Medizin / Frauenheilkunde : Hormone in den Wechseljahren – Neue Erkenntnisse über BIOIDENTISCHE HORMONE stürzen jahrelange Dogmen!

Hallo Ihr Lieben!

IMG_2247Wie Ihr wisst, bin ich ein Informationsjunkie, wenn es um irgendwelche Empfehlungen geht und ich frage mich bei meinen Empfehlungen meist, wie denn die Studienlage aussieht, welche Erfahrungen es gibt und welche Informationen Euch helfen können.

Aktuelle Leitlinien hinken den neuen Informationen zum Hormonersatz in den Wechseljahren hinterher!

Aktuell stecke ich ein wenig fest. Und zwar liegt das darin begründet, dass es wirklich  neue beeindruckende Erkenntnisse zur  Gabe von Hormonen, der sogenannten ,,Hormonsubstitution“ in den Wechseljahren gibt, die aber noch (?)  nicht in den Empfehlungen der Leitlinien umgesetzt sind!

Empfehlungen zur Hormon-Ersatz-Therapie ( HET ) bis jetzt:

Der Sachverhalt ist eigentlich schnell erklärt. Bisher werden wir Gynäkologen dazu angehalten, den Frauen nur dann zu empfehlen,  die natürlicherweise abnehmenden Hormone zu ersetzen, wenn sie wirklich unter Problemen des Hormonentzuges zu leiden haben. Vorher sollte man versuchen, mit herkömmlichen Methoden, z.B. pflanzlichen hormonausgleichenden Medikamenten eine Linderung der Beschwerden zu erzielen.

Wenn man das so liest, macht das auch Sinn, denn die Vorgänge, die ohne Substitution nun ablaufen, sind die natürlichen Alterungsprozesse. Und in der Tat kommen viele Frauen auch ohne Hormonsubstitution ganz gut durch den ,,Wechsel“. Insbesondere auch dann, wenn sie wissen, dass es sich um natürliche Vorgänge handelt, die nicht krankhaft sind…

Außerdem hatten Studien  gezeigt, dass eine herkömmliche HET unter anderem zu einer sonst nicht zu verantwortenden Erhöhung des Brustkrebsrisikos, Eierstockkrebsrisikos und zu einer Erhöhung der Herz-Kreislauferkrankungen führen würden. Die Studien waren eindeutig.

Und obwohl ich wußte, dass meine Patienten den Hormonverlust mit einer zunehmenden Alterung nicht nur der Haut und Geschlechtsorgane, sondern des ganzen Organismus bezahlten, hielt ich mich an diese Leitlinien und bemühte mich emsig um möglichst sinnvolle Alternativen… (siehe auch meinen Artikel über die Wechseljahre:hier).

Zweifel bereits seit einigen Jahren

Klimax vor BehandlungDie erste Wende in meiner Denkweise brachte mein Gespräch mit Herrn Rimkus, der Verfechter der ,,natürlichen“ Hormonersatztherapie. Ich habe Euch ja berichtet, dass ich ihn und seine liebe Frau einen Abend als Tischnachbarn genießen durfte…

Er behauptete, dass diese Erhöhung verschiedener Krebsarten und Herz-Kreislauferkrankungen durch eine Hormontherapie nur dann stattfinden würde, wenn den Frauen artfremde (z.B. vom Pferd oder künstlich hergestellte) Hormone bekommen würde!

Deshalb verabreiche er Spezialanfertigungen von Hormonen, wie sie im Mensch produziert werden, das 17 Beta-Estradiol und natürliches Progesteron.

Schon damals war ich beeindruckt, aber Studien, die genau das bestätigten, fehlten. Wir besprachen die Ansichten von Rimkus und beschlossen, bis es  nicht eindeutige Ergebnisse gab, unser Regime erst einmal weiterzuführen, wie es die Richtlinien vorgaben…

Die Wende in der Fachwelt

Orlando, Oktober 2016… Während der Hurrican Matthews mit Windstärke 5 über Florida fegte, tobte innerhalb des Kongresshotels, in dem gerade der internationale Kongress der nordamerikanischen Postmenopausengesellschaft tagte, ein eigener kleiner Sensations-Sturm…denn überall hörte man ein Wort: BIO – IDENTISCHE HORMONE. Unter deren Verwendung sollten tatsächlich die Risiken der bisherigen Hormon-Ersatz-Therapie verringert, wenn nicht gar ganz vermieden werden… und vielleicht sogar ein Nutzen für die Frau bezüglich der Vorbeugung von Herz-Kreilauferkrankungen haben…

Was wissen wir heute?

