Medizinische Woche Baden Baden: Der Blick aufs Ganze … Der Weg zu einer besseren Medizin?

Achtung: Ich habe keine Werbedeals mit irgendwelchen Firmen abgeschlossen. Da ich aber Produktnamen benenne und keine Schwierigkeiten bekommen möchte, tituliere ich das Ganze mit ,,Werbung“!

Hallo Ihr Lieben!

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Nicht zum ersten Mal raschelt unter meinen Füßen das Laub der buntgefärbten Bäume des Augustaplatzes unter meinen Füßen… Vor mir steht das hell erleuchtete Kongresszentrum, das alle Jahre wieder im Herbst all jene verschiede Zweige mit all den bunten Blättern der Medizin beherbergt, die sich in irgend einer Weise von der Schulmedizin abheben…

Was ist das Besondere an der medizinischen Woche in Baden-Baden?

Hier treffen sich viele Schulmediziner, die den berühmten Blick über den Tellerrand wagen, um vielleicht auf Dinge zu stoßen, die dem Menschen besser helfen könnten, als es gemeinhin im Medizin-Alltag der Fall ist. Denn da betrachten wir Ärzte den Patienten leider oft ähnlich wie ein Auto, dass man ganz einfach reparieren kann, wenn man nur das mangelhafte Teil austauscht…

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Herbst – Blätter in Baden-Baden

Aber auch Heilpraktiker, Ärzte der traditionellen chinesischen Medizin und andere ,,medizinische Fachleute“ und die, die sich zumindest dafür halten tummeln sich auf der ,,51. medizinischen Woche, der es in diesem Jahr darum geht, den Blick dafür zu schärfen, dass der Mensch mehr ist, als bloß die Summe seiner Teile! Wir müssen uns also den ,,Blick aufs Ganze“ aneignen, wie der Kongress dieses Jahr in seiner Überschrift betont!

Genauso bunt wie die Menschen sind auch die Heils-Angebote

Da gibt es das ganz besonders ,,leichte“ Lauretana-Wasser, das aus einer Quelle in 4000 m Höhe gewonnen wird. Dadurch, dass es besonders ,,arm“ (ja, richtig gehört) an Inhaltsstoffen ist, soll es alle möglichen Schadstoffe gut aus dem Körper ausleiten können! ,,Ja, also geschmacklich… schmeckt es schon einmal richtig schön neutral!“, kann ich bestätigen, als der Inhalt des Becher durch meine trockene Kehle rinnt! Da dieses Wasser von den Kongressteilnehmern wohl heute vorzugsweise konsumiert wird (und noch vieles ,,Gesundes mehr“) könnt Ihr Euch vorstellen, mit wie viel Energie alle Teilnehmer in dem mehrere Stockwerken hohem Kongresszentrum unterwegs sind!

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Überall blickt man in aufgeschlossene, freundliche, interessierte Gesichter (natürlich nicht nur aufgrund all der ,,besonderen“ Mittelchen, sondern, weil diese Messe vorzugsweise einen engagierten Mediziner-Kreis anlockt! Was mich ein wenig wundert ist, dass man kaum Hardcore ,,Alternativ-Gekleidete“, wie man vielleicht denke mag, sieht. Sondern ganz normale Menschen! Die Herren oft in Anzügen, die Frauen meist gut gekleidet, ohne überkandidelt zu sein. Ich selbst habe es anders vermutet, deshalb habe ich tatsächlich Jeans gewählt, wenn auch bestickt und mit einem Samt-Jäckchen. Aber auch Kostüm wäre okay gewesen… genauso wie Jeans mit Shirt…

Egal jetzt. Weiter lasse ich mich von der Menschenmenge durch die Industrieausstellung treiben… So wird mir als nächstes eine, mit einer tief- blauen Flüssigkeit (maritimes Spirulina)  gefüllten, sehr medizinisch aussehenden Ampulle dargeboten, die mein Energielevel noch weiter pushen soll! Wie Ihr wisst, bin ich ja tatsächlich ein Spirulina-Fan und neuen Zubereitungs- und Züchtungsformen gegenüber natürlich aufgeschlossen. Denn immerhin besteht diese Blaualge aus über 3000 Inhaltsstoffen. Aber in dieser Ausstellung geht es  auch um die präbiotische Wirkung von Meeresalgen aufgrund ihrer Zellulosehülle, die als Ballaststoff nicht vom Körper aufgenommen werden kann und den Stoff Sporo-pol-lenin enthält, der Schwermetalle binden und diese so aus dem Körper ausleiten kann.

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In Baden-Baden traf ich nicht nur auf Medizin-Neuigkeiten vom Feinsten…

Überall gibt es  Produktstände, die über  die verschiedensten Vitalstoffe informieren und die Besucher zum Gespräch mit den vertreibenden Fachleuten einladen :

Neben den oben genannten geht es dabei unter anderem um Misteltherapien, Cannabis und  proteolytische Enzyme bei Krebs – Erkrankungen,  Indikationen von Heilpilzen und von weiter Stoffen, über die ich ja auch schon in meiner Anti-Aging Serie berichtet habe, aber auch

Allerlei Gerätschaften und medizinische Verfahren

werden vorgestellt: So sehe ich aus der Ferne Vibrationstherapiegeräte, auf denen Besucher verzückt durchgerüttelt werden, ein Bio-Resonanzgerät, vor dem mit einem höchst konzentrierten  Gesicht eine Dame zwei Metallstäbe in der Hand hält, von denen Kabel in dieses für mich ominöse Gerät führen. Dort sollen schädliche Wellen des Körpers in gute umgewandelt werden, indem die Wellensignatur ,,untersucht“ , durch die fehlenden Wellen ergänzt und dann die nun ,,perfekten Wellen“  durch die gleichen Kabel wieder in den Körper zurückgeschickt werden –  Klingt zumindest schön…

Die ,,intravenöse Sauerstoff-Therapie nach Dr. Regelsberger“ ist ein weiteres Verfahren, genauso wie eine Art Gürtel mit elektromagnetischen Feldern, die ebenso das Wohlergehen, wie auch immer, steigern sollen.

Die ,,Vit-Organ Therapie“ indes ist eine  Injektions-Therapie, bei der kranken Organen mit Bestandteilen der entsprechenden gesunden Organen geholfen werden soll. Dabei soll den erkrankten Zellstrukturen durch diese biologische Vitalisierung regeneriert werden.

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Abwechslungsreiche, bunte Eindrücke, wohin man schaut…

Aber auch

angebotene Kurse

bieten bei der medizinischen Woche eine gute Möglichkeit, sein Wissen zu erweitern… Und was wird nicht alles angeboten!

