Fashion: Jeans und ihre Besonderheiten – Tipps und Tricks für den Denim-Klassiker

Werbung: Dieser Artikel enthält neben allgemeinen Informationen zu Jeans Firmennamen und Links, die zu Produkten führen. Wegen der derzeit unklaren Gesetzeslage kennzeichne ich solche Artikel prinzipiell mit der Überschrift ,,Werbung“, egal, ob eine Vergütung stattfand oder nicht.

Hallo Ihr Lieben!

S1290166 (3).JPGDie Sommerferien sind für viele mittlerweile vorbei und mit dem Urlaubsflieger auch die Temperaturen im Sinkflug begriffen… Die Ferienkoffer waren, ob der zu erwartenden warmen Temperaturen, lediglich mit leichten Flatterkleidchen, Shorts und Röckchen, sowie Badekombis und Walle-Kaftans für den Strand  gefüllt …                                                                                    

Jeans waren, abgesehen von Shorts, oft entweder gar nicht mit im Koffer, oder es wurde höchstens eine in den hintersten Winkel des Koffers gequetscht, nur für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle, dass doch ein paar winzige Regentröpflein den Himmel verlassen und die Sonne ein wenig an Strahlkraft verlieren würde – woran zum Beispiel unsere Familie als unverbesserliche Optimisten, die wir nun einmal sind, natürlich nicht wirklich geglaubt  hatte… ! „Fashion: Jeans und ihre Besonderheiten – Tipps und Tricks für den Denim-Klassiker“ weiterlesen

Fashion / Look of the Week: Wenn es draußen kühler wird – Kuschelige Ponchos und Capes

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Hallo Ihr Lieben!

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Alles ist auf Herbst eingestellt!  Und auch hier,  in den Artikeln auf meinem Blog, merkt Ihr es natürlich an der Art, wie ich schreibe! Ihr wisst, ich bin ein Mensch, der die Natur achtet und auch den Körper auf die Jahreszeiten  einstimmt! Denn als Ärztin weiß ich, dass sich die Bedürfnisse des Körpers, aber auch der Psyche  verändern. Plötzlich wird man empfindsamer und schutzbedürftiger, denn tief in unserem Inneren wissen wir, dass wir gut auf uns acht geben müssen, wenn sich die Unbillen der ,,dunklen Jahreszeit“ ankündigen …

So möchte auch ich, wenn es anfängt, kühler zu werden und es gar nicht mehr aufhören will, zu regnen, am liebsten mit einer Tasse Tee,  in eine Decke eingekuschelt, dem nassen Treiben möglichst von warmen Haus aus zusehen…  Kennt Ihr das wohlige Gefühl,  das man verspürt, wenn der Regen heftig gegen die Fensterscheiben prasselt, man selbst aber im gemütlichen Trockenen sitzt?

Wenn dann aber am nächsten Tag die Sonnenstrahlen wieder hervortreten und die bunte Pracht des Herbstes in ihren schönsten Farben beleuchtet, zieht es uns nach draußen, egal ob für einen Waldspaziergang  oder für einen Stadtbummel!

Denn auch das ist Herbst – leuchtende Farben und ein süßer Duft von überreifen Früchten in der Luft und das Gefühl, dass es uns so gut geht wie nie… Noch einmal  alles von Herzen genießen, auf das wir dann wieder ein Jahr warten müssen, wenn in wenigen Wochen schon alle Pracht vorbei ist und der graue, trübe November unser Leben für eine ganze Zeit fast gänzlich nach drinnen verlegt… Aber noch ist es nicht soweit!

Und in jedem Fall sind wir natürlich alle gut eingepackt, damit wir jetzt den Herbst in seinen schönsten Facetten genießen können!

Dabei liebe ich es, mich warmer und kuscheliger Ponchos oder Capes zu bedienen… Ehrlich gestanden, habe ich für ,,alle Fälle“ eines dieser ,,Schmusestücke“… Da gibt es leichte, fluffige, die einen sanft einhüllen und solche aus dickerem Wollstoff, die auch einmal einer Windböe trotzen können! Und dann habe ich natürlich auch die ganz dicken mit zusätzlichem Futter, die mich draußen bis zu den ersten Schneeflocken zuverlässig begleiten und  beschützen …

Nicht desto trotz sind manche doch ein wenig in die Jahre gekommen! Aus diesem Grund wollte ich mich heute wieder einmal näher mit dem Thema befassen und Euch zudem die schönsten Stücke aus der Herbstkollektion vorstellen, die ich gefunden habe!

Dazu habe ich mich übrigens dieses Jahr bei  dem Versandhandel Fashion ID in der Strickwarenabteilung umgesehen, denn gerade bei Stücken, die man so nah am empfindlichen Hals und Gesicht trägt, muss die Qualität einfach stimmen!

Übrigens habe ich Euch fast nur Stücke herausgesucht, die aktuell im Sale sind. Welches Cape mein Favorit ist? Ehrlich? Das Leder-Cape von Codello! Allerdings wärmt es wahrscheinlich nicht so sehr. Super-Schön finde ich aber auch das  ,,Daughters of Italy“ Cape im Landhauss-Stil… Welches gefällt Euch am besten?

Kommen wir als erstes dazu, was eigentlich den

Unterschied zwischen ,,Cape“ und ,,Poncho“

ausmacht! Wobei, auch wenn nicht das nicht ganz korrekt ist, die Begriffe oft synonym verwendet werden. Dabei ist es eigentlich  einfach:

PONCHO

Der Poncho hat seinen Ursprung bei den indigenen Völkern in Südamerika und war ursprünglich eine Decke aus meist kräftigen Farben mit einem Lock in der Mitte... Und nichts anderes ist er im Prinzip heute! Nur dass er meist nicht mehr bunt, sondern alle Farbvarianten haben kann und oft auch nicht mehr derb ist, sondern auch sehr elegant sein kann!

Im Unterschied zum Cape ist er vorne geschlossen! Doch bei beiden gibt es keine richtigen Ärmel – sie sind quasi zur Taille hin offen! Im Umgangssprachlichen wird der Begriff ,,Poncho“ aber tatsächlich auch noch öfters für dickere, gestrickte Teile verwendet, vielleicht sogar mit Schlitzen an den Seiten –  wie sie die folkloristischen  Panflötenspieler, die man häufig  in der Fußgängerzonen trifft, auch heute  immer noch tragen…

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Poncho von S. Oliver
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Poncho von Barts
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Poncho von Comma

In meinen Beispielen seht Ihr, dass Ponchos durchaus raffiniert aussehen können. Diese sind alle  Vorschläge aus aktuellen Kollektionen verschiedener Marken. Ihr könnt darauf klicken, dann kommt Ihr zu den Homepages und könnt verschiedene Ansichten sehen.

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Unter Cape stellen wir uns oft etwas Feineres vor. Oft hat das Cape im Ursprünglichem Sinn auch einen Kapuze, hinter der sich der mystische Träger oder die Trägerin ja in Filmen häufig versteckt… In diesem Zusammenhang unvergessen ist das Cape von Graf Dracula oder von Aschenbrödel, als es um Mitternacht im gestreckten Galopp vom Schloss zurück zum Gut reitet… das ginge so elegant niemals in einem Poncho! Ihr seht, auch hier hat das Mythos fast die Wahrheit eingeholt!

Heute allerdings zeichnen sich Capes vor allem dadurch aus, das sie im Gegensatz zum Poncho vorne offen sind. Das ist von Vorteil, weil man es dadurch nicht über den Kopf ziehen muß und es außerdem auch manchmal als Schal tragen kann, wie das Beispiel unten!

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Codello-Cape
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Cape von Fraas 
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Daughters  of Italy

 Und wie kombiniert man diese Überwürfe am besten?