Um es kurz zu machen: Aus den derzeitigen Studienergebnissen lässt sich Folgendes  ableiten: Ob die verabreichten Hormone für die Frau eine Erhöhung oder Erniedrigung  für das Auftreten von Herz-Kreislauferkrankungen führt, hängt entscheidend von zwei Faktoren ab!  WELCHE VARIANTE von Hormonen man einnimmt und WIE man sie einnimmt! 

Klimax nach BehandlungBereits in den 70er Jahren konnte in der Framingham Studie gezeigt werden, dass das Auftreten dieser Nebenwirkung  bei Frauen nach Wegbleiben der Periode (niedriger Östrogenspiegel)  in der gleichen Altersgruppe doppelt so hoch war, wie bei Frauen, die die Periode in dieser Altersgruppe noch hatten! Deshalb ging man schon damals davon aus, dass das Östrogen ja eigentlich einen Schutz bieten müsse!

In der Natur ist die Frau bis zu ihrer Menopause durch Ihre Sexualhormone vor Herz-Kreislauferkrankungen geschützt.

Eigentlich hatte man nun erwartet, dass man diesen Effekt auch bekommen würde, wenn man den Frauen nach Wegbleiben der Periode künstliche Hormone zufügen würde! Leider war aber das Gegenteil der Fall: Das Risiko stieg!

Erst heute hat man herausgefunden, dass die damals verwendeten Hormone zwar die typischen Wechseljahrsbeschwerden lindern konnten, aber ein erhöhtes Risiko hinsichtlich genau der Erkrankungen in sich bargen, die sie eigentlich verhindern sollten, weil sie kleine Unterschiede im Aufbau hatten, die die Wirkung sogar umkehrten. Dies gilt sowohl für das Östrogen, als auch für für Progesteron bzw. die ,,künstlichen “ Gestagene! 

Bei den Östrogenen gibt es eine weitere Besonderheit, die beachtet werden muß: Bei ih ihnen ist nicht nur die Art, sondern auch der Applikationsweg  ausschlaggebend! Denn die Schutzwirkung kommt dann zustande, wenn die Zufuhr kontinuierlich niedrig dosiert stattfindet und keine schwankenden Spiegel Rückkopplungsmechanismen in Gang setzen, die die positive Wirkung wieder aufheben würden.

Seit kurzem auf dem Markt: Östrogenspray
Seit kurzem auf dem Markt: Östrogenspray

Am besten wirkt das Östrogen, wenn es durch die Haut aufgenommen wird. Denn dann gelangt das Hormon kontinuierlich ohne größere Schwankungen über die Haut (transdermal) direkt ins Blut, so, wie es vor der Menopause natürlicherweise im Organismus war!

Denn durch den Mund (oral) verabreicht, muß die Frau viel höhere Hormonmengen einnehmen, damit die gleichen Spiegel im Blut erreicht werden! Das Östrogen muß ja erst den Magen und gelangt dann sowohl in als auch durch das Pfortadersystem letztendlich zu den Organen, wo es gebraucht wird (Gehirn, Knochen und Herzkreislauf-System). An der Leber gibt es jedoch sehr viele Östrogen-abhängige Effekte, die bei der oralen Gabe beachtet werden müssen, z.B. die Aktivierung der Gerinnungsfaktoren oder des Schilddrüsen- und Kortikoidstoffwechsels und  die oft eine Erhöhung des Risikoprofils mit sich bringen!

Was bedeutet das jetzt im Klartext für die Frauen, die in die Wechseljahre kommen?

Die Frau sollte,  nach einer umfassenden Aufklärung durch ihren Frauenarzt prinzipiell selbst entscheiden dürfen, ob sie eine Hormon-Ersatz-Therapie (HET) möchte oder nicht. Bestehen allerdings Risiken, die eine Gefährdung für die Frau bedeuten könnten, sollte sich die Frau auf das Urteil ihres Gynäkologen verlassen, wenn er eine solche ablehnt. So kann man z.B. derzeit bei keiner HET eine Erhöhung des Brustrebsrisikos ausgeschlossen werden und auch bei einem erhöhtem Thromboserisiko sollte darauf verzichtet werden!