Ein großer Schwerpunkt stellt das Thema ,,Müdigkeit“ (Chronic Fatigue Syndrome).  Ansätze für ,,Heilung“ gibts aus den Bereichen der Ayuveda, tibetische Medizin, traditionell chinesischen Medizin (TCM) mit Akupunktur/Moxtipation (z.B. auch Yamomoto Schädelakupunktur), Neuraltherapie, Homöopathie, Ernährungsmedizin (z.B. Mikrobiom-Ernährung)

Man kann sich aber auch über die Lüscher-Color-Diagnostik, das neuroendokrine Immunsystem (NEIS), Psychosomatische Energetik und neue Therapieoptionen bei der Zuckerkrankheit, Kinesiologie, Irisdiagnostik und die Ursache vieler chronischer Erkrankungen, die ,,silent inflamation“ informieren…

Ihr seht, das alles ist viel zu viel, um alles in einer Woche zu erforschen! Und auch Dinge, über die ich Euch noch ausführlicher informieren kann, gibt es mehr als genug!

Kommen wir zu der Frage des Anfangs zurück:

Ist dieser ,,Blick aufs Ganze“ mit seinen zum Teil unorthodoxen Therapievorschlägen

Der Weg in eine bessere Medizin?

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Wie Ihr sicher erkennen konntet, wird auf er ,,Medizinischen Woche“ ein bunter Strauß Themen geboten, von denen man das herauspflücken kann, was einen interessiert. Sicher vermischen sich hier zum Teil auch unterschiedliche Meinungen. Aber im Zentrum sollte immer ein einziges Interesse aller Therapieoptionen stehen: Nämlich das, für den Patienten einen möglichst großen Benefit zu bringen. Nun hat man das Gefühl, dass hier sehr viele warmherzige, engagierte Menschen unterwegs sind, denen das Wohl ihrer Patienten wirklich am Herzen liegt. Umso mehr ist es wichtig, bei den angebotenen Therapien diese für sich als Therapeut und Anwender herauszusuchen, bei denen dies so ist. Sicher muss man deshalb auch so Manches  kritisch hinterfragen, denn die Interessen der Hersteller sind natürlich in erster Linie ihr Produkt und nicht der Patient! Aber wir sind hier in Baden Baden auch deshalb, um auch neuen, bisher eher unbekannten Produkten eine Chance zu geben. Trotzdem bleibt, dass sich diese auch bewähren müssen! Wenn wir das nicht vergessen, kann es sich dabei durchaus um einen Weg in eine bessere Medizin handeln!

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Eine Frau, die viel Gutes in der Medizin bewirkt hat: Frau Prof. Ingrid Gerhard, Gründerin der NATUM

Was mich interessiert…

Ich selbst war bereits auf der Vortragstagung der NATUM e.V. (Arbeitsgemeinschaft  für Naturheilkunde , Akupunktur, Umwelt- und Komplementärmedizin). Das Programm war eine top-aktuell Mixtur an hoch-interessanten und auch brisanten Themen. So wurde über die neuen super-mikro-chirurgischen Verfahren wie auch über die neuesten Erkenntnisse über DAS Thema in der Presse, Methadon als Krebsmedikament, berichtet. Sogar die Entdeckerin des Methadons für diese Indikation, Frau Dr. Claudia Friesen war da, wie auch einer der erfahrensten Anwender des Methadons, der die Entdeckung der guten Methadonwirkung gegen Krebs bestätigt, Herr Dr. Hans-Jörg Hilscher! Aber mehr darüber und über die Vergabe des Forscherpreises berichte ich Euch das nächste Mal! Denn auch dieser Teil ist meiner Meinung nach durchaus im Interesse aller… Denn jeder kann in die ,,Bredouille“ kommen, an Krebs zu erkranken, oder jemanden kennen… Und dann sind gewisse Kenntnisse nicht unwichtig!

Und noch etwas dürfte die meisten unter uns interessieren… Denn unter anderem ging es in einem der Vorträge auch um die ,,Geheimnisse“ einer gute Sexualität aus der Sicht der traditionellen chinesischen Medizin…  Aber auch darüber berichte ich Euch – vielleicht – ein anderes Mal…

Apropos… meint Ihr, dass es okay ist, wenn ich über dieses Thema berichte? Oder mögt Ihr so etwas eher nicht auf diesem Blog lesen? Natürlich würde ich auf keinen Fall die Grenzen des ,,guten Geschmacks “ überschreiten, sondern Euch eher ein paar Gedanken zum Thema mit auf den Weg geben, die Frau Dr. Christine Gabriel aus Aachen vorgetragen hat. Ein paar einfachen optischen ,,Visualisierungen“, angelehnt an die traditionelle chinesische Medizin (TCM), bringen nämlich recht einfach wieder mehr ,,Feeling“ ins Geschehen…

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Dr.Niklas Dellmann aus Castrop-Rauxel, ein ,,Super-Mikrochirurg“ aus Castrop Rauxel

Lasst mich unbedingt wissen, was ihr darüber denkt! Demnächst weitere für Euch interessante Themen von der ,,Medizinischen Woche“ in Baden-Baden!

Alles Liebe und weiterhin wunderschöne Herbsttage,

Eure Nessy

 

Weitere Literatur zum Thema:

 

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Baden-Baden: Stadt mit Flair…

 

 

 

 

 

 

Nie gruselt es einen so schön wie an Halloween…

Hallo Ihr Lieben!

IMG_7917 (3)Halloween naht und bevor ich Euch jetzt wieder schreibe, woher der Name kommt (vom ,,Tag von Allerheiligen“, gähn, weiß doch jeder) schreibe ich Euch lieber, warum man sich soo gerne gruselt. Also, andere. Ich bin eigentlich ein bekennender Nicht-Grusler, oder wenn, dann bitte ohne Gliedmaßen, fetten Eiter-Narben und Kettensägen. Grusel-Filme finde ich meist nur schrecklich (außer Twilight, aber das liegt an den tollen Bildern und Einstellungen) und mit blutiger Axt & Co kann ich schon gar nicht. Das liegt vielleicht daran, dass ich neun Jahre als Notärztin unterwegs war … Da kann man über Hardcore-Grusel- ,,Witze“ einfach nicht lachen! Aber schon als Kind bin ich aus dem Zimmer gerannt, wenn im Fernsehen ein Skelett zu sehen war. Der echte Tod war für mich allerdings schon früh präsent und da sind solche Sachen wahrscheinlich dann einfach nur schmerzhaft, denn ,,Angst“ ist auch ein Lernprozess.IMG_5004 (2)

Ich bin eher die, die im Herbst Lagerfeuer, bunte Blätter, Sonnenblumen, selbstgebundene Lavendelsträuße und geschmorte Kürbisspalten mit Pflaumenmus liebt, und wenn die Männer und Kinder sich gruseln wollen, bitteschön! Ein paar Ratten auf dem Tisch, das obligate Gespenster-, Vogelscheuchen- oder Hexenkostüm und gut erzählte Gruselgeschichten kann dann auch ich verkraften …

Aber woher kommt sie nun, die Lust, sich zu gruseln? Natürlich bedeutet es zuerst einmal eine vermeintliche Gefahr, die unser Körper mit einem Adrenalin-Schub quittiert, besonders, wenn sie plötzlich kommt. die Augen weiten sich, der Puls rast, der Blutdruck steigt. Wir merken manchmal regelrecht, wie uns das Herz ,,bis zum Halse“ schlägt.