Besonders gut gefallen mir zu gemusterten Überwürfen natürlich einfarbige Rest-Klamotten, sei es als Bluse, Pullover oder auch langärmlige Shirts. Idealerweise passen die einzelnen Stücke entweder stilistisch richtig gut zusammen, oder sie bilden eine reizvollen Kontrast, zum Beispiel kann man eine zarte Bluse durchaus mit einem Strickcape kombinieren. Klassischerweise würde man auch, wenn man oben ,,weit“ trägt, auf eine schmalere Linie des Rockes oder der Hose achten. Allerdings sehe ich das Ganze nicht so streng, denn auch Mustermix, ,,Weit zu Weit“ oder ,,wilde“ Stilbrüche können supi aussehen! Wichtig ist, dass Ihr Euch wohl fühlt!

So, das wars wieder für heute! Ich wünsche Euch eine tolle Woche,

Eure Nessy

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Colliedame Luna  trägt natürlich den schönsten Überwurf! Leider ist er nicht käuflich … und außerdem auch sehr pflegeintensiv! Aber dafür eignet er sich herrlich zum kuscheln! Dafür stellt sie sich auch gerne zur Verfügung!

Fashion/Lifestyle: Aktion der Ü30 Blogger – 5 Dinge, ohne die ich im Urlaub nicht sein kann

Hallo Ihr Lieben,

S1290083 (4)Soso, fünf Dinge also… Brauche ich im Urlaub überhaupt 5 Dinge? Oder reicht nicht Luft und Liebe und den Rest kann man kaufen, wie das immer so schön in manchen Filmen dargestellt wird, in denen das Paar zum Happy-End irgendwo hinfährt?

Naja, also Zahnbürste, natürlich Zahnpasta, Creme, Bürste, Spängelchen… halt, das sind schon fünf! Oder kann man das als ,,Toilettenartikel“ zusammenfassen? Oder ist überhaupt etwas ganz anderes gemeint, etwa zusätzliche Dinge, die man eben ,,normalerweise“ nicht mitnimmt? Oder wie jetzt? Jedenfalls ist nicht die ,,Zahnbürste“ gemeint! Oder etwa doch?

Also noch einmal von vorne:

1. ,,Gute Laune!“

… Neee! Nessy, ganz falsch! Denn die ,,muß“ man ja in den Urlaub mitnehmen! Schließlich ist ,,die Urlaubszeit“ selten und kostbar! Da gehört es sich einfach, glücklich loszufahren! Oder etwa nicht?

Geht es Euch manchmal auch so? Da freut Ihr Euch wie Bolle auf die 6 Tage im Sommer, in denen Ihr nach langer Planung, Kataloge wälzen und Reisebürobesuchen endlich die heimischen vier Wände verlassen dürft und einen Tag vor ,,dem“ großen Abreisetag überkommt es einen!

Was? Natürlich Stress pur! Eigentlich denkt man, diesmal solle es anders werden! Denn wenn die Koffer schon 2 Tage vorher gepackt und die Wohnung auf Vordermann gebracht wurden, müsste ja alles stressfrei ablaufen! So zumindest der Plan…

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Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…… Morgens schlafen wir erst einmal schön bis 10 Uhr aus! Hach! Denn wer will sich hier stressen?

Okay, die Hunde müssen um 11 Uhr noch  ins Wellness-Hundehotel verbracht werden, um in unserer Abwesenheit wenigstens auch ein wenig Luxus zu genießen! Ob das die Vierbeiner auch so sehen? Egal! Ist ja jedenfalls schnell erledigt. Klar führen wir sie in dem ungewohnten Terrain noch schnell Gassi! Sollen die Umgebung ja schon streßfrei mit Orginal-Frauchen kennenlernen. Und der Abschied ist auch nicht ganz leicht! Aber um 12.30 Uhr ist das bereits erledigt!

Wieder in der Wohnung, macht man sich auf zur letzten Inspektion! Noch  hat man ein tolles Gefühl, als man mit der Hand die fertig gepackten Koffer in der Diele im Vorbeigehen tätschelt, in Ermangelung der Hunde, die jetzt bereits fehlen…  Der Blick schweift in den Garten, wo sie so oft gespielt haben… Und ein Klos macht sich irgendwie im Hals zu schaffen… Aber jäh werden wir aus unserer Melancholíe gerissen. Was ist das? Die Gardinen sind dunkelgrau! Wo doch Frau Kleinschmidt zum Blumengießen kommt! Sie soll ja nicht denken, es wäre dreckig bei den Doktors – Okay, wir haben ja Zeit. zwar müssen wir eigentlich auch noch etwas einkaufen, für den Tag unserer Heimreise, was ein Sonntag ist, aber für die Fensterkleider habe ich noch ein paar MInuten, schließlich ist es erst 14 Uhr! Und wo man grad´ dabei ist, die Fenstersimse müßten aber auch noch kurz abgewischt werden! Ist ja schnell gemacht. Nachdem die Vorhänge abgehängt und das Sims abgeputzt ist, gehts zur Wachmaschine.  Oje, da liegt noch Sohnemanns Lieblingsjeans, die er unbedingt anziehen wollte. Jetzt sind aber schon die Gardinen in der Trommel. Noch sind wir aber gut in der Zeit:14.45 Uhr!

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Also alles kein Problem! Erst einmal kurz ein Käffchen, soviel Zeit muss schließlich sein! Dann aber schnell noch in den Supermarkt… Der Verkehr Freitag Nachmittag ist aber auch dicht, gerade heute… Naja, ein wenig haste ich schon durch die mir heute besonders lang scheinenden, mit immer den gleichen Artikeln bestückten Supermarkt-Gänge… Ein Blick auf die Uhr: Schon fast 16 Uhr! Ich suche Maoam!!! Wer braucht schon 20 verschiedene Kaubonbons, wenn kein Maoam dabei ist? Sowas esse ich ja normalerweise nieeee, nur Sohnemann und  vielleicht wandert ein klitzekleines während der langen Fahrt auch in meinem Mund… Als ich sie nach einer gefühlten Stunde endlich gefunden habe, nehme ich mal besser 3 Packungen! Man kann ja nie wissen, wie das Essen dort so schmeckt! Die Warteschlange an der Kasse umgehe ich mit dem simplen Trick an der 5 Artikel Kasse, indem ich immer nur 5 Artikel auf einmal zahle. Das dauert zwar etwas länger und die Verkäuferin samt der Kunden strafen mich im Verlauf mit immer schärferen Blicken, die nach der 11. Bezahlrunde so scharf sind, dass sie Backstein hätten durchschneiden können, aber ich bin fertig! Na also, läuft doch!IMG_2057 (2)

Aber bereits am Auto bekommt meine gute Laune erneut einen gewaltigen Dämpfer, als  diese Öko-Papier-Einkaufstüte, die mir die Verkäuferin mangels Alternativen für schlappe 2 Euro aufs Auge gedrückt hat, unten durchbricht, als ich gerade den Kofferaumdeckel nach oben wuchte. Mit offenem Mund stehe ich da und schaue, wie sich die Flüssigkeit eines zerbrochenen Gurkenglases über eine der Maoam-Tüten ergießt…

,,Schade, jetzt haben wir nicht einmal Gurken, wenn wir nach Hause kommen und ich weiß auch nicht, wie die ebenfalls  mit dem Gurkenwasser in Kontakt geratenen Kolrabi schmecken…Immerhin ist die Maoam-Tüte ganz…“

denke ich,  als ich sie aus dem Gurkensaft ziehe, sie danach öffne und eines der köstlichen Dinger in den Mund stecke.  Hmmmh! Doch ein Blick auf die Uhr reißt mich jäh aus meiner ,,Ich lasse mir die Laune nicht verderben“ Maßnahme. 17.14 Uhr! Schnell hechte ich noch einmal in den Discounter, um  Küchenrolle und eine Wasserflasche zu erstehen, da es mich ekelt, so heimzufahren. Als ich schließlich vor der Autobahn-Auffahrt wieder im Stau stehe, kullern die ersten Tränen über meine  naßgeschwitzten… Wangen, als ich auf die unhaltsam weiterlaufende Uhr blicke: 18.07 Uhr tick, tick, tick… Und dabei muß  die Jeans noch durch die Waschmaschine und in den Trockner –  bis wir um 4 Uhr aus dem Haus müssen, denn der Flieger geht um 6 Uhr 10 morgen früh…

