. Mein Kopf lag relativ tief … Ich wollte etwas sagen, doch ich war zu müde und dachte nur: Sie werden schon wissen, was sie tun… Als nächstes wachte ich auf der Intensivstation auf. Man sagte mir, ich sei reanimiert worden…

Allerdings hatte ich nichts gespürt. Obwohl oder weil mein Gehirn aufgrund der Eintragungen in der Akte einige Minuten nicht mit Sauerstoff versorgt worden war, hatte ich absolut keine Erinnerung an diesen Vorfall… “

Herz, Leiter, Jenseits, Wolken, Himmel, Himmelsleiter

Was passiert, wenn der Organismus tot ist?

Die meisten Menschen erleben nichts besonderes

Obwohl ich schon einige Menschen sterben gesehen habe, hat mir persönlich leider noch nie jemand, der reanimiert wurde, etwas von besonderen Ereignissen, wie z.B. Nahtoderlebnissen geschildert. Natürlich konnte ich auch nicht alle danach fragen, denn das erfordert, gerade nach so einer doch traumatisierenden Situation, sehr viel Fingerspitzengefühl…

Deshalb habe ich in der  Literatur und im Netz nach diesen Erlebnissen während des Sterbens gefahndet, Erlebnisse studiert und auch eruiert, was Kollegen zu dem Thema ,,Leben nach dem Tod“ sagen bzw. schreiben.

Nahtoderlebnisse

Forscher aller Welt, die sich mit dem Thema befassen, berichten von weitgehend ähnlichen Nahtoderlebnissen ihrer Patienten, so z. B  der Nahtodforscher Dr. Raymond A. Mody oder Dr. Kenneth Ring ähnlich wie auch andere Forscher.

Am Anfang steht der ,,Tod“ (wobei es Definitionssache ist, wann der Tod genau eintritt, siehe unten), den z.B. ein Arzt feststellt. Viele Betroffenen berichten von einem unangenehmes Geräusch und dann sehen sich manche aus der Vogelperspektive (z.B. Beobachtung von Ärzten, die sie versuchen, wieder zu beleben.

In einigen Fällen kam es dabei zu erstaunlichen Übereinstimmungen von dem, was um den ,,Toten“ herum passiert ist und dem, was dieser später berichtet hat, sodass eine reine Halluzination unwahrscheinlich erscheint (Prof. Wilfried Kuhn, Neurologie Leopoldina Klinik Schweinfurt). Weiter wird von manchen über eine Reise durch einen Tunnel, bei dem am Ende Licht ist und von dem Treffen mit Lichtwesen/Verwandten und einem sehr schönem, friedliche Gefühl, manchmal auch von einer blitzschnellen Lebensrückschau  berichtet.  bevor die Betroffenen wieder in die Realität zurückgeholt wurden, obwohl sie das oft gar nicht wollten …

Es gibt leider nur wenig  wirklich gut dokumentierte und nachgeprüfte Fälle zu dem Thema Nahtod-Erfahrungen. Hier ist sicher noch ,,Luft nach oben…“im wahrsten Sinne des Wortes!

Was ist ,,Sterben“?

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Aber ein paar Fakten und Versuchsergebnisse zum Thema ,,Sterben“ gibt es schon! So  kann man den Tod in verschiedene Phasen einteilen. Aber um unsere zentrale Frage nach dem ,,Danach“ zu stellen, interessiert eigentlich nur der Punkt, kurz bevor der endgültige Hirntod eintritt. Das heißt, der Moment, in dem das EEG keine Funktion mehr anzeigt (0-Linien EEG). Übrigens kann dieser Zustand in Einzelfällen auch reversibel sein, weshalb man zur Todesfeststellung bei Unsicherheiten noch weitere Kriterien fordert, z.B. weitere EEG Kontrollen nach 12 bzw. 48 Stunden oder eine Doppler-Ultraschalluntersuchung, um Pulsationen auszuschließen…

Der ominöse Peak der Hirnaktivität

Wir wissen, dass in dem Moment, in dem der Tod eintritt, die Aktivität der Hirnwellen deutlich absinkt. Dann aber kommt es plötzlich noch einmal zu einem sehr hohen Peak der Aktivität, die dann ebenso rasch wieder abfällt ...  Diese Aktivität kann mann durch ein schlagartiges Ansteigen der Gamma-Wellen feststellen.