Der Sinn von ,,Angst“ ist eigentlich, die Sinne zu schärfen und alle Kraftreserven zu motivieren. Damit aktiviert sie einen Schutz- und Überlebensmechanismus, der in tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Gefahrensituationen ein angemessenes Verhalten (Fight-or-Flight) einleitet.

IMG_7993 (3)Die Reize gelangen ins sogenannte Angstzentrum, Amygdala, ein mandelförmiges Gebilde gleich über dem Stammhirn (Sitz der ,,ureigensten Instinkte“). Diese Amygdala ist für äußere Angstzustände zuständig, Es gibt allerdings noch ein anderes Angstzentrum, wie  jüngst im Fachjournal „Nature Neuroscience“ veröffentlicht wurde. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um die ,,Inselrinde“, die eventuell für die endogenen Angst, also die z.B. vor dem Ersticken bei zu hohem CO2 Gehalt der Luft, zuständig ist.

Nun gibt es einen schnellen und einen langsamen Weg, denn wenn wir in einer Gefahrensituation sind, können wir nicht lange überlegen, was am besten zu tun sei!

So setzt der schnelle Weg, die oben beschriebenen Reaktionen in Gang, die den ganzen Körper in Fluchtbereitschaft versetzen. Dieses ,,Programm“ ist quasi ein Angstkonzept, auf das wir uns verlassen können. Bevor wir uns noch der Ursache der Angst richtig bewußt sind, wir also eigentlich nur in der Erwartung einer Gefahr sind,werden hauptsächlich über den Botenstoff Glutamat Alarmsignale in andere Hirnteile wie den Hypothalamus und dann in den Körper gestreut. Das Nebennierenmark stößt große Mengen des aufputschenden Stresshormons Adrenalin aus, der Blutzuckerspiegel steigt, das Herz schlägt schneller und die Handinnenflächen werden feucht.

Der eigentlich nur wenig langsameren „Umweg“ führt zum sensorischen Kortex. Dieser Hirnbereich verschafft ein einordnendes, klareres Bild über die potenzielle Bedrohung – und verstärkt dann die Abwehrreaktion oder entlarvt sie als Fehlalarm.IMG_8003 (2)

Der Körper kann zwischen 3 Wegen wählen: Erstarren, Fliehen oder Kämpfen sind die Optionen, die je nach Bedrohung folgen.

Wenn sich die Gefahr aber als eigentlich an sich harmlos ist, strömt das beruhigende Wohlfühlhormon Endorphin durch den Körper. Das löst wiederum das schöne Gruselgefühl aus – egal ob in der Geisterbahn oder bei einer tollen Story am Lagerfeuer…

Auch ich habe mich schon an Gruselgeschichten versucht… Die,  bei der ich mich selbst wirklich zu Tode erschrocken habe, mit vielen Bildern des Orginal-Schauplatzes unseres ersten, romantischen alten (Spuk-) Häuschens in Frankreich gibt es in den folgenden Links, übrigens auch mit Bildern von der jungen Nessy…

SHORT STORY / LIFESTYLE: 1. TEIL – EIN MYSTERIÖSES, ROMANTISCHES POSTHÄUSCHEN IN FRANKREICH – UNSER ERSTES FAMILIENDOMIZIL…

SHORT STORY/LIFESTYLE 2. TEIL – EIN MYSTERIÖSES, ROMANTISCHES POSTHÄUSCHEN IN FRANKREICH – UNSER ERSTES FAMILIENDOMIZIL…

SHORT STORY/LIFESTYLE 3. TEIL – EIN MYSTERIÖSES, ROMANTISCHES POSTHÄUSCHEN IN FRANKREICH – UNSER ERSTES FAMILIENDOMIZIL…

SHORT STORY/LIFESTYLE 4. TEIL – EIN MYSTERIÖSES, ROMANTISCHES POSTHÄUSCHEN IN FRANKREICH – UNSER ERSTES FAMILIENDOMIZIL…

So, jetzt wünsche ich Euch noch viel Spaß beim Gruseln,

Alles Liebe und eine wunderschöne (Grusel-) Herbsttage,

Eure Nessy

Anti Aging / Forever Young: Woran man Schönheits-Eingriffe erkennt …

Hallo Ihr Lieben!

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Diese Frage wurde mir schon oft gestellt, wenn ich Patienten, die zu mir in die Praxis kamen, ihre noch so kleine Schönheit-OPs buchstäblich an der Nasenspitze angesehen habe! Damit auch Ihr ,,zu Experten“ werdet, möchte ich heute dieses Thema einmal etwas genauer aufarbeiten…

Natürlich habe ich es in sofern leicht, als dass ich gut sichtbar das Alter jeder Patientin vor mir auf dem Computer erkennen kann. Da ist es nun mal nix mit dem Mogeln. Trotzdem gibt es einige Indizien, die ich Euch nachher verraten werde. Dazu muss ich ergänzen, dass es in seltenen Fällen trotzdem sein kann, dass so ein ,,Indiz“ von Natur aus vorkommt. Dies sollte wir gerade dann in Betracht ziehen, wenn wir es vielleicht, wenn wir ehrlich sind, bei manchen Personen gar nicht soo genau wissen wollen… Es ist schließlich manchmal schöner, mit einer Illusion zu leben. Auf der anderen Seite finde ich die Tatsache, dass jemand etwas ,,hat machen lassen“ eigentlich auch gar nicht soo schlimm, wenn der Betroffene es nicht aus den falschen Beweggründen getan hat. Dies möchte ich kurz erläutern!

