Fashion: Faszination Louis Vuitton – Warum wir Frauen nicht anders können!

 

Hallo Ihr Lieben!

Eigentlich hatte ich nur in  einer kurze Passage meiner Abhandlung über ,,Fashionpassion“ der Ü 30 Blogger-Aktion, das Modephänomen LV vielleicht nicht ganz so positiv gestreift (hier geht´s zum Artikel) … Leider habe ich dabei doch mehrere meiner Blogger-Kolleginnen, wie man an den Reaktionen gesehen hat,  ein wenig nun, nennen wir es – unangenehm berührt… Man könnte auch sagen, ich hätte meine Füße ein wenig mit Fett beschmutzt – was müssen die Fettnäpfchen auch überall dumm herumstehen!

Nein, keine war beleidigt, das muss man ihnen wirklich zu  Gute halten, im Gegenteil, sie reagierten alle sehr freundlich! Aber so ein kleiner  Seitenhieb war es von mir schon gewesen – und so etwas muß man sich dann auch einmal frank und frei eingestehen! Deshalb ist es nur recht und billig, dass ich diesem Markenphänomen, dem ich selbst ja auch schon ab und dann zum Opfer gefallen bin, doch noch einmal etwas näher auf den Zahn fühle!

Apropos Fühlen! Genau das ist nämlich der Punktus Knaktus bei der ganzen Story! Es fühlt sich einfach unwahrscheinlich gut an, so eine kleine Ikone in Alma oder Speedy  – oder wie sie alle heißen  – Gestalt in Händen zu halten! Nein, es ist natürlich nicht nur eine Tasche!  Es ist die Erfolgsgeschichte DER Tasche schlechthin! Was man da, wenn man Glück hat, sein eigen nennt, enthält die ganze Bandbreite des Begehrens. Traditionsgeschichte, künstliche Knappheit, liebevolle Details. ja durchaus auch fantasievolle Designs und – natürlich!!!- hochwertige Verarbeitung und eben kein Plastik sondern neben echtem Leder hochwertiges mit Vinyl beschichtetes Canvas oder auch Denim (Danke an dieser Stelle Tina!)

Eigentlich für (fast) jeden sofort erkennbar, um welches Label es sich handelt, zeichnet es seine Trägerin als etwas Besonderes aus: Als zugehörig zu dem exklusiven Kreis, der es sich leisten kann oder auch ,,nur“ die nötige Willensstärke zum Sparen hat und feingeistig genug ist, sich eine so hochwertig gearbeitete, symbolträchtige Tasche zu beschaffen!

Denn selten wird eine LV ,,einfach so“ , im Vorbeigehen erstanden. Ja, bei den exklusiven Sondermodellen kann es sogar sein, dass man Monate darauf warten muß! Schon deshalb wird sich diese Anschaffung meist ganz genau überlegt.

Sei es als Geschenk (dann meist von den Herren der Schöpfung erworben) oder für einen selbst, wird schon der Akt des Erwerbs liebevoll geplant und schließlich durchgeführt. Denn diese Tasche bleibt meist sehr lange bei der Trägerin, ähnlich einem Haustier, dass man so einfach nicht mehr hergibt. Wenn eine Trennung dann, was selten passiert, einmal unausweichlich scheint (,,in dieser Tasche habe ich mich einfach nicht gesehen…“ -Häh?), wird das Kleinod (oder auch Großod) unter emotionalen Gewissensbissen z.B. via eBay, an die nächste Trägerin in  liebevoller Abschieds-Verpackung, oft mit einem persönlichen Gruß und der Pflegeanleitung (,,sie mag nur Hermès-Pflegeöl“) ,,weitergereicht“… Ja, es hat schon einen Grund, warum viele Frauen von ihrer Handtasche als ,,mein Baby“ sprechen!

,,Darum, Liebe Freundinnen“ und wer mir, in jedem Falle zu meinem Bedauern,  nach diesem Affront die Freundschaft gekündigt hat –  ,,Liebe von mir respektierte Damen!“, war es von mir nicht richtig, Eure Babys so böse, wirklich böse! als

,,meist von Buchstaben übersähte braune Plastikhülle“  zu bezeichnen, um die Erklärung dann gleich so lieblos und lapidar mit folgenden Worten nachzuliefern:

,,Oder ist die Sache doch so simpel, dass hochwertige Label einfach eine gewisse Kultur symbolisieren, eine Selbstverständlichkeit von Wertigkeit, die die Werbung so treffend in dem Satz aufgreift : ,,Ich bin es mir wert!“ „

Nein, nein, das ist dem Ernst der Sache, die von soviel Emotionen begleitet ist, keinesfalls angemessen! Handelt es sich doch um Stücke von bleibendem, ja vielleicht sogar steigendem Wert, die zudem von vielen schönen Promi-Geschichtchen begleitet wird! Denn eigentlich geht es hier ja gar nicht um eine Tasche! Sondern darum, was diese Tasche MIT  einem und AUS einem macht!

So Ihr Lieben, ich hoffe, ich konnte mit meiner kleinen Huldigung an eben jene Tasche, die ,,man“ als ,,unter anderem auch Mode-Bloggerin“ einfach nicht zu kritisieren hat –  quel Fauxpas – Euch ein wenig Abbitte leisten und Ihr genießt nun den Sommer wieder frank und frei.  Dabei an Eurer Seite das kleine oder auch großen Etwas, das  – einfach – oder mehrfach – irgendwo die kurze, doch magische Formel ,,LV“ stehen hat, die die Macht hat, aus einer Tasche ein echtes Statement mit ungeahnter Symbolkraft zu machen!

In diesem Sinne –

Alles Liebe,

Eure Nessy

 

Fashion: Ü 30 Modespecial #Fashionpassion

Hallo Ihr Lieben!

Die Aufgabenstellung, die ich im Forum der Ü 30 Blogger fand, sprach mich irgendwie an. Wenn ich mir auch nicht ganz im Klarem darüber war, ob ich damit wirklich gemeint war…

Denn da fragte man mich:

,,Fashionpassion – Mode ist Deine Leidenschaft?“

Nun ja, ähh, doch ja! Oder?

