Brustkrebs – Vorsorge: Was muß ich wissen – was kann ich tun?


Hallo Ihr Lieben!

Ein Beitrag zum Thema Brustkrebs… da kann ich als Gynäkologin natürlich nicht ,,Nein“ sagen!

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Deshalb habe ich mir überlegt, Euch heute zu zeigen, was wir selbst tun können, damit Brustkrebs möglichst keine Bedrohung für uns darstellt! Immerhin erkranken jährlich 72 000 Frauen alleine in Deutschland. Zudem ist er keine soo seltene Todesursache: Eine von 30 Frauen stirbt daran!

Erkennt man ihn früh genug, kann man ihn jedoch meist noch heilen. Also müssen wir tunlichst auf uns aufpassen!

Dazu ist wichtig zu wissen, welches die Risikofaktoren sind. Vielleicht kann man da nämlich schon an dem einen oder anderen Punkt ansetzen…

Zum Zweiten möchte ich Euch informieren, wie das mit den Terminen für die Vorsorgeuntersuchungen ist und

zum Dritten möchte ich Euch zeigen, wie Ihr Eure Brust am besten selbst untersucht und was es zu beachten gilt!  Häufig tastet die Frau selbst den Tumor zum ersten Mal! Allerdings muss man auch wissen, wie man das machen soll und welche Bedeutung dahintersteckt!

Leider erlebe ich auch immer wieder, dass die Frauen ihre entdeckten Befunde monatelang mit sich im wahrsten Sinne des Wortes ,,herumtragen“, weil sie Angst haben, was sich dahinter verbergen könnte! Blöd, wenn es sich dann tatsächlich um etwas Bösartiges handelt! Deshalb möchte ich Euch an dieser Stelle beruhigen.

Bei den meisten selbst entdeckten Befunden handelt es sich um gutartige Veränderungen!

Andere muß man kontrollieren und nur ein kleiner Teil bedeutet wirklich Brustkrebs. Aber genau um diesen Teil geht es! Da kommt es manchmal schon auf 2-3 Monate an. Also Mädels, informiert Euch und handelt zeitnah!

Wir haben in unserem Land wirklich fast optimale Bedingungen, unseren Körper so gesund wie nur irgend möglich zu erhalten! Sind wir also dankbar für diese Strukturen –  und nutzen sie – auch wenn die Wartezeiten  uns manchmal ärgern sollten… Bei der Terminvergabe kommt es auf 2 Wochen  wirklich nicht an und im Wartezimmer hilft ein gutes Buch oder man genießt einfach die Zeit des ,,Nichtstuns“.

1. Risikofaktoren für Brustkrebs

* Nikotinabusus (ca. 15 Fälle mehr auf 1000 gesunde Frauen),

* Adipositas (ca. 27 Frauen mehr auf 1000 gesunde Frauen),

* Alkohol (ca. 17 Frauen mehr auf 1000 gesunde Frauen),

* Kinderlosigkeit/Frauen, die nicht stillen

* langjährige Hormoneinnahme zur Empfängnisverhütung (zwischen 2 und 6 Frauen mehr auf 1000 gesunde Frauen. Ob auch die, die zur Hormonersatztherapie Östrogene einnehmen, ein erhöhtes Risiko haben, ist noch nicht eindeutig geklärt und

*genetisches Risiko: Träger des BRCA 1/2 –  Gens, Fälle von Brustkrebs/Eierstockskrebs  in der Familie.

Es können jedoch auch Frauen erkranken, für die keiner der bekannten Risikofaktoren zutrifft.