Die ,,richtigen“ Beweggründe …

Unsere ,,Gesellschaft“ ist oft gnadenlos! Lange war es so, dass die Zeitschriften bei Promis jedes Fältchen und jedes Gramm Fett zuviel zerrissen haben  und die Jugend in den Himmel gehypt hat… Nun fragt Ihr natürlich zu Recht, warum man das eigentlich mitmacht. Wenn Ihr tolle Leute um Euch habt und keinen Beruf in der Medienbranche ausübt, ist es wirklich eine persönliche Sache und eigentlich, logisch gesehen, überflüssig.

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Katja Burkard  –  ich bewundere sie, weil sie ein charismatischer und sympathischer Mensch ist, bei dem es völlig egal ist, ob und was er hat machen lassen!  In ein paar lächerlichen Jährchen, die uns trennen, möchte ich schon auch, wenn ich ehrlich bin, noch so gut aussehen wie sie…     

Die Normen der heutigen Gesellscbaft präferieren leider trotz vordergründiger Toleranz immer noch die junge, faltenfreie Einheits-Schönheit

Aber was, wenn man sieht, dass jüngeren, schöneren Menschen eindeutig der Vorzug gegeben wird? Wenn man merkt, dass man benachteiligt ist, weil man nicht dem gängigem Schönheitsideal entspricht? Versteht mich bitte nicht falsch! Genau wie Ihr bin ich der Meinung, das es optimal wäre, wenn sich unser gesamtes Gesellschafts-Ideal-Bild, wie es in den Medien zum Großteil immer noch propagiert wird, wandeln würde und die Schönheit der Erfahrung älterer Menschen wieder mehr in den Vordergrund gerückt würde. Denn auch gepflegte, ältere Menschen, die sich nicht verstellen, können wunderschön sein! Aber dennoch muß man auch der Realität ins Auge blicken und für manche bedeutet es, trotz aller ,,Schönrederei“ im wahrsten Sinne des Wortes,  einen Vorteil zu haben, wenn sie sich, wie auch immer, verschönen lassen.

Umdenken fängt bei uns selbst an!

Aber wenn man in der Situation ist, wählen zu können, sollte man sich schon genau überlegen, was man damit eigentlich erreichen möchte und ob es nicht sinnvoller ist, eine Lanze für die natürliche Schönheit zu brechen und sie mutig zur Schau zu stellen… So übrigens geschehen bei der Sportalm – Modeschau Sommer 2017 ! Es war  toll, als die Töchter mit ihren Müttern über den Laufsteg marschiert sind und auch die Models zum Teil schon über 50 waren!

Okay, auch ich mag mich möglichst glatt sehen! Aber Botox oder Filler waren bis jetzt noch nicht auf dem Programm. Trotzdem will ich ehrlich sein: Wenn es bei mir noch schrumpeliger wird, werde ich das vielleicht auch machen. Hingegen kann ich mir allerdings Operieren im Dienste der Schönheit aktuell gar nicht vorstellen!

Nun hat mich der liebe Gott aber auch so gemacht, dass ich keine allzu großen Macken habe!  Hätte ich jetzt aber Dumbo-Ohren oder ähnliches, sähe die Sache vielleicht wieder ganz anders aus! Natürlich können auch die bei manchen Menschen wunderschön und individuell wirken! Manchmal sind es schließlich genau solche kleinen Ecken und Kanten, die jemanden aus der Masse hervorheben und sympathische machen!

Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß!

Dennoch kann und mag ich niemand verurteilen, der sich dazu entschließt, sich operativ verschönern zu lassen, denn ich kenne die Geschichte nicht , die hinter der Entscheidung steht. Nur möchte ich unter anderem mit Posts wie diesem dazu beitragen, dass sich zum einen niemand mehr gemüssigt fühlen muß, sich aufgrund möglicher Verurteilungen durch die Gesellschaft medizinischen Eingriffen, das Aussehen betreffend, zu unterziehen. Und zum anderen möchte ich Euch auch bitten  – ich weiß natürlich, dass meine Leser so etwas nicht tun  – andere davon abzuhalten, ihre Mitmenschen aufgrund von natürlichen Alterungserscheinungen oder anatomischen Varianten zu kritisieren oder zu benachteiligen!

Kommen wir aber, nachdem das geklärt ist, zurück zur eigentlichen Frage:

Woran sieht man es nun, wenn etwas gemacht wurde?

Fangen wir an beim

,,Face-Lifting“

Die große Variante des Liftings ist sehr invasiv und mit relativ hohen Risiken verbunden. Natürlich erkennt man, dass was gemacht wurde in der relativ langen Heilungsphase von mehreren Wochen. Erst dann kann man übrigens auch den Erfolg oder Mißerfolg,  sehen.  Es gibt verschiedene Vorgehensweisen. Eine davon ist, die Haut abzulösen, das Muskel – und Bindegewebe zu straffen und alles ein wenig zurechtzurren.  Danach wird die Haut wieder festgenäht. Eine leicht Vernarbung  unter der Haut ist durchaus erwünscht, um ihr auch in Zukunft Festigkeit zu verleihen. Die Schnitte werden wenn möglich in die Haare gelegt und vor dem Ohr in die Falte, die dort verläuft, so sind sie, bei guter Wundheilung, später die Narben kaum sieht. Also heißt es, genau hinsehen! Wenn es gut gemacht ist, ist es relativ schwer zu erkennen. Am ehesten natürlich durch Vorher-Nachher-Bilder  und dadurch, dass die Mimik leicht eingeschränkt sein kann oder mit der Zeit unter der Haut kleine Unregelmäßigkeiten durch die Nähte entstehen…  Es gibt auch natürlich auch noch andere Varianten des Facelifts.  So wird die Haut untertunnelt, Fäden gelegt, überschüssige Lappen entfernt, Fettdepot entfernt, Gelkissen in die Bäckchen gelegt, Näschen verschmälert, Augenlider angehoben, Tränensäcke entfernt … Die Fantasie unserer Docs sind quasi keine Grenzen gesetzt, doch spätestens dann, wenn man den Bauchnabel zu Mund umformen muss, sollte man vielleicht aufhören … Das ist natürlich Quatsch aber als ich zum ersten Mal bei so etwas zugesehen habe, fand ich diese relativ ,,brutalen“ Operationen doch ziemlich grottesk! Nun wird in Deutschland Ganze möglichst natürlich aussehen zu lassen, aber wer genau beobachtet, kommt einer Op trotzdem  ,,auf die Schliche“!

Botoxinjektionen

Wie viele von Euch wissen mögen,werden einfach Muskeln lahmgelegt, damit die  Haut nicht mehr kontrahieren kann – und sich so, logischerweise auch keine Falten mehr bilden. Vor allem die ,,Zornesfalte“  wird so zum Verschwinden gebracht. Es wird aber auch bei Krähenfüße (Fältchen beim Zusammenkneifen der Augen). Längsfalten am Hals, herabgesunkene Mundwinkel und starken Grübchen am Kinn eingesetzt.