Ist Mode tatsächlich meine Leidenschaft? Nessy, ehrlich jetzt!  Nun ja, wenn ich genauer darüber nachdenke,  nimmt Mode natürlich schon einen gewissen Raum in meinem Leben ein. Schließlich poste ich mehrmals im Monat verschiedene Looks, die ich vorher liebevoll ausgewählt und geshootet habe und  mir gefällt es, mein Erscheinungsbild durch die Stilkraft der Mode aufzupeppen und in den Schnitten, Mustern und Materialien zu schwelgen! Wer möchte nicht seine Vorzüge, das gewisse Etwas  seiner Persönlichkeit, mit den Mitteln, die uns  – ja, auch mit Mode! – zur Verfügung stehen, ins rechte Licht rücken?

„Fashion: Ü 30 Modespecial #Fashionpassion“ weiterlesen

Beauty: Vorher – Nachher – vom Knitter-Alien zur Happinessy: Trickkiste für´s Morgenstyling

Guten Morgen, wer bist Du denn? Egal, ich wasch´ dich trotzdem…

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Vorher-nacher nach einer kurzen Nacht…

Heute früh ist es passiert. Als ich noch, recht müde von einer kurzen, unruhigen Nacht ins Badezimmer kam, starrte mir vom Spiegel ein Alien-ähnliches Wesen entgegen, das mich mitleitheischend anstarrte. Seltsame Linien durchfurchten sein Gesicht, die Gesichtsfarbe glich…, nun, ich möchte hier nicht geschmacklos werden. Jedenfalls brauchte es einen Moment, bis ich mich erkannte. Mit fiel schlagartig ein, dass ich gestern in der Sonne auch meine Sonnenbrille vergessen hatte und mich sogar mein Mann ermahnt hatte, ,,nicht solche Falten“ zu machen. Auweia!  Nun bin ich ja schon „länger“ 35 Jahre alt und irgendwie war mir das mit den Falten nicht so wichtig, solange ich keine Nachteile  von seitens der Gesellschaft spürte… „Beauty: Vorher – Nachher – vom Knitter-Alien zur Happinessy: Trickkiste für´s Morgenstyling“ weiterlesen

Medizin Fehlsichtigkeiten Teil 3 : Weitsichtigkeit / Kontaktlinsen/ Neues aus der Forschung: Linse Biofinity Energis/ Bionischen Linse

(enthält Produktlinks)

Hallo Ihr Lieben!

Vor kurzem tippte mich im Supermarkt eine flotte Mitfünfzigerin verstohlen an, nachdem sie sich  vergewissert hatte, dass es niemanden in der Gegend gab, der uns beobachten konnte… Oh je, dachte ich,  sie hat mich erkannt und gleich wird eine Krankengeschichte auf mich niederprasseln… Denn dies ist kein allzu seltenes Szenario und es ist nicht so ungewöhnlich, dass ich zwischen Kühltheke und Wühltisch mal eben ,,en passant“ konsultiert werde!

Aber anstatt vertraulicher Gesundheitsfragen hielt sie mir eine Flasche Mineralwasser vor das Gesicht und fragt mit verschwörerischer Stimme und mit großen Augen die anscheinend für sie alles entscheidende Frage: ,,  Hat dieses Wasser Kohlensäure oder nicht?“ Verblüfft schaute ich sie an. ,,Ähm, was?“ -,,Ob dieses Wasser..!“ Erst jetzt begriff ich, warum ihr diese an sich banale Frage soviel Mühe bereitete… Die auf Jugendlichkeit bedachte Dame schämte sich ob ihrer nachlassenden Sehfähigkeit!

Abb. 1 : In Zeiten nächtelanger Doppelbelastung während des Studiums (das Bild spricht für sich…) bediente auch ich mich einer (sehr schwachen) Brille, wobei ich sie bis heute zugegeben eher selten trage!

Vielleicht nicht ganz so ausgeprägt, aber doch ähnlich reagieren viele Menschen, wenn sie in ein gewisses Alter kommen… Zuerst schiebt man es meist auf schlechtes Licht oder auf eine zu kleinen Beschriftung, aber wenn man häufiger Schwierigkeiten hat, nahe Dinge zu erkennen, sollte man hellhörig werden! Wenn dazu noch andere Anzeichen kommen, etwa, dass uns am Computer die Augen tränen oder wir Kopfschmerzen bekommen,  führt an einem Besuch beim Augenarzt nix mehr vorbei…

Vielleicht könnte eine leichte Sehhilfe ja doch ab und dann ganz nützlich sein! Das Älterwerden macht auch am Auge nicht halt und so wie die Fasern auch anderswo irgendwann an Elastizität zu wünschen übrig lassen, so eben auch an am Auge. Ehrlich gesagt, ist es doch eher selten, dass selbst Adleraugen im Laufe der Jahre nichts von ihrer Sehkraft einbüßen…

deshalb habe ich Euch heute ein paar Grundlagen, aber auch interessante Tipps  und neueste Forschungsergebnisse zum Thema Weitsichtigkeit zusammengestellt!

Ich hoffe nun, Ihr habe beim Lesen genauso Spaß wie ich beim Erstellen des Textes und dem Zusammentragen der Infos hatten!

1. Angeborene Weitsichtigkeit (Hyperopie) – ein zu kurzer Augapfel!

Nein, Ihr seht nicht schlecht… das Bild ist unscharf! Übrigens finde ich, dass  dem Herrn die Brille seehr gut steht! Das Gesicht erhält dadurch etwas Markantes! Gerade in letzter Zeit wird die Brille  immer mehr zum modischen Accessoire, was dazu führt, dass manche Models allen Ernstes mit Fensterglasbrillen über den Laufsteg schweben…

Dadurch liegt bei der angeborenen Weitsichtigkeit  der  Brennpunkt hinter der Netzhaut, nahe Gegenstände werden unscharf abgebildet. 

Die Anpassung der Linse an die Seh-Entfernung (Akkomodation) ist bei Weitsichtigkeit besser möglich, da hier die Linse gekrümmt werden muß. Wir erinnern uns: Bei Kurzsichtigkeit muß die Linse glatt gezogen werden, was deutlich schlechter möglich ist! Dennoch ist das auf die Dauer och sehr ermüdend! 

Aus diesem Grund merkt man übrigens Kindern diese auch für die Entwicklung beeinträchtigenden Fehlsichsichtigkeit manchmal nicht sofort an! Wenn aber auffällt, dass das Kind ständig die Augen zusammenkeift, um etwas zu erkennen, sollte man dringend, unabhängig von den Viorsorgeuntersuchungen  einen Sehtest durchführen lassen!  Übrigens: Eine geringfügige Hyperopie bei Kindern unter sechs Jahren normal, weshalb Augenärzte unter diesem Alter zu einer gewissen Unterkorrektur raten.

2. Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) – ein Mangel an Elastizität!

Der Hintergrund der Altersweitsichtigkeit ist hingegen eine verringerte Akkommodationsfähigkeit des Auges. Um sowohl nahe gelegene Objekte als auch ferne Gegenstände scharf abbilden zu können, müssen unsere Linsen stets mit der Hilfe feinster Muskeln gedehnt oder gestaucht werden. Im Alter geht die Elastizität der Linse und auch die Kraft der Ziliar-Muskulatur zurück, was dazu führt, dass insbesondere die Nahakkomodation (maximale Krümmung der Linse) nicht mehr richtig funktioniert.

Die Folge davon ist das unscharfe Sehen von nahe liegenden Gegenständen. Anfangs kann diese Art der Fehlsichtigkeit noch durch starkes Akkomodieren ausgeglichen werden. Je müder wir aber sind und je starrer die Linse wird, umso weniger gelingt uns dies.  Als Folge wird die Sehfähigkeit meist relativ langsam immer weiter einschränkt. Dies umso mehr, wenn hierzu, was nicht ungewöhnlich wäre, noch eine Linsen-Trübung kommt, die ebenfalls eine Alterserscheinung darstellt!

Eine dringende Notwendigkeit der Visusüberprüfung ist gegeben, wenn man …

… versucht,  das Sofakissen Gassi zu führen

… die Kartoffeln in Eierbecher serviert.

…  morgens zum Abschied den Kleiderständer küsst…

4. Therapiemöglichkeiten 

1. Brille

Natürlich wissen wir, dass bei Altersweitsichtigkeit irgendwann zumindest eine Lesehilfe benötigt wird, wenn nicht sogar eine Brille für den Alltag. In einen gewissen Bereich in der Weite wird aber oft  gut gesehen.

Wenn man die Brille bei dieser Distanz nicht immer abziehen möchte, was ja z.B. beim Autofahren schwierig wird, bei dem man öfters zwischen Nah- Und Fernsicht wechseln muß, ist auch eine

Bifokal- oder Gleitsichtbrille

empfehlenswert! Übrigens ist sie auch dann von Vorteil, wenn man eigentlich kurzsichtig ist und eine Altersweitsichtigkeit hinzukommt! Der Nachteil hiervon wiederum ist, dass manchen Menschen von diesen Brillen Kopfschmerzen bekommen, weshalb zum Ausprobieren eine Leihbrille, die manche Optikergeschäfte anbieten, sinnvoll sein kann!

Die klassische Weitsicht-Brille hat übrigens  eine konvexe (,,konvex wie der Podex“) Sammellinse, welche den Strahlengang vor dem Passieren von Hornhaut und Linse komprimieren, was wiederum den Brennpunkt um die gewünschte Distanz nach vorne auf die Netzhaut verlagert. Die Stärke wird in Plus Dioptrien angegeben.

Abb. 2: Regelmäßige Überprüfungen beim ,,Augen-TÜV“  sind wichtig, egal wie alt man ist…! Übrigens kann man heutzutage auch schon bei kleinen Kindern Fehlsichtigkeiten anhand von Augenmessungen erkennen und bei älteren Sehtests mit objektiven Werten abgleichen! Rechts sieht man übrigens eine Brille mit dualen Gläsern für nah und fern…

Allerdings wirken Die Augen, gerade bei höheren Stärken, oft größer und die Brille kann, trotz Kunsstoffgläsern doch schon unangenehm schwer sein. Deshalb entscheiden sich viele heutzutage für

2.  Kontaktlinsen

Für die Weitsichtigkeit eignen sich moderne Mulitfokallinsen, die sich ähnlich wie Gleitsichtbrillen auf den Nah- und Fernbereich anpassen lassen und auch verschiedene Fehlsichtigkeiten gleichzeitig behandeln können. So kann auch ein gleichzeitig vorhandener Astigmatismus (Stabsichtigkeit) durch eine sogenannte torrische Multifokallinse ausgeglichen werden. Welche Linse genau für wen geeignet ist, sollte man auch alle fälle mit seinem Augenarzt besprechen, der auch die genauen Daten ausmessen muss!

Für Menschen, die Kontaktlinsen nur gelegentlich tragen, z.B. bei bestimmten Tätigkeiten, sind Tageslinsen besonders gut geeignet (z.B. Focus Dailies Progressives).

Allerdings muß man bei allen darauf achten, dass sie sauerstoffdurchlässig sind,  ansonsten ist langfristig mit einer Hypoxie (Sauerstoffmangel) der Cornea  zu rechnen, in deren Folge es zu einer limbalen Hyperämie (hervortretende Blutgefässe) kommen kann.

DK/t-Wert (Sauerstoffgehalt)

Der Grad der Sauerstoffdurchlässigkeit wird mit dem DK/t-Wert angegeben. Dieser bezeichnet die Sauerstoffdurchlässigkeit des Materials im Verhältnis zur Linsenmittendicke (für gewöhnlich gemessen bei -3.00 dpt).

2.1. Hydrogel-Linsen:

Sie fühlt sich durch den hohen Wassergehalt sehr komfortabel an! Auch die Sauerstoffdurchlässigkeit(20-30) der Linsen wird  durch den Wassergehalt sichergestellt. . Es gilt die Faustregel, je höher der Wassergehalt ist, desto besser ist auch die Sauerstoffversorgung.  Jedoch entziehen sie den Augen Feuchtigkeit, so dass sie für sehr lange Tragezeiten sowie trockene Augen nur bedingt geeignet sind.

2.2. Hypergel-Linsen (z.B,  Biotrue ONEday-Kontaktlinsen von Bausch + Lomb)

Dieses mit Hydrogel vergleichbare Material hat auch eine gute Sauerstoffdurchlässigkeit, jedoch einen extrem hohen Wassergehalt. Dadurch bietet es einen besonders guten Tragekomfort. In Studien schneidet sie in Bezug auf die Augengesundheit jedoch deutlich schlechter ab als Silikon Hydrogel oder die Materialien harter Kontaktlinsen.