2. Termine für die Vorsorgeuntersuchung

* ab 30 Jahre : Anspruch auf eine jährliche Tastuntersuchung der Brust

* zwischen 50 und 69 Jahre:  alle zwei Jahre Mammographie,

3. Igel-Leistungen (= Leistungen, die nur in Ausnahmefällen von der Krankenkasse bezahlt werden) bei der  Krebsfrüherkennung

3.1. Ultraschall-Untersuchung

Viele Gynäkologen können auch eine Ultraschall-Untersuchung von der  von der Brust durchführen. Leider muß dieser, wenn es sich um eine reine Vorsorgemaßnahme handelt, als sogenannte Igel-Leistung bezahlt werden. Die Kosten betragen je nach Gynäkologe mit Beratung etwa 25-60 Euro. Trotzdem empfehle ich ihn. Allerdings muß der Gynäkologen über ein modernes, hochauflösendes Gerät verfügen. Dann kann er oft schon relativ kleine Tumoren erkennen und eventuell auch sehen, ob Kriterien für Bösartigkeit vorhanden sind oder nicht. Allerdings bietet auch das Ultraschall, wie übrigens keine Methode, 100%ige Sicherheit!

Ich verfahre so: Ich mache bei jeder Frau eine gründliche Tastuntersuchung. Ist die Brust sehr weich, läßt sie sich gut untersuchen und besteht kein vererbbares Risiko, empfehle  ich einmalig eine Ultraschalluntersuchung. Sie tut nicht weh und bedeutet keine Belastung für die Frau. Danach taste ich bei jeder Vorsorgeuntersuchung  die Brust sorgsam ab. Solange sich keine Änderung ergibt, biete ich die Ultraschall- Untersuchung zwar an, halte sie aber nicht unbedingt für notwendig. Wenn sich irgendein Risiko ergibt, z.B. wenn sehr dichte Drüsengewebe vorliegt, welches die Beurteilung der Brust erschwert, empfehle ich gegebenenfalls Kontrollen. Besteht ein konkreter Verdacht, übernimmt die Kasse die Kosten der Ultraschalluntersuchung sowieso.

3.2. Kernspin-Untersuchung (MRT =Magnet Resonanz Tomografie)

In der Tumordiagnostik  ist bei diesem Verfahren aufgrund des oftmals unterschiedlichen Wasserstoffgehaltes eine Unterscheidung zwischen bösartigem und gesundem Gewebe möglich.

Sie wird insbesondere bei speziellen Fragestellungen eingesetzt:

  • bei bereits bekanntem Tumor zur genaueren Diagnostik und Verlaufskontrolle
  • Untersuchung von Frauen mit Brustimplantaten,
  • Früherkennungsuntersuchung bei (jungen) Patientinnen mit hohem Risiko

Auch hier bezahlen die Krankenkassen  nur, wenn eine echte Indikation gegeben ist, unter anderem auch, weil das Verfahren wesentlich teurer ist als die Mammografie.

Zum Beispiel wird bei jungen Frauen mit einem erblich stark erhöhten Krebsrisiko die Kernspinuntersuchung zur gesetzlichen Früherkennung angewendet und bezahlt, da in diesem Alter die Mammografie wegen des dichten Drüsengewebes oft schwer beurteilbar ist. Allerdings gibt es auch einige gutartige Veränderungen, so zum Beispiel manche hormonabhängige Tumoren, die stark Kontrastmittel aufnehmen. In diesen Fällen ist dann eine Unterscheidung zwischen gut- und bösartigkeit der untersuchten Gewebe nicht mehr möglich.

Bei der Durchführung wird eine Nadel in eine Vene gelegt, durch die Kontrastmittel gespritzt wird, das sich im Gewebe anreichert und so Veränderungen zur Darstellung bringt. Dabei kann es übrigens in seltenen Fällen zu Unverträglichkeiten kommen, die allerdings fast immer gut beherrschbar sind.

Im Zweifelsfall muß mit der Krankenkasse geklärt werden, ob die Kosten (einige hundert Euro) übernommen werden. Ob diese Untersuchung im Einzelfall sinnvoll ist, kann am besten Euer Gynäkologe klären!

3.3. Genetische Abklärung

Fünf bis zehn von hundert Brustkrebspatientinnen weisen ein vererbtes oder vererbbares Risiko auf. Unter Umständen kann es deshalb sinnvoll sein, eine Gen-Untersuchung des Blutes auf bestimmte Gene vorzunehmen. Wenn das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, sehr hoch ist, ist es sogar empfehlenswert, Brüste und Eierstöcke zu entfernen (Angelina-Jolie-Syndrom).