Filler aller Art wie Hyaluronsäure, ,,New Fill“, Eigenfett, …

Damit wird die Haut an verschiedenen ,,Einsatzgebieten “ aufgefüllt, vor allem aber an Falten (z.B. Naso-Labial-Falte, Krähenfüße, die Wangenknochen).

Wenn man das (schon relativ unnatürliche) Schönheitsideal vor allem der amerikanischen Beauty-Docs kennt, entwickelt man auch schnell einen Blick dafür, wann dieses ,,Bild“ so übertrieben wirkt, dass es quasi nicht echt sein kann…

Werfen wir einen Blick auf dieses Ideal und durchforsten wir die Gesichter nach (künstlichen) Anpassungen an dieses Ideal. Übrigens war es in den 90 gern besonders krass: Bo Derek, Julie Andrews, Linda Evans… sie alle schienen den gleichen Beauty-Doc gehabt zu haben…:

Zeichen für die Anwendung von Lifting, Botox & CoIMG_5129 (3)

  • Glatte Stirn, nicht zu hoch und nicht zu tief. Um dies zu erreichen, werden auch gerne ein paar Haare verpflanzt, die dann letztendlich doch etwas spärlicher sind, woran man den mißglückten Trick erkennt.
  • Die Stirn ist so glatt, dass sie gerne auch einmal ,,wie poliert“ glänzt… (weil die Unterhaut ja eigentlich schon ganz dünn ist…). Auch Puder täuscht nicht darüber hinweg, dass kaum noch Poren vorhanden sind
  • Und die glatte Botox – einer Glatten Stirn –  wenn sie durch Botox erzielt wird:Eine Nebenwirkung ist hier das Absinken der Augenbrauen zur Mitte hin, die aber bei geübten Anwendern eigentlich nicht vorkommen dürfte. Trotzdem sieht man diese Veränderung relativ oft. Außerdem kann man ebenfalls nicht selten noch kleine Einstichstellen von den Spritzenkanüle sehen
  • Schräge Katzenaugen – Bei manchen mißglückten OP´s werden die Augen allerdings dabei immer kleiner wie bei der Dame auf meinem Beitragsbild ganz oben …
  • Manche mögen keine Schlupflider – bei genauem Hinsehen kann man eventuell eine Narbe erkennen, besonders, wenn diese nicht genau in der Lidfalte liegt oder der Chirurg übertrieben hat und kaum mehr eine Lidfalte da ist… Allerdings verdanken Claudia Schiffer und Tatjana Patitz ihren leicht verruchten Blick sicherlich dieser Variante…
  • Hohe Wangenknochen – Knochen sehen aus wie Knochen und nicht wie Polster und sind auch nicht dellig!
  • Pralle Haut – die Konturen werden wieder runder, man sieht sgenannte ,,Fillerbäckchen“
  • kaum sichtbare Nasolabialfalte – da sie durch Muskelstränge gebildet werden, die unter der Haut liegen, wird die falte einfach aufgefüllt, so dass eine Vertiefung da ist, diese aber nicht in einer scharfen Linie, sondern eher in einem ,,runden Graben“ verläuft…

Wenn es interessiert : Hier kommt Ihr zu den Stars, die sich unters Messer gelegt haben … oder auch da …

So, jetzt wisst Ihr Bescheid und könnt doch einige ,,Junggebliebene“ wenn auch nicht auf den ersten, so vielleicht doch auf den zweiten Blick entlarven … um Euch dann doch lieber an der lieben Ausstrahlung und er freundlichen Art des Menschen zu erfreuen – so jedenfalls mein Tipp!

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So wünsche ich Euch heute eine wunderschöne Zeit mit vielen lieben Menschen um Euch herum! Den wie es schon im Buch ,,Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry hieß: ,,Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar!“

In diesem Sinne – Alles Liebe, Eure Nessy

 

Mode: Aktuelle Herbst/Winter TRENDS 2017/18 und wer wirklich dahinter steckt! + Persönliches Herbst- Lieblingsoutfit

Hallo Ihr Lieben!

19Heute habe ich wieder einmal eine kleine Liste mit Looks zusammengestellt, die in der laufenden und wie ich mir vorstellen kann, auch in der kommenden Saison als ,,die Hingucker“ gehypt werden. 

Ich habe festgestellt, dass hier weniger die halbjährlichen Shows der Labels, z.B. in Berlin, ausschlaggebend sind, sondern eher andere Quellen:

S1290056 (4) „Mode: Aktuelle Herbst/Winter TRENDS 2017/18 und wer wirklich dahinter steckt! + Persönliches Herbst- Lieblingsoutfit“ weiterlesen

Kurzgeschichte ,,Leben nach dem Tod “ – Ein Video-Dreh – mit Hindernissen…

Hallo Ihr Lieben!

IMG_8304 (3),Äh, also, bei der out-of-body- experience äh, also außersinnliche, äh, außerkörperliche Wahrnehmung, äh, …“  Kennt Ihr das? Man möchte etwas, aber irgendwie wird´s gar nix? Genau so erging es mir bei diesem Video-Dreh!

Die Haare waren frisch gewaschen, ich hatte ein dezentes Make up aufgelegt, das Licht war gut und  der Moment supi, denn ich, Nessy war ,,allein zu Haus“.Okay, da waren noch die Hunde, die  jegliche auftauchenden ,,Störfriede“, mit lautem Gebelle verjagen würden. So gab es da zum Beispiel eine schwarze Katze, von der niemand wußte, wem sie eigentlich gehörte. Wenn ihr langweilig war, stolzierte sie, sichtlich schadenfroh, so hatte man jedenfalls den Eindruck, auf der Terrasse  auf und ab, wohl wissend, dass sie die Hunde, die sie hinter der Scheibe nicht erreichen konnten, damit wahnsinnig machen würde … Für die Hunde war dieses Eindringen auf Ihr Territorium natürlich ein Schmach ohne gleichen und mit jeder Runde, die die Katze genau vor ihren Nasenspitzen drehte, bellten sie lauter…  Also keine allzu prickelnden Voraussetzungen für einen Video-Dreh. So blieb mir nur zu hoffen, dass dieses schwarze Tierchen heute mit anderen ihren Schabernack treiben würde…  Aber auch  die Vierbeinern schienen  heute  pazifistisch eingestellt zu sein –  Jedenfalls befanden sich  die Hüter des Hauses vollgefressen im Mittagsschlaf-Modus… Also hatte ich eigentlich  an diesem Tag wirklich die besten Voraussetzungen für einen Video-Dreh –  sollte man meinen….S1120055 (3)

Aber das Problem war  – nein, auch nicht die volle Speicherkarte! Denn ich hatte bereits am Morgen  die hunderte ungenutzen Drehs der Fashionweek, die ich ,,irgendwann“ noch,,ganz sicher“ hatte schneiden wollen, beherzt gelöscht, was mich natürlich eine weitere viertel Stunde gekostet hatte,  sondern vielmehr ein ganz anderes :

Wie zum Teufel (sorry, erster Faux Pas) dreht man ein Video zu dem Thema ,,Leben nach dem Tod“ ?