2.3. Silikon Hydrogel-Linsen (z.B. ECCO SIlicone Comfort von MPG & E oder Air Optix Plus Hydra Glyde von Alcon)

Bezogen auf weiche Linsen gilt Silikon-Hydrogel als innovativstes Kontaktlinsen-Material und ist besonders bei Menschen mit trockenen Augen (z.B.. in trockenen Räumen oder bei vermehrter Comuterarbeit) geeignet. Die Linse gibt den Stoff an das Auge ab und befeuchtet es so laufend.

Nebenbei sei erwähnt, dass es übrigens auch sogenannte Nachbenetzungsflüssigkeiten (z.B. Systane, einfach anklicken)  gibt, die bei sehr trockenen Augen die Feuchtigkeit im Auge beim Tragen von Kontaktlinsen aufrechterhalten können.

Auch gibt es mittlerweile Pflegemittel für Kontaktlinsen, die mit einer Benetzungsmatrix dafüren sorg, dass Feuchtigkeit lange an der Kontaktlinsen-Oberfläche gespeichert und so einem Trockenheitsgefühl am Auge wirkungsvoll vorgebeugt wird. (z.B. OPTI-FREE PureMoist, AoSept Plus HydraGlyde, einfach anklicken)

Silikon Hydrogel-Kontaktlinsen erreichen DK/t-Werte zwischen 68 und 175, womit  das Risiko einer Hypoxie auf ein  Minimum reduziert ist. Dabei spielt es kaum eine Rolle ob die Kontaktlinsen einen DK/t-Wert von 90 oder 170 haben, da in diesem Bereich aufgrund des begrenzten partiellen Sauerstoffdrucks an der Hornhautoberfläche keine signifikante Verbesserung der Sauerstoffversorgung mehr zu verzeichnen ist. Trockene Augen treten beispielsweise häufig bei Menschen auf, die täglich viele Stunden am Computer arbeiten müssen. Bei hoher Konzentration verlängert sich das Intervall, in dem die Augen blinzeln, um ein Vielfaches – die Augen trocknen schneller aus.

2.4. Harte Kontaktlinsen (z.B. Jahreslinse Menicon Z Alpha)

haben von allen Linsen die beste Sauerstoffdurchlässigkeit (Werte über 200). Dies liegt allein im sauerstoffdurchlässigen Material begründet. Zudem decken sie aufgrund des kleineren Durchmessers einen wesentlich geringeren Teil des Auges ab. Dabei kommen sie vollständig ohne Wasser aus. Das hat den Vorteil, dass den Augen keine Feuchtigkeit entzogen wird und die Linsen somit ideal für trockene Augen geeignet sind.

Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Linsen zudem bis zu einem Jahr verwendet werden können und mittlerweile bis zu 30 Tage und Nächte am Stück im Auge verbleiben dürfen. Auch Kontaktlinsenträger, die häufig in der Natur sind, werden von der Menicon Z Alpha begeistert sein. Achtet man zudem auf einen enthaltenen  UV-A und UV-B-Filter hat man seine Augen damit zudem gut geschützt!

3. Operative Korrektur:  Schonend und präzise mit dem Niedrig-Energie-Laser

Eine Augenoperation ist mittlerweile ein etabliertes und auch relativ schonendes Verfahren, um die Sicht langfristig zu verbessern! Durch Kombination von Laser- und Linsentechnologie kann man heutzutage Alterssichtigkeit beheben und ein brillenfreies Leben ermöglichen. Von der Laserbehandlung bis zur Implantation von Multifokallinsen oder Hornhaut-Inlays gibt es zahlreiche Möglichkeiten für ein scharfes Sehen in der Nähe, in mittleren Entfernungen und in der Ferne. Vor allem durch die Kombination des modernsten Niedrigenergie-Femtolasers (benötigt nur 10% der Energie im Vergleich zu bisherigen Femtosekundenlasern) mit der neuen Linsentechnologie ist der Eingriff besonders schonend und präzise. Dieser europaweit erste Niedrigenergielaser benötigt nur noch bis zu 10% der Energie. In einigen Fällen genügt sogar die Behandlung von nur einem Auge.

Was passiert eigentlich, wenn man trotz Weitsichtigkeit keine Sehhilfe verwendet?

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Für Hunde ist gutes Sehen lebensnotwendig… Diese in Menschenjahren 91 jährige Hundedame fängt noch jedes Leckerli!

Wurde eine Fehlsichtigkeit diagnostiziert, sollte man die Sehhilfe natürlich auch  entweder nur für das Nahsehen oder aber als permanente Hilfe, etwa mit Gleitsicht- oder Duallsehhilfen, benutzen! Mögliche

Komplikationen

treten bereits ab einer Stärke von 3 Dioptrien auf! Bei der massiven Überbeanspruchung des Auges drohen Folgeerkrankungen wie chronischen Kopfschmerzen, Augenentzündungen oder Schäden wie Schielen und Augendruckerhöhung! Im Extremfall kann es sogar zum irreversiblen Absterben von Nervenzellen im Seenerv kommen! Eine gänzliche Erblindung wäre die tragische Folge!  Zum Glück ist dieses Szenario aber doch eher selten… (Weitere Infos dazu gibt´s übrigens hier)

Aber auch, wer ,,nur“ aufs Zeitung- und Bücherlesen verzichtet, büßt doch schon deutlich an Lebensqualität ein und gerade auch bei älteren Menschen kann die mangelnde Sicht oft auch ein rasches Voranschreiten des Alterungsprozesses bewirken, indem die mentalen Prozesse nicht mehr genügend trainiert werden und evtl. sogar die Teilnahme am sozialem Leben eingeschränkt wird!

Also: In jedem Alter sollte man das Auge im Auge behalten und  verordnete Sehhilfen auch benutzen!

Weitere Tipps für die Praxis:

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Pferdeaugen sind sehr ausdrucksstark und man hat den Eindruck von viel Weitsicht, wenn auch im übertragenen Sinne!

1. Gewöhnung  an die Sehhilfe

Oft braucht das Augen einige Tage, bis es sich an die Sehhilfe gewöhnt hat. Deshalb kann es sinnvoll sein, die Zeiten langsam zu steigern, wenn man merkt, dass man Probleme, wie. z.B. Kopfschmerzen oder auch nur ein unangenehmes Gefühl beim ersten Tragen verspürt!