Aber eigentlich hatte ich keinen Grund, gestresst zu sein, denn nachdem ich die Einkäufe ausgeräumt hatte, Abendessen auf den Tisch gebracht, die Küche wieder aufgeräumt (20 Uhr), die Gardinen aufgehängt, die Blumen gegossen und die Gießkannen bereitgestellt hatte (21.02 Uhr), dann die Jeans mit anderer Wäsche in die Waschmaschine getan und, nachdem ich geduscht und mir die Haare gefönt,  das Bad noch schnell auf Vordermann gebracht und die Jeans in den Trockner getan hatte (23.11 Uhr) , blieben mir immerhin 3 schlafose Stunden Zeit im Bett, bevor ich aufstehen, die Jeans aus dem Trockner holen, die Toilettenbeutel unserer Familie packen und in den Koffern verstauen (macht man ja erst zum Schluß), Frühstuck machen und wieder weggräumen musste, um dann gemütlich den Schlüssel in den Briefkasten von Frau Kleinschmidt zu werfen und dann, gut in der Zeit, zum Flughafen zu fahren…cropped-img_1906-6.jpg

Hätten wir nicht auf halber Strecke bemerkt, dass wir die Pässe vergessen hatten. Aber immerhin schafften wir es , nach 2 Knöllchen wegen Geschwindigkeitsüberschreitung und Falsch Parkens zwar, aber immerhin rechzeitig zum Flughafen, wo wir gerade noch  zum Eincheckschalter hechten konten, bevor dieser schloss!

Deshalb meine Lieben! 5 Dinge, die Ihr im Urlaub WIRKLICH, WIRKLICH BRAUCHT und die ich mir fortan immer als erstes in die Diele mit einem dicken roten Zettel lege, damit ich sie nicht vergesse: Pässe, Schlüssel, Geld, Flugtickets und…. Nasentropfen! Denn nix ist schlimmer, als wenn beim Landen die  Ohrgänge verstopft sind und man sich damit die ersten Tage des Urlaubs ruiniert, weil man nix mehr hören kann! Aber davon erzähle ich Euch ein andermal!IMG_4793

Trotz allem wünsche ich Euch einen relaxten nächsten Urlaub und vor allem relaxte Urlaubsvorbereitungen,

Alles Liebe,

Eure Nessy

P.S.: Wenn Ihr an fantasievolleren Tipps für Dinge, die man unbedingt in den Urlaub mitnehmen sollte, interessiert seid – und natürlich auch sonst – dürft Ihr gerne die Blogs meiner lieben Mitbloggerinnen besuchen, die unten verlinkt sind! Sie haben sich dem Thema auch angenommen und das witzige bei solchen Aktionen ist, dass wirklich jedem etwas anderes zu den Themenvorgaben einfällt! In diesem Zusammenhang vielen Dank Liebe Sunny und Liebe Ela für Euer Engagement!

 


 FOREVER YOUNG/ ANTI AGING TEIL 10 : KOSTENLOSER 6-PUNKTE-MASTERPLAN FÜR EINEN OPTIMALEN, GESUNDEN START IN DIE DUNKLEN JAHRESZEITEN! Teil 3: Körperliche Fitness, Muskelkraft und Stoffwechselaktivierung

Hallo Ihr Lieben!

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Masterplan Fitter Körper/Workout

Nachdem wir uns letzte Woche mit den ersten beiden Punkten unseres ,,Masterplanes“ informiert haben, der uns dabei helfen kann, mit optimal gestärktem Body fröhlich in die kühlere Jahreszeit zu wechseln, kommen wir heute zum dritten Teil…

3. Körperliche Fitness, Muskelkraft und Stoffwechselaktivierung

Gezielte Maßnahmen für einen optimalen Zustand

Zu Recht werdet Ihr mokieren, dass ja körperliche Fitness wohl das ganze Jahr über wichtig ist! Damit gebe ich Euch recht! Aber die Sache ist die, dass unser Körper im Winter auf Sparflamme schaltet, er schickt uns quasi, in abgemilderter Form, wie den Bären oder den Igel in den Winterschlaf. Die Bewegungen fallen schwerer, die Muskeln werden weniger, der Stoffwechsel fährt herunter… Das Licht, dass der Bildung von Melatonin dem Schlafhormon, entgegenwirkt, ist weniger, einen gewisse Müdigkeit und Trägheit schleicht sich ein…. Grund genug, vorher noch einmal die Muskeln auf Vordermann zu bringen, den Stoffwechsel anzuregen und die etwas aus der Form geratenen kleinen Pölsterchen den Gar-aus zu machen, damit wir mit einem möglichst kraftvollen, in seinen Abläufen gut funktionierenden Body den Wintermodus antreten! Bei unseren Fahrzeugen reinigen wir auch noch einmal die Gummiteile, schmieren die Fahrradkette und füllen die Flüssigkeiten nach …

Also gewöhnen wir uns am besten an, ihn mit regelmäßiger Bewegung dazu zu bringen, die Muskeln zumindest auf Gleichstand zu halten und den Körper durch einen erhöhten Sauerstoffaustausch  während der Bewegung bis in die kleinsten Zellen ausreichend zu durchbluten und dafür zu sorgen, dass auch dort der Zellstoffwechsel optimiert wird.

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Gehen wir vom ,,Worst Case“ aus. Bis jetzt: Sportliche Aktivität = Null , oder = Unregelmäßig, oder = lange Pause, oder = treibe zwar ab und dann Sport, habe aber überhaupt keine Lust darauf…

Alle anderen: Supi, macht weiter so! Aber zurück zur ersten Gruppe…

,,Hat bei mir eh keinen Sinn“, werdet Ihr sagen ich bin ,,schon“ so und so alt und mein Gewicht… Okay – wir nehmen ja den eben diesen Fall an! Die Aufgabe ist einfach. Auch wenn Ihr bis jetzt am liebsten die eigene Energie gespart habt – das Ding ist -es muß ja gar nicht viel sein…

Jeden 2. Tag 20 Minuten Bewegung!

Setzen wir unser Ziel also nieder an! Nehmen wir uns jeden 2. Tag 20 Minuten Zeit- für Bewegung!  Schon diese relativ kurze Zeit  bringt erwiesenermaßen tatsächlich etwas! Wenn Ihr gesundheitliche Bedenken habt, redet vorher kurz mit Eurem Doc des Vertrauens darüber, ob er irgendwelche Probleme sieht.

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Art der Bewegung

Eigentlich ist das ,,Was “ gar nicht s wichtig! Wichtig ist, dass Ihr etwas macht und dass es Euch Spass macht!  Egal ob Walking, Schwimmen, Wandern,… Natürlich könnt Ihr auch länger trainieren, z.B., wenn Ihr einen Kurs macht. Wichtig ist, wirklich 3x in der Woche aktiv zu werden. Eigentlich ist das schon machbar, oder?

Vorschlag 1:  20 Minuten stramm spazierengehen!

Das ist natürlich die einfachste Möglichkeit und man kann sie auch supi in seinen Alltag einbauen! Zum Beispiel,  indem Ihr zum Friseur/Einkaufen ein Stück weit zu Fuß geht! Dazu parkt Ihr einfach einen knappen Kilometer vorher, dann habt ihr zumindest den Hin- und Rückweg und Euer Pensum schon geschafft!

Vorschlag 2:  Bewegung mit interessanter Umgebung verbinden!

Aber eigentlich ist das ja langweilig! Wie wäre es zum Beispiel, wenn Ihr  auf Euer Workout mit einem kleinen Ausflug auf einen Baumwipfelpfad ins Wildgehege oder in den Zoo oder an einem Fluß entlang macht? Aber auch Sehenswürdigkeiten in Eurer Umgebung, die man ,,immer schon mal wieder“ oder auch ,,zum ersten Mal “ sehen wollte, eignen sich perfekt für einen kleinen, strammen Marsch“!