War schon das Methadon-Video aus verschiedenen Gründen eine ,,heiße Kiste“ gewesen, bei der jedes Wort so gewählt sein mußte, dass es mir nicht die Anfeindung meiner Zunft bringen würde (was mir dann doch nicht 100% gelang, aber egal), so konnte ich hier Menschen wirklich unglücklich machen, den Trauenden ihre Hoffnung nehmen, wenn ich das Thema falsch verpacken würde…

Ich selbst mußte also stark und zuversichtlich wirken, Ruhe ausstrahlen…

Irgendwie hatte ich den dringenden Wunsch, genau diese Herausforderung anzunehmen …

Aber irgendwie wollte mein ,,es “ nicht so wie mein ,,ich“ und nachdem ich diesen Beitrag zweimal in meinem Büro gesprochen hatte, merkte ich, dass meine Sprache so  verkrampft und hölzern wirkte, wie ein Penäler, der mit übervoller Blase vor der Erbtante sein erstes Weihnachtsgedicht aufsagen musste…

,,Satz mit X!“ So beschloss ich, erst einmal ein wenig nach draußen zu gehen, um mir ein wenig Inspiration zu holen . Die Kamera nahm ich vorsichtshalber natürlich mit… Nachdem ich erst einmal ein wenig durch die Gegend geschlendert war und die Ruhe der Natur und der schönen Bilder um mich herum auf mich eiingewirkt hatten, setzte ich mich auf die Terrasse, um den Vortrag einfach noch einmal mental durchzugehen!

Natürlich ließ ich auch hierbei die Kamera laufen… Und was geschah?  Ihr könnt es Euch wahrscheinlich denken! Obwohl ich sicher beim Ton würde Abstriche machen müssen und auch das Licht nicht ganz optimal rüber kam, wirkte ich irgendwie genauso, wie ich mir das die ganze Zeit vorgestellt hatte!

Da war es dann auch plötzlich nicht mehr  so wichtig, dass ich ein paar Fakten, mit denen ich eigentlich das Ganze etwas wissenschaftlicher hatte gestalten wollen (obwohl sie nicht wirklich etwas zu Thema beisteuerten) schlichtweg vergaß, weil ich das Ganze nun völlig auswendig, ohne Spickwörter neben der Kamera  und ohne Druck vortrug.

Da war es auch eher auflockernd, dass ich auch einmal nur deshalb unterbrechen musste, weil lärmende Kinder an unserem Haus vorbeizogen… Natürlich passten auch die Naturbilder, die ich während meines kleinen Spazierganges gemacht hatte, gut ins Bild und brachten die nötige Ruhe und Vertrautheit ins Video…

Und die Moral von der Geschicht´? Wenn einem etwas Schwierigkeiten bereitet, nutzt es einfach manchmal, ein Problem  von einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten… oder etwas anderes zu tun bzw. das Problem durch die Augen eines anderem zu betrachten …

Aber nun spanne ich Euch nicht länger auf die Folter: Hier ist es also…  Das ,,Todesvideo!“ Nun empfinde zumindest ich es so, dass es vielleicht noch nicht ganz perfekt ist, zumindest aber bei den Betrachtern, so zumindest meinen Intention,  keine allzu negativen Empfindungen aufkommen, sondern die Angst vor dem Tod eher genommen wird… Schreibt mir gerne auch Eure Meinung!

 

Alles Liebe und eine schöne Restwoche, Eure Nessy

 

Medizin: Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Hallo Ihr Lieben!

Patientenbericht

IMG_4130 (2)(mit ausdrücklicher Genehmigung der Betroffenen):  ,, Schon seit ein paar Wochen hatte ich bemerkt, dass mein Herz immer wieder ,,stolperte“ und manchmal sogar einige unregelmäßige Schläge hintereinander auftraten. In den letzten Tagen war es  sehr heiß gewesen  und mir wurde häufig schwindelig. Aus dem Grund hatte ich, bei bekannter Herzerkrankung am Vortag auf meinen Betablocker verzichtet. Nachmittags hatte ich einige Stunden in der gleißenden Sonne gearbeitet und mich dann zuhause gleich etwas hingelegt.  In der Nacht wachte ich um etwa 4 Uhr morgens mit starken Schmerzen auf. Ich versuchte, mich zu entspannen. Aber es wurde nicht besser und ich merkte, dass ich häufig Herzrhythmusstörungen hatte. So fuhr mich mein Mann an diesem Morgen sehr früh ins Krankenhaus. Dort hatte ich etwas gegen die Schmerzen bekommen und war auf die Überwachungsstation gefahren worden. Ich spürte, wie die Schmerzen auf der Brust endlich weniger wurden und ich sehr müde wurde… Erschöpft schlief ich ein…

Als ich wieder aufwachte, merkte ich, wie jemand eine Beatmungsmaske auf mein Gesicht drückte und mich beatmete. Mein Kopf lag relativ tief … Ich wollte etwas sagen, doch ich war zu müde und dachte nur: Sie werden schon wissen, was sie tun… Als nächstes wachte ich auf der Intensivstation auf. Man sagte mir, ich sei reanimiert worden…

Allerdings hatte ich nichts gespürt. Obwohl oder weil mein Gehirn aufgrund der Eintragungen in der Akte einige Minuten nicht mit Sauerstoff versorgt worden war, hatte ich absolut keine Erinnerung an diesen Vorfall… “

Herz, Leiter, Jenseits, Wolken, Himmel, Himmelsleiter

Was passiert, wenn der Organismus tot ist?

Die meisten Menschen erleben nichts besonderes

Obwohl ich schon einige Menschen sterben gesehen habe, hat mir persönlich leider noch nie jemand, der reanimiert wurde, etwas von besonderen Ereignissen, wie z.B. Nahtoderlebnissen geschildert. Natürlich konnte ich auch nicht alle danach fragen, denn das erfordert, gerade nach so einer doch traumatisierenden Situation, sehr viel Fingerspitzengefühl…

Deshalb habe ich in der  Literatur und im Netz nach diesen Erlebnissen während des Sterbens gefahndet, Erlebnisse studiert und auch eruiert, was Kollegen zu dem Thema ,,Leben nach dem Tod“ sagen bzw. schreiben.