2. Bei Zweifel Überprüfung der Werte nach der ersten Verordnung

Auf die Gefahr hin, dass ich mich unbeliebt mache… Leider kommt es auch nicht soo selten vor, dass die Werte, etwas durch ausgeprägte Müdigkeit bei der augenärztlichen Messung, oder Unkonzentriertheit, nicht den reellen Werten entsprechen. Denn irgendwann, wenn das berühmte:,, Ist es so besser oder so?“ erschallt, sehen manche Patienten überhaupt keinen Unterschied mehr!  Natürlich gibt es bei den Fachleuten auch ein Gerät, welches das Auge ohne Zutun des Patienten ausmessen kann, aber auch das ist, eben weil es die Akkommodationsmöglichkeiten des Auges nicht so gut erfassen werden, nicht immer ganz genau. Dann nützt auch langsame Gewöhnung nix! Man muß nocheinmal beim Augenarzt oder Optiker nachmessen lassen und  die Brille ändern! Dies kostet zwar Geld ist aber unumgänglich! Mein Tipp: Bevor ein Brillenrezept zum ersten Mal eingelöst wird, noch einmal oder sogar zweimal (an verschiedenen Tagen) nachmessen lassen!

3. Discounter-Brillen mit Vorsicht genießen, auch dabei regelmäßig einen Augenarzt aufsuchen!

Natürlich ist es mehr als verlockend, mal eben im Discounter auf den Grabbetisch zu greifen und sich ein Modell mit +1 oder +3 Dpt herauszufischen… Spiegelprobe – sieht gut aus, Kasse, fertig! Dauer des Ganzen ist 5 Minuten – kein Huddel… supi dupi…

Ihr ahnt, dass das nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann, denn das Auge hat doch ein paar Features mehr, die einer regelmäßige Untersuchung bedürfen. Zum einen beinhaltet ein Untersuchungsgang auch die Inspektion der Anatomie des Auges, eventuell auch eine Druckmessung und eine Spiegelung des Augenhintergrundes, bei der andere Erkrankungen festgestellt werden, zum anderen gibt es ja weitere Fehlsichtikeiten und anatomische Besonderheiten , z.B. Hornhaut(ver)krümmungen,  Augenabstand etc. die in die Augenhilfe mit eingebaut werden…  Auch gibt es bei der Drogerieware allenfalls 0,5 Schritte bei den Dioptrien-Zahlen, d.h. die Korrektur ist doch wesentlich ungenauer.

Wenn man sich aber von all dem nicht abschrecken läßt, eigentlich schon einen Termin beim Augenarzt hat und nur schnell eine Lesehilfe in Anspruch nehmen möchte, der greife beherzt zu! Denn so ein Ding in der Handtasche hätte der Dame, die ich im Supermarkt traf, zumindest aus ihrer Sicht einige Unannehmlichkeiten erspart…

Zum Schluss noch zwei Neuigkeiten, die Euch vielleicht auch interessieren…

Altersweitsichtigkeit vorbeugen und Computerarbeit erleichtern mit der Monatslinse BIOFINITY ENERGYS

Obwohl meine Augen nicht schlecht sind, merke ich doch, wie meine langes Arbeiten am Bildschirm die Augen durch die permanente Anspannung des Zilliarmuskels ermüdet.  Deshalb habe ich für diesen Bereich eine Lesebrille, die ich manchmal aufsetze, obwohl ich eigentlich (noch) alles lesen kann! Dadurch ermüdet aber mein Auge und damit auch ich) weniger schnell! Abgesehen von einer leichten Lesehilfe, gibt es hier nun auch eine Kontaktlinse, die Abhilfe schaffen soll!
Cooper Vision hat nun mit der Biofinity Energys eine Monatslinse entwickelt, die optimal auf die veränderten Ansprüche unserer Augen zugeschnitten ist. Sie verfügt über das innovative Digital Zone Optics Linsendesign. Diese Technologie simuliert im Zentrum der Linse eine minimale Plusstärke. Dadurch muss die Augenlinse beim Nahsehen nicht so stark gewölbt werden und das Auge ist wesentlich entspannter. Auf das Sehen in der Ferne hat die Technologie keinen Einfluss. Mit einem Klick auf die Packung kommt Ihr übrigens  zu dem Produkt! Bitte aber auf alle Fälle vor Anwendung mit  Eurem Augenarzt absprechen!

Dreimal bessere Sehkraft mit der BIONISCHE LINSE

Unabhängig von möglicherweise bestehenden Fehlsichtigkeiten und ohne die Gefahr von Alterserscheinungen ist es nun dem kanadischen Wissenschaftler Garth Webb mit der sogenannten bionische Linse gelungen,eine dreimal bessere Sehkraft ermöglichen, als sie ein Normalsichtiger.  Die Linse ist für beinahe alle Menschen ab dem 25. Lebensjahr geeignet. Lediglich diejenigen, die unter Netzhauterkrankungen leiden, einen geschädigten Sehnerv haben oder denen bereits künstliche Linsen eingesetzt wurden, darf die Linse nicht eingesetzt werden.

Hauptsächlich zur Behandlung des Grauen Stars, aber auch bei Kurz- Weit- und Alterssichtigkeit könnte diese High-Tech-Linse zum Einsatz kommen. Da sie eine dreimal schärfere Sicht als normal erzeugt, wäre die Linse sogar für Nicht-Fehlsichtige eine Option. Zurzeit finden noch umfangreiche Testläufe mit der Linse statt. Allerdings scheint es fraglich, ob man tatsächlich eine gesunde Linse entfernen sollte…

So, dass war es auch schon wieder! Seid Ihr  weitsichtig? Mich würde sehr interessieren, welche Erfahrungen Ihr mit Euren Sehhilfen gemacht habt, oder ob Ihr zu diesem Thema noch etwas beitragen wollt! Kommentare sind sehr willkommen!

Anfang nächster Woche geht´s im Fashion – Sektor weiter und zwar im Rahmen der Ü 30 Girls! Bis dahin alles Liebe, Bleibt gesund, Eure Nessy

Promi / Familie / Beauty/Fashion: Phäomen Bibi ( BibisBeautyPalace ) ,, How it is – wap bap !“ Um was geht´s da eigentlich genau?

Hallo Ihr Lieben!