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Masterplan Fitter Körper/Workout

Vorschlag 3: Workout in der Gruppe

Ihr schaut Euch an der Volksshochschule oder im Fitnesscenter um, ob es Kurse  gibt, die Euch gefallen. Natürlich ist es bei Gruppenstunden wichtig, Gleichgesinnte dabei zu haben, die in etwas den gleichen Trainingsstand wie Ihr mitbringen! Egal ob Thai Chi, Yoga, Jazz Dance, Steppen oder das Schwingen elastischer Stäbe – die Möglichkeiten sind,

 Die Challenge

Egal, was Ihr tun wollt, diese 20 Minuten sollten nach Möglichkeit nicht mehr als 1x unterbrochen werden! Es ist klar, dass Ihr Euer Tempo nicht übertreibt und Eurem Trainingszustand anpasst! Bei den ersten 2x könnt  Ihr ja  noch ein wenig ,,schummeln“, bis Ihr die idealen Bedingungen für Euch entdeckt habt! Wenn ihr denkt, jetzt seid ihr so richtig gut im ,,Move“, messt einmal kurz Euren Puls.

Die ,,Cracks “ unter Euch haben natürlich eine dieser tollen bunten Fitnessuhren, Fitnessarmbänder, oder  ,,Activitytracker“ – fragt mich jetzt nicht, was die Unterschiede genau sind –  mit Handyübertragung, Schrittmesser, Piepston bei Überschreiten  der optimalen Frequenz und Durchschnittskalorienverbrauch der letzten 100 Jahre! Aber es geht auch einfacher…

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Masterplan Fitter Körper/Workout

Den Puls misst man am besten unterhalb des Handgelenkes (Daumenseite) mit den mittleren 3 Fingern.

Puls – Formel (Schläge/Minute) für  den optimalen Trainingspuls (OTP) im aeroben Bereich,

in dem die Fettverbrennung am besten abläuft, weil noch kein Lactat freigesetzt wird :

OTP = 60-80% vom Maximalpuls (220-Lebensalter)

Mit 40 Jahren wäre also der Maximalpuls 220-40 = 180 Schäge/min,

davon 60-80% , wäre der optimale Trainingspuls 108-144 Schläge/min

Keine Lust zum Rechnen? Okay, okay…

OPT (20 Jahre) = 120-160 Schläge/min

OPT (30 Jahre) = 114-152 Schläge/min

OTP (50 Jahre) = 102-136 Schläge/min

OPT (60 Jahre) = 96-128 Schläge/min

OPT (70 Jahre) = 60-120 Schläge/min

 

Kleine Tipps zum Durchhalten:

Optimales Outfit zusammenstellen:

Stellt Euch ein paar funktionelle (atmungsaktive, bequeme, pflegeleichte und schicke) Klamotten zusammen und achtet darauf, gutes Schuhwerk zu tragen! !Denn das Wohlergehen und die Stabilität der Füße wirkt sich schließlich auf den ganzen Körper aus!

Miteinander ,,sporteln“:

Motiviert jemanden in Eurer Umgebung , der zumindest dann und wann mitmacht, dann habt Ihr gleichzeitig eine lustige Zeit zu zweit.

 Musik hören:

Oder  sucht Euch vorher fetzige Musik aus, die Euch gefällt! Es ist erwiesen, dass das das Durchhaltevermögen tatsächlich positiv beeinflussen kann!

Naturgeräusche wahrnehmen:

Oder aber ihr hört bewußt auf die Geräusche um Euch herum… Im Wald singen, gerade morgens, unheimlich viele Vögel…

Positive Grundeinstellung:

Genießt es, Euren Körper zu spüren und empfindet Euer Workout als Chance, den Zellen im ganzen Körper Sauerstoff  und Nährstoffe zukommen zu lassen und besonders die Muskeln wirklich zu gebrauchen! Seid dankbar, dass diese Bewegungen so gut klappen…

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Mit einem Satz: Habt Spaß bei der ganzen Sache!

Und damit bin ich  auch am Ende der heutigen Einheit unseres Masterplanes angelangt! Ich hoffe, dass de ein oder andere Idee für Euch dabei war!

Am Ende mache ich Euch übrigens auch noch einmal eine Zusammenstellung und einen Plan zum Ausdrucken, damit Ihr alles im Blick habt, wenn Ihr euch entscheidet, den Plan oder wenigstens Teile daraus durchzuziehen! Aber auch, wenn Ihr nur ein paar Anregungen dadurch bekommen habt, wäre es toll!

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Masterplan Fitter Körper/Workout

Alles Liebe und

eine wunderschöne Spätsommerzeit!

Eure Nessy

FASHION / BEAUTY / LIFESTYLE: MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN 2017 / 2018 , TEIL 7: Rückblick über meine ,,Happy Week“, Fünftes Video online!

Hallo Ihr Lieben!IMG_4184 (3)

Nun ist es schon über einen Monat her, dass ich wieder von Berlin in Saarbrücken gelandet bin und ich kann nur sagen, es war für mich wieder ein echtes Erlebnis, dort ,,in der Berliner Welt“  dabei zu sein und all  die interessanten Menschen kennenlernen oder wiedertreffen zu dürfen, die man sonst oft nur aus Film, Fernsehen oder auch von anderen Blogs kennt!

Aber auch die ,,Normalos“, die sich auf der Fashion Week  eingefunden haben, sind oft  ,,etwas  andere“ Menschen… Es sind  die Fotografen, die Einkäufer von kleinen Boutiquen oder großer Kaufhausketten,  16 jährige Mode-Blogger-Mädels oder Insta-Girls, die es oft in Kauf genommen haben, wochenlang etliche Mails und Telefonate zu führen, nur, um einige ,,perfekte“ Stunden oder, im besten Fall Tage, erleben zu können! Und die Mischung macht´s, dass diese unvergleichliche Atmosphäre zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Kunst und Kommerz  und nicht zuletzt zwischen hochwertiger Mode und billiger Massenware zustandekommt! Die  Treffen sind  kurz und oberflächlich und dennoch von einer Intensität, die einen gerade diese Momente, wenn man kurz mit einem Matthias Schweighöfer oder einer elena Carrière  ein paar Worte wechselt , unvergessen machen!IMG_4330

Vordergründig gekommen sind natürlich alle um der schönsten ,,Nebensache“ der Welt – der Mode – zu frönen… Für mache ist dieser Aspekt  natürlich, zumindest an diesen Tagen, die Hauptsache, was ich persönlich eigentlich schon fast schade finde! Aber natürlich bin auch ich eine ,,Fashionista“, die der Kleiderschrank, oder besser, die Kleiderschränke, weit mehr bedeuten, als Schutz vor Kälte und ,,sozial konform gekleidet“ zu sein. Mode ist für mich die Spielwiese, mein Selbst auszudrücken, zu schwelgen in Farben und Formen, wobei ich mich -shame on me – manchmal wirklich vergessen kann und mich unsagbar wohl fühle, wenn ich ein besonders tolles Stück sehe und es dann auch bekommen. Nein, diese Verhalten ist eigentlich mit Logik nicht zu begründen. Es ist so. Ein ureigener Instinkt der Frau und auch einiger Männer. Man kann dagegen mit Vernunft ankämpfen – tu ich auch meistens – manchmal aber eben auch nicht…

Wie auch immer, zur Fashion Week ist es Ehrensache, dass man sich der Schönheit und der Individualität mancher, besonders schöner Designerstücke  und deren ausgesucht schöner Präsentation einfach hingibt! Und vielleicht passiert sogar das fast Unmögliche, dass man tatsächlich in den Genuß kommt, eines dieser Prätiosen  früher oder später zu besitzen. Das war übrigens  auch eine kleine Besonderheit dieses Jahr! Um diesem Wunsch nachzukommen, konnte man am Hauptort der Modeschauen, dem Kaufhaus Jandorf, in einem kleinen Shop bereits ausgewählte Stücke der Shows erstehen!