Erklärungsversuche der  geschilderten Nahtod-Wahrnehmungen

Wodurch dieses Phänomen ausgelöst wird, ist noch nicht eindeutig geklärt. Manche gehen davon aus, dass das elektrische Gefälle an den Synapsen zusammenbricht und sie sich dadurch schlagartig entleeren… wodurch auch das helle Licht zustande kommt.  Das Gehirn interpretiert die unkoordinierten vielen Signale der Sehzellen als weißen Fleck, und da sich (nachdem keine Augenbewegungen mehr vorhanden sind) die Zellen zur Mitte des Gesichtsfeldes hin konzentrieren, nimmt man einen zum Zentrum hin heller werdenden Kreis wahr.

Eine Theorie ist auch, dass es bei dem Eintreten vom Tod durch Rezeptorveränderungen zu einer Dimethyltryptamin-Wirkung kommt, denn bei diese Substanz ist bekannt, dass sie nahtodähnliche Halluzinationen auslösen kann. So wird sie auch von machen Schamanen verwendet, um eben diese Wirkung hervorzurufen…The research shows that

Was aber geschieht in unserem Körper bei der extrakorporalen Wahrnehmung? 1943  hatte G.N.M Tyrrell in seinem Buch ,,Apparitions“ den Begriff der ,,extrakorporalen Wahrnehmung“ erstmals beschrieben. Die Wissenschaft geht davon aus, dass  sich durch den Sauerstoffmangel im Parietallappen der Großhirnrinde, welcher für die Wahrnehmung im Raum zuständig ist, zum Beispiel ein Schwebe-Gefühl bzw. ein „Out-of-Body“-Eindruck einstellen kann. Aber wie kann der Betroffene dann ganz genau schildern, was was um ihn herum passiert ist, wenn er doch nachweislich nichts sehen konnte? Solche Fälle sind wirklich dokumentiert, was ich persönlich sehr erstaunlich finde.

Könnte es sein, dass der  Mensch durch das An/Abschalten bestimmter Hirnareale zu Sinneswahrnehmungen fähig ist, von denen wir noch gar nichts wissen? So orientieren sich ja zum Beispiel Fledermäuse durch Ultraschall und wir wissen, dass jeder Gegenstand je nach Material, Farbe, Temperatur und sogar Geräuschen, die er verursacht, unterschiedliche Wellen aussendet. Ist es möglich, dass wir im wilden terminalen Synapsenfeuer diese vielleicht wahrnehmen können? Was würde das für die Hirnforschung bedeuten? Gibt es nicht auch schon Ansätze, Blinde durch bestimmte Sinneswahrnehmungen wieder sehen lassen zu können? Mit technischer Hilfe zwar, aber was wäre wenn…

Diese hochspannenden Fragen kann ich Euch leider noch nicht beantworten!

Aber gehen wir in unserem Gedankenkonstrukt trotzdem noch ein wenig weiter um der Antwort der Frage, die ich so kühn über den Artikel geschrieben habe (als könne man sie mit ein wenig Literaturstudium beanworten!