Vor kurzem habe ich wieder etwas erlebt, was mir gezeigt hat, dass ich eben doch keine 20 mehr bin, obwohl ich das innerlich nach all den Jahren immer noch nicht so ganz realisiert habe…  Allerdings werfen mich solche Ereignisse, die von Zeit zu Zeit meinen Weg kreuzen, harsch zurück auf den Boden der Realität  … Kennt Ihr das?

Wie es begann…

Da hole ich also vor kurzem meinen Sohn von der Schule ab und er begrüßt mich mit den Worten: ,,Mama, stell´dir vor, SIE hat schon 600.000  Dislikes! Bei über eine Million Aufrufen! Wie findest Du das?“

Gespräch mit Sohnemann: Meine Meinung ist gefragt – Gerne, wenn ich nur wüsste, wie die ist…

,, Ähm, ja so äh…“ Was soll ich als Mutter dazu sagen? ich weiß natürlich schon, grob natürlich , worum es geht. Aber… ehrlich, nur so grob… Da jetzt eine Meinung zu sagen… da ich dieses Lied, von dem alle geredet haben, noch nicht einmal gehört habe, geschweige denn, weiß, worum es da geht, wäre … nun, Ihr kennt mich… nicht ganz äh… richtig!

Lösungsorientiertes Handeln nennt man das, was ich hier tue …  Darum geht es bei ,, Bibi “ und ,, How it is – wap bap „(einfach draufklicken) gerade nicht!

Also lasse ich mich, ehrlich, wie ich nun einmal bin, von meinem Sohn erst einmal aufklären und suche mir den Rest –  heimlich natürlich –  beim Kochen im allwissenden ,,World Wide Web“ zusammen.

Dann befähigt mich dazu, beim Essen beiläufig erwähnen zu können, dass ich diese Musik schon eingängig fände, obgleich diese Haltung, negative Ereignisse im Leben einfach hinzunehmen und sich mit einem ,, Na ja, so ist es nun mal !“ zufriedengeben, nicht eben von froher Schaffenskraft und Durchhaltevermögen zeuge. Allerdings könnten sich natürlich viele Jugendliche mit dieser Haltung identifizieren, was ich persönlich schade fände…! An seinen Augen sehe ich, dass ich in seiner Achtung wieder etwas steige…

Davon beflügelt, füge ich noch hinzu:,,  Zum anderen verkörpert ja Bibi an sich dieses taffe, fröhliche Mädchen von nebenan, dass sich ´mal eben so, mit links, ein Imperium aufbaut. Was natürlich nicht so ganz mit dem Inhalt des Liedes konform geht! Das ruft natürlich die Neider auf den Plan, was wiederum in schlechten Bewertungen zum Ausdruck kommt!“ So! Weisse Bescheid! Schon möchte ich mich zufrieden mit meiner pädagogischen Leistung zurücklehnen, aber so schnell gibt sich Sohnemann nicht zufrieden!

,, Aber Mama, findest du die mehr als 50% Dislikes gerechtfertigt?“

schiebt er sogleich nach, der sich mit der Sache eben doch mehr auseinandersetzt, als gedacht.  ,,Nun ja, natürlich kann eine so doch sehr,,lässige Haltung „, auf negative Dinge zu reagieren, leicht falsch verstanden werden und die Plagiatsvorwürfe sind ja auch nicht ganz von der Hand zu weisen … auf der anderen Seite ist es natürlich auch schon eine Leistung, auf so viele Klicks zu kommen !“

Wie der Song meinen Sohn inspiriert…

Mein Sohn ergänzt mich eifrig : ,, Und Mama, in Wirklichkeit soll sich die Aufnahme SO anhören…“ Er spielt mir eine völlig schräge Variante des Liedes ab. ,,Aber ich glaube, dass das nur technisch verändert ist!“ Seine Augen leuchten auf…

,,Darüber drehe ich gleich ein Video!“

ruft er und verschwindet fröhlich in seinem Zimmer. Auch eine Art, damit umzugehen! Wenn Ihr Euch also für die Orginal/bzw. Nicht-Orginal-Aufnahmen der Bibi aus der Sicht eines 11 Jährigen interessiert, könnt Ihr Euch  das  hier ansehen…

Fakten über Bianca, genannt ,,Bibi “ und ihr YouTube-Dasein…

Wenn Ihr Euch auch, aus welchen Gründen auch immer, über Bibi, das Phänomen, das gerade unsere Jugend in Atem hält, informieren wollt, ohne Euch die Fakten zusammensuchen zu müssen, hier noch einmal das Wichtigste:

Die mittlerweile 24 jährige Bianca Heinicke, genannt ,,Bibi“  betreibt seit Ende 2012 den YouTube-Kanal „BibisBeautyPalace“. Locker-flockig plaudert sie über dies und das, beschränkt sich aber nicht nur auf Schönheit und entsprechende Produkte, sondern berichtet auch aus ihrem Alltag und Privatleben… Dabei bewirbt sie alles Mögliche und hat auch schon selbst Produkte auf den Markt gebracht (Bilou Dusch-Schäume).

Die Kritik an ihr zielt vor allem auf die Tatsache ab, dass sie ihren jungen Followern damit ,,das Geld aus der Tasche“ ziehen würde… Auf der anderen Seite kommt ihre stets fröhliche, unkomplizierte Art sehr gut an, was ihr wiederum auch viele Neider (man sieht es an den Dislikes) einbringt.

Der aktuelle Stand der Dinge:

Das Song-Video ,, How it is – wap bap „ von Bibi hat mittlerweile ( am 11.5.2017, dem 6.Tag nach Erscheinen)

29.500.562 Aufrufe,

302359 Likes und

1.903.049 Dislikes !

Auszug aus dem Song  (sinngemäß):

Gehe spät ins Bett… kann nicht schlafen… mit dem Freund ist Schluß… werd´ mich jetzt mal anstrengen müssen… bin zu fett… antriebslos… alles Mist… aber ist nun mal so… wap bap… Weiter beschreibt sie , was noch alles blöd ist (stößt sich den Zeh, Scheckkarte geht nicht… blabla… aber ist nun mal so… wap bap…

Das Video

ist lustiger, irgendwie verstehe ich aber den Zusammenhang manchmal nicht so ganz, manchmal ist er schon ersichtlich. Da geht sie in ein altes Herrenhaus, und nimmt die Tücher von den Möbeln. Allerdings ist dann nichts darunter (auch ein gelungenes Sinnbild für viele Dinge) , dann legt sie sich ins Bett… , läuft zwischen Luftballons umher und ließt aus einem brennenden Buch … Das finde ich übrigens gut, ein Buch, das brennend interessiert, nur: Wie passt das zum Text? Egal…