IMG_4324Auch ich habe mir tatsächlich ein kleines, aber feines Designerstück geleistet, was seit dem Erstehen  in meinem täglichen Gebrauch ist und mich immer wieder freut! Nein, keine Klamotte… So viel Geld, wie ein echtes Designerteil kostet, gebe ich niemals spntan aus, den so reich und verrückt bin ich dann doch auch wieder nicht…

Aber in kleines, feines  Teil aus Leder durfte es dann doch sein.  Okay, es war zwar schon ein wenig überteuert, trotzdem erschwinglich und zudem wunderschön von der Firma Pericosa (nein, dies ist KEINE Kooperation, ich habe das Teil ehrlich bezahlt!). Was das besondere daran ist? Es ist ein Lederetui, das an einer Schlaufe  befestigt ist, die  man an einer Handtasche anbringen kann! Soweit ja nix besonderes, werdet Ihr sagen. Aber jetzt kommt´s: In das Etui passt genau ein Desifektionsfläschchen hinein, welches man, ohne dass man es aus der Halterung nimmt, öffnen und schließen kann. So hat man es quasi immer und überall parat, wenn man unterwegs ist, ohne die Handtasche auch nur öffnen zu müssen! Solche Erfindungen finde ich genial! Kosten? Okay, nicht wirklich billig. Um die 40 Euronen kostet das Lederstück im ausgefallenen Punkte Design. Aber ich liebe meinen ,,Pericosa“…

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Und jetzt ist es auch schon wieder soweit, Abschied zu nehmen von der diesjährgen Fashion Week. Ob es stressig war? Nein… ein Privileg, aber keine Sekunde stressig! Nur einmal hatte ich das Gefühl, in dieser Ansammlung an Kommerz und Konsum nicht mehr sein zu wollen! Da bin ich einfach nach draußen gegangen und habe mich von einem Velofahrer durch die Stadt und den Park am Tiergarten fahren lassen… Denn auch das ist Berlin und die Fashion Week! Alles kann, nichts muß!

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Aber es ist doch noch nicht ganz vorbei… Wenn Ihr Lust habt, lade ich Euch ein,  noch einmal mit mir nach Berlin zu reisen, um im 5. und letzte Video der diesjährigen Fashion Week Berlin meine letzten Erlebnisse noch einmal  Revue passieren zu lassen und Euch von der besonderen Atmosphäre verzaubern zu lassen …  was Euch erwartet? Leck´mich am Hashtag Blogger-Brunch, Velofahrt durch Berlin, Premium-Messe, Hashmag Blogger Lounge,… Die Dauer ist wieder etwa 10 Minuten.

Und nun viel Spaß beim Sehen, klickt einfach hier, dann kommt Ihr direkt auf das Video!

 

Euch allen wünsche ich ein wunderschönes Wochenende und genießt das, was das Leben Gutes für euch bereit hält, den jeder (schöne) Tag des Lebens ist ein Geschenk und eine Chance, die nie mehr wiederkommt!

Alles Liebe, Eure Nessy.

Fashion / Philosophy : Late Summer Look / Late Summer life

 

Hallo Ihr Lieben!

s1270030-4_li.jpgMan merkt es deutlich… die Tage werde schon wieder kürzer und die Sonne hat bereits deutlich an Strahlkraft verloren… Für mich ist diese Zeit im Jahr immer auch ein wenig mit Wehmut verbunden… den wenn ich mir mein Leben anschaue, befinde ich mich (wenn ich Glück habe) genau da… das Zenit überschritten – die Früchte des Lebens, die ich gesät habe, kann ich jetzt zum Teil ernten…  Der Spätsommer ist schließlich eine Jahreszeit mit einer unglaublichen Strahlkraft und Fülle!

Zum Teil hoffe ich natürlich auch noch auf eine klasse Spätlese und … wenn ich ganz viel Glück habe, gibt´s auch noch einen Eiswein. Aber der ist ja leider selten. Und dann bedarf es immer jemanden, der bereit ist, die einmal überfrorenen Früchte, die nicht immer so ganz schön anzusehen sind, zu ernten.

Der Ort des Alters kann auch schön sein

Vielleicht wisst Ihr es ja mittlerweile, aber meist bin ich einmal pro Woche im Altenheim zugange. Zugegeben,  meine Schwiegermutter weilt dort. Aber ich müsste nicht dort sein. Niemand hat es mich je geheißen, denn ihre Kinder besuchen sie, wann immer es geht. Obwohl sie nicht immer einfach ist, wird sie noch immer geliebt. Und auch, wenn es nicht zum Klischee passt, aber sie wird wirklich umsorgt. Liebevoll kümmern sich Beschäftigungstherapeutin, Krankengymnast und nicht zuletzt Schwestern und Pfleger rührend um sie. Für die Woche gibt es ein anwechslungsreiches Programm, im Sommer geht man auch einmal in die Stadt, Eis essen. Der Innenhof ist mit Segeln vor der Sonne geschützt, es gibt eine Hühnervoiliere, Spalierobst, wunderschöne Blumenbeete und Dekorationen, die zum Teil gebastelt sind, zum Teil aber auch nach dem Geschmack der Einwohner ausgewählt wurden. Friseur und Fußpflege sowie verschiedene Ärzte (auch ich) kommen ins Haus, um sich um die Anwohner zu kümmern. Das Essen können die Einwohner zwischen zwei oder mehr Alternativen wählen und zwischendrin gibt´s auf Nachfrage immer etwas für den kleinen Hunger. Der Wintergarten ist ein gemütlicher, heller Raum mit hellen Korbmöbeln und immer sind Blümchen auf den Tischen. Es gibt auch ,,Wohnzimmer“ für die Einwohner und die Besucher, die aussehen, als wäre man bei älteren Herrschaften zuhause…

… Die Früchte des Lebens

Ich weiß, dass das nicht der Ort ist, der hoch im Kurs steht, denn die meisten meiden ihn wie der Teufel das Weihwasser. Ich habe früher im Altenheim gejobbt und auch jetzt hat er nicht den Schrecken, den viele damit verbinden. Er gehört zum Leben!

Man sieht quasi, was die Früchte des Lebens für verschiedene Menschen bedeutet. Da sind die, die immer ein fröhliches Wort auf den Lippen haben, die Kontakt suchen, immer gerne erzählen, andere, die nur vor sich hinstarren. Wieder andere sind nur am meckern und dann gibt es noch die stillen, duldsamen, die immer noch Angst haben, dass sie etwas falsch machen könnten…

Dann denke ich darüber nach, ob ich einmal in ein Altenheim kommen werde (was für mich nicht das Schlimmste bedeuten würde, wäre es das Altenheim, in dem meine Schwiegermutter ist) und wenn, zu welcher Menschengruppe ich wohl gehören werde, wenn im Alter sich die Dinge zuspitzen, die Charaktereigenschaften sich verstärken, der nicht mehr ganz frische Geist den ,,wahren Charakter“ zutage treten lässt… Ich werde sicher anspruchsvoll, etwas nervig sein, keine Frage. Aber auch freundlich, hilfsbereit, das hoffe ich.  Ein blödes Thema, ich weiß… Aber gehört nicht gerade das auch zum Leben? Ein bißchen Demut, denke ich und gerade auch einmal ein realistischer Blick, was Leben eigentlich bedeutet, läßt und viele Dinge doch gleich in einem ganz anderen Licht erscheinen … Im Positiven wie im Negativen…

Mein Look heute

 

Ist deshalb ein heller, freundlicher mit einem schönen chinesischem Muster auf dem Kimono, der positiv und leicht ist – So wie ich mir das Leben wünsche… Ich bin barfuß und spüre den Boden unter mir, die plissierten Culottes sind mega-bequem und das leicht knittrige Baumwoll-Blüschen mit den zarten, überzogenen Knöpfen hat einen wirklich weichen Stoff, weil er nicht tausendmal durch irgendwelchen Appreturen gezogen wurde…es wird vorne geknotet und hat Trompetenärmelchen…

Also, genießt den Spätsommer in vollen Zügen aber vergeßt nicht, auch einmal nach rechts und links, hinten und vorne  schauen… Dann erscheinen plötzlich viele Dinge in einem ganz anderen Licht … und wir spüren demütig, was im Leben eigentlich wichtig ist…

In diesem Sinne,

Alles Liebe,

Eure Nessy

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Forever Young/ Anti Aging Teil 9 : Kostenloser 6-Punkte-Masterplan für einen optimalen, gesunden Start in die dunklen Jahreszeiten! Heute: Übersicht /Punkte 1 und 2: Optimale Ernährung, gesunde Darmflora

Hallo Ihr Lieben!

unnamed (23)Die Natur greift im Spätsommer noch einmal in die Vollen…

Die Äste biegen sich unter dem Gewicht der glänzender, tiefschwarzen Brombeeren, den Äpfeln, Birnen und Mirabellen, während die Eichhörnchen gar nicht mehr nachkommen, emsig Nüsse zu sammeln und zu vergraben… Denn es ist, als hätte die Natur noch einmal alles aufgefahren, was sie zu bieten hat!