Dazu heißt es in den Leitlinien der deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe:

,,Frauen mit einer Mutation in den Genen BRCA1 oder BRCA2 oder mit einem hohen Risiko, definiert als ein Heterozygotenrisiko > 20 % oder einem verbleibenden lebenslangen Erkrankungsrisiko > 30 %, sollten in den spezialisierten Zentren für erblichen Brust- und Eierstockkrebs beraten und hinsichtlich einer individuellen Früherkennungsstrategie betreut werden.“

4. Worauf kommt es bei der Brust-Eigenuntersuchung an?unnamed-7

Ich empfehle, die Brust einmal im Monat selbst zu untersuchen und sich bei Auffälligkeiten mit seinem Frauenarzt in Verbindung zu setzen.

Am besten untersucht man sie am Zyklusanfang, da sich gegen Ende das Drüsengewebe etwas verdichtet. Gut ist, wenn man ein festes Datum hat, z.B. wenn man ein neues Pillenpäckchen beginnt. Nach dem Ausbleiben der Blutung ist es egal, wann man die Brust untersucht, man sollte aber eine monatliche Eigen-Kontrolle beibehalten.

4.1. Inspektion

Die Inspektion  macht man mit entkleidetem Oberkörper bei gutem Licht vor dem Spiegel. Dabei betrachtet man die Haut der Brust und der Umgebung von vorne und von beiden Seiten, wenn die Arme einzeln/gleichzeitig angehoben/angelegt sind ganz genau auf etwaige Veränderungen.

Auch die Beschaffenheit der Haut müssen wir uns genau anschauen.

Sind Farbveränderungen, Einziehungen, Aufwölbungen oder andere Veränderungen zu sehen? Auch die Brustwarze sollte untersucht werden. Dazu drückt man die Mamille zusammen. Sondert sie ein Sekret ab? Wie sieht das aus?

4.2. Palpation

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Dann kommt die Palpation (=das Abtasten) des Brustgewebes. Dies geht besonders gut unter der Dusche mit eingeseifter Haut, weil der Kontakt dann besonders nah ist. Es wird empfohlen, dies systematisch von außen nach innen und von oben nach unten durchzuführen. Man kann dabei spiralförmig oder schlangenförmig vorgehen.

Es empfiehlt es sich zudem, den Arm der Seite, die man untersucht, nach oben zu führen, damit die Haut  gespannt ist und man so etwaige Verhärtungen leichter tasten kann.

Auch die Lymphknotenareale über dem Schlüsselbein und in den Achselhöhlen sollte nicht vergessen werden.

Tastet man Veränderungen, versucht man sich zu merken, wo, diese sind : Linke/rechte Brust innen/außen/Oben unten? Wie groß in etwa? Hart oder weich? Gegen das umliegende Gewebe verschiebbar oder nicht?

Wie tastet sich was?

Immer wieder wird mir die Frage gestellt, was man den da eigentlich tasten solle/würde….  Es ist so, dass man eigentlich, im optimalen Fall nur relativ homogenes Gewebe tastet.

So gesehen sollte alles andere vom Frauenarzt abgeklärt werden, wobei es nicht bedeuten muß, dass etwas Bösartiges dahintersteckt. Im Brustareal etwa tastet man häufig harmlose Cysten, die sich prall-elastisch anfühlen. Aber auch sie gehören mittels Ultraschall abgeklärt, falls sich nicht doch etwas anderes dahinter verbirgt.

Dann tastet man die schmerzhaft vergrößerten Lymphknoten zum Beispiel bei einer Entzündung. Sie sind glatt begrenzt. Lymphknoten können auch nicht schmerzhaft vergrößert sein, in jedem Fall deutet die Tatsache, dass man sie tasten kann, auf eine Immunreaktion hin.