Nahtoderlebnisse

Forscher aller Welt, die sich mit dem Thema befassen, berichten von weitgehend ähnlichen Nahtoderlebnissen ihrer Patienten, so z. B  der Nahtodforscher Dr. Raymond A. Mody oder Dr. Kenneth Ring ähnlich wie auch andere Forscher.

Am Anfang steht der ,,Tod“ (wobei es Definitionssache ist, wann der Tod genau eintritt, siehe unten), den z.B. ein Arzt feststellt. Viele Betroffenen berichten von einem unangenehmes Geräusch und dann sehen sich manche aus der Vogelperspektive (z.B. Beobachtung von Ärzten, die sie versuchen, wieder zu beleben.

In einigen Fällen kam es dabei zu erstaunlichen Übereinstimmungen von dem, was um den ,,Toten“ herum passiert ist und dem, was dieser später berichtet hat, sodass eine reine Halluzination unwahrscheinlich erscheint (Prof. Wilfried Kuhn, Neurologie Leopoldina Klinik Schweinfurt). Weiter wird von manchen über eine Reise durch einen Tunnel, bei dem am Ende Licht ist und von dem Treffen mit Lichtwesen/Verwandten und einem sehr schönem, friedliche Gefühl, manchmal auch von einer blitzschnellen Lebensrückschau  berichtet.  bevor die Betroffenen wieder in die Realität zurückgeholt wurden, obwohl sie das oft gar nicht wollten …

Es gibt leider nur wenig  wirklich gut dokumentierte und nachgeprüfte Fälle zu dem Thema Nahtod-Erfahrungen. Hier ist sicher noch ,,Luft nach oben…“im wahrsten Sinne des Wortes!

Was ist ,,Sterben“?

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Aber ein paar Fakten und Versuchsergebnisse zum Thema ,,Sterben“ gibt es schon! So  kann man den Tod in verschiedene Phasen einteilen. Aber um unsere zentrale Frage nach dem ,,Danach“ zu stellen, interessiert eigentlich nur der Punkt, kurz bevor der endgültige Hirntod eintritt. Das heißt, der Moment, in dem das EEG keine Funktion mehr anzeigt (0-Linien EEG). Übrigens kann dieser Zustand in Einzelfällen auch reversibel sein, weshalb man zur Todesfeststellung bei Unsicherheiten noch weitere Kriterien fordert, z.B. weitere EEG Kontrollen nach 12 bzw. 48 Stunden oder eine Doppler-Ultraschalluntersuchung, um Pulsationen auszuschließen…

Der ominöse Peak der Hirnaktivität

Wir wissen, dass in dem Moment, in dem der Tod eintritt, die Aktivität der Hirnwellen deutlich absinkt. Dann aber kommt es plötzlich noch einmal zu einem sehr hohen Peak der Aktivität, die dann ebenso rasch wieder abfällt ...  Diese Aktivität kann mann durch ein schlagartiges Ansteigen der Gamma-Wellen feststellen.

Erklärungsversuche der  geschilderten Nahtod-Wahrnehmungen

Wodurch dieses Phänomen ausgelöst wird, ist noch nicht eindeutig geklärt. Manche gehen davon aus, dass das elektrische Gefälle an den Synapsen zusammenbricht und sie sich dadurch schlagartig entleeren… wodurch auch das helle Licht zustande kommt.  Das Gehirn interpretiert die unkoordinierten vielen Signale der Sehzellen als weißen Fleck, und da sich (nachdem keine Augenbewegungen mehr vorhanden sind) die Zellen zur Mitte des Gesichtsfeldes hin konzentrieren, nimmt man einen zum Zentrum hin heller werdenden Kreis wahr.

Eine Theorie ist auch, dass es bei dem Eintreten vom Tod durch Rezeptorveränderungen zu einer Dimethyltryptamin-Wirkung kommt, denn bei diese Substanz ist bekannt, dass sie nahtodähnliche Halluzinationen auslösen kann. So wird sie auch von machen Schamanen verwendet, um eben diese Wirkung hervorzurufen…The research shows that

Was aber geschieht in unserem Körper bei der extrakorporalen Wahrnehmung? 1943  hatte G.N.M Tyrrell in seinem Buch ,,Apparitions“ den Begriff der ,,extrakorporalen Wahrnehmung“ erstmals beschrieben. Die Wissenschaft geht davon aus, dass  sich durch den Sauerstoffmangel im Parietallappen der Großhirnrinde, welcher für die Wahrnehmung im Raum zuständig ist, zum Beispiel ein Schwebe-Gefühl bzw. ein „Out-of-Body“-Eindruck einstellen kann. Aber wie kann der Betroffene dann ganz genau schildern, was was um ihn herum passiert ist, wenn er doch nachweislich nichts sehen konnte? Solche Fälle sind wirklich dokumentiert, was ich persönlich sehr erstaunlich finde.

Könnte es sein, dass der  Mensch durch das An/Abschalten bestimmter Hirnareale zu Sinneswahrnehmungen fähig ist, von denen wir noch gar nichts wissen? So orientieren sich ja zum Beispiel Fledermäuse durch Ultraschall und wir wissen, dass jeder Gegenstand je nach Material, Farbe, Temperatur und sogar Geräuschen, die er verursacht, unterschiedliche Wellen aussendet. Ist es möglich, dass wir im wilden terminalen Synapsenfeuer diese vielleicht wahrnehmen können? Was würde das für die Hirnforschung bedeuten? Gibt es nicht auch schon Ansätze, Blinde durch bestimmte Sinneswahrnehmungen wieder sehen lassen zu können? Mit technischer Hilfe zwar, aber was wäre wenn…

Diese hochspannenden Fragen kann ich Euch leider noch nicht beantworten!

Aber gehen wir in unserem Gedankenkonstrukt trotzdem noch ein wenig weiter um der Antwort der Frage, die ich so kühn über den Artikel geschrieben habe (als könne man sie mit ein wenig Literaturstudium beanworten!