Gehen wir einmal einfach davon aus, dass unser Bewußtsein nicht an Materie gebunden wäre. Dass es losgelöst von den Hirnfunktionen sich mit dem terminalen Anstieg der Hirnaktivität von ,,seinem“ bisherigen Körper trennen würde (in Form von was? Wellen? ,,Plasma“? Energie?), vielleicht irgendwie ,,abheben“ würde… und dann? Zumindest in seiner bisherigen Form existiert es doch dann nicht mehr! Denn unsere ganzen Wünsche, Sorgen, Ziele währen ja auch so nicht mehr existent! Aber was dann? Wabern wir irgendwo als ,,reine Liebe“ durchs Universum? Oder sucht sich das Bewußtsein einen neuen Körper wie im Buddhismus? Wiedergeburt, bis man so perfekt ist , dass man ins ,,Nirwana“ geht? Was soll diese Perfektion sein? Die Aufgabe aller irdischen Wünsche und ,,reine Liebe?“

Ihr merkt, ich gleite von wissenschaftlichen Erklärungsweisen ins mystische ab…

Denn hier sind auch wir Ärzte bis jetzt irgendwo mit umserem Latein am Ende…

Was von einem Menschen wirklich überlebt…

Bildergebnis für Bild von Einstein fei
Bildquelle Wikipedia

Was mir persönlich realistisch vorkommt, ist die Tatsache, dass in jedem Körper Energie steckt. In unterschiedlicher Form. Wir wissen seit 1905, dass wie Einstein herausgefunden hat gilt:

E=mc 2 

(Ruhe)Energie= Masse X Lichtgeschwindigkeit im Quadrat.

Im Moment, in dem der Denkprozess aufhört, gibt der Körper Energie ab. ja, genau genommen  sogar lange vorher! Denn wir interagieren schon während des ganzen Lebens mit der Umwelt! Wie senden Wärmeenergie aus und nehmen Energie in Form von Nahrung, aber auch durch Wärme auf und unser Gegenüber versteht unsere Wörter, weil seine Schallwellen auf unser Trommelfell  treffen…  So verläßt also ein Teil der Energie just in dem Moment des Sterbens, in dem im unseren Kopf der Teufel los ist, bevor die Ruhe einsetzt, unseren Kopf… hinaus in die Welt, in die Luft, wo sich diese Energie schnell buchstäblich ,,in alle Winde“ verteilt und ein Teil des Ganzen wird.. Genauso passiert es nach und nach mit dem Rest des Körpers… und der Kreislauf ist geschlossen! Wie heißt es so schön? Erde zu Erde ,Asche zu Asche , Staub zu Staub…

Schon zu Lebzeiten etwas schaffen, das bleibt

Aber unsere ausgesendeten Wellen haben während des Lebens etwas, es muß ja nicht furchtbar viel sein, in den Köpfen der anderen Menschen verändert. Und das Wissen eines jeden Menschen wird, wie man jüngst in dem Zweig der Epigenetik erforscht hat, an die nächste Generation weitergegeben. Nicht zu reden von unserem Erbgut, dass wir direkt weitergeben!

Und so leben wir tatsächlich in unseren Kindern und unseren Mitmenschen weiter… Und auch in uns steckt das Wissen von  ca. 2 Millionen Jahren Evolution !

Insofern sind wir tatsächlich ein Teil des Ganzen und werden  im immerwährenden Kreislauf der Natur immer weiterleben.

Und damit wäre ich am Ende meines heutigen Beitrages angelangt! Ich hoffe, dass für Euch doch einige interessante Aspekte dabei waren! Alles Liebe und meine etwas theathralische, aber durchaus passende Botschaft am heutigen Tag:

CARPE DIEM

Diese, in den Anfängen des Technos 1989  eingespielte Single hatte in meiner Jugend eine besondere Bedeutung für mich, obwohl Ihr an dieser Stelle sicher nicht dieses harte und absolut energiegeladene Stück von Umo Detic vermutet hättet. Umo Detic war eine kleine Band in Pirmasens und kurz nach dem Einspielen hat sich ein sehr begabtes Mitglied, das die gesamte Technik übernommen hatte, umgebracht!  Den Sänger kenne ich heute noch. Aber wer er ist, muß leider mein kleines Geheimnis bleiben…

Demächst geht es hier wieder fröhlicher zu! Aber ich denke, auch so ein Thema ist für Euch interessant!