Tastet man relativ hartes, schwer verschiebliches Gewebe, auch, wenn die Stelle nur klein ist, kann es sich um etwas Bösartiges handeln. Aber auch bei gutartigen narbigen Veränderungen, Abkapselungen oder Verkalkungen können sich die Strukturen relativ hart tasten. In jedem Fall sollte man erst einmal abwarten, was der Gynäkologe dazu sagt, bevor man voreilige Schlüsse zieht.

 

Interessante Links zum Thema Brustkrebs:

Deutsches Krebsforschungszentrum/Krebsinformationsdienst/Brustkrebsrisiken

Symptome bei Brustkrebs – Deutsche Krebsgesellschaft

So, das war in Kürze das Wichtigste zu diesem Thema. Ich hoffe, ich  konnte Euch einen kleinen Überblick über die Brustkrebsvorsorge geben!

Nun bin ich natürlich gespannt, welche Brustkrebs – Solidaritäts – Outfits mit der Farbe Pink die anderen Blogger-Mädels Euch vorstellen! Klickt einfach unter auf die Namen, dann erwarten Euch noch mehr Beitrage der Ü30 Bloggerinnen!

 

Nun wünsche ich Euch ein tolles Wochenende, bleibt gesund und fröhlich!

,,SORGE DICH UM DEINEN KÖRPER, ER IST DER EINZIGE ORT, AN DEM DU LEBEN KANNST!“

..KEIN ARZT KONNTE JE DEN TOD VERHINDERN – HÖCHSTENS HINAUSZÖGERN! DESHALB NUTZE DEIN LEBEN UND PASSE DARAUF AUF!“

 

Veröffentlicht von

Ich bin jemand, der meist positiv und neugierig durchs Leben spaziert. Mich fasziniert das Alltägliche wie auch das Besondere und ich bin dankbar, mich mit den schönen Dingen des Lebens wie mit meiner Familie, Pferden und Hunden, Natur und Medizin beschäftigen zu dürfen. Ich bin eine kleine Fashionista und schreibe und zeichne gerne .. Diese Themen lebe ich auch auf meinem Blog "happinessygirls" aus... Hello, I´m a girl with lot´s of interests: Not only fashion, beauty and lifestyle but also family, animals, medicine , writing, reading and riding.

37 thoughts on “Brustkrebs – Vorsorge: Was muß ich wissen – was kann ich tun?

  1. Danke für diesen wertvollen Beitrag zum Thema. Damit ist viel gesagt, und das ist sehr wichtig 🙂

    Liebe Grüße!

  2. Ein toller Beitrag wie in nur ein Mediziner schreiben kann. Deine Zeichnungen sind wunderbar.
    Der Tipp mit der Dusche ist klasse und habe ich so noch nie gehört. Werde ich mir merken und so auch weiter geben. Von allen Risikofaktoren habe ich eins , das Übergewicht. Dabei frage ich mich immer ob das nicht mehr besteht wenn ich abnehme und einen gesunden BMI habe.
    Oder ob das Risiko bestehen bleibt, einfach weil man lange Jahre übergewichtig war?
    Ein wertvoller Beitrag, liebe Nessy Danke dafür.
    Wünsche einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

    1. Liebe Tina! Laut aktueller Studienlage weiß man nur von nur hormonabhängigem Brustkrebs, dass er direkt mit Übergewicht vergesellschaftet ist. Bei den anderen Tumorarten ist das noch unklar. Sicher ist aber, dass eine Gewichtsabnahme in Verbindung mit erhöhter körperlicher Bewegung das Risiko senkt. Alles Liebe und einen wunderschönen Sonntag, Nessy von Salutary Style

  3. Ein sehr informativer Beitrag, vielen Dank dafür.
    Und ich habe gleich eine Frage, wenn man vor sehr vielen Jahren eine andere Krebserkrankung hatte, ist das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, damit erhöht?

    Viele Grüße,
    Moppi

    1. Liebe Moppi! Das kommt auf den Tumor an. Bestand eine Hormonabhängigkeit, war er genetisch oder durch eine Umweltbelastung bedingt? Das wird Dir wahrscheinlich niemand genau sagen können. Also antworte ich Dir generell: Wenn die Ursachen, die zu dem einen Tumor geführt haben, auch bei der Entstehung des Brustkrebses beitragen, dann ja. Je mehr man über den ersten Tumor weiß, umso eher kann man postulieren, in wieweit ein Zusammenhang entsteht… Alles Liebe und einen wunderschönen Sonntag, Nessy von Salutary Style

  4. 🙂 Liebe Nessy,

    ich bin ja schon von den Zeichnungen begeistert, die Du in letzter Zeit zauberst! So schön!
    Und so anschaulich! Als ich die beiden „Salmis“ über den Brustwarzen auf Deinem ersten Bild sah, musste ich schmunzeln. Super gemacht.

    Danke auch für die ausführliche Infos. Es ist sehr hilfreich zu sehen, wie man die Brust abtasten kann und zu lesen, welche Möglichkeiten es gibt.

    Dir noch einen schönen Sonntag und ganz herzliche Grüße aus Wien 🙂

  5. Hallo Drnessy, ich finde es sehr gut das du zu diesem Thema bloggst da so etwas sehr wichtig ist. Viele Leute schauen ja lieber weg als hin. Liebe Grüße Carolin vom Blog Coconutrose

  6. Klasse und ganz vielen Dank an die Fachfrau! 🙂

    Nach Entfernung eines gutartigen, aber walnussgroßen Tumors bei mir im Alter von 20 Jahren bin ich ziemlich paranoid, was die Brust angeht, finde das mit dem Tasten aber nachwie vor extrem schwierig – zumal mit viel Brust und dichtem Drüsengewege verbunden. Wie sicher ich das relativ kurze Abtasten im Rahmen der jährlichen Vorsorgeuntersuchung finden soll, weiß ich immer nicht, aber die Mammographie-Termine nehme ich definitiv immer wahr und hoffe mal das Beste …….

    Lieben Gruß
    Gunda

    1. Danke für Deinen tollen, langen Kommentar! Leider gibt es Brüste, die extrem schwierig zu tasten sind, dazu scheint Deine zu gehören. Dann bietet sich auch die Ultraschall-Untersuchung an, die in diesen Fällen unter bestimmten Voraussetzungen von der Krankenkasse übernommen wird. Alles Liebe und einen wunderschönen Sonntag, Nessy von Salutary Style

  7. Eine tolle Aktion und wirklich wichtig. Ich gehe auch immer regelmäßig zu den Vorsorge Untersuchungen. Mir hat einmal eine Ärztin gesagt, dass man immer Ultraschall und Mammo ergänzen soll. Leider sehen das viele Ärzte nicht so. Bei einigen hat man das Gefühl, dass die einfach nur zusätzlich Geld verdienen möchten, auch wenn die Notwendigkeit für eine Zusatzuntersuchung gegeben ist. Wirklich Toll und anschaulich geschrieben liebe Nessy.
    Herzliche Grüße Petra

  8. Herzlichen Dank für diesen tollen informativen Beitrag! Mein Risiko liegt aufgrund von Adipositas und vermehrten Krebserkrankungen (verschiedener Art) in der Familie sehr hoch – ich muss lernen mehr auf MICH aufzupassen.
    Lieben Gruß Patricia

  9. Wie von Dir erwartet eine sehr professionelle und doch menschliche Aufstellung der Fakten. Herzlichen DAnk dafür. Ich freue mich sehr, dass Du dabei warst.
    LG Sunny

    1. Danke Dir, es hat mir auch wirklich viel Spaß gemacht!Ich habe mich sehr gefreut, wie positiv und hilfsbereit Ihr mich unterstützt und angenommen habt! Auch Eure Beiträge habe ich mit Freude gelesen! Alles Liebe und eine gute Woche, Nessy

  10. „Kinderlosigkeit/Frauen, die nicht stillen“ – *peng* da bin ich mitten in der Zielgruppe gelandet, auch wenn dafür in Deiner Liste die Prozente fehlen.