Und wen es interessiert, dem verrate ich

zum Schluß doch noch meine ehrliche Meinung dazu:

Das Mädel kommt sympathisch ´rüber und ich kann mir Schlimmeres vorstellen, mit dem sich unsere Jugend  befaßt. Sie steht dafür, dass man nicht perfekt sein muß, um Erfolg zu haben ! Diese Botschaft wiederum gefällt mir ganz gut, weil es gerade der negative Einstellung, die sich oft bei den Jugendlichen einschleicht, wenn sie sich dem Druck der Schule und den Anforderungen nicht mehr wirklich gewachsen fühlen, ein neues Lebensgefühl entgegensetzt!  Eines das zeigt, dass man nicht alles soo schwer nehmen muß! Dies ist doch eine Botschaft, die ganz einfach gut tut…

In diesem Sinne wünsche ich Euch noch eine gut Restwoche, und, wenn Ihr wollt, zumindest einem bißchen des Schwungs und des Optimismus der Bibi, denn so naiv, wie sie manchmal wirkt, ist sie sicher nicht!

Big Hugs, Eure Nessy

Beauty: Über Falten, Schönheit und was im Leben wichtig ist!

Hallo Ihr Lieben!

„Hi Nessy-Ungeheuer, ich fass´ es nicht! Was geht ab bei Dir?“ Huch, wer sprach mich denn da von hinten an? Als ich mich umdrehte, strahlte mich eine mir völlig unbekannte, etwas ältere Frau in modischem T-Shirt, Shorts und langer Weste an. Die Haut war gebräunt und von „Lebenslinien“ gezeichnet, die von einem aufregenden Leben voller Abenteuer erzählten. Erst nach einigen Momenten dämmerte es mir, wer da vor mir stand… „Natalie!“. na9 (4) „Beauty: Über Falten, Schönheit und was im Leben wichtig ist!“ weiterlesen

Fashion/ Beauty/ DIY/Kurzgeschichte/Film: Sportives Frühlingsoutfit

Hallo Ihr Lieben!

 

Heute kommt einmal wieder ein Mode-Post! Ich habe so viele Looks fotografiert, die Ihr noch nicht kennt, sodaß es Zeit wird, sie Euch einmal vorzustellen!

Der heutige Look zeigt  zum einen, wie man eine ,,Schrankleiche“t, zum anderen habe ich

als Alternative zu den herkömmlichen Aufnähern in Form von herausgestreckten  Zungen und Lippenstiften, den Blazer diesmal mit individuellen Vintage Patches verschönt…

Untermalt wird das Ganze von ein kleinen, lustigen Kurzgeschichte...

Das letzte Novum ist mit ein wenig mehr Service für Euch verbunden, die ich auf anderen Kanälen zu schätzen gelernt habe: Am Ende könnt Ihr direkt einen ähnlichen Look shoppen, wenn ihr möchtet, oder aber Euch von meinen Vorschlägen inspirieren lassen…  Finanziell lohnt der Aufwand für mich zwar übrigens nicht, aber ich persönlich habe da auf anderen Blogs schon so manches schönes Stück ergattert…

So… und los geht es…

Diese Bluse habe ich in meinem Schrank gefunden. Und beim Ausmisten festgestellt, dass ich sie tatsächlich nie getragen habe. Eine Schrankleiche sozusagen, die eigentlich in den  Altkleidersack gehört.  Normalerweise präsentiere ich Euch ja meist recht neue Klamotten, gekauft oder von irgendwelchen lieben Menschen unaufgefordert zugeschickt.IMG_1217 (3) Wobei das mit steigenden Medizin -Posts auch weniger wird… ich sehe es daran, dass meine Schränke wieder etwas überschaubarer werden und nicht jeder freie Zentimeter zugestopft ist. Aber jetzt hängt da doch tatsächlich dieses Teil in LILA!

Eigentlich ist es eher beere. Fand ich, als ich es an die Kasse brachte. Ist ja nicht immer soviel Sauerstoff, in diesen Decathlon Läden… Den daher stammt das gute Stück. Und es war gar nicht so billig. Ich glaube, um die 40 Euronen.

Nun kommt es ja nicht soo oft vor, dass wir uns in dieses französische Sportgeschäft begeben. Allerdings hatte ein guter Freund des Hauses , nennen wir ihn einfach Peter, festgestellt, dass  es Frühling wurde und durch die dünnen T-Shirts der erwartete sportliche Body dummerweise  irgendwie eher den Waschbär- anstatt des Waschbrettbauches ähnelte. Ein paar Pfündchen weniger würden das aber schnell wieder richten.

Eigentlich wäre man ja auch täglich gelaufen… Ja doch, selbstverständlich auch im Winter!  Schuld war ja  eigentlich sowieso nur die Tatsache, dass die vorhandenen Laufschuhe nicht mehr zu benutzen waren, was mich anfangs wunderte. da ich mich noch gut an den letzten Kauf vor wenigen Monaten erinnern konnte. Damals hatte sich das spontan ergeben, weil nach einem Ausflug mit unserer Clique ein Schuh verloren gegangen war… Aber diese obskure Geschichte erzähle ich Euch ein andermal…

Allerdings konnte ich die Unbrauchbarkeit der High-Tech-Latschen nicht leugnen, nachdem ich mich beim letzten Besuch zur Sichtung der gerade einmal 3 Monate  jungen, nun zu  länglichen Dreck-Klumpen mutierten Dinger in den Keller begeben hatte… Vermutlich waren sie an der Dreckhülle erstickt, nachdem man sie nach der letzten Männer-Matschtour dort lieblos hingeworfen hatte… Sie waren definitiv tot und nicht zu reanimieren!

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Sportive Karo-Bluse, Blazer mit Patches, Stiefelchen von Deerberg

Und so stand ich nun mit ein paar Männern als einzige Frau, weil die anderen klugerweise ,,keine Zeit“ gehabt hatten, in der mit ca. 1000 verschiedenen Exemplaren bestückten Laufschuh- Abteilung des Decathlon. Am Anfang fand ich es ja noch ganz lustig,  wie sie sich gegenseitig Verbalschlachten mit anderen vorhandenen Frühjahrs- Laufwilligen über die Vor-und Nachteile der in meinen Augen völlig identischen Schuh-Exemplare lieferten! Aber mit der Zeit kam noch ein Schuh und noch einer… Schäfchenzählen kam mir dagegen wie ein spannender Krimi vor!

