Über Magersucht, Magermodels , ,, Thinspiration“ , Lara Helmer und Elena Carrière von Germanys next Topmodel

Hallo Ihr Lieben!

Als ich die Zeitung OK in unserem Wartezimmer aufschlug, strahlte mir ein bekanntes Gesicht entgegen. Lara Helmer, der fröhliche Sonnenschein, den ich auf der Fashion Week kennengelernt hatte, der sich mit Feuereifer in die Arbeit gestürzt hatte, war dort auf einem großen Bild zu sehen! Das Mädchen war wunderschön, aber ungewohnt ernst… (auf dem Bild oben mit Yusra Babekr-Ali, als wir uns auf der Fashion Week getroffen haben).

Ich las nach: Gestresst sei sie, abgemagert und müsste sich Vorwürfen stellen, sie sei zu dünn. Hä? Die hochgewachsene, fröhliche, wunderhübsche Lara? Nein, ich bin sicher nicht für abgemagerte Models, aber Kinder, lasst bitte die Kirche im Dorf! Um es vorneweg zu sagen: Man muß unterscheiden zum einen zwischen pathologischen Gegebenheiten wie krankhafter Magersucht (Anorexie) und/oder die Verherrlichung des Dünnseins, was sich seit neuestem ,,Thinspiration“ nennt und im Gegensatz dazu zwischen einfach hochgewachsene Menschen, die einen sogenannten ,,leptosomen“, zartgliedrigen, schmalen Körperbau haben wie Lara und für die deshalb die Gewichtstabellen nicht ganz stimmen. Natürlich bedeutet Model sein auch, sich in Hoch-Zeiten einem gewissen Stress auszusetzen. Und, liebe Lara, es ist klar, dass man seiner  Ernährung  gerade in solchen Zeiten besondere Beachtung schenken muß, ds ist nicht nur im Model-Business so! Aber dass anscheinend ,,Hater“ in der Front Row Lara bezüglich ihrer Magerkeit während einer Show beschimpft haben, geht doch entschieden zu weit!  Das ist etwas, was genauso wenig in Ordnung ist wie das Abtun der schweren Gesundheitsschäden, die mit zu niedrigem Gewicht einhergehen.

Gerade in der Modewelt wird natürlich auf diesen schmalen Körperbau gesetzt, weil er unvorteilhafte Kameraeinstellungen am besten ausgleicht und die Mädels trotzdem noch schlank aussehen…

IMG_4553 (2) Lara wollte die Mädchen  der nächsten ,,Germanys next Topmodel Staffel“, die am Freitag startet, wohl in dem besagten Zeitschriften-Artikel auf den Stress hinweisen, der auf die Bewerberinnen bei einem Leben als Model zukommen würde! Das ist natürlich richtig. Und wer sich diesem Stress nicht gewachsen fühlt, sollte sicher bei der Sendung nicht mitmachen. Lara jedenfalls muß eigentlich ganz gut damit klar kommen – dem demnächst wartet die USA auf das hübsche Model!

Wie dem auch sei, Lara, ich wünsch´ Dir an dieser Stelle auf alle Fälle das Allerbeste für Dich und deine Zukunft!

Auch Sandy Meyer-Wölden wirkt leider gegenüber früher doch deutlich abgemagert. Es steht mir nicht zu, über die Hintergründe zu spekulieren. Denn nicht immer steckt eine Eßstörung dahinter! Ursachen kann es viele geben! Ich wünsche ihr in jedem Fall, dass sie sich bald erholt!

img_4424Auf der anderen Seite wurde behauptet, Elena Carrière (Finalistin GNTM) sei zu dick für das Model-Geschäft. Auch eine Schlagzeile, die mir nur Kopfschütteln abringen konnte! Das gut gebuchte Model hat nun wirklich kein Gramm Fett zuviel und ich frage mich manchmal wirklich, was die Menschen zu so einer Behauptung treibt! Anscheinend ist mit der Sicht unserer Gesellschaft doch noch nicht alles so ganz okay! Oder geht es einfach um Schlagzeilen? Man weiß es nicht…

Aber kommen wir zu dem eigentlichen Kern dieses ernsten Themas, worüber auch bei meinen jüngeren Leserinnen und deren Mütter immer noch oder auch wieder Uneinigkeit herrscht, obwohl ich eigentlich dachte, dass zu diesem Thema schon alles gesagt wurde. Das war wohl auch so. Allerdings geraten die Fakten leider allzu schnell in Vergessenheit und nach den ersten Skandalen geht irgendwann wieder alles seinen gewohnten Gang…

http://media.klatsch-tratsch.de/ Isabelle Caro sprach sich zeitlebens dafür aus, ihre Fotos zum Kampf gegen die Magersucht zu verbreiten, sie hatte den Kampf leider verloren…

Da ich nun einmal jemand bin, der den Tatsachen sowohl in unserer Praxis, als auch von der Fashion Week her ins Auge gesehen hat und neben den modischen auch die medizinischen Hintergründe  kennt, werde ich  Euch also gerne noch etwas zu diesem Thema berichten… Dabei sind Fragen/Anregungen/Kritik in den Kommentaren natürlich wie immer willkommen  und es gilt auch bei diesem Thema: Meine Infos können, falls Ihr oder Nahestehende betroffen seid, eine ärztliche Behandlung keinesfalls ersetzen!