Wenn die Blutung hingegen schon unter 45 Jahren aufhört, sollte in meinen Augen eine HET empfohlen werden, denn diese Frauen haben ein 4-7 x höheres Risiko des Auftretens von kardiovaskulären Ereignissen wie Frauen des selben Alters, die noch ausreichend eigene Hormone bilden!

Nun bezahlen die Krankenkassen aktuell natürlich nicht für alle Frauen ,,Präventionshormone“, die wirklich nur zur Vorbeugung genommen werden. Das heißt, in dem Fall müssen die Frauen die Kosten selbst tragen.

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In den Wechseljahren sollte nur bioidentisches Progesteron verabreicht werden!

Nichts desto Trotz müssen nun endlich auch die ,,ewigen Skeptiker“ eingestehen, dass die richtig durchgeführte bio- identische HET neben der Verringerung der Wechseljahrsbeschwerden auch das kardiovaskuläre Risiko reduzieren kann. Ebenso bietet sie bei manchen anderen Erkrankungen Vorteile.

Die Verabreichung des Östrogens sollte transdermal erfolgen, entweder mit dem Hormonpflaster, dem Gel zum Auftragen auf die Haut oder seit kurzem dem Spray, das in kürzester Zeit einzieht.

Das Progesteron sollte oral eingenommen werden. Denn über die Haut können keine ausreichenden Spiegel aufgebaut werden. Den es hat auch eine Schutzfunktion für die Gebärmutterschleimhaut zu erfüllen. Diese hindert es daran, sich krankhaft aufzubauen. Deshalb sollte man bei Hormongaben immer auch die Gebärmutterschleimhaut bei den Vorsorgeuntersuchungen überprüfen.

,,Window of opportunity“ –  Zeitraum des Beginns der HET:

Am besten sollte mit der Therapie in den Wechseljahren dann begonnen werden, wenn etwa  6 Monate Blutungsfreiheit besteht. Spätestens aber 10 Jahre nach Ausbleiben der Regel. Bei Frauen, bei der die Gebärmutter entfernt wurde, beginnen wir bis höchstens 60 Jahre.

In unserer Praxis bestimmen wir mit Ultraschall aber zusätzlich  die Intima Media Dicke eines Halsgefäßes, der  Carotis-Arterie (CIMT). Dies  ist ein (wenn auch nur orientierender) Marker für den Grad der Verkalkung der Gefäße.

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Beispielbild aus der Sprechstunde. Die hintere Wand der Carotisarterie sollte nicht dicker als 0,7 mm sein.

Optimal ist es, einen einfachen Score für das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bestimmen, wenn sich die Wechseljahre ankündigen, welcher noch andere Risikofaktoren  wie die Blutfettwerte, die Zuckerwerte, das Gewicht, die erbliche Belastung und die Rauchgewohnheiten  mit einbezieht!  Dann kann man frühzeitig mit einer Therapie beginnen, wenn sich dies als empfehlenswert erweist!

So, nun hoffe ich, Euch genügend Informationen bereitgestellt zu haben, dass Ihr Euch selbst darüber Gedanken machen könnt, was wohl für Euch gut wäre, wenn Ihr in ein ,,gewisses Alter“ kommt, oder es auch schon hinter Euch gelassen habt!

Wenn Ihr Lust habt , könnt Ihr auch (noch einmal) meinen Artikel zu den Wechseljahren lesen, dort findet Ihr auch schon viele guten Tipps zur Erhaltung der Lebensqualität bzw. der Gesundheit! Unten sind alle Artikel verlinkt!

Übrigens gibt es auch auf dem ,,natürlichen Sektor“ der Behandlung /Unterstützung während der Wechseljahre einiges Neues zu entdecken wie die Anwendung von Colostrum oder Enzymen… Aber davon berichte ich Euch ein andermal…

Jetzt wünsche ich Euch viel Spaß und eine robuste Gesundheit in dieser ,,tolle Zeit“!

Alles Liebe, Eure Nessy

 

 

Empfohle Links:

MEDIZIN: FRAUENTHEMA WECHSELJAHRE – (K)EINE CHANCE?

MEDIZIN: FOREVER YOUNG / ANTI AGING – TEIL 3: GESTAGEN, ÖSTROGEN, TESTOSTERON, DHEA – HORMONSUBSTIUTION FÜR EIN LANGES LEBEN?

VITALITÄT UND MODE FÜR JUNGGEBLIEBENE – FIT UND SCHICK AUCH MIT ÜBER 50!