Der Überfluß des Spätsommers  ist ein wahres Feuerwerk der Natur und die Luft ist erfüllt von der fruchtigen Süße, die die überreifen Früchte verströmen!

Manchmal sieht man auch, wie die Vögel etwas torkeln…  Aber macht Euch keine Sorgen um ihre Gesundheit, denn sie sind schlichtweg etwas angeheitert von den vergorenen Früchten!  Allerdings lauern doch Gefahren für die kleinen Zweibeiner, wenn auch nicht unbedingt für ihre Gesundheit! Denn in diesem Zustand können sie natürlich leichte Beute auch von Katzen oder Reineke Fuchs werden …  Aber sehen wir es positiv –  So profitieren schlußendlich alle in der Nahrungskette vom Überschwang dieser Jahreszeit …

Und wir Menschen? Gerade in der Stadt laufen wir Gefahr, dass dieser Überschwang einfach an uns vorbeigeht, ja, wir ihn nicht einmal bemerken und damit auch nicht die versteckte Warnung, unseren Körper vorzubereiten…

Auf eine Zeit, in der Licht, Luft und frische Vitamine auch in unseren Gefilden Mangelware sind… Natürlich kann man das durch Früchte aus dem Süden und der Sonnenbank leidlich ausgleichen, aber den Vorteil, den Helligkeit, Wärme und sauerstoffreiche, mit dem optimalen Feuchtigkeitsgehalt ausgestattete Luft auf unseren Organismus haben, kann man nur schwer durch aufwendige Reisen,  Anwendung von Luftbefeuchtern und Ionen-Heizungen ausgleichen.

In gewissem Ausmaß muß sich unser Körper einfach an die Veränderungen anpassen! Die Natur versorgt ihn deshalb im Spätsommer und Anfang Herbst noch einmal mit einem reichhaltigen, leckeren Nahrungsangebot! Auf dass sich jede Zelle des Organismus aufladen kann mit jenen Nährstoffen, die dann den ganzen Winter ihre Wirkung entfalten können und ihn schützen gegen den Unbill der Kälte und der Unterversorgung, aber auch gegen Krankheitskeime und Verfall…

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Die Natur fährt noch einmal alles auf, was sie zu bieten hat!

Aus diesem Grund habe ich Euch heute ein Konzept erstellt, mit dem ihr den Körper nocheinmal so richtig auf Vordermann bringen könnt und Ihr gesund und fröhlich durch die sogenannte ,,dunkle“ Jahreszeit kommt!

Hier ist er also! Mein

6-Punkte-Masterplan für den Spätsommer: Optimalen Start für Körper und Geist in einen fröhlichen, gesunden Herbst und Winter

 

1. Optimale Ernährung

 – mit saisonalen, lokalen Produkten und Aktivierung des Immunsystems mit hochwertigen Supplementierungen

Hokaido-Kürbisgemüse mit Kräutern und verschiedenen Körnern und Kernen… Ein Festmahl mit vielen Vitaminen, ätherischen Ölen und sekundären Pflanzenstoffen

Diese  sind optimal für unsere individuellen Bedürfnisse geeignet, die durch das Klima in unserem Landstrich bestimmt sind! Hier in Deutschland sind das vor allem Beeren, Äpfel, Birnen, Mirabellen, Nüsse, Kartoffeln, Bohnen, Kürbisse, Zucchini, Pastinaken und alles, was sonst noch in unserer heimischen Gefilden angebaut wird! Diese Nahrungsmittel mussten außerdem keine langen Wege zurücklegen oder künstliche Reifungsprozeduren über sich  ergehen lassen und unterliegen zudem den strengen deutschen Produktionsrichtlinien, was sie auch deshalb zu Premium-Lebensmittel für uns macht! Abgesehen davon sind sie natürlich voll von sekundären Pflanzenstoffen und Mikronährstoffen, wie Carotinoide, Flavonoide, Glucosinolate, Saponine und Phytosterole. Mittlerweile liegen viele Studien dazu vor, dass diese Stoffe das Ausbrechen von Krankeheiten verhindern und den Verlauf von einigen Erkrankungen verbessern können. Für weitere Infos zu dem Thema empfehle ich diese Webseite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Ernährungstechnisch gibt es ja  einige Ansätze, die zumindest in der Tierwelt schon dazu geführt haben, das Leben wirklich signifikant zu verlängern. Die Erkenntnisse sind auch nicht unbedingt furchtbar neu, in meinem  Artikel: Optimale Ernährung…im Schweinsgalopp durch die Ernährungslehren, findet Ihr noch einmal das Wichtigste.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine möglichst kohlenhydratarme  Ernährung (LOW CARB) ohne große Blutzuckerschwankungen, ohne Völlerei und nie so ganz satt statistisch gesehen zumindest Ratten das längste Leben beschert.

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Aus dem Garten warten die Früchte auf die Verarbeitung – die Mirabellen wurden allerdings noch am selben Abend aufgefuttert… Die Johannisbeeren wurden zusammen mit  Eischnee und Mandeln zu Muffins verarbeitet…

Um  das Immunsystem zu pushen, hat man festgestellt, dass dabei tatsächlich eine Supplementierung sinnvoll sein kann. Obwohl die Deutsche Gesellschaft für Ernährung der Meinung ist, dass es möglich ist,  alle Nährstoffe, die der Körper benötigt, durch Nahrung zu erhalten, habe ich einmal ausgerechnet, was empfohlen wird und was der Körper wirklich durch eine normale Ernährung erhält!  Es reicht eben nicht!  Eine wirklich ausreichende Ernährung ist selbst bei unserem wirklich tollen Nahrungsangebot doch recht schwer! Messungen unserer Patienten haben häufig zum Teil gravierende Mangelerscheinungen,  z.B. im Eisen-. Vit. D und Vit B-Bereich sowie bei der Versorgung mit Jod ergeben. Und wir haben die meisten Vitamine gar nicht gemessen! Allerdings ist das wahrscheinlich der Unterschied zwischen  ,,man kann damit  überleben“ und ,,der Körper ist optimal versorgt und alle Stoffwechselvorgänge laufen reibungslos“. Allerdings gehören gezielte Substitutionen einzelner Stoffe in die Hand eines Arztes, da diese wirklich individuell nach Spiegelmessung zu erfolgen hat!

Kuren mit Nahrungsergänzungsmitteln vor dem Winter halte ich aber für sinnvoll und wenn keine Besonderheiten vorliegen, für relativ unbedenklich. Bei Patienten, die unter Allergien, sonstigen Nahrungsproblemen  oder Krankheiten leiden, ist es dennoch besser, die Einnahme vorher mit einem Arzt zu besprechen. Auch der Kombination verschiedener Produkte stehe ich kritisch gegenüber, da sich die Zusammensetzungen oft auch überschneiden oder sich in bestimmten Kombinationen gegenseitig hemmen.

Deshalb würde ich Nahrungsergänzungs-Produkte kurmäßig für 4-6 Wochen anwenden und danach wechseln oder eine Pause einlegen.