Schon  länger ,,geistern“ Magermodels durch die Presse. Einen gewaltigen Aufschrei gab es jedoch 2006/7 , als die Model-Schwestern Luisel und Eliana Ramos im Abstand von wenigen Monaten im Alter von 22 und 18 Jahren starben. 2010 starb dann die ihren mageren Körper gerne zur Schau stellende Model-Kollegin Isabelle Caro. Seitdem werden Designer immer wieder scharf kritisiert, wenn vermeintliche oder wirklich zu dünne Models den Laufsteg betreten.

Nun wurde am 18. Dezember 2015 auch in Frankreich ein Gesetz gegen den Magerwahn bei Models entworfen. So müssen Models alle 3 Monate zum ärztlichen Check und dürfen nur dann arbeiten, wenn der BMI (Body Mass Index) nicht als gefährlich eingestuft wird.  Zudem müssen nachbearbeitete Bilder als solche gekennzeichnet werden… Auch in Spanien und Israel gelten bereits ähnliche Gesetze.

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Dieses Model ist ohne Zweifel sehr hübsch und hat einen grazilen Körperbau. Jedoch ist die Figur doch sehr schmal und zumindest an der Grenze zum Untergewicht! Aber magersüchtig? Dazu müßte man die Dame genauer körperlich untersuchen… Es kann nämlich sein, dass dieser Körperbau tatsächlich nicht krankhaft ist – hier darf man nicht vorschnell urteilen!

Zu Recht wurde ich nun gefragt, wie das in Deutschland aussehe. Zwar sieht man auf den Laufstegen eine Aufweichung der Altersgrenze, indem auch ältere Models für ,,frischen Wind“ auf dem Laufsteg sorgen, aber bei meinem Besuch der Fashion Week fand ich gerade diese eine ältere Dame, eigentlich als eine der wenigen, an der Grenze zum Untergewicht…

Als Ärztin, die als Gynäkologin und Internistin auch  Problemkonstellationen der ,,Best Ager-Frauen“ behandelt, weiß ich, dass es um die Menopause (Absinken der weiblichen Hormone) bei der Frau zu einer Fettumverteilung kommt, weshalb das Idealgewicht auch um ca. 2-4 Kilogramm zunimmt.

Denn gerade untergewichtige Frauen dieses Alters neigen zu Osteoporose, zu gesteigertem Muskelabbau und anderen Mangelerscheinungen. Deshalb ist nicht nur das Übergewicht, sondern auch das Untergewicht bis hin zum Marasmus eine ernst zu nehmende Gesundheitseinschränkung. Dabei war die Mode auf den Laufstegen bei weitem nicht nur für ,,ganz Schlanke“ ausgelegt: Figurumspielende Stoffe und figurunterstützende Schnitte hätten sicherlich auch etwas kräftigere Models vertragen.

Natürlich wirkt die Mode am Figuren-günstigsten, wenn das Model per se schon dünn ist. Dann sieht fast alles cool und lässig aus…

img_4295 Kim Hnizdo
Durch den lässigen Schnitt sieht der Look hier bei Sportalm von Kim Hnizdo auch mit Normalgewicht klasse aus…

Nehmen wir ein normal geschnittenes Top mit Rundhalsausschnitt. Hat jemand kräftige Oberarme, sieht man die. Das Top wirkt ,,schlecht geschnitten“. Hat das gleiche Top nun leicht überschnittenen Ärmelchen, so dass man den Ansatz der Arme nicht sieht, einen V-Ausschnitt und figurengünstige Abnäher unterhalb der Brust, wirkt das ganze wieder proportioniert und schön, braucht aber wesentlich mehr handwerkliches Geschick. Natürlich gibt weit mehr Möglichkeiten , um Proportionen ins rechte Licht zu rücken, zum Beispiel die Verwendung fließender Stoffe und eine Hoodie-Kapuze, schmale Beinführung, wenn es oben ein wenig weiter ist… Je nach Figur sind oft unterschiedliche Schittführung am idealsten… Und es gibt unendlich viele Figurtypen: große, kleine, A,H,O,X Figuren… Die Kunst der Mode besteht nun darin,  zumindest den häufigsten von Ihnen gerecht zu werden.