Bei dem gefühlten 50. Schuhpaar, das genau unter die Lupe genommen wurde, als ginge es um eine Habilitation über die ,,unsichtbare Qualitätsunterschiede von Laufschuhen“  , merkte ich in dem gut geheizten Decathlon, in dem unzählige Männerschuhe gerade auslüftend auf dem Gang standen, plötzlich etwas ganz anderes…

Schweißüberströmt kam mir die schlauevErkenntnis, dass für mich die Herausforderung hier momentan weniger in den aktuellen  Feinheiten der sportwissenschaftlichen Erkenntnisse, als vielmehr darin bestand,  nicht umzukippen!

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Um Schlimmeres zu vermeiden, verließ ich deshalb den Ort des Geschehens relativ hastig… Nicht ohne beim Weggehen meinen ,, jeden Tag 20 km laufenden Profiläufern“ noch schnell zu zuzischen, dass  ich mich ein wenig umsehen würde und sie gleich bei der Kasse sehen würde… Und als ich so, pumpend wie ein Walross, um meine doch deutlich reduzierten Sauerstoffvorräte wieder ein wenig aufzufüllen, durch die endlosen Gänge des Decathlon lief, sah ich SIE plötzlich auf einem Kleiderständer hängen, der mitten im Weg stand. Wahrscheinlich gehörte sie zu den übrig gebliebene Waren, die aussortiert wurden, aber ich sah in diesem Moment etwas anderes: Ein entzückendes, leichtes Baumwoll- Blüschen, das luftig meinen erhitzten Körper umschmeicheln würde, während ich sicher noch eine ganze Weile auf die selbsternannten Schuh-Dozenten würde warten müssen… Schnell schnappte ich mir das Teilchen und machte mich auf den Weg zu den Umkleidekabinen… Kein leichtes Unterfangen, bei endlosen nahezu  identisch aussehenden Gängen… Normalerweise hätte ich mich am Stand der Sonne orientiert, nur schien die hier drinnen leider nicht. Aber nach ca. 10 Minuten kam ich zufällig an einer bis in den Hauptgang reichenden Schlange vorbei, die mich dann tatsächlich doch noch zu den Umkleidekabinen führte.

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Immerhin bekam man hier in der Wartezeit etwas geboten für sein Geld. Zumindest, wenn man auf Slapstick  steht und nicht gerade in die Umkleide will. Denn ein Familienvater war gerade dabei, diese sackförmig geformten sogenannten Jogginganzüge anzuprobieren, die eigentlich Couch-Potato-Dress heißen müssten.IMG_1195 (3)1 An sich nichts Ungewöhnliches, hätten sich nicht seine Kinder die Zeit damit vertrieben, immer wenn er sich umzog, von außen seine Klamotten unten aus der Kabine zu holen und damit wegzurennen, was den Vorgang des Anprobierens nicht gerade beschleunigte. Zack, schon wieder riss  der Vorhang von innen auf und ein puterroter Papa in einem viel zu kleinem Sweatshirt entriss seiner Brut, die ich, nett wie ich nun einmal bin (grins) aufgehalten hatte, seine Unterhose. Das Spiel wiederholte sich noch ein paarmal und taatsächlich. Just in dem Moment, als ich begann, mich tatsächlich ein wenig zu langweilen, kam meine Chance… denn Papi hatte diesmal seine normalen Klamotten an, als er nach draußen stürmte, um die Brut, die die gesamte Auswahl an Jogginganzügen von unten aus der Kabine gezerrt hatte, wieder einmal zu verfolgen! Die Kabine war tatsächlich… FREI! Diesmal half ich ihm nicht bei seiner Jagd, sondern nutzte die Gunst der Stunde und stob hinein, während ein Herr mit einem grünen Jagdanzug, der zugeben noch vor mir drangewesen wäre, einen Moment zu lange zögerte. ,,Tja, lieber Jäger, heute habe ich eindeutig den besseren Jagdinstinkt!“ dachte ich bei mir, zumindest, was freie Kabinen anbelangte!

So streifte ich mir endlich dieses unsagbar leichte und aus echter, reiner Baumwolle sehr bequeme, luftige Karoblüschen über… und im Gegensatz zu meinem Vorgänger verließ ich bereits nach einer Minute die Kabine wieder, vorbei an dem lamentierenden Familienpapi, der sich nun mit dem Jäger um die Kabine stritt und eilte schnurstracks zur Kasse.

…Wo meine Laufschuh-Männer schon warteten und mit vorwurfsvoller Stimme fragten, wo ich denn so lange gewesen sei… Es wäre doch immer das gleiche,  wenn man mit Frauen einkaufen ginge, käme man nie unter einer Stunde aus dem Laden…

So, jetzt wisst Ihr Bescheid was es mit dem lila Stöffchen auf sich hat!

Auf Baumwollstoff kopiertes Bild

 

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Obwohl ich hier wohl mit geschlossenen Augen in den Tag hinein träume sieht man den ,,Bun“ oder ,,Dutt“ oder wie immer man das nennen mag, ganz gut! Das geht nur mit langen Haaren. Wie ich das gemacht habe? Gemäß der Chaos-Theorie…Nein… Ganz so doch nicht! Zugegeben hatte ich Hilfe! Pferdeschwanz binden,  eine Strähne abteilen,  Rest einmal durch den Lockenmacher ziehen, leicht antoupieren, nach innen einschlagen und Ende etwas weiter unten festclippen, Reststrähne drumherum wickeln, Ende nach innen stecken – voila, fertisch!

Hier kommt nun  Der Look zum Nachkaufen:

Den Blazer könnt Ihr noch verschönern, aber auch so finde ich ihn toll! Leider habe ich die Klamotten nicht mehr im Orginal bekommen, aber ich habe Euch ein paar brauchbare Alternativen herausgesucht! Übrigens habe ich darauf geachtet, dass ein Stück zmindest ein wenig günstiger war… ( Affiliate-Links)

So, ich hoffe,  dass Ihr bei diesem Post ein wenig Spaß hattet! Nun wünsche ich Euch wunderschöne Frühlingstage,

Eure Nessy