Alles Liebe und den vulkanischen Spock-Spruch aus Raumschiff Enterprise zum Abschied:

Lebe lange und in Frieden!

Alles Liebe, Eure Nessy

 

Verfasst von

Ich bin jemand, der meist positiv und neugierig durchs Leben spaziert. Mich fasziniert das Alltägliche wie auch das Besondere und ich bin dankbar, mich mit den schönen Dingen des Lebens wie mit meiner Familie, Pferden und Hunden, Natur und Medizin beschäftigen zu dürfen. Ich bin eine kleine Fashionista und schreibe und zeichne gerne .. Diese Themen lebe ich auch auf meinem Blog ,,Salutary Style" aus... Hello, I´m a girl with lot´s of interests: Not only fashion, beauty and lifestyle but also family, animals, medicine , writing, reading and riding.

16 Kommentare zu „Medizin: Gibt es ein Leben nach dem Tod?

  1. Wer wollte nicht etwas hinter den letzten Vorhang blicken? Das mit dem von oben auf sich herabschauen kann ich bestätigen, ebenso wie die Rückschau auf das bisherige Leben, wobei diese nicht jedes Mal gleich ist, also gehe ich persönlich davon aus, dass es sich höchstens um Vorstufen zum Tod handeln kann, der dann eintritt oder auch nicht. Sonst hast Du wirklich alles (und vor allem medizinisch) geschrieben was ich zu diesem Thema jemals gelesen habe. Sehr interessant und wahrscheinlich niemals ausgeforscht. Beste Grüße aus Marburg liebe Dr. Nessy 🙂

    1. Danke Dir, lieber Arno! Schlimm , schlimm! Das hört sich so an als wärst Du schon öfters in der Situation oder kurz davor gewesen… Unter jedem Dach ein Ach! So hoffe ich, wie auch immer das war, dass jetzt viel Zeit vergeht, bis Du dem Sensemann (wieder) in die Augen blickst… Ein Vorteil hätte es allerdings! Ich denke, dass Menschen nach so einem Ereignis das Leben und die Prioritäten ganz anders einschätzen und das Leben eventuell besser und sinnvoller gestalten können…
      Übrigens ist es erstaunlich, wie zum Beispiel das Kommunizieren mit Blogger-Kollegen oft wirklich positiv beeinflusst… 😉 .
      Einen wunderschönen Tag, Nessy

      1. Es waren nur Unfälle in meiner Sturm- und Drangzeit liebe Nessy. Alles lange her, aber eine sehr lebendige Erinnerung und alles in Zeitlupe abgespeichert. Das Gehirn ist ein wahres Wunderwerk 🙂

  2. Also ich habe mal einen Stromschlag bekommen und sah tatsächlich mein Leben an mir vorbeiziehen. Mein Mann hat hinterher drüber gelacht, weil er sagte das sei Schwachstrom gewesen!?? Seither habe ich riesen Respekt vor Strom. Daran würde ich schon mal glauben.
    Ich kenne auch nur Patienten, die nichts mitbekommen haben von der Reanimation. Ich frage solche Sachen auch gern mal, wenn ich mich mit Patienten gut verstehe.
    Ich habe zwei Kinder, meine Gene weitergegeben.
    Interessanter Post Nessy, vielen Dank und liebe Grüße Tina

    1. Liebe Tina! Habe ich den tollen Kommentar tatsächlich noch nicht beantwortet? Shame on me! Jedenfalls finde ich Deine Stromschlag Geschichte sehr interessant! Ob das immer so ist oder nur manchmal? Können sich die, die dies nicht beschreiben nur nicht erinnern oder ist das unterschiedlich? Hat es mit der Art des ,,Nahtodes“ zu tun? Wir werden es wohl nie erfahren … Alles Liebe, Nessy