Empfehlen sind aus meiner Warte z.B. Produkte aus der Süßwasser-Blaualge Spirulina, welche den Vorteil haben, über 3000 Mikronährstoffe zu beinhalten, die sich optimal ergänzen und in meist niederen Dosierungen enthalten sind. Relativ hohe Konzentrationen sind aber z.B.  im Vit. B-Bereich vorhanden, deshalb wird empfohlen, auf lange Sicht 6  Tabletten (à 500mg) täglich nicht zu überschreiten. Hier ist auf ein hochwertiges Produkt, z.B. aus Farmen in den USA zu achten! Zu günstige Produkte kommen häufig aus verunreinigten Gewässern!

Kurmäßig angewandt und zur gezielten Steigerung des Immunsystemes, halte ich auch Colostrum für eine gute Wahl.  Dieses aus Erstmilch von Kühen gewonnene Extrakt ist ein Produkt, dass im Rufe steht, stammzell-ähnliche Zellen zu enthalten und zudem viele Stoffe, die der Abwehr und der Zellerneuerung dienen. Deshalb ist es (fast) für jeden geeignet. Wichtig ist, dass die Produkte im Kalt-Steril-Verfahren hergestellt werden, wodurch die Original-Wirkstoffe, die denen des  menschlichen Immunsystems sehr ähnlich sind, tatsächlich zum Großteil erhalten bleiben! Eine solche Immunsystem-Kur mache ich persönlich 2x im Jahr (wer mehr dazu wissen möchte, kann gerne meine Artikelreihe  zum Thema Colostrum auch mit Herstellerempfehlungen lesen).

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Dieses Jahr tragen meine Weinstöcke zum ersten Mal! Ich bin, gespannt, wie die Trauben schmecken werden!

Meine  dritte Empfehlung gilt Produkten mit Beta-Glycanen , die aus Getreide, aus Hefe oder aus Pilzen hergestellt sind, (z.B. Spray, das besonders gut aufgenommen werden kann, Infos darüber gibt es übrigens hier). Auch sie unterstützen das Immunsystem und wirken sich außerdem positiv auf den Fettstoffwechsel und auf viele anderen Vorgänge im Körper aus!

Natürlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten, das Immunsystem zu stimulieren, z.B. Resveratrol, Echinacea, Zusammenstellungen aus sekundären Pflanzenstoffen und orthomolekulare Kombinationspräparate. Leider nenne ich keine Produktnamen mehr, weil ich sonst meine mit viel Aufwand und Liebe erstellten Artikel als Werbung deklarieren müsste, was ich nicht möchte! Aber zurück zum Thema:

Eng mit der Ernährung verknüpft ist natürlich auch ihre gute Aufspaltung und Verarbeitung  seitens des Verdauungstraktes… Deshalb habe ich diesem, oft unterschätzem, Thema auch einen Punkt gewidmet!

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Das Edelweiss ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern steht auch im Ruf, gegen Beschwerden im Magen-Darmtrakt und bei Erkältungskrankheiten  zu helfen. Außerdem soll es Alterungsprozessen entgegenwirken! Allerdings sind mir dazu keine Studiennachweise bekannt… Ich mag die Blumen aber im Garten wegen ihrer  irgendwie speziellen Form … Vielleicht pflücke ich sie, bevor sie verdorren und koche mir einen Anti Aging Tee daraus…

 2. Gesundes Milieu in den Verdauungsorganen

als Voraussetzung zur optimalen Verarbeitung der Nahrung!

Die Crux dabei ist, dass die in unserem Darm lebende Candida Pilze, neben einer Reihe anderer Keime, die in unserem Darm leben, gerne die zu unserer optimalen Verdauung notwendigen Lacto- und Bifidus- Bakterien, die dort ebenfalls heimisch sind, den Gar aus machen und sie verdrängen, wenn sie selbst es schaffen, sich deutlich zu vermehren!

Diese ,,bösen“ Pilze sind Schleckermäulchen  und haben einen Faible für Zucker …  Und auch mit dem Fruchtzucker im Obst fühlen sie sie pudelwohl und überwuchern dann die ,,Guten“ … Deshalb empfiehlt es sich, bei der Ernährung auf ein ausgewogenes Verhältnis zuwischen Zucker, Obst, Gemüse und auch eiweißhaltigen Produkten  zu achten.  Der zusätzliche Gebrauch von Zucker, aber auch von einfachen Kohlenhydraten, die sich ja bei der Verdauung schnell in Zucker  unwandeln, sollte möglichst reduziert werden, damit wir die kleinen Candida-Unterbewohner in unserem Darm nicht auch noch unnötig päppeln!

Maßnahmen bei bereits angeschlagener Verdauung

Merkt man, dass die Verdauung sowieso schon irgendwie aus dem Ruder ist, man ständig müde ist und die Winde, die abgehen, immer häufiger auftauchen und gruseligen Geschichten über heftige Kämpfe zwischen Gut und Böse vom ihrem Ursprungsort  erzählen, ist es an der  Zeit, den Darm zusätzlich zu unterstützen.

Dies kann man zum Beispiel durch den häufigen Verzehr von  Sauerkraut, dem man etwas Kümmel beisetzt, da er reich an Lactobazillen ist. Auch frischer Joghurt, natürlich ohne Zucker und möglichst nicht zu heiß erhitzt wirkt sich positiv auf das Darmmilieu aus. Man kann sich auch überlegen, ob man sich Joghurt nicht selbst herstellen möchte. Das geht ganz einfach und man hat immer frischen Joghurt da, den man auch für Müsli oder Salatsoßen verwenden kann.

Dazu sind übrigens auch gequetschter Leinsamen, Chiasamen, gehackte Nüsse, Sonnenblumen- und Kürbiskerne eine willkommene Ergänzung, die den Darm zusätzlich mit Schleimstoffen und Ballaststoffen versorgen, von den wertvollen Inhaltsstoffen wie Omega-3 Fettsäuren und vielen anderen ganz zu schweigen…

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Gekochte Hafergrütze mit Quark, Cranberry-Culis, getrockneten und frische Früchte, verschiedenen Nüsse, Chia-Samen und knusprigen Dinkel-Flakes: jeden Tag ist die Zusammensetzung ein wenig anders, aber immer richtig lecker!

Thema Rohkost – nicht immer optimal!

Noch eine Kleinigkeit zum Thema Verdauung: Auch wenn man immer hört, dass Rohkost wegen der vielen Ballaststoffe supi-dupi ist, kann doch unser Magen-Darm-Trakt je nach Konsistenz nahrungstechnisch oft relativ wenig aus ihnen herausholen. Der Nutzen ist also, dass durch die unverdaulichen Fasern die Peristaltik (Darmbewegungen), tüchtig angeregt werden und so auch vor sich hin gärende Nahrungsreste aus den Winkeln ,,herausgeputzt“ werden. An sich ein gute Sache – wenn wir es nicht übertreiben, vor allem, wenn der Darm nicht daran gewöhnt ist!

Denn dann fühlen wir uns anstatt leicht und fit nur müde und schlapp , denn der Umgang mit ihnen sie kostet dem Verdauungstrakt ganz schön Kraft! Die Lösung? Je nach Verträglichkeit Gemüse nur zum ,,verträglichen Teil“ als Rohkost zu sich nehmen und den Rest einfach blanchieren oder kochen. Hierbei muß man es mit den Garzeiten ja auch nicht übertreiben, denn Fakt ist auch, dass viele Vitamine beim erhitzen zerstört werden! Auf der anderen Seite können aber auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Lycopin in der Tomate besser aufgenommen werden, wenn sie erhitzt wurde!

So, jetzt seid ihr zumindest wissenstechnisch im Thema Ernährungsmedizin und Immunsystem  schon einmal relativ fit…

Deshalb reicht es auch  für heute! Nächste Woche dürft Ihr Euch auf Punkt 3 meines Masterplanes freuen: Dabei geht es um

 Körperliche Fitness, Muskelkraft und StoffwechselaktivierungS1290058 (3)

Dabei zeige ich Euch einige einfache und leicht durchzuführende Maßnahmen, die Euren Körper optimal auf Vordermann bringen!