MEDIZIN: GESUNDHEITSTIPPS FÜR FROSTIGE TAGE…

 

 

 

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Ich bin jemand, der meist positiv und neugierig durchs Leben spaziert. Mich fasziniert das Alltägliche wie auch das Besondere und ich bin dankbar, mich mit den schönen Dingen des Lebens wie mit meiner Familie, Pferden und Hunden, Natur und Medizin beschäftigen zu dürfen. Ich bin eine kleine Fashionista und schreibe und zeichne gerne .. Diese Themen lebe ich auch auf meinem Blog "happinessygirls" aus... Hello, I´m a girl with lot´s of interests: Not only fashion, beauty and lifestyle but also family, animals, medicine , writing, reading and riding.

12 thoughts on “Medizin / Frauenheilkunde : Hormone in den Wechseljahren – Neue Erkenntnisse über BIOIDENTISCHE HORMONE stürzen jahrelange Dogmen!

  1. Danke liebe Nessy für die Beiträge. Ich habe zwar mit 50 und seit 2 Jahren unregelmässigen Zyklen nur wenig Beschwerden, eine Wallung ab und an, dafür dann auch mal 50 Tage ohne Blutung, das nehme ich nach gefühlt lebenslangem 28 Tage Zyklus gerne auf mich 😉
    Aber ich weiss nicht was noch kommt, da bin ich froh bei dir Infos zu bekommen.

    1. Liebe Tina!Sie werden, wie uns von einer Firma erklärt wurde, bei Ihnen aus der Yamswurzel hergestellt, in der der Vorläufer, Dehydroepiandrosteron enthalten ist. Die findigen Amis verkaufen die Yamswurzel mit dem sogenannten DHEAS übrigens frei. Das Problem ist aber, dass es auch zu Testosteron umgewandelt wird und die tatsächlich umgebauten Produkte im Körper nicht validierbar sind. Außerdem werden zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden immer noch sehr viele konjugierten Östrogene verwendet, die aus Stutenurin gewonnen wurden. Es ist aber in den Wechseljahren ausschlaggebend, chemisch gesehen genau diesselben Hormone, wie sie der menschliche Organismus selbst bildet, zu verabreichen und das ist nur 17 Beta -Östradiol und kein Estradioldivalerat, wie noch in vielen Tabletten als ,,fast natürlich“ ausgegeben wird! Beim Gestagen ist es das natürliche Progesteron und nicht z.B. das Dienogest, welches zwar eine stärkere Wirkung hat, aber auch Nebenwirkungen… In der ,,Antibaby-Pille“ hingegen brauchen wir diese Wirkung, deshalb leistet es bei der Empfängnisverhütung gute Dienste. Schwächere Gestagene haben in diesem Sektor enttäuscht, da der Einfluß auf die Gebärmutterschleimhaut zu gering ist, was häufig zu Zwischenblutungen führt… Das nur für die ,,Fachfrau!“In der Empfängnisverhütung bin ich persönlich ein Fan vom NUVA-Ring, von dem kaum ein Mädel wieder abweicht, wenn sie sich erst einmal daran gewöhnt hat… Weil er im allgemeinen super verträglich ist! Aber das nur nebenbei… Alles Liebe, Nessy

      1. Wow tatsächlich Yamswurzel. Das scheint ziemlich genial. Wobei die Frau ja nicht Lust auf Testosteron hat. Bin gespannt wie sich das weiter entwickelt.
        Ich bin auch Nuvaring Fan, genial die geringe Hormonmenge, die dafür benötigt wird.
        Danke für Deine ausführliche Antwort Nessy.
        Liebe Grüße Tina

      2. Liebe Tina! Ich weiß nicht, ob das von mir klar herausgestellt wurde: Die Rohstoffe werden in Deutschland von den Firmen so verändert, dass sie tatsächlich die absolut gleiche chemische Verbindung haben, wie das Östrogen, das die Frauen selbst produzieren. Hingegen wird die Yamswurzel in den Kapseln aus Amerika klein vermahlen und verkauft. Und dann hat man eben das Diosgenin (Vorläufer von Progesteron) , das aber auch die Nebenniere des Körpers animiert, DHEAS herzustellen, sowie auch direktes DHEAS, dass sowohl zu Östrogen, als auch zu Testosteron umgebaut werden kann. Das alles passiert natürlich über viele Zwischenstufen! Was genau damit im Körper damit passiert, weiß ich nicht. In geringerem Umfang gibt es Hinweise, dass es auch bei Wechseljahresbeschwerden helfen würde, aber ehrlich gesagt, habe ich dazu keine eindeutigen Studien gefunden und deshalb kann ich es persönlich auch nicht empfehlen, gerade weil ich nicht weiß, ob nicht die Gefahr von zuviel Testosteron besteht… Zumal mir auch nur Fälle bekannt sind, wo es nix gebracht hat… Wie es eben mit so vielen Dingen ist, bei denen man erst euphorisch ist und man plötzlich merkt, dass es in die Hose geht. Und wenn ich mir nicht ausreichend sicher bin, empfehle ich es nicht… Alles Liebe, Nessy

  2. 🙂 Liebe Nessy,
    die schrecklichen Wallungen sind dann stärker, wenn ich ungesunden Stress habe.
    Aber langsam nehmen sie wieder ab, dafür habe ich andere Zipperlein. Aber so ist das.
    Ich mache halt das Beste draus.
    Danke für all die Infos und herzliche Grüße 🙂

    1. Das Ding ist eben, um es klar zu sagen, dass der Alterungsprozess, wenn man die ihm fehlenden Hormone nicht ersetzt, früher einsetzt und auch Herz-Kreislauferkrankungen statistisch gesehen, häufiger auftreten, wie wenn man in niederer Dosierung über die Haut natürliches Östrogen und als Tablette das natürliche Gestagen ersetzt.
      Die Studien, die die Nebenwirkungen gezeigt haben, wurden mit chemisch veränderten Hormonen durchgeführt! Abgesehen davon sollte eigentlich keine Frau leiden müssen! Denn auch natürliche Substanzen können die Beschwerden zumindest etwas abmildern.Manchmal sind die Beschwerden auch deshalb stärker, weil zusätzliche Mängel vorliegen! Rede unbedingt mit Deiner Ärztin/Arzt darüber! Sie/er können Dir Wege aufzeigen, damit Du nicht länger so schlimm leiden musst! Auch, wenn der Stress Dir allzusehr an die Nieren geht, kannst Du Dir überlegen, wie man das verbessern könnte und wenn Du keinen Weg findest, vielleicht mit einer guten Freundin darüber reden, was oft schon hilft. Aber auch hier kann Dir Dein Arzt, wenn Du zu sehr leidest, vielleicht ganz hilfreiche Tipps geben. …
      Alles Liebe und Gute Besserung, Nessy

  3. Sehr interessant. Dr. Rimkus kenne ich übrigens auch. Er praktizierte an meinem Wohnort, und ich war eine Zeit lang Patientin. Ich bin ohne künstliche Hormone durch die Wechseljahre (ab Mitte 40) gekommen. Stattdessen habe ich Orthomol Femin genommen mit Vitaminen und Soja. Meine Frauenärztin wollte mir damals Hormone (Pille) verordnen. Die konnte ich aber nicht vertragen. Also habe ich das abgelehnt.

    Liebe Grüße Sabine

    1. Liebe Sabine! Danke für Deine Zeilen! Ich finde Patienten klasse, die mitdenken, sich informieren und Gedanken machen! Natürlich habe ich als Ärztin die Aufgabe, Empfehlungen auszusprechen, aber prinzipiell sehe ich unsere Aufgabe eher darin, die Patienten so gut zu informieren, dass sie, wenn das sinnvoll erscheint, durchaus auch selbst Entscheidungen treffen können! So wie Du… Alles Liebe, Nessy

  4. Tja, alles hat seine Zeit im Leben. Schön ist das Altwerden für uns Frauen nicht, doch leider alternativlos….ewige Jugend gibt es nicht! Ita est.
    Trotzdem ein sehr interessanter Artikel, vielen Dank.
    LG

    1. Liebe Annemarie! Und trotzdem erlebe ich so unterschiedliche Frauen! Solche, die mit 80 noch mit beiden Beinen im Leben stehen und solche, die im Rollstuhl dahinvegetieren. obwohl ihnen, medizinisch gesehen, nichts fehlt… Die Lebenseinstellung und der Umgang mit dem Leben macht soviel aus… Wie lange man letztendlich lebt, ist glaube ich, nicht einmal der Punkt. Sondern dass man die Zeit, in der man lebt,eine hohe Lebensqualität hat, die man zum Teil auch selbst mitbestimmen kann! Alles Liebe, Nessy

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