  3. Liebe Nessy ich finde das Thema äußerst spannend. Es gibt viele Menschen die sich nicht gerne mit dem Tot beschäftigen. Viele haben sogar Angst davor, ich denke das etwas damit zu tun, dass wir nicht wirklich wissen was passiert. Die Angst vor dem Unbekannten quasi. Manchmal ist es vielleicht ganz gut das wir nicht wissen was uns erwartet, aber neugierig bin ich schon.
    LG Petra

    1. Liebe Petra! Es gibt viele Menschen, die daran glauben, dass sich das Bewußtsein vom Körper lösen kann. Wenn wir uns aber klar machen, wie sehr unser ,,Geist“ mit unserem Körper und den Geschehnissen auf der Erde, die mit anderen Körpern verknüpft sind, verbunden ist, scheint es sehr unwahrscheinlich, dass irgendetwas kommt … zumal ich zwar glaube, dass wir einiges, zu dem unsere Körperzellen fähig sind, noch nicht verstanden haben, andererseits aber nicht daran, dass die Seele nach dem Tod weiterleben kann! Alles Liebe und hoffe, dass alles supi bei Dir läuft, Nessy

      1. Liebe Nessy wie immer sehr turbulent ;-)) Ich vermisse ein wenig unsere Gespräche die wir auf der Fashion Week geführt haben. LG Petra

      2. Ja, ich würde mich auch freuen, mal wieder was von Dir zu hören! Wenn Du Lust hast, können wir gerne mal wieder ein wenig quatschen! Bis inclusive diesen Freitag habe ich hier viel Trubel und etliche Termine, aber dann habe ich wieder ein bißchen mehr Zeit! Über einen Anruf würde ich mich freuen! Alles Liebe, Nessy

      3. Ab nächste Woche ist es bei mir wieder sehr turbulent, aber ich denke wir werden schon einen Termin finden. Ich freue mich. Wünsche dir trotzdem eine entspannte Zeit ;-)) Petra

      4. Klingt spannend! Wenn einer von uns Zeit und Lust hat, ruft er einfach an, oder? Wie gesagt, nach morgen abend (Full House) ists´s bei mir wieder ruhiger,… Alles Liebe, Nessy

  4. Ich hatte während einer über 8 stündigen OP einen Traum, wie ich über eine Wiese laufe und das Gefühl hatte, im Himmel zu sein. Keine Ahnung, wie es zu diesem Traum kam, vielleicht durch die Narkose?

    Eine andere Frage zu diesem Thema: Müssen Ärzte jemanden sagen, wenn sie ihn reannimiert haben, der sich daran nicht erinnern kann?

    Liebe Grüße und ein langes Leben! :-))

    1. Liebe Moppi! Danke für Deinen Kommentar! Zu Deinem Traum: Es kann gut sein, dass dieser durch die Narkosemittel unterstützt wurde, etwa, als sie ,,flacher“ geworden ist oder bei der Einleitung. Manche Narkosemittel machen so ein ,,wattiges“ Gefühl, was ja ganz gut zu Deinem Traum passt… Nun zu Deiner zweiten Frage: Der Patient hat das Recht, alles zu erfahren, was mit Ihm gemacht wurde, außer, die Ärzte sehen eine Gefährdung für ihn dadurch … Aber dies ist nur in sehr seltenen Fällen zu rechtfertigen, etwa, wenn er sehr schwer krank oder labil wäre und die Gefahr bestünde, dass sein Zustand sich durch die Kenntnis der Wahrheit verschlechtern könnte und auch dann ist das Ganze fraglich! Allerdings ist die ,,Wahrheit der Ärzte“ das geschriebene Wort, was später im Extremfall vor Gericht gelten würde. Und es ist leider für den Patient nicht immer nachprüfbar, was der Arzt aufschreibt und was nicht. Der Patient kann sich aber die Akten anfordern, muss entstehende Kosten dann aber selbst tragen. Das sind natürlich nur allgemeine Aussagen! Alles Liebe, Nessy

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