Im 3. und letzten Teil dieser Serie verrate ich Euch dann die 3 letzten Punkte des Masterplanes!

Also bleibt dran, wenn Ihr wissen wollt, wie einfach es ist, es dem Körper einfacher zu machen, mit der ,,dunklen Jahreszeit“ umzugehen!

Bis dahin wünsche ich euch ein fröhliche Zeit und alles Liebe

Eure Nessy

 

 

 

 

 

 

 

Reise / Mode : Impressionen und Infos aus dem Strandstädtchen ,,Le Touquet Paris-Plage“, Look of the Week

Hallo Ihr Lieben!

Der Wind zerrt an meinen Haaren und schießt tausende kleiner Sandkörner auf die Haut meiner Unterschenkel, während sich die Wellen, melancholisch und kraftvoll zugleich, am Ufer brechen, um danach sanft auf den Strand zu laufen, bis ihre Kraft schließlich versiegt und sie den Rückzug antreten. Dazu kreischen die Möwen, die, die ich eben noch, sich am warmen Sand aufwärmend auf dem Boden sitzend sah, haben sich in die Lüfte erhoben, kreisen über das Watt auf der Ausschau nach Eßbaren und kommen schließlich, mehr oder weniger erfolgreich, zurück … Manchmal schreien sie lauthals, ein andermal sind sie still und müde – und irgendwie kommt mir das bekannt vor!

Aber hier, an dem riesigen Watt – Strand von ,,Le Touquet“, den ich heuer zum ersten Mal sehe und dessen Ausmaß mich erstaunt, bietet sich dem Auge weit mehr, wenn man sich nur ein wenig umschaut! Strandsegler, wie neben den Vögeln  auch diese seltsamen Gefährte mit Segeln und Rädern genannt werden, fahren nahezu lautlos wie aus dem Nichts und mit atemberaubender Geschwindigkeit plötzlich an einem vorbei… Aber auch Reiter mit ihren Pferden verschiedenster Größen und Rassen galoppieren über der Sand am Meer entlang, dass das Wasser und der Sand nur so nach links und rechts geschleudert wird. Als sie dicht an mir vorbeikommen, meine ich, das Leuchten in den Augen der Zwei- und auch der Vierbeiner zu erkennen und werden fast ein wenig neidisch…

 

Aber schnell vergesse ich meine Sehnsucht nach dem Pferderücken, denn die Natur bietet heute all ihre Schönheit auf, um meine Laune zu heben! So erscheint mir mein Wunsch, jetzt reiten zu wollen, dann auch ein wenig lächerlich ob der Alternativen, die sich mir bieten an jenem wunderschönen Tag in der Normandie!

Immer wieder gleiten meine Blicke auf den Sand, wo sich eine ganz eigene Welt verbirgt… So leben dort Wattwürmer, die kleine Haufen von Sand auftürmen. während sie den Sand nach Nahrung absuchen…

Muscheln, deren verschiedene Muster und Farben dem Auge schmeicheln, laden zum Sammeln ein, wie auch sogennannter Schulp, weiße, mit Lamellen durchsetzte ovale Kalkschollen, die für den Auftrieb der Tintenfische verantwortlich sind und nach deren Ableben an Land gespült werden… Algen verströmen ihren typischen Duft und wenn man hinein tritt, fühlt sich das irgendwie unangenehm an, obwohl sie natürlich weich sind… während ich ohne Probleme über die pieksenden Muscheln, die zum Teil doch ein wenig scharfkantig sind, laufe…  So sieht man einmal mehr das Paradoxon der menschlichen Psyche.

Verschiedenste Arten von Wassersport haben hier gerade Hochkonjunktur, nicht zuletzte Dank der schon im Juli relativ bewegten See. Kitesurfer flitzen über die schäumenden Wellen, andere stehen oder knien auf Boards ohne Hilfe der bunten Segel, die gleich auferstandenen Meeresgeister, über den Himmel tanzen…

Doch irgendwann, hat sich der untere Rand meiner Jeansshorts mit Wasser vollgesogen und legt sich kalt und klamm um meine Oberschenkel… Und meine Augen schmerzen, da die Sonnenbrille den Wind nur unzureichend abhalten kann… Mit anderen Worten, es ist an der Zeit, umzukehren und sich zurechtzumachen  – für ein leckeres Abendessen in einem der schönen Restaurants im gediegenen See-Ambiente mit Tiffanyglas an der Decke und Seemotiven an den Wänden…

,,Le Touquet Paris Plage ist ein kleiner Ort mit knapp 5000 Einwohner im Norden Frankreichs, knapp 3 Stunden Autofahrt von Paris entfernt…

Den Ort gibt es erst seit Anfang des vorherigen Jahrhunderts, als auf die Dünen von einem ein Wäldchen als Ort des Rückzugs gepflanzt wurde… Anfangs wurde der Ort vor allem von Engländern besucht, aber schnell entdeckten die reichen Pariser das ständig wachsende Örtchen für sich und bauten wunderschöne Villen, in denen sie sich am Wochenende erholen konnten… Übrigens besitzt auch Emmanuel Macron, der französische Staatspräsident, mit seiner Frau Brigitte ein Haus in der Avenue Saint-Jean… “

so erzählte uns die nette, lustige Französin, die unser Bimmelbähnchen durch den relativ kleinen, aber feinen Ort lenkte…

Die Kulinarik kommt an diesem kleinen, aber feinen Örtchen nicht zu kurz und wartet mit viel frischem Seegetier, aber auch kleinen Leckereien aus der Patisserie auf!

In der Tat hat ,,Le Touquet“ den Charakter eines alten Seebades und der Charm des ,,Ancien Ciecle“ ist, obwohl erst Anfang des 20. Jahrhundert erbaut, doch noch deutlich spürbar…

,,Le Touquet erhebt sich mit seiner melancholischen Ehrlichkeit und rauhen Schönheit  über die von ständigem Sonnenschein begleitete ordinäre Fröhlichkeit des Mittelmeeres …“

so sah es der beste Ehemann von allen, als er am ersten Abend, müde von der ungewohnten klaren Seeluft, in die Kissen sank…

Ich denke, das trifft es ganz gut, auch wenn wir uns natürlich auch manchmal zu dieser ,,ordinären Fröhlichkeit“ hingezogen fühlen…

Und was kann ich mir wieder ´mal nicht verkneifen, wenn ich diesen wunderschönen Strand vor mir sehe und diese Luft einatme, die einen sofort erfrischt und abenteuerlustig macht? Natürlich… Ihr habt es erraten. Schon am zweiten Tag bin ich gegen Abend in wunderschönem Licht an den Strand gezogen, um einpaar Bilder von mir machen zu lassen! Übrigens hat sie Sohnemann gemacht und ich finde, er hat wirklich schöne Momente eingefangen… Übrigens hat er mittlerweile einen YouTube-Kanal, auf dem er Euch ,,Le Touquet“  in Kürze mit jugendlicher Frische auch im bewegten Bild zeigt… ( Kanalname: Jean-Luc Wagner ).

Viel Spaß mit unseren Bildern! Übrigens könnt Ihr darauf klicken, um sie besser zu sehen und die Bilder vom Meer und dem Ort haben auch eine Beschreibung!

Nun wünsche ich Euch noch viele wunderschöne Sommertage! Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir Eure Sommer-Erlebnisse in den Kommentaren berichtet, egal ob im Urlaub oder daheim…

Bisous aus Le Touquet,

Eure Nessy

Mein Look: Der Schwarz-weiß-Look hebt sich gut vom Beige des Sandes ab und macht mich mit meiner leicht gebräunten Haut im Sommer auch nicht zu blass! Dieses Sweatshirt hat an ein eingenähtes Blusentop, das auch unter dem Reißverschluß am Hals hervorblitzt… dazu eine Lederhose, die den Wind und Sand abhält…  

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Wo ist vorne und wo ist hinten…?