Erfreulicherweise hat sich zu diesem Thema in den letzten Jahren tatsächlich viel getan. Nehmen wir zum Beispiel die klassischen Kataloge wie Otto und Bonprix. Oder auch die reinen Online Kataloge, die mittlerweile auch auf Beratung  mit Outfit-Vorschlägen setzen.   In diesen Katalogen werden hübsche, meist idealgewichtige  oder sogar übergewichtige Models eingesetzt, die die Mode mit einem oft fröhlichen Gesichtsausdruck präsentieren….

Die Aufklärung hat also schon gefruchtet. Und das ist gut so! Für die Designer kann es nur von Vorteil sein, ihre Mode an vielen verschiedenen Figuren- und Altersgruppen zu präsentieren, am besten jedoch an solchen, die die Zielgruppe repräsentieren.

Fassen wir also zusammen, was wer tun kann, um dem Magerwahn ,,keine Nahrung“ mehr zu geben, damit ER selbst verhungert…

  • Modelagenturen sind an vorderster Front. Models sollten von einem dafür geeignetem Arzt (Internist)  untersucht werden, wenn ihr BMI unter 18 ist. Er kann entscheiden, ob ein sehr graziler Körperbau vorliegt, der ausnahmsweise nicht in das  BMI-Schema passt, oder ob  es sich um krankhaftes Untergewicht handelt, welches eine Arbeit in dieser Sparte ausschließen sollte. Dazu kommt, dass Models  nun einmal Vorbildfunktion haben, deshalb muß man auch auf die Psyche achten. Deshalb sollte man auch bei sehr sensibel wirkenden Mädchen abwägen, ob es dem Stress gewachsen ist!  Zudem gehört es auch zu den Aufgaben einer Agentur, die Models über den Erhalt eines gesunden Körpers aufzuklären und sie dabei zu unterstützen.
  • Idealerweise könnten die Designer natürlich eine ,,gesunde Mischung verschiedener Figuren-Modelle“ über den Laufsteg schicken.  Das ist aber, realistisch gesehen, nur eingeschränkt möglich. Je nach Show werden nur  Einzelstücke angefertigt, die dann später je nach Auftragslage, eventuell auch etwas abgewandelt, produziert werden, aber primär  in ihrer Größe auf Einheits-Modelmaße  ausgelegt sind. Durch die Festlegung  der ,,Model-Idealmaße“ passt die Kleidung den meisten Models, sodaß man sich bei deren Auswahl normalerweise mehr oder weniger ,,nur“ auf die Ausstrahlung und den Farb-Typ beschränken kann. Muß man auch noch auf die Größe achten, stellt das natürlich eine Steigerung der Kosten und des Aufwandes dar. Wesentlich einfacher hingegen und zum Teil ja auch schon praktiziert ist die Anhebung der Maße von Größe 34 auf 36/38.
  • Und was können wir Endkunden oder auch Blogger tun? Ganz einfach! Die ganze Sache mit dem Schlankeheitswahn durchschauen und uns oder unsere Kinder nicht davon zur Nacheiferung ,,inspirieren“ lassen! Sogar eine Heidi Klum lässt sich fotoshoppen – die Schere an dem, was gezeigt wird, vor allem in den Medien, die manipulierbar sind und der Realität wird immer größer – und zwar nicht nur, was die ,,Idealfigur“ angeht…

Fazit:

Brauchen wir also in Deutschland eine gesetzliche Regelung wie in anderen Ländern?

Ich denke, ich kann die Frage aktuell in guten Gewissens mit ,,Nein“ beantworten.  Denn wozu würde das führen?

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Mode aus natürlichen, körperangenehmen Materialien mit bequemen Schnitten, von idealgewichtigen, fröhlichen Models vorgeführt… So war erfreulicherweise die Normalität auf der diesjährigen Sommer-Fashion Week in Berlin!

Ängste? Mogeleien? Vielleicht sogar Ungerechtigkeiten und Schikanen? Ich weiß es nicht. Aber nachdem, was ich in Berlin auf den großen Shows und gerade auch auch der Ethical Fashion Show gesehen habe, ist aktuell ein gesunder Trend in Richtung Natürlichkeit zu sehen. Dabei kommt die fortgeschrittene Entwicklung der Materialien und die immer raffiniertere und dem Körper angepasste Schnitttechniken den Designern zu Gute, die dadurch ein wesentlich breiteres Spektrum bei der Umsetzung ihrer Entwürfe haben, um dem Körper wirklich optimal zu Geltung zu bringen und den in der Praxis verschiedenen Figurtypen  Rechnung zu tragen.