Gehen wir einmal einfach davon aus, dass unser Bewußtsein nicht an Materie gebunden wäre. Dass es losgelöst von den Hirnfunktionen sich mit dem terminalen Anstieg der Hirnaktivität von ,,seinem“ bisherigen Körper trennen würde (in Form von was? Wellen? ,,Plasma“? Energie?), vielleicht irgendwie ,,abheben“ würde… und dann? Zumindest in seiner bisherigen Form existiert es doch dann nicht mehr! Denn unsere ganzen Wünsche, Sorgen, Ziele währen ja auch so nicht mehr existent! Aber was dann? Wabern wir irgendwo als ,,reine Liebe“ durchs Universum? Oder sucht sich das Bewußtsein einen neuen Körper wie im Buddhismus? Wiedergeburt, bis man so perfekt ist , dass man ins ,,Nirwana“ geht? Was soll diese Perfektion sein? Die Aufgabe aller irdischen Wünsche und ,,reine Liebe?“

Ihr merkt, ich gleite von wissenschaftlichen Erklärungsweisen ins mystische ab…

Denn hier sind auch wir Ärzte bis jetzt irgendwo mit umserem Latein am Ende…

Was von einem Menschen wirklich überlebt…

Bildergebnis für Bild von Einstein fei
Bildquelle Wikipedia

Was mir persönlich realistisch vorkommt, ist die Tatsache, dass in jedem Körper Energie steckt. In unterschiedlicher Form. Wir wissen seit 1905, dass wie Einstein herausgefunden hat gilt:

E=mc 2 

(Ruhe)Energie= Masse X Lichtgeschwindigkeit im Quadrat.

Im Moment, in dem der Denkprozess aufhört, gibt der Körper Energie ab. ja, genau genommen  sogar lange vorher! Denn wir interagieren schon während des ganzen Lebens mit der Umwelt! Wie senden Wärmeenergie aus und nehmen Energie in Form von Nahrung, aber auch durch Wärme auf und unser Gegenüber versteht unsere Wörter, weil seine Schallwellen auf unser Trommelfell  treffen…  So verläßt also ein Teil der Energie just in dem Moment des Sterbens, in dem im unseren Kopf der Teufel los ist, bevor die Ruhe einsetzt, unseren Kopf… hinaus in die Welt, in die Luft, wo sich diese Energie schnell buchstäblich ,,in alle Winde“ verteilt und ein Teil des Ganzen wird.. Genauso passiert es nach und nach mit dem Rest des Körpers… und der Kreislauf ist geschlossen! Wie heißt es so schön? Erde zu Erde ,Asche zu Asche , Staub zu Staub…

Schon zu Lebzeiten etwas schaffen, das bleibt

Aber unsere ausgesendeten Wellen haben während des Lebens etwas, es muß ja nicht furchtbar viel sein, in den Köpfen der anderen Menschen verändert. Und das Wissen eines jeden Menschen wird, wie man jüngst in dem Zweig der Epigenetik erforscht hat, an die nächste Generation weitergegeben. Nicht zu reden von unserem Erbgut, dass wir direkt weitergeben!

Und so leben wir tatsächlich in unseren Kindern und unseren Mitmenschen weiter… Und auch in uns steckt das Wissen von  ca. 2 Millionen Jahren Evolution !

Insofern sind wir tatsächlich ein Teil des Ganzen und werden  im immerwährenden Kreislauf der Natur immer weiterleben.

Und damit wäre ich am Ende meines heutigen Beitrages angelangt! Ich hoffe, dass für Euch doch einige interessante Aspekte dabei waren! Alles Liebe und meine etwas theathralische, aber durchaus passende Botschaft am heutigen Tag:

CARPE DIEM

Diese, in den Anfängen des Technos 1989  eingespielte Single hatte in meiner Jugend eine besondere Bedeutung für mich, obwohl Ihr an dieser Stelle sicher nicht dieses harte und absolut energiegeladene Stück von Umo Detic vermutet hättet. Umo Detic war eine kleine Band in Pirmasens und kurz nach dem Einspielen hat sich ein sehr begabtes Mitglied, das die gesamte Technik übernommen hatte, umgebracht!  Den Sänger kenne ich heute noch. Aber wer er ist, muß leider mein kleines Geheimnis bleiben…

Demächst geht es hier wieder fröhlicher zu! Aber ich denke, auch so ein Thema ist für Euch interessant!

Alles Liebe und den vulkanischen Spock-Spruch aus Raumschiff Enterprise zum Abschied:

Lebe lange und in Frieden!

Alles Liebe, Eure Nessy

 

Neues YouTube Video online! Charisma wie Helene Fischer – leicht gemacht!

Hallo Ihr Lieben!

Heute geht´s  noch einmal um Charisma

Wir alle wünschen uns, bei unserem Gegenüber möglichst gut anzukommen!

So habe ich mich durch eine Reise des Word Wide Webs gemacht, um zusammenzutragen, was ich zu dem Thema gefunden habe, gleichzeitig Menschen beobachtet und meine eigenen Erfahrungen eingebracht, um die zentralen Punkte einer tollen Ausstrahlung zusammenzutragen.

Vor kurzem habe ich Euch dann einen  Beitrag  geschrieben, indem ich Euch am Beispiel Helene Fischer aufgezeigt habe, was charismatische Menschen ausmacht und wie man selbst relativ leicht  mehr Ausstrahlung erlangen kann… Hier könnt Ihr den Inhalt übrigens noch einmal nachlesen. 

Aber dieses Thema ist so wichtig, dass ich mir gedacht habe, wenn man das Ganze erzählt bekommt, kann man sich manche Dinge doch noch besser merken… Gleichzeitig habe ich noch ein paar zusätzliche Tipps und Tricks eingebaut, wie man andere noch einfacher von sich überzeugen kann. Denn natürlich arbeite auch ich ständig an mir und meiner Ausstrahlung und finde auch immer wieder neue interessante Fakten zu dem Thema heraus. Wenn Ihr diese Materie auch so spannend findet, könnt Ihr einfach oben auf das Video klicken und Euch anhören, was ich herausgefunden habe…

 

Eine wunderschöne, charismatische Zeit und viel Spaß mit dem Thema wünscht Euch Eure Nessy

Fotoshooting Mutter und Tochter/ Familienleben in der heutigen Zeit in der Klein- und Großfamilie, Rezept Gäste Menü …

Hallo Ihr Lieben!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
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Wenn Ihr ab und zu auf meinem Blog vorbeischaut, wisst Ihr, dass ich ein Familienmensch bin, dem nichts im Leben wichtiger ist, als dass es mit meinen Lieben ,,rund läuft“… Wie eine Glucke auf dem Hühnerhof gackere ich herum und schaue, dass jeder an den Körnertopf kommt und im Winter der Hühnerstall schön warm und behaglich ist…

„Fotoshooting Mutter und Tochter/ Familienleben in der heutigen Zeit in der Klein- und Großfamilie, Rezept Gäste Menü …“ weiterlesen