    Was ich auch sehr bedenklich finde, ist die Sache mit den Implantaten für die Schönheit oder das eigene Ego: da ist nix mehr mit Abtasten oder Mammographie, also bleibt nur die teure MRT-Variante. Habe ich so noch nie drüber nachgedacht…

    LG Bärbel ☼

    1. Liebe Bärbel! Mach Dich nicht verrückt! Allzu hoch ist die Inzidenz durch diesen Faktor nicht! Der Grund der leicht erhöhten Brustkrebsrate liegt in der hormonellen Umwandlung der Oberflächenzellen der Milchdrüsen durch die Schwangerschaft. Ernst durch den hormonellen Einfluß nehmen Milchdrüsenzellen ihre Funktion der Milchproduktion auf. Bleibt dies aus, entarten diese Zellen etwas häufiger.
      Bei Implantaten kann man je nach Brust mit Ultraschall auch ganz gut untersuchen.
      Der Nachteil der Ultraschalluntersuchung im Vergleich zur Mammographie ist generell der, dass man Mikrokalk nicht darstellen kann. Auch können winzige Veränderungen natürlich noch nicht erkannt werden, zudem kann die Untersuchung bei sehr dichtem Gewebe erschwert sein. Der ideale Untersuchungs-Zeitpunkt ist für Frauen im gebärfähigem Alter in der ersten Zyklushälfte.
      Übrigens gibt Stimmen die sagen, dass eine Mammographie bei den neuen Implantaten keinen Schaden anrichten würde – garantieren kann man das aber nicht! Dass sie platzen, ist eher unwahrscheinlich, aber eine Verformung ist schon vorstellbar, deshalb würde ich bei Implantatträgerinnen wirklich nur dann dazu raten, wenn wirklich ein begründeter Verdacht besteht und Kernspin (z.B. bei Herzschrittmacherträgerinnen) nicht möglich ist. Natürlich würde ich aber vorher die Risiken besprechen und die Entscheidung immer zusammen mit der Frau treffen!
      So, ich hoffe, ich konnte noch ein wenig Klarheit in die Sache bringen!
      Jetzt wünsche ich Euch eine wunderschönen Woche und dass bei den Vorsorgeuntersuchungen nur entdeckt wird, dass wir alle ,,bumperlgsund“ sind! Alles Liebe und eine gute neue Woche, Nessy

  11. Einen ganz besonderen Beitrag hast du geschrieben, vielen lieben Dank! Ich habe mich sehr gefreut, dass du mit uns hier bist und, dass du alles sehr gut erklären kannst!
    LG und eine schöne Woche!
    Claudia

    1. Danke Dir für deinen lieben Kommentar! Das Schreiben macht mir großen Spaß und ich freue mich sehr, wenn ich dadurch Imformationen auf halbwegs verständliche Art weitergeben kann! Wünsche Dir wunderschöne Herbsttage, Nessy

  12. Hallo Nessy,

    vielen vielen Dank für diesen sehr informativen und wichtigen Beitrag!
    Du hast mich außerdem daran erinnert, dass mein Vorsorgetermin auch schon wieder einen Monat überfällig ist.
    Ganz liebe Grüße sendet dir Melli

  13. Bin vor kurzem auf einem anderen Blog auf diese Aktion/Thema gestoßen und finde es super, daß dieses Thema auf mir bekannten Blogs angesprochen wird – auch bei dir!

    Brustkrebs ist ein ernstes Thema, wobei man dazu nicht genug vorsorgen kann. Es ist einfach ein sicheres Gefühl zu wissen, wie es um die eigene Gesundheit in diesem Bereich steht.

    Auch wenn mich dieses Thema nicht betrifft, so habe ich dennoch die Aktion auch auf meinem Blog aufgegriffen und einen Beitrag darüber verfasst – du findest ihn hier: http://jennifer-femininundmodisch.blogspot.de/2016/10/going-pink-pink-ribbon-brustkrebsmonat.html

    Liebe Grüße

    Jennifer

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