Gesunde Vernunft und Einsicht  ist der Weg, den ich mir wünsche und auf dem sich die Modewelt in Deutschland aktuell bereits befindet!

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine wunderschöne Woche! Ich freue mich, wenn Ihr wieder vorbeischaut! Neugierig geworden? Soviel sei verraten: Unter anderem folgt  endlich wieder der langvermisste ,,Look of the Week“ (mit mir wurde fast schon geschimpft…) mit meiner Lieblingsjacke für den Herbst und dem Hündchen Aimée!“ Bis bald, bleibt gesund, Eure Nessy

Wenn Ihr jetzt schon Mode – Lust habt, könnt Ihr hier nocheinmal  in den Artikeln über die Fashion Week schmökern!

Mercedes Benz Fashion Week Berlin – Special Teil 7: Die Guido Maria Kretschmer Show, mein Treffen mit Stefanie Giesinger, Natascha Ochsenknecht und noch mehr Promis…

Mercedes Benz Fashion Week Teil 6 – Promi Special: Mein Treffen mit ,,the one and only“ Riccardo Simonetti

Mercedes Benz Fashion Week Berlin – Special Teil 5: Meine Langhaar – Frisuren, Make up und Nägel…

Mercedes Benz Fashion Week  Berlin – Teil 4 Promi – Special : Die Sportalm Show und mein persönliches Treffen mit den Germanys next Topmodel Kandidatinnen Yusra und Lara

Mercedes Benz Fashion Week Berlin – Special Teil 3 : Mein persönliches Mode-Verständnis und die Riani-Show – Aufmarsch der Promis und Emotionen…

Mercedes Benz Fashion Week Berlin – Special Teil 2: Die aufregend unaufgeregte Kollektion des Labels Maisonnoée

Mercedes Benz Fashion Week Berlin – Special Teil 1: Mögen die Spiele beginnen… ! Ethical Fashion Show und Greenshowroom

Satire / Look of the Week: Die Fashion Week Berlin naht – ,,Ik komme, wa?“

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Ich bin jemand, der meist positiv und neugierig durchs Leben spaziert. Mich fasziniert das Alltägliche wie auch das Besondere und ich bin dankbar, mich mit den schönen Dingen des Lebens wie mit meiner Familie, Pferden und Hunden, Natur und Medizin beschäftigen zu dürfen. Ich bin eine kleine Fashionista und schreibe und zeichne gerne .. Diese Themen lebe ich auch auf meinem Blog "happinessygirls" aus... Hello, I´m a girl with lot´s of interests: Not only fashion, beauty and lifestyle but also family, animals, medicine , writing, reading and riding.

4 thoughts on “Über Magersucht, Magermodels , ,, Thinspiration“ , Lara Helmer und Elena Carrière von Germanys next Topmodel

  1. Sehr lesenswert liebe Nessy, ich sehe ja auch Versuche der Modebranche und Zeitschriften gegen diesen Size Zero Wahn normale Models zu propagieren, aber es sind zu wenige, es geschieht zu selten und anscheinend ist der Erfolg solcher Campagnen nicht nachhaltig, was ja nichts anderes heißt als, dass die Leute betrogen werden wollen. Dazu kommt noch, dass von fast jedem Promi auf einem Cover eine Idealperson erschaffen wird, bis die sich selber nicht mehr erkennen. Es wird an der nächsten Generation Frauen liegen, ob sie diesen Normen hinterher hechelt oder sich diesem unerreichbaren Status verschreibt, denn Männer stehen keinensfalls oft auf diese Models, siemögen normal gebaute Frauen viel lieber und das ist auch gut so.

  2. lange keinen solch fundierten und ausgewogenen beitrag zu diesem thema gelesen! danke dafür!
    in den letzten jahren beschlich mich oft das gefühl es gibt entweder superdünne oder plus-size models. die „normale“, etwas kurvige oder athletische frau schien in den medien – auch auf relevanten fashion blogs – nichtmehr zu existieren…..
    in den „nuller“jahren hatte ich ein modelabel in berlin – schon damals fand ich die meisten profi-models viel zu dünn – und zu uniform – um meine entwürfe zur geltung zu bringen. so habe ich regelmässig im freundes- und bekanntenkreis mädchen und frauen für shows & shootings engagiert – kam gut an bei der kundschaft.
    schönheit ist vielfältig – DAS ideal sollte es nicht geben – es führt zu ungesunden extremen.
    danke auch für deinen komment bei mir!
    xxxx

  3. Du sprichst mir aus der Seele. Ich hoffe, es findet langsam ein Umdenken statt. Wo soll das hinführen, wenn schon Models mit Größe 38/40 als Plussize betitelt werden?

    Liebe Grüße